AT111797B - Mikrophon. - Google Patents

Mikrophon.

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AT111797B
AT111797B AT111797DA AT111797B AT 111797 B AT111797 B AT 111797B AT 111797D A AT111797D A AT 111797DA AT 111797 B AT111797 B AT 111797B
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Kapsch Telephon Telegraph
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mikrophon. 



   Es sind Mikrophone bekannt, bei welchen die Kohlenkörner hinter der Schallplatte nicht in einem starren Behälter. sondern in einer federnden Schale oder in einem nachgiebigen Beutel untergebracht sind. Die Federung der Wände wird hiebei durch die Wahl eines nicht harten, elastischen Materials, z. B. Kautschuk bewirkt. so dass beim Auftreffen der Schallwellen auch Formveränderungen des Behälters vor sich gehen. 



   Durch die vorliegende Erfindung werden wesentliche Verbesserungen derartiger Mikrophone erzielt. An Stelle der Schale oder des Beutels wird zwischen die Schallplatte (Membran) und einen festen Kohlenblock ein dünnwandiger,   linsenförmiger   Hohlkörper aus glattem, steifem und hartem Isolationsmaterial eingefügt, der beiderseits kreisrunde Öffnungen besitzt. Wegen der geringen Wandstärke und der gewählten Form erhält der Hohlkörper eine leichte Federung und dämpft dadurch die Bewegungen der Membran.

   Er nimmt ausserdem eine grosse Menge' von Kohlekörnern in loser Schüttung auf, die an der glatten   Innenfläche   mit geringer Reibung gleiten, beim Besprechen der Schallplatte in den freien Raum der Linse ausweichen und in jeder Lage des Mikrophons die beiden Berührungsflächen zwischen Kohlenklein und Kohle nahezu vollständig ausfüllen. wodurch der mittlere Widerstand des Mikrophons in allen Lagen gleichbleibt und bei jeder Bewegung ein ständiger Austausch der Kohlekörner stattfindet. 



   In Fig. 1 ist beispielsweise eine Mikrophonkapsel im Schnitt, in Fig. 2 in Draufsicht bei abgenommener Membran gezeichnet. 1 ist das   Gehäuse.. ?   die Kohlenmembran und 3 ein Befestigungsring für dieselbe. Der Kohlenblock 4 liegt frei in einem Metallteller   5,   kann aber auch an diesen oder an eine beliebig geformte Unterlage mit Schrauben 6 angeschraubt sein. Diese Unterlage 5 ist vom   Gehäuse 1   isoliert und mit dem   Kontaktstück   7 verschraubt oder vernietet. 



  Der Kohlenblock 4 ist an seiner Kontaktfläche 8 mit einer ringförmigen Eindrehung 9 versehen. auf welcher der linsenförmige Hohlkörper 10 mit den Rändern seiner kreisförmigen Öffnung fest anschliessend derait aufliegt, dass die volle Kontaktfläche 8 frei im Innern des Hohlkörpers 10 liegt. Dieser Hohlkörper 10 hat auch auf der der Membran zugekehrten Seite eine kreisrunde Öffnung und legt sich mit den Rändern derselben dicht an die Oberfläche der Membran an. Der Hohlkörper, der aus glattem, isolierendem Material von geringer Wandstärke z. B. aus Glas, Zellen usw. hergestellt ist. bildet durch seine Formgebung eine federnde Zwischenlage zwischen den beiden Kontaktflächen und schafft einen allseits abgeschlossenen Raum, der eine reichliche Menge von Kohlekörnern aufnehmen kann.

   Die Schwingungen der Membran werden. durch die weiche Federung des Hohlkörpers gedämpft, auf die in loser Schüttung liegenden Kohlekörner und die Wandungen des Hohlkörpers übertragen, wobei die Kohlenkörner auf den glatten Begrenzungsflächen frei gleiten, nach Bedarf in den   ungefüllten   Reserveraum der Hohllinse ausweichen und kräftige   Kontaktänderungen   hervorrufen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Mikrophon mit federndem Behälter für die Kohlenköruer, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Membran (2) und Kohlenblock (4) ein linsenförmiger Hohlkörper (10) aus glattem um hartem Isolationsmaterial eingefügt wird, der an beiden Seiten Öffnungen besitzt und wegen der gewählten Form und seiner geringen Wandstärke eine federnde Zwischenlage bildet. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Schüttung eingebrachten Kohlenkörner an seiner glatten Innenfläche zulässt.
    2. Mikrophon nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der linsenförmige Hohlkörper aus dünnwandigem Glas besteht, EMI2.2
AT111797D 1927-10-12 1927-10-12 Mikrophon. AT111797B (de)

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