EP4738300A1 - Dispenser für brieflose mit verriegelungsmechanismus - Google Patents

Dispenser für brieflose mit verriegelungsmechanismus

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EP4738300A1
EP4738300A1 EP24210926.2A EP24210926A EP4738300A1 EP 4738300 A1 EP4738300 A1 EP 4738300A1 EP 24210926 A EP24210926 A EP 24210926A EP 4738300 A1 EP4738300 A1 EP 4738300A1
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EP
European Patent Office
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dispenser
cover
guide
dispenser according
locking mechanism
Prior art date
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Pending
Application number
EP24210926.2A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Wolfgang Held
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Individual
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Publication of EP4738300A1 publication Critical patent/EP4738300A1/de
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/42Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for ticket printing or like apparatus, e.g. apparatus for dispensing of printed paper tickets or payment cards

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Offenbarung betrifft einen Dispenser für Brieflose bzw. Einzellose mit einer vorderen Öffnung, einer verlagerbaren Abdeckung, die die vordere Öffnung abdeckt und zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Position verlagerbar ist, einem Verriegelungsmechanismus auf der Rückseite des Dispensers, der in einer verriegelnden Position ein Öffnen der Abdeckung verhindert und sich vorzugsweise beim Schließen der Abdeckung automatisch verriegelt, und einem Entriegelungselement auf der Rückseite des Dispensers, welches bei Betätigung eine Verlagerung des Verriegelungsmechanismus in eine entriegelte Position bewirkt, wodurch eine Verlagerung der Abdeckung in eine Offenstellung freigegeben ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dispenser für Brieflose bzw. Einzellose insbesondere nach Anspruch 1.
  • Brieflose und Einzellose werden häufig in Dispensern aufbewahrt und ausgegeben. Diese Dispenser ermöglichen eine einfache und kontrollierte Entnahme der Lose durch autorisiertes Personal. Typischerweise umfassen solche Dispenser eine Öffnung, durch die die Lose entnommen werden können, sowie eine Abdeckung, die diese Öffnung verschließt.
  • Herkömmliche Dispenser für Brieflose und Einzellose weisen jedoch einige Nachteile auf. Oftmals sind die Abdeckungen nicht ausreichend gesichert, so dass unbefugter Zugriff auf die Lose möglich ist. Dies kann insbesondere dann problematisch sein, wenn der Bediener kurzzeitig abwesend ist.
  • Es wurde erkannt, dass ein Dispenser für Brieflose und Einzellose benötigt wird, der diese Probleme überwindet. Ein solcher Dispenser sollte den unbefugten Zugriff verhindern und gleichzeitig eine einfache Bedienung durch autorisiertes Personal ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Dispenser mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Bevorzugte Aspekte und Weiterentwicklungen sind in der Beschreibung und den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • In einem ersten Aspekt wird ein Dispenser für Brieflose bzw. Einzellose bereitgestellt. Der Dispenser umfasst eine vordere Öffnung, eine verlagerbare Abdeckung, die die vordere Öffnung abdeckt und zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Position verlagerbar ist, einen Verriegelungsmechanismus auf der Rückseite des Dispensers, der in einer verriegelnden Position ein Öffnen der Abdeckung verhindert und sich vorzugsweise beim Schließen der Abdeckung automatisch verriegelt, und ein Entriegelungselement auf der Rückseite des Dispensers, welches bei Betätigung eine Verlagerung des Verriegelungsmechanismus in eine entriegelte Position bewirkt, wodurch eine Verlagerung der Abdeckung in eine Offenstellung freigegeben ist.
  • Diese Konfiguration ermöglicht eine sichere und kontrollierte Ausgabe von Brieflosen oder Einzellosen, wobei der Zugriff auf die Lose nur durch autorisiertes Personal erfolgen kann. Der Verriegelungsmechanismus verhindert unbefugten Zugriff, während das Entriegelungselement eine einfache Bedienung für autorisierte Personen ermöglicht.
  • Der Dispenser kann eine Zwangsführung mit einem Führungszapfen aufweisen, wobei der Führungszapfen mit der Abdeckung wirkverbunden sein kann, wobei das Entriegelungselement den Führungszapfen in der Zwangsführung für eine Freigabe der Verlagerung in Öffnungsrichtung positionieren kann. Diese Zwangsführung mit Führungszapfen gewährleistet eine präzise und kontrollierte Bewegung der Abdeckung, was die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit des Dispensers erhöht.
  • Der Dispenser kann eine Zwangsführung mit einem Führungszapfen aufweisen, der mit der Abdeckung wirkverbunden ist, wobei das Entriegelungselement die Zwangsführung gegenüber dem Führungszapfen für eine Freigabe der Verlagerung in Öffnungsrichtung positionieren kann. Diese Konfiguration der Zwangsführung bietet zusätzliche Flexibilität in der Konstruktion des Dispensers und kann je nach spezifischen Anforderungen vorteilhaft sein.
  • Die Zwangsführung kann eine Führungskurve aufweisen, entlang welcher der Führungszapfen beweglich gelagert sein kann. Die Verwendung einer Führungskurve ermöglicht eine noch präzisere Steuerung der Abdeckungsbewegung und kann komplexere Bewegungsabläufe realisieren.
  • Die Führungskurve kann so geformt sein, dass sie die Bewegung des Führungszapfens präzise lenkt und eine kontrollierte Verriegelung und Entriegelung der Abdeckung sicherstellen kann. Diese spezielle Formgebung der Führungskurve trägt zur Verbesserung der Betriebssicherheit und Benutzerfreundlichkeit des Dispensers bei. Die Führungskurve kann hierfür ein zumindest teilweise die Bewegung des Führungszapfens beim Öffnen und Schließen nach bilden. Beispielsweise kann die Führungskurve am Beweglichen Teil eine Hockeyschlägerform aufweisen. Die Form der Führungskurve kann jedoch von der Position der Anordnung des beweglichen Teils an dem die Führungskurve angeordnet ist abhängen. Erfindungsgemäß kann es vorgesehen sein, dass der bewegliche Teil, welcher die Führungskurve trägt in einem geschlossenen Zustand für den Führungszapfen in der Führungsrolle eine Position bereitstellt, in welchem dieser zunächst eine örtliche Verlagerung durch das Entriegelung Element erfahren muss, um das bewegliche Teil in eine synchronisierte Position mit dem ortsfesten Teil der Führungskurve, welche am Gehäuse angeordnet sein kann, zu bringen, um eine konzertierte Bewegung entlang beider Führungskurve parallel zu ermöglichen und eine Freigabe des Öffnungsvorgangs der vorderen Abdeckung bereitzustellen.
  • Die Führungskurve kann an dem Dispenser beweglich gelagert sein und der Verriegelungsmechanismus kann die Führungskurve kontaktieren, wodurch eine Bewegung der Führungskurve und damit der Abdeckung bzw. des Führungszapfens im verriegelten Zustand verhindert sein kann. Diese bewegliche Lagerung der Führungskurve in Kombination mit dem Verriegelungsmechanismus bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene gegen unbefugten Zugriff.
  • Der Verriegelungsmechanismus kann mit der beweglich gelagerten Führungskurve zwangsverbunden sein und beim Schließen der Abdeckung in seine Verriegelungsposition überführt werden können. Diese automatische Verriegelung beim Schließen der Abdeckung erhöht die Benutzerfreundlichkeit und stellt sicher, dass der Dispenser nach jeder Benutzung sicher verschlossen ist.
  • Die Zwangsführung kann einen Rückstellmechanismus umfassen, der das Entriegelungselement nach der Entriegelung in seine Ausgangsposition zurückführen kann. Der Rückstellmechanismus gewährleistet, dass das Entriegelungselement nach dem Schließen der Öffnung in der korrekten Position für die nächste Benutzung ist, was die Zuverlässigkeit des Dispensers erhöht.
  • Das Entriegelungselement kann als Schiebeteil ausgebildet sein. Die Ausführung als Schiebeteil ermöglicht eine intuitive und einfache Bedienung des Entriegelungselements.
  • Das Schiebeteil kann eine lineare und/oder horizontale Bewegung ausführen, um den Verriegelungsmechanismus zu steuern. Die horizontale Bewegung des Schiebeteils kann eine ergonomische und platzsparende Lösung für die Steuerung des Verriegelungsmechanismus darstellen, de besonders einfach zu bedienen ist.
  • Der Verriegelungsmechanismus kann einen Schnappmechanismus umfassen und diesen in der geschlossenen Position halten können. Der Schnappmechanismus bietet eine zusätzliche Sicherung der geschlossenen Position und kann ein akustisches Feedback beim Schließen geben. Der Schnappmechanismus kann das Entriegelungselement am Dispenser festlegen.
  • Das Entriegelungselement kann durch Betätigung des Schnappmechanismus gelöst werden können. Diese Konfiguration ermöglicht eine einfache und intuitive Entriegelung des Dispensers.
  • Der Verriegelungsmechanismus kann ausgebildet sein, sich beim vollständigen Einschieben der Abdeckung automatisch zu verriegeln. Die automatische Verriegelung erhöht die Benutzerfreundlichkeit und stellt sicher, dass der Dispenser nach jeder Benutzung sicher verschlossen ist. Im verriegelten Zustand kann das Entriegelungselement am Dispenser festgelegt sein.
  • Das Entriegelungselement kann bevorzugt nur von der Rückseite des Dispensers, bzw. nicht von der Vorderseite zugänglich bzw. bedienbar sein. Die Vorderseite ist der Seite mit der Abdeckung gegenüberliegend vorgesehen. Diese Anordnung verhindert unbefugten Zugriff von der Vorderseite des Dispensers und erhöht somit die Sicherheit.
  • Die Zwangsführung kann Fehlbedienungen des Dispensers verhindern, indem sie die Bewegung des Entriegelungselements auf eine vorgegebene Bahn, insbesondere eine Bewegung der Führungskurve, beschränken kann. Diese Beschränkung der Bewegung reduziert das Risiko von Fehlbedienungen und erhöht die Betriebssicherheit des Dispensers.
  • Die Zwangsführung und der Führungszapfen können aus verschleißfesten Materialien hergestellt sein, um eine langfristige Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Die Verwendung verschleißfester Materialien trägt zur Langlebigkeit und Zuverlässigkeit des Dispensers bei.
  • Der Dispenser kann einen Stapel von Brieflosen oder Einzellosen aufnehmen können. Diese Fähigkeit ermöglicht eine effiziente Lagerung und Ausgabe der Lose.
  • Sie Zwangsführung kann zweiteilig ausgebildet sein, wobei ein erstes Teil als eine am Dispenser ortsfest festgelegte Führungsbahn ausgebildet ist und ein zweites Teil eine gegenüber dem Dispenser beweglich gelagerte Führungsbahn ausgebildet ist, wobei der Führungszapfen in beiden Bahnen zeitgleich angeordnet sein kann.
  • Vorzugsweise kann es vorgesehen sein, dass der bewegliche Teil der Führungsbahn, drehbar am Dispenser vorgesehen ist. Vorzugsweise kann es vorgesehen sein, das der bewegliche Teil der Führungsbahn, zumindest über einen definierten Abschnitt des Dispensers, linear verlagerbar ist.
  • Bevorzugt greift der Verriegelungsmechanismus durch den beweglichen Teil der Führungskulisse, welche die bewegliche Führungsbahn beherbergt, in eine Linearführung des Verriegelungsmechanismus ein, welche am Dispenser festgelegt ist und/oder den Verriegelungsmechanismus linear führt.
  • Der Dispenser kann so konzipiert sein, dass er Lose unterschiedlicher Stapelgrößen aufnehmen kann. Diese Flexibilität in der Aufnahme verschiedener Stapelgrößen erhöht die Vielseitigkeit des Dispensers.
  • Das Entriegelungselement kann so ausgebildet sein, dass es bei Betätigung eine teilweise oder vollständige Verlagerung der Abdeckung bewirken kann. Diese Funktion kann die Bedienung des Dispensers vereinfachen, indem sie den Öffnungsvorgang in einem Schritt ermöglicht.
  • Die Zwangsführung kann eine Kulisse umfassen, in die der Führungszapfen eingreifen kann bzw. in welcher dieser beweglich geführt sein kann. Die Verwendung einer Kulisse kann eine präzise Führung des Führungszapfens ermöglichen und somit die Bewegung der Abdeckung genau kontrollieren.
  • Der Verriegelungsmechanismus kann einen Hebel umfassen, der das Entriegelungselement gegen Betätigung sichern kann. Der Hebel bietet eine zusätzliche Sicherung gegen unbeabsichtigte Betätigung des Entriegelungselements.
  • Die Abdeckung kann aus einem transparenten Material hergestellt sein, um eine Sichtprüfung der Lose zu ermöglichen. Die Transparenz der Abdeckung ermöglicht eine visuelle Kontrolle des Losinhalts ohne Öffnen des Dispensers.
  • Der Dispenser kann Markierungen aufweisen, die die korrekte Positionierung der Abdeckung in der geschlossenen und geöffneten Position anzeigen können. Diese Markierungen können die korrekte Bedienung des Dispensers erleichtern und Fehlbedienungen reduzieren.
  • Der Dispenser kann eine Anzeige umfassen, die den Verriegelungszustand der Abdeckung anzeigen kann. Eine solche Anzeige kann die Bedienung vereinfachen und den Sicherheitsstatus des Dispensers auf einen Blick erkennbar machen.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Erfassung der Anzahl der im Dispenser verbliebenen Lose umfassen. Diese Funktion kann die Bestandskontrolle erleichtern und rechtzeitige Nachfüllungen ermöglichen.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Ausgabe eines akustischen Signals bei Entriegelung der Abdeckung umfassen. Ein akustisches Signal kann die Sicherheit erhöhen, indem es auf Öffnungsvorgänge aufmerksam macht.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Ausgabe eines optischen Signals bei Entriegelung der Abdeckung umfassen. Ein optisches Signal kann zusätzlich zum akustischen Signal oder als Alternative dazu die Sicherheit erhöhen.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Erfassung und Speicherung von Daten über die Entnahme von Losen umfassen. Diese Funktion kann für Audit-Zwecke und zur Überwachung der Losausgabe nützlich sein.
  • Der Dispenser kann eine Schnittstelle zur Übertragung von Daten an ein externes System umfassen. Eine solche Schnittstelle ermöglicht die Integration des Dispensers in übergeordnete Managementsysteme.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Identifikation des Bedieners umfassen. Die Bedieneridentifikation kann die Sicherheit erhöhen und die Nachverfolgbarkeit von Transaktionen verbessern.
  • Die Vorrichtung zur Identifikation des Bedieners kann einen RFID-Leser umfassen. Ein RFID-Leser bietet eine kontaktlose und schnelle Methode zur Bedieneridentifikation und/oder Freigabe des Entriegelungselements.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Zeiterfassung bei der Entnahme von Losen umfassen. Die Zeiterfassung kann für Audit-Zwecke und zur Analyse von Nutzungsmustern nützlich sein.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Erfassung der Umgebungstemperatur umfassen. Die Temperaturerfassung kann zur Überwachung der Lagerungsbedingungen der Lose dienen.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Ausgabe eines Warnsignals bei niedrigem Losbestand umfassen. Ein Warnsignal bei niedrigem Bestand kann rechtzeitige Nachfüllungen erleichtern.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur automatischen Nachbestellung von Losen bei niedrigem Bestand umfassen. Die automatische Nachbestellung kann den Verwaltungsaufwand reduzieren und Engpässe vermeiden.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Erfassung der Kraft umfassen, die zum Öffnen der Abdeckung aufgewendet wird. Die Krafterfassung kann zur Überwachung des Zustands des Öffnungsmechanismus und zur Planung von Wartungsarbeiten dienen.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Anpassung der Kraft umfassen, die zum Öffnen der Abdeckung erforderlich ist. Die Möglichkeit zur Kraftanpassung kann die Ergonomie verbessern und den Dispenser an verschiedene Nutzergruppen anpassen.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Erfassung der Position der Abdeckung umfassen. Die Positionserfassung kann zur Überwachung des Betriebszustands und zur Fehlererkennung dienen.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Ausgabe eines Warnsignals bei nicht vollständig geschlossener Abdeckung umfassen. Ein solches Warnsignal kann die Sicherheit erhöhen und unbeabsichtigtes Offenlassen des Dispensers verhindern.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Erfassung der Verweildauer der Abdeckung in geöffneter Position umfassen. Die Erfassung der Verweildauer kann zur Optimierung der Betriebsabläufe und zur Erkennung ungewöhnlicher Nutzungsmuster dienen.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Ausgabe eines Warnsignals bei Überschreitung einer vordefinierten Verweildauer der Abdeckung in geöffneter Position umfassen. Ein solches Warnsignal kann die Sicherheit erhöhen und auf potenzielle Probleme oder ungewöhnliche Situationen aufmerksam machen.
  • Der Dispenser kann eine Vorrichtung zur Erfassung und Speicherung von Wartungsdaten umfassen. Die Erfassung von Wartungsdaten kann die Planung und Durchführung von Wartungsarbeiten erleichtern und zur Verlängerung der Lebensdauer des Dispensers beitragen.
  • Zusätzliche Begriffsgruppen und Definitionen:
  • Brieflose, Einzellose: Lose, die im Dispenser aufbewahrt und ausgegeben werden können. Diese können in verschiedenen Größen und Formaten vorliegen.
  • Vordere Öffnung: Eine Öffnung an der Vorderseite des Dispensers, durch die Lose entnommen werden können.
  • Verlagerbare Abdeckung, verschiebbare Partie: Ein bewegliches Element, das die vordere Öffnung abdecken und zwischen einer geöffneten und geschlossenen Position bewegt werden kann. Die Abdeckung kann aus transparentem Material bestehen, um eine Sichtprüfung der Lose zu ermöglichen.
  • Verriegelungsmechanismus, Vorrichtung zur Verriegelung der Abdeckung, Sperre, Verschlussmechanismus: Eine Vorrichtung, die von der Rückseite des Dispensers bedienbar sein kann und ein Öffnen der Abdeckung ohne Entriegelung verhindern kann. Der Mechanismus kann sich beim Schließen der Abdeckung automatisch verriegeln und einen Schnappmechanismus umfassen.
  • Dispenser: Eine Vorrichtung zur Ausgabe von Brieflosen oder Einzellosen. Der Dispenser kann einen Stapel von Losen aufnehmen und diese einzeln zur Entnahme bereitstellen.
  • Brieflose, Einzellose: Lose, die im Dispenser aufbewahrt und ausgegeben werden. Diese können in verschiedenen Größen und Formaten vorliegen.
  • Vordere Öffnung [1]: Eine Öffnung an der Vorderseite des Dispensers, durch die Lose entnommen werden können.
  • Verlagerbare Abdeckung [2], verschiebbare Partie: Ein bewegliches Element, das die vordere Öffnung abdeckt und zwischen einer geöffneten und geschlossenen Position bewegt werden kann. Die Abdeckung kann aus transparentem Material bestehen, um eine Sichtprüfung der Lose zu ermöglichen.
  • Verriegelungsmechanismus [3], Vorrichtung zur Verriegelung der Abdeckung, Sperre, Verschlussmechanismus: Eine Vorrichtung, die von der Rückseite des Dispensers bedienbar ist, die ein Öffnen der Abdeckung ohne Entriegelung verhindert. Der Mechanismus kann sich beim Schließen der Abdeckung automatisch verriegeln und einen Schnappmechanismus umfassen. Grundsätzlich kann der Mechanismus auch seitlich, oben oder unten am Dispenser angeordnet sein. Es kann von Vorteil sein, dass der Verriegelungsmechanismus und/oder der Entriegelungsmechanismus zwar von einer Person bedienbar ist, die an einer Rückseite des Dispensers steht, aber eine Person die vor der Öffnung/Abdeckung steht keinen Zugriff darauf hat.
  • Entriegelungselement [4], Lasche, Schnappmechanismus, Taste, Hebel: Ein Element auf der Rückseite des Dispensers und/oder zumindest in Wirkverbindung mit dem Verriegelungsmechanismus stehend, vorzugsweise an einer Stelle befindlich, die den Zugriff für eine Person verhindert, die vor der Öffnung/Abdeckung des Dispensers steht (Vorderseite), zur Freigabe der Abdeckungsbewegung. Es kann als Schiebeteil ausgebildet sein und eine horizontale Bewegung ausführen.
  • Zwangsführung [5], Schiene, Kulisse: Eine Vorrichtung, die die Bewegung des Führungszapfens und damit der Abdeckung kontrolliert. Sie kann einen Rückstellmechanismus umfassen und aus verschleißfesten Materialien hergestellt sein. Die Vorrichtung kann beweglich am Dispenser gelagert sein was eine komplexe Bewegung zwischen Führungszapfen und Vorrichtung bereitstellen kann. Die Vorrichtung kann auch mit dem Verriegelungselement in Wirkverbindung stehen und/oder mit diesem (also jeweils das eine durch das andere) zwangsgeführt sein, was zum einen eine automatisierte Rückstellung des Verriegelungselement bzw. Entriegelungselement in eine Ausgangsposition (Schließstellung/Verriegelungsposition) beim Verlagern der Abdeckung in dessen geschlossene Position bewirken kann
  • Führungszapfen [6]: Ein Element, das mit der Abdeckung verbunden ist und sich in der Zwangsführung bewegt.
  • Führungskurve: Ein Teil der Zwangsführung, entlang der sich der Führungszapfen bewegt. Sie kann so geformt sein, dass sie eine präzise Lenkung und kontrollierte Verriegelung/Entriegelung ermöglicht. Die Führungskurve kann ferner so ausgebildet sein, dass Sie eine initiale Öffnungsbewegung der Abdeckung verhindert, da der Führungszapfen beim Öffnen der Abdeckung eine Verlagerungstrajektorie erfährt, die nicht mit der Trajektorie bzw. Ausrichtung der Führungskurve in dessen Orientierung am Dispenser bei einer Schließstellung der Abdeckung übereinstimmt. Durch das Entriegeln kann eine Orientierung der Führungskurve bzw. der Zwangsführung am Dispenser erfolgen, was zu einer Annäherung bzw. Übereinstimmung der Trajektorien des Führungszapfens und der Führungskurve zueinander führen kann und damit eine Öffnungsbewegung der Abdeckung frei gibt. Anstelle eines Führungszapfens kann ein beliebiges Element der Abdeckung oder ein sonstiges Element, das mit der Abdeckung in Wirkverbindung steht und die Aufgabe der Verriegelungseinrichtung unterstützt, verwendet werden.
  • Rückstellmechanismus: Eine Vorrichtung, die das Entriegelungselement nach der Entriegelung in seine Ausgangsposition zurückführt. Der Rückstellmechanismus kann auch bereits durch die Wechselwirkung von Verriegelungsmechanismus, Zwangsführung und Abdeckung verwirklicht sein, bei der eine Rückführung der Abdeckung den Verriegelungsmechanismus in dessen Verriegelungsposition rückführt.
  • Schiebeteil: Eine mögliche Bezeichnung des Entriegelungselements, das vorzugsweise eine horizontale Bewegung ausführt.
  • Schnappmechanismus: Ein Teil des Verriegelungsmechanismus, der mit dem Entriegelungselement wechselwirkt und dieses in der Verriegelungsposition hält.
  • Lasche: Eine mögliche Ausführungsform des Entriegelungselements.
  • Kulisse: Ein Teil der Zwangsführung, in die der Führungszapfen eingreifen kann.
  • Hebel: Ein mögliches Element des Verriegelungsmechanismus, das das Entriegelungselement gegen Betätigung sichern kann.
  • Transparentes Material: Material, aus dem die Abdeckung hergestellt sein kann, um eine Sichtprüfung der Lose zu ermöglichen.
  • Markierungen: Kennzeichnungen am Dispenser, die die korrekte Positionierung der Abdeckung in der geschlossenen und geöffneten Position anzeigen können.
  • Anzeige: Eine Vorrichtung, die den Verriegelungszustand der Abdeckung anzeigen kann.
  • Vorrichtung zur Erfassung der Anzahl der verbliebenen Lose: Ein System zur Überwachung des Losbestands im Dispenser.
  • Vorrichtung zur Ausgabe eines akustischen Signals: Ein System, das bei Entriegelung der Abdeckung ein hörbares Signal ausgeben kann.
  • Vorrichtung zur Ausgabe eines optischen Signals: Ein System, das bei Entriegelung der Abdeckung ein sichtbares Signal ausgeben kann.
  • Vorrichtung zur Erfassung und Speicherung von Daten: Ein System zur Aufzeichnung von Informationen über die Entnahme von Losen.
  • Schnittstelle zur Datenübertragung: Eine Komponente zur Übermittlung von Daten an ein externes System.
  • Vorrichtung zur Identifikation des Bedieners: Ein System zur Erkennung und Authentifizierung der Person, die den Dispenser bedient.
  • RFID-Leser: Eine mögliche Komponente zur Identifikation des Bedieners mittels RFID-Technologie.
  • Vorrichtung zur Zeiterfassung: Ein System zur Aufzeichnung des Zeitpunkts der Losentnahme.
  • Vorrichtung zur Erfassung der Umgebungstemperatur: Ein Sensor zur Messung der Temperatur in der Umgebung des Dispensers.
  • Vorrichtung zur Ausgabe eines Warnsignals: Ein System, das bei niedrigem Losbestand oder anderen Ereignissen ein Warnsignal ausgeben kann.
  • Vorrichtung zur automatischen Nachbestellung: Ein System, das bei niedrigem Losbestand automatisch eine Nachbestellung auslösen kann.
  • Vorrichtung zur Erfassung der Kraft: Ein Sensor zur Messung der Kraft, die zum Öffnen der Abdeckung aufgewendet wird.
  • Vorrichtung zur Anpassung der Kraft: Ein System zur Regulierung der Kraft, die zum Öffnen der Abdeckung erforderlich ist.
  • Vorrichtung zur Erfassung der Position: Ein Sensor zur Bestimmung der Position der Abdeckung.
  • Vorrichtung zur Erfassung der Verweildauer: Ein System zur Messung der Zeit, die die Abdeckung in geöffneter Position verbleibt.
  • Vorrichtung zur Erfassung und Speicherung von Wartungsdaten: Ein System zur Aufzeichnung von Informationen über Wartungsarbeiten am Dispenser.
  • Verriegelungsmechanismus und Entriegelungselement können überlappende Bedeutungen aufweisen und/oder synonym verwendet werden
    Die vorangehende allgemeine Beschreibung der beispielhaften Aspekte und die folgende detaillierte Beschreibung derselben sind lediglich beispielhafte Aspekte der Lehre dieser Erfindung und sind nicht einschränkend auszulegen. Alle Aspekte der Erfindung, sowohl in der allgemeinen Beschreibung als auch in der Figurenbeschreibung sind sowohl in voneinander losgelöster, individueller Weise offenbart und in beliebiger/jeglicher Weise miteinander kombiniert und kombinierbar offenbart.
  • Figur 1 zeigt eine Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen Los-Dispensers. Der Dispenser weist ein Gehäuse auf, welches einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein kann. Eine Mehrteiligkeit kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn auf einfache Weise die Mechanik des Dispensers hinter einer Verkleidung verborgen werden soll.
  • Der Dispenser weist eine vordere Öffnung 1 auf, durch welche von einer Vorderseite Lose aus dem Inneren des Dispensers entnommen werden können. Die vordere Öffnung 1 kann durch eine verlagerbare Abdeckung 2 verschließbar sein. Im geöffneten Zustand ist ein Zugriff auf die Lose im Inneren des Dispensers durch die vordere Öffnung 1 ermöglicht, in dessen geschlossener Position jedoch verhindert.
  • Der Verriegelungsmechanismus 3, welcher beispielsweise in Figur 2B näher dargestellt ist, kann insbesondere mindestens eines der Teile des Entriegelungselements 4 und der Zwangsführung 5, welche wiederum zwei separate Führungskurven 5A und 5B aufweisen kann, umfassen.
  • Das Entriegelungselement 4 kann mit einem Verbindungsglied 9 in Wirkverbindung stehen, das zumindest in ein bewegliches Teil eingreift, welches die Führungskurve 5A aufweist. Für den Eingriff des Verbindungsglieds kann das bewegliche Teil eine Aufnahme 13 aufweisen. Durch eine Verlagerung des Entriegelungselements 4, über die daraus resultierende Bewegung des Verbindungsglieds 9 und den Eingriff des Verbindungsglieds 9 in das bewegliche Teil, wird das bewegliche Teil verlagert. Der Führungszapfen 6 kann zugleich in der beweglichen Führungskurve 5A als auch in der am Dispenser ortsfest vorgesehenen Führungskurve 5B angeordnet sein, welche gemeinsam die Zwangsführung 5 für den Führungszapfen 6 bilden. Das bewegliche Teil, das die Führungskurve 5A trägt, kann über ein Gelenk 8 am Dispenser beweglich gelagert sein. Die Bewegung kann vorzugsweise eine Schwenkbewegung sein. Dies kann einer kontrollierten Führung des Führungszapfens 6 entlang der Zwangsführung 5 zuträglich sein, indem sich die Führungskurve 5A durch die Schwenkbewegung des beweglichen Teils an die Verlagerung des Führungszapfens 6 innerhalb der ortsfesten Führungskurve 5B anpasst und durch eine kontinuierliche Anpassung der Orientierung des beweglichen Teils eine freie Verlagerung des Führungszapfens 6 in der Führungskurve 5B ermöglicht.
  • Das bewegliche Teil, das die Führungskurve 5A trägt, kann eine erste Auflagekante 7A aufweisen, welche so angeordnet und ausgerichtet ist, dass sie im geschlossenen Zustand der verlagerbaren Abdeckung 2 eine gegenüberliegende Auflagekante 7B am Entriegelungselement 4 kontaktiert. Das Aufliegen der beiden Auflagekanten aufeinander kann einer Schwenkbewegung des beweglichen Teils entgegenstehen und dadurch eine Verlagerung des Führungszapfens 6 in der Zwangsführung verhindern. Dies kann letztlich eine Blockierung der verlagerbaren Abdeckung 2 bewirken, sodass ein Öffnen der Abdeckung 2 verhindert wird.
  • Das Entriegelungselement 4 kann am Grundkörper des Dispensers oder an sonstigen ortsfesten Einrichtungen verrastbar sein. Das Verrasten des Entriegelungselements am Dispenser kann dazu beitragen, das Öffnen der verlagerbaren Abdeckung 2 zu verhindern oder zu erschweren.
  • Durch diesen Aufbau gibt es mehrere Möglichkeiten, wie das Entriegelungselement einen Einfluss auf die Verlagerbarkeit der verlagerbaren Abdeckung 2 nehmen kann. Zum einen kann die Verrastung des Entriegelungselements 4, also die verlagerungsverhindernde Festlegung desselben am Dispenser, grundsätzlich die Zwangsführung 5 für den Führungszapfen 6 der verlagerbaren Abdeckung 2 blockieren. Zudem kann durch ein (flächiges) Aufliegen der Auflagekante 7A auf der Auflagekante 7B eine Schwenkbewegung des beweglichen Teils, das die Führungskurve 5A trägt, verhindert sein, wodurch ebenfalls eine Blockierung der Bewegung des Führungszapfens 6 entlang der Zwangsführung 5 erreicht wird. Die Auflagekanten können grundsätzlich eine beliebige Form aufweisen, die eine Schwenkbewegung des beweglichen Teils verhindern kann.
  • Der Teil 5A der Führungskurve kann durch die besagte Schwenkbewegung in eine Orientierung verlagert werden, in welcher die natürliche Bewegung des Führungszapfens 6 innerhalb der am Dispenser ortsfest vorgesehenen Führungskurve 5B durch die Ausrichtung der Führungskurve 5A am beweglichen Teil blockiert ist. Durch eine initiale Verlagerung des beweglichen Teils kann die Führungskurve 5A am beweglichen Teil neu orientiert/ausgerichtet werden und mit der ortsfest am Dispenser vorgesehenen Führungskurve 5B und der natürlichen Bewegungsbahn des Führungszapfens 6 bei einer Öffnungsbewegung der verlagerbaren Abdeckung 2 in Einklang gebracht werden. Da das Gelenk des beweglichen Teils vorzugsweise nicht mit dem Rotationspunkt/Rotationsgelenk der verlagerbaren Abdeckung 2 übereinstimmt, weisen die erste Führungskurve 5A und die zweite Führungskurve 5B grundsätzlich unterschiedliche Formen auf, um die beispielsweise halbkreisförmige Bewegung des Führungszapfens 6 synchron abbilden zu können. Dadurch kann das bewegliche Teil mit einem Bereich der Führungskurve 5B versehen sein, welcher zwar einer Bewegung des Führungszapfens 6 in der ortsfest vorgesehenen Führungskurve 5B entgegensteht, jedoch nicht einer Schwenkbewegung des beweglichen Teils um dessen Gelenk 8. Diese initiale Schwenkbewegung kann dann durch das Entriegelungselement 4 bewirkt werden, wodurch die beiden Führungskurven der Zwangsführung 5 und der Führungszapfen 6 hinsichtlich der Bewegungstrajektorie des Führungszapfens harmonisiert werden können.
  • Diese initiale Verlagerung des beweglichen Teils kann mittels des Entriegelungselements 4 über das Verbindungsglied 9, welches in die Aufnahme 13 des beweglichen Teils eingreifen kann, umgesetzt werden. Für eine definierte Bewegung des Verbindungsglieds 9 entlang des Dispensers kann dieses in der Entriegelungsführung 14 am Dispenser geführt sein.
  • Wie in den Figuren 2A bis 2F aus zwei Perspektiven dargestellt ist, kann durch eine Verlagerung des Entriegelungselements 4 eine erste Verlagerung des beweglichen Teils am Dispenser bewirkt werden (Vergleich Figur 2B und 2D), wodurch der Führungszapfen in der Führungskurve 5A in eine Position überführt werden kann, in der eine weitere Öffnung der verlagerbaren Abdeckung 2 freigegeben werden kann. Durch die Bewegung des Entriegelungselements 4 kann bereits eine teilweise Öffnung der verlagerbaren Abdeckung 2 bewirkt werden. Insbesondere ab diesem Punkt kann eine weitere Verlagerung der Abdeckung 2 zur vollständigen Öffnung derselben freigegeben sein, wobei der Zapfen 6 innerhalb der Zwangsführung 5 durch die konzertierte Bewegung des Führungszapfens 6 in den Führungskurven 5A und 5B geführt sein kann.
  • Figur 3 zeigt aus einer rückwärtigen Perspektive den Aufbau des Dispensers und wie dieser in einem übergeordneten Gehäuse angeordnet werden kann. Dabei kann dieses übergeordnete Gehäuse weitere Abdeckungselemente aufweisen, um einen Zugriff vorbei an der verlagerbaren Abdeckung 2 auf das Innere und/oder die Verriegelungsmechanik zu verhindern. Grundsätzlich kann der Dispenser jedoch auch hinsichtlich seiner Außenhaut einteilig ausgebildet sein.

Claims (15)

  1. Dispenser für Brieflose bzw. Einzellose, aufweisend:
    eine vordere Öffnung [1];
    eine verlagerbare Abdeckung [2], die die vordere Öffnung [1] abdeckt und zwischengeschlossenen Position und einer geöffneten Position, in welcher Abdeckung die vordere Öffnung freigibt, verlagerbar ist;
    einen Verriegelungsmechanismus [3], welcher ausgebildet ist, ein Öffnen der Abdeckung [2] zu verhindern und sich vorzugsweise beim Schließen der Abdeckung [2] automatisch verriegelt;
    ein Entriegelungselement [4] auf einer Rückseite des Dispensers, welcher bei Betätigung eine Verlagerung des Verriegelungsmechanismus [3] in eine entriegelte Position bewirkt, wodurch eine Verlagerung der Abdeckung in eine Offenstellung freigegeben ist.
  2. Dispenser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dispenser eine Zwangsführung [5] mit einem Führungszapfen [6] aufweist, wobei der Führungszapfen [6] mit der Abdeckung [2] wirkverbunden ist, wobei das Entriegelungselement [4] den Führungszapfen [6] in der Zwangsführung [5] zur Freigabe einer Verlagerung in Öffnungsrichtung positioniert.
  3. Dispenser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dispenser eine Zwangsführung [5] mit einem Führungszapfen [6] aufweist, der mit der Abdeckung [2] wirkverbunden ist, wobei das Entriegelungselement [4] Zwangsführung [5] gegenüber dem Führungszapfen [6] für eine Freigabe der Verlagerung in Öffnungsrichtung positioniert.
  4. Dispenser nach Anspruch 1, wobei die Zwangsführung [5] eine Führungskurve aufweist, entlang der der Führungszapfen [6] beweglich gelagert ist.
  5. Dispenser nach Anspruch 2, wobei die Führungskurve so geformt ist, dass sie die Bewegung des Führungszapfens [6] präzise lenkt und eine kontrollierte Verriegelung und Entriegelung der Abdeckung [2] sicherstellt.
  6. Dispenser nach Anspruch 2, wobei die Führungskurve an dem Dispenser beweglich gelagert ist und der Verriegelungsmechanismus die Führungskurve kontaktiert, wodurch eine Bewegung der Führungskurve und damit der Abdeckung bzw. des Führungszapfens [6] im verriegelten Zustand verhindert ist.
  7. Dispenser nach Anspruch 2, wobei der Verriegelungsmechanismus mit der beweglich gelagerten Führungskurve zwangsverbunden ist und beim Schließen der Abdeckung in seine Verriegelungsposition überführt wird.
  8. Dispenser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zwangsführung [5] einen Rückstellmechanismus umfasst, der das Entriegelungselement [4] nach der Entriegelung in seine Ausgangsposition zurückführt.
  9. Dispenser nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Entriegelungselement [4] als Schiebeteil ausgebildet ist.
  10. Dispenser nach Anspruch 4, wobei das Schiebeteil eine horizontale Bewegung ausführt, um den Verriegelungsmechanismus [3] zu steuern.
  11. Dispenser nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Verriegelungsmechanismus [3] einen Schnappmechanismus umfasst und diesen in der geschlossenen Position hält.
  12. Dispenser nach Anspruch 12, wobei das Entriegelungselements [4] durch Betätigung des Schnappmechanismus gelöst wird.
  13. Dispenser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Verriegelungsmechanismus [3] ausgebildet ist, sich beim vollständigen Einschieben der Abdeckung [2] automatisch zu verriegeln.
  14. Dispenser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Entriegelungselement [4] nur von der Rückseite des Dispensers zugänglich ist, welche der Seite mit der Abdeckung gegenüber liegt.
  15. Dispenser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zwangsführung [5] Fehlbedienungen des Dispensers verhindert, indem sie die Bewegung des Entriegelungselements [4] auf eine vorgegebene Bahn, insbesondere der Führungskurve, beschränkt.
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