AT111546B - Einrichtung zur Abdichtung der Elektroden an elektrischen Schmelzöfen. - Google Patents

Einrichtung zur Abdichtung der Elektroden an elektrischen Schmelzöfen.

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AT111546B
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  Einrichtung zur Abdichtung der Elektroden an elektrischen Schmelzöfen. 



   Zur Verringerung des Elektrodenabbrandes und zur Erhöhung der Lebensdauer der Elektroden sowie zur Verminderung der Wärmeverluste ist es zweckmässig, die Elektroden an der Stelle ihres Durchtrittes durch den Ofendeckel möglichst gut abzudichten. Für diesen Zweck sind schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, von denen sich aber nur wenige in die Praxis einführen konnten. 



   Nach der Erfindung werden bewegliche, geteilte flache Ringe, bzw. halbkreisringförmige Paare von Lamellen durch Federn oder Gewichte derart an die Elektrode gedrückt, dass sie zusammen mit dazwischen liegenden festen Lamellen eine Art Labyrinthdichtung bilden. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes soll an Hand der Zeichnung beschrieben werden. Die Elektrode a, die durch das Deckelmauerwerk b hindurchgeführt ist, ist zunächst von dem mit Sand c gedichteten Kühlring d umgeben, dessen Hohlraum von Wasser durchströmt wird. Auf den Kühlring ist zunächst ein Blechzylinder e als Abgasesammler und Träger der Dichtung aufgesetzt. Die Dichtung selbst besteht aus zwei übereinanderliegenden, geteilten und mit ihrer Teilfuge um 90  versetzten Ringen t mit etwas verdicktem Dichtungsansatz g, die gegen die Elektrode hin verschiebbar sind und zwischen drei festen, einteiligen   Distanzringes h   liegen ; die Ringe h dienen vor allem dazu, das Gleiten der Dichtungsringe t zu erleichtern und ein Kippen derselben zu verhüten.

   Bei dem unteren der beiden Dichtungsringe t sieht man gerade auf die Teilfuge, so dass seine Querschnittsfläche in Ansicht (daher nicht schraffiert) erscheint. Die beiden Hälften jedes Dichtungsringes werden durch Druckfinger i an die Elektrode a angedrückt, die durch Gewichte k (links) oder Federn in (rechts) belastet und bei den verschiedenen Ringen t ebenfalls jeweils um   900 versetzt   angeordnet sind. Die Diehtungslamellen/ und h liegen lose auf dem oberen Flansch n des Bleehzylinders e und sind an Stiften o geführt, die am Flansch n sitzen. Die Dichtung ist mit einer Haube p zum Schutz der beweglichen Teile gegen Staub und Beschädigungen abgedeckt. 



   Statt zweier beweglicher Dichtungsringe kann man auch deren mehrere anordnen ; unter Umständen wird sogar ein einziger Dichtungsring genügen und der Gasaustritt aus der Teilfuge zu vernachlässigen sein. Statt die beweglichen Dichtungsringe zweiteilig zu machen, kann man sie auch drei-, vieroder mehrteilig ausführen ; dann muss natürlich jeder Ringabschnitt seine eigene Anpressvorrichtung haben. Die einzelnen Druckfinger (i) können eine gemeinsame   Belastungsvorrichtunx   haben. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Abdichtung der Elektroden an elektrischen Schmelzöfen, die aus geteilten, übereinanderliegenden Ringen besteht, deren Fugen gegeneinander versetzt sind und die einzeln durch ein besonderes Druckorgan an die Elektroden angepresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei Dichtungsringen ein fester, ungeteilter Distanzring liegt, dessen Bohrung grösser als der Elektroden- durchmesser ist, so dass durch die Reihe von abwechselnden Dichtung-un Distanzringen eine Labyrinthdichtung gebildet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT111546D 1926-01-02 1926-12-21 Einrichtung zur Abdichtung der Elektroden an elektrischen Schmelzöfen. AT111546B (de)

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