LU601642B1 - Einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung - Google Patents
Einmalige Kammerwasser-EntnahmevorrichtungInfo
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B10/00—Instruments for taking body samples for diagnostic purposes; Other methods or instruments for diagnosis, e.g. for vaccination diagnosis, sex determination or ovulation-period determination; Throat striking implements
- A61B10/0045—Devices for taking samples of body liquids
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F9/00—Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft den technischen Bereich der Kammerwasserentnahme und bezieht sich insbesondere auf eine einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung. Diese umfasst einen Zylindertubus, in dessen Innerem eine Injektionsspritze angeordnet ist. An einem Ende der Injektionsspritze ist eine Nadel vorgesehen. Im Inneren der Injektionsspritze ist ein Kolben verschiebbar verbunden, an dem eine lange Stange fest angebracht ist. Das der Injektionsspritze abgewandte Ende der langen Stange ist mit einer Zugplatte fest verbunden. Am Zylindertubus ist eine Verbindungsplatte fest angebracht, an der eine Gewindestange drehbar gelagert ist. Auf der Gewindestange ist eine Bewegungsplatte gewindemäßig verbunden, deren Unterseite fest mit dem äußeren Teil der Injektionsspritze verbunden ist. Auf der Verbindungsplatte sind Skalierungslinien angebracht.Durch das Drehen der Drehscheibe wird die Gewindestange in Rotation versetzt, wodurch die Bewegungsplatte bewegt wird, die wiederum die Injektionsspritze bewegt und somit die Nadel in die vordere Augenkammer eindringen lässt. Durch die Anordnung eines Schrägblocks und der Skalierungslinien wird beim Drehen der Gewindestange die Bewegungsplatte zusammen mit der Injektionsspritze bewegt, wobei der Schrägblock während der Bewegung auf die Skalierungslinien zeigt. Die Bewegungslänge des Schrägblocks entspricht der Bewegungslänge der Injektionsspritze. Dadurch kann die Eindringtiefe der Nadel in die vordere Augenkammer exakt gesteuert werden, was eine präzise und bequeme Kammerwasserentnahme ermöglicht.
Description
Einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung LU601642
Technischer Bereich
Die vorliegende Erfindung betrifft den technischen Bereich der
Kammerwasserentnahme und bezieht sich insbesondere auf eine einmalige
Kammerwasser-Entnahmevorrichtung.
Technologie im Hintergrund
Kammerwasser ist eine klare, durchsichtige Flüssigkeit, die die vordere und hintere Augenkammer ausfüllt.
Es wird von den Ziliarfortsätzen produziert. Die Produktionsrate des
Kammerwassers beträgt etwa 2-3 ul pro Minute, was ungefähr 1/100 des Volumens der vorderen Augenkammer entspricht. Da es eine hohe Konzentration an Glukose und
Ascorbinsäure enthält, versorgt es die Hornhaut und die Linse mit notwendigen
Nährstoffen und transportiert deren Stoffwechselprodukte ab. Diese Funktion ist von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung der normalen physiologischen
Funktionen der Hornhaut und Linse sowie für deren Transparenz. Wenn sich schädliche
Substanzen im Kammerwasser befinden oder der Kreislauf gestört ist, kann dies den normalen Stoffwechsel von Linse und Hornhaut gefährden und verschiedene
Erkrankungen hervorrufen.
Die bestehende chinesische Patentschrift mit der Anmeldenummer
CN202210215285.5 offenbart eine einmalige Vorrichtung zur Entnahme von
Kammerwasserproben, die in den technischen Bereich der intraokularen
Flüssigkeitsdiagnostik fällt. Sie umfasst eine Zylinderbaugruppe sowie eine in der
Zylinderbaugruppe angeordnete Nadelkolbenbaugruppe und eine Federbaugruppe. Die
Nadelkolbenbaugruppe besteht aus einem Teleskopkolben, einer Teleskophülse, einer
Punktionsnadelspitze und einem Punktionsnadelkörper. Die Außenwand des
Teleskopkolbens liegt an der Innenwand der Zylinderbaugruppe an, im Inneren des
Teleskopkolbens ist eine Teleskophülse verschiebbar angeordnet. Im Inneren der
Teleskophülse befindet sich der Punktionsnadelkörper, an dessen einem Ende die
Punktionsnadelspitze angebracht ist. An der Außenwand des Punktionsnadelkörpers ist die Federbaugruppe angebracht. Die Kammerwasser-Probenentnahmevorrichtung gemäß dieser Erfindung kann wirksam intraoperative Sekundärverletzungen vermeiden, die durch Bewegungen des Augapfels des Patienten während der Operation entstehen können. Gleichzeitig wird ein Verlust der intraokularen Flüssigkeitsprobenmenge bei der Entnahme mit einer Spritze vermieden, das Volumen der zu entnehmenden intraokularen Flüssigkeit kann präzise gesteuert werden, und der Bedienvorgang ist bequem und schnell durchführbar, wodurch das Leiden des Patienten deutlich reduziert werden kann.
Diese Kammerwasser-Probenentnahmevorrichtung erfordert jedoch das manuelle
Drücken eines Saugbeutels zur Luftentfernung, um die Kammerwasserentnahme zu ermöglichen. Die Bedienung des Saugbeutels per Hand ist unpraktisch, zudem kann die
Druckstärke nicht exakt kontrolliert werden. Ebenso ist es nicht möglich, die
Eindringtiefe der Punktionsnadelspitze in die vordere Augenkammer genau zu steuern.
Aus diesem Grund wurde die vorliegende Erfindung für eine einmalige
Kammerwasser-Entnahmevorrichtung entworfen, um die oben genannten Probleme zu lösen. LU601642
Inhalt des Erfindung
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine einmalige Kammerwasser-
Entnahmevorrichtung bereitzustellen, um das in der obigen Hintergrundtechnik beschriebene Problem zu lösen, dass bei der herkömmlichen Kammerwasserentnahme ein Saugbeutel manuell gedrückt werden muss, wodurch weder die Druckkraft noch die
Eindringtiefe der Punktionsnadel in die vordere Augenkammer kontrolliert werden kann, was den Entnahmevorgang unpraktisch macht.
Die technische Lösung der vorliegenden Erfindung wird wie folgt realisiert: Die einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung umfasst einen Zylindertubus, in dessen Innerem sich eine Injektionsspritze befindet. An einem Ende der
Injektionsspritze ist eine Nadel angebracht. Im Inneren der Injektionsspritze ist ein
Kolben verschiebbar verbunden. Am Kolben ist eine lange Stange fest verbunden, an deren dem Kolben abgewandten Ende eine Zugplatte fest angebracht ist. Am
Zylindertubus ist eine Verbindungsplatte fest verbunden, an der eine Gewindestange drehbar gelagert ist. Auf der Gewindestange ist eine Bewegungsplatte gewindemäßig verbunden. Die Unterseite der Bewegungsplatte ist fest mit dem äußeren Teil der
Injektionsspritze verbunden. Auf der Verbindungsplatte sind Skalierungslinien angebracht.
Des Weiteren ist an einem Ende des Zylindertubus eine Öffnung vorgesehen, die konkav und gebogen geformt ist, wobei die Öffnung an den Augapfel angepasst ist.
Durch die Anpassung der Öffnung des Zylindertubus an den Augapfel kann dieser beim Sammeln von Kammerwasser eng an das Auge angelegt werden, was die
Entnahme des Kammerwassers erleichtert.
Weiterhin ist an der Öffnung des Zylindertubus eine Schutzkappe vorgesehen. An beiden Seiten der Injektionsspritze sind jeweils Gleitstege fest angebracht, die gleitend mit dem Inneren des Zylindertubus verbunden sind.
Die Schutzkappe verhindert Verletzungen des Personals durch die Nadel während der Lagerung, und durch die Gleitstege kann die Injektionsspritze beim Sammeln des
Kammerwassers innerhalb des Zylindertubus gleiten.
Weiterhin erstreckt sich ein Ende der langen Stange nach außen aus dem
Zylindertubus, wobei an der Verbindungsstelle zwischen der langen Stange und dem
Zylindertubus ein Dichtungsring vorgesehen ist.
Weiterhin ist auf dem Zylindertubus ein Längsschlitz vorgesehen, durch den die
Bewegungsplatte hindurchragt. An einem Ende der Gewindestange ist eine
Drehscheibe fest angebracht.
Durch das Drehen der Drehscheibe wird die Gewindestange in Rotation versetzt, wodurch die Bewegungsplatte bewegt wird. Dies führt zur Bewegung der
Injektionsspritze und in der Folge zur Punktion der Vorderkammer durch die Nadel.
Weiterhin ist am oberen Ende der Bewegungsplatte ein Schrägblock vorgesehen, der mit den Skalierungslinien korrespondiert.
Durch die Anordnung des Schrägblocks und der Skalierungslinien wird beim
Drehen der Gewindestange die Bewegungsplatte zusammen mit der Injektionsspritze bewegt. Während dieses Bewegungsprozesses zeigt der Schrägblock auf die
Skalierungslinien, wobei die Bewegungslänge des Schrägblocks der Bewegungslänge LU601642 der Injektionsspritze entspricht. Dadurch kann die Eindringtiefe der Nadel in die vordere Augenkammer präzise gesteuert werden, was eine genaue und bequeme
Kammerwasserentnahme ermöglicht.
Die vorteilhaften Effekte des vorliegenden Erfindung sind wie folgt: 1. Durch das Drehen der Drehscheibe wird die Gewindestange in Rotation versetzt, wodurch die Bewegungsplatte bewegt wird. Dies führt zur Bewegung der
Injektionsspritze und in der Folge zur Punktion der Vorderkammer durch die Nadel.
Durch die Anordnung des Schrägblocks und der Skalierungslinien kann beim Drehen der Gewindestange die Bewegung der Bewegungsplatte und der Injektionsspritze präzise verfolgt werden, wobei die Bewegungslänge des Schrägblocks der
Bewegungslänge der Injektionsspritze entspricht. Somit lässt sich die Eindringtiefe der
Nadel in die vordere Augenkammer exakt steuern, was eine präzise und bequeme
Kammerwasserentnahme ermöglicht. 2. Durch die an das Auge angepasste Öffnung des Zylindertubus kann dieser bei der Kammerwasserentnahme dicht an den Augapfel angelegt werden, was die
Sammlung des Kammerwassers erleichtert.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Um die technischen Lösungen in den Ausführungsbeispielen oder im Stand der
Technik des vorliegenden Erfindung deutlicher zu erläutern, wird nachfolgend eine einfache Einführung in die in der Beschreibung der Ausführungsbeispiele oder des
Standes der Technik verwendeten Begleitzeichnungen gegeben. Offensichtlich stellen die nachfolgend beschriebenen Zeichnungen lediglich einige Ausführungsbeispiele des vorliegenden Erfindung dar. Für Fachleute auf diesem Gebiet sind, ohne erfinderische
Tätigkeit, auf Basis dieser Zeichnungen weitere Zeichnungen ableitbar.
Bild 1 ist eine perspektivische Ansicht des vorliegenden Erfindung;
Bild 2 ist eine schematische Strukturansicht des vorliegenden Erfindung;
Bild 3 ist eine schematische Strukturansicht des vorliegenden Erfindung während des Eindringens der Nadel in die vordere Augenkammer.
In den Begleitzeichnungen stellen die Bezugszeichen folgende Bauteile dar: 1.Zylindertubus; 2. Injektionsspritze; 3. Nadel; 4. Kolben; 5. Lange Stange; 6.
Zugplatte; 7. Verbindungsplatte; 8. Gewindestange; 9. Bewegungsplatte; 10.
Skalierungslinie; 11. Schutzkappe; 12. Gleitsteg; 13. Längsschlitz; 14. Drehscheibe; 15.
Schrägblock.
Detaillierte Beschreibung
Nachfolgend wird in Verbindung mit den Begleitzeichnungen der
Ausführungsbeispiele des vorliegenden Erfindung die technische Lösung der
Ausführungsbeispiele klar und vollständig beschrieben. Offensichtlich stellen die beschriebenen Ausführungsbeispiele lediglich einen Teil der Ausführungsbeispiele dieses Erfindung dar und nicht alle Ausführungsbeispiele. Auf Basis der in diesem
Erfindung enthaltenen —Ausführungsbeispiele gehören alle weiteren
Ausführungsbeispiele, die Fachleute auf diesem Gebiet ohne erfinderische Tätigkeit erhalten, zum Schutzbereich dieses Erfindung.
Wie in Bild 1-3 gezeigt, weist das vorliegende Erfindung die folgenden zwei konkreten Ausführungsbeispiele auf. LU601642
Ausführungsbeispiel 1
Die einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung umfasst einen Zylindertubus 1, wobei an einem Ende des Zylindertubus 1 eine Öffnung vorgesehen ist, die konkav gebogen ist und an den Augapfel angepasst ist.
Durch die an den Augapfel angepasste Öffnung des Zylindertubus 1 kann dieser bei der Kammerwasserentnahme dicht an das Auge angelegt werden, was die Entnahme des Kammerwassers erleichtert.
Im Inneren des Zylindertubus 1 ist eine Injektionsspritze 2 angeordnet, an deren einem Ende eine Nadel 3 angebracht ist. Im Inneren der Injektionsspritze 2 ist ein
Kolben 4 verschiebbar verbunden. Am Kolben 4 ist eine lange Stange 5 fest verbunden, an deren dem Kolben 4 abgewandten Ende eine Zugplatte 6 befestigt ist. Am
Zylindertubus 1 ist eine Verbindungsplatte 7 fest angebracht, an der eine
Gewindestange 8 drehbar gelagert ist. Auf der Gewindestange 8 ist eine
Bewegungsplatte 9 gewindemäßig verbunden, deren Unterseite fest mit dem äußeren
Teil der Injektionsspritze 2 verbunden ist. Auf der Verbindungsplatte 7 sind
Skalierungslinien 10 angebracht. Am oberen Ende der Bewegungsplatte 9 ist ein
Schrägblock 15 vorgesehen, der mit den Skalierungslinien 10 korrespondiert.
Durch die Anordnung des Schrägblocks 15 und der Skalierungslinien 10 wird beim
Drehen der Gewindestange 8 die Bewegungsplatte © zusammen mit der
Injektionsspritze 2 bewegt. Während dieses Bewegungsprozesses zeigt der Schrägblock 15 auf die Skalierungslinien 10, wobei die Bewegungslänge des Schrägblocks 15 der
Bewegungslänge der Injektionsspritze 2 entspricht. Dadurch kann die Eindringtiefe der
Nadel 3 in die vordere Augenkammer präzise gesteuert werden, was eine genaue und bequeme Kammerwasserentnahme ermöglicht.
Ausführungsbeispiel 2
Die einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung umfasst einen Zylindertubus 1, wobei sich ein Ende der langen Stange 5 bis außerhalb des Zylindertubus 1 erstreckt.
An der Verbindungsstelle zwischen der langen Stange 5 und dem Zylindertubus 1 ist ein Dichtungsring vorgesehen.
Am Zylindertubus 1 ist ein Längsschlitz 13 vorgesehen, durch den die
Bewegungsplatte 9 hindurchgeführt ist. An einem Ende der Gewindestange 8 ist eine
Drehscheibe 14 fest angebracht.
Ein Ende des Zylindertubus 1 weist eine Öffnung auf, die konkav gebogen ist und an den Augapfel angepasst ist.
Durch die an den Augapfel angepasste Öffnung des Zylindertubus 1 kann dieser bei der Kammerwasserentnahme dicht an das Auge angelegt werden, was die Entnahme des Kammerwassers erleichtert.
An der Öffnung des Zylindertubus 1 ist eine Schutzkappe 11 vorgesehen. An beiden Seiten der Injektionsspritze 2 sind jeweils Gleitstege 12 fest angebracht, die gleitend mit dem Inneren des Zylindertubus 1 verbunden sind.
Die Schutzkappe 11 verhindert Verletzungen des Personals durch die Nadel 3 während der Lagerung. Durch die Gleitstege 12 kann die Injektionsspritze 2 während der Kammerwasserentnahme im Inneren des Zylindertubus 1 gleiten.
Im Inneren des Zylindertubus 1 ist eine Injektionsspritze 2 angeordnet, an deren LU601642 einem Ende eine Nadel 3 angebracht ist. Im Inneren der Injektionsspritze 2 ist ein
Kolben 4 verschiebbar verbunden. Am Kolben 4 ist eine lange Stange 5 fest angebracht, an deren dem Kolben 4 abgewandten Ende eine Zugplatte 6 befestigt ist. Am 5 Zylindertubus 1 ist eine Verbindungsplatte 7 fest angebracht, an der eine
Gewindestange 8 drehbar gelagert ist. Auf der Gewindestange 8 ist eine
Bewegungsplatte 9 gewindemäßig verbunden, wobei an deren oberem Ende ein
Schrägblock 15 vorgesehen ist, der mit den Skalierungslinien 10 auf der
Verbindungsplatte 7 korrespondiert.
Durch die Anordnung des Schrägblocks 15 und der Skalierungslinien 10 wird beim
Drehen der Gewindestange 8 die Bewegungsplatte 9 zusammen mit der
Injektionsspritze 2 bewegt. Während dieses Bewegungsprozesses zeigt der Schrägblock auf die Skalierungslinien 10, wobei die Bewegungslänge des Schrägblocks 15 der
Bewegungslänge der Injektionsspritze 2 entspricht. Dadurch kann die Eindringtiefe der 15 Nadel 3 in die vordere Augenkammer präzise gesteuert werden, was eine genaue und bequeme Kammerwasserentnahme ermöglicht.
Die Unterseite der Bewegungsplatte 9 ist fest mit dem äußeren Teil der
Injektionsspritze 2 verbunden. Auf der Verbindungsplatte 7 sind Skalierungslinien 10 angebracht.
Durch das Drehen der Drehscheibe 14 wird die Gewindestange 8 in Rotation versetzt, wodurch die Bewegungsplatte 9 bewegt wird. Dies führt zur Bewegung der
Injektionsspritze 2 und in der Folge zur Punktion der Vorderkammer durch die Nadel 3.
Die obige Beschreibung stellt lediglich ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des vorliegenden Erfindung dar und dient nicht der Beschränkung desselben. Alle innerhalb des Geistes und der Prinzipien des vorliegenden Erfindung vorgenommenen
Änderungen, äquivalenten Ersetzungen oder Verbesserungen sind in den Schutzbereich des vorliegenden Erfindung einzubeziehen.
Claims (6)
1. Einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Zylindertubus (1) umfasst, wobei im Inneren des Zylindertubus (1) eine Injektionsspritze (2) angeordnet ist, an einem Ende der Injektionsspritze (2) eine Nadel (3) vorgesehen ist, im Inneren der Injektionsspritze (2) ein Kolben (4) verschiebbar verbunden ist, am Kolben (4) eine lange Stange (5) fest angebracht ist, wobei das der Injektionsspritze (2) abgewandte Ende der langen Stange (5) mit einer Zugplatte (6) fest verbunden ist, am Zylindertubus (1) eine Verbindungsplatte (7) fest angebracht ist, an der eine Gewindestange (8) drehbar gelagert ist, auf der Gewindestange (8) eine Bewegungsplatte (9) gewindemäßig verbunden ist, wobei die Unterseite der Bewegungsplatte (9) fest mit dem äußeren Teil der Injektionsspritze (2) verbunden ist, und auf der Verbindungsplatte (7) Skalierungslinien (10) vorgesehen sind.
2. Einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende des Zylindertubus (1) eine Öffnung vorgesehen ist, wobei diese Öffnung konkav gebogen ist und an den Augapfel angepasst ist.
3. Einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Öffnung des Zylindertubus (1) eine Schutzkappe (11) vorgesehen ist, dass an beiden Seiten der Injektionsspritze (2) jeweils ein Gleitsteg (12) fest angebracht ist, und dass die Gleitstege (12) gleitend mit dem Inneren des Zylindertubus (1) verbunden sind.
4. Einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Ende der langen Stange (5) bis außerhalb des Zylindertubus (1) erstreckt und an der Verbindungsstelle zwischen der langen Stange (5) und dem Zylindertubus (1) ein Dichtungsring vorgesehen ist.
5. Einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Zylindertubus (1) ein Längsschlitz (13) vorgesehen ist, durch den die Bewegungsplatte (9) hindurchragt, und dass an einem Ende der Gewindestange (8) eine Drehscheibe (14) fest angebracht ist.
6. Einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende der Bewegungsplatte (9) ein Schrägblock (15) vorgesehen ist, der mit den Skalierungslinien (10) korrespondiert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU601642A LU601642B1 (de) | 2025-05-15 | 2025-05-15 | Einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU601642A LU601642B1 (de) | 2025-05-15 | 2025-05-15 | Einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU601642B1 true LU601642B1 (de) | 2025-11-17 |
Family
ID=97723320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU601642A LU601642B1 (de) | 2025-05-15 | 2025-05-15 | Einmalige Kammerwasser-Entnahmevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU601642B1 (de) |
-
2025
- 2025-05-15 LU LU601642A patent/LU601642B1/de active
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