AT101617B - Verfahren zur Herstellung von Preßhohlkörpern, die mit einem Boden versehen sind, der auf seiner Außenseite unsymmetrisch ausgebildet ist. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Preßhohlkörpern, die mit einem Boden versehen sind, der auf seiner Außenseite unsymmetrisch ausgebildet ist.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Presshohlkörpern, die mit einem Boden versehen sind, der auf seiner Aussenseite unsymmetrisch ausgebildet ist. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren z ir Herstellurg von Presshohlkörpern, die mit einem Boden versehen sind, der atlf seiner Aussenseite un5Y111metrioch ausgebildet ist. Die Herstellung der- EMI1.1 Form besitzt. Fig. 2 ist ein Schnitt durch den Kolben einer Zweitaktverbrennungskraftmaschine, dessen Boden in bekannter Weise mit einer Ablenkfläche versehen ist. Derartige Kolben werden ans Leichtmetall, beispielsweise Magnesiumlegierungen hergestellt. Es sollen die beim Giessen sich ergebenden Nachteile dadurch vermieden werden, dass der Kolben im warmen Zustande gepresst wird. Das Pressen von gewöhnlichen Kolben mit glattem Boden für Viertakt-Verbreiinungskraftmasehinen bereitet keinerlei Schwierigkeiten. Es wird ein Werkstück von hoher Festigkeit und Dichtigkeit infolge des Pressvorgarges erzeugt. Man hat versucht, auf dieselbe Weise Kolben für Zweitakt-Verbrennurgskraftmaschinen herzustellen, wobei die Kolben am Boden die bekannte Ablenkfläche besitzen müssen. Die Herstellung derartiger Kolben ist nun aber mittels des üblichen Pressvorganges mit grossen Schwierigkeiten verbunden, da der in der Matrize liegende Rohling infolge der unsymmetrischen Beanspruchung der Patrize nicht zu einem einwandfreien Werkstück gepresst werden kann. Ans der Fig. 1 wird die ansymmetrische Beanspruchung verständlich. Mit J ist die Matrize und mit 2 die Patrize bezeichnet. Per Rohling.'3 sitzt in der Matrize und soll nun zu einem Werkstück gepresst werden, welches im Schnitt in der Fig. 2 dargestellt ist. Der Hohiraum, den der Rohling beim Niedergang der Patrize innerhalb der Matrize ausz tfüllen hat, ist mit Bezug a if die geometrische Längsachse 8-8 verschieden. Es ist verständlich, dass beim Niedergang der Patrize durch den unsymmetrisch gelegenen Patrizenvorsprung 4 das Material des Rohlirgs in Richtung der Pfeile P abgedrängt und verdichtet wird, während das Material, welches in Richtung der Pfeile pl dem Pressvorgang unterworfen werden soll, vernachlässigt wird. Versuche haben ergeben, dass es nicht möglich ist, auf diese Weise einen Kolben für Zweitakt-Zylindermaschinen zu pressen. Dieser Nachteil wird gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass dem Pressholhlkörper durch den Pressvorgang gegebenenfalls duch einen Arbeitsgang eine zur geometrischen Längsachse symmetrische Form gegeben wird, worauf dann die endgültige Form bei der Bearbeiturg des Rohlirgs hergestellt wird. Dieses Verfahren eignet sich im besonderen zur Herstellung von Leichtmetallkolben mit eine Anlenkfläche besitzendem Boden, indem der durch den Pressvorgang symmetrisch gestaltete Boden durch Fräsen u. dgl. seine unsymmetrische Form erhält. Wenn ein derartig gepresster Kolben aus der Matrize herausgenommen wird, so muss ohnehin eine Bearbeitung des Umfanges des Kolbens erfolgen, die in leichter und einfacher Weise auch auf den Boden ausgedehnt werden kann, indem dieser dann seine unsymmetrische Form erhält. In der Fig. 3 ist ein Schnitt durch einen Kolben veranschaulicht, der nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestellt wird. Zur Herstellung des Kolbens sind die Presswerkzeuge, d. h. Matrize und Patrize mit Bezug auf die Längsmittelachse 8-8 vollkommen symmetrisch alsgebildet. Der Kolben enthält daher nach dem Pressvorgang eine Form, die in der Fig. 3 durch die innere Umrissschnittlinie 5 und die äussere Umrissschnittlinie 6 gekennzeichnet ist. Der Kolben wird dann einem weiteren Bearbeitungvorgang auf der Werkzeugmaschine unterworfen, wodurch der Kolben eine solche Form erhält, dass der <Desc/Clms Page number 2> äussere Umriss in Linie 7 der Fig. 3 verläuft. Auf diese Weise wird die unsymmetrisch z tr Längsmittelachse z liegende Ablenkfläche 8 gebildet.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 wird, wobei dann die endgültige Form bei der Bearbeitung des Rohlings z. B. durch Fräsen hergestellt wird. EMI2.2
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| AT101617D AT101617B (de) | 1924-03-15 | 1924-07-19 | Verfahren zur Herstellung von Preßhohlkörpern, die mit einem Boden versehen sind, der auf seiner Außenseite unsymmetrisch ausgebildet ist. |
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1924
- 1924-07-19 AT AT101617D patent/AT101617B/de active
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