LU601243B1 - Eine verstellbare Schienenstützvorrichtung für distale Radiusfrakturen - Google Patents

Eine verstellbare Schienenstützvorrichtung für distale Radiusfrakturen

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LU601243B1
LU601243B1 LU601243A LU601243A LU601243B1 LU 601243 B1 LU601243 B1 LU 601243B1 LU 601243 A LU601243 A LU 601243A LU 601243 A LU601243 A LU 601243A LU 601243 B1 LU601243 B1 LU 601243B1
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LU
Luxembourg
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splint
sliding
frame
locking
wall
Prior art date
Application number
LU601243A
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English (en)
Inventor
Bo Dong
Original Assignee
Xian Honghui Hospital Xian Inst Of Orthopedics
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/04Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints
    • A61F5/05Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints for immobilising
    • A61F5/058Splints
    • A61F5/05841Splints for the limbs
    • A61F5/05858Splints for the limbs for the arms

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Abstract

Die vorliegende Erfindung offenbart eine verstellbare Schienenvorrichtung zur Unterstützung bei distalen Radiusfrakturen und betrifft den technischen Bereich der medizinischen Hilfsmittel. Die Vorrichtung umfasst eine Unterarmschiene und eine Handschiene. An der der Handschiene zugewandten Seite der Unterarmschiene ist ein Rotationsverstellelement angeordnet, zwischen dem Rotationsverstellelement und der Handschiene befindet sich ein Bewegungseinstellelement.Durch die Kombination von Befestigungsbändern und Kreuzschnallen wird die Unterarmschiene sicher am Unterarm fixiert, während die Verbindung zwischen der Handschiene und der Hand mittels Fixierband hergestellt wird. Mithilfe des Rotationsverstellelements und des Bewegungseinstellelements wird es dem Patienten im späteren Rehabilitationsverlauf ermöglicht, die Position der Hand relativ zum Unterarm in mehreren Richtungen zu verändern, wodurch die Anforderungen an progressive Mobilitätsübungen während der Heilungsphase erfüllt werden.Zudem erlaubt die Kombination aus Einstellgewindeschaft, Verbindungsplatte, Klappanschlag, Begrenzungsschraube und Innengewindeverbindung eine präzise Anpassung des Bewegungsbereichs des Patienten. Dies verhindert eine Überbelastung und somit eine mögliche Verschiebung der Fraktur.

Description

Eine verstellbare Schienenstützvorrichtung für distale Radiusfrakturen LU601243
Technischer Bereich
Die Erfindung betrifft den technischen Bereich medizinischer Hilfsvorrichtungen und insbesondere eine verstellbare Schienenstützvorrichtung für distale
Radiusfrakturen.
Technologie im Hintergrund
Eine distale Radiusfraktur ist eine der häufigsten Frakturarten im Bereich des
Handgelenks, die in der Regel durch einen Sturz auf die ausgestreckte Hand oder durch direkte Gewalteinwirkung verursacht wird. Diese Fraktur betrifft den distalen
Teil der Speiche, also den Bereich in der Nähe des Handgelenks, und kann zu
Deformationen, Schmerzen und Funktionsstôrungen des Handgelenks führen.
Während der Rehabilitation ist es zur Förderung der Knochenheilung und der
Wiederherstellung der Handgelenksfunktion erforderlich, eine
Schienenstützvorrichtung zur Fixierung von Handfläche und Unterarm zu verwenden, um die Stabilität und korrekte Ausrichtung der Frakturstelle sicherzustellen.
Traditionelle Schienenstützvorrichtungen dienen in erster Linie der
Immobilisierung des Handgelenks, um sicherzustellen, dass die Fraktur während der
Heilung nicht gestört wird. In der späten Rehabilitationsphase benötigen Patienten jedoch eine gewisse Bewegungsfreiheit im Handgelenk, um die Gelenkbeweglichkeit und Muskelkraft wiederherzustellen. Herkömmliche Fixierungsvorrichtungen können diesen Anforderungen nicht gerecht werden, da die Handgelenksbewegung in der
Regel erst nach vollständiger Entfernung der Schiene möglich ist. Diese verzögerte
Mobilisation kann zu Gelenksteifigkeit und Muskelatrophie führen, wobei die
Bewegungsamplitude oft nicht präzise kontrolliert werden kann, was sich negativ auf den Rehabilitationsverlauf auswirkt.
Daher schlägt die vorliegende Anmeldung eine verstellbare
Schienenstützvorrichtung für distale Radiusfrakturen vor, um die genannten Probleme zu lösen.
Inhalt der Erfindung
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine verstellbare
Schienenstützvorrichtung für distale Radiusfrakturen bereitzustellen, um die in der
Hintergrundtechnik genannten technischen Probleme zu lösen.
Zur Erreichung des oben genannten Ziels stellt die Erfindung die folgende technische Lösung bereit: Eine verstellbare Schienenstützvorrichtung für distale
Radiusfrakturen umfasst eine Unterarmschiene und eine Handschiene. An der der
Handschiene zugewandten Seite der Unterarmschiene ist eine
Drehanpassungsvorrichtung angebracht, zwischen der Drehanpassungsvorrichtung und der Handschiene befindet sich eine bewegliche Anpassungsvorrichtung.
Die Drehanpassungsvorrichtung umfasst einen elastischen Verstellrahmen, der an der Außenwand der Unterarmschiene befestigt ist. An der vom Unterarmschienenteil abgewandten Seitenwand des elastischen Verstellrahmens ist eine erste
Bewegungsschiene angebracht. Im elastischen Verstellrahmen sind zwei Gleitblöcke verschiebbar verbunden, deren vom Unterarmschienenteil abgewandte Enden durch die erste Bewegungsschiene hindurchragen und fest mit einem Gleitrahmen verbunden sind. An der vom elastischen Verstellrahmen abgewandten Seitenwand des LU601243
Gleitrahmens befindet sich eine zweite Bewegungsschiene. Im Gleitrahmen ist eine klappbare Bewegungsplatte verschiebbar verbunden, deren vom Gileitblock abgewandtes Ende durch die zweite Bewegungsschiene hindurchragt und fest mit einer zweiten = Verbindungsgewindestange verbunden ist. Die zweite
Verbindungsgewindestange ist L-förmig ausgebildet. Auf der zweiten
Verbindungsgewindestange ist ein zweiter Verbindungsgleitstab verschiebbar gelagert, wobei sich auf beiden Seiten des zweiten Verbindungsgleitstabs jeweils eine zweite
Begrenzungsplatte befindet. Die zweite Verbindungsgewindestange durchdringt beide
Begrenzungsplatten und ist mit diesen verschraubt.
Die bewegliche Anpassungsvorrichtung umfasst zwei erste
Verbindungsgewindestangen, die jeweils an den vorderen und hinteren Enden der
Handschiene befestigt sind. Auf jeder ersten Verbindungsgewindestange ist ein erster
Verbindungsgleitstab verschiebbar angebracht. Das untere Ende des ersten
Verbindungsgleitstabs ist drehbar mit dem oberen Ende des zweiten
Verbindungsgleitstabs verbunden. An den Vorder- und Rückseiten des ersten
Verbindungsgleitstabs befinden sich jeweils eine erste Begrenzungsplatte. Die erste
Verbindungsgewindestange durchdringt beide Begrenzungsplatten und ist mit ihnen verschraubt.
Bevorzugt ist das vom Handflächenschienenträger abgewandte Ende des zweiten
Verbindungsgleitstabs fest mit einer verstellbaren Winkelplatte verbunden. Auf der verstellbaren Winkelplatte ist eine Bewegungsschiene angebracht, unterhalb der
Winkelplatte befindet sich ein Feststellbolzen, dessen oberes Ende durch die
Bewegungsschiene hindurchführt und mit dem unteren Ende des ersten
Verbindungsgleitstabs verschraubt ist. Die Seitenwand des Bolzenkopfs liegt an der
Unterseite der Winkelplatte an.
Bevorzugt weist die Außenwand der Bewegungsschiene mehrere Einstecklöcher auf, während die Innenwand mehrere Innengewindebohrungen besitzt, wobei
Einstecklöcher und Innengewindebohrungen koaxial angeordnet sind. An der
Außenseite der Winkelplatte befinden sich zwei Begrenzungsschrauben, deren endseitige Abschnitte durch die Einstecklocher geführt und mit den
Innengewindebohrungen verschraubt sind.
Bevorzugt sind an den oberen und unteren Enden der klappbaren
Bewegungsplatte jeweils eine Druckfeder befestigt, deren gegenüberliegende Enden mit der Ober- bzw. Unterseite der Innenwand des Gleitrahmens verbunden sind. Auf der linken Seite des Gleitrahmens befindet sich ein Begrenzungsmechanismus für den
Drehwinkel. Auf den Innenwänden der linken und rechten Seiten der ersten
Bewegungsschiene sind mehrere Rastnuten angebracht. Das untere Ende des
Gleitrahmens ist fest mit einem Rastaußenrahmen verbunden. Im Rastaußenrahmen befinden sich zwei Rastelemente, deren endseitige Abschnitte in die Rastnuten hineinragen. Die anderen Enden der Rastelemente ragen zur vom elastischen
Verstellrahmen abgewandten Seite des Außenrahmens hin. Die linke Innenwand des
Außenrahmens ist fest mit einer dritten Führungsschiene verbunden. Das rechte Ende der Führungsschiene verläuft durch beide Rastelemente und ist mit der rechten
Innenwand des Außenrahmens verbunden. Auf der Führungsschiene ist eine Rastfeder LU601243 angebracht, deren Enden mit den anliegenden Seitenwänden der beiden Rastelemente verbunden sind. Die Rastfeder ist stets vorgespannt, die Rastelemente sind gleitend mit der Führungsschiene verbunden.
Bevorzugt umfasst der Drehwinkelbegrenzungsmechanismus eine
Verstellspindel und zwei Klappanschläge. Auf der linken Seitenwand des
Gleitrahmens ist eine dritte Bewegungsschiene angebracht. Die zwei Klappanschläge befinden sich im Inneren des Gleitrahmens, wobei sich die klappbare
Bewegungsplatte zwischen den Klappanschlägen befindet. Im Inneren des
Gleitrahmens ist eine erste Führungsschiene angebracht, deren oberes Ende mit der oberen Innenwand des Gleitrahmens und deren unteres Ende mit der unteren
Innenwand des Gleitrahmens verbunden ist und dabei beide Klappanschläge sowie die klappbare Bewegungsplatte durchdringt. Die Klappanschläge und die klappbare
Bewegungsplatte sind gleitend mit der Führungsschiene verbunden.
Bevorzugt ist mittig an der linken Seite des Gleitrahmens ein Hilfsrahmen befestigt, der U-förmig ausgebildet ist. Im Inneren des Hilfsrahmens sind eine zweite
Führungsschiene und ein Anpassblock angebracht. Die Vorder- und Rückseiten der zweiten Führungsschiene sind jeweils mit der Innenwand des Hilfsrahmens verbunden. Die Führungsschiene durchläuft den Anpassblock, mit dem sie gleitend verbunden ist. Die rechte Endseite des Anpassblocks liegt an der rechten Innenwand des Hilfsrahmens an. Die linke Endseite des Klappanschlags ist fest mit einer
Durchgangsstange verbunden, die durch die dritte Bewegungsschiene hindurchragt und drehbar mit einer Verbindungsplatte verbunden ist. Der Anpassblock befindet sich zwischen den beiden Verbindungsplatten. Das untere Ende der Verstellspindel verläuft durch beide Verbindungsplatten sowie den Anpassblock, ist drehbar mit dem
Anpassblock verbunden und mit den Verbindungsplatten verschraubt. Die
Verstellspindel ist eine zweiseitige Spindel mit gegenläufigem Gewinde an den
Verbindungsstellen beider Verbindungsplatten.
Bevorzugt ist die Oberseite der Unterarmschiene offen gestaltet. Am hinteren
Ende befinden sich mehrere Befestigungsriemen, am vorderen Ende mehrere
Schnallen, die mit den Riemen kompatibel sind. Die Innenseite der Unterarmschiene ist mit einem weichen Schutzpolster ausgestattet. In der Schiene befinden sich
Belüftungsöffnungen.
Bevorzugt ist die Unterseite der Handschiene offen gestaltet. An der oberen
Seitenwand befindet sich eine Öffnung für den Daumen. An der Vorderseite der
Innenwand der Handschiene ist ein Befestigungsband angebracht, die Rückseite weist eine Durchgangsöffnung auf. Die Außenseite der Vorderwand ist mit einem zweiten
Klettverschluss versehen, das Befestigungsband mit einem ersten Klettverschluss, wobei beide Klettverschlüsse miteinander kompatibel sind.
Im Vergleich zum Stand der Technik weist die durch die vorliegende Erfindung bereitgestellte verstellbare Schienen-Stützvorrichtung für distale Radiusfrakturen folgende vorteilhafte Effekte auf: 1.Die Erfindung sieht eine Schienen-Stitzvorrichtung mit einem
Rotationsverstellmechanismus und einem Bewegungsverstellmechanismus vor.
Während die Vorrichtung die Position von Handfläche und Unterarm fixiert, wird die LU601243
Passung zwischen Unterarmschiene und Unterarm durch die Kombination aus
Befestigungsriemen und V-formiger Schnalle erreicht, während die Verbindung zwischen Handfläche und Vorrichtung durch das Befestigungsband und die
Handschiene sichergestellt wird. Gleichzeitig werden durch Drücken der beiden
Rastplatten diese in die erste Bewegungsschiene hineingedrückt, um die Position des
Gleitrahmens einzustellen. Durch Drehen der Verstellspindel werden die
Klappanschläge verwendet, um die klappbare Bewegungsplatte zu arretieren.
Zusätzlich werden mit zwei Begrenzungsplatten I die Position des ersten
Verbindungsgleitstabs und mit zwei Begrenzungsplatten II die Position des zweiten
Verbindungsgleitstabs gesichert. Mithilfe von zwei Feststellschrauben in Kombination mit dem unteren Ende des ersten Verbindungsgleitstabs werden die Positionen beider
Verbindungsgleitstäbe fixiert, wodurch eine stabile Verbindung zwischen der
Handflächenschiene und der Unterarmschiene gewährleistet wird, was eine
Verschiebung der Frakturstelle während der Rehabilitationsphase verhindert. 2.In der Spätphase der Rehabilitation, wenn Patienten zur Wiederherstellung der
Gelenkbeweglichkeit und Muskelkraft eine gewisse Bewegung des Handgelenks benôtigen, kann durch Drehen der vorderen und hinteren Verstellspindeln eine
Entfernung der Verbindungsplatten, Durchgangsstangen und Klappanschläge erreicht werden. Dadurch entsteht Bewegungsfreiraum für die klappbare Bewegungsplatte.
Wird das Handgelenk gedreht, kann die Handflächenschiene samt
Bewegungsverstellmechanismus mitbewegt werden. Der Bewegungsraum der klappbaren Platte entspricht dem Abstand zwischen den beiden Klappanschlägen, wobei dieser Abstand gezielt angepasst werden kann, um den Rotationswinkel zu regulieren.
Darüber hinaus kann zur Einstellung der Vor- und Rückbewegung der
Handfläche die Feststellschraube gelôst und die vier Begrenzungsplatten in Positionen verschoben werden, die weiter von den Verbindungsgleitstäben entfernt liegen. In
Kombination mit den Innengewindebohrungen der Bewegungsschiene entsteht somit
Spielraum für die Feststellschraube. Während der Bewegung der Handfläche gleitet der erste Verbindungsgleitstab entlang der ersten Gewindestange und der zweite
Verbindungsgleitstab entlang der zweiten Gewindestange. Gleichzeitig kommt es zwischen beiden Verbindungsgleitstäben zu einer Winkelabweichung, wobei sich die
Feststellschraube innerhalb der Bewegungsschiene bewegt. Der kombinierte Einsatz von Bewegungs- und Rotationsverstellung ermöglicht eine mehrdimensionale
Bewegung der Handfläche. Durch die einstellbare Bewegungsamplitude wird das
Handgelenk effektiv trainiert, was Gelenkversteifungen und Muskelatrophie vorbeugt.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Bild 1 ist eine perspektivische Strukturansicht der vorliegenden Erfindung.
Bild 2 zeigt eine teilweise Strukturansicht der Erfindung.
Bild 3 ist eine vergrößerte Detailansicht des Bereichs A in Bild 2.
Bild 4 stellt eine teilweise Strukturansicht der Erfindung aus einem anderen
Blickwinkel dar.
Bild 5 ist eine vergrößerte Detailansicht des Bereichs B in Bild 4.
Bild 6 ist eine vergrößerte Detailansicht des Bereichs C in Bild 4. LU601243
Bild 7 zeigt eine schematische Darstellung des Rotationsverstellmechanismus der Erfindung.
Bild 8 ist eine vergrôBerte Detailansicht des Bereichs D in Bild 7. 5 Bild 9 ist eine Schnittansicht in perspektivischer Darstellung des Gleitrahmens gemäß der Erfindung.
Bild 10 zeigt die Handflächenschiene in perspektivischer Darstellung.
Bild 11 zeigt die Handflächenschiene in perspektivischer Darstellung aus einem anderen Blickwinkel.
Bildlegende: 1 — Unterarmstützschiene, 2 — Innere Schutzpolsterung, 3 —
Belüftungslöcher, 4 — Befestigungsband, 5 — V-fôrmige Schnalle, 6 —
Handflächenschiene, 7 — Daumenöffnung, 8 — Rotationsverstellmechanismus, 9 —
Beweglicher Verstellmechanismus, 10 — Durchgangsôffnung, 11 — Halteband, 12 —
Klettverschluss 1, 13 — Klettverschluss 2, 14 — Gewindestange 1, 15 — Gleitstange 1, 16 — Begrenzungsplatte 1, 17 — Gewindestange 2, 18 — Gleitstange 2, 19 —
Begrenzungsplatte 2, 20 — Verstellplatte für Bewegungswinkel, 21 — Gleitführung der
Verstellplatte, 22 — Steckloch, 23 — Innengewindebohrung, 24 — Begrenzungsschraube, 25 — Arretierschraube, 26 — Elastischer Verstellrahmen, 27 — Gleitführung 1, 28 —
Einrastnut, 29 — Gleitblock, 30 — Gleitrahmen, 31 — Gleitführung 2, 32 —
Schwenkplatte, 33 — Druckfeder, 34 — Anschlagplatte, 35 — Führungsschiene 1, 36 —
Durchgangsstange, 37 — Verbindungsplatte, 38 — Gleitführung 3, 39 — Hilfsrahmen, 40 — Führungsschiene 2, 41 — Anpassungsschieber, 42 — Einstellgewindestange, 43 —
Einrastrahmen, 44 — Führungsschiene 3, 45 — Einrastplatte, 46 — Einrastfeder.
Detaillierte Beschreibung
Nachfolgend wird die technische Lôsung der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand der in den Figuren gezeigten Ausführungen klar und vollständig beschrieben. Es ist offensichtlich, dass die beschriebenen
Ausführungsbeispiele lediglich einen Teil der Erfindung darstellen und nicht sämtliche Ausführungen abdecken; auf Grundlage dieser Ausführungsbeispiele gehören alle anderen Ausführungen, die von Fachleuten auf diesem Gebiet ohne erfinderische Tätigkeit erreicht werden können, ebenfalls zum Schutzbereich dieser
Erfindung.
Bitte beachten Sie Bild 1 bis Bild 11, in denen die technische Lösung der vorliegenden Erfindung dargestellt ist:
Eine verstellbare Schienenstütze zur Behandlung distaler Radiusfrakturen umfasst eine Unterarmstützschiene (1) und eine Handflächenschiene (6). An der der
Handflächenschiene (6) zugewandten Seite der Unterarmstützschiene (1) ist ein
Rotationsverstellmechanismus (8) vorgesehen, zwischen dem
Rotationsverstellmechanismus (8) und der Handflächenschiene (6) befindet sich ein beweglicher Verstellmechanismus (9).
Der Rotationsverstellmechanismus (8) umfasst einen elastischen Verstellrahmen (26), der an der Außenwand der Unterarmstützschiene (1) befestigt ist. Auf der der
Unterarmstützschiene (1) abgewandten Seitenwand des elastischen Verstellrahmens (26) ist eine erste Gleitführung (27) vorgesehen. Innerhalb des elastischen
Verstellrahmens (26) sind zwei Gleitblocke (29) verschiebbar gelagert. Die der LU601243
Unterarmstützschiene (1) abgewandten Enden der Gleitblôcke (29) ragen durch die erste Gleitführung (27) und sind fest mit einem Gleitrahmen (30) verbunden. Auf der vom elastischen Verstellrahmen (26) abgewandten Seitenwand des Gleitrahmens (30) befindet sich eine zweite Gleitführung (31). Innerhalb des Gleitrahmens (30) ist eine
Schwenkplatte (32) verschiebbar angeordnet. Das vom Gleitblock (29) abgewandte
Ende der Schwenkplatte (32) ragt durch die zweite Gleitführung (31) und ist fest mit einer L-formigen Gewindestange (17) verbunden. Auf der Gewindestange (17) ist eine zweite Gleitstange (18) verschiebbar gelagert, wobei sich beidseitig der
Gleitstange (18) je eine Begrenzungsplatte (19) befindet. Die Gewindestange (17) durchdringt beide Begrenzungsplatten (19) und ist mit ihnen verschraubt.
Der bewegliche Verstellmechanismus (9) umfasst zwei erste Gewindestangen (14), die jeweils an den vorderen und hinteren Enden der Handflächenschiene (6) befestigt sind. Auf jeder ersten Gewindestange (14) ist eine erste Gleitstange (15) verschiebbar montiert. Das untere Ende der ersten Gleitstange (15) ist drehbar mit dem oberen Ende der zweiten Gleitstange (18) verbunden. An den Vorder- und
Rückseiten der ersten Gleitstange (15) befinden sich jeweils eine erste
Begrenzungsplatte (16). Die erste Gewindestange (14) durchdringt beide
Begrenzungsplatten (16) und ist mit ihnen verschraubt.
Das der Handflächenschiene (6) abgewandte Ende der zweiten Gleitstange (18) ist fest mit einer Winkelverstellplatte (20) verbunden. Auf der Winkelverstellplatte (20) befindet sich eine Verstellführung (21). Unterhalb der Winkelverstellplatte (20) ist eine Arretierschraube (25) angebracht, deren oberes Ende durch die Verstellführung (21) ragt und mit dem unteren Ende der ersten Gleitstange (15) verschraubt ist. Die
Seitenwand des Schraubenkopfs der Arretierschraube (25) liegt an der Unterseite der
Winkelverstellplatte (20) an. An der Außenwand der Verstellführung (21) befinden sich mehrere Einstecklôcher (22), und an der Innenwand mehrere
Innengewindebohrungen (23), wobei die FEinstecklocher (22) und die
Innengewindebohrungen (23) koaxial zueinander angeordnet sind. An der AuBenseite der Winkelverstellplatte (20) sind zwei Begrenzungsschrauben (24) vorgesehen, deren dem Plattenkôrper zugewandte Enden durch die Einstecklôcher (22) hindurchgehen und mit den Innengewindebohrungen (23) verschraubt sind.
Die oberen und unteren Enden der Schwenkplatte (32) sind jeweils fest mit einer
Druckfeder (33) verbunden. Die der Schwenkplatte (32) abgewandten Enden der oberen und unteren Druckfedern (33) sind jeweils fest mit der oberen bzw. unteren
Innenwand des Gleitrahmens (30) verbunden. An der linken Seite des Gleitrahmens (30) ist eine Rotationswinkelbegrenzungseinrichtung vorgesehen. An den linken und rechten Innenwänden der ersten Gleitführung (27) befinden sich mehrere Rastnuten (28). Das untere Ende des Gleitrahmens (30) ist fest mit einem RastauBenrahmen (43) verbunden, in dem zwei Rastplatten (45) angeordnet sind. Das der elastischen
Einstellrahmen (26) zugewandte Ende jeder Rastplatte (45) ragt in eine Rastnut (28), das abgewandte Ende erstreckt sich zur vom elastischen Einstellrahmen (26) entfernten Seite des RastauBenrahmens (43). An der linken Innenwand des
RastauBenrahmens (43) ist eine dritte Führungsschiene (44) befestigt, deren rechtes
Ende nacheinander durch beide Rastplatten (45) hindurchführt und mit der rechten LU601243
Innenwand des RastauBenrahmens (43) fest verbunden ist. Auf der dritten
Führungsschiene (44) ist eine Rastfeder (46) aufgesteckt. Die beiden Enden der
Rastfeder (46) sind jeweils mit den angrenzenden Seitenwänden der Rastplatten (45) fest verbunden. Die Rastfeder (46) befindet sich stets in einem komprimierten
Zustand. Die Rastplatten (45) sind gleitend mit der dritten Führungsschiene (44) verbunden.
Wenn eine Fixierung zwischen Handfläche und Unterarm erforderlich ist, wird die Einstellspindel (42) gedreht, wodurch die Schwenkplatte (32) mittels der
Drehbegrenzungsplatten (34) fixiert wird. Die benachbarten Seitenflächen der beiden ersten Begrenzungsplatten (16) liegen jeweils an den beiden Enden der ersten
Gleitstange (15) an, wodurch deren Position begrenzt wird. Die benachbarten
Seitenflächen der beiden zweiten Begrenzungsplatten (19) liegen jeweils an den beiden Enden der zweiten Gleitstange (18) an, wodurch deren Position fixiert wird.
Durch die Zusammenarbeit der beiden Arretierschrauben (25) mit dem unteren Ende der ersten Gleitstange (15) werden somit die Positionen der ersten (15) und zweiten
Gleitstange (18) zuverlässig fixiert.
Der Rotationswinkelbegrenzungsmechanismus umfasst eine Einstellspindel (42) und zwei Schwenkanschlagplatten (34). An der linken Seitenwand des Gleitrahmens (30) ist eine dritte Gleitführung (38) vorgesehen. Die beiden Schwenkanschlagplatten (34) befinden sich im Inneren des Gleitrahmens (30), wobei sich die Schwenkplatte (32) zwischen ihnen befindet. Innerhalb des Gleitrahmens (30) ist eine erste
Führungsschiene (35) vorgesehen, deren oberes Ende fest mit der oberen Innenwand des Gleitrahmens (30) verbunden ist. Das untere Ende der Führungsschiene (35) durchläuft beide Schwenkanschlagplatten (34) und die Schwenkplatte (32) und ist fest mit der unteren Innenwand des Gleitrahmens (30) verbunden. Sowohl die
Schwenkplatte (32) als auch die beiden Schwenkanschlagplatten (34) sind gleitend mit der ersten Führungsschiene (35) verbunden.Am mittleren linken Ende des
Gleitrahmens (30) ist ein U-fôrmiger Hilfsrahmen (39) fest angebracht. Im Inneren des Hilfsrahmens (39) befinden sich eine zweite Führungsschiene (40) und ein
Anpassungsschieber (41). Die Vorder- und Rückseite der zweiten Führungsschiene (40) sind jeweils fest mit der vorderen und hinteren Innenwand des Hilfsrahmens (39) verbunden. Die zweite Führungsschiene (40) durchläuft den Anpassungsschieber (41) und ist mit diesem gleitend verbunden. Das rechte Ende des Anpassungsschiebers (41) liegt an der rechten Innenwand des Hilfsrahmens (39) an. Das linke Ende der
Schwenkanschlagplatten (34) ist jeweils fest mit einer Durchgangsstange (36) verbunden. Deren linkes Ende verläuft durch die dritte Gleitführung (38) und ist drehbar mit einer Verbindungsplatte (37) verbunden. Der Anpassungsschieber (41) liegt zwischen den beiden Verbindungsplatten (37). Das untere Ende der
Einstellspindel (42) verläuft durch beide Verbindungsplatten (37) sowie den
Anpassungsschieber (41). Die Einstellspindel (42) ist drehbar mit dem
Anpassungsschieber (41) verbunden und mit den Verbindungsplatten (37) verschraubt.
Es handelt sich um eine doppelseitige Gewindespindel, wobei die Gewinderichtung an den beiden Verbindungsplatten (37) entgegengesetzt istIn der späten
Rehabilitationsphase, wenn der Patient eine gewisse Beweglichkeit des Handgelenks LU601243 benötigt, um die Gelenkflexibilität und Muskelkraft wiederherzustellen, kann durch
Drehen der vorderen und hinteren Einstellspindel (42) der Abstand zwischen den
Verbindungsplatten (37), den Durchgangsstangen (36) und den
Schwenkanschlagplatten (34) vergrößert werden. Dadurch entsteht ein
Bewegungsraum für die Schwenkplatte (32), sodass durch Bewegen der Handfläche das Handflächenschienenteil (6) und der Bewegungsanpassungsmechanismus (9) gedreht werden können. Der Schwenkbereich der Schwenkplatte (32) entspricht dem
Abstand zwischen den beiden Schwenkanschlagplatten (34), der wiederum durch
Verstellen der Platten regulierbar ist und somit eine stufenweise Anpassung des
Drehwinkels ermôglicht.
Die Unterarmschiene (1) ist nach oben offen. Auf der Rückseite befinden sich mehrere Befestigungsbänder (4), auf der Vorderseite mehrere Y-fôrmige Schnallen (5), die mit den Befestigungsbändern (4) kompatibel sind. Im Inneren der Schiene befindet sich ein weiches Innenpolster (2), das für Tragekomfort sorgt. Lüftungslôcher (3) sind ebenfalls vorhanden, um die Atmungsaktivität zu erhôhen und gemeinsam mit dem Innenpolster (2) den Tragekomfort weiter zu verbessern. Die Kombination aus
Befestigungsband (4) und Y-Schnalle (5) ermöglicht eine individuelle
Spannungsanpassung.
Das Handgelenk-Stützteil 6 ist an seinem unteren Ende offen ausgeführt. An der oberen Seitenwand des Handgelenk-Stützteils 6 befindet sich eine Öffnung 7 für den
Daumen. An der Innenseite der Vorderwand des Handgelenk-Stützteils 6 ist ein
Halteriemen 11 fest angebracht. An der Rückwand des Handgelenk-Stützteils 6 ist eine Durchgangsôffnung 10 vorgesehen. Auf der Außenseite der Vorderwand befindet sich ein zweiter Klettverschluss 13, während sich auf dem Halteriemen 11 ein erster
Klettverschluss 12 befindet. Der erste Klettverschluss 12 ist kompatibel mit dem zweiten Klettverschluss 13. Bei der Anwendung wird die Hand in das
Handgelenk-Stützteil 6 eingelegt, der Halteriemen 11 wird von unten unter der Hand hindurchgeführt und an der Innenseite durch die Durchgangsôffnung 10 herausgezogen. Anschließend wird der Halteriemen 11 zurückgefaltet und erneut unter dem Handgelenk-Stützteil 6 hindurchgeführt. Durch das Zusammenfügen von
Klettverschluss 12 und Klettverschluss 13 wird die Hand sicher im
Handgelenk-Stützteil 6 fixiert.
Funktionsweise:Bei der Anwendung wird der Unterarm in die Unterarmschiene (1) gelegt. Die Fixierung zwischen dem Unterarm und der Unterarmschiene (1) erfolgt durch das Zusammenspiel von Befestigungsbändern (4) und Y-fôrmigen
Schnallen (5). Die Handfläche wird in die Handflächenschiene (6) eingelegt, das
Fixierband (11) wird unter der Hand hindurchgefithrt und durch die
Durchgangsôffnung (10) nach innen herausgezogen. Anschließend wird das
Fixierband zurückgefaltet und erneut unter der Hand hindurchgefiihrt, sodass die
Klettverschlüsse (12) und (13) zur Fixierung der Hand in der Handflächenschiene (6) miteinander verbunden werden.Durch Zusammendrücken der beiden Einrastplatten (45) werden diese in die erste Gleitführung (27) geschoben, wodurch die Position des
Gleitrahmens (30) justierbar ist. Anschließend wird die Einstellspindel (42) gedreht,
wodurch über die Schwenkanschlagplatten (34) die Schwenkplatte (32) festgeklemmt LU601243 wird. Gleichzeitig begrenzen die beiden ersten Begrenzungsplatten (16) die Position der ersten Gleitleiste (15), während die zweiten Begrenzungsplatten (19) die Position der zweiten Gleitleiste (18) fixieren.Die beiden Feststellschrauben (25) sichern die
Gileitleisten (15) und (18) zusätzlich und sorgen somit für eine stabile Verbindung zwischen Handflächenschiene (6) und Unterarmschiene (1), um ein Verschieben des
Bruchs während der Rehabilitationsphase zu verhindern.
In der späteren Rehabilitationsphase, in der der Patient zur Wiederherstellung der
Gelenkbeweglichkeit und Muskelkraft gezielte Handgelenksbewegungen durchführen soll, werden die vorderen und hinteren Einstellspindeln (42) gedreht. Dadurch entfernen sich die Verbindungsplatten (37), Durchgangsstangen (36) und
Schwenkanschlagplatten (34) voneinander, was der Schwenkplatte (32) mehr
Bewegungsraum bietet. Das Drehen der Handfläche bewirkt eine gleichzeitige
Rotation der Handflächenschiene (6) und des Bewegungseinstellmechanismus (9).
Die maximale Schwenkbewegung ergibt sich aus dem Abstand zwischen den beiden
Schwenkanschlagplatten (34) und kann durch deren Verstellung präzise angepasst werden.
Wenn zusätzlich eine Bewegung der Handfläche in Vor- und Rückwärtsrichtung erforderlich ist, werden die Feststellschrauben (25) gelöst und die beiden ersten und zweiten Begrenzungsplatten (16, 19) in eine Position außerhalb der Gleitleisten (15, 18) gebracht. Die Begrenzungsschrauben (24) werden in unterschiedlichen
Innengewindeschlitzen (23) positioniert, um dem Feststellschrauben (25) mehr
Bewegungsspielraum in der Gleitschiene (21) zu geben. So kann sich die erste
Gleitleiste (15) entlang der ersten Gewindestange (14) und die zweite Gleitleiste (18) entlang der zweiten Gewindestange (17) bewegen. Während dieser
Vorwärts-/Rückwärtsbewegung treten zwischen den beiden Gleitleisten (15, 18) auch
Winkelveränderungen auf, wobei sich die Feststellschraube (25) innerhalb der
Gleitschiene (21) bewegt.Durch das Zusammenspiel von Bewegungs- und
Rotationsanpassungsmechanismus (9, 8) kann der Patient das Handgelenk in verschiedenen Winkeln und Freiheitsgraden bewegen. Die anpassbare
Bewegungsreichweite ermöglicht eine gezielte Rehabilitation des Handgelenks und verhindert effektiv Gelenkversteifung sowie Muskelschwund.
Auch wenn in der Beschreibung beispielhafte Ausführungsformen gezeigt und erläutert wurden, sind für Fachleute auf diesem Gebiet vielfältige Varianten,
Modifikationen, Substitutionen oder Erweiterungen denkbar, die im Geiste und innerhalb der Schutzansprüche der vorliegenden Erfindung liegen. Der Schutzbereich wird daher durch die beigefügten Ansprüche und deren äquivalente Ausgestaltungen definiert.

Claims (8)

Ansprüche LU601243
1. Eine verstellbare Schienenvorrichtung zur Unterstützung bei distalen Radiusfrakturen, umfassend eine Unterarmschiene (1) und eine Handschiene (6), dadurch gekennzeichnet, dass: auf der der Handschiene (6) zugewandten Seite der Unterarmschiene (1) eine Rotationsverstelleinrichtung (8) vorgesehen ist, und zwischen der Rotationsverstelleinrichtung (8) und der Handschiene (6) eine Bewegungseinstelleinrichtung (9) angeordnet ist; die Rotationsverstelleinrichtung (8) einen elastischen Verstellrahmen (26) umfasst, wobei der elastische Verstellrahmen (26) an der Außenwand der Unterarmschiene (1) befestigt ist und auf der dem Schienenträger (1) abgewandten Seitenwand eine erste Gleitführung (27) aufweist;im elastischen Verstellrahmen (26) sind zwei Gleitblöcke (29) beweglich gelagert, wobei das von der Unterarmschiene (1) abgewandte Ende der Gleitblöcke (29) durch die erste Gleitführung (27) hindurchragt und mit einem Gleitrahmen (30) fest verbunden ist;auf der dem elastischen Verstellrahmen (26) abgewandten Seitenwand des Gleitrahmens (30) ist eine zweite Gleitführung (31) vorgesehen, in der eine schwenkbare Platte (32) verschiebbar gelagert ist;das von den Gleitblöcken (29) abgewandte Ende der schwenkbaren Platte (32) ragt durch die zweite Gleitführung (31) hindurch und ist fest mit einer L-förmigen zweiten Gewindestange (17) verbunden, auf der eine zweite Gleitleiste (18) verschiebbar gelagert ist;beidseitig der zweiten Gleitleiste (18) sind jeweils Begrenzungsplatten (19) vorgesehen, wobei die zweite Gewindestange (17) durch beide Begrenzungsplatten (19) hindurchführt und mit diesen verschraubt ist; die Bewegungseinstelleinrichtung (9) umfasst zwei erste Gewindestangen (14), die jeweils an den vorderen und hinteren Enden der Handschiene (6) befestigt sind; auf jeder ersten Gewindestange (14) ist jeweils eine erste Gleitleiste (15) verschiebbar gelagert, wobei das untere Ende der ersten Gleitleiste (15) drehbar mit dem oberen Ende der zweiten Gleitleiste (18) verbunden ist;an der Vorder- und Rückseite jeder ersten Gleitleiste (15) ist jeweils eine erste Begrenzungsplatte (16) vorgesehen, wobei die erste Gewindestange (14) durch beide Begrenzungsplatten (16) hindurchgeführt und mit diesen verschraubt ist.
2. Die verstellbare Schienenvorrichtung zur Unterstützung bei distalen Radiusfrakturen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass: das von der Handschiene (6) abgewandte Ende der zweiten Gleitleiste (18) fest mit einer Winkelverstellplatte (20) verbunden ist; auf der Winkelverstellplatte (20) ist eine Verstellführung (21) vorgesehen; unterhalb der Winkelverstellplatte (20) befindet sich eine Feststellschraube (25), deren oberes Ende durch die Verstellführung (21) hindurchragt und mit dem unteren Ende der ersten Gleitleiste (15) verschraubt ist, wobei die Seitenwand des Kopfes der Feststellschraube (25) an der Unterseite der Winkelverstellplatte (20) anliegt.
3. Die verstellbare Schienenvorrichtung zur Unterstützung bei distalen Radiusfrakturen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass: die Außenwand der Verstellführung (21) mit mehreren Stecklöchern (22) versehen ist, während sich an der Innenwand mehrere Innengewindebohrungen (23) befinden, wobei die
Stecklöcher (22) und die Innengewindebohrungen (23) koaxial zueinander angeordnet LU601243 sind; an der Außenseite der Winkelverstellplatte (20) sind zwei Begrenzungsschrauben (24) angebracht, deren der Winkelverstellplatte (20) zugewandtes Ende durch die Stecklôcher (22) hindurchragt und mit den Innengewindebohrungen (23) verschraubt ist.
4. Die verstellbare Schienenvorrichtung zur Unterstützung bei distalen Radiusfrakturen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass: an den oberen und unteren Enden der schwenkbaren Platte (32) jeweils eine Rückstellfeder (33) befestigt ist, wobei das jeweils von der Platte (32) abgewandte Ende der Rückstellfedern (33) fest mit der oberen bzw. unteren Innenwand des Gleitrahmens (30) verbunden ist; auf der linken Seite des Gleitrahmens (30) ist eine Drehwinkelbegrenzungseinrichtung vorgesehen; an den Innenwänden der linken und rechten Seite der ersten Gleitführung (27) befinden sich mehrere Einrastnuten (28); an der Unterseite des Gleitrahmens (30) ist ein Arretierrahmen (43) fest angebracht, in dem zwei Arretierplatten (45) untergebracht sind; das der elastischen Verstellrahmen (26) zugewandte Ende jeder Arretierplatte (45) ragt in eine Einrastnut (28) hinein, während das entgegengesetzte Ende zur gegenüberliegenden Seite des Arretierrahmens (43) weist; die linke Innenwand des Arretierrahmens (43) ist fest mit einer dritten Führungsschiene (44) verbunden, deren rechtes Ende der Reihe nach durch beide Arretierplatten (45) hindurchgefiihrt ist und an der rechten Innenwand des Arretierrahmens (43) befestigt ist; auf der dritten Führungsschiene (44) ist eine Arretierfeder (46) aufgesetzt, deren beide Enden jeweils mit den benachbarten Seitenwänden der beiden Arretierplatten (45) fest verbunden sind, wobei sich die Arretierfeder (46) ständig im komprimierten Zustand befindet; die Arretierplatten (45) sind mit der dritten Führungsschiene (44) verschiebbar verbunden.
5. Die verstellbare Schienenvorrichtung zur Unterstützung bei distalen Radiusfrakturen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationswinkelbegrenzungseinrichtung ein Einstellgewindeschaft (42) sowie zwei Klappanschläge (34) umfasst. An der linken Seitenwand des Gleitrahmens (30) ist eine dritte Gleitführung (38) ausgebildet, wobei sich beide Klappanschläge (34) innerhalb des Gleitrahmens (30) befinden. Die Schwenkplatte (32) ist zwischen den beiden Klappanschlägen (34) angeordnet. Innerhalb des Gleitrahmens (30) ist eine erste Begrenzungsstange (35) vorgesehen, deren oberes Ende fest mit der oberen Innenwand des Gleitrahmens (30) verbunden ist. Das untere Ende der Begrenzungsstange (35) verläuft durch beide Klappanschläge (34) und die Schwenkplatte (32) hindurch und ist mit der unteren Innenwand des Gleitrahmens (30) fest verbunden. Die Schwenkplatte (32) sowie beide Klappanschläge (34) sind gleitend mit der Begrenzungsstange (35) verbunden.
6. Die verstellbare Schienenvorrichtung zur Unterstützung bei distalen Radiusfrakturen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der mittleren linken Stirnseite des Gleitrahmens (30) ein fest verbundener Hilfsrahmen (39) befindet, der U-förmig ausgebildet ist. Im Hilfsrahmen (39) sind eine zweite Begrenzungsstange (40) und ein Anpassungsschieber (41) angeordnet. Die beiden Enden der Begrenzungsstange (40) sind jeweils fest mit den vorderen und hinteren
Innenwänden des Hilfsrahmens (39) verbunden. Die Begrenzungsstange (40) verläuft LU601243 durch den Anpassungsschieber (41) hindurch, mit dem sie gleitend verbunden ist. Das rechte Ende des Anpassungsschiebers (41) liegt an der rechten Innenwand des Hilfsrahmens (39) an. Das linke Ende des Klappanschlags (34) ist fest mit einer Durchgangsstange (36) verbunden, deren linkes Ende durch die dritte Gleitführung (38) hindurchführt und drehbar mit einer Verbindungsplatte (37) gekoppelt ist. Der Anpassungsschieber (41) ist zwischen den beiden Verbindungsplatten (37) positioniert. Das untere Ende des Einstellgewindeschafts (42) verläuft durch beide Verbindungsplatten (37) und den Anpassungsschieber (41). Der Einstellgewindeschaft (42) ist drehbar mit dem Anpassungsschieber (41) verbunden und mit den Verbindungsplatten (37) verschraubt. Es handelt sich um einen doppelläufigen Gewindeschaft, wobei die Gewinderichtungen an den Verbindungsstellen der beiden Verbindungsplatten (37) entgegengesetzt zueinander sind.
7. Die verstellbare Schienenvorrichtung zur Unterstützung bei distalen Radiusfrakturen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberende der Unterarmschiene (1) offen gestaltet ist. An der hinteren Seite der Unterarmschiene (1) befinden sich mehrere Befestigungsbänder (4), an der vorderen Seite mehrere Kreuzschnallen (5), wobei die Befestigungsbänder (4) mit den Kreuzschnallen (5) kompatibel sind. Die Innenseite der Unterarmschiene (1) ist mit einem inneren Schutzpolster (2) versehen, und an der Unterarmschiene (1) sind Belüftungsôffnungen (3) ausgebildet.
8. Die verstellbare Schienenvorrichtung zur Unterstützung bei distalen Radiusfrakturen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende der Handschiene (6) offen ist. An der oberen Seitenwand der Handschiene (6) befindet sich eine Daumenëffnung (7). An der vorderen Innenwand der Handschiene (6) ist ein Fixierband (11) fest angebracht. Die Rückwand der Handschiene (6) weist eine Durchgangsôffnung (10) auf. An der vorderen Außenwand der Handschiene (6) ist ein zweiter Klettverschluss (13) angebracht. Auf dem Fixierband (11) befindet sich ein erster Klettverschluss (12), wobei die beiden Klettverschlüsse (12, 13) miteinander kompatibel sind.
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