LU103264B1 - Halterungssystem zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger - Google Patents
Halterungssystem zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem StaubsaugerInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Halterungssystem zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger. Das Halterungssystem umfasst eine Halteplatte des Staubsauger-Filterbeutels und eine Halteplatten-Aufnahme mit einer Auflagefläche für die Halteplatte. Dabei umfasst die Auflagefläche eine dreidimensionale Struktur, umfassend mindestens eine Erhöhung und/oder mindestens eine Vertiefung und/oder mindestens eine Ausnehmung, und die Halteplatte umfasst auf einer der Auflagefläche zugewandten Seite eine zu der Struktur komplementäre dreidimensionale Gegenstruktur, die derart ausgebildet ist, dass sie formschlüssig mit der Struktur der Auflagefläche in Eingriff bringbar ist.
Description
Halterungssystem zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Halterungssystem zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger.
Herkömmliche Staubsauger-Filterbeutel umfassen typischerweise ein luftfilterndes Filtermedium und eine mit dem Filtermedium verbundene Halteplatte zur Verbindung zwischen Filterbeutel und Staubsau- ger. In der Halteplatte befindet sich eine Öffnung, durch die beim Staubsaugen der mit Staub und Schmutz versehene Luftstrom in den Filterbeutel gesaugt wird. Um einen korrekten Betrieb des Staubsaugers si- cherzustellen, sollten Staubsauger und Staubsauger-Filterbeutel aufeinander abgestimmt sein. Beispiels- weise benötigt der Filterbeutel die richtige Größe, um eine optimale Raumausnutzung innerhalb eines
Staubsammelraums des Staubsaugers und eine optimale Aufnahmekapazität des Filterbeutels für Staub und Schmutz zu erreichen. Zu diesem Zweck achten Hersteller vermehrt darauf, dass Staubsauger nur mit
Filterbeuteln betrieben werden können, die speziell für diesen Staubsauger vorgesehen sind.
Aus der EP 2 744 383 A1 ist eine Halteplatte für einen Staubsauger-Filterbeutel bekannt, die auf der einen
Seite einen darin ausgebildeten Schlüssel und auf der gegenüberliegenden Seite eine konkave Ausneh- mung jeweils am äußeren seitlichen Randabschnitt aufweist. In einer Montageposition drückt eine gerä- teseitige Feder seitlich in die konkave Ausnehmung der Halteplatte, sodass der Schlüssel gegen ein ent- sprechend ausgebildetes Schloss im Gehäuse des Staubsaugers gedrückt wird. Zwischen Schlüssel und
Schloss findet ein formschlüssiger Eingriff statt, sodass die Halteplatte in Position gehalten wird. Durch die Codierung der Halteplatte mit einem Schlüssel, der in das geräteseitige Schloss passen muss, wird vermieden, dass ein nicht für den Staubsauger geeigneter Filterbeutel verwendet wird.
Der Wechsel eines Staubsaugerbeutels mit diesen Eigenschaften erfordert viele, teilweise komplizierte,
Handhabungsschritte. So muss beim Einsetzen eines neuen leeren Filterbeutels die Halteplatte zunächst gezielt in einen schmalen Schlitz einer Halteplatten-Aufnahme geschoben werden. Zudem kann sich die
Halteplatte beim Einsetzen und/oder der Entnahme aufgrund der nur einseitig und seitlich wirkenden
Federkraft leicht verkanten.
Angesichts dessen ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Halterungssystem zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger bereitzustellen, das die Handhabung beim Einbau und der Entnahme des Staubsauger-Filterbeutels in den Staubsauger bzw. aus dem Staubsauger verbes- sert. Diese Aufgabe wird durch das Halterungssystem nach Anspruch 1 gelöst. Weitere Aspekte finden sich in den jeweiligen Unteransprüchen.
Erfindungsgemäß wird ein Halterungssystem zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem
Staubsauger bereitgestellt. Das Halterungssystem umfasst eine Halteplatte des Staubsauger-Filterbeutels und eine Halteplatten-Aufnahme mit einer Auflagefläche für die Halteplatte, wobei die Auflagefläche eine dreidimensionale Struktur, umfassend mindestens eine Erhöhung und/oder mindestens eine Vertiefung und/oder mindestens eine Ausnehmung, aufweist, wobei in der Halteplatte auf einer der Auflagefläche zugewandten Seite eine zu der Struktur komplementäre dreidimensionale Gegenstruktur ausgebildet ist, und wobei die Gegenstruktur derart ausgebildet ist, dass sie formschlüssig mit der Struktur der Auflage- fläche in Eingriff bringbar ist.
Durch die Merkmale des Halterungssystems wird die Handhabung für einen Benutzer beim Ein- und Aus- bau des Staubsauger-Filterbeutels vereinfacht. Gemäß der vorliegenden Erfindung genügt es, die struktu- rierte Halteplatte auf die Auflagefläche zu legen und mit der Struktur der Auflagefläche in Eingriff zu brin- gen, um die Halteplatte in einer vorgegebenen Position korrekt zu platzieren. Ein Verkanten der Halte- platte kann dabei nicht auftreten. Insbesondere wirkt auch keine seitliche Kraft auf die Halteplatte. Bei der Entnahme des Staubsauger-Filterbeutels kann der Benutzer die Halteplatte einfach und intuitiv von der Auflagefläche entfernen bzw. abheben.
Durch den formschlüssigen Eingriff zwischen der Auflagefläche und der Halteplatte wird die Halteplatte auf der Auflagefläche gegen eine im Wesentlichen parallel zur Auflagefläche wirkende Kraft gehalten. Die
Halteplatte verbleibt also gegen die parallel zur Auflagefläche wirkende Kraft in einer vorgegebenen Po- sition. Anders ausgedrückt wirkt der Formschluss senkrecht zu einer Auflagerichtung, also senkrecht zu einer Richtung, in der die Halteplatte auf die Auflagefläche gelegt wird.
Die Halteplatte weist eine Oberseite und eine Unterseite auf. Wenn die Halteplatte auf der Auflagefläche liegt, ist die Unterseite der Auflagefläche zugewandt und die Oberseite der Auflagefläche abgewandt. In- sofern ist die Gegenstruktur in der Unterseite der Halteplatte ausgebildet. Die Oberseite der Halteplatte kann eine ebene Fläche sein, kann allerdings auch eine Strukturierung aufweisen.
Die Auflagefläche weist eine Vertiefung und/oder eine Ausnehmung auf. Der Unterschied zwischen diesen beiden Elementen besteht darin, dass eine Vertiefung einen Boden aufweist, während eine Ausnehmung auch als Durchgangsloch bezeichnet werden kann und keinen Boden aufweist. Eine Erhöhung ist sowohl zu einer Vertiefung als auch zu einer Ausnehmung komplementär, weil in beiden Fällen ein formschlüssi- ger Eingriff möglich ist.
Eine Halterung der Halteplatte kann auch gegen eine senkrecht zur Auflagefläche wirkende Kraft beim
Verschließen des Staubsaugers erfolgen, beispielsweise indem ein Saugstutzen auf eine Öffnung in der
Halteplatte gedrückt wird. So kann auch ein Formschluss in der Auflagerichtung implementiert werden.
Dadurch wird zugleich auch staubhaltige Luft durch die Öffnung in das Filtermedium geleitet. Hier zeigt sich die Bedeutung der vorgegebenen Position. Sie bestimmt die korrekte Ausrichtung der Halteplatte auf der Auflagefläche, sodass der Saugstutzen präzise auf die Öffnung in der Halteplatte gedrückt wird und die staubhaltige Luft durch die Öffnung in das Filtermedium bzw. das Filtermedium eingeleitet wird.
Nachfolgend werden noch weitere Möglichkeiten genannt, die Halteplatte parallel zu der Auflagerichtung auf der Auflagefläche zu halten. Zunächst werden konkretere Ausgestaltungen für die Struktur und die
Gegenstruktur vorgestellt.
Die Struktur kann zwei Erhöhungen umfassen, die stiftartig ausgebildet sind und die Gegenstruktur kann zwei Vertiefungen oder Ausnehmungen umfassen, die mit den stiftartigen Erhöhungen in Eingriff bringbar sind.
Es kann vorteilhaft sein, wenn die Struktur und die Gegenstruktur jeweils mindestens zwei Elemente um- fassen, wobei ein Element eine Erhebung oder eine Vertiefung/Ausnehmung bezeichnet. Eine Halterung an nur einem Element kann nicht zwingend eine vordefinierte Position auf der Auflagefläche definieren, weil sich die Halteplatte noch um das eine Element drehen kann. Durch die Verwendung von zwei oder mehr komplementären Elementen wird die vordefinierte Position jedoch eindeutig festgelegt.
Eine stiftartige Erhöhung kann insbesondere im Wesentlichen eine Kegelform, Kegelstumpfform oder eine
Zylinderform aufweisen, ist allerdings nicht auf diese Formen beschränkt.
Die Erhöhungen in der Struktur indizieren einem Benutzer klar, wie die Halteplatte mit den Ausnehmun- gen oder Vertiefungen korrekt auf der Auflagefläche in der vorgegebenen Position platziert werden muss und erlauben eine einfache Handhabung. Zudem bieten die Erhöhungen in der Struktur im Eingriff mit den Vertiefungen bzw. Ausnehmungen in der Gegenstruktur einen Formschluss, die die Halteplatte in der vorgegebenen Position gegen eine im Wesentlichen parallel zur Auflagefläche wirkende Kraft festhält. Die
Platzierung der Halteplatte wird dem Benutzer für den Fall von Ausnehmungen in der Halteplatte weiter erleichtert, weil der zu erzielende Formschluss zwischen der Struktur und der Gegenstruktur visuell leich- ter zu erfassen ist, wenn die Erhöhungen in die Ausnehmungen eingreifen.
Die Struktur kann zwei Vertiefungen oder Ausnehmungen umfassen und die Gegenstruktur kann zwei
Erhöhungen umfassen, die stiftartig ausgebildet sind, und die mit den Vertiefungen oder Ausnehmungen in Eingriff bringbar sind.
Diese Ausgestaltung der Struktur und Gegenstruktur ist im Wesentlichen komplementär zur vorherigen — Ausgestaltung und bietet daher den gleichen Vorteil hinsichtlich einer einfachen Handhabung. Auch bietet der Formschluss eine hohe Stabilität gegen eine Verschiebung der Halteplatte senkrecht zur Auflagerich- tung.
Beispielsweise kann die Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme perforiert sein. Die Perforierung kann insbesondere rasterförmig sein. Die Perforierung entspricht der Struktur mit einer Mehrzahl von Vertie- fungen oder sogar Ausnehmungen.
Die Struktur kann eine stiftartige Erhöhung und weiterhin eine Vertiefung oder Ausnehmung umfassen.
In diesem Fall kann die Gegenstruktur eine Vertiefung oder eine Ausnehmung umfassen, die mit der stift- artigen Erhöhung der Struktur formschlüssig in Eingriff bringbar ist, sowie eine Erhöhung umfassen, die mit der Vertiefung oder der Ausnehmung der Struktur in Eingriff bringbar ist.
Mit anderen Worten, eine Erhöhung der Struktur (und damit auf der Auflagefläche) ist mit einer Vertie- fung oder Ausnehmung der Gegenstruktur (und damit in der Halteplatte) formschlüssig in Eingriff bringbar und eine Vertiefung oder eine Ausnehmung in der Auflagefläche ist mit einer Erhöhung auf der Halteplatte in formschlüssig Eingriff bringbar. Auch eine solche Konfiguration illustriert dem Benutzer einfach die kor- rekte Positionierung der Halteplatte auf der Auflagefläche und bietet ebenfalls eine hohe Stabilität durch den Formschluss.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die mindestens eine Vertiefung oder Ausnehmung in der
Struktur rillenartig ist, und die Gegenstruktur mindestens eine komplementäre Erhebung umfasst, die mit der oder den rillenartigen Vertiefungen formschlüssig in Eingriff bringbar ist.
Eine Rille bezeichnet eine schmale, längliche Vertiefung in einer Oberfläche, hier in der Auflagefläche. Der
Verlauf der rillenartigen Vertiefung bzw. der Vertiefungen ist dabei nicht beschränkt und kann beispiels- weise geradlinig oder gekrümmt sein. Letzteres umfasst insbesondere Spiralen oder konzentrische Kreise.
Ebenfalls denkbar ist ein unregelmäßiger Verlauf, in Anlehnung an einen mäandernden Fluss. Die Gegen- struktur ist zu dieser rillenartigen Struktur komplementär. Die Rillen können auch geometrische Formen wie Buchstaben und/oder Zahlen ausbilden.
Diese Ausgestaltung bietet ebenfalls die zuvor genannten Vorteile der einfachen Handhabung und guten
Stabilität der Halterung der Halteplatte auf der Auflagefläche.
Das Halterungssystem kann weiterhin ein Schließelement umfassen, das eine geöffnete und eine ge- schlossene Position einnehmen kann. Das Schließelement kann einen Rasthaken umfassen, der derart am
Schließelement angeordnet ist, dass er in der geschlossenen Position des Schließelements mit der Halte- platten-Aufnahme oder der Halteplatte verrastet, sodass das Schließelement in der geschlossenen Posi-
tion durch den Rasthaken gehalten wird, und wobei das Schließelement ausgebildet ist, in der geschlos- senen Position die Halteplatte gegen eine Bewegung senkrecht zur Auflagefläche der Halteplatten-Auf- nahme festzuhalten.
Ein Rasthaken (auch als Schnapphaken bekannt) bezeichnet ein Element zum formschlüssigen Verbinden 5 von Bauteilen. Ein Rasthaken kann ein Fügeteil umfassen, das mit dem zu verbindenden Bauteil in Eingriff bringbar ist und die Verrastung herstellt. Beispielsweise kann das Fügeteil ein Vorsprung an dem Rastha- ken sein, das für den Eingriff mit dem weiteren Bauteil ausgebildet ist. Ein Fügeteil des Rasthakens ver- rastet mit der Halteplatten-Aufnahme oder der Halteplatte und stellt auf diese Weise den Formschluss her. Die Verrastung kann reversibel sein, indem der Formschluss zwischen der Halteplatten-Aufnahme bzw. der Halteplatte und dem Rasthaken lösbar ist.
Das Schließelement kann ausgebildet sein, in der geschlossenen Position die Halteplatte auch gegen eine
Bewegung senkrecht zur Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme festzuhalten, sodass die Halteplatte entlang aller drei Bewegungsachsen festgehalten wird. Durch das Schließelement wird die Halteplatte also in der vorgegebenen Position festgehalten oder fixiert. Das Schließelement kann derart ausgebildet sein, dass in der geöffneten Position, die beschriebene Bewegung senkrecht zur Auflagefläche nicht einge- schränkt ist. Die Verrastung stellt darüber hinaus sicher, dass das Schließelement in der geschlossenen
Position verbleibt.
Das Schließelement kann zwischen der geöffneten Position und der geschlossenen Position verschwenk- bar sein. Somit kann das Schließelement eine Schwenkachse besitzen. Die Schwenkachse kann in der
Ebene der Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme liegen. Alternativ kann die Schwenkachse oberhalb der Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme angeordnet sein.
Damit ist das Schließelement nicht als separates Element vor, sondern ist Teil des Staubsaugers oder sogar
Teil der Halteplatten-Aufnahme und kann damit beispielsweise nicht im Laufe der Zeit verlorengehen.
Eine Verschwenkung zwischen zwei festgelegten Positionen erleichtern einem Benutzer zudem die Hand- habung des Schließelements und dessen korrekter Einsatz im Zusammenhang mit der Halteplatte und der
Halteplatten-Aufnahme.
Die Halteplatte kann einen Rasthaken-Lagerabschnitt aufweisen, der ausgebildet ist, mit dem Rasthaken zusammenzuwirken, sodass das Schließelement in der geschlossenen Position mit dem Rasthaken-Lager- abschnitt verrastet.
Es kann von Vorteil sein, wenn das Schließelement derart ausgebildet ist, dass der Rasthaken mit der
Halteplatte verrastet. So kann beispielsweise sichergestellt werden, dass die Verrastung nur dann statt- findet, wenn eine Halteplatte auf der Halteplatten-Aufnahme angeordnet ist und das Schließelement wird nur dann in der geschlossenen Position gehalten.
Das Halterungssystem kann weiterhin einen Lösemechanismus umfassen, der ausgebildet ist, die Verras- tung zwischen dem Rasthaken und der Halteplatten-Aufnahme oder zwischen dem Rasthaken und der
Halteplatte zu lösen.
Durch einen Lösemechanismus kann die Verrastung zwischen dem Schließelement (bzw. dem Rasthaken) und der Halteplatte bzw. der Halteplatten-Aufnahme wieder gelöst werden. Dabei kann die Verrastung insbesondere reversibel gelöst werden, sodass das Schließelement für eine Vielzahl von Verwendungszyk- len eingesetzt werden kann. Um den Rasthaken zu lösen kann dieser beispielsweise (leicht) gebogen wer- den, sodass das Fügeteil nicht mehr in die Halteplatten-Aufnahme bzw. die Halteplatte formschlüssig ein- greift und so freigegeben wird. Der Lösemechanismus kann demnach eine entsprechende Einrichtung zur
Verbiegung des Rasthakens umfassen.
Das Halterungssystem kann weiterhin ein Federelement umfassen, das eine Federkraft ausübt, die das
Schließelement in Richtung der geöffneten Position drückt. Alternativ gesagt kann das Federelement eine
Kraft ausüben, die entgegen einer Haltekraft des Rasthakens wirkt.
Wenn der Rasthaken nicht mit der Halteplatten-Aufnahme bzw. der Halteplatte verrastet ist, führt die
Federkraft schließlich dazu, dass das Schließelement in die geöffnete Position oder zumindest in Richtung der geöffneten Position gedrückt wird. Wenn der Rasthaken mit der Halteplatten-Aufnahme bzw. der
Halteplatte verrastet ist, wird das Schließelement gegen die Federkraft durch die Verrastung in der ge- schlossenen Position gehalten.
Das Federelement kann eine Schenkelfeder, eine Spiralfeder, eine Schraubenfeder, eine Radfeder, einer
Bügelfeder, eine Stabfeder oder eine Blattfeder umfassen oder eine Kombination der zuvor genannten
Federtypen beinhalten.
Das Federelement kann an der Halteplatten-Aufnahme und/oder dem Schließelement angebracht sein.
Alternativ kann das Federelement auch an einer anderen Komponente, beispielsweise einem Gehäuse des Staubsaugers angebracht sein. Wichtig ist, dass auf das Schließelement in seiner geschlossenen Posi- tion eine durch das Federelement ausgeübte Federkraft wirkt, die das Schließelement in Richtung der geöffneten Position drückt. Für den Fall einer Schenkelfeder kann das Zentrum der Schenkelfeder an der
Schwenkachse des Schließelements angeordnet sein. Einer der beiden Schenkel der Schenkelfeder drückt dabei gegen das Schließelement, während der andere Schenkel gegen die Halteplatten-Aufnahme oder das Gehäuse drückt.
Wenn die Verrastung zwischen dem Schließelement und der Halteplatten-Aufnahme bzw. der Halteplatte gelöst wird, öffnet sich das Schließelement automatisch und muss nicht vom Benutzer in einem separaten
Handhabungsschritt geöffnet werden. Dies vereinfacht die Handhabung oder Verwendung der Vorrich- tung.
Die Halteplatten-Aufnahme kann weiterhin ein Lagerelement umfassen, das ausgebildet ist, die Halte- platte gegen eine Bewegung senkrecht zur Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme zu halten. Damit schränkt das Lagerelement eine Bewegung der Halteplatte zumindest entlang einer Achse ein.
Bei einer Verrastung zwischen dem Schließelement und der Halteplatten-Aufnahme bzw. der Halteplatte ist es im Sinne einer verbesserten Stabilität sinnvoll, die Halteplatte gegen eine etwaige Entfernung von der Halteplatten-Aufnahme senkrecht zur Auflagefläche zu halten. Zudem definiert das Lagerelement die vorgegebene Position der Halteplatte auf der Halteplatten-Aufnahme und gibt dem Benutzer so eine Ori- entierung, wie die Halteplatte einzulegen ist. Dadurch wird die Handhabung für den Benutzer vereinfacht und einem eventuellen fehlerhaften Einsetzen der Halteplatte vorgebeugt. Zudem ist die Halteplatte durch das Lagerelement derart gehalten, dass die Halteplatte nicht durch die Federkraft von der Halte- platten-Aufnahme gehoben werden kann.
Das Lagerelement kann eine starre Komponente der Halteplatten-Aufnahme sein. Alternativ kann das La- gerelement eine flexible Komponente der Halteplatten-Aufnahme sein und beispielsweise in seine vorge- — sehene Lagerposition, in der die Halteplatte fixiert wird, verschwenkt werden, wenn die Halteplatte auf der Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme angeordnet ist.
Der Vorteil einer solchen Anordnung des Lagerelements besteht darin, dass die Halteplatte frei auf die
Halteplattenaufnahme gelegt werden kann und dabei nicht durch das Lagerelement behindert werden kann. Der Handhabung für einen Benutzer wird so weiter vereinfacht.
Die Halteplatte kann ein Material aus Rezyklaten und/oder nachwachsenden Rohstoffen umfassen. Unter
Rezyklate fällt beispielsweise wiederverwendeter (recycleter) Kunststoff. Nachwachsende Rohstoffe schließen insbesondere Papier, Pappe, Heu oder andere pflanzenbasierte Materialien ein. Beispiele für rezyklierten Kunststoff sind rezykliertes Polypropylen (rPP), rezykliertes Polyethylen (rPE), rezykliertes Po- lyethylenterephthalat (rPET) oder Mischungen davon. Insbesondere kann es sich um rezyklierte Kunst- stoffe gemäß einer oder mehrerer der DIN-Normen EN 15342:2008-02, EN15344:2008-02, EN 15345:2008-02, oder EN 15346:2015-01 handeln.
Staubsauger-Filterbeutel, einschließlich der Halteplatte, können Wegwerfbeutel sein. Sie können also da- rauf ausgelegt sein, nach der Verwendung, wenn sie voll sind, entsorgt zu werden. Daher ist es aus Grün- den der Nachhaltigkeit vorteilhaft, zumindest die Halteplatte aus einem der genannten Stoffe zu fertigen.
Zudem betrifft die vorliegende Erfindung einen Staubsauger umfassend ein Gehäuse mit einem Deckel und das beschriebene Halterungssystem, wobei das Halterungssystem in einem Staubsammelraum ange- ordnet ist, wobei der Deckel verschwenkbar mit dem Gehäuse verbunden ist, und wobei der Deckel aus- gebildet ist, den Staubsammelraum zu verschließen.
Ein Staubsauger umfassend das beschriebene Halterungssystem bietet ebenfalls die Vorteile, die bereits im Zusammenhang mit dem Halterungssystem genannt wurden. Dies sind insbesondere die vereinfachte
Handhabung und die Vermeidung von Beschädigungen des Staubsaugers.
Weiterhin kann der Staubsauger ein Halterungssystem mit einem Schließelement umfassen, wobei der
Deckel des Gehäuses schließbar ist, wenn sich das Schließelement in der geschlossenen Position befindet, und wobei der Deckel des Gehäuses nicht schließbar ist, wenn sich das Schließelement in der geöffneten
Position befindet.
Das Schließelement in der geöffneten Position verhindert, dass der Deckel des Gehäuses geschlossen wer- den kann. Der Deckel ist ein verschwenkbarer Teil des Gehäuses, der zum Verschließen beispielsweise mit dem Rest des Gehäuses verrastet. Das Schließelement in der geöffneten Position kann die Verschwenkung des Deckels blockieren, indem das Schließelement in der geöffneten Position an dem Gehäuse vorsteht, sodass der Deckel nicht mit dem Rest des Gehäuses verrasten kann. Wie zuvor erklärt, bleibt das Schlie- ßelement in der geöffneten Position, wenn ein Federelement vorgesehen ist und keine Halteplatte auf der Halteplatten-Aufnahme angeodnet ist, weil der Rasthaken nicht verrasten kann und die Federkraft das Schließelement in Richtung der geöffneten Position drückt. Wenn infolgedessen der Deckel nicht ge- schlossen werden kann und geöffnet bleibt, kann allerdings kein Saugbetrieb erfolgen, weil der Staubsau- ger durch den geöffneten Deckel Umgebungsluft in das Gebläse zieht und keine Saugwirkung erzielt. Eine
Beschädigung des Staubsaugers durch Saugen ohne Staubsauger-Filterbeutel, die insbesondere dadurch verursacht werden kann, dass Staub und Schmutz in das Gebläse gelangen, kann dadurch effizient verhin- dert werden.
Ebenfalls betrifft die vorliegende Erfindung einen Staubsauger-Filterbeutel umfassend ein Filtermedium, insbesondere umfassend einen Vliesstoff, und eine fest mit dem Filtermedium verbundene Halteplatte, wobei es sich bei der Halteplatte um eine zuvor beschriebene Halteplatte handelt, die für ein zuvor be- schriebenes Halterungssystem geeignet ist. In einer Unterseite der Halteplatte ist also eine dreidimensio-
nale Struktur ausgebildet, die mindestens eine Erhöhung und/oder eine Vertiefung und/oder eine Aus- nehmung umfasst. Die Verbindung zwischen der Halteplatte und dem Filtermedium kann luftdicht sein.
Die Verbindung kann eine Klebeverbindung, eine Klemmverbindung oder eine Schweilsverbindung sein.
Bei dem Staubsauger-Filterbeutel kann es sich optional um einen Flachbeutel handeln.
Durch die Kompatibilität des Staubsauger-Filterbeutels mit dem beschriebenen Halterungssystem (die
Kompatibilität wird unter anderem durch die Verwendung der zuvor beschriebenen Halteplatte erzielt) wird der Vorteil einer vereinfachten Handhabung für den Benutzer erreicht.
Weitere Merkmale und Vorteile werden nachfolgend anhand der beispielhaften Figuren erläutert. Dabei zeigen:
Figur 1 ein Halterungssystem zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsau- ger nach einer ersten Ausführungsform in einer Schrägansicht;
Figur 2 ein Halterungssystem nach einer zweiten Ausführungsform in einer Schrägansicht;
Figur 3 ein Halterungssystem nach einer dritten Ausführungsform in einer Schrägansicht;
Figur 4 ein Halterungssystem nach einer vierten Ausführungsform in einer Schrägansicht;
Figur 5 ein Halterungssystem nach einer fünften Ausführungsform in einer Schrägansicht; und
Figur 6 einen Staubsauger umfassend ein Halterungssystem in einer Schrägansicht.
Im Folgenden und in den Figuren werden in den verschiedenen Ausführungsbeispielen, sofern nicht an- ders spezifiziert, die gleichen Bezugszeichen für gleiche oder entsprechende Merkmale verwendet.
Figur 1 zeigt ein Halterungssystem 20 zur Halterung eines Staubsauger-Filterbeutels in einem Staubsauger nach einer ersten Ausführungsform. Das Halterungssystem 20 umfasst eine Halteplatten-Aufnahme 5 mit einer Auflagefläche 5a und eine Halteplatte 2 des Staubsauger-Filterbeutels. Zur besseren Übersichtlich- keit ist kein vollständiger Staubsauger-Filterbeutel mit der Halteplatte 2 und einem Filtermedium darge- stellt.
Die Auflagefläche 5a weist eine dreidimensionale Struktur 8 auf, die zwei Erhöhungen aufweist. Diese
Erhöhungen sind im Wesentlichen stiftartig ausgebildet. Im gezeigten Beispiel bedeutet dies, dass die Er- hôhungen die Form eines Zylinders besitzen, allerdings sind auch andere Formen für die Erhôhungen denkbar. So kann ein Querschnitt der Erhöhungen nicht nur kreisférmig sein, sondern beispielsweise auch rechteckig, dreieckig, oder andersférmig insbesondere polygon sein. Darüber hinaus kann die Erhöhung auch über einen Winkel verfügen, sodass insbesondere auch Kegel, Kegelstümpfe, Pyramiden, etc. mög- lich sind.
Die Halteplatte 2 weist eine Oberseite und eine Unterseite auf, wobei die Oberseite in der Figur nach oben zeigt. Die Halteplatte 2 besitzt eine Öffnung 14, durch die ein mit Staub und Schmutz belasteter Saugluft- strom beim Staubsaugen in das Filtermedium geleitet wird. Um die Öffnung 14 herum befindet sich eine
Dichtung 15, die beispielsweise aus einem thermoplastischen Elastomer besteht oder diesen umfasst. Die
Unterseite ist der Auflagefläche 5a zugewandt und in einer bestimmungsgemäßen Verwendung auf der
Auflagefläche 5a angeordnet bzw. auf die Auflagefläche 5a gelegt.
In der Unterseite der Halteplatte 2 ist eine zu der Struktur 8 komplementäre Gegenstruktur 9 ausgebildet.
Die Gegenstruktur 9 umfasst zwei Ausnehmungen in der Halteplatte 2, die mit den beiden Erhöhungen der Struktur 8 formschlüssig in Eingriff bringbar sind. Über die Struktur 8 und die komplementäre Gegen- struktur 9 wird eine vorgegebene Position der Halteplatte 2 auf der Auflagefläche 5a festgelegt. In dieser vorgegebenen Position liegt die Halteplatte 2 derart, dass ein Saugstutzen genau auf die Öffnung 14 in der Halteplatte gesteckt werden kann und eine luftdichte Verbindung hergestellt wird. Dadurch wird der
Staub und Schmutz enthaltende Luftstrom durch die Öffnung 14 in das Filtermedium geleitet. Dies ver- hindert zugleich, dass Staub und Schmutz in andere Komponenten des Staubsaugers gelangen können, zum Beispiel das Gebläse, wo sie Beschädigungen verursachen könnten. Da die Struktur 8 und die Gegen- struktur 9 jeweils zwei Komponenten (Erhöhungen bzw. Ausnehmungen) umfassen, wird die vorgegebene
Position eindeutig festgelegt und die Halteplatte 2 wird gegen Bewegungen parallel zur Auflagefläche 5a bzw. senkrecht zu einer Auflagerichtung festgehalten. Solche Bewegungen könnten im Übrigen auch Ver- drehungen sein.
Wenn die Halteplatte 2 in der vorgegebenen Position auf die Auflagefläche 5a gelegt wird, greifen die
Erhöhungen der Struktur 8 und die Ausnehmungen der Gegenstruktur 9 ineinander und stellen einen
Formschluss her, sodass die Halteplatte 2 gegen Bewegungen parallel zur Auflagefläche 5a bzw. senkrecht zu einer Auflagerichtung festgehalten wird. Das Auflegen der Halteplatte 2 auf die Auflagefläche 5a wird durch den Pfeil angedeutet. Anstelle der Ausnehmungen können auch Vertiefungen in der Halteplatte 2 als Gegenstruktur 9 vorgesehen sein. Auch in diesem Fall gelingt ein Formschluss zusammen mit den Er- höhungen in der Struktur 8.
Dies trägt insgesamt zu einer vereinfachten Handhabung für einen Benutzer bei. Beim Einlegen der Hal- teplatte 2 erkennt der Benutzer direkt, in welcher Position die Halteplatte auf der Auflagefläche 5a vor- liegen muss. Durch die Struktur 8 und die Gegenstruktur 9 wird diese Position klar definiert und das Auf- legen der Halteplatte 2 stellt sich für den Benutzer einfach dar. Ein weiterer Vorteil der Ausführungsform besteht darin, dass das Halterungssystem 20 eine Codierung zwischen der Halteplatte 2 und der Halte- platten-Aufnahme 5 durch die Struktur 8 und die komplementäre Gegenstruktur 9 implementiert wird.
Durch diese Codierung kann ein Hersteller sicherstellen, dass nur bestimmte Staubsauger-Filterbeutel in den Staubsauger eingebaut werden können, indem der Hersteller die Ausgestaltung der Halteplatten-
Aufnahme 5 und der Halteplatte 2 für unterschiedliche Staubsauger-Modelle entsprechend aufeinander abstimmt. Etwaige Beeinträchtigungen oder Beschädigungen des Staubsaugers durch die Benutzung un- zureichender Staubsauger-Filterbeutel werden so effektiv vermieden. Dazu zählen zum Beispiel ein Auf- platzen des Staubsauger-Filterbeutels wegen einer zu hohen Saugkraft des Staubsaugers oder eine sub- optimale Ausnutzung des Filterbeutelvolumens für die Aufnahme von Staub und Schmutz. Darüber hinaus bietet der Formschluss zwischen der Struktur 8 und der Gegenstruktur 9 eine hohe Stabilität für die Hal- terung der Halteplatte gegen Verschiebungen parallel zur Auflagefläche 5a.
Es sei erwähnt, dass die Halteplatten-Aufnahme eine Einkerbung aufweist und nicht beispielsweise eine rechteckige Grundform aufweist. Die Einkerbung kann mit der Öffnung 14 in der Halteplatte überlappen und damit ausreichend Raum für das Filtermedium lassen. Die Halteplatte kann in zwei gegenüberliegen- den Randabschnitten jeweils einen konkaven Abschnitt aufweisen, der als Rasthaken-Lagerabschnitt 12a bezeichnet wird. Der Zweck desselben wird mit Bezug auf Figur 5 erklärt.
Weiterhin wird hervorgehoben, dass die Anzahl und Position der Erhöhungen der Struktur 8 nicht durch die gezeigte Konfiguration beschränkt sind. Die Struktur 8 kann mehr als zwei Erhöhungen umfassen, bei- spielsweise, drei, vier, fünf oder sechs Erhöhungen. Auch die Position der Erhöhungen auf der Auflageflä- che 5aist nicht vorgegeben. Die Gegenstruktur 9 ist aber stets komplementär zur Struktur 8 ausgebildet und umfasst die entsprechende Zahl an Vertiefungen oder Ausnehmungen. Diese Erwägungen gelten in entsprechend abgewandelter Weise auch für das zweite bis vierte Ausführungsbeispiel.
Figuren 2 bis 4 zeigen alternative Ausführungsformen des soeben erläuterten Halterungssystems 20 und stimmen in weiten Teilen mit den Merkmalen der ersten Ausführungsform überein. Daher wird im Fol- genden auf eine Wiederholung der übereinstimmenden Merkmale verzichtet und lediglich auf die Unter- schiede eingehend eingegangen. Die im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform genannten Vor- teile treffen auch auf die zweite bis vierte Ausführungsform zu.
Das Halterungssystem 20 gemäß der zweiten Ausführungsform, wie es in Figur 2 gezeigt ist, kann im Prin- zip als das Gegenstück zur ersten Ausführungsform betrachtet werden. Hier umfasst die Struktur 8 in der
Auflageflache 5a zwei Vertiefungen. Die Vertiefungen besitzen einen Boden und unterscheiden sich damit von Ausnehmungen, die Durchgangsöffnungen mit gleichzusetzen sind. Es wird allerdings betont, dass
Ausnehmungen in diesem Beispiel ebenfalls möglich sind. Die Gegenstruktur 9 in der Unterseite der Hal- teplatte 2 umfasst komplementär zu den Aussparungen zwei Erhöhungen. Damit können die Struktur 8 und die Gegenstruktur 9 formschlüssig in Eingriff gebracht werden, wenn die Halteplatte 2 in der vorge- gebenen Position auf der Auflagefläche 5a angeordnet wird. In der Figur selbst ist die Oberseite der Hal- teplatte 2 gezeigt, daher ist die Gegenstruktur 9 auf der Unterseite gestrichelt dargestellt.
Figur 3 zeigt eine dritte Ausführungsform des Halterungssystems 20. Hier umfasst die Struktur 8 der Auf- lagefläche 5a sowohl eine Vertiefung als auch eine Erhöhung. Die Erhöhung ist insbesondere stiftartig mit einer zylindrischen Form. Die Gegenstruktur 9 in der Unterseite der Halteplatte 2 umfasst komplementär dazu eine Erhöhung und eine Ausnehmung und eine Vertiefung. Entsprechend kann die Erhöhung der
Struktur 8 mit der Vertiefung bzw. Ausnehmung der Gegenstruktur formschlüssig in Eingriff gebracht wer- den und die Vertiefung der Struktur 8 kann mit der Erhöhung der Gegenstruktur 9 formschlüssig in Eingriff gebracht werden.
Es versteht sich, dass sowohl in der Auflagefläche 5a als auch die Unterseite der Halteplatte 2 jeweils eine
Mehrzahl an Vertiefungen/Ausnehmungen und Erhöhungen aufweisen können. Auch die Anzahl von Ver- tiefungen/Ausnehmungen und Erhöhungen muss nicht übereinstimmen.
Eine vierte Ausführungsform des Halterungssystems 20 ist in Figur 4 dargestellt. Die Struktur 8 in der Auf- lagefläche 5a weist eine Mehrzahl an Vertiefungen auf, die rillenartig ausgebildet sind, wobei unter einer
Rille im Allgemeinen eine schmale, längliche Vertiefung verstanden wird. Ein Abstand zwischen benach- barten rillenartigen Vertiefungen ist nicht konstant, was dazu führt, dass die Halteplatte 2 nur in einer möglichen Position formschlüssig auf die Auflagefläche 5a gelegt werden kann. Auf der Unterseite der
Halteplatte 2, die in dieser Figur ausnahmsweise nach oben weisend gezeigt ist, sind komplementäre Er- höhungen als Gegenstruktur 9 ausgebildet, sodass die Struktur 8 und die Gegenstruktur formschlüssig in
Eingriff bringbar sind.
Die Ausbildung rillenartiger Vertiefungen in der Auflagefläche 5a ist nicht auf das gezeigte Beispiel be- schränkt. Es ist ebenso möglich, eine andere Zahl von Vertiefungen zu haben, die Vertiefungen können in unterschiedlichen Richtungen angeordnet sein, beispielsweise rasterförmig, oder die Vertiefungen kön- nen ungeordnet bzw. unregelmäßig sein. Letztere Möglichkeit schließt ein, dass die rillenartigen Vertie- fungen mäandernd ausgebildet sein können.
Figur 5 zeigt eine fünfte Ausführungsform des Halterungssystems 20. Das Halterungssystem 20 umfasst eine Halteplatten-Aufnahme 5 und eine Halteplatte 2, wie sie bereits in der ersten Ausführungsform ent- halten sind. Weiterhin umfasst das Halterungssystem 20 ein Schließelement 4, ein Federelement 3 und ein Lagerelement 16. Das Schließelement 4 ist zwischen einer geschlossenen Position und einer geöffne- ten Position verschwenkbar, wobei die Figur das Schließelement 4 in der geöffneten Position zeigt. Zudem ist die Halteplatte 2 auf die Auflagefläche 5a der Halteplatten-Aufnahme 5 gelegt und befindet sich damit in der vorgegebenen Position. Die Halteplatte 2 und die Auflagefläche entsprechen dabei jenen der ersten
Ausführungsform. Dies ist in der Figur auch dadurch gezeigt, dass die Struktur 8 auf der Auflagefläche 5a zwei Erhöhungen aufweist, die mit zwei Ausnehmungen in der Halteplatte 2, der Gegenstruktur 9, form- schlüssig in Eingriff gebracht sind.
Das Schließelement 4 kann ausgebildet sein, in der geschlossenen Position die Halteplatte 2 auch gegen eine Bewegung senkrecht zur Auflagefläche 5a der Halteplatten-Aufnahme 5 festzuhalten. Dadurch wird die Halteplatte 2 entlang aller drei Bewegungsachsen festgehalten. Durch das Schließelement 4 in der geschlossenen Position wird die Halteplatte 2 also in der vorgegebenen Position festgehalten oder fixiert.
Das Schließelement 4 in der geöffneten Position kann ausgebildet sein, dass die beschriebene Bewegung senkrecht zur Auflagefläche 5a nicht eingeschränkt ist. Die Verrastung stellt darüber hinaus sicher, dass das Schließelement 4 in der geschlossenen Position verbleibt.
An dem Schließelement 4 ist ein Rasthaken 12 auf einer Seite des Schließelements angeordnet, die der
Auflagefläche 5a zugewandt ist.
Die Halteplatten-Aufnahme 5 umfasst ferner ein Lagerelement 16. Das Lagerelement 16 ist ausgebildet, die Halteplatte 2 gegen eine Bewegung senkrecht zur Auflagefläche 5a der Halteplatten-Aufnahme 5 zu halten. Die Halteplatte 2 kann demnach nicht nach oben, also vertikal zur Auflagefläche 5a entnommen werden. Zudem fixiert das Lagerelement 16 die Halteplatte 2 bei Bedarf auch gegen seitliche (laterale)
Bewegungen der Halteplatte parallel zu Auflagefläche 5a. Dadurch kann die Halteplatte 2 im Wesentlichen nicht mehr bewegt werden und wird damit in der vorgegebenen Position festgehalten.
Weiterhin umfasst die Vorrichtung 20 ein Federelement 3. Das Federelement 3 übt eine Federkraft auf das Schließelement 4 aus, sodass dieses in Richtung der geöffneten Position gedrückt wird. Das Federele- ment 3 ist mit dem Schließelement 4 und mit der Halteplatten-Aufnahme 5 verbunden, ist jedoch nicht auf die Anordnung beschränkt, denn es gibt mehrere Möglichkeiten zur Implementierung des Federele- ments 3, die den besagten Effekt erzielen. Beispielsweise kann wie in der Figur gezeigt eine Schenkelfeder,
Drehfeder oder Spiralfeder an der Schwenkachse 11 des Schließelements 4 angeordnet sein, die ein Dreh- moment ausübt, wenn das Schließelement 4 in Richtung der geschlossenen Position verschwenkt wird.
Die Verbindung mit der Halteplatten-Aufnahme 5 dient der Stabilität der Aufhängung des Federelements 3. Eine andere Möglichkeit besteht in einer gekrümmten Flachfeder, die auf der Auflagefläche der Halte- platten-Aufnahme 5 angebracht ist. Wenn das Schließelement 4 in der geschlossenen Position ist, drückt es auf die Flachfeder, die entsprechend eine Federkraft in Richtung der geöffneten Position ausübt. Wobei die Rastkraft der oben beschriebenen Verrastung höher ist als die Federkraft des Federelements 3. Hier- durch kann sichergestellt werden, dass das Schließelement 4 bei einer Verrastung an der Halteplatte 2 des Staubsauger-Filterbeutels 1 in der geschlossenen Position verbleibt. Ist jedoch keine Halteplatte 2 verrastet, bewirkt das Federelement 3 durch die Federkraft ein Schwenken des Schließelementes 4 in die geöffnete Position.
Das Schließelement 4 kann im Wesentlichen U-förmig mit zwei Schenkeln ausgebildet sein. Dabei sind die beiden Schenkel insbesondere symmetrisch ausgebildet. Die Halterung der Halteplatte erfolgt daher sym- metrisch an den beiden Randabschnitten der Halteplatte, was eine optimale Halterung und eine gleich- mäßige Verteilung der wirkenden Kräfte ermöglicht. Ein Vorteil der U-Form besteht darin, dass die beiden
Schenkel die Halteplatte 2 gut fixieren, aber gleichzeitig zwischen den beiden Schenkeln ausreichend Platz verbleibt, damit die Öffnung und die Dichtung der Halteplatte 2 nicht mit dem Schließelement 4 in Kontakt kommen. Die U-Form stellt also ein effizientes Design dar, das die Funktion oder Geometrie der Halte- platte nicht einschränkt.
Der Rasthaken 12 ist ausgebildet, an dem Rasthaken-Lagerabschnitt 12a der Halteplatte zu verrasten, wenn das Schließelement 4 in der geschlossenen Position ist. Dadurch wird das Schließelement 4 entge- gen der Federkraft des Federelements 3 in der geschlossenen Position gehalten. In diesem Zusammen- hang ist auch das Lagerelement 16 von Bedeutung, das die Halteplatte gegen eine Bewegung senkrecht zur Auflagefläche der Halteplatten-Aufnahme 5 fixiert. Mit anderen Worten wird die Halteplatte 2 von dem Lagerelement 16 entgegen der Federkraft (wegen der Verrastung zwischen dem Schließelement 4 und der Halteplatte 2 durch den Rasthaken) auf der Halteplatten-Aufnahme 5 gehalten. Die Halteplatte 2 kann dadurch nicht nach oben von der Halteplatten-Aufnahme 5 weggehoben werden.
Das Schließelement 4 kann derart gestaltet sein, dass in der geschlossenen Position eine obere Fläche des
Schließelements 4 tangential mit einem Abschnitt der Halteplatten-Aufnahme 5 verläuft. Dadurch kann der Benutzer intuitiv erkennen, dass die Halteplatte 2 richtig in der vorgegebenen Position angeordnet ist. Somit ist sichergestellt, dass die Halteplatte 2 mit ihrer um die Öffnung 14 befindlichen Dichtung 15 in allen drei Achsen relativ zu einem Einsaugstutzen eines Staubsaugers korrekt positioniert ist, damit die staubhaltige Luft vollständig durch die Öffnung 14 geleitet wird.
Zuletzt zeigt Figur 6 einen Staubsauger 7 gemäß der vorliegenden Erfindung. Der Staubsauger 7 umfasst ein Gehäuse 7a mit einem verschwenkbaren Deckel 6, der für ein Verschließen des Staubsammelraums vorgesehen ist. Dieser ist in der geöffneten Position (auch Service-Stellung genannt) gezeigt, in der ein im
Inneren des Gehäuses 7a angeordneter Staubsammelraum freiliegt. In dem Staubsammelraum befindet sich ein Staubsauger-Filterbeutel 1 mit einer Halteplatte 2. Die Halteplatte 2 ist auf einer Halteplatten-
Aufnahme 5 (oder genauer, deren Auflagefläche) des Halterungssystems 20 angeordnet. Bei dem Halte- rungssystems 20 handelt es sich um ein zuvor beschriebenes Halterungssystem zur Halterung eines Staub- sauger-Filterbeutels in einem Staubsauger. Dieses beinhaltet auch das Schließelement 4, welches hier in geschlossener Position dargestellt ist, da in dem Halterungssystem ein Staubsauger-Filterbeutel 1 mit ei- ner Halteplatte 2 eingelegt ist und somit das Schließelement 4 entgegen der Federkraft der Feder 3 an der
Halteplatte verrastet.
Wenn das Schließelement 4, in der geöffneten Position ist, steht das Schließelement 4 nach oben ab. Dies führt dazu, dass der Deckel 6 des Gehäuses 7a nicht geschlossen werden kann, weil das Schließelement 4 eine vollständige Verschwenkung des Deckels 6, sodass der Deckel 6 mit dem Rest des Gehäuses 7a ver- rasten kann, unterbindet. Das Schließelement 4 dient damit als sogenannte Saugsperre. Wie zuvor erläu- tert, verbleibt das Schließelement 4 in der geöffneten Position, wenn keine Verrastung zwischen dem
Rasthaken 12 des Schließelements 4 und der Halteplatten-Aufnahme 5 bzw. der Halteplatte 2 stattfindet, weil die Federkraft des Federelements 3 das Schließelement in die geöffnete Position drückt. Das Gehäuse 7a bzw. der Deckel 6 kann folglich ohne eingelegten Staubsauger-Filterbeutel nicht geschlossen werden.
Ein Saugbetrieb ist mit geöffnetem (bzw. unvollständig geschlossenem) Gehäuse 7a nicht möglich, weil der Staubsauger 7 durch das geöffnete Gehäuse 7a Umgebungsluft in das Gebläse zieht und in der Folge keine Saugwirkung entwickelt. Eine Beschädigung des Staubsaugers 7 oder des Gebläses durch das Ein- saugen von Staub und Schmutz kann auf diese Weise sicher verhindert werden, weil der Staubsauger nicht ohne eingelegten Staubsauger-Filterbeutel 1 für den Saugbetrieb genutzt werden kann. Das Halterungs- system 20 verhindert somit zuverlässig das ohne Staubsauger-Filterbeutel gesaugt werden kann.
Claims (15)
1. Halterungssystem (20) zur Halterung eines Stabsauger-Filterbeutels (1) in einem Staubsauger (7), das Halterungssystem (20) umfassend: eine Halteplatte (2) des Staubsauger-Filterbeutels (1), und eine Halteplatten-Aufnahme (5) mit einer Auflagefläche (5a) für die Halteplatte (2), wobei die Auflagefläche (5a) eine dreidimensionale Struktur (8), umfassend mindestens eine Er- höhung und/oder mindestens eine Vertiefung und/oder mindestens eine Ausnehmung, aufweist, wobei in der Halteplatte (2) auf einer der Auflagefläche (5a) zugewandten Seite eine zu der Struk- tur (8) komplementäre dreidimensionale Gegenstruktur (9) derart ausgebildet ist, dass sie form- schlüssig mit der Struktur (8) der Auflagefläche (5a) in Eingriff bringbar ist.
2. Halterungssystem (20) nach Anspruch 1, wobei die Struktur (8) zwei Erhöhungen umfasst, die stiftartig ausgebildet sind, und wobei die Gegenstruktur (9) zwei Vertiefungen oder Ausnehmungen umfasst, die mit den stiftar- tigen Erhöhungen in Eingriff bringbar sind.
3. Halterungssystem (20) nach Anspruch 1, wobei die Struktur (8) zwei Vertiefungen oder Ausneh- mungen umfasst, und wobei die Gegenstruktur (9) zwei Erhöhungen umfasst, die stiftartig ausgebildet sind, und die mit den Vertiefungen oder Ausnehmungen in Eingriff bringbar sind.
4. Halterungssystem (20) nach Anspruch 1, wobei die Struktur (8) eine stiftartig ausgebildete Erhö- hung und weiterhin eine Vertiefung oder Ausnehmung umfasst, wobei die Gegenstruktur (9) eine Vertiefung oder eine Ausnehmung umfasst, die mit der stiftar- tigen Erhöhung der Struktur in Eingriff bringbar ist, und wobei die Gegenstruktur (9) weiterhin eine Erhöhung umfasst, die mit der Vertiefung oder der Ausnehmung der Struktur in Eingriff bringbar ist.
5. Halterungssystem (20) nach Anspruch 1, wobei die mindestens eine Vertiefung oder Ausnehmung in der Struktur (8) rillenartig ist, und wobei die Gegenstruktur (9) mindestens eine komplementäre Erhebung umfasst, die mit der oder den rillenartigen Vertiefungen formschlüssig in Eingriff bringbar ist.
6. Halterungssystem (20) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, weiterhin umfassend ein Schließelement (4), das eine geöffnete Position und eine geschlossene Position einnehmen kann, wobei das Schließelement (4) einen Rasthaken (12) umfasst, wobei der Rasthaken (12) derart am Schließelement (4) angeordnet ist, dass er in der geschlosse- nen Position des Schließelements (4) mit der Halteplatten-Aufnahme (5) oder der Halteplatte (2) verrastet, sodass das Schließelement (4) in der geschlossenen Position durch den Rasthaken (12) gehalten wird, und wobei das Schließelement (4) ausgebildet ist, in der geschlossenen Position die Halteplatte (2) gegen eine Bewegung senkrecht zur Auflagefläche (5a) der Halteplatten-Aufnahme (5) festzuhal-
ten.
7. Halterungssystem (20) nach Anspruch 6, wobei das Schließelement (4) zwischen der geöffneten Position und der geschlossenen Position verschwenkbar ist.
8. Halterungssystem (20) nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Halteplatte (2) einen Rasthaken-Lager- abschnitt (12a) aufweist, der ausgebildet ist, mit dem Rasthaken (12) zusammenzuwirken, sodass das Schließelement (4) in der geschlossenen Position mit dem Rasthaken-Lagerabschnitt (12a) verrastet.
9. Halterungssystem (20) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, weiterhin umfassend einen Lôseme- chanismus, der ausgebildet ist, die Verrastung zwischen dem Rasthaken (12) und der Halteplat- ten-Aufnahme (5) oder zwischen dem Rasthaken (12) und der Halteplatte (2) zu lösen.
10. Halterungssystem (20) nach einem der Anspriiche 6 bis 9, weiterhin umfassend ein Federelement (3), das eine Federkraft ausübt, die das SchlieRelement (4) in Richtung der geöffneten Position drückt.
11. Halterungssystem (20) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Halteplatten-Auf- nahme (5) weiterhin ein Lagerelement (16) umfasst, das ausgebildet ist, die Halteplatte (2) gegen eine Bewegung senkrecht zur Auflagefläche (5a) der Halteplatten-Aufnahme (5) festzuhalten.
12. Halterungssystem (20) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Halteplatte (2) ein Material aus Rezyklaten und/oder nachwachsenden Rohstoffen umfasst.
13. Staubsauger (7) umfassend ein Gehäuse (7a) mit einem Deckel (6) und ein Halterungssystem (20) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Halterungssystem (20) in einem Staubsammelraum angeordnet ist, wobei der Deckel (6) verschwenkbar mit dem Gehäuse (7a) verbunden ist, und wobei der Deckel (6) ausgebildet ist, den Staubsammelraum zu verschließen.
14. Staubsauger nach Anspruch 13, umfassend ein Halterungssystem (20) nach einem der Ansprüche 6 bis 12, wobei der Deckel (6) des Gehäuses (7a) schließbar ist, wenn sich das Schließelement (4) in der geschlossenen Position befindet, und wobei der Deckel (6) des Gehäuses (7a) nicht schließbar ist, wenn das Schließelement (4) in der geöffneten Position ist.
15. Staubsauger-Filterbeutel (1), umfassend: eine Halteplatte (2), und ein Filtermedium, das insbesondere einen Vliesstoff umfasst, wobei in einer Unterseite der Halteplatte (2) eine dreidimensionale Struktur (9), umfassend min- destens eine Erhöhung und/oder eine Vertiefung und/oder eine Ausnehmung, ausgebildet ist, wobei die Halteplatte (2) für ein Halterungssystem (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 geeig- netist, wobei die Halteplatte (2) und das Filtermedium fest miteinander verbunden sind, und wobei der Staubsauger-Filterbeutel (1) optional ein Flachbeutel ist.
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2025
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| WO2025195786A1 (de) | 2025-09-25 |
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