AT104891B - Verfahren und Apparat zum Verzinken von Eisenblechen nach dem Blei-Zinkverfahren. - Google Patents
Verfahren und Apparat zum Verzinken von Eisenblechen nach dem Blei-Zinkverfahren.Info
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Description
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Verfahren und Apparat zum Verzinken von Eisenbleche nach dem Blei-Zinkverfahrell.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Verzinken von Eisenblechtafeln nach dem Blei-Zinkverfahren, wobei es gelingt, schöne und hoebfalzbare verzinkte Eisenbleche mit sehr geringem Feinzinkverbrauch fast ohne Hartzink- und Krätzenbildung herzustellen.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die gebeizten Eisenblechtafeln senkrecht und der Breite nach durch ein Weichbleibad geführt und durch den Bleiauftrieb, der bereits im Handverfahren ausgenützt wird, in unmittelbarem Anschluss senkrecht in ein in flüssigem Zink laufendes Walzenpaar gehoben werden, welches nach Abdrücken des überschüssigen Zinkes die Tafeln herausbefördert.
Um die Blechtafeln gleichmässig in den Walzenapparat bringen zu können, werden dieselben durch den Bleiauftrieb zunächst nur bis zu einer gut geführten Stahlfingerreihe knapp unter das Walzenpaar gehoben, d. h. die Blechtafeln werden mit Absicht zwecks Ausgleichung vor der Einmündung in den Walzenapparat zurückgehalten.
Erst durch geringen Druck auf einen mit Laufgewicht versehenen Hebelarm werden die aus Rundstahl hergestellten Abschlussfinger zurückgezogen, so dass nun jede Tafel, durch den Bleiauftrieb weitergehoben, vollkommen gleichmässig in den Verzinkapparat gelangen muss.
Nach Durchgang der verzinkten Tafel wird der Zugang in das Walzenpaar durch die Absehluss- linger in der Zuführung wieder selbsttätig geschlossen. Das Walzenpaar erhält durch ein Hebelsystem mit Laufgewichten die jeweils erforderliche Pressung, wodurch die Zinkannahme reguliert werden kann.
Die Spuren Hartzink, welche durch die Berührung des flüssigen Zinkes mit dem Walzenpaar und dessen Lagerung entstehen, werden kontinuierlich mit den durchgehenden Blechtafeln herausgearbeitet, ohne dass die Falzfähigkeit derselben beeinträchtigt wird.
Die Verzinkpfanne und die stabile Trennungswand zwischen Zink und Blei sind dort, wo das flüssige Zink mit Eisen in Berührung kommen würde, mit Isoliermasse ausgekleidet, wodurch die Hartzinkbildung verhindert wird. Die Oxydbildung (Kräzte) wird durch Abdecken der Metalloberfläehen mittels Salmiakfluss verhindert, und werden die dabei entstehenden Salmiakdämpfe gleich an der Entstehungsstelle abgesaugt. Der Stand des Bleibades-bleibt fast unverändert, während Feinzink der Produktion entsprechend fortlaufend zugesetzt werden muss.
Endlich wird dadurch, dass die Blechtafeln nicht der Länge. sondern der Breite nach durch den Verzinkapparat geführt werden, eine bedeutend höhere Produktion erzielt.
Zur Erläuterung des Apparates gemäss vorliegender Erfindung sind auf der Zeichnung Aus-
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Fig. 1 stellt die Draufsicht des Apparates dar.
Fig. 2 stellt den Längsschnitt des Apparates dar, in welchem die Zuführung veranschaulicht wird.
Fig. 3 veranschaulicht den Längsschnitt des Apparates, in welchem die Lagerung der Förderwalzen und deren Antrieb ersichtlich ist.
Fig. 4 stellt den Verzinkapparat in seinem Querschnitt dar, in welchem der Pfannenbau mit der eingeschweissten Trennungswand und seiner Isolierung, die Blechzuführung samt der Auslösevorrichtung
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schaulicht werden.
Die in verdünnter, arsenfreier Salz-oder Schwefelsäure gebeizten Bleehtafeln werden in reines. kontinuierlich ab-und zufliessendes Wasser gestellt und von da aus der Breite nach senkrecht durch
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die Einführungsöffnung a durch den Salmiakfluss p in das reine Weichblei o geführt, wodurch die Blechtafeln zunächst verbleit werden. Nun wird die im Bleibad stehende Tafel mit den aus schwachem Rundeisen hergestellten gabelförmigen Einführungsstochern leicht über die Winkelführung b gedruckt und
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Soll von Grossformatblechen auf Kleinformate übergegangen werden, dann wird durch Druck auf den Hebel k die Kupplung j gelöst und so können nebeneinander Kleinformate verzinkt werden.
Die Hebelvorrichtung y ruht auf der quadratischen Spindel i und ist in ihrer Längshälfte durch die Kupplung j verbunden. Die Gasabsaugetriehter sind mit l'angedeutet.
Mit l werden die Laufgewichtshebel der Auslösevorrichtung eg angedeutet, welche den Stahlfingern e die rückläufige Bewegung zum Abschluss der Einmündung in den Yerzinkapparat geben.
Die Walzendruckhebel mit den Laufgewichten sind mit h angedeutet.
Ferner bedeutet m die Isoliermasse. t das Flusseisenblech der Pfanne und der Trennungswand, s Abdeck- und Befestigungsplatten der Jsoliermasse aus Gusseisen und d die Flacheisen, welche die Zufiihrungswinkel verbinden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Verzinken von Eisenblechtafeln mittels Walzenapparates nach dem BleiZinkverfahren, gekennzeichnet dadurch, dass die vorerst verbleiten Blechtafeln senkrecht stehend, jedoch der Breite nach durch den Bleiauftrieb in den Walzenapparat gehoben werden, welcher die Tafeln nach Durchgang einer dünnen Zinkschiehte ohne jedwede Handarbeit und ohne Qxydbildung verzinkt herausbefördert.
Claims (1)
- 2. Zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 eine Ausführungsform der Ausgleichs- vorrichtung zum Gleichstellen der aufgetriebenen Bleche vor der Einmündung in den Walzenapparat, gekennzeichnet dadurch, dass durch die Flacheisen (b) der'Blechzuführung greifende Rund- stahlstifte den Eingang in das Walzenpaar automatisch abschliessen und sich erst nach leichtem Druck auf ein Hebelsystem (g) zurückziehen, worauf die weiter aufgetriebene Tafel vollkommen gleichmässig in den Verzinkapparat gelangt.3. Zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 eine Ausführungsform der Zuführung, EMI2.2 Winkel abgebogen und noch im Bleibad liegend an der eingeschweissten Pfannentrennungswand angebracht sind.
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