-
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Transportieren von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie mit einem drehend angetriebenen Förderelement, vorzugsweise Trommelkörper, und einem Träger, wobei das Förderelement mittels einer Spanneinrichtung mit dem Träger lösbar verbindbar ist, wobei die Spanneinrichtung wenigstens ein Treibglied aufweist, so dass durch eine Bewegung des Treibglieds wenigstens ein Halteglied quer zur Bewegungsrichtung des Treibglieds die Lage ändert. Die Erfindung betrifft ferner eine Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie sowie die Verwendung einer Spanneinrichtung in einer Einrichtung zum Transportieren von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie mit einem drehend angetriebenen Förderelement, vorzugsweise Trommelkörper, und einem Träger, wobei das Förderelement mittels der Spanneinrichtung mit dem Träger lösbar verbindbar ist, wobei die Spanneinrichtung wenigstens ein Treibglied aufweist, so dass durch eine Bewegung des Treibglieds wenigstens ein Halteglied quer zur Bewegungsrichtung des Treibglieds seine Lage ändert.
-
Zum Transportieren von stabförmigen Rauchartikeln, Filtern, Filterstäben, Tabakstöcken bzw. Zigaretten oder Filterzigaretten, werden Fördertrommeln beispielsweise in einer Filteransetzmaschine eingesetzt. Die Fördertrommeln bestehen aus einem ortsfesten Steuerkörper, auf dem ein von einer Antriebswelle rotierend angetriebener Trommelkörper angeordnet ist. Bei einem Ein- und Ausbauen von Trommelkörpern an der Filteransetzmaschine beispielsweise bei einem Formatwechsel oder zum Reinigen werden die Trommelkörper von den Steuerkörpern abgezogen, wobei hierfür vom Bedienungspersonal mehrere Schrauben gelöst werden, um den Trommelkörper vom Steuerkörper abzunehmen und einen neuen Trommelkörper z.B. für Zigaretten mit einem anderen Durchmesser oder einer anderen Länge aufzubringen.
-
In der Patentschrift
US 4,438,774 ist eine Fördertrommel für Zigaretten beschrieben, bei der der Trommelkörper mittels einer Drehschraube auf der Rotationswelle befestigt ist. Um den Trommelkörper auszutauschen wird die Halteschraube manuell gelöst, so dass der Trommelkörper vom Steuerkörper entfernt werden kann.
-
Aus
DE 101 16 684 A ist eine Vorrichtung mit einem drehend angetriebenen Aggregat, insbesondere Trommel, offenbart, bei der mittels umlaufender Spannringe eine Innennabe und eine Außennabe miteinander verbunden werden. Durch einen axial gerichteten Druck werden die Spannringe in eine Spannstellung verformt, so dass eine Verbindung zwischen der Innennabe und der Außennabe hergestellt wird. Insgesamt ist dieses mechanische Spannorgan sehr aufwendig in seiner Konstruktion.
-
Aus
EP 1 518 468 A2 ist eine Einrichtung zum Transportieren von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie bekannt, wobei ein drehend angetriebenes Förderelement, vorzugsweise Trommel, und ein Träger vorgesehen sind, wobei das Förderelement mittels einer Spanneinrichtung mit dem Träger lösbar verbindbar ist, wobei die Spanneinrichtung wenigstens ein Treibglied aufweist, so dass durch eine Bewegung des Treibglieds wenigstens zwei, vorzugsweise drei, Halteglieder quer zur Bewegungsrichtung des Treibglieds ihre relative Lage zueinander ändern.
-
Hierdurch kann mit Werkzeugen schnell ein Wechsel eines Trommelkörpers ermöglicht werden, wobei der konstruktive Aufwand schon gering gehalten werden kann.
-
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung zum Transportieren von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, eine Maschine mit einer solchen Einrichtung und die Verwendung einer Spanneinrichtung in einer solchen Einrichtung anzugeben, um sehr schnelle und effiziente Wechsel von Trommelkörpern zu ermöglichen, wobei dieses insbesondere ohne weitere Hilfsmittel ermöglicht werden soll, so dass im Betrieb einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie eine sehr variable Handhabung der Maschine ermöglicht ist.
-
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Einrichtung zum Transportieren von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie mit einem drehend angetriebenen Förderelement, vorzugsweise Trommelkörper, und einem Träger, wobei das Förderelement mittels einer Spanneinrichtung mit dem Träger lösbar verbindbar ist, wobei die Spanneinrichtung wenigstens ein Treibglied aufweist, so dass durch eine Bewegung des Treibglieds wenigstens ein Halteglied quer zur Bewegungsrichtung des Treibglieds die Lage ändert, die dadurch weitergebildet ist, dass das Treibglied über einen, insbesondere an dem Förderelement angebrachten, Handgriff manuell angetrieben wird oder antreibbar ist. Dadurch, dass das Treibglied über einen Handgriff manuell angetrieben wird oder antreibbar ist, kann ohne Werkzeug, das beispielsweise verloren gehen kann oder nicht immer zur Hand ist, schnell ein Austausch von Förderelementen, insbesondere Trommelkörpern, ermöglicht werden.
-
Vorzugsweise ist hierzu das Treibglied werkzeuglos antreibbar oder angetrieben. Insbesondere ist vorgesehen, dass kein Werkzeugeingriff in dem Förderelement zum Austausch des Förderelements vorgesehen ist. Beispielsweise ist im Gegensatz zum Stand der Technik kein Innensechskant vorgesehen, in das ein Sechskantschlüssel einbringbar ist, um durch Betätigen dieses Werkzeugs ein Förderelement mit einem Träger zu verbinden.
-
Vorzugsweise ist oder umfasst das Treibglied eine Schraube, die über eine das Drehmoment auf die Schraube begrenzende Vorrichtung mit dem Handgriff verbunden ist. Der Handgriff zusammen mit der Schraube bzw. dem Treibglied bilden vorzugsweise eine Drehmomentschraube.
-
Der Handgriff kann als Drehmomentgriff ausgebildet sein.
-
Vorzugsweise ist der Grenzwert für das Drehmoment in einem Bereich von 0,5 Nm bis 10 Nm, insbesondere 1 Nm bis 8 Nm, insbesondere 2 Nm bis 6 Nm, vorzugsweise in einem Bereich von 3 Nm bis 5 Nm.
-
Vorzugsweise ist das Drehmoment bei der das Drehmoment auf die Schraube begrenzenden Vorrichtung einstellbar oder mit einem fest vorgegebenen Drehmoment versehen. Das fest vorgegebene Drehmoment liegt vorzugsweise in einem Bereich von 0,5 Nm bis 10 Nm, insbesondere 1 Nm bis 8 Nm, insbesondere 2 Nm bis 6 Nm, vorzugsweise in einem Bereich von 3 Nm bis 5 Nm.
-
Vorzugsweise umfasst die Spanneinrichtung eine Spannfeder, die gegen ein Halteglied drückt, wobei eine Längsachse der Spannfeder insbesondere kollinear mit oder parallel zu der Bewegungsrichtung des Treibglieds angeordnet ist. Die Spannfeder drückt hierbei über ein Halteglied, das als Kugel ausgebildet sein kann, gegen das Treibglied, und zwar vorzugsweise in einer Richtung, die einer Achse oder einer Längsachse des Treibgliedes oder einer Bewegungsrichtung des Treibgliedes entspricht. Die Längsachse ist hierbei die Achse, in deren Richtung das Treibglied bewegt werden kann. Vorzugsweise ist die Längsachse senkrecht zu einer Drehachse des Treibglieds oder einer Drehachse des Förderelements. Durch diese Maßnahme wird das Halteglied, insbesondere ein zentral angeordnetes Halteglied, insbesondere eine Haltekugel, immer in Richtung einer neutralen Stellung gedrückt, so dass die oder das Halteglied, das quer zur Bewegungsrichtung des Treibglieds die Lage ändert, sicher in die Mitte gleiten kann bzw. können, wenn die Spanneinrichtung gelöst werden soll.
-
Vorzugsweise ist das Halteglied oder sind die Halteglieder in einer Aufnahmebuchse des Trägers einbringbar, wobei der Träger insbesondere einen Antriebsflansch umfasst.
-
In einer Ausführungsform ist das Halteglied oder sind die Halteglieder in der Aufnahmebuchse des Trägers unverlierbar eingebracht.
-
Im Rahmen der Erfindung beinhaltet der Begriff unverlierbar, dass das oder die Halteglieder in einem Käfig eines Gehäuses oder in einer Aufnahmebuchse angeordnet sind, wobei Durchgangsöffnungen kleiner sind als die Halteglieder, insbesondere im Querschnitt.
-
In einer Ausführungsform sind drei oder vier Halteglieder vorgesehen.
-
Vorzugsweise ist der Träger an dem Antriebsflansch angeschraubt. Insbesondere ist es möglich, nach einem Entfernen des Förderelements von dem Träger das oder die Halteglieder zu säubern oder zu reinigen. Bei einem montierten Förderelement ist in einer Ausführungsform der Träger und das oder die in dem Träger angeordneten Halteglieder verkapselt.
-
Vorzugsweise ist das wenigstens eine Halteglied oder sind die wenigstens zwei Halteglieder, insbesondere drei oder vier Halteglieder, in einem ersten Gehäuse, insbesondere unverlierbar, angeordnet. Vorzugsweise kann das erste Gehäuse als Zylinder, insbesondere Spannzylinder, ausgebildet sein.
-
In einer Ausführungsform ist eine visuelle Kennzeichnung vorhanden, wonach die Bedienperson erkennen kann, ob das Förderelement mit dem Träger verbunden ist. Beispielsweise kann zwischen dem Handgriff und dem Treibglied eine sichtbare Markierung als Kennzeichen vorgesehen sein, die, für den Fall, dass das Treibglied noch gelöst ist, d.h. in einem unverspannten Zustand ist, zwischen einem zweiten Gehäuse, an dem der Handgriff angeordnet ist, und dem Handgriff selber sichtbar sein. Bei einem eingedrehten Treibglied, d.h. einer verspannten Spanneinrichtung, verschwindet dieser sichtbare Bereich dann in dem zweiten Gehäuse. Dies lässt die Bedienperson erkennen, ob das Förderelement mit dem Träger verbunden ist oder nicht.
-
Vorzugsweise sind als Halteglieder Kugeln vorgesehen. Insbesondere sind in einer Ausführungsform drei oder vier Kugeln vorgesehen, wodurch Toleranzen und Abweichungen der Konzentrizität der Kugeln ausgeglichen werden können. Hierdurch ist es möglich, eine sichere Verbindung bei einem vorgebbaren Drehmoment zu erzielen.
-
In einer Ausführungsform ist oder sind das Treibglied und/oder der Handgriff in einem zweiten Gehäuse gelagert, wobei das zweite Gehäuse mit dem Förderelement, insbesondere an einer Stirnseite des Förderelements, verbunden ist.
-
In einer weiteren Ausführungsform ist über das Halteglied oder die Halteglieder eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Förderelement und dem Träger vorgesehen. Hierdurch ist eine besonders sichere Verbindung zwischen Förderelement und dem Träger vorgesehen.
-
Um eine formschlüssige Verbindung zu ermöglichen, weist das zweite Gehäuse eine innenliegende Aussparung auf, in das das Halteglied wirkverbindend eingreift. Vorzugsweise handelt es sich hierbei um eine klemmende Wirkverbindung. Die Aussparung kann auch als umlaufende Nut vorgesehen sein. In diesem Fall ist die Verbindung in radialer Richtung eine kraftschlüssige Verbindung und in axialer Richtung eine formschlüssige Verbindung. Unter wirkverbindend wird im Rahmen dieser Anmeldung insbesondere eine formschlüssige Verbindung, eine kraftschlüssige Verbindung und/oder eine reibschlüssige Verbindung verstanden.
-
In einer Ausführungsform ist das Treibglied axial bewegbar vorgesehen. Der Handgriff ist in einer Ausführungsform an einer Stirnseite eines zweiten Gehäuses angeordnet.
-
In einer weiteren Ausführungsform ist in dem ersten Gehäuse ein Endanschlag für ein Halteglied vorgesehen, um eine Wegstrecke des Halteglieds bei einem zurückgezogenen Treibglied oder bei einem abmontierten Förderelement zu begrenzen.
-
Hierdurch wird in einem gelösten Zustand bzw. bei einem demontierten Treibglied eine definierte Position des Haltegliedes ermöglicht. Insbesondere dient dieses Merkmal auch der Unverlierbarkeit der Halteglieder in dem ersten Gehäuse.
-
Vorzugsweise sind zwei Endanschläge vorgesehen, die in axialer Richtung die Bewegung des oder der Halteglieder begrenzen.
-
Besonders bevorzugt ist es, wenn der Handgriff bei einem von dem Träger abmontierten Förderelement am Förderelement verbleibt. Durch diese Maßnahme ist ein besonders schnelles, sicheres und effizientes Auswechseln von Förderelementen möglich.
-
In einer Ausführungsform ist eine Kontermutter vorgesehen, mittels der der Drehgriff lösbar fixierbar ist. Vorzugsweise ist die Kontermutter auf der gleichen Achse wie der Drehgriff gelagert und gegen den Drehgriff verspannt. Vorzugsweise ist die Kontermutter eine Rändelmutter.
-
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch eine Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine oder Filterzusammenstellvorrichtung oder Multisegmentfilterherstellvorrichtung mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung, die vorstehend beschrieben wurde.
-
Besonders bevorzugt ist es, wenn wenigsten vier, vorzugsweise wenigstens fünf, Einrichtungen der erfindungsgemäßen Art in der Maschine vorgesehen sind. Hierdurch können sehr schnell Formatwechsel in einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie vorgesehen sein oder ermöglicht werden.
-
Insbesondere ist es bevorzugt, wenn jedes Förderelement eines, insbesondere vollständigen, Filtersegmentlaufs von einer Entnahmetrommel bis zu einer Abgabetrommel, wobei die Abgabetrommel die Filtersegmente auf eine Zusammenstelltrommel abgebend ausgebildet ist, mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung ausgebildet ist.
-
Vorzugsweise weist eine Schneidtrommel und/oder eine Entnahmetrommel eine erfindungsgemäße Einrichtung auf. Dies ist besonders bevorzugt, da diese Trommelarten häufiger zu reinigen sind als beispielsweise Schiebe- oder Zusammenstelltrommeln.
-
Vorzugsweise ist wenigstens eine Entlüftungsbohrung (72), vorzugsweise mehrere Entlüftungsbohrungen (72), insbesondere im zweiten Gehäuse (63), vorgesehen. Hierdurch wird sehr effizient eine Art Luftstau bei dem Austausch von Förderelementen, insbesondere Trommelkörpern, vermieden.
-
Vorzugsweise weist die Einrichtung eine Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, auf, die ein versehentliches Losdrehen des Handgriffes, insbesondere Drehmomentgriffes verhindert. Die Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, dient somit als Sicherung bzw. Konterung des Treibgliedes mit dem Handgriff.
-
Vorzugsweise ist auf dem zweiten Gehäuse ein einstellbarer drehbarer Ring vorgesehen, mittels dessen die Verschlussposition der Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, die an den einstellbaren drehbaren Ring angrenzt, optisch sichtbar gemacht werden kann. Hierzu ist vorzugsweise eine Markierung, insbesondere ein Skalenstrich, am Umfang des einstellbaren drehbaren Rings vorgesehen. Es können auch mehrere Skalenstriche hier vorgesehen sein, um den Zustand oder den Fortschritt des Verdrehens der Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, darzustellen. Die Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, weist vorzugsweise auch eine Markierung, insbesondere einen Skalenstrich, auf. Hierdurch ist sehr effizient zu erkennen, ob die Spanneinrichtung die Einrichtung verspannt hat, also geschlossen ist oder nicht verspannt hat, also offen ist.
-
Zudem ist vorgesehen, dass ein zusätzlicher Bolzen die Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, sichert und vorzugsweise zudem den maximalen Drehweg der Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, einschränkt.
-
Ferner ist der Handgriff vorzugsweise radial soweit ausgedehnt, dass dieser in eine Bohrung der Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, eingepasst ist.
-
Es ist in einer Ausführungsform in einer Innennut der Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, vorzugsweise ein Sicherungsring vorgesehen, der ein Herausdrehen oder Herausziehen des Handgriffs aus dem Bereich der Innenbohrung der Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, verhindert.
-
In einer Ausführungsform ist das Treibglied in Richtung zu den Haltegliedern aus einem gehärteten Material gefertigt oder weist dort einen Andruckbolzen auf, der vorzugsweise an der Stirnseite axial in das Treibglied eingebracht ist. Der Andruckbolzen ist vorzugsweise aus einem gehärteten Stahl oder einem anderen gehärteten Material.
-
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch die Verwendung einer Spanneinrichtung in einer Einrichtung zum Transportieren von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie mit einem drehend angetriebenen Förderelement, vorzugsweise Trommelkörper, und einem Träger, wobei das Förderelement mittels der Spanneinrichtung mit dem Träger lösbar verbindbar ist, wobei die Spanneinrichtung wenigstens ein Treibglied aufweist, so dass durch eine Bewegung des Treibglieds wenigstens ein Halteglied quer zur Bewegungsrichtung des Treibglieds seine Lage ändert, die dadurch weitergebildet ist, dass das Treibglied über einen, insbesondere an dem Förderelement angebrachten, Handgriff angetrieben wird oder antreibbar ist.
-
In einer Ausführungsform ist das Treibglied werkzeuglos antreibbar oder angetrieben.
-
In einer Ausführungsform umfasst das Treibglied eine Schraube, die über eine das Drehmoment auf die Schraube begrenzende Vorrichtung mit dem Handgriff verbunden ist.
-
In einer Ausführungsform umfasst die Spanneinrichtung eine Spannfeder, die gegen ein Halteglied drückt, wobei eine Längsachse der Spannfeder insbesondere kollinear mit oder parallel zu der Bewegungsrichtung des Treibglieds angeordnet ist.
-
In einer Ausführungsform sind das Halteglied oder wenigstens zwei Halteglieder in einer Aufnahmebuchse des Trägers einbringbar, wobei der Träger insbesondere einen Antriebsflansch umfasst.
-
In einer Ausführungsform sind wenigstens ein Halteglied oder die wenigstens zwei Halteglieder in einem ersten Gehäuse, insbesondere unverlierbar, angeordnet.
-
In einer Ausführungsform sind als Halteglieder Kugeln vorgesehen.
-
In einer weiteren Ausführungsform ist oder sind das Treibglied und/oder der Handgriff in einem zweiten Gehäuse gelagert, wobei das zweite Gehäuse mit dem Förderelement, insbesondere an einer Stirnseite des Förderelements, verbunden ist
-
In einer Ausführungsform ist über das Halteglied oder die Halteglieder eine formschlüssige Verbindung zwischen Förderelement und dem Träger vorgesehen, wobei insbesondere das zweite Gehäuse eine innenliegende Aussparung aufweist, in das das Halteglied wirkverbindend eingreift.
-
In einer Ausführungsform ist in dem ersten Gehäuse ein Endanschlag für ein Halteglied vorgesehen, um eine Wegstrecke des Halteglieds bei einem zurückgezogenen Treibglied oder bei einem abmontierten Förderelement zu begrenzen.
-
In einer Ausführungsform verbleibt der Handgriff bei einem von dem Träger abmontierten Förderelement am Förderelement.
-
Der Drehmomentgriff, der gemäß einer Ausführungsform verwendet werden kann, kann beispielsweise ein Drehmomentgriff der Erwin Halder KG, mit der Bestellnummer EH 24710 oder EH 24711, sein. Der Drehmomentgriff kann auch von der Firma Heinrich Kipp Werk GmbH & Co. KG sein. Hier ist in dem Drehmomentengriff eine integrierte Drehmomentmechanik vorgesehen, die eine Drehmomentbegrenzung über beispielsweise eine Überrastung mechanisch ermöglicht. Es kann auch ein elektrischer Drehmomentgriff vorgesehen sein. In diesem Fall ist es sinnvoll, einen Akkumulator in dem Drehmomentgriff vorzusehen.
-
In einer Ausführungsform ist ein Trommelschnellverschluss oder ein Förderelementschnellverschluss für eine Einrichtung zum Transportieren von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie vorgesehen. Hierbei wird vorzugsweise eine schon vorhandene Gewindebohrung in einem Träger insbesondere Antriebsflansch verwendet. In die vorhandene Gewindebohrung kann ein Schraubbolzen, an dem ein erstes Gehäuse angeordnet ist, eingeschraubt werden, wobei das erste Gehäuse das wenigstens eine Halteglied oder wenigstens zwei Halteglieder, vorzugsweise drei oder vier Halteglieder aufnehmen kann. Die vorhandene Gewindebohrung im Träger bzw. Antriebsflansch ist vorzugsweise kollinear mit der Drehachse der Antriebswelle.
-
Für die Verbindung eines zweiten Gehäuses, in das ein Treibglied, das über einen Handgriff manuell angetrieben wird oder antreibbar ist, auf dem Förderelement können bisher vorhandene Durchgangslöcher im Trommelkörper, insbesondere der Stirnseite des Trommelkörpers, mit einem Innengewinde versetzt werden oder Gewindeeinsätze hier eingebracht werden, in die Befestigungsschrauben eingebracht werden können. Hierdurch kann das zweite Gehäuse, insbesondere an eine Stirnseite eines Förderelements, insbesondere eines Trommelkörpers, angebracht oder montiert werden.
-
In einer Ausführungsform ist das zweite Gehäuse mit dem Förderelement, insbesondere an der Stirnseite, des Förderelements, verbunden.
-
Durch einen Drehmomentengriff, welcher bei einem bestimmten Drehmoment durchrutscht, so dass ein vorbestimmtes Drehmoment in das System bzw. die Einrichtung eingebracht werden kann, wird eine definierte Axialkraft zum Verspannen des Förderelements mit dem Träger bzw. der Antriebswelle über ein axial geführtes, insbesondere als Kugel ausgebildetes, Halteelement und ein radial mit dem axial geführten Halteelement verbundenes, insbesondere als Kugel ausgebildetes, Halteelement aufgebracht. Das axial geführte Halteelement wird beim Anziehen axial verschoben und steht so in Wirkverbindung mit wenigstens einem radial davon angeordneten Halteelement, so dass wenigstens das weitere radial angeordnete Halteelement radial verschoben wird oder werden. Diese verspannen sich nach einem definierten oder vorgebbaren Weg gegen insbesondere einen Innenradius des zweiten Gehäuses. Hierdurch entsteht eine formflüssige Verbindung bzw. ist ein Halteglied formschlüssig in eine Aussparung des zweiten Gehäuses aufgenommen. Hierdurch wird das Förderelement axial und/oder radial auf dem Träger bzw. der Antriebswelle gesichert. Das eine axial geführte Halteelement kann auch ersetzt werden durch das Ende eines Treibgliedes, das insbesondere halbkugelförmig ausgebildet ist. Vorzugsweise werden zwei radial angeordnete Kugeln verwendet, so dass Toleranzabweichungen der Konzentrizität der Kugeln kompensiert werden können.
-
Vorzugsweise ist wenigstens eine Entlüftungsbohrung (72), vorzugsweise mehrere Entlüftungsbohrungen (72), insbesondere im zweiten Gehäuse (63), vorgesehen. Hierdurch wird sehr effizient eine Art Luftstau bei dem Austausch von Förderelementen, insbesondere Trommelkörpern, vermieden.
-
Vorzugsweise weist die Einrichtung eine Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, auf, die ein versehentliches Losdrehen des Handgriffes, insbesondere Drehmomentgriffes verhindert. Die Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, dient somit als Sicherung bzw. Konterung des Treibgliedes mit dem Handgriff. Vorzugsweise ist auf dem zweiten Gehäuse ein einstellbarer drehbarer Ring vorgesehen, mittels dessen die Verschlussposition der Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, die an den einstellbaren drehbaren Ring angrenzt, optisch sichtbar gemacht werden kann. Hierzu ist vorzugsweise eine Markierung, insbesondere ein Skalenstrich, am Umfang des einstellbaren drehbaren Rings vorgesehen. Es können auch mehrere Skalenstriche hier vorgesehen sein, um den Zustand oder den Fortschritt des Verdrehens der Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, darzustellen. Die Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, weist auch eine Markierung, insbesondere einen Skalenstrich, auf. Hierdurch ist sehr effizient zu erkennen, ob die Spanneinrichtung die Einrichtung verspannt hat, also geschlossen ist oder nicht verspannt hat, also offen ist.
-
Zudem ist vorgesehen, dass ein zusätzlicher Bolzen die Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, sichert und vorzugsweise den maximalen Drehweg der Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, einschränkt.
-
Ferner ist der Handgriff vorzugsweise radial soweit ausgedehnt, dass dieser in eine Bohrung der Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, eingepasst ist.
-
Es ist in einer Ausführungsform in einer Innennut der Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, vorzugsweise ein Sicherungsring vorgesehen, der ein Herausdrehen oder Herausziehen des Handgriffs aus dem Bereich der Innenbohrung der Kontermutter, insbesondere Rändelmutter, verhindert.
-
In einer Ausführungsform ist das Treibglied in Richtung zu den Haltegliedern aus einem gehärteten Material gefertigt oder weist dort einen Andruckbolzen auf, der vorzugsweise an der Stirnseite axial in das Treibglied eingebracht ist. Der Andruckbolzen ist vorzugsweise aus einem gehärteten Stahl oder einem anderen gehärteten Material.
-
Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsformen zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Erfindungsgemäße Ausführungsformen können einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale erfüllen.
-
Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, wobei bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung von Trommelläufen einer Multisegmentfilterherstelleinrichtung,
- Fig. 2
- eine schematische dreidimensionale Ansicht einer Einrichtung zum Transportieren von stabförmigen Artikeln gemäß dem Stand der Technik,
- Fig. 3
- eine dreidimensionale schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum Transportieren von stabförmigen Artikeln,
- Fig. 4
- eine schematische Schnittdarstellung eines Ausschnitts der erfindungsgemäßen Einrichtung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 5
- eine schematische dreidimensionale Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Einrichtung,
- Fig. 6
- eine schematische Schnittdarstellung der Einrichtung aus Fig. 5,
- Fig. 7
- eine schematische dreidimensionale Darstellung der Einrichtung aus Fig. 5 und 6 unter Weglassung von Elementen,
- Fig. 8
- eine schematische Schnittdarstellung eines Ausschnitts einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung, und
- Fig. 9
- eine weitere schematische Schnittdarstellung eines Teils einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung.
-
Im Rahmen der Erfindung sind Merkmale, die mit "insbesondere" oder "vorzugsweise" gekennzeichnet sind, als fakultative Merkmale zu verstehen.
-
In den Zeichnungen sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente und/oder Teile mit denselben Bezugsziffern versehen, so dass von einer erneuten Vorstellung jeweils abgesehen wird.
-
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Trommellaufs einer Multisegmentfilterherstelleinrichtung 10. In einer Filtersegmentgruppenzusammenstellvorrichtung 18 werden aus nicht dargestellten Magazinen Filtersegmente mehrfacher Gebrauchslänge durch eine Entnahme- und Schneidtrommel 11 bzw. 11' abgenommen. Dort werden die Filtersegmente beispielsweise zweifach geschnitten, wie durch die zwei angedeuteten Schneidmesser bzw. Kreismesser gezeigt ist.
-
Anschließend werden die geschnittenen Filtersegmente in einer Staffeltrommel 12, 12' gestaffelt und in einer weiteren Staffeltrommel 13, 13' nochmals gestaffelt. Anschließend werden die so gestaffelt vorliegenden Filtersegmente auf einer Schiebetrommel 14, 14' fluchtend angeordnet und auf einer Übergabetrommel 15 abgegeben. Die Trommeln 11 bis 14 bzw. 11 bis 15 können als erster Filtersegmentlauf 34 bezeichnet werden und die Trommeln 11' bis 14' oder 11' bis 15' als zweiter Filtersegmentlauf 34'.
-
Die Filtersegmente, die aus dem ersten Filtersegmentlauf 34 an die Übergabetrommel 16 übergeben werden, werden weitergegeben an die Zusammenstelltrommel 15', in der die Filtersegmente aus dem zweiten Filtersegmentlauf 34' mit den Filtersegmenten aus dem ersten Filtersegmentlauf 34 zusammengestellt werden. Beispielsweise können die Filtersegmente aus dem zweiten Filtersegmentlauf 34' an die Filtersegmente aus dem ersten Filtersegmentlauf 34 angelegt werden oder auf andere Weise mit diesen zusammengestellt werden.
-
Um die Filtersegmente oder Filterelemente sicher zu halten, weisen die Trommeln Aufnahmemulden auf, die hier nicht dargestellt sind. Die Filtersegmentgruppenzusammenstellvorrichtung 18 kann auch weitere entsprechende gleiche oder ähnliche ausgestaltete Trommelläufe haben, um beispielsweise weitere Filtersegmente in der Gruppe von Filtersegmenten vorzusehen. Beispielsweise ist dazu eine gestrichelt dargestellte Übergabetrommel 17 vorgesehen, die weitere Filtersegmente auf die Übergabetrommel 15 abgibt oder übergibt.
-
Die Filtersegmentgruppenzusammenstellvorrichtung 18 kann beispielsweise eine Merlin der Patentinhaberin sein, die in
EP 1 441 604 B1 gezeigt ist und dort beispielsweise die Bezugsziffer 41 hat.
-
Erfindungsgemäß kann nun eine der Trommeln 11 bis 15 oder 11' bis 15' oder mehrere dieser Trommeln, vorzugsweise wenigstens vier Trommeln pro Filterlauf 34, 34' mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung versehen sein. Es können auch die Trommeln 15, 16, 15', 20, 21, 22, 30 und/oder 32 mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung versehen sein.
-
Anschließend an die Zusammenstelltrommel 15' schließt sich eine Taumel- und Schneidtrommel 20 an, in der die zusammengestellten Filtersegmente beispielsweise durch das Taumeln zusammengeschoben werden und ein beispielsweise mittiger Schnitt durch ein in der Mitte vorgesehenes Filtersegment vorgenommen werden kann.
-
Es schließt sich dann eine Wendetrommel 21 an, die so ausgestaltet sein kann, dass ein bewegliches Organ, das mit der jeweiligen Mulde der Trommel 21 mitrotiert einen ersten Teil aus Filtersegmenten aus der Position der Mulde, in der ein Filterelement geschnitten wurde, entnimmt und auf der anderen Seite der Gruppe von Filtersegmenten wieder einbringt. Zu der Funktion dieser Wendetrommel 21 wird auf die
EP 3 189 740 B1 verwiesen, auf die im Übrigen bezüglich der Ausführungsform der
Fig. 1 vollumfänglich Bezug genommen wird. Die Wendevorrichtung 33 weist in diesem Fall die Wendetrommel 21 auf mit möglicherweise weiteren mit der Wendetrommel 21 wirkenden Organen.
-
An die Wendevorrichtung 33 schließt sich eine Umhüllungsvorrichtung an, die zunächst eine Taumeltrommel 22 vorsieht, mittels der die Gruppen von Filtersegmenten zusammengeschoben werden und in queraxialer Richtung genau justiert werden, um anschließend mit einem Umhüllungsmaterial 26 umhüllt zu werden.
-
Das Umhüllungsmaterial 26 wird durch eine Beleimvorrichtung 25 beleimt, wobei es sich hierbei beispielsweise um eine Düsenbeleimung oder um eine Scheiben- oder Walzenbeleimung handeln kann. Die Beleimung geschieht auf der Seite des Umhüllungsmaterialstreifens, der durch den Pfeil bei der Beleimvorrichtung 25 angedeutet ist. Auf einer Umlenkrolle 23 wird der beleimte Umhüllungsmaterialstreifen 26 umgelenkt und mittels einer Schneidvorrichtung 24 in entsprechend vorgebbar lange abgeschnittene Umhüllungsmaterialstreifen geschnitten. Diese werden bei Kontakt mit der Gruppe von Filtersegmenten an die Filtersegmente angeheftet und mittels des Vorfaltsterns 27 vorgefaltet, damit eine Umhüllung der Gruppe von Filtersegmenten auf der Rolltrommel 30 mit hoher Qualität geschehen kann. Die Rolltrommel 30 wird für das Umhüllen des Umhüllungsmaterialstreifens um die Gruppe von Filtersegmenten durch ein Rollklotz 31 wie bekannt unterstützt.
-
Es schließt sich dann eine Abgabetrommel 32 an, mittels der die fertiggestellten und mit Umhüllungsmaterial 26 umhüllten Multisegmentfelder abgegeben werden, beispielsweise in einen Stackformer hinein. Es können weitere Trommeln zwischen der Abgabetrommel 32 und der Rolltrommel 30 vorgesehen sein, beispielsweise Prüftrommeln, in denen beispielsweise der Zugwiderstand gemessen werden kann. Es kann auch eine Laserperforation vorgesehen sein.
-
Fig. 2 zeigt schematisch in einer dreidimensionalen Darstellung eine Einrichtung zum Transportieren von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie. Es ist eine Trommel 40 auf einen Träger aufgebracht, der mittels eines Motors 43 angetrieben wird. Die Trommel 40 ist über Schrauben 41 mit dem Träger an der Stirnseite 44 verbunden. Der Trommelkörper 60 wird hierzu auf den Träger bzw. eine Antriebswelle, die verdeckt ist, axial aufgebracht und mittels der Schrauben 41 mit der Antriebswelle bzw. dem Träger lösbar verbunden. Die Trommel 40 weist Aufnahmemulden 42 für stabförmige Artikel wie beispielsweise Filterelemente oder Filtersegmente auf.
-
Fig. 3 zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Einrichtung zum Transportieren von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie. Hier ist im Vergleich zu dem Stand der Technik aus Fig. 2 ein Handgriff 51 vorgesehen, der dazu dient, eine Spanneinrichtung 50 zum lösbaren Verbinden des Trommelkörpers 60 mit dem Träger oder der Antriebswelle zu bedienen, dargestellt. Der Handgriff 51 ist in einem zweiten Gehäuse 63, wie in Fig. 4 besser dargestellt ist, gelagert. Das zweite Gehäuse 63 ist mit Schrauben 52 mit der Stirnseite des Trommelkörpers 60 verschraubt. Der Trommelkörper 60 in Fig. 2 hat an dieser Stelle Durchgangslöcher, wohingegen der Trommelkörper 60 gemäß der Fig. 3 genau an dieser Stelle Schraublöcher aufweist.
-
Fig. 4 zeigt schematisch eine Schnittdarstellung eines Ausschnitts der erfindungsgemäßen Einrichtung zum Transportieren von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie.
-
Ein Träger 61 ist in einer Antriebswelle 56 eingeschraubt. Die Antriebswelle 56 ist über Lager 59 gelagert. Der Träger 61 umfasst ein Gehäuse 62, in das als Kugel ausgebildete Halteglieder 54 und 55 eingebracht sind.
-
Ein Handgriff 51, der als Drehmomentgriff ausgebildet ist, ist mit einem Treibglied 53 verbunden. Das Treibglied 53 ist in dem zweiten Gehäuse 63 über ein Gewinde gelagert. Das Treibglied 53 kann durch Drehen des Handgriffs 51 in Pfeilrichtung zum Verspannen nach links bewegt werden oder zum Entspannen nach rechts bewegt werden.
-
In dem ersten Gehäuse 62 befinden sich noch zwei Endanschläge 57 und 58, die verhindern, dass die Halteglieder 54 und 55 und vor allem das Halteglied 55 sich zu weit aus dem ersten Gehäuse 61 entfernen können. Es handelt sich somit um Endanschläge für die Halteglieder.
-
Der Griff 51 ist an einem zweiten Gehäuse 63 angebracht, das mit auf der Stirnseite 44 einer Trommel 40 bzw. eines Trommelkörpers 60 verbunden ist.
-
Die Funktionsweise der Spanneinrichtung 50 ist wie folgt:
Zum Verspannen des Trommelkörpers 60 mit dem Träger 61 wird das Treibglied 53 axial in Richtung des Trägers 61 bzw. der Antriebswelle 56 bewegt. Dies geschieht durch Drehen des Handgriffs 51. Hierdurch wird ein Halteglied 55, das als Kugel ausgebildet ist, in axialer Richtung nach links bewegt, wodurch ein Halteglied 54 radial nach außen bzw. in Fig. 4 nach oben gedrückt wird. Das Halteglied 54 gelangt in eine Aussparung 64, die in diesem Ausführungsbeispiel als umlaufende innenliegende Nut 64 des zweiten Gehäuses 63 ausgebildet ist. Der Einfachheit halber sind in Fig. 4 nur zwei Kugeln dargestellt. Vorzugsweise wird noch ein weiteres Halteglied 54 vorgesehen sein, das beispielsweise um ungefähr 90° versetzt oder bevorzugt um 180° versetzt zu dem Halteglied 54 angeordnet ist und auch in die Nut 64 eingedrückt werden kann. Es können auch drei Halteglieder 54 vorgesehen sein, die in einem Winkelabstand von 120° angeordnet sind.
-
Durch diesen Mechanismus verspannt sich das zweite Gehäuse 62 gegen das erste Gehäuse 61, wodurch insgesamt die Antriebswelle 56 oder der Träger 61 mit dem Trommelkörper 60 formschlüssig oder zumindest kraftschlüssig verbunden ist.
-
Fig. 5 zeigt schematisch eine dreidimensionale Darstellung einer erfindungsgemäßen Einrichtung, insbesondere eines erfindungsgemäßen Schnellverschlusses, bei der im Vergleich zu der vorherigen Ausführungsform eine Rändelmutter 70 hinzugefügt ist, die dazu dient ein versehentliches Losdrehen des als Drehmomentgriff ausgebildeten Handgriffes 51 zu verhindern. Die Rändelmutter 70 kontert den Handgriff 51 der in Verbindung mit dem Treibglied 53 ist.
-
Es ist zudem ein einstellbarer und drehbarer Ring 71, der als Markierungsring ausgebildet ist, vorgesehen. Der Markierungsring 71 weist eine Markierung 77 auf, die fluchtend mit der Markierung 76 auf der Rändelmutter 70 eingestellt werden kann. Mit dem Markierungsring 71 wird eine Verschlussposition der erfindungsgemäßen Einrichtung insbesondere der Rändelmutter entsprechend am Umfang mit einem Skalenstrich oder einer Markierung 77 optisch sichtbar gemacht. Es können auch mehrere Skalenstriche oder Markierungen vorgesehen sein, um verschiedene Stadien des Verschließens darzustellen.
-
Um ein Verlieren beim Abschrauben bzw. Lösen des Verschlusses bzw. des Handgriffs 51 zu vermeiden, weist der Handgriff an seinem Stil eine Verbreiterung 78 auf, die in eine Bohrung in die Rändelmutter 70 eingreift und durch einen in einer Innennut der Bohrung in der Rändelmutter eingebrachten Sicherungsring 74 gesichert ist.
-
Fig. 6 zeigt schematisch die Ausführungsform aus Fig. 5 in einer schematischen Schnittdarstellung.
-
Um höhere Flächenpressungen zu ermöglichen, ist ein Andruckbolzen 75 vorgesehen, der aus einem gehärteten Material, insbesondere einem gehärteten Stahl ausgebildet ist.
-
Fig. 7 zeigt die Ausführungsform aus Fig. 5 unter Weglassung der Rändelmutter 70 in einer schematischen dreidimensionalen Darstellung.
-
Um zum Austausch des Förderelements den Austausch sicher und schnell zu ermöglichen, sind Entlüftungsbohrungen 72, insbesondere in dem zweiten Gehäuse 63, vorgesehen. Hierdurch kann ein Luftstau bei einer Montage des Förderelements, insbesondere des Trommelkörpers, vermieden werden.
-
Die Rändelmutter 70 wird über einen Bolzen 73, der in Wirkverbindung mit dem zweiten Gehäuse 63 steht, gesichert. Hierdurch wird auch ein maximaler Drehweg eingeschränkt, so dass die Markierung 76 oder die mehreren Markierungen 76 an der Rändelmutter eindeutig sind.
-
Figuren 8 und 9 zeigen einen Teil einer Ausführungsform einer Spanneinrichtung einer erfindungsgemäßen Einrichtung in einer schematischen Schnittdarstellung.
-
Es sind einige Elemente der Einfachheit halber und der Übersichtlichkeit wegen weggelassen. Es ist zu erkennen, dass eine Druckfeder 80 gegen ein Halteglied 55 drückt. Die Druckfeder 80 drückt in einer Längsachse bzw. einer Bewegungsrichtung des Treibglieds 53 gegen das Halteglied 55, das zentral angeordnet ist. Die Druckfeder 80 sorgt dafür, dass das Halteglied 55 immer an dem Treibglied, das in Fig. 8 nicht dargestellt ist, anliegt, und zwar insbesondere auch dann, wenn das Treibglied aus der geschlossenen Stellung in die offene Stellung, also nach rechts, bewegend ausgelöst ist. In diesem Fall kann auch das Halteglied 54, das sich queraxial bewegen kann - also in der Darstellung der Figur 8 vertikal -, wieder in die Ruhestellung nach unten gelangt. Fig. 8 zeigt hierbei den Fall der geschlossenen Spanneinrichtung 50 und Fig. 9 den Fall der geöffneten Spanneinrichtung 50. Es ist erkennbar, dass die Halteglieder je nach Stellung offen (siehe Fig. 9) oder geschlossen (siehe Fig. 8) ihre Lage verändern. Durch die Druckfeder 80 ist eine sichere und deutliche Offen- oder Geschlossenstellung möglich. Insbesondere ist dies von Vorteil, wenn die Spanneinrichtung mit zu viel Fett bearbeitet wurde oder nicht vollständig gesäubert wurde. In diesem Fall kann es ansonsten dazu führen, dass die Halteglieder 54, 55 nicht sauber in ihrer Lage verschoben werden können.
-
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden sowie auch einzelne Merkmale, die in Kombination mit anderen Merkmalen offenbart sind, werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen. Erfindungsgemäße Ausführungsformen können durch einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale erfüllt sein.
Bezugszeichenliste
-
- 10
- Multisegmentfilterherstelleinrichtung
- 11, 11'
- Entnahme- und Schneidtrommel
- 12, 12'
- Staffeltrommel
- 13, 13'
- Staffeltrommel
- 14, 14'
- Schiebetrommel
- 15, 15'
- Zusammenstelltrommel
- 16
- Übergabetrommel
- 17
- Übergabetrommel
- 18
- Filtersegmentgruppenzusammenstellvorrichtung
- 20
- Taumel- und Schneidtrommel
- 21
- Wendetrommel
- 22
- Taumeltrommel
- 23
- Umlenkrolle
- 24
- Schneidvorrichtung
- 25
- Beleimvorrichtung
- 26
- Umhüllungsmaterial
- 27
- Vorfaltstern
- 28
- Schneidmesser
- 30
- Rolltrommel
- 31
- Rollklotz
- 32
- Abgabetrommel
- 33
- Wendevorrichtung
- 34, 34'
- Filtersegmentlauf
- 40
- Trommel
- 41
- Schraube
- 42
- Mulde
- 43
- Motor
- 44
- Stirnseite
- 50
- Spanneinrichtung
- 51
- Handgriff
- 52
- Schraube
- 53
- Treibglied
- 54
- Halteglied
- 55
- Halteglied
- 56
- Antriebswelle
- 57
- Endanschlag
- 58
- Endanschlag
- 59
- Lager
- 60
- Trommelkörper
- 61
- Träger
- 62
- erstes Gehäuse
- 63
- zweites Gehäuse
- 64
- Nut
- 70
- Rändelmutter
- 71
- Markierungsring
- 72
- Entlüftungsbohrung
- 73
- Bolzen
- 74
- Sicherungsring
- 75
- Andruckbolzen
- 76
- Markierung
- 77
- Markierung
- 80
- Druckfeder