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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drückerlagerung für ein Paar von Tür- oder Fensterdrückern gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Gattungsgemäße Drückerlagerungen werden bei Türen oder Fenstern eingesetzt, die einseitig verriegelt werden können sollen, beispielsweise bei Toiletten- oder Wickelraumtüren.
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So ist es beispielsweise aus der
DE 10 2018 129 450 A1 bekannt, die Drückerlagerung so auszuführen, dass einer der Türdrücker im Bereich des Drückerhalses ein Verriegelungsmittel aufweist, durch dessen Betätigung der Türdrücker auf der gegenüberliegenden Seite der Tür drehblockiert werden kann.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Drückerlagerung für ein Paar von Tür- oder Fensterdrückern so auszubilden, dass anstelle eines Blockierens eines der Tür- oder Fensterdrücker der Fensterdrücker von der Schließmechanik der Tür z u entkoppeln.
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Die gestellte Aufgabe wird durch eine Drückerlagerung für ein Paar von Tür- oder Fensterdrückern mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
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Die Aufgabe wird des Weiteren durch ein Tür- oder Fensterdrückerpaar mit einer Drückerlagerung mit den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst.
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Die erfindungsgemäße Drückerlagerung für ein Paar von Tür- oder Fensterdrückern mit einem Griff und einem Drückerhals weist zwei zueinander drehfest gekoppelte Unterrosetten auf sowie jeweils einen in einer Lageröffnung der Unterrosetten um eine Schwenkachse der Tür- oder Fensterdrücker schwenkbar aufgenommenen Lagerflansch, der auf seiner dem Tür- oder Fensterdrücker zugewandten Seite ein in eine stirnseitige Öffnung des Drückerhalses einführbares Halsteil aufweist, mit dem der jeweilige Lagerflansch in einer Schwenkrichtung der Lagerflansche formschlüssig mit dem jeweiligen Tür- oder Fensterdrücker gekoppelt ist.
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Die Drückerlagerung weist weiter einen um die Schwenkachse der Tür- oder Fensterdrücker drehbaren Profilstift zur Betätigung eines Tür- oder Fensterschlosses, der in Schwenkrichtung der Lagerflansche formschlüssig in einer Durchgangsöffnung eines ersten der Lagerflansche gehalten ist.
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In einer Durchgangsöffnung des zweiten Lagerflansches ist ein mit dem Profilstift koppelbares Kupplungselement in Schwenkrichtung der Lagerflansche formschlüssig und in Längsrichtung der Schwenkachse verschiebbar gelagert.
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Auf einer dem ersten Tür- oder Fensterdrücker zugewandten Seite der ersten Unterrosette ist ein mit dem Profilstift drehfest gekoppeltes Bedienelement angeordnet.
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In dem Profilstift ist eine in Längsrichtung der Schwenkachse verschiebbare Schubstange aufgenommen, die mit dem Kupplungselement und dem Bedienelement gekoppelt ist.
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Dabei ist durch Bewegen des Bedienelements aus einer Kopplungsstellung in eine Nichtkopplungsstellung das Kupplungselement aus einer mit dem Profilstift gekoppelten in eine von dem Profilstift entkoppelte Stellung verschiebbar.
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Mit einer solchen Drückerlagerung ist es ermöglicht, den zweiten Tür- oder Fensterdrücker durch Betätigen des Bedienelements von dem Profilstift und damit von dem Tür- oder Fensterschloss zu entkoppeln und dadurch ein Öffnen der Tür oder des Fensters nur von der Seite her zuzulassen, auf der das Bedienelement angeordnet ist.
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Vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante weist das Bedienelement einen zylindrischen Grundkörper auf, der auf ein zylindrisches Halsstück des ersten Lagerflansches aufgesetzt ist.
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Ein an dem Halsstück anliegender Innenmantel des Bedienelements weist eine mit einer Führungskontur ausgebildete Aussparung zur Führung eines an der Schubstange befestigten Treibstifts auf. So sind durch Drehen des Bedienelements um die Schwenkachse der Tür- oder Fensterdrücker der Treibstift und die Schubstange in Längsrichtung der Schwenkachse verschiebbar.
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Dadurch ist durch eine einfache Drehbewegung des Bedienelements um die Schwenkachse der Tür- oder Fensterdrücker eine Umwandlung der Drehbewegung in eine Linearbewegung und damit ein Verschieben des Kupplungselements aus dem Eingriff mit dem Profilstift in einfacher Weise ermöglicht.
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Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das Kupplungselement durch ein in einer Federaufnahme des zweiten Lagerflanschs angeordnetes Federelement federbelastet in die mit dem Profilstift gekoppelte Kopplungsstellung gedrückt.
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Dadurch ist sichergestellt, dass sich bei Betätigung des nicht entkoppelbaren Tür- oder Fensterdrückers der entkoppelte Tür- oder Fensterdrücker ohne weitere Betätigung des Bedienelements wieder entriegelt.
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Außerdem gewährleistet die Federbelastung des Kupplungselements, dass der zweite Türdrücker nur durch aktives Entkoppeln von dem Tür- oder Fensterschloss entkoppelt wird.
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Der Profilstift und das zylindrische Halsstück des ersten Lagerflansches weisen gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante ein Langloch auf, in dem der Treibstift geführt ist.
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Dadurch ist ein direktes Antreiben des Treibstifts durch das Bedienelement ermöglicht.
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Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Drückerlagerung steht aus einer der ersten Unterrosette zugewandten Stirnfläche des Bedienelements ein Notentriegelungsstift vor, der mit einer Notentriegelungsbaueinheit mit einem an der zweiten Unterrosette angeordneten Betätigungskopf gekoppelt ist, wobei durch Betätigung des Betätigungskopfes das Bedienelement aus der Nichtkopplungsstellung in die Kopplungsstellung bewegbar ist.
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Mit einer derartigen Notentriegelungsbaueinheit ist es in einfacher Weise ermöglicht, den entkoppelten Tür- oder Fensterdrücker von der Seite des entkoppelten Tür- oder Fensterdrückers wieder mit dem Tür- oder Fensterschloss zu koppeln.
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In einer bevorzugten Ausführungsvariante weist die Notentriegelungsbaueinheit einen drehfest mit dem Betätigungskopf verbundenen Schwenkbügel mit einem Langloch auf, in das der Notentriegelungsstift eingreift, wobei der Betätigungskopf in der zweiten Unterrosette drehbar befestigt ist.
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Dies ermöglicht eine Notentriegelung des entkoppelten Tür- oder Fensterdrückers durch Drehen des Betätigungskopfes.
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Die Unterrosetten sind gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante zum jeweiligen Tür- oder Fensterdrücker hin durch eine jeweilige Deckrosette mit einem jeweiligen Abdeckgehäuse und einer Lageröffnung abgedeckt.
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In einer bevorzugten Ausführungsvariante weist die Lageröffnung der ersten Deckrosette eine Haltekontur auf, an der Notentriegelungsstift bei in der Nichtkopplungsstellung positioniertem Bedienelement anliegt.
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Dies ermöglicht die sofortige Wiedereinkopplung des zuvor entkoppelten zweiten Tür- oder Fensterdrückers nach Betätigung des nicht entkoppelbaren ersten Tür- oder Fensterdrückers.
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Die Markierung ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante als rote Farbmarkierung ausgeführt, die den Bedienzustand der Drückerlagerung anzeigt.
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Das Tür- oder Fensterdrückerpaar zur Montage an einem Türblatt oder einem Fensterrahmen mit einer Drückerlagerung weist einen auf einer ersten Seite eines Türblattes oder eines Fensterrahmens angeordneten ersten Tür- oder Fensterdrücker mit einem Griff und einem Drückerhals, einem zweiten Tür- oder Fensterdrücker mit einem Griff und einem Drückerhals und einer die beiden Tür- oder Fensterdrücker miteinander koppelnden und an dem Türblatt oder dem Fensterrahmen festlegenden Drückerlagerung auf. Die Drückerlagerung ist dabei wie oben beschrieben ausgebildet.
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Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische isometrische Explosionsdarstellung einer Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Drückerlagerung sowie einem ersten und zweiten Tür- oder Fensterdrücker,
- Figur 2
- eine Draufsicht ein Tür- oder Fensterdrückerpaar und eine diese miteinander verbindende Drückerlagerung ohne Darstellung eines Tür- oder Fensterrahmens,
- Figur 3
- eine Frontansicht auf den mit einem Bedienelement ausgestatteten Tür- oder Fensterdrücker,
- Figur 4
- eine schematische isometrische teilgeschnittene Darstellung der Drückerlagerung mit daran angebrachten Tür- oder Fensterdrückern in einer Kopplungsstellung des zweiten Tür- oder Fensterdrückers,
- Figur 5
- eine der Figur 4 entsprechende Darstellung in einer Nichtkopplungsstellung des zweiten Tür- oder Fensterdrückers,
- Figuren 6 + 7
- isometrische Explosionsansichten der ersten Unterrosette und des ersten Lagerflansches,
- Figuren 8 + 9
- isometrische Explosionsansichten der zweiten Unterrosette, des zweiten Lagerflansches und des Kupplungselements, und
- Figur 10
- eine schematische isometrische Ansicht einer Ausführungsvariante des Bedienelements.
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In der nachfolgenden Figurenbeschreibung beziehen sich Begriffe wie oben, unten, links, rechts, vorne, hinten usw. ausschließlich auf die in den jeweiligen Figuren gewählte beispielhafte Darstellung und Position der Drückerlagerung, des Tür- oder Fensterdrückers, des Griffs, der Unterrosette, des Lagerflansches, des Kupplungselements und dergleichen. Diese Begriffe sind nicht einschränkend zu verstehen, d.h., durch verschiedene Arbeitsstellungen oder die spiegelsymmetrische Auslegung oder dergleichen können sich diese Bezüge ändern.
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In der Figur 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 eine Drückerlagerung für ein Set aus zwei Türdrückern 11, 12 bezeichnet.
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Die Drückerlagerung 1 weist zwei zueinander drehfest gekoppelte Unterrosetten 4, 5 auf sowie jeweils einen in einer Lageröffnung 42, 52 der Unterrosetten 4, 5 um eine Schwenkachse S der Tür- oder Fensterdrücker 11, 12 schwenkbar aufgenommenen Lagerflansch 6, 7, der auf seiner dem Tür- oder Fensterdrücker 11, 12 zugewandten Seite ein in eine stirnseitige Öffnung 113, 123 des Drückerhalses 12, 122 einführbares Halsteil 61, 71 zur in einer Schwenkrichtung R1, R2 der Lagerflansche 6, 7 formschlüssigen Kopplung des jeweiligen Tür- oder Fensterdrückers 11, 12 aufweist.
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Die Drückerlagerung 1weist weiter einen um die Schwenkachse S drehbaren Profilstift 8 zur Betätigung eines Tür- oder Fensterschlosses auf, der in Schwenkrichtung der Lagerflansche 6, 7 formschlüssig in einer Durchgangsöffnung 62 eines ersten der Lagerflansche 6 gehalten ist.
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Der Profilstift 8 durchtritt dabei im hier nicht gezeigten eingebauten Zustand in einem Türblatt oder einem Fensterrahmen das Türblatt oder den Fensterrahmen und ist im zentralen Bereich mit einem hier nicht dargestellten Tür- oder Fensterschloss gekoppelt, wobei durch eine Drehung des Profilstifts 8 um seine Längsachse eine Betätigung des Tür- oder Fensterschlosses erfolgt.
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Zur Montage der Unterrosetten 4, 5 am Türblatt oder dem Fensterrahmen sind in der hier gezeigten Ausführungsvariante an der ersten Unterrosetten 4 zwei Schraubbolzen 16 vorgesehen, die sich durch jeweilige Öffnungen der ersten Unterrosette 4 erstrecken und in jeweilige an der zweiten Unterrosette 5 angeordnete Gewindehülsen 17 einschraubbar sind.
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Wie weiter in den Figuren 1 und 6 bis 9 gezeigt ist, weisen die Lagerflansche 6,7 jeweilige Federanschläge 65, 76 auf, die mit einem jeweiligen Federelement 18 und Federanschlägen der Unterrosetten 4, 5 zusammenwirken, um die Tür- oder Fensterdrücker 11, 12 nach erfolgter Betätigung zurück in ihre Ausgangsstellung zu drücken.
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Wird ein Tür- oder Fensterdrücker 11, 12 betätigt, führt dies zu einer Drehung des Profilstiftes 8 um seine Längsachse und damit zu einer Drehung des jeweiligen Lagerflansches 6, 7 und mit diesem des jeweiligen Federanschlags 65, 76.
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Dies führt zu einem Zusammendrücken des Federelements 18 in Drehrichtung, wobei das Federelement 10 in Drehrichtung zusammengedrückt wird. Nach erfolgter Betätigung drückt das Federelement 18 dann den Tür- oder Fensterdrücker 11, 12 zurück in seine bevorzugt waagerechte Ausgangsstellung.
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Zur Führung des Federelements 10 ist dieser in einer ringförmigen Federaufnahme 43, 53 der Unterrosette 4, 5 aufgenommen. Die Federaufnahme 43, 53 ist bevorzugt in einer der Deckrosette 2, 3 abgewandten Seitenfläche der Unterrosetten 4, 5 angeformt.
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Die beiden Lagerflansche 6, 7 sind vorzugsweise mit seitlich in den Drückerhals 112, 122 des ersten und zweiten Tür- oder Fensterdrückers 11, 12 eingesetzten Schrauben fixiert.
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Die Schraube 20 ragt dabei bis in eine Bohrung 66, im ersten Halsteil 61, 71 der Lagerflansche 6, 7 vor.
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Wie weiter in den Figuren 1, 4 und 5 gezeigt ist, ist in einer Kupplungselementaufnahme 72 des zweiten Lagerflansches 7 ein mit dem Profilstift 8 koppelbares Kupplungselement 15 in Schwenkrichtung der Lagerflansche 7 formschlüssig und in Längsrichtung der Schwenkachse S verschiebbar gelagert.
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Mithilfe dieses Kupplungselements 15 kann der zweite Tür- oder Fensterdrücker 12 durch Betätigen eines Bedienelements 13, das auf einer dem ersten ersten Tür- oder Fensterdrücker 11 zugewandten Seite der ersten Unterrosette 4 angeordnet und mit dem Profilstift 8 drehfest gekoppelt ist, von dem ersten Tür- oder Fensterdrücker 11 entkoppelt werden, und zwar durch Entkopplung des Profilstiftes 8 von dem Kupplungselement 15.
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Dazu ist in dem Profilstift 8 eine in Längsrichtung der Schwenkachse S verschiebbare Schubstange 9 aufgenommen, die mit dem Kupplungselement 15 und dem Bedienelement 13 gekoppelt ist.
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Durch Bewegen des Bedienelements 13 aus einer Kopplungsstellung in eine Nichtkopplungsstellung ist das Kupplungselement 15 aus einer mit dem Profilstift 8 gekoppelten Stellung, wie sie in Figur 4 gezeigt ist, in eine von dem Profilstift 8 entkoppelte Stellung, wie sie in Figur 5 gezeigt, verschiebbar.
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Das in einer Einzeldarstellung in Figur 10 gezeigte Bedienelement 13 weist in der hier gezeigten vorteilhaften Ausführungsvariante einen zylindrischen Grundkörper 131 auf, der auf ein zylindrisches Halsstück 63 des ersten Lagerflansches 6 aufgesetzt ist.
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Ein an dem Halsstück 63 anliegender Innenmantel des Bedienelements 13 weist eine mit einer Führungsbahn 134 ausgebildete Aussparung 137 auf, die der Führung eines an der Schubstange 9 befestigten Treibstifts 10 dient.
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Durch Drehen des Bedienelements 13 um die Schwenkachse S sind so der Treibstift 10 und die Schubstange 9 in Längsrichtung der Schwenkachse S verschiebbar.
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Die Führungsbahn 134 weist, wie in Figur 10 dargestellt ist, eine zentrale Kuppelposition 135 auf, so dass der Treibstift 10 bei Anliegen an dieser Kuppelposition 135 maximal in Richtung des ersten Tür- oder Fensterdrückers 11 positioniert ist.
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Wird das Bedienelement 13 um die Schwenkachse S in eine der Schwenkrichtungen R1, R2, verschwenkt, wird der Treibstift 10 entlang der Führungsbahn 134 in Richtung des zweiten Tür- oder Fensterdrückers 12 gedrückt, bis das Bedienelement 13 so weit gedreht ist, dass der Treibstift 10 in einer der beiden Entkuppelpositionen 136 angekommen ist.
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In dieser Entkuppelpositionen 136 ist der Treibstifts 10 in Richtung des zweiten Tür- oder Fensterdrückers 12 und damit auch die Schubstange 9 so weit vorgeschoben, dass das Kupplungselement 15 aus seiner Koppelposition, in der die Aufsteckhülle 151 des Kupplungselements 15 auf ein dem zweiten Tür- oder Fensterdrücker 12 zugewandtes Ende des Profilstift 8 übergestülpt ist, in seine Entkopplungsposition verschoben ist, bei der das Kupplungselement 15 in der Kupplungselementaufnahme 72 im Halsteil 71 des zweiten Lagerflansches 7 vom Ende des Profilstifts gelöst ist.
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Wird in diesem Zustand der erste Tür- oder Fensterdrücker 11 betätigt, bewirkt dies lediglich noch eine Drehung des Profilstifts 8, aber keine Drehung des zweiten Lagerflansches 7 und damit keine Schwenkbewegung des zweiten Tür- oder Fensterdrückers 12.
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Das Kupplungselement ist, wie weiter in den Figuren 4, 5, 8 und 9 gezeigt ist, durch ein in einer Federaufnahme 73 des zweiten Lagerflansches 7 angeordnetes Federelement 19 federbelastet in die mit dem Profilstift 8 gekoppelte Kopplungsstellung gedrückt.
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Damit das Bedienelement 13 durch dieses Federelement 19 nicht nach Betätigung durch das Federelement 151 zurück in die Koppelstellung gedrückt wird, sind die Entkuppelpositionen 136 in der Führungsbahn 134 des Bedienelements 13 als Rastpositionen geformt, die gegenüber einer den Treibstift 10 maximal in Richtung des zweiten Tür- oder Fensterdrückers 12 drückenden Position den Treibstift 10 geringfügig in Richtung des ersten Tür- oder Fensterdrückers 11 zurück gleiten lässt.
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Um eine einfache mechanische Ankopplung des Treibstifts 10 zum Kupplungselements 15 zu erreichen, weisen der Profilstift 8 und das zylindrische Halsstück 63 des ersten Lagerflansches 6 ein Langloch 82, 64 auf, in dem der Treibstift 10 geführt ist.
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Um im Bedarfsfall eine Notentriegelung des zweiten Tür- oder Fensterdrückers 12 von der Seite des zweiten Tür- oder Fensterdrückers 12 aus zu ermöglichen, steht in der hier gezeigten bevorzugten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Drückerlagerung aus einer der ersten Unterrosette 4 zugewandten Stirnfläche 138 des Bedienelements 13 ein Notentriegelungsstift 133 vor, der mit einer Notentriegelungsbaueinheit 14 mit einem an der zweiten Unterrosette 5 angeordneten Betätigungskopf 147 gekoppelt ist.
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Durch Betätigung dieses Betätigungskopfes 147 ist das Bedienelement 13 aus der Nichtkopplungsstellung in die Kopplungsstellung bewegbar.
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Dazu weist die Notentriegelungsbaueinheit 14 bevorzugt einen drehfest mit dem Betätigungskopf 147 verbundenen Schwenkbügel 141 mit einem Langloch 143 auf, in das der Notentriegelungsstift 133 eingreift.
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Der Betätigungskopf 147 ist dabei in der zweiten Unterrosette 5 drehbar befestigt.
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Um eine solche Notentriegelung sowohl für rechtsschwenkende als auch linksschwenkende Tür- oder Fensterdrücker 11, 12 zu ermöglichen, ist es denkbar, der Drückerlagerung ein zweites Teilbauelement in Gestalt eines zweiten Schwenkbügels 142 mit einem an anderer Position vorgesehenen Langloch 143 beizufügen, um entsprechend der Bewegung des Notentriegelungsstiftes 133 folgen zu können.
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Zur Übertragung der Drehbewegung von dem Betätigungskopf 147 auf den Schwenkbügel 142 dient ein Mehrkantstift 146, der einerseits mit dem Betätigungskopf 147 und andererseits mit dem Schwenkbügel 141 gekoppelt ist. Der Mehrkantstift 146 ist bei der hier gezeigten Ausführungsvariante durch zwei Hülsen 144, 145 eingefasst, wobei die erste Hülse 144 drehfest am Schwenkbügel 142, 413 und die zweite Hülse 145 drehfest am Betätigungskopf 147 festgelegt ist.
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Wird der Betätigungskopf 147 für einen Notentriegelungsvorgang gedreht, bewirkt dies eine Verschwenkung des Schwenkbügels 141 und durch Übertragung dieser Drehbewegung über das Langloch 143 und des in diesem geführten Notentriegelungsstiftes 133, der am Bedienelement 13 befestigt ist, ein Rückdrehen des Bedienelements 13 in die Koppelstellung des Bedienelements 13.
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Wie weiter in Figur 1 gezeigt ist, sind die Unterrosetten 4, 5 zum jeweiligen Tür- oder Fensterdrücker 11, 12 hin bevorzugt durch jeweilige Deckrosetten 2, 3 mit einem jeweiligen Abdeckgehäuse 21, 31 und einer Lageröffnung 22, 32 abgedeckt.
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Die Lageröffnung 22 der ersten Deckrosette 2 weist bevorzugt eine Haltekontur 23 auf, an der Notentriegelungsstift 133 bei in der Nichtkopplungsstellung positioniertem Bedienelement 13 anliegt.
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Weiter ist, wie in Figur 1 gezeigt ist, an der dem ersten Tür- oder Fensterdrücker 11 zugewandten Fläche des Abdeckgehäuses 21 der ersten Deckrosette 2 eine Markierung 24 vorgesehen, die in der Kopplungsstellung des Bedienelements 13 durch das Bedienelement 13 verdeckt ist.
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Wird das Bedienelement 13 in die Entkoppelstellung gedrückt, ist die Markierung 24 entsprechend sichtbar und zeigt dem Benutzer an, dass der zweite Tür- oder Fensterdrücker 12 entkoppelt ist.
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Die Markierung 24 ist dabei bevorzugt als rote Farbmarkierung ausgebildet und zeigt den verriegelten Zustand des zweite Tür- oder Fensterdrückers 12 an.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Drückerlagerung
- 2
- erste Deckrosette
- 21
- Abdeckgehäuse
- 22
- Lageröffnung
- 23
- Haltekontur
- 24
- Markierung
- 3
- zweite Deckrosette
- 31
- Abdeckgehäuse
- 32
- Lageröffnung
- 33
- Ausnehmung
- 4
- erste Unterrosette
- 41
- Grundkörper
- 42
- Lageröffnung
- 43
- Federaufnahme
- 44
- Bohrung
- 45
- Ausnehmung
- 5
- zweite Unterrosette
- 51
- Grundkörper
- 52
- Lageröffnung
- 53
- Federaufnahme
- 6
- erster Lagerflansch
- 61
- erstes Halsteil
- 62
- Durchgangsöffnung
- 63
- Halsstück
- 64
- Langloch
- 65
- Federanschlag
- 66
- Bohrung
- 7
- zweiter Lagerflansch
- 71
- Halsteil
- 72
- Kupplungselementaufnahme
- 73
- Federaufnahme
- 74
- Kontersteg
- 75
- Kopfstückaufnahme
- 76
- Federanschlag
- 77
- Bohrung
- 8
- Profilstift
- 81
- Mehrkanthülse
- 82
- Langloch
- 83
- Hohlraum
- 9
- Schubstange
- 91
- erstes Schubstangenteil
- 92
- zweites Schubstangenteil
- 93
- Einstellstück
- 94
- Bohrung
- 95
- Kopfstück
- 96
- Andrückring
- 10
- Treibstift
- 11
- erster Tür- oder Fensterdrücker
- 111
- Griff
- 112
- Drückerhals
- 113
- Öffnung
- 12
- zweiter Tür- oder Fensterdrücker
- 121
- Griff
- 122
- Drückerhals
- 123
- Öffnung
- 13
- Bedienelement
- 131
- Ringkörper
- 132
- Betätigungsarm
- 133
- Notentriegelungsstift
- 134
- Führungsbahn
- 135
- Kuppelposition
- 136
- Entkuppelposition
- 137
- Aussparung
- 14
- Notentriegelungsbaueinheit
- 141
- Schwenkbügel
- 142
- Schwenkbügel
- 143
- Langloch
- 144
- Hülse
- 145
- Hülse
- 146
- Mehrkantstift
- 147
- Betätigungskopf
- 15
- Kupplungselement
- 151
- Aufsteckhülle
- 152
- Profilstiftaufnahme
- 153
- Bohrung
- 16
- Schraubbolzen
- 17
- Gewindehülse
- 18
- Federelement
- 19
- Federelement
- 20
- Schraube
- S
- Schwenkachse