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Die Erfindung betrifft ein wasserführendes Haushaltsgerät, insbesondere in der Ausgestaltung einer Geschirrspülmaschine, mit einem einen Behandlungsraum bereitstellenden Behandlungsbehälter, der der Aufnahme von Behandlungsgut dient, wobei der Behandlungsbehälter zur Beschickung mit Behandlungsgut eine Beschickungsöffnung aufweist, die mittels einer Gerätetür verschließbar ist, und mit einer Türöffnungseinrichtung, die dazu eingerichtet ist, die Gerätetür aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung motorisch zu überführen, wobei die Türöffnungseinrichtung eine Motoreinheit und ein damit zusammenwirkendes Kraftübertragungsmittel aufweist, das gerätetürseitig korrespondierend zu einer von der Gerätetür bereitgestellten Rückhalteeinheit ausgebildet ist.
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Haushaltsgeräte im Allgemeinen sowie wasserführende Haushaltsgeräte im Speziellen sind aus dem Stand der Technik an sich gut bekannt, weshalb es eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf.
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Ein Haushaltsgerät im Sinne der Erfindung ist ein wasserführendes Haushaltsgerät, wie zum Beispiel eine Geschirrspülmaschine, eine Waschmaschine und/oder ein Trockner. Ein solches Haushaltsgerät verfügt über einen Behandlungsbehälter, der einen Behandlungsraum bereitstellt. Für einen verwenderseitigen Zugriff auf den Behandlungsraum verfügt der Behandlungsbehälter über eine Beschickungsöffnung.
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Für einen Verschluss der Beschickungsöffnung im Verwendungsfall des Haushaltsgeräts ist eine Gerätetür vorgesehen, die typischerweise um eine Schwenkachse verschwenkbar am Behandlungsbehälter angeordnet ist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall kann die Gerätetür verwenderseitig aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung verschließende Verschlussstellung und umgekehrt überführt werden. Der Verschluss der Beschickungsöffnung durch die Gerätetür in Verschlussstellung ist im Falle eines wasserführenden Haushaltsgeräts bevorzugterweise fluiddicht, zu welchem Zweck eine entsprechende Dichtung zwischen Gerätetür und Behandlungsbehälter vorgesehen ist.
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Insbesondere im Falle eines als Geschirrspülmaschine ausgebildeten Haushaltsgeräts ist es bevorzugt, dass nach Abschluss eines bestimmungsgemäß durchlaufenden Spülprogramms eine automatische Türöffnung stattfindet, und zwar um einen gewissen Öffnungsspalt. Dieser Öffnungsspalt gestattet es, im Behandlungsraum befindliche Wrasen aus dem Behandlungsraum entlassen zu können, wodurch eine Kondensationstrocknung von im Behandlungsraum befindlichen Behandlungsgut verbessert bzw. unterstützt wird. Eine solche automatische Gerätetüröffnung wird mittels einer Türöffnungseinrichtung bewirkt, die einer motorischen Überführung der Gerätetür aus einer Verschlussstellung in eine Offenstellung dient.
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Insbesondere aus Sicherheitsgründen ist die Gerätetür verriegelt, und zwar sowohl in der Verschlussstellung als auch in einer durch die Türöffnungseinrichtung bewirkten Offenstellung. Durch die Verriegelung der Gerätetür auch in der durch die Türöffnungseinrichtung bewirkten Offenstellung ist gewährleistet, dass die Gerätetür nicht unkontrolliert selbst weiter, das heißt in eine vollständige Offenstellung schwingt. Der Schutz gilt dabei insbesondere sich im Aufstellungsort der Geschirrspülmaschine unter Umständen aufhaltenden Tieren und/oder Gliedmaßen eines Verwenders der Geschirrspülmaschine. Insofern sehen nach dem Stand der Technik vorbekannte Türöffnungseinrichtungen vor, dass eine damit in eine Offenstellung überführte Gerätetür nach wie vor verriegelt ist. Mittels einer aus dem Stand der Technik vorbekannten Öffnungseinrichtung wird mithin eine Gerätetür aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung überführt.
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Zwecks einer bestimmungsgemäßen Türöffnung verfügt eine aus dem Stand der Technik vorbekannte Türöffnungseinrichtung über eine Motoreinheit einerseits und über ein damit zusammenwirkendes Kraftübertragungsmittel andererseits. Das Kraftübertragungsmittel ist gerätetürseitig korrespondierend zu einer von der Gerätetür bereitgestellten Rückhalteeinheit ausgebildet. Im bestimmungsgemäßen Betriebsfall erfolgt eine Türöffnung infolge einer Einwirkung des motorangetriebenen Kraftübertragungsmittels auf die Gerätetür. Dabei wirkt das Kraftübertragungsmittel gerätetürseitig mit der von der Gerätetür bereitgestellten Rückhalteeinheit zusammen, wodurch die Verriegelung der Gerätetür realisiert ist. Sobald die Gerätetür im Verschwenkfall ihre Offenstellung erreicht hat, ist sie durch das Zusammenwirken von Kraftübertragungsmittel und Rückhalteeinheit noch verriegelt, weshalb es für eine Entriegelung der Gerätetür erforderlich ist, dass verwenderseitig die Gerätetür vom Kraftübertragungsmittel entkoppelt wird. Dies geschieht nach dem Stand der Technik dadurch, dass die Gerätetür verwenderseitig manuell zu ergreifen und in Offenrichtung weiter zu verschwenken ist, wobei zur Auflösung der Verriegelung zwischen Rückhalteeinheit und Kraftübertragungsmittel verwenderseitig ruckartig unter entsprechender Kraftaufbringung an der Gerätetür zu ziehen ist. Infolgedessen kommt es zu einer Auflösung der Wirkverbindung zwischen Rückhalteeinheit und Kraftübertragungsmittel, mithin zu einer Entriegelung, so dass dann im Weiteren die Gerätetür manuell in eine entriegelte Offenstellung überführt werden kann.
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Obgleich sich die vorbeschriebene Konstruktion im alltäglichen Praxiseinsatz bewährt hat, besteht Verbesserungsbedarf. Es gilt insbesondere den Bedienkomfort für einen Verwender zu erhöhen, wobei es insbesondere als störend angesehen wird, dass verwenderseitig an der Gerätetür ruckartig zu ziehen ist, um eine Verriegelung zwischen Rückhalteeinheit und Kraftübertragungsmittel zwecks vollständiger Öffnung der Gerätetür aufzuheben. Es ist deshalb ausgehend vom vorbeschriebenen Stand der Technik die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, ein gattungsgemäßes Haushaltsgerät konstruktiv dahingehend weiterzuentwickeln, dass bei gleichzeitiger Gewährleistung eines sicheren Betriebs ein verbesserter Bedienkomfort ermöglicht ist.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein wasserführendes Haushaltsgerät der gattungsgemäßen Art vorgeschlagen, das sich auszeichnet durch eine weitere Türöffnungseinrichtung, die dazu eingerichtet ist, die Gerätetür entweder aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine entriegelte Offenstellung oder aus einer verriegelten Offenstellung in eine entriegelte Offenstellung motorisch zu überführen, wobei die weitere Türöffnungseinrichtung eine weitere Motoreinheit und ein damit zusammenwirkendes weiteres Kraftübertragungsmittel aufweist, das gerätetürseitig korrespondierend zu einem von der Gerätetür bereitgestellten Widerlager ausgebildet ist.
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Das erfindungsgemäße Haushaltsgerät verfügt über zwei Türöffnungseinrichtungen. Es ist eine erste Türöffnungseinrichtung vorgesehen, und zwar eine Türöffnungseinrichtung nach dem Stand der Technik. In Kombination hierzu ist eine weitere, zweite Türöffnungseinrichtung vorgesehen. Beide Türöffnungseinrichtungen zusammen bilden eine Türöffnungseinheit. Diese Türöffnungseinheit dient einem motorischen Öffnen der Gerätetür, wobei dank der erfindungsgemäß vorgesehenen zwei Türöffnungseinrichtungen eine Vielzahl von Türöffnungsoptionen gegeben ist. Der verwenderseitige Handhabungskomfort ist damit verbessert, insbesondere vereinfacht.
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Die erste Türöffnungseinrichtung dient in an sich bekannter Weise dazu, die Gerätetür aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung zu überführen. Die weitere Türöffnungseinrichtung ist indes dazu eingerichtet, die Gerätetür entweder aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine entriegelte Offenstellung oder aus einer verriegelten Offenstellung in eine entriegelte Offenstellung zu überführen.
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Die verriegelte Offenstellung hat den Vorteil, dass eine gesicherte spaltweise Öffnung der Gerätetür insbesondere zwecks Unterstützung einer Kondensationstrocknung stattfinden kann. Eine solche Türöffnung geschieht typischerweise ohne Beisein eines Verwenders, so dass auch im Falle eines möglichen Defekts der Öffnungsmechanik ein unkontrolliertes Aufschwingen der Gerätetür infolge einer Öffnung dadurch sicher unterbunden ist, dass auch in einer Offenstellung nach wie vor eine Verriegelung der Gerätetür gegeben ist. Ferner bietet die verriegelte Offenstellung den Vorteil, die Gerätetür im Bedarfsfall auch motorisch wieder schließen zu können, beispielsweise, um nach der Durchführung eines bestimmungsgemäß durchgeführten Behandlungsprogramms die Behandlungsgüter im Behandlungsraum bei dann wieder geschlossener Gerätetür unter hygienischen Bedingungen auch für längere Zeit zwischenbevorraten zu können.
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Die weitere Türöffnungseinrichtung bietet indes den Vorteil, die Gerätetür aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine geöffnete Offenstellung zu überführen, was es einem Verwender ohne weiteren Kraftaufwand ermöglicht, die spaltweise geöffnete Gerätetür manuell in eine vollständig geöffnete Position zu überführen. Dabei ist es nicht erforderlich, eine Verriegelung zwischen Kraftübertragungsmittel und Gerätetür manuell durch ruckartiges Ziehen an der Gerätetür überwinden zu müssen. Denn mittels der zweiten Türöffnungseinrichtung ist es möglich, die Gerätetür in eine entriegelte Offenstellung zu überführen, mithin in eine Offenstellung, in der keine Verriegelung mehr zwischen Gerätetür und Kraftübertragungsmittel gegeben ist.
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Mittels der zweiten Türöffnungseinrichtung ist es ferner möglich, eine zuvor mittels der ersten Türöffnungseinrichtung geöffnete Tür zu entriegeln, so dass als dann durch einen Verwender ohne weiteren besonderen Kraftaufwand eine vollständige Überführung der Gerätetür in eine Offenstellung stattfinden kann. Die zweite Türöffnungseinrichtung gestattet es mithin, dass die Gerätetür zunächst mittels der ersten Türöffnungseinrichtung in eine verriegelte Offenstellung überführt wird. Mittels der zweiten Türöffnungseinrichtung kann dann eine Überführung der Gerätetür aus der verriegelten Offenstellung in eine entriegelte Offenstellung stattfinden. Eine solche Entriegelung der Gerätetür durch die zweite Türöffnungseinrichtung kann dabei insbesondere auf Anforderung des Verwenders stattfinden. In synergetischer Weise ist es somit möglich, zunächst aus Sicherheitsgründen eine Überführung der Gerätetür in eine verriegelte Offenstellung zu bewirken. Im Beisein eines Verwenders kann dann auf Anforderung durch den Verwender eine Entriegelung der Gerätetür durch die zweite Türöffnungseinrichtung stattfinden, infolgedessen die Gerätetür aus einer verriegelten Offenstellung in eine entriegelte Offenstellung überführt wird. Der Verwender kann dann, ohne ruckartig an der Gerätetür ziehen zu müssen, eine vollständige Öffnung der Gerätetür bewerkstelligen.
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Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung besteht mithin verwenderseitig wahlweise die Möglichkeit, eine geöffnete Stellung der Gerätetür mit oder ohne Sicherung in der geöffneten Stellung zu erreichen. In dem einen Fall wird die erste Türöffnungseinrichtung und im anderen Fall die zweite Türöffnungseinrichtung eingesetzt.
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Es ist durch die Kombination der beide Türöffnungseinrichtungen aber auch möglich, zunächst ein Öffnen der Gerätetür bis in eine gesicherte Offenstellung zu bewerkstelligen. Sobald dann die geöffnete, aber noch gesicherte Stellung der Gerätetür erreicht ist, kann mittels der zweiten Türöffnungseinrichtung ein Entriegeln der Gerätetür in Offenstellung stattfinden, das heißt mittels der zweiten Türöffnungseinrichtung lässt sich zwischen gesperrtem Zustand und nicht gesperrtem Zustand der Gerätetür unterscheiden.
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Die erfindungsgemäße Ausgestaltung erbringt mithin im Unterschied zum Stand der Technik Variationsmöglichkeiten hinsichtlich der Türöffnung, wobei eine gesperrte Offenstellung, eine nicht gesperrte Offenstellung und eine Überführung der Gerätetür aus einer gesperrten Offenstellung in eine entsperrte Offenstellung ermöglicht ist. Die hierdurch einem Verwender zur Verfügung gestellten Handhabungsmöglichkeiten gestatten es, dass der Verwender die für ihn bevorzugte Handhabungsalternative auswählt, auch von Öffnungsfall zu Öffnungsfall. Insgesamt ergibt sich somit eine deutlich verbesserte Handhabung des wasserführenden Haushaltsgeräts durch einen Verwender.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Kraftübertragungsmittel eine längsverschieblich geführte Zahnstange aufweist, die gerätetürseitig einen Schließkloben bereitstellt, der mit der Rückhalteeinheit zusammenwirkt.
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Die erste Türöffnungseinrichtung verfügt über ein Kraftübertragungsmittel, das eine längsverschieblich geführte Zahnstange aufweist. Im bestimmungsgemäßen Öffnungsfall wird diese Zahnstange motorgetrieben verfahren, was zu einer Führung der Gerätetür aus einer Verschlussstellung in eine Offenstellung bewirkt.
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Die Zahnstange stellt gerätetürseitig einen Schließkloben bereit. Dieser Schließkloben wirkt im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall mit einer gerätetürseitigen Rückhalteeinheit zusammen. Stehen der Schließkloben und die Rückhalteeinheit in Wirkkontakt, so ist die verriegelte Stellung der Gerätetür gegeben, welche sicherstellt, dass ein ungewolltes Aufschwenken der Gerätetür sicher unterbunden ist.
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In Verschlussstellung der Gerätetür rastet der Schließkloben in die zugehörige Rückhalteeinheit ein, wodurch die verriegelte Stellung gegeben ist. Verfährt die Zahnstange nun in Richtung auf die Gerätetür, so führt dies zu einer Überführung der Gerätetür aus der Verschlussstellung in die Offenstellung. Das Zusammenwirken von Schließkloben und Rückhalteeinheit wird durch ein solches Verfahren der Zahnstange nicht aufgehoben, so dass nach wie vor eine verriegelte Stellung der Gerätetür gegeben ist. Im Ergebnis kann auch in Offenstellung der Gerätetür ein ungewolltes Verschwenken der Gerätetür nicht stattfinden, da sie von der Zahnstange der ersten Türöffnungseinrichtung nach wie vor positionssicher gehalten ist.
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Das verriegelte Halten der Gerätetür in Offenstellung ist nicht nur aus Sicherheitsgründen von Vorteil. Es ermöglicht auch, die Gerätetür aus dieser verriegelten Offenstellung zurück in die verriegelte Verschlussstellung zu überführen. Dies erlaubt eine sogenannte "Storage Funktion", dergemäß nach Abschluss einer bestimmungsgemäßen Kondensationstrocknung das im Behandlungsraum beherbergte Behandlungsgut bis zu einer tatsächlichen Entnahme durch einen Verwender im Behandlungsraum zwischengespeichert wird. Eine solche Zwischenspeicherung ist bei geschlossener Gerätetür hygienisch und kann über Tage und auch Wochen durchgeführt werden.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das weitere Kraftübertragungsmittel eine parallel zur Zahnstange längsverschieblich geführte weitere Zahnstange aufweist, die gerätetürseitig ein Plattenelement bereitstellt, das mit dem Widerlager zusammenwirkt.
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Die weitere Türöffnungseinrichtung verfügt über ein weiteres Kraftübertragungsmittel, das eine weitere Zahnstange aufweist. Diese weitere Zahnstange ist parallel zur Zahnstange der ersten Türöffnungseinrichtung längsverschieblich ausgebildet. Dabei ist die weitere Zahnstange gerätetürseitig nicht mit einem Schließkloben, sondern mit einem Plattelement ausgerüstet. Dieses Plattenelement wirkt in bestimmungsgemäßen Verwendungsfall mit einem Widerlager der Gerätetür zusammen, bei dem es sich im einfachsten Fall um die Innenoberfläche des Türinnenblechs der Gerätetür handeln kann. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall kommt mithin zwischen dem Plattenelement des weiteren Kraftübertragungsmittels und dem Widerlager der Gerätetür nur ein Berührungskontakt zustande, nicht aber ein Verriegelungskontakt, wie dies in vorbeschriebener Weise bei der ersten Türöffnungseinrichtung der Fall ist.
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In bestimmungsgemäßer Verschlussstellung der Gerätetür greift die Gerätetür mit ihrer Rückhalteeinheit in den Schließkloben der ersten Türöffnungseinrichtung ein. Hierdurch ist die Verriegelung der Gerätetür in Verschlussstellung erreicht. Soll nun in vorbeschriebener Weise ein Überführen der Gerätetür in eine entriegelte Offenstellung stattfinden, so verfährt nicht die erste Türöffnungseinrichtung, sondern die zweite Türöffnungseinrichtung. Infolgedessen wird mittels der weiteren Zahnstange die Tür in Türöffnungsrichtung kraftbeaufschlagt, infolgedessen sich der Verriegelungskontakt zwischen Rückhalteeinheit und Schließkloben löst. Mittels der weiteren Zahnstange kann nun eine Überführung in eine geöffnete Offenstellung durch spaltweises Verschwenken der Gerätetür stattfinden. Dabei drückt die Zahnstange mit dem daran angeordneten Plattenelement innenseitig gegen das Türinnenblech der Gerätetür. Mittels der zweiten Türöffnungseinrichtung findet im Öffnungsfall mithin sowohl eine Entriegelung als auch ein Verschwenken der Gerätetür in eine Offenstellung statt, wobei in dieser Offenstellung aufgrund der vorangegangenen Entriegelung eine Verriegelung der Gerätetür nicht mehr gegeben ist.
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Die zweite Türöffnungseinrichtung kann insbesondere auf Anforderungen durch einen Verwender auch dann aktiviert werden, wenn zuvor eine Türöffnung mittels der ersten Türöffnungseinrichtung stattgefunden hat. In diesem Fall ist die Gerätetür bereits in eine Offenstellung überführt worden, befindet sich aber nach wie vor in verriegelter Stellung, da die gerätetürseitige Rückhalteeinheit mit dem Schließkloben der ersten Türöffnungseinrichtung noch zusammenwirkt. Wird nun die zweite Türöffnungseinrichtung verwenderseitig aktiviert, verfährt die weitere Zahnstange bis zum Erreichen der Gerätetür, drückt diese in Türöffnungsrichtung weiter auf, wodurch es dann zu einer Entriegelung zwischen Gerätetür und erstem Kraftübertragungsmittel kommt. Mittels der zweiten Türöffnungseinrichtung wird die Gerätetür mithin aus einer verriegelten Offenstellung in eine entriegelte Offenstellung überführt.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Plattenelement eine mit dem Schließkloben zusammenwirkende Ausklinkung aufweist. Diese Ausgestaltung gestattet eine kompakte Ausführungsform der gesamten Türöffnungseinheit. Denn mittels der plattenelementseitig vorgesehenen Ausklinkung ist es möglich, das Plattenelement und damit die weitere Zahnstange am Schließkloben des ersten Kraftübertragungsmittels translatorisch vorbeiführen zu können. Dies gestattet eine direkte Nebeneinanderordnung von erster Zahnstange und zweiter Zahnstange, was zu einem in vorteilhafter Weise kompakten Gesamtaufbau führt. Ferner ist durch diese Ausgestaltung der Vorteil erreicht, dass sich die weitere Zahnstange nach einem plattenelementseitigen Vorbeiführen am Schließkloben abstützen kann, und zwar in Dickenrichtung der Zahnstangen. Damit ist eine zusätzliche Stabilisierung der weiteren Zahnstange in Dickenrichtung erreicht, was ein Auswandern der weiteren Zahnstange im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall verhindert. Ein solches Auswandern ist hinsichtlich der ersten Zahnstange nicht zu befürchten, da diese mittels des Schließklobens gegenüber der damit zusammenwirkenden Rückhalteeinheit positionsgesichert ist. Eine solche Positionssicherung findet mangels Verriegelung hinsichtlich der zweiten Zahnstange nicht statt, weshalb es die erfindungsgemäß vorgesehene Ausklinkung in vorteilhafter Weise ermöglicht, dass sich die zweite Zahnstange gegenüber der ersten Zahnstange in Dickenrichtung zwecks Positionssicherung abstützen kann.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die weitere Zahnstange in Richtung auf die Gerätetür weiter als die Zahnstange verfahrbar ausgebildet ist. Die weitere Zahnstange ist mithin über die Endlage der Zahnstange in ausgefahrener Stellung hinaus verfahrbar ausgebildet. Hierdurch ist es in vorteilhafter Weise gewährleistet, dass zunächst die erste Türöffnungseinrichtung und alsdann die zweite Türöffnungseinrichtung mit dem Ziel aktiviert werden kann, dass erst eine Überführung der Gerätetür in eine verriegelte Offenstellung und alsdann eine Überführung der Gerätetür aus der verriegelten Offenstellung in eine entriegelte Offenstellung stattfinden kann. Die die Verfahrbarkeit der ersten Zahnstange übersteigende Verfahrbarkeit der zweiten Zahnstange stellt mithin sicher, dass ein Verfahren der Gerätetür in Öffnungsrichtung bestimmungsgemäß auch noch dann stattfinden kann, wenn bereits eine erste Türöffnung durch die erste Türöffnungseinrichtung stattgefunden hat. Im Ergebnis ergibt sich so eine gesteigerte Betriebssicherheit.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Zahnstange und die weitere Zahnstange jeweils eine Verzahnung tragen, die jeweils mit einem von der jeweiligen Motoreinheit bereitgestellten Zahnrad zusammenwirken.
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Für einen bestimmungsgemäßen Verfahrantrieb der beiden Zahnstangen dienen jeweils Zahnräder, wobei je Zahnstange ein jeweiliges Zahnrad vorgesehen ist. Die jeweiligen Zahnräder wirken dabei jeweils mit einer zugeordneten Motoreinheit zusammen. Es ist so ein unabhängiger Betrieb der beiden Zahnstangen durch jeweils die Aktivierung einer zugehörigen Motoreinheit erreicht. Dies gestattet einen unabhängigen Betrieb der beiden Zahnstangen voneinander, was die in schon vorbeschriebener Weise möglichen Bedienoptionen gewährleistet.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass jeweils zwischen einem Zahnrad und der jeweils zugehörigen Motoreinheit eine Rutschkupplung angeordnet ist. Diese Rutschkupplung dient in einem Überlastfall dafür, die jeweilige Türöffnungseinrichtung vor einem ungewollten Defekt zu schützen. Ein solcher Überlastfall kann insbesondere dann eintreten, wenn eine Verfahr- bzw. Verdrehbewegung der Gerätetür blockiert ist. In einem solchen Fall rutscht die dafür vorgesehene Rutschkupplung durch, so dass eine etwaige Überlast der jeweiligen Motoreinheit sicher ausgeschlossen ist.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Türöffnungseinrichtungen ein gemeinsames Gehäuse aufweisen. Hierdurch ist in vorteilhafter Weise eine besonders kompakte Ausführungsform erreicht. Zudem vereinfacht sich eine herstellerseitige Montage.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Gehäuse die Motoreinheiten sowie jeweils längsverschieblich die Zahnstange und die weitere Zahnstange beherbergt. Im Ergebnis ist so eine vormontierbare bzw. vormontierte Baugruppe geschaffen, die eine vereinfachte und leicht durchzuführende Endmontage gestattet.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Motoreinheiten jeweils einen Motor mit einer Antriebswelle aufweisen, wobei die Achse bezüglich ihrer jeweiligen Antriebswelle quer zur Längsverschieberichtung der Zahnstangen ausgerichtet sind. Es ergibt sich so eine im Wesentlichen V-förmige Anordnung, was eine platzsparende Unterbringung außenoberseitig des Behandlungsbehälters gestattet.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass das Gehäuse entlang der Längsverschieberichtung der Zahnstangen achssymmetrisch ausgebildet ist. Der geometrischen Ausgestaltung des Behandlungsbehälters ist somit insofern Rechnung getragen, als dass die Unterbringung der erfindungsgemäßen Türöffnungseinrichtungen am Behandlungsbehälter keinen im Unterschied zum Stand der Technik extra zu schaffenden Einbauraum benötigt. Anstelle einer aus dem Stand der Technik bekannten Türöffnungseinrichtung kann eine erfindungsgemäße Türöffnungseinheit, die über zwei Türöffnungseinrichtungen verfügt, montiert werden. Eine hierfür erforderliche Anpassung des Behandlungsbehälters ist hierfür nicht erforderlich, so dass eine erfindungsgemäße Türöffnungseinheit auch in Kombination mit einem aus dem Stand der Technik bekannten Behandlungsbehälter kombiniert werden kann, was insbesondere eine Nachrüstung gestattet.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass sich die weitere Zahnstange gegenüber der Zahnstange in Dickenrichtung abstützt. Es ist so eine Positioniersicherung der weiteren Zahnstange gegeben, und zwar in Dickenrichtung, das heißt in Höhenrichtung des Haushaltsgeräts. Ein ungewolltes Auswandern der weiteren Zahnstange in Dickenrichtung insbesondere im Verfahrfall ist so vermieden. Erreicht wird eine solche Abstützung der weiteren Zahnstange gegenüber der ersten Zahnstange bei gleichzeitig kompaktem Gesamtaufbau durch eine schon vorbeschriebene Ausklinkung des Plattenelements, das gerätetürseitig der weiteren Zahnstange ausgebildet ist.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine verwenderseitig aktivierbare Auslöseeinheit vorgesehen, die dazu eingerichtet ist, eine Verfahrbewegung des Weiteren Kraftübertragungsmittels zu bewirken, wenn sich die Gerätetür in Offenstellung befindet.
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Gemäß dieser besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass nach einer Überführung der Gerätetür aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung eine Entriegelung der Gerätetür erst dann stattfindet, wenn dies verwenderseitig angefordert wird. Zu diesem Zweck verfügt das erfindungsgemäße Haushaltsgerät über eine verwenderseitig aktivierbare Auslöseeinheit. Diese Auslöseeinheit steht in kommunikationstechnischer Verbindung mit der weiteren Türöffnungseinrichtung. Erst wenn die Auslöseeinheit eine verwenderseitige Aktivierung detektiert hat, erfolgt eine entsprechende Ansteuerung der weiteren Türöffnungseinrichtung, woraufhin diese dann in schon vorbeschriebener Weise das Kraftübertragungsmittel zwecks Türentriegelung verfährt. Solange eine verwenderseitige Aktivierung der weiteren Türöffnungseinrichtung durch die Auslöseeinheit unterbleibt, wird die Gerätetür vom Kraftübertragungsmittel der ersten Türöffnungseinrichtung in verriegelter Stellung behalten.
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Hinsichtlich einer Aktivierung durch die Auslöseeinheit können dabei zwei Fälle unterschieden werden. Es kann gemäß einem ersten Fall auf eine Aktivierung eines Verwenders hin eine Öffnung der Gerätetür aus verriegelter Verschlussstellung in eine entriegelte Offenstellung stattfinden. Hierzu ist die Auslöseeinheit somit auch dazu eingerichtet, eine Verfahrbewegung des weiteren Kraftübertragungsmittels zu bewirken, wenn sich die Gerätetür in verriegelter Offenstellung befindet. Einen Zwischenstopp der Gerätetür in verriegelter Offenstellung bedarf es bei dem ersten Fall nicht, da unter verwenderseitigem Beisein eine Türöffnung stattfindet. Alternativ hierzu findet gemäß einem zweiten Fall zunächst eine Öffnung der Gerätetür mittels der ersten Türöffnungseinrichtung statt, wobei die Gerätetür in eine verriegelte Offenstellung überführt wird. Eine solche Türöffnung findet typischerweise ohne Beisein eines Verwenders statt. Nach einer Aktivierung der Auslöseeinheit durch den Verwender findet dann eine Aktivierung der zweiten Türöffnungseinrichtung statt, wobei es dann nur noch zu einer Entriegelung der Gerätetür kommt, denn diese befindet sich ja schon in geöffneter Stellung. In diesem Fall wird mittels der zweiten Türöffnungseinrichtung mithin die Gerätetür aus einer verriegelten Offenstellung in eine entriegelte Offenstellung überführt.
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Bei der Auslöseeinheit kann es sich beispielsweise um eine akustische aktivierbare Sensoreinheit handeln, die auf verwenderseitiges Klopfen beispielsweise gegen die Gerätetür reagiert.
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Mit der Erfindung wird ferner vorgeschlagen ein Verfahren zur Betätigung einer Gerätetür eines erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts, bei dem die Gerätetür nach Abschluss eines bestimmungsgemäß durchlaufenden Behandlungsprogramms motorgetrieben nach einer vorherigen Anforderung durch einen Verwender entweder aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine entriegelte Offenstellung oder aus einer verriegelten Offenstellung in eine entriegelte Offenstellung überführt wird. Ein solches Verfahren erbringt die schon vorstehend erläuterten Vorteile.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die verwenderseitige Anforderung akustisch erfolgt. Dies kann in schon vorbeschriebener Weise beispielsweise durch verwenderseitiges Klopfen gegen die Gerätetür erfolgen und erbringt die ebenfalls schon vorbeschriebenen Vorteile.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen
- Fig. 1
- in schematischer Perspektivansicht ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät;
- Fig. 2
- in schematischer Seitenansicht das Haushaltsgerät nach Fig. 1;
- Fig. 3
- in schematischer Perspektivansicht eine erfindungsgemäße Türöffnungseinheit mit Gehäusedeckel;
- Fig. 4
- in schematischer Perspektivansicht die Türöffnungseinheit nach Fig. 3 ohne Gehäusedeckel;
- Fig. 5
- in schematischer Perspektivansicht eine erfindungsgemäße Türöffnungseinheit mit ausgefahrener erster Zahnstange;
- Fig. 6
- in schematischer Perspektivansicht die Türöffnungseinheit nach Fig. 5 ohne Deckel;
- Fig. 7
- in schematischer Perspektivansicht die erfindungsgemäße Türöffnungseinheit mit ausgefahrener zweiter Zahnstange;
- Fig. 8
- in schematischer Perspektivansicht die Türöffnungseinheit nach Fig. 7 ohne Deckel;
- Fig. 9
- in schematischer Perspektivansicht die erfindungsgemäße Türöffnungseinheit im Detail ohne Deckel;
- Fig. 10
- in schematischer Draufsicht von oben die Türöffnungseinheit nach Fig. 9;
- Fig. 11
- in schematischer Draufsicht von oben die erfindungsgemäße Türöffnungseinheit;
- Fig. 12
- in schematischer Draufsicht von oben die Türöffnungseinheit nach Fig. 11 ohne Deckel;
- Fig. 13
- in schematischer Perspektivansicht von unten die erfindungsgemäße Türöffnungseinheit;
- Fig. 14
- in schematischer Draufsicht von unten die Türöffnungseinheit nach Fig. 13;
- Fig. 15
- in schematischer Ansicht von vorn die erfindungsgemäße Türöffnungseinheit;
- Fig. 16
- in einer schematischen Schnittdarstellung die erfindungsgemäße Türöffnungseinheit;
- Fig. 17
- in schematischer Draufsicht von oben die erfindungsgemäße Türöffnungseinheit in einer am Behandlungsbehälter des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts verbauten Situation und
- Fig. 18
- in schematischer Perspektivansicht die Türöffnungseinrichtung nach Fig. 17.
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Fig. 1 lässt in schematischer Perspektivansicht ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät am Beispiel einer Geschirrspülmaschine 1 erkennen.
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Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt in an sich bekannter Weise über ein Gehäuse 2, welches einen Behandlungsbehälter 3 aufnimmt. Der Behandlungsbehälter 3 stellt seinerseits einen Behandlungsraum 4 bereit, bei dem es sich im Falle einer Geschirrspülmaschine 1 um einen Spülraum handelt. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall dient der Behandlungsraum 4 der Aufnahme von Behandlungsgut, beispielsweise von zu reinigendem Spülgut im Falle einer Geschirrspülmaschine.
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Für eine verwenderseitige Beschickung des Behandlungsraums 4 mit Behandlungsgut verfügt der Behandlungsbehälter 3 über eine Beschickungsöffnung 5. Diese ist mittels einer Gerätetür 6 verschließbar, vorzugsweise fluiddicht verschließbar im Falle einer Geschirrspülmaschine 1.
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Es ist ferner eine Türöffnungseinheit 7 vorgesehen. Diese dient einer motorischen Überführung der Gerätetür 6 aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine Offenstellung. Fig. 1 lässt dabei eine verriegelte Offenstellung erkennen.
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Wie sich aus einer Zusammenschau der weiteren Fign. ergibt, verfügt die Türöffnungseinheit 7 über eine erste Türöffnungseinrichtung 8 und eine zweite, das heißt weitere Türöffnungseinrichtung 9. Dabei dient die Türöffnungseinrichtung 8 dazu, die Gerätetür 6 aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung zu überführen. Die zweite Türöffnungseinrichtung 9 dient indes dazu, die Gerätetür 6 entweder aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine entriegelte Offenstellung oder aus einer verriegelten Offenstellung in eine entriegelte Offenstellung zu überführen.
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Die Türöffnungseinrichtung 8 verfügt über eine Motoreinheit 10 einerseits und über ein damit zusammenwirkendes Kraftübertragungsmittel 11. Das Kraftübertragungsmittel 11 weist seinerseits eine Zahnstange 17 auf, die gerätetürseitig einen Schließkloben 18 bereitstellt. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall wirkt dieser Schließkloben 18 mit einer gerätetürseitigen Rückhalteeinheit 12 zusammen.
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Die zweite Türöffnungseinrichtung 9 verfügt gleichfalls über eine Motoreinheit 13 und über ein mit der Motoreinheit 13 zusammenwirkendes weiteres Kraftübertragungsmittel 14. Dieses weitere Kraftübertragungsmittel 14 weist eine weitere Zahnstange 19 auf, die gerätetürseitig ein Plattenelement 20 trägt. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall wirkt dieses Plattenelement 20 mit einem von der Gerätetür 6 bereitgestellten Widerlager 21 zusammen. Dabei ist das Widerlager 21 von der Innenoberfläche des Türinnenblechs 22 der Gerätetür 6 bereitgestellt.
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Die beiden Zahnstangen 17 und 19 sind längsverschieblich angeordnet, wie dies insbesondere eine Zusammenschau der Fign. 5 und 6 einerseits bzw. 7 und 8 andererseits erkennen lässt. Dabei zeigen die Fign. 5 und 6 eine vollständig ausgefahrene Zahnstange 17, wohingegen die Fign. 7 und 8 eine vollständig ausgefahrene weitere Zahnstange 19 erkennen lassen.
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Wie ebenfalls insbesondere die Fign. 5 bis 8 erkennen lassen, sind die erste Zahnstange 17 und die zweite Zahnstange 19 in Querrichtung direkt nebeneinander angeordnet. Es ist so eine insgesamt kompakte Bauweise gegeben.
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Der Schließkloben 18 ist in Höhenrichtung nach unten gekröpft ausgebildet und in Breitenrichtung breiter als die Zahnstange 17 ausgebildet. Dies führt in vorteilhafter Weise bei einer Verfahrbewegung der weiteren Zahnstange 18 dazu, dass sich diese gegenüber dem Schließkloben 18 in Höhenrichtung, das heißt in Dickenrichtung der Zahnstangen abstützen kann, wie dies insbesondere die Fign. 7 und 8 erkennen lassen. Hierdurch ist eine Positionssicherung der weiteren Zahnstange 19 in Dickenrichtung gegeben.
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Um bei gleichzeitiger Abstützung der weiteren Zahnstange 19 gegenüber der ersten Zahnstange 17 sicherstellen zu können, dass eine längsverschiebliche Bewegung der beiden Zahnstangen in Relation zueinander gestattet ist, verfügt das Plattenelement 20 schließklobenseitig über eine Ausklinkung 23, was insbesondere die Darstellung nach Fig. 15 erkennen lässt.
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Für eine möglichst exakte Führung in Längsrichtung verfügen die Zahnstangen 17 und 19 jeweils über Führungsstege 33, die in einer Führungsnut 32 zu liegen kommen. Dieser Sachzusammenhang ergibt sich insbesondere aus der Darstellung nach Fig. 16. Dabei ist mittels des Ineinandergreifens der Führungsstege 33 und der Führungsnuten 32 gewährleistet, dass ein Auswandern der jeweiligen Zahnstangen 17 und 19 mit Bezug auf die Zeichnungsebene nach Fig. 16 nach links und/oder rechts nicht stattfinden kann. Eine sichere Führung der Zahnstangen ist mithin gewährleistet.
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Wie sich insbesondere aus einer Zusammenschau der Fign. 9 und 10 ergibt, verfügt jede Motoreinheit 10 bzw. 13 über einen Motor, wobei die Motoreinheit 10 einen ersten Motor 24 und die Motoreinheit 13 einen zweiten Motor 26 bereitstellt. Eine jede Motoreinheit verfügt des Weiteren über ein Getriebe, wobei mit Bezug auf den ersten Motor 24 ein erstes Getriebe 25 und mit Bezug auf den zweiten Motor 26 ein zweites Getriebe 27 vorgesehen sind.
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Ein jedes Getriebe 26 bzw. 27 stellt jeweils zahnstangenseitig ein Zahnrad zur Verfügung, wobei die Zahnräder 28 und 29 vorgesehen sind, wie dies die Darstellungen nach Fign. 9 und 10 im Besonderen erkennen lassen. Diese Zahnräder 28 bzw. 29 wirken bestimmungsgemäß mit zahnstangenseitigen Verzahnungen 30 und 31 zusammen, wie sich dies insbesondere aus der Unteransicht nach den Fign. 13 und 14 ergibt.
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Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ergibt sich wie folgt.
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Mittels der ersten Türöffnungseinheit 7 kann die Gerätetür aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung überführt werden, wie in den Fign. 1 und 2 dargestellt ist. Die verriegelte Stellung zeichnet sich dabei dadurch aus, dass der Schließkloben 18 der ersten Türöffnungseinrichtung 8 in die zugehörige Rückhalteeinheit 12 der Gerätetür 6 eingreift. Dieser Sachzusammenhang ergibt sich auch aus den Darstellungen nach den Fign. 17 und 18, wobei Fig. 17 die verriegelte Verschlussstellung und Fig. 18 die verriegelte Offenstellung zeigt.
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Mittels der zweiten Türöffnungseinrichtung 9 kann die Gerätetür 6 aus der verriegelten Offenstellung in eine entriegelte Offenstellung überführt werden, wie dies gleichfalls Fig. 18 erkennen lässt. Zu diesem Zweck verfährt die weitere Zahnstange 19 der weiteren Türöffnungseinrichtung 9, wobei sich das zahnstangenendseitige Plattenelement 20 innenseitig der Gerätetür 6 an das Türinnenblech 22 andrückt. Bei einer weiteren translatorischen Verfahrbewegung der weiteren Zahnstange 19 kommt es infolgedessen zu einem weiteren Aufdrücken der Gerätetür 6 in Öffnungsrichtung, so dass die Verriegelung zwischen Rückhalteeinheit 12 und Schließkloben 18 aufgelöst wird. Im Ergebnis findet so eine Überführung der Gerätetür 6 aus einer verriegelten Offenstellung in eine entriegelte Offenstellung statt.
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Alternativ zur vorbeschriebenen Funktionsweise ist es auch möglich, dass anstelle einer vorherigen Aktivierung der ersten Türöffnungseinrichtung 8 nur die weitere Türöffnungseinrichtung 9 betrieben wird. Es erfolgt infolgedessen eine Entriegelung der Gerätetür 6 ausgehend noch von ihrer Verschlussstellung, so dass mittels der zweiten Türöffnungseinrichtung 9 ein Überführen der Gerätetür 6 aus der verriegelten Verschlussstellung in eine entriegelte Offenstellung stattfindet.
Bezugszeichen
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- 1
- Geschirrspülmaschine
- 2
- Gehäuse
- 3
- Behandlungsbehälter
- 4
- Behandlungsraum
- 5
- Beschickungsöffnung
- 6
- Gerätetür
- 7
- Türöffnungseinheit
- 8
- Türöffnungseinrichtung
- 9
- weitere Türöffnungseinrichtung
- 10
- Motoreinheit
- 11
- Kraftübertragungsmittel
- 12
- Rückhalteeinheit
- 13
- weitere Motoreinheit
- 14
- weiteres Kraftübertragungsmittel
- 15
- Gehäuse
- 16
- Gehäusedeckel
- 17
- Zahnstange
- 18
- Schließkloben
- 19
- weitere Zahnstange
- 20
- Plattenelement
- 21
- Widerlager
- 22
- Türinnenblech
- 23
- Ausklinkung
- 24
- erster Motor
- 25
- erstes Getriebe
- 26
- zweiter Motor
- 27
- zweites Getriebe
- 28
- Zahnrad
- 29
- Zahnrad
- 30
- Verzahnung
- 31
- Verzahnung
- 32
- Führungsnut
- 33
- Führungssteg