EP4768098A1 - Putting-trainingsvorrichtung sowie putter mit einer solchen - Google Patents

Putting-trainingsvorrichtung sowie putter mit einer solchen

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EP4768098A1
EP4768098A1 EP25213099.2A EP25213099A EP4768098A1 EP 4768098 A1 EP4768098 A1 EP 4768098A1 EP 25213099 A EP25213099 A EP 25213099A EP 4768098 A1 EP4768098 A1 EP 4768098A1
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putter
putting training
training device
putting
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Aziz SÖNMEZ
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Abstract

Bei einer Putting-Trainingsvorrichtung (2) zum Trainieren eines Puttens umfasst die Putting-Trainingsvorrichtung (2) zumindest eine Auflageeinrichtung (20) mit zumindest einer muldenartigen Auflagefläche (200) zum Auflegen eines rollbaren Gegenstands (3) und zumindest eine Befestigungseinrichtung (21) zum lösbaren Befestigen der Putting-Trainingsvorrichtung (2) an einem Putterschaft (11) eines Putters (1) sowie zumindest eine Winkelverstelleinrichtung (22) zum Verstellen des Neigungswinkels (β) der zumindest einen Auflageeinrichtung (20) gegenüber der zumindest einen Befestigungseinrichtung (21), wobei die Winkelverstelleinrichtung (22) zwischen der zumindest einen Auflageeinrichtung (20) und der zumindest einen Befestigungseinrichtung (21) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Putting-Trainingsvorrichtung zum Trainieren eines Puttens sowie einen Putter mit zumindest einem Putterkopf, zumindest einem Putterschaft, zumindest einem Puttergriff und zumindest einer Putting-Trainingsvorrichtung.
  • Putting-Trainingsvorrichtungen sowie Putter mit zumindest einer solchen sind im Stand der Technik bekannt. Diese dienen dazu, beim Golfspielen das Putten trainieren zu können. Hierbei sind unterschiedliche Ansätze bekannt, die sich einerseits auf das richtige Ausrichten des Putterkopfes zum Golfball und somit das Verbessern des Zielens beziehen, andererseits auf eine korrekte Pendelbewegung beim Putten, wie beispielsweise in der CN 101 342 419 A offenbart. Bei der in dieser Druckschrift offenbarten Vorrichtung hängt ein Golfball an einem Faden bzw. einer Kette der Trainingsvorrichtung, wobei unterhalb des hängenden Golfballs ein Magnet angeordnet ist. Der Aufbau dieser Trainingsvorrichtung ist relativ komplex.
  • Eine andere Möglichkeit zum Üben des richtigen Schwungs ist aus der US 5 895 328 A bekannt, wobei mittels der darin offenbarten Swing-Trainingsvorrichtung Zentrifugalkräfte, die durch den Swing erzeugt werden, gemessen werden.
  • Verschiedenste Arten von Trainingsvorrichtungen zum Verbessern des Zielens sind beispielsweise aus der WO 2018/069 695 A1 , der US 2019/0269991 A1 , der US 9 943 743 B1 , der US 4 167 268 A , der US 4 174 838 A , der US 4 953 867 A , der US 5 509 657 A bekannt. Teilweise wird hierbei auch eine Kamera zu Hilfe genommen, wie in der US 8 608 595 B2 offenbart. Auch die Verwendung einer Vergrößerungseinrichtung ist im Stand der Technik bekannt, wie aus der vorstehend genannten WO 2018/069 695 A1 . Alle vorstehend genannten Trainingsvorrichtungen werden am jeweiligen Putterschaft des Putters befestigt. Alle vorstehend genannten Trainingsvorrichtungen sind relativ kompliziert aufgebaut und teilweise auch nicht einfach in der Handhabung.
  • Eine weitere Trainingsvorrichtung, die aus dem Stand der Technik bekannt ist, ist in der US 5 725 441 A offenbart. Gemäß diesem Stand der Technik wird ein zusätzlicher Golfball in einer Mulde auf dem Putterkopf des Putters positioniert. Der auf dem Putter positionierte Ball wackelt bzw. taumelt oder wird herausgeschlagen bzw. springt aus der Mulde heraus, wenn der Putterschlag zu schnell beschleunigt oder abgebremst wird. Diese Lösung erweist sich jedoch als nachteilig, da ein extra für ein Training vorgesehener Putter angeschafft werden muss. Ein Nachrüsten eines bestehenden und zum regulären Spiel und zum Training geeigneten Putters ist mit dieser Lösung des Standes der Technik nicht möglich.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Putting-Trainingsvorrichtung zum Trainieren eines Puttens und einen Putter mit einem solchen vorzusehen, die bzw. der einerseits kostengünstiger als die Lösungen des Standes der Technik hergestellt und andererseits an einem bestehenden Putter nachgerüstet werden kann, und die es ermöglicht, eine richtige Pendelbewegung beim Putten und einen optimalen Rhythmus zu trainieren und das Anstellen bzw. Anwinkeln der Handgelenke beim Putten zu vermeiden.
  • Die Aufgabe wird für eine Putting-Trainingsvorrichtung zum Trainieren eines Puttens nach Anspruch 1 dadurch gelöst, dass die Putting-Trainingsvorrichtung zumindest eine Auflageeinrichtung mit zumindest einer muldenartigen Auflagefläche zum Auflegen eines rollbaren Gegenstands und zumindest eine Befestigungseinrichtung zum lösbaren Befestigen der Putting-Trainingsvorrichtung an einem Putterschaft eines Putters sowie zumindest eine Winkelverstelleinrichtung zum Verstellen des Neigungswinkels der zumindest einen Auflageeinrichtung gegenüber der zumindest einen Befestigungseinrichtung umfasst, wobei die Winkelverstelleinrichtung zwischen der zumindest einen Auflageeinrichtung und der zumindest einen Befestigungseinrichtung angeordnet ist. Für einen Putter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 13 wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Putting-Trainingsvorrichtung zumindest eine solche Putting-Trainingsvorrichtung ist, die am Putterschaft des Putters über zumindest eine Befestigungseinrichtung lösbar befestigt und durch zumindest eine Winkelverstelleinrichtung der Neigungswinkel der Putting-Trainingsvorrichtung gegenüber dem Putterschaft des Putters verstellbar und einstellbar ist. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Dadurch wird eine Putting-Trainingsvorrichtung zum Trainieren eines Puttens geschaffen, die an einem bestehenden Putter problemlos durch die zumindest eine Befestigungseinrichtung lösbar befestigt werden kann. Es ist somit nicht erforderlich, einen separaten Trainingsputter zum Trainieren eines Puttens erwerben zu müssen. Die zumindest eine muldenartige Auflagefläche der zumindest einen Auflageeinrichtung, auf der ein rollbarer Gegenstand, wie ein Golfball, aufgelegt werden kann, ermöglicht es, dass eine korrekte Pendelbewegung beim Putten und somit ein optimaler Rhythmus trainiert und das Anstellen bzw. Anwinkeln der Handgelenke beim Putten vermieden werden kann. Hierbei kann eine individuelle Anpassung des Neigungswinkels der Auflageeinrichtung zum Auflegen eines rollbaren Gegenstandes passend zum jeweiligen Putter vorgenommen werden. Putter von unterschiedlichen Herstellern weisen einen unterschiedlichen Neigungswinkel zwischen Putterschaft und Putterkopf auf. Die Putter-Trainingsvorrichtung kann durch Ändern des Neigungswinkels der zumindest einen Auflageeinrichtung gegenüber der zumindest einen Befestigungseinrichtung der Putter-Trainingsvorrichtung an diese unterschiedlichen Neigungswinkel sehr schnell angepasst werden. Die zumindest eine Auflageeinrichtung mit der zumindest einen muldenartigen Auflagefläche zum Auflegen eines rollbaren Gegenstands kann daher nach Befestigen der Putter-Trainingsvorrichtung an dem Putterschaft eines Putters in einer Grundposition des Putters im Spiel- und auch im Trainingsbetrieb, bezogen auf die Ausrichtung im Raum, etwa waagerecht angeordnet werden. Ferner können die Putterschäfte von Puttern für unterschiedlich große Personen unterschiedliche Längen aufweisen und im Spiel- und im Trainingsbetrieb dementsprechend auch einen unterschiedlichen Neigungswinkel gegenüber einer Senkrechten bzw. entsprechend einer Waagerechten im Raum aufweisen. Auch eine Anpassung an diese unterschiedlichen Neigungswinkel kann durch Ändern des Neigungswinkels der zumindest einen Auflageeinrichtung gegenüber der zumindest einen Befestigungseinrichtung problemlos erfolgen.
  • Die Putting-Trainingsvorrichtung kann an einem bestehenden Putter in einer individuell gewünschten Positionierung am Putterschaft über die zumindest eine Befestigungseinrichtung lösbar befestigt werden. Zum Trainieren des Puttens kann die Putting-Trainingsvorrichtung somit am bestehenden Putter befestigt werden. Für einen regulären Spielbetrieb kann die Putting-Trainingsvorrichtung problemlos auch wieder vom Putter entfernt werden. Dies erweist sich insbesondere gegenüber dem speziell ausgebildeten Trainingsputter nach der US 5 725 441 A als sehr vorteilhaft.
  • Auf die zumindest eine muldenartige Auflagefläche der zumindest einen Auflageeinrichtung der Putting-Trainingsvorrichtung wird ein rollbarer Gegenstand, beispielweise ein Golfball, aufgelegt. Insbesondere zuvor kann die zumindest eine Auflageeinrichtung bezüglich ihres Neigungswinkels mittels der zumindest einen Winkelverstelleinrichtung entsprechend ausgerichtet und in dem gewünschten Neigungswinkel fixiert werden. Wird die Pendelbewegung beim Putten zu schnell durchgeführt oder erfolgt ein abruptes Abbremsen, fällt der rollbare Gegenstand, insbesondere Golfball, von der muldenartigen Auflagefläche der zumindest einen Auflageeinrichtung der Putting-Trainingsvorrichtung herab. Hierdurch kann die das Putten trainierende Person bzw. der Golfer unmittelbar Fehler bei der Pendelbewegung bemerken und hierdurch die Pendelbewegung und den Rhythmus beim Pendeln optimieren. Ferner kann die das Putten trainierende Person bzw. der Golfer auch das Vermeiden eines Anstellens bzw. Anwinkelns der Handgelenke trainieren, da bei einem Anstellen bzw. Anwinkeln der Handgelenke der rollbare Gegenstand, insbesondere Golfball, ebenfalls von der muldenartigen Auflagefläche der zumindest einen Auflageeinrichtung der Putting-Trainingsvorrichtung herabfällt. Die das Putten trainierende Person bzw. der Golfer kann somit auch unmittelbar ein fehlerhaftes Anwinkeln seiner Handgelenke erkennen und eine korrekte Handgelenksausrichtung üben.
  • Vorteilhaft sind die zumindest eine Auflageeinrichtung und die zumindest eine Befestigungseinrichtung miteinander über die zumindest eine Winkelverstelleinrichtung verbunden. Hierdurch ist es möglich, nur sehr wenige Komponenten vorzusehen, also die Anzahl an Komponenten der Putting-Trainingsvorrichtung zu optimieren. Es kann hierdurch eine einfach aufgebaute, zugleich sehr wirkungsvolle und individuell optimal einstellbare Putting-Trainingsvorrichtung geschaffen werden.
  • Weiter vorteilhaft kann die zumindest eine Befestigungseinrichtung zumindest eine Klemmeinrichtung mit zumindest zwei Klemmbacken, insbesondere gerundeten Klemmbacken, zum klemmenden Umgreifen eines Putterschafts eines Putters, an dem die Putting-Trainingsvorrichtung befestigt wird oder ist, umfassen. Gerade durch das Vorsehen einer solchen Klemmeinrichtung, die sich in optimaler Weise um einen Putterschaft herumlegt und diesen klemmend umgreift bzw. an diesem klemmend befestigt werden kann, ist einerseits ein schnelles und einfaches Befestigen am Putterschaft des Putters möglich, andererseits ein einfaches und somit schnelles problemloses Lösen von diesem. Selbstverständlich kann anstelle einer Klemmeinrichtung, insbesondere anstelle der vorstehend beschriebenen Klemmeinrichtung, auch jegliche andere Art einer Befestigungseinrichtung vorgesehen werden zum Befestigen bzw. lösbaren Befestigen der Putting-Trainingsvorrichtung am Putterschaft eines Putters, der mit dieser versehen werden soll.
  • Um ein Verrutschen der an einem Putterschaft eines Putters befestigten Putting-Trainingsvorrichtung gegenüber dem Putterschaft bzw. entlang von diesem zu vermeiden, insbesondere beim Pendeln des Putters beim Trainieren eines Puttens, kann weiter vorteilhaft die zumindest eine Befestigungseinrichtung mit zumindest einer rutschhemmenden Einrichtung versehen sein oder werden. Die zumindest eine rutschhemmende Einrichtung kann beispielsweise als im Bereich der zumindest einen Klemmeinrichtung angeordnete oder eingefügte Einlage ausgebildet sein. Eine solche Einlage kann auf der Innenseite der zumindest einen Klemmeinrichtung angeordnet werden und somit im am Putterschaft eines Putters montierten Zustand der Putting-Trainingsvorrichtung auf der Außenseite des Putterschafts aufliegen. Zumindest die zu dem Putterschaft des Putters gerichtete Oberfläche der Einlage kann dabei rutschhemmend und/oder haftend ausgebildet sein, so dass hierdurch eine hohe Haftreibung erzeugt wird und somit ein ungewolltes Verrutschen der Befestigungseinrichtung entlang dem Putterschaft des Putters verhindert werden kann. Zum Ausbilden der zumindest einen rutschhemmenden Einrichtung kann ferner die zumindest eine Klemmeinrichtung als Zweikomponentenbauteil ausgebildet sein. Hierdurch kann beispielsweise zumindest ein stabileres Material auf der Außenseite der zumindest einen Klemmeinrichtung angeordnet sein oder werden und zumindest ein rutschhemmendes oder haftendes Material auf der Innenseite der zumindest einen Klemmeinrichtung. Die Innenseite der Klemmeinrichtung greift direkt an der Außenseite des jeweiligen Putterschafts eines Putters an, an dem die Putting-Trainingsvorrichtung über ihre zumindest eine Befestigungseinrichtung befestigt wird. Durch das Ausbilden der Innenseite aus zumindest einem rutschhemmenden oder haftenden Material kann ein Verrutschen der Befestigungseinrichtung der Putting-Trainingsvorrichtung entlang dem Putterschaft des Putters verhindert werden.
  • Die zumindest eine Auflageeinrichtung der Putting-Trainingsvorrichtung kann in der Draufsicht mehreckig ausgebildet sein, insbesondere viereckig. Die zumindest eine muldenartige Auflagefläche der zumindest einen Auflageeinrichtung kann ferner im Wesentlichen gleichmäßig gerundet ausgebildet sein. Durch das Vorsehen der im Wesentlichen gleichmäßig gerundet ausgebildeten muldenartigen Auflagefläche ist es möglich, für den rollenden Gegenstand, der auf diese aufgefügt wird, beispielsweise einen Golfball, eine gleichmäßig rollende Bewegung in alle Richtungen zuzulassen. Bei Kombination einer solchen Art einer muldenartigen Auflagefläche der zumindest einen Auflageeinrichtung mit einer in der Draufsicht mehreckigen Ausbildung der Auflageeinrichtung verbleiben in den Ecken der Auflageeinrichtung insbesondere abgeflachte Eckbereiche, die somit auf der Oberseite keine Rundung aufweisen. In den zwischen den Eckbereichen der mehreckigen Auflageeinrichtung liegenden Seitenabschnitten von dieser kann sich die muldenartige Auflagefläche bis zum Rand der Auflageeinrichtung erstrecken. Hierdurch ist es möglich, gerade die Seitenbereiche, in denen der rollbare Gegenstand, beispielsweise Golfball, aus der muldenartigen Auflagefläche herausfallen kann, niedriger auszubilden als die Eckbereiche. Die Eckbereiche der Auflageeinrichtung sind somit vorteilhaft höher ausgebildet als die zwischen diesen befindlichen Seitenabschnitte der Auflageeinrichtung, so dass Fehler bei der Pendelbewegung beim Putten direkt dazu führen, dass der rollende Gegenstand in diesen niedrigeren Seitenabschnitten zwischen den Eckbereichen der Auflageeinrichtung von dieser herunterrollt und herabfällt. Da die Seitenabschnitte der Auflageeinrichtung nach der Montage der Putting-Trainingsvorrichtung an einem Putterschaft eines Putters oberhalb des Putterkopfes des Putters und etwa parallel zu dessen Frontseite angeordnet sind kann dementsprechend der korrekte Schlag und somit die korrekte Pendelbewegung mit der Putting-Trainingsvorrichtung geübt werden. Eine rhythmische Pendelbewegung des Putters führt dazu, dass in der Rückwärtsbewegung und der Vorwärtsbewegung des Putters der rollbare Gegenstand, insbesondere Golfball, die zumindest eine muldenartige Auflagefläche der zumindest einen Auflageeinrichtung der Putting-Trainingsvorrichtung nicht verlässt, jedoch bei einer nicht rhythmischen Pendelbewegung das Trägheitsmoment des rollbaren Gegenstandes dazu führt, dass dieser von der zumindest einen Auflagefläche der zumindest einen Auflageeinrichtung der Putting-Trainingsvorrichtung herabfällt.
  • Weiter vorteilhaft können die zumindest eine Auflageeinrichtung und die zumindest eine Befestigungseinrichtung jeweils zumindest einen Gelenkabschnitt aufweisen zum Ausbilden eines Gelenks zwischen der zumindest einen Auflageeinrichtung und der zumindest einen Befestigungseinrichtung zum gelenkigen Verbinden der zumindest einen Auflageeinrichtung mit zumindest einer Befestigungseinrichtung. Die zumindest eine Winkelverstelleinrichtung kann weiter vorteilhaft im Bereich des Gelenks oder im Gelenk, das die zumindest eine Auflageeinrichtung und die zumindest eine Befestigungseinrichtung bilden, angeordnet sein bzw. werden. Insbesondere kann die zumindest eine Winkelverstelleinrichtung einen Bolzen oder Stift umfassen als Drehachse des Gelenks. Es ist somit möglich, lediglich die zumindest eine Auflageeinrichtung und die zumindest eine Befestigungseinrichtung vorzusehen, die jeweils zumindest einen Gelenkabschnitt aufweisen, wobei die Gelenkabschnitte von Auflageeinrichtung und Befestigungseinrichtung so ineinandergreifen, dass ein Gelenk gebildet wird, dessen Drehachse durch einen Bolzen oder Stift der zumindest einen Winkelverstelleinrichtung gebildet wird. Insbesondere kann die Winkelverstelleinrichtung die Drehachse des von Auflageeinrichtung und Befestigungseinrichtung gebildeten Gelenks bilden. Die Anzahl an Komponenten der Putting-Trainingsvorrichtung kann somit noch weiter optimiert werden. Die Putting-Trainingsvorrichtung ist dadurch vorteilhaft nicht fehleranfällig, kann einfach gehandhabt werden und ist zudem im Vergleich zu den Lösungen des Standes der Technik aufgrund der nur sehr wenigen Komponenten kostengünstig herstellbar und zugleich an eine die Putting-Trainingsvorrichtung benutzende Person und deren Putter optimal individuell anpassbar.
  • Weiter vorteilhaft kann die zumindest eine Auflagefläche der zumindest einen Auflageeinrichtung mit zumindest einer Ausrichtmarkierung versehen sein, insbesondere zumindest einer schlitzförmigen Ausrichtmarkierung, zum parallelen Ausrichten der Putting-Trainingsvorrichtung zu einem Putterkopf eines Putters, an dem die Putting-Trainingsvorrichtung befestigt wird oder befestigt ist. Insbesondere kann die zumindest eine Ausrichtmarkierung entlang einer Längsachse der Putting-Trainingsvorrichtung angeordnet werden. Hierdurch ist es möglich, die Putting-Trainingsvorrichtung exakt fluchtend über dem Putterkopf des Putters, an dem die Putting-Trainingsvorrichtung befestigt wird, anzuordnen bzw. fluchtend zu dessen Längsachse und/oder parallel zu dessen Frontseite. Das korrekte Ausrichten der Auflageeinrichtung gegenüber dem Putterkopf ermöglicht es, die Trainingsvoraussetzungen bezüglich der Putting-Trainingsvorrichtung und des Putters zu optimieren.
  • Die Putting-Trainingsvorrichtung kann mit Abstand zu dem Putterkopf am Putterschaft des Putters angeordnet sein bzw. werden, insbesondere etwa auf der halben Länge des Putterschafts an diesem befestigt sein oder werden. In dieser Positionierung ist ein optimales Training möglich, da einerseits die Putting-Trainingsvorrichtung den Blick zum Putterkopf nicht stört, andererseits auch nicht beim Angreifen am Puttergriff des Putters störend wirkt.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im Folgenden ein Ausführungsbeispiel von dieser näher anhand der Zeichnungen beschrieben. Diese zeigen in:
  • Figur 1
    eine perspektivische Ansicht eines Putters mit Putterkopf, Putterschaft und Puttergriff und an dessen Putterschaft angeordneter erfindungsgemäßer Putting-Trainingsvorrichtung,
    Figur 2
    eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Putting-Trainingsvorrichtung gemäß Figur 1,
    Figur 3
    eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß mit der Putting-Trainingsvorrichtung gemäß Figur 2 versehenen Putters, wobei auf einer muldenartigen Auflagefläche einer Auflageeinrichtung der Putting-Trainingsvorrichtung ein Golfball angeordnet ist,
    Figur 4
    eine Seitenansicht des Putters mit Putting-Trainingsvorrichtung in Befestigung am Putterschaft des Putters gemäß Figur 4 unter Andeuten der Verstellbarkeit des Neigungswinkels der Auflageeinrichtung der Putting-Trainingsvorrichtung gegenüber deren Befestigungseinrichtung und dem Putterschaft des Putters,
    Figur 5
    eine erste perspektivische Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Putting-Trainingsvorrichtung, deren Befestigungseinrichtung eine mit Druckfedern und einer rutschhemmenden Einrichtung in Form einer Einlage versehenen Klemmeinrichtung aufweist,
    Figur 6
    eine zweite perspektivische Draufsicht auf die Putting-Trainingsvorrichtung gemäß Figur 5,
    Figur 7
    eine perspektivische Ansicht eines Putters mit Putterkopf, Putterschaft und Puttergriff und an dessen Putterschaft angeordneter Putting-Trainingsvorrichtung gemäß Figur 5, und
    Figur 8
    eine Seitenansicht des mit der Putting-Trainingsvorrichtung gemäß Figur 5 versehenen Putters gemäß Figur 7.
  • Die Figuren 1, 3, 4, 7 und 8 zeigen einen Putter 1 mit einem Putterkopf 10, einem Putterschaft 11 und einem Puttergriff 12. Am Putterschaft 11 des Putters 1 ist eine Putting-Trainingsvorrichtung 2 angeordnet. Wie insbesondere den Figuren 3 und 4 zu entnehmen ist, ist sie dort etwa auf der Hälfte der Länge L des Putterschafts 11 positioniert und an diesem befestigt. Grundsätzlich kann sie selbstverständlich auch an einer anderen Position entlang des Putterschafts 11 angeordnet werden. Dies ist in den Figuren 7 und 8 gezeigt. Dort ist sie dichter am Putterkopf 10 positioniert. Ggf. erweist sich das Anordnen etwa auf der Hälfte der Länge L des Putterschafts 11 als für das Trainieren eines Puttens mittels der Putting-Trainingsvorrichtung 2 als optimale Positionierung, da von der trainierenden Person, dem Golfer, der Putterkopf 10 trotz der am Putterschaft 11 angeordneten Putting-Trainingsvorrichtung 2 weiterhin sehr gut gesehen werden kann und ein Angreifen am Puttergriff 12 ebenfalls weiterhin problemlos möglich ist. Beides ist bei der Positionierung, wie sie in den Figuren 7 und 8 gezeigt ist, jedoch ebenfalls noch möglich.
  • Die Putting-Trainingsvorrichtung 2 ist im Detail in Figur 2 und den Figuren 5 und 6 zu sehen. Diese umfasst jeweils eine Auflageeinrichtung 20, eine Befestigungseinrichtung 21 sowie eine Winkelverstelleinrichtung 22. Die Winkelverstelleinrichtung 22 dient dazu, den Neigungswinkel β der Auflageeinrichtung 20 gegenüber der Befestigungseinrichtung 21 und, nach dem Befestigen der Putting-Trainingsvorrichtung 2 an dem Putterschaft 11 mittels der Befestigungseinrichtung 21, auch dem Putterschaft 11 zu verändern. Hierdurch ist es möglich, eine waagerechte Ausrichtung im Raum, angedeutet durch die Horizontallinie w in Figur 4, für die Auflageeinrichtung 20 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 einstellen zu können. Der Neigungswinkel β wird zwischen der Unterseite 218 der Auflageeinrichtung 20 und einer Längsachse A21 der Befestigungseinrichtung 21 gemessen. Da die Befestigungseinrichtung 21 an dem Putterschaft 11 des Putters 1 befestigt wird und sich ihre Längsachse A21 sodann entlang der Längsachse A11 des Putterschafts 11 erstreckt, ist die Auflageeinrichtung 20 nach dem Befestigen der Putting-Trainingsvorrichtung 2 an dem Putterschaft 11 des Putters 1 ebenfalls gegenüber der Längsachse A11 des Putterschafts 11 in dem Neigungswinkel β geneigt (siehe beispielhaft Figur 4).
  • Ferner schließen Putterkopf 10 und Putterschaft 11 einen Neigungswinkel α ein. Dieser kann von Hersteller zu Hersteller variieren. Dieser variiert auch bei auf die Körperlänge einer Person bzw. eines Golfers angepasster Länge L des Putterschafts 11 von einem Putter 1 zu einem anderen, ist somit auch abhängig von der Länge L des Putterschafts 11. Diese Varianz der Neigung des Putterschafts 11 ist in Figur 4 durch den Doppelpfeil P1 angedeutet.
  • Durch die Winkelverstelleinrichtung 22 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Neigungswinkel α zwischen Putterkopf 10, insbesondere gemessen an dessen unterer Auflagefläche 13, und dem Putterschaft 11 durch Verstellen des Neigungswinkels β zwischen der Auflageeinrichtung 20 und der Befestigungseinrichtung 21 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 ausgleichen zu können, um stets eine in der Benutzungsposition, also der normalen Spiel- und Trainingsposition des Putters 1, etwa waagerechte Ausrichtung der Auflageeinrichtung 20 im Raum zu ermöglichen. In einer solchen waagerechten Ausrichtung im Raum kann ein auf die Auflageeinrichtung 20 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 aufgefügter rollbarer Gegenstand 3, z.B. ein Golfball, wie er in Figur 3 angedeutet ist, nicht von der Auflageeinrichtung 20 herabrollen. Die Auflageeinrichtung 20 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 kann somit in einer normalen Spiel- und Trainingsposition etwa waagerecht ausgerichtet werden, je nach Untergrund dabei in einer zur unteren Auflagefläche 13 des Putterkopfs 10 etwa parallelen Ausrichtung und somit bei Aufliegen der unteren Auflagefläche 13 des Putterkopfs 10 auf einer Bodenfläche auch parallel zur Bodenfläche. Die Auflageeinrichtung 20 ist dabei etwa parallel zu der unteren Auflagefläche 13 des Putterskopfs 10 ausgerichtet.
  • Das Verstellen des Neigungswinkels β der Auflageeinrichtung 20 gegenüber der Befestigungseinrichtung 21 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 kann, wie bereits erwähnt, mittels der Winkelverstelleinrichtung 22 vorgenommen werden. Wie der in Figur 2 gezeigten Ausführungsvariante der Putting-Trainingsvorrichtung 2 und auch der in Figur 7 und 8 gezeigten zu entnehmen, umfasst die Winkelverstelleinrichtung 22 einen Gewindebolzen 122 und ein Betätigungsrad 222, wobei der Gewindebolzen 122 als Drehachse eines Gelenks 23 zwischen der Auflageeinrichtung 20 und der Befestigungseinrichtung 21 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 angeordnet ist. Die Auflageeinrichtung 21 weist einen Gelenkabschnitt 24 und die Befestigungseinrichtung 22 weist einen Gelenkabschnitt 25 auf. Der Gelenkabschnitt 24 der Auflageeinrichtung 21 ist dabei u-förmig und nimmt zwischen seinen beiden Schenkeln 124, 224 den Gelenkabschnitt 25 der Befestigungseinrichtung 22 auf, wie Figur 2 und den Figuren 7 und 8 sehr gut zu entnehmen ist. Die beiden Schenkel 124, 224 des u-förmigen Gelenkabschnitts 24 der Auflageeinrichtung 20 und der Gelenkabschnitt 25 der Befestigungseinrichtung 22 weisen jeweils eine Durchgangsöffnung 26 auf. Die Durchgangsöffnungen 26 weisen in der in Figur 2 und den Figuren 7 und 8 gezeigten Ausführungsform ferner jeweils ein Innengewinde auf, das mit dem Außengewinde des Gewindebolzens 122 ineinandergreifen kann bzw. ineinandergreift. Die Gelenkabschnitte 24 und 25 von Auflageeinrichtung 20 und Befestigungseinrichtung 21 greifen somit ineinander, wobei deren Durchgangsöffnungen 26 fluchtend zueinander ausgerichtet werden. In die fluchtend zueinander positionierten Durchgangsöffnungen 26 wird der Gewindebolzen 122 der Winkelverstelleinrichtung 22 eingefügt. Ein Drehen des Gewindebolzens 122 kann durch Angreifen an dem Betätigungsrad 222 erfolgen. Das Betätigungsrad 222 weist in den in den Figuren 2, 7 und 8 gezeigten Ausführungsformen jeweils eine außenseitige Profilierung bzw. Riffelung auf, um ein rutschfestes Angreifen zu ermöglichen. Ein zwischen der Auflageeinrichtung 20 und der Befestigungseinrichtung 21 eingestellter Neigungswinkel β kann durch Angreifen am Betätigungsrad 222 und Drehen des Gewindebolzens 122 fixiert werden.
  • Durch die in den Figuren 2, 7 und 8 gezeigte Ausbildung des Gelenks 23 durch die beiden Gelenkabschnitte 24, 25 der Auflageeinrichtung 20 und der Befestigungseinrichtung 21 und das Ausbilden der Winkelverstelleinrichtung 22 durch den in die Durchgangsöffnungen 26 in den Gelenkabschnitten 24, 25 eingreifenden Gewindebolzen 122 umfasst die Putting-Trainingsvorrichtung 2 lediglich sehr wenige Komponenten. Die Auflageeinrichtung 20 und die Befestigungseinrichtung 21 sowie die Winkelverstelleinrichtung 22 können jedoch auch anders ausgebildet werden, um ein gelenkiges Verbinden von Auflageeinrichtung 20 und Befestigungseinrichtung 21 und ein Einstellen des Neigungswinkels β zwischen diesen mittels der Winkelverstelleinrichtung 22 zu ermöglichen. Das Einstellen des Neigungswinkels β ist in Figur 4 durch den Doppelpfeil P2 angedeutet.
  • Die Befestigungseinrichtung 21 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 ist in der in den Figuren gezeigten Ausführungsform als Klemmeinrichtung ausgebildet. Sie weist in der Ausführungsform nach Figur 1 bis 4 zwei gerundete Klemmbacken 121, 221, einen Bügel 321 und eine Betätigungslasche 421 auf, wie insbesondere Figur 2 zu entnehmen ist. Die beiden Klemmbacken 121, 221 sind an einem Mittelstück 521 der Befestigungseinrichtung 21 schwenkbar befestigt. Das Mittelstück 521 ist einstückig mit dem Gelenkabschnitt 25 ausgebildet. Ebenfalls schwenkbar sind an den beiden Klemmbacken 121, 221 der Bügel 321 und die Betätigungslasche 421 befestigt, wobei die Betätigungslasche 421 ebenfalls schwenkbar mit dem Bügel 321 verbunden ist. Die beiden gerundeten Klemmbacken 121, 221 können den Putterschaft 11 auf dessen Außenseite 14 umgreifend an diesem angeordnet und durch Verschwenken der Betätigungslasche 421 und des mit dieser verbundenen Bügels 321 die Putting-Trainingsvorrichtung 2 in eine Raststellung (siehe Figur 1) klemmend an dem Putterschaft 11 des Putters 1 befestigt werden. Ein Öffnen der klemmenden Befestigung kann durch Zurückschwenken der Betätigungslasche 421 und des mit dieser verbundenen Bügels 321 der Befestigungseinrichtung 21 erfolgen.
  • Die Befestigungseinrichtung 21 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 weist in der Ausführungsform nach Figur 5 bis 8 ebenfalls zwei gerundete Klemmbacken 621, 721 auf. Diese weisen jedoch jeweils einen nach außen, weg von den Klemmbacken 621, 721 vorstehenden Betätigungshebel 622, 722 auf, wie insbesondere Figur 5 und 6 sehr gut zu entnehmen ist. Die beiden Betätigungshebel 622, 722 sind mit dem Gelenkabschnitt 25 über zwei Druckfedern 623, 723 verbunden. Die beiden Klemmbacken 621, 721 sind an dem Mittelstück 521 der Befestigungseinrichtung 21 schwenkbar befestigt. Durch Angreifen an den beiden Betätigungshebeln 622, 722 und Ausüben einer Druckkraft auf diese und somit gegen die Federkraft der beiden Druckfedern 623, 723 können die beiden Klemmbacken 621, 721 betätigt und verschwenkt und somit die Klemmeinrichtung geöffnet werden. Die beiden gerundeten Klemmbacken 621, 721 können sodann den Putterschaft 11 auf dessen Außenseite 14 umgreifend an diesem angeordnet und durch Entlasten der beiden Betätigungshebel 622, 722 und somit durch die Druckkraft, die die beiden Druckfedern 623, 723 die Putting-Trainingsvorrichtung 2 auf die beiden Betätigungshebel 622, 722 und die beiden Klemmbacken 621, 721 ausüben, klemmend an dem Putterschaft 11 des Putters 1 befestigt werden, wie in den Figuren 7 und 8 gezeigt. Ein Öffnen der klemmenden Befestigung kann durch erneutes Ausüben einer Druckkraft auf die beiden Betätigungshebel 622, 722 und somit Öffnen der Klemmeinrichtung der Befestigungseinrichtung 21 erfolgen.
  • Um die Befestigungseinrichtung 21 und somit die Putting-Trainingsvorrichtung 2 verrutschsicher an dem Putterschaft 11 des Putters 1 befestigen zu können, weist die Klemmeinrichtung nach Figur 5 bis 8 auf der jeweiligen Innenseite 524, 624, 724 ihrer beiden Klemmbacken 621, 721 und des Mittelstücks 521 des Gelenkabschnitts 25 eine rutschhemmende Einrichtung in Form einer rutschhemmenden Einlage 821 auf. Die rutschhemmende Einlage 821 kann aus einem rutschhemmenden Material, wie einem Gummimaterial, bestehen. Insbesondere kann sie haftende Eigenschaften in Bezug auf die Oberfläche des Putterschafts 11 aufweisen und hierdurch rutschhemmend wirken. Anstelle des Vorsehens einer solchen rutschhemmenden Einlage 821 kann die Klemmeinrichtung im Bereich ihrer beiden Klemmbacken 621, 721 und ggf. auch des Mittelstücks 521 des Gelenkabschnitts 25 als Zweikomponententeil ausgebildet werden. Hierbei wird auf der jeweiligen Innenseite 524, 624, 724 der beiden Klemmbacken 621, 721 und ggf. auch des Mittelstücks 521 des Gelenkabschnitts 25 ein weicheres, rutschhemmende und/oder haftende Eigenschaften aufweisendes Material bei der Herstellung von diesen vorgesehen und auf der jeweiligen Außenseite ein stabileres Material, das Formstabilität schafft. Ein Vorsehen einer zusätzlichen rutschhemmenden Einlage ist dann nicht mehr erforderlich, da insbesondere die Klemmbacken 621, 721 durch deren Ausbilden als solche Zweikomponentenbauteile ausreichend rutschhemmend ausgebildet sind zum verrutschsicheren Angreifen an dem Putterschaft 11. Das Vorsehen der rutschhemmenden Einlage 821 bzw. das Ausbilden der Klemmeinrichtung, insbesondere von deren Klemmbacken, als Zweikomponententeil zum Vorsehen einer rutschhemmenden Einrichtung im Bereich der Befestigungseinrichtung 21 kann auch bei der Klemmeinrichtung in der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 4 vorgesehen werden.
  • Anstelle eines Ausbildens der Befestigungseinrichtung 21 als Klemmeinrichtung kann diese auch in anderer Art ausgebildet werden. Auch bei Ausbilden als Klemmeinrichtung kann eine andere als die in den Figuren 1 bis 8 gezeigte Ausgestaltung einer solchen Klemmeinrichtung vorgesehen werden.
  • Die Auflageeinrichtung 20 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 ist in jeder der in den Figuren 1 bis 8 gezeigten Ausführungsformen in der Draufsicht mehreckig ausgebildet, hier viereckig. Sie weist vier Eckbereiche 201, 202, 203, 204 und zwischen jeweils zwei Eckbereichen jeweils einen Seitenabschnitt 205, 206, 207, 208 auf. Die Auflageeinrichtung 20 weist ferner auf ihrer Oberseite 209 eine muldenartige Auflagefläche 200 auf, auf der der rollbare Gegenstand 3, wie ein Golfball, aufgelegt werden kann, siehe Figur 3 und Figur 8. Die muldenartige Auflagefläche 200 ist im Wesentlichen gleichmäßig gerundet ausgebildet und erstreckt sich bis zu den Seitenabschnitten 205, 206, 207, 208. Die Eckbereiche 201, 202, 203, 204 sind auf ihrer jeweiligen Oberseite 210 abgeflacht eben ausgebildet, wie den Figuren ebenfalls zu entnehmen ist, insbesondere Figur 2, 5 und 6. Die muldenartige Auflagefläche 200 erstreckt sich somit nur bis zu den Eckbereichen 201, 202, 203, 204, nicht in diesen. Hierdurch weist die Auflageeinrichtung 20 in den Eckbereichen 201, 202, 203, 204 eine größere Höhe h auf als in den zwischen diesen liegenden Seitenabschnitten 205, 206, 207, 208, wie besonders gut den Figuren 2 und 4 zu entnehmen ist. Etwa in der Mitte seiner Breitenerstreckung b weist jeder Seitenabschnitt 205, 206, 207, 208 die geringste Höhe hmin auf, wie Figur 2 ebenfalls zu entnehmen ist.
  • Die muldenartige Auflagefläche 200 erstreckt sich somit in den zwischen den Eckbereichen 201, 202, 203, 204 der hier in der Draufsicht viereckigen Auflageeinrichtung 20 liegenden Seitenabschnitten 205, 206, 207, 208 bis zum Rand 214 der Auflageeinrichtung 20. Gerade in diesen Seitenbereichen 205, 206, 207, 208 kann der rollbare Gegenstand 3, wie ein Golfball, aus der muldenartigen Auflagefläche 200 bei einer nicht rhythmischen Pendelbewegung des Putters 1 aufgrund des Trägheitsmoments des rollbaren Gegenstands 3 herausfallen, während der rollbare Gegenstand 3, wie ein Golfball, bei einer rhythmischen Pendelbewegung des Putters in der Rückwärtsbewegung und der Vorwärtsbewegung von diesem die muldenartige Auflagefläche 200 der Auflageeinrichtung 20 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 nicht verlässt. Fehler bei der Pendelbewegung beim Putten führen somit direkt dazu, dass der rollbare Gegenstand 3 in den gegenüber den Eckbereichen 201, 202, 203, 204 niedrigeren Seitenabschnitten 205, 206, 207, 208 zwischen den Eckbereichen der Auflageeinrichtung 20 von dieser herunterrollt und herabfällt. Solche Fehler sind somit direkt und ohne Weiteres sofort erkennbar.
  • Die muldenartige Auflagefläche 200 der Auflageeinrichtung 20 kann gleichmäßig gerundet, also nach Art einer Schale mit an jeder Stelle gleichem Krümmungsradius R, ausgebildet sein. Ebenfalls ist es möglich, zumindest einen Bereich der muldenartigen Auflagefläche 200 der Auflageeinrichtung 20 mit einem anderen Krümmungsradius R zu versehen, wie dies beispielhaft ist Figur 1 und 2 für den innersten Bereich 216 der muldenartigen Auflagefläche 200 angedeutet ist. Hierdurch kann gesteuert werden, bei welcher Art von Pendelbewegung der rollbare Gegenstand 3 noch auf der muldenartigen Auflagefläche 200 verbleibt und ab welcher er unhaltbar herausrollt, wie z.B. nach Verlassen des innersten Bereichs 216, der einen anderen Krümmungsradius R aufweist als der Rest der muldenartigen Auflagefläche 200 und den rollbaren Gegenstand 3 hierdurch zunächst noch davon abhält, zum Rand der muldenartigen Auflagefläche 200 zu rollen.
  • Wie den Figuren 2, 5 und 6 weiter zu entnehmen ist, ist die muldenartige Auflagefläche 200 ferner mit einer schlitzförmigen Ausrichtmarkierung 215 versehen. Diese erstreckt sich entlang der Längsachse A20 bzw. Mittelachse der Auflageeinrichtung 20 (siehe Figur 1). Der Gewindebolzen 122 der Winkelverstelleinrichtung 22 erstreckt sich hingegen etwa senkrecht zur Längsachse A20 der Auflageeinrichtung 20, während die Längsachse A20 bzw. Mittelachse der Auflageeinrichtung 20 sich etwa durch die Mitte des Gelenks 23 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 und somit mitten durch die beiden Gelenkabschnitte 24, 25 von Auflageeinrichtung 20 und Befestigungseinrichtung 21 hindurch erstreckt. Die schlitzförmige Ausrichtmarkierung 215 ermöglicht es, die Längsachse A20 der Putting-Trainingsvorrichtung 2 parallel zu der Frontseite 15 des Putterkopfes 10 auszurichten. Mit der Frontseite 15 des Putterkopfes 10 wird ein Golfball beim Putten angestoßen. Da nur dann der rollbare Gegenstand 3 von der muldenartigen Auflagefläche 200 herunterrollen soll, wenn die Pendelbewegung des Putters 1 nicht korrekt bzw. nicht rhythmisch ausgeführt wird, erweist sich das genaue Ausrichten der Putting-Trainingsvorrichtung 2 so, dass diese sich mit ihrer Längsachse A20 parallel zu der Frontseite 15 des Putterkopfs 10 erstreckt, oberhalb von diesem, daher als für die Trainingsbedingungen optimal.
  • Durch die Winkelverstelleinrichtung 22 ist es somit möglich, den Neigungswinkel β der Auflageeinrichtung 20 gegenüber der Befestigungseinrichtung 21 dahingehend einzustellen, dass bei an dem Putterschaft 11 des Putters 1 befestigter Putting-Trainingsvorrichtung 2 deren Auflageeinrichtung 20 in einer waagerechten Position im Raum angeordnet ist, angedeutet durch die Horizontallinie w in Figur 4, wenn der Putter 1 sich in seiner Spiel- bzw. Trainingsposition befindet, wie beispielhaft in den Figuren 1, 3, 4, 7 und 8 gezeigt. In der Spiel- bzw. Trainingsposition steht der Putterschaft 11 gegenüber der Senkrechten S, in Bezug auf die Orientierung in einem Raum, in einem Winkel γ, der dementsprechend durch das Ändern des Neigungswinkels β der Auflageeinrichtung 20 gegenüber der Befestigungseinrichtung 21 angepasst werden kann.
  • Neben den im Vorstehenden beschriebenen und in den Figuren gezeigten Ausführungsformen der Putting-Trainingsvorrichtung zum Trainieren eines Puttens können noch zahlreiche weitere gebildet werden, insbesondere auch beliebige Kombinationen von deren Merkmalen, wobei die Putting-Trainingsvorrichtung stets zumindest eine Auflageeinrichtung mit zumindest einer muldenartigen Auflagefläche zum Auflegen eines rollbaren Gegenstands, wie eines Golfballs, und zumindest eine Befestigungseinrichtung zum lösbaren Befestigen der Putting-Trainingsvorrichtung an einem Putterschaft eines Putters umfasst und zumindest eine Winkelverstelleinrichtung zum Verstellen des Neigungswinkels der zumindest einen Auflageeinrichtung gegenüber der zumindest einen Befestigungseinrichtung, wobei die Winkelverstelleinrichtung zwischen der Auflageeinrichtung und der Befestigungseinrichtung angeordnet ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Putter
    2
    Putting-Trainingsvorrichtung
    3
    rollbarer Gegenstand/Golfball
    10
    Putterkopf
    11
    Putterschaft
    12
    Puttergriff
    13
    untere Auflagefläche
    14
    Außenseite von 11
    15
    Frontseite von 10
    20
    Auflageeinrichtung
    21
    Befestigungseinrichtung
    22
    Winkelverstelleinrichtung
    23
    Gelenk
    24
    Gelenkabschnitt
    25
    Gelenkabschnitt
    26
    Durchgangsöffnung
    121
    Klemmbacke
    122
    Gewindebolzen
    124
    Schenkel
    200
    muldenartige Auflagefläche
    201
    Eckbereich
    202
    Eckbereich
    203
    Eckbereich
    204
    Eckbereich
    205
    Seitenabschnitt
    206
    Seitenabschnitt
    207
    Seitenabschnitt
    208
    Seitenabschnitt
    209
    Oberseite von 20
    210
    Oberseite von 201
    214
    Rand
    215
    schlitzförmige Ausrichtmarkierung
    216
    innerster Bereich
    218
    Unterseite
    221
    Klemmbacke
    222
    Betätigungsrad
    224
    Schenkel
    321
    Bügel
    421
    Betätigungslasche
    521
    Mittelstück
    524
    Innenseite von 521
    621
    Klemmbacke
    622
    Betätigungshebel
    623
    Druckfeder
    624
    Innenseite von 621
    721
    Klemmbacke
    722
    Betätigungshebel
    723
    Druckfeder
    724
    Innenseite von 721
    821
    rutschhemmende Einlage
    L
    Länge von 11
    α
    Neigungswinkel
    β
    Neigungswinkel 20 zu 21
    γ
    Winkel
    h
    Höhe von 20
    hmin
    geringste Höhe von 20
    b
    Breitenerstreckung von 20
    A11
    Längsachse
    A20
    Längsachse
    A21
    Längsachse
    R
    Krümmungsradius
    w
    Horizontallinie
    S
    Senkrechte
    P1
    Doppelpfeil
    P2
    Doppelpfeil

Claims (15)

  1. Putting-Trainingsvorrichtung (2) zum Trainieren eines Puttens,
    wobei die Putting-Trainingsvorrichtung (2) zumindest eine Auflageeinrichtung (20) mit zumindest einer muldenartigen Auflagefläche (200) zum Auflegen eines rollbaren Gegenstands (3) und zumindest eine Befestigungseinrichtung (21) zum lösbaren Befestigen der Putting-Trainingsvorrichtung (2) an einem Putterschaft (11) eines Putters (1) sowie zumindest eine Winkelverstelleinrichtung (22) zum Verstellen des Neigungswinkels (β) der zumindest einen Auflageeinrichtung (20) gegenüber der zumindest einen Befestigungseinrichtung (21) umfasst, wobei die Winkelverstelleinrichtung (22) zwischen der zumindest einen Auflageeinrichtung (20) und der zumindest einen Befestigungseinrichtung (21) angeordnet ist.
  2. Putting-Trainingsvorrichtung (2) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die zumindest eine Auflageeinrichtung (20) und die zumindest eine Befestigungseinrichtung (21) miteinander über die zumindest eine Winkelverstelleinrichtung (22) verbunden sind.
  3. Putting-Trainingsvorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    die zumindest eine Befestigungseinrichtung (21) zumindest eine Klemmeinrichtung, insbesondere zumindest eine Klemmeinrichtung mit zumindest zwei Klemmbacken, insbesondere gerundeten Klemmbacken (121, 221, 621, 721), zum klemmenden Umgreifen eines Putterschafts (11) eines Putters (1) umfasst.
  4. Putting-Trainingsvorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    die zumindest eine Befestigungseinrichtung (21) mit zumindest einer rutschhemmenden Einrichtung versehen ist zum Verhindern eines Verrutschens der an einem Putterschaft (11) eines Putters (1) befestigten Putting-Trainingsvorrichtung (2) entlang von diesem.
  5. Putting-Trainingsvorrichtung (2) nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die zumindest eine rutschhemmende Einrichtung als im Bereich der zumindest einen Klemmeinrichtung einfügbare oder eingefügte oder angeordnete Einlage (821) ausgebildet ist.
  6. Putting-Trainingsvorrichtung (2) nach Anspruch 4 oder 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    zum Ausbilden der zumindest einen rutschhemmenden Einrichtung die zumindest eine Klemmeinrichtung als Zweikomponentenbauteil ausgebildet ist.
  7. Putting-Trainingsvorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    die zumindest eine Auflageeinrichtung (20) in der Draufsicht mehreckig ausgebildet ist, insbesondere viereckig.
  8. Putting-Trainingsvorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    die zumindest eine muldenartige Auflagefläche (200) der zumindest einen Auflageeinrichtung (20) im Wesentlichen gleichmäßig gerundet ausgebildet ist.
  9. Putting-Trainingsvorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    die zumindest eine Auflageeinrichtung (20) und die zumindest eine Befestigungseinrichtung (21) jeweils zumindest einen Gelenkabschnitt (24, 25) aufweisen zum Ausbilden eines Gelenks (23) zum gelenkigen Verbinden der zumindest einen Auflageeinrichtung (20) mit der zumindest einen Befestigungseinrichtung (21).
  10. Putting-Trainingsvorrichtung (2) nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die zumindest eine Winkelverstelleinrichtung (22) im Bereich des Gelenks (23) oder im Gelenk (23), das die zumindest eine Auflageeinrichtung (20) und die zumindest eine Befestigungseinrichtung (21) bilden, angeordnet ist, insbesondere die zumindest eine Winkelverstelleinrichtung (22) einen Bolzen (122) oder Stift umfasst als Drehachse des Gelenks (23).
  11. Putting-Trainingsvorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    die zumindest eine muldenartige Auflagefläche (200) der zumindest einen Auflageeinrichtung (20) mit zumindest einer Ausrichtmarkierung versehen ist, insbesondere zumindest einer schlitzförmigen Ausrichtmarkierung (215), zum parallelen Ausrichten der Putting-Trainingsvorrichtung (2) zu einem Putterkopf (10) eines Putters (1), an dem die Putting-Trainingsvorrichtung (2) befestigbar oder befestigt ist.
  12. Putting-Trainingsvorrichtung (2) nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die zumindest eine Ausrichtmarkierung (215) entlang einer Längsachse (A20) der Putting-Trainingsvorrichtung (2) angeordnet ist.
  13. Putter (1) mit zumindest einem Putterkopf (10), zumindest einem Putterschaft (11), zumindest einem Puttergriff (12) und mit zumindest einer Putting-Trainingsvorrichtung,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Putting-Trainingsvorrichtung zumindest eine Putting-Trainingsvorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche ist, die am Putterschaft (11) des Putters (1) über zumindest eine Befestigungseinrichtung (21) lösbar befestigt und durch zumindest eine Winkelverstelleinrichtung (22) der Neigungswinkel der Putting-Trainingsvorrichtung (2) gegenüber dem Putterschaft (11) des Putters (1) verstellbar und einstellbar ist.
  14. Putter (1) nach Anspruch 13,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Putting-Trainingsvorrichtung (2) mit Abstand zu dem Putterkopf (10) am Putterschaft (11) des Putters (1) angeordnet ist, insbesondere etwa auf der halben Länge (L) des Putterschafts (11) an diesem befestigt ist.
  15. Putter (1) nach Anspruch 13 oder 14,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Putting-Trainingsvorrichtung (2) rutschsicher an dem Putterschaft (11) des Putters (1) befestigt ist, insbesondere durch Vorsehen zumindest einer rutschhemmenden Einrichtung im Bereich der zumindest einen Befestigungseinrichtung (21) der zumindest einen Putting-Trainingsvorrichtung (2).
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