LU103460B1 - Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine - Google Patents

Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine

Info

Publication number
LU103460B1
LU103460B1 LU103460A LU103460A LU103460B1 LU 103460 B1 LU103460 B1 LU 103460B1 LU 103460 A LU103460 A LU 103460A LU 103460 A LU103460 A LU 103460A LU 103460 B1 LU103460 B1 LU 103460B1
Authority
LU
Luxembourg
Prior art keywords
door
plunger
appliance
household appliance
open position
Prior art date
Application number
LU103460A
Other languages
English (en)
Inventor
René Henke-Bockschatz
Original Assignee
Miele & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miele & Cie filed Critical Miele & Cie
Priority to LU103460A priority Critical patent/LU103460B1/de
Priority to PCT/EP2025/082553 priority patent/WO2026109348A1/de
Application granted granted Critical
Publication of LU103460B1 publication Critical patent/LU103460B1/de

Links

Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00—Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42—Details
    • A47L15/4251—Details of the casing
    • A47L15/4257—Details of the loading door
    • A47L15/4259—Arrangements of locking or security/safety devices for doors, e.g. door latches, switch to stop operation when door is open
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L2301/00—Manual input in controlling methods of washing or rinsing machines for crockery or tableware, i.e. information entered by a user
    • A47L2301/08—Other manual input
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L2401/00—Automatic detection in controlling methods of washing or rinsing machines for crockery or tableware, e.g. information provided by sensors entered into controlling devices
    • A47L2401/20—Time, e.g. elapsed operating time
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L2401/00—Automatic detection in controlling methods of washing or rinsing machines for crockery or tableware, e.g. information provided by sensors entered into controlling devices
    • A47L2401/32—Vibration or sound detection
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L2501/00—Output in controlling method of washing or rinsing machines for crockery or tableware, i.e. quantities or components controlled, or actions performed by the controlling device executing the controlling method
    • A47L2501/22—Loading doors, e.g. door latches, inflatable door seals

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine, mit einem einen Behandlungsraum (4) bereitstellenden Behandlungsbehälter (3), der der Aufnahme von Behandlungsgut dient, wobei der Behandlungsbehälter (3) zur Beschickung mit Behandlungsgut eine Beschickungsöffnung (5) aufweist, die mittels einer Gerätetür (6) verschließbar ist, und mit einer Türöffnungseinrichtung (7) zur motorischen Überführung der Gerätetür (6) aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung, wobei die Türöffnungseinrichtung (7) eine Motoreinheit und ein damit zusammenwirkendes Kraftübertragungsmittel (9) aufweist, das gerätetürseitig korrespondierend zu einer von der Gerätetür (6) bereitgestellten Rückhalteeinheit (13) ausgebildet ist, wobei die Türöffnungseinrichtung (7) Mittel zur Entriegelung der Gerätetür (6) in Offenstellung aufweist.

Description

Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere ein wasserführendes
Haushaltsgerät, vorzugsweise in der Ausgestaltung einer Geschirrspülmaschine, mit einem einen Behandlungsraum bereitstellenden Behandlungsbehälter, der der Aufnahme von Behandlungsgut dient, wobei der Behandlungsbehälter zur Beschickung mit
Behandlungsgut eine Beschickungsöffnung aufweist, die mittels einer Gerätetür verschließbar ist, und mit einer Türöffnungseinrichtung zur motorischen Überführung der
Gerätetür aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung, wobei die Türöffnungseinrichtung eine Motoreinheit und ein damit zusammenwirkendes
Kraftübertragungsmittel aufweist, das gerätetürseitig korrespondierend zu einer von der
Gerätetür bereitgestellten Rückhalteeinheit ausgebildet ist.
Haushaltsgeräte im Allgemeinen sowie wasserführende Haushaltsgeräte im Speziellen sind aus dem Stand der Technik an sich gut bekannt, weshalb es eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf.
Ein Haushaltsgerät im Sinne der Erfindung ist beispielsweise ein wasserführendes
Haushaltsgerät, wie z.B. eine Geschirrspülmaschine, eine Waschmaschine und/oder ein
Trockner. Ein solches Haushaltsgerät verfügt über einen Behandlungsbehälter, der einen
Behandlungsraum bereitstellt. Für einen verwenderseitigen Zugriff auf den
Behandlungsraum verfügt der Behandlungsbehälter über eine Beschickungsöffnung.
Für einen Verschluss der Beschickungsôffnung im Verwendungsfall des Haushaltsgeräts ist eine Gerätetür vorgesehen, die typischerweise um eine Schwenkachse verschwenkbar am Behandlungsbehälter angeordnet ist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall kann die Gerätetür verwenderseitig aus einer Offenstellung in eine die Beschickungsöffnung verschließende Verschlussstellung und umgekehrt überführt werden. Der Verschluss der
Beschickungsöffnung durch die Gerätetür in Verschlussstellung ist im Falle eines wasserführenden Haushaltsgerätes bevorzugterweise fluiddicht, zu welchem Zweck eine entsprechende Dichtung zwischen Gerätetür und Behandlungsbehälter vorgesehen ist.
Insbesondere im Falle eines als Geschirrspülmaschine ausgebildeten Haushaltsgeräts ist es bevorzugt, dass nach Abschluss eines bestimmungsgemäß durchlaufenen
Spülprogramms eine automatische Türöffnung stattfindet, und zwar um einen gewissen
Öffnungsspalt. Dieser Öffnungsspalt gestattet es, im Behandlungsraum befindliche
Wrasen aus dem Behandlungsraum entlassen zu können, wodurch eine
Kondensationstrocknung von im Behandlungsraum befindlichem Behandlungsgut verbessert wird. Eine solch automatische Türöffnung wird mittels einer
Türöffnungseinrichtung bewirkt, die einer motorischen Überführung der Gerätetür aus einer Verschlussstellung in eine Offenstellung dient.
Insbesondere aus Sicherheitsgründen ist die Gerätetür verriegelt, und zwar sowohl in der
Verschlussstellung als auch in einer durch die Türöffnungseinrichtung bewirkten
Offenstellung. Durch die Verriegelung der Tür auch in der durch die
Türöffnungseinrichtung bewirkten Offenstellung ist gewährleistet, dass die Gerätetür nicht unkontrolliert selbst weiter, d.h. in eine vollständige Offenstellung aufschwingt. Der Schutz gilt dabei insbesondere sich am Aufstellungsort der Geschirrspülmaschine unter ı5 Umständen aufhaltenden Tieren und/oder Gliedmaßen eines Verwenders der
Geschirrspülmaschine. Insofern sehen nach dem Stand der Technik vorbekannte
Türöffnungseinrichtungen vor, dass eine damit in eine Offenstellung überführte Gerätetür nach wie vor verriegelt ist. Mittels der Türöffnungseinrichtung wird mithin eine Gerätetür aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung überführt.
Zwecks einer bestimmungsgemäfBen Türöffnung verfügt die Türôffnungseinrichtung über eine Motoreinheit einerseits und über ein damit zusammenwirkendes
Kraftübertragungsmittel andererseits. Das Kraftübertragungsmittel ist gerätetürseitig korrespondierend zu einer von der Gerätetür bereitgestellten Rückhalteeinheit ausgebildet.
Im bestimmungsgemäBen Betriebsfall erfolgt eine Türôffnung infolge einer Einwirkung des motorangetriebenen Kraftübertragungsmittels auf die Gerätetür. Dabei wirkt das
Kraftübertragungsmittel gerätetürseitig mit der von der Gerätetür bereitgestellten
Rückhalteeinheit zusammen, wodurch die Verriegelung der Gerätetür realisiert ist. Sobald die Gerätetür im Verschwenkfall ihre Offenstellung erreicht hat, ist sie durch das
Zusammenwirken von Kraftübertragungsmittel und Rückhalteeinheit noch verriegelt, weshalb es für eine Entriegelung der Gerätetür erforderlich ist, dass verwenderseitig die
Gerâtetür vom Kraftübertragungsmittel entkoppelt wird. Dies geschieht nach dem Stand der Technik dadurch, dass die Gerätetür verwenderseitig manuell zu ergreifen und in
Offenrichtung weiter zu verschwenken ist, wobei zur Auflôsung der Verriegelung zwischen
Rückhalteeinheit und Kraftübertragungsmittel verwenderseitig unter entsprechender vergleichsweise hoher Kraftaufbringung an der Gerätetür zu ziehen ist. Infolgedessen kommt es zu einer Auflösung der Wirkverbindung zwischen Rückhalteeinheit und
Kraftübertagungsmittel, mithin zu einer Entriegelung. Es ist dabei eine erhöhte Kraft im s Vergleich zur Öffnungskraft bei geschlossener Tür aufzuwenden. Dies liegt daran, dass anders als bei geschlossener Tür die Vorspannkraft der Dichtung nicht beim Öffnen hilft und die effektiv wirkende Kraft aufgrund der Winkellage der Tür geringer ist.
Obgleich sich die vorbeschriebene Konstruktion im alltäglichen Praxiseinsatz bewährt hat, besteht Verbesserungsbedarf. Es gilt insbesondere den Bedienkomfort für einen
Verwender zu erhöhen, wobei es insbesondere als störend angesehen wird, dass verwenderseitig an der Gerätetür mit vergleichsweise großer Kraft zu ziehen ist, um eine
Verriegelung zwischen Rückhalteeinheit und Kraftübertragungsmittel zwecks vollständiger
Öffnung der Gerätetür aufzuheben. Es wird ferner als nachteilig empfunden, dass diese
Art der notwendigerweise vorzusehenden verwenderseitigen Bedienung ı5 Materialverschleiß mit sich bringt, und zwar sowohl für die Rückhalteeinheit als auch für das Kraftübertragungsmittel. Es ist deshalb ausgehend vom vorbeschriebenen Stand der
Technik die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, ein gattungsgemäßes
Haushaltsgerät konstruktiv dahingehend weiterzuentwickeln, dass bei gleichzeitiger
Gewährleistung eines sicheren Betriebs ein verbesserter Bedienkomfort ermöglicht ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Haushaltsgerät der gattungsgemäßen Art vorgeschlagen, das sich dadurch auszeichnet, dass die
Türöffnungseinrichtung Mittel zur Entriegelung der Gerätetür in Offenstellung aufweist.
In Abkehr zum Stand der Technik ist erfindungsgemäß eine Türöffnungseinrichtung vorgesehen, die nicht nur über ein Kraftübertragungsmittel zur Überführung der Gerätetür aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung verfügt, sondern darüber hinaus auch Mittel aufweist, die im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall dazu dienen, die Gerätetür in Offenstellung entriegeln zu können. Im Ergebnis gestattet es die
Türöffnungseinrichtung des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts, die Gerätetür aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine entriegelte Offenstellung überführen zu können.
Der Bedienkomfort für einen Verwender wird hierdurch deutlich erhöht. Ferner entfällt für eine Entriegelung eine verwenderseitig manuell zu erbringende und nicht näher definierbare Kraftaufwendung, so dass in vorteilhafter Weise mit der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung auch ein verringerter Verschleiß erreicht ist, womit die Lebensdauer der
Türöffnungseinrichtung erhöht ist.
Die Türöffnungseinrichtung des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts verfügt in an sich bekannter Weise über ein Kraftübertragungsmittel. Dieses dient im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall einer Türöffnung. In einer durch das Kraftübertragungsmittel bewirkten
Offenstellung, bei der die Gerätetür einen Spalt weit geöffnet ist, ist die Gerätetür nach wie vor verriegelt, da das Kraftübertragungsmittel gerätetürseitig mit der von der Gerätetür bereitgestellten Rückhalteeinheit zusammenwirkt. Zwecks einer Entriegelung in der
Offenstellung der Gerätetür verfügt die Türöffnungseinrichtung über entsprechende Mittel.
Eine Betätigung dieser Mittel findet vorzugsweise durch die Motoreinheit der
Türöffnungseinrichtung statt. Eine verwenderseitige manuelle Bedienung ist mithin nicht erforderlich.
Die für eine Türentriegelung vorgesehenen Mittel können gemäß einer ersten Alternative der Erfindung automatisch aktiviert, d.h. betrieben werden. So ist es beispielsweise ı5 denkbar, dass gerätegesteuert eine automatische Türöffnung mittels der
Türöffnungseinrichtung stattfindet, wobei die Gerätetür in diesem Fall nicht nur in die
Offenstellung überführt, sondern auch entriegelt wird. In diesem Fall erfolgt eine vollautomatische Überführung der Gerätetür aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine entriegelte Offenstellung.
Es kann dabei aus Sicherheitsgründen vorgesehen sein, dass vor einer Aktivierung der
Mittel zur Entriegelung der Gerätetür eine sensorische Überprüfung der Gerätetür und/oder damit zusammenwirkender Gerätebauteile, wie zum Beispiel Seilzüge, federelastische Kraftspeicher und/oder dgl. stattfindet, um so zu vermeiden, dass im Falle einer Türentriegelung ein ungewolltes Türverschwenken infolge von
Schwerkrafteinwirkung und/oder sonstigen Krafteinwirkungen stattfindet. Auch im Fall einer automatischen Türentriegelung ist so sichergestellt, dass die Tür in Offenstellung unverschwenkt in ihrer Position verweilt, bis eine verwenderseitige Vollöffnung oder
Schließung stattfindet.
Alternativ kann vorgesehen sein, dass eine Entriegelung der Gerätetür in Offenstellung nur nach vorheriger Anfrage durch den Verwender stattfindet. Gemäß dieser Alternative ist mithin vorgesehen, dass die Gerätetür aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung überführt wird. In dieser Position der Gerätetür kann dann verwenderseitig ein Auslösesignal gegeben werden, infolgedessen mittels der
Türöffnungseinrichtung eine Entriegelung der Gerätetür stattfindet. Verwenderseitig hat mithin eine Art Quittieren stattzufinden, dass sich die Gerätetür in ihrer eingenommenen 5 Offenstellung positionssicher befindet, womit eine Entriegelung der Gerätetür erst dann stattfindet, wenn diese verwenderseitige Quittierung erfolgt ist. Durch diese Maßnahme der verwenderseitigen Anforderung einer Türentriegelung wird ein zusätzliches Maß an
Sicherheit hinsichtlich einer Türöffnung erreicht.
Eine verwenderseitige Auslösung zur Entriegelung der Gerätetür kann auf unterschiedliche
Weise erfolgen. Es können entsprechende Bedienknôpfe oder -schalter vorgesehen sein.
Alternativ sind Sensoren, die auf eine verwenderseitige Bewegung oder eine verwenderseitige akustische Eingabe reagieren. Besonders bevorzugt ist es, einen
Türöffnungssensor vorzusehen, der beispielsweise auf ein Klopfen des Verwenders gegen die Gerätetür reagiert. Der Türöffnungssensor kann etwa als Beschleunigungssensor ı5 ausgebildet sein, insbesondere als 3-Achsen-Sensor, der in drei unabhängigen
Raumrichtungen Signale messen kann, und kann etwa an der Tür angebracht sein. Wenn also verwenderseitig erkannt wird, dass sich die Gerätetür in Offenstellung befindet, ist es ausreichend, verwenderseitig gegen die Gerätetür zu klopfen, woraufhin dann eine
Entriegelung der Gerätetür automatisch stattfindet, was eine vereinfachte weitere Öffnung der Gerätetür durch den Verwender zu Folge hat. Zusätzlich oder alternativ kann eine entsprechende verwenderseitige Auslösung zur Entriegelung der Gerätetür in ihrer verriegelten Verschlussstellung erfolgen, wodurch eine automatische Türöffnung erfolgt, wobei die Gerätetür aus der verriegelten Verschlussstellung in ihre entriegelte
Offenstellung verfahren wird.
Mit der Erfindung wird insgesamt eine insoweit verbesserte Konstruktion eines
Haushaltsgeräts, insbesondere wasserführenden Haushaltsgeräts vorgeschlagen, als dass verwenderseitig eine vereinfachte Bedienung erreicht ist, und dies bei gleichzeitiger
Gewährleistung einer entsprechenden Sicherheit bei einer Türöffnung. Ferner wird ein verringerter Verschleiß im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall erreicht, was die
Langlebigkeit deutlich verbessert.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weisen die Mittel zur Entriegelung der
Gerätetür einen Stößel auf. Mittels dieses Stößels kann die Gerätetür kraftbeaufschlagt werden, infolgedessen zwecks Entriegelung eine Trennung von Rückhalteeinheit und korrespondierend hierzu ausgebildetem Kraftübertragungsmittel stattfindet. Durch den
Stößel findet mithin im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ein Aufstoßen der
Gerätetür statt. Da sich die Gerätetür im Moment einer Aktivierung des Stößels bereits in
Offenstellung befindet, wird durch eine solche AufstoRbewegung eine Entriegelung der
Gerätetür erreicht, indem die gerätetürseitige Rückhalteeinheit und das
Kraftübertragungsmittel voneinander getrennt werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass das Kraftübertragungsmittel ein verfahrbar ausgebildetes Schubelement ist, vorzugsweise in der Ausgestaltung einer Stange, wobei das Schubelement den Stößel in
Richtung auf die Gerätetür längsverschieblich trägt.
Gemäß dieser besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das
Kraftübertragungsmittel als Schubelement ausgebildet. Dabei trägt das Schubelement den zur Entriegelung der Gerätetür dienenden Stößel. Der Stößel ist dabei in Richtung auf die ı5 Gerätetür längsverschieblich am Schubelement angeordnet. Im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall kann der Stößel mithin in Relation zum Schubelement verfahren, und zwar translatorisch in Richtung auf die Gerätetür. Im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall kann mithin eine Türöffnung durch eine Verfahrbewegung des
Schubelements erfolgen. Mit Erreichen einer Offenstellung endet die Verfahrbewegung des Schubelements. Im Weiteren erfolgt dann eine Verfahrbewegung des Stößels, und zwar in Relation zum Schubelement, wodurch dann in schon vorbeschriebener Weise ein
Aufstoßen der Gerätetür stattfindet, infolge dessen es zu eine Entriegelung zwischen
Kraftübertragungsmittel und Gerätetür kommt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass das Schubelement und der Stößel eine Teleskopanordnung bilden. Der Stößel kann mithin teleskopartig in Relation zum Schubelement verfahren werden, und zwar in
Richtung auf die Gerätetür einerseits sowie in umgekehrter Richtung. In bestimmungsgemäßem Türöffnungsfall verfahren sowohl das Schubelement als auch der
Stößel in Richtung auf die Gerätetür, was nicht nur eine Türöffnung, sondern auch einen
Entriegelung derselben bewirkt. Sobald die Gerätetür geöffnet und entriegelt ist, verfahren das Schubelement und der Stößel zurück in ihre Ausgangsposition, was es dann im
Weiteren verwenderseitig gestattet, die Gerätetür bestimmungsgemäß wieder schließen zu können, ohne dass es zu einer Kollision der Gerätetür mit dem Stößel und/oder dem
Schubelement kommt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Schubelement gerätetürseitig einen Schließkloben aufweist, der mit der Rückhalteeinheit zusammenwirkt. s Dieser Schließkloben greift in verriegelter Stellung der Gerätetür in die gerätetürseitige
Rückhalteeinheit ein. Zu diesem Zweck verfügt der Schließkloben beispielsweise über eine
Öffnung, durch die hindurch eine federbelastete Falle der Rückhalteeinheit eingreift.
Zwecks Entriegelung ist die Gerätetür in Relation zum Schubelement zu verdrehen, und zwar in Richtung einer weiter geöffneten Offenstellung. Infolge dessen federt die federbelastete Falle der Rückhalteeinheit im Vergleich zum Schließkloben zurück und gibt diesen frei. Im Ergebnis ist so eine Entriegelung der Gerätetür erreicht. Nach dem Stand der Technik ist die Gerätetür für eine solche Kraftbeaufschlagung manuell zu ergreifen. In
Abkehr hierzu verfügt die Türöffnungseinrichtung des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts über einen Stößel der vorbeschriebenen Art, der im bestimmungsgemäßen ı5 Verwendungsfall türinnenseitig auf die Gerätetür kraftbeaufschlagend einwirkt. Infolge dieser Kraftbeaufschlagung wird die Gerätetür weiter in Offenstellung verschwenkt, was dann ein Lösen von Schließkloben und Rückhalteeinheit bewirkt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Stößel gerätetürseitig mit einem von der Gerätetür bereitgestellten Widerlager zusammenwirkt. Im einfachsten Fall ist das Widerlager durch ein Innenblech der Gerätetür gebildet. Gegen dieses Innenblech drückt der Stößel mit seinem der Gerätetür zugewandten Endabschnitt.
Um ein ungewolltes Auswandern des Stößels zu vermeiden, kann das gerätetürseitige
Widerlager auch über eine Art Mulde verfügen, in die der Stößel gerätetürseitig im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall eingreift.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Schubelement einen Führungsschlitz bereitstellt, der den Stößel lageverschieblich aufnimmt. Dieser vom
Schubelement bereitgestellte Führungsschlitz dient dazu, den Stößel positionssicher verfahren zu können. Insbesondere ist durch die Anordnung des Stößels im
Führungsschlitz vermieden, dass ein ungewolltes Auswandern des Stößels im
Bewegungsfall stattfindet. Zudem ist durch den Führungsschlitz sichergestellt, dass der
Stößel im Verwendungsfall bestimmungsgemäß mit dem gerätetürseitigen Widerlager in
Kontakt tritt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Schubelement und der Stößel jeweils eine Verzahnung tragen, die mit einem von der Motoreinheit bereitgestellten Zahnrad zusammenwirken.
Gemäß dieser besonders bevorzugten Ausführungsform wirkt die von der s Türöffnungseinrichtung bereitgestellte Motoreinheit gleichermaßen mit dem Schubelement einerseits und mit dem Stößel andererseits zusammen. Es bedarf insofern keiner zusätzlichen Antriebsbauteile und/oder eines Getriebes. Im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall kämmt das motoreinheitenseitige Zahnrad mit der Verzahnung sowohl des Schubelements als auch des Stößels. Hierdurch bedingt verfahren sowohl das
Schubelement als auch der Stößel translatorisch, und zwar je nach Drehrichtung des
Zahnrads entweder in Richtung auf die Gerätetür oder in umgekehrter Richtung.
Die vom Schubelement einerseits und vom Stößel andererseits bereitgestellte Verzahnung ist in Verfahrrichtung vorzugsweise derart ausgebildet, dass im Bewegungsfall ein Eingriff der jeweiligen Verzahnung mit dem Zahnrad zeitlich versetzt stattfindet. Hierdurch ist erreicht, dass im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall im Falle einer Türôffnung zuerst das Schubelement verfährt, bevor es dann zu einer Verfahrbewegung des Stößels kommt.
Im Falle einer umgekehrten Bewegung findet erst eine translatorische Verfahrbewegung des Stößels statt, bevor dann auch das Schubelement verfährt. Diese zeitliche
Verzögerung in der Bewegung von Schubelement einerseits und Stößel andererseits ist in einfacher Weise durch die geometrische Ausgestaltung der jeweiligen Verzahnung erreicht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Schubelement mit von der Türöffnungseinrichtung bereitgestellten Rückhaltenocken zusammenwirkt.
Diese Rückhaltenocken dienen bei einer Verfahrbewegung von Schubelement und Stößel
In eine zur Gerätetür entfernten Richtung dazu, das Schubelement zunächst einmal lagezusichern, bis der Stößel vollständig eingefahren ist. Die Rückhaltenocken dienen mithin dazu, eine Positionssicherung des Schubelements solange vorzunehmen, bis der
Stößel in Relation zum Schubelement bis in seine Nichtgebrauchsstellung verfahren ist.
Sobald diese Stellung erreicht ist, drückt der Stößel bei einer weiteren Verdrehbewegung des mit der Verzahnung kämmenden Zahnrads gegen das Schubelement, so dass infolge dieser zusätzlichen Krafteinwirkung das Schubelement die durch die Rückhaltenocken bereitgestellte Rückhaltekraft überwindet und gleichfalls in die Nichtgebrauchsstellung überführt wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass sich der Stößel gegenüber dem Schubelement in Dickenrichtung abstützt. Diese Abstützung sorgt in vorteilhafter Weise dazu, dass sich der Stößel im Verhältnis zum Schubelement
Insbesondere infolge einer bestimmungsgemäßen Kraftbeaufschlagung nicht durchbiegen kann. Es findet mithin nicht nur durch den vorbeschriebenen Führungsschlitz eine Führung des Stößels statt, durch die Abstützung des Stößels in einer Richtung quer zur
Verfahrbewegung, d.h. in Dickenrichtung wird auch ein ungewolltes Ausbeulen oder
Durchbiegen des Stößels vermieden. Dies erbringt im Ergebnis eine sichere
Verfahrbewegung des Stößels und damit auch ein sicheres Aufstoßen der Gerätetür zwecks Entriegelung derselben.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine verwenderseitig aktivierbare
Auslöseeinheit vorgesehen, die dazu eingerichtet ist, eine Verfahrbewegung des Stößels zu bewirken, wenn sich die Gerätetür in Offenstellung befindet. ı5 Gemäß dieser besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass nach einer
Überführung der Gerätetür aus einer Verschlussstellung in eine Offenstellung eine
Entriegelung der Gerätetür erst dann stattfindet, wenn dies verwenderseitig angefordert wird. Zu diesem Zweck verfügt das erfindungsgemäße Haushaltsgerät über eine verwenderseitig aktivierbare Auslöseeinheit. Diese Auslöseeinheit steht in kommunikationstechnischer Verbindung mit der Türôffnungseinrichtung. Erst wenn die
Auslöseeinheit eine verwenderseitige Aktivierung detektiert hat, erfolgt eine entsprechende
Ansteuerung der Türöffnungseinrichtung, woraufhin diese dann in schon vorbeschriebener
Weise den Stößel zwecks Türentriegelung verfährt. Solange eine verwenderseitige
Aktivierung des Stößels durch die Auslöseeinheit unterbleibt, wird die Gerätetür vom
Kraftübertragungsmittel in verriegelter Stellung gehalten.
Bei der Auslöseeinheit kann es sich beispielsweise um einen Türöffnungssensor handeln, insbesondere einen Beschleunigungssensor, der auf verwenderseitiges Klopfen beispielsweise gegen die Gerätetür reagiert.
Mit der Erfindung wird ferner vorgeschlagen ein Verfahren zur Betätigung einer Gerätetür eines erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts, bei dem die Gerätetür nach Abschluss eines bestimmungsgemäß durchlaufenen Behandlungsprogramms motorgetrieben mittels einer
Türöffnungseinrichtung aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte
Offenstellung überführt wird und bei dem nach einer vorherigen Anforderung durch einen
Verwender eine Entriegelung der sich in Offenstellung befindlichen Gerätetür durchgeführt wird. Ein solches Verfahren erbringt die schon vorstehend erläuterten Vorteile.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die verwenderseitige Anforderung akustisch oder mit Hilfe eines an der Tür angeordneten Beschleunigungssensors erfolgt. Dies kann in schon vorbeschriebener
Weise beispielsweise durch verwenderseitiges Klopfen gegen die Gerätetür erfolgen und erbringt die ebenfalls schon vorbeschriebenen Vorteile.
Mit der Erfindung wird im Übrigen vorgeschlagen, dass vor einer Entriegelung der
Gerätetür weitere Sensorsignale ausgewertet werden, insbesondere Sensorsignale, die über den einwandfreien Zustand der Gerätetüranlenkung und/oder deren Bauteile
Auskunft geben. Insbesondere im Falle eines sensorisch erfassten Defekts an der ı5 Gerätetür und/oder damit zusammenwirkender Bauteile, wie zum Beispiel eines in
Wirkverbindung mit der Gerätetür stehenden Seils oder einer mit der Gerätetür in
Wirkverbindung stehenden Kraftfederspeichers, unterbleibt eine Verfahrbewegung des
Stößels und damit auch eine Entriegelung der Gerätetür. Es ist so sicher unterbunden, dass infolge einer automatischen Türentriegelung die Gefahr einer ungewollten
Türverschwenkbewegung stattfindet.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen
Fig. 1 in schematischer Perspektivdarstellung ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät;
Fig. 2 in schematischer Perspektivdarstellung eine Türöffnungseinrichtung in einer ersten Stellung;
Fig. 3 in schematischer Perspektivdarstellung unter einem anderen Blickwinkel die
Türöffnungseinrichtung nach Fig. 2;
Fig. 4 in schematischer Perspektivdarstellung eine Türöffnungseinrichtung mit entriegelter Gerätetür;
Fig. 5 in schematischer Perspektivdarstellung in vergrößerter Ansicht die
Türöffnungseinrichtung nach Fig. 4;
Fig. 6 in schematischer Perspektivdarstellung die Türöffnungseinrichtung in einer
Ansicht von oben;
Fig. 7 in schematischer Perspektivdarstellung die Türöffnungseinrichtung nach Fig. 6 in einer Ansicht von unten;
Fig. 8 in schematischer Perspektivdarstellung die Türöffnungseinrichtung nach Fig. 7 in einer Detailansicht;
Fig.9 in schematischer Perspektivdarstellung die Türöffnungseinrichtung nach Fig. 7 in einer weiteren Detailansicht;
Fig. 10 in schematischer Perspektivdarstellung ein Schubelement mit einem daran angeordneten Stößel in einer ersten Stellung;
Fig. 11 das Schubelement nach Fig. 10 in einer Ansicht von unten;
Fig. 12 in schematischer Perspektivdarstellung ein Schubelement mit einem daran angeordnetem Stößel in einer zweiten Stellung;
Fig. 13 das Schubelement nach Fig. 12 in einer Ansicht von unten;
Fig. 14 in schematischer Perspektivdarstellung ein mit dem Schubelement und dem
Stößel in Wirkverbindung stehenden Zahnrad in einer ersten Stellung;
Fig. 15 in schematischer Perspektivdarstellung ein mit dem Schubelement und dem
Stößel in Wirkverbindung stehenden Zahnrad in einer zweiten Stellung;
Fig. 16 in schematischer Perspektivdarstellung ein mit dem Schubelement und dem
Stößel in Wirkverbindung stehenden Zahnrad in einer dritten Stellung; und
Fig. 17 in einer schematischen Perspektivdarstellung den Stößel nach Fig. 10 bzw. 12.
Fig. 1 lässt in schematischer Perspektivdarstellung ein erfindungsgemäßes
Haushaltsgeräts am Beispiel einer Geschirrspülmaschine 1 erkennen.
Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt in an sich bekannter Weise über eine Gehäuse 2, welches einen Behandlungsbehälter 3 aufnimmt. Der Behandlungsbehälter 3 stellt seinerseits einen Behandlungsraum 4 bereit, bei dem es sich im Falle einer
Geschirrspülmaschinen 1 um einen Spülraum handelt. Im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfalls dient der Behandlungsraum 4 der Aufnahme von Behandlungsgut, beispielsweise von zu reinigendem Spülgut.
Für eine verwenderseitige Beschickung des Behandlungsraums 4 mit Behandlungsgut verfügt der Behandlungsbehälter 3 über eine Beschickungsôffnung 5. Diese ist mittels einer Gerätetür 6 verschlieBbar, vorzugsweise fluiddicht verschlieBbar im Falle einer
Geschirrspülmaschine 1.
Es ist ferner eine Türöffnungseinrichtung 7 vorgesehen. Diese dient einer motorischen ı5 Überführung der Gerätetür 6 aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte
Offenstellung. Fig. 1 lässt dabei die verriegelte Offenstellung erkennen.
Die Türöffnungseinrichtung 7 verfügt über eine Motoreinheit einerseits und über ein damit zusammenwirkendes Kraftübertragungsmittel 9. Bei dem Kraftübertragungsmittel 9 handelt es sich bevorzugterweise um ein Schubelement 9 in der Ausgestaltung einer Stange, wie dies insbesondere eine Zusammenschau der Figuren 1 bis 5 ergibt.
Die Motoreinheit der Türöffnungseinrichtung 7 ist in den Figuren nicht im Besonderen dargestellt, da sie von einem Gehäuse 8 der Türöffnungseinrichtung 7 aufgenommen ist.
Das Schubelement 9 ist mittels der Motoreinheit translatorisch verfahrbar, und zwar in
Richtung auf die Gerätetür 6 einerseits sowie in umgekehrter Richtung andererseits. Mit
Bezug beispielsweise auf die Zeichnungsebene nach Fig. 3 kann das Schubelement 9 mithin nach links als auch nach rechts verfahren werden.
Das Schubelement 9 wirkt mit einer gerätetürseitig ausgebildeten Rückhalteeinheit 13 zusammen. Das Schubelement 9 ist zu diesem Zweck korrespondierend zur
Rückhalteeinheit 13 ausgebildet und verfügt über einen Schließkloben 11, wie dies insbesondere die Darstellung nach den Figuren 10 bis 13 erkennen lässt.
In einer ersten Gebrauchsstellung des Schubelements 9 ist dieses zurückverfahren, und zwar so weit, dass aus dem Gehäuse 8 der Türöffnungseinrichtung 7 nur der vom
Schubelement 9 bereitgestellte Schließkloben 11 heraus vorsteht. Sobald nun im Weiteren ein verwenderseitiges Schließen der Beschickungsöffnung 5 durch ein Verschwenken der
Gerätetür 6 stattfindet, rastet der Schließkloben 11 in die gerätetürseitige Rückhalteeinheit 13 ein. Die Gerätetür 6 und das Schubelement 9 sind so kraftgekoppelt, womit die
Gerätetür 6 sicher in Verschlussstellung gehalten und auch verriegelt ist.
Nach Abschluss eines bestimmungsgemäß durchlaufenden Behandlungsprogramms öffnet die Gerätetür 6 um ein gewisses Spaltmaß automatisch, wobei sie in die in den
Figuren 1 bis 3 gezeigte Position in Offenstellung verfahren wird. Zu diesem Zweck verfährt das Schubelement 9 motorangetrieben in Richtung der Gerätetür 6, womit diese ı5 verschwenkt und damit in Offenstellung überführt wird. Mit Erreichen der Offenstellung, wie es in den Figuren 1, 2 und 3 gezeigt ist, ist nach wie vor eine Verriegelung der
Gerätetür 6 gegeben, weil nach wie vor der Schließkloben 11 des Schubelements 9 in der
Rückhalteeinheit 13 verrastet ist.
Die Türöffnungseinrichtung 7 verfügt erfindungsgemäß über Mittel zur Entriegelung der
Gerätetür 6 in Offenstellung, wobei diese Mittel einen Stößel 10 (Fig. 17) aufweisen. Der
Stößel 10 kann ebenso wie das Schubelement 9 translatorisch in Richtung auf die Tür 6 verfahren werden, und zwar in Relation zum Schubelement 9. Infolgedessen wird bei einer
Verfahrbewegung des Stößels 10 in Richtung auf die Gerätetür 6 selbige aufgestoßen, das heißt weiter mit Bezug auf die Zeichnungsebene beispielweise nach Fig. 6 entgegen des
Uhrzeigersinns verdreht. Infolgedessen kommt es zu einer Trennung von Rückhalteeinheit 13 und Schließkloben 11, was zu einer Entriegelung der Gerätetür 6 führt.
Wie sich dies insbesondere aus einer Zusammenschau der Figuren 10 bis 13 ergibt, bilden das Schubelement 9 und der Stößel 10 eine Teleskopanordnung 14 aus. Dabei ist der Stößel 10 von einem Führungsschlitz 15 des Schubelements 9 aufgenommen, was eine positionssichere Führung des Stößels 10 in Längsrichtung 16 gestattet. Um ein ungewolltes Durchbiegen des Stößels 10 in Dickenrichtung 24 zu vermeiden, ist ein vom
Stößel 10 bereitgestellter Niederhalter 20 vorgesehen, der ein vom Schubelement 9 bereitgestelltes Langloch 21 durchgreift. Infolge dieser Konstruktion kann ein teleskopierartiges Verfahren des Stößels 10 in Relation zum Schubelement 9 stattfinden, und zwar durch den Führungsschlitz 15 geführt und durch den Niederhalter 20 in
Dickenrichtung 24 gesichert.
Die von der Türöffnungseinrichtung 7 bereitgestellten Motoreinheit bewirkt im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall einen motorischen Antrieb sowohl des
Schubelements 9 als auch des Stößels 10. Zu diesem Zweck ist ein mit der Motoreinheit in
Wirkverbindung stehendes Zahnrad 22 vorgesehen. Dieses kämmt mit einer Verzahnung 18 des Schubelements 9 einerseits und einer Verzahnung 19 des Stößels 10 andererseits.
Dabei sind die Verzahnungen 18 und 19 jeweils auf der Unterseite von Schubelement 9 und Stößel 10 ausgebildet, wie eine Zusammenschau der Figuren 13 bis 16 erkennen lässt.
Wie sich insbesondere eine Zusammenschau der Figuren 11, 13 und 14 bis 16 ergibt, sind ı5 die Verzahnungen 18 und 19 von Schubelement 9 einerseits und Stößel 10 andererseits geometrisch derart aufeinander abgestimmt, dass im Falle einer Verdrehbewegung des
Zahnrads 22 ein Eingriff mit den zugehörigen Verzahnungen 18 und 19 mit zeitlichem
Abstand stattfindet. Damit ist rein geometrisch sichergestellt, dass im Falle einer
Verfahrbewegung in Richtung auf die Gerätetür 6 zuerst das Schubelement 9 und alsdann der Stößel 10 verfährt. Bei einer Verfahrbewegung in umgekehrter Richtung verfährt indes erst der Stößel 10 bis in seine Nichtgebrauchsstellung zurück, bevor dann eine
Verfahrbewegung des Schubelements 9 einsetzt. Die Figuren 10 und 11 lassen in diesem
Zusammenhang die voll ausgefahrene Position des Stößels 10 erkennen, wohingegen die
Figuren 12 und 13 die voll eingefahrene Stellung des Stößels 10 zeigen.
Um im Falle eines Einfahrens von Schubelement 9 und Stößel 10 sicherzustellen, dass zunächst der Stößel 10 verfährt, stellt die Türöffnungseinrichtung 7 entsprechende
Rückhaltenocken 17 bereit, wie dies die Figuren 8 und 9 erkennen lassen. Bei einem
Zurückverfahren von Schubelement 9 und Stößel 10 läuft das Schubelement 9 gegen diese Rückhaltenocken 17 auf. Eine weitere Verfahrbewegung des Schubelements 9 ist
Insofern gesperrt. Infolgedessen können etwaige zwischen dem Stößel 10 und dem
Schubelement 9 wirkende Reibungskräfte nicht zu einer ungewollten Verfahrbewegung des Schubelements 9 führen. Es findet vielmehr nur eine Verfahrbewegung des Stößels statt, und zwar bis dieser mit seinem türentfernten Endabschnitt gegen das
Schubelement 9 auf Anschlag fährt. In diesem Moment wirkt eine solche
Kraftbeaufschlagung auch auf das Schubelement 9 ein, das die Rückhaltekraft der
Rückhaltenocken 17 insoweit überwunden wird, als dass nunmehr auch das s Schubelement 9 zurück in Richtung Behandlungsraum verfahren kann.
Gerätetürseitig wirkt der diesbezügliche Endabschnitt 23 des Stößels 10 mit einem von der
Gerätetür 6 bereitgestellten Widerlager zusammen, wie beispielsweise aus Fig. 4 ersichtlich. Im einfachsten Fall wird dieses Widerlager durch ein Innenblech 12 der
Gerätetür 6 gebildet. Dabei kann das innenblech 12 über eine in den Figuren nicht näher 10 dargestellte Mulde verfügen, in die der Stößel mit seinem gerätetürseitigen Endabschnitt 23 im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall eingreift.
Wie die vorstehenden Ausführungen zeigen, ist die erfindungsgemäß ausgebildete
Türöffnungseinrichtung 7 in denkbar einfacher Weise ausgebildet und deshalb auch kostengünstig in der Herstellung und sicher in der Anwendung. Insbesondere die ı5 vorbeschriebene Wirkverbindung zwischen den Verzahnungen 18 und 19 einerseits und dem motoreneinheitenseitigen Zahnrad 22 andererseits ermöglichen eine zeitverzögerte
Verfahrbewegung von Schubelement 9 und Stößel 10, und zwar sowohl bei einer
Verfahrbewegung in Richtung auf die Gerätetür 6 als auch in entgegengesetzter Richtung.
Dabei bewirkt der Stößel 10 im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall, dass eine zuvor
In eine Offenstellung überführte Gerätetür 6 entriegelt wird, so dass dann im Weiteren verwenderseitig ohne besondere Kraftaufwendung eine Überführung der Gerätetür 6 in eine die Beschickungsöffnung 5 vollständig freigebende Stellung in einfacher Weise gestattet ist.
Bezugszeichen 1 Geschirrspülmaschine 2 Gehäuse 3 Behandlungsbehälter 4 Behandlungsraum 5 Beschickungsôffnung 6 Geräâtetür 7 Türöffnungseinrichtung 8 Gehäuse 109 Kraftübertragungsmittel (Schubelement)
Stößel 11 Schließkloben 12 Innenblech 13 Rückhalteeinheit 14 Teleskopanordnung 15 Führungsschlitz 16 Längsrichtung 17 Rückhaltenocken 18 Verzahnung 19 Verzahnung 20 Niederhalter 21 Langloch 22 Zahnrad 23 Endabschnitt 24 Dickenrichtung

Claims (13)

Patentansprüche
1. Haushaltsgerät, insbesondere wasserführendes Haushaltsgerät, etwa Geschirrspülmaschine, mit einem einen Behandlungsraum (4) bereitstellenden Behandlungsbehälter (3), der der Aufnahme von Behandlungsgut dient, wobei der Behandlungsbehälter (3) zur Beschickung mit Behandlungsgut eine Beschickungsöffnung (5) aufweist, die mittels einer Gerätetür (6) verschließbar ist, und mit einer Türöffnungseinrichtung (7) zur motorischen Überführung der Gerätetür (6) aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung, wobei die Türöffnungseinrichtung (7) eine Motoreinheit und ein damit zusammenwirkendes Kraftübertragungsmittel (9) aufweist, das gerätetürseitig korrespondierend zu einer von der Gerätetür (6) bereitgestellten Rückhalteeinheit (13) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Türôffnungseinrichtung (7) Mittel zur Entriegelung der Gerätetür (6) in Offenstellung aufweist.
2. Haushaltsgerat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel einen Stößel (10) aufweisen.
3. Haushaltsgerat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftübertragungsmittel (9) ein verfahrbar ausgebildetes Schubelement ist, vorzugsweise in der Ausgestaltung einer Stange, wobei das Schubelement den StéRel (10) in Richtung auf die Gerätetür (6) längsverschieblich trägt.
4. Haushaltsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubelement (9) und der Stößel (10) eine Teleskopanordnung (14) bilden.
5. Haushaltsgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubelement (9) gerätetürseitig einen Schließkloben (11) aufweist, der mit der Rückhalteeinheit (13) zusammenwirkt.
6. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (10) gerätetürseitig mit einem von der Gerätetür (6) bereitgestellten Widerlager zusammenwirkt.
T. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubelement (9) einen Führungsschlitz (15) bereitstellt, der den Stößel (10) längsverschieblich aufnimmt. 0 8& Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubelement (9) und der Stößel (10) jeweils eine Verzahnung (18, 19) tragen, die mit einem von der Motoreinheit bereitgestellten Zahnrad (22) zusammenwirken.
9. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubelement (9) mit von der Türôffnungseinrichtung (7) bereitgestellten Rückhaltenocken (17) zusammenwirkt.
10. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Stößel (10) gegenüber dem Schubelement (9) in Dickenrichtung (24) abstützt.
11. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine verwenderseitig aktivierbare Auslöseeinheit, die dazu eingerichtet ist, eine Verfahrbewegung des Stößels (10) zu bewirken, wenn sich die Gerätetür (6) in Offenstellung befindet.
12. Verfahren zur Betätigung einer Gerätetür (6) eines Haushaltsgeräts nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11, bei dem die Gerätetür (6) nach Abschluss eines bestimmungsgemäß durchlaufenen Behandlungsprogramms motorgetrieben mittels einer Türöffnungseinrichtung (7) aus einer verriegelten Verschlussstellung in eine verriegelte Offenstellung überführt wird und bei dem nach einer vorherigen
Anforderung durch einen Verwender eine Entriegelung der sich in Offenstellung befindlichen Gerätetür (6) durchgeführt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die verwenderseitige Anforderung mittels eines Türöffnungssensors, insbesondere eines Beschleunigungssensors erfasst wird.
LU103460A 2024-11-21 2024-11-21 Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine LU103460B1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU103460A LU103460B1 (de) 2024-11-21 2024-11-21 Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine
PCT/EP2025/082553 WO2026109348A1 (de) 2024-11-21 2025-11-11 Haushaltsgerät, insbesondere geschirrspülmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU103460A LU103460B1 (de) 2024-11-21 2024-11-21 Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
LU103460B1 true LU103460B1 (de) 2026-05-22

Family

ID=93704854

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
LU103460A LU103460B1 (de) 2024-11-21 2024-11-21 Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine

Country Status (2)

Country Link
LU (1) LU103460B1 (de)
WO (1) WO2026109348A1 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4443849A1 (de) * 1994-10-25 1996-05-02 Bauknecht Hausgeraete Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Geschirr in einer Geschirrspülmaschine
EP2193740A1 (de) * 2008-11-19 2010-06-09 Miele & Cie. KG Reinigungsautomat
FR2992157A1 (fr) * 2012-06-25 2013-12-27 Fagorbrandt Sas Machine a laver et a secher la vaisselle comprenant un dispositif d'ouverture de porte
US20220378274A1 (en) * 2021-05-26 2022-12-01 Emz-Hanauer Gmbh & Co. Kgaa Door mechanism of a domestic electrical appliance with a function for automatic door opening

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4443849A1 (de) * 1994-10-25 1996-05-02 Bauknecht Hausgeraete Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Geschirr in einer Geschirrspülmaschine
EP2193740A1 (de) * 2008-11-19 2010-06-09 Miele & Cie. KG Reinigungsautomat
FR2992157A1 (fr) * 2012-06-25 2013-12-27 Fagorbrandt Sas Machine a laver et a secher la vaisselle comprenant un dispositif d'ouverture de porte
US20220378274A1 (en) * 2021-05-26 2022-12-01 Emz-Hanauer Gmbh & Co. Kgaa Door mechanism of a domestic electrical appliance with a function for automatic door opening

Also Published As

Publication number Publication date
WO2026109348A1 (de) 2026-05-28

Legal Events

Date Code Title Description
FG Patent granted

Effective date: 20260522