EP4732821A1 - Badevorrichtung - Google Patents

Badevorrichtung

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EP4732821A1
EP4732821A1 EP25192049.2A EP25192049A EP4732821A1 EP 4732821 A1 EP4732821 A1 EP 4732821A1 EP 25192049 A EP25192049 A EP 25192049A EP 4732821 A1 EP4732821 A1 EP 4732821A1
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EP
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chlorination
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EP25192049.2A
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Heinrich Unbescheiden
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Unbescheiden GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Badevorrichtung (10) mit einer Wanne (12), die einen nach oben offenen, einen Aufnahmeraum (16) für Wasser begrenzenden und eine Liege- oder Sitzfläche (20) an seinem Wannenboden (18) aufweisenden Wannenkörper (14) aufweist, mit einer Kühleinrichtung (30) zum Abkühlen des Wassers unter die Umgebungstemperatur, mit einer Chloriereinrichtung (32) zum Zusetzen von Chlor in das Wasser, mit einem Leitungssystem (34) zum Ableiten des Wassers aus der Wanne (12), zum Zuführen des Wassers zur Kühleinrichtung (30) und zur Chloriereinrichtung (32) und zum Wiedereinleiten des Wassers in die Wanne (12) und mit einer Pumpe (36) zur Förderung des Wassers durch das Leitungssystem (34).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Badevorrichtung, mit der Kaltwasserbäder durchgeführt werden können.
  • Solche Badevorrichtungen kommen beispielsweise in Saunabereichen zum Einsatz. Badegäste, die aufgewärmt aus der Sauna kommen, sollten sich anschließend abkühlen, um den gewünschten Effekt zur Stärkung ihres Immunsystems zu erzielen. Dies erfolgt regelmäßig mittels einer kalten Dusche oder mittels eines kalten Tauchbads. Bei Tauchbädern, die in speziellen Kaltwasserwannen durchgeführt werden, besteht häufig das Problem, dass das Wasser in der Wanne verkeimt. Zwar sind die Badegäste angehalten, vor dem Benutzen der Kaltwasserwanne zu duschen, um den Schweiß abzuspülen. Diese Regel wird aber von vielen Badegästen nicht befolgt. Das Problem der Verkeimung wird bei bekannten Kaltwasserwannen dadurch gelöst, dass das Wasser aus der Wanne abgeleitet, mittels UV-Licht desinfiziert und anschließend zurück in die Wanne geleitet wird. Dort wird es sofort mit bereits verkeimtem Wasser vermischt, so dass die Sterilisierung nicht nachhaltig ist. Zudem können sich Keime in die Leitung ausbreiten, durch die das Wasser von der UV-Desinfektionseinrichtung in die Wanne zurück geleitet wird.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Badevorrichtung der eingangs genannten Art derart auszubilden, dass die Verkeimung des Wassers reduziert wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Badevorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, durch die Chlorierung des Wassers ein Depot an Chlor im Wasser zu schaffen, das auch dann noch sterilisierend wirkt, wenn das mit Chlor versetzte Wasser mit in der Wanne befindlichem verkeimtem Wasser gemischt wird. Auf diese Weise ist es möglich, das Depot an Chlor im Wasser der Wanne stetig aufzufüllen, so dass die Verkeimung des Wassers zuverlässig begrenzt wird.
  • Vorzugsweise wird das Wasser im oberen Bereich des Wannenkörpers, zweckmäßig im Bereich der Wasseroberfläche, abgeleitet und im unteren Bereich des Wassers, durch den Wannenboden oder knapp oberhalb des Wannenbodens, wieder eingeleitet. Durch das Strömen des Wassers in einem Kreislauf, der die Einleitung am Wannenboden und die Ausleitung an der Wasseroberfläche umfasst, werden Toträume, in denen keine Strömung stattfindet, weitgehend reduziert. Dies wird dadurch erreicht, dass die Wanne zweckmäßig mindestens eine Ableitöffnung zum Ableiten des Wassers in das Leitungssystem und mindestens eine Einleitöffnung zum Wiedereinleiten des Wassers aus dem Leitungssystem in den Aufnahmeraum aufweist und dass jede der Ableitöffnungen in einer größeren Höhe über dem Wannenboden angeordnet ist als jede der Einleitöffnungen.
  • Es wird bevorzugt, dass das Leitungssystem eine aus der mindestens einen Ableitöffnung abzweigende, sich an einer ersten Verzweigungsstelle in eine zur Kühleinrichtung führende erste Leitung und eine zur Chloriereinrichtung führende zweite Leitung verzweigende Ableitung und eine von einer zweiten Verzweigungsstelle, an der die erste und die zweite Leitung zusammengeführt werden, zu der mindestens einen Einleitöffnung verlaufende Zuleitung aufweist. Das aus der Wanne abgeleitete Wasser wird dann in zwei Ströme getrennt, wobei der eine gekühlt und der andere chloriert wird. Beide Ströme werden an der zweiten Verzweigungsstelle wieder zusammengeführt und in die Wanne eingeleitet. Das durch die zweite Leitung fließende Wasser wird dann in der Chloriereinrichtung mit einer solchen Menge an Chlor versehen, dass das Chlor auch ausreicht, das Wasser aus der ersten Leitung mit zu desinfizieren. Es ist jedoch auch möglich, dass das Leitungssystem eine das Wasser nacheinander der Kühleinrichtung und der Chloriereinrichtung zuleitende Leitung aufweist. Der gesamte Strom des durch das Leitungssystem fließenden Wassers wird dann entweder zuerst gekühlt und dann chloriert oder umgekehrt. In beiden Fällen wird bevorzugt, dass die Pumpe in Fließrichtung vor der Kühleinrichtung und der Chloriereinrichtung angeordnet ist.
  • Die Chloriereinrichtung weist zweckmäßig eine Messeinheit zum Messen des pH-Werts des Wassers nach dem Zusetzen von Chlor und eine pH-Absenkeinheit zum Absenken des pH-Werts des Wassers auf. Durch das Zusetzen von Chlor steigt der pH-Wert an, und durch Zusetzen eines pH-Senkers in der pH-Absenkeinheit kann der pH-Wert wieder auf einen gewünschten Wert eingestellt werden.
  • Zweckmäßig ist an der Wanne eine Armatur zum Einleiten von Leitungswasser angeordnet. Diese Armatur wird regelmäßig zur Erstbefüllung der Wanne genutzt sowie zum Nachfüllen von Wasser, das durch Verdunstung oder Anhaftung an den Badegästen bei deren Aussteigen aus der Wanne verlorengeht. Zweckmäßig ist in der Wanne mindestens ein Temperatursensor zur Messung der Wassertemperatur angeordnet, und die Kühleinrichtung weist eine Steuereinheit zur Einstellung der Temperatur des Wassers in Abhängigkeit von den Messwerten des mindestens einen Temperatursensors auf. Auf diese Weise kann die Wassertemperatur auf einen gewünschten Wert eingestellt werden. Es wird bevorzugt, dass der Wannenkörper und/oder das Leitungssystem zumindest teilweise thermisch isoliert sind, so dass die Erwärmung des im Aufnahmeraum der Wanne befindlichen Wassers verlangsamt wird. Die Kühleinrichtung ist zweckmäßig in einem Gehäuse aufgenommen, welches als Trittstufe neben der Wanne angeordnet ist. Sie kann dann als Einstiegshilfe für Badegäste genutzt werden. Auch die Chloriereinrichtung kann im Gehäuse aufgenommen sein. Zweckmäßig ist eine Beleuchtungseinrichtung zur Beleuchtung des Aufnahmeraums vorgesehen, die mehrere im Wannenkörper angeordnete Leuchtmittel aufweist. Dabei werden kalte Farbtöne wie blau oder hellgrün bevorzugt, da sie optisch eine niedrige Wassertemperatur signalisieren. Der Wannenkörper kann zudem mit Handgriffen versehen sein. Zweckmäßig weist der Wannenkörper auf jeder Seite der Liege- oder Sitzfläche eine Armauflagefläche auf, wobei sich die Armauflageflächen in einer Längsrichtung des Wannenkörpers schräg vom Wannenboden weg nach oben erstrecken. Dadurch wird nicht nur eine bequeme Ablage der Arme ermöglicht, sondern es wird auch ein optischer Effekt erzielt, der die Wasseroberfläche größer erscheinen lässt, wenn die Armauflage vollständig vom Wasser bedeckt ist.
  • Der Wannenkörper weist zweckmäßig an der Liege- oder Sitzfläche eine rutschhemmende Beschichtung auf. Diese wird bevorzugt dadurch hergestellt, dass die Liege- oder Sitzfläche durch Beschichtung einer Oberfläche aus Acrylglas mit einer Schicht eines Klebstoffs auf Acrylbasis, Einbettung von Partikeln eines wasserlöslichen Materials wie beispielsweise Zucker in die Klebstoffschicht vor deren Aushärten und Auflösen des wasserlöslichen Materials aus der Klebstoffschicht in Wasser nach dem Aushärten der Klebstoffschicht gebildet wird. Eine solche Oberfläche ist gegenüber einer Oberfläche aus Acrylglas (PMMA) wesentlich rauer und daher rutschhemmend. Für die Desinfektion nachteilige Hohlräume in der Liege- oder Sitzfläche werden aber vermieden.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen.
  • Fig. 1
    eine Badevorrichtung in perspektivischer Ansicht und
    Fig. 2
    ein Blockdiagramm der Badevorrichtung gemäß Fig. 1.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Badevorrichtung 10 weist eine Wanne 12 mit einem Wannenkörper 14 auf, der einen nach oben offenen Aufnahmeraum 16 für Wasser begrenzt. Der Wannenkörper 14 weist an einem Wannenboden 18 eine Liege- oder Sitzfläche 20 für einen Badegast auf. An einer Fußseite 22 des Wannenkörpers 14 weist die Wanne 12 eine Armatur 24 zum Einleiten von Leitungswasser auf. Links und rechts der Liege- oder Sitzfläche 20 erstreckt sich jeweils eine Armauflagefläche 26 in einer von einer Kopfseite 28 des Wannenkörpers 14 zur Fußseite 22 verlaufenden Längsrichtung, die gegenüber der Liege- oder Sitzfläche 20 geneigt ist und von der Kopfseite 28 zur Fußseite 22 ansteigt. Die Liege- oder Sitzfläche 20 weist eine rutschhemmende Beschichtung auf, die dadurch hergestellt wird, dass auf den Wannenboden 18 aus Acrylglas (PMMA) ein Klebstoff auf Acrylbasis aufgetragen wird, welcher vor seinem Aushärten mit Zuckerteilchen bestreut wird. Nach dem Aushärten des Klebstoffs werden die Zuckerteilchen mittels Wasser aus der Klebstoffschicht herausgelöst und abgespült, so dass eine raue Oberfläche zurückbleibt.
  • Die Badevorrichtung 10 weist zudem eine Kühleinrichtung 30 und eine Chloriereinrichtung 32 auf, denen das Wasser aus dem Aufnahmeraum 16 mittels eines Leitungssystems 34 zugeführt wird und von denen das Wasser mittels des Leitungssystems 34 wieder in den Aufnahmeraum 16 eingeleitet wird. Eine Pumpe 36 pumpt das Wasser durch das Leitungssystem 34. Das Ableiten des Wassers aus dem Aufnahmeraum 16 erfolgt an mindestens einer Ableitöffnung 38 der Wanne 12, und das Wiedereinleiten des Wassers aus dem Leitungssystem 34 in den Aufnahmeraum 16 erfolgt an mindestens einer Einleitöffnung 40 der Wanne 12. Dabei ist jede der Ableitöffnungen 38 in einer größeren Höhe über dem Wannenboden 18 bzw. über der Liege- oder Sitzfläche 20 angeordnet als jede der Einleitöffnungen 40.
  • Das Leitungssystem 34 weist eine aus der mindestens einen Ableitöffnung 38 führende Ableitung 42 auf, die zur Pumpe 36 führt. In Strömungsrichtung nach der Pumpe 36 ist eine erste Verzweigungsstelle 44 angeordnet, in der eine Verzweigung in eine zur Kühleinrichtung 30 führende erste Leitung 46 und in eine zur Chloriereinrichtung 32 führende zweite Leitung 48 erfolgt. Die erste Leitung 46 und die zweite Leitung 48 werden an einer zweiten Verzweigungsstelle 50 wieder zusammengeführt, von der aus eine Zuleitung 52 zur mindestens einen Einleitöffnung 40 verläuft. Im Leitungssystem 34 sind zudem mehrere Sperrventile 54 angeordnet, beispielsweise um Wasser aus dem Aufnahmeraum 16 in eine Abwasserleitung 56 abfließen lassen zu können. Die Kühleinrichtung 30 und die Chloriereinrichtung 32 sind in einem Gehäuse 58 aufgenommen, das fest, aber lösbar mit der Wanne 12 verbunden ist und von Badegästen als Trittstufe bzw. Einstiegshilfe in die Wanne 12 genutzt werden kann. Die Chloriereinrichtung 32 weist eine in der Zeichnung nicht dargestellte Messeinheit für den pH-Wert sowie eine pH-Absenkeinheit auf, mit der durch Zugabe eines sauren Mediums der pH-Wert abgesenkt werden kann, wenn er durch die Chlorierung zu stark angestiegen ist. Des Weiteren weist die Kühleinrichtung 30 einen in der Zeichnung nicht dargestellten Temperatursensor und eine Steuereinheit auf, die die Kühlung des Wassers in Abhängigkeit der Messwerte des Temperatursensors steuert. Schließlich ist eine in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellte Beleuchtungseinrichtung vorgesehen, die Leuchtmittel aufweist, welche den Aufnahmeraum 16 beleuchten.
  • Die Ausbildung der Badevorrichtung 10 orientiert sich an den Vorgaben der DIN 19643 Teil 1. Da sie eine Wassertiefe von weniger als 1,10 m aufweist, fällt sie aber nicht in den Geltungsbereich der Norm. Der Aufbau der Badevorrichtung 10 sieht eine Chlorierung des Wassers vor, das Ableiten des durch einen Badegast verdrängten Wassers und Ersetzen mit Füllwasser ist aber nicht zwingend vorgesehen, wenngleich es auch möglich sein soll, dass die Badevorrichtung 10 diesen Aspekt der Norm erfüllt.
  • Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten: Die Erfindung betrifft eine Badevorrichtung 10 mit einer Wanne 12, die einen nach oben offenen, einen Aufnahmeraum 16 für Wasser begrenzenden und eine Liege- oder Sitzfläche 20 an seinem Wannenboden 18 aufweisenden Wannenkörper 14 aufweist, mit einer Kühleinrichtung 30 zum Abkühlen des Wassers unter die Umgebungstemperatur, mit einer Chloriereinrichtung 32 zum Zusetzen von Chlor in das Wasser, mit einem Leitungssystem 34 zum Ableiten des Wassers aus der Wanne 12, zum Zuführen des Wassers zur Kühleinrichtung 30 und zur Chloriereinrichtung 32 und zum Wiedereinleiten des Wassers in die Wanne 12 und mit einer Pumpe 36 zur Förderung des Wassers durch das Leitungssystem 34.

Claims (15)

  1. Badevorrichtung mit einer Wanne (12), die einen nach oben offenen, einen Aufnahmeraum (16) für Wasser begrenzenden und eine Liege- oder Sitzfläche (20) an seinem Wannenboden (18) aufweisenden Wannenkörper (14) aufweist, mit einer Kühleinrichtung (30) zum Abkühlen des Wassers unter die Umgebungstemperatur, mit einer Chloriereinrichtung (32) zum Zusetzen von Chlor in das Wasser, mit einem Leitungssystem (34) zum Ableiten des Wassers aus der Wanne (12), zum Zuführen des Wassers zur Kühleinrichtung (30) und zur Chloriereinrichtung (32) und zum Wiedereinleiten des Wassers in die Wanne (12) und mit einer Pumpe (36) zur Förderung des Wassers durch das Leitungssystem (34).
  2. Badevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanne (12) mindestens eine Ableitöffnung (38) zum Ableiten des Wassers in das Leitungssystem (34) und mindestens eine Einleitöffnung (40) zum Wiedereinleiten des Wassers aus dem Leitungssystem (34) in den Aufnahmeraum (16) aufweist und dass jede der Ableitöffnungen (38) in einer größeren Höhe über dem Wannenboden (18) angeordnet ist als jede der Einleitöffnungen (40).
  3. Badevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungssystem (34) eine aus der mindestens einen Ableitöffnung (38) abzweigende, sich an einer ersten Verzweigungsstell (44) in eine zur Kühleinrichtung (30) führende erste Leitung (46) und eine zur Chloriereinrichtung (32) führende zweite Leitung (48) verzweigende Ableitung (42) und eine von einer zweiten Verzweigungsstelle (50), an der die erste und die zweite Leitung (46, 48) zusammengeführt werden, zu der mindestens einen Einleitöffnung (40) verlaufende Zuleitung (52) aufweist.
  4. Badevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungssystem (34) eine das Wasser nacheinander der Kühleinrichtung (30) und der Chloriereinrichtung (32) zuleitende Leitung aufweist.
  5. Badevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (36) in Fließrichtung vor der Kühleinrichtung (30) und der Chloriereinrichtung (32) angeordnet ist.
  6. Badevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Chloriereinrichtung (30) eine Messeinheit zum Messen des pH-Werts des Wasser nach dem Zusetzen von Chlor und eine pH-Absenkeinheit zum Absenken des pH-Werts des Wassers aufweist.
  7. Badevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Wanne (12) eine Armatur (24) zum Einleiten von Leitungswasser angeordnet ist.
  8. Badevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wanne (12) mindestens ein Temperatursensor zur Messung der Wassertemperatur angeordnet ist und dass die Kühleinrichtung eine Steuereinheit zur Einstellung der Temperatur des Wassers in Abhängigkeit von den Messwerten des mindestens einen Temperatursensors aufweist.
  9. Badevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wannenkörper (14) und/oder das Leitungssystem (34) zumindest teilweise thermisch isoliert sind.
  10. Badevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühleinrichtung in einem Gehäuse (58) aufgenommen ist, welches als Trittstufe neben der Wanne (12) angeordnet und vorzugsweise mit dieser fest verbunden ist.
  11. Badevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Beleuchtungseinrichtung zur Beleuchtung des Aufnahmeraums (16), die mehrere im Wannenkörper (14) angeordnete Leuchtmittel aufweist.
  12. Badevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wannenkörper (14) auf jeder Seite der Liege- oder Sitzfläche (20) eine Armauflagefläche (26) aufweist, wobei sich die Armauflageflächen (26) in einer Längsrichtung des Wannenkörpers (14) schräg vom Wannenboden (18) weg nach oben erstrecken und/oder dass der Wannenkörper (14) an der Liege- oder Sitzfläche (20) eine rutschhemmende Beschichtung aufweist.
  13. Badevorrichtung nach Anspruch 12, wobei der Wannenkörper (14) an der Liege- oder Sitzfläche (20) eine rutschhemmende Beschichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Liege- oder Sitzfläche (20) durch Beschichtung einer Oberfläche aus Acrylglas mit einer Schicht eines Klebstoffs auf Acrylbasis, Einbettung von Partikeln eines wasserlöslichen Materials, insbesondere von Zucker, in die Klebstoffschicht vor deren Aushärten und Herauslösen des wasserlöslichen Materials aus der Klebstoffschicht mittels Wasser nach dem Aushärten der Klebstoffschicht gebildet ist.
  14. Verfahren zum Betrieb einer Badevorrichtung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Aufnahmeraum (16) der Wanne (12) mit Leitungswasser befüllt wird, wobei mittels der Pumpe (36) Wasser aus dem Aufnahmeraum (16) über das Leitungssystem (34) der Kühleinrichtung (30) und der Chloriereinrichtung (32) zugeleitet und durch die Kühleinrichtung (30) auf eine Temperatur abgekühlt wird, die unter der Umgebungstemperatur liegt, und durch die Chloriereinrichtung (32) mit Chlor versetzt wird und wobei das abgekühlte und mit Chor versetzte Wasser wieder in den Aufnahmeraum (16) eingeleitet wird.
  15. Verfahren zur Herstellung einer Wanne, insbesondere einer Wanne (12) für eine Badevorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei ein Wannenkörper (14) mit einem nach oben offenen Aufnahmeraum (16) für Wasser und einem eine Liege- oder Sitzfläche (20) aus Acrylglas aufweisenden Wannenboden (18) bereitgestellt wird, wobei die Liege- oder Sitzfläche (20) unter Ausbildung einer Klebstoffschicht mit einem Klebstoff auf Acrylbasis beschichtet wird, wobei die Klebstoffschicht vor dem Aushärten mit Partikeln eines wasserlöslichen Materials, insbesondere mit Zucker, bestreut wird und wobei das wasserlösliche Material nach dem Aushärten der Klebstoffschicht mittels Beaufschlagung durch Wasser aufgelöst und entfernt wird.
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