LU505825B1 - Arretierung einer Montageanordnung zur Montage von elektrischen Modulen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung (10) und eine Halterung (200) zur Verrastung eines beweglichen Elements (20) an einem Stützelement (30), wobei das Stützelement (30) oder das bewegliche Element (20) mindestens ein Rastmittel (50) oder mindestens ein Rastelement (60) aufweist, wobei das mindestens eine Rastmittel (50) des Stützelements (30) und/oder des bewegliche Elements (20) an dem Rastelement (60) des beweglichen Elements (20) und/oder des Stützelements (30) verrastet wird, wobei die Verrastung durch eine Verdrehung und/oder eine Verschiebung des beweglichen Elements (20) bezogen auf das Stützelement (30) ausgeführt wird, wobei das Stützelement (30) und das bewegliche Element (20) neben einer durch die Verrastung gebildeten Raststellung (80) eine eine weitere Verrastung aufweisende Betriebsstellung (90) aufweist, und wobei in der Raststellung (80) und/oder in der Betiebsstellung (90) ein Anschlag (70) die Bewegung vom Stützelement (30) und beweglichem Element (20) zueinander in der Verdrehrichtung und/oder in der Verschieberichtung begrenzt.
Description
Arretierung einer Montageanordnung zur Montage von elektrischen Modulen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Montageanordnung zur Montage von zumindest zwei etagenweise übereinander anordenbaren elektrischen Modulen, wobei ein erstes elektrisches Modul in einer ersten Montageebene auf einem ersten
Trager anordenbar ist, und wobei ein zweites elektrisches Modul in einer über der ersten Montageebene angeordneten zweiten Montageebene auf einem zweiten
Trager anordenbar ist. Ferner betrifft die Erfindung eine Halterung aufweisend eine erfindungsgemäße Montageanordnung.
Genauer befasst sich die Erfindung mit einer Verbesserung einer Platzierung von
Funktionsmodulen, vorzugsweise elektrischen oder elektronischen
Funktionsmodulen. Diese werden häufig auf als Tragschienen ausgebildeten Trägern montiert, die die Montage einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten
Funktionsmodulen erlaubt. Die Funktionsmodule werden fallweise signalmäßig verbunden, in der Regel per Verdrahtung. Weiter können die Tragschienen mit den montierten Funktionsmodulen in Schaltschränken von begrenzter Größe montiert werden, sodass eine möglichst kompakte Anordnung der Funktionsmodule auf den
Tragschienen angestrebt wird. Hierzu wird eine Montageanordnung zur Montage von zumindest zwei etagenweise übereinander anordenbaren Funktionsmodulen gewählt, fachsprachlich Second-Level-Board-Installation (SLBH. Dabei ist die
Montageanordnung derart eingerichtet, dass ein erstes Funktionsmodul in einer ersten Montageebene auf einer Tragschiene anordenbar ist, neben der ein beweglicher oder unbeweglicher Träger angeordnet ist. Ein zweites Funktionsmodul ist in einer über der ersten Montageebene angeordneten zweiten Montageebene auf einer Tragschiene angeordnet, die wiederum auf einem schwenkbeweglichen Träger anordenbar ist. Der schwenkbewegliche Träger ist seinerseits am unbeweglichen
Träger befestigt.
Allerdings kann bei den bekannten Lösungen der schwenkbewegliche Träger im geöffneten Zustand zurückfedern, was zur Störung der Arbeiten am unteren
Funktionsmodul und alternativ oder ergänzend am oberen Funktionsmodul führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung (Montageanordnung) für elektrische Module bereitzustellen, die eine einfache und sichere Montage und
Wartung der elektrischen Module ermöglicht. Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe LU505825 zugrunde, eine entsprechende Halterung, umfassend eine derartige Vorrichtung, bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung für die Montage von zumindest zwei etagenweise übereinander anordenbaren elektrischen Modulen mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Verrastung eines beweglichen Elements an einem Stützelement gemäß eines ersten Aspekts der Erfindung ist derart eingerichtet, dass das Stützelement oder das bewegliche Element mindestens ein
Rasimitte! oder mindestens ein Rastelement aufweist, Das mindestens eine
Rasimitiel des Stutzelements und alternativ oder ergänzend das mindestens eine
Rastmittel des beweglichen Elements wird an einem Rastelement des beweglichen
Elements und alternativ oder ergänzend an einem Rastelement des Stützelements verrastet. Die Verrastung wird durch eine Verdrehung und alternativ oder ergänzend durch eine Verschiebung des beweglichen Elements bezogen auf das Stützelement ausgeführt. Das Stützelement und das bewegliche Element weisen neben einer durch die Verrastung gebildeten Raststellung eine weitere Verrastung aufweisende
Betriebsstellung auf. In der Raststellung und alternativ oder ergänzend in der
Betriebsstellung begrenzt zumindest ein Anschlag und optional ein weiterer Anschlag die Bewegung vom Stützelement und beweglichem Element zueinander in der
Verdrehrichtung und alternativ oder ergänzend in der Verschieberichtung.
Eine Verrastung eines beweglichen Elements an einem Stützelement ist eine
Fixierung des beweglichen Elements an dem Stützelement, Diese Fixierung ist als
Formschluss ausgebildet, der den auf das bewegliche Element und das Stützelement wirkenden Kräften widersteht, die üblicherweise im Betrieb und im Wartungs- beziehungsweise Montagezustand auftreten. Gleichzeitig kann die Verrastung durch einen Bediener ohne weitere Hilfsmittel verändert werden, indem die Haltekraft des
Formschlusses überwunden wird und somit die relative Position von beweglichem
Element und Stützelement zueinander veränderbar ist. Dabei ist die Bewegung vom beweglichen Element und dem Stûützelement zueinander konstruktiv derart eingeschränkt, dass an dem beweglichen Element und dem Stûtzelement angeordnete Rastmittel und Rastelement bei einer Verrastung eine formschlüssige
Verbindung bilden.
Ein Stützelement kann an einer ersten Seite eines elektrischen Moduls in einer LUS05825 ersten Montageebene auf einem Träger (auch Halteschiene oder Tragschiene genannt) anordenbar sein, Auf einer zweiten Seite des elektrischen Moduls kann axial beabstandet von dem Stûtzelement ein weiteres Stützelement angeordnet sein.
Das weitere Stûtzelement kann ebenfalls auf dem Träger anordenbar sein. Ein weiteres elektrisches Modul kann in einer über der ersten Montageebene angeordneten zweiten Montageebene auf einem weiteren Träger anordenbar sein.
Der weitere Trager kann seinerseits an einem mit dem Stûtzelement verbundenen beweglichen Element in Verbindung mit einem mit dem weiteren Stützelement verbundenen weiteren beweglichen Element anordenbar sein,
Das bewegliche Element ist beweglich am Stützelement angeordnet, Die Bewegung kann als Verdrehung und alternativ oder ergänzend als Verschiebung des beweglichen Elements bezogen auf das Stützelement ausführbar sein. Bevorzugt können das bewegliche Element und das Stützelement miteinander verrastet werden, wobei zumindest zwei Rastellungen vorsehbar sind. Dies umfasst eine als
Raststellung zur Montage oder Wartung (auch Montagestellung genannt) und eine
Raststellung zum Betrieb (Betriebsstellung) für die auf der Tragschiene und auf dem beweglichen Element anordenbaren Module. Dabei kann die Montagestellung dazu ausgebildet sein, eine Montage beziehungsweise eine Verdrahtung oder anderweitige Inbetriebnahme des auf der Tragschiene angeordneten Moduls zu unterstützen. Die Betriebsstellung kann ein kompaktes Anordnen der Module bewirken.
Ein Anschlag begrenzt die relative Bewegung des Stützelements und des beweglichen Elements zueinander. Dies kann sowohl in der Verdrehrichtung und alternativ oder ergänzend in der Verschieberichtung der Fall sein. Ein Anschlag kann als konstruktive Ausprägungen des beweglichen Elements und alternativ oder ergänzend des Stützelements ausgebildet sein und dabei aus dem jeweiligen
Material des beweglichen Elements oder des Stützelements bestehen. Er kann auch separat hergestellt und anschließend am beweglichen Element und ergänzend oder alternativ am Stützelement angeordnet sein. Rastmittel und alternativ oder ergänzend Rastelemente können am Anschlag anliegen zur Begrenzung der relativen Beweglichkeit von Stützelement und beweglichem Element zueinander.
Alternativ kann ein weiterer Anschlag und optional ein dritter Anschlag am
Stützelement oder am beweglichem Element mit dem Anschlag am beweglichem LUS05825
Element oder Stutzelement die Begrenzung der relativen Bewegung von
Stützelement und beweglichem Element zueinander begrenzen.
Vorteilhaft kann so eine verbesserte Verschwenkung und alternativ oder ergänzend eine verbesserte Verschiebung des beweglichen Elements erreicht werden, da die relative Bewegung von Rastelement und Stûtzelement zueinander begrenzt ist.
Somit können zum Beispiel Beschädigungen von auf der Vorrichtung angeordneten elektrischen Modulen oder benachbarten Einrichtungen vermieden werden, die durch eine übermäßige Verschwenkung beziehungsweise Verschiebung entstehen könnten.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängig formulierten
Ansprüchen angegeben. Die in den abhängig formulierten Ansprüchen einzeln aufgeführten Merkmale sind in technologisch sinnvoller Weise miteinander kombinierbar und können weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung definieren.
Darüber hinaus werden die in den Ansprüchen angegebenen Merkmale in der
Beschreibung näher präzisiert und erläutert, wobei weitere bevorzugte
Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt werden.
Gemäß eines Ausführungsbeispiels der Erfindung kann vorgesehen sein, die
Verrastung so auszulegen, dass das Stützelement und das bewegliche Element miteinander temporär, also solange der Montage- oder Wartungsvorgang diese in
Anspruch nimmt, arretieren. Optional kann ein Einrasten in die Raststellung durch ein
Federelement unterstützt werden, das in der Betriebsstellung eine Kraft auf das bewegliche Element in Richtung Raststeliung ausübt.
Eine temporäre Arretierung von Stützelement und beweglichem Element kann als
Verrastung ausgebildet sein, siehe oben. Dabei ist der Formschiuss zwischen
Stützelement und beweglichem Element ausreichend, die Kräfte der Massen der auf dem beweglichen Element anordenbaren (elektrischen) Module einschließlich der
Kräfte, die bei der Montage auftreten können, sicher zu halten.
Das unterstützende Federelement kann als Ausschwenkunterstitzung des beweglichen Elements ausgebildet sein. Dabei kann mit Hilfe des Federsiements das mit einer Halteschiene und mit einem Modul versehbare bewegliche Element von der
Betriebsstellung in die Montagestellung geschwenkt beziehungsweise verschwenkt LU505825 oder verschoben werden und dort einrasten. Das eine Ende des Federelemenis ist dabei am Stützelement angeordnet und das andere Ende des Federelements ist am beweglichen Element angeordnet. Das Federelement kann als Spiralfeder, als 5 Knickfeder oder als Lasche ausgebildet sein, wobei die Lasche aus einem
Zungenelement bestehen kann und wobei durch dieses Zungenelement eine federnde Wirkung entstehen kann.
Vorteilhaft kann so die Montage erleichtert werden, indem die Verrastung in der
Montagestellung automatisch sichergestellt wird.
Gemäß eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung kann das Rastelement an einer äußeren Begrenzung des beweglichen Elements angeordnet sein. Alternativ oder ergänzend kann das Rastelement an einem Kreisabschnitt oder einer zumindest abschnittsweisen linearen Erstreckung des beweglichen Elements abgeordnet sein. Optional kann der Kreisabschnitt konzentrisch um einen Drehpunkt des beweglichen Elements angeordnet sein. Alternativ oder ergänzend kann die lineare Erstreckung durch eine Kulisse des Stützelements bestimmt sein.
Dabei kann das Rastelement senkrecht zur Schwenkrichtung und alternativ oder ergänzend senkrecht zur Verschieberichtung angeordnet sein, ohne die äußere
Kontur des beweglichen Elements in der Schwenkrichtung und alternativ oder ergänzend in der Verschieberichtung zu verändern. Mit anderen Worten kann das
Rastelement als Verdickung der äußeren Kontur des beweglichen Elements in der
Schwenkrichtung und alternativ oder ergänzend in der Verschieberichtung ausgeführt sein. Der Drehpunkt des beweglichen Elements entsteht durch die drehbare Anordnung des beweglichen Elements an dem Stützelement. In dem
Drehpunkt kann auch eine Sprungfeder angeordnet sein, die zwei Stellungen hat.
Die eine Stellung ist eine Raststellung des beweglichen Elements und die andere eine Betriebsstellung des beweglichen Elements.
Die Sprungfeder kann dabei als Drehstabfeder, Froschfeder oder dergleichen ausgelegt sein, bei denen keine weiteren Rastelemente mehr notwendig sind, weil die Feder entweder in der Raststellung (Offenstellung) oder in der Betriebsstellung (Zustellung) verharrt.
Eine Kulisse ist eine Führung, die eine Relativbewegung von einem beweglichem LUS05825
Element zu einem Stûtzelement vorgibt. Sie ist vorteilhaft als Führungsschiene ausgebildet und weiter vorteilhaft im beweglichen Element oder im Siützelement angeordnet. in die Kulisse können in der Regel zumindest zwei Rastmittel oder zwei
Rastelemente eingreifen, sodass die relative Bewegung von beweglichem Element und Stützelement zumindest in zwei Dimensionen vorgebbar ist. Bei zum Beispiel zumindest abschnittweise gekurvter Kulisse folgt die Relativbewegung der Kurve der
Kulisse.
Vorteilhaft kann so eine Ausdehnung des beweglichen Elements in der
Schwenkrichtung beziehungsweise in der Verschieberichtung vermieden werden, was eine kompaktere Ausgestaltung der Vorrichtung ermöglicht.
Gemäß eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung kann das Rastmitiel als
Feder ausgebildet sein Ergänzend oder alternativ kann das Rastelement als Feder oder als Nut ausgebildet sein. Optional kann die Feder symmetrisch ausgebildet sein oder als in Bewegungsrichtung länglicher Körper. Die symmetrische Feder kann als
Dom oder Kuppel ausgeführt sein.
Die Feder kann als eine dom- oder kuppelartige Erhebung des Rastmittels oder
Rastelements ausgebildet sein. Sie kann alternativ auch als blockartige Erhebung ausgebildet sein längs der Verdrehrichtung oder der Verschieberichtung. Die biockartige Erhebung kann mit schrägen (geneigten) Flanken versehen sein zur
Führung des Rastelements oder Rastmittels,
Die Nut ist ausgebildet zum formschlüssigen Einrasten oder Verrasten der Feder.
Sind sowohl das Rastmittel als auch das Rastelement als Feder ausgebildet, kann eine Verrastung durch die Anordnung von zwei Federn am beweglichen Element oder am Stützelement ausgebildet werden, die mit der Feder am Stützelement oder am beweglichen Element eine formschlüssige Verbindung bilden. Alternativ können auch zwei in Verschieberichtung angeordnete innenliegende Federn in der Kulisse des Stützelements oder im beweglichen Element einen Formschluss mit zwei in
Verschieberichtung angeordneten außenliegenden Federn am beweglichen Element oder am Stützelement bilden. Schließlich kann die Verrastung auch mit einer Feder und dem Anschlag ausgebildet sein.
Vorteilhaft kann so durch einfache konstruktive Maßnahmen eine Verrastungs- LUS05825
Vorrichtung ausgebildet werden.
Gemäß eines Ausführungsbeispiels der Erfindung kann die geometrische Form von
Rastelement und Rastmittel sich gegenseitig geometrisch blockieren . Optional können die Abmessungen von Rastelement und Rastmittel ebenfalls identisch sein.
Bei einer sich gegenseitig geometrisch blockieren geometrischen Form von
Rastelement und Rastmittel können Rastelement und Rastmittel als Fedem ausgebildet sein, die zum Beispiel als Dom, als Zacken oder Kuppel! ausgeführt sein können. Dabei können der Dom, der Zacken oder die Kuppel so ausgebildet sein, dass sie mit ihren Gegenstücken einen vollständigen Formschluss herstellen, Dies kann auch bei identischen Abmessungen von Rastelement und Rastmittel der Fall sein.
Alternativ könnte die Verrastung auch ohne ein Rastmittel realisiert sein, in dem ein
Kraîtschluss dadurch realisiert wird, dass ein konisches Element in ein inverses anderes konisches Element einfährt und nur durch Reibung eine Festsetzung des beweglichen Elements erreicht wird. Mit der Steigung des Konus kann dann eine
Einstellung der Gleitfähigkeit bzw. Reibung eingestellt werden und damit die notwendige Kraft zur Festsetzung beziehungsweise Lossetzung bestimmt werden.
Vorteilhaft können zur Reduzierung des Konstruktionsaufwandes für die
VWorrichtungselemente einmal konstruierte Rastelemente oder Rastmittel (zum
Beispiel Dom, Zacken oder Kuppel) weiterverwendet werden.
Gemäß eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung kann die geometrische
Form von Rastelement und Rastmittel einander entsprechen, sodass das Rastmittel im Rastelement einrastbar ist.
Die Entsprechung kann als Formschluss verstanden werden. Bevorzugt kann dabei das Rastmittel ais Feder und das Rastelement als zur Feder formschiûssig passende
Nut ausgebildet sein. In diesem Fall kann ein formschiüssiges Einrasten der Feder in der Nut erreicht werden.
Vorteilhaft können so durch die hohe Haltekraft beim Formschiuss die geometrischen
Abmessungen von Rastelement und Rastmittel reduziert werden.
Gemäß eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung kann das Rastelement = LUS05825 und ergänzend oder alternativ das Rastmitiel elastisch ausgeführt sein. Optional kann das Material des Rastmittels dem Material des Stützelements oder des beweglichen Elements entsprechen, insbesondere mit diesem identisch sein.
Ergänzend oder alternativ kann das Material des Rastelements dem Material des
Stützelements oder des beweglichen Elements entsprechen, insbesondere mit diesem identisch sein.
Dabei versteht der Fachmann unter Elastizität die Eigenschaft eines Körpers oder
Werkstoffes, unter Krafteinwirkung seine Form zu verändern und bei Wegfall der einwirkenden Kraft in die Ursprungsform zurückzukehren (zum Beispiel bei einem
Federelement).
Eine elastische Ausführung von Rastmittel und Rastelement bewirken eine formschlüssige aber lösbare Verrastung vom dem beweglichen Element und dem
Stützelement. Rastmittel und Rastelemente können dabei konstruktive
Ausprägungen des beweglichen Elements und alternativ oder ergänzend des
Stützelements sein und dabei aus dem jeweiligen Material des beweglichen
Elements beziehungsweise des Stützelements bestehen. In einer alternativen
Ausführungsform können sie auch separat hergestellt werden und am beweglichen
Element und ergänzend oder alternativ am Stützelement angeordnet werden.
Rastmittel und Rastelemente können zueinander korrespondierende Formgebung aufweisen, die zum Beispiel als Nut und Feder ausgebildet sein können. Sie können aber auch sich gegenseitig geometrisch blockierende Formen aufweisen, zum
Beispiel als zwei miteinander verschränkbare Federn, Die Rastmittel und
Rastelemente sind verschleißfrei ausgebildet und erlauben eine Vielzahl von Einrast- und Ausrastvorgängen.
Vorteilhaft kann so eine konstruktive Vereinfachung von Rastmittel und Rastelement erreicht werden, da keine zusätzlichen elastischen Bauteile zur Erreichen des
Rasteffekts nötig sind.
Gemäß eines Ausführungsbeispiels der Erfindung kann das Rastelement und alternativ oder ergänzend das Rastmittel unelastisch ausgeführt sein. Dabei kann mindestens beim Rastelement und alternativ oder ergänzend beim Rastmittel eine
Positionsveränderung gegenüber dem Stützelement oder dem beweglichen Element ausführbar sein. Optional kann die Positionsveränderung durch Verschiebung, LUS05825
Verdrehung und ergänzend oder alternativ durch Distanzierung bezogen auf das
Stützelement oder das bewegliche Element erfolgen.
Bei einem unelastischen Rastmittel oder Rastelement kann das zugehörige
Rastelement oder Rastmittel elastisch ausgeführt sein, sodass in Summe eine ausreichende Elastizität für das Einrasten beziehungsweise das Ausrasten in einer
Bewegungsebene (ohne eine radial zur Drehachse beziehungsweise senkrecht zur
Verschieberichtung gerichtete Bewegung) zur Verfügung steht.
Sind das Rastelement und das Rastmittel unelastisch ausgeführt, kann durch eine temporäre relative Positionsveränderung von beweglichem Element und
Stützelement axial zur Drehachse beziehungsweise senkrecht zur
Verschieberichtung eine Verrastung vorgenommen beziehungsweise gelöst werden.
Dabei kann die temporäre relative Positionsveränderung gegen eine Federkraft, die das bewegliche Element und das Stützelement in der Verrastungsstellung hält, in eine Veränderungsstellung erfolgen. Die Veränderungsstellung kann bei einer
Verdrehung axial zur Drehachse angeordnet sein oder bei einer Verschiebung senkrecht zur Verschieberichtung.
Vorteilhaft kann so auf eine elastische Ausbildung des Rastelements und alternativ oder ergänzend das Rastmittels verzichtet werden, insbesondere bei unelastischem
Material vom beweglichen Element und vom Stützelement.
Gemäß eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung kann ergänzend zum
Rastmittel ein weiteres Rastmittel angeordnet sein, sodass das bewegliche Element am Stützelement in einer Position und einer weiteren Position verrastbar ist. Optional kann das weitere Rastmittel entsprechend des Rastmittels am Kreisabschnitt oder an der zumindest abschnittsweisen linearen Erstreckung der Kulisse des beweglichen
Elements angeordnet sein.
Das weitere Rastmittel kann in seiner geometrischen Ausgestaltung dem Rastmittel entsprechen, Das weitere Rastmittel kann auch mehrere weitere Rastmittel umfassen, sodass eine Mehrzahl von Verrastungen (Rastpositionen) zwischen dem beweglichen Element und dem Stützelement möglich sind. Durch die Anordnung des weiteren Rastmittels entsprechend der Anordnung des Rastmittels (zum Beispiel am
Kreisabschnitt oder an der zumindest abschnittsweisen linearen Erstreckung der LUS05825
Kulisse) kann die Verrastung mit einem Rastelement an jedem Rastmittel erfolgen.
Vorteilhaft können so die Verrastung an einer Mehrzahl von relativen Positionen von beweglichem Element und dem Stützelement erfolgen.
Gemäß eines Ausführungsbeispiels der Erfindung kann eine Verrastung des
Stützelements am beweglichen Element zwischen dem Rastmittel und dem
Rastelement und oder zwischen dem Rastmitte!l und einem weiteren Rastelement erfolgen. Alternativ kann eine Verrastung des Stutzelements am beweglichen
Element durch eine Verrastung des Rastmittels am Rastelement und ergänzend oder alternativ eine Verrastung des weiteren Rasimittels am weiteren Rastelement erfolgen.
Das weitere Rastelement kann dabei die Form und Dimensionen des als Feder ausgeführten Rastmittels ausweisen. Bevorzugt kann es auf dem Kreisabschnitt oder in der Verschieberichtung, auf dem auch das Rastmittel angeordnet ist, angeordnet sein. Das weitere Rastmittel kann eine Mehrzahl von ergänzenden Rastmitteln umfassen. Vorzugsweise sind die Rastmittel gleich beabstandet, zum Beispiel! durch ein gleiches Bogenmal oder einen gleichen Abstand.
Vorteilhaft kann so ein einfacher Rastmechanismus für mehrere Raststellen ausgebildet werden.
Gemäß eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung kann beim beweglichen
Element das Rastelement und das weitere Rastelement in Form einer Feder in einer als Kulisse ausgestalteten Ausnehmung des Stützelements angeordnet sein, sodass die Verschiebung des beweglichen Elements der geometrischen Ausgestaltung der
Kulisse folgt. Optional können das Rastelement und das weitere Rastelement in
Form der Feder geometrisch identisch ausgestaltet sein. Weiter optional kann in der
Kulisse zumindest ein Rastmittel in Form einer Feder zur Verrastung mit dem
Rastelement oder dem weiteren Rastelement angeordnet sein.
Die Rastelemente können dabei als Zylinder oder Quadrate oder als dreieckige
Säulen ausgestaltet sein. Zumindest bei zylinderfôrmiger oder dreieckiger
Ausgestaltung der Rastelemente kann das zumindest eine Rastmittel als blockartige
Erhebung mit geneigten Flanken ausgestaltet sein. Weiter können die Rastmitiel einseitig in der Kulisse angeordnet sein. Alternativ oder ergänzend können die LUS05825
Rastmittel auch beidseitig in der Kulisse angeordnet sein. Die beidseitige Anordnung kann alternierend an verschiedenen Positionen in der Kulisse oder an gegenüberliegenden (identischen) Positionen in der Kulisse vorgenommen sein.
Vorteilhaft können so abweichend von einer relativen Verdrehung vom beweglichen
Element und vom Stützelement andere relative Bewegungsformen realisiert werden, zum Beispiel damit die Tragschiene um 20° nach vorn oder 90° nach hinten gekippt werden kann.
Gemäß eines Ausführungsbeispiels der Erfindung kann die geometrische
Ausgestaltung der Kulisse eine zumindest teilweise lineare, geknickie, abgewinkelte oder gekurvie Form annehmen, Optional kann die geometrische Ausgestaltung der
Kulisse eine Mehrzahl von Formen einer linearen, einer geknickten, einer abgewinkelten und einer gekurvten Form annehmen. Die abgewinkelte Form kann eine 90° Abwinklung umfassen. Die gekurvie Form kann einen Kreisbogen aufweisen, der seinerseits eine Raststellung umfassen kann.
Raststellungen können an allen Stellen innerhalb der Kulisse ausgebildet werden.
Vorteilhaft kann so eine große Anzahl unterschiediicher Rastpositionen ausgebildet werden.
Gemäß eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung können eine Mehrzahl von Rastmitteln und eine Mehrzahl von Rastelementen ausgebildet und angeordnet sein zur Bildung einer Ratschenverzahnung.
Eine Ratschenverzahnung wird durch eine Vielzahl von Rastpositionen ausgebildet, die in gleichen Abständen beziehungsweise gleichen Rastwinkeln zueinander angeordnet sind. Optional kann die Anzahl der Rastpositionen durch zumindest einen Anschlag begrenzt werden, der auch als Ende der Kulisse ausgebildet sein kann. Weiter optional kann senkrecht zur Ratschbewegung eine weitere Bewegung des beweglichen Elements, des Stützelements oder eines weiteren Elements erfolgen, das zum Beispiel per Gewinde durch Drehung des Stützelements oder des weiteren Elements bewegt wird.
Vorteilhaft kann so eine Vielzahl von zweckmäßigen relativen Anordnungen von LUS05825 beweglichem Element und Stützelement zueinander erreicht werden.
Ein zweiter Aspekt umfasst eine Halterung zur Montage von aufgesetzien Modulen.
Diese umfasst zumindest ein zur Montage auf einer Halteschiene (Tragschiene) ausgebildetes Stützelement gemäß des ersten Aspekts oder einem der zugehörigen
Ausführungsbeispiele und ein zur Verrastung mit dem Stützelement und zur
Aufnahme eines auf einer weiteren Halleschiene angeordneten Moduls ausgebildeten beweglichen Elements gemäß des ersten Aspekts oder eines der zugehörigen Ausführungsbeispiele. Dabei weist die Halterung eine Raststellung (Montagestellung) auf, die einen Zugang zu einem auf der Halteschiene aufnehmbaren weiteren Modul für eine Einstellung, eine Verdrahtung oder dergleichen mehr bereitstellt. Optional kann in der Raststellung auch ein Zugang zu dem auf dem beweglichen Element anordenbaren Modul für eine Einstellung,
Verdrahtung oder dergleichen gegeben sein.
Optional kann die Halterung auch ein weiteres Stützelement mit einem weiteren beweglichen Element umfassen, wobei das bewegliche Element zusammen mit dem weiteren beweglichen Element Befestigungsmittel aufweisen, an denen die weitere
Halteschiene axial beabstandet aufnehmbar beziehungsweise befestigbar ist.
Eine Halteschiene oder Tragschiene kann gemäß DIN EN 60 715, VDE 0611-3, DIN
EN 60947-7-2, VDE 0660-520 ausgebildet sein. Diese sind zur Aufnahme elektrischer Module (Modul und weiteres Modul) geeignet und können zum Beispiel! als Hutschiene ausgebildet sein. Durch die Verwendung einer Tragschiene kann die
Optimierung des Bauraums verbessert und der Montageaufwand minimiert werden.
Unter (elektrischen) Modulen werden im Sinne der Erfindung insbesondere elektrische und elektronische Schaltgeräte sowie elektrische Boards (z.B. in Form von individuell bestückten Leiterplatten) mit Signalverarbeitung und ergänzend oder alternativ Signalanzeige aber auch einfache Ubergabeboards, über welche lediglich
Verbindungen verschiedener Leiter (insbesondere mit unterschiedlichen
Leiterquerschnitten) hergestellt werden, verstanden, Diese stellen Steuer-, Regel- und Informationssignale bereit, die zum Beispiel für eine Prozesssteuerung verwendet werden können.
Vorteilhaft kann so eine kompakte Installation zum Beispiel für eine Prozessteuerung LU505825 bereitgestellt werden.
Gemäß eines Ausführungsbeispiels des zweiten Aspekts weist das bewegliche
Element 20 Befestigungsmittel auf, an denen die weitere Halteschiene 220 befestigbar ist. Ergänzend oder alternativ weist das bewegliche Element 20 weitere
Befestigungsmittel auf, an denen das Modul 210 befestigbar ist.
Optional kann die Halterung eine Einrastüberprüfungseinrichtung umfassen, bei der zum Beispiel ein elektrischer Kontakt beim korrekten Einrasten in der Raststellung oder in der Betriebsstellung betätigt wird. Ergänzend oder alternativ kann ein
Fehlersignal ein unkorrektes Einrasten des beweglichen Elements an dem
Stützelement anzeigen. Alternativ oder ergänzend kann das Fehlersignal optisch durch eine Markierung und ergänzend oder alternativ akustisch durch ein akustisches Ereignis (hörbaren "Klick") realisiert sein.
Vorteilhaft kann so eine sichere Befestigung der weiteren Halteschiene 220 beziehungsweise des Moduls 210 sowie eine zuverlässige Verrastung bei Montage und Betrieb erreicht werden.
Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Erfindung durch die gezeigten
Ausführungsbeispiele nicht beschränkt werden soll. Insbesondere ist es, soweit nicht explizit anders dargestellt, auch möglich, Teilaspekte der in den Figuren erläuterten
Sachverhalte zu extrahieren und mit anderen Bestandteilen und Erkenntnissen aus der vorliegenden Beschreibung und/oder Figuren zu kombinieren. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass die Figuren und insbesondere die dargestellten
Größenverhältnisse nur schematisch sind. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Gegenstände, sodass ggf. Erläuterungen aus anderen Figuren ergänzend herangezogen werden können.
Fig. 1 zeigt eine vereinfachte Darstellung einer Vorrichtung in einer ersten
Positionierung,
Fig. 2 zeigt eine vereinfachte perspektivische Darstellung der Vorrichtung in einer ersten Positionierung,
Fig. 3 zeigt eine vereinfachte Darstellung der Vorrichtung in einer zweiten LUS05825
Positionierung,
Fig. 4 zeigt eine Detailansicht der Vorrichtung,
Fig. 5 zeigt eine vereinfachte Darstellung der Vorrichtung einer weiteren
Ausführungsform in einer ersten Positionierung,
Fig. 6 zeigt eine Detailansicht der Vorrichtung in einer dritten Ausführungsform,
Fig. 7 zeigt die für die Drehung des beweglichen Elements im Stützelement ausgebildeten Konstruktionselemente in perspektivischer Darstellung,
Fig. 8a zeigt eine vereinfachte Darstellung des im Stützelement angeordneten beweglichen Elements aus einer rechten Perspektive,
Fig. 8b zeigt eine vereinfachte Darstellung des im Stützelement angeordneten beweglichen Elements aus einer gegenübertiegenden linken
Perspektive,
Fig. 9 zeigt eine vereinfachte Darstellung der Vorrichtung einer vierten
Ausführungsform in einer ersten Positionierung, und
Fig. 10 zeigt eine vereinfachte Darstellung einer Halterung in einer ersten
Ausführungsform, und
Fig. 11 zeigt eine perspektivische vereinfachte Darstellung der Halterung in einer zweiten Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine vereinfachte Darstellung einer Vorrichtung 10 in einer ersten
Positionierung. Die Vorrichtung 10 ist ausgebildet zur Verrastung eines beweglichen
Elements 20 an einem Stützelement 30. Das Stützelement 30 weist ein als Feder ausgebildetes Rastmittel 50 auf. Das Rastmittel 50 des Stützelements 30 wird an dem als Nut ausgebildeten Rastelement 60 des beweglichen Elements 20 verrastet
Die Verrastung wird durch eine Verdrehung des beweglichen Elements 20 bezogen auf das Stützelement 30 ausgeführt. Das Stützelement 30 und das bewegliche
Element 20 weisen neben einer durch die Verrastung gebildeten Raststellung 80 (nicht gezeigt, siehe Fig. 3) eine eine weitere Verrastung aufweisende
Betriebsstellung 90 auf. Das bewegliche Element 20 weist einen Anschlag 70 und optional einen weiteren Anschlag 75 auf, der die Bewegung vom Stützelement 30 LUS05825 und beweglichem Element 20 zueinander in der Verdrehrichtung begrenzt. Eine
Verrasteinrichtung 40 umfasst dabei das Rastmittel 50, das Rastelement 60, den
Anschlag 70 und optional den weiteren Anschlag 75.
Dabei ist Verrastung (Verrasteinrichtung 40) ausgelegt, das Stûtzelement 30 und das bewegliche Element 20 zueinander temporär zu arretieren. Optional kann ein
Einrasten in die Raststellung 80 (nicht gezeigt, siehe Fig. 3) durch ein Federelement unterstützt sein, das in der Betriebsstellung 90 eine Kraft auf das bewegliche
Element 20 in Richtung Raststellung 80 ausübt.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische vereinfachte Darstellung der Vorrichtung in einer ersten Positionierung. Die Bezugszeichen der Fig. 1 sind hier in gleicher Bedeutung aufgeführt und deshalb nicht näher erläutert. Ergänzend sind die Rastmittel 230 für die Halteschiene 220 (nicht gezeigt) und die weitere Halleschiene 220 (nicht gezeigt) benannt. Diese sind als Haken oder Nuten ausgeführt, die in Auskragungen einer als
Hutschiene ausgeführten Halteschiene 220 einfassen. Weiter zeigt Fig. 2 einen ersten Aufnahmeschenkel 33 des Stützelements 30 zur Aufnahme des beweglichen
Elements 20 und einen zweiten Aufnahmeschenkel 35 des Stützelements 30 zur
Aufnahme des beweglichen Elements 20, die parallel angeordnet und so voneinander beabstandet sind, dass das bewegliche Element darin geführt werden kann. Fig. 3 zeigt eine vereinfachte Darstellung der Vorrichtung 10 in einer zweiten
Positionierung. Sie entspricht der Fig. 1 oder 2 bis auf die Abweichung, dass das bewegliche Element 20 hier in der Raststellung 80 abgebildet ist. Das bewegliche
Element 20 ist dabei um den Drehpunkt 120 um 90° ausgeschwenkt und umfasst auch den weiteren Anschlag 75.
Fig. 4 zeigt eine Detailansicht der Vorrichtung 10, wobei das ais Nut ausgebildete
Rastelement 60 an einer äußeren Begrenzung des beweglichen Elements 20 angeordnet ist. Ergänzend ist das Rastelement 60 an einem Kreisabschnitt des beweglichen Elements 20 angeordnet. Dabei ist der Kreisabschnitt konzentrisch um einen Drehpunkt 120 des beweglichen Elements 20 angeordnet.
Das Rastmittel 50 ist als Feder ausgebildet. Die Feder 140 ist symmetrisch ausgebildet. Die symmetrische Feder kann als Dom oder Kuppel ausgeführt sein.
Die geometrische Form von Rastelement 60 und Rastmittel 50 kann alternativ auch LU505825 beziehungsweise sich gegenseitig geometrisch blockierend ausgestaltet sein (nicht gezeigt). Optional können die Abmessungen von Rastelement 60 und Rastmittel 50 identisch sein, insbesondere bei dem als Feder ausgebildetem Rastelement 60 und bei dem als Feder ausgebildetem Rastmittel 50, zum Beispiel bei einer Ausbildung als Dom oder Kuppel.
Die in Fig. 4 gezeigte geometrische Form von Rastelement 60 (Nut) und Rastmittel 50 (Feder) entsprechen einander, sodass das Rastmitte! 50 im Rastelement 60 formschlüssig einrastbar ist.
Das Rastelement 60 (Nut) und ergänzend oder alternativ Rasimittel 50 (Feder) sind elastisch ausgeführt. Optional entspricht das Material des Rastmittels 50 (Feder) dem Material des Stützelements 30. Alternativ oder erganzend kann das Material des Rastelements 60 (Nut) dem
Material des beweglichen Elements 20 entsprechen. Durch die Verwendung des identischen Materials, das zur Verwendung als Kunststoffspritzgussteil geeignet sein kann, ist eine effiziente Erzeugung von dem Rastelement 60 (Nut) und ergänzend oder alternativ dem Rastmittel 50 (Feder) gegeben.
Das Rastelement 60 und ergänzend oder alternativ das Rastmittel 50 können auch unelastisch ausgeführt sein. In diesem Fall ist mindestens beim Rastelement 60 und ergänzend oder alternativ beim Rastmittel 50 eine Positionsveränderung gegenüber dem Stützelement 30 oder dem beweglichen Element 20 ausführbar (nicht gezeigt).
Optional kann die Positionsveranderung durch Verschiebung, Verdrehung und ergänzend oder alternativ durch Distanzierung bezogen auf das Stützelement 30 oder das bewegliche Element 20 erfolgen (nicht gezeigt).
Fig. 5 zeigt eine vereinfachte Darstellung der Vorrichtung 10 einer weiteren
Ausführungsform in einer ersten Positionierung. Im Unterschied zu Fig. 4 ist hier anstelle des konzentrischen Drehpunkis für die Bewegung des beweglichen
Elements 20 eine Kulisse 130 des Stützelements 30 getreten, wobei die Kulisse 130 gerade (abschnitisweisen linearen Erstreckung) und gekurvte Abschnitte aufweist. In der Kulisse 130 ist das Rastmittel 50 als längliche Federn 140 (in
Bewegungsrichiung länglicher Körper) ausgebildet. Das bewegliche Element 20 umfasst zwei als Säulen ausgebildete Rastelemente 60, die in der Kulisse 130 des LUS05825
Stützelements 30 In der Rastposition 80 angeordnet sind. In der Kulisse 130 ist ergänzend zum Rastmittel 50 ein weiteres Rastmittel 150 ebenfalls als längliche
Federn 140 angeordnet, sodass das bewegliche Element 20 am Stützelement 30 in einer Position und einer weiteren Position verrastbar ist. Der Anschlag 70 und der weitere Anschlag 75 begrenzen die Bewegbarkeit des beweglichen Elements 20.
Optional kann das weitere Rastmittel 150 entsprechend des Rastmittels 50 an der zumindest abschnittsweisen linearen Erstreckung der Kulisse 130 des beweglichen
Elements 20 angeordnet sein.
Fig. 6 zeigt eine Detailansicht der Vorrichtung 10 in einer dritten Ausführungsform, bei der das Stützelement 30 in einem Ausschnitt dargestellt ist. Dieser Ausschnitt zeigt die Anordnung von dem Rastmittel 50 sowie zwei weiteren Rastmittein 150 in
Form einer Feder 140 entlang des Kreisabschnitts 110 um den Drehpunkt 120. Dabei ist das Rastmittel 50 an einem ersten Aufnahmeschenkel 33 des Stützelements 30 zur Aufnahme des beweglichen Elements angeordnet. Die zwei weiteren Rastmittel 150 sind an dem zweiten Aufnahmeschenkel 35 des Stützelements 30 zur Aufnahme des beweglichen Elements 20 angeordnet. Der zweite Aufnahmeschenke! 35 ist parallel und beabstandet zum ersten Aufnahmeschenkel 33 angeordnet, sodass die
Anordnung der Aufnahmeschenkel 33/35 zur Aufnahme des beweglichen Elements 30 ausgebildet ist. Der erste Aufnahmeschenke! 33 und der zweite
Aufnahmeschenke! 35 weisen jeweils eine als Kreisabschnitt ausgebildete
Ausnehmung auf, wobei die verbleibenden Kreisabschnitte des ersten
Aufnahmeschenkels 33 und des zweiten Aufnahmeschenkels 35 gegenüberliegenc angeordnet sind.
Dabei können in einer abweichenden Ausgestaltung die geometrische Form eines als Feder ausgebildeten Rastelements 80 (nicht gezeigt) und eines als Feder ausgebildeten Rastmittel 50, 150 sich gegenseitig geometrisch blockieren ausgestaltet sein. In diesem Fall wären zwei Rastelemente 60 beidseitig am
Rastmitiel 50, 150 angeordnet zur Bildung der Verrastung einer Rast- beziehungsweise einer Betriebsstellung (nicht gezeigt). Optional können auch die
Abmessungen von Rastelement 60 und Rastmitte! 50 identisch sein. Entsprechend kann eine Verrastung des Stützelements 30 am beweglichen Element 20 (nicht gezeigt) zwischen dem Rastmittel 50 und dem Rastelement 80 (nicht gezeigt} und LUS05825 einem weiteren Rastelement (nicht gezeigt) erfolgen.
Falls das Rastelement 60 abweichend vom obigen Abschnitt als Nut 145 ausgestaltet ist, reicht ein Rastelement 60 zur Verrastung mit dem als Feder 140 ausgebildeten
Rastmittel 50.
Alternativ kann auch eine Verrastung des Stützelements 30 am beweglichen Element 20 durch eine Verrastung des Rastmittels 50 in Form einer Feder 140 am
Rastelement 60 in Form einer Nut 145 (nicht gezeigt) und eine Verrastung des weiteren Rastmittels 150 in Form einer Feder 140 am weiteren Rastelement 160 in
Form einer Nut 145 erfolgen. Entsprechend können so gleichzeitig zwei
Verrastungen gebildet sein. Somit kann eine Mehrzahl von Rastmitteln 50, 150 und eine Mehrzahl von Rastelementen 60, 160 zum gleichzeitigen Eingriff miteinander ausgebildet und angeordnet sein zur Bildung einer Ratschenverzahnung.
Fig. 7 zeigt die für die Drehung des beweglichen Elements 20 im Stützelement 30 ausgebildeten Konstruktionselemente in perspektivischer Darstellung. Die
Konstruktionselemente umfassen zwei halbe Zapfen 23/26, die gegensinnig an gegenuberliegenden Seiten des beweglichen Elements 20 axial angeordnet sind.
Das Stützelement 30 in perspektivischer Darstellung weist in seinem ersten
Aufnahmeschenkel 33 eine erste als Kreisabschnitt ausgebildete Ausnehmung 39 auf, und in seinem zweiten Aufnahmeschenke! 35 als Kreisabschnitt ausgebildete
Ausnehmungen 37 auf. Die verbleibenden Kreisabschnitte des ersten
Aufnahmeschenkels 33 und des zweiten Aufnahmeschenkels 35 sind gegensinnig gegenüberliegend angeordnet, korrespondierend zu der Anordnung der haiben
Zapfen 23/26. Bei Anordnung der halben Zapfen 33/35 in den korrespondierenden
Ausnehmungen 37/39 ergibt sich eine im Drehwinkel begrenzte Schwenkbarkeit des beweglichen Elements 20 im Stützelement 30 von 80°. Dies ist aus Fig. 8a und 8b ersichtlich.
Fig. 8a und 8b zeigen eine vereinfachte Darstellung des im Stützelement 20 angeordneten beweglichen Elements 30 aus gegenüberliegenden Perspektiven.
Dabei zeigt Fig. 8a den Zapfen 26 aus einer rechten Perspektive und Fig. 8b den
Zapfen 23 aus einer linken Perspektive. Es ist die Raststellung 80 dargestellt, die LUS05825 auch als Service-Stellung bezeichnet werden kann.
Es sind jeweils zwei Anschläge 303, 306, 308, 309 dargestellt, jeweils zwei für cie
Betriebsstellung 90 und zwei für die Raststellung 80. Dabei sind immer zwei
Anschläge 306/309 oder 307/308 paralleigeschaitet. Sie haben den gleichen
Wirkbereich (gleicher Anfangs- und Endwinkel) mit Anfang und Ende.
Der Anschlag für die Betriebsstellung 90 (nicht gezeigt) ist in Zapfen 26 auf der Linie 307 und in Zapfen 23 auf der Linie 308 gezeigt, wobei die Zapfen 23 und 26 einen
Teil der Drehachse bilden. Äquivalent ist es in der gezeigten Raststellung 80. Hier ist der Anschlag bei Zapfen 26 die Linie 306 und bei Zapfen 23 die Linie 309. Der
Verfahrweg liegt bei einem zu überfahrenden Winkel von 90 Grad in dem Bereich von 303 und 304.
Als festen Teil eines Kreisabschniites dient am Zapfen 26 der Bereich 311 bzw. am
Zapfen 23 der Bereich 310 Fig. 9 zeigt eine vereinfachte Darstellung der Vorrichtung 10 einer vierten Ausführungsform in einer ersten Positionierung. Beim beweglichen
Element 20 sind das Rastelement 60 und das weitere Rastelement 160 in Form einer
Zylinderförmigen Feder 140 in einer als Kulisse 130 ausgestalteten Ausnehmung des
Stützelements 30 in der Betriebsstellung 90 angeordnet, sodass die Verschiebung des beweglichen Elements 20 der geometrischen Ausgestaltung der Kulisse 130 folgt. Das Rastelement 60 und das weitere Rastelement 160 sind geometrisch identisch ausgestaltet. Der Anschlag 70 und der weitere Anschlag 75 begrenzen die
Bewegbarkeit des beweglichen Elements 20.
Die geometrische Ausgestaltung der Kulisse 130 ist linear (linearen Erstreckung) ausgeführt. Optional kann die Kulisse 130 aber auch eine zumindest teilweise lineare, geknickte, abgewinkelte oder gekurvte Form annehmen. Weiter optional kann die geometrische Ausgestaltung der Kulisse 130 eine Mehrzahl von Formen einer linearen, einer geknickten, einer abgewinkelten und einer gekurvien Form annehmen. Die abgewinkelte Form kann eine 90° Abwinklung umfassen. Die gekurvte Form kann einen Kreisbogen aufweisen, der seinerseits eine Raststellung umfassen kann.
Fig. 10 zeigt eine vereinfachte Darstellung einer Halterung 200 in einer ersten LUS05825
Ausführungsform. Die Halterung 200 ist zur Montage von aufgeseizien Modulen 210 ausgebildet. Sie umfasst ein zur Montage auf einer Halteschiene 220 ausgebiidetes
Stützelement 30 gemäß einem der obigen Ausfihrungsbeispiele und Figuren und ein zur Verrastung mit dem Stützelement 30 und zur Aufnahme eines auf einer weiteren
Halteschiene 220 angeordneten Moduls 210 ausgebildetes beweglichen Elements 20 gemäß eines der obigen AusfUhrungsbeispiele und Figuren. Die Halterung 200 ist in einer Raststellung 80 dargestellt, sodass ein Zugang zu einem auf der Haiteschiene 220 angeordneten weiteren Modul 210 für eine Einstellung und alternativ oder ergänzend eine Verdrahtung gegeben ist. Der Anschlag 70 und der weitere Anschlag 75 begrenzen die Bewegbarkeit des beweglichen Elements 20. Optional kann bei der
Raststellung 80 auch ein Zugang zu dem auf der Halteschiene 220 befestigtem
Modul 210 für eine Einstellung und alternativ oder ergänzend eine Verdrahtung gegeben sein.
Das bewegliche Element 20 ist ausgebildet zur Befestigung der weiteren
Halteschiene 220 und optional zur Befestigung des Moduls 210.
Optional kann die Halterung 200 auch ein zum Stützelement axial beabstandetes weiteres Stûtzelement 30 mit einem weiteren beweglichen Element 20 umfassen {nicht gezeigt), wobei das bewegliche Element 20 und das weitere bewegliche
Element 20 je ein Befestigungsmittel aufweist (nicht gezeigt), an denen die weitere
Halteschiene 220 axial beabstandet aufnehmbar beziehungsweise befestigbar ist.
Die Halterung kann eine Einrastüberprüfung umfassen (nicht gezeigt), bei der zum
Beispiel ein elektrischer Kontakt betätigt wird, Dieser kann ein Signal beeinflussen, was ein unkorrektes Einrasten des beweglichen Elements an dem Stützelement anzeigt.
Fig. 11 zeigt eine perspektivische vereinfachte Darstellung der Halterung 200 in einer zweiten Ausführungsform, Hier umfasst die Halterung 200 die auf dem beweglichen
Element 20 angeordnete weitere Halteschiene 220, die als Hutschiene ausgeführt ist.
Die Hutschiene ist ihrerseits zur Aufnahme des Moduls 210 ausgebildet, wie dargestellt, Das bewegliche Element 20 ist in der Halterung 200 in einer Raststellung 80 dargestellt, sodass ein Zugang zu einem auf der Halteschiene 220 angeordneten weiteren Modul 210 für eine Einstellung und alternativ oder ergänzend eine
Verdrahtung gegeben ist. Der weitere Anschlag 75 begrenzt die Bewegbarkeit des LUS05825 beweglichen Elements 20.
Mit anderen Worten kann die Erfindung auch wie folgt beschrieben werden: Die
Erfindung befasst sich mit einer kompakten Anordnung von elektrischen Modulen 210 in zwei Ebenen auf einer unteren Halteschienen 220 und einer oberen
Halteschiene 220, fachsprachlich Second-Level-Board-Installation (SLBI) genannt, zur Begrenzung der Länge der unteren Halteschiene 220, zum Beispiel bei einer
Verwendung der unteren Halteschiene 220 in einem Schaltschrank. Genauer liegt die Erfindung in einer spezifischen Verrastung (Arretierung, zum Beispiel in Form einer Stufenarretierung) gegen das Zurückfedern oder Zurückschwenken des beweglichen Elements 20 (Hebelarms) in einem ausgeschwenkten Zustand, sodass eine ausgeschwenkte Raststellung 80 entsteht, in der das bewegliche Element 20 fixiert ist. In Ausführungsformen können auch mehrere Raststellungen 80 incl einer 45° Position bezogen auf die Halteschiene 220 für das bewegliche Element 20 vorgesehen sein, sodass in verschiedenen Schweniewinkein eine Verrastung erfolgen kann. Durch die Verrastung können Installations- und Wartungsarbeiten am unteren, auf der Halteschiene 220 installierten, Modul stôrungstreier vorgenommen werden.
Dabei ist die Verrastung (Arretierung) so ausgeführt, dass diese im geöffneten
Zustand ein Zurückfedern oder Schwenken verhindert, zum Beispiel durch (einfaches) Einrasten des beweglichen Elements 20 in der Raststellung 80. In
Ausführungsformen kann eine mehrstufige Verrastung, insbesondere in Form einer
Ratschenfunktion, umfasst sein.
Ausführungsformen umfassen eine Verschwenkung des beweglichen Elements 20 (Hebelarms) um einen Drehpunkt 120. Weitere Ausführungsformen umfassen anstelle des Drehpunktes 120 eine Kulisse 130 (Schiebschlitten) im Stützelement 30.
Dies kann in Ausführungsformen eine Verschiebung des beweglichen Elements 20 parallel zur Halteschiene 220 (Tragschiene) erlauben. In weiteren
Ausführungsformen kann die Form der Kulisse 130 einem 90° Winkel zur unteren
Halteschiene 220 aufweisen. In anderen Ausführungsbeispielen kann sich die
Kulisse 130 zumindest abschnittsweise in einem nach oben ausgeführten
Kreisbogen von der unteren Halteschiene 220 entfernen. Alle Ausführungsbeispiele mit der Kulisse 130 weisen Raststellen 80 (Arretierungen) für das bewegliche LUS05825
Element 20 auf. Weitere Details sind auch den Figuren zu entnehmen.
Obwohl die Erfindung in Bezug auf exemplarische Ausführungsbeispiele beschrieben worden ist, ist für Fachkundige ersichtlich, dass verschiedene Änderungen vorgenommen werden können und Äquivalente als Ersatz verwendet werden können. Ferner können viele Modifikationen vorgenommen werden, um eine bestimmte Einbausituation oder eine bestimmte Schaltungsanordnung an die Lehre der Erfindung anzupassen. Folglich ist die Erfindung nicht auf die offenbarten
Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfasst alle Ausführungsbeispiele, die in den Bereich der beigefügten Patentansprüche fallen.
Bezugszeichenliste LUS05825 10 Vorrichtung 20 bewegliches Element 23 erster Halbzapfen 26 zweiter Halbzapfen 30 Stützelement 33 erster Aufnahmeschenkel zur Aufnahme des beweglichen Elements 35 zweiter Aufnahmeschenke! zur Aufnahme des beweglichen Elements 37 erste Ausnehmung 39 zweite Ausnehmung 40 Verrasteinrichtung 50 Rastmittel (Feder)
GO Rastelement (Nut oder Feder) 70 Anschlag 75 weiterer Anschlag 80 Raststellung (Montagesteliung) 90 Betriebsstellung 100 Drehelement 110 Kreisabschnitt 120 Drehpunkt 130 Kulisse 140 Feder 145 Nut 150 weiteres Rastmittel 160 weiteres Rastelement 200 Halterung 210 (weiteres) Modul, aufgesetzt 220 (weitere) Halteschiene 230 Rastmittel für die (weitere) Halteschiene 303 VWVerfahrweg 304 Verahrweg
306-309 Anschlag LUS05825 310 fester Teil eines Kreisabschnities 311 fester Teil eines Kreisabschnittes
Claims (15)
1. Vorrichtung (10) zur Verrastung eines beweglichen Elements (20) an einem Stützelement (30), wobei das Stützelement (30) oder das bewegliche Element (20) mindestens ein Rastmittel (50) oder mindestens ein Rastelement (60) aufweist, wobei das mindestens eine Rastmittel (50) des Stützelements (30) und/oder des beweglichen Elements (20) an dem Rastelement (60) des beweglichen Elements (20) und/oder des Stützelements (30) verrastet wird, wobei die Verrastung durch eine Verdrehung und/oder eine Verschiebung des beweglichen Elements (20) bezogen auf das Stützelement (30) ausgeführt wird, wobei das Stützelement (30) und das bewegliche Element (20) neben einer durch die Verrastung gebildeten Raststellung (80) eine eine weitere Verrastung aufweisende Betriebsstellung (90) aufweist, wobei in der Raststellung (80) und/oder in der Betiebsstellung (90) zumindest ein Anschlag (70, 75) die Bewegung vom Stützelement (30) und beweglichem Element (20) zueinander in der Verdrehrichtung und/oder in der Verschieberichtung begrenzt.
2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei die Verrastung ausgelegt ist, das Stützelement (30) und das bewegliche Element (20) zueinander temporär zu arretieren, optional wobei ein Einrasten in die Raststellung (80) durch ein Federelement unterstützt wird, das in der Betriebsstellung (90) eine Kraft auf das bewegliche Element (20) in Richtung Raststellung (80) ausübt.
3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, LUS05825 wobei das Rastelement (60) an einer äußeren Begrenzung des beweglichen Elements (20) angeordnet ist und/oder wobei das Rastelement (60) an einem Kreisabschnitt oder einer zumindest abschnittsweisen linearen Erstreckung des beweglichen Elements (20) angeordnet ist, wobei der Kreisabschnitt konzentrisch um einen Drehpunkt (120) des beweglichen Elements (20) angeordnet ist, oder wobei die lineare Erstreckung durch eine Kulisse (130) des Stützelements (30) bestimmt ist.
4. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Rastmittel (50) als Feder ausgebildet ist und/oder wobei das Rastelement (60) als Feder (140) oder als Nut (145) ausgebildet ist, optional wobei die Feder (140) symmetrisch oder als in Bewegungsrichtung länglicher Körper ausgebildet ist.
5. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die geometrische Form von Rastelement (60) und Rasimittel (50) sich gegenseitig geometrisch blockieren ist, optional wobei die Abmessungen von Rastelement (60) und Rasimitiel (50) identisch sind.
6. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die geometrische Form von Rastelement (60) und Rastmittel (50) einander entsprechen, sodass das Rastmittel (50) im Rastelement (80) einrastbar ist.
7. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Rastelement (60) und/oder Rastmitte! (50) elastisch-plastisch ausgeführt sind, optional wobei das Material des Rastmittels (50) dem Material des Stûtzelements (30) oder des beweglichen Elements (20) entspricht und/oder wobei das Material des Rastelements (60) dem Material des Stützelements (30) oder LUS05825 des beweglichen Elements (20) entspricht.
8. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Rastelement (60) und/oder das Rastmittel (50) unelastisch ausgeführt ist, wobei mindestens beim Rastelement (60) und/oder beim Rastmitte! (50) eine Positionsveränderung gegenüber dem Stützelement (30) oder dem beweglichen Element (20) ausführbar ist, optional wobei die Positionsveränderung durch Verschiebung, Verdrehung und ergänzend oder alternativ durch Distanzierung bezogen auf das Stützelement (30) oder das bewegliche Element (20) erfolgt.
9, Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei ergänzend zum Rastmittel (50) ein weiteres Rastmittel (150) angeordnet ist, sodass das bewegliche Element (20) am Stützelement (30) in einer Position und einer weiteren Position verrastbar ist, optional wobei das weitere Rastmitte! (150) entsprechend dem Rastmitte! (50) am Kreisabschnitt oder an der zumindest abschnittsweisen linearen Erstreckung der Kulisse (130) des beweglichen Elements (20) angeordnet ist.
10. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei eine Verrastung des Stitzelements (30) am beweglichen Element (20) zwischen dem Rastmittel (50) und dem Rastelement (60) oder zwischen dem Rastmittel (50) und einem weiteren Rastelement (160) erfolgt, oder wobei eine Verrastung des Stützelements (30) am beweglichen Element (20) durch eine Verrastung des Rastmittels (50) am Rastelement (60) und/oder eine Verrastung des weiteren Rastmittels (150) am weiteren Rastelement (160) erfolgt.
11. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei beim beweglichen Element (20) das Rastelement (60) und das weitere Rastelement (160) in Form einer Feder (140) in einer als Kulisse (130) ausgestalteten Ausnehmung des Stützelements (30) angeordnet sind, sodass die Verschiebung des beweglichen Elements (20) der geometrischen Ausgestaltung der Kulisse (130) folgt, optional wobei das Rastelement (60) und das weitere Rastelement (160) geometrisch LUS05825 identisch ausgestaltet sind.
12. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 11, wobei die geometrische Ausgestaltung der Kulisse (130) eine zumindest teilweise lineare, geknickte, abgewinkelte oder gekurvie Form annimmt, optional wobei die geometrische Ausgestaltung der Kulisse (130) eine Mehrzahl von Formen einer linearen, einer geknickien, einer abgewinkelten und einer gekurvien Form annimmt.
13. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei eine Mehrzahl von Rastmitteln (50, 150) und eine Mehrzahl von Rastelementen (60, 160) ausgebildet und angeordnet sind zur Bildung einer Ratschenverzahnung.
14. Halterung (200) zur Montage von aufgesetzten Modulen (210), umfassend ein zur Montage auf einer Halteschiene (220) ausgebildetes Stûtzelement (30) gemäß einem der obigen Ansprüche und ein zur Verrastung mit dem Stützelement (30) und zur Aufnahme eines auf einer weiteren Halteschiene (220) angeordneten Moduls (210) ausgebildeten beweglichen Elements (20) gemäß einem der obigen Ansprüche, wobei die Halterung (200) eine Raststellung (80) aufweist, sodass ein Zugang zu einem weiteren auf der Halteschiene (220) angeordneten Modul für eine Einstellung und/oder eine Verdrahtung gegeben ist, optional wobei bei der Raststellung (80) ein Zugang zu dem Modul (210) für eine Einstellung und/oder eine Verdrahtung gegeben ist.
15. Halterung (200) nach Anspruch 14, LUS05825 wobei das bewegliche Element (20) Befestigungsmittel aufweist, an denen die weitere Halteschiene (220) befestighar ist und/oder wobei das bewegliche Element (20) weitere Befestigungsmitiel aufweist, an denen das Modul (210) befestigbar ist, optional weist die Halterung eine Einrastüberprüfungseinrichtung auf, bei der ein elektrischer Kontakt beim korrekten Einrasten in der Raststellung oder in der Betriebsstellung betätigt wird.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| LU505825A LU505825B1 (de) | 2023-12-18 | 2023-12-18 | Arretierung einer Montageanordnung zur Montage von elektrischen Modulen |
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Applications Claiming Priority (1)
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| LU505825A LU505825B1 (de) | 2023-12-18 | 2023-12-18 | Arretierung einer Montageanordnung zur Montage von elektrischen Modulen |
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Family Applications (1)
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| LU505825A LU505825B1 (de) | 2023-12-18 | 2023-12-18 | Arretierung einer Montageanordnung zur Montage von elektrischen Modulen |
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| FR3028103A3 (fr) * | 2014-10-31 | 2016-05-06 | Schneider Electric Ind Sas | Tableau de distribution d'energie electrique avec traverse d'assemblage inclinable pour le support d'unites electriques modulaires |
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2023
- 2023-12-18 LU LU505825A patent/LU505825B1/de active IP Right Grant
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2024
- 2024-12-03 WO PCT/EP2024/084513 patent/WO2025131693A1/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2025131693A1 (de) | 2025-06-26 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20250619 |