AT110523B - Entladungsröhre. - Google Patents
Entladungsröhre.Info
- Publication number
- AT110523B AT110523B AT110523DA AT110523B AT 110523 B AT110523 B AT 110523B AT 110523D A AT110523D A AT 110523DA AT 110523 B AT110523 B AT 110523B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- cathode
- vicinity
- discharge
- discharge tube
- anodes
- Prior art date
Links
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 238000010891 electric arc Methods 0.000 claims description 2
- 230000005494 condensation Effects 0.000 claims 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 claims 1
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000009792 diffusion process Methods 0.000 description 1
- 230000005672 electromagnetic field Effects 0.000 description 1
- 230000005686 electrostatic field Effects 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 150000002500 ions Chemical class 0.000 description 1
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004332 silver Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Entladungsrohre.
Die Erfindung betrifft eine Eutladungsröhre für ähnliche Zwecke wie die bekannten Gluhkathoden- röhren. Bei den letzteren erfolgt die Stromleitung durch die Elektronen, welche aus dem Glühfaden infolge der hohen Temperatur desselben austreten. Es ist schwierig, auf diese Weise hohe Anodenstrom- stärken zu erreichen und die Lebensdauer der Glühfäden ist eine beschränkte. Dabei ist eine beträchtliche Energie, die sogenannte Heizleistung aufzuwenden, was den Wirkungsgrad der Röhre auf einen niedrigeren Wert begrenzt.
Bei einer Entladung mit leitender Gasstreeke ist es in einer viel wirtschaftlicheren Weise möglich, grosse Ströme aufrechtzuerhalten, im besonderen kann man in der Bogenentladung leicht hohe Strom- stärken erzielen. Allerdings versagen wiederum bei den dann erforderlichen höheren Drucken jene Methoden zur Steuerung des Anodenstromes, welche bei den Hochvakuumröhren Verwendung finden.
Erfindungsgemäss kann man nun denjenigen Teil des Raumes, in welchem sieh die Kathode befindet, unter höheren Druck halten, dagegen die Steuerung des Anodenstromes in einem andern Teil des Raumes vornehmen, wo ein hinreichend gutes Vakuum aufrechterhalten wird, so werden einerseits für den Strom, welchen man durch die Röhre schicken kann, die Vorgänge in der leitenden Gasstreeke in der Umgebung der Kathode massgebend sein, so dass der Strom ein beträchtlicher sein kann, besonders wenn die Ent-
EMI1.1
Steuerung im Hoehvakuumteil in der bei Hochvakuumröhren gangbaren Weise erfolgen.
Man erhält so eine Röhre mit den Vorteilen der Hochvakuumröhren ohne die erwähnten Nachteile derselben. Dadurch, dass man auch die Anode oder deren mehrere im Vakuumraumteil unterbringt, wird die Umkehr des Anodenstromes ebenso wie bei Hochvakuumröhren auch bei hohen Spannungen verhindert. Hiedurch ergeben sich neue Möglichkeiten für die Ausbildung eines Gleichrichters und einer günstigenFernübertragungmittelshochgespanntemGleichsrom.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel, wo der Druckunterschied zwischen der Umgebung der Kathode 1 und dem Raum, wo die Steuerung mit Hilfe des Gitters 2 erfolgt, dadurch aufrechterhalten wird, dass die beiden Räume 3 und 4 durch ein enges Rohr 5 verbunden sind, durch welches das Gas,
EMI1.2
im Vakuum angeordnet.
Fig. 3 zeigt ein Ausführnngsbeispiel, bei welchem der Druekunterschied durch eine Anordnung, älnlich den Quecksilberdampfstrahl-und Diffusionspumpen aufrechterhalten wird, indem das Queeksilber aus 14 verdampft und in 15 kondensiert wird. In 16 wird das Vakuum erzeugt ; dort ist das Gitter 2 und die Anode 8 angeordnet. Die Kathode 1 oder l'kann in J. J oder 15 angebracht sein, oder es kann auch das Quecksilber in 14 als Kathode dienen.
<Desc/Clms Page number 2>
Bei der Röhre in Fig. 4 brennt ein Bogen zwischen zwei Quecksilberelektroden 17 und 18. Die im Raum 19 vorhandenen negativen Ladungsträger der Strombahn werden zum Teil zur Anode hinüber- gezogen und der so auftretende Anodenstrom wird im Raume 20 im Vakuum durch das Gitter 2 gesteuert.
An Stelle der Röhre, wo der Druck so gering ist, dass die freie Weglänge der Ionen bereits gross ist, kann man durch elektrostatische und elektromagnetische Felder erreichen, dass die Entladung dennoch den Krümmungen der Röhre folgt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Entladungsröhre mit Steuerelektrode, gekennzeichnet durch einen derartigen Aufbau, dass während des Betriebes vermittels einer Dampf-oder Gasströmung an der Kathode ein zur Erhaltung einer selbständigen Entladung hinreichender Druck aufrecht erhalten werden kann, während an der Steuerelektrode ein Vakuum von solcher Höhe herrscht, dass in diesem Raum keine Ionisationsphänomene auftreten können.
Claims (1)
- 2. Entladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung des Druckunterschiedes die Anoden im Saugraum der als Dampfstrahlpumpe, im besonderen als Quecksilberdampfstrahlpumpe ausgebildeten Röhre angebracht sind bzw. die Steuerung des Anodenstromes dort erfolgt, und die Kathode sich im Druckraum oder im Kondensationsraum der Pumpe befindet.3. Entladungsröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Hilfselektroden besitzt, zwischen denen eine Entladung in der leitenden Gasstrecke erfolgt, welche als Kathode wirkt.4. Verfahren zum Betrieb einer Entladungsröhre nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladung in der Umgebung der Kathode den Charakter einer Bogenentladung trägt.5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufrechterhaltung des Druckunterschiedes während des Betriebes Gas aus der Umgebung der Kathode dauernd nach dem Steuerraum bzw. in die Umgebung der Anoden strömt und von dort dauernd abgesaugt wird.6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufrechterhaltung des Druckunterschiedes während des Betriebes Dampf, im besonderen Quecksilberdampf aus der Umgebung der Kathode nach dem Steuerraum bzw. in die Umgebung der Anoden strömt und kondensiert wird. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE110523X | 1924-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT110523B true AT110523B (de) | 1928-09-10 |
Family
ID=29276289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT110523D AT110523B (de) | 1924-09-03 | 1925-09-03 | Entladungsröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT110523B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2516736A (en) * | 1947-03-25 | 1950-07-25 | Hartford Nat Bank & Trust Co | Device comprising an electric discharge tube and a siphon arrangement within said tube |
-
1925
- 1925-09-03 AT AT110523D patent/AT110523B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2516736A (en) * | 1947-03-25 | 1950-07-25 | Hartford Nat Bank & Trust Co | Device comprising an electric discharge tube and a siphon arrangement within said tube |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT110523B (de) | Entladungsröhre. | |
| CH116675A (de) | Entladungsröhre. | |
| CH187533A (de) | Künstlich gekühlte Quecksilberdampfentladungsröhre. | |
| DE579679C (de) | Entladungsroehre, bei welcher eine Gasentladung als Elektronenquelle dient | |
| DE515054C (de) | Entladungsroehre, bei welcher eine Gasentladung als Elektronenquelle dient | |
| AT155286B (de) | Entladungsgefäß für hohe Sperrspannung. | |
| DE537227C (de) | Grossgleichrichter mit in das Gleichrichtergefaess eingebautem, bis in die Naehe der Kathode reichendem Kuehlkoerper | |
| DE537466C (de) | Quecksilberdampfgleichrichter | |
| AT217581B (de) | Ionenpumpe | |
| DE564295C (de) | Dampfentladungsroehre fuer Lichtbogenentladung mit Kathodendruckkammer | |
| DE428475C (de) | Quecksilberdampfgleichrichter | |
| CH117435A (de) | Entladungsröhre mit Steuerung des Anodenstromes. | |
| DE656214C (de) | Elektrisches Entladungsgefaess mit verdampfbarer Kathode, insbesondere Hochspannungsgleichrichter mit Quecksilberkathode | |
| DE504545C (de) | Entladungsroehre mit Steuerung des Anodenstromes | |
| AT104960B (de) | Quecksilberdampfgleichrichter. | |
| DE510728C (de) | Mehrfachroehre in Gleichstromverstaerkerschaltung | |
| DE501621C (de) | Elektronenroehre | |
| DE503527C (de) | Entladungsroehre | |
| DE682243C (de) | Quecksilberdampfstromrichter mit grossflaechiger fremdbeheizter Gluehkathode | |
| DE679112C (de) | Entladungsroehre mit Dampf- oder Gasfuellung fuer stetig gesteuerte starke Stroeme | |
| AT119780B (de) | Mehrfachröhre mit abgetrenntem Einzelsystem. | |
| AT89002B (de) | Quecksilberdampfgleichrichter. | |
| AT81486B (de) | Ventilröhre. Ventilröhre. | |
| DE495560C (de) | Elektrische Entladungsroehre | |
| AT101583B (de) | Einrichtung zum Entlüften von Quecksilberdampfgleichrichtern. |