-
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für ein Setzgerät, wobei die Vorrichtung die Sicherheit des Setzgerätes, in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, sicherstellt. Desweitern betrifft die Erfindung ein System bestehend aus einer Vorrichtung und einem Setzgerät, wobei die Vorrichtung die Sicherheit des Setzgerätes, in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, sicherstellt. Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Sicherstellung der Sicherheit eines Setzgerätes.
Hintergrund
-
US2013206809 AA offenbart ein Setzgerät, deren Zweck darin besteht, Befestigungselemente aus der Distanz in eine Arbeitsfläche zu setzen. Dies erhöht sowohl die Sicherheit als auch den Komfort der Benutzung. Das Setzgerät ist mit einem Verriegelungsmechanismus ausgestattet, der gewährleistet, dass es nur in der richtigen Ausrichtung verwendet werden kann, um ein versehentliches Auslösen zu verhindern. Der Auslösemechanismus des Setzgerätes ist so konzipiert, dass er durch Drücken der Vorrichtung gegen die Arbeitsfläche aktiviert wird, was die Benutzung erleichtert und das Risiko von Fehlsetzungen verringert.
-
DE102007000302 A1 zeigt eine Vorrichtung, welche an ein Setzgerät angeschlossen ist, und ermöglicht ein präzises und kontrolliertes Arbeiten mit dem Setzgerät. Die Vorrichtung verfügt über eine Schaltverbindung, welche die Fernsteuerung des Betätigungsschalters des Setzgerätes über ein Betätigungselement der Vorrichtung ermöglicht. Eine Sicherheitsvorrichtung im Setzgerät verhindert eine versehentliche Betätigung des Setzgeräts, wenn dieses nicht in der korrekten Ausrichtung ist. Dies erhöht die Sicherheit des Benutzers und verhindert mögliche Schäden.
-
Der Nachteil des Standes der Technik liegt darin, dass die Sicherheit des Setzgerätes stets über das Setzgerät allein erfolgt. Um die Sicherheit des Setzgerätes zu verbessern, werden im Stand der Technik immer die Setzgeräte aufwendig um umfangreich umstrukturiert.
-
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, die Nachteile des nächstkommenden Standes der Technik zu überwinden und eine Vorrichtung, ein System und ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, welches die Sicherheit eines Setzgerätes in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung erhöht beziehungsweise verbessert.
Beschreibung
-
Ein erster Aspekt der Erfindung umfasst eine Vorrichtung zur Verwendung eines Setzgerätes umfassend
- einen Aufnahmebereich zum Platzieren des Setzgerätes,
- eine Griffeinheit, wobei das Setzgerät durch die Griffeinheit auslösbar ist,
- ein Sicherungselement, wobei das Sicherungselement derart beweglich in der Vorrichtung angeordnet ist, dass das Setzgerät in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes durch das Sicherungselement nicht auslösbar ist.
-
Der Begriff "Vorrichtung zur Verwendung eines Setzgerätes" umfasst jegliche Art einer Vorrichtung, die an ein Setzgerät befestigt und/oder um ein Setzgerät positioniert werden kann. Bevorzugt wird ein Setzgerät in die Vorrichtung eingelegt beziehungsweise platziert. Durch die Vorrichtung kann der Arbeitsbereich des Setzgerätes vergrößert werden und/oder die Benutzung für den Nutzer vereinfacht werden und/oder Funktionen umgesetzt werden, welche das Setzgerät inhärent nicht umfasst.
-
Der Begriff "Aufnahmebereich" bezeichnet eine Fläche oder ein Volumen innerhalb der Vorrichtung in welches das Setzgerät eingelegt beziehungsweise platziert werden kann. Es handelt sich somit um einen Bereich, durch welchen das Setzgerät mit der Vorrichtung verbunden, bevorzugt fest verbunden, werden kann.
-
Der Begriff "Griffeinheit" umfasst einen Teilbereich der Vorrichtung an welchem die Vorrichtung zumindest durch den Benutzer gehalten werden kann. Durch die Griffeinheit kann der Benutzer aber auch mindestens eine Funktion des Setzgerätes aktivieren, vorzugsweise das Auslösen des Setzgerätes.
-
Der Begriff "Sicherungselement" umfasst ein Element, welches in der Lage ist, das Auslösen - also das Setzen eines Befestigungselements - zu verhindern, sobald das Setzgerät in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung verwendet wird.
-
Der Begriff "in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes" beschreibt jede Stellung des Setzgerätes in welchem ein Auslösen des Setzgerätes verhindert werden muss.
-
Eine gebrauchsmäßige Stellung des Setzgerätes liegt vor, wenn das Setzgerät senkrecht zum Befestigungsgrund verwendet wird. Sobald das Setzgerät nicht mehr senkrecht, beispielsweise zum Boden verwendet wird, darf, oberhalb einer tolerierten Abweichung von der Senkrechten zum Befestigungsgrund, kein Auslösen des Setzgerätes mehr möglich sein. Bevorzugt befindet sich die tolerierte Abweichung von der Senkrechten zum Befestigungsgrund im Bereich von 1° bis 45° oder 1° bis 40° oder 1° bis 35° oder 1° bis 30° oder 1° bis 25° oder 1° bis 20° oder 1° bis 15° oder 1° bis 10° oder 1°bis 5° oder 1° bis 3°.
-
Im Bereich außerhalb der tolerierten Abweichung darf kein Auslösen des Setzgerätes möglich sein. Dies entspricht der nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes.
-
Mindestens eine technische Wirkung des ersten Aspekts ist, dass ein unbeabsichtigtes Auslösen des Setzgerätes, in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, verhindert wird. Bei Setzgeräten, welche für Bodenanwendungen ausgelegt sind, führt dies dazu, dass diese nicht ausgelöst werden können, wenn sie kopfüber verwendet werden, beispielsweise bei einem Reparatur- oder Wartungsvorgang am Setzgerät. Bei Setzgeräten, welche für Deckenanwendungen ausgelegt sind, führt dies dazu, dass diese durch die Vorrichtung nicht ausgelöst werden können, wenn diese in einer Bodenanwendung verwendet werden.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung eine Vorrichtung, wobei die Griffeinheit ein erstes Griffelement, ein erstes Verlängerungselement und ein Auslöseelement umfasst
-
Der Begriff "erstes Griffelement" umfasst einen Bereich, vorzugsweise einen ersten Griffbereich, der Griffeinheit welcher dazu geeignet ist, vom Benutzer der Vorrichtung mit den Händen gehalten oder verwendet zu werden. Der Begriff "erstes Griffelement" umfasst weiter einen Auslöseschalter, welcher direkt am ersten Griffelement angebracht ist oder mit den Händen vom ersten Griffelement aktiviert werden kann ohne die Hände vom ersten Griffelement nehmen zu müssen. Der Auslöseschalter dient dazu ein Auslösen des Setzgerätes durch die Vorrichtung zu initiieren. Der Auslöseschalter kann ein Knopf oder ein Schieberegler oder ein Hebel sein. In einer optionalen Ausführungsform umfasst die Griffeinheit ein zweites Griffelement mit einem zweitem Verlängerungselement.
-
Der Begriff "erstes Verlängerungselement" umfasst einen Teilbereich der Griffeinheit und ist vorzugsweise direkt mit dem ersten Griffelement verbunden. Das erste Verlängerungselement dient dazu, dass ein für die Bodenverwendung vorgesehenes Setzgerät im Stehen verwendet werden kann. In anderen Worten: Der Benutzer des für die Bodenverwendung vorgesehenen Setzgerätes muss das Setzgerät nicht bückend oder knieend verwenden, sondern kann das Setzgerät auch stehend verwenden.
-
Der Begriff "Auslöseelement" umfasst einen Teilbereich der Griffeinheit und ist vorzugsweise direkt mit dem ersten Griffelement verbunden, kann aber zusätzlich an das erste Verlängerungselement anschließen. Optional sind das erste Griffelement und das Auslöseelement durch ein Verbindungselement - beispielsweise ein Seil, einen Draht, ein Bowdenzug oder eine Stange - welches durch das erste Verlängerungselement hindurchführt, verbunden. Vorzugsweise ist das Auslöseelement mit dem Auslöseschalter des ersten Griffelements verbunden. Dies führt dazu, dass durch das Initiieren des Auslöseschalters das Auslöseelement derart bewegt wird, dass das Auslöseelement den Auslöser des Setzgerätes betätigt und ein Setzvorgang ausgelöst wird, wenn das Setzgerät angepresst ist.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass das Setzgerät in einer gebrauchsmäßigen Stellung durch die Griffeinheit auslösbar ist und der Benutzer das Setzgerät somit in einer stehenden Position verwenden kann. Somit ist der Verwendungsbereich des Setzgerätes erweitert.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung eine Vorrichtung, wobei das Auslöseelement, in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, durch das Sicherungselement blockiert ist.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass das Sicherungselement durch die nicht gebrauchsmäßige Stellung des Setzgerätes entgegen der Schwerkraft bewegt wird. Dadurch ändert sich die Position des beweglich in der Vorrichtung angeordneten Sicherungselements derart, dass das Sicherungselement das Auslöseelement blockiert. Ist das Auslöseelement blockiert, kann das Initiieren des Auslöseschalters nicht auf das Auslöseelement übertragen werden. Dadurch kann der Auslöser des Setzgerätes nicht betätigt werden und das Setzgerät kann nicht ausgelöst werden.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung eine Vorrichtung, wobei das Sicherungselement einen Sicherungsbereich umfasst, wobei der Sicherungsbereich mit dem Auslöseelement, in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, kontaktierbar ist.
-
Der Begriff "Sicherungsbereich" umfasst einen Teilbereich des Sicherungselements, welcher direkt mit dem Auslöseelement in Kontakt tritt. Der Sicherungsbereich weist dabei eine Form auf, die kompatibel mit der Außenkontur des Auslöseelements ist. Nimmt das Auslöseelement beispielsweise eine zylindrische Außenkontur an, so kann der Sicherungsbereich eine konkave oder ähnliche Kontur aufweisen, die derart geformt ist, dass die Form des Sicherungsbereichs und die Außenkontur des Auslöseelements ineinandergreifen.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass durch den Sicherungsbereich und speziell durch die Form des Sicherungsbereichs der Kontakt zwischen dem Auslöseelement und dem Sicherungselement realisiert ist. In anderen Worten: Am Sicherungsbereich wird das Auslöseelement durch das Sicherungselement blockiert.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung eine Vorrichtung wobei das Sicherungselement, keine Symmetrieachse aufweist.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass Sicherungselement durch die nicht gebrauchsmäßige Stellung des Setzgerätes auch die Vorrichtung entgegen der Schwerkraft bewegt wird. Aufgrund der nicht vorhandenen Symmetrie des Sicherungselements und dem Einfluss der Schwerkraft, bewegt sich das Sicherungselement in der Vorrichtung derart, sodass das Sicherungselement das Auslöseelement blockiert. Ist das Auslöseelement blockiert, kann das Initiieren des Auslöseschalters nicht auf das Auslöseelement übertragen werden. Dadurch kann der Auslöser des Setzgerätes nicht betätigt werden und das Setzgerät kann nicht ausgelöst werden.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung eine Vorrichtung, wobei das Sicherungselement, eine Öffnung zum Platzieren des Sicherungselements in der Vorrichtung umfasst.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass aufgrund der Öffnung des Sicherungselements und dem Einfluss der Schwerkraft, bewegt sich das Sicherungselement in der Vorrichtung derart, sodass das Sicherungselement das Auslöseelement blockiert.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung eine Vorrichtung, wobei das Sicherungselement eine Rotationsachse senkrecht zum Mittelpunkt der Öffnung umfasst.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass aufgrund der Öffnung des Sicherungselements und dem Einfluss der Schwerkraft, sich das Sicherungselement in der Vorrichtung um die Rotationsachse des Sicherungselements bewegt, sodass das Sicherungselement das Auslöseelement blockiert.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung eine Vorrichtung, wobei die Vorrichtung eine Aufnahme für die Öffnung des Sicherungselement aufweist.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass durch die Aufnahme das Sicherungselement in der Vorrichtung derart positioniert und befestigt ist, dass das Sicherungselement beweglich in der Vorrichtung angeordnet ist.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung eine Vorrichtung wobei das Sicherungselement, in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, um die Rotationsachse rotierbar ist.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass durch die Aufnahme das Sicherungselement in der Vorrichtung derart positioniert und befestigt ist, dass das Sicherungselement um die Rotationsachse des Sicherungselements rotierbar ist.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung eine Vorrichtung, wobei das Sicherungselement einen Schwerpunkt aufweist, wobei der Schwerpunkt, in einer gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, außerhalb der Rotationsachse angeordnet ist.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass die Vorrichtung für ein Gerät im Bodenbetrieb verwendet werden kann und das Sicherungselement das Auslöseelement, in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, blockiert.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung eine Vorrichtung, wobei das Sicherungselement ein rotierbares Blech ist.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass durch ein leichtes Sicherungselement das Gewicht der Vorrichtung kaum erhöht wird aber dennoch eine sicherheitsrelevante Funktion für die Verwendung der Vorrichtung realisiert ist.
-
Ein zweiter Aspekt der Erfindung umfasst ein System, umfassend eine Vorrichtung zur Verwendung eines Setzgerätes und ein Setzgerät, wobei die Vorrichtung
- einen Aufnahmebereich zum Platzieren des Setzgerätes,
- eine Griffeinheit, wobei das Setzgerät durch die Griffeinheit auslösbar ist,
- ein Sicherungselement, wobei das Sicherungselement derart beweglich in der Vorrichtung angeordnet ist, dass das Setzgerät in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes durch das Sicherungselement nicht auslösbar ist, umfasst.
-
Die Begriffsdefinitionen des zweiten Aspektes sind identisch mit den Begriffsdefinitionen des ersten Aspektes.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieses zweiten Aspektes ist es, dass ein unbeabsichtigtes Auslösen des Setzgerätes im System, in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, verhindert wird. Bei Setzgeräten, welche für Bodenanwendungen ausgelegt sind, führt dies dazu, dass diese im System nicht ausgelöst werden können, wenn ein Setzgerät beispielsweise kopfüber verwendet wird, beispielsweise bei einem Reparatur- oder Wartungsvorgang am Setzgerät innerhalb des Systems. Bei Setzgeräten, welche für Deckenanwendungen ausgelegt sind, führt dies dazu, dass diese durch die Vorrichtung nicht ausgelöst werden können, wenn diese in einer Bodenanwendung mit dem System verwendet werden.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung ein System, wobei das Sicherungselement, um eine Rotationsachse rotierbar ist.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass das Sicherungselement um die Rotationsachse des Sicherungselements rotierbar ist und somit das System in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes beziehungsweise des Systems nicht auslösbar ist.
-
Ein dritter Aspekt der Erfindung umfasst ein Verfahren, für eine Vorrichtung mit einem Setzgerät, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
- Platzieren des Setzgerätes in einem Aufnahmebereich der Vorrichtung,
- Überführen der Vorrichtung mit dem Setzgerät in eine nicht gebrauchsmäßige Stellung des Setzgerätes,
- Verhindern des Auslösens des Setzgerätes in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes durch ein in der Vorrichtung beweglich angeordnetes Sicherungselement.
-
Die Begriffsdefinitionen des dritten Aspektes sind identisch mit den Begriffsdefinitionen des ersten und zweiten Aspektes.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieses zweiten Aspektes ist es, dass ein unbeabsichtigtes Auslösen des Setzgerätes im System, in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, verhindert wird. Bei Setzgeräten, welche für Bodenanwendungen ausgelegt sind, führt dies dazu, dass diese im System nicht ausgelöst werden können, wenn ein Setzgerät beispielsweise kopfüber verwendet wird, beispielsweise bei einem Reparatur- oder Wartungsvorgang am Setzgerät innerhalb des Systems. Bei Setzgeräten, welche für Deckenanwendungen ausgelegt sind, führt dies dazu, dass diese durch die Vorrichtung nicht ausgelöst werden können, wenn diese in einer Bodenanwendung mit dem System verwendet werden.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung ein Verfahren, wobei das Verfahren den weiteren Schritt umfasst:
- wobei das Sicherungselement um eine Rotationsachse rotiert wird.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass das Sicherungselement um die Rotationsachse des Sicherungselements rotiert wird und somit die Vorrichtung in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes beziehungsweise des Systems nicht auslösbar wird.
-
Die Erfindung wurde anhand einer Vorrichtung zur Verwendung eines Setzgerätes beschrieben. Die Merkmale der beschriebenen Ausführungsformen sind dabei auch beliebig miteinander innerhalb eines einzigen Systems beziehungsweise eines einzigen Verfahrens kombinierbar. Es wird darauf hingewiesen, dass das erfindungsgemäße
-
Verfahren auch für andere Zwecke geeignet ist.
-
Es folgen weitere optionale Ausführungsformen welche beliebig mit allen bisherigen Ausführungsformen des ersten, des zweiten und des dritten Aspektes und auch mit allen weiteren optionalen Ausführungsformen des ersten, des zweiten und des dritten Aspektes kombiniert oder spezifiziert werden können.
-
In einer weiteren optionalen Ausführungsform umfasst die Erfindung eine Vorrichtung, wobei das Sicherungselement einen Schwerpunkt aufweist, wobei der Schwerpunkt, in einer gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, unterhalb der Rotationsachse angeordnet ist.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren Ausführungsform ist es, dass die Vorrichtung für ein Gerät im Deckenbetrieb verwendet werden kann und das Sicherungselement das Auslöseelement, in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, blockiert.
-
In einer weiteren optionalen Ausführungsform umfasst die Erfindung ein Arbeitsgerät, wobei das Sicherungselement eine konstante oder nicht konstante Dicke aufweist.
-
Mindestens eine technische Wirkung dieser weiteren optionalen Ausführungsform ist, dass durch die Dicke des Sicherungselements und/oder die Form des Sicherungselements die Position des Schwerpunkts des Sicherungselements veränderbar ist.
Ausführungsbeispiele
-
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
- Figur 1 zeigt ein System umfassend eine Vorrichtung mit einem Setzgerät.
- Figur 2 zeigt eine erste Ausführungsform eines Sicherungselements in einer gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, wobei das Setzgerät nicht ausgelöst ist.
- Figur 3 zeigt eine erste Ausführungsform eines Sicherungselements in einer gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, wobei das Setzgerät ausgelöst ist.
- Figur 4 zeigt eine erste Ausführungsform eines Sicherungselements in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, wobei das Setzgerät nicht ausgelöst ist.
- Figur 5 zeigt eine erste Ausführungsform eines Sicherungselements in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes, wobei das Setzgerät blockiert ist.
- Figur 1 zeigt ein System 100 umfassend eine Vorrichtung 110 mit einem Setzgerät 190. Figur 1a zeigt das System frontal in einer gebrauchsmäßigen Position (für den Bodenbetrieb) in einem Längsschnitt. Figur 1b zeigt das gleiche System in der gleichen Position jedoch nicht in einem Längsschnitt, sondern ohne die vordere Abdeckung der Vorrichtung 110 und leicht um die Längsachse gedreht.
- Figur 1b zeigt, wie das Setzgerät 190 in der Vorrichtung 110 platziert beziehungsweise positioniert ist. Das erfindungsgemäße Sicherungselement 120 ist innerhalb des gestrichelten Bereichs in Figur 1a und Figur 1b dargestellt. Dieser gestrichelte Bereich wird durch in den folgenden Abbildungen 2 bis 5 ausführlich - jeweils in einer frontalen Schnittansicht und einer leicht um die Längsachse gedrehten dreidimensionalen Ansicht - beschrieben. Die Vorrichtung 110 ist durch das Auslöseelement 130 in der Lage das Setzgerät 190 am Auslöser 115 auszulösen.
- Figur 2 zeigt eine erste Ausführungsform eines Sicherungselements 120 in einer gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes 190, wobei das Setzgerät 190 nicht ausgelöst ist. Figur 2 zeigt dabei das gleiche System 100 wie in Figur 1 dargestellt. Die gebrauchsmäßige Stellung für das für den Bodenbetrieb ausgelegte Setzgerät 190 ist daran zu erkennen, dass die Gravitation 10 in Richtung des Anwendungsbereichs 20, hier der Boden, zeigt.
- Figur 2a zeigt das Sicherungselement 120 in einem frontalen Längsschnitt und Figur 2b zeigt das Sicherungselement 120 ohne die vordere Abdeckung der Vorrichtung 110 und leicht um die Längsachse der Vorrichtung 110 gedreht. Sowohl Figur 2a als auch Figur 2b zeigen dabei denselben Sachverhalt: Ein durch die Vorrichtung 110 angepresstes Setzgerät 190, jedoch nicht ausgelöst.
-
Das Sicherungselement 120 umfasst eine Öffnung 150, wobei die Öffnung 150 das Sicherungselement 120 direkt über die Aufnahme 170 mit der Vorrichtung 110 verbindet. Die Vorrichtung 110 beziehungsweise das Sicherungselement 120 verfügt über eine Rotationsachse 160 um welches das Sicherungselement 120 beweglich angeordnet ist.
-
Der Schwertpunkt 175 des Sicherungselements 120 befindet sich (siehe Gravitationsrichtung 10) oberhalb der Rotationsachse 160. Das Setzgerät befindet sich daher in einer gebrauchsmäßigen Stellung und das Sicherungselement 120 blockiert nicht das Auslöseelement 130 der Vorrichtung 110. In anderen Worten: In dieser gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes 190 kann das Auslöseelement 130 voll getätigt werden (siehe Figur 3) und eine Setzung kann erfolgen.
-
Figur 3 zeigt eine erste Ausführungsform eines Sicherungselements 120 in einer gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes 190, wobei das Setzgerät 190 ausgelöst ist. Figur 3 zeigt dabei das gleiche System 100 wie in Figur 1 dargestellt. Die gebrauchsmäßige Stellung für das für den Bodenbetrieb ausgelegte Setzgerät 190 ist daran zu erkennen, dass die Gravitation 10 in Richtung des Anwendungsbereichs 20, hier der Boden, zeigt.
-
Figur 3a zeigt das Sicherungselement 120 in einem frontalen Längsschnitt und Figur 3b zeigt das Sicherungselement 120 ohne die vordere Abdeckung der Vorrichtung 110 und leicht um die Längsachse der Vorrichtung 110 gedreht. Sowohl Figur 3a als auch Figur 3b zeigen dabei denselben Sachverhalt: Ein durch die Vorrichtung 110 angepresstes und ausgelöstes Setzgerät 190.
-
Der Unterschied zu Figur 2 besteht darin, dass in dieser gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes 190 das Auslöseelement 130 voll getätigt ist und nicht durch das Sicherungselement 120 blockiert wird. In anderen Worten: Es erfolgt eine Setzung.
-
Der Schwertpunkt 175 des Sicherungselements 120 befindet sich (siehe Gravitationsrichtung 10) oberhalb der Rotationsachse 160. Das Setzgerät befindet sich daher in einer gebrauchsmäßigen Stellung und das Sicherungselement 120 blockiert nicht das Auslöseelement 130 der Vorrichtung 110.
-
Figur 4 zeigt eine erste Ausführungsform eines Sicherungselements 120 in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes 190, wobei das Setzgerät 190 nicht ausgelöst ist. Figur 4 zeigt dabei das gleiche System 100 wie in Figur 1 und Figur 2 dargestellt. Die gebrauchsmäßige Stellung des Setzgerätes 190 ist der Bodenbetrieb. Jedoch wird in Figur 4 und in Figur 5 das Setzgerät im Deckenbetrieb versucht zu verwenden - einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des hier offenbarten Setzgerätes 190. Die nicht gebrauchsmäßige Stellung des Setzgerätes 190 ist daran zu erkennen, dass die Richtung der Gravitation 10 nicht deckungsgleich mit der Richtung des Anwendungsbereichs 20, hier der Decke, ist.
-
Figur 4a zeigt das Sicherungselement 120 in einem frontalen Längsschnitt und Figur 4b zeigt das Sicherungselement 120 ohne die vordere Abdeckung der Vorrichtung 110 und leicht um die Längsachse der Vorrichtung 110 gedreht. Sowohl Figur 4a als auch Figur 4b zeigen dabei denselben Sachverhalt: Ein durch die Vorrichtung 110 an eine Decke (nicht dargestellt) angepresstes Setzgerät 190, jedoch nicht ausgelöst.
-
Das Sicherungselement 120 umfasst eine Öffnung 150, wobei die Öffnung 150 das Sicherungselement 120 direkt über die Aufnahme 170 mit der Vorrichtung 110 verbindet. Die Vorrichtung 110 beziehungsweise das Sicherungselement 120 verfügt über eine Rotationsachse 160 um welches das Sicherungselement 120 beweglich angeordnet ist.
-
Durch die nicht gebrauchsmäßige Stellung des Setzgerätes 190, rotiert das Sicherungselement 120 um die Rotationsachse 160. In anderen Worten: Dreht man die Vorrichtung 110 und somit das Setzgerät 190 auf den Kopf, so wird auch das Sicherungselement 120 um die Rotationsachse 160 - aufgrund der Positionierung und Anschlagsflächen des Sicherungselements 120 - gedreht.
-
Der Schwertpunkt 175 des Sicherungselements 120 befindet sich (siehe Gravitationsrichtung 10) unterhalb der Rotationsachse 160. Das Setzgerät befindet sich daher in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung und das Sicherungselement 120 kann das Auslöseelement 130 der Vorrichtung 110 blockieren. In anderen Worten: In dieser nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes 190 kann das Auslöseelement 130 nicht voll getätigt werden (siehe Figur 5) und es kann keine Setzung erfolgen.
-
Figur 5 zeigt eine erste Ausführungsform eines Sicherungselements 120 in einer nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes 190, wobei das Setzgerät 190 nicht ausgelöst ist, da es blockiert ist. Figur 5 zeigt dabei das gleiche System 100 wie in Figur 4 dargestellt. Die nicht gebrauchsmäßige Stellung für das für den Bodenbetrieb ausgelegte Setzgerät 190 ist daran zu erkennen, dass die Richtung der Gravitation 10 nicht deckungsgleich mit der Richtung des Anwendungsbereichs 20, hier der Decke, ist.
-
Figur 5a zeigt das Sicherungselement 120 in einem frontalen Längsschnitt und Figur 5b zeigt das Sicherungselement 120 ohne die vordere Abdeckung der Vorrichtung 110 und leicht um die Längsachse der Vorrichtung 110 gedreht. Sowohl Figur 5a als auch Figur 5b zeigen dabei denselben Sachverhalt: Ein durch die Vorrichtung 110 an die Decke angepresstes und blockiertes Setzgerät 190.
-
Der Unterschied zu Figur 4 besteht darin, dass in dieser nicht gebrauchsmäßigen Stellung des Setzgerätes 190 das Auslöseelement 130 nicht voll getätigt werden kann, da das Auslöseelement 130 durch den Sicherungsbereich 140 des Sicherungselements 120 kontaktiert ist (siehe Figur 5b). Dies führt dazu, dass das Auslöseelement 130 durch das Sicherungselement 120 blockiert ist. In anderen Worten: Es kann keine Setzung erfolgen.