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Insektenfangvorrichtullg.
Es ist bekannt, Insekten zwecks Fangens durch eine Lichtquelle anzulocken und, wenn sie sich an einer offenen Flamme versengt haben, in unterhalb der Lichtquelle angebrachten Schalen aufzufangen oder bei geschlossenen Lichtquellen, wie elektrischen Lampen, aus deren Umgebung in einen Fangbehälter abzusaugen. Derartige Vorrichtungen haben aber den Nachteil, dass die Liehtwirkung der Lichtquelle für Beleuchtungszwecke nicht in Betracht kommen kann, da die Fangvorrichtungen dieLichtausstrahlung stark behindern und praktisch wertlos machen.
Gemäss der Erfindung wird nun die Vorrichtung, bei der zwecks Fangens der die Lichtquelle umschwärmenden Insekten die Luft aus der Umgebung der Lichtquelle mitsamt den Insekten in einen Fangbehälter abgesaugt wird, in der Weise ausgebildet, dass sie aus einem Gestell besteht, welches die Lichtquelle und ein dieselbe ringförmig umgebendes Fanggefäss trägt und mit einem Ventilator verbunden ist, welcher die Luft mit den Insekten aus dem Ringraum absaugt, der von der Lampe und dem diese umgebenden Fanggefäss gebildet wird. Der Fangbehälter, in welchen dann die Luft gedrückt wird, enthält zweckmässig eine die Insekten tötende oder zurückhaltende Flüssigkeit, welche auch zur Raum- desinfektion oder Luftbefeuchtung dienen kann.
Der Fangbehälter kann dabei erfindungsgemäss an seiner Unterseite als Lampenschirm oder Reflektor ausgebildet sein.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform teilweise im Schnitt dargestellt. An einem Traggestell 1 ist in der Mitte die Fassung für die elektrische Lampe 2
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gebrachten Elektromotor erhält. Ein am Traggestell 1 abnehmbar befestigtes Gefäss 4 umgibt die Glühlampe 2 ringförmig und ist durch einen Aussenbelag als Reflektor für die Lampe ausgebildet. Lampe und Motor sind so geschaltet, dass jedes für sich einzeln ein-und ausschaltbar ist.
Wird nun der Ventilator in Umdrehung versetzt, so saugt er die Luft und die um die Lampe schwärmenden Insekten aus dem Ringraume zwischen der Lampe 2 und der Wand des Gefässes 4 an und drückt sie durch kanalförmige Ausnehmungen 6 des Traggestelles 1 von oben in das Gefäss 4, wo die Insekten in der darin befindlichen Flüssigkeit umkommen.
Da Motor und Lampe voneinander unabhängig schaltbar sind, kann die Vorrichtung, wenn nur die Lampe eingeschaltet ist, bloss als gewöhnlicher Beleuchtungskörper dienen und anderseits, wenn bei ausgeschalteter Lampe nur der Ventilator läuft, auch nur zur Kühlung und Luftverbesserung verwendet werden, was namentlich für die Tropen von grossem Werte ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Insektenfangvorrichtung, bei der zwecks Fangens der eine Lichtquelle umschwärmenden
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Lichtquelle (2) und ein dieselbe ringförmig umgebendes Fanggefäss (4) trägt und mit einem Ventilator (3) verbunden ist, welcher die Luft mit den Insekten aus dem Ringraum absaugt, der von der Lampe und dem diese umgebenden Fanggefäss gebildet wird.
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