AT114465B - Anlage zum Trockenkühlen von glühendem Koks. - Google Patents
Anlage zum Trockenkühlen von glühendem Koks.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Anlage zum Trockenkiihlen von glühendem Koks. Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Trockenkühlen von glühendem Koks, bei der der Koks mitsamt dem ihn zu-und abführenden Transportkübel in einen Kühlraum eingeführt wird, und besteht darin, dass der Kühlraum so mit kühlmitteldurchflossenen Hohlkörpern umgeben ist, dass der Koks seine fühlbare Wärme vom Transportkübel aus durch Strahlung an die Hohlkörper abgibt. Der Kühlraum kann von einem parallel zu den gegenüberliegenden Längswänden liegenden Rohrbündel eines Steilrohrkessels umgeben sein. Das Wasserrohrbündel lässt sich so ausbilden, dass es zwei oder mehrere zur Aufnahme je eines Kokskübels ausgebildete Abteilungen korbartig umschliesst. Zweckmässig werden die Hohlkörper derart in einer verschliessbaren Kammer angeordnet, dass zwischen der Kammerwand und den Hohlkörpern und zwischen dem Transportkübel und den Hohlkörpern Zwischenräume freigelassen sind, durch welche eine die Wärmeübertragung begünstigende Konvektionsströmung des gasförmigen Kammerinhaltes ermöglicht wird. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und es ist Fig. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht der Anlage, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 3 ein der Fig. 2 ähnlicher Schnitt einer abgeänderten Ausführungsform. a ist die Ofenbatterie eines Gaswerkes, von welcher aus r-er von den Öfen gelieferte glühende Koks in auf Schienen c fahrbaren Behältern b einer nach dem Trockenverfahren arbeitenden Kokskühlkammer d zugeführt wird. Die Kühlkammer d ist als allseitig verschliessbare Kammer ausgebildet, in die die Behälter b, ohne von einer Hebevorrichtung gehoben oder gesenkt werden zu müssen, hineingefahren werden können und deren Seitenwände mit Wasserröhren e innen in einem Abstand umgeben sind. Die Röhren e bilden zusammen mit einer oben an sie angeschlossenen Kesseltrommel fund einem unten mit ihnen verbundenen Sammelrohr g eine Art Steilrohrkessel. Die Anlage arbeitet in der Weise, dass der von den Öfen abgegebene glühende Koks mittels der Behälter b nach Öffnen der Türe A in die Kammer d hineingefahren wird und dort nach Wiederabschluss der Kammer so lange verbleibt, bis er sich genügend abgekühlt hat. Die fühlbare Wärme des Kokses geht dabei in Gel Hauptsache durch Strahlung an den Kesselinhalt über, der, je nach Umständen, entweder EMI1.1 in dem er der Kühlanlage d'zugeführt worden ist, wieder aus der Anlage abgeführt, u. zw. durch Verschieben des Behälters b auf der Verlägerung k des Geleises in der Kammer d. Die Röhren e sind in einem gewissen Abstand von den Seitenwänden der Kammer angeordnet, um Konvektionsströmungen des gasförmigen Kammerinhaltes, die etwa gemäss den eingezeichneten Pfeilen verlaufen, zu ermöglichen, wodurch die Wärmeübertragung begünstigt wird. Zur Begünstigung solcher Strömungen können zwischen den Rohren e aueh Leitwände angeordnet sein. In Fig. 3 ist eine Kokskühlanlage zur Aufnahme von zwei nebeneinander angeordneten Koksbehältern gezeigt, bei welcher auch in dem Raum zwischen den Koksbehältern Wasserröhren vorgesehen sind. Durch abwechslungsweises Beschicken der beiden Abteilungen einer solchen Anlage derart, dass immer mindestens eine Abteilung mit Koks beschickt ist, werden die Unstetigkeiten in derWärmeanlieferung und die damit zusammenhängenden Temperatur- und Druckschwankungen im Kessel verringert. An Stelle von zwei können natiirlich auch mehrere Abteilungen vorgesehen sein. Die Koksbehälter b sind auf ihren Fahrgestellen auf Rollen m beweglich angeordnet, zum Zweck, die Behälter b ohne die Fahrgestelle l in die Kühlkammer ri schieben und die Fahrgestelle auf diese Weise EMI1.2
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 abführenden Transportkübel in einen Kühlraum eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlraum so mit kühlmitteldurchflossenen Hohlkörpern umgeben ist, dass der Koks seine fühlbare Wärme vom Transportkübel aus durch Strahlung an die Hohlkörper abgibt.2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlraum von einem parallel zu den gegenüberliegenden Längswänden desselben liegenden Rohrbündel eines Steilrohrkessels umgeben wird.3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserrohrbündel so ausgebildet ist, dass es zwei oder mehrere zur Aufnahme je eines Kokskübels ausgebildete Abteilungen korbartig um- schliesst.4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper derart in einer verschliess- baren Kammer angeordnet sind, dass zwischen der Kammerwand und den Hohlkörpern und zwischen lem Transportkübel und den Hohlkörpern Zwischenräume freigelassen sind, durch welche eine die Wärme- übertragung begünstigende Konvektionsstörung des gasförmigen Kammerinhaltes ermöglicht wird. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH116384T | 1927-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT114465B true AT114465B (de) | 1929-10-10 |
Family
ID=29275958
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| AT114465D AT114465B (de) | 1927-03-26 | 1928-02-02 | Anlage zum Trockenkühlen von glühendem Koks. |
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| AT116384D AT116384B (de) | 1927-03-26 | 1928-02-29 | Anlage zum Trockenkühlen von glühendem Koks. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (2) | AT114465B (de) |
-
1928
- 1928-02-02 AT AT114465D patent/AT114465B/de active
- 1928-02-29 AT AT116384D patent/AT116384B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT116384B (de) | 1930-02-25 |
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