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Gegenstand der Erfindung ist eine Umlaufkühlvorrichtung für elektrische Maschinen, insbesondere für Behälter von Öltransformatoren. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, dass flache
Kühlrohre jalousieartig übereinander angeordnet sind, so dass die bereits erwärmte Kühlluft seitlich der
Kühlrohre aufwärts strömt.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen im Schnitt nach 1-1 der Fig. 2 und im Aufriss ein Ölgefäss, in das ein Transformator eingetaucht wird. Gemäss der Erfindung ist dieses Gefäss so eingerichtet, dass man das Öl, falls es einmal heiss geworden ist, wieder abkühlen kann.
Die Fig. 3 und 4 zeigen im Schnitt nach 3-3 der Fig. 4 und in Draufsicht ein für den gleichen
Zweck eingerichtetes, ähnliches Gefäss, das eine andere Ausführungsform der Erfindung darstellt.
Die Fig. 5,6 und 7 zeigen im Aufiiss bzw. im Mittelschnitt nach 6-6 der Fig. 7 und in Draufsicht ein ähnliches Gefäss, das eine weitere Ausführungsform der Erfindung darstellt.
Die Fig. 8 schliesslich zeigt in grösserem Massstab im Schnitt nach einer Ebene parallel zu der in Fig. 6 ein in dieser Figur dargestelltes Detail.
Mit a ist ein Gefäss bezeichnet, das bestimmt ist, mit Öl gefüllt zu werden, so dass man dann eine elektrische Maschine, z. B. einen Transformator, eintauchen kann und das geeignete Mittel aufweist, um das einmal heiss gewordene Öl wieder abzukühlen.
Gemäss den Fig. 1-4 besteht die Einrichtung zum Abkühlen des Öles aus einem Rohrbündel, das aus einem Rohr b für den Austritt des heissen Öles, einem Rohr c für den Wiedereintritt und einer Reihe von Rohren d, deren Enden in die parallelen Teile der beiden erwähnten Rohre ausmünden. Diese flachen Rohre d sind jalousieartig übereinander gelagert, so zwar, dass die grossen einander zugekehrten Flächen den beiden Rohren b, c gegenüber geneigt sind. Die Stärke der Rohre ist derartig, dass sie, wenn sie einmal mit den Rohren b, c und diese selbst mit dem Behälter verbunden sind, einerseits der Pressung des Öles, anderseits dem Unterdruck standhalten, den man, um das 01 zu trocknen, eventuell im Behälter erzeugt.
Die Einrichtung bildet ein abnehmbares Ganzes derart, dass wenn einmal die Rohre d mit den Rohren b und c verbunden sind, das Abflussrohr b für das zu kühlende Öl an seinem oberen Ende an eine der Gefässwände im Niveau der Flüssigkeit angeschlossen werden kann, u. zw. vorzugsweise, wie dies in den Fig. 1-4 dargestellt ist, am Boden einer Verbreiterung, die man am oberen Teil dieser Wand in geeigneter Höhe vorgesehen hat, während das Sammelrohr c für das abgekühlte Öl an seinem unteren Ende an geeigneter Stelle des Gefässbodens oder einer dem Gefässboden benachbarten Gefässwand an- geschlossen ist.
Ist bei vollständig montierter Vorrichtung durch den Betrieb des Transformators das Öl erhitzt, so fällt das heisseste Öl, das sich'ganz oben bis zur Verbreiterung a1 des Gefässes sammelt, direkt in das Rohr b, durchsetzt die Rohre d, wo es sich abkühlt, tritt in das Sammelrohr c und mischt sich wieder mit dem im Behälter befindlichen Öl. Diese der Thermosiphonzirkulation in den gewöhnlichen Rohren analoge Einrichtung unterscheidet sich von dieser dadurch, dass stets frische Luft zwischen je zwei Kühlrohren durchstreicht, sich erwärmt und nach aufwärts steigt ohne dass man ein Erwärmen der oberen Rohre durch diese aufsteigende Luft befürchten muss, so dass der Wirkungsgrad weit besser ist.
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Wählt man die Wandstärke der Rohre cl relativ gering und die eingeschlossenen Ölschichten sehr dünn, so vollzieht sich die Abkühlung des Öles viel rascher und wirksamer wie gewöhnlich. Dabei hängt die Wirksamkeit wesentlich von der Anordnung der Rohrbündel ab, die man entweder gemäss Fig. 1 und 2 nur an einer Seite des Gefässes oder, wie dies die Fig. 3,4 zeigen, an zwei gegenüberliegenden Gefäss- eiten oder schliesslich auch an allen vier Seiten des Gefässes anordnen kann. Dabei kann die Ölstrommig entweder in Parallelschaltung (Fig. l, 2) oder in Hintereinanderschaltung (Fig. 3, 4) vor sich gehen.
Man kann bei Wahrung desselben Prinzipes jedes Kühlrohrbündel auch anders anordnen, z. 13.
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an einem Ende mit einem Rohre b, am andern Ende mit einem Rohre c verbunden ist, während das unmittelbar unterhalb liegende Rohr in gleicher Wei2e an die andern Rohre b, c angeschlossen ist und so weiter abwechselnd. Der Zufluss des Öles in jedes Rohr cl und sein Abfluss aus demselben vollzieht sich dabei in den oberen bzw. unteren diagonal einander gegenüberliegenden Eckpunkten der das Rohr bildenden, rechteckigen Lamelle.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele der ganzen Einrichtung bzw. der einzelnen Teile beschränkt, sondern umfasst auch alle Varianten, insbesondere die Anwendung einer Pumpe zur Erzielung der Flüssigkeitszirkulation : ferner die Anwendung von runden, rechteckigen, gezackten Lamellen statt der rechteckigen Lamellen, schliesslich deren Ausführung mit gewellter statt mit glatter Oberfläche.