AT111849B - Verfahren zur Regenerierung gebrauchter Schmieröle. - Google Patents
Verfahren zur Regenerierung gebrauchter Schmieröle.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Regenerierung gebrauchter Schmieröle. Schmieröle, die in \'erbrenl1llllgskraftmaschinrn oder an Stellen hoher Temperatur usw. verwendet werden, sind durch kolloidal verteilte Russ-und Graphitpartikel derart verunreinigt und in ihrem Zustand verändert, dass sie sich nicht regenerieren lassen. Es wurde versucht, diesen kolloidalen Kohlenstoff durch Zentrifugen und Filter verschiedenster EMI1.1 wirkung nicht herausgehen und anderseits alle in Frage kommenden Filtermassen nach ganz kurzer Zeit durch diese Russ- und Graphitteilchen verstopft und undurchlässig werden. Aber selbst wenn es gelingen würde, den Kohlenstoff aus den Ölen zu entfernen, wären dieselben EMI1.2 Zersetzungsprodukten (Krackprodukten) enthalten. welche sich unter dem Einfluss der hohen Tem- peraturen, denen die Öle im Motor ausgesetzt waren, gebildet haben. Durch das Verfahren nach der Erfindung gelingt es. die gebrauchten Öle sowohl von dem sie verunreinigenden Kohlenstoff. als auch von den Zersetzungsprodukten vollständig zu befreien, wodurch sie ihre ursprünglichen Eigenschaften wieder erhalten und für Sehmierzwecke wieder verwendet werden können. Das neue Verfahren zur Regenerierung gebrauchter Schmieröle, besonders solcher, die durch Verwendung in Verbrennungskraftmaschinen oder an Stellen hoher Temperatur stark verrusst und zersetzt sind. bedient sich bekannter Polymerisationsmittel und der Bleicherden. Das neue Verfahren EMI1.3 produkten, allmählich weiter auf ungefähr 60-70 erwärmt wird. der Schlamm abgezogen und das Öl nach Passieren eines Absetzbehälters mittels eines Filters mit längerem Filterweg durch ein Absorptivmittel. z. B. Aluminium-Magnesium-Hydrosilikat (Floridin). zur Entziehung der organischen Säuren und der Teerbestandteile, behandelt wird. Durch Anwendung von Wärme wird das Verfahren gegenüber den bekannten Verfahren wesentlich abgekürzt. Eine Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung ist in der anliegenden Zeich- nung beispielsweise und schematisch veranschaulicht. Erfindungsgemäss werden solche gebrauchten Öle mit Mitteln behandelt, die eine polymerisierende Wirkung auf die Zersetzungsprodukte ausüben. Dadurch werden diese in asphaltartige Stoffe übergeführt, welche im Öl in feinster Verteilung ausfallen und zu Boden sinken, wobei sie den kolloidalen Kohlenstoff mitreissen. Man erhält so ein von Kohleteilehen und Zersetzungsprodukten völlig befreites 01. Solche Polymerisationsmittel sind u. a. Zinntetraehlorid, Aluminiumehlorid. Schwefelsäure. Phosphorsäure usw. Das von Kohlenstoff befreite Öl passiert hierauf ein Filter, in welchem sich ein geeignetes Absorptivmittel befindet. Dabei werden die organischen Säuren und die teerige Stoffe entfernt, und es entsteht ein regeneriertes Öl, welches neuem, ungebrachtem Öl an Qualität gleichkommt. Beispiel : Das zu regenerierende Öl wird mittels einer Pumpe 0 in ein heizbares, mit konischem Boden und Rührwerk M versehenes Mischgefäss B gepumpt und auf etwa 400 erwärmt. das Rührwerk M in Gang gesetzt und das Polymerisationsmittel zugegeben. Unter allmählicher Steigerung der Tem- <Desc/Clms Page number 2> peratur auf zirka 700 C wird etwa eine halbe Stunde gerührt, dann der aus Polymerisationsprodukten und Kohle bestehende Schlamm nach dem Absetzen durch einen Hahn 1 abgezogen, das von Kohleteilchen befreite Öl durch eine Leitung 2 einem Abstehgefäss A zugeführt und dort vom Niederschlag völlig geklärt. Dann wird das Öl mittels einer Leitung. 3 durch ein heizbares Filter F geleitet, welches mit einem Absorptivmittel-am besten mit dem unter dem Namen Floridin bekannten Aluminium-Mag- nesium-Hydrosilikat-beschickt ist. Dadurch werden dem Öl die organischen Säuren und teerigen Produkte entzogen, und es kann für den weiteren Verwendungszweck durch einen Hahn 4 in entsprechende Behälter, z. B. Fässer T, abgefüllt werden. Dia Erfahrung hat gezeigt, dass das eben genannte besondere Absorptivmittel für das Verfahren nach der Erfindung besonders geeignet ist. Zur Aufnahme des Absorptivmittels ist auf einem gelochten Einsatz ein Filtertuch als Träger für das feinkörnige Absorptivmittel angeordnet. Mit dem Filter ist zweckmässig ein Vakuumtopf V durch eine Leitung 5 verbunden, welcher zum Abnutschen des vom Absorptivmittel in dem Filter F zurückgelassenen Öles dient. P ist die zugehörige Luftpumpe.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Regenerierung gebrauchter Schmieröle, besonders solcher, die durch Verwendung in Verbrennungskraftmaschinen oder an Stellen hoher Temperatur stark verrusst und zersetzt sind, unter Verwendung von Polymerisationsmitteln und Bleicherden, dadurch gekennzeichnet, dass das gebrauchte Öl nach einer Erwärmung auf ungefähr 400 zusammen mit dem Polymerisationsmittel unter Umrühren. zur Bildung von asphaltartigen Stoffen aus den Ölzersetzungsprodukten, allmählich weiter auf ungefähr 60-700 erwärmt wird, der Schlamm abgezogen und das Öl nach Passieren eines Absetzbehälters mittels eines Filters mit längerem Filterweg durch ein Absorptivmittel, z.B. Aluminium-Magnesium-Hydrosilikat (Floridin), zur Entziehung der organischen Säuren und der Teerbestandteile, behandelt wird. EMI2.1
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