AT111927B - Dampfkessel. - Google Patents

Dampfkessel.

Info

Publication number
AT111927B
AT111927B AT111927DA AT111927B AT 111927 B AT111927 B AT 111927B AT 111927D A AT111927D A AT 111927DA AT 111927 B AT111927 B AT 111927B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
boiler
pipes
exhaust gases
heated
water
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Hansen
Original Assignee
Paul Hansen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Hansen filed Critical Paul Hansen
Application granted granted Critical
Publication of AT111927B publication Critical patent/AT111927B/de

Links

Landscapes

  • Incineration Of Waste (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dampfkessel. 



   Es ist bekannt. die in den Auspuffgasen von Motors enthaltene Wärme in Motorschiffen zur Herstellung von Dampf zu verschiedenen Zwecken zu verwerten, indem die Auspuffgase durch Rohre geleitet werden, die im Wasserraum eines Kessels angeordnet sind. Ausser einem solchen Kessel hat man einen auf gewöhnliche Weise geheizten Kessel, z. B. einen ölgeheizten, der dann benutzt wird. wenn der Motor nicht arbeitet, oder wenn besondere grosse Dampfmengen benutzt werden sollen. In Trawlern, Tank- 
 EMI1.1 
 deshalb von Bedeutung, einen durch Auspuffgase geheizten Kessel mit einem   ölbeheizten   oder in ähnlicher Weise geheizten Kessel vereinigen zu können. 



   Die Erfindung betrifft einen solchen kombinierten Dampfkessel, der entweder   auf gewöhnliche   Weise durch eine gebräuchliche   Kesselfeuerung   oder durch die Auspuffgase eines Motors geheizt werden kann, indem die Gase durch besondere Rauchrohre geleitet werden. die durch den Wasserraum des Kessels geführt sind oder endlich auf beide Weisen gleichzeitig. 



   Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung ist, dass die Rauchrohre, die von den Motorgasen beheizt werden, hauptsächlich in den zwischen den Rauchrohren der   gewöhnlichen   Feuerung und den   Kesselwandungen liegenden   Räumen des Kessels angeordnet sind, welche Räume bei wechselnder Wasserhöhe oder geneigtem Kessel, z. B. beim Schlingen oder   Scl1lagseite.   bald über, bald unter dem Wasserspiegel des Kessels liegen können. Die obersten der genannten Rohre werden zweckmässig in der Nähe des   gewöhnlichen   Wasserstandes des Kessels angebracht, gegebenenfalls noch höher, so dass sie zum Trocknen oder Überhitzen des Dampfes dienen können. 



   Die Rauchrohre für die Abgase des Motors werden also erfindungsgemäss in dem zwischen dem von der Feuerung und deren Rauchröhren eingenommenen Teil des Kessels und der Kesselwandung bzw. der   Wasseroberfläche   befindlichen Raum-bzw. in den da befindlichen   Räumen-angebracht.   



   Die Rauchrohre der gewöhnlichen Feuerung müssen wegen der hohen Temperatur der Gase stets vom Wasser bedeckt sein. weil sie sonst durchbrennen und eine   Explosion herbeiführen konnten.   



   Die Erfindung bezweckt, den Raum zur Anbringung einer Heizfläche zu verwerten. in welchen die gewöhnlichen, stark erhitzten Rauchrohre aus den obigen Gründen nicht hingelegt werden können, was sich deshalb ausführen lässt, weil die Temperatur in den Auspuffrohren nicht die Temperatur der Auspuffgase übersteigen wird, d. h. ziemlich niedrig ist. 



   Man kann deshalb die oberen dieser Rohre in der Nähe der   Wasseroberfläche   des Kessels und des Mantels anbringen, da die Rohre, selbst wenn sie bei Schlingen oder Schlagseite des Schiffes von Wasser entblösst werden, keinen Schaden erleiden können, weil für sie nur eine geringe Temperatur in Frage kommt. Es liegt also keine   Durchbrennungs- oder   Explosionsgefahr vor. 



   Die oberen Rohre können statt in der Nähe der   Wasseroberfläche gegebenenfalls auch über   derselben angebracht sein. 



   Die erwähnten Auspuffrohre können im Verhältnis zu den die Abgase der gewöhnlichen Feuerung führenden Rohren sehr lang gemacht werden, da ihre Ausdehnung zufolge der niedrigen Temperatur nur gering ist. Dieser Umstand ermöglicht es auch, dass sie dicht am Kesselmantel angeordnet werden können. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, wo Fig. 1 einen Querschnitt durch eine   Ausführungsform   des Kessels gemäss der Erfindung und Fig. 2 einen   Grundriss desselben,   teilweise im Schnitt nach der Linie   A-B   in Fig. 1, zeigt, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
1 bezeichnet den Kessel, 2 die gewöhnliche Feuerung, die z. B. für Ölheizung eingerichtet sein kann, 3 die dazu gehörenden   Rauchrohre und   das Abzugsrohr. 5,6 sind die Zu-bzw. Abfuhrleitungen der Abgase eines oder mehrerer Motore,   7   7b die erfindungsgemäss längs der Kesselseiten angeordneten Rohre, durch welche die Auspuffgase geleitet werden. 7c ist eine am Kesselende angeordnete Umkehrkammer od. dgl. 



   Statt einer einzelnen Feuerung 2 können gegebenenfalls mehrere vorhanden sein. Die Erfindung ist übrigens nicht an die dargestellte und beschriebene Ausführungsform gebunden, sondern sie kann in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne dass ihr Grundgedanke dadurch verlassen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schiffsdampfkessel mit wagrechten oder im wesentlichen wagreehten, durch eine   gewöhnliche   Feuerung beheizten Heizrohren, die in dem auch bei Schlingerbewegungen oder Schlagseite des Schiffes stets wasserbedeckten Raum des Kessels liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die der Beiheizung durch Auspuffgase von Motoren dienenden, gleichfalls in der Längsrichtung des Kessels verlaufenden Heiz- 
 EMI2.1 
 und den Kesselwänden untergebracht sind, wobei die Rohre bei Schlingerbewegungen oder bei   Sehlag-   seite des Schiffes bald   imwasserraum,   bald im'Dampfraum liegen.

Claims (1)

  1. 2. Dampfkessel nach Anspruch 1,'dadurch gekennzeichnet, dass die oberen der die Auspuffgase führenden Rohre in der Nähe oder oberhalb der Wasseroberfläche des Kessels, besonders in der Nähe seines Mantels, angeordnet sind. EMI2.2
AT111927D 1927-05-12 1928-02-20 Dampfkessel. AT111927B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK111927X 1927-05-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT111927B true AT111927B (de) 1929-01-10

Family

ID=8149509

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT111927D AT111927B (de) 1927-05-12 1928-02-20 Dampfkessel.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT111927B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT111927B (de) Dampfkessel.
DE591396C (de) Stehender Wassermantel-Heizungskessel
DE2504257C2 (de) Zentralheizungskessel
DE478995C (de) Liegender Abhitzeschiffsdampfkessel
AT107900B (de) Vorrichtung zur Bereitung und Speicherung von Warmwasser.
DE467262C (de) Mittelbar beheizter Dampferzeuger
AT88998B (de) Heißwasser- und Dampferzeuger.
AT101755B (de) Verfahren zum Beheizen von Dampfkesseln oder Heizanlagen.
DE120962C (de)
AT86238B (de) Verfahren zur Ausnützung der Wärme aus den Abgasen von Feuerungen zur Vorwärmung von Kesselspeisewasser.
AT8302B (de) Schiffswasserrohrkessel.
AT268599B (de) Kessel zur Heizung und Aufbereitung von Warmwasser
DE455488C (de) Russabblasevorrichtung fuer Wasserrohrkessel
AT86457B (de) Dampfkessel.
DE862157C (de) Stehender Feuerbuechsdampfkessel mit Quersiedern
AT212852B (de) Kessel mit natürlichem oder Zwangsumlauf
DE367785C (de) Zimmerofen mit Strahlungsraum oberhalb der Feuerung
DE497359C (de) Heizkessel mit in den Feuerraum eingebauter Rohrschlange
AT98772B (de) Feuerung zur Verbrennung von staubförmigem oder flüssigem Brennstoff.
AT86800B (de) Aufsatzherd.
AT110620B (de) Küchenherd mit eingebautem Heizkessel aus Rohrplattenwänden.
AT68327B (de) Kesselofen für Warmwasserheizungen.
AT139950B (de) Füllschachtfeuerung für Zentralheizungskessel.
AT84330B (de) Feuerungsanlage mit selbsttätiger Umkehr der Brennrichtung.
AT17022B (de) Dampferzeuger.