AT103993B - Hochspannungsschalter. - Google Patents

Hochspannungsschalter.

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AT103993B
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capsule
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Nicolas Japolsky
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Nicolas Japolsky
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


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    HochspannuHgsschalter.   



   Diese Erfindung bezieht sich auf einen Hochspannungsschalter mit einer Reihe von Kapseln, die durch   Aufblähung   in leitende Berührung gebracht werden. Erfindungsgemäss bestehen die Kapseln aus Eisen und befinden sich in einem Magnetfeld, unter dessen Einwirkung sie eine derartige Form- änderung erfahren, dass sie entweder miteinander in   Berührung   gebracht werden, um einen Stromkreis zu schliessen, oder voneinander getrennt werden, um diesen an mehreren Stellen zugleich zu öffnen. 



   Auf der Zeichnung ist, als Beispiel, eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt eine senkrechte Teilansicht des letzteren, während Einzelteile aus den Fig. 3 und 5 ersichtlich sind. Fig. 4 ist eine andere Ausbildung des in Fig. 3 wiedergegebenen Einzelteile. Fig. 2 gibt eine Variante der Ausführungsform nach Fig. 1 wieder. 



   Der Schalter gemäss Fig. 1 ist mit einer Röhre a aus dielektrischem Material ausgestattet, die an beiden Enden zwei verschraubt Deckel b trägt, deren Aufgabe es ist, zwischen zwei Polkörpern p und pl eine Anzahl von Kapseln M festzuhalten, welche durch die Ringe   l   aus dielektrischem Material voneinander getrennt sind. Um die Röhre a sind ein oder mehrere Solenoide S gewunden. 



   Jede der dargestellten Kapseln M (vgl. Fig. 3) besteht aus einem   Eisenring t al1f   dem der oberen und der unteren Innenwand entlang, dünne Eisenplatten d festgemacht-z. B.   gelötet--sind,   die in elektrischer und magnetischer Beziehung ein völliges Ganzes bilden. 



   Auf   der Oberfläche   dieser Platten ist zwecks   Druckausgleiches   eine Anzahl von kleinen Löchern e vorgesehen. Zur Verminderung des Ohmschen   Widerstardes,   ist das Ganze aussen und innen mit einer dünnen Schicht Kupfer oder Nickel überzogen. 



   Unter Einwirkung der Solenoide (vgl. Fig. 1) nehmen die zwei Platten d jeder Kapsel eine entgegengesetzte Polarität an und ziehen die Platten der benachbarten Kapsel an, so dass sämtliche Platten, infolge ihrer elastischen   Formänderung in   die Lage   eil   gelangen, die auf der rechten Seite der Fig. 3 ge- 
 EMI1.1 
 
Klemmen c mit dem Stromkreis verbunden, so dass derselbe geschlossen wird. Hört die Erregung des
Solenoides auf, so gehen die Kapseln auseinander und unterbrechen den Stromkreis an   sämtlichen     BeriihrnngspuJ1kten   der vorhandenen Kapseln. Auf diese Weise wird der Spannungsabfall verteilt.

   Die Isolierschicht, die bestimmt ist dem   Gesamtpotentialgefälle zu   widerstehen, setzt sich aus der Summe der   Einzelisolierschichten zwischen   den   Kontaktelementen   zusammen. Der Potentialabfall zwischen zwei Elementen ergibt sich aus dem   Gesamtpotentialgefälle,   dividiert durch die Anzahl der Kontaktelemente. 



   Die Kapsel nach Fig. 4 besitzt nur eine elastische Platte d'. Die untere Fläche der Kapsel ist völlig starr. Unter der magnetischen Einwirkung des flachen Teiles der benachbarten Kapsel geht die Fläche   dl   in die Lage dl'ilber. 



   Die aus den Fig. 3 und 4   ersichtlichen   Kapseln sind so berechnet, dass die Berührung auf breiten, etwas gewölbten Flächen geschieht, damit einerseits die   Berührungsfläche   vergrössert und anderseits die   Öffnung- oder Schliessungsfunkenbildung,   soweit als möglich, vermieden wird. Die Platten können so ausgeführt werden, dass sie in der Ruhelage völlig flach sind. 



   Die Fig. 2 stellt zwei Kapselröhren die   hintereinander   im Stromkreis   gcsciialtet   sind, einzeln unter der Einwirkung eines Solenoides stehen und derart verbunden sind, dass sie einen vollständigen magnetischen Kreis bilden. 

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   In beiden   Fällen   (Schaltung entweder nach Fig. 1 oder nach Fig. 2) ist parallel zu den   Solenoiden,     wie aus der Fig.' !) ersichtlich   ist, ein Kondensator K geschaltet, der die Momentmagnetisierung im Stromkreis bezweckt. 



   Selbstverständlich kann das gesamte innere System des Schalters entweder durch Luft-oder 01strömung gekühlt werden. Die hintereinander geschalteten Solenoide können derart verwendet werden, dass anfänglich das Gesamtsystem zusammen arbeitet und dass nachher eine einzige Solenoidgruppe das magnetische Feld aufrechterhält. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Hochspannungsschalter   mit einer Reihe von Kapseln, die durch Aufblähung in leitende Be-   rührung   gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapseln aus Eisen bestehen und unter der Einwirkung eines magnetischen Feldes eine Formänderung erfahren, durch die sie in und ausser leitende Berührung gebracht werden. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. 3. Hochspannungsschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapseln (M) in einer Isolierröhre (a), um die ein Solenoid (s) gewunden ist, übereinander geschichtet sind, während Isolierringe (I) zwischen zwei aufeinanderfolgende Kapseln gelegt sind (Fig. 1).
    4. Hochspannungsschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwei Kapselröhren die hintereinander in den Stromkreis geschaltet sind, einzeln unter der Einwirkung eines Solenoides (8) EMI2.2 EMI2.3
AT103993D 1924-05-14 1925-05-04 Hochspannungsschalter. AT103993B (de)

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