DE2554844B2 - Hydromechanische Gewinnungsmaschine für Kohle - Google Patents

Hydromechanische Gewinnungsmaschine für Kohle

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Description

Die Erfindung betrifft eine hydromechanische Gewinnungsmaschine für Kohle, die ein Raupenfahrgestell aufweist und eine Tragplatte mit einem Drehgestell, auf dem ein einen Schrämkopf tragender Schrämausleger mittels hydraulischer Zylinder um eine senkrechte und waagerechte Achse schwenkbar angebracht ist und der Schrämausleger einen Hydromonitor trägt, wobei die Gewinnungsmaschine eine durch Hohlgelenke verbundene Rohrleitung für die Zuführung von Druckwasser zum Hydromonitor und zum Schrämkopf aufweist.
Die Erfindung kann am wirksamsten in Hydroschächten bei flach und geneigten gelagerten, über 1,8 m dicken sowie bei steil stehenden, über 4 m dicken Flözen im Vorrichtungsbetrieb und beim Auffahren von Zugangsstrecken auf Steigungen bis 15° sowie für die Gewinnung von Kohle mit verschiedener Festigkeit nach ausbaulosem Ausbausystem verwendet werden.
Es ist eine hydromechanische Gewinnungsmaschine für die Gewinnung von Kohle bekannt, welche ein mit einem Antrieb versehenes Raupenfahrgestell aufweist, auf welchem elektrische und hydraulische Einrichtungen für die Steuerung der Gewinnungsmaschine und eine Tragplatte mit einem Drehgestell angeordnet sind, auf welchem ein auslegerförmiges Arbeitsorgan mit einem Motor zur Drehung eines Schrämkopfes gelenkig befestigt sind. Zur Bewegung des Arbeitsorganes in bezug zum Ortsstoß ist die Gewinnungsmaschine mit
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bO hydraulischen Zylindern ausgestattet. Auf dem Gehäuse des Schrämkopfes ist ein Hydromonitor angeordnet, dessen Spritze mit hydraulischen Zylindern für deren vertikale Verstellung verbunden ist. Für die Zuführung von Wasser zum Hydromonitor und an den Schrämkopf ist die Gewinnungsmaschine für Kohle mi! einer Rohrleitung versehen, deren Teile durch Hohlgelenke miteinander verbunden sind und deren Drehachsen mit den geometrischen Drehachsen des Drehgestells und des Schrämkopfes zusammenfallen. Diese Rohrleitung dient zur abwechselnden Zuführung einerseits von Wasser unter einem Druck bis zu 10MPa, (das im folgenden als Hochdruckwasser bezeichnet wird) zur als Hydromonitor gestalteten Hochdruckspritze für die Hereingewinnung von Kohle aus der Schwebe vor dem Ortsstoß und den technologischen Kohlenpfeilern und andererseits für die Zuführung von Wasser unter einem Druck bis 5 MPa (das im folgenden als Mitteldruckwasser bezeichnet wird) zum Schrämkopf der Gewinnungsmaschine für Kohle, im Vorrichtungsbetrieb beim Auffahren von Zugangsstrecken für den hydraulischen Transport der gewonnenen Kohle aus dem Streb, zur Abkühlung der Kronenschneiden des Schrämkopfes und zur Staubbekämpfung im Streb.
Derartige bekannte hydromechanische Gewinnungsmaschinen für Kohle, die aus einer Versorgungsleitung im Schacht gespeist werden, arbeiten folgendermaßen.
Zuerst wird die Kohle mit einem Schrämkopf aus den Zugangsstrecken abgebaut, wobei der Wasserdruck mittels einer Drosseleinrichtung von Hochdruck auf Mitteldruck vermindert und das Wasser dem Schrämkopf zugeführt wird. Nach dem Auffahren der Zugangsstrecke über deren gesamte Tiefe wird der Hydromonitor in Betrieb gesetzt, der mit Wasser aus einer zweiten Rohrleitung unter Umgehung der Drosseleinrichtung gespeist wird. Der aus der Hochdruckspritze des Hydromonitors austretende Hochdruckwasserstrahl baut die Kohle aus der Schwebe vor dem Ortsstoß und den technologischen Kohlenpfeilern ab.
Eine abwechselnde Zuführung von Hochdruck- und Mitteldnickwasser von der Versorgungsleitung zur Gewinnungsmaschine für Kohle erfolgt durch biegsame Schläuche oder durch miteinander gelenkig verbundene zusammenlegbare Rohrleitungen aus Metall. Die biegsamen Schläuche weisen bei einer Versorgung mit Hochdruckwasser eine hohe Starrheit auf und lassen dadurch keine Krümmungen zu, wodurch die Manövrierfähigkeit der Gewinnungsmaschine für Kohle vermindert wird. Auch ist die Zuführung von Hochdruckwasser durch einen biegsamen Schlauch für das Bedienungspersonal gefährlich, falls dieser platzen sollte. Auch die Verwendung einer gelenkig verbundenen Metall-Rohrleitung für die Zuführung von Wasser an die Gewinnungsmaschine senkt die Manövrierfähigkeit derselben und macht die Gewinnung von Kohle arbeitsaufwendiger und erhöht die im System der Wasserzuführung zum Hydromonitor auftretenden Druckverluste.
Es ist auch ein Gewinnungsgerät bekannt, (US-PS 4 20 784), bei welchem die Gewinnung der vom Schrämkopf gelösten Kohle von einem Wassermonitor unterstützt wird, wobei nur eine einzige Versorgungsleitung und zwar für Hochdruckwasser, besteht. Um bei einem maximalen Steigungswinkel des Arbeitsorganes des Schrämkopfes die Kohle vom Ortsstoß abbauen zu können, ist bei derartigen Gewinnungsmaschinen die Spritze des Hydromonitors rrtit Hilfe von Führungen
und Gleitstücken auf dem Gehäuse des Schrämkopfes der Gewinnungsmaschine aufgestellt, so daß sie sich nur in vertikaler Richtung verstellen läßt
Der Nachteil einer derartigen bekam ten, durch die Versorgungsleitung nur mit Hochdruckwasser gespeisten Anordnung besieht jedoch darin, daß der unter Hochdruck stehende Wasserzuführungsschlauch derart steif ist, daß ein Manövrieren der Maschine äußerst schwierig ist.
Bei Mitteldruckwasserversorgung der Gewinnungsmaschine durch eine als Schlauch gestaltete biegsame Versorgungsleitung wird wohl eine genügend große Manövrierfähigkeit der Gewinnungsmaschine gewährleistet, jedoch ist der Abbau der Schwebe vor dem Ortsstoß und der technologischen Kohlepfeiler mit einem derartigen Wasserstrahl, der im Durchflußkanal der Mitteldruckspitze des Hydromonitors geformt wird, nicht ausreichend stark wirksam.
Zu den wesentlichsten Nachteilen deraniger bekannter hydromechanischer Gewinnungsmaschinen für Kohle gehören erstens das Fehlen von Vorrichtungen, die es gestatten würden, den Wasserdruck unmittelbar auf der Gewinnungsmaschine zu erhöhen, um einen wirksamen Abbau der am Ortsstoß anstehenden Kohle zu gewährleisten; zweitens der Verschleiß der Düse der Spritze und die Notwendigkeit eines häufigen Auswechselns der zum Betrieb des Schrämkopfes erforderlichen Spritze beim Übergang von Wasserhochc/uck auf Wassermitteldruck; drittens die geringe Zuverlässigkeit der Drosseleinrichtung beim Betrieb mit Einschlüssen von Kohle und Gestein enthaltendem technologischem Wasser und viertens die Schwierigkeit der Steuerung der an den Rohrleitungen zum Zuführen von Hochdruck- und Mitteldruckwasser angeordneten Absperrarmaturen.
Im Zusammenhang mit der Entwicklung der hydraulischen Technologie der Kohlegewinnung, die am erfolgreichste.i und ökonomisch zweckmäßigsten ist, entstand die Notwendigkeit zur Vervollkommung der hydromechanischen Gewinnungsmaschinen, damit sie es bei einer Mitteldruckwasserversorgung ermöglichen könnten, die Leistungsfähigkeit der Gewinnungsmaschine für Kohle mittels eines Wasserstrahles zu erhöhen, die Kohlenverluste unter Tage zu senken und die Gefahrlosigkeit bei der Durchführung der Arbeiten im Streb zu erhöhen. Trotzdem gibt es bis heute noch keine hydromechanische Gewinnungsmaschine, die den genannten Anforderungen gerecht werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydromechanische Gewinnungsmaschine für Kohle zu schaffen, die eine solche Druckverstärkungseinrichtung zur Verstärkung des Druckes des der Gewinnungsmaschine für das Lösen und Hereingewinren der am Ortsstoß anstehenden Kohle zuzuführenden Wassers aufweist, die es gewährleistet, die Leistung der Gewinnungsmaschine zu steigern, den Wirkungsgrad derselben zu erhöhen, Kohlenverluste unter Tage zu senken, die Gefahrlosigkeit der Durchführung von Arbeiten im Streb zu gewährleisten, eine Staubfreiheit zu ermöglichen und die Steuerung von Absperrarmaturen zu erleichtern.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der gesamten Gewinnungsmaschine über die Versorgungsleitung Mitteldruckwasser zugeführt wird und auf der Gewinnungsmaschine der zur Kohlenhereingewinnung dienende, als Hydromonitor gestalteten Hochdruckspritze eine das Mitteldruckwasser in Hochdruckwasser umwandelnde Druckverstärkungseinrichtung sowie ein durch Pulsationen einen intermittierenden Wasserstrahl erzeugender Schwingungsimpulserzeuger vorgeschaltet sind und ein Teilstrom desselben zum Niederschlagen von Kohlenstaub einer Niederdruckspritze zugeie!- tet wird und einer am Schrämkopf angeordneten, zum Wegschwemmen hereingewonnener Kohle dienenden Mitteldruckspritze zugeführt wird.
Es ist zweckmäßig, wenn die das Mitteldruckwasser in Hochdruckwasser umwandelnde Druckverstärkungseinrichtung in Form eines in einer Tragplatte der Gewinnungsmaschine angeordneten, die Geschwindigkeit beschleunigenden Kanales gestaltet ist, dessen einzelne Abschnitte übereinander, zumindest in zwei Reihen angeordnet sind.
r, Die Ausführung eines Kanales in der Tragplatte, der eine durch Pulsationen einen intermittierenden Wasserstrahl erzeugende Rohrleitung darstellt, gestattet es, nach geringen Abänderungen der baulichen Gestaltung der Gewinnungsmaschine, ohne deren Abmessungen wesentlich zu vergrößern und nach Aufstellung eines Schwingungsimpulserzeugers und eines hydraulischen Pneumoakkumulators einen intermittierenden Hochdruckwasserstrahl zu erzeugen, der mittels einer Hochdruckspritze des Hydromonitors gegen den Ortsstoß des Strebs gerichtet wird, während der Druck des der Gewinnungsmaschine zuzuführenden Mitteldruckwassers um das 2 bis 3-fache geringer ist.
Es ist auch auf einem anderen Gebiet der Technik bekannt, Hochdruck-Monitore mit intermittierenden, in d. h. pulsierenden Wasserstrahlen zu betreiben, wobei der Druckverstärker an der Maschine direkt angeordnet ist, wobei derartige bekannte Vorrichtungen nicht direkt in Zusammenhang mit einer Kohlengewinnungsmaschine angesprochen wird. Für eine derartige j-, Vorrichtung wird kein Elementenschutz beansprucht.
Eine Speisung der Versorgungsleitungen mn Mmeldruckwasser und die Anordnung einer Druckverstärkungseinrichtung auf der hydromechanischen Gewinnungsmaschine zur Hereingewinnung der am Onsstoß anstehenden Kohle gestattet es, den Wirkungsgrad der Gewinnungsmaschine zu erhöhen, die Zuführung von Hochdruckwasser durch die Versorgungsleitung der Gewinnungsmaschine zu vermeiden und es zu ermöglichen, biegsame Schläuche für die Versorgungsleitung der Gewinnungsmaschine zu verwenden.
Die Kanäle der Tragplatte zeichnen sich durch einfache bauliche Gestaltung und durch hohe Betriebssicherheit aus.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des so Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 die Gewinnungsmaschine für Kohle in Seitenansicht,
F i g. 2 die Tragplatte mit Aufbruch des Drehgestelles der Gewinnungsmaschine in Seitenansicht,
F i g. 3 die Tragplatte im Grundriß mit Aufbrüchen, F i g. 4 das Drehgestell der Gewinnungsmaschine mit gelenkig verbundenen Rohrleitungen für die Zuführung von Wasser zum Hydromonitor und an das Arbeitsorho gan im in vertikaler Ebene geführten Längsschnitt mit Aufbrüchen,
F i g. 5 den am Körper des Schrämkopfes angeordneter. Hydromonitor in Gesamtansicht.
Die hydromechanische Gewinnungsmaschine für Kohle enthält ein Raupenfahrgestell 1 (F i g. 1), auf dem mittels Bolzenverbindungen eine Tragplatte 2 eines Drehgestelles 3, Antriebseinrichtungen 4 zur Übertragung der Drehbewegung auf die antreibenden Ketten-
räder 5 des Raupenfahrgestelles 1 und hydraulische Apparate 6 (die im folgenden als ölstation bezeichnet sind und aus einer Pumpe und einem Behälter für Hydrauliköl bestehen) befestigt sind.
Am Mantel der Antriebseinrichtung 4 ist mittels Bolzenverbindungen ein Gehäuse für eine elektrische Fernsteuerungseinrichtung der Gewinnungsmaschine befestigt.
In der Tragplatte 2 sind Kanäle 8 (Fig. 2 und 3) ausgebildet, die als ein einen intermittierenden Wasserstrahl erzeugender Schwingungsimpulserzeuger (Fig. 1) ausgebildet sind, der auf der Tragplatte 2 befestigt ist und einen pneumatischen Hydroakkumulator 10 enthält, der am Gehäuse für die elektrische Fernsteuerungseinrichtung der Gewinnungsmaschine aufgestellt ist.
Auf dem beweglichen Teil 11 (F i g. 4) des Drehgestelles 3 (F ig. 1) sind das Arbeitsorgan 12 der Gewinnungsmaschine und die hydraulischen Zylinder zur vertikalen Verstellung des Arbeitsorganes 12 des Schrämkopfes 14, der einen die Drehbewegung desselben bewirkenden Motor 15 aufweist, und der Hochdruckspritze 16 gelenkig befestigt. Zur Verstellung des beweglichen Teiles 11 (Fig.4) des Drehgestelles 3 (Fig. 1) in horizontaler Richtung und gleichzeitig damit des Arbeitsorgans 12 der Gewinnungsmaschine sind hydraulische Zylinder 17 (Fig. 1) vorgesehen, die am feststehenden Teil 18 (Fig.4) des Drehgestelles 3 (Fig. 1) gelenkig befestigt sind.
Für die Zuführung von Mitteldruckwasser an das Arbeitsorgan 12 ist auf dem feststehenden Teil 18 (F i g. 4) des Drehgestelles 3 (F i g. 1) eine Rohrleitung 19 für Mitteldruckwasser (F i g. 4) vorgesehen, deren eines Ende für deren eventuelle axiale Verstellung mit dem Drehkopf 20 teleskopartig verbunden ist, während das zweite Ende an die Mitteldruckspritze 21 (Fig. 1) angeschlossen ist. Sollte als Antrieb für das Arbeitsorgan 12 ein schlagwetlergeschütztes Wasserturbinenwerk verwendet werden, so ist mit dessen Eingangsrohrleitung das zweite Ende der Rohrleitung 19 für Mitteldruckwasser zu verbinden. Der Durchflußkanal des Drehkopfes 20 (F i g. 4) ist mit einer Rohrleitung 22 für Mitteldruckwasser verbunden, durch die das Mitteldruckwasser vom Schieberblock 23 (Fig. 1) zugeführt wird.
Der Hochdruckspritze 16 wird Hochdruckwasser vom Schwingungsimpulserzeuger 9 über eine Rohrleitung 24 (Fig.4) zugeführt, deren eines Ende an einem Drehkopf 25 angeschlossen ist. welcher im feststehenden Teil 18 des Drehgestelles 3 (F i g. 1) befestigt ist, und deren anderes Ende mit einem Zweikanalgelenk 26 (Fig. 1) verbunden ist, dessen Durchflußkanäle mit der den Hydromonitor bildenden Hochdruckspritze 16 (F i g. 1) über eine Steigleitung 27 (F i g. 5), einen Lenker 28 und einen im Winkel von 90° gekrümmten Stutzen 29 verbunden sind.
Die Drehköpfe 20 (Fig.4) und 25 sind im feststehenden Teil 18 des Drehgestells 3 (F i g. 1) derart angeordnet, daß deren Drehachsen mit der geometrischen Drehachse des Drehgestells zusammenfallen.
Die Ableitung von Hochdruckwasser im intermittierenden Wasserstrom vom Schwingungsimpulserzeuger 9 bis zum Drehkopf 25 (Fig.4) erfolgt durch eine Rohrleitung 30, die mit einer Hülse 31 endet Auf der Hülse 31 ist zwischen Gleitschienen 32 und einer Schloßverbindung 33 ein Lager 34 aufgesetzt Die Innenfläche der Hülse 31 wirkt mit einem Dichtungselement 35 zusammen, das in einer Nut des Drehkopfes 25 untergebracht ist.
Die Zuführung eines pulsierend intermittierenden Niederdruckwasserstromes vom Schwingungsimpulserzeuger 9 (Fig. I) an den Ortsstoß erfolgt über eine > Niederdrucksprilze 36, die auf der Tragplatte 2 befestigt ist.
Die Zuführung von Wasser von dem biegsamen Zuleitungsschlauch 37 der Versorgungsleitung zum Schieberblock 23 erfolgt über eine Rohrleitung 38, deren Ausgangsende in einem Drehkopf 39 eingebaut ist, während die Ableitung des Wassers vom Schieberblock 23 zum die Geschwindigkeit des Wassers beschleunigenden Kanal (Fig. 2 und 3), der in der Tragplatte 2 ausgeführt ist, durch eine Rohrleitung 40
!■> (Kig. 1) über den pneumatischen Hydroakkumoiator 10 erfolgt.
Im Hohlraum des Gehäuses 41 (Fig. 5) des Arbeitsorganes 12 (Fig. 1) ist die Steigleitung 27 (Fig. 5) der Hochdruckspritze 16 untergebracht. Aul der Steigleitung 27 sind der Lenker 28 und ein im Winkel von 90° gekrümmter Stutzen 29 angeordnet.
Am Stutzen 29 ist ein hydraulischer Zylinder 42 für die vertikale Verstellung der Hochdruckspritze 16 aufgehängt. Ein hydraulischer Zylinder 43 für die horizontale Verstellung der Hochdruckspritze 16 ist in an der Seitenwand des Gehäuses 41 des Arbeitsorgans 12 (Fig. 1) ausgeführten ösen befestigt und mit Stutzen 2i (F i g. 5) über den Lenker 28 verbunden.
Für die Fernsteuerung des Raupenfahrgestelles 1 (Fig. 1) des Arbeitsorgans 12, der Hochdruckspritze Ii und der hydraulischen Apparate (der ölstation) 6 ist eir tragbares Steuerpult 44 vorgesehen, das sich in einer bis zu 20 m großen Entfernung von der Gewinnungsmaschine befindet.
υ Zum Inbetriebsetzen des Schwingungsimpulserzeugers 9 ist in der Gewinnungsmaschine ein (nichi dargestellter) handsteuerbarer Kükenhahn vorgesehen. Die Gewinnungsmaschine arbeitet in folgender Weise:
Vom Steuerpult (Fig. 1) aus wird der Motor des hydraulischen Apparates 6 (der Ölstation) eingeschaltet dann wird der Schieber der Schachtrohrleitung geöffnel und das der Gewinnungsmaschine durch die Versorgungsleitung zugeleitete Mitteldruckwasser wird durcti
■fi einen biegsamen Schlauch 37 zur Gewinnungsmaschine geleitet. Je nach den Abbauverhältnissen im Streb kanr das Wasser entweder am Arbeitsorgan 12 zurr Wegschwemmen hereingewonnener Kohle aus derr Streb, zur Kühlung von Schneiden des Schrämkopfes 14 oder zum Niederschlagen von Kohlenstaub für eine Staubbekämpfung im Streb zugeführt werden. Wire zum Antrieb des Arbeitsorganes 12 anstelle einei elektrischen Antriebseinrichtung ein Wasserturbinen triebwerk verwendet so wird das Wasser an dieses odei an die Hochdruckspritze 16 geleitet
Beim Abbau vonKohle in den Zugangsstrecken wire der Motor des Arbeitsorganes 12 vom Steuerpult 44 au: eingeschaltet dann wird von demselben Steuerpult 44 aus der Schieberblock 23 geöffnet wobei das Mitteldruckwasser über die Rohrleitung 22 für Mitteldruckwasser (F i g. 4) über den Drehkopf 20, die Rohrleitung 19 und das Zweikanalgelenk 26 in die Mitteldruckspitze 21 (Fig. 1) gelangt Danach werden die Motore de< Raupenfahrgestelles 1 eingeschaltet und die Gewinnungsmaschine rückt im Streb um die Kronenweite de« Schrämkopfes vor. In diesem Falle erfolgt dei Kohlenabbau durch vertikale und horizontale Verstel lung des den Schrämkopf 14 tragenden Arbeitsorgane!
112 mittels der hydraulischen Zylinder 13 und 17.
Die Gewinnung von Kohle aus den technologischen ICohlenpfeilern und aus der Schwebe vor dem Ortsstoß erfolgt durch die Hochdruckspritze 16 mit Hilfe eines intermittierenden Hochdruckwasserstrahles. Hierzu wird der Schieberblock 23 umgeschaltet, so daß Mitteldruckwasser durch den hydraulischen Hydroakkumulator 10, die Rohrleitung 40 und den die Geschwindigkeit beschleunigenden Kanal 8 (F i g. 2 und 3) des in der Tragplatte 2 angeordneten Schwingungsimpulserzeuger 9 (Fig. 1), in welchem der Druck verstärkt und hydraulische durch periodische Veränderungen des hydraulischen Widerstandes im System erzeugt werden, geleitet wird. Durch die Rohrleitungen 310 (F i g. 4), den Drehkopf 25, die Rohrleitung 24, das Zweikanalgelenk 26 (Fig. I), die Steigleitung 27 (Fig.5), den Lenker 28 und den Stutzen 29 wird der intermittierende Wasserstrahl in die Hochdruckspritze 16 des Hydromonitors geleitet, wo es zur Bildung des auf den Ortsstoß einwirkenden, die Kohle hereingewinnenden Hochdruckwasserstrahles kommt Ein intermittierender Niederdruckwasserstrom gelangt vom Schwingungsimpulserzeuger 9 (Fig. 1) zur Niederdruckspritze 36 im Streb. Die Verstellung der Hochdruckspritze 16 zur Hereingewinnung von Kohle am Ortsstoß erfolgt in diesem Falle durch hydraulische Zylinder 42 und 43 (F i g. 5).
Ist die am Gehäuse des Arbeitsorganes 12 (Fig. 1) angeordnete Hochdruckspitze 16 mit hydraulischen Zylindern für deren vertikale und horizontale Verstellung ausgestattet, so wird die Abbaufront der Kohle vor dem Ortsstoß verlängert und der Anteil der Kohlegewinnung durch die Hochdruckspritze am Ortsstoß erhöht.
Wird die Gewinnungsmaschine mit technologischem Wasser gespeist, so ist es möglich, in das Wasserzuführungssystem einen Filter für eine Wassergrobbereinigung einzusetzen, dessen Filteröffnungen nicht größer als 3 mm sind; dadurch kann ein Hereingelangen von festen Teilchen in das Wasserversorgungssystem der Gewinnungsmaschine verhindert und dessen Betriebssicherheit erhöht werden.
Nach erfolgter Hereingewinnung von Kohle aus der Schwebe am Ortsstoß und den technologischen Kohlenpfetlern wird die Gewinnungsmaschine in den bereits ausgebauten Raum zurückgefahren, womit der Arbeitszyklus der Gewinnungsmaschine beendet ist.
Ein Versuchsmuster der hydromechanischen Gewinnungsmaschine für Kohle wurde einer Betriebsprüfung unterzogen, wobei es sich ergab, daß sie eine um 25 bis 30% höhere technische Leistung bei der Hereingewinnung von Kohle gegenüber bisher bekannten Gewinnungsmaschinen aufwies.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Hydromechanische Gewinnungsmaschine für Kohle, die ein Raupenfahrgestell aufweist und eine Tragplatte mit einem Drehgestell, auf dem ein einen Schrämkopf tragender Schrämausleger mittels hydraulischer Zylinder um eine senkrechte und waagerechte Achse schwenkbar angebracht ist und der Schrämausleger einen Hydromonitor trägt, wobei die Gewinnungsmaschine eine durch Hohlgelenke verbundene Rohrleitung für die Zuführung von Druckwasser zum Hydromonitor und zum Schrämkopf aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamten Gewinnungsmaschine über die Versorgungsleitung Mitteldruckwasser zugeführt wird und auf der Gewinnungsmaschine der zur Kohlehereingewinnung dienende, als Hydromonitor gestalteten Hochdruckspritze (16) eine das Mitteldruckwasser in Hochdruckwasser umwandelnde Druckverstärkungseinrichtung sowie ein durch Pulsationen einen intermittierenden Wasserstrahl erzeugender Schwingungsimpulserzeuger (9) vorgeschaltet sind und ein Teilstrom desselben zum Niederschlagen von Kohlenstaub einer Niederdruckspritze (36) zugeleitet wird und einer am Schrämkopf angeordneten, zum Wegschwemmen hereingewonnener Kohle dienenden Mitteldruckspritze (21) zugeführt wird.
2. Hydromechanische Gewinnungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Jo Mitteldruckwasser in Hochdruckwasser umwandelnde Druckverstärkungseinrichtung in Form eines in einer Tragplatte (2) der Gewinnungsmaschine angeordneten, die Geschwindigkeit beschleunigenden Kanales (8) gestaltet ist, dessen einzelne Abschnitte übereinander, zumindest in zwei Reihen angeordnet sind.
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