AT104891B - Verfahren und Apparat zum Verzinken von Eisenblechen nach dem Blei-Zinkverfahren. - Google Patents

Verfahren und Apparat zum Verzinken von Eisenblechen nach dem Blei-Zinkverfahren.

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AT104891B
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zinc
galvanizing
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Rudolf Passeker
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Rudolf Passeker
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  Verfahren und Apparat zum Verzinken von Eisenbleche nach dem   Blei-Zinkverfahrell.   



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Verzinken von Eisenblechtafeln nach dem Blei-Zinkverfahren, wobei es gelingt, schöne und   hoebfalzbare   verzinkte Eisenbleche mit sehr geringem Feinzinkverbrauch fast ohne   Hartzink- und Krätzenbildung   herzustellen. 



   Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die gebeizten Eisenblechtafeln senkrecht und der Breite nach durch ein Weichbleibad geführt und durch den Bleiauftrieb, der bereits im Handverfahren ausgenützt wird, in unmittelbarem Anschluss senkrecht in ein in flüssigem Zink laufendes Walzenpaar gehoben werden, welches nach Abdrücken des   überschüssigen   Zinkes die Tafeln herausbefördert. 



   Um die Blechtafeln gleichmässig in den Walzenapparat bringen zu können, werden dieselben durch den Bleiauftrieb zunächst nur bis zu einer gut   geführten Stahlfingerreihe knapp unter   das Walzenpaar gehoben, d. h. die Blechtafeln werden mit Absicht zwecks Ausgleichung vor der   Einmündung in   den Walzenapparat zurückgehalten. 



   Erst durch geringen Druck auf einen mit Laufgewicht versehenen Hebelarm werden die aus Rundstahl hergestellten Abschlussfinger zurückgezogen, so dass nun jede Tafel, durch den Bleiauftrieb   weitergehoben,   vollkommen   gleichmässig   in den Verzinkapparat gelangen muss. 



   Nach Durchgang der verzinkten Tafel wird der Zugang in das Walzenpaar durch   die Absehluss-   linger in der Zuführung wieder selbsttätig geschlossen. Das Walzenpaar erhält durch ein Hebelsystem mit Laufgewichten die jeweils erforderliche Pressung, wodurch die Zinkannahme reguliert werden kann. 



   Die Spuren Hartzink, welche durch die Berührung des flüssigen Zinkes mit dem Walzenpaar und dessen Lagerung entstehen, werden kontinuierlich mit den durchgehenden Blechtafeln herausgearbeitet, ohne dass die   Falzfähigkeit   derselben beeinträchtigt wird. 



   Die Verzinkpfanne und die stabile Trennungswand zwischen Zink und Blei sind dort, wo das flüssige Zink mit Eisen in Berührung kommen würde, mit Isoliermasse ausgekleidet, wodurch die Hartzinkbildung verhindert wird. Die Oxydbildung (Kräzte) wird durch Abdecken der   Metalloberfläehen   mittels Salmiakfluss verhindert, und werden die dabei entstehenden   Salmiakdämpfe gleich   an der Entstehungsstelle abgesaugt. Der Stand des   Bleibades-bleibt   fast unverändert, während Feinzink der Produktion entsprechend   fortlaufend zugesetzt werden muss.   



   Endlich wird dadurch, dass die Blechtafeln nicht der Länge. sondern der Breite nach durch den Verzinkapparat geführt werden, eine bedeutend höhere   Produktion   erzielt. 



   Zur Erläuterung des Apparates gemäss vorliegender Erfindung sind auf der Zeichnung Aus- 
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   Fig. 1 stellt die Draufsicht des Apparates dar. 



   Fig. 2 stellt den Längsschnitt des Apparates dar, in welchem die Zuführung veranschaulicht wird.
Fig. 3 veranschaulicht den Längsschnitt des Apparates, in welchem die Lagerung der Förderwalzen und deren Antrieb ersichtlich ist. 



   Fig. 4 stellt den Verzinkapparat in seinem Querschnitt dar, in welchem der Pfannenbau mit der   eingeschweissten Trennungswand und seiner   Isolierung, die   Blechzuführung   samt der Auslösevorrichtung 
 EMI1.2 
 schaulicht werden. 



   Die in   verdünnter,   arsenfreier   Salz-oder Schwefelsäure   gebeizten   Bleehtafeln   werden in reines. kontinuierlich   ab-und zufliessendes Wasser   gestellt und von da aus der Breite nach senkrecht durch 

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 die Einführungsöffnung   a   durch den   Salmiakfluss   p in das reine   Weichblei o geführt, wodurch   die Blechtafeln   zunächst   verbleit werden. Nun wird die im Bleibad stehende Tafel mit den aus schwachem Rundeisen hergestellten gabelförmigen Einführungsstochern leicht über die Winkelführung b gedruckt und 
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   Soll von   Grossformatblechen   auf Kleinformate übergegangen werden, dann wird durch Druck auf den Hebel k die Kupplung j gelöst und so können nebeneinander Kleinformate verzinkt werden. 



    Die Hebelvorrichtung y ruht auf   der quadratischen Spindel i und ist in ihrer Längshälfte durch die   Kupplung   j verbunden. Die   Gasabsaugetriehter   sind   mit l'angedeutet.   



   Mit l werden die Laufgewichtshebel der   Auslösevorrichtung   eg   angedeutet,   welche den Stahlfingern e die   rückläufige   Bewegung zum Abschluss der   Einmündung   in den Yerzinkapparat geben. 



   Die   Walzendruckhebel   mit den Laufgewichten sind mit h angedeutet. 



   Ferner bedeutet m   die Isoliermasse. t das Flusseisenblech   der Pfanne und der Trennungswand, s Abdeck- und Befestigungsplatten der   Jsoliermasse   aus Gusseisen und d die Flacheisen, welche die   Zufiihrungswinkel   verbinden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Verzinken von Eisenblechtafeln mittels Walzenapparates nach dem BleiZinkverfahren, gekennzeichnet dadurch, dass die vorerst verbleiten Blechtafeln senkrecht stehend, jedoch der Breite nach durch den Bleiauftrieb in den Walzenapparat gehoben werden, welcher die Tafeln nach Durchgang einer dünnen   Zinkschiehte   ohne jedwede Handarbeit und ohne Qxydbildung   verzinkt herausbefördert.  

Claims (1)

  1. 2. Zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 eine Ausführungsform der Ausgleichs- vorrichtung zum Gleichstellen der aufgetriebenen Bleche vor der Einmündung in den Walzenapparat, gekennzeichnet dadurch, dass durch die Flacheisen (b) der'Blechzuführung greifende Rund- stahlstifte den Eingang in das Walzenpaar automatisch abschliessen und sich erst nach leichtem Druck auf ein Hebelsystem (g) zurückziehen, worauf die weiter aufgetriebene Tafel vollkommen gleichmässig in den Verzinkapparat gelangt.
    3. Zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 eine Ausführungsform der Zuführung, EMI2.2 Winkel abgebogen und noch im Bleibad liegend an der eingeschweissten Pfannentrennungswand angebracht sind.
AT104891D 1924-10-11 1924-10-11 Verfahren und Apparat zum Verzinken von Eisenblechen nach dem Blei-Zinkverfahren. AT104891B (de)

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