AT106841B - Einrichtung zur Ermittlung des kapazitiven Einflusses einer Ader oder Aderngruppe eines mehraderigen Kabels auf andere Adern oder Aderngruppen desselben Kabels. - Google Patents

Einrichtung zur Ermittlung des kapazitiven Einflusses einer Ader oder Aderngruppe eines mehraderigen Kabels auf andere Adern oder Aderngruppen desselben Kabels.

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AT106841B
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Alfred Roth
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    Einrichtung zur Ermittlung des kapazitiven Einflusses einer Ader oder Aderngruppe eines mehraderigen Kabels auf andere Adern oder Aderngruppen desselben Kabels.   



   Die sich   als "Übersprechen" äussernde   kapazitive (eletktrostatisehe) Beeinflussung von Adern oder
Aderngruppen eines mehraderigen Kabels durch andere Adern oder Aderngruppen desselben Kabels, muss, bevor man sie durch Ausgleiehskapazitäten und Selbstinduktionen völlig oder doch praktisch genügend beseitigen kann, möglichst genau gemessen werden. Hiezu bediente man sich bisher des Wechselstromes, indem man beispielsweise bei einem Kabel mit zwei Stämmen, wobei der eine Stamm von zwei Adern und der zweite Stamm von zwei Adern gebildet wird, durch die Adern des ersten Stammes einen Wechselstrom schickt und den in den Adern des zweiten Stammes dadurch hervorgerufenen Wechselstrom durch Änderungen der Kapazität von geeignet geschalteten Kondensatoren und gegebenenfalls Selbstinduktionen tunliehst verringert. 



   Diese Prüfmethode weist den Mangel auf, dass   Wechselstrommessinstrumente   nicht die Empfindlichkeit der Gleichstrominstrumente besitzen und den weiteren Mangel, dass sie-ebenso wie Telephonezwar durch ihr Ansprechen erkennen lassen, dass an den   Ausgleichskapazitäten   etwas zu ändern ist, aber nicht angeben, in welchem Sinne dies zu geschehen hat, was selbstverständlich die Dauer des Prüfverfahrens vergrössert und seine Genauigkeit beeinträchtigt. 



   Diese Mängel werden gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass man die Adern oder Aderngruppe, deren Einfluss auf eine andere Ader oder Aderngruppe zu ermitteln ist, auf eine beliebig gewählte konstante Spannung aufladet und den dadurch in der beeinflussten Ader oder Aderngruppe hervorgerufenen Strom von unveränderlicher Richtung mittels eines   Gleichstrommessinstrumentes   misst. 



   In der Zeichnung ist schematisch der Erfindungsgegenstand bei der Prüfung eines Vierleiterkabels dargestellt. Soll beispielsweise die Beeinflussung des Stammes 11 durch den Stamm   I   bestimmt werden, so werden die Leiter 1, 2 des Stammes   I   von einer Gleichstromquelle, beispielsweise der Batterie 6, durch Schliessen von Schaltern 5, 5 aufgeladen. Wird der Stamm   11   vom Stamm 1 nicht beeinflusst, kann also ein Übersprechen nicht stattfinden, so gibt ein an die Adern   3,   4 des   Stammes 11 angeschlossenes   Galvanometer 7 bei geschlossenen Schaltern   8,   8 keinen Ausschlag.

   Wird dagegen der Stamm 11 vom   StJ. mm 1   beeinflusst, d. h. kann   ein "Übersprechen" stattfinden,   so zeigt bei geschlossenen Schaltern   8,   8 das Galvanometer 7 einen Ausschlag. Die Grösse dieses Ausschlages ist ein Mass der Beeinflussung des Stammes   11   durch den Stamm I, also auch ein Mass der im untersuchten Kabel vorhandenen Asymmetrie. 



  Man braucht daher die Teilung des Galvanometers bloss entsprechend auszuführen, wozu Rechnung und   Vorversuehe   die nötige Handhabe bieten, um aus der Grösse und Richtung des Ausschlages, die zum Ausgleich der Asymmetrie nötigen zusätzlichen Kapazitäten und Selbstinduktionen unmittelbar erkennen oder ablesen zu können, was die Prüfung von serienweise hergestellten, untereinander gleichen Kabellängen sehr wesentlich erleichtert und zugleich genauer macht. In jedem Falle gibt aber die Richtung des Ausschlages an, wie die bereits vorhandene zusätzliche Kapazität oder Selbstinduktion zu ändern ist, während die Grösse des Ausschlages den Betrag der Änderung ungefähr abzuschätzen gestattet.

   Es wird also auch bei vereinzelten Kabellängen das Prüfen derselben wesentlich vereinfacht. Überdies kann die Stärke des   Übersprechens   z. B. von I auf   11   direkt durch ein in 11 liegendes Telephon abgehört werden und dadurch ermittelt werden, welchem   Galvanometerausschlag   ein deutliches Übersprechen und welchem Ausschlag ein   verschwindendes   Übersprechen entspricht. 



   Auf ähnliche Weise kann man die Bestimmung des   Mitsprechens   von der Viererleitung 1, 2,3,   4   auf einen einfachen Stamm 1 bzw. 11 ermitteln. Desgleichen kann man bei Vielfachkabeln den Einfluss 

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 irgend einer Ader oder Aderngruppe auf andere Adern oder Aderngruppen desselben Kabels bestimmen, indem man die Gleichstromquelle mit der beeinflussenden und das Galvanometer mit der beeinflussten Aderngruppe verbindet. Nach dem Verfahren kann auch genau und zahlenmässig die Grösse der Asymmetrie erhalten werden, indem nach einer bekannten Methode bestimmt wird, wieviel Mikrofarad dem Ausschlag von einem Galvanometergrad entsprechen. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Einrichtung zur Ermittlung des kapazitiven Einflusses einer Ader oder Aderngruppe eines mehraderigen Kabels auf eine andere Ader oder Aderngruppe desselben Kabels, dadurch gekennzeichnet, dass die beeinflussende Ader bzw. Aderngruppe (1, 2) mit Gleichstrom aufgeladen und die hiedurch in der beeinflussten Ader bzw. Aderngruppe (3,   4)   sich ergebenden Stromverhältnisse durch Gleichstrommessinstrumente   - (7)   gemessen werden.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schalter (5, 8) vorgesehen sind, von denen ein Schalter lter bzw. eine Schaltergruppe (5) die beeinflussende Ader oder Aderngruppe (1, 2) an eine Elektrizitätsquelle (6) von konstanter Spannung und ein anderer Schalter bzw. eine andere Schaltergruppe (8) die beeinflusste Ader oder Aderngruppe fJ, an ein Galvanometer (7) anschliesst. EMI2.1
AT106841D 1925-04-03 1925-04-03 Einrichtung zur Ermittlung des kapazitiven Einflusses einer Ader oder Aderngruppe eines mehraderigen Kabels auf andere Adern oder Aderngruppen desselben Kabels. AT106841B (de)

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