AT101006B - Elektrischer Drehofen. - Google Patents

Elektrischer Drehofen.

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AT101006B
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Siemens Ag
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  Elektrischer Drehofen. 



   Die Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung von elektrischen Drehöfen für Lichtbogenheizung und bezweckt, den zylindrischen, den Herd enthaltenden Teil des Ofens möglichst leicht auswechselbar zu machen, um nacheinander verschiedene Einsätze schmelzen zu können. 



   Es sind Drehöfen bekannt, bei denen an den beiden Stirnseiten achsial die Elektroden durch Verschlussdeckel. eingeführt sind, die gemeinsam mit der Haltevorrichtung für die Elektroden seitlich an dem zylindrischen Teil des Ofens mittels eines Scharniers drehbar gelagert sind. Zum Beschicken des Ofens werden die   Verschlussschrauben   dieser Deckel gelöst und diese mitsamt den Elektroden nach ausse n umgeklappt. Zum Niederschmelzen eines anderen Einsatzes muss der gesamte Ofen, abgesehen von der Rollenlagerung und der Antriebsvorrichtung, ausgewechselt werden. Da die Haltevorrichtungen für die Elektroden verhältnismässig kostspielige Teile des Ofens darstellen, wird die Anlage teuer, wenn mehrere auswechselbare Öfen auf Vorrat gehalten werden müssen.

   Bei den bekannten Öfen dieser Art erfolgte die Stromzuführung mittels an dem Ofen vorgesehener Schleifringe und einer ruhenden Kontaktbürstenanordnung. Von den Schleifringen wurde der Strom dann mittels eines biegsamen Bandkabels den Elektrodenhaltern zugeführt. 



   Gemäss der Erfindung wird eine bedeutende Ersparnis erzielt und gleichzeitig auch das Gewicht des auszuwechselnden Teiles dadurch vermindert, dass die Haltevorrichtungen für die Elektroden und die Verschlussdeckel des zylindrischen Herdes an besonderen, fest gelagerten Gestellen angelenkt sind. 



  Für eine Auswechselung des Herdes brauchen demgemäss nur die   Verschlussdeckel   von dem   Zylinderherd   gelöst und nebst den Elektrodenhaltern umgeklappt zu werden, worauf dann der Zylinderherd allein nach oben abgehoben und durch einen anderen ersetzt werden kann. Diese Anordnung ermöglicht es auch,   die Zuführungsschleifringe   zu vermeiden und die Stromkabel fest an den   Tragständern   anzuordnen, von denen aus je ein in bekannter Weise biegsamer Anschluss zu den Elektroden führt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Ofens gezeigt. Es bedeuten Fig. 1 teils einen senkrechten Schnitt, teils eine Ansicht, Fig. 2 einen Grundriss, teilweise einen wagreehten Schnitt, Fig. 3 einen Schnitt   nach alb   in Fig. 1 nebst einer Stirnansicht des Ofens und Fig. 4 einen
Grundriss des gesamten Ofens in verkleinertem Massstabe. 



   Der Herd 1 ist in einem zylindrischen Zustellungskörper 2 vorgesehen, der an beiden Stirnseiten mit einer ach ialen Öffnung 3 versehen ist. Der Zustellungskörper 2 ist mit einer   wärmeisolierenden   Schicht 4 umgeben, die von einem festen Blechmantel 5 umschlossen wird. Ein zweiter äusserer Blechmantel 6 umgibt den Mantel 5 in einem derartigen Abstand, dass ein eine weitere Wärmeisolation bildender Luftraum 7 entsteht. Mit dem Blechmantel 6 sind auch die Laufring 9 verbunden, die auf Rollen 10 ruhen, die ihren Antrieb in an sich bekannter, nicht dargestellter Weise mittels eines Vorgeleges von einem Elektromotor erhalten. An der einen Stirnseite ist in dem Zustellungskörper 2 ein   Abstichkanal H   vorgesehen, der während des Betriebes durch einen Stopfen 12 verschlossen wird. 



   Die Elektroden 13 sind achsial in den Ofen eingeführt und an ihrem äusseren Ende mittels einer Klemmvorrichtung 14 gefasst, die auf zwei Stangen 15   längsverschiebbar   ist und mittels zweier Schraubspindeln 16 verstellt werden kann. Die Bewegung eifolgt mittels eines Handrades 17, das   motels seines   

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 EMI2.1 
 
1. Elektrischer Drehofen, bei dem die Elektroden an den Stirnseiten des zylindrischen Herdes eingeführt und nebst den Verschlussdeckeln um seitliche Scharniere umklappbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die umklappbar Anordnung (20) an festen, getrennt von dem Herdkörper   (2)   angeordneten Teilen   (36)   gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Drehofen nach Anspruch 1, bei dem die Elektroden von je einem gegebenenfalls mit einer Kühlvorrichtung versehenen Dichtungskörper umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Dichtung- körper (24) mittels einer Stopfbüchse (26) die umklappbaren Verschlussdeckel (27, 27') für die Herd- öffnungen (3) tragen.
    3. Drehofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführung mittels je eines an die Tragständer (35) für die ure klappbare Anordnung geführten Kabels (33) bewirkt wird, das in an sich bekannter Weise mittels eines biegsamen Kabels (34) mit den Klemmvorrichtungen (14) für die Elektrode verbunden ist.
    4. Drehofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussdeckel (27, 27') für den Herdkörper auf dem Elektrodenabdichtungskörper (24) in der Achsrichtung etwas verschiebbar und mit einer nach Art von Vorreibern ausgestalteten Befestigungsvorrichtung (30, 31) versehen sind, welche die Verschlussdeckel gegen die Herddichtungen (28) anpresst.
    5. Drehofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorreiber (. 30,. derart angeordnet sind, dass sie bei Drehung des Ofens selbsttätig den Verschluss anziehen.
AT101006D 1923-04-25 1923-11-17 Elektrischer Drehofen. AT101006B (de)

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