EP4749025A1 - Anordnung und verfahren zur entfernung von auftrag, wie einer fahrbahnmarkierung, von einer verkehrsfläche und reinigungsfahrzeug mit anordnung - Google Patents

Anordnung und verfahren zur entfernung von auftrag, wie einer fahrbahnmarkierung, von einer verkehrsfläche und reinigungsfahrzeug mit anordnung

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EP4749025A1
EP4749025A1 EP25217886.8A EP25217886A EP4749025A1 EP 4749025 A1 EP4749025 A1 EP 4749025A1 EP 25217886 A EP25217886 A EP 25217886A EP 4749025 A1 EP4749025 A1 EP 4749025A1
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EP
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arrangement
milling
housing
vehicle
pressure cleaning
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Application number
EP25217886.8A
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Christian Bragrock
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Smets Technology GmbH
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Smets Technology GmbH
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Abstract

Der Erfindung, welche eine Anordnung (1) und ein Verfahren zur Entfernung von Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, von einer Verkehrsfläche betrifft, liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lösung anzugeben, womit eine schnelle Entfernung von Fahrbahnmarkierungen mit einem möglichst geringen Aufwand erreicht wird. Diese Aufgabe wird anordnungsseitig dadurch gelöst, dass die Anordnung (1) einen Trägerrahmen (2) mit Rädern (3) aufweist, wobei im Trägerrahmen (2) ein Fräsmittel (4) und ein Hochdruckreinigungsmittel (5) angeordnet sind und wobei die Anordnung (1) in einer Arbeitsposition mittels der Räder (3) relativ zur Verkehrsfläche im Wesentlichen horizontal verfahrbar angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Entfernung von Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, von einer Verkehrsfläche.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Entfernung von Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, von einer Verkehrsfläche.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin ein Reinigungsfahrzeug, an welchem eine Anordnung zur Entfernung von Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, von einer Verkehrsfläche angeordnet ist.
  • Die Anordnung dient zur Entfernung von Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, welcher absichtlich oder unabsichtlich auf eine befestigte Verkehrsfläche aufgebracht wurde. Ein derartiger Auftrag ist beispielsweise eine auf die befestigte Verkehrsfläche absichtlich aufgebrachte Fahrbahnmarkierung. Ein derartiger Auftrag ist auch ein beispielsweise bei einem Unfall unbeabsichtigt auf die befestigte Verkehrsfläche gelangtes Ladegut, beispielsweise ein durch den Unfall freigesetzter Lack, welcher den Auftrag bildet.
  • Im Allgemeinen weist ein derartiger Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, eine geringe Stärke im Bereich von 1 mm bis 10 mm auf. Im Fall eines Auftrags, wie einer Fahrbahnmarkierung beziehungsweise Straßenmarkierung, besteht der Auftrag üblicherweise aus Materialien, wie einer Lackfarbe, Spritzplastik, Kaltplastik oder Thermoplastik. Darüber hinaus werden auch Epoxidharzmaterialien oder Klebstreifen zur Fahrbahnmarkierung beziehungsweise zur Straßenmarkierung eingesetzt.
  • Die Anordnung zur Entfernung von Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, von einer Verkehrsfläche realisiert ein Entfernen des Auftrags von der befestigten Verkehrsfläche, wobei dieser Vorgang auch als Demarkierung bezeichnet wird. Nachfolgend wird in dieser Beschreibung meist nur noch der Begriff Auftrag verwendet, ohne derart die vorliegende Erfindung einzuschränken.
  • Fahrbahnmarkierungen beziehungsweise Straßenmarkierungen werden benötigt, um einen Verkehrsfluss auf einer befestigten Verkehrsfläche, wie einer Straße, sicher und ordnungsgemäß zu gestalten. Zu gegebener Zeit kann jedoch die Notwendigkeit bestehen, diese Fahrbahnmarkierung zu entfernen. Dies kann notwendig sein, um Änderungen der Verkehrsführung zu ermöglichen oder um die Verkehrsfläche, wie eine Straße, für einen anderen Zweck zu nutzen. Das Entfernen von Fahrbahnmarkierungen kann auch durch notwendige Bauarbeiten bedingt sein.
  • Bei einer Entfernung des Auftrags von der Verkehrsfläche ist eine hohe Qualität gefordert, da bei einer nicht ordnungsgemäßen Entfernung die Sicherheit auf der Verkehrsfläche, wie einer Straße, durch Reste des Auftrags beeinträchtigt sein kann. Außerdem besteht die Forderung, eine Beanspruchung der Verkehrsfläche gering zu halten, um Schäden zu vermeiden beziehungsweise die Standzeit der Verkehrsfläche nicht unnötig zu verkürzen.
  • Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, ein Fräsverfahren zur Entfernung von Auftrag, wie Fahrbahnmarkierungen, einzusetzen, wobei ein mechanisches Entfernen des Auftrags mittels eines rotierenden Werkzeuges erfolgt.
  • Alternativ ist es bekannt, Verfahren zur Oberflächenbehandlung, wie das Kugelstrahlen, einzusetzen, bei welchem Strahlmittelkörner mit hoher Geschwindigkeit auf den Auftrag einwirken und diesen mechanisch entfernen.
  • Außerdem ist es auch bekannt, bei geeigneten Materialien ein Abflammen zum Entfernen des Auftrags zu nutzen.
  • Beispielsweise ein Entfernen eines plastischen Auftrags (Kaltplastik oder Thermoplastik) ist nach dem Stand der Technik sehr aufwändig, da hierfür verschiedene Mittel benötigt werden, welche meist an verschiedenen Fahrzeugen angeordnet sind.
  • Bekannt ist es aus dem Stand der Technik, dass bei besonders robusten Aufträgen, wie Markierungen aus Kaltplastik oder Thermoplastik, das Entfernen des Auftrags in mehreren Schritten durchgeführt werden muss, wobei in einem ersten Schritt ein Fahrzeug mit einem Fräsmittel, nachfolgend in einem zweiten Schritt ein Fahrzeug mit einem mechanischen Reinigungsmittel wie eine Kehrmaschine und in einem abschließenden dritten Schritt ein Fahrzeug mit einem Hochdruckreinigungsmittel zum Einsatz kommen muss, um ein ausreichendes Demarkierungsergebnis zu erzielen.
  • Ein derart großer Aufwand verursacht einen hohen Treibstoff- und Wasserverbrauch und ist somit nicht nachhaltig.
  • Aus der DE 26 50 487 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entfernen von Fahrbahnmarkierungen, insbesondere Fahrspurtrennlinien, Richtungspfeilen, Geschwindigkeitshinweisen und dergleichen mehr bekannt.
  • Die zu lösende Aufgabe besteht darin, ein Verfahren anzugeben, das eine schnelle Entfernung von Fahrbahnmarkierungen mit einem möglichst geringen Aufwand gestattet. Zudem soll das Verfahren ohne großen technischen Aufwand realisierbar sein.
  • Zur Lösung ist es angegeben, dass das Markierungsmaterial einer starken, zur Blasenbildung des Materials führenden Erwärmung unterzogen wird und danach das Markierungsmaterial mit einem rotierenden Stahlbesen entfernt wird. Durch das starke Erwärmen des Markierungsmaterials, gegebenenfalls bis zur Blasenbildung, wird die Markierungsbahn aufgerissen und zudem das Material so spröde, dass es leicht zerbricht, wenn es mit dem Stahlbesen in Berührung kommt.
  • Ein aus dem Stand der Technik bekannter Nachteil bei der Entfernung von Auftrag von einer Verkehrsfläche besteht darin, dass das Entfernen einen hohen technischen Aufwand und umfangreiche Ressourcen, wie Treibstoff, Brennstoff und Wasser, erfordert.
  • Außerdem ist das Ergebnis der Entfernung, welches auch als Demarkierungsergebnis bezeichnet wird, oft nicht ausreichend. Weiterhin werden die Verkehrsflächen beim Entfernen des aufgebrachten Auftrags sehr stark beansprucht. Derartige Beanspruchungen können die Standzeit der Verkehrsfläche oder die Robustheit der Verkehrsfläche beeinträchtigen.
  • Somit besteht ein Bedarf nach einer verbesserten Anordnung zur Entfernung von Auftrag von Verkehrsflächen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anordnung und ein Verfahren zur Entfernung von Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, von einer Verkehrsfläche anzugeben, welche einen Auftrag von einer Verkehrsfläche zuverlässig entfernt und Schäden an der Oberfläche der Verkehrsfläche vermeidet.
  • Außerdem soll die Anordnung und das Verfahren zur Entfernung von Auftrag von einer Verkehrsfläche mit vorhandenen Fahrzeugen beziehungsweise Trägerfahrzeugen koppelbar und somit flexibel einsetzbar sein.
  • Die Anordnung und das Verfahren sollen einfach und preiswert herstellbar sein und eine Reduzierung benötigter Mittel, wie Treibstoff und Wasser, bei der Entfernung des Auftrags ermöglichen.
  • Die Aufgabe wird anordnungsseitig durch einen Gegenstand mit den Merkmalen gemäß Schutzanspruch 1 gelöst. Weiterbildungen sind in den abhängigen Schutzansprüchen angegeben.
  • Vorgesehen ist es, dass eine Anordnung zur Entfernung von Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, von einer Verkehrsfläche einen Trägerrahmen mit Rädern aufweist, wobei im Trägerrahmen ein Fräsmittel und ein Hochdruckreinigungsmittel angeordnet sind und wobei die Anordnung in einer Arbeitsposition mittels der Räder relativ zur Verkehrsfläche im Wesentlichen horizontal verfahrbar angeordnet ist.
  • Die Anordnung zur Entfernung von Auftrag von einer Verkehrsfläche weist einen beispielsweise rechteckförmigen Trägerrahmen auf, wobei an diesem Trägerrahmen mehrere Räder angeordnet sind. Derart ist der Trägerrahmen, also die Anordnung zur Entfernung von Auftrag von einer Verkehrsfläche in einer sogenannten Arbeitsposition, in welcher die Anordnung den Auftrag entfernt, über der Verkehrsfläche bewegbar beziehungsweise verfahrbar.
  • Die Anordnung wird zur Entfernung des Auftrags von der Verkehrsfläche in der Arbeitsposition parallel zu einer Oberfläche der Verkehrsfläche verfahren. Hierbei weist die Anordnung einen geringen Abstand zur Oberfläche der Verkehrsfläche auf, so dass Arbeitsmittel der Anordnung den Auftrag von der Oberfläche der Verkehrsfläche wirksam entfernen können. In der Arbeitsposition rollt die Anordnung mittels der mehreren Räder über die Verkehrsfläche.
  • Die Anordnung wird zum Transport vor oder nach dem Entfernen von Auftrag von der Verkehrsfläche von der Arbeitsposition in eine sogenannte Transportposition bewegt beziehungsweise verfahren, wobei der Abstand der Anordnung zur Oberfläche der Verkehrsfläche vergrößert wird. Hierbei wird der Abstand der Anordnung zur Oberfläche der Verkehrsfläche in der Transportposition so gewählt, dass ein schneller und sicherer Transport der Anordnung ermöglicht wird. Insbesondere wird in der Transportposition sichergestellt, dass die Arbeitsmittel der Anordnung nicht durch einen ungewollten Kontakt mit der Verkehrsfläche oder Hindernissen auf der Verkehrsfläche beschädigt werden.
  • In einer Ausführung der Anordnung sind vier Räder in den Bereichen der Ecken des rechteckförmigen Trägerrahmens angeordnet. Diese Räder sind schwenkbar am Trägerrahmen angeordnet. In einer alternativen Ausführung ist nur ein Teil der Räder, beispielsweise zwei Räder, schwenkbar angeordnet. In dieser Ausführung sind die anderen zwei Räder nicht schwenkbar und in einer Bewegungsrichtung der Anordnung gerichtet am Trägerrahmen angeordnet.
  • Im Trägerrahmen der Anordnung sind die Arbeitsmittel der Anordnung, welche das Entfernen des Auftrags von der Verkehrsfläche realisieren, angeordnet. Diese Arbeitsmittel sind ein Fräsmittel und ein Hochdruckreinigungsmittel, welche im Trägerrahmen separat und beabstandet zueinander angeordnet sind.
  • Zur Entfernung des Auftrags von der Verkehrsfläche werden das Fräsmittel und das Hochdruckreinigungsmittel mit der Anordnung im Wesentlichen horizontal beziehungsweise parallel zur Oberfläche der Verkehrsfläche verfahren. Hierbei ist es vorgesehen, dass das Fräsmittel zuerst einen wesentlichen Anteil des Auftrags mechanisch entfernt und dass nachfolgend durch das Hochdruckreinigungsmittel der beim Fräsen nicht vollständig entfernte Teil des Auftrages entfernt wird. Somit ist, bezogen auf eine Bewegungsrichtung der Anordnung über der Verkehrsfläche in der Arbeitsposition, das Fräsmittel vor dem Hochdruckreinigungsmittel in der Anordnung angeordnet.
  • Vorgesehen ist es weiterhin, dass am Trägerrahmen erste Kupplungsmittel angeordnet sind, mittels welcher die Anordnung an einem Trägerfahrzeug anbringbar ist.
  • Die Anordnung zur Entfernung von Auftrag von einer Verkehrsfläche wird an einem Trägerfahrzeug, wie beispielsweise einem vorhandenen Reinigungsfahrzeug, angebracht und mit diesem Trägerfahrzeug sowohl in der Transportposition als auch in der Arbeitsposition bewegt. Hierfür sind am Trägerrahmen erste Kupplungsmittel angeordnet, welche die Anordnung mit entsprechenden Mitteln des Trägerfahrzeugs mechanisch koppeln beziehungsweise verbinden. Im Allgemeinen stellen diese ersten Kupplungsmittel zumindest einen Teil einer lösbaren Verbindung bereit, so dass die Anordnung am Trägerfahrzeug befestigbar ist. Diese ersten Kupplungsmittel ermöglichen auch ein Entfernen der Anordnung vom Trägerfahrzeug, beispielsweise zur Durchführung von Wartungs- und/oder Instandsetzungsarbeiten an der Anordnung oder für den Fall, dass das Trägerfahrzeug für einen anderen Einsatz als das Entfernen von Auftrag von der Verkehrsfläche mit anderen Mitteln gekoppelt werden soll.
  • Insbesondere ist es vorgesehen, dass das Fräsmittel in einem ersten Gehäuse in der Anordnung angeordnet ist und dass das Hochdruckreinigungsmittel in einem zweiten Gehäuse in der Anordnung angeordnet ist, wobei beide Gehäuse zur Verkehrsfläche hin offen sind.
  • Die Arbeitsmittel der Anordnung sind im Trägerrahmen der Anordnung beabstandet zueinander und nebeneinander angeordnet. Zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Funktion des Fräsmittels sowie des Hochdruckreinigungsmittels dürfen sich die Arbeitsmittel beziehungsweise ihre Arbeitsbereiche nicht gegenseitig beeinflussen. Zu diesem Zweck werden die Arbeitsbereiche, in denen ein Fräsvorgang einerseits und ein Hochdruckreinigungsvorgang andererseits stattfindet, und somit die Arbeitsmittel jeweils von einem Gehäuse umgeben in der Anordnung angeordnet.
  • In der Anordnung ist das Fräsmittel in einem ersten Gehäuse und das Hochdruckreinigungsmittel in einem zweiten Gehäuse angeordnet. Zur Sicherstellung der Funktionsweisen der Arbeitsmittel sind beide Gehäuse zur Verkehrsfläche hin offen ausgeführt.
  • Zur weiteren Begrenzung der Arbeitsbereiche des Fräsmittels und des Hochdruckreinigungsmittels sind in den unteren Bereichen der Gehäuse umlaufende Bürstenleisten angeordnet. Diese Bürstenleisten vermindern ein Austreten von abgetragenem Auftrag sowie ein Austreten eines Reinigungsmediums des Hochdruckreinigungsmittels aus den Arbeitsbereichen. Außerdem verbessern diese Bürstenleisten einen Vorgang eines Absaugens aus den Bereichen der Arbeitsmittel, bei welchem insbesondere entfernter Abtrag aus den Arbeitsbereichen der Arbeitsmittel abgeführt und einem Sammelbehälter zugeführt wird.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass das Fräsmittel um eine erste Achse rotierbar angeordnet ist und dass das Hochdruckreinigungsmittel um eine zweite Achse rotierbar angeordnet ist, wobei beide Achsen senkrecht zu einer Oberfläche der Verkehrsfläche ausgerichtet und zueinander beabstandet in der Anordnung angeordnet sind.
  • Das Fräsmittel ist in der Anordnung drehbar angeordnet und rotiert in seinem Arbeitsbereich innerhalb des ersten Gehäuses um eine erste Achse. Das Hochdruckreinigungsmittel ist in der Anordnung ebenfalls drehbar angeordnet und rotiert in seinem Arbeitsbereich innerhalb des zweiten Gehäuses um eine zweite Achse.
  • Beide Achsen sind vertikal beziehungsweise lotsenkrecht, insbesondere senkrecht zur Oberfläche der Verkehrsfläche, ausgerichtet. Anders ausgedrückt sind die Achsen in einem im Wesentlichen rechten Winkel zur Oberfläche der Verkehrsfläche ausgerichtet angeordnet. Die Achsen sind somit parallel zueinander und mit einem Abstand zueinander ausgerichtet in der Anordnung angeordnet, wobei der Abstand einer Entfernung eines gedachten Mittelpunkts des Fräsmittels zu einem gedachten Mittelpunkt des Hochdruckreinigungsmittels entspricht.
  • Das Fräsmittel ist in einer Ausführungsform als ein drehbar gelagerter, um die erste Achse horizontal rotierender, kreisförmiger Fräskopf ausgeführt. Dieser Fräskopf des wasserlos arbeitenden Fräsmittels rotiert in einer Ebene beispielsweise parallel zur Oberfläche der Verkehrsfläche und weist eine Anzahl von Fräsplatten auf, welche in einem kreisringförmigen Außenbereich des kreisförmigen Fräskopfes angebracht sind. Für die Fräsplatten, insbesondere die Fräszone, kommen Materialien wie polykristalline Diamanten (PKD) zum Einsatz. In einer Ausführung eines kreisförmigen Fräskopfes sind zwischen zehn und zwanzig Fräsplatten, insbesondere sechzehn Fräsplatten, im Außenbereich des kreisförmigen Fräskopfes angeordnet. Jede dieser Fräsplatten ist weiterhin mit zwei bis sechs Fräszähnen, insbesondere vier Fräszähnen, ausgestattet. In einer alternativen Ausführung rotiert der kreisförmige Fräskopf in einer Ebene, welche in einem Winkel zwischen 3 Grad und 10 Grad zur Oberfläche der Verkehrsfläche geneigt ist.
  • Das Hochdruckreinigungsmittel ist in einer Ausführungsform als ein drehbar gelagerter, um die zweite Achse rotierender Düsenbalken ausgeführt. Dieser Düsenbalken, welcher in einer Ebenen parallel zur Oberfläche der Verkehrsfläche rotiert, weist an einer Unterseite mehrere Düsen auf. Diese Düsen sind beispielsweise in einer oder zwei Reihen angeordnet, wobei die Düsen in voneinander leicht abweichenden Richtungen ausgerichtet sein können. Im Wesentlichen sind die Düsen in Richtung der Oberfläche der Verkehrsfläche ausgerichtet.
  • Dem rotierenden Düsenbalken wird ein Reinigungsmedium, wie zum Beispiel Wasser, beispielsweise über eine Hochdruckleitung vom Trägerfahrzeug zugeführt.
  • Aus den Düsen des rotierenden Düsenbalkens tritt das unter hohem Druck von beispielsweise 3000 bar stehende Reinigungsmedium aus, trifft auf den fest an der Verkehrsfläche anheftenden Auftrag und löst diesen somit mechanisch von der Verkehrsfläche ab. Hierfür rotiert der Düsenbalken des Hochdruckreinigungsmittels in einer Ebene parallel zur Oberfläche der Verkehrsfläche.
  • Weiterhin vorgesehen ist es, dass am ersten Gehäuse des Fräsmittels ein erster Absauganschluss und am zweiten Gehäuse des Hochdruckreinigungsmittels ein zweiter Absauganschluss angeordnet ist.
  • Zum Entfernen von durch die Arbeitsmittel von der Verkehrsfläche gelöstem Abtrag aus den Arbeitsbereichen der Arbeitsmittel der Anordnung zur Entfernung von Auftrag von einer Verkehrsfläche sind an den Gehäusen der Arbeitsmittel Absauganschlüsse angeordnet.
  • Hierbei ist am ersten Gehäuse des Fräsmittels ein erster Absauganschluss und am zweiten Gehäuse des Hochdruckreinigungsmittels ein vom ersten Absauganschluss unabhängiger zweiter Absauganschluss angeordnet.
  • Derart ist es möglich, den von der Verkehrsfläche gelösten Abtrag aus den Arbeitsbereichen der Arbeitsmittel getrennt voneinander abzuführen. Diese Ausführung ermöglicht es beispielsweise, unterschiedliche Absaugdrücke in den Arbeitsbereichen und somit unterschiedliche Saugleistungen in den Arbeitsbereichen einzustellen.
  • Als weiterhin vorteilhaft hat es sich herausgestellt, dass der erste Absauganschluss und der zweite Absauganschluss jeweils über einen flexiblen Schlauch mit einem Saugmittel des Trägerfahrzeugs verbunden sind.
  • Das Trägerfahrzeug, wie ein Reinigungsfahrzeug (Kehrmaschine), verfügt über ein Mittel zum Aufnehmen von Schmutz. Dieses Mittel umfasst ein Absaugmittel, welches einen Unterdruck erzeugt, und einen Sammelbehälter, in welchem beispielsweise Schmutz oder von der Oberfläche der Verkehrsfläche gelöster Abtrag gesammelt wird.
  • Das auf dem Trägerfahrzeug angeordnete Mittel zum Aufnehmen von Schmutz ist über einen ersten flexiblen Schlauch mit dem ersten Absauganschluss des ersten Gehäuses des Fräsmittels verbunden. Somit kann vom Fräsmittel entfernter Auftrag aus dem Arbeitsbereich des Fräsmittels entfernt und in den Sammelbehälter mittels Unterdruck transportiert werden.
  • Das auf dem Trägerfahrzeug angeordnete Mittel zum Aufnehmen von Schmutz ist weiterhin über einen zweiten flexiblen Schlauch mit dem zweiten Absauganschluss des zweiten Gehäuses des Hochdruckreinigungsmittels verbunden. Somit kann vom Hochdruckreinigungsmittel entfernter Auftrag aus dem Arbeitsbereich des Hochdruckreinigungsmittels entfernt und in den Sammelbehälter mittels Unterdrucks transportiert werden.
  • Das Mittel zum Aufnehmen von Schmutz verfügt in einer Ausführung über zwei Absaugmittel, welche jeweils einen Unterdruck unabhängig voneinander erzeugen. Derart kann der Unterdruck zum Entfernen des gelösten Auftrags für die Arbeitsbereiche der Anordnung unterschiedlich eingestellt werden.
  • Vorgesehen ist es auch, dass an der Anordnung weitere elektrische und/oder hydraulische Kupplungsmittel angeordnet sind, mittels welcher die Anordnung und/oder das Fräsmittel und/oder das Hochdruckreinigungsmittel mit dem Trägerfahrzeug zur Steuerung und/oder zum Antrieb verbunden sind.
  • Mittels weiterer elektrischer Kupplungsmittel werden lösbare elektrische Verbindungen zwischen dem Trägerfahrzeug und der Anordnung hergestellt. Derartige Verbindungen werden beispielsweise zur elektrischen Ansteuerung der Anordnung beziehungsweise der Arbeitsmittel der Anordnung benötigt. Derartige Verbindungen werden auch zur Übertragung von Messwerten von Sensoren zum Trägerfahrzeug benötigt, wobei diese Sensoren in der Anordnung beziehungsweise den Arbeitsmitteln der Anordnung angeordnet sind.
  • Mittels weiterer hydraulischer Kupplungsmittel werden lösbare hydraulische Verbindungen zwischen dem Trägerfahrzeug und der Anordnung hergestellt. Derartige Verbindungen werden beispielsweise zur Zufuhr von unter Druck stehender Hydraulikflüssigkeit zu Antriebsmitteln in der Anordnung verwendet. Derartige Antriebsmittel können zur Erzeugung linearer Bewegungen in der Anordnung genutzt werden. Beispielsweise können derart mittels entsprechender Hydraulikzylinder Klappen in der Anordnung bewegt werden oder die Höhe der Anordnung über der Verkehrsfläche verändert werden. Derartige Antriebsmittel können weiterhin zur Erzeugung von Drehbewegungen beziehungsweise einer Rotation der Arbeitsmittel in der Anordnung genutzt werden.
  • Besonders vorteilhaft ist es, dass am Fräsmittel ein erster hydraulischer Antrieb und am Hochdruckreinigungsmittel ein zweiter hydraulischer Antrieb angeordnet sind.
  • Das Fräsmittel wird mittels eines ersten hydraulischen Antriebs in eine Drehbewegung beziehungsweise Rotation versetzt.
  • Das Hochdruckreinigungsmittel wird mittels eines zweiten hydraulischen Antriebs in eine Drehbewegung beziehungsweise Rotation versetzt.
  • Derart wird es erreicht, dass die Arbeitsmittel der Anordnung unabhängig voneinander angesteuert werden können. Allgemein werden die Anordnung und ihre Arbeitsmittel durch eine beispielsweise im Trägerfahrzeug angeordnete zentrale Steuerung in ihrer Funktionsweise gesteuert. Hierfür ist die zentrale Steuerung über die weiteren elektrischen Kupplungsmittel mit der Anordnung und deren Arbeitsmittel verbunden.
  • Somit ist es erfindungsgemäß möglich, die Arbeitsmittel unabhängig voneinander ein- beziehungsweise auszuschalten und die Arbeitsmittel mit unterschiedlichen Drehzahlen zu betreiben. Somit ist es auch möglich, die Arbeitsweise der Anordnung im laufenden Betrieb, in welchem sich die Anordnung in der Arbeitsposition befindet, zu verändern, um beispielsweise eine Anpassung an verschiedene Stärken des Auftrags oder eine Anpassung an eine sich verändernde Oberfläche der Verkehrsfläche vorzunehmen.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Reinigungsfahrzeug, aufweisend eine Anordnung zur Entfernung von Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, von einer Verkehrsfläche nach den Ansprüchen 1 bis 10.
  • Besonders vorteilhaft ist es, dass die Anordnung zur Entfernung von Auftrag von einer Verkehrsfläche an einem Reinigungsfahrzeug angeordnet und mit diesem bewegt wird. Derart kann die Anordnung mit Mitteln beziehungsweise Baugruppen des Reinigungsfahrzeuges, wie beispielsweise einer zentralen Steuerung, einem Hydrauliksystem, einem Absaugmittel oder einem Sammelbehälter, verbunden werden.
  • Die Anordnung wird mit dem Reinigungsfahrzeug, welches das Trägerfahrzeug der Anordnung ist, verfahren und auch im laufenden Betrieb, das heißt bei der Entfernung des Auftrags von der Verkehrsfläche in der Arbeitsposition, betrieben.
  • Erfindungsgemäß ist es auch vorgesehen, dass die Anordnung am Reinigungsfahrzeug an einem Frontkran des Reinigungsfahrzeuges oder in einem Bereich zwischen den Fahrzeugachsen des Reinigungsfahrzeugs angeordnet ist.
  • Die Anordnung ermöglich einen Einsatz, gemeinsam mit verschiedenen am Markt verfügbaren beziehungsweise bereits in einem Fuhrpark vorhandenen Trägerfahrzeugen (Kehrmaschine), da die Anordnung mit diesen Trägerfahrzeugen koppelbar und mit einem Trägerfahrzeug in der Arbeitsposition betreibbar ist. Die Anordnung ist bereits entsprechend vorbereitet und kann mit einem geringen Aufwand an einem Trägerfahrzeug angebracht werden. Hierfür sind die Kopplungsmittel der Anordnung entsprechend ausgelegt. Die Anordnung wird mit verschiedenen Ausführungen von Kopplungsmitteln ausgeführt, was eine einfache Kopplung mit verschiedenen Trägerfahrzeugbaureihen ermöglicht.
  • Die Anordnung wird in einer ersten Variante an einem Frontkran des Reinigungsfahrzeuges angeordnet und mit diesem betrieben. Hierfür sind am Frontkran entsprechende Mittel zur elektrischen und/oder hydraulischen Kopplung mit der Anordnung angeordnet. Die Anordnung wird durch den Frontkran beziehungsweise mittels einer Hydraulikauslegung des Frontkrans in die Arbeitsposition sowie in die Transportposition bewegt.
  • Die Anordnung wird in einer zweiten Variante in einem Bereich zwischen den Achsen des Reinigungsfahrzeugs angeordnet. In diesem Bereich ist bei Fahrzeugen wie Kehrmaschinen üblicherweise ein Reinigungsbeziehungsweise Kehrmittel angeordnet.
  • Die Aufgabe wird auch durch ein Verfahren mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 14 gelöst. Weiterbildungen sind im abhängigen Schutzanspruch angegeben.
  • Vorgesehen ist es verfahrensgemäß, dass eine Anordnung gemäß den Ansprüchen 1 bis 11 mit einem Trägerrahmen und einem ersten Kupplungsmittel zur Befestigung an einen Trägerfahrzeug bereitgestellt wird, wobei Fräsmittel, mit welchem zuerst ein wesentlicher Anteil des Auftrags mechanisch entfernt wird, in einem ersten Gehäuse in der Anordnung und Hochdruckreinigungsmittel, mit welchen nachfolgend durch ein Hochdruckreinigungsmittel ein beim Fräsen nicht vollständig entfernter Teil des Auftrages entfernt wird, in einem zweiten Gehäuse in der Anordnung derart bereitgestellt werden, dass sich ihre Arbeitsbereiche nicht gegenseitig beeinflussen und beide Gehäuse zur Verkehrsfläche hin offen sind, wobei am ersten Gehäuse des Fräsmittels ein erster Absauganschluss und am zweiten Gehäuse des Hochdruckreinigungsmittels ein zweiter Absauganschluss zum getrennten Entfernen von durch die Arbeitsmittel von der Verkehrsfläche gelöstem Abtrag aus Arbeitsbereichen der Arbeitsmittel mit unterschiedlichen Saugleistungen bereitgestellt wird.
  • Verfahrensgemäß wird mit einem in einem ersten Gehäuse in der Anordnung bereitgestellten Fräsmittel, zuerst ein wesentlicher Anteil des Auftrags mechanisch entfernt. Nachfolgend ist vorgesehen, dass mit einem in einem zweiten Gehäuse in der Anordnung bereitgestellten Hochdruckreinigungsmittel, ein beim Fräsen mit dem bereitgestellten Fräsmittel nicht vollständig entfernter Teil des Auftrages entfernt wird. Um diese Verfahrensschritte nacheinander auszuführen, wird, bezogen auf eine Bewegungsrichtung der Anordnung über der Verkehrsfläche in der Arbeitsposition, das Fräsmittel vor dem Hochdruckreinigungsmittel in der Anordnung bereitgestellt.
  • Außerdem werden das erste Gehäuse, in welchem ein Fräsvorgang erfolgt, und das zweite Gehäuse, in welchem ein Hochdruckreinigungsvorgang erfolgt, getrennt voneinander und zur Verkehrsfläche hin offen bereitgestellt. Erfindungsgemäß beeinflussen sich das derart bereitgestellte Fräsmittel und das derart bereitgestellte Fräsmittel somit nicht gegenseitig, da diese über getrennte Arbeitsbereiche in ihrem jeweiligen Gehäuse verfügen.
  • Das Verfahren sieht vor, dass am ersten Gehäuse des Fräsmittels ein erster Absauganschluss und am zweiten Gehäuse des Hochdruckreinigungs-mittels ein zweiter Absauganschluss bereitgestellt wird. Verfahrensgemäß erfolgt ein getrenntes Entfernen von durch die Arbeitsmittel - Fräsmittel und Fräsmittel - von der Verkehrsfläche gelöstem Abtrag aus den Arbeitsbereichen der Arbeitsmittel. Besonders vorteilhaft ist, dass dieses Entfernen von gelöstem Abtrag mit unterschiedlichen Saugleistungen aus den Arbeitsmitteln erfolgt.
  • Erfindungsgemäß vorgesehen ist weiterhin, dass der erste Absauganschluss und der zweite Absauganschluss jeweils über einen flexiblen Schlauch mit einem Saugmittel des Trägerfahrzeugs, zum Abführen von entferntem Abtrag aus den Arbeitsbereichen der Arbeitsmittel mittels Unterdruck und Zuführen des Abtrags zu einem Sammelbehälter, verbunden bereitgestellt werden und wobei das Fräsmittel als ein drehbar gelagerter, um die erste Achse horizontal rotierender kreisförmiger wasserlos arbeitender Fräskopf bereitgestellt wird.
  • Das auf dem Trägerfahrzeug angeordnete Mittel zum Aufnehmen von Schmutz wird über einen ersten flexiblen Schlauch mit dem ersten Absauganschluss des ersten Gehäuses des Fräsmittels verbunden bereitgestellt. Somit kann vom Fräsmittel entfernter Auftrag aus dem Arbeitsbereich des Fräsmittels entfernt und in den Sammelbehälter mittels Unterdrucks transportiert werden.
  • Das auf dem Trägerfahrzeug angeordnete Mittel zum Aufnehmen von Schmutz wird weiterhin über einen zweiten flexiblen Schlauch mit dem zweiten Absauganschluss des zweiten Gehäuses des Hochdruckreinigungsmittels verbunden bereitgestellt. Somit kann vom Hochdruckreinigungsmittel entfernter Auftrag aus dem Arbeitsbereich des Hochdruckreinigungsmittels entfernt und in den Sammelbehälter mittels Unterdrucks transportiert werden.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich erfindungsgemäß erwiesen, dass das Fräsmittel als ein drehbar gelagerter, um die erste Achse horizontal rotierender, kreisförmiger Fräskopf ausgeführt bereitgestellt wird. Dieser Fräskopf des wasserlos arbeitenden Fräsmittels rotiert in einer Ebene beispielsweise parallel zur Oberfläche der Verkehrsfläche und weist eine Anzahl von Fräsplatten auf, welche in einem kreisringförmigen Außenbereich des kreisförmigen Fräskopfes angebracht sind. Für die Fräsplatten, insbesondere die Fräszone, kommen Materialien wie polykristalline Diamanten (PKD) zum Einsatz. In einer Ausführung wird der kreisförmige Fräskopf mit zehn bis zwanzig Fräsplatten, insbesondere sechzehn Fräsplatten, angeordnet im Außenbereich des kreisförmigen Fräskopfes, breitgestellt.
  • Vorteile der erfindungsgemäßen Anordnung sowie des Verfahrens bestehen in der Kombination eines Fräsmittels mit einem Hochdruckreinigungsmittel in einer gemeinsamen mobilen Anordnung. Weiterhin ist die Anordnung für Fahrzeuge mit hydrostatischem Antrieb nachrüstbar, wobei bisherige Anbringungssysteme zwischen den Fahrzeugachsen oder an einem Frontkran genutzt werden können. Die Kupplungsmittel der Anordnung sind mit diesen Anbringungssystemen kompatibel. Somit kann eine bestehende Flotte an Trägerfahrzeugen mit der Anordnung genutzt werden.
  • Die erfindungsgemäße Vereinigung mehrerer Arbeitsmittel in der Anordnung führt zu geringeren Verbräuchen bezüglich eines Treibstoffs und/oder eines Reinigungsmediums wie zum Beispiel Wasser. Somit werden Betriebskosten gesenkt und die Entfernung des Auftrags wird nachhaltiger durchgeführt.
  • Der modulare Aufbau der Arbeitsmittel der Anordnung ermöglicht eine Austauschbarkeit der Fräs- und Wasserreinigungskomponenten, beispielsweise zur Anpassung an verschiedene Aufträge, sowie eine einfache Wartung und Instandsetzung der Arbeitsmittel.
  • Die Anordnung kann vorteilhaft mit auf Trägerfahrzeugen bereits vorhandenen beziehungsweise installierten Saugmitteln und Sammeltanks verbunden und betrieben werden.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile von Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen. Es zeigen:
  • Fig. 1:
    eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung zur Entfernung von Auftrag von einer Verkehrsfläche in einer Ansicht von schräg unten,
    Fig. 2:
    die erfindungsgemäße Anordnung in einer Ansicht von schräg oben,
    Fig. 3:
    die erfindungsgemäße Anordnung in einer Schnittdarstellung,
    Fig. 4:
    ein erfindungsgemäßes Reinigungsfahrzeug mit der Anordnung in einer ersten Ausführungsform und
    Fig. 5:
    ein erfindungsgemäßes Reinigungsfahrzeug mit der Anordnung in einer zweiten Ausführungsform.
  • Die Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung 1 zur Entfernung von Auftrag von einer Verkehrsfläche in einer Ansicht von schräg unten.
  • Die Anordnung 1 weist einen Trägerrahmen 2 mit vier Rädern 3 auf. Die Räder 3 sind in der dargestellten Ausführung schwenkbar angeordnet.
  • Im Trägerrahmen 2 ist ein Fräsmittel 4 und ein Hochdruckreinigungsmittel 5 als die Arbeitsmittel der Anordnung 1 angeordnet. Die Arbeitsmittel 4 und 5 werden mit der Anordnung 1 in einer sogenannten Arbeitsposition mittels der Räder 3 relativ zu einer nicht dargestellten Verkehrsfläche im Wesentlichen horizontal verfahren, um ein Entfernen von Auftrag von einer Verkehrsfläche zu erreichen.
  • In der dargestellten Ausführung der Anordnung 1 sind vier Räder 3 in den Bereichen der Ecken des rechteckförmigen Trägerrahmens 2 angeordnet. Diese Räder 3 sind schwenkbar am Trägerrahmen 2 angeordnet.
  • Vorgesehen ist es, dass am Trägerrahmen 2 mindestens ein erstes Kupplungsmittel 6 angeordnet ist, mittels welchem die Anordnung 1 an einem nicht dargestellten Trägerfahrzeug anbringbar ist. Mittels des ersten Kupplungsmittels 6 wird die Anordnung 1 an einem Trägerfahrzeug, wie beispielsweise einer Kehrmaschine, angebracht und mit diesem Trägerfahrzeug sowohl in der Transportposition als auch in der Arbeitsposition der Anordnung 1 bewegt. Hierfür ist am Trägerrahmen 2 mindestens das erste Kupplungsmittel 6 angeordnet, über welches die Anordnung 1 mit entsprechenden Mitteln des Trägerfahrzeugs mechanisch gekoppelt beziehungsweise verbunden wird. Das erste Kupplungsmittel 6 bildet zumindest einen Teil einer lösbaren Verbindung mit dem Transportfahrzeug. Dieses erste Kupplungsmittel 6 ermöglicht auch ein Entfernen der Anordnung 1 vom Trägerfahrzeug, beispielsweise zur Durchführung von Wartungs- und/oder Instandsetzungsarbeiten an der Anordnung 1 oder für den Fall, dass das Trägerfahrzeug für einen anderen Einsatz als das Entfernen von Auftrag von der Verkehrsfläche mit anderen Mitteln gekoppelt werden soll.
  • Die Arbeitsmittel 4 und 5 der Anordnung 1 sind im Trägerrahmen 2 der Anordnung 1 beabstandet zueinander und nebeneinander angeordnet. Zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Funktion des Fräsmittels 4 sowie des Hochdruckreinigungsmittels 5 dürfen sich die Arbeitsmittel 4, 5 beziehungsweise ihre Arbeitsbereiche nicht gegenseitig beeinflussen. Zu diesem Zweck werden die Arbeitsbereiche jeweils von einem Gehäuse 7, 8 umgeben angeordnet.
  • In der Anordnung 1 ist das Fräsmittel 4 im ersten Gehäuse 7 und das Hochdruckreinigungsmittel 5 im zweiten Gehäuse 8 angeordnet. Zur Sicherstellung der Funktionsweisen der Arbeitsmittel 4, 5 sind beide Gehäuse 7, 8 zur nicht dargestellten Verkehrsfläche, also nach unten hin, offen ausgeführt.
  • Zur weiteren Begrenzung der Arbeitsbereiche des Fräsmittels 4 und des Hochdruckreinigungsmittels 5 sind in den unteren Bereichen der Gehäuse 7, 8 umlaufende Bürstenleisten 9 angeordnet. Diese Bürstenleisten 9 vermindern ein Austreten von abgetragenem Auftrag sowie ein Austreten eines Reinigungsmediums des Hochdruckreinigungsmittels 5 aus den Arbeitsbereichen. Außerdem verbessern diese Bürstenleisten 9 das Absaugen insbesondere des entfernten Abtrags aus den Arbeitsbereichen der Arbeitsmittel 4 und 5.
  • Das Fräsmittel 4 ist in seinem Arbeitsbereich im ersten Gehäuse 7 um eine erste Achse 10 rotierbar angeordnet. Das Hochdruckreinigungsmittel 5 ist in seinem Arbeitsbereich im zweiten Gehäuse 8 um eine zweite Achse 11 rotierbar angeordnet. Die beiden Achsen 10 und 11 sind senkrecht zu einer Oberfläche der Verkehrsfläche ausgerichtet und zueinander beabstandet in der Anordnung 1 angeordnet. Die Achsen 10 und 11 sind somit im Wesentlichen in einem rechten Winkel zur Oberfläche der Verkehrsfläche ausgerichtet angeordnet. Die Achsen 10 und 11 sind weiterhin auch parallel zueinander und mit einem Abstand zueinander in der Anordnung 1 angeordnet. Der Abstand der Achsen 10 und 11 zueinander entspricht der Entfernung eines gedachten Mittelpunkts des Fräsmittels 4 zu einem gedachten Mittelpunkt des Hochdruckreinigungsmittels 5.
  • Das Fräsmittel 4 ist in der Ausführungsform der Figur 1 als ein drehbar gelagerter, um die erste Achse 10 im Wesentlichen horizontal rotierender kreisförmiger Fräskopf 12 ausgeführt. Dieser Fräskopf 12 rotiert in einer Ebene, beispielsweise parallel zur Oberfläche der Verkehrsfläche, und weist eine Anzahl von beispielsweise zehn Fräsplatten 13 auf. Die Fräsplatten 13 sind in einem kreisringförmigen Außenbereich des kreisförmigen Fräskopfes 12 angebracht und bestehen beispielsweise aus polykristallinen Diamanten. Jede dieser Fräsplatten 13 ist weiterhin mit beispielsweise vier Fräszähnen ausgestattet, was in der Figur 1 nicht dargestellt ist.
  • Das Hochdruckreinigungsmittel 5 ist in einer Ausführungsform als ein drehbar gelagerter, um die zweite Achse 11 rotierender Düsenbalken 14 ausgeführt. Dieser Düsenbalken 14, welcher in einer Ebene parallel zur Oberfläche der Verkehrsfläche rotiert, weist an einer Unterseite mehrere Düsen 15 auf. Diese Düsen 15 sind beispielsweise in einer oder zwei Reihen angeordnet, wobei die Düsen 15 in voneinander leicht abweichenden Richtungen ausgerichtet sein können. Im Wesentlichen sind die Düsen 15 in Richtung der Oberfläche der nicht dargestellten Verkehrsfläche ausgerichtet.
  • Dem rotierenden Düsenbalken 14 wird ein Reinigungsmedium, wie zum Beispiel Wasser, beispielsweise über eine Hochdruckleitung vom Trägerfahrzeug zugeführt. Aus den Düsen 15 des rotierenden Düsenbalkens 14 tritt das unter hohem Druck von beispielsweise 3000 bar stehende Reinigungsmedium aus, trifft auf den fest an der Verkehrsfläche anheftenden Auftrag und löst diesen somit mechanisch von der Verkehrsfläche ab. Hierfür rotiert der Düsenbalken 14 des Hochdruckreinigungsmittels 5 in einer Ebene parallel zur Oberfläche der Verkehrsfläche.
  • Weiterhin ist in der Figur 1 ein am ersten Gehäuse 7 angeordneter erster Absauganschluss 16 zu erkennen. Etwas schlechter ist in der Figur 1 der am zweiten Gehäuse 8 angeordnete zweite Absauganschluss 17 zu erkennen.
  • Die Figur 2 zeigt die erfindungsgemäße Anordnung in einer Ansicht von schräg oben.
  • In der Figur 2 sind in der Ansicht von schräg oben der rechteckige Trägerrahmen 2, die vier Räder 3, das erste Kupplungsmittel 6, das erste und das zweite Gehäuse 7 und 8 jeweils mit einer Bürstenleiste 9 zu erkennen.
  • Weiterhin sind die erste Achse 10 und die zweite Achse 11 sowie der erste Absauganschluss 16 und der zweite Absauganschluss 17 dargestellt.
  • In der Darstellung der Figur 2 ist weiterhin ein erster Antrieb 18 und ein zweiter Antrieb 19 zu erkennen. Der erste Antrieb 18 ist ein hydraulischer Antrieb, welcher die Fräsplatte 13 des Fräsmittels 4 antreibt, wobei der zweite Antrieb 19, welcher ebenfalls ein hydraulischer Antrieb ist, den Düsenbalken 14 des Hochdruckreinigungsmittels 5 in eine Drehbewegung versetzt.
  • In der Figur 3 ist die erfindungsgemäße Anordnung in einer Schnittdarstellung entlang einer mittigen Längsachse der Anordnung 1 gezeigt.
  • In der Schnittdarstellung der Figur 3 sind der rechteckige Trägerrahmen 2, zwei der vier Räder 3, das erste Kupplungsmittel 6, das erste und das zweite Gehäuse 7 und 8 jeweils mit einer Bürstenleiste 9 zu erkennen.
  • Weiterhin sind die erste Achse 10 und die zweite Achse 11, der erste Absauganschluss 16 und der zweite Absauganschluss 17 sowie der erste Antrieb 18 und der zweite Antrieb 19 dargestellt. Im ersten Gehäuse 7 ist die Fräsplatte 13 und im zweiten Gehäuse 8 der Düsenbalken 14 zu erkennen.
  • In der Darstellung der Figur 3 ist der erster Antrieb 18 und ein zweiter Antrieb 19 jeweils neben den zugehörigen Achsen 10 und 11 des Fräsmittels 4 beziehungsweise des Hochdruckreinigungsmittels 5 dargestellt. Zur Übertragung der vom Antrieb 18 und 19 erzeugten Drehbewegung auf die Achse 10 und 11 sind entsprechende Mittel, wie Riemen, Zahnriemen oder Zahnräder vorgesehen, welche in der Figur 3 nicht dargestellt sind.
  • Die Figur 4 zeigt ein erfindungsgemäßes Reinigungsfahrzeug 20 mit der Anordnung 1 in einer ersten Ausführungsform. Die Darstellung zeigt nur das zur Erläuterung notwendige Prinzip der Positionierung der Anordnung 1 an einem Trägerfahrzeug. Auf eine detailgetreue Darstellung der einzelnen Baugruppen wurde verzichtet.
  • In dieser ersten Ausführungsform ist die Anordnung 1 am Reinigungsfahrzeug 20 in einem Bereich zwischen den Fahrzeugachsen 21 des Reinigungsfahrzeugs 20 angeordnet. Bei aus dem Stand der Technik bekannten Trägerfahrzeugen wie einer Kehrmaschine ist in diesem Bereich zwischen den Fahrzeugachsen 21 üblicherweise eine Baugruppe mit Rotationsbesen und einer Saugeinrichtung angeordnet.
  • In der Figur 5 ist ein erfindungsgemäßes Reinigungsfahrzeug 20 mit der Anordnung 1 in einer zweiten Ausführungsform dargestellt. Die Darstellung zeigt nur das zur Erläuterung notwendige Prinzip der Positionierung der Anordnung 1 an einem Trägerfahrzeug. Auf eine detailgetreue Darstellung der einzelnen Baugruppen wurde verzichtet.
  • In dieser zweiten Ausführungsform ist die Anordnung 1 am Reinigungsfahrzeug 20 an einem Frontkran 22 des Reinigungsfahrzeuges 20 angeordnet. Die Prinzipdarstellung zeigt auch den ersten Absauganschluss 16 sowie den zweiten Absauganschluss 17, welche jeweils über flexible Schläuche 23 mit einem nicht dargestellten Saugmittel des Reinigungsfahrzeuges 20 verbunden sind. Diese Verbindung ermöglich das Absaugen des entfernten Auftrags aus den Arbeitsbereichen der Anordnung und das Zuführen des entfernten Auftrags zu einem Sammelbehälter im Reinigungsfahrzeug 20, welcher in der Figur 5 nicht dargestellt ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Anordnung zur Entfernung von Auftrag von einer Verkehrsfläche
    2
    Trägerrahmen
    3
    Rad
    4
    Fräsmittel
    5
    Hochdruckreinigungsmittel
    6
    erstes Kupplungsmittel
    7
    erstes Gehäuse
    8
    zweites Gehäuse
    9
    Bürstenleiste
    10
    erste Achse
    11
    zweite Achse
    12
    Fräskopf
    13
    Fräsplatte
    14
    Düsenbalken
    15
    Düsen
    16
    erster Absauganschluss
    17
    zweiter Absauganschluss
    18
    erster Antrieb
    19
    zweiter Antrieb
    20
    Reinigungsfahrzeug
    21
    Fahrzeugachse
    22
    Frontkran
    23
    flexibler Schlauch

Claims (15)

  1. Anordnung (1) zur Entfernung von Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, von einer Verkehrsfläche aufweisend einen Trägerrahmen (2) mit Rädern (3), wobei im Trägerrahmen (2) ein Fräsmittel (4) und ein Hochdruckreinigungsmittel (5) angeordnet sind und wobei die Anordnung (1) in einer Arbeitsposition mittels der Räder (3) relativ zur Verkehrsfläche im Wesentlichen horizontal verfahrbar angeordnet ist.
  2. Anordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Trägerrahmen (2) erste Kupplungsmittel (6) angeordnet sind, mittels welcher die Anordnung (1) an einem Trägerfahrzeug anbringbar ist.
  3. Anordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fräsmittel (4) in einem ersten Gehäuse (7) in der Anordnung (1) angeordnet ist und dass das Hochdruckreinigungsmittel (5) in einem zweiten Gehäuse (8) in der Anordnung (1) angeordnet ist, wobei beide Gehäuse (7, 8) zur Verkehrsfläche hin offen sind.
  4. Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fräsmittel (4) um eine erste Achse (10) rotierbar angeordnet ist und dass das Hochdruckreinigungsmittel (5) um eine zweite Achse (11) rotierbar angeordnet ist, wobei beide Achsen (10, 11) senkrecht zu einer Oberfläche der Verkehrsfläche ausgerichtet und zueinander beabstandet in der Anordnung (1) angeordnet sind.
  5. Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Gehäuse (7) des Fräsmittels (4) ein erster Absauganschluss (16) und am zweiten Gehäuse (8) des Hochdruckreinigungsmittels (5) ein zweiter Absauganschluss (17) angeordnet ist.
  6. Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Absauganschluss (16) und der zweite Absauganschluss (17) jeweils über einen flexiblen Schlauch (23) mit einem Saugmittel des Trägerfahrzeugs verbunden sind.
  7. Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Anordnung (1) weitere elektrische und/oder hydraulische Kupplungsmittel angeordnet sind, mittels welcher die Anordnung (1) und/oder das Fräsmittel (4) und/oder das Hochdruckreinigungsmittel (5) mit dem Trägerfahrzeug zur Steuerung und/oder zum Antrieb verbunden sind.
  8. Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Fräsmittel (4) ein erster Antrieb (18) und am Hochdruckreinigungsmittel (5) ein zweiter Antrieb (19) angeordnet sind.
  9. Anordnung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Antrieb (18) und der zweite Antrieb (19) als hydraulischer Antrieb ausgebildet sind.
  10. Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Fräsmittel (4) ein drehbar gelagerter, um die erste Achse (10) horizontal rotierender kreisförmiger Fräskopf (12) ist, auf welchem zehn bis zwanzig Fräsplatten, insbesondere sechszehn Fräsplatten (13), in einem Außenbereich des kreisförmigen Fräskopfes (12), angeordnet sind.
  11. Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Fräsplatte (13) zwei bis sechs Fräszähne, insbesondere vier Fräszähne, angeordnet sind.
  12. Reinigungsfahrzeug (20), aufweisend eine Anordnung (1) zur Entfernung von Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, von einer Verkehrsfläche nach den Ansprüchen 1 bis 11.
  13. Reinigungsfahrzeug (20) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung (1) am Reinigungsfahrzeug (20) an einem Frontkran (22) des Reinigungsfahrzeuges (20) oder in einem Bereich zwischen den Fahrzeugachsen (21) des Reinigungsfahrzeugs (20) angeordnet ist.
  14. Verfahren zur Entfernung von Auftrag, wie einer Fahrbahnmarkierung, von einer Verkehrsfläche, wobei eine Anordnung (1) gemäß den Ansprüchen 1 bis 11 mit einem Trägerrahmen (2) und einem ersten Kupplungsmittel (6) zur Befestigung an einen Trägerfahrzeug bereitgestellt wird, wobei Fräsmittel (4), mit welchem zuerst ein wesentlicher Anteil des Auftrags mechanisch entfernt wird, in einem ersten Gehäuse (7) in der Anordnung (1) und Hochdruckreinigungsmittel (5), mit welchen nachfolgend durch ein Hochdruckreinigungsmittel ein beim Fräsen nicht vollständig entfernter Teil des Auftrages entfernt wird, in einem zweiten Gehäuse (8) in der Anordnung (1) derart bereitgestellt werden, dass sich ihre Arbeitsbereiche nicht gegenseitig beeinflussen und beide Gehäuse (7, 8) zur Verkehrsfläche hin offen sind, wobei am ersten Gehäuse (7) des Fräsmittels (4) ein erster Absauganschluss (16) und am zweiten Gehäuse (8) des Hochdruckreinigungsmittels (5) ein zweiter Absauganschluss (17) zum getrennten Entfernen von durch die Arbeitsmittel (4, 5) von der Verkehrsfläche gelöstem Abtrag aus Arbeitsbereichen der Arbeitsmittel (4, 5) mit unterschiedlichen Saugleistungen bereitgestellt wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Absauganschluss (16) und der zweite Absauganschluss (17) jeweils über einen flexiblen Schlauch (23) mit einem Saugmittel des Trägerfahrzeugs, zum Abführen von entferntem Abtrag aus den Arbeitsbereichen der Arbeitsmittel (4, 5) mittels Unterdruck und Zuführen des Abtrags zu einem Sammelbehälter, verbunden bereitgestellt werden und wobei das Fräsmittel (4) als ein drehbar gelagerter, um die erste Achse (10) horizontal rotierender kreisförmiger wasserlos arbeitender Fräskopf (12) bereitgestellt wird.
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DE2650487A1 (de) 1976-11-04 1978-05-11 Reinhard Wirtgen Verfahren und vorrichtung zum entfernen von fahrbahnmarkierungen
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