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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lager- und/oder Transportvorrichtung mit verbesserten Durchbiegeeigenschaften.
Stand der Technik
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Aus dem Stand der Technik sind Paletten, insbesondere aus Kunststoff bekannt, welche allerdings häufig nicht für den Langzeiteinsatz benutzt werden können. Aufgrund der Kunststoffbeschaffenheit kommt es bei häufiger Transportverwendung und Bestückung mit schwerem Ladegut zu Verformungen, insbesondere einem Durchbiegen, der Kunststoffoberfläche. Dies führt dazu, dass das Ladegut nicht mehr eben anordenbar ist und es zum Verkippen oder gar Abrutschen des Ladeguts von der Palette kommen kann. Zudem bringt ein Durchbiegen auch eine reduzierte Gesamtstabilität der bekannten Paletten mit sich, da hier häufig eine erhöhte Bruchwahrscheinlichkeit auftritt.
Aufgabe
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Um dennoch bei Lager- und/oder Transportvorrichtungen weiterhin Kunststoff aufgrund seines geringen Gewichts im Langzeiteinsatz verwenden zu können, ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Lager- und/oder Transportvorrichtung bereitzustellen, welche insbesondere im Langzeiteinsatz eine deutlich reduzierte Durchbiegung, insbesondere in zwei Raumrichtungen, aufweist. Weiterhin ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Lager- und/oder Transportvorrichtung bereitzustellen, welche insgesamt besonders flach ausgebildet ist, sodass die Gesamthöhe und/oder auch die Einfahrhöhen für Stapler den geometrischen Ausführungen von bekannten Holzpaletten entspricht.
Lösung
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Die Aufgabe wird durch die in Patentanspruch 1 angegebenen technischen Merkmale gelöst.
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Der Kern der Erfindung liegt darin, dass eine Lager- und/oder Transportvorrichtung für Waren auszubilden, welche wenigstens ein flächig ausgebildetes Trägerelement zur Aufnahme von Waren aufweist. Das wenigstens eine Trägerelement weist dabei eine Güterträgeroberseite und eine hiervon abgewandte Trägerunterseite auf.
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Weiterhin weist die Lager- und/oder Transportvorrichtung für Waren wenigstens einen Standfuß zur Beabstandung des wenigstens einen Trägerelements gegenüber einem Untergrund auf.
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Besonders vorteilhaft weist die Lager- und/oder Transportvorrichtung für Waren weiterhin wenigstens ein Verstärkungselement auf. Dies hat sich als vorteilhaft erwiesen, da durch dieses wenigstens eine Verstärkungselement die Durchbiegung der Oberfläche bzw. des gesamten Trägerelements, vorteilhaft in wenigstens zwei Raumrichtungen, deutlich reduziert oder gar gänzlich verhindert werden kann. Das wenigstens eine Verstärkungselement ist derart ausgebildet, dass es insbesondere bei der regemäßigen Anordnung von schweren Lasten auf der Lager- und/oder Transportvorrichtung für Waren, weiterhin formstabil ausgebildet ist. Das typische "Durchhängen" von reinen Kunststoff-Lager- und/oder Transportvorrichtungen wird vorteilhaft vermieden.
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Vorteilhaft ist das wenigstens eine Trägerelement weiterhin flächig ausgebildet. Hierdurch kann die bestmögliche Stapelbarkeit und Anordbarkeit von Waren auf dem wenigstens einen Trägerelement sichergestellt werden. Auch ist eine einfache und schnelle Verladung in Transportfahrzeuge, wie LKWs oder Zug, hierdurch möglich. Besonders vorteilhaft weist das wenigstens eine, flächig ausgebildete Trägerelement eine Güterträgeroberseite und eine hiervon abgewandte Trägerunterseite auf. Dies ist von Vorteil, da hierdurch ein stabiler Aufnahmebereich für Waren ausgebildet werden kann, welche auf dem wenigstens einen Trägerelement, genauer gesagt, auf der Güterträgeroberseite anordenbar sind. Weiterhin vorteilhaft ist das wenigstens eine Trägerelement einteilig ausgebildet. Ferner ist es ebenfalls vorteilhaft zusammenhängend ausgebildet. Es ist auch denkbar, dass Güterträgeroberseite und die hiervon abgewandte Trägerunterseite zumindest abschnittsweise über einen umlaufenden Rand miteinander verbunden sind. Dier erhöht zusätzlich die Stabilität. Je nach Ausführung ist denkbar, dass das Trägerelement zusätzliche Öffnungen aufweist. Dies ist vorteilhaft, da hierdurch Wasser abfließen kann und stehendes Wasser vermieden wird.
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Weiterhin vorteilhaft, schließt sich an die Trägerunterseite wenigstens ein, vorteilhaft mehrere Standfüße an. Dies ist von Vorteil, da hierdurch eine Beabstandung des Trägerelements gegenüber einem Untergrund geschaffen werden kann. Somit kann die Lager und/oder Transportvorrichtung mittels Hubwagen oder Stapler besonders einfach aufgenommen und in ihrer Position verändert werden.
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Weitere vorteilhafte Ausführungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Lager- und/oder Transportvorrichtung als Mehrweglager- und/oder Mehrwegtransportvorrichtung ausgebildet. Dies ist von Vorteil, da hierdurch eine Langzeitverwendung sichergestellt werden kann. Die Lager- und/oder Transportvorrichtung kann also folglich mehrfach verwendet werden.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das wenigstens eine Verstärkungselement flächig ausgebildet. Vorteilhaft ist unter flächig eine Erstreckung in x-y-Ebene zu verstehen. Vorteilhaft ist hierunter eine horizontale Ausrichtung zu verstehen. Dies ist vorteilhaft, da es somit erstmals möglich ist, die relevante Auflagefläche für schwere Waren, welche auf der Güterträgeroberseite anordenbar sind, zu stabilisieren. Somit kann eine dauerhaft formstabile Auflagefläche auf der Güterträgeroberseite bereitgestellt werden. Das typische "Durchhängen" wird vermieden.
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Besonders vorteilhaft entspricht das wenigstens eine Verstärkungselement in seiner geometrischen Ausbildung der Trägerunterseite. Dies ist von Vorteil, da bei der Montage das wenigstens eine Verstärkungselement flächig unterhalb der Trägerunterseite positioniert werden kann, um dann mit der Trägerunterseite, beispielsweise durch Kraftschluss und/oder Formschluss verbunden zu werden. Im Anschluss daran können dann die Standfüße, welche bereits vorteilhaft mit dem jeweiligen Verbindungselement fest verbunden ausgebildet sind, montiert werden. Hierbei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn zu mindestens einer der Standfüße wenigstens einen nach oben, in Richtung Trägerunterseite, erstreckenden Vorsprung aufweist, welcher in eine entsprechend vorgesehene Ausnehmung und/oder Öffnung der Trägerunterseite einführbar und in dieser fixierbar ist. Die Fixierung kann hierbei durch einen Kraftschluss und/oder Formschluss oder auch durch jegliche andere physikalische und/oder chemische Fixierung, wie beispielsweise durch Verkleben oder Verschweißen erfolgen. Besonders vorteilhaft ist bei der Anordnung der Standfüße an dem Trägerelement das wenigstens eine Verstärkungselement an der Trägerunterseite ebenfalls mit erfasst, sodass dies zusätzlich über die Anordnung der Standfüße an der Trägerunterseite mit gehalten und hierdurch eingeklemmt wird.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist auch denkbar, dass das wenigstens eine Verstärkungselement an der Trägerunterseite in entsprechend geometrisch komplementär ausgebildete Ausnehmungen und/oder Öffnungen, zumindest abschnittsweise, anordenbar ist. Diese können beispielsweise als Kanäle ausgebildet sein. Besonders vorteilhaft werden die Kanäle, auch als Führungskanäle zu bezeichnen, durch wenigstens einen, vorteilhaft mehrere Vorsprünge ausgebildet. Hierdurch kann das wenigstens eine Verstärkungselement bereits vorgesichert an der Trägerunterseite bereitgestellt werden, bevor die Standfüße die zusätzliche Fixierung sicherstellen. Diese vor Fixierung kann beispielsweise über einen Formschluss und/oder Kraftschluss erfolgen, sodass Anordnungen über einen Klickmechanismus beispielsweise denkbar sind.
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Dies ist selbstverständlich nicht begrenzend zu verstehen, sodass es auch denkbar ist, dass das wenigstens eine Verstärkungselement bereits im Herstellungsverfahren des Trägerelements eingesetzt und beispielsweise, zumindest abschnittsweise, mit eingespritzt wird. Es ist denkbar, das Verstärkungselement mittig zwischen Güterträgeroberseite und Trägerunterseite anzuordnen. Dies ist aber nicht beschränkend zu verstehen, so dass auch eine Verschiebung in Richtung der Güterträgeroberseite und/oder der Trägerunterseite umsetzbar ist. Vorteilhaft erstreckt sich der Verstärkungselement im Wesentlichen parallel zur Güterträgeroberseite. So ist weiterhin denkbar, dass das Verstärkungselement im Bereich der Standfüße freiliegend bleibt, um den oben beschriebenen Mechanismus zu ermöglichen.
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Weiterhin ist dies ebenfalls nicht begrenzend zu verstehen, sodass auch denkbar ist, dass das wenigstens eine Verstärkungselement, zumindest abschnittsweise, mit den nach oben in Richtung Trägerunterseite gerichteten Standfußoberflächen gekoppelt und/oder an diesen angeordnet ist. Besonders vorteilhaft kann diese Anordnung rutschfest oder auch dauerhaft sein. Hierzu hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Standfußoberfläche wenigstens einen Vorsprung aufweist. Besonders vorteilhaft ist dieser wenigstens eine Vorsprung als Führung zu verstehen, welcher mit der Geometrie, vorteilhaft als Gitterstruktur ausgebildet, des wenigstens einen Verstärkungselements in Wechselwirkung tritt und dieses rutschsicher hält. Vorteilhaft werden hierbei auch Kanäle ausgebildet, in welchen die Gitterstruktur des Verstärkungselements zumindest abschnittsweise anordenbar ist.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das wenigstens eine Verstärkungselement gitterartig ausgebildet. Dies ist vorteilhaft, da hierdurch Gewicht eingespart werden kann. Schließlich erweist sich die Gitterstruktur auch dahingehen als vorteilhaft, wenn diese in einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Lager- und/oder Transportvorrichtung direkt bei der Herstellung des Trägerelements zumindest abschnittsweise, vorteilhaft vollständig, mit in dieses eingespritzt ist. Durch die Gitterstruktur kann ein besonders stabiler Form- und /oder Kraftschluss zwischen dem Trägerelement, welches vorteilhaft aus Kunststoff ausgebildet ist, und dem wenigstens einen Verstärkungselement, welches vorteilhaft aus einem von Kunststoff verschiedenen Material ausgebildet ist, geschlossen werden.
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In einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Lager- und/oder Transportvorrichtung erweist sich die Gitterstruktur als vorteilhaft, da mit dieser die Kopplung zwischen dem Trägerelement und dem wenigstens einen Standfuß ausgebildet werden kann. Im einfachsten Fall kann dies über einen zusätzlichen Rastmechanismus, Klickmechanismus oder dergleichen erfolgen. Dies ist aber nicht begrenzend zu verstehen, so dass die Kopplung auch mit Fixierungsmitteln, wie beispielsweise Schrauben, gehalten und gesichert werden kann. In diesem Fall ist das gitterartige Verstärkungselement nicht vollständig eingespritzt, sondern im Bereich der zu montierenden Standfüße frei zugänglich angeordnet. Hierdurch kann dann die notwendige Kopplung zwischen Trägerelement und Standfüßen umgesetzt werden.
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Weiterhin bringt die gitterartige Ausgestaltung des Verstärkungselements den Vorteil, dass die Verstärkung in zwei Raumrichtungen ausgebildet werden kann. Somit ist es erstmals möglich, ein Durchbiegen des Trägerelements und somit auch der gesamten Lager- und/oder Transportvorrichtung in der aufgespannten horizontalen Fläche, sowohl in X-Richtung (Längsrichtung) als auch in Y-Richtung (Querrichtung) zu verhindern, und zwar mit nur einem zusammenhängenden Verstärkungselement. Vorteilhaft ist das wenigstens eine gitterartige Verstärkungselement flächig ausgebildet und liegt vorteilhaft in einer horizontalen XY-Ebene.
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Durch die flächige und/oder gitterartige Ausbildung des Verstärkungselements kann dieses in unterschiedlichen Ausführungsformen in der Lager- und/oder Transportvorrichtung eingebracht und/oder an dieser angeordnet sein. Besonders vorteilhaft weist das Verstärkungselement Längselemente und Querelemente auf, welche das Verstärkungselement flächig aufspannen. Besonders vorteilhaft sind Längselemente und/oder Querelemente als Doppellage ausgebildet. Für eine besonders hohe Formstabilität kann eine Webstruktur ausgebildet sein. Hierbei können die Querelemente vorteilhaft abwechselnd oberhalb und unterhalb der Längselemente geführt sein. Durch den so eingesparten Raum ist es möglich die Lager- und/oder Transportvorrichtung so zu konzipieren, dass sie in den Hauptabmessungen einer Standard-Holzpalette entspricht.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform können Längs- und Querelemente an den Kontaktflächen aneinander fixiert, beispielsweise verschweißt, verlötet, verklebt oder dergleichen sein.
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In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Verstärkungselement einen doppellagigen Randabschluss auf. Dies ist vorteilhaft für mit Montage, da hier keine hervorstehenden Elemente zu Verletzungen führen können.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das wenigstens eine Verstärkungselement zusammenhängend als lediglich ein Bauteil ausgebildet. Durch die flächige, gitterartige Ausbildung kann erstmals eine hohe Formstabilität der Lager und/oder Transportvorrichtung bereitgestellt werden. Besonders vorteilhaft ist pro Lager- und/oder
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Transportvorrichtung lediglich ein Verstärkungselement vorgesehen. Dieses ist weiterhin besonders vorteilhaft derart in der Fläche, also in XY-Richtung ausgebildet, dass es mit den vorgesehenen Standfüßen zumindest abschnittsweise gemeinsame Auflageflächen ausbildet. Vorteilhaft werden also die Standfüße von dem Verstärkungselement zumindest abschnittsweise überspannt und/oder mit diesem gekoppelt.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das wenigstens eine Verstärkungselement flächig zwischen wenigstens einem Trägerelement und wenigstens einem Standfuß angeordnet. Dies ist vorteilhaft, da hier eine besonders schnelle Montage möglich ist. So ist denkbar, dass der wenigstens eine Standfuß vorpositioniert ist. Im Anschluss wird das wenigstens eine Verstärkungselement mit dem wenigstens einen Standfuß gekoppelt. Dies kann beispielsweise durch Auflegen erfolgen. Zur Sicherung kann das Verstärkungselement mit den Standfüßen zusätzlich fixiert, beispielsweise verschraubt werden. Schließlich wird das wenigstens eine Trägerelement auf dem Verstärkungselement positioniert und vorteilhaft fixiert. Dies kann ebenfalls durch einen Klickmechanismus, Rastmechanismus und/oder mechanischen Fixierungen, wie beispielsweise Verschrauben, erfolgen. Somit ist eine Sandwich-Lager- und/oder Transportvorrichtung ausgebildet. In diesem Ausführungsbeispiel sind Güterträgeroberseite und Trägerunterseite mit einem umlaufenden Rahmen dauerhaft verbunden.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das wenigstens eine Trägerelement das wenigstens eine Verstärkungselement zumindest abschnittsweise auf. Hierbei ist das wenigstens eine Verstärkungselement zumindest abschnittsweise im wenigstens einen Trägerelement angeordnet. Im einfachsten Ausführungsbeispiel ist das Verstärkungselement zumindest abschnittsweise vom Trägerelement umschlossen.
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Hierzu sind Güterträgeroberseite und Trägerunterseite mit einem umlaufenden Rahmen dauerhaft verbunden.
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Die Trägerunterseite ist vorteilhaft nicht vollständig geschlossen ausgebildet. So können, vorteilhaft im Bereich der Standfüße, Öffnungen in der Trägerunterseite vorgesehen sein, durch welche das Verstärkungselement von unten her, abschnittsweise, zugänglich ist. Besonders vorteilhaft entsprechen die Öffnungen der Geometrie der Standfüße, so dass diese zumindest abschnittsweise in die Öffnungen einführbar und/oder mit der Trägerunterseite und/oder mit dem hierdurch zugänglichen Verstärkungselement, fixierbar sind.
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So können bei der Montage beispielsweise die Standfüße vorpositioniert werden. Verstärkungselement und Trägerelement bilden eine einzige Einheit aus. Das Verstärkungselement ist vorteilhaft in das Trägerelement eingespritzt. Durch vorbestimmbare Öffnungen an der Trägerunterseite können die Standfüße mit der Einheit gekoppelt werden, indem das Verstärkungselement an den Standfußpositionen gemeinsame Auflageflächen mit diesen ausbildet. Vorteilhaft wird die Einheit mit den vorbestimmbaren Standfüßen fixiert, so dass eine formstabile Lager- und/oder Transportvorrichtung ausgebildet ist. So kann eine andauernde Kraftableitung erfolgen und ein Verbiegen des Trägerelements mit darin angeordnetem Verstärkungselement wird vermieden.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das wenigstens eine Trägerelement zugleich das wenigstens eine Verstärkungselement. In diesem Fall wird auf ein separates Trägerelement verzichtet. Das Verstärkungselement bildet die Güterträgeroberseite und die davon abgewandte Trägerunterseite aus. In diesem Fall sind Güterträgeroberseite und Trägerunterseite rahmenlos ausgebildet. Das Verstärkungselement ist auch hier gitterförmig und flächig ausgebildet. Besonders vorteilhaft weist es auch in dieser Ausführungsform Bereiche auf, welche mit den vorbestimmbaren Standfüßen koppelbar und vorteilhaft mit diesen fixierbar ist.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann das Verstärkungselement von unten her an das Trägerelement, dessen Güterträgeroberseite und Trägerunterseite über einen Rahmen verbunden sind, gekoppelt sein. Im einfachsten Fall kann dies beispielsweise durch Verkleben erfolgen. Die Kopplung mit den Standfüßen erfolgt dann vorteilhaft mit dem wenigstens einen Verstärkungselement. Das wenigstens eine Trägerelement kann das Verstärkungselement überspannen, muss aber nicht an der Kopplung zu den Standfüßen mitwirken.
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Hierzu hat es sich in weiteren vorteilhaften Ausführungsform als vorteilhaft erwiesen, wenn die Standfüße zumindest teilweise als Hohlkörper ausgebildet sein. Dies ist von Vorteil, da hierdurch eine zusätzliche Gewichtsreduktion bereitgestellt werden kann. Besonders vorteilhaft sind im Innern der Hohlkörper Streben vorgesehen, welche eine zusätzliche Stabilität und gezielte Kraftabführung bereitstellen und ermöglichen. Besonders vorteilhaft enden die Standfüße nach oben hin, also in Richtung der Trägerunterseite ebenfalls mit Streben. Dies ist vorteilhaft, da diese Streben zugleich Ausnehmungen oder Vertiefungen ausbilden können, mit welchen das wenigstens eine Verstärkungselement zumindest abschnittsweise gemeinsame Kontaktflächen ausbildet. Im einfachsten Fall kann das gitterförmige Verstärkungselement mit seinen Längs- und Querelementen in die Streben der Standfüßen eingeführt werden. Besonders vorteilhaft erfolgt dies passgenau. Somit kann eine Kopplung ausgebildet werden. Es ist denkbar eine zusätzliche Fixierung, beispielsweise mittels Verschraubung, zwischen Standfuß und Verstärkungselement auszubilden.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn ein Teil der Standfüße einen flächenmäßig größeren Querschnitt aufweisen als die weiteren Standfüße. Unter Querschnitt ist hierbei vorteilhaft die Auflagefläche zu verstehen, mit welcher das wenigstens eine Verstärkungselement gekoppelt wird. Sind in einem Ausführungsbeispiel insgesamt neun Standfüße vorgesehen, wobei immer drei in Reihe zueinander angeordnet und über zwei Verbindungselemente miteinander verbunden sind, so ergeben sich insgesamt drei Reihen. Für eine besonders hohe Formstabilität hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Standfüße der mittleren Reihe mit einem flächenmäßig größeren Querschnitt auszubilden, als die Standfüße der beiden äußeren Reihen. Hierdurch kann in der Mitte zusätzliche eine vergrößerte Auflagefläche der Standfüße für das wenigstens eine Verstärkungselement ausgebildet sein. Hierdurch kann die dort einwirkende Kraft nochmals besser abgeleitet werden. Die Formstabilität bleibt erhalten.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform können wenigstens zwei Standfüße über ein Verbindungselement miteinander in dauerhafter Verbindung stehen. Besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn jeweils drei Standfüße, welche in Reihe zueinander angeordnet sind, über zwei Verbindungselemente oder ein gemeinsames Verbindungselement miteinander in dauerhafter Verbindung stehen. Die hier beschriebenen Verbindungselemente können auch vorteilhaft als Kufen verstanden werden. Durch das wenigstens eine Verbindungselement können die damit verbundenen Standfüße stabiler gegen von außen einwirkende Kraftbeaufschlagung, beispielsweise durch einen Hubwagen verbleiben, ohne direkt von der Trägerunterseite abgerissen zu werden. Vorteilhaft weisen die Kufen zumindest abschnittsweise eine Rippenstruktur auf. Dies ist vorteilhaft, da hierdurch zusätzliche Stabilität geschaffen und Gewicht eingespart werden kann.
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Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weist die Lager- und/oder Transportvorrichtung insgesamt neun Standfüße auf, wobei jeweils drei Standfüße, welche zueinander in Reihe angeordnet sind, über Verbindungselemente miteinander gekoppelt sind. Folglich weist diese besonders vorteilhafte Ausführungsform insgesamt sechs Verbindungselemente auf. Je nach Ausführungsform können die Standfüße als separate Montageeinheit gesehen werden, welche an ein bereits hergestelltes Trägerelement von unten her angeordnet und fixiert werden können. Dies ist selbstverständlich nicht begrenzend zu verstehen, sodass es auch denkbar ist, dass die Standfüße direkt während der Herstellung des Trägerelements an dieses mit angespritzt und angeformt werden können.
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Besonders vorteilhaft ist die Lager- und/oder Transportvorrichtung aus Kunststoff ausgebildet und kann im einfachsten Ausführungsbeispiel mittels Spritzgussverfahren hergestellt werden. Besonders vorteilhaft ist das Trägerelement aus Kunststoff ausgebildet und kann im einfachsten Ausführungsbeispiel mittels Spritzgussverfahren hergestellt werden. Besonders vorteilhaft sind die Standfüße aus Kunststoff ausgebildet und können im einfachsten Ausführungsbeispiel mittels Spritzgussverfahren hergestellt werden. Besonders vorteilhaft ist das wenigstens eine Verbindungselement aus Kunststoff ausgebildet und kann im einfachsten Ausführungsbeispiel mittels Spritzgussverfahren hergestellt werden.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann das wenigstens eine Verstärkungselement aus möglichen Materialien wie Metall, wie beispielsweise Stahl, anorganischen Fasern, wie beispielsweise Keraikfasern, oder Naturmaterialien, wie beispielsweise Holz, Bambus, oder auch Keramikmaterialien und/oder Kombinationen hieraus ausgebildet werden.
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Besonders vorteilhaft kann die Lager- und/oder Transportvorrichtung auch als Hybrid-Lager- und/oder Transportvorrichtung bezeichnet werden. Dies wird dadurch begründet, da das Verstärkungselement aus einem anderen Material ausgebildet ist als die restliche Lager- und/oder Transportvorrichtung. Im einfachsten Beispiel kann die Lager- und/oder Transportvorrichtung aus Kunststoff, vorteilhaft aus thermoplastischen Kunststoff/en, ausgebildet sein, wohingegen das wenigstens eine Verstärkungselement aus einem anderen Material, beispielsweise aus Metall, vorteilhaft aus Stahl, ausgebildet ist. Durch die unterschiedlichen Materialien wird die Hybridstruktur ausgebildet.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die Lager- und/oder Transportvorrichtung wenigstens eine Sende- und/oder Empfangseinheit aufweisen. Im einfachsten Fall kann die Einheit als RFID - Tag ausgebildet. Hierzu hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Lager- und/oder Transportvorrichtung wenigstens eine Ausnehmung hierfür aufweist. Hierdurch können besonders leicht Daten der Waren auf der Lager- und/oder Transportvorrichtung und/oder der Daten der Lager- und/oder Transportvorrichtung selbst ausgelesen und erfasst werden.
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Weiterhin schafft die vorliegende Erfindung erstmals die Verwendung der Lager- und/oder Transportvorrichtung als Ersatz für Holzpaletten.
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Weitere Vorteile, Merkmale und Ausgestaltungsmöglichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung von nicht einschränkend zu verstehenden Ausführungsbeispielen.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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In den Zeichnungen zeigt:
- Figur 1 eine Lager- und Transportvorrichtung;
- Figur 2 ein beispielhaftes Verstärkungselement;
- Figur 3 eine perspektivische Ansicht eines Trägerelements;
- Figur 4 eine perspektivische Ansicht von Standfüßen;
- Figur 5 eine perspektivische Ansicht der Standfüße mit Verstärkungselement;
- Figur 6 eine vergrößerte Ansicht aus Figur 5;
- Figur 7 eine weitere perspektivische Ansicht des Verstärkungselements;
- Figur 8 eine perspektivische Unteransicht des Trägerelements mit Verstärkungselement; und
- Figur 9 eine Vergrößerung eines Abschnitts aus Figur 8.
- Figuren 10 bis 13 eine weitere Ausführungsform der Lager- und/oder Transportvorrichtung.
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In den Zeichnungen mit gleichen Bezugszeichen versehene Elemente entsprechen im Wesentlichen einander, sofern nichts anderes angegeben ist. Darüber hinaus wird darauf verzichtet, Bestandteile zu zeigen und zu beschreiben, welche nicht wesentlich zum Verständnis der hierin offenbarten technischen Lehre sind. Im Weiteren werden nicht für alle bereits eingeführten und dargestellten Elemente die Bezugszeichen wiederholt, sofern die Elemente selbst und deren Funktion bereits beschrieben wurden oder für einen Fachmann bekannt sind.
Ausführliche Beschreibung von Ausführungsbeispielen
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In Figur 1 ist eine Lager- und/oder Transportvorrichtung 1 gezeigt. Diese weist ein Trägerelement 2 auf, an dessen Trägerunterseite 10 mehrere Standfüße 4 angeordnet sind. Diese Standfüße 4 dienen dazu, das Trägerelement 2 gegenüber dem Untergrund zu beabstanden. Zur zusätzlichen Stabilität sind jeweils die Standfüße 4 über Verbindungselemente 6 miteinander dauerhaft gekoppelt. Besonders vorteilhaft ist die hier gezeigte Lager- und/oder Transportvorrichtung 1 aus Kunststoff ausgebildet. Die hier gezeigte Lager- und/oder Transportvorrichtung 1 aus Kunststoff weist erstmals die Maße von üblichen Holzpaletten, beispielsweise Europaletten, auf.
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Dies ist möglich, da die hier beschriebene Lager- und/oder Transportvorrichtung 1 zusätzlich wenigstens ein Verstärkungselement 12 aufweist, welches beispielsweise aus Metall ausgebildet sein kann. Eine perspektivische Ansicht des Verstärkungselements 12 ist in Figur 2 gezeigt. Hier ist dargestellt, dass das Verstärkungselement 12 flächig ausgebildet ist und zudem eine Gitterstruktur aufweist. Die Gitterstruktur kann je nach Anwendungsfall regelmäßig ausgebildet sein. Das Verstärkungselement 12 erstreckt sich flächig in XY-Ebene. Vorteilhaft ist das hiergezeigte Verstärkungselement 12 einlagig ausgebildet. Besonders vorteilhaft ist das Verstärkungselement 12 zusammenhängend und/oder durchgehend ausgebildet. Hierdurch wird eine besonders gute Formstabilität der Lager- und/oder Transportvorrichtung ausgebildet.
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In Figur 3 ist nochmals eine perspektivische Ansicht des Trägerelements 2 gezeigt. Hier ist die Güterträgeroberseite 8 sowie der umlaufende Rand sichtbar.
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In Figur 4 sind ich beispielhaft insgesamt neun Standfüße 4 gezeigt, wobei immer drei Standfüße 4 über zwei Verbindungselemente 6 miteinander dauerhaft verbunden sind. Es werden somit 3 Kufen ausgebildet.
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Auf der Standfußoberseite 13 sind unterschiedlich viele Vorsprünge 14-28 vorgesehen. Die Anzahl und die Geometrie der Vorsprünge richtet sich danach, wo der jeweilige Standfuß 4 anzuordnen ist. Allen Vorsprüngen 14-28 ist gemein, dass diese dazwischenliegende Kanäle, wie beispielsweise 30,32, ausbilden. In diese Kanäle 30,32 kann dann die Gitterstruktur des wenigstens einen Verstärkungselements 12 zumindest abschnittsweise eingeführt werden. Besonders vorteilhaft sind die Kanäle 30,32 in ihrer Geometrie komplementär zu der Gitterstruktur ausgebildet, sodass diese einfach und schnell in die Kanäle 30,32 eingeführt werden kann. Dies ist nicht begrenzend zu verstehen, sodass auch denkbar ist, dass die Gitterstruktur in die Kanäle 30,32 eingedrückt werden muss, um entsprechend dann von den Vorsprüngen 14-28 durch Druckkraftbeaufschlagung gehalten zu werden.
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Figur 5 zeigt die Ansicht aus Figur 4 mit ergänztem Verstärkungselement 12. Hier ist gezeigt, wie das geht derartige Verstärkungselement 12 in die Kanäle 30,32 eingeführt und in diesen gehalten und durch die weiteren Vorsprünge 14-28 (nicht alle zu besseren Veranschaulichung gezeigt) positionsstabil gehalten wird. In Figur 6 ist ein vergrößerter Ausschnitt aus Figur 5 dargestellt, wo ersichtlich ist, dass die Gitterstruktur des Verstärkungselements 12 im Kanal 30 eingeführt und durch diesen gehalten ist. Weiterhin ist ersichtlich, dass der Kanal, welche durch die Vorsprünge 24 ausgebildet ist, in seiner vertikalen Erstreckung höher ist, als das Verstärkungselement 12. Somit kann vorteilhaft sichergestellt werden, dass das Verstärkungselement 12 bei der Fixierung der Standfüße 4 mit dem Trägerelement (hier nicht gezeigt) nicht stört.
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In Figur 7 ist nochmals eine perspektivische Ansicht eines Verstärkungselements 12 gezeigt. Hier ist ersichtlich, dass die beiden Randbereiche vergrößerte Gitterstrukturen aufweisen. Dies ist von Vorteil für die Fixierung in den Kanälen der Standfüße (hier nicht gezeigt).
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In Figur 8 ist die Trägerunterseite 10 perspektivisch gezeigt. An dieser Trägerunterseite 10 ist beispielhaft das Verstärkungselement 12 angeordnet. Diese Anordnung erfolgt durch zahlreiche Vorsprünge 36-44, welche wiederum dazwischenliegende Kanäle 46-54 ausbilden. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Kanäle 46-54 bereits mit dem Verstärkungselement 12 bestückt. Besonders vorteilhaft ist auch hier die geometrische Erstreckung der Kanäle und/oder der Vorsprünge 36-44 in vertikaler Höhe höher als die Gitterstruktur des Verstärkungselements 12. Somit kann sichergestellt werden, dass das Verstärkungselement 12 zwischen die Vorsprünge 36-44 jeweils einführbar ist und nicht über diese übersteht. Schließlich sind auch insgesamt neun Kopplungsflächen 34 an der Trägerunterseite 10 vorgesehen, welche der Anzahl und Position der Standfüße (hier nicht gezeigt) entspricht.
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In Figur 9 ist schließlich ein vergrößerter Ausschnitt aus Figur 8 gezeigt. Hier ist die Kopplungsmittel 34 der Trägerunterseite 10 gezeigt. Das Verstärkungselement 12 ist gitterartig ausgebildet und an der Trägerunterseite 10 zwischen den Vorsprüngen im Kanal 48 angeordnet.
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Figuren 10 bis 13 zeigen eine weitere Ausführungsform der Lager- und/oder Transportvorrichtung 100. Hier wird vollständig auf ein separates Trägerelement verzichtet. Das dargestellte Verstärkungselement ist zugleich das Trägerelement und die Waren können direkt auf dem Verstärkungselement positioniert werden.
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In Figur 10 ist zunächst das Verstärkungselement 112 gezeigt. Besonders vorteilhaft ist das Verstärkungselement 112 zusammenhängend und/oder durchgehend ausgebildet. Hierdurch wird eine besonders gute Formstabilität der Lager- und/oder Transportvorrichtung 100 ausgebildet. Das Verstärkungselement 112 weist sowohl Längselemente 112a als auch Querelemente 112b auf. Es ist zudem gezeigt, dass die Längselemente 112a und die Querelemente 112b vorteilhaft stabförmig ausgebildet sind. Vorteilhaft sind die Querelement 112b mit den Längselementen 112a verwebt ausgebildet. Hierunter ist vorteilhaft zu verstehen, dass die Querelemente 112b abwechselnd oberhalb und unterhalb der Längselemente 112a geführt sind. Zur zusätzlichen Stabilisierung sind in diesem Ausführungsbeispiel sowohl die Längselemente 112a als auch die Querelemente 112b zweilagig vorgesehen. Hierdurch kann ein besonders formstabiles Verstärkungselement 112 ausgebildet werden. Besonders vorteilhaft ist der Randabschluss 112c doppelstabförmig ausgebildet.
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In Figur 11 sind die Standfüße 104 gezeigt. Insgesamt sind hier neun Standfüße 104 dargestellt. Jeweils drei Standfüße 104 sind in Reihe angeordnet und über zwei Verbindungselemente 106 miteinander in dauerhafter Verbindung. Zur zusätzlichen Stabilisierung und zur Gewichtseinsparung weisen die Verbindungselemente 106 abschnittsweise eine Rippenstruktur auf. Zudem ist dargestellt, dass die Standfüße 104 der mittleren Reihe eine flächenmäßig größeren Querschnitt aufweisen, als die Standfüße 104 der beiden Außenreihen. Alle gezeigten Standfüße 104 sind als Hohlkörper ausgebildet und weisen innenliegende Streben 115 auf. Hierdurch wird Stabilität erzeugt, aber Gewicht eingespart.
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Weiterhin sind Fixierungsöffnungen 117 vorgesehen. Über diese kann das darauf anordenbare Verstärkungselement 112 aus Figur 10 vorteilhaft mit den Standfüßen 104 gekoppelt, beispielsweise verschraubt werden.
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Die Standfüße 104 bilden über die Streben 115 sowie über ihre Wandung zahlreiche Durchlassöffnungen 119 auf. In diese Durchlassöffnungen 119 kann das Verstärkungselement aus Figur 10 zumindest teilweise mit seinen Längs- und/oder Querelemente (nicht gezeigt) eingeführt werden. Vorteilhaft sind die Durchlassöffnungen U-förmig ausgebildet. Sie bieten ausreichend Sicherheit gegen ein unerwünschtes Verrutschen und Halten das Verstärkungselement in Position.
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In Figur 12 ist die zusammengesetzte Lager- und/oder Transportvorrichtung 100 gezeigt, welche ein Verstärkungselement 112 (Figur 10) und die Standfüße 104 aus Figur 11 aufweist. Der doppelstabförmige Rand 112c verläuft umfangsseitig durch die Durchlassöffnungen 119 der Standfüße 104. Zugleich verlaufen ein Teil der Querelemente 112b und der Längselemente 112a ebenfalls durch Durchlassöffnungen 119 zur Stabilisierung und Fixierung. Das Verstärkungselement 112 bildet hier die Güterträgeroberfläche 108 aus. Hiervon abgewandt, in Richtung nach unten der Standfüße, ist die Trägerunterseite 110.
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In Figur 13 ist eine perspektivische Unteransicht der Lager- und/oder Transportvorrichtung aus Figur 12 gezeigt. Hier ist die Trägerunterseite 110 dargestellt. Die Verbindungselemente 106 können vorteilhaft weitere Öffnungen 123 aufweisen. Hierdurch kann, beispielsweise bei Regen, Wasser abgeführt werden. Gleiches gilt für die Standfläche 121 der Standfüße 104. Für eine besonders hohe Stabilität gegen Durchhängen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das Verstärkungselement 112 als Doppellage auszubilden. Besonders vorteilhaft ist das Verstärkungselement 112 aus Rundstäben aus Metall ausgebildet. Diese sind vorteilhaft miteinander verschweißt, um ausreichend stabil zu sein.
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Obwohl die Erfindung im Detail durch die vorteilhaften Ausführungsbeispiele näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt. Andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen. Insbesondere beschränkt sich die Erfindung nicht auf die nachfolgend angegebenen Merkmalskombinationen, sondern es können auch für den Fachmann offensichtlich ausführbare andere Kombinationen und Teilkombinationen aus den offenbarten Merkmalen gebildet werden.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Lager- und/oder Transportvorrichtung
- 2
- Trägerelement
- 4
- Standfuß
- 6
- Verbindungselement
- 8
- Güterträgeroberseite
- 10
- Trägerunterseite
- 12
- Verstärkungselemente
- 13
- Standfußoberfläche
- 14
- Vorsprung
- 16
- Vorsprung
- 18
- Vorsprung
- 20
- Vorsprung
- 22
- Vorsprung
- 24
- Vorsprung
- 26
- Vorsprung
- 28
- Vorsprung
- 30
- Kanal
- 32
- Kanal
- 34
- Kopplungsfläche
- 36
- Vorsprung
- 38
- Vorsprung
- 40
- Vorsprung
- 42
- Vorsprung
- 44
- Vorsprung
- 46
- Kanal
- 48
- Kanal
- 50
- Kanal
- 52
- Kanal
- 54
- Kanal
- 100
- Lager- und/oder Transportvorrichtung
- 112
- Verstärkungselement
- 112a
- Längselement
- 112b
- Querelement
- 112c
- doppelstabförmiger Rand
- 115
- Streben
- 117
- Fixierungsöffnung
- 119
- Durchlassöffnung
- 121
- Standfläche Standfuß
- 123
- Öffnung