AT11234U1 - Vorrichtung zum verbinden von zwei zueinander senkrecht stehenden formrohren - Google Patents
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung zum Verbinden von zwei zueinander senkrecht stehenden Formrohren (1, 2) mit zwei Klemmkörpern (3, 4) beschrieben, die zwischen sich zwei an den Querschnitt der Formrohre (1, 2) angepasste Aufnahmen (5, 6) für die Formrohre (1, 2) bilden. Um vorteilhafte Anschlussbedingungen zu schaffen, wird vorgeschlagen, dass eine der beiden Aufnahmen (5, 6) die Klemmkörper (3, 4) durchsetzt, während die andere Aufnahme (6) an die durchgehende Aufnahme (5) stumpf anschließt, und dass die durchgehende Aufnahme (5) auf der der stumpf anschließenden Aufnahme (6) abgekehrten Seite offen ausgebildet ist.
Description
österreichisches Patentamt AT 11 234 U1 2010-07-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden von zwei zueinander senkrecht stehenden Formrohren mit zwei Klemmkörpern, die zwischen sich zwei an den Querschnitt der Formrohre angepasste Aufnahmen für die Formrohre bilden.
[0002] Um in einer Ebene verlaufende, zueinander senkrecht stehende Formrohre miteinander zu verbinden, ist es bekannt (DE 29 08 107 A1), die Enden der Formrohre zwischen zwei Klemmkörpern einzuklemmen, die zwei dem Querschnitt der Formrohre entsprechende Aufnahmen zwischen sich ausbilden. Die beiden eine quaderförmige Grundform aufweisenden Klemmkörper werden mit Hilfe einer mittigen Klemmschraube zusammengeklemmt, die die beiden einander schneidenden Aufnahmen für die Formrohre im Schnittbereich durchsetzen, sodass die Rohrenden lediglich bis in den Schnittbereich der beiden Aufnahmen zwischen den Klemmkörpern eingeführt werden können. Solche bekannte Vorrichtungen sind daher ungeeignet, Gestellteile von Tischgestellen miteinander zu verbinden bzw. Gestellteile an Tischgestelle anzuschließen, weil hiefür beispielsweise der Anschluss von Formrohren an bestehende Gestellteile erforderlich wird.
[0003] Es ist zwar zum Zusammensetzen eines Gestells aus Rohren oder Stangen bereits bekannt (AT 229 642 B), Klemmkörperpaare vorzusehen, die zwischen sich eine mittige Aufnahme für ein durchgehendes Rohr und diese mittige Aufnahme schneidende und dazu senkrecht stehende Aufnahmen für weitere Rohre ausbilden, doch sind auch diese Klemmvorrichtungen vom Vorhandensein eines entsprechenden Rohres abhängig, um dieses Rohr mit weiteren Rohren zu einem Gestell zusammenfügen zu können, was solche Verbindungsvorrichtungen für den Einsatz zum Fügen von Tischgestellen unbrauchbar macht.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Fügen von Tischgestellen zu schaffen, die einen einfachen Anschluss von Formrohren an bestehende Gestellteile erlaubt, sodass solche Anschlüsse unabhängig von der jeweiligen Tischplatte vorgenommen werden können, weil die Tischplatte selbst hiefür nicht gebraucht wird.
[0005] Ausgehend von einer Vorrichtung zum Verbinden von zwei zueinander senkrecht stehenden Formrohren der eingangs geschilderten Art, löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass eine der beiden Aufnahmen die Klemmkörper durchsetzt, während die andere Aufnahme an die durchgehende Aufnahme stumpf anschließt, und dass die durchgehende Aufnahme auf der der stumpf anschließenden Aufnahme abgekehrten Seite offen ausgebildet ist.
[0006] Durch diese Maßnahme wird in vorteilhafter Weise der senkrechte Anschluss eines Formrohres entweder an ein durchgehendes Formrohr oder an einen bestehenden Gestellteil möglich, weil aufgrund der seitlich offenen, durchgehenden Aufnahme die beiden Klemmkörper über die seitliche Öffnung der durchgehenden Aufnahme auch auf bestehende Gestellteile eines Tischgestells aufgeschoben und angeklemmt werden können. Die beiden Klemmkörper bilden auf der offenen Seite der durchgehenden Aufnahme gewissermaßen zwei Anschlussflansche, die den jeweiligen Gestellteil zwischen sich aufnehmen und mit diesem Gestellteil verbunden werden können, sodass mit Hilfe der am Gestell befestigten Klemmkörper ein anzufügender, als Formrohr ausgebildeter Gestellteil durch eine einfache Klemmverbindung stumpfstoßend angeschlossen werden kann. Soll an ein durchgehendes Formrohr als Träger ein weiteres Formrohr stumpfstoßend angefügt werden, so können die Klemmkörper auf dem in die durchgehende Aufnahme eingesetzten Formrohr angeklemmt werden, sodass mit Hilfe der erfindungsgemäßen Klemmkörper unterschiedliche Einsatzfälle abgedeckt werden können, wie sie sich im Knotenbereich von Tischgestellen ergeben.
[0007] Besonders einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben sich, wenn die beiden Klemmkörper auf der offenen Seite der durchgehenden Aufnahme außerhalb dieser Aufnahme mit Hilfe zweier Schrauben verbindbar sind, weil in diesem Fall die beiden Schrauben einerseits zum Anklemmen der beiden Klemmkörper an ein durchgehendes Formrohr eingesetzt werden und anderseits zur Befestigung an einem bestehenden Gestellteil eines Tischgestells dienen 1/7 österreichisches Patentamt AT 11 234 U1 2010-07-15 können, wobei diese außerhalb der durchgehenden Aufnahme angeordneten Schrauben den jeweiligen Gestellteil in einer Durchgangsbohrung durchsetzen.
[0008] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen [0009] Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verbinden von zwei zueinander senk recht stehenden Formrohren in einer schematischen Seitenansicht, [0010] Fig. 2 diese Vorrichtung in einer stirnseitigen Ansicht, [0011] Fig. 3 die Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2 in einer Draufsicht, [0012] Fig. 4 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung der an einem Gestellteil eines Tisches angeklemmten Vorrichtung und [0013] Fig. 5 die Vorrichtung nach der Fig. 4 in einer Draufsicht.
[0014] Wie die Fig. 1 bis 3 erkennen lassen, setzt sich die dargestellte Vorrichtung zum Verbinden von zwei zueinander senkrecht stehenden, strichpunktiert angedeuteten Formrohren 1 und 2 aus zwei Klemmkörpern 3 und 4 zusammen, die zwischen sich zwei an den Querschnitt der Formrohre 1 und 2 angepasste Aufnahmen 5 und 6 bilden. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die eine Aufnahme 5 die beiden Klemmkörper 3, 4 durchsetzt, während die andere Aufnahme 6 an die durchgehende Aufnahme 5 stumpf anschließt, wie dies insbesondere der Fig. 3 entnommen werden kann. Die durchgehende Aufnahme 5 ist außerdem auf der der stumpf anschließenden Aufnahme 6 abgekehrten Seite offen ausgebildet. Diese Öffnung ist in der Fig. 1 mit 7 bezeichnet. Zum Verbinden der beiden Klemmkörper 3, 4 sind jeweils Schrauben 8, 9 vorgesehen, mit deren Hilfe die eingesetzten Formrohre 1, 2 zwischen den Klemmkörpern 3, 4 festgeklemmt werden. Im Bereich der Öffnung 7 verlaufen die Schrauben 9 außerhalb der Aufnahme 5 frei zwischen den Klemmkörpern 3 und 4.
[0015] Die über die Befestigungsschrauben 8, 9 lösbar miteinander verbundenen Klemmkörper 3, 4 können beispielsweise zum stumpfen Anschließen eines Formrohres 2 an ein durchgehendes Formrohr 1 von gegenüberliegenden Seiten um das durchgehende Formrohr 1 gelegt und locker miteinander verbunden werden, um das stumpf anschließende Formrohr 2 in die hiefür vorgesehene Aufnahme 6 einschieben zu können. Mit dem Festziehen der Schrauben 8, 9 wird zwischen den Formrohren 1 und 2 über die Klemmkörper 3, 4 eine feste, formstabile Klemmverbindung erreicht, die auch wieder gelöst werden kann. Aufgrund der T-förmigen Anordnung der beiden Aufnahmen 5 und 6 für entsprechende Formrohre 1 und 2 können mit Hilfe der erfindungsgemäßen Klemmkörper 3 ,4 unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechende Verbindungen zwischen zueinander senkrecht stehenden Formrohren geschaffen werden.
[0016] Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt aber nicht nur die Verbindung von Formrohren 1, 2 miteinander, sondern bietet auch die einfache Möglichkeit, ein Formrohr an einem bestehenden Gestellteil 10 eines Tischgestells anzuschließen, wie dies in den Fig. 4 und 5 veranschaulicht ist. In diesem Fall greift der Gestellteil 10, beispielsweise ein Träger aus einem Holzwerkstoff, in die Öffnung 7 zwischen den beiden Klemmkörpern 3, 4 ein, sodass die Schrauben 9 diesen Gestellteil 10 in Durchgangsbohrungen 11 durchsetzen, womit die Klemmkörper 3, 4 am Gestellteil 10 festgeklemmt werden, um in einer oder beiden der Aufnahmen 5, 6 ein Formrohr 1, 2 festzuhalten. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist lediglich ein Formrohr 2 angeschlossen. 2/7
Claims (2)
- österreichisches Patentamt AT 11 234 U1 2010-07-15 Ansprüche 1. Vorrichtung zum Verbinden von zwei zueinander senkrecht stehenden Formrohren mit zwei Klemmkörpern, die zwischen sich zwei an den Querschnitt der Formrohre angepasste Aufnahmen für die Formrohre bilden, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Aufnahmen (5, 6) die Klemmkörper (3, 4) durchsetzt, während die andere Aufnahme (6) an die durchgehende Aufnahme (5) stumpf anschließt, und dass die durchgehende Aufnahme (5) auf der der stumpf anschließenden Aufnahme (6) abgekehrten Seite offen ausgebildet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Klemmkörper (3, 4) auf der offenen Seite der durchgehenden Aufnahme (5) außerhalb dieser Aufnahme (5) mit Hilfe zweier Schrauben (9) verbindbar sind. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen 3/7
Priority Applications (1)
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| AT0016109U AT11234U1 (de) | 2009-03-19 | 2009-03-19 | Vorrichtung zum verbinden von zwei zueinander senkrecht stehenden formrohren |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT0016109U AT11234U1 (de) | 2009-03-19 | 2009-03-19 | Vorrichtung zum verbinden von zwei zueinander senkrecht stehenden formrohren |
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| AT11234U1 true AT11234U1 (de) | 2010-07-15 |
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| AT0016109U AT11234U1 (de) | 2009-03-19 | 2009-03-19 | Vorrichtung zum verbinden von zwei zueinander senkrecht stehenden formrohren |
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2009
- 2009-03-19 AT AT0016109U patent/AT11234U1/de not_active IP Right Cessation
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