LU93208B1 - Nichttragender Innenraum-Lochziegel, Mauerstein, Herstellungsverfahren dazu, Montagerahmenprofil, Fertigteilbauwand und Herstellungsverfahren - Google Patents

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Abstract

Es wird ein nichttragender Innenraum-Lochziegel (1) zur Ausbildung einer nichttragenden Innenschale (11) einer Fertigteilbauwand (30) oder eines Mauersteins (10) beschrieben. Dieser umfasst parallel zur Ausbildung der Löcher (2) konvexe Noppen (4) und konkave Nuten (5), wo- bei die im Querschnitt der Löcher (2) gesehenen Noppen (4) und Nuten (5) auf einer Seite der beiden großflächigen Seiten zur formschlüssigen Verbindung mit einer tragenden Betonschale (12) ausgebildet sind, wobei die Noppen (4) nach Innen zum Körper des Lochziegels (2) im Querschnittprofil gesehen hinterschneidend ausgebildet sind.

Description

BESCHREIBUNG
Nichttragender Innenraum-Lochziegel, Mauerstein, Herstellungsverfahren dazu, Monta-gerahmenprofil, Fertigteilbauwand und Herstellungsverfahren
Stand der Technik
Die Erfindung bezieht sich auf einen nichttragenden Innenraum-Lochziegel, einen Mauerstein, ein Herstellungsverfahren eines Mauersteins, auf ein Montagerahmenprofil und Montageverfahren sowie auf eine Fertigteilbauwand, ein Fertigteilbauwandsystem und ein Herstellungsverfahren einer Fertigteilbauwand.
Es sind Lochziegel als nichttragende Ziegel bekannt, um Innenrâume voneinander abzugrenzen und einen gewissen Scha II-, Feuchtigkeitsausgleichs- und Wârmeschutz zu schaffen.
Es ist ein Mauerstein mit einer integrierten Dâmmmasse bekannt. Eine Seite des Mauersteins ist mit einer Dammschale mit Dâmmplatten und einer Dâmmschicht ausgebildet, eine angren-zende gegenüberliegende Hälfte umfasst eine Tragschale aus Lochziegeln.
Es ist ein wärmedämmender, mehrschaliger Mauerstein in Sandwichbauweise bekannt. Der Mauerstein umfasst eine statisch tragenden Innenschale aus einem Mauersteingrundstoff, insbesondere Béton, eine mittig angeordnete Wärmedämmschale und eine schützende Außen-schale. Die drei Schalen sind formschlüssig an den sich berührenden Oberflâchen miteinander verbunden.
Es ist ein Dâmm- und Montagerahmen aus Holz bekannt, beispielsweise zum Einbau eines Dachflâchenfensters in eine schrâge Dachkonstruktion, um eine Fensterôffnung mit einer Scha-lung im Querschnitt gesehen, vor die Dâmmebene nach außen anzuordnen.
Es ist bekannt, Fertigteilbauwânde aus Béton in einem Werk herzustellen und diese für den Mehrgeschoßbau vor Ort aufzustellen sowie gegebenenfalls mit Ortbeton zu vergießen. Diese Betonfertigteilbauwânde werden je nach Anwendung, d.h. wenn sie Außenwände, sind mit einer äußeren Dämmschale vor Ort fertiggestellt.
Eine Laibung ist die senkrechte Schnittflâche in einem Mauerwerk, die an Fenster- und Türôff-nungen die innere, der Öffnung zugewandte Mauerflâche bildet. Die obéré, waagerechte Be-grenzung einer Tür- oder Fensterumrahmung ist der Sturz. Für Türen und Fensterstürze sind Lochziegel mit einem U-Profil bekannt.
Zu lôsendes Problem
Im Geschossbau sind entweder Ziegelwânde oder Betonwânde mit jeweils einer Außendäm-mung bekannt. Die Problème und Nachteile bei einer reinen Betonwand sind kalte Innenwân-de, eine erhôhte Gefahr der Kondensbildung an Schwachstellen und somit eine Beeintrâchti-gung des Raumklimas. Bei Ziegelwânden gibt es Nachteile im Schall- und Brandschutz.
Ziel ist es einen Lochziegel, einen Mauerstein, ein Herstellungsverfahren für einen Mauerstein, ein Montagerahmenprofil, eine Fertigteilbauwand, ein Fertigteilbauwandsystem und ein Verfahren zum Herstellen einer Fertigteilbauwand der eingangs bezeichneten Art bereitzustellen, die ermôglichen eine einfache und kostengünstige Montage, insbesondere im Mehrgeschoßbau zu realisieren. Vorteilhafterweise wird der Wârmeschutz optimiert und gegebenenfalls der Brandschutz, der Schallschutz und eine verbesserte Tragfâhigkeit ist gewährleistet. Lôsung, Vorteile und Ausgestaltungen
Es wird ein nichttragender Innenraum-Lochziegel zur Ausbildung einer nichttragenden Innenschale einer Betonwand oder eines Mauersteins bereitgestellt. Die Betonwand ist entweder eine Fertigteilbauwand, die in einem Fertigteilewerk hergestellt wird oder sie wird vor Ort auf der Baustelle mit Ortbeton gefertigt. Der nichttragende Innenraum-Lochziegel umfasst parallel zur Ausbildung der Lôcher konvexe Noppen und konkave Nuten, die im Querschnitt der Loch-bildung gesehen Noppen und/oder Nuten auf einer Seite der beiden großflächigen Seiten zur formschlüssigen Verbindung mit einer tragenden Betonschale ausgebildet sind. Die Noppen und konkaven Nuten sind nach Innen zum Kôrper des Lochziegels im Querschnitt gesehen hinterschneidend ausgebildet. Somit wird eine formschlüssige Verbindung zwischen Betonschale und Lochziegelschale geschaffen. Die Vorteile eines derartigen Lochziegels sind somit, dass ein Wandsystem geschaffen wird, das kalte Innenwände und eine Kondensbildung an Schwachstel-len verhindert als auch ein verbesserter Schallschutz und Brandschutz realisiert werden kann mit gleichzeitig angenehmem Raumklima aufgrund wärmeisolierender Ziegelwände.
Gemäß einer weiter bevorzugten Ausgestaltung ist der Lochziegel einlochreihig oder mehrlochreihig, insbesondere zweilochreihig und weiterbevorzugt im Wechsel ein- und mehrlochreihig ausgebildet. Durch den Wechsel bzw. durch die Lochreihen wird die Effizienz der Wirkungswei-se des Lochziegels also eine Steuerung des Raumklimas verbessert. Die Innenwände erhalten eine entsprechende Wärmeschutz- bzw. Wärmeisolationsschale. Ferner kônnen die Lôcher in der Folge abwechselnd verschieden große Lôcher im Querschnitt gesehen aufweisen.
Um eine gegenüber dem Gesamtprofil der Wand entsprechend kleine Baugröße zu realisieren, ist bevorzugt die Breite des Profils des Lochziegels unter 100 mm, bevorzugt unter 70 mm, weiter bevorzugt bis zu 50 mm ausgebildet. Hiermit ist sowohl die Verlegung in derTiefe von In-stallationsleitungen, wie Wasserleitungen und eine elektrische Verkabelung, realisierbar, ohne die tieferliegende Betonschale und schwerer zu bearbeitende Betonschale bearbeiten zu müssen.
Um ein angenehmes Raumklima zu schaffen, sind die Lôcher der Lochziegel frei von Dâmmmaterial, also ausgussfrei ausgebildet. Das Ausfüllen der Lôcher mit Dâmmmaterial, wie dies beispielsweise für Ziegelaußenwände häufig vorgesehen ist, ist nicht erforderlich. Das Raumklima ist somit verbessert.
Es wird hier auch ein Mauerstein mit einer tragenden Betonschale und ein, wie oben beschrie-bener, nichttragender Innenraum-Lochziegel beschrieben, wobei die Betonschale und die Loch- ziegel zumindest formschlüssig, insbesondere auch stoffschlüssig, miteinander an der Seite mit konvexen Noppen und konkaven Nuten von den Lochziegeln parallel zu den Lôchern verbunden sind. Weiter bevorzugt kann die Betonschale auch mit Stahl armiert sein. Ein derartiger Mauerstein hat den Vorteil, dass er als tragender Mauerstein beim Hausbau, insbesondere Mehrge-schosshausbau eingesetzt werden kann und individuelle Bauformen direkt vor Ort zulâsst. Ein derartiger Mauerstein hat beispielsweise Maße von 500 mm x 250-350 mm x 250-400 mm.
Weiter bevorzugt ist als Außenschale eine Dammschale, an der im Profilquerschnitt des Mauersteins gesehenen mittig angeordneten tragenden Betonschale auf der der Innenschale gegenüberliegende Seite angeordnet. Somit weist der Mauerstein einen dreischaligen Aufbau in Form einer Sandwichbauweise auf, wobei die tragende Betonschale mittig, außen eine Dâmmschale und Innen eine Innenraumschale aus Lochziegeln angeordnet sind. Somit verbindet der Mauerstein die Vorteile sowohl der Ziegelbauweise mit den Vorteilen der Betonbauweise in einem bei gleichzeitiger Erfüllung der Vorschriften über eine entsprechende Wärmedämmung. Die Wânde sind angenehm warm, wie es bei massiver Ziegelbauweise bekannt ist. Brand- und Schallschutz sowie verbesserte Tragkraft wird durch die Betonschale gewâhrieistet. Die Dâmmschale umfasst beispielsweise gut recycelbaren Mineralschaum aus Naturprodukten in Plattenform.
Es wird auch ein Herstellungsverfahren eines Mauersteins mit einem oben beschriebenen nichttragenden Innenraum-Lochziegel beschrieben, wobei an der Seite mit den konvexen Noppen und konkaven Nuten von dem Lochziegel parallel zu den Lôchern zumindest formschlüssig, insbesondere auch stoffschlüssig eine Betonschale, insbesondere eine mit stahlarmierte Betonschale, angegossen wird. Dieses Herstellungsverfahren wird bevorzugt in einem Werk hergestellt und an die Baustelle transportiert. Alternativ kann dieses Herstellungsverfahren an der Baustelle durch einen auf der Baustelle aufgestellten Formenkasten gefertigt werden.
Es wird ein Montagerahmenprofil für einen Fensterrahmen oder einen Türrahmen zur Befestigung an der Laibung einer Fenster- oder Türôffnung beschrieben. Das Montagerahmenprofil ist im Querschnitt gesehen senkrecht zur Laibung zumindest als L-Profil ausgebildet und die Schenkel, im Profilquerschnitt gesehen, weisen eine Lange von mindestens 70 mm und eine Schenkelstârke von mindestens 5-10 mm auf, wobei ein erster Schenkel zur Montage an der Laibung an der Außenseite der tragenden Wand, und der zweite Schenkel bevorzugt zur Mon- tage eines Fensterrahmens oder eines Türrahmens in eine Dâmmebene hineinragend an der tragenden Außenwandschale anordenbar ist. Das Montagerahmenprofil wird je nach ge-wünschter Fenster- oder Türöffnungsgröße zu einem Rahmen verbaut. Mit dem Montagerahmenprofil ist der Fensterrahmen bzw. Türrahmen nun sicher in einer Dâmmebene schlüssig und bündig nach außen hin realisierbar. Eine Kondensbildung an der bezüglich der Dämmschale innenliegenden tragenden Betonschale, die eine Außenwand bildet wird somit verhindert bzw. deutlich vermindert. Die Wärmebrücken werden somit beim Übergang zwischen Fenster- und Dämmschale reduziert bzw. aufgehoben. Mit dem Montagerahmenprofil ist sowohl beim Neu-bau der Fensterrahmen oder der Türrahmen in die Dämmschale versetzbar und montierbar, als auch bei der Renovierung von Bestandsbauten, die zusâtzlich mit einer außen an der Außen-wand angebrachten Dämmschale erweitert werden. Die Fenster und Türen sind nach Außen in die Dämmschale verlegbar.
Gemäß einer weiterbildenden Ausführungsform um das Montagerahmenprofil noch stabiler und sicherer an der Außenwandschale zu befestigen, ist das L-Profil mit einem weiteren Schen-kel als T-Profil ausgebildet. Somit lâsst sich mit dem dritten Schenkel das Montagerahmenprofil in der Fenster- oder Türöffnung auch in der Tiefe der Wandöffnung, das heißt über die Stärke der Wand von der Außenwandschale montieren. Dies gibt einen besseren Halt des Monta-gerahmenprofils an der tragenden Außenwandschale. Außerdem wird am Einbau in Bestandsbauten das vorhandene Mauerwerk geschont. Bevorzugt ist das Montagerahmenprofil aus Holz aus ökologischen und Recyclinggründen hergestellt. Alternativ ist es aus Hartkunststoff, um eine verbesserte leichte Tragfâhigkeit zu realisieren oder aus Zementfaser (Fermacell) hergestellt, wie diese beispielsweise von Zementfaserplatten bekannt sind.
Es wird auch ein Montageverfahren eines oben beschriebenen Montagerahmenprofils be-schrieben zur Befestigung eines Verfahrens oder eines Türrahmens, wobei an eine Laibung von einer Außenwand, die eine tragende Schale der Wand bildet, und an die nach Außen eine Dämmschale verbaubar oder verbaut ist, das Montagerahmenprofil in Form eines vierecki-gen oder bei Türen umgekehrten U-geformten Montagerahmens befestigt wird, wobei das Montagerahmenprofil in die Dämmschale hineinragend angebaut wird, so dass insbesondere der Fensterrahmen oder Türrahmen ausschließlich in der Dämmschale verbaubar ist. Mittels dieses Montageverfahrens werden Fenster- und Türrahmen sicher in eine Dämmschale bündig verlegt, außerhalb der bisher tragenden Außenwand. Dieses Montageverfahren ist sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandsbauten durchführbar. Es lâsst sich ferner bei Fertigteilbau-wänden im Fertigteilewerk realisieren.
Es wird weiter eine Fertigteilbauwand, insbesondere für den mehrgeschossigen Wohnungsbau, mit einer Innenschale aus miteinander verbauten oben beschriebenen Lochziegeln und einer Tragschale beschrieben, wobei die Tragschale eine Stahlbetonstahlschale umfasst und die Stahlbetonschale zumindest formschlüssig, insbesondere stoffschlüssig, mit der angrenzenden Oberflâche der Innenschale verbunden ist. Eine derartige Fertigteilbauwand lâsst sich bevorzugt in einem Fertigteilewerk herstellen und an die Baustelle transportieren. Der Vorteil besteht darin, die Fertigteilbauwand kann konzentriert und effizient im Werk so weit wie môglich mit den erforderlichen Anschlüssen fertiggestellt werden und anschließend auf die Baustelle verfahren werden. Es versteht sich, dass die Fertigteilbauwand auch vor Ort an der Baustelle herstellbar ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Fertigteilbauwand zum Verbauen als Decke mit einer hängenden Tragschale und mit über die Betonschale herausragenden Stahlarmierungen derart ausgebildet, so dass die Fertigteilbauwand für eine Tragkapazität in Zusammenwirken mit einem, insbesondere armierten, Ortbeton, ausgelegt ist. Die Fertigteilbauwand kann somit mit einer Innenschale im Werk vorgefertigt werden und am Ort der Baustelle fertiggestellt werden. Somit wird ein angenehmes Raumklima nicht nur durch die Seitenwânde im Raum geschaffen, sondern auch die Decke miteinbezogen, um einen entsprechenden Wärme- bzw. Feuchtigkeitsausgleich durch Ziegelwände im Raum zu erzielen.
Um trennende Wohnungsinnenräume als Fertigteilbauwand herzustellen, sind bevorzugt beidseitig an der Tragschale jeweils eine Innenschale aus Lochziegeln, formschlüssig an der Tragschale jeweils verbunden ausgebildet.
Um gegebenenfalls eine Fertigteilbauwand mit einer erhöhten Traglast herzustellen, weist die Stahlbetonschale eine doppelte Stahlbetonschale mit einer mittig offenen Stahlarmierung, die mit Ortbeton auf der Baustelle befüllbar ist, auf.
Gemäß einer bevorzugten, weiterbildenden Ausführungsform ist die Fertigteilbauwand mit einer Außenschale zur Wärmedämmung an der Stahlbetonschale auf der der Innenschale gegenüberliegende Seite der Stahlbetonschale angeordnet. Somit wird eine dreischalige Fertigteilbauwand bevorzugt bereits ab Werk hergestellt, die allé Anforderungen an Wärmedämmung, Schallschutz, Brandschutz und Tragfahigkeit erfüllt.
Aus ökologisch nachhaltigen Gründen, um eine langfristige Recycelbarkeit sicherzustellen, umfasst die Außenschale eine Wärmedämmung aus Mineralschaumplatten. Alternativ kann in Ein-zelfällen Steinwolle als Dämmmaterial eingesetzt werden. Aufgrund komplexer bzw. Energie intensiver fehlender nachhaltiger Recycelbarkeit ist die Steinwolle nicht primar einzusetzen im Gegensatz zu ressourcenschonenden Mineralschaumplatten.
Weiter bevorzugt sind die Laibungen der Fertigteilbauwand an Umfangsseiten von Fenster- und Türôffnungen mit nach unten gerichteten L-Profil-Lochziegeln ausgebildet, die im Querschnitt, senkrecht zur Laibung gesehen zumindest eine liegende L-Schalenform aufweisen und der Boden der liegenden L-Schalenform sich als ein erster Schenkel der L-Schalenform über die Tiefe der Fenster- und/oder Türenöffnungen erstreckt und ein zweiter Schenkel der L-Schalenform in der Ebene der Innenschale bündig mit der Außenkante und Außenoberfläche der Innenschale aus Lochziegeln abschließt. Somit wird eine Wärmebrücke vermieden, die bei einer freiliegen-den Betonprofilseite an den Tür- und Fensteröffnungen an der Fertigteilbauwand auftreten würde. Die Fertigteilbauwand ist somit von der Innenseite zum Raum hin bevorzugt vollstândig mit Lochziegeln überdeckt. Lediglich die Außenseiten sind bevorzugt mit Mineralschaumplatten oder entsprechend ähnlichem Dämmmaterial abgedeckt. Aus Gründen eines nachhaltigen Um-weltschutzes werden Mineralschaumsteinplatten bevorzugt. Zwar ist hierfür eine etwas höhere Stärke als beispielsweise bei Steinwolle erforderlich. Der Herstellungsenergieaufwand sowie der Energieaufwand für einen möglicherweise späteren Rückbau zur Entsorgung sind deutlich geringer und mit dafür ökologisch einfacher.
Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist die L-Schalenform mit einem weiteren Schenkel zu einer U-Schalenform erweitert ausgebildet, das heißt die Lochziegeln weisen ein U-Profil auf. Der weitere dritte Schenkel ist bündig an der Außenkante von der aus Beton herge-stellten Tragschale angrenzend zur dämmenden Außenschale ausgebildet. Lochziegel in U-
Schalenform sind heute bekannt. Sie werden gewöhnlich mit Béton ausgefüllt und sind im Hausbau mit Ziegeln als Sturz bekannt. Die Kombination einer mittig angeordneten Betonschale vollstândig über den Umfang an Tür- und Fensterôffnungen aus L-oder U-Profil-Lochziegeln ist für die Wärmedämmung und die Verhinderung einer Kondensbildung sowie zur Verbesserung des Raumklimas sehr vorteilhaft.
Es wird auch ein Fertigteilbauwandsystem mit einer vorhin beschriebenen Fertigteilbauwand und einer Außenschale beschrieben, wobei die Fenster-und/oder Türôffnungen mit Montagerahmenprofilen, wie oben beschrieben ausgebildet sind. Somit kônnen Fenster und Türen mit ihren Rahmen außerhalb der Tragschale in der Dâmmschale angeordnet nach den bekannten RAL-Montagerichtlinien fachgerecht verschraubt und montiert werden, wobei die Fenster und Türen in der Ebene der Dâmmschale liegen und somit energetisch und für das Raumklima angemessener verbaut werden. Bevorzugt werden diese Montagerahmenprofile in den Fenster- und Türôffnungen bereits im Bauteilewerk montiert. Alternativ werden sie vor Ort auf der Baustelle montiert.
Gemäß einem weiterbildenden Fertigteilbauwandsystem sind die Fenster und/oder Türen in die Außenschale der Fertigteilbauwand in Montagerahmen, die aus oben beschriebenen Montagerahmenprofilen hergestellt sind, montiert.
Es wird auch ein Herstellungsverfahren einer Fertigteilbauwand beschrieben, wobei zuerst eine Innenschale, insbesondere als liegende Fertigteilbauwand auf einem Montagetisch aufgebaut wird, eine Tragschale stoff- und/oder formschlüssig und insbesondere stoffschlüssig an die Innenschale aus Béton, bevorzugt armierten Stahlbeton darauf gegossen wird und eine dâmmen-de Außenschale auf die Tragschale aufgebracht wird. Somit wird bevorzugt ab Fertigteilewerk bereits eine fertige Fertigteilbauwand effizient hergestellt, die lediglich vor Ort auf der Baustei-le aufgestellt werden muss. Die Fertigteilbauwand genügt erhôhten Anforderungen an Brand und Schallschutz sowie bezüglich der Wärmedämmung und einem angenehmen Raumklima für die Haus- bzw. Wohnungsbewohner ähnlich einer vollstândigen massiven Wand aus Lochziegeln.
Gemäß eines weiterbildenden Herstellungsverfahrens werden als Innenschale oben beschriebenen Lochziegel liegend verbaut und die Lochziegel zumindest einseitig für eine formschlüssi-ge Verbindung, mit den Nuten und Noppen mit Hinterschneidungen zur Seite der Tragschale gerichtet aufweisen, wobei die Tragschale mit Béton und einer Stahlarmierung vergossen wird. Somit werden effizient Fertigteilbauwânde mit einer Lochziegel-lnnenschale geschaffen, die ein angenehmes Raumklima schaffen.
Gemäß eines weiterbildenden Verfahrens werden die Installationen für Sanitär- und Stromlei-tungen in die Innenschale bevorzugt bereits im Werk verbaut, wobei die Innenschale im Quer-schnitt gesehen eine Breite von kleiner 100 mm, insbesondere kleiner 70 mm, weiter bevorzugt kleiner 60 mm aufweist und die Tragschale eine Breite von bevorzugt 300 mm bis 200 mm im Profil aufweist. Somit ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen tragender Betonschale zur Steigerung derTragfestigkeit, des Schallschutzes und des Brandschutzes sowie eine ausrei-chende Innenschale aus Ziegeln geschaffen, in der Installationen für Sanitär- und Stromleitun-gen verlegbar sind und mit der gleichzeitig ein angenehmes Raumklima mit warmen Wänden geschaffen wird.
Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinatio-nen verwendbar sind.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen nichttragender Innenraum-Lochziegel in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 einen Mauerstein in der Draufsicht mit einem Lochziegel nach Fig. 1,
Fig. 3 einen nichttragenden Innenraum-Lochziegel in der Stirnansicht,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Laibung einer Fertigteilbauwand,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Innenschale einer Fertigteilbauwand,
Fig. 6 zwei Fertigteilwände im Querschnitt einer Laibung von einer Fensteröffnung als Außen-wand und als Deckenwand,
Fig. 7 eine Fertigteilwand mit Sandwich-Stahlbetonschale als Außenwand und Wohnungs-trennwand,
Fig. 8 eine Fertigteilwand als Zwischeninnenwand mit beidseitigen Lochziegeln,
Fig. 9 ein L-Montagerahmenprofil in Profilansicht,
Fig. 10 ein T-Montagerahmenprofil in Profilansicht,
Fig. 11 ein L-Montagerahmenprofil mit Rollokasten in der Schnittansicht,
Fig. 12 ein T-Montagerahmenprofil mit Rollokasten in der Schnittansicht,
Fig. 13 ein Montagerahmen aus L-Montagerahmenprofilen und
Fig. 14 ein Fertigteilbauwandsystem.
Detaillierte Beschreibungen der Zeichnungen
Die Fig. 1 zeigt einen nichttragenden Innenraum-Lochziegel 1. Dieser Lochziegel 1 ist bevorzugt als Hochlochziegel ausgebildet mit Lôchern 2 und Stegen 3 in Bereichen zwischen den Lôchern 2. Bevorzugt, wie in Fig. 1 gezeigt, weist der Hochlochziegel 1 kleinere und größere Löcher 2 parallel zu den großen flâchigen Seiten 6, 7 auf. Bevorzugt sind die Stege 3 zueinander bezüglich einer Breite B in parallelen Reihen über eine Länge L versetzt ausgebildet. Die Löcher 2 kônnen einreihig wie in der Fig. 3, 4 und 5 dargestellt oder zwei- oder mehrreihig, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, in verschiedenen Größen, ausgebildet sein.
Die Innenraumseite 7 zum Innenraum gerichtet von dem Hochlochziegel 1 ist glatt ausgebildet. Hingegen eine gegenüberliegende Verbindungsseite 6 zu einer Tragschale 12 hin gerichtet zur Ausbildung einer Fertigteilbauwand 30 oder eines Mauersteins 10 weist parallel zu den Lö-chern 2 über eine Höhe H ersteckend in der Flâche konvexe Noppen 4 auf, die konkaven Nuten 5 ausbilden. Somit ist eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Lochziegel 1 als Innenschale mit einer tragenden Betonschale, wie zu den folgenden Figuren beschrieben ist, realisierbar. Die Noppen 4 sind also nach innen zum Kôrper des Lochziegels 1 Querschnittprofil gesehen hinterschneidend ausgebildet.
Die in der Fig. 1 bevorzugt gezeigte Ausführungsform weist ein zur Verbindungsseite 6 gerichte-tes Schwalbenschwanzprofil auf. Das Schwalbenschwanzprofil ist konisch nach innen gerichtet von den genannten Noppen 4. Damit eine von massiven Ziegelwänden bekannte, herkömmli-che Feuchtigkeits- und Wärmesteuerung effizient zum Innenraum erfolgt, sind die Lôcher 2 bevorzugt ausgussfrei, also frei von Dâmmmaterial ausgebildet.
Der Lochziegel 1 weist bevorzugt eine Ziegelbreite B von kleiner als 60 mm auf. Somit ist noch eine genügende Breite für die eine tragende Fertigteilbauwand vorhanden, um eine Tragschale 12 und eine Außenschale 13 zur Dämmung wie in Fig. 2 gezeigt, auszubilden.
Damit die Lochziegeln 1 bündig aneinander baubar sind, sind an den Stimseiten 80, 90 senkrecht zum Profil der Lôcher 2 und Noppen 4 und Nuten 5 jeweils komplementär eine Feder 8 und auf der gegenüber liegenden Stirnseite 90 eine Stecknut 9 über die Hôhe H der Lochziegel 1 ausgebildet. Die Stecknuten 9 sind leicht konisch nach innen zum Ziegelinneren und die Federn 8 entsprechend komplementär ausgebildet, um ein bündiges Zusammenschieben beim Zu-sammenbau der Lochziegeln 1 zu realisieren.
Die Fig. 2 zeigt einen Mauerstein 10 in einer dreischaligen Bauweise mit einer mittig angeordneten tragenden Betonschale 12, einer einseitig angeordneten nichttragenden Innenschale 11 und auf der gegenüberliegenden Seite der Innenschale 11 eine Außenschale 13 mit einem Dämmwerkstoff. Der Mauerstein 10 hat beispielsweise eine Größe mit einer Länge L bis zu 500 mm, eine Größe mit einer Hôhe H bis zu beispielsweise 240 mm und eine Gesamtbreite 6B von beispielsweise ca. 470 mm, wobei die Innenschale 10 eine Breite Bll von ca. 50 mm breit, die tragende Betonschale 12 eine Breite B12 von ca. 190-240 mm und die Außenschale 13 eine Breite B13 von ca. 180 mm.
Die Innenschale 11 umfasst mindestens einen oder mehrere zu Fig. 1 beschriebene nichttra-gende Innenraum L-Lochziegel 1. Wie zu Fig. 1 beschrieben, ist die Innenraumseite 7 des Loch-ziegels 1 im Wesentlichen glatt, im Gegensatz zur gegenüberliegenden Seite 6 mit Noppen 4 und komplementären Nuten 5 mit Schwalbenschwanzprofil. Die Noppen 4 umgreifen hinterschneidend die Betonschale 12. Somit ist zumindest eine formschlüssige Verbindung zwischen der Betonschale 12 und der Ziegelschale 11, neben einer gegebenenfalls stoffschlüssigen Verbindung, realisierbar. Die Außenschale 13 umfasst als Werkstoff bevorzugt Mineralschaumplat-ten 14. Diese haben den Vorteil, dass sie ökologisch nachhaltig einsetzbar sind. Aufgrund eines leicht geringeren Dämmwerts als Steinwolle erfordern sie eine etwas größere Stärke, um einen äquivalenten Dämmwert wie die Steinwolle zu erzeugen. Der Herstellungsenergieaufwand und der Rückbau ist geringer als bei Steinwolle. Deshalb sind Mineralschaumplatten das bevorzugte Material. Steinwolle hingegen benôtigt einen hôheren Energiebedarf sowohl zur Herstellung als auch für den Rückbau bzw. zum Recycling. Um dem Mauerstein 10 eine bessere Festigkeit zu geben, kann die Betonschale 12 eine Stahlarmierung umfassen. Ein Herstellungsverfahren eines vorbeschriebenen Mauersteins 10 ist somit recht einfach realisierbar, in dem an die Seite mit Noppen 4 und Nuten 5 des Lochziegels 1 parallel zu den Löchern 2 formschlüssig, insbesondere stoffschlüssig, eine Betonschale 12, insbesondere mit Stahlarmierung angegossen wird. Der Mauerstein 10 ist bevorzugt in einem Betonteilewerk und/oder auch vor Ort auf der Baustelle herstellbar. Vor Ort auf der Baustelle hat das Herstellungsverfahren Vorteile, da ein Transport effizienter sein kann. Außerdem kann der Mauerstein vor Ort an die örtlichen Gegebenheiten schneller angepasst werden.
Die Fig. 3 zeigt einen Innenraum-Lochziegel 1 mit einer Einlochreihe mit Hochlöchern 2 und dazwischen trennenden Stegen 3 in einer Stirnprofilansicht. Auf der Verbindungsseite 6 sind die Noppen 4 und die Nuten 5 mit hinterschneidenden Schwalbenschwanzprofilen angeordnet. Auf der der Verbindungsseite 6 gegenüberliegenden Seite ist eine glatte innenraumseite 7 ausgebildet ist. Stirnseitig sind Feder 8 und Stecknut 9 angeordnet.
Die Fig. 4 zeigt einen Querschnitt parallel zu einer Bodenflâche durch eine Laibung einer Fertigteilbauwand 30 mit einer Fensteröffnung 38. Die Fertigteilbauwand 30 umfasst eine Innenschale 31, eine Tragschale 32 aus Stahl armiertem Beton und eine Außenschale 33. Die Innenschale 31 umfasst eine Vielzahl von Lochziegeln 1, die mittels einer stirnseitigen Feder 8-Stecknut 9 Verbindung formschlüssig ineinander gesteckt sind. Zur Verbindungsseite 6 ist der Stahlbeton formschlüssig mit den Nuten 5 und Noppen 4 bevorzugt bereits in einem Fertigteilebetonwerk ausgebildet worden. Die Außenschale 33 wird bevorzugt auch in einem Fertigteilewerk zur Dämmung gegebenenfalls fertig verputzt, hergestellt. Zur Dämmung der Außenschale sind bevorzugt Mineralschaumplatten eingesetzt. Auch die Innenschale 31 könnte im Werk fertig verputzt werden.
Um Wärmebrücken im Bereich von Fenster- und Türôffnungen 38 zu vermeiden, sind bekannte Lochziegeln 1, die bereits für die Innenschale 31 eingesetzt sind, senkrecht zur Innenschale 31 im Umfang der Fenster- und Türôffnung 38 über die Tiefe der Tragschale 32 und der Innenschale 31 ausgebildet und ebenfalls formschlüssig mit dem Stahlbeton über Nuten 5 und Noppen 4 hinterschneidend verbunden. Somit ist eine kalte Betonschale weder zum Innenraum noch direkt zur Außenumgebung realisiert. Zwischen Außenumgebung und Innenraum ist zum einen die wärmeisolierende Ziegelschale 31 oder bzw. und darüber hinaus ragend, die dämmende Außenschale 33. Bündig zum Übergang zwischen der Tragschale 32 und der Außenschale 33 verlängert direkt an dem Umfang der Lochziegeln 1 angeordnet ist ein Fenster 70 entweder bereits ab Fertigteilewerk oder vor Ort mit einem Fensterrahmen 71 und einem Fensterflügel 72 verbaubar.
Die Fig. 5 zeigt einen ersten Verfahrensschritt eines erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens zum Herstellen einer Fertigteilbauwand 30, wie sie in Fig. 4 gezeigt ist. Auf einem Montagetisch 75, der seitlich mit einem Rahmen 77 später beplankt werden kann, werden die in Fig. 3 und 1 gezeigten Lochziegeln 1 mit der Innenraumseite 7 nach unten gerichtet, gelegt. Die Lochziegeln 1 werden mittels der Feder 8 - Stecknut 9 Verbindungen zusammengeschoben. Für eine Fens-teröffnung 38 sind senkrecht dazu ebenfalls Lochziegeln 1 am Umfang der Fensteröffnung 38 angeordnet. Die Innenseite 7 der Lochziegeln 1 zeigt zum Fensterflügel hin, wobei die gegenüberliegende Verbindungsseite mit Nuten 5 und Noppen 4 nach außen gerichtet angeordnet sind. Zur Unterstützung des Herstellungsverfahrens für eine Fensteröffnung 38 kann diese pro- visorisch mit Halterungen ausgefüllt sein, die zur Verbesserung der Übersichtlichkeit weggelassen wurden.
In einem darauffolgenden Verfahrensschritt wird nun Béton mit Stahlarmierungen darauf ver-gossen und anschließend eine Außenschale mit dem Dammwerkstoff angeordnet.
Die Fig. 6 zeigt im Querschnitt gesehen ein Geschoss mit der Außenfassade von einem Stock-werk. Der Querschnitt kann aus einem mehrgeschossigen Bau herausgeschnitten sein oder sich im Erdgeschoss befinden. Eine Fertigteilbauwand 30 ist auf eine Bodenplatte 60 aufgesetzt. Die Fertigteilwand 30 ist wie in Fig. 4 beschrieben, aufgebaut. Sie weist eine Innenschale 31 mit Lochziegeln 1 auf, die innenseitig verputzt sind. Die Fertigteilbauwand 30 ist dreischalig aufgebaut. Mittig ist die Tragschale 32 aus Stahlbeton und Außen eine Außenschale 33 mit einem Wärmedämmstoff. Die Fertigteilbauwand 30 weist eine Fensterôffnung 38 auf. In die Fenster-ôffnung 38 ist ein Fenster 70 mit einem Fensterrahmen 71 und einem Fensterflügel 72 einge-baut. Der Fensterrahmen 71 kann nach RAL-Richtlinien verbaut sein.
Im Unterschied zur Fig. 4 weist die Fertigteilbauwand 30 an zumindest drei Seiten, der unteren horizontalen und den beiden vertikalen Seiten des Umfangs der Fensterôffnung 38 nicht, wie in der Fig. 4 dargestellt, einen Lochziegel 1 auf sondern einen L-Profilziegel 51 mit einem ersten Schenkel 53 und einem zweiten Schenkel 54. Solche L-Profilziegeln 51 haben den Vorteil, dass der Winkel zum Innenraum hin in der Fertigteilbauwand 30 stabiler und mit weniger Montage-schritten gefertigt werden kann. Sie vereinfachen die Montage, da weniger Bauteile erforderlich sind. Die Fertigung ist also vereinfacht. Die L-Profilziegel 51 weisen wie die Lochziegel 1 Lôcher 2 auf, die mittels Stegen 3 getrennt sind.
Der Sturz der Fensterôffnung 38, die obéré horizontale Seite des Umfangs ist dagegen bevorzugt wie in Fig. 6 gezeigt mit einem U-Profilziegel 52 ausgebildet. Die U-Profilziegel 52 weisen einen ersten Schenkel 53 mit einem zweiten Schenkel 54 über die Tiefe der Innenschale 31 und der Tragschale 32 wie die L-Profilziegel 51 auf. Das U der Profilziegel 52 vervollstândigt ein drit-ter Schenkel 55. Solche U-Profilziegeln 52 sind bereits im Stand der Technik als Sturz bekannt und werden über die Tiefe T der Fensterôffnung 38 entweder einreihig oder doppelreihig verbaut. Vor dem Sturz in der Außenschale 33 ist ein Rollokasten vorgesehen.
Auf die Fertigteilbauwand 30 als Außenwand 35 ist eine Fertigteilbauwand 30 als Deckenwand 36 mittels Ortbeton 61 fest vergossen und verbunden. Die Fertigteilbauwand 30 als Decke 36 umfasst eine Innenschale 31 mit den Ziegeln 1 wie die senkrechten Innenwânde mit der Innenschale 31. Die Tragschale 32 umfasst ebenfalls Stahlarmierungen 62, die an den Stirnseiten her-vorstehen, so dass diese auf den Tragwänden und der Tragschale 32 aufliegen. Mit Ortbeton 61 wird die Fertigteilbauwand 30 als Decke 36 stoffschlüssig mit der Tragschale 32 der senkrechten Wände vergossen. Somit ist die Fertigteilbauwand 30 mit einer Innenschale 31 und einer Tragschale 32 sowohl für senkrechte begrenzende Wände erzeugbar als auch für Deckenwände 36.
Die Fig. 7 zeigt in einer oberen und einer unteren Zeichnungshälfte zwei verschiedene Ausführungsvarianten einer Fertigteilbauwand 30 in Sandwichbauweise 40. Im Fertigteilewerk wird, wie zur Fig. 4 und 5 beschrieben, die Innenschale 31 aus Lochziegeln 1 und daran anschließend eine dünnere Tragschale 42 hergestellt. Auf der dünnen Tragschale 42, die aus Béton mit Ar-mierungen hergestellt ist, ist eine weitere Stahlgitterarmierung ohne Beton ausgebildet. Es folgt eine weitere zweite Tragschale aus armierten Beton 44, die im Fertigteilewerk hergestellt wird. Optional ist auf der zweiten Tragschale 44 eine dämmende Außenschale 43 mit Verputz anordenbar oder bereits im Fertigteilewerk fertigbar. Dies ist in der unteren Figurenhälfte Fig. 7 dargestellt. Die obéré Fig. 7 verzichtet auf eine Außenschale. Hier wird die Fertigteilbauwand 30 im Mehrgeschossbau eingesetzt, beispielsweise um aneinander angrenzende Wohnungen oder Häuserhälften zu trennen und diese nicht in einem direkten Kontakt mit einer Außenumwelt einzusetzen. Vor Ort wird in der Mitte zwischen die beiden Tragschalen 42 und 44 ein Ortbeton 45 eingegosssen. Somit umfasst die tragende Schale zwei im Fertigteilewerk hergestellte Tragschalen 42 und 44 sowie eine Ortbeton-Tragschale 45.
Die Fig. 8 zeigt eine weitere besondere Ausführungsform der Fertigteilbauwand 30. Diese Fertigteilbauwand 30 ist zur Trennung von Innenräumen als Innenwand 46 vorgesehen. Bei dieser Wand sind beidseitig eine Tragschale 32, eine Innenschale 31 mit Lochziegeln 1 angeordnet. Somit sind Innenräume mittels vollständig gekapselten Wänden mit einer Innenschale 31 aus Lochziegeln 1 mit einem warmen und feuchtigkeitssteuernden Raumklima herstellbar, die auch erhöhte und verbesserte Schall- und Brandschutz- sowie Tragfunktionen aufweisen.
Die Fig. 9 zeigt ein Montagerahmenprofil 20 für einen Fensterrahmen oder einen Türrahmen zur Befestigung an der Laibung einer Fenster- oder Türôffnung 38, wobei das Montagerahmenprofil 20, wie in Fig. 3 gezeigt ist, im Querschnitt gesehen senkrecht zur Laibung als L-Profil 21 ausgebildet ist. Es weist einen ersten Schenkel 23 im Profilquerschnitt mit einer Lânge von mindestens 70 mm und eine Schenkelstârke von mindestens ca. 4 mm auf. Der erste Schenkel 23 dient der Montage an der Laibung, an der äußeren Oberflâche der einer Tragschale 32 einer äußeren Wand von der Fenster- oder Türôffnung 38. Der zweite Schenkel 24 ist zur Montage eines Fensterrahmens 70 oder Türrahmens in einer Außenschale 33 als Dâmmschale abstehend von der Tragschale 32, der äußeren Wand, ausgebildet. Dieses Montagerahmenprofil 20 ist entweder aus Holz, bevorzugt aus Hartkunststoff, insbesondere aus Zementfaser, hergestellt. Die Zementfaser ist eine Mischung aus Holz bzw. Zellulosezellulose und Mineralstoffen.
Die Fig. 10 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Montagerahmenprofils 20 in Form eines T-Profils 22. Ein weiterer Schenkel ist als dritter Schenkel 25 am Winkel des L-Profils 21, an dem sich die Schenkel 23 und 24 in einem 90° Winkel kreuzen, ausgebildet. Der dritte Schenkel 25 dient einer Befestigung des T-Montagerahmenprofils 22 teilweise oder ganz über die Breite B der Tragschale 32 bei einer Fenster- oder Türôffnung. Somit wird eine stabilere Befestigung des T-Montagerahmenprofils 22 geschaffen. Auch eine nachträgliche Modernisierung oder Nachrüstung an Bestandsbauten an Fenster- und Türôffnungen ist mit dem T-
Montagerahmenprofil 22 besser durchführbar, da das Mauerwerk besser geschont wird.
Die Fig. 11 zeigt eine weitere Ausführungsform des Montagerahmenprofils 20 basierend auf dem L-Montagerahmenprofil 21 gemäß der Fig. 9. mit einem Rollokastenprofil 26 das im Profil ein umgekehrtes U anschließend am Schenkel 24 weiter fortlaufend an das L-Profil 21 so ausgebildet hat. In dem Profil 26 lâsst sich ein Rollladenkasten für ein Fenster oder eine Tür unter-bringen.
Die Fig. 12 zeigt entsprechend zur Fig. 10 ein T-Montagerahmenprofil 22 mit einem U-Rollokastenprofil 26. Das modifizierte Rollokasten-T-Montagerahmenprofil 28 wird am Sturz einer Fenster- und Türôffnung 38 befestigt.
Die Fig. 13 zeigt einen Montagerahmen 29 aus L-Montagerahmenprofilen 21 und einem Rollo-kasten-L-Montagerahmenprofil 27, wie er an eine Fertigteilbauwand 30, an die äußere Seite der Tragschale 32 in die Dâmmschale 33 verbaubar ist. Bevorzugt wird dieser Montagerahmen 29 bereits im Fertigteilewerk montiert. Mit dem Montagerahmen 29 ist somit ein Montageverfahren für einen Fensterrahmen oder Türrahmen realisierbar, wobei an die Laibung von einer Au-ßenwand, die eine Tragschale 31 der Wand bildet und an die nach Außen eine Dâmmschale 32 verbaubar ist, ein Montagerahmenprofil 21, 22 in Form eines viereckigen oder eines U-geformten Montagerahmens befestigt wird. Das Montagerahmenprofil 21,22 wird in die Dâmmschale hineinragend angebaut, sodass der Fensterrahmen oder Türrahmen 18 schließlich in der Dâmmschale 13 verbaubar ist. Dieses Montagerahmenprofil 22 ist sowohl in Neubauten einsetzbar als auch bei der Sanierung von Altbauten. Bei Bestandsbauten wird die Betonwand, die beim Entfernen der Fenster zumindest an den Umfang verwendet werden, beschâdigt werden kann, geschont wird und mit den Schenkeln 23 und 25 werden die Beschädigungen und Verletzungen des Mauerwerks überbrückt. Somit sind auch bei Bestandsbauten der Fenster-und Türrahmen aus der Ebene der tragenden Wände in die dämmende Außenschale 13 verleg-bar. Somit wird die die Entstehung von Wärmebrücken verhindert oder deutlich reduziert. Das Fenster oder die Tür ist somit bündig in der Außenschale, die den Raum hemmt und schützt, anordenbar.
Die Fig. 14 zeigt ein erfindungsgemäßes Fertigteilbauwandsystem 80 mit einer Fertigteilbauwand 30 in einem Querschnitt einer Laibung von einer Fensterôffnung 38 parallel zu einer nicht nâher dargestellten Bodenplatte 60.
Um die Fenster 70 und Türen in die Dämmebene, also die Dâmmschale 33 zu legen, sind oben beschriebene Montagerahmenprofile 20, hier insbesondere das T-Montagerahmenprofil 22, in der Fensterôffnung 38 angeordnet. Jeweils an den Schenkeln 24 ist der Fensterrahmen 71 ein-gepasst. Somit wird eine optimale Wärmebrücke zwischen der Außenschale 33 und der Innenschale 31 erzeugt. Das Fertigteilbauwandsystem 60 kann bereits auf einem Montagetisch in einem Fertigteilewerk aufgebaut werden. Auf dem Montagetisch wird eine Innenschale 31 aus Ziegeln 1 gelegt, darauf wird stoffschlüssig eine animierte Tragschale 32 gegossen wobei die U-Profilziegeln 52 oder L-Profilziegeln in Tür- und Fensterôffnungen eingegossen werden. Es werden, je nach Anforderung und Bauwunschmontage, Rahmenprofile an den Tür- und Fensteröff- nungen befestigt und je nach Bauwunsch mit oder ohne Aussparung für einen Rollokasten. An-schließend wird eine Dämmschale bevorzugt aus Mineralschaumplatten angeordnet.
Die Fertigteilbauwand 30 ist entsprechend zur Fig. 4 mit einer Innenschale 31 und einer Tragschale 32 ausgebildet. Und die Innenschale 31 ist auch am Umfang der Fensterôffnung 38 ver-längert ausgebildet. Im Unterschied zur Fig. 4 ist hier das Fenster 70 in die dämmende Außen-schale 33 verlegt. Dies hat den Vorteil, dass Wärmebrücken noch besser verhindert werden und somit dämmende Fenster 70 bündig in der Außenschale 33 angeordnet sind. Um dies zu realisieren, ist an die Oberfläche der Tragschale 32, wie in der Fig. 4 gezeigt, ein T-
Montagerahmenprofil 22 angeordnet. Die dämmende Außenschale 33 ist im Bereich der Laibung von der Fensterôffnung 38 darüber angeordnet. Der Fensterrahmen 71 ist somit am zweiten Schenkel 24 des T-Montagerahmenprofils 22 befestigt. Der erste Schenkel 23 vom T-Montagerahmenprofil 22 ist an der äußeren Oberfläche der Tragschale 32 befestigt. Der dritte Schenkel 25 des T-Montagerahmenprofils 22 ist auf die Innenschale 31 über zumindest einen Teil der Tiefe der Fensterôffnung 38, das heißt der Breite der Tragschale 32 erstreckend, an den Lochziegeln 1 befestigt. Wie oben beschrieben, lässt sich das Montagerahmenprofil 22 auch an Bestandsbauten in analoger Weise einsetzen.
Die Außenschale 33 ist bevorzugt aus Mineralschaum oder einem vergleichbaren dem Werkstoff hergestellt. Weitere konstruktive Details sind aus Gründen der Vereinfachung weggelas-sen worden.
Somit ist eine effiziente Fertigteilbauwand 30 sowie ein Fertigteilbauwandsystem 80 geschaffen, mit dem das Raumklima durch die zum Innenraum gerichtete aus Ziegeln 1 hergestellte Innenschale 31 eine Feuchtigkeitsregelung automatisch gesteuert wird. Aufgrund der hohen Rohdichte der Tragschale 32 wird den Schall- und Brandschutzanforderungen genügt. Die Wärmedämmung mittels der Außenschale 33 schließt einheitlich die Außenwände ab und erfüllt zugleich die Brandschutzerfordernisse. Somit werden mit kompakten Fertigteilbauwänden 30 allé Anforderungen an einen Geschoßwohnungsbau in einem Arbeitsgang bei der Montage vor Ort mit einem fertigen Element erfüllt. Eine Nachbearbeitung ist nur noch mit wenigen Schritten notwendig, da die wesentlichen Arbeitsgänge bereits im Fertigteilewerk vorgefertigt werden.
Somit ist auch ein effizientes Verfahren geschaffen, mit dem insbesondere im Mehrgeschoss-wohnungsbau wichtige Anforderungen wie Wârmeschutz, Dämmschutz, Schallschutz, ange-nehmes Raumklima und die Feuchtigkeitsregulierung erfüllt werden.
Allé Figuren zeigen lediglich schematische nicht maßstabsgerechte Darstellungen. Im Übrigen wird insbesondere auf die zeichnerische Darstellungen für die Erfindung als Wesentlich verwiesen.

Claims (21)

1. Nichttragender Innenraum-Lochziegel (1) zur Ausbildung einer nichttragenden Innenschale (11) einer Fertigteilbauwand (30) oder eines Mauersteins (10), umfassend parallel zur Ausbildung der Lôcher (2) konvexe Noppen (4) und konkave Nuten (5), wobei die im Querschnitt der Lôcher (2) gesehenen Noppen (4) und Nuten (5) auf einer Seite der beiden groß-flächigen Seiten zur formschlüssigen Verbindung mit einer tragenden Betonschale (12) ausgebildet sind, wobei die Noppen (4) nach Innen zum Kôrper des Lochziegels (2) im Querschnittprofil gesehen hinterschneidend ausgebildet sind.
2. Lochziegel (1) nach dem vorherigen Anspruch, wobei die Noppen (4) als Schwalben-schwanzprofil mit konisch nach innen gerichteten Profil ausgebildet sind und die Lôcher (2) ausgussfrei, frei von Dâmmmaterial ausgebildet sind.
3. Lochziegel (1) nach dem vorherigen Anspruch, wobei die Breite des Profils unter 100 mm, bevorzugt unter 70 mm, weiterbevorzugt bis zu 50 mm, ausgebildet ist und die Lochziegel (1) einlochreihig oder mehrlochreihig, insbesondere zweilochreihig, weiterbevorzugt im Wechsel ein- und mehrlochreihig, ausgebildet ist.
4. Mauerstein (10) mit einer tragenden Betonschale (12) und einer nichttragenden Innenschale (11), wobei die Innenschale (11) mindestens eine Innenraum-Lochziegel (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst, wobei die mindestens eine Innenraum-Lochziegel (1) parallel zur Ausbildung der Lôcher (2) konvexe Noppen (4) und konkave Nuten (5) aufweist und die im Querschnitt der Lôcher (2) gesehenen Noppen (4) und Nuten (5) auf einer Seite der beiden großflächigen Seiten der Lochziegel (1) zur formschlüssigen Verbindung mit der tragenden Betonschale (12) ausgebildet sind, wobei die Noppen (4) nach Innen zum Kôrper der Lochziegel (1) im Querschnittsprofil gesehen hinterschneidend ausgebildet sind, wobei die Betonschale (12) und die zumindest eine Lochziegel (1) zumindest formschlüssig, insbesondere auch stoffschlüssig, miteinander an der Seite mit konvexen Noppen (4) und konkaven Nuten (5) von der mindestens einen Lochziegel (1) parallel zu den Löchern (2) verbunden sind.
5. Mauerstein (10) nach dem vorhergehenden Anspruch mit einer Außenschale (13), wobei als Außenschale (13) eine Dämmschale an der im Profilquerschnitt des Mauersteins (10) gesehenen mittig angeordneten tragenden Betonschale (12), auf der der Innenschale (11) gegenüberliegenden Seite angeordnet ist.
6. Herstellungsverfahren eines Mauersteins (10) nach einem der Ansprüche 4 oder 5 mit mindestens einer Lochziegel (1) nach einem der Ansprüche 1 und 2, einer Seite der beiden gro-ßen Seiten parallel zu den Löchern (2) in der Lochziegel zumindest formschlüssig, insbesondere auch stoffschlüssig, eine Betonschale (12), insbesondere mit Stahl armierte Betonschale (12), angegossen wird.
7. Montagerahmenprofil (20) für einen Fensterrahmen (71) oder einen Türrahmen zur Befestigung an der Laibung einer Fenster- oder Türöffnung (38), wobei das Montagerahmenprofil (20) im Querschnitt gesehen, senkrecht zur Laibung zumindest als L-Montagerahmenprofil (21) , ausgebildet ist, und die Schenkel (23, 24) im Profilquerschnitt gesehen insbesondere eine Lange von mindestens 70 mm und eine Schenkelstärke von mindestens 5 mm ausgebildet sind, und ein erster Schenkel (23) zur Montage an der Laibung, somit an der Außen-wand der tragenden Wand, und der zweite Schenkel (24) bevorzugt zur Montage eines Fensterrahmens (71) oder eines Türrahmens in einer Dämmebene (33) an der tragenden Außenwandschale (32) ausgebildet ist.
8. Montagerahmenprofil (20) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das L-Profil mit einem weiteren Schenkel als T-Profil ausgebildet ist, und insbesondere das Montagerahmenprofil aus Holz, bevorzugt aus Hartkunststoff, insbesondere aus Zementfaser, hergestellt ist.
9. Montageverfahren eines Fensterrahmens (71) oder eine Türrahmens, wobei an eine Laibung von einer Außenwand, die eine Tragschale (32) der Wand bildet und an die nach Au- ßen eine Dämmschale (33) verbaubar ist, ein Montagerahmenprofil in Form eines vierecki-gen oder U-geformten Montagerahmens befestigt wird, wobei das Montagerahmenprofil in eine Dämmschale hineinragend angebaut wird, so dass insbesondere der Fensterrahmen oder Türrahmen ausschließlich in der Dämmschale verbaubar ist.
10. Fertigteilbauwand (30), insbesondere für den mehrgeschossigen Wohnungsbau, mit einer Innenschale (31) aus miteinander verbauten Lochziegeln (1) nach einem der Ansprüche 1, 2 und 3 und einer Tragschale (32), die eine Stahlbetonschale umfasst, wobei die Stahlbeton-schale (32) zumindest formschlüssig, insbesondere stoffschlüssig, mit der angrenzenden Oberfläche der Innenschale (31) verbunden ist und wobei die Innenschale einen Innenraum-Lochziegel (1) zur Ausbildung einer nichttragenden Innenschale der Fertigteilbauwand (30) umfasst, mit parallel zur Ausbildung der Löcher (2) konvexen Noppen (4) und konkaven Nuten (5), die im Querschnitt der Löcher (2) gesehenen Noppen (4) und Nuten (5) auf einer Seite der beiden großflächigen Seiten zur formschlüssigen Verbindung mit einer tragenden Betonschale (12) ausgebildet sind, wobei die Noppen (4) nach Innen zum Kôrper des Loch-ziegels (1) im Querschnittprofil gesehen hinterschneidend ausgebildet sind.
11. Fertigteilbauwand (30) nach dem vorherigen Anspruch, wobei die Fertigteilbauwand (30) zum Verbauen als Decke (50) mit einer hängenden Tragschale (32) und mit über die Betonschale herausragenden Stahlarmierungen derart ausgebildet ist, so dass die Fertigteilbauwand für eine Tragkapazität in Zusammenwirken mit einem, insbesondere armierten, Ort-beton (51), ausgelegt ist.
12. Fertigteilbauwand (30) nach Anspruch 11, wobei beidseitig der Tragschale (32) jeweils eine Innenschale (31) aus Lochziegeln (1) ausgebildet ist.
13. Fertigteilbauwand (30) nach Anspruch 11 oder 12, wobei die Stahlbetonschale, eine doppelte Stahlbetonschale aufweist, mit einer mittig offenen Stahlarmierung zur Befüllung mit Ortbe-ton (61).
14. Fertigteilbauwand (30) nach einem der Ansprüche 11, 12 oder 13, wobei eine Außenschale (33) zur Wärmedämmung an der Stahlbetonschale (34) auf der der Innenschale (31) gegen- überliegenden Seite der Stahlbetonschale (34) angeordnet ist und insbesondere Ôffnungen (38) für Türen und/oder Fenster ausgebildet sind, wobei insbesondere die Außenschale (33) Mineralschaum umfasst.
15. Fertigteilbauwand (30) nach dem vorherigen Anspruch, wobei die Laibungen an Umfangsei-ten von Fenster- und Türen ôffnungen von der Fertigteilbauwand mit Profillochziegeln (50) ausgebildet sind, die im Querschnitt gesehen zumindest eine liegende L-Profilziegel (51) aufweisen und der Boden der liegenden L-Profilziegel (51) sich als ein erster Schenkel (53) der L-Profilziegel (51) über die Breite der Fenster- und/oder Türenôffnungen erstreckt, und ein zweiter Schenkel (52) der L-Profilziegel (51) in der Ebene der Innenschale (31) liegt und bündig mit der Außenkante der Innenschale (31) aus Lochziegeln abschließt.
16. Fertigteilbauwand (30) nach dem vorherigen Anspruch, wobei die L-Profilziegel (51) mit einem weiteren Schenkel zu einer U-Profilziegel (52) des Lochziegels erweitert ausgebildet ist, und der weitere dritte Schenkel bündig an der Außenkante der aus Béton hergestellten Tragschale angrenzend zur dämmenden Außenschale (31) ausgebildet ist.
17. Fertigteilbauwandsystem (60) mit einer Fertigteilbauwand (30) und einer Außenschale (13) nach einem der Ansprüche 14 bis 16, wobei die Fenster- und/oder Türenôffnungen (38, 39) mit Montagerahmenprofilen (20) nach Anspruch 7 oder 8 ausgebildet sind.
18. Fertigteilbauwandsystem (60) nach dem vorherigen Anspruch, wobei in den Montagerah-men, der aus Montagerahmenprofilen (20) hergestellt ist, Fenster und/oder Türen in die Außenschale der Fertigteilbauwand (30) montiert sind.
19. Herstellungsverfahren einer Fertigteilbauwand (30), wobei zuerst eine Innenschale (31), insbesondere als liegende Fertigteilbauwand auf einem Montagetisch aufgebaut wird, eine Tragschale formschlüssig, insbesondere stoffschlüssig, an die Innenschale (31) aus Béton, bevorzugt armierten Stahlbeton, darauf gegossen wird und eine dämmende Außenschale (33) auf die Tragschale aufgebracht wird.
20. Herstellungsverfahren nach dem vorherigen Anspruch, wobei als Innenschale (31) Lochzie- gel (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2 liegend verbaut werden und die Lochziegel einseitig für eine formschlüssige Verbindung Noppen (4) und Nuten (5) mit Hinterschneidun-gen zur Seite der Tragschale (32) gerichtet aufweisen, die Tragschale (32) mit Béton und einer Stahlarmierung vergossen wird.
21. Herstellungsverfahren nach einem der beiden vorherigen Ansprüche, wobei die Installation für Sanitär- und Stromleitungen in die Innenschale (31) verbaut werden, wobei die Innenschale (31) im Querschnitt gesehen eine Breite von kleiner 100 mm, insbesondere kleiner 70 mm, weiter bevorzugt kleiner 60 mm aufweist und die Tragschale (32) eine Breite von bevorzugt 300 mm bis 200 mm aufweist.
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