AT104561B - Reibrollenantrieb für Fahrräder. - Google Patents

Reibrollenantrieb für Fahrräder.

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AT104561B
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Gustav Unterberg
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 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf Explosionsmotore zum Antrieb von Fahrrädern, bei denen die Kraft- übertragung des Explosionsmotors unmittelbar durch eine auf der Radbereifung laufende Antriebsrolle bewirkt wird. Die Ausbildung dieser Antriebsrolle ist für den Wirkungsgrad und die Sicherheit des Betriebes von grundlegender Bedeutung, weil eine auf der Bereifung gleitende Antriebsrolle nicht nur Kraftverluste mit sich bringt, sondern auch den Gummireifen beschädigt. Um eine stets günstige Haftung zwischen Radbereifung und Rolle sicherzustellen, ist es an sich bekannt, die Antriebsrolle mit Zähnen und Rippen oder ähnlichen Unebenheiten auf der Oberfläche zu versehen. Indessen nutzt sich auch der härteste Stahl so schnell ab, dass diese Unebenheiten der Oberfläche sehr schnell abgerundet werden und nicht mehr greifen können. 



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsreibrolle aus Stein und steinähnlichen Stoffen wie gebrannte Speckstein, Steingut, Porzellan u. dgl. besteht und auf einem Luftreifen läuft, der bezogen auf die Achse des Rades im wesentlichen Zylinderform besitzt. 



   Das der Erfindung gemäss für die Antriebsrolle verwendete Material hat zwar keine grosse Biegungfestigkeit, besitzt jedoch eine so grosse Härte, dass insbesondere die mit Unebenheiten versehene Oberfläche sich fast kaum abrutzt. Die Benutzung des für den Maschinenbau ungewöhnlichen Steinmaterials ist im vorliegenden Fall unbedenklich, weil die steinerne Antriebsrolle auf einem elastischen Gummischlauch läuft, also keinerlei   Stössen   und Biegungsbeanspruchungen ausgesetzt ist. Dadurch dass die Radbereifung, bezogen auf die Achse des Rades, im wesentlichen zylindrisch ausgebildet wird, wird gegenüber den stark gewölbten und abgerundeten Radbereifungen eine viel bessere Haftung zwischen Antriebsrolle und Radbereifung erzielt, ohne dass ein Schlüpfen zwischen Rolle und Radbereifung auftreten kann.

   Die Radbereifungen mit einer der Zylinderfläche sehr stark   genäherten Laufflächenform   hat aber auch für das Fahren keine Nachteile, da sich die Radbereifung an der Berührungsfläche mit dem Boden infolge der Radbelastung ohnedies auf einen breiten Querschnitt deformiert. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, u. zw. zeigt Fig. 1 die Antriebsrolle in Verbindung mit dem Explosionsmotor und der bisher üblichen, gewölbten Radbereifung ; die Fig. 2 zeigt die Antriebsrolle mit besonderer Aufrauhung der Oberfläche ; Fig. 3 die Antriebsrolle mit einer der Erfindung gemäss ausgebildeten Radbereifung. 
 EMI1.2 
 rolle b kann auf der Oberfläche mit Hilfe eines Sandstrahlgebläses aufgerauht sein. Infolge der grossen Härte des Steines behält die Antriebsrolle für sehr lange Zeit diese Aufrauhung und die hiedurch sich ergebende gute Haftung. Auf der Oberfläche der steinernen Antriebsrolle kann auch eine Aufrauhung in Gestalt   winkelförmiger   Zähne vorgesehen sein, deren Winkelspitzen vorteilhaft in Richtung auf die Umlaufbewegung eingestellt sind.

   (Fig. 2.)
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, wird an Stelle des üblichen Luftreifens von gewölbtem Profil   (Fig. l)   
 EMI1.3 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Reibrollenantrieb für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibrolle aus Stein und stein- ähnlichen Stoffen, wie gebrannter Speckstein, Steingut, Porzellan u. dgl., besteht und auf einem Luftreifen läuft, der, bezogen auf die Achse des Rades, im wesentlichen Zylinderform besitzt. EMI2.1
AT104561D 1924-06-03 1924-06-30 Reibrollenantrieb für Fahrräder. AT104561B (de)

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