AT102118B - Verfahren zum Trüben von Email. - Google Patents

Verfahren zum Trüben von Email.

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AT102118B
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Ver Chemische Fabriken Kreidl
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  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum   trübes   von Email. 



   Die Anwendbarkeit vieler sonst guter Trübungsmittel für Email wird durch das Aufkochen beim Überbrennen erheblich   beeinträchtigt.   Man hat auf   verschiedenen   Wegen versucht, dieses Aufkochen zu beseitigen, ohne jedoch zu einem durchschlagenden Erfolg zu gelangen. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass gewisse Stoffe, die man dem Trübungsmittel als Zuschläge zusetzt, wie Tonerde und tonerdehaltige Stoffe, z. B. Feldspat bzw. analoge, stark aluminiumoxydhaltige Verbindungen oder Oxyde und analoge Verbindungen der dem Aluminium ververwandten Elemente, den Übelstand des Aufkochens weitgehend beseitigen. 



   Es hat sich weiter gezeigt, dass man an Stelle der oben genannten Zuschläge auch Ton oder Kaolin mit Vorteil benutzen kann, wenn man sie vor ihrer Verwendung einer unter 1000  C liegenden Glühtemperatur unterwirft. 



   Man kann die genannten Zuschläge zu den   Trübungsmitteln,   z. B. auf der Mühle, zusetzen. 



  Das Verfahren ist von grosser technischer und wirtschaftlicher Bedeutung, weil es ermöglicht die Oxyde der seltenen Erden mit hohem   Brechungsexponenten,   insbesondere Ceroxyd als Trübungsmittel zu verwenden. Es ist weiterhin auch auf die übrigen sonst bekannten Trübungmittel anwendbar. 



   Beispiel : Der zur   Emailierung   dienenden Mischung können z. B. neben   40/0   Ceroxyd   3#4%     FelLpat und Diatomeneerde   zugesetzt werden. An Stelle des Feldspates und der Diatomeenerde kann die gleiche Menge eines etwa eine halbe Stunde lang   unter 1000  C   geglühten Tones treten. 



   Es ist der in der Praxis und allgemein bekannte aus den folgenden Bestandteilen bestehende Emailsatz : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Borax................20#5 <SEP> kg
<tb> Feldspat <SEP> 30-4,
<tb> Quarz <SEP> 19-7 <SEP> 
<tb> Soda................ <SEP> 8-0,
<tb> Kalisalpeter <SEP> 2-7,
<tb> Kryolith <SEP> 16#0 <SEP> #
<tb> 
 
 EMI1.2 
 ersetzt werden. 



   Es ist zwar bekannt, dass Gemische von Aluminium-und Magnesiumoxyd an sich gute Trübungsmittel abgeben, aber nur dann, wenn sie hoch erhitzt werden, dass Bildung von Spinellen oder von festen Lösungen der Spinelle mit einer der Komponenten auftritt. In den   Fällen.   wo neben dem Gemisch von   Aluminium-und Magnesiumoxyd   Stoffe angewendet werden, welche dazu dienen, den Trübungseffekt zu   verstärken, wird das Gemisch   aus diesen Stoffen und dem Aluminium-Magnesiumoxyd-Gemisch ebenfalls geglüht, um die   Verstärkung   des   Trübungseffektes   herbeizuföhren. Hierzu sind hohe   Glühtemperaturen   erforderlich.

   Die vorliegende Erfindung benutzt dagegen für sich allein mässig   vorgeglühte   Tonerde und tonerdehaltige Stoffe, die an sich kein   Trübungsvermögen   besitzen, als   Zuschläge,   um die lästige, die Güte des Emails ausserordentlich beeinträchtigende Erscheinung des Aufkochens zu verhindern. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Verfahren   zum Trüben   von Email, Glaswaren   it.     dgl,, dadurch gekennzeichnet, dass   zur Vermeidung des Aufkochens den Trübungsmitteln auf der Mühle ausser dem üblichen Emaillierton noch wasserfreie bzw. wasserarme Stoffe, wie z. B. Feldspat bzw. analoge stark aluminiumoxydhaltige Verbindungen oder die Oxyde und analogen Verbindungen der dem Aluminium verwandten Elemente zugesetzt werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, dass man die vorgenannten Zusatzmittel, ferner Ton, Kaolin usw. vor ihrer Verwendung einer mässigen, unter 1000 C liegenden Glühtemperatur unterwirft. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT102118D 1922-05-16 1923-03-13 Verfahren zum Trüben von Email. AT102118B (de)

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