LU601208B1 - Eine Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation - Google Patents
Eine Vorrichtung zur medikamentösen ZervixdilatationInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung offenbart eine Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation und gehört zum technischen Gebiet der medizinischen Geräte. Die Vorrichtung umfasst eine Einf ührhülse, eine erste Scheibe, einen Haltegriff, eine Expansionskomponente, eine Gleitkomponente, einen mechanischen Finger, eine transparente Lichtschranke, eine Auslassöffnung f ü r das Medikament, eine zweite Scheibe, eine visuelle Komponente sowie eine Justierkomponente. Durch die gleitende Verbindung zwischen dem Gleitringblock und der Gleitringsnut innerhalb der Gleitkomponente können der mechanische Finger und die transparente Lichtschranke nach außen ausgefahren werden. Zudem kann durch Drehen der zweiten Scheibe die Ausrichtung des mechanischen Fingers angepasst werden, sodass der mechanische Finger beim Einf ü hren innerhalb der Einführhülse eingefahren bleibt und nach Erreichen der Zielposition ausgefahren wird. Durch Drehen der Justierschraube innerhalb der Justierkomponente kann die Einführhülse in Richtung zur oder von der zweiten Scheibe bewegt werden, wodurch das Ausfahren und Einziehen des mechanischen Fingers gesteuert werden kann. Bild 1
Description
Eine Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation LU601208
Technischer Bereich
Die vorliegende Erfindung gehört zum technischen Bereich der medizinischen Geräte und betrifft insbesondere eine Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation.
Technologie im Hintergrund
Zervixkarzinom ist die häufigste mit dem humanen Papillomavirus (HPV) assoziierte
Erkrankung, und Zervizitis gehört ebenfalls zu den häufig vorkommenden Entzündungen des unteren Genitaltrakts in der Gynäkologie. Studien haben gezeigt, dass der Gebärmutterhals der
Hauptort für Ansammlung und Vermehrung von HPV sowie pathogenen Keimen, die Zervizitis verursachen, ist und gleichzeitig der Ursprungsort für zervikale Zellveränderungen und das
Zervixkarzinom darstellt.
Derzeit wird weltweit neben der oralen Einnahme und Injektion verschiedener chemischer
Arzneimittel, traditioneller chinesischer Medizin sowie Biopräparate im Allgemeinen auf unterschiedliche Weise versucht, Arzneistoffe oder Biopräparate intravaginal zu instillieren oder einzubringen. Da die Zervixöffnung im Normalfall geschlossen ist - eine angeborene physiologische Eigenschaft der Frau - , ist es mit dieser Methode nicht möglich, die Wirkstoffe bis zum Gebärmutterhals zu transportieren, wodurch die tatsächliche therapeutische Wirkung unzureichend bleibt. Die vorhandenen Zervixverabreichungsvorrichtungen transportieren die
Medikamente mittels spezieller Injektionskomponenten direkt zur Läsion im Bereich des
Gebärmutterhalses.
Die chinesische Patentschrift CN221815095U offenbart eine Vorrichtung zur
Zervixverabreichung mit erweiterbarer Vagina, die folgende Komponenten umfasst: eine visuelle
Injektionskomponente und eine Vaginalexpansionskomponente. In der ersten Führungsschiene der visuellen Injektionskomponente ist ein Schiebestab vorgesehen, der dazu dient, das Medikament aus der Öffnung an der Spitze der ersten Führungsschiene herauszudrücken. In der zweiten Fü hrungsschiene der visuellen Injektionskomponente ist eine visuelle Einheit eingesetzt, die über eine Kamera und eine Beleuchtungseinheit verfügt, welche in Richtung der Spitze der zweiten Fü hrungsschiene ragen. Die Hülse der Vaginalexpansionskomponente ist außen an der visuellen
Injektionskomponente angebracht. Eine Hilfskonstruktion bewegt das Expansionsglied am Ende der Hülse, um eine Erweiterung oder Kontraktion zu bewirken. Beim Einsatz kann das
Expansionsglied der Vaginalexpansionskomponente die Vaginalfornix und die umliegenden
Innenbereiche aufweiten, wodurch sich das Sichtfeld der visuellen Komponente vergrößert und der Gebärmutterhals deutlich freigelegt wird, um dem Bediener ein schnelleres Auffinden des
Muttermundes zu ermöglichen.
Die oben genannte Technik weist jedoch noch folgende Mängel auf: Der mechanische Finger befindet sich außerhalb der Hülse, was beim Einführen der Vorrichtung in die Vagina zu
Unbehagen bei der Patientin führen kann. Zudem kann es beim Ausrichten auf den Muttermund durch das Drehen des mechanischen Fingers zu Reibung mit der Vaginalwand kommen.
Inhalt der Erfindung
Der Zweck dieses Abschnitts besteht darin, bestimmte Aspekte der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung zusammenzufassen und einige bevorzugte Ausführungsformen kurz vorzustellen. In diesem Abschnitt sowie in der Zusammenfassung der Beschreibung und im Titel der Erfindung können zur Vermeidung von Unklarheiten bezüglich des Zwecks dieser Teile
Vereinfachungen oder Auslassungen vorgenommen werden. Solche Vereinfachungen oder
Auslassungen dürfen jedoch nicht zur Einschränkung des Schutzumfangs der Erfindung herangezogen werden. LU601208
Zur Lösung des in der obigen Beschreibung des Standes der Technik genannten Problems, dass sich der mechanische Finger außerhalb der Hülse befindet, was beim Einführen der
Vorrichtung in die Vagina Unbehagen bei der Patientin verursacht, und dass beim Ausrichten auf den Zervix die Drehbewegung des mechanischen Fingers zu Reibung mit dem Inneren der Vagina führt, schlägt die vorliegende Erfindung die folgende technische Lösung vor:
Eine Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation, umfassend eine Einführhülse, wobei die Außenwand der Einführhülse fest mit einer ersten Scheibe verbunden ist. An der Außenwand der Einführhülse ist ein Haltegriff fest angebracht. An der Außenwand der Einführhülse ist eine
Expansionskomponente montiert, welche die Vagina erweitern kann. Im Inneren der Einführhülse ist eine Gleitkomponente installiert, wobei ein Ende der Gleitkomponente mit einem mechanischen Finger sowie einer transparenten Lichtschranke ausgestattet ist. An der Außenwand des mechanischen Fingers ist eine Auslassöffnung für das Medikament vorgesehen. Das andere
Ende der Gleitkomponente ist lösbar mit einer zweiten Scheibe verbunden. An der Außenwand der zweiten Scheibe ist lösbar eine visuelle Komponente angeschlossen. Zudem ist an der Außenwand der zweiten Scheibe eine Justierkomponente montiert, welche die Bewegung der Einführhülse in
Richtung zur oder von der zweiten Scheibe ermöglicht.
Bevorzugt ist an der zweiten Scheibe eine Fixierkomponente angebracht, die sowohl die Einf ührhülse als auch den mechanischen Finger fixieren kann.
Bevorzugt umfasst die Gleitkomponente eine Gleitringsnut, einen Gleitringblock sowie einen
Verbindungsblock. Die von der Einführseite abgewandte Seite der transparenten Lichtschranke und des mechanischen Fingers ist lösbar mit dem Verbindungsblock verbunden. Die Außenwand des Verbindungsblocks ist fest mit dem Gleitringblock verbunden. Die Innenwand der Einführhü
Ise weist eine Gleitringsnut auf. Der Gleitringblock ist gleitend in der Gleitringsnut gelagert. Der
Verbindungsblock ist lösbar mit der zweiten Scheibe verbunden.
Bevorzugt umfasst die Justierkomponente eine Drehringsnut, eine Drehscheibe, eine
Justierschraube sowie eine Gleitstange. An der Außenwand der ersten Scheibe ist eine
Drehringsnut vorgesehen, in deren Innerem eine Drehscheibe drehbar gelagert ist. Eine Seite der
Außenwand der Drehscheibe ist fest mit einer Gleitstange verbunden, welche durch die zweite
Scheibe hindurchragt. Die andere Seite der Außenwand der Drehscheibe ist drehbar mit einer
Justierschraube verbunden, die durch die zweite Scheibe hindurchgeführt und mit dieser über ein
Gewinde verbunden ist. Durch Drehen der Justierschraube kann die Einführhülse in Richtung zur oder von der zweiten Scheibe bewegt werden.
Bevorzugt umfasst die Fixierkomponente eine Fixierschraube. Die Außenwand der zweiten
Scheibe ist mit einer Fixierschraube verschraubt, deren Gewindeende die Außenwand der ersten
Scheibe berührt.
Bevorzugt umfasst die Expansionskomponente einen Expansionsring, einen
Verbindungsschlauch, eine Aufblasvorrichtung sowie ein Entlüftungsventil. An der Außenwand der Finführhülse, nahe dem Arzneimittelauslass des mechanischen Fingers, ist lösbar ein
Expansionsring angebracht. An der Außenwand der Einf ü hrh ü Ise ist lösbar ein
Verbindungsschlauch befestigt, der mit dem Expansionsring in Verbindung steht. Das Endstück des Verbindungsschlauchs ist lösbar mit der Aufblasvorrichtung verbunden. Am
Verbindungsschlauch ist lösbar ein Entlüftungsventil montiert.
Im Vergleich zum Stand der Technik ergeben sich durch die vorliegende Erfindung folgende vorteilhafte Effekte: LU601208 1. Durch die gleitende Verbindung zwischen dem Gleitringblock und der Gleitringsnut innerhalb der Gleitkomponente kann der mechanische Finger zusammen mit der transparenten
Lichtschranke nach außen ausgefahren werden. Zudem lässt sich durch Drehen der zweiten
Scheibe die Ausrichtung des mechanischen Fingers einstellen, sodass dieser beim Einführen innerhalb der Einführhülse eingefahren bleibt und nach Erreichen der Zielposition ausgefahren werden kann. 2. Durch das Drehen der Justierschraube innerhalb der Justierkomponente kann die Einführh ülse in Richtung zur oder von der zweiten Scheibe bewegt werden, wodurch das Ausfahren und
Einziehen des mechanischen Fingers kontrolliert werden kann. 3. Durch das Festziehen der Fixierschraube innerhalb der Fixierkomponente tritt das
Gewindeende der Fixierschraube in Kontakt mit der Außenwand der ersten Scheibe. Mittels
Reibungskraft kann so die Position der Einführhülse sowie die Ausrichtung des mechanischen
Fingers fixiert werden, sodass sich die Einführhülse während der Medikamentenverabreichung nicht verschiebt und der mechanische Finger sich nicht dreht. 4. Durch Betätigung der Aufblasvorrichtung innerhalb der Expansionskomponente wird der
Expansionsring aufgeblasen, wodurch eine Erweiterung der Vagina ermöglicht wird. Uber das Entl üftungsventil kann die im Expansionsring befindliche Luft wieder abgelassen werden, sodass der
Expansionsring schrumpft.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Bild 1 ist eine schematische Darstellungsansicht der Struktur einer
Verabreichungsvorrichtung zur Zervixdilatation gemäß der vorliegenden Erfindung;
Bild 2 ist eine schematische Darstellungsansicht der Struktur der Gleitkomponente gemäß der vorliegenden Erfindung;
Bild 3 ist eine schematische Darstellungsansicht der Struktur der Justierkomponente gemäß der vorliegenden Erfindung;
Die Bezugszeichen in den Figuren entsprechen den folgenden Bauteilbezeichnungen:. 100, Einf ü hrh ülse; 101, Mechanischer Finger, 102, Haltegriff, 103, Transparente
Lichtschranke; 104, Gleitringsnut; 105, Erste Scheibe; 106, Drehringsnut; 200, Gleitringblock; 201, Verbindungsblock; 202, Zweite Scheibe; 203, Sichtkomponente; 204, Drehscheibe; 205, Justierschraube; 206, Befestigungsschraube; 300, Expansionsring; 301, Verbindungsschlauch; 302, Aufblasvorrichtung; 303, Entl ü ftungsventil.
Detaillierte Beschreibung
Um die oben genannten Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung klarer und verständlicher zu machen, wird nachfolgend in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen eine ausführliche Beschreibung konkreter Ausführungsformen der Erfindung gegeben.
In der folgenden Beschreibung werden zahlreiche spezifische Details dargelegt, um ein vollständiges Verständnis der Erfindung zu ermöglichen. Es ist jedoch zu beachten, dass die
Erfindung auch auf andere als die hier beschriebenen Weisen ausführbar ist. Fachleute auf dem betreffenden Gebiet können ohne Abweichung vom Wesenskern der Erfindung ähnliche
Erweiterungen vornehmen. Daher ist die vorliegende Erfindung nicht auf die unten offenbarten konkreten Ausführungsbeispiele beschränkt.
Ferner bezieht sich der Ausdruck „ein Ausführungsbeispiel “ oder „Ausführungsbeispiel “ hier auf ein spezifisches Merkmal, eine Struktur oder Eigenschaft, das bzw. die in mindestens einer Ausführungsform der Erfindung enthalten sein kann. Das Auftreten des Ausdrucks ,, 601208 einem Ausführungsbeispiel “ an verschiedenen Stellen dieser Beschreibung bedeutet nicht zwangsläufig, dass es sich immer um dasselbe Ausführungsbeispiel handelt, noch schließt es andere Ausführungsbeispiele aus, die separat oder alternativ existieren können. Die Erfindung wird durch die folgenden Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
Wie in Bild 1 und Bild 2 dargestellt, welche eine schematische Strukturansicht einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen, umfasst die in diesem Ausfü hrungsbeispiel vorgestellte Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation eine Einführhülse 100. Die Außenwand der Einführhülse 100 ist fest mit einem Haltegriff 102 verbunden. Im Inneren der Einführhülse 100 sind ein mechanischer Finger 101 sowie eine transparente Lichtschranke 103 gleitend verbunden. An dem der mechanischen Fingers 101 abgewandten Ende der Einführhülse 100 ist eine erste Scheibe 105 fest an der Außenwand angebracht. An der Außenwand des mechanischen Fingers 101 befindet sich eine Auslassöffnung für das Medikament. In diesem Ausf ührungsbeispiel wird die Einführhülse 100 in die Vagina der Patientin eingeführt. Nachdem die geeignete Position erreicht ist, wird der mechanische Finger 101 aus dem Inneren der Einführhü
Ise 100 ausgefahren und in die Zervix eingeführt, um die Medikamentengabe vorzunehmen.
Dadurch wird verhindert, dass der mechanische Finger 101 beim Einführen außerhalb der Einfü hrh ülse 100 freiliegt und somit Unbehagen bei der Patientin verursacht oder bei der
Richtungsänderung Beschwerden entstehen.
Wie in Bild 2 gezeigt, das eine schematische Strukturansicht der Gleitkomponente dieses
Ausführungsbeispiels darstellt, sind die der Einführseite abgewandten Enden der transparenten
Lichtschranke 103 und des mechanischen Fingers 101 lösbar mit einem Verbindungsblock 201 verbunden. Die Außenwand des Verbindungsblocks 201 ist fest mit einem Gleitringblock 200 verbunden. Die Innenwand der Einführhülse 100 weist eine Gleitringsnut 104 auf. Der
Gleitringblock 200 ist gleitend mit dem Inneren der Gleitringsnut 104 verbunden. Das äußere Ende des Verbindungsblocks 201 ist lösbar mit einer zweiten Scheibe 202 verbunden. An der
Außenwand der zweiten Scheibe 202 ist lösbar eine Sichtkomponente 203 angebracht. In diesem
Ausführungsbeispiel ermöglicht die gleitende Verbindung zwischen dem Gleitringblock 200 und der Gleitringsnut 104 das Ausfahren des mechanischen Fingers 101 sowie der transparenten
Lichtschranke 103. Zudem kann durch Drehen der zweiten Scheibe 202 die Ausrichtung des mechanischen Fingers 101 angepasst werden, sodass der mechanische Finger 101 beim Einführen innerhalb der Einführhülse 100 eingefahren ist und nach Erreichen der Position ausgefahren wird.
Es ist darauf hinzuweisen, dass die oben erwähnte Gleitringsnut 104, der Gleitringblock 200 und der Verbindungsblock 201 die Gleitkomponente in diesem Ausführungsbeispiel darstellen.
Die Gleitkomponente umfasst, ist aber nicht beschränkt auf, die Gleitringsnut 104, den
Gleitringblock 200 und den Verbindungsblock 201. Alle Komponenten, die das Gleiten des mechanischen Fingers 101 innerhalb der Einführhülse 100 ermöglichen, können in diesem Ausfü hrungsbeispiel Anwendung finden.
Wie in Bild 3 gezeigt, das eine schematische Strukturansicht der Justierkomponente dieses
Ausführungsbeispiels darstellt, weist die Außenwand der ersten Scheibe 105 eine Drehringsnut 106 auf. Im Inneren der Drehringsnut 106 ist eine Drehscheibe 204 drehbar gelagert. Eine Seite der Außenwand der Drehscheibe 204 ist fest mit einer Gleitstange verbunden, welche durch die zweite Scheibe 202 hindurchführt. Die andere Seite der Außenwand der Drehscheibe 204 ist drehbar mit einer Justierschraube 205 verbunden, welche durch die zweite Scheibe 202 hindurchgeführt und mit dieser über ein Gewinde verbunden ist. In diesem Ausführungsbeispiel ermöglicht das Drehen der Justierschraube 205 eine Bewegung der Einführhülse 100 in Richturg/601208 auf oder weg von der zweiten Scheibe 202, wodurch das Ausfahren und Einfahren des mechanischen Fingers 101 gesteuert werden kann.
Es ist darauf hinzuweisen, dass die oben genannten Drehringsnut 106, die Drehscheibe 204, 5 die Justierschraube 205 sowie die Gleitstange die Justierkomponente in diesem Ausf ü hrungsbeispiel bilden. Die Justierkomponente umfasst, ist jedoch nicht beschränkt auf, die
Drehringsnut 106, die Drehscheibe 204, die Justierschraube 205 sowie die Gleitstange. Alle
Komponenten, die eine Bewegung der Einführhülse 100 in Richtung zur oder von der zweiten
Scheibe 202 ermöglichen, können in diesem Ausführungsbeispiel zur Anwendung kommen.
Wie in Bild 3 dargestellt, zeigt dieses eine schematische Strukturansicht der
Fixierkomponente dieses Ausführungsbeispiels. An der Außenwand der zweiten Scheibe 202 ist eine Fixierschraube 206 über ein Gewinde verbunden, wobei das Gewindeende der
Fixierschraube 206 die Außenwand der ersten Scheibe 105 berührt. In diesem Ausführungsbeispiel kann durch Festziehen der Fixierschraube 206 das Gewindeende der Fixierschraube 206 mit der
Außenwand der ersten Scheibe 105 in Kontakt gebracht werden. Durch entstehende
Reibungskräfte kann die Position der Einführhülse 100 sowie die Ausrichtung des mechanischen
Fingers 101 fixiert werden, sodass sich die Einf ü hrh ü Ise 100 während der
Medikamentenverabreichung nicht verschiebt und der mechanische Finger 101 sich nicht dreht.
Es sei darauf hingewiesen, dass die oben genannte Fixierschraube 206 die Fixierkomponente in diesem Ausfü hrungsbeispiel darstellt. Die Fixierkomponente umfasst, ist jedoch nicht beschränkt auf, die Fixierschraube 206. Alle Komponenten, die die Position der Einführhülse 100 sowie die Richtung des mechanischen Fingers 101 fixieren können, sind in diesem Ausfü hrungsbeispiel einsetzbar.
Wie in Bild 3 dargestellt, zeigt dieses eine schematische Strukturansicht der
Expansionskomponente dieses Ausführungsbeispiels. An der Außenwand der Einführhülse 100 nahe dem Arzneimittelauslass des mechanischen Fingers 101 ist lösbar ein Expansionsring 300 angebracht. An der Außenwand der Einführhülse 100 ist lösbar ein Verbindungsschlauch 301 befestigt, der mit dem Expansionsring 300 in Verbindung steht. Das Endst ü ck des
Verbindungsschlauchs 301 ist lösbar mit einer Aufblasvorrichtung 302 verbunden. Am
Verbindungsschlauch 301 ist lösbar ein Entlüftungsventil 303 angebracht. In diesem Ausfü hrungsbeispiel wird durch Betätigung der Aufblasvorrichtung 302 der Expansionsring 300 aufgeblasen, wodurch eine Erweiterung der Vagina ermöglicht wird. Über das Entlüftungsventil 303 kann die im Expansionsring 300 befindliche Luft wieder abgelassen werden, sodass der
Expansionsring 300 schrumpft.
Es ist zu beachten, dass der oben genannte Expansionsring 300, der Verbindungsschlauch 301, die Aufblasvorrichtung 302 sowie das Entlüftungsventil 303 die Expansionskomponente in diesem
Ausführungsbeispiel darstellen. Die Expansionskomponente umfasst, ist jedoch nicht beschränkt auf, den Expansionsring 300, den Verbindungsschlauch 301, die Aufblasvorrichtung 302 sowie das Entlüftungsventil 303. Alle Komponenten, die eine Erweiterung der Vagina bewirken können, sind in diesem Ausführungsbeispiel verwendbar.
Die oben genannten Inhalte stellen eine weiterf ü hrende detaillierte Beschreibung der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit konkreten Ausführungsformen dar, sie dürfen jedoch nicht dahingehend interpretiert werden, dass sich die konkrete Ausführung der Erfindung ausschließlich auf diese Ausführungen beschränkt. Für Fachleute auf dem einschlägigen technischen Gebiet ist es möglich, ohne vom grundlegenden Gedanken der Erfindung abzuweichen, einfache Ableitungen oder Ersetzungen vorzunehmen, welche sämtlich als in dés/601208
Schutzbereich der vorliegenden Erfindung gemäB den eingereichten Patentansprüchen fallend anzusehen sind.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation, umfassend eine Einführhülse (100), wobei die Außenwand der Einführhülse (100) fest mit einer ersten Scheibe (105) verbunden ist, und wobei die Außenwand der Einführhülse (100) fest mit einem Haltegriff (102) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenwand der Einf ü hrh ü Ise (100) eine Expansionskomponente angebracht ist, wobei die Expansionskomponente zur Erweiterung der Vagina dient, dass im Inneren der Einführhülse (100) eine Gleitkomponente installiert ist, wobei ein Ende der Gleitkomponente mit einem mechanischen Finger (101) sowie einer transparenten Lichtschranke (103) versehen ist, wobei an der Außenwand des mechanischen Fingers (101) ein Arzneimittelauslass vorgesehen ist, dass die andere Seite der Gleitkomponente lösbar mit einer zweiten Scheibe (202) verbunden ist, wobei die Außenwand der zweiten Scheibe (202) lösbar mit einer visuellen Komponente (203) verbunden ist, und dass an der Außenwand der zweiten Scheibe (202) eine Justierkomponente angebracht ist, wobei die Justierkomponente bewirkt, dass sich die Einfthrhilse (100) in Richtung auf die zweite Scheibe (202) oder von dieser weg bewegt.
2. Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der zweiten Scheibe (202) eine Fixierkomponente angebracht ist, wobei die Fixierkomponente die Einführhülse (100) sowie den mechanischen Finger (101) fixieren kann.
3. Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitkomponente eine Gleitringsnut (104), einen Gleitringblock (200) sowie einen Verbindungsblock (201) umfasst, wobei die von der Einführseite abgewandte Seite der transparenten Lichtschranke (103) und des mechanischen Fingers (101) lösbar mit dem Verbindungsblock (201) verbunden ist, wobei die Außenwand des Verbindungsblocks (201) fest mit dem Gleitringblock (200) verbunden ist, wobei die Innenwand der Einführhülse (100) mit einer Gleitringsnut (104) versehen ist, wobei der Gleitringblock (200) gleitend in der Gleitringsnut (104) geführt ist, und wobei der Verbindungsblock (201) lösbar mit der zweiten Scheibe (202) verbunden ist.
4. Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Justierkomponente eine Drehringsnut (106), eine Drehscheibe (204), eine Justierschraube (205) sowie eine Gleitstange umfasst, wobei an der Außenwand der ersten Scheibe (105) eine Drehringsnut (106) vorgesehen ist, wobei im Inneren der Drehringsnut (106) eine Drehscheibe (204) drehbar gelagert ist, wobei eine Seite der Außenwand der Drehscheibe (204) fest mit einer durch die zweite Scheibe (202) hindurchtretenden Gleitstange verbunden ist, wobei die andere Seite der Außenwand der Drehscheibe (204) drehbar mit einer durch die zweite Scheibe (202) geführten Justierschraube (205) verbunden ist, wobei die Justierschraube (205) mit der zweiten Scheibe (202) über ein Gewinde verbunden ist, und wobei durch Drehen der Justierschraube (205) die Einführhülse (100) in Richtung auf oder von der zweiten Scheibe (202) bewegt wird.
5. Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierkomponente eine Fixierschraube (206) umfasst, wobei die Außenwand der zweiten Scheibe (202) mit einer Fixierschraube (206) über ein Gewinde verbunden ist, wobei das Gewindeende der Fixierschraube (206) die Außenwand der ersten Scheibe (105) berührt.
6. Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Expansionskomponente einen Expansionsring (300), einen
Verbindungsschlauch (301), eine Aufblasvorrichtung (302) sowie ein Entlüftungsventil (303601208 umfasst, wobei an der Außenwand der Einführhülse (100) nahe dem Arzneimittelauslass des mechanischen Fingers (101) lösbar ein Expansionsring (300) angebracht ist, wobei an der Außenwand der Einführhülse (100) lösbar ein Verbindungsschlauch (301) befestigt ist, wobei der
Verbindungsschlauch (301) mit dem Expansionsring (300) in Verbindung steht, wobei das Endstü ck des Verbindungsschlauchs (301) lösbar mit der Aufblasvorrichtung (302) verbunden ist, und wobei am Verbindungsschlauch (301) lösbar ein Entlüftungsventil (303) angebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU601208A LU601208B1 (de) | 2025-04-18 | 2025-04-18 | Eine Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU601208A LU601208B1 (de) | 2025-04-18 | 2025-04-18 | Eine Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU601208B1 true LU601208B1 (de) | 2025-10-20 |
Family
ID=97406070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU601208A LU601208B1 (de) | 2025-04-18 | 2025-04-18 | Eine Vorrichtung zur medikamentösen Zervixdilatation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU601208B1 (de) |
-
2025
- 2025-04-18 LU LU601208A patent/LU601208B1/de active IP Right Grant
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20251020 |