AT103993B - Hochspannungsschalter. - Google Patents
Hochspannungsschalter.Info
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Description
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HochspannuHgsschalter.
Diese Erfindung bezieht sich auf einen Hochspannungsschalter mit einer Reihe von Kapseln, die durch Aufblähung in leitende Berührung gebracht werden. Erfindungsgemäss bestehen die Kapseln aus Eisen und befinden sich in einem Magnetfeld, unter dessen Einwirkung sie eine derartige Form- änderung erfahren, dass sie entweder miteinander in Berührung gebracht werden, um einen Stromkreis zu schliessen, oder voneinander getrennt werden, um diesen an mehreren Stellen zugleich zu öffnen.
Auf der Zeichnung ist, als Beispiel, eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine senkrechte Teilansicht des letzteren, während Einzelteile aus den Fig. 3 und 5 ersichtlich sind. Fig. 4 ist eine andere Ausbildung des in Fig. 3 wiedergegebenen Einzelteile. Fig. 2 gibt eine Variante der Ausführungsform nach Fig. 1 wieder.
Der Schalter gemäss Fig. 1 ist mit einer Röhre a aus dielektrischem Material ausgestattet, die an beiden Enden zwei verschraubt Deckel b trägt, deren Aufgabe es ist, zwischen zwei Polkörpern p und pl eine Anzahl von Kapseln M festzuhalten, welche durch die Ringe l aus dielektrischem Material voneinander getrennt sind. Um die Röhre a sind ein oder mehrere Solenoide S gewunden.
Jede der dargestellten Kapseln M (vgl. Fig. 3) besteht aus einem Eisenring t al1f dem der oberen und der unteren Innenwand entlang, dünne Eisenplatten d festgemacht-z. B. gelötet--sind, die in elektrischer und magnetischer Beziehung ein völliges Ganzes bilden.
Auf der Oberfläche dieser Platten ist zwecks Druckausgleiches eine Anzahl von kleinen Löchern e vorgesehen. Zur Verminderung des Ohmschen Widerstardes, ist das Ganze aussen und innen mit einer dünnen Schicht Kupfer oder Nickel überzogen.
Unter Einwirkung der Solenoide (vgl. Fig. 1) nehmen die zwei Platten d jeder Kapsel eine entgegengesetzte Polarität an und ziehen die Platten der benachbarten Kapsel an, so dass sämtliche Platten, infolge ihrer elastischen Formänderung in die Lage eil gelangen, die auf der rechten Seite der Fig. 3 ge-
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Klemmen c mit dem Stromkreis verbunden, so dass derselbe geschlossen wird. Hört die Erregung des
Solenoides auf, so gehen die Kapseln auseinander und unterbrechen den Stromkreis an sämtlichen BeriihrnngspuJ1kten der vorhandenen Kapseln. Auf diese Weise wird der Spannungsabfall verteilt.
Die Isolierschicht, die bestimmt ist dem Gesamtpotentialgefälle zu widerstehen, setzt sich aus der Summe der Einzelisolierschichten zwischen den Kontaktelementen zusammen. Der Potentialabfall zwischen zwei Elementen ergibt sich aus dem Gesamtpotentialgefälle, dividiert durch die Anzahl der Kontaktelemente.
Die Kapsel nach Fig. 4 besitzt nur eine elastische Platte d'. Die untere Fläche der Kapsel ist völlig starr. Unter der magnetischen Einwirkung des flachen Teiles der benachbarten Kapsel geht die Fläche dl in die Lage dl'ilber.
Die aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen Kapseln sind so berechnet, dass die Berührung auf breiten, etwas gewölbten Flächen geschieht, damit einerseits die Berührungsfläche vergrössert und anderseits die Öffnung- oder Schliessungsfunkenbildung, soweit als möglich, vermieden wird. Die Platten können so ausgeführt werden, dass sie in der Ruhelage völlig flach sind.
Die Fig. 2 stellt zwei Kapselröhren die hintereinander im Stromkreis gcsciialtet sind, einzeln unter der Einwirkung eines Solenoides stehen und derart verbunden sind, dass sie einen vollständigen magnetischen Kreis bilden.
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In beiden Fällen (Schaltung entweder nach Fig. 1 oder nach Fig. 2) ist parallel zu den Solenoiden, wie aus der Fig.' !) ersichtlich ist, ein Kondensator K geschaltet, der die Momentmagnetisierung im Stromkreis bezweckt.
Selbstverständlich kann das gesamte innere System des Schalters entweder durch Luft-oder 01strömung gekühlt werden. Die hintereinander geschalteten Solenoide können derart verwendet werden, dass anfänglich das Gesamtsystem zusammen arbeitet und dass nachher eine einzige Solenoidgruppe das magnetische Feld aufrechterhält.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hochspannungsschalter mit einer Reihe von Kapseln, die durch Aufblähung in leitende Be- rührung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapseln aus Eisen bestehen und unter der Einwirkung eines magnetischen Feldes eine Formänderung erfahren, durch die sie in und ausser leitende Berührung gebracht werden.
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Claims (1)
- 3. Hochspannungsschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapseln (M) in einer Isolierröhre (a), um die ein Solenoid (s) gewunden ist, übereinander geschichtet sind, während Isolierringe (I) zwischen zwei aufeinanderfolgende Kapseln gelegt sind (Fig. 1).4. Hochspannungsschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwei Kapselröhren die hintereinander in den Stromkreis geschaltet sind, einzeln unter der Einwirkung eines Solenoides (8) EMI2.2 EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR103993X | 1924-05-14 |
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| AT103993B true AT103993B (de) | 1926-08-25 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT103993D AT103993B (de) | 1924-05-14 | 1925-05-04 | Hochspannungsschalter. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT103993B (de) |
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1925
- 1925-05-04 AT AT103993D patent/AT103993B/de active
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