AT113571B - Reibrollen-Planetengetriebe. - Google Patents

Reibrollen-Planetengetriebe.

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AT113571B
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AT
Austria
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rollers
planetary gear
friction roller
ring
race
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Inventor
Richard Ing Erban
Original Assignee
Richard Ing Erban
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Reibrollen-Planetengetriebe.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Getriebe mit einem Satz von mehreren Rollkörpern zwischen zwei oder mehreren Laufringen, wobei die Anpressung dieser Laufringe an die Rollen oder Kugeln durch Zusammenspannen des äusseren oder Ausdehnen des inneren Laufringes erfolgt. 
 EMI1.1 
 meidung der   Schienenstosswirkung   beim Laufen der Rollen über diese Schnittstelle, den Schnitt schräg zur Achse des Getriebes oder in Schwalbenschwanzform zu führen. Die   Schienenstosswirkung   bleibt jedoch nichtsdestoweniger so kräftig, dass bei einigermassen hoher Umlaufgeschwindigkeit das Getriebe binnen kürzester Frist zerstört wird. Zylindrische Rollen konnten in dieser Anordnung überhaupt nicht verwendet werden. 



   Diese Nachteile werden   erfindungsgemäss   dadurch vermieden, dass die Rollkörper mit Laufringen zusammenarbeiten, die eine. von dem Kreisprofil etwas abweichende Gestalt, z. B. eine Art Eiform haben. 



  Infolge dieser besonderen Gestalt eines der Laufringe werden die Rollkörper bei einem Umlauf wenigstens einmal vollständig oder nahezu vollständig entlastet. Bei ungeschlitzten Laufringen erfolgt die Anpressung durch Deformation des elastischen Ringes, während bei geschlitzten Laufringen die Möglichkeit gegeben ist, die Schnittstelle des Ringes in die entlastete Zone zu legen, so dass die Rollen sie ohne Belastung überlaufen. 



   Die Führung der Rollen kann durch seitliche Führungsflanschen in gleicher Weise erfolgen, wie etwa bei gewöhnlichen Rollenlagern, da ja bei diesen die Wirksamkeit der Führungsflanschen darauf beruht, dass die Rollen bei jedem Umlauf einmal entlastet sind und in diesem Zustand die richtige Lage leicht einnehmen können. 



   Die Zeichnung zeigt mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigen Fig. 1-3 verschiedene Rollenlagerungen schematisch im Querschnitt ; Fig. 1 eine solche mit kreisförmigem inneren und von der Kreisform abweichenden äusseren, aber nicht aufgeschnittenem 
 EMI1.2 
 zeigt eine Anordnung mit kreisförmigem äusseren und   eiförmigem   inneren Laufring ; Fig. 4 und 5 geben im   Quer-und Längsschnitt   ein Rollenlager mit aufgeschnittenem äusseren Laufring und Spannvorrichtung wieder. 



   Bei der in Fig. 1 im Querschnitt dargestellten   schematischen Anordnung bezeichnet   den inneren Laufring, 2 den äusseren Laufring, 3 die   RcIIkölper.   Der äussere Laufring hat etwa Ellipsenform, d. h. er wird in den Teilen seines Umfanges   von -1-5 und   von 6-7 angepresst, wodurch sich die Teile 5-6 und 7-4 von der striehliert gezeichneten Kreisform entfernen. Zur Vergrösserung dieser Abweichung kann der Ring von Anfang an nach einer Ellipse oder nach einem konzentrischen und zwei exzentrischen Kreisen ausgeschliffen werden.

   Es ist ersichtlich, dass die Rollen beim Überlaufen der Teile 5-6 und 7-4 vollständig oder nahezu vollständig entlastet sind und daher bei zylindrischen Rollen 3 eine Führung durch seitliche   Flanschen   oder Borde am   Innen- oder Aussenring wie   bei den bekannten Rollenlagern erfolgen kann. 



   Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine Anordnung, bei welcher der Aussenring ungefähr Eifolm besitzt und an der Spitze aufgeschnitten ist. 1 und 2 bezeichnen wieder die Laufringe, 3 die   Rollkörper,   9 ist die Schnittstelle im Aussenring und die Abweichung des Ringes von der Kreisform beginnt bei 8 und endet bei 10. Auf diesem Teil ihres Weges sind die Rollen entlastet und überlaufen die Schnittstelle gleichfalls entlastet. 

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 EMI2.1 
 
Fig. 4 und 5 zeigen eine Ausführungsform, bei der die in den Fig. 1-3 nicht ersichtliche Art der Deformation des Ringes gezeigt ist. Der innere, in diesem Falle ungeschlitzte Laufring 1 ist mit der Welle 21 fest verbunden und bildet eine seitlich mit Flanschen versehene Laufbahn für die von dem Rollenkäfig 20 der mit der anderen Welle 22 fest verbunden ist, geführten Rollen.

   Ein bei 9 geschlitzter Aussenring 2 umgibt die Rollen und wird durch das übertragene Drehmoment zusammengespannt. Zu diesem Zwecke ist er von einem Spannband 11 umgeben, welches durch das an den Augen   12-12   angreifende Kniehebelgelenk   13-18-13   zusammengezogen werden kann. Das Mittelgelenk 18 ist in einem Schwalbenschwanz 19   geführt, welcher   im ruhenden Gehäuse feststeht, während der Ring 2 samt dem Spannband frei im Gehäuse beweglich ist. Sobald auf ihn ein Drehnroment ausgeübt wird, bewirken die   Schrägflächen   des Teiles 19 einen Druck mit einer radial nach innen auf das Gelenk 18 wirkenden Komponente, wodurch das Band 11 zusammengezogen und der Ring 2 an die Rollen 3 und letztere an die innere Bahn 1 angepresst werden.

   Der dargestellte Längsschnitt in Fig. 5 ist durch ein Auge 12 des Spannbandes 11 geführt, so dass das Mittelgelenk 18 und der Teil 19 nicht sichtbar sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Reibrollen-Planetengetriebe, bei welchem der erforderliche Anpressdruck der Rollen an die Laufringe durch elastische Deformation eines oder mehrerer Ringe erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der deformierte Laufring im wesentlichen Eiform besitzt, welche so weit von der Kreisform abweicht, dass die Rollen bei einem Umlauf mindestens einmal vollständig oder nahezu vollständig entlastet werden.

Claims (1)

  1. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der deformierte Ring in dem von der Kreisform abweichenden Teil aufgeschnitten ist, so dass die Rollen die Schnittstelle ohne oder mit sehr geringer Pressung überlaufen.
    3. Getriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Deformation des Laufringes durch das von ihm übertragene Drehmoment selbst erfolgt. EMI2.2
AT113571D 1927-06-07 1927-06-07 Reibrollen-Planetengetriebe. AT113571B (de)

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