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Tennisschläger-Presse.
Die Neuerung bezieht sich auf eine Presse für Tennis-oder Ballsehläger, um ein Werfen des Schlägerrahmens zu verhindern, wenn der Schläger sich nicht im Gebrauch befindet. Es kommen für die Pressen zwei einander gegenüberliegende Klemmglieder zur Anwendung, die mehrere radial gerichtete Arme aufweisen, wobei die Enden dieser Arme mit dem Schlägerrahmen in Eingriff kommen. Die Glieder sind in der Mitte miteinander verbunden, u. zw. durch einen Bolzen, der durch die Bespannung des Schlägers hindurchgesteckt wird und der in das gegenüberliegende Glied eindringt, um einen gleichmässigen Druck zwischen den Klemmflächen jedes Klemmgliedes auszuiiben.
Die Klemmglieder sind
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Raum zwischen den oberen und unteren ebenen Flächen des Schlägerrahmens unterzubringen, d. h. innerhalb der Tiefe des Rahmens.
Gemäss der Neuerung besteht die Presse aus einem Paar Klemmgliedern. Jedes Klemmglied besitzt eine Anzahl radialer Arme und ist jedes Klemmglied ferner mit Organen versehen, um beide Klemmglieder miteinander in Eingriff zu bringen. Das eine der Klemmglieder ist mit einer vorstehenden Hülse versehen, welche im Innern Gewinde trägt. Diese Hülse wird durch die Bespannung des Schlägers gesteckt und ragt in ein Bolzenloch hinein, welches sich in dem andern Klemmglied befindet.
Von der andern Seite des andern Klemmgliedes her wird ein Bolzen in das Loch und in die Gewindehülse eingedreht, um die beiden Teile gegeneinander zu drücken. Das eine oder die beiden Enden des Loches, welches zur Aufnahme der Hülse dient, sind versenkt angeordnet, damit die Hülse und der Klemmbolzen leicht eingeführt werden können.
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mit einem Teil des Schlägers, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-'- der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt in Linie 3-3 der Fig. 1 und Fig. 4 die Schnittansicht einer Einzelheit.
Die Presse besteht aus den beiden kreuzförmigen Teilen a und b, deren radiale Arme c rinnenförmigen Querschnitt besitzen. Die Rinnen liegen nach innen zugerichtet einander gegenüber. Die Arme c verjüngen sich nach den Enden zu, derart, dass die inneren Kanten cl eine Schräglage gegeneinander einnehmen. Auf diese Weise liegen die inneren Kanten der beiden Teile a und b in der Mitte des Rahmens näher aneinander als an ihren äusseren Enden. Die äusseren Kanten der beiden Glieder sind im wesentlichen flach ausgebildet und laufen parallel zueinander. Die Begrenzungswandungen der Rinnen eines Armes laufen ununterbrochen über in die Wandungen der Rinnen des andern Armes.
An den Enden der Arme c sind sich verbreiternde Teile d vorgesehen, die nach innen zu gerichtete ebene Stirnflächen besitzen. Auf diese Weise werden die Rinnen der Arme nicht bis zu den Enden durchgeführt. Die sieh verbreiternden Teile cl drÜcken sich auf den Sehlägerrahmen, ohne dass eine Beschädigung desselben erfolgt. Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, dass die mittleren Teile der beiden Glieder a und b nicht ganz bis an die Bespannung I des strichpunktiert gezeichneten Schlägers herangreifen, wenn die Presse sich auf dem Schlägerrahmen befindet.
Ein Bolzen zum Zusammenziehen der beiden Klemmglieder ist vorgesehen. Dieser Bolzen besteht aus znvei Teilen, einem mit Aussengewinde versehenfn Schaft t , und einfr mit Innengewinde ausgerüsteten
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ferner mit Aussengewinde versehen, auf welches eine Mutter g3 geschraubt wird, die gegen die innere Fläche des Gliedes b in einer Ausnehmung bl gedreht werden kann, an welcher Stelle sich eine Schulter h2 befindet. Auf diese Weise wird das Glied g fest in das Glied b eingeklemmt.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 4 ist das Glied g der Bolzenverbindung mit Aussengewinde versehen, das bis zu dem Kopf g4 heranreicht. Der Kopf selbst ist rund ausgebildet und wird der Gewindeteil in einen mit Innengewinde versehenen Hals b3 des Gliedes b eingedreht. Der Kopf g4 liegt auf diese Weise versenkt in der Ausnehmung b4 und kann der Kopf ferner mit einem Schraubenzieherschlitz g5 versehen sein, um die Gewindehülse mit einem Schraubenzieher einzudrehen.
Ein besonderes Merkmal der Neuerung ist, dass das Klemmglied a an seinen inneren und äusseren Flächen um den Bolzen lu herum versenkt ist, so dass das Bolzenloch sich nach beiden Seiten konisch erweitert. Auf diese Weise entsteht eine schräge Mantelfläche h1, um den Teil g der Bolzenverbindung in das Bolzenloch einzuführen. Die schräge Mantelfläche h2 dient zur FÜhrung des Teiles/, der Bolzenverbindung, wenn dieser in die Gewindehülse g eingedreht wird, nachdem das Klemmglied a aufgesetzt worden ist. Wenn sich die.
Teile, die miteinnader in Eingriff gebracht werden, nicht sofort in der richtigen Stellung zueinander befinden. so erfolgt selbsttätig eine Zentrierung der beiden Teile a und h zueinander infolge der schrägen Mantelflächen oder .
Das BolzeÍ1loch h in dem Glied a hat einen solchen Durchmesser, dass der Teil g genau hineinpasst ohne zu klemmen. Die Versenkung/12 endigt in eine ringförmige Ausnehmung 713, welche zur Aufnahme des Kopfes fl dient.
Es ist nicht notwendig, dass das Glied a auf beiden, d. h. auf der inneren und äusseren Seite versenkt ist. Die Versenkung kann sich auch nur auf einer Seite befinden. Jedenfalls ist die Anordnung so getroffen, dass der Hülsenteil g der Bolzenverbindung zuerst mit dem Glied a in Eingriff kommt, bevor der Schaftteil f eingesetzt wird.
Das Innengewinde des Teiles g des Bolzens hat vorzugsweise eine entgegengesetzte Gangrichtung zum Aussengewinde, d. h. das Innengewinde kann Rechtsgewinde sein, während das Aussengewinde Linksgewinde ist oder umgekehrt.
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gewisses Stück unterhalb der Mündung auf. Es wird auf diese Weise eine im Durchmesser grössere glatte Bohrung g5 gebildet, die als Führung für den Teil f dient, wenn dieser in den Hülsenteil fI eingefÜhrt wird.
Die Führungsorgane bestehen aus den Versenkungen auf beiden Seiten des Gliedes n und aus der glatten Bohrung an der Mündung des Hülsenteiles und erleichtern das Zusammensetzen der Presse auf einem Schlägerrahmen, insbesondere dann, wenn der Spieler nach einem längeren Spiel ermüdet ist. und die Hand unsicher geworden ist.
Infolge der Neigung oder der Schräglage der inneren Flächen der beiden Klemmglieder ist die Entfernung zwischen den äusseren Flächen der Presse, wenn diese auf einem Ballschläger angebracht ist, verhältnismässig gering im Gegensatz zu Ausführungsformen, wo die inneren Flächen der Glieder flach und parallel zueinander laufen, gleiche Festigkeit vorausgesetzt. Dieses bringt den Vorteil mit sich, dass der Schlägerrahmen mit der Presse in einer Umhüllung untergebracht werden kann, ohne aufzuragen.
Die beiden Klemmglieder besitzten glatte äussere Flächen, die parallel zueinander verlaufen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tennisschlägerpresse aus zwei durch die Bespannung hindurch mittels Verschraubung vereinigbaren Klemmgliedern mit von der Vereinigungsstelle radial ausgehenden Armen, deren freie Enden den Schlägerrahmen zwischen sich pressen, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenfläche der Arme in einer zur Rahmenebene parallelen Ebene liegen, wogegen die von den freien Armenden gegen die Vereinigungsstelle wachsende Konstrnktionshöhe der Arme gegen die Bespannung hin zunimmt, ohne diese zu erreichen.