EP4739562A1 - Horizontal geführtes rollo für eine galley eines schienenfahrzeugs mit verdeckter unterer führungsschiene - Google Patents

Horizontal geführtes rollo für eine galley eines schienenfahrzeugs mit verdeckter unterer führungsschiene

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EP4739562A1
EP4739562A1 EP24782201.8A EP24782201A EP4739562A1 EP 4739562 A1 EP4739562 A1 EP 4739562A1 EP 24782201 A EP24782201 A EP 24782201A EP 4739562 A1 EP4739562 A1 EP 4739562A1
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EP
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roller blind
guide rail
lower guide
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counter unit
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Pending
Application number
EP24782201.8A
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Inventor
Frank Kemmerling
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Siemens Mobility GmbH
Original Assignee
Siemens Mobility GmbH
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Publication date
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    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D37/00Other furniture or furnishings
    • B61D37/006Other furniture or furnishings for restaurant cars or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/115Roller shutters specially adapted for furniture
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/58Guiding devices
    • E06B9/582Means to increase gliss, light, sound or thermal insulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Galley für ein Schienenfahrzeug sowie ein Schienenfahrzeug mit einer Galley umfassend eine Thekeneinheit (1) und eine Rollovorrichtung, wobei die Rollo- vorrichtung ein Rollo (2) mit in bestimmungsgemäßer Einbaulage vertikal ausgerichteten Lamellen (3) sowie eine obere Führungsschiene (4) und eine untere Führungsschiene (5) zur Führung des Rollos (2) umfasst, wobei das Rollo oberhalb der Thekeneinheit (1) angeordnet ist und wobei das Rollo (2) eine Ablagefläche (6) der Thekeneinheit (1) unterschreitet und die untere Führungsschiene (5) unterhalb der Ablagefläche (6) der Thekeneinheit (1) angeordnet ist.

Description

Beschreibung
Hori zontal geführtes Rollo für eine Gailey eines Schienenfahrzeugs mit verdeckter unterer Führungsschiene
Die Erfindung betri f ft eine Gailey für ein Schienenfahrzeug sowie ein Schienenfahrzeug mit einer Gailey umfassend eine Thekeneinheit und eine Rollovorrichtung, wobei die Rollovorrichtung ein Rollo mit in bestimmungsgemäßer Einbaulage vertikal ausgerichteten Lamellen sowie eine obere Führungsschiene und eine untere Führungsschiene zur Führung des Rollos umfasst , wobei das Rollo oberhalb der Thekeneinheit angeordnet ist .
Gaileys , auch als Bordküchen oder als Bordbistros bezeichnet , in Schienenfahrzeugen des Personenverkehrs sind seit langem bekannt . Sie umfassen traditionell Zubereitungsräumlichkeiten, einen Verkauf stresen und Tische . Es sind auch Gaileys bekannt geworden, die zur Selbstversorgung Speise- und Getränkeautomaten aufweisen .
Um Waren und Geräte vor dem Zugri f f durch Unbefugte zu schützen weisen Gaileys mit einem Tresen üblicherweise wenigstens ein Rollo auf , mit welchem der Raum hinter dem Tresen vom Fahrgastraum davor abgetrennt werden kann .
Rollos mit hori zontalen Lamellen, wie sie auch im Haushalt zu finden sind, sind dabei beidseitig in vertikalen Schienen geführt und lassen sich nach oben Richtung Decke aufschieben und liegen mit ihrer Unterkante im geschlossenen Zustand auf dem Tresen auf . Ein weiteres Beispiel für ein Rollo mit horizontalen Lamellen ist in der WO 2008 / 111934 Al of fenbart .
Nun sind auch Rollos mit vertikalen Lamellen bekannt geworden, die in hori zontaler Richtung auf- und zuschiebbar sind . Zur Führung von hori zontal geführten Rollos können, analog zu den vertikal geführten Rollos , zwei gegenüberliegende Führungsschienen dienen . So kann eine nach unten of fene U- Profilschiene im Bereich einer Decke vorgesehen sein und eine nach oben of fene U-Prof ilschiene ist in die Theke eingelassen, wobei das Rollo in beiden U-Prof ilschienen läuft . Im offenen Zustand des Rollos kann sich in der nach oben of fenen U-Prof ilschiene in die Theke Schmutz und Wasser ansammeln .
Daher wird in der WO 2019/211119 Al eine Gailey nach dem Oberbegri f f des unabhängigen Patentanspruchs 1 mit einem oberhalb der Theke angeordneten Thekenführungsprofil vorgeschlagen, welches von einer U- förmigen Rolloführung des Rollos umgri f fen wird . Das Thekenführungsprofil überragt nun über die Arbeits fläche der Theke , was einerseits verhindert , dass auf der Theke verschüttete Flüssigkeiten von dieser herunterlaufen können, andererseits allerdings eine kleine Barriere für gereichte Speisen und Getränke darstellt .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde , eine Gailey vorzuschlagen, die benut zerf reundlich und leicht zu reinigen ist .
Gelöst wird die Aufgabe durch den Gegenstand des unabhängigen Patentanspruchs 1 . Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung finden sich in den Merkmalen der abhängigen Patentansprüche wieder .
Eine erfindungsgemäße Gailey für ein Schienenfahrzeug des Personenverkehrs umfasst wenigstens eine Thekeneinheit und wenigstens eine Rollovorrichtung . Die wenigstens eine Rollovorrichtung umfasst ein Rollo mit Lamellen, die in bestimmungsgemäßer Einbaulage vertikal ausgerichtet sind . Darüber hinaus umfasst die wenigstens eine Rollovorrichtung eine obere und eine untere Führungsschiene zur Führung des Rollos .
Die obere Führungsschiene ist in bestimmungsgemäßer Einbaulage oberhalb der unteren Führungsschiene angeordnet . Das Rollo ist in bestimmungsgemäßer Einbaulage zumindest teilweise oberhalb der Thekeneinheit angeordnet , die eine Ablagefläche aufweist . Fürderhin ist das Rollo derart ausgebildet , dass es die Ablagefläche der Thekeneinheit unterschreitet , wobei die untere Führungsschiene unterhalb der Ablagefläche der Theken- einheit angeordnet ist . Ein erfindungsgemäßes Schienenfahrzeug des Personenverkehrs weist wenigstens eine erfindungsgemäße Gailey auf .
Die Ablagefläche der Thekeneinheit bildet eine Oberseite der Thekeneinheit . Die Thekeneinheit selbst kann durch eine Arbeitsplatte , einen Tresen oder ein Barbrett gebildet sein . Die Ablagefläche könnte auch als Arbeits fläche oder Ausgabefläche bezeichnet werden .
Das Rollo ist in der oberen und der unteren Führungsschiene geführt . Die obere Führungsschiene spannt in bestimmungsgemäßer Einbaulage eine im Wesentlichen hori zontale Ebene auf und die untere Führungsschiene spannt in der bestimmungsgemäßen Einbaulage eine im Wesentlichen hori zontale Ebene auf . Die Führungsschienen verlaufen im Wesentlichen parallel zueinander und sind hori zontal ausgerichtet . Die Lamellen des Rollos verlaufen entsprechend im Wesentlichen vertikal . Das Rollo lässt sich also entlang der oberen und unteren Führungsschiene hori zontal auf- oder zu schieben .
Das Rollo ist im geschlossenen Zustand und in bestimmungsgemäßer Einbaulage insbesondere auf einer Vorderseite der Thekeneinheit vorbeigeführt , so dass es die Auflagefläche der Thekeneinheit zumindest abschnittsweise unterschreitet - ein unteres Ende des Rollos ist einem Fußboden näher als die Auflagefläche der auf dem Fußboden stehenden Thekeneinheit .
Die Thekeneinheit kann gebogen sein . Das Rollo wird daher hori zontal geöf fnet und geschlossen, wird somit hori zontal geführt , und kann daher der Thekenkontur folgen . Die obere und untere Führungsschiene ist dann j eweils entsprechend der Thekenkontur folgend ausgebildet .
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die untere Führungsschiene auf einer Unterseite der Thekeneinheit angeordnet . Die Unterseite der Thekeneinheit ist entsprechend entgegengesetzt zur Ablagefläche der Thekeneinheit ausgerichtet . Gemäß einer weiteren Weiterbildung der Erfindung ist die Rollovorrichtung so ausgebildet , dass das Rollo in oder an der oberen Führungsschiene hängend geführt ist . Dazu kann die Rollovorrichtung entsprechend zur oberen Führungsschiene komplementär ausgebildete obere Führungselemente aufweisen, die beispielsweise als Gleitelemente zum Gleiten in der oberen Führungsschiene ausgebildet sind . Die Gleitelemente können komplementär zu einem Profil der oberen Führungsschiene ausgebildet sein . Alternativ können die oberen Führungselemente auch als Wäl zelemente ausgebildet sein, insbesondere zum Abrollen auf oder in der oberen Führungsschiene . Die Wäl zelemente können komplementär zu einer Kontur der oberen Führungsschiene ausgebildet sein . Die oberen Führungselemente sind dabei in einem oberen Bereich des Rollos angeordnet .
Die obere Führungsschiene nimmt das Gewicht des Rollos im Wesentlichen auf . Dadurch ist eine zusätzliche Abstützung des Rollos durch die untere Führungsschiene nicht zwingend erforderlich . So muss die untere Führungsschiene kein Gewicht des Rollos tragen und nur eine Führung bewirken . So kann die untere Führungsschiene , beispielsweise als nach vorne of fene C- Schiene ( die C-Schiene ist zum Rollo hin of fen) , in eine Vorderseite der Thekeneinheit eingelassen sein, wobei zumindest ein im Wesentlichen vertikales unteres Führungselement der Rollovorrichtung, beispielsweise in Form eines zur Thekeneinheit und somit zur unteren Führungsschiene weisenden Arms mit einem Nutenstein an seiner Spitze , in die untere Führungsschiene eingrei ft .
Weitergebildet ist die untere Führungsschiene als nach unten of fene Profilschiene , insbesondere als nach unten of fene C- oder U-Prof ilschiene , ausgebildet und weitergebildet in die Unterseite der Thekeneinheit eingelassen . Die untere Führungsschiene bildet sodann eine im Querschnitt C- oder U- förmige Profil führung . Die C- oder U-prof il förmige untere Führungsschiene ist in die Thekeneinheit eingebracht , steht insbesondere nicht aus der Unterseite der Thekeneinheit her- vor, sondern bildet eine Vertiefung in der Unterseite der Thekeneinheit . Sie könnte in einem einfachen Fall als Nut in der Unterseite der Thekeneinheit eingebracht sein . Die Öf fnung der als of fene Profilschiene ausgeformten unteren Führungsschiene ist zum Fußboden hin of fen, auf welchem die Thekeneinheit steht . Gemäß einer weiteren Weiterbildung ist die untere Führungsschiene im Bereich einer Vorderseite der Thekeneinheit angeordnet . Insbesondere ist die untere Führungsschiene als eine nach unten of fene Profilschiene im Bereich der Vorderseite der Thekeneinheit in die Unterseite der Thekeneinheit eingelassen . Die Vorderseite der Thekeneinheit weist in bestimmungsgemäßer Einbaulage der Thekeneinheit im Schienenfahrzeug zu einem für Fahrgäste zugänglichen Bereich, einem sogenannten Fahrgastraum . Die entgegengesetzte Hinterseite der Thekeneinheit weist entsprechend zu einem nur für das Personal zugänglichen Raum der Gailey . Weitergebildet ist das Rollo zumindest teilweise über eine Vorderseite der Thekeneinheit , insbesondere über eine zum Fahrgastraum weisenden Vorderkante der Ablagefläche der Thekeneinheit , geführt .
I st das Rollo hängend in oder an der oberen Führungsschiene ausgebildet , muss die untere Führungsschiene das Rollo lediglich quer zu dessen Bewegungsrichtung beim Auf- und Zuschieben führen und entsprechend auch gegen äußere Krafteinwirkung quer zur Bewegungsrichtung abstützen, beispielsweise um den Zugang zu einem Bereich hinter dem geschlossenen Rollo zu verhindern .
Die Rollovorrichtung weist weitergebildet untere Führungselemente auf , die entsprechend zumindest abschnittsweise zur unteren Führungsschiene komplementär ausgebildet sind . So können die unteren Führungselemente beispielsweise komplementär zu dem Profil der unteren Führungsschiene ausgebildete Gleitoder Wäl zelemente zum Gleiten oder Abrollen in der unteren Führungsschiene aufweisen . Die Gleit- oder Wäl zelemente können beispielsweise an den Spitzen der unteren Führungselemente angeordnet sein . Die unteren Führungselemente sind gemäß einer weiteren Weiterbildung hakenförmig ausgebildet . Die hakenförmig ausgebildeten unteren Führungselemente sind ausgebildet , um von unten in die nach unten of fene unter Führungsschiene einzuhaken . Sie können in Form eines L- förmigen oder eines nach oben offenen U- förmigen Hakens ausgebildet sein, wobei sie zumindest teilweise in die untere Führungsschiene eingrei fen und in dieser geführt werden . Zum verbesserten Lauf in bzw . entlang der Führungsschiene können Gleitelemente an den Spitzen eines zur Thekeneinheit und somit zur unteren Führungsschiene weisenden Arms der hakenförmig ausgebildeten unteren Führungselemente vorgesehen sein, der in die untere Führungsschiene ragt . Die Gleitelemente können beispielsweise in Form eines Nutensteins , beispielsweise aus Kunststof f gefertigt sein . Die unteren Führungselemente können insgesamt aus Kunststof f hergestellt sein .
Die unteren Führungselemente sind dabei in einem unteren Bereich des Rollos und auf einer der Thekeneinheit zugewandten Seite des Rollos , der Innenseite des Rollos , angeordnet .
Weitergebildet sind die unteren Führungselemente an j eder zweiten Lamelle angeordnet . Weitergebildet sind die oberen Führungselemente versetzt zu den unteren Führungselementen alternierend an j eder zweiten Lamelle angeordnet .
Die Lamellen des Rollos können wie üblich gelenkig miteinander verbunden sein .
Darüber hinaus können zusätzlich oder alternativ j eweils zwei unmittelbar benachbarte Lamellen des Rollos gelenkig über obere und/oder untere Gelenkelemente miteinander verbunden sein . Das Rollo umfasst entsprechend, gegebenenfalls zusätzliche , obere Gelenkelemente zur gelenkigen Verbindung zweier Lamellen des Rollos , die im oberen Bereich des Rollos , insbesondere am j eweils oberen Ende der Lamellen zur gelenkigen Verbindung der oberen Enden der benachbarten Lamellen, angeordnet sind und/oder das Rollo umfasst , gegebenenfalls zu- sätzliche , untere Gelenkelemente zur gelenkigen Verbindung zweier Lamellen, die im unteren Bereich des Rollos , insbesondere am j eweils unteren Ende der Lamellen zur gelenkigen Verbindung der unteren Enden der benachbarten Lamellen, angeordnet sind . Weitergebildet umfasst das Rollo obere und untere Gelenkelemente .
Weitergebildet sind die oberen und unteren Gelenkelemente versetzt zueinander angeordnet , alternierend mit den Lamellen verbunden .
Ein mit unteren Gelenkelementen verbundenes Lamellenpaar ist weitergebildet frei von weiteren unteren Gelenkelementen . Ein mit oberen Gelenkelementen verbundenes Lamellenpaar ist weitergebildet frei von weiteren oberen Gelenkelementen . Ein mit einem unteren Gelenkelement verbundenes Lamellenpaar ist j edoch beidseitig über obere Gelenkelemente mit den j eweils unmittelbar benachbarten Lamellen verbunden und umgekehrt . Dies gilt insbesondere für alle Lamellen des Rollos bis auf die Endlamellen - diese können nur mit einem unteren oder mit einem Gelenk mit der benachbarten Lamelle verbunden sein .
Wie oben bereits ausgeführt sind die oberen sowie die unteren Führungselemente der Rollovorrichtung mit dem Rollo verbunden . Gemäß einer weiteren Weiterbildung sind die oberen Führungselemente der Rollovorrichtung mit den oberen Gelenkelementen des Rollos verbunden und/oder die unteren Führungselemente der Rollovorrichtung sind mit den unteren Gelenkelementen des Rollos verbunden .
Die Erfindung weist zahlreiche Vorteile auf . Durch die unterhalb der Ablagefläche der Thekeneinheit , also der Thekenoberseite , angeordneten unteren Führungsschiene kann auf eine Führungsschiene auf der Ablagefläche der Thekeneinheit verzichtet werden und es entsteht eine durchgehende Ablagefläche ohne Einkerbungen oder Erhöhungen, die sich leicht reinigen lässt und den Hygieneanforderungen an gewerblich genutzte Küchen entspricht . Im Vergleich zu Rollos mit hori zontalen Lamellen muss nicht die gesamte Gailey verschlossen werden, es können auch einzelne Bereiche der Gailey verschlossen werden . Dadurch kann der Thekenoberbau entfallen und es lässt sich eine of fenere Gestaltung umsetzen .
Die Erfindung lässt zahlreiche Aus führungs formen zu . Sie wird anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert , in denen j eweils ein Ausgestaltungsbeispiel dargestellt ist . Gleiche Elemente in den Figuren sind mit gleichen Bezugs zeichen versehen .
Fig . 1 zeigt schematisch eine Thekeneinheit und eine Rollovorrichtung einer erfindungsgemäßen Gailey im Querschnitt durch die Thekeneinheit und die Rollovorrichtung,
Fig . 2 zeigt eine geschlossene Rollovorrichtung gemäß Fig . 1 von vorne .
In Fig . 1 und Fig . 2 ist eine Thekeneinheit 1 und eine Rollovorrichtung 2 einer erfindungsgemäßen Gailey für ein Schienenfahrzeug des Personenverkehrs in zwei Ansichten dargestellt .
Die Thekeneinheit 1 weist eine Oberseite , eine Unterseite 7 sowie eine zum Fahrgastraum weisende Vorderseite 8 auf . Die Oberseite bildet dabei eine Ablagefläche 6 der Thekeneinheit 1 . Auf der Unterseite 7 ist eine untere Führungsschiene 5 , hier in Form einer U-prof il förmigen Nut , eingelassen .
Die Rollovorrichtung umfasst ein Rollo 2 mit vertikal ausgerichteten und gelenkig miteinander verbundenen Lamellen 3 auf . Das Rollo 2 ist in eine obere Führungsschiene 4 der Rollovorrichtung eingehängt . Dazu sind obere Führungselemente 10 vorgesehen, die j eweils teilweise komplementär zur oberen Führungsschiene 4 ausgebildet sind und in dieser geführt sind . Die oberen Führungselemente 10 sind an zusätzlichen oberen Gelenkelementen angeordnet, die jeweils zwei Lamellen 3 des Rollos 2 an ihren oberen Enden gelenkig miteinander verbinden. Entsprechend ist nur an jeder zweiten Lamelle ein oberes Führungselement 10 angeordnet.
Des Weiteren umfasst die Rollovorrichtung untere Führungselemente 5, die hier als nach oben offene, U-förmige Haken zum Eingriff in die nach unten offene, U-förmige, untere Führungsschiene 5 ausgebildet und an den unteren Enden der Lamellen 3 angeordnet sind. Wiederum sind die unteren Führungselemente 9 an zusätzlichen unteren Gelenkelementen angeordnet, die jeweils zwei Lamellen 3 des Rollos 2 an ihren unteren Enden gelenkig miteinander verbinden. Entsprechend ist nur an jeder zweiten Lamelle ein unteres Führungselement 9 angeordnet, wobei die unteren und oberen Gelenkelemente sowie die unteren und oberen Führungselemente 9 und 10 alternierend und jeweils versetzt zueinander angeordnet sind.
Unabhängig vom grammatikalischen Geschlecht eines bestimmten Begriffes sind Personen mit männlicher weiblicher oder anderer Geschlechteridentität mit umfasst.

Claims

Patentantansprüche
1. Galley mit einer Thekeneinheit (1) und einer Rollovorrichtung, wobei die Rollovorrichtung ein Rollo (2) mit in bestimmungsgemäßer Einbaulage vertikal ausgerichteten Lamellen (3) sowie eine obere Führungsschiene (4) und eine untere Führungsschiene (5) zur Führung des Rollos (2) umfasst, wobei das Rollo oberhalb der Thekeneinheit (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollo (2) eine Ablagefläche (6) der Thekeneinheit (1) unterschreitet und die untere Führungsschiene (5) unterhalb der Ablagefläche (6) der Thekeneinheit (1) angeordnet ist.
2. Gailey nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollo (2) in der oberen Führungsschiene (4) hängend geführt ist.
3. Gailey nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Führungsschiene (5) auf einer Unterseite (7) der Thekeneinheit (1) angeordnet ist.
4. Gailey nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Führungsschiene (5) als nach unten offene Profilschiene ausgebildet ist.
5. Gailey nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Führungsschiene (5) in die Unterseite (7) der Thekeneinheit (1) eingelassen ist.
6. Gailey nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollovorrichtung untere Führungselemente (9) um- fasst, die abschnittsweise komplementär zum Profil der nach unten offenen unteren Führungsschiene (5) ausgebildet sind.
7. Gailey nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Führungselemente (9) hakenförmig ausgebildet .
8. Gailey nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Führungselemente (9) an jeder zweiten Lamelle (3) des Rollos (2) angeordnet sind.
9. Gailey nach einem Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollovorrichtung abschnittsweise komplementär zur oberen Führungsschiene (5) ausgebildete obere Führungselemente (10) aufweist, wobei die oberen Führungselemente (10) versetzt zu den unteren Führungselementen
(9) alternierend an jeder zweiten Lamelle (3) angeordnet sind.
10. Gailey nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei unmittelbar benachbarte Lamellen (3) des Rollos (2) an ihren oberen Enden gelenkig über obere Gelenkelemente miteinander verbunden sind und jeweils zwei unmittelbar benachbarte Lamellen (3) des Rollos (2) an ihren unteren Enden gelenkig über untere Gelenkelemente miteinander verbunden sind, wobei die oberen Gelenkelemente versetzt zu den unteren Gelenkelementen alternierend angeordnet sind.
11. Gailey nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Führungselemente (10) mit den oberen Gelenkelementen des Rollos (2) und/oder die unteren Füh- rungselemente (9) mit den unteren Gelenkelementen des Rollos (2) verbunden sind.
12. Schienenfahrzeug mit einer Gailey nach einem der An- Sprüche 1 bis 11.
EP24782201.8A 2023-09-26 2024-09-06 Horizontal geführtes rollo für eine galley eines schienenfahrzeugs mit verdeckter unterer führungsschiene Pending EP4739562A1 (de)

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DE102018206730A1 (de) * 2018-05-02 2019-11-07 Siemens Aktiengesellschaft Galley

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