LU505806B1 - Überspannungsschutzgerät - Google Patents
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Abstract
Dargestellt und beschrieben ist ein Überspannungsschutzgerät (1), mit einem Gerätesockel (2) und mindestens einem auf den Gerätesockel (2) aufsteckba- ren Steckerteil (3), wobei der Gerätesockel (2) ein Sockelgehäuse (20) mit ei- ner Ausnehmung (21) zur Aufnahme des Steckerteils (3), Steckkontakte (4) und mit den Steckkontakten (4) verbundene Leiteranschlussklemmen (5) auf- weist, wobei das mindestens eine Steckerteil (3) ein Steckergehäuse (30), ein in dem Steckergehäuse (30) angeordnetes Überspannungsschutzelement (6) und zu den Steckkontakten (4) korrespondierende Gegensteckkontakte (7), die mit dem Überspannungsschutzelement (6) elektrisch leitend verbunden sind, aufweist, wobei die Steckkontakte (4) und die Leiteranschlussklemmen (5) im Sockelgehäuse (20) angeordnet sind, wobei in der der Ausnehmung (21) zu- gewandten Oberseite (22) des Sockelgehäuses (20) Öffnungen (23) ausgebil- det sind, durch die Gegensteckkontakte (7) in die korrespondierenden Steck- kontakte (4) einsteckbar sind, und wobei in der Vorderseite (24) und der Rück- seite (25) des Sockelgehäuses (20) Leitereinführöffnungen (26) angeordnet sind, über die die Leiteranschlussklemmen (5) zugänglich sind. Das Überspannungsschutzgerät ist dadurch auch bei anliegenden höheren Spannungen besonders zuverlässig, dass im Bereich der Öffnungen (23) 20 und/oder im Bereich der Leitereinführöffnungen (26) jeweils eine Luft- und Kriechstreckenverlängerung ausgebildet ist.
Description
-1- LU505806
Überspannungsschutzgerät
Die Erfindung betrifft ein Überspannungsschutzgerät, mit einem Gerätesockel und mindestens einem auf den Gerätesockel aufsteckbaren Steckerteil, wobei der Gerätesockel ein Sockelgehäuse mit einer Ausnehmung zur Aufnahme des
Steckerteils, Steckkontakte und mit den Steckkontakten verbundene Leiteran- schlussklemmen aufweist, und wobei das mindestens eine Steckerteil ein Ste- ckergehäuse, ein in dem Steckergehäuse angeordnetes Uberspannungsschut- zelement und zu den Steckkontakten korrespondierende Gegensteckkontakte, die mit dem Überspannungsschutzelement elektrisch leitend verbunden sind, aufweist. Die Steckkontakte und die Leiteranschlussklemmen sind im Sockel- gehäuse angeordnet, wobei in der der Ausnehmung zugewandten Oberseite des Sockelgehäuses Offnungen ausgebildet sind, durch die Gegensteckkon- takte in die korrespondierenden Steckkontakte einsteckbar sind. In der Vorder- seite und der Rückseite des Sockelgehäuses sind Leitereinführôffnungen an- geordnet, durch die die Leiteranschlussklemmen zum Anschluss eines ent- sprechenden Leiters zugänglich sind.
Überspannungsschutzgeräte werden in unterschiedlichen Ausführungsvarian- ten umfangreich zum Schutz von elektrischen Stromkreisen, Anlagen, Ma- schinen und Geräten eingesetzt. Je nach Anwendungsfall und Schutzstufe wei- sen die Überspannungsschutzgeräte dabei unterschiedliche Überspannungs- schutzelemente und unterschiedliche Bauformen auf. Als Überspannungs- schutzelemente werden dabei insbesondere Funkenstrecken, gasgefüllte Uber- spannungsableiter und Varistoren sowie Kombinationen dieser Bauelemente eingesetzt.
Derartige Überspannungsschutzgeräte werden in der Praxis häufig als steck- bare Gerätekombinationen mit einem Gerätesockel als Unterteil und mindes- tens einem Steckerteil als Oberteil ausgebildet. Häufig sind in einem Über- spannungsschutzgerät mehrere Überspannungsschutzelemente angeordnet, die je nach Einsatzzweck und Einbauort unterschiedlich miteinander verschal- tet sind. Dies gilt insbesondere für Uberspannungsschutzgerite, die in 3-Pha- sen-Systemen eingesetzt werden, bei denen auf einem Gerätesockel mehrere
Steckerteile aufgesteckt sind.
Bei bekannten Uberspannungsschutzgeriten dient der Gerätesockel, der bei- spielsweise auf einer Tragschiene montiert werden kann, zum Anschluss an
-2- LU505806 die elektrischen Leitungen. Zur Installation eines solchen Uberspannungs- schutzgerits, welches beispielsweise die phasenfithrenden Leiter L1, L2, L3 sowie den Neutralleiter N und gegebenenfalls auch den Erdleiter PE schiitzen soll, sind an dem Gerätesockel entsprechende Leiteranschlussklemmen fiir die einzelnen Leiter vorgesehen. Bei den bekannten Uberspannungsschutzgeriten ist der Gerätesockel etwa U-fôrmig ausgebildet, wobei an einem der beiden
Schenkel die Leiteranschlussklemmen fiir die Phasenleiter und den Neutral- leiter und an dem anderen Schenkel die Leiteranschlussklemmen für den Erd- leiter angeordnet sind. Das Sockelgehäuse des Gerätesockels weist eine Aus- nehmung auf, deren Abmessungen an die Aubenabmessungen des Steckerteils angepasst sind, so dass ein Steckerteil in die Ausnehmung eingesteckt und da- rin verrastet werden kann. In der Regel sind dabei mehrere Steckerteile, die jeweils mindestens ein Uberspannungsschutzelement aufweisen, nebeneinan- der in einem Sockelgehäuse eingesteckt. Die Breite des Gerätesockels ent- spricht dann ein entsprechend mehrfaches der Breite eines Steckerteils.
Zur einfachen mechanischen und elektrischen Kontaktierung des Geräteso- ckels mit dem Steckerteil, in dem das eigentliche Schutzelement angeordnet ist, weist der Gerätesockel mit den Leiteranschlussklemmen verbundene
Steckkontakte, beispielsweise Steckerbuchsen und das Steckerteil korrespon- dierende Gegensteckkontakte, beispielsweise Steckerstifte auf, so dass das
Steckerteil auf den Gerätesockel aufgesteckt und dabei die Gegensteckkon- takte in die Steckkontakte eingesteckt werden kônnen. Durch die Steckbarkeit des in dem Steckerteil angeordneten Überspannungsschutzelements besteht die Môglichkeit, das Steckerteil im Fehlerfall oder bei Revisions- oder War- tungsarbeiten auszutauschen, ohne dass die an den Leiteranschlussklemmen des Gerätesockels angeschlossenen Leiter abgetrennt werden müssen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein eingangs be- schriebenes Uberspannungsschutzgerit zur Verfügung zu stellen, das auch bei hôheren anliegenden Spannungen einen sicheren Finsatz gewährleistet.
Diese Aufgabe ist bei dem eingangs beschriebenen Überspannungsschutzgerät mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 dadurch gelôst, dass am Sockelge- häuse im Bereich der Offnungen für die Steckkontakte und/oder im Bereich der Leitereinführôffnungen jeweils eine Luft- und Kriechstreckenverlänge- rung ausgebildet ist. Durch die am Sockelgehäuse ausgebildeten Luft- und
Kriechstreckenverldngerungen wird eine Verlängerung der entsprechenden
Luft- und Kriechstrecke zwischen zwei benachbarten Kontakten, also entwe-
-3- LU505806 der zwischen zwei Steckkontakten oder zwischen zwei Leiteranschlussklem- men erreicht. Da das Sockelgehäuse in der Regel aus Kunststoff besteht und häufig im Spritzgussverfahren hergestellt wird, kônnen die einzelnen Luft- und Kriechstreckenverlängerungen direkt bei der Herstellung des Sockelge- häuses realisiert werden, sodass dann kein zusätzlicher Fertigungsschritt er- forderlich ist.
Vorzugsweise ist sowohl im Bereich der Öffnungen für die Steckkontakte als auch im Bereich der Leitereinführöffnungen jeweils eine Luft- und Kriech- streckenverlängerung ausgebildet. In der Regel sind dabei im Bereich aller
Öffnungen für die Steckkontakte und auch im Bereich aller Leitereinführöff- nungen jeweils entsprechende Luft- und Kriechstreckenverlängerung ausge- bildet. Es sind jedoch auch Ausführungsvarianten möglich, bei denen nur im
Bereich der Öffnungen für die Steckkontakte oder nur im Bereich der Lei- tereinführöffnungen jeweils eine Luft- und Kriechstreckenverlängerung aus- gebildet ist bzw. nicht im Bereich aller Öffnungen für die Steckkontakte oder nicht im Bereich aller Leitereinführöffnungen jeweils Luft- und Kriechstre- ckenverlängerung ausgebildet sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung sind die im Bereich der Öffnungen für die Steckkontakte ausgebildeten Luft- und Kriechstreckenverlängerungen jeweils als umlaufende Kragen ausgebildet. Ein Kragen umgibt dabei jeweils die zugeordnete Öffnung in der Oberseite des Sockelgehäuses und ragt in die
Ausnehmung hinein. Ist das Steckerteil auf das Sockelteil aufgesteckt, so taucht ein Gegensteckkontakt durch den Kragen und die Öffnung in der Ober- seite des Sockelgehäuses in den korrespondierenden Steckkontakt ein, sodass auch der Gegensteckkontakt vom umlaufenden Kragen umgeben wird. Der
Kragen erstreckt sich somit ausgehend von der zugeordneten Öffnung entge- gengesetzt zur Einsteckrichtung des Steckerteils in die Ausnehmung im So- ckelgehäuse. Durch die Ausbildung der einzelnen Kragen verlängert sich so- wohl die Luftstecke als auch die Kriechstrecke zwischen zwei benachbarten
Steckkontakten, die jeweils durch die Kragen bzw. die von den Kragen umge- benen Öffnungen zugänglich sind, ohne dass sich die Abmessungen des Gerä- tesockels und damit auch des Überspannungsschutzgeräts insgesamt vergrö-
Bern.
Die Steckkontakte können dabei jeweils als eine Art Kontakttulpe ausgebildet sein, bei der die einzelnen Kontaktarme eine geschwungene Form aufweisen können. Dabei können auch mehr als zwei Kontaktarme ausgebildet sein, die zusammen einen Steckkontakt bzw. eine Kontakttulpe bilden. Ebenso können
-4- LU505806 die einzelnen Kontaktarme eines Steckkontakts geschlitzt sein, wodurch ein- zelne Kontaktfinger gebildet werden, die zusammen einen Steckkontakt bil- den. Die Gegensteckkontakte können dann beispielsweise als Kontaktstifte oder auch als Kontaktschwerter ausgebildet sein. Vorzugsweise sind dabei die
Steckkontakte und/oder die Gegensteckkontakte federnd ausgebildet, um im eingesteckten Zustand von Steckkontakt und Gegensteckkontakt eine ausrei- chend hohe Kontaktkraft zu ermöglichen.
Die im Bereich der Leitereinführôffnungen zu den Leiteranschlussklemmen ausgebildeten Luft- und Kriechstreckenverlängerungen sind vorzugsweise dadurch realisiert, dass die Leiteranschlussklemmen zuriickversetzt zur ent- sprechenden Vorderseite bzw. Rückseite im Sockelgehäuse angeordnet sind.
Dadurch kann die Länge des durch die Leitereinführôffnung gebildeten Ka- nals von der Außenseite des Sockelgehäuses bis zur Leiteranschlussklemme verlängert werden, ohne dass sich die entsprechende AuBenabmessung des So- ckelgehäuses vergrößert. Dies ist vorteilhaft, da die Überspannungsgeräte häufig bestimmte, vorgegebenen AuBenabmessungen aufweisen. Diese kôn- nen in der Regel nicht ohne weiteres erhöht werden, da die Überspannungsge- räte zumeist zusammen mit anderen Schutzgeräten auf einer Tragschiene mon- tiert und in einem Schaltschrank eingebaut werden, wo der zur Verfügung ste- hende Platz in der Regel beschränkt ist.
Eingangs ist ausgeführt worden, dass bei den in Rede stehenden Überspan- nungsschutzgeräten in der Regel mehrere Steckerteile auf einem Gerätesockel aufgesteckt sind. Bei derartigen Überspannungsschutzgeräten weist der Gerä- tesockel eine Breite auf, die der Summe der Breiten der einzelnen Steckerteile entspricht. Bei einem Überspannungsschutzgerät mit beispielsweise vier
Steckerteilen, wobei die einzelnen Steckerteile jeweils die gleiche Breite auf- weisen, ist die Breite des Gerätesockels somit das Vierfache der Breite eines
Steckerteils.
Bei einem Überspannungsschutzgerät, das mehrere Steckerteile aufweist, sind gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung im Sockelgehäuse zusätzliche An- schlusselemente angeordnet, die jeweils einer Leiteranschlussklemme zuge- ordnet und mit dieser elektrisch leitend verbunden sind. Ein zusätzlich zu einer
Leiteranschlussklemme vorgesehenes Anschlusselement ermöglicht die elekt- rische Verbindung eines zweiten Leiters mit der Leiteranschlussklemme bzw. mit dem daran angeschlossenen Leiter. Dazu sind in der Vorderseite bzw. der
Rückseite des Sockelgehäuses Öffnungen ausgebildet, über die die Anschlus-
-5- LU505806 selemente zugänglich sind. Die zusätzlichen Anschlusselemente kônnen ins- besondere so ausgebildet sein, dass an ihnen jeweils ein Leiter angeschlossen werden kann, der an seinem abisolierten Ende einen Gabelschuh aufweist.
Vorzugsweise sind die Anschlusselemente dabei jeweils einstückig mit der
Leiteranschlussklemme ausgebildet bzw. Teil derselben.
Damit bei einem derartigen Überspannungsschutzgerät auch zwischen zwei nebeneinander angeordneten zusätzlichen Anschlusselementen eine Verlänge- rung der Luft- und Kriechstrecke gegeben ist, sind an der Vorderseite bzw. der
Rückseite des Sockelgehäuses Rippen ausgebildet, die jeweils seitlich neben einer Öffnung für das Anschlusselement angeordnet sind. Die Rippen verlau- fen dabei parallel zur Einsteckrichtung des Steckerteils in die Ausnehmung im
Sockelgehäuse und damit senkrecht zur Breitenrichtung des Sockelgehäuses und auch senkrecht zur Einsteckrichtung eines an dem zusätzlichen Anschlus- selement anzuschließenden Leiters.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Überspannungsschutzgeräts, die eine zusätzliche Luft- und Kriechstrecken- verlängerung ermöglicht, ist mindestens ein Rahmenteil vorgesehen, das an der Vorderseite und/oder an der Rückseite des Sockelgehäuses befestigbar ist.
Das Rahmenteil weist mehrere Wandelemente auf, die zumindest die einzel- nen Leitereinführöffnungen umgeben. Das Rahmenteil kann beispielsweise vier Wandelemente aufweisen und rechteckig ausgebildet sein, wobei ein der- art umlaufendes Rahmenteil im montierten Zustand eine Leitereinführöffnung umgibt. Durch ein an der Vorderseite oder an der Rückseite des Sockelgehäu- ses angeordnetes Rahmenteil ergibt sich somit eine zusätzliche Verlängerung des Kanals von der Außenseite des Rahmenteils bis zur Leiteranschluss- klemme und damit eine zusätzliche Verlängerung der Luft- und Kriechstrecke zwischen zwei benachbarten Leiteranschlussklemmen. Vorzugsweise weist ein Rahmenteil zusätzlich zu den äußeren Wandelementen auch innere Ab- schnitte auf, die zumindest teilweise in eine zugeordnete Leitereinführöffnung hineinragen.
Weist das Überspannungsschutzgerät die zuvor beschriebenen zusätzlichen
Anschlusselemente auf, so ist das Rahmenteil vorzugsweise so ausgebildet, dass die Wandelemente des Rahmenteils nicht nur eine Leitereinführöffnung, sondern zusätzlich auch die dem zusätzlichen Anschlusselement zugeordnete
Öffnung zumindest teilweise umschließt. Da das zusätzliche Anschlussele- ment elektrisch mit dem Leiteranschlusselement verbunden ist, muss dabei
-6- LU505806 zwischen der Leitereinführôffnung und der Offnung für das zusätzliche An- schlusselement kein Wandelement angeordnet sein.
Das zuvor beschriebene Rahmenteil ist vorzugsweise als vom Sockelgehäuse separates Gehäuseteil ausgebildet, das an dem Sockelgehäuse befestigt wird.
Hierzu ist an dem Rahmenteil mindestens ein Halteelement und an der Vor- derseite und/oder an der Rückseite des Sockelgehäuses mindestens ein dazu korrespondierendes Halteelement ausgebildet. Als Halteelemente kônnen bei- spielsweise Stege oder Rippen vorgesehen sein, die in korrespondierende Aus- nehmungen oder Nuten eingesteckt werden können. Die Halteelemente kon- nen auch so ausgebildet sein, dass sich miteinander verrasten, sodass ein Rah- menteil an der Vorderseite oder der Rückseite des Sockelgehäuses verrastet werden kann. Als Halteelemente kônnen dann beispielsweise Rastnasen oder
Rastzapfen vorgesehen sein, die in korrespondierende Rastausnehmungen oder Rastôffnungen eingesteckt werden können.
Die einzelnen Leiteranschlussklemmen können beispielsweise als Schrauban- schluss oder als Federkraftklemmanschluss ausgebildet sein, sodass ein an eine Leiteranschlussklemme anzuklemmender Leiter mittels einer Schraube oder einer Klemmfeder gegen einen Stromschienenabschnitt geklemmt wird.
Der Stromschienenabschnitt ist dabei mit einem zugeordneten Steckkontakt verbunden, sodass ein angeschlossener Leiter mit einem Überspannungsschut- zelement in dem entsprechenden Steckerteil elektrisch verbunden ist, wenn das Steckerteil auf das Sockelteil aufgesteckt ist.
Sind die einzelnen Leiteranschlussklemmen als Schraubanschlüsse ausgebil- det, so ist zu den einzelnen Schraubanschlüssen jeweils ein Schraubenschacht im Sockelgehäuse ausgebildet, durch den die jeweilige Schraube eines
Schraubanschlusses betätigt werden kann. Bei einer derartigen Ausgestaltung des Überspannungsschutzgeräts bzw. des Sockelteils ist am Sockelgehäuse vorzugsweise mindestens eine Abdeckung angeordnet, die aus einer ersten Po- sition, in der die Schraubenschächte zugänglich sind, in eine zweite Position, in der die Schraubenschächte nicht zugänglich sind, verbringbar, insbesondere verschwenkbar ist. In der zweiten, geschlossenen Position der Abdeckung er- folgt dadurch auch eine Verlängerung der Luft- und Kriechstrecken zwischen zwei benachbarten Schrauben zweier Schraubanschlüsse. Außerdem wird durch eine geschlossene Abdeckung die Gefahr reduziert, dass Feuchtigkeit oder Verschmutzung in die einzelnen Schraubenschächte eindringen kann.
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Im Einzelnen gibt es mehrere Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Uber- spannungsschutzgerit auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird verwie- sen sowohl auf die einzelnen Patentanspriiche als auch auf die nachfolgende
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeich- nung. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines Uber- spannungsschutzgerits, bestehend aus einem Geräteunterteil und mehreren Steckerteilen,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Sockelteils des Uberspan- nungsschutzgerits gemäß Fig. 1,
Fig. 3 das Sockelteil gemäß Fig. 2 in eine Explosionsdarstellung,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausfithrungsbei- spiels eines Sockelteils eines Uberspannungsschutzgeräts,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines Rahmenteils des Sockel- teils gemäß Fig. 4,
Fig. 6 zwei perspektivische Darstellungen eines dritten Ausfithrungs- beispiels eines Sockelteils eines Überspannungsschutzgeräts, und
Fig. 7 zwei perspektivische Darstellungen eines weiteren Ausführungs- beispiels eines Überspannungsschutzgeräts, bestehend aus einem
Geräteunterteil und mehreren Steckerteilen.
Fig. 1 zeigt ein Überspannungsschutzgerät 1, das mehrteilig ausgebildet ist, nämlich einen Gerätesockel 2 und vier Steckerteile 3 aufweist. Die Stecker- teile 3 kônnen jeweils einfach auf den U-fôrmige Gerätesockel 2 aufgesteckt und beispielsweise zum Austausch eines defekten Steckerteils 3 auch wieder einfach vom Gerätesockel 2 abgezogen werden, ohne dass dazu die an dem
Gerätesockel 2 angeschlossenen Leitungen abgetrennt werden müssen. Die
Steckerteile 3 weisen jeweils ein Steckergehäuse 30 und der Gerätesockel 2 ein Sockelgehäuse 20 auf, die miteinander verrasten, wenn die Steckerteile 3 auf den Gerätesockel 2 aufgesteckt sind. Auf den in Fig. 2 separat dargestellten
Gerätesockel 2 kônnen vier Steckerteile 3 aufgesteckt werden. Hierzu weist das Sockelgehäuse 20 eine Ausnehmung 21 auf, deren Abmessung an die Ab- messungen der Steckergehäuse 30 angepasst ist.
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Wie aus der Explosionsdarstellung des Gerätesockels 2 gemäß Fig. 3 ersicht- lich ist, weist der Gerätesockel 2 mehrere Steckkontakte 4 und mehrere, mit den Steckkontakten 4 elektrisch leitend verbundene Leiteranschlussklemmen auf. Die Leiteranschlussklemme 5, die bei dem dargestellten Ausfithrungs- 5 beispiel als Schraubanschlüsse ausgebildet sind, dienen zum Anschluss der elektrischen Leitungen eines zu schützenden Netzes an den Gerätesockel 2 und damit auch an das Überspannungsschutzgerät 1. Zum Schutz der elektri- schen Stromkreise vor Uberspannungen ist in den einzelnen Steckerteilen 3 jeweils ein, in Fig. 1 durch gestrichelte Linien angedeutetes Uberspannungs- schutzelement 6 angeordnet. Die Uberspannungsschutzelemente 6 weisen je- weils zu den Steckkontakten 4 korrespondierende Gegensteckkontakte 7 auf, die ebenfalls durch gestrichelte Linien in Fig. 1 angedeutet sind. Sind die ein- zelnen Steckerteile 3 auf den Gerätesockel 2 aufgesteckt, so sind die einzelnen
Gegensteckkontakte 7 in den korrespondierenden Steckkontakten 4 im So- ckelgehäuse 20 eingesteckt. Hierzu sind in der der Ausnehmung 21 zugewand- ten Oberseite 22 des Sockelgehäuses 20 entsprechende Offnungen 23 ausge- bildet, durch die die Gegensteckkontakte 7 in die korrespondierenden Steck- kontakte 4 eingesteckt werden kônnen.
Damit die an das Überspannungsschutzgerät 1 anzuschlieBenden Leitungen an die im Sockelgehäuse 20 angeordneten Leiteranschlussklemmen 5 ange- schlossen werden kônnen, sind in der Vorderseite 24 und der Rückseite 25 des
Sockelgehäuses 20 entsprechende Leitereinführôffnungen 26 angeordnet. Bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel kônnen durch die Leitereinführôffnungen 26 in der Vorderseite 24 des Sockelgehäuses 20 die phasenführenden Leiter L1, L2, L3 sowie der Neutralleiter N an die ent- sprechenden Leiteranschlussklemmen 5 angeschlossen werden. In der Rück- seite 25 des Sockelgehäuses 20 sind dagegen nur zwei Leitereinführôffnungen 26 angeordnet, die zu zwei Leiteranschlussklemmen 5 für den Erdleiter PE führen.
Bei dem in den Figuren dargestellten erfindungsgemäBen Überspannungs- schutzgerät 1 sind im Bereich der zu den Steckkontakten 4 führenden Offnun- gen 23 jeweils umlaufende Kragen 27 am Sockelgehäuse 20 ausgebildet, die als Luft- und Kriechstreckenverlängerungen dienen. Wie beispielsweise aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, ragen die Kragen 27 ausgehend von der
Oberseite 22 des Sockelgehäuses 20 in die Ausnehmung 21 hinein. Die ein- zelnen Kragen 27 erstrecken sich somit ausgehend von der zugeordneten Off-
-9- LU505806 nung 23 entgegengesetzt zur Einsteckrichtung E der Steckerteile 3 in den Ge- rätesockel 2. Durch die kastenfôrmigen, umlaufenden Kragen 27 verlängern sich die Luft- und Kriechstrecken sowohl zwischen den in Längsrichtung L des Gerätesockels 2 angeordneten, einem Steckerteil 3 zugeordneten beiden
Steckkontakten 4 als auch zwischen den senkrecht zur Längsrichtung L ne- beneinander angeordneten Steckkontakten 4, die zum Kontaktieren jeweils ei- nes Gegensteckkontakts 7 zweier nebeneinander auf den Gerätesockel 2 auf- gesteckter Steckerteile 3 dienen.
Auch im Bereich der Leitereinführôffnungen 26 zu den Leiteranschlussklem- men 5 ist bei dem dargestellten Sockelgehäuse 20 jeweils eine Luft- und
Kriechstreckenverlängerung realisiert. Dazu sind die Leiteranschlussklemmen 5 zurückversetzt zur entsprechenden Vorderseite 24 bzw. zur entsprechenden
Rückseite 25 im Sockelgehäuse 20 angeordnet, wodurch die Länge der durch die einzelnen Leitereinführungsôffnungen 26 gebildeten Kanäle von der Au-
Benseite des Sockelgehäuses 20 bis zu den jeweiligen Leiteranschlussklem- men 5 verlängert ist. Hierdurch erhôhen sich die Luft- und Kriechstrecken zwischen benachbarten Leiteranschlussklemmen 5.
Bei dem in den Figuren dargestellten Gerätesockeln 2 sind in dem Sockelge- häuse 20 zusätzliche Anschlusselemente 8 angeordnet, die jeweils einer Lei- teranschlussklemme 5 zugeordnet und mit dieser elektrisch leitend verbunden sind. Korrespondierend dazu sind im Sockelgehäuse 20 Offnungen 28 ausge- bildet, durch die die zusätzlichen Anschlusselemente 8 jeweils zugänglich sind. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind an der Vorderseite 24 des Sockelge- häuses 20 seitlich neben den Offnungen 28 für die Anschlusselemente 8 Rip- pen 29 ausgebildet, die sich parallel zur Einsteckrichtung E eines Steckerteils 3 erstrecken. Durch diese Rippen 29 erfolgt auch zwischen zwei nebeneinan- der angeordneten zusätzlichen Anschlusselementen 8 eine Verlängerung der jeweiligen Luft- und Kriechstrecken. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die
Rippen 29 derart seitlich neben den Offnungen 28 angeordnet, dass zwischen zwei benachbart zueinander angeordneten Offnungen 28 zwei parallel zuei- nander verlaufende Rippen 29 angeordnet sind. Hierdurch ergibt sich eine weitere Verlängerung der Kriechstrecken zwischen benachbarten Anschlus- selementen 8.
Aus der Explosionsdarstellung des Gerätesockels 2 gemäß Fig. 3 ist ersicht- lich, dass das Sockelgehäuse 20 zweiteilig ausgebildet ist. Außerdem ist er- sichtlich, dass die einzelnen Steckkontakte 4 an einer gemeinsamen Strom-
- 10 - LU505806 schienenanordnung 9 ausgebildet sind. Uber die Ausgestaltung der Strom- schienenanordnung 9 wird des jeweilige Anschlussschemata des Uber- spanungsschutzgerits 1 realisiert. Die dargestellte Stromschienenanordnung 9 realisiert eine 3+1-Schaltung, bei der auf der der Riickseite 25 des Sockel- gehäuses 20 zugewandten Seite der Stromschienenanordnung 9 die Leiteran- schlussklemmen 5 fiir den PE-Leiter und auf der der Vorderseite 24 des So- ckelgehäuses 20 zugewandten Seite der Stromschienenanordnung 9 die Lei- teranschlussklemmen 5 für den Neutralleiter N und die AuBbenleiter L1, L2,
L3 angeordnet sind.
Der in Fig. 4 dargestellte Gerätesockel 2 unterscheidet sich dadurch von dem
Gerätesockel 2 gemäß Fig. 2, dass ein zusätzliches Rahmenteil 40 an der Vor- derseite 24 des Sockelgehäuses 20 befestigt ist. Das in Fig. 5 separat darge- stellte Rahmenteil 40 weist mehrere Wandelemente 41, 42 auf, die bei dem dargestellten Ausfithrungsbeispiel miteinander verbunden sind und eine Lei- tereinführôffnung 26 und die zugeordnete Offnung 28, die einem Anschlus- selement 8 zugeordnet ist, derart umgeben, dass zwischen zwei benachbarten
Leitereinführôffnungen 26 jeweils ein Wandelement 41 angeordnet ist, das sich in Finsteckrichtung E eines Steckerteils 3 erstreckt. Die einzelnen bogen- fôrmigen Wandelemente 42 erstrecken sich jeweils oberhalb einer Offnung 28, wodurch die Luft- und Kriechstrecken zwischen nebeneinander angeordneten zusätzlichen Anschlusselementen 8 weiter erhöht werden. Drei gerade Wan- delemente 41 und ein bogenförmiges Wandelement 42 bilden dabei jeweils zusammen einen geschlossenen Teilrahmen, der eine Leitereinführöffnung 26 und die zugeordnete Öffnung 28 umschließt. Das Rahmenteil 40 weist darüber hinaus zusätzlich zu den zuvor beschriebenen äußeren Wandelementen 41, 42 auch innere Abschnitte 43 auf, die teilweise in die einzelnen Leitereinführöff- nungen 26 hineinragen.
Zur Befestigung eines Rahmenteils 40 an der Vorderseite 24 des Sockelgehäu- ses 20 weist das Rahmenteil 40 mehrere Halteelemente 44 auf, zu denen an der Vorderseite 24 des Sockelgehäuses 20 korrespondierende Halteelemente 45 ausgebildet sind. Die Halteelemente 44 sind bei dem dargestellten Ausfüh- rungsbeispiel als Rippen und Stege ausgebildet, die in korrespondierende Nu- ten und Ausnehmungen in der Vorderseite 24 des Sockelgehäuses 20 eingrei- fen.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen des erfindungsgemäßen Über- spannungsschutzgeräts 1 bzw. des Gerätesockels 2 sind die Leiteranschluss- klemmen 5 als Schraubanschlüsse ausgebildet. Daher ist im Sockelgehäuse 20
-11- LU505806 zu jedem Schraubanschluss jeweils ein Schraubenschacht 46 ausgebildet, durch den die Schraube eines Schraubanschlusses betätigt werden kann.
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel des Gerätesockels 2 ist am Sockelgehäuse 20 im Übergangsbereich von der Vorderseite 24 zur Ober- seite 22 zusätzlich eine Abdeckung 47 angeordnet, die aus einer in Fig. 6a dargestellten ersten, geöffneten Position in eine in Fig. 6b gezeigte zweite, geschlossene Position verschwenkt werden kann. In der geöffneten Position sind dabei die Schraubenschächte 46 zugänglich, sodass die darunter angeord- neten Schrauben mittels eines Schraubendrehers betätigt werden können. In der zweiten, geschlossenen Position sind dagegen die Schraubenschächte 46 abgedeckt, also nicht zugänglich.
Sind an die einzelnen Leiteranschlussklemmen 5 die entsprechenden Leiter angeschlossen, sodass die Schraubanschlüsse nicht mehr betätigt werden müs- sen, so wird die Abdeckung 47 in die zweite Position verschwenkt, was zu einer Verlängerung der Luft- und Kriechstrecken zwischen zwei benachbarten
Schrauben zweier Schraubanschlüsse führt. Befindet sich die Abdeckung 47 in ihrer geschlossenen Position, so wird darüber hinaus das Risiko des Ein- dringens von Schmutz oder Feuchtigkeit in die einzelnen Schraubenschächte 46 verringert.
Aus Fig. 7 ist schließlich noch ersichtlich, dass an der Rückseite 25 des So- ckelgehäuses 20 ein Fernmeldestecker 48 angeschlossen werden kann. In dem
Sockelgehäuse 20 ist dann korrespondierend zum Fernmeldestecker 48 ein entsprechender Fernmeldekontakt angeordnet, über den insbesondere der Zu- stand der einzelnen Überspannungsschutzelemente 6 ausgegeben werden kann. Weist der Gerätesockel 2 keinen Fernmeldekontakt auf oder ist an dem
Gerätesockel 2 kein Fernmeldestecker 48 angeschlossen, so sind die entspre- chenden Öffnungen durch Blindstopfen 49 verschlossen, sodass durch die ent- sprechenden Öffnungen keine Verschmutzung oder Reste von abisolierten
Leitern eindringen können. Die Blindstopfen 49 sind dabei vorzugsweise so ausgebildet, dass sie im montierten Zustand an dem Sockelgehäuse 20 verras- ten, sodass sie nicht ungewollt herausfallen können.
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Bezugszeichen 1. Überspannungsschutzgerät 2. Gerätesockel 3. Steckerteil 4. Steckkontakte 5. Leiteranschlussklemmen 6. Überspannungsschutzelement 7. Gegensteckkontakt 8. Anschlusselemente 9. Stromschienenanordnung 20. Sockelgehäuse 21. Ausnehmung 22. Oberseite 23. Öffnung 24. Vorderseite 25. Rückseite 26. Leitereinführöffnungen 27. Kragen 28. Öffnung (Anschlusselemente) 29. Rippen 30. Steckergehäuse 40. Rahmenteil 41. Wandelemente 42. Wandelement 43. Abschnitte 44. Halteelement 45. Halteelement 46. Schraubenschacht 47. Abdeckung 48. Fernmeldestecker 49. Blindstopfen
E Einsteckrichtung
L Längsrichtung
Claims (10)
1. Überspannungsschutzgerät (1), mit einem Gerätesockel (2) und min- destens einem auf den Gerätesockel (2) aufsteckbaren Steckerteil (3), wobei der Gerätesockel (2) ein Sockelgehäuse (20) mit einer Ausnehmung (21) zur Aufnahme des Steckerteils (3), Steckkontakte (4) und mit den Steckkon- takten (4) verbundene Leiteranschlussklemmen (5) aufweist, wobei das mindestens eine Steckerteil (3) ein Steckergehäuse (30), ein in dem Steckergehäuse (30) angeordnetes Überspannungsschutzelement (6) und zu den Steckkontakten (4) korrespondierende Gegensteckkontakte (7), die mit dem Überspannungsschutzelement (6) elektrisch leitend verbunden sind, auf- weist, wobei die Steckkontakte (4) und die Leiteranschlussklemmen (5) im Sockel- gehäuse (20) angeordnet sind, wobei in der der Ausnehmung (21) zugewandten Oberseite (22) des Sockel- gehäuses (20) Öffnungen (23) ausgebildet sind, durch die Gegensteckkontakte (7) in die korrespondierenden Steckkontakte (4) einsteckbar sind, und wobei in der Vorderseite (24) und der Rückseite (25) des Sockelgehäuses (20) Lei- tereinführöffnungen (26) angeordnet sind, über die die Leiteranschlussklem- men (5) zugänglich sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Öffnungen (23) und/oder im Bereich der Leitereinführ- öffnungen (26) jeweils eine Luft- und Kriechstreckenverlängerung ausgebil- det ist.
2. Überspannungsschutzgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die im Bereich der Öffnungen (23) ausgebildeten Luft- und Kriech- streckenverlängerungen jeweils als umlaufende Kragen (27) ausgebildet sind, die jeweils in die Ausnehmung (21) hineinragen.
3. Überspannungsschutzgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die im Bereich der Leitereinführôffnungen (26) ausgebil- deten Luft- und Kriechstreckenverlängerungen dadurch realisiert sind, dass die Leiteranschlussklemmen (5) zur entsprechenden Vorderseite (24) oder Rückseite (25) des Sockelgehäuses (20) zurückversetzt im Sockelgehäuse (20) angeordnet sind.
-14- LU505806
4. Überspannungsschutzgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit mindestens zwei auf den Gerätesockel (2) aufsteckbaren Steckerteilen (3) dadurch gekennzeichnet, dass im Sockelgehäuse (20) zusätzliche Anschluss- elemente (8) angeordnet sind, die jeweils einer Leiteranschlussklemme (5) zu- geordnet und mit dieser elektrisch leitend verbunden sind, dass die Anschlus- selemente (8) jeweils über eine Öffnung (28) zugänglich sind, die in der Vor- derseite (24) oder Rückseite (25) des Sockelgehäuses (20) angeordnet sind, und dass an der Vorderseite (24) und/oder der Rückseite (25) des Sockelgehäuses (20) Rippen (29) ausgebildet sind, die jeweils seitlich neben einer Öffnung (28) für ein Anschlusselement (8) angeordnet sind und parallel zur Einsteck- richtung (E) des Steckerteils (3) in die Ausnehmung (21) im Sockelgehäuse (20) verlaufen.
5. Überspannungsschutzgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rahmenteil (40) vorgesehen ist, das an der Vorderseite (24) und/oder an der Rückseite (25) des Sockelgehäuses (20) befestigbar ist, und dass das Rahmenteil (40) Wandelemente (41) auf- weist, die zumindest die einzelnen Leitereinführöffnungen (26) umgeben.
6. Überspannungsschutzgerät (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich- net, dass das mindestens eine Rahmenteil (40) Abschnitte (42) aufweist, die zumindest teilweise in die einzelnen Leitereinführöffnungen (26) hineinragen.
7. Überspannungsschutzgerät (1) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass das mindestens eine Rahmenteil (40) an der Vorderseite (24) und/oder an der Rückseite (25) des Sockelgehäuses (20) befestigbar ist, wozu an dem Rahmenteil (40) mindestens ein Halteelement (44) und an der Vorderseite (24) und/oder an der Rückseite (25) des Sockelgehäuses (20) min- destens ein dazu korrespondierendes Halteelement (45) ausgebildet ist.
8. Überspannungsschutzgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wo- bei die einzelnen Leiteranschlussklemmen (5) als Schraubanschlüsse ausge- bildet sind und wobei zu den einzelnen Schraubanschlüssen jeweils ein Schraubenschacht (46) im Sockelgehäuse (20) ausgebildet ist, dadurch ge- kennzeichnet, dass mindestens eine Abdeckung (47) am Sockelgehäuse (20) angeordnet ist, die aus einer ersten Position, in der die Schraubenschächte (46) zugänglich sind, in eine zweite Position, in der die Schraubenschächte (46) nicht zugänglich sind, verbringbar, insbesondere verschwenkbar 1st.
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9. Überspannungsschutzgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gerätesockel (2) einen Anschlusskon- takt für eine Fernmeldung angeordnet ist und dass das Sockelgehäuse (20) eine Öffnung aufweist, in die ein Fernmeldestecker (48) einsteckbar ist.
10. Uberspannungsschutzgerit (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich- net, dass die Öffnung für den Fernmeldestecker (48) mit einem Blindstopfen (49) verschlossen ist, wenn kein Fernmeldestecker (48) in der Öffnung einge- steckt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU505806A LU505806B1 (de) | 2023-12-18 | 2023-12-18 | Überspannungsschutzgerät |
| PCT/EP2024/086533 WO2025132192A1 (de) | 2023-12-18 | 2024-12-16 | Überspannungsschutzgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU505806A LU505806B1 (de) | 2023-12-18 | 2023-12-18 | Überspannungsschutzgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU505806B1 true LU505806B1 (de) | 2025-06-19 |
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ID=89474188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU505806A LU505806B1 (de) | 2023-12-18 | 2023-12-18 | Überspannungsschutzgerät |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU505806B1 (de) |
| WO (1) | WO2025132192A1 (de) |
Citations (6)
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- 2023-12-18 LU LU505806A patent/LU505806B1/de active IP Right Grant
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2024
- 2024-12-16 WO PCT/EP2024/086533 patent/WO2025132192A1/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2025132192A1 (de) | 2025-06-26 |
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|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20250619 |