Einweg-Brusthaubenset
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft ein Einweg-Brusthaubenset gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Stand der Technik
Derartige Brusthaubensets werden zusammen mit Brustpumpen zum Abpumpen von menschlicher Muttermilch eingesetzt. Sie bestehen üblicherweise aus einem Brusthaubentrichter, welcher über ein Brusthaubenanschlussteil mit einem Kopplungsteil verbunden ist. Das Kopplungsteil lässt sich auf einen Milchsammelbehälter, vorzugsweise eine Milchbabyflasche aus Glas oder Kunststoff aufschrauben. Das Brusthaubenanschlussteil ist entweder mit einem mechanischen Pumpmechanismus verbindbar oder es weist einen Anschlussstutzen für einen Nerbindungsschlauch auf, welcher an eine elektrische Brustpumpe angeschlossen werden kann. Ein derartiges Brusthaubenset ist beispielsweise in US-A-6'461'324 beschrieben.
Diese Brusthaubensets sind üblicherweise aus Kunststoff gefertigt. Oft sind sie sterilisierbar und autoklavierbar und lassen sich somit mehrfach verwenden. Erhöhte Anforderungen an die Hygiene sowohl im Spital- wie auch im Privatgebrauch haben jedoch in letzter Zeit das Bedürfnis nach einem wegwerfbaren und deshalb kostengünstigen Brusthaubenset verstärkt.
Es sind zwar wegwerfbare Sets bekannt. Diese lassen sich jedoch trotzdem mehrfach
verwenden, was zum Teil aus Kostengründen auch getan wird. Ferner offenbart US-A- 6'575'202 ein Brusthaubenset mit einem Sammelbehälter, bei welchem zwar der Sammelbehälter weggeworfen wird, jedoch nicht die restlichen Elemente.
Darstellung der Erfindung
Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, ein Brusthaubenset zu schaffen, welches den erhöhten Hygieneanforderungen genügt und trotzdem kostengünstig herstellbar ist.
Diese Aufgabe löst ein Einweg-Brusthaubenset mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Das erfindungsgemässe Brusthaubenset weist ein Kopplungsteil zur Verbindung mit einem Milchsammelbehälter und ein Brusthaubenanschlussteil zur Verbindung mit einem Brusthaubentrichter auf, wobei das Kopplungsteil und das Brusthaubenanschlussteil miteinander über eine irreversibel zerstörbare Verbindung in Form eines Garantieelements miteinander verbunden sind.
Das Kopplungsteil und das Brusthaubenanschlussteil lassen sich nach erstmaliger Trennung nicht oder zumindest nicht genügend gut wieder miteinander verbinden. Da eine erstmalige Trennung notwendig ist, um die Milch zu lagern bzw. die Milch zu verabreichen, lassen sich beide Teile nur ein einziges Mal zum Abpumpen der Milch verwenden.
In einer einfachsten Ausführungsform umfasst das erfindungsgemässe Brusthaubenset das Kopplungsteil, das Brusthaubenanschlussteil und das Garantieelement, wobei Kopplungsteil und Brusthaubenanschlussteil mit dem Brusthaubentrichter bzw. dem Milchsammelbehälter lös- oder unlösbar verbindbar sind bzw. bereits verbunden sind. Je nach Ausführungsform kann das Brusthaubenset noch weitere Elemente aufweisen. Beispielsweise lassen sich Kopplungsteil und Brusthaubenanschlussteil einstückig mit weiteren Teilen, insbesondere dem Sammelbehälter bzw. der Brusthaube, ausbilden.
Ist das Kopplungsteil nicht zerstörungsfrei lösbar mit einem Milchsammelbehälter verbunden bzw. einstückig an diesem angeformt, so ist auch gewährleistet, dass der Milchsammelbehälter nur noch zur Lagerung oder Verabreichung der Milch eingesetzt wird und ebenfalls nicht nochmals zum Sammeln neuer Milch eingesetzt werden kann.
Vorzugsweise ist das Kopplungsteil als separates Teil ausgebildet und wird erst kurz vor Gebrauch mit dem Sammelbehälter verbunden. Dadurch lässt sich der Sammelbehälter becherförmig gestalten und somit stapeln. Diese Ausführungsform weist den Vor- teil auf, dass der Platzbedarf beim Transport und Lagern des Brusthaubensets geringer ist als bei einem einstückigen oder bereits zusammengesetzten Set.
Vorzugsweise ist der Brusthaubentrichter mit dem auf die Brust aufgelegten Trichterelement lösbar mit dem Brusthaubenanschlussteil verbindbar. Vorzugsweise lässt sich der Brusthaubentrichter in das Brusthaubenanschlussteil einstecken. Dies weist ebenfalls den Vorteil auf, dass der Platzbedarf beim Transport und Lagern verringert ist. Des weiteren lassen sich je nach Form und Grosse der Brust verschiedene Brusthaubentrich- terformen und -grössen verwenden, ohne dass das restliche Set angepasst sein muss. Dies verringert die Herstellungskosten und spart wiederum Lagerplatz.
In bevorzugten Ausführungsformen ist das Brusthaubenset mit einem Einwegventil versehen, welches das Totvolumen im Set verringert und somit die Effizienz des Saugvorgangs erhöht.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen gehen aus den abhängigen Patentansprüchen hervor.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen, welche in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, erläutert. Es zeigen:
Figur la eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Brusthaubensets in einer ersten Ausführungsform;
Figur lb das Brusthaubenset gemäss Figur la in einer Explosionsdarstellung;
Figur lc eine vergrösserte Darstellung eines Teils der Figur lb;
Figur ld eine Längsschnitt durch einen oberen Teil des Brusthaubensets gemäss Figur la;
Figur le eine perspektivische Darstellung des oberen Teils gemäss Figur ld;
Figur lf eine Ansicht des oberen Teils gemäss Figur le von einer ersten Seite;
Figur lg eine Ansicht des oberen Teils gemäss Figur le von einer zweiten Seite;
Figur lh eine perspektivische Darstellung des Brusthaubensets gemäss Figur la nach Entfernen des Garantieelements;
Figur li den Sammelbehälter gemäss Figur la mit einem Verschlussdeckel in einer Explosionsdarstellung;
Figur lk eine vergrösserte Darstellung des Einwegventils gemäss Figur la;
Figur 2a eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemässen Brusthaubensets in einer zweiten Ausführungsform in einer Explosionsdarstel- lung;
Figur 2b das Brusthaubenset gemäss Figur 2a im zusammengesetzten Zustand;
Figur 2c ein vergrösserter Ausschnitt gemäss Figur 2b;
Figur 3a eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Brusthaubensets in einer dritten Ausführungsform;
Figur 3b das Brusthaubenset gemäss Figur 3 a in einer Explosionsdarstellung;
Figur 3 c den Milchsammelbehälter gemäss Figur 3 a mit einem Verschlussdeckel;
Figur 4 einen Längsschnitt durch einen oberen Teil eines erfindungsgemässen Brusthaubensets in einer vierten Ausführungsform;
Figur 5a eine perspektivische Darstellung eines oberen Teils eines erfindungsgemässen Brusthaubensets in einer fünften Ausführungsform in einer Explosionsdarstellung; Figur 5b einen Längsschnitt durch den Teil gemäss Figur 5 a;
Figur 6 eine perspektivische Darstellung eines Ventils gemäss einer sechsten Ausführungsform;
Figur 7a eine perspektivische Darstellung eines Ventils gemäss einer siebten Ausfülirungsform von einer ersten Seite;
Figur 7b eine perspektivische Darstellung des Ventils gemäss Figur 7a von einer zweiten Seite; Figur 7c einen Längsschnitt durch das Ventil gemäss Figur 7a;
Figur 8a eine perspektivische Darstellung eines Ventils gemäss einer achten Ausführungsform;
Figur 8b eine Ansicht des Ventils gemäss Figur 8 a;
Figur 9a eine perspektivische Darstellung eines Ventils gemäss einer neunten Ausführungsform von einer ersten Seite;
Figur 9b eine perspektivische Darstellung des Ventils gemäss Figur 9a von einer zweiten Seite und Figur 9c einen Längsschnitt durch das Ventil gemäss Figur 9a.
Wege zur Ausführung der Erfindung
In den Figuren la bis lk ist ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen wegwerfbares Brusthaubensets dargestellt. Die einzelnen Teile sind vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt.
Wie in Figur la dargestellt, ist ein Milchsammelbehälter 1 über ein Kopplungsteil 2 mit
einem Brusthaubenanschlussteil 3 verbunden. Im Brusthaubenanschlussteil 3 ist ein Brusthaubentrichter 5 gehalten, welcher beim Abpumpen der Muttermilch an eine Mutterbrust angelegt wird. Das Brusthaubenanschlussteil 3 weist einen pumpenseitigen An- schluss 32 auf, an welchem ein erstes Ende eines Verbindungsschlauchs 6 angeschlos- sen werden kann. Ein zweites Ende 60 des Verbindungsschlauchs 6 lässt sich mit einer hier nicht dargestellten elektrischen oder mechanischen Brustpumpe oder Zentralvakuum (das heisst eine fertig installierte Absauganlage) verbinden. Die Brustpumpe erzeugt in der Brusthaube in einem zyklischen Rhythmus einen Unterdruck, so dass die Brust stimuliert wird und Milch durch das Brusthaubenanschlussteil 3 in den Sammelbehälter 1 gelangen kann.
Vorzugsweise ist im Bereich zwischen Brusthaubenanschlussteil 3 und Sammelbehälter 1 ein Rückschlagventil 7 vorhanden, wie dies in Figur lb erkennbar ist. Dieses Ventil 7 verschliesst die behälterseitige Einlassöffnung 35 des Brusthaubenanschlussteils 3 und verringert so das Totvolumen, welches mittels der Pumpe evakuiert werden muss, auf ein Minimum.
Erfindungsgemäss ist ein Garantieelement 4 vorhanden, welches das Brusthaubenanschlussteil 3 und das Kopplungsteil 2 miteinander verbindet. Als Garantieelement eignet sich jegliche Verbindung, welche bei einem erstmaligen Trennen dieser zwei Teile bzw. bei einem erstmaligen Entfernen die Verbindung des Brusthaubenanschlussteil 3 und des Kopplungsteils 2 irreversibel zerstört.
Vorzugsweise ist dieses Garantieelement 4 eine Reissicherung, beispielsweise ein um- laufendes Band, welches über dünne, bei der Trennung zerreissende Stege 41 mit dem
Kopplungsteil 2 und dem Brusthaubenanschlussteil 3 verbunden ist. Üblicherweise ist das Garantieelement 4 ebenfalls aus Kunststoff gefertigt und an einem der zwei Teile bzw. an beiden Teile 2, 3 angespritzt.
Das Garantieelement 4 weist vorzugsweise eine vorstehende Lasche 40 auf, damit es von Hand gut ergriffen werden kann und sich einfach aufreissen lässt. Dies ist in Figur lc dargestellt.
Die einzelnen oben erwähnten Teile des Brusthaubensets können ein- oder mehrstückig ausgebildet sein. Es lassen sich auch zwei oder mehrere dieser Teile gemeinsam einstückig ausgebilden.
Wie in Figur lb erkennbar ist, besteht das erste Ausführungsbeispiel aus mehreren Einzelteilen. Der Sammelbehälter 1 ist ein zylinderförmiger Becher, welcher an seinem oberen Rand ein erstes unteres Schnappverschlusselement 11 in Form einer umlaufenden Wulst aufweist. Das Kopplungsteil 2 weist an seinem unteren Rand ein erstes obe- res Schnappverschlusselement 20 in Form einer umlaufenden Rastklinke auf. Werden diese zwei Elemente zusammengesteckt, umfasst die Rastklinke die Wulst und bildet somit eine feste Verbindung zwischen Kopplungsteil 2 und Sammelbehälter 1.
Das Brusthaubenanschlussteil 3 ist in dieser Ausführungsform zweistückig ausgebildet. Er weist ein oberes Element 3' mit einem behälterseitigen Anschlusstutzen 30 und einem trichterseitigen Anschlussstutzen 31 auf. Der Brusthaubentrichter 5 weist ein Trichterelement 50 zur Auflage an die Brust und einen Trichterstutzen 51 auf, welcher fest verbunden oder in den trichterseitigen Anschlussstutzen 31 einsteckbar und auch wieder einfach aus diesem entfernbar ist.
Ein unteres Element 3" des Brusthaubenanschlussteils 3 ist über das Garantieelement 4 mit dem Kopplungsteil 2 verbunden.
Das Ventil 7, hier bestehend aus einer Ventilmembran 70 und einem Ventilkörper 71, ist vorzugsweise auf dem unteren Rand des behälterseitigen Anschlussstutzens 30 aufgesteckt, wie dies in Figur ld gut erkennbar ist.
Am behälterseitigen Anschlusstutzen 30 ist ein zweites oberes Schnappverschlusselement 33 angeordnet, dessen Gegenstück 34 am unteren Element 3" angeformt ist. Dies ist in Figur ld gut sichtbar. Das zweite obere Schnappverschlusselement 33 wird vorzugsweise durch eine obere und untere umlaufende Rastklinke gebildet, welche sich an einen in die Öffnung des Kopplungsteils 2 hineinragenden Stutzen festhaken. Diese
Verbindung zwischen dem oberen und dem unteren Element 3', 3" ist vorzugsweise nicht zerstörungsfrei lösbar, so dass, wie in den Figuren le, lf und lg erkennbar ist, Kopplungsteil 2 und Brusthaubenanschlussteil 3 eine über das Garantieelement 4 verbundene Einheit bilden.
Wird nun das Garantieband 4 entfernt, so löst sich das gesamte Brusthaubenanschlussteil 3, d.h. das obere und das untere Element 3', 3", vom Kopplungsteil 2, wie dies in Figur lh erkennbar ist. Durch diese Trennung lässt sich beim erneuten Verbinden der Teile keine genügend gute Verbindung mehr herstellen, so dass diese Kombination nicht nochmals zum Abpumpen verwendet werden kann.
Zurück bleibt jedoch ein becherförmiger Sammelbehälter 1 mit einem aufgesetzten Kopplungsteil 2, welche zusammen eine Babyflasche bilden. Das Kopplungsteil 2 bildet einen Flaschenhalt. Da es unterhalb der Befestigungsstelle des Garantieelements 4 mit einem Aussengewinde 21 versehen ist, lässt sich die Flasche bis zu ihrem Gebrauch mittels eines Deckels 8 verschliessen. Dies ist in Figur li dargestellt. Bei Gebrauch lässt sich der Deckel 8 entfernen und es kann in bekannter Weise ein Aufsatz mit einem Sauger aufgesetzt werden.
In einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemässen Brusthaubensets, dargestellt in den Figuren 2a bis 2c, ist das Brusthaubenanschlussteil 3 einstückig ausgebildet und das Garantieelement 4 an ihm angeformt. Auch hier ist wiederum mittels eines Schnappverschlusses und des Garantiebandes eine irreversible lösbare Verbindung mit dem Kopplungsteil 2 vorhanden. In dieser Ausführungsform sind der Sammelbehälter 1 und das Kopplungsteil 2 durch eine einstückige Flasche gebildet. In einer anderen Variante sind sie jedoch gemäss Figur lb zweistückig ausgebildet. Der Brusthaubentrichter 5 lässt sich auch bei diesem Beispiel bei Gebrauch in das Brusthaubenanschlussteil 3 einschieben.
Im Ausführungsbeispiel gemäss den Figuren 3a bis 3c sind der Brusthaubentrichter 5 und das Brusthaubenanschlussteil 3 gemeinsam einstückig ausgebildet. Das Garantieelement 4 ist an der unteren Kante des Brusthaubenanschlussteils 3 angeformt. Auch in
diesem Beispiel kann der Sammelbehälter 1 und das Kopplungsteil 2 durch eine einstückige Flasche gebildet sein oder sie können getrennte Teile bilden. In diesem Beispiel weist der Sammelbehälter 1 nicht einen runden sondern einen rechteckigen, insbesondere einen quadratischen Querschnitt auf. Dadurch lässt er sich platzsparender lagern als runde Flaschen. Selbstverständlich können auch die oben beschriebenen zweiteiligen Flaschen eine derartige rechteckige oder quadratische Form aufweisen.
Die Ausführungsform gemäss Figur 4 zeigt ein Brusthaubenanschlussteil und ein Kopplungsteil, welche einstückig miteinander verbunden sind. Auch in diesem Fall ist das Garantieelement angespritzt.
In der Ausführungsform gemäss den Figuren 5 a und 5b ist das Ventil 7 nicht am behälterseitigen Anschlussstutzen 30 sondern an einem in das Kopplungsteil 2 hineinragenden, stutzenförmigen Gegenstück 34 angeordnet. Der Ventilkörper 71 kann aufgesteckt oder einstückig an diesem Gegenstück 34 angeformt sein.
Das Ventil 7 kann die unterschiedlichsten Formen aufweisen. In den oben beschriebenen Ausführungsformen, insbesondere in Figur lk, ist ein Ventil 7 offenbart, welches einen zylinderförmigen Ventilkörper 71 und eine diesen Ventilkörper 71 überdeckende Membran 70 aufweist. Der Ventilkörper 71 ist vorzugsweise aus einem starren Material, insbesondere Kunststoff gefertigt. Die Membran 70 besteht aus einem flexiblen Material, vorzugsweise aus Gummi, Kautschuk oder Silikon oder TPE.
Das Ventil 7ist in seiner Lage fixiert, indem der Ventilkörper.71 über einen Stutzen gestülpt ist. Der Ventilkörper 71 weist an einer Stirnseite Durchlassöffiiungen 72 und eine mittig angeordnete Aufnahmeöffhung 73 auf. Passend dazu weist die Membran einen vorzugsweise mittig angeordneten Verbindungsknopf 74 auf, welcher zur Befestigung der Membran in die Aufnahmeöffhung 73 einsteckbar ist.
Es lassen sich aber auch andere Ventile in den oben beschriebenen Ausführungsformen des Brusthaubensets einsetzen. So kann, wie dies in Figur 6 dargestellt ist, eine Memb- ranaufhahme 78 in Form eines Verbindungsknopfes am Ventilkörper 71 und die Auf-
nahmeöffnung 73 in der Membran 70 angeordnet sein.
Die Membran 70 kann auch, wie dies in den Figuren 7a bis 7c dargestellt ist, einstückig über ein Scharnier bzw. eine Lippe 75 mit dem Ventilkörper 71 verbunden sein. In die- sem Fall besteht das Ventil 7 vorzugsweise aus einem einheitlichen Material, wobei die Membran dünnwandiger als der Ventilkörper ausgebildet ist.
Des weiteren kann der Ventilkörper 71 gemäss den Figuren 8 a und 8b nicht mit einem geschlossenen Mantel sondern mit einem einseitig offenen Mantel ausgebildet sein. Dadurch lassen sich die zwei Mantelteile 76 federnd ausbilden, was einerseits die Montage des Ventils 7 erleichtert und andererseits ihren Sitz auf dem Stutzen 30 verbessert.
In einer weiteren Ausführungsform gemäss den Figuren 9a bis 9c ist die Membran 70 über einen Steg 77 am Ventilkörper 71 angeformt, wobei die beiden Innenflächen der Membran sowie die inneren Ventilkörperstirnflächen in einer Ebene fluchten.
Das erfindungsgemässe Brusthaubenset lässt sich kostengünstig herstellen und dank seiner Einzelteile platzsparend steril verpacken. Es ermöglicht zudem die Verwendung des Sammelbehälters als Babyflasche und verunmöglicht trotzdem eine erneute Ver- Wendung des Sets zum Abpumpen von Muttermilch.
Bezugszeichenliste Sammelbehälter 1 Erstes unteres Schnappverschlusselement Kopplungsteil Erstes oberes Schnappverschlusselement1 Aussengewinde Brusthaubenanschlussteil ' Oberes Element " Unteres Element0 Behälterseitiger Anschlussstutzen1 Trichterseitiger Anschlussstutzen2 Pumpenseitiger Anschlussstutzen3 Zweites oberes Schnappverschlusselement4 Zweites unteres Schnappverschlusselement5 Behälterseitige Einlassöffnung Garantieelement0 Lasche1 Steg Brusthaubentrichter0 Trichterelement1 Trichterstutzen Verbindungsschlauch0 Zweites Ende Ventil0 Ventilmembran
71 Ventilkörper
72 Durchlassöffiiungen
73 Aufnahmeöffhung
74 Verbindungsknopf
75 Lippe
76 Mantelteil
77 Steg
78 Membranaufnahme
8 Verschlussdeckel