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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Primärpackmittel-Halterung (im Folgenden abgekürzt mit PH) zum Ausrichten eines Primärpackmittels (im Folgenden abgekürzt mit PM), z.B. einer Spritze, Kartusche oder Phiole, entlang seiner Längsachse relativ zu einer ersten Anlagenachse und relativ zu einer Positionierungsachse der PH, und zum Halten des PMs in einer definierten Position, wobei die PH mindestens eine Aufnahmeeinrichtung mit mindestens einer Positionierungs-Kontaktfläche (im Folgenden abgekürzt mit PKF) und mindestens einer Ausricht-Kontaktfläche (im Folgenden abgekürzt mit AKF) aufweist, wobei die PKF und die AKF mit der Außenfläche eines in der PH aufzunehmenden PMs in Kontakt bringbar sind. Die PH kann Teil einer Anordnung sein, umfassend eine Führungsschiene (im Folgenden abgekürzt mit FS) und mindestens eine PH, wobei die Anordnung ferner insbesondere eine Verschlussvorrichtung zum Verschließen eines PMs umfassen kann. In einem zugehörigen Verfahren kann diese Anordnung Teil einer Abfüll-Anlage sein, in welcher in ein vorgefülltes PM - insbesondere kann das PM ein mit einer Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung vorgefülltes PM sein, z.B. eine vorgefüllte Spritze, vorgefüllte Kartusche oder vorgefüllte Phiole - ein Verschlussbauteil, insbesondere ein Stopfen, an einer vordefinierten Position im Aufnahmevolumen des PM eingesetzt werden kann, um das PM zu verschließen, wobei insbesondere ein vordefinierter Luftraum zwischen der Zusammensetzung und dem PM gebildet werden kann.
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Im Stand der Technik werden Halterungen für Primärpackmittel, z.B. für Spritzen von verschiedenen Anbietern, angeboten. Diese sind aus verschiedenen Bauteilen zusammengesetzt, die die Spritze am Spritzenkörper umfassen und einklemmen können, sodass die Spritze in einer Anlage zum Abfüllen und zur Stopfensetzung positioniert werden kann. Solche Halterungen sind mit verschiedenen Abfüllanlagen kombinierbar und werden in der Regel in Bezug auf die Anordnung in der Abfüllanlage mit dieser abgestimmt. Die Halterung für das Primärpackmittel (synonym Primärpackmittel-Halterung) selbst kann auf verschiedene Geometrien von Primärpackmitteln, wie z.B. Spritzen, Phiolen und Kartuschen, adaptiert werden, sodass diese in der Halterung aufgenommen werden können und anschließend in der Halterung und mit dieser Halterung in einer weiteren Anordnung, Vorrichtung und/oder Anlage aufgenommen werden können. Diese Halterungen, Anordnungen, Vorrichtungen und/oder Anlagen sind in der Regel für eine automatisierte Abfüllung und für ein automatisiertes Verschließen der Primärpackmittel geeignet und vorgesehen.
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Diese Halterungen müssen beim Verschließen, insbesondere bei der Stopfensetzung, genau ausgerichtet sein, um ein ordnungsgemäßes Verschließen des PMs mit dem VB zu gewährleisten.
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Die Toleranz hängt von der Kombination aus VB und PM ab und kann insbesondere die Anforderung haben, auf zehntel Millimeter genau ausgerichtet zu sein (z.B. beim Einsetzen eines Stopfens in eine Spritze). Bei einigen Halterungen müssen/können die Schrauben der Transporteinheit, in die die Primärpackmittel-Halterung zur Aufnahme/Befestigung eingesetzt wird, unterschiedlich fest angezogen werden. Dabei kann sich die Primärpackmittel-Halterung bereits aus ihrer eigentlichen Soll-Position heraus verlagern, insbesondere nach oben/unten (vertikal) verschieben/verrutschen oder verkippen oder verdrehen. Ebenfalls kann sich die gesamte Halterung nach links/rechts verschieben bzw. verrutschen, was einen Einfluss auf die Positionierung und Ausrichtung des PMs, insbesondere auf die Zentrierung einer Spritze hat. Ist die Position und/oder die Ausrichtung nicht korrekt und/oder das PM (gilt insbesondere für eine Spritze) nur geringfügig versetzt zum Setzrohr angeordnet oder schief zum Setzrohr in der Halterung positioniert, kann es beim Einsetzen des Verschlussbauteils in das PM, insbesondere beim Einsetzen des Stopfens in die Spritze, zu Vakuumverlust oder anderen unerwünschten Effekten kommen. Das kann dazu führen, dass das Verschlussbauteil nicht korrekt platziert wird, z.B. der eingesetzte Stopfen in der Spritze nicht an der richtigen Position eingebracht wird. Die Position des Verschlussbauteils im/am PM, insbesondere die Stopfenposition, in der Spritze, Kartusche, Karpule oder Phiole, stimmt nicht. Weiterhin ist die Dichtigkeit und damit die Sterilität unter Umständen beeinträchtigt, was die Patientensicherheit gefährden kann.
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Die fehlerhaft verschlossenen, mit einer Formulierung, die eine Zusammensetzung enthält, hergestellten und befüllten Spritzenkörper müssen entsorgt werden, weil diese nicht den Qualitätskriterien entsprechen. Je nach (Verschlussbauteil-/Stopfen-)Charge und Ausrichtung können dabei Reject-Raten von bis zu 30 % auftreten. Dies führt zu einer gravierenden finanziellen Belastung. Die abgefüllte Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung sowie das Material für die Verpackung und die Herstellungskosten summieren sich zu einer enormen Belastung auf. Hinzu kommen die Kosten für eine fachgerechte Entsorgung der minderwertigen befüllten und hergestellten, insbesondere fehlerhaft verschlossenen, Spritzenkörper.
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Um diese Verluste zu minimieren, wurden vorliegend die Primärpackmittel-Halterung sowie das Verfahren zum Stopfen-Setzen bzw. das Setzen des Stopfens (Stopfensetzung) an einer vordefinierten Position in einem Primärpackmittel wie einer Spritze, einer Phiole oder einer Kartusche - insbesondere als Teil des Herstellprozesses - optimiert und robuster gemacht. Mit der technischen Lösung der vorliegenden Erfindung wird die Ausrichtung der Verschlussvorrichtung (im Folgenden abgekürzt mit VV) - des Setzrohrs/Stößels - zur Längsachse des Primärpackmittels beziehungsweise umgekehrt die Ausrichtung des Primärpackmittels mit seiner Längsachse zur Setzrohr/Stößel/der Verschlussvorrichtung - insbesondere für ein Primärpackmittel in Form einer Spritze - perfektioniert und sichergestellt, dass die Ausrichtung unabhängig der durchführenden Person jedes Mal gleich und korrekt ausgeführt wird.
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Daher ist ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Primärpackmittel-Halterung zur Aufnahme eines Primärpackmittels (PM), wobei die Primärpackmittel-Halterung (PH) zur Aufnahme eines Primärpackmittels (PM) ausgebildet ist, das eine Außenfläche und ein sich zumindest teilweise entlang einer Längsachse erstreckendes Aufnahmevolumen mit wenigstens einer ersten Öffnung aufweist, wobei die erste Öffnung des Aufnahmevolumens des Primärpackmittels (PM) mittels eines Verschlussbauteils verschließbar ist, welches entlang der Längsachse des Aufnahmevolumens in die erste Öffnung einsetzbar ist/eingesetzt wird, wobei die Primärpackmittel-Halterung zur Anordnung in einer Anlage zum Verschließen des Primärpackmittels ausgebildet ist, wobei die Primärpackmittel-Halterung (PH) eine erste Positionierungsachse aufweist und dazu ausgebildet ist, das Primärpackmittel mit einer definierten Position entlang der ersten Positionierungsachse und mit einer definierten Ausrichtung der Längsachse des Aufnahmevolumens des Primärpackmittels (PM) in der Primärpackmittel-Halterung relativ zu der ersten Positionierungsachse aufzunehmen, wobei die Primärpackmittel-Halterung mindestens eine Aufnahmeeinrichtung aufweist und die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme des Primärpackmittels in der Primärpackmittel-Halterung an der definierten Position entlang der ersten Positionierungsachse mindestens eine erste PKF aufweist und zur Aufnahme des Primärpackmittels mit einer definierten Ausrichtung der Längsachse des Aufnahmevolumens relativ zu der ersten Positionierungsachse in der Primärpackmittel-Halterung mindestens eine AKF, wobei die erste Positionierungs-Kontaktfläche mit einem ersten Abschnitt der Außenfläche eines von der Primärpackmittel-Halterung aufzunehmenden Primärpackmittels in Kontakt bringbar ist/gebracht werden kann, insbesondere flächig, und wobei die mindestens eine AKF mit einem zweiten Abschnitt der Außenfläche eines von der Primärpackmittel-Halterung aufzunehmenden Primärpackmittels in Kontakt bringbar ist/gebracht werden kann, insbesondere flächig.
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Nach einer Ausführungsform des erstes Aspekts der vorliegenden Erfindung ist die PH (Primärpackmittel-Halterung) zur Aufnahme von Primärpackmitteln wie z.B. einer Spritze, Kartusche oder Phiole vorgesehen (für Beispiele von Primärpackmitteln siehe Fig. 14a-14g), wobei die PH insbesondere zur Aufnahme eines Primärpackmittels wie einer Spritze, Kartusche oder Phiole ausgebildet ist, das eine Außenfläche und ein sich zumindest teilweise entlang einer Längsachse erstreckendes Aufnahmevolumen, insbesondere in einem Bereich von 0,2 bis 200 ml mit wenigstens einer ersten Öffnung aufweist, wobei die erste Öffnung des Aufnahmevolumens des Primärpackmittels, insbesondere der Spritze, Kartusche oder Phiole, mittels eines für das Primärpackmittel, z.B. die Spritze, Kartusche oder Phiole, geeigneten Verschlussbauteils, z.B. eines Stopfens, verschließbar ist, wobei das Verschlussbauteil entlang der Längsachse des Aufnahmevolumens in die erste Öffnung einsetzbar ist/eingesetzt wird, wobei die PH zur Anordnung in einer Anlage zum Verschließen der Spritze, Kartusche oder Phiole ausgebildet ist, wobei die PH eine erste Positionierungsachse aufweist und dazu ausgebildet ist, das Primärpackmittel mit einer definierten Position entlang der ersten Positionierungsachse und mit einer definierten Ausrichtung der Längsachse des Aufnahmevolumens der Spritze, Kartusche oder Phiole in der PH relativ zu der ersten Positionierungsachse aufzunehmen, wobei die PH mindestens eine Aufnahmeeinrichtung aufweist und die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung (Clip, Haltearm, Greifarm, Steg usw.) zur Aufnahme des Primärpackmittels in der PH an der definierten Position entlang der ersten Positionierungsachse mindestens eine erste PKF aufweist - z.B. eine (Innen)fläche eines Clips, Haltearms, Greifarms, Stegs, Auflagefläche eines Clips oder dergleichen, auf welcher der Flansch der Spritze aufliegen kann - und zur Aufnahme des Primärpackmittels (z.B. einer Spritze, Kartusche oder Phiole) mit einer definierten Ausrichtung der Längsachse des Aufnahmevolumens relativ zu der ersten Positionierungsachse (Z) in der PH mindestens eine AKF - z.B. einen Haltearm, Clip oder jede geeignete Fläche davon, welche das Primärpackmittel, z.B. eine Spritze, Kartusche oder Phiole, in die gewünschte Position ausrichten kann - wobei die erste PKF mit einem ersten Abschnitt der Außenfläche - z.B. der Unterseite eines Flansches oder Randes des Primärpackmittels, z.B. von der Spritze oder der Kartusche - eines von der PH aufzunehmenden Primärpackmittels (Spritze, Kartusche oder Phiole oder dergleichen) in Kontakt bringbar ist/gebracht werden kann, insbesondere flächig, und wobei die mindestens eine AKF mit einem zweiten Abschnitt der Außenfläche - z.B. einem Teil der äußeren Mantelfläche des Primärpackmittels (Spritze/Kartusche/Phiole etc.) - eines von der PH aufzunehmenden Primärpackmittels (Spritze, Kartusche oder Phiole oder dergleichen) in Kontakt bringbar ist/gebracht werden kann, insbesondere flächig.
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Eine erfindungsgemäße Primärpackmittel-Halterung ermöglicht eine definierte Position des Packmittels entlang einer ersten Achse in einer Anlage (insbesondere entlang einer ersten Anlagenachse) und eine Ausrichtung im Raum. Die Achse, an der die Position des Primärpackmittels (in der Anlage) ausgerichtet wird/werden kann, kann insbesondere abhängig von der Anlage, in die die PH eingebaut ist, gewählt werden, um die jeweils ordnungsgemäße Ausrichtung des PMs zu erzielen. Durch die Einbeziehung der PKF und AKF wird gleichzeitig die Position des Primärpackmittels entlang einer ersten Achse, d.h. entlang einer definierten Achse, und die Ausrichtung im Raum definiert, wobei die Achse der Anlage, entlang der die Position und zu der die Ausrichtung eines PMs definiert wird, abhängig von der jeweiligen Anlage wählbar ist. Eine PH gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht eine flexible und reproduzierbare Positionierung eines PMs in x- und/oder y-Richtung innerhalb der Anlage sowie außerdem die erforderlich Ausrichtung der Längsachse des Aufnahmevolumens des PMs zu einer gewählten Anlagenachse. Die Anlagenachse, zu welcher das PM zu positionieren und/oder auszurichten ist, kann je nach Anlagentyp und Anlagenart variieren (z.B. Abfüllung von Formulierungen enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung sein, eine Anlage zur Abfüllung von Formulierungen enthaltend eine kosmetische Zusammensetzung oder eine Anlage zur Abfüllung von Lebensmitteln -jeweils wie hierin definiert.).
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung (PH) ist die PH dazu ausgebildet, das PM derart aufzunehmen, dass es in einem ordnungsgemäß von der PH aufgenommenen Zustand mit mindestens einem ersten Abschnitt seiner Außenfläche an der mindestens einen ersten PKF anliegt und gleichzeitig mit mindestens einem zweiten Abschnitt seiner Außenfläche an der mindestens einen AKF anliegt. Dabei kann ein erster Abschnitt der Außenfläche insbesondere die Unterseite eines vollumfänglichen (d.h. vollständig umlaufenden) Flansches oder eines teilweise umlaufenden Randes in Form von Flügeln einer Spritze sein, oder die Unterseite eines Randes einer Phiole oder einer Kartusche oder jeweils ein Abschnitt oder ein Teil davon. Der zweite Abschnitt der Außenfläche kann insbesondere die Mantelfläche oder ein Abschnitt oder ein Teil der Mantelfläche eines Primärpackmittels sein, insbesondere die Mantelfläche oder ein Abschnitt oder ein Teil der Mantelfläche einer Spritze, Kartusche oder Phiole.
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Durch die Einbeziehung der mindestens einen PKF und der mindestens einen AKF wird insbesondere die technische Wirkung erzielt, dass das PM gleichzeitig entlang der ersten Positionierungsachse positioniert wird und in Flucht dieser Achse (=ordnungsgemäß) ausgerichtet wird. Die PKF hält die jeweils gewählte oder ausgerichtete Position des PMs, wobei die PKF mit mindestens einem bzw. mit einem ersten Abschnitt der Außenfläche des PMs in Kontakt steht. Durch das gegenseitige Anliegen kann wird eine damit erzielte Position gehalten werden. Diese Position wird durch die mindestens eine AKF vor, nach und/oder während dem Anlegen der PKF beeinflusst, wobei die AKF an mindestens einem weiteren bzw. an einem zweiten Abschnitt der Außenfläche des PMs anliegt und dieses ausrichtet (schiebt, drückt), d.h. eine Neigung des PMs zur ersten Anlagenachse/Positionierungsachse ausrichtet und in eine ordnungsgemäße Position bringt. Die so erzielte Position wird über die mindestens eine PKF und/oder AKF gehalten. Insbesondere ist eine Neigung der Längsachse des Primärpackmittels und/oder von der Längsachse des Aufnahmevolumens von größer gleich 0,01° (Grad) zur ersten Anlagenachse/Positionierungsachse bis kleiner gleich 2° tolerierbar, d.h. insbesondere ist eine Winkelabweichung der Ausrichtung der Längsachse des PMs relativ zur ersten Achse/der Anlagenachse innerhalb dieser Größenordnung tolerierbar, bevorzugt eine Neigung von kleiner gleich 1,9°, kleiner gleich 1,8°, kleiner gleich 1,7°, kleiner gleich 1,6°, kleiner gleich 1,5°, kleiner gleich 1,4°, kleiner gleich 1,3°, kleiner gleich 1,2°, kleiner gleich 1,1°, kleiner gleich 1,0°, kleiner gleich 0,9°, kleiner gleich 0,8°, kleiner gleich 0,7°, kleiner gleich 0,6°, kleiner gleich 0,5°, kleiner gleich 0,4°, kleiner gleich 0,3°, kleiner gleich 0,2°, kleiner gleich 0,1 °, kleiner gleich 0,09°, kleiner gleich 0,08°, kleiner gleich 0,07°, kleiner gleich 0,06°, kleiner gleich 0,05°, kleiner gleich 0,04°, kleiner gleich 0,03° oder kleiner gleich 0,02°. Dementsprechend ist in einer bevorzugten Ausgestaltung die Primärpackmittel-Halterung dazu ausgebildet, ein Primärpackmittel derart aufzunehmen, dass eine Winkelabweichung der Ausrichtung der Längsachse des PMs relativ zur ersten Achse/der Anlagenachse innerhalb eines zuvor beschriebenen, definierten Toleranzbereiches liegt.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH ist die PH dazu ausgebildet ist, das PM derart aufzunehmen, dass sich in einem ordnungsgemäß von der PH aufgenommenen Zustand des PMs die Längsachse des Aufnahmevolumens des PMs entlang der ersten Positionierungsachse der PH erstreckt.
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Durch diese Ausführungsform wird erzielt, dass die Ausrichtung des PMs in der Anlage über die PH erfolgt, wodurch das präzise Verschließen des PMs mit einem VB, insbesondere die Stopfensetzung, entlang der Längsachse des Aufnahmevolumens des PM gewährleistet wird. Somit werden bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zum (automatisierten) Verschließen mit insbesondere konstant (voreingestellten Parametern (z.B. Vakuum, Geschwindigkeit, Temperatur, VB-Material, usw., wobei ein Fachmann die Prozessparameter jeweils an das jeweilige PM anpassen und vorgeben kann, insbesondere an das vorgefüllte PM) an der VV beim Verschließen des PMs auf jedes PM und/oder VB dieselben Kräfte ausgeübt. Somit wird jedes PM desselben Typs (Geometrie, Material, Beschichtung, usw.) mit dem gleichen VB reproduzierbar gegen einen beim Einsetzen des VB in die erste Öffnung des PM reproduzierbar erzeugten Widerstand (z.B. durch die Komprimierung des VB), entlang der Längsachse des PM in das Aufnahmevolumen des PM eingesetzt. Durch diese Reproduzierbarkeit kann die Position des VBs im Aufnahmevolumen des PM besser und genauer vordefiniert werden und mittels der Verfahrens-/Prozessparameter im Verfahren zum Verschließen des PMs, verlässlich, reproduzierbar und automatisiert erfolgen. Dadurch wird ein vordefinierter Luftraum erzielt. Der vordefinierte Luftraum ist produkt- und prozess-spezifisch, kann gleich null sein. d.h. nicht vorhanden sein, in Fällen, in denen das Produkt ohne Luftraum, also das Verschlussbauteil (z.B. ein Stopfen), die flüssige Formulierung direkt berühren soll. In dem Fall ist z.B. der Stopfen in direktem Kontakt mit der insbesondere flüssigen Formulierung einer vordefinierten Viskosität, enthaltend eine Zusammensetzung, oder dieser kann in anderen Fällen einige mm bis cm Abstand zur Formulierung aufweisen, d.h. mit Abstand (und einem daraus resultierenden Luftraum) zur Formulierung eingesetzt sein. In jedem Fall findet kein (außerhalb der hierin definierten Toleranzen/Neigungen) schräges oder verkantetes Verschließen des PMs statt (z.B. Lippe des VBs abgeklemmt), bei dem das VB in eine unzulässige Position und/oder mit unzulässiger Ausrichtung im PM eingesetzt wird. Eine unzulässige Position und/oder Ausrichtung des VBs im PM kann zu einem gegebenenfalls unerwünschten Kontakt (anhängig vom vordefinierten Produkt und Prozess) der vorgefüllten Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung mit dem Material des VBs führen und zu Leckagen. Leckagen können zum einen ein Auslaufen der Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung zur Folge haben und/oder zur Kontamination der steril abgefüllten Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung mit Mikroorganismen oder dessen Bestandteile usw. führen. Eine mangelhafte Dichtigkeit kann zur Beeinträchtigung der Sterilität führen. Wenn dies detektiert wird, führt das unverzüglich zur Zerstörung und Entsorgung des Produktes. Andernfalls ist die Patientensicherheit potenziell gefährdet. Darüber hinaus kann mit einem derart (fehlerhaft) verschlossenen Primärpackmittel (z.B. einer fehlerhaft verschlossenen Spritze, Kartusche, Phiole etc.) eine ordnungsgemäße Anwendung, z.B. eine kontrollierte manuelle Abgabe der Formulierung aus einer Spritze, oder einer Kartusche, oder z.B. eine manuelle/automatisierte Abgabe aus einem Verabreichungssystem oder Injektionssystem, nicht mehr gewährleistet werden. In solchen Fällen gleitet ggf. der Stopfen nicht mehr, das Verabreichungssystemen oder Injektionssystemen kann nicht ordnungsgemäß assembliert werden oder der Mechanismus zur Abgabe ist gestört (blockiert, Fehlermeldung usw.).
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Insbesondere bei Formulierungen enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung - wie hierin definiert - ist die Einhaltung der Sterilität das wichtigste Qualitätsmerkmal des nach dem Verschließen des vorgefüllten PMs erzielten Produktes (Produkte = vorgefülltes PM, verschlossen mit VB und steril). Ebenso muss bei abgefüllten Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmittel eine Haltbarkeit unter Einhaltung der Hygienevorschriften bzw. Guten Herstellpraxis (GMP, Good Manufacturing Practice) und Konservierung als Qualitätsmerkmal eingehalten werden. Nichts anderes gilt für Kosmetika.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH ist die PH dazu ausgebildet, derart definiert in einer Anlage, insbesondere in einer Anlage umfassend eine Verschlussvorrichtung (z.B. eine Abfüll-Anlage, vorzugsweise eine aseptisch betriebene Abfüllanlage, insbesondere umfassend eine Verschlussvorrichtung) positioniert und ausgerichtet angeordnet zu werden, dass in einem ordnungsgemäß eingebauten Zustand der PH in der Anlage die erste Positionierungsachse der PH mit einer ersten Anlagenachse zusammenfällt, insbesondere mit dieser fluchtet.
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Eine solche Anlage kann insbesondere eine Abfüllanlage zum Befüllen und Verschließen des PMs sein, wobei die PH insbesondere relativ zu einer VV, die zum (automatisierten) Verschließen eines von der PH aufgenommenen PMs ausgebildet ist, korrekt positioniert und ausgerichtet werden kann.
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Hierdurch kann mit der PH erreicht werden, dass, wenn diese derart definiert in einer Anlage positioniert und ausgerichtet ist, dass die erste Positionierungsachse der PH mit der ersten Anlagenachse zusammenfällt, insbesondere mit dieser fluchtet, die Längsachse des Aufnahmevolumens eines von der PH aufgenommenen PMs mit der ersten Anlagenachse zusammenfällt.
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Die erste Anlagenachse kann dabei insbesondere mit einer linearen Bewegungsrichtung einer VV zusammenfallen, die dazu ausgebildet ist, ein VB entlang dieser Bewegungsrichtung zu verlagern, insbesondere während eines Verschließvorgangs eines PMs, wobei die erste Anlagenachse insbesondere mit einer Einsetzrichtung des VBs zusammenfallen kann, entlang derer das VB zum Verschließen eines PMs in das PM eingesetzt werden kann. In diesem Fall kann mittels einer vorbeschrieben ausgestalteten PH erreicht werden, dass, wenn diese derart definiert in einer Anlage positioniert und ausgerichtet ist, dass die erste Positionierungsachse der PH mit der ersten Anlagenachse zusammenfällt, insbesondere mit dieser fluchtet, die Längsachse des Aufnahmevolumens eines von der PH aufgenommenen PMs mit der ersten Anlagenachse zusammenfällt und damit mit der Bewegungsrichtung der Verschlussvorrichtung und insbesondere mit der Einsetzrichtung des VBs, so dass das VB korrekt in das Aufnahmevolumen eingesetzt werden kann, insbesondere präzise entlang der Längsachse des Aufnahmevolumens des PMs eingesetzt werden kann.
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In einer weiteren Ausführungsform einer Primärpackmittel-Halterung (PH) gemäß der vorliegenden Erfindung, weist die Aufnahmeeinrichtung mindestens einen ersten Haltearm (HA) mit einer Außenfläche auf, wobei sich der erste HA zumindest teilweise in einer Richtung senkrecht zur ersten Positionierungsachse erstreckt und ein Teil der Außenfläche des ersten Haltearms zumindest teilweise die erste PKF bildet.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH ist der Teil der Außenfläche des ersten Haltearms, der zumindest teilweise die erste PKF bildet, durch einen oder mehrere Abschnitte der Außenfläche des ersten Haltearms gebildet, die sich in einer Ebene senkrecht zur ersten Positionierungsachse erstrecken, insbesondere durch einen oder mehrere Abschnitte einer Oberseite des ersten Haltearms.
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In dieser Ausführungsform ist der Teil der Außenfläche des ersten Haltearms (also die zum PM gerichtete Fläche), der die erste PKF bildet, insbesondere durch einen oder mehrere Abschnitte der Außenfläche des ersten Haltearms gebildet, die sich in einer Ebene senkrecht zur ersten Positionierungsachse erstrecken, insbesondere durch einen oder mehrere Abschnitte einer Oberseite des ersten Haltearms, wobei auf der Oberseite des Halterarms das PM mit seinem Rand aufliegen kann, wobei vorzugsweise ein von der PH aufgenommenes PM wie z.B. eine Spritze, Kartusche oder Phiole, mit einer Unterseite des oberen Randes bzw. Flansches auf dieser Oberseite des Haltearms aufliegen kann. Bei Karpulen wird der Rand auch Bördelrand genannt und ist ebenso als Rand im Sinne der Erfindung geeignet, einen ersten Abschnitt der Außenfläche des PMs zu bilden und zur Positionierung zu dienen und insbesondere dazu geeignet mit der PKF einer PH in Kontakt gebracht zu werden.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH bildet wenigstens ein weiterer Abschnitt der Außenfläche des ersten Haltearmes zumindest teilweise die mindestens eine AKF. In einer Ausführungsform ist ein Abschnitt der Außenfläche des ersten Haltearms diejenige, auf der der obere Rand des PMs aufliegt und der weitere Abschnitt der Außenfläche, derjenige an dem die Mantelfläche eines PMs anliegt.
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In einer Ausführungsform vereint der eine oder weitere Abschnitt der Außenfläche des ersten und/oder zweiten Haltearmes zwei Funktionen. Die eine Funktion ist das Ausrichten des PMs und die zweite Funktion ist optional das Halten des PMs in der PH, sodass das PM ausgerichtet und in seiner ordnungsgemäßen Position gehalten werden kann. Die zweite Funktion des Haltens kann getrennt in einem separaten Bauteil umgesetzt werden, wobei dieses Bauteil einen technischen Beitrag zum Ausrichten des PMs leistet. In einer weiteren Ausführungsform kann es ebenso ein Bauteil geben, dass nur ausrichtet (z.B. eine Variante des Stegs), aber die Funktion des Haltens des PMs nicht leistet. Die Bauteile können in jeder beliebigen Kombination vorliegen. Somit ist die hier beschriebene PH für eine flexibel einsetzbare (auf verschiedene PM anpassbare) Abfüll-Anlage geeignet, welche für die Abfüllung einer Vielzahl an verschiedenen PMn ausgestaltet ist oder sein kann (wie z.B. die "Optima Multiuse-Anlage").
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH weist die Aufnahmeeinrichtung einen oder mehrere Haltearme auf, wobei insbesondere ein erster HA mindestens ein separat und als Positionierungselement ausgebildetes erstes Bauteil aufweist, insbesondere z.B. einen "Y-Clip" (einen Y-förmigen Einsatz, insbesondere ein Y-förmiges Halteelement, optional mit zusätzlicher Klemm- und/oder Ausrichtfunktion), wobei das erste Bauteil insbesondere ein erstes Haltelement bildet oder einen Teil davon, wobei ein Abschnitt der Außenfläche des Positionierungselementes zumindest teilweise die erste PKF bildet, wobei das Positionierungselement insbesondere derart in der Aufnahmeeinrichtung angeordnet ist, dass sich der Abschnitt der Außenfläche des Positionierungselementes, welcher zumindest teilweise die erste PKF bildet, in einer Ebene senkrecht zur ersten Positionierungsachse erstreckt.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH weist die Aufnahmeeinrichtung einen oder mehrere Haltearme auf, wobei insbesondere wenigstens ein HA, im Fall von mehreren Haltearmen vorzugsweise wenigstens insbesondere ein zweiter Haltearm, mindestens ein separat und als Ausrichtelement ausgebildetes zweites Bauteil aufweist, insbesondere z.B. einen "Y-Clip" (einen Y-förmigen Einsatz, insbesondere ein Y-förmiges Ausrichtelement, optional mit zusätzlicher Halte- und/oder Klemmfunktion), wobei ein Abschnitt der Außenfläche des Ausrichtelementes zumindest teilweise die mindestens eine AKF bildet, wobei das Ausrichtelement insbesondere derart in der Aufnahmeeinrichtung angeordnet ist, dass sich der Abschnitt der Außenfläche des Ausrichtelements, welcher zumindest teilweise die AKF bildet, in einer Richtung parallel zur ersten Positionierungsachse erstreckt.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH weist die hierin beschriebene Aufnahmeeinrichtung oder jede andere Ausführung der hierin beschriebenen Aufnahmeeinrichtung eine, zur Mantelfläche des PM hin, ausreichend raue Oberfläche auf, sodass das PM ordnungsgemäß in der PH gehalten wird. Die Aufnahmeeinrichtung kann eine Anti-Rutsch-Beschichtung aufweisen oder das Material der Aufnahmeeinrichtung ist entsprechend auf eine gewünschte Rauheit nachbearbeitet, bevorzugt Ra 0,4 µm bis kleiner gleich Ra 0,8 µm, sodass die Aufnahmeeinrichtung an der Fläche, an die die Mantelfläche des PMs angelegt wird, einen größeren Reibungswiderstand aufweist. Die Aufnahmeeinrichtung weist in einer Ausführung eine Beschichtung aus einem geeigneten Material auf, das in der Reinraumklasse A eingesetzt werden darf und beständig gegenüber desinfizierenden und/oder sterilisierenden Agentien wie beispielsweise Wasserstoffperoxid (H2O2) ist, oder die Aufnahmeeinrichtung ist aus einem solchen Material gefertigt.
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Damit wird bewirkt, dass das PM in einem in einer Anlage eingebauten Zustand nicht verrutscht und die ausgerichtete Position, während des Einsetzen des Verschlussbauteils, beispielsweise während der Stopfensetzung, gewährleistet bleibt.
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Beispiele für geeignete Anti-Rutsch-Beschichtungsmaterialien sind unter anderem Silikon, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR), Polyethylen (PE), Naturkautschuk (NR), thermoplastisches Gummi (TPG), PVC-P, Polytetrafluorethylen (PTFE), Bromobutyl, Chlorobutyl, Vinyl und Korkmaterial und PEEK und alle pharmazeutisch für einen Reinraum Klasse A zulässigen Materialien (der jeweils aktuellen Fassung der DIN EN ISO 14644-1 oder des EG-GMP-Leitfaden).
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH ist/bildet der Abschnitt der Außenfläche des Ausrichtelementes, welcher zumindest teilweise die mindestens eine AKF bildet, eine Anlagefläche, insbesondere für den zweiten Abschnitt der Außenfläche des PMs, zur definierten Ausrichtung der Längsachse des Aufnahmevolumens des PMs relativ zur ersten Positionierungsachse. In einer weiteren Ausführungsform ist die Außenfläche des PM, die Mantelfläche einer Spritze, Kartusche oder Phiole, vorzugsweise Spritze.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH ist die PH derart ausgebildet, dass über eine Dicke (=Erstreckung in Richtung der ersten Positionierungsachse) des Positionierungselementes - des ersten Bauteils - eine Position der ersten PKF entlang der ersten Positionierungsachse definierbar ist, insbesondere einstellbar ist, und damit insbesondere die vordefinierte Position entlang der ersten Positionierungsachse, mit der das PM von der PH aufgenommen werden kann. Dazu ist bevorzugt dieses erste Bauteil austauschbar. Insbesondere ist das erste Bauteil alternativ mit verschiedenen Dicken in die PH einsetzbar. Die dadurch erreichbare Einstellbarkeit leistet zumindest einen Beitrag zu einer flexiblen Anpassung der Aufnahmeposition des PMs entlang der Positionierungsachse der PH, und hierdurch wiederum zu einer Anpassung der Setztiefe/Setzposition des Verschlussbauteils und infolgedessen zu einer Einstellung der Größe/des Volumens des Luftraums zwischen VB und Formulierung.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH ist die PH dazu ausgebildet, ein PM aufzunehmen, das einen die erste Öffnung zumindest teilweise umgebenden, in Bezug auf die Längsachse des Aufnahmevolumens des PMs (radial) nach außen überstehenden Rand aufweist mit mindestens einer sich in einer Richtung, insbesondere Ebene, senkrecht zur Längsachse des Aufnahmevolumens erstreckenden Unterseite. In einer Ausführungsform ist das PM eine Spritze, Kartusche oder Phiole, vorzugsweise Spritze, dessen erste Öffnung einen Rand, wie z.B. Flansch umlaufen oder in Form von Flügeln, aufweist, wobei der Rand derart ausgebildet ist, dass eine ausreichende flächige Unterseite vorliegt, mit der die Spritze Kartusche oder Phiole, vorzugsweise Spritze, in die PH aufgenommen werden kann, vorzugsweise auf einen ersten HA aufliegen kann.
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In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH bildet die Unterseite des überstehenden Randes - z.B. Flansch/Flügel einer Spritze - insbesondere den ersten Abschnitt der Außenfläche des PMs, mit welcher die erste PKF in Kontakt gebracht werden kann/wird zur/bei der definierten Positionierung des PMs in der PH.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen PH ist die PH dazu ausgebildet, ein Primärpackmittel - z.B. Spritze, Kartusche oder Phiole - aufzunehmen, das einen die erste Öffnung zumindest teilweise umgebenden, in Bezug auf die Längsachse des Aufnahmevolumens des PMs (radial) nach außen überstehenden Rand aufweist mit mindestens einer sich in einer Richtung, insbesondere Ebene, senkrecht zur Längsachse des Aufnahmevolumens erstreckenden Unterseite, wobei die Unterseite des überstehenden Randes - z.B. Flansch/Flügel einer Spritze - insbesondere den ersten Abschnitt der Außenfläche des PMs bildet, mit welcher die erste PKF in Kontakt gebracht werden kann/wird zur/bei der definierten Positionierung des Primärpackmittels in der Primärpackmittel-Halterung.
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In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH ist die PH dazu ausgebildet, ein PM, dessen Außenfläche zumindest einen Abschnitt mit einer sich parallel zur Längsachse des PMs - z.B. der Spritze, Kartusche oder Phiole - erstreckenden Mantelfläche oder auch Außenfläche aufweist, derart aufzunehmen, dass die Mantelfläche oder auch Außenfläche des PMs, wenn das PM von der PH ordnungsgemäß aufgenommenen ist, an der AKF anliegt.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH ist die PH dazu ausgebildet, ein PM aufzunehmen, das ausgewählt ist aus einer Gruppe umfassend: pharmazeutische PM, kosmetische PM oder Lebensmittelgefäße, wobei die Gruppe der pharmazeutischen PM, Spritzenkörper (synonym Spritzencontainer), Phiolen (Synonym Fläschchen), Kartuschen und Karpulen einschließt. Die PM können hierbei aus Glas oder Polymeren gefertigt sein - wie hierin beschrieben, mögliche Oberflächenbeschichtungen oder -behandlungen aufweisen, oder auch nicht. Die Gruppe der PM erfasst Spritzen, Kartuschen, Phiolen und Karpulen aus einem oder mehreren Materialien, wobei das zu Herstellung eines PM verwendete Material gemäß ISO 9001, ISO 13485, ISO 15378, ISO 45001, EN ISO 13485 und/oder EN ISO 15378 in der jeweils gültigen Fassung zertifiziert ist und/oder solche PM, die GMP zertifiziert sind. Ebenso werden PM erfasst die unter die Vorgaben und Definitionen der jeweils gültigen Fassung der European Pharmacopoeia (Ph. Eur.) fallen.
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Die Gruppe der pharmazeutischen PM umfasst ferner und vorzugsweise vorgefüllte/vorfüllbare pharmazeutische PM umfassend vorgefüllte/vorfüllbare Plajex
™ TERUMO Spritzenkörper, vorgefüllte/vorfüllbare Spritzenkörper der SCHOTT Pharma, vorgefüllte/vorfüllbare Spritzenkörper (Glas, Kunststoff) der GerresheimerAG, vorgefüllte/vorfüllbare Spritzenkörper (Glas, Kunststoff) der Stevenato Group (z.B. Alba
®, Nexa
®, Nexa Flex
™, Fina
® und EZ-fill
®), vorgefüllte/vorfüllbare Spritzenkörper (Kunststoffspritzen) und andere PM von Daikyo Seiko, Ltd. Oder von SiO2 Medical Products, Inc., Becton, Dickinson and Company (BD) vorgefüllte/vorfüllbare Spritzenkörper (Hypak
™, Neopak
™), vorgefüllte/vorfüllbare syrQ BioPure
® Glasspritzenkörper von SCHOTT Pharma, vorgefüllte/vorfüllbare syrQ BioPure
® Silikon-freie Kunststoff-/Glas-Spritzenkörper von SCHOTT Pharma, vorgefüllte/vorfüllbare Ein-Kammer und zwei-Kammer Karpulen von SCHOTT Pharma, vorgefüllte/vorfüllbare Ein-Kammer und zwei-Kammer Kartuschen von SCHOTT Pharma, Spritzen/Spritzenkörper/Container wie in
EP3750580A1 (z.B.
Fig. 1, 2 und
7) offenbart, Fläschchen oder Karpulen wie in
EP3628303A1 (z.B.
Fig. 3) offenbart, Kartuschen der West Pharma, Kartuschen von Becton, Dickinson and Company (BD) zum Einbau/Verwendung in "Liberias
™ Wearable Injector", Kartuschen geeignet zum Einbau/Verwendung in das SmartDose
® 10 On-Body Delivery System der Westpharma, die in
EP4243895A1 (z.B. Fig. 12a/b/c) der West Pharma offenbarte Kartuschen, andere zum Einbau in ein (automatisiertes) Applikationssysteme geeignete PM, Phiolen der Marke QiremSpeheres
™ Microspheres und BioPearl
™ Microspheres von TERUMO. Für jedes der vorgenannten vorfüllbaren PM, insbesondere vorgefüllt mit einer Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung, ist die erfindungsgemäße PH geeignet, um eine ordnungsgemäße Ausrichtung des PM in einer Anlage zum Verschließen des PM zu erzielen.
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In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung (PH) ist das mindestens eine Ausrichtelement - z.B. Haltearm, Steg - dazu ausgebildet, ein PM derart aufzunehmen, dass das PM mit mindestens einer Kontaktfläche, insbesondere mit einem Teil seiner Mantelfläche, - z.B. einem Abschnitt der äußeren Mantelfläche einer Spritze, Kartusche oder Phiole - an dem mindestens einem Ausrichtelement anliegt, insbesondere an dessen AKF, wobei das Ausrichtelement insbesondere derart ausgestaltet ist und insbesondere an das aufzunehmende Primärpackmittel angepasst ist, dass, wenn das PM mit seiner Kontaktfläche (z.B. seiner äußeren Mantelfläche) an dem Ausrichtelement anliegt, insbesondere an dessen AKF, in einem in eine Anlage mit einer VV eingebauten Zustand der PH, die Längsachse des Aufnahmevolumens des PMs mit der ersten Anlagenachse und/oder einer Längsachse eines in das PM einzusetzenden VBs - vorzugsweise eines Stopfens - und/oder mit einer Einsetzrichtung des VBs und/oder mit einer Bewegungsrichtung der VV - z.B. des Setzohrs/Stößels - fluchtend ausgerichtet ist. Insbesondere fallen alle in einer Anordnung und im Verfahren zum Verschließen beteiligten Längsachsen (insbesondere die vorgenannten Längsachsen) zusammen und verlaufen fluchtend ineinander und liegen auf einer gemeinsamen Geraden, wenn das PM sich in der vordefinierten Position befindet und ordnungsgemäß ausgerichtet ist.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen PH ist die PH dazu ausgebildet, ein PM derart aufzunehmen und derart in einer Anlage angeordnet zu werden, dass sich die vordefinierte Position des PMs zum Verschließen relativ zu einer Position eines einzusetzenden VBs entlang der Längsachse des VBs befindet und entlang der ersten Positionierungsachse ausgerichtet ist, so dass die Längsachse des VBs, die Einsetzrichtung des VBs, die Bewegungsrichtung einer VV und die Längsachse des Aufnahmevolumens des PMs dieselbe Ausrichtung/Orientierung im Raum aufweisen, insbesondere fluchtend entlang einer gemeinsamen Geraden zueinander ausgerichtet sind, so dass dabei vorzugsweise die Längsachse eines von der PH aufgenommenen PMs fluchtend in der Einsetzrichtung des Stopfens und in der Bewegungsrichtung der Verschlussvorrichtung/Setzrohrs liegt.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung (PH) weist die PH mindestens ein Halteelement und/oder mindestens ein Ausrichtelement auf und/oder mindestens ein kombiniertes Halte- und Ausrichtelement, wobei im Fall von wenigstens zwei Elementen vorzugsweise ein erstes Ausrichtelement (und/oder ein kombiniertes Element) unterhalb eines ersten Halteelements (und/oder unterhalb eines kombinierten Elements) angeordnet ist, wobei das erste Halteelement (und/oder das kombinierte Element) vorzugsweise eine erste PKF umfasst, und insbesondere ein zweites Ausrichtelement und/oder Halteelement (und/oder ein kombiniertes Element) unterhalb des ersten Halteelements (und/oder unterhalb eines kombinierten Elements) und entlang der Positionierungsachse zum ersten Element beabstandet angeordnet ist, wobei die PH insbesondere dazu ausgebildet ist, ein PM derart aufzunehmen, dass in einem von der PH aufgenommenen Zustand eine oder mehrere Kontaktflächen des PMs an dem mindestens einen Halteelement und/oder dem mindestens einen Ausrichtelement und/oder dem mindestens einen kombinierten Element anliegen.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen PH, liegt das PM vorzugsweise jeweils mit wenigstens einer seiner Kontaktflächen an einem der vorhandenen Elemente an. D.h. mit anderen Worten, dass an jedem Element das PM mit wenigstens einer Kontaktfläche anliegt.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung PH weist die PH eine sich von dem ersten HA ausgehend nach unten und parallel zur ersten Positionierungsachse erstreckende Kontaktfläche auf, insbesondere einen Steg, welche dazu eingerichtet ist, ein aufgenommenes PM in der ausgerichteten Position zu stützen oder zu halten, insbesondere weist der Steg eine AKF im Sinne der Erfindung auf. In einer weiteren möglichen Ausführungsform erfüllt die sich parallel zur ersten Positionierungsachse erstreckende Kontaktfläche des Stegs die Funktion einer AKF und trägt nicht zur technischen Funktion des Haltens bzw. Stützens bei und weist somit keine PKF auf. In einer weiteren Ausführungsform ist der Steg derart ausgebildet (und weist dazu insbesondere eine oder mehrere entsprechende Flächen auf, z.B. an seiner Oberseite), dass dieser eine PKF und AKF im Sinne der Erfindung aufweist. Damit kann der Steg der PH ein PM, insbesondere die Spritze, Kartusche oder Phiole, im Sinne der Erfindung ausrichten und in einer vordefinierten Position halten (beispielsweise durch eine PKF an seiner Oberseite, bezogen auf einen funktionsgemäßen Einbau- bzw. Verwendungszustand der PH). Der Steg kann in einer weiteren Ausführungsform insbesondere am unteren, zum Boden eines PMs ausgerichteten Rand eine weitere AKF/ PKF aufweisen. Die Kontaktflächen der PH, insbesondere eine AKF und/oder eine PKF, weisen insbesondere eine besondere Rauheit auf, bevorzugt Ra 0,4 µm bis kleiner gleich Ra 0,8 µm, wie hierin weiter im Detail beschrieben.
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In einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen PH weist die PH einen ersten HA und einen zweiten HA auf, wobei sich der Steg insbesondere zwischen dem mindestens ersten und mindestens zweiten HA erstreckt und der vorzugsweise Steg definierte Abmessungen aufweist, insbesondere eine erste Höhe (vgl. Bezugszeichen H1 in Fig. 24a bis 24d) und eine zweite Höhe (vgl. Bezugszeichen H2, z.B. in Fig. 24a bis 25a) aufweist. Die erste Höhe (H1) ist insbesondere die Höhe von der Oberkante des oberen Haltearms (auf der das PM mit dem ersten Abschnitt der Kontaktfläche aufliegt) und der Unterkante des unteren Haltearms. Die zweite Höhe (H2) ist die Höhe zwischen der Unterkante des oberen Haltearms und der Oberkante des unteren Haltearms. Aus der Differenz zwischen der ersten Höhe (H1) und der zweiten Höhe (H2), d.h. insbesondere aus H1-H2, ergibt sich die Summe der Dicken der Haltearme und somit (bei entsprechender Ausgestaltung bei einigen Ausführungen) die Höhe bzw. die Erstreckung der mindestens einen Ausricht-Kontaktfläche (AKF) in Längsrichtung, welche mit der Mantelfläche des PM und der Unterseite des erfindungsgemäßen Randes des PMs in Kontakt stehen bzw. zur Anlage gebracht werden können. Über die Ausgestaltung der PH, insbesondere über die Abmessungen der PH und über die Anordnung und Ausrichtung der PKF und/oder AKF (und damit auch über die erste Höhe und/oder die zweite Höhe und/oder deren Verhältnis bzw. Differenz zueinander) und unter Einbeziehung der Abmessungen des aufzunehmenden PMs (insbesondere unter Einbeziehung Länge des Aufnahmevolumens des PMs entlang seiner Längsachse (Länge= von Oberkante erste Öffnung bis zu einer vorhandenen Markierung oder bis zum äußersten Punkt der Innenseite des Aufnahmevolumens)) kann die gewünschte Position und/oder Ausrichtung des PMs in der PH vordefiniert werden und darüber die gewünschte Position und/oder Ausrichtung des VBs im Aufnahmevolumen des jeweiligen PMs. Über die Position der PKF entlang der Positionierungsachse kann insbesondere eingestellt werden, wie tief oder hoch, d.h. an welcher Position entlang der Längsachse des Aufnahmevolumens des PMs, das VB letztlich platziert wird (in Abhängigkeit vom (eingestellten) Hub der VV). Über die Ausrichtung der AKF sowie insbesondere über deren Erstreckung und/oder Abstand der einzelnen Abschnitte parallel zur Positionierungsachse der PH (bestimmt durch die erste Höhe und/oder die zweite Höhe), kann insbesondere die Ausrichtung des PMs beeinflusst werden, insbesondere die Neigung der Längsachse des Aufnahmevolumens des PMs relativ zur Positionierungsachse der PH und damit in einem in eine Anlage eingebauten Zustand der PH relativ zu einer Anlagenachse. Die vordefinierte Position des VB orientiert sich an dem tiefsten Punkt des zur Oberfläche (Minikus) der vorgefüllten Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung gerichteten VBs, z.B. eines Stopfens. Zwischen diesem tiefsten Punkt des eingesetzten VBs und dem tiefsten Punkt der Oberfläche (Minikus) der vorgefüllten Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung - wobei das PM entlang der Positionierungsachse orientiert gehalten wird - wird ein freiwählbarer Abstand durch die erfindungsgemäße PH, Anordnung und Verfahren zum Verschließen gewährleistet. Dieser Abstand kann insbesondere 5 mm, 6 mm, 7 mm, 8 mm, 9 mm, 10 mm, 2 cm, 3 cm, 4 cm und bis zu 15 cm aufweisen (je nach PM). Insbesondere ist dieser Abstand zwischen VB (z.B. einem Stopfen) und der Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung in einer Spritze größer gleich 5 mm, 6 mm, 7 mm, 8 mm, 9 mm, 10 mm, 2 cm, 3 cm, 4 cm bis kleiner gleich 5 cm. Diese Position des VB wird bei entsprechender Einstellung der Parameter in der VV und dank des reproduzierbaren Einsetzens des VB an die vordefinierte Position im Aufnahmevolumen gewährleistet. Insbesondere sind die Abmessungen der PH (vorzugsweise die erste Höhe und die zweite Höhe - H1 und H2) so gewählt, dass im Verfahren zum Verschließen des PMs das VB, insbesondere der Stopfen, in die vordefinierte Position im Aufnahmevolumen des PMs, insbesondere der Spritze, eingesetzt wird. Insbesondere so, dass das VB (insbesondere z.B. ein Stopfen) nicht mit der vorgefüllten Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung in Kontakt tritt, sondern insbesondere mit einem definierten Abstand in einem Bereich wie vorbeschrieben definiert, zu diesem im Aufnahmevolumen positioniert wird.
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In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen PH ist die PH auf einer Führungsschiene (FS) montierbar, insbesondere derart, dass die PH in einem eingebauten Zustand (auf der FS in einer (Abfüll-Anlage) mit ihrer ersten Positionierungsachse in einer Horizontalebene und relativ zur ersten Anlagenachse, vorzugsweise zu einer Längsachse des VBs, relativ zur Einsetzrichtung eines VBs und/oder relativ zu einer Bewegungsrichtung (V) einer VV, ausrichtbar ist, insbesondere fluchtend, und insbesondere mittels mindestens eines, vorzugsweise zwei, Befestigungsmitteln auf der FS fixierbar ist.
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In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen PH weist diese PH mindestens ein, vorzugweise zwei, jeweils durch die PH hindurchgehende Durchgangslöcher auf, welche sich insbesondere parallel zur Positionierungsachse der PH erstrecken, so dass die PH mit einem, vorzugsweise mit zwei, Befestigungsmitteln - insbesondere Schrauben - in und/oder auf der FS ausrichtbar und/oder montierbar ist. Die Befestigungsmittel sind vorzugsweise variabel und können unter Heranziehung des Fachwissens des Fachmanns ausgestaltet sein. Mittels der insbesondere durch die Durchgangslöcher führenden Befestigungsmittel, die wie bereits erwähnt insbesondere Schrauben sein können, ist die PH auf der FS in der Horizontalebene ausrichtbar und auf der Führungsschiene fixierbar.
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In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen PH weist die PH mindestens ein, vorzugweise zwei, jeweils durch die PH hindurchgehende Durchgangslöcher auf, insbesondere wie vorbeschrieben, wobei sich die Durchgangslöcher insbesondere parallel zur Positionierungsachse der PH erstrecken, wobei das mindestens eine Durchgangsloch insbesondere derart ausgestaltet ist, dass zur Befestigung der PH auf einer FS geeignete Befestigungsmittel - z.B. Schrauben - durch das mindestens eine Durchgangsloch - oder beide oder die mehreren - durchführbar sind, insbesondere um die PH in einer Anordnung mit einer FS zu verbinden, und, wobei die PH, insbesondere in einer Anordnung, mithilfe der Durchgangslöcher, insbesondere in Verbindung mit einem, vorzugsweise mit zwei, Befestigungsmitteln, in und/oder auf der FS ausrichtbar und insbesondere fixierbar ist, in einem in einer Anlage ordnungsgemäß eingebauten Zustand der FS insbesondere relativ zu einer ersten Anlagenachse.
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In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen PH, weist diese PH mindestens ein, vorzugweise zwei, jeweils durch die PH hindurchgehende Durchgangslöcher auf, welche sich insbesondere parallel zur Positionierungsachse der PH erstrecken, wobei die Durchganslöcher insbesondere derart ausgestaltet sind, dass zur Befestigung der PH auf einer FS geeignete Befestigungsmittel - z.B. Schrauben - durch die Durchgangslöcher durchführbar sind, insbesondere um die PH in einer Anordnung mit einer FS zu verbinden, und, wobei die PH, insbesondere in einer Anordnung, mithilfe der Durchgangslöcher, insbesondere in Verbindung mit den geeigneten Befestigungsmitteln in und/oder auf der FS ausrichtbar insbesondere fixierbar ist, in einem in einer Anlage ordnungsgemäß eingebauten Zustand der FS insbesondere relativ zu einer ersten Anlagenachse.
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In einem ordnungsgemäß eingebauten Zustand der PH in einer Anlage, insbesondere in einem ordnungsgemäß in einer Anlage eingebauten Zustand einer Anordnung umfassend eine PH und eine FS, fällt in der Anlage die erste Positionierungsachse der PH mit einer ersten Anlagenachse zusammen, insbesondere fluchten diese miteinander, wobei insbesondere die Positionierungsachse der PH mit der Einsetzrichtung des VBs und/oder der Bewegungsrichtung der VV zusammenfällt, insbesondere mit dieser/diesen fluchtet.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Anordnung, umfassend
- eine Führungsschiene (FS), wobei die FS zur Verwendung in einer Abfüllanlage und/oder in einer Anlage zum (automatisierten) Verschließen, vorzugsweise umfassend eine Verschlussvorrichtung (200), eines PMs ausgebildet ist und die FS zur Aufnahme wenigstens einer erfindungsgemäßen PH ausgebildet ist, und
- mindestens eine oder mehrere Primärpackmittel-Halterungen im Sinne der Erfindung,
wobei die FS vorzugsweise zur Aufnahme von zwei oder mehr PH ausgebildet ist, bevorzugt zur Aufnahme von mindestens 3, 4, 5, 6, 7 oder 8 oder mehr Primärpackmittel-Halterungen, und wobei die mindestens eine PH auf der Führungsschiene montierbar ist oder montiert ist, vorzugsweise mit mindestens einem, vorzugsweise mit mindestens zwei Befestigungsmitteln, insbesondere mit zwei Schrauben.
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In einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die PH und/oder die FS derart ausgebildet, wobei insbesondere die Anordnung derart ausgebildet ist, dass die PH auf der Führungsschiene seitlich (bezogen auf einen funktionsgemäßen Einbauzustand der PH und/oder der Anordnung in einer Anlage z.B. entlang der x-Achse einer Anlage) und/oder vor-/rückwärts (bezogen auf einen funktionsgemäßen Einbauzustand der der PH und/oder der Anordnung in einer Anlage z.B. entlang der y-Achse der Anlage) verschoben werden kann. Dadurch kann das PM in der PH über die Position der PH in der Anlage insbesondere in einer xy-Ebene der Anlage und relativ zur z-Achse der Anlage (insbesondere relativ zur Anlagenachse) ausgerichtet werden. Dies wirkt gemeinsam mit den Ausrichtflächen der PH, insbesondere gemeinsam mit den Ausrichtflächen der Haltearme einer PH, auf die Gesamtausrichtung.
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In einer weiteren Ausführungsform einer Anordnung im Sinne der Erfindung, umfasst diese ferner
- mindestens eine VV, vorzugsweise eine VV umfassend ein Setzrohr, wobei die VV und das Setzrohr insbesondere oberhalb der mindestens einen PH angeordnet ist, vorzugsweise in einem in einer Anlage zum (automatisierten) Verschließen eines Primärpackmittels eingebauten Zustand der Anordnung,
- optional mindestens ein PM, das von der mindestens einen PH aufgenommen ist,
wobei mittels der Anordnung wenigstens ein PM, insbesondere Spritze, Kartusche oder Phiole, mit einer vordefinierten Ausrichtung und/oder Orientierung im Raum aufgenommen und insbesondere zumindest zeitweise gehalten werden kann, insbesondere zum Verschließen des PMs, wobei das PM insbesondere in einer vordefinierten Position und/oder mit einer definierten Ausrichtung relativ zu einer Position eines in das Primärpackmittel einzusetzenden VBs, insbesondere Stopfens, entlang einer Einsetzrichtung (E) des VBs und einer Bewegungsrichtung (V) der VV gehalten werden kann.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Führungsschiene zur Aufnahme einer PH im Sinne der Erfindung und dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene für eine erfindungsgemäße Anordnung ausgebildet ist.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung einer erfindungsgemäßen PH oder der erfindungsgemäßen Anordnung zum Halten eines PMs mit einer vordefinierten Ausrichtung und/oder Orientierung im Raum, insbesondere zum Halten eines PMs in einer Anlage zum (automatisierten) Abfüllen und Verschließen des PMs, vorzugsweise umfassend eine VV zum (automatisierten) Verschließen eines PMs. Die PH kann in einer Abfüllanlage für Lebensmittel, in einer Abfüllanlage für Formulierungen enthaltend eine kosmetische Zusammensetzung und/oder besonders in einer Abfüllanlage für Formulierungen enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung verwendet werden.
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Die Primärpackmittel-Halterung oder eine Anordnung mit der Primärpackmittel-Halterung kann als Komponente einer neuen Anlage vorliegen oder die Primärpackmittel-Halterung oder eine Anordnung mit der Primärpackmittel-Halterung kann bei bereits vorhandenen Anlagen nachgerüstet werden.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Ausrichten eines PMs in einer Anlage (insbesondere z.B. in einer entsprechenden Abfüll-Anlage), insbesondere in einer Anlage vorzugsweise umfassend eine VV zum (automatisierten) Verschließen eines PMs mit einem VB, wobei das PM eine Außenfläche (z.B. eine Mantelfläche des PMs) und ein sich zumindest teilweise entlang einer Längsachse erstreckendes Aufnahmevolumen mit wenigstens einer ersten Öffnung aufweist, wobei die erste Öffnung des Aufnahmevolumens des PMs ferner insbesondere mittels eines VBs, vorzugsweise eines Stopfens, verschließbar ist, welches entlang der Längsachse des Aufnahmevolumens in die erste Öffnung einsetzbar ist oder eingesetzt wird, wobei zum Ausrichten des PMs eine erfindungsgemäße PH oder einer erfindungsgemäße Anordnung verwendet wird und das PM mittels der PH an einer vordefinierten Position und mit einer vordefinierten Orientierung ausgerichtet wird.
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In einer weiteren Ausführungsform umfasst ein Verfahren zum Ausrichten wenigstens die folgenden Schritte:
- Bereitstellen einer Anlage mit einer zum Ausrichten und Halten eines PMs geeigneten PH gemäß der Erfindung oder mit einer Anordnung gemäß der Erfindung,
- Einbringen und Ausrichten der PH insbesondere derart in der Anlage, dass die erste Positionierungsachse mit der ersten Anlagenachse, mit einer Einsetzrichtung des VBs und der Bewegungsrichtung (V) der VV zusammenfällt oder die PH ist insbesondere derart in die Anlage eingebracht und in dieser ausgerichtet, dass die erste Positionierungsachse der PH mit einer Einsetzrichtung des VBs oder Bewegungsrichtung der VV zusammenfällt,
- Bereitstellen eines aufzunehmenden PMs, insbesondere einer Spritze, Kartusche oder Phiole,
- Einbringen des PMs, vorzugsweise gegen einen Widerstand, wobei sich der Widerstand insbesondere aus den Eigenschaften des Verschlussbauteils und den Eigenschaften des PMs ergibt (insbesondere aus den Materialeigenschaften und/oder den Abmessungen der Bauteile), in mindestens eine Aufnahmeeinrichtung der PH zur Aufnahme des PMs, wobei die mindestens Aufnahmeeinrichtung vorzugsweise einen ersten HA mit einer Außenfläche aufweist, und
- optional (sofern das PM nicht bereits beim Einbringen ausgerichtet worden ist) Ausrichten des PMs, wobei das Ausrichten des PMs erfolgt, in dem das PM derart in die PH eingebracht oder in der PH positioniert wird, dass das PM (nach dem Ausrichten) mit einem ersten Abschnitt seiner Außenfläche an der ersten PKF der PH anliegt und mit dem zweiten Abschnitt seiner Außenfläche an der AKF der PH,
wobei das PM insbesondere ausgerichtet ist, wenn die Längsachse seines Aufnahmevolumens mit der ersten Anlagenachse, insbesondere mit der Bewegungsrichtung (vgl. z.B. Bezugszeichen V in Fig. 1) der Anlage, vorzugsweise mit der Bewegungsrichtung (vgl. z.B. Bezugszeichen V in Fig. 1) der Verschlussvorrichtung. zusammenfällt, vorzugsweise fluchtet, und das Verschlussbauteil zum Verschließen des Primärpackmittels entlang der Einsetzrichtung in die erste Öffnung des Primärpackmittels einbringbar, insbesondere einsetzbar, ist.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Verschließen eines PMs, wobei das Primärpackmittel eine Außenfläche und ein sich zumindest teilweise entlang einer Längsachse erstreckendes Aufnahmevolumen mit wenigstens einer ersten Öffnung aufweist, wobei die erste Öffnung des Aufnahmevolumens des Primärpackmittels ferner insbesondere mittels eines Verschlussbauteils verschließbar ist, welches zum Verschließen des Primärpackmittels entlang der Längsachse des Aufnahmevolumens in die erste Öffnung einsetzbar ist, wobei das Primärpackmittel vorzugsweise mit einer Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung vorgefüllt ist, umfassend wenigstens die Schritte:
- Bereitstellen eines in einer vordefinierten Position und/oder mit einer definierten Ausrichtung relativ zu einer Position eines in das PM einzusetzenden Verschlussbauteils entlang einer Einsetzrichtung des Verschlussbauteils und entlang einer Bewegungsrichtung einer VV zum Verschließen des Primärpackmittels ausgerichteten, vorzugsweise vorgefüllten, Primärpackmittels, insbesondere in einer Anlage (insbesondere einerAbfüll-Anlage), wobei die VV insbesondere Teil der Anlage ist, vorzugsweise derart ausgerichtet, dass eine Längsachse des Aufnahmevolumens des Primärpackmittels mit der Längsachse des Verschlussbauteils und/oder der Bewegungsrichtung der Verschlussvorrichtung fluchtet, und
- Setzen des Verschlussbauteils, insbesondere mittels einer Verschlussvorrichtung,
wobei das Primärpackmittel während des Setzens des Verschlussbauteils von einer erfindungsgemäßen PH oder einer ihrer Ausführungen, aufgenommen ist, oder von einer PH, die Teil einer erfindungsgemäßen Anordnung.
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In dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Verschließen eines PMs wird das Verschlussbauteil insbesondere an einer vordefinierten Position entlang der Längsachse des Aufnahmevolumens innerhalb des Aufnahmevolumens des Primärpackmittels platziert, vorzugsweise mit einem definiertem Luftraum zwischen einer Formulierung, mit der das PM insbesondere vorbefüllt sein kann, und dem VB, insbesondere dessen Unterseite.
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In einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Verschließen eines PMs, wird das PM beim Setzen mittels der PH oder mittels der PH der Anordnung insbesondere an einer vordefinierten Position und/oder mit einer vordefinierten Ausrichtung und/oder Orientierung im Raum gehalten, insbesondere zum Verschließen des Primärpackmittels, wobei das Primärpackmittel insbesondere in einer vordefinierten Position und/oder mit einer definierten Ausrichtung relativ zu einer Position eines in das Primärpackmittel einzusetzenden Verschlussbauteils (VB) entlang einer Einsetzrichtung des Verschlussbauteil gehalten wird.
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In weiteren Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Verschließen eines PMs können optional ein oder mehrere der folgenden Schritte (bezeichnet als "Option 1", "Option 2" und "Option 3" erfolgen:
- Option 1: Ausrichten und Positionieren der PH derart definiert in einer Anlage (insbesondere einer Abfüll-Anlage), dass in einem ordnungsgemäß eingebauten Zustand der PH in der Anlage die erste Positionierungsachse der PH, die erste Anlagenachse (und die Bewegungsrichtung der VV und die Einsetzrichtung des VBs miteinander fluchten,
- Option 2: Ausrichten der, insbesondere auf einer Führungsschiene ausgerichtet montierbaren, PH mit ihrer ersten Positionierungsachse in einer Horizontalebene und relativ zur der ersten Anlagenachse, sodass die erste Positionierungsachse und die Einsetzrichtung mit der Anlagenachse fluchtend ausgerichtet wird,
- Option 3: Fixieren (= Befestigen in der gewünschten Position mit der gewünschten Ausrichtung) der auf einer Führungsschiene angeordneten und ausgerichteten PH in der Anlage, insbesondere mittels mindestens eines, vorzugsweise zwei, Befestigungsmitteln auf der Führungsschiene, so dass die PH in einem funktionsgemäß in der Anlage eingebauten Zustand mit ihrer ersten Positionierungsachse in einer Einsetzrichtung der VV fixiert ist und insbesondere während des Setzens des VBs in dieser Position und Ausrichtung gehalten wird.
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Jeder der optionalen Schritte "Option 1", "Option 2", "Option 3" kann allein oder in jeder beliebigen Kombination mit einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens durchgeführt werden.
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In einer weiteren Ausführung eines Verfahrens zum Verschließen eines PMs gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei das PM eine Außenfläche (insbesondere eine Mantelfläche des PMs, insbesondere bei einer Spritze, Kartusche oder Phiole) und ein sich zumindest teilweise entlang einer Längsachse erstreckendes Aufnahmevolumen mit wenigstens einer ersten Öffnung aufweist, wobei die erste Öffnung des Aufnahmevolumens des PMs ferner insbesondere mittels eines VBs, insbesondere eines Stopfens, verschließbar ist, wobei das VB zum Verschließen des PMs entlang der Längsachse des Aufnahmevolumens in die erste Öffnung einsetzbar ist, wobei das PM vorzugsweise mit einer Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung vorgefüllt ist, umfasst das Verfahren die folgenden Schritte:
- Bereitstellen eines in einer vordefinierten Position und/oder mit einer definierten Ausrichtung relativ zu einer Position eines in das PM einzusetzenden VBs entlang einer Einsetzrichtung des VBs und entlang einer Bewegungsrichtung einer VV zum Verschließen des Primärpackmittels ausgerichteten, vorzugsweise vorgefüllten, PMs, insbesondere in einer Anlage (insbesondere in einerAbfüll-Anlage), vorzugsweise derart ausgerichtet, dass eine Längsachse des Aufnahmevolumens des PMs mit der Längsachse des VBs und/oder der Bewegungsrichtung der VV der Anlage fluchtet,
- optional Ausrichten und Positionieren der PH derart definiert in der Anlage, dass in einem ordnungsgemäß eingebauten Zustand der PH in der Anlage die erste Positionierungsachse der PH und die erste Anlagenachse (und insbesondere die Bewegungsrichtung der VV und die Einsetzrichtung des VBs) ineinander fluchten.
- optional Ausrichten der, insbesondere auf einer Führungsschiene ausgerichtet montierbaren, PH mit ihrer ersten Positionierungsachse in einer Horizontalebene der Anlage und relativ zur der ersten Anlagenachse, sodass die erste Positionierungsachse und die Einsetzrichtung mit der Anlagenachse fluchtend ausgerichtet wird,
- optional Fixieren der auf einer Führungsschiene angeordneten und ausgerichteten PH in der Anlage, insbesondere mittels mindestens eines, vorzugsweise zwei, Befestigungsmitteln auf der Führungsschiene, so dass die PH in einem eingebauten Zustand mit ihrer ersten Positionierungsachse in einer Einsetzrichtung der VV fixiert ist, insbesondere so dass die PH während des Setzens des VBs in dieser Position gehalten wird, und
- Setzen des VBs, insbesondere mittels einer VV,
- wobei die VV vorzugsweise ein Setzrohr umfasst, wobei das VB insbesondere an einer vordefinierten Position entlang der Längsachse des Aufnahmevolumens innerhalb des Aufnahmevolumens des PMs platziert wird, und
- wobei das PM insbesondere mittels einer erfindungsgemäßen Anordnung mit einer vordefinierten Ausrichtung und/oder Orientierung im Raum gehalten wird, insbesondere beim Verschließen des PMs, wobei das PM insbesondere in einer vordefinierten Position und/oder mit einer definierten Ausrichtung relativ zu einer Position eines in das PM einzusetzenden VBs entlang einer Einsetzrichtung der Verschlussrichtung wird.
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In einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Verschließen eines PMs erfolgt das Setzen (synonym "Einsetzen") des VBs bevorzugt unter Vakuum, insbesondere ein Einsetzen eines Stopfens, insbesondere mithilfe einer Vakuumkammer, insbesondere wenn das PM ein Spritzenkörper (synonym "Spritze") oder eine Kartusche ist, vorzugsweise ein vorgefüllter Spritzenkörper oder eine vorgefüllte Kartusche.
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In einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Verschließen eines PMs erfolgt das Einsetzen des VBs insbesondere in einer Einsetzrichtung entlang einer Bewegungsrichtung der VV und fluchtend mit der ersten Positionierungsachse der PH, insbesondere derart, dass sich, insbesondere wenn das PM ein Spritzenkörper oder Kartusche ist, das VB nach dem Einsetzen an einer vordefinierten Position im Aufnahmevolumen des PMs befindet, d.h. innerhalb des Aufnahmevolumens an einer definierten Position, und das PM verschließt, insbesondere ordnungsgemäß.
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In einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Verschließen eines PMs wird das VB an einer vordefinierten Position derart im Aufnahmevolumen des Primärpackmittels platziert, dass es sich nach dem Einsetzen an einer vordefinierten Position oberhalb einer in das PM eingefüllten Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung befindet, mit der das PM insbesondere vorgefüllt ist, insbesondere oberhalb einer flüssigen Formulierung enthaltend eine pharmazeutischen Zusammensetzung, wobei das VB, insbesondere ein Stopfen, dabei vorzugsweise derart in das PM eingesetzt wird, dass es an der vordefinierten Position mit der vorgefüllten Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung nicht in Kontakt tritt und sich insbesondere zwischen der vorgefüllten Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung und dem eingesetzten VB ein vordefinierter Luftraum ausbildet.
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In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens, ist das PM ein Spritzenkörper, vorzugsweise eine vorgefüllte Spritze, weiter bevorzugt eine 0,5 ml Plajex™ Terumo® Spritze, und das VB ein Stopfen, wobei die Spritze in einer erfindungsgemäßen PH, vorzugsweise in einer erfindungsgemäßen Anordnung, ordnungsgemäß ausgerichtet und gehalten wird, sodass mittels einer VV der Stopfen an eine vordefinierte Position entlang der Längsachse des Aufnahmevolumens der Spritze eingesetzt wird.
Definitionen
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Ein Primärpackmittel (PM) im Sinne der Erfindung ist ein aus Kunststoff oder Glas gefertigtes Gefäß mit einem Aufnahmevolumen. Die zum Aufnahmevolumen hin gerichtete Innenfläche des Gefäßes kann eine Beschichtung mit einer gewünschten Funktion aufweisen, wie z.B. eine silikonhaltige oder eine andere Beschichtung oder mehrere oder eine Kombination daraus, die aus dem Stand der Technik bekannt sind. Ein Primärpackmittel im Sinne der Erfindung ist für den Einsatz in der pharmazeutischen Industrie, der kosmetischen Industrie sowie der Lebensmittelindustrie geeignet bzw. für die Abfüllung/Aufnahme von Formulierungen enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung, Formulierungen enthaltend eine kosmetische Zusammensetzung und/oder Lebensmittel vorgesehen und geeignet. Die jeweilige Geometrie des Aufnahmevolumens sowie die äußere Geometrie werden von dem Einsatzbereich bestimmt, die dem Fachmann der jeweiligen Industrie bekannt sind. Die in einem solchen Primärpackmittel abfüllbaren Formulierungen enthaltend eine Zusammensetzung sind insbesondere flüssig mit einer variablen Viskosität, fest, gasförmig oder ein fest/flüssig Gemisch mit einer variablen Viskosität. Das Aufnahmevolumen eines solchen PMs liegt üblicherweise in einem Bereich von 0,2 ml bis 5 L. Das Aufnahmevolumen eines PMs zur Verwendung für Formulierungen enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung beträgt insbesondere größer gleich 0,05 ml bis zu 500 ml, 0,2 ml bis zu 200 ml, 0,2 ml, 0,5 ml, 1 ml, 1,5 ml, 2 ml, 2,5 ml, 3 ml, 5 ml, 10 ml, 15 ml, 20 ml, 25 ml, 30 ml, 40 ml, 50 ml, 100 ml, 150 ml, 200 ml, 250 ml, 500 ml, bis zu 1000 ml.
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Das Aufnahmevolumen des PMs ist dabei von dem Füllvolumen der zur Abfüllung vorgesehenen Formulierung zu unterscheiden. Das Aufnahmevolumen eines PM ist an der auf dem PM aufgebrachten Skala (z.B. Spritze) orientiert oder an der zu dem jeweiligen PM verfügbaren Datenblatt, aus dem das für das jeweilige PM ausgewiesene Aufnahmevolumen hervorgeht. Das Füllvolumen der zur Abfüllung vorgesehenen Formulierung ist innerhalb des Aufnahmevolumens des PMs frei wählbar und richtet sich nach den Spezifikationen des späteren Einsatzbereichs und Verwendungszwecks der Formulierung enthaltend eine gewünschte Zusammensetzung im vorgefüllten PM. Das Füllvolumen ist somit kleiner gleich dem Aufnahmevolumen. Das Füllvolumen ist vorzugsweise größer gleich 0,05 ml, 0,1 ml, 0,2 ml , 0,3 ml, 0,4 ml, 0,5 ml, 1 ml, 1,5 ml, 2 ml, 2,5 ml, 3 ml, 5 ml, 10 ml, 15 ml, 20 ml, 25 ml, 30 ml, 40 ml, 50 ml, 100 ml, 150 ml, 200 ml, 250 ml, 500 ml und jedes beliebiges Volumen in dem Bereich größer gleich 0,05 ml bis kleiner gleich 1000 ml.
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Beispiele von Primärpackmitteln (PM), für die die hierin beschriebene PH gemäß der vorliegenden Erfindung grundsätzlich geeignet ist, umfassen:
Mögliche Kunststoffe oder Polymere, aus denen das PM gefertigt sein kann, umfassend Cyclicolefin polymer (COP), Polypropylene (PP), Polyethylene (PE), Polyethylene terephthalate (PET, PETE), Polytetrafluoroethylene (PTFE), Polystyrene (PS), Polycarbonate (PC), Polymethyl methacrylate (acrylic, PMMA), Polymethylpentene (PMP), Polyvinyl Chloride (PVC) und Gemische aus mindestens zwei der vorgenannten Polymere oder Kombinationen daraus (z.B. unterschiedliche Schichten). Mögliche Gläser, aus denen das PM gefertigt sein kann, umfassen Borosilicatglas, Kalknatronglas, Quartzglas und Gemische verschiedener Glasmaterialien. Glasmaterialien für PM umfassen unterschiedlich hergestelltes und unterschiedlich geformtes Glas. PM wie hierin definiert, erfassen auch pharmazeutische Glasflaschen. Dazu gehören geformte Glasflaschen und Röhrenglasflaschen. Geformte Glasflaschen werden durch das Formen von geschmolzenem Glas in einer Form hergestellt, wodurch eine Flasche mit einer bestimmten Form und einem bestimmten Design entsteht. Röhrenglasflaschen werden aus Glasröhren hergestellt, die erhitzt und im Blasformverfahren zu einer Flasche geformt werden. Geformte Glasflaschen sind in einer größeren Vielfalt an Formen und Designs verfügbar. Röhrenglasflaschen sind in der Regel zylindrisch oder rechteckig und dünner und leichter als geformte Glasflaschen. Dafür sind Röhrenglasflaschen weniger bruchgefährdet als geformte Glasflaschen. Verschiedene Glasqualitäten, z.B. Exp 33 oder Exp 51 oder beschichtete Gläser (z.B. mit einem Polymer, Silikonharz, Silikonderivat) sind ebenfalls Glasmaterialien, die für PM eingesetzt werden.
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Der Kunststoff oder das Glas können transparent oder eingefärbt sein. Jedes der vorgenannten Materialien, aus denen das PM gefertigt sein kann, kann allein oder in Kombination mit mindestens einem der genannten vorliegen. Jedes der genannten Materialien, aus denen das PM gefertigt sein kann, kann eine Beschichtung, insbesondere eine Silikonbeschichtung aufweisen. Mögliche Anbieter und Hersteller von PM sind hierin beschrieben.
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Eine Ausführungsform von Primärpackmitteln im Sinne der Erfindung sind Spritzenkörper, Spritzen und vorbefüllbare Spritzen bzw. vorbefüllbare Spritzenkörper jeweils aus Kunststoff oder Glas. Die Volumina können größer gleich 0,05 ml bis zu 100 ml sein, 0,5 ml bis zu 500 ml, 1 ml, 2 ml, 2,5 ml, 3 ml, 5 ml, 10 ml, 20 ml, 30 ml, 40 ml, 50 ml sowie jedes andere Volumen. Konkrete Beispiele sind die 3-teilige Plajex
™ Terumo Spritze der Firma Terumo, jeweils mit oder ohne Luer-Lock und die vorbefüllbare Spritzen der Firma Terumo der Marke Plajex
™ Ready-to-Fill Polymer Syringe mit oder ohne Luer-Lock sowie mit oder ohne eine Silikonbeschichtung. Die allgemeinen Spezifikationen der Plajex
™ Spritzen sind hier dargestellt:
| Spezifikation | Beschreibung |
| Material des Spritzenkörpers | Cyclo Olefin Polymer (COP) |
| Spritzengröße | 0,5 ml, 1 ml lang, 2,25 ml |
| Gemäß ISO 11040-6 |
| Schmierung Spritzenkörper | Silikonöl |
| Optional: 0,5 ml, 1 ml lang Silikonöl-frei |
| Luer lock | Integrierter Luer Lock |
| EN-ISO 80369-7 konform |
| Abdrehbare Spitzenkappe | Chlorobutyl rubber (CIIR) |
| - Gummiteil |
| - Starre Komponente | Polypropylen |
| Flanschform | Geschnittener Flansch |
| Gemäß ISO 11040-6 |
| Stöpsel-Stopfen | Chlorobutyl rubber (CIIR) |
| gemäß ISO 11040-5 |
| Optional: 0,5 ml, 1 ml lang i-coating™ (SilikonHarz-Beschichtung) |
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Die Spritzenkörper bzw. Spritzen umfassen einen oberen Rand (Flansch), auch bezeichnet als Flügel. Der Rand kann gleichmäßig umlaufend um die obere Öffnung angeordnet sein oder nur partiell. Der obere Rand ist somit nicht zwingend über den gesamten Radius gleich. Der Rand ist derart geformt, sodass eine ausreichende Auflagefläche im Bezug zur Primärpackmittelhalterung im Sinne der Erfindung vorliegt. Ein Rand kann in Form von Flügeln ausgestaltet sein.
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Eine weitere Ausführungsform von Primärpackmitteln im Sinne der Erfindung sind alle gängigen Phiolen. Dazu gehören Phiolen, insbesondere Phiolen der bereits genannten Anbieter Becton Dickinson (BD), Gerresheimer, Stevenato und Schott, z.B. BioPearl
™ Microspheres Resorbable drug-eluting microspheres und QuiremSpheres
™ Microspheres der Firma Terumo sowie cartridQ YpsoDose. Eine weitere Ausführungsform von Primärpackmitteln im Sinne der Erfindung sind alle gängigen Kartuschen, welche ebenfalls einen oberen Rand aufweisen. Beispiele von Kartuschen sind solche, die in Verabreichungssystemen und Injektionssystemen verbaut werden (z.B. offenbart in
EP4243895A1 ,
EP3490643B1 ) und die z.B. unter den Markennamen SmartDose
®, SmartDose
® Delivery System 10 On-Body Delivery System (West Pharma) bekannt sind.
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Eine Ausführungsform von Primärpackmitteln im Sinne der Erfindung sind alle gängigen Karpulen bzw. Zylinderampullen. Die Gruppe der Karpulen umfasst Einkammer- und Doppelkammer-Karpulen, Karpulen mit einem Volumen von 1 bis 20 ml, Volumen von 0,6-1,5 ml, 1,5 ml, 1,6 ml, 1,8-2,2 ml, 3,0 ml, 3,0-5,0 ml, 3,0-10,0, 20 ml, Karpulen aus Kunststoff (z.B. COP), Karpulen gefertigt aus einem Glasmaterial, Karpulen aus dem Containermaterial FIOLAX® oder DURAN® (Expansionskoeffizienten 33 oder 52), das ein klares Typ I Borosilikatglas ist. Insbesondere sind Karpulen der Firma SCHOTT (z.B. CartriQ) oder OMPI bzw. Stevenato-Gruppe (z.B. Produktserie Nexa®, EZ-fill®, Nexa® 3X EZ-fill®) bevorzugt.
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Das PM - unabhängig davon aus welchem Material es gefertigt ist - kann eine zumindest teilweise äußere Oberflächenbeschichtung auf der Mantelfläche aufweisen. Beispiele für äußere Oberflächenbesichtigungen sind Silikonbeschichtungen. Die Beschichtung kann in einer besonders glatten und reibungsarmen Oberfläche resultieren. Insbesondere bei Karpulen.
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Ein Rand eines PMs im Sinne der Erfindung ist ein die erste Öffnung des PMs zumindest teilweise umgebender, insbesondere nach außen überstehender Rand. Der Rand weist insbesondere eine mit mindestens einer sich in einer Richtung, insbesondere Ebene, senkrecht zur Längsachse des Aufnahmevolumens erstreckenden Unterseite auf. Der Rand kann radial die erste Öffnung des PM zumindest teilweise oder auch vollständig umgeben. Diese Unterseite des Randes ist bevorzugt derart ausgebildet, dass diese eine ausreichende Fläche bietet, mit der das PM in der PH aufgenommen werden kann, vorzugsweise mit der Unterseite auf der PKF aufliegend, insbesondere auf der PKF eines ersten, insbesondere oberen HAs aufliegend, wobei das PM mit mindestens einer PKF und/oder AKF in Kontakt gebracht wird. Die Unterseite des überstehenden Randes des PMs - z.B. ein Flansch/Flügel einer Spritze - bildet insbesondere den ersten Abschnitt der Außenfläche des PMs, mit welcher die erste PKF in Kontakt gebracht werden kann/wird zur/bei der definierten Positionierung des PMs in der PH.
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Bei Spritzen kann der Rand z.B. durch den Flansch oder sogenannten Flügel (siehe z.B. Fig. 14b, f, g) gebildet sein. Dabei ist die zur Aufnahme in die PH vorgesehene Auflage-Fläche des Flügels an der Unterseite des Randes insbesondere senkrecht zur Längsachse des Aufnahmevolumens ausgebildet, um eine ordnungsgemäße Aufnahme des PM in der PH, vorzugsweise in einem HA, insbesondere einem oberen HA, der PH, zu gewährleisten.
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Somit ist ein erster Abschnitt der Außenfläche insbesondere durch die Unterseite des vollumfänglichen Flansches oder teilweise umlaufenden Randes in Form von Flügeln der Spritze, oder die Unterseite eines Randes einer Phiole oder Kartusche gebildet, und der zweite Abschnitt der Außenfläche ist insbesondere durch zumindest einen Abschnitt der Mantelfläche einer Spritze, Kartusche oder Phiole gebildet. Bei Karpulen wird der Rand auch Bördelrand genannt und ist ebenso als Rand im Sinne der Erfindung geeignet, welcher einem ersten Abschnitt der Außenfläche des PMs entspricht.
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Ein Verschlussbauteil (VB) im Sinne der Erfindung umfasst Körper in dreidimensionaler Ausdehnung, welche zum Verschließen eines PMs im Sinne der Erfindung - wie hier definiert - geeignet sind. VBe im Sinne der Erfindung sind derart ausgestaltet, dass diese einen Bereich aufweisen, der eine relativ zur Geometrie des Aufnahmevolumens des PMs ausgebildete, äußere Geometrie aufweist, sodass das VB durch Einsetzen in das PM das PM verschließen kann, wobei das VB an einer vordefinierten Position im Aufnahmevolumen des PM positionierbar ist. Der Teil des VBs, das entlang der Längsachse des Aufnahmevolumens in das PM eingesetzt wird, kann konisch ausgebildet sein. In einer Ausführungsform ist mindestens ein Bereich des VBs, insbesondere der in das Aufnahmevolumen des PM einzusetzende Bereich des VBs zumindest teilweise komprimierbar, sodass es unter Anwendung einer Kraft gegen einen definierten Widerstand in das Aufnahmevolumen des PMs, insbesondere unter Vakuum, eingesetzt werden kann. Das VB kann einen weiteren Bereich aufweisen, der die erste Öffnung des Aufnahmevolumens des PMs abdeckt. In einer weiteren Ausführungsform weist das VB einen in das Aufnahmevolumen des PMs einsetzbaren Bereich und einen die Öffnung des Aufnahmevolumen des PMs abdeckenden Bereich auf.
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In einer anderen Ausführungsform des VBs ist keine Komprimierung des VB erforderlich, um es in das Aufnahmevolumen einzusetzen. Der ordnungsgemäße sterile Verschluss der ersten Öffnung des PMs und somit eine sterile Abdichtung des PMs, wird durch die passgenaue Geometrie des VBs zu dem entsprechenden PM gewährleistet. In einer weiteren Ausführungsform wird das, insbesondere nicht komprimierbare, VB formschlüssig und, insbesondere durch einen Unterdruck, in dem Aufnahmevolumen gehalten und somit ein steriles Verschließen gewährleistet.
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Das VB kann aus Silikon, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR), Polyethylen (PE), Naturkautschuk (NR), thermoplastisches Gummi (TPG), PVC-P, Polytetrafluorethylen (PTFE), Bromobutyl, Chlorobutyl, Vinyl, Korkmaterial, Glas oder aus einem Gemisch oder Kombinationen aus den vorgenannten Materialien gefertigt sein und/oder mit einem der genannten Materialien zumindest teilweise beschichtet sein. Das VB weist eine einer Ausführungsform insbesondere eine zumindest teilweise Silikon-Beschichtung auf. In einer Ausführungsform ist das VB aus einem chlorierten Isopren-Isobuten bzw. Chlorobutyl gefertigt und ist zusätzlich mit einem Silikonharz beschichtet. Solche VB sind besonders zur Anwendung in Spritzen geeignet, wie z.B. Terumo-Spritzen (vorzugsweise 0,5 ml Plajex™ Terumo Spritze).
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VBe umfassen alle gängigen Stopfen und Wechselpfropfen aus elastischem Material. Stopfen umfassen Lamellenstopfen, Stopfen mit äußeren Haken, Stopfen mit Innenstab, Stopfen mit Haken und Innenstab, Rollrandstopfen, Injektionsstopfen Eindruckstopfen und Schraubstopfen jeweils mit oder ohne Luer-Lock. Weitere VBe umfassen Verschlusskappen, Dichtungskappen, Überkappen, Kombinationsstopfen, Combi-Stopper-Verschlusskonen jeweils mit oder ohne Luer-Lock, VBe geeignet für Spritzen, VB geeignet für Karpulen und Phiolen. Bevorzugt ist ein VB im Sinne der Erfindung unter Vakuum in das Aufnahmevolumen des gewünschten PM einsetzbar.
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Ein vordefinierter Luftraum definiert ein Volumen bzw. einen Raum zwischen der tiefsten abdichtenden Fläche des VBs (z.B. die Lippe des Stopfens, wie in Fig. 4 gezeigt) und dem tiefsten Punkt der Oberfläche (Minikus) der vorgefüllten Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung. Ein vordefinierter Luftraum kann als Volumen, z.B. in ml, angegeben werden oder als freiwählbarer Abstand zwischen der tiefsten abdichtenden Fläche des VBs (z.B. die Lippe des Stopfens, wie in Fig. 4 gezeigt) und dem tiefsten Punkt der Oberfläche (Minikus) der vorgefüllten Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung - wobei das PM entlang der Positionierungsachse orientiert gehalten wird. Dieser Abstand zum Stopfen kann zumindest teilweise gleich 0 sein und somit der Stopfen mit der Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung in Kontakt stehen ("touching liquid"). Luftraum impliziert nicht die zwingende Befüllung des vorstehend definierten Raums mit Luft oder einem anderen Gas. Der Luftraum kann ein sich aus dem Verfahren zum Verschließen des PM unter Vakuum ergebendes/r Volumen/Raum sein.
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Wie tief der Stopfen in die Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung rein ragt, hängt von den Anforderungen des Produkts und Prozesses ab und ist freiwählbar. Der Abstand kann größer gleich 1 mm, größer gleich 2 mm, größer gleich 3 mm, größer gleich 4 mm, größer gleich 5 mm, größer gleich 6 mm, größer gleich 7 mm, größer gleich 8 mm, größer gleich 9 mm, größer gleich 10 mm, größer gleich 2 cm, größer gleich 3 cm, größer gleich 4 cm und jeden beliebigen Abstand in einem Bereich aufweisen, der in dem Aufnahmevolumen des jeweiligen PM technisch umsetzbar ist. In einer Ausführungsform beträgt der Abstand zwischen Stopfen und Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung in einer Spritze gleich 0 mm, größer gleich 1 mm, größer gleich 2 mm, größer gleich 3 mm, größer gleich 4 mm, größer gleich 5 mm, 6 mm, 7 mm, 8 mm, 9 mm, 10 mm, 2 cm, 3 cm, 4 cm bis kleiner gleich 5 cm.
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Mit der hier beschriebenen PH sind viele Positionen des VBs möglich - je nach Anwendungsfälle (mit und ohne Vakuum (d.h. komprimier- und nicht komprimierbares Stopfen-Setzen), von bubblefree (blasenfreien bzw. essentielle Abwesenheit von Luftraum) bis hin zu positionsgenauem Abstand des Stopfens (= vordefinierter Luftraum). Aus technischer Sicht gibt es keine limitierenden Parameter, die einen bevorzugten Luftraum zwischen Stopfen und Formulierung enthaltend eine Zusammensetzung einschränken würde.
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Ein PM im Sinne der Erfindung liegt in einem ordnungsgemäß von der PH aufgenommenen Zustand vor, wenn das PM mit mindestens einem ersten Abschnitt seiner Außenfläche (z.B. mit einer Unterseite des Flansches einer Spritze) an der mindestens einen ersten PKF anliegt und gleichzeitig mit mindestens einem zweiten Abschnitt seiner Außenfläche (z.B. einem Abschnitt einer äußeren Mantelfläche einer Spritze) an der mindestens einen AKF anliegt. Dies bedeutet, dass alle beteiligten z-Achsen bzw. Längsachsen, die sich bezogen auf den Verschließprozess insbesondere in vertikaler Richtung erstecken, während des Verfahrens zum Verschließen des PMs (z.B. Stopfensetzen) fluchtend ineinander liegen, insbesondere in einem in einer Anlage funktionsgemäß eingebauten Zustand der PH mit einem darin aufgenommenen PM (z.B. bei einer Spritze), sodass das Verschlussbauteil (VB) (z.B. ein Stopfen) "ordnungsgemäß" mit seiner Längsachse fluchtend in der Einsetzrichtung und entlang der Bewegungsrichtung der Verschlussvorrichtung (z.B. Setzrohr/Stößel) in der Längsachse des PMs liegt. Diese Definition gilt für alle Aspekte und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
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Die erste Positionierungsachse der PH fluchtet in einem funktionsgemäß in eine Anlage eingebauten Zustand der PH mit der ersten Anlagenachse der Anlage, wenn diese Achsen (d.h. die erste Positionierungsachse der PH und die Anlagenachse) zusammenfallen, also entlang einer gemeinsamen Geraden verlaufend bzw. um nicht mehr als +/- 0,05 mm bis 1,0 mm exzentrisch/seitlich zu dieser versetzt und eine Neigung der ersten Positionsachse um nicht mehr als +/- kleiner gleich 3° bis 0° von der Einsetzrichtung abweichen
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Vorzugsweise fluchtet die erste Positionierungsachse der PH mit der ersten Anlagenachse, wenn diese Achsen zusammenfallen, also entlang einer gemeinsamen Geraden verlaufend bzw. um nicht mehr als +/- 0,05 mm, +/- 0,06 mm, +/- 0,07 mm, +/- 0,08 mm, +/- 0,09 mm, +/- 0,10 mm, +/- 0,11 mm, +/- 0,12 mm, +/- 0,13 mm, +/- 0,14 mm, +/- 0,15 mm, +/- 0,2 mm, +/- 0,3 mm, +/- 0,4 mm, +/-0,5 mm, +/- 0,6 mm, +/- 0,7 mm, +/- 0,8 mm, +/- 0,9 mm, +/- 1,0 mm, bevorzugt ist der Bereich von kleiner gleich +/- 1,0 mm, mehr bevorzugt kleiner gleich +/- 0,5 mm, besonders bevorzugt kleiner gleich +/- 0,05 mm exzentrisch/seitlich zu dieser versetzt und eine Neigung der ersten Positionsachse um nicht mehr als kleiner gleich +/- 3°, +/- 2,5°, +/- 2°, +/- 1,5°, +/- 1°, +/- 0,5°, bevorzugt +/- 0,1°, sehr bevorzugt +/- 0,05° bevorzugt kleiner gleich 3° von der Einsetzrichtung abweichen.
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Eine Anlage im Sinne der Erfindung ist eine, vorzugsweise in einer aseptischen oder sterilen Umgebung, betreibbare Anlage, welche dazu ausgebildet und insbesondere eingerichtet ist, alle Verfahrensschritte zur Herstellung eines abgefüllten PM im Sinne der Erfindung durchzuführen. Hierzu umfasst die Anlage mindestens eine Verschlussvorrichtung im Sinne der Erfindung zum (automatisierten) Verschließen des PMs und vorzugsweise zur (automatisierten) Stopfensetzung in das PM im Sinne der Erfindung. Die Anlage kann eine Anlage zur Abfüllung von Formulierungen enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung sein, eine Anlage zur Abfüllung von Formulierungen enthaltend eine kosmetische Zusammensetzung oder eine Anlage zur Abfüllung von Lebensmitteln - jeweils wie hierin definiert.
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Derartige Verpackungsmaschinen und Abfüllanlagen für flüssige, pastöse und pulvrige Formulierungen enthaltend eine Zusammensetzung werden z.B. von der OPTIMA GmbH, Bausch+Ströbel SE + Co. KG, Bausch Advanced Technologies, VisoTec GmbH, Syntegon Technology GmbH (ehemals Robert Bosch GmbH), Groninger Holding GmbH & Co. KG, IMA, BREITNER Abfüllanlagen GmbH und Rommelag SE & Co. KG u.a. angeboten. Die PH im Sinne der Erfindung ist für Anordnungen in solchen Verpackungsmaschinen und Abfüllanlagen der vorgenannten Hersteller geeignet und kann auf die jeweiligen technischen Gegebenheiten angepasst werden.
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Eine Verschlussvorrichtung (W) ist eine Vorrichtung, mit der das VB - wie hier definiert - in/auf ein PM eingesetzt/gesetzt wird bzw. mit der ein PM mit Hilfe eines VBs verschlossen wird. In einer Ausführungsform der VV umfasst diese mindestens ein Setzrohr und einen Stößel, die dazu ausgestaltet sind einen geeigneten Stopfen in ein PM, insbesondere einen Stopfen in eine Spritze, einzusetzen. Eine andere Ausführungsform der VV ist dazu ausgestaltet, ein für Karpulen geeignetes VB in/auf die Karpule einzusetzen/zu setzen bzw. die Karpule zu verschließen. Eine andere Ausführungsform der VV ist dazu ausgestaltet, ein für Kartuschen geeignetes VB in/auf die Kartusche einzusetzen bzw. die Kartusche zu verschließen. Eine andere Ausführungsform der VV ist dazu ausgestaltet, ein für eine Phiole geeignetes VB in/auf die Phiole einzusetzen/ zu setzen bzw. die Phiole zu verschließen.
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Pharmazeutische Zusammensetzungen umfassen aus der Sicht der regulatorischen Einordnung Arzneimittel und Medizinprodukte. Somit sind pharmazeutische Zusammensetzungen sterile Zusammensetzung und müssen steril abgefüllt und verschlossen werden. Sie umfassen flüssige Zusammensetzungen verschiedener Viskositäten, wie z.B. therapeutische Zusammensetzungen enthaltend Biologika, wie beispielsweise Antikörper, Antikörperfragmente, virale Therapeutika, virale Vektoren, Oligonukleotide wie RNA oder Zelltherapeutika, Impfstopfzusammensetzungen z.B. gegen Covid oder Influenza, abgeschwächte Lebendimpfstoffe, MMR-Kombinationsimpfstoffe, Subunit-Impfstoffe, rekombinante, Polysaccharid- und Konjugatimpfstoffe, wie HPV-Impfstoffe, mRNA-Impfstoffe, Peptide oder Peptidkonjugate, Antikörper-Drug-Konjugate, andere Biokonjugate, Tinkturen aus Pflanzenextrakten und Medizinprodukte in flüssiger oder gelartiger Form.
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Pharmazeutische Zusammensetzungen umfassen therapeutische sowie diagnostische Zusammensetzungen, welche sogenannte Biologika und New Drug Modalities umfassen. Antikörper zur Anwendung in der in-vivo-Diagnostik umfassen Arcitumomab, Altumomab, Igovomab, Satumomab, Sulesomab und Votumumab. Therapeutische Antikörper umfassen monoklonale Antikörper, Antikörper-Drug-Konjukate (ADC), bispezifische Antikörper, Abciximab, Aducanumab, Adalimumab, Alemtuzumab, Anifrolumab, Atezolizumab, Avelumab, Basiliximab, Benralizumab, Bevacizumab, Bimekizumab, Brolucizumab, Canakinumab, Caplacizumab, Catumaxomab, Claudiximab, Cemplimab, Cetuximab, Daclizumab, Daratumumab, Denosumab, Dostarlimab, Dupilumab, Durvalumab, Eculizumab, Efalizumab, Emicizumab, Enlimomab, Epratuzumab, Evolocumab, Fremanezumab, Galiximab, Gemtuzumab-Ozogamicin, Golimumab, Guselkumab, Ibritumomab-Tiuxetan, Idarucizumab, Inebilizumab, Infliximab, Ipilimumab, Isatuximab, Lanadelumab, Ligelizumab, Lumiliximab, Mepolizumab, Muromonab-CD3, Motavizumab, Natalizumab, Nirsevimab, Nivolumab, Obinutuzumab, Ocrelizumab, Ofatumumab, Omalizumab, Oregovomab, Palivizumab, Panitumumab, Pembrolizumab, Pertuzumab, Ranibizumab, Ramucirumab, Ravulizumab, Reslizumab, Rituximab, Risankizumab, Romosozumab, Satralizumab, Spartalizumab, Sutimlimab, Telimomab, Teprotumumab, Tezepelumab, Tildrakizumab, Tislelizumab, Tocilizumab, Tositumomab, Trastuzumab, Ustekinumab, Zanolimumab und mehr. Neben den vorgenannten Antikörpern und ihren Fragmenten gehören ebenso therapeutische Proteine und Polypeptide, Peptide, therapeutische Peptide (z.B. GLP1), Zelltherapeutika (z.B. CAR-T Zellen, Stammzellen, TCRT CAR-NK, Tlls), Gentherapeutika (z.B. CRISPR/Cas-Systeme), Nukleinsäurenbasierte Produkte (DNA- und RNA-Moleküle, RNAi-, siRNA- und mRNA-Moleküle), Virus-basierte Produkte (AAV, onkolytische Viren) und Mikrobiom-Produkte zu Pharmazeutischen Zusammensetzungen.
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Kosmetische Zusammensetzungen umfassen flüssige Zusammensetzungen verschiedener Viskositäten, wie z.B. Lotionen, Cremes, Hydrogele, Gele, Tinkturen und jedes andere Kosmetikum.
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Lebensmittel umfassen auch Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Immunsystem-unterstützende und stabilisierende Zusammensetzungen. Dazu zählen Vitaminpräparate, Probiotika- und Mikrobiom-Produkte, die jeweils abhängig von den Eigenschaften der Zusammensetzung (z.B. Konzentration) und abhängig von nationalen Regularien (Arzneimittel, Medizinprodukte, Nahrungs(ergänzungs)mittel) den pharmazeutischen Zusammensetzungen oder den Nahrungsergänzungsmittel einzuordnen sind. Lebensmittel umfassen Saucen jeder Art, Ketchup, Mayonnaise, Öle, Essig, alkoholische Getränke, Spirituosen, Wein, Bier, alkoholfreie Getränke.
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Von der Zusammensetzung ist die Formulierung zu unterscheiden. Die Formulierung einer der hierin beschriebenen Zusammensetzung kann flüssig, gelartige oder pastös sein, sowie als eine Formulierung einer gewünschten Viskosität vorliegen, fest und pulverförmig und mit einem variablem Feuchtigkeitsanteil vorliegen, sowie jede Formulierung sein, welche eine Abfüllung in ein gewünschtes PM technisch erlaubt. Die Viskosität kann in jedem technisch abfüllbaren Bereich liegen und hängt von der Konstruktion der Abfüllanlage ab. Eine Viskosität im Bereich (bei 25°C) größer gleich 0,05 cP, vorzugsweise größer gleich 0,5 cP, größer gleich 1,0 cP bis kleiner gleich 2000 cP, bis kleiner gleich 1500 cP, bis kleiner gleich 500 cP, bis kleiner gleich 100 cP, bis kleiner gleich 50 cP, bis kleiner gleich 20 cP, bis kleiner gleich 10 cP, vorzugsweise in einem Bereich von größer gleich 0,05 cP, bis kleiner gleich 10 cP ist für Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung bevorzugt. Andere Ausführungsformen von Formulierungen einer der hierin beschriebenen Zusammensetzungen können Viskositäten im Bereich von 50.000 cP bis 500.000 cP aufweisen. Die Viskosität einer Formulierung ist nach Anwendung der Zusammensetzung frei wählbar.
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Die mit Bezug auf die Primärpackmittel-Halterung PH vorgestellten Merkmale, vorteilhaften Ausgestaltungen und deren Vorteile gelten dabei jeweils, sofern technisch möglich, nicht nur für die Primärpackmittel-Halterung, sondern auch entsprechend für eine erfindungsgemäße Anordnung sowie für die erfindungsgemäßen Verfahren und umgekehrt, auch wenn sie, um Wiederholungen zu vermeiden, jeweils nur im Zusammenhang mit einem dieser Aspekte beschrieben sind. D.h., ein oder mehrere Merkmale, Funktionen oder Vorteile, die nur im Zusammenhang mit einer PH beschrieben sind, können auch Teil einer Anordnung sein und/oder auch kennzeichnend für eines der beschrieben Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung, sofern technisch ausführbar. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Alle vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale, Merkmalskombinationen und Definitionen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren allein gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder aber in Alleinstellung verwendbar.
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Die Erfindung wird nun anhand mehrerer, insbesondere bevorzugter, lediglich schematisch zur Verdeutlichung der Funktionsweise dargestellter und in der Regel nicht maßstabsgerecht dargestellter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert, wobei Bauteile bzw. Abschnitte mit gleicher oder ähnlicher Funktion zugunsten eines einfacheren Verständnisses gleiche Bezugszeichen aufweisen (können), auch wenn sie sich in ihrer konstruktiven Ausgestaltung unterscheiden.
Kurzbeschreibung der Figuren
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Es zeigen:
- Fig. 1 : in Prinzipdarstellung ein Ausführungsbeispiels eines Abschnitts einer Anlage mit einer Verschlussvorrichtung zum (automatisierten) Verschließen eines PM mit einem VB,
- Fig. 2 : Beispiele von verschlossenen PMn, hier Spritzen, die mit einem VB verschlossen sind, hier Stopfen,
- Fig. 3 : in Prinzipdarstellung ein Beispiel eines mit einem Verschlussbauteil verschlossenen PM, wobei das PM in diesem Fall eine mit einer Zusammensetzung vorgefüllte Spritze ist und das VB ein Stopfen,
- Fig. 4a-f: beispielhafte Einzelansichten und Detailansichten von gefüllten, verschlossenen Spritzen mit unterschiedlichen Positionen des Stopfens im Aufnahmevolumen der Spritze, wobei einige Stopfen ordnungsgemäß eingesetzt sind und andere mangelhaft,
- Fig. 5 : in perspektivischer Darstellung von schräg oben einen Ausschnitt eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen PH mit einem darin aufgenommenen PM während des Verschließens (hier PM=Spritze; VB=Stopfen),
- Fig. 6 : die PH aus Fig. 5 in einer anderen perspektivischen Darstellung und ohne ein aufgenommenes PM,
- Fig. 7 : die PH aus den Fig. 5 und 6 in einer weiteren perspektivischen Darstellung ohne ein aufgenommenes PM,
- Fig. 8-10 : verschiedene Ansichten der PH aus den Fig. 5-7 bzw. von Baugruppen und Einzelteilen dieser PH,
- Fig. 11 : eine Seitenansicht auf die PH aus den Fig. 5-10 in einem in eine Anlage mit Verschlussvorrichtung eingebauten Zustand mit einem von der PH gehaltenen PM mit Blick auf den oberen Haltearm während eines Verschließvorgangs,
- Fig. 12 : eine perspektivische Ansicht auf die PH aus Fig. 11 mit dem PM vor dem Verschließvorgang, wobei das PM vorgefüllt ist,
- Fig. 13 : ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung mit einer Führungsschiene und einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen PH, in diesem Fall mit der PH aus den Fig. 5-12,
- Fig. 14a-14g : verschiedene Ausführungen von PMn im Sinne der Erfindung,
- Fig. 15 : ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung in einem in eine Anlage, hier eine Abfüllanlage, eingebauten Zustand, umfassend eine Führungsschiene und eine PH, die wie in den Fig. 5-13 ausgebildet ist, wobei die Anlage eine Verschlussvorrichtung umfasst und die Abbildung die PH mit einem aufgenommenen PM zeigt,
- Fig. 16 : eine andere perspektivische Darstellung auf die PH aus Fig. 15 in der Anlage, jedoch ohne die Verschlussvorrichtung, aber dafür mit einer Greifvorrichtung zum Positionieren eines PMs in der PH,
- Fig. 17 : die PH aus den vorherigen Figuren in einer Kalibriereinrichtung mit einer PM-Lehre zum Einstellen der PH als solche für eine positionsgenaue Aufnahme eines zugehörigen PMs,
- Fig. 18 : einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Führungsschiene und einem weiteren Ausführungsbeispiel einer PH gemäß der vorliegenden Erfindung in perspektivischer Ansicht von schräg oben,
- Fig. 19 : eine Ansicht von unten auf einen Ausschnitt der Anordnung aus Fig. 18,
- Fig. 20 : eine perspektivische Ansicht auf die Unterseite der Anordnung aus den Fig. 18 und 19,
- Fig. 21 : eine perspektivische Ansicht eines Ausschnitts der Führungsschiene aus der Anordnung aus den Fig. 18-20 in Einzelteildarstellung,
- Fig. 22 : eine andere perspektivische Ansicht auf die Führungsschiene aus den Fig. 18-21 in Einzelteildarstellung, wobei die Führungsschiene zur Aufnahme von 3 PHen ausgebildet ist,
- Fig. 23 : beispielhafte Befestigungsmittel zur Befestigung einer PH auf einer Führungsschiene, beispielsweise zur Befestigung der PH aus den Fig. 18-20 auf der Führungsschiene aus den Fig. 18-22,
- Fig. 24a : die PH aus Fig. 18 in perspektivischer Ansicht in Einzelteildarstellung,
- Fig. 24b : ein weiteres Ausführungsbeispiel einer PH gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 24c : ein weiteres Ausführungsbeispiel einer PH gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 24d : ein weiteres Ausführungsbeispiel einer PH gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 25a : ein weiteres Ausführungsbeispiel einer PH gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 25b : ein weiteres Ausführungsbeispiel einer PH gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 26 : eine andere perspektivische Darstellung auf die PH aus Fig. 15 und 16 in der Anlage, jedoch ohne die Verschlussvorrichtung, aber dafür mit einer Greifvorrichtung zum Positionieren eines PM in der PH sowie mit einer Kalibrierlehre zur Ausrichtung/Kalibrierung der PH innerhalb der Anlage,
- Fig. 27 : eine andere perspektivische Ansicht auf die PH aus Fig. 26 während des Ausrichtens mittels der Kalibrierlehre in der Anlage,
- Fig. 28 : eine perspektivische Ansicht schräg von der Seite auf die PH aus den Fig. 15-16 und 26-27 in einem in der Anlage ausgerichteten Zustand mit einem von der PH aufgenommenen PM während des Verschließvorgangs,
- Fig. 29 : ein Flussdiagramm zu einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verfahrens zur schematischen und beispielhaften Erläuterung der einzelnen Verfahrensschritte,
- Fig. 30 : in perspektivischer Darstellung von schräg oben einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Führungsschiene mit vier, jeweils auf der Führungsschiene montierten Ausführungsbeispielen von PHs gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 31 : in perspektivischer Darstellung von schräg oben einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Führungsschiene in diesem Fall mit acht, jeweils auf der Führungsschiene montierten Ausführungsbeispielen von PHs gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 32 : in perspektivischer Darstellung von schräg oben einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Führungsschiene und einem weiteren Ausführungsbeispiel einer PH gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 33 : die Anordnung aus Fig. 31 in perspektivischer Ansicht von schräg unten auf die Unterseite der Anordnung,
- Fig. 34 : in perspektivischer Darstellung von schräg oben einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung mit der Führungsschiene aus den Fig. 30-33, aber mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer PH gemäß der vorliegenden Erfindung, und
- Fig. 35 : in perspektivischer Darstellung von schräg oben einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung mit der Führungsschiene aus den Fig. 30-34, den PHs aus Fig. 34 sowie weiteren Ausführungsbeispielen einer PH gemäß der vorliegenden Erfindung.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
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Fig. 1 zeigt in Prinzipdarstellung ein Ausführungsbeispiel eines Abschnitts einer Anlage 1000 mit einer Verschlussvorrichtung 200 zum (automatisierten) Verschließen eines Primärpackmittels 20 mit einem Verschlussbauteil 30, wobei das Primärpackmittel 20 in diesem Fall eine Spritze 20 ist, die mit einer Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung 27 vorgefüllt ist und mittels eines Stopfens 30 als Verschlussbauteil 30 verschlossen werden soll. Dementsprechend ist die Verschlussvorrichtung 200 bei diesem Ausführungsbeispiel insbesondere zum Stopfensetzen ausgebildet und kann daher auch als Stopfensetzvorrichtung 200 bezeichnet werden.
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Das Primärpackmittel 20, d.h. in diesem Fall die Spritze 20, weist ein sich entlang einer Längsachse L erstreckendes Aufnahmevolumen 23 auf, in welches die Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung 27 eingebracht ist, insbesondere eine definierte Menge der Formulierung 27, sodass sich eine definierte Füllstandshöhe der Formulierung 27 innerhalb des Aufnahmevolumens 23 einstellt. Das Aufnahmevolumen 23 weist dabei, bezogen auf die Darstellung in Fig. 1, an seinem oberen Ende eine erste Öffnung 21 auf und eine hier nicht näher bezeichnete zweite Öffnung an seinem unteren Ende, durch welche die Formulierung 27 beim Gebrauch ausgebracht werden kann, beispielsweise mithilfe einer Injektionsnadel oder dergleichen, die mit der Spritze 20 verbunden werden kann.
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Zum Verschließen der Spritze 20 kann das Verschlussbauteil 30, hier der Stopfen 30, mittels der Verschlussvorrichtung 200, insbesondere mithilfe eines Setzkolbens 11, in Richtung der Längsachse L des Aufnahmevolumens 23 über die erste Öffnung 21 in das Aufnahmevolumen 23 der Spritze 20 eingesetzt werden, insbesondere derart, dass sich der Stopfen 30 anschließend zumindest teilweise, bevorzugt vollständig, innerhalb des Aufnahmevolumens 23 befindet und das Primärpackmittel 20 dicht nach oben zur Öffnung 21 hin verschließt. Bevorzugt kann der Stopfen 30 dabei insbesondere derart in die Spritze 20 eingesetzt werden, dass er sich nach dem Einsetzen an einer definierten Position oberhalb der Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung 27 innerhalb des Aufnahmevolumens 23 befindet mit einem definierten Abstand zu einer hier nicht näher bezeichneten Oberfläche der Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung 27, sodass sich zwischen einer Unterseite des Verschlussbauteils 30 und der Oberfläche der Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung 27 ein in Fig. 1 ebenfalls nicht näher bezeichneter Raum (vgl. Raum 40 in Fig. 3) mit einem definierten Volumen ausbildet.
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Zum Einsetzen des Verschlussbauteils 30 kann bei dieser beispielhaft gezeigten Anlage 1000 dabei insbesondere der Setzkolben 11 entlang einer Bewegungsrichtung V, welche in diesem Fall auch eine erste Anlagenachse A definiert, wie ein Stempel in Richtung des Primärpackmittels 20 und teilweise in dieses hinein bewegt werden, bezogen auf die Darstellung in Fig. 1 insbesondere nach unten. Dadurch kann das Verschlussbauteil 30, hier der Stopfen 30, entlang einer Einsetzrichtung E verlagert werden und in die Spritze 20 hineingedrückt, insbesondere hineingepresst, werden, bis sich das Verschlussbauteil 30 an der gewünschten Position im Aufnahmevolumen 23 des Primärpackmittels 20 befindet.
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Für eine besonders vorteilhaftes Verschließen des Primärpackmittels 20 weist die Anlage 1000 ferner eine hier nicht näher bezeichnete Vakuumeinrichtung auf mit einer Vakuumkammer 12, einem Setzrohr 13 und einer Abdichtvorrichtung 14, sowie diversen, weiteren Komponenten, wie insbesondere wenigstens einem Schlauch 15, mehreren Ventilen (insbesondere wenigstens zwei Absperrventilen 16 und 17) sowie wenigstens einer Vakuumpumpe 19 und einem Manometer 18, zur Erzeugung eines Unterdrucks bzw. eines Vakuums in dem Aufnahmevolumen 23 des Primärpackmittels 20 beim bzw. vor dem Einsetzen des Verschlussbauteils 30 in das Aufnahmevolumen 23.
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Das Setzrohr 13 umfasst dabei einen flanschförmigen Abschnitt 13A, mit welchen das Setzrohr 13 auf einer Oberseite der Vakuumkammer 12 aufliegt, sowie einen rohrförmigen Abschnitt 13B, der sich in vertikaler Richtung durch die Vakuumkammer 12 hindurch erstreckt und über einen nicht näher bezeichneten Kanal in der Vakuumkammer mit dem Schlauch 15 verbunden ist. Das Setzrohr 13, insbesondere der rohrförmige Abschnitt 13B, dient dabei insbesondere zur Führung des Verschlussbauteils 30 beim Einsetzen in das Primärpackmittel 20. Über das Setzrohr 13, welches austauschbar ist, lässt sich die Vakuumeinrichtung auf einfache Art und Weise an verschiedene Verschlussbauteile 30 anpassen, insbesondere an Verschlussbauteile 30 mit unterschiedlichen Außendurchmessern.
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Die Abdichtvorrichtung 14, welche unterhalb der Vakuumkammer 12 angeordnet ist, dient zur Abdichtung zwischen der Unterseite der Vakuumkammer 12 und einer Oberseite des Primärpackmittels 20 bzw. dessen Aufnahmevolumen 23, wobei mittels der Abdichtvorrichtung 14 insbesondere ein Abstand zwischen der Oberseite des Primärpackmittels 20 und der Unterseite der Vakuumkammer 12 ausgeglichen werden kann. Die Abdichtvorrichtung 14 umfasst bei diesem Ausführungsbeispiel einen äußeren Silikonbecher 14A sowie einen rohrförmigen Einsatz 14B mit einem oberen Flansch, wobei die Abdichtvorrichtung 14 ebenfalls austauschbar ist, sodass die Abdichtung auf einfache Art und Weise an den Außendurchmesser des Verschlussbauteils 30 bzw. an den Innendurchmesser des Aufnahmevolumens 23 angepasst werden kann sowie an den für ein korrektes Positionieren des Verschlussbauteils 30 im Aufnahmevolumen 23 des Primärpackmittels 20 erforderlichen Abstand zwischen Primärpackmittel 20 und Vakuumkammer 12 entlang der Längsachse L des Primärpackmittels 20.
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Das Einsetzens des Verschlussbauteils 30 mithilfe einer solchen Vakuumeinrichtung bzw. mit Unterdruck in das Aufnahmevolumen 23 hat den Vorteil, dass sich zum einen die Druckkräfte bzw. die Setzkräfte zum Einsetzen des Verschlussbauteils 30 verringern lassen, da beim Einsetzen des Verschlussbauteils 30 nicht die sich im Aufnahmevolumen 23 oberhalb der Formulierung 27 befindliche Luft zusammengedrückt werden muss. Ferner kann der Druck, in dem sich bildenden Raum zwischen der Formulierung 27 und dem Verschlussbauteil 30 auf diese Weise erheblich reduziert werden im Vergleich zu einem Druck, der entstehen würde, wenn beim Einsetzen des Verschlussbauteils 30 kein Unterdruck im Aufnahmevolumen 23 erzeugt werden würde. Insbesondere kann mithilfe einer solchen Vakuumeinrichtung der Druck in dem Volumen zwischen der Formulierung 27 und dem Verschlussbauteil 30 auf einen Druck reduziert werden, der nicht größer ist als Umgebungsdruck. Hierdurch kann ein besonders sicheres Verschließen des Primärpackmittels 20 erreicht werden. Insbesondere kann das Risiko verringert werden, dass das Verschlussbauteil 30 bei einer Erwärmung des verschlossenen Primärpackmittels 20 nach oben in Richtung der Öffnung 21 des Aufnahmevolumens 23 des Primärpackmittels 20 herausgedrückt wird infolge einer sich einstellenden Ausdehnung eines zwischen Formulierung 27 und Verschlussbauteil 30 eingeschlossenen Luftvolumens.
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Vakuumeinrichtungen dieserArt sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt, auf welchen für nähere Details zur Ausgestaltung und Funktionsweise solcher Vakuumeinrichtungen verwiesen wird.
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Für ein korrektes Platzieren des Verschlussbauteils 30 ist es wichtig, dass das Primärpackmittel 20 gegenüber der Verschlussvorrichtung 200 korrekt positioniert und ausgerichtet ist.
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Um zu erreichen, dass das Verschlussbauteil 30 nicht verkantet oder schief in das Aufnahmevolumen 23 eingesetzt wird, muss zum einen die Einsetzrichtung E des Verschlussbauteils 30 mit der Längsachse L des Aufnahmevolumens 23 zusammenfallen, insbesondere mit dieser fluchten. Dies kann erreicht werden, indem das Primärpackmittel 20 derart in der Anlage 1000 positioniert und ausgerichtet wird, insbesondere derart relativ zur bzw. in der Verschlussvorrichtung 200 positioniert und ausgerichtet, dass die Längsachse L des Aufnahmevolumens 23 des Primärpackmittels 20 mit der Bewegungsrichtung V des Setzkolbens 11 der Verschlussvorrichtung 200 zusammenfällt, insbesondere mit dieser fluchtet und entlang einer gemeinsamen Geraden verläuft.
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Zum anderen muss sich für ein korrektes Platzieren des Verschlussbauteils 30 das Primärpackmittel 20 beim Platzieren des Verschlussbauteils 30 ferner an einer definierten Position entlang der ersten Anlagenachse A bzw. entlang der Bewegungsrichtung V des Setzkolbens 11 befinden, um zu erreichen, dass das Verschlussbauteil 30 sich nach dem Platzieren an der gewünschten, definierten Position befindet, wobei diese definierte Position abhängig ist vom Hub des Setzkolbens 11. Im vorliegenden Fall mit einer Spritze 20 als Primärpackmittel 20 und einem Stopfen 30 als Verschlussbauteil 30 befindet sich die definierte, gewünschte Position des Verschlussbauteils 30, d.h. dessen ideale Zielposition P (vgl. Fig. 3), insbesondere oberhalb der Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung 27 innerhalb des Aufnahmevolumens 23 mit einem definierten Abstand zu der Oberfläche der Formulierung 27.
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Fig. 2 zeigt Beispiele von vorgefüllten und anschließend verschlossenen Primärpackmitteln 20 in Form von Spritzen 20, die mit einem Verschlussbauteil 30 in Form eines Stopfens 30 verschlossen worden sind, wobei der Stopfen 30 jeweils vollständig in das zugehörige Aufnahmevolumen der Primärpackmittel 20 eingesetzt ist. Bei einigen der abgebildeten Primärpackmittel 20, beispielsweise bei dem mittleren mit Bezugszeichen versehenen Primärpackmittel 20, befindet sich der Stopfen 30 jedoch nicht an der gewünschten vordefinierten Position, sondern zu weit oberhalb der Zusammensetzung im Aufnahmevolumen. Hierzu kann es insbesondere kommen, wenn das Primärpackmittel 20 während des Verschließvorgangs, d. h. beim Einsetzen des Verschlussbauteils 30, nicht korrekt in der Anlage 1000 bzw. relativ zur Verschlussvorrichtung 200 positioniert ist, sodass keine ausreichende Abdichtung zwischen Primärpackmittel und Vakuumkammer erreicht werden konnte und somit kein ausreichender Unterdruck im Aufnahmevolumen des Primärpackmittels aufgebaut werden konnte, und/oder wenn die Position das Primärpackmittels 20 entlang der Bewegungsrichtung V des Setzkolbens 11, d.h. entlang der ersten Anlagenachse A in der Anlage nicht korrekt war bzw. nicht ausreichend auf den Hub des Setzkolbens 11 abgestimmt war.
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Mit einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung, wie beispielsweise mit einer Primärpackmittel-Halterung 100, wie in Fig. 1 schematisch angedeutet und im weiteren Verlauf dieser Anmeldung noch näher beschrieben, kann auf einfache Art und Weise ein korrektes Einsetzen des Verschlussbauteils 30 in das Primärpackmittel 20 erreicht werden, da eine erfindungsgemäße Primärpackmittel-Halterung auf einfache Art und Weise ein korrektes Positionieren und Ausrichten des Primärpackmittels 20 ermöglicht.
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Für eine korrekte Positionierung und Ausrichtung des Primärpackmittels 20 weist die beispielhaft dargestellte Primärpackmittel-Halterung 100 eine erste Positionierungsachse Z auf und ist dazu ausgebildet, das Primärpackmittel 20 mit einer definierten Position entlang dieser ersten Positionierungsachse Z und mit einer definierten Ausrichtung der Längsachse L des Aufnahmevolumens 23 des Primärpackmittels 20 relativ zu der ersten Positionierungsachse Z aufzunehmen. Dieses Ausführungsbeispiel einer Primärpackmittel-Halterung 100 ist dabei derart ausgebildet und derart in der Anlage 1000 angeordnet, dass die erste Positionierungsachse Z der Primärpackmittel-Halterung 100 mit der ersten Anlagenachse A bzw. mit der Bewegungsrichtung V des Setzkolbens 11 der Verschlussvorrichtung 200 zusammenfällt, d. h. mit dieser fluchtet.
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Diese Primärpackmittel-Halterung 100 ist ferner dazu ausgebildet, das Primärpackmittel 20, welches eine Außenfläche 24 aufweist mit einem ersten Abschnitt 24A und einem zweiten Abschnitt 24B, so aufzunehmen, dass das Primärpackmittel 20 mit diesen Abschnitten 24A und 24B der Außenfläche 24 des Primärpackmittels 20 so an der Primärpackmittel-Halterung 100 anliegt, insbesondere flächig, dass es, wenn es korrekt von der Primärpackmittel-Halterung 100 aufgenommen ist, korrekt positioniert und ausgerichtet ist, d. h. sich an der gewünschten, definierten Position entlang der Positionierungsachse Z bzw. entlang der ersten Anlagenachse A bzw. entlang der Bewegungsrichtung V befindet, und ferner die Längsachse L des Aufnahmevolumens 23 des Primärpackmittels 20 mit der Bewegungsrichtung V des Setzkolbens 11 zusammenfällt, d.h. mit dieser fluchtet.
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Diese Primärpackmittel-Halterung 100 ist, um das Primärpackmittel 20, welches insbesondere eine Spritze 20 ist, korrekt zu positionieren und auszurichten, dazu ausgebildet, das Primärpackmittel 20 derart aufzunehmen, dass es zum einen mit einer Unterseite eines Randes 22 bzw. eines Flansches 22, welche(r) den ersten Abschnitt 24A der Außenfläche 24 des Primärpackmittels 20 bildet, flächig in Kontakt mit einer ersten Fläche der Primärpackmittel-Halterung 100 gebracht werden kann, und zwar mit einer in Fig. 1 nicht näher bezeichneten Positionierungs-Kontaktfläche (vgl. Fig. 5, Positionierungs-Kontaktfläche 111). Zum anderen ist die Primärpackmittel-Halterung 100 dazu ausgebildet, das Primärpackmittel 20, hier eine Spritze 20, derart aufzunehmen, dass das Primärpackmittel 20 in einem korrekt von der Primärpackmittel-Halterung 100 aufgenommenen Zustand, insbesondere gleichzeitig, mit zumindest einem Teil der äußeren Mantelfläche des Primärpackmittels 20, welche den zweiten Abschnitt 24B der Außenfläche bildet, an einer weiteren, hier ebenfalls nicht näher bezeichneten Ausricht-Kontaktfläche der Primärpackmittel-Halterung anliegt (vgl. Fig. 6, Ausricht-Kontaktflächen 112 und 122).
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Liegt das Primärpackmittel 20 mit den beiden Abschnitten 24A und 24B seiner Außenfläche 24 flächig an den zugehörigen Kontaktflächen (der Positionierung-Kontaktfläche und der wenigstens einen Ausricht-Kontaktfläche) der Primärpackmittel-Halterung 100 an, insbesondere gleichzeitig, ist ein von der Primärpackmittel-Halterung 100 aufgenommenes Primärpackmittel 20 in der Primärpackmittel-Halterung 100 ausgerichtet. Ist die Primärpackmittel-Halterung 100 korrekt in der Anlage 1000 positioniert und ausgerichtet, wie in Fig 1 schematisch dargestellt, ergibt sich hierdurch ebenfalls eine korrekte Ausrichtung und Positionierung des Primärpackmittels 20 in der Anlage 1000 und ein korrektes Einsetzen des Verschlussbauteils 30 ist möglich.
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Wie die Primärpackmittel-Halterung 100 hierzu im Detail ausgestaltet ist, wird im weiteren Verlauf dieser Anmeldung noch näher beschrieben, insbesondere anhand der Fig. 5 bis 13.
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Fig. 3 zeigt in Prinzipdarstellung zum besseren Verständnis in vergrößerter, schematischer Darstellung ein Beispiel eines mit einem Verschlussbauteil 30 in Form eines Stopfens 30 verschlossenen Primärpackmittels 20 in Form einer Spritze 20, wobei die Spritze 20 mit einer Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung 27 vorgefüllt ist und das Verschlussbauteil 30 sich an einer vordefinierten Position P oberhalb der Formulierung 27 befindet, sodass sich in dem Zwischenraum zwischen einer Oberfläche der Formulierung 27 und einer Unterseite des Verschlussbauteils 30 ein Raum 40 (insbesondere ein Luftraum) mit einem definierten Volumen ausgebildet hat. Der Stopfen 30 wurde dabei durch die obere (erste) Öffnung 21 in das Aufnahmevolumen 23 eingesetzt. Über die zweite Öffnung 28 des Aufnahmevolumens 23 am unteren Ende der Spritze 20 kann die Zusammensetzung 27 aus der Spritze 20 ausgebracht werden bei Gebrauch. Je nachdem, wie sehr das Aufnahmevolumen 23 beim Einsetzen des Verschlussbauteils 30 vakuumiert worden ist, befindet sich in diesem Raum 40 mehr oder weniger Luft bzw. nach Vorgabe der gewünschten Position des VBs im PM, insbesondere des Stopfens in der Spritze, wird im Verfahren zum Verschließen des PM das Vakuum entsprechend ausgeübt, um die Position des VB und damit den Luftraum wie vordefiniert zu erzielen.
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In dieser Darstellung sind gut der Rand 22 bzw. Flansch 22 des Primärpackmittels 20, sowie dessen Unterseite 25, welche den ersten Abschnitt 24A der Außenfläche 24 des Primärpackmittels 20 bildet, zu erkennen. Auch die Mantelfläche 24B, welche zumindest mit einem Teil den zweiten Abschnitt 24B bildet, ist gut zu erkennen.
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Die Abbildungen a) bis f) in Fig. 4 zeigen weitere beispielhafte Einzelansichten und Detailansichten in vergrößerter Darstellung von vorgefüllten und anschließend verschlossenen Spritzen 20 mit unterschiedlichen Positionen des Stopfens 30 im Aufnahmevolumen 23 der Spritze 20, wobei einige Stopfen 30 ordnungsgemäß eingesetzt sind und andere mangelhaft.
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Abbildung a) in Fig. 4 zeigt beispielhalber einen zwar noch innerhalb der Markierungslinien positionierten und damit in vertikaler Richtung noch ausreichend korrekt platzierten Stopfen 30. Aus der zugehörigen, vergrößerten Darstellung des Stopfens in Abbildung b) in Fig. 4 ist jedoch ersichtlich, dass die Einsetzqualität des Stopfens 30 mangelhaft ist, was hier symbolisch durch den Bezugspfeil mit dem Bezugszeichen Q angedeutet ist, da eine Unterseite des Stopfens 30, insbesondere eine untere Dichtlippe des Stopfens 30, gequetscht ist und damit nicht ihre volle Funktion erfüllen kann. Ursächlich hierfür ist insbesondere ein leichtes Verkanten des Stopfens 30 beim Einsetzen in das Aufnahmevolumen 23 aufgrund einer zu ungenauen Ausrichtung des Primärpackmittels 20, hier der Spritze 20, relativ zur Bewegungsrichtung V des Setzkolbens 11. Die zugehörige Spritze 20 wurde während des Einsetzens des Stopfens 30 von einer herkömmlichen Primärpackmittel-Halterung gehalten, mit welcher keine ausreichend genaue Ausrichtung des Primärpackmittels 20 erreicht werden konnte. Insbesondere war die Längsachse L des Aufnahmevolumens 23 nicht korrekt zur Bewegungsrichtung V des Setzkolbens 11 bzw. zur Einsetzrichtung E des Stopfens 30 ausgerichtet und ist vor allem nicht mit dieser zusammengefallen, d.h. fluchtend gewesen bzw. entlang einer gemeinsamen Geraden verlaufen. Infolgedessen wurde der Stopfen 30 leicht verkantet durch die Öffnung 21 in das Aufnahmevolumen 23 eingeführt und die Dichtlippe an seiner Unterseite gequetscht.
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Abbildung c) in Fig. 4 zeigt eine mit einem Stopfen 30 verschlossene Spritze 20, bei welcher sich der Stopfen 30 nicht vollständig innerhalb des vordefinierten Bereichs befindet, sondern zu weit oberhalb platziert ist, was in der zugehörigen vergrößerten Darstellung in Abbildung d) in Fig. 4 gut zu erkennen ist. Somit ist auch dieser Stopfen 30 nicht korrekt platziert. Dieser Fehler kann grundsätzlich insbesondere auf eine nicht korrekte und damit fehlerhafte Positionierung des Primärpackmittels 20 entlang der Einsetzrichtung E des Stopfens 30 bzw. der Bewegungsrichtung V während des Platzieren des Verschlussbauteils 30 zurückgeführt werden, wobei das Primärpackmittel 20 insbesondere zu weit unten bzw. mit einem zu großen Abstand zur Verschlussvorrichtung positioniert war und/oder auf einen zu geringen Unterdruck bzw. zu viel Restluftvolumen im Aufnahmevolumen 23 oberhalb der Zusammensetzung. Ursächlich in diesem Fall war, dass die Spritze 20 während des Einsetzens des Stopfens 30 ebenfalls von einer herkömmlichen Primärpackmittel-Halterung gehalten worden ist, mit welcher keine ausreichend genaue Positionierung des Primärpackmittels 20 erreicht werden konnte. Insbesondere war das Primärpackmittel 20 nicht mit einem korrekten Abstand entlang der Bewegungsrichtung V des Setzkolbens 11 bzw. der Einsetzrichtung E des Stopfens 30 relativ zur Verschlussvorrichtung 200, insbesondere zum Setzkolben 11, positioniert, sondern insbesondere zu weit unterhalb von diesem, sodass der Stopfen 30 mit dem eingestellten Hub des Setzkolbens 11 von dem Setzkolben 11 nicht weit genug in das Aufnahmevolumen 23 hineingeschoben werden konnte.
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Abbildung e) in Fig. 4 zeigt hingegen einen korrekt platzierten und korrekt und ohne Fehler in das Aufnahmevolumen 23 eingesetzten Stopfen 30. Abbildung f) in Fig. 4 zeigt eine zugehörige vergrößerte Darstellung im Bereich des Stopfens 30. Hier wurde die zugehörige Spritze 20 während des Einsetzens des Stopfens 30 von der erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung 100 aus Fig. 1 gehalten, mit welcher sowohl eine ausreichend genaue Positionierung als auch eine ausreichend genaue Ausrichtung des Primärpackmittels 20 erreicht werden konnte.
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Mit einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung, beispielsweise mit einer Primärpackmittel-Halterung 100, wie in Fig. 1 schematisch angedeutet und im weiteren Verlauf dieser Anmeldung noch näher beschrieben, insbesondere anhand der Fig. 5 bis 13, kann das Risiko der anhand von Fig. 2 sowie den Abbildungen a) bis d) aus Fig 4 beschriebenen Fehler reduziert werden und auf einfache Art und Weise ein korrektes Einsetzen des Verschlussbauteils 30 in das Primärpackmittel 20 erreicht werden, da eine erfindungsgemäße Primärpackmittel-Halterung auf einfache Art und Weise ein korrektes Positionieren und Ausrichten des Primärpackmittels 20 ermöglicht.
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Die Fig. 5 bis 13 zeigen dabei in verschiedenen Ansichten mit Details einer möglichen Ausgestaltung der hier beispielhaft beschriebenen Primärpackmittel-Halterung 100, wobei zunächst die Fig. 5 bis 7 näher beschrieben werden.
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Fig. 5 zeigt in perspektivischer Darstellung von schräg oben beispielhaft anhand der Primärpackmittel-Halterung 100 Details einer möglichen Ausgestaltung einer Primärpackmittel-Halterung gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei Fig. 5 einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung 100 aus Fig. 1 mit dem darin aufgenommenen Primärpackmittel 20 in Form der Spritze 20 während des Verschließens zeigt, wobei die Spritze 20 mittels eines in Fig. 5 nicht erkennbar dargestellten Stopfens 30 verschlossen wird, der mittels der Verschlussvorrichtung 200 über die erste Öffnung 21 in das Aufnahmevolumen 23 der mit einer Formulierung vorgefüllten Spritze 20 eingesetzt wird.
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Fig. 6 zeigt die vollständige Primärpackmittel-Halterung 100 aus Fig. 5 zusammen mit einem Ausführungsbeispiel einer Führungsschiene 150 als Teil eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung 500 und in einer anderen perspektivischen Darstellung und ohne ein darin aufgenommenes Primärpackmittel 20, wobei in dieser Darstellung die vorstehend bereits erwähnte Befestigung der Primärpackmittel-Halterung 100 auf der Führungsschiene 150 mittels der Schraube 118 angedeutet ist.
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Fig. 7 zeigt die Primärpackmittel-Halterung 100 aus den Fig. 5 und 6 in einer weiteren perspektivischen Darstellung, ebenfalls ohne ein aufgenommenes Primärpackmittel 20.
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Für die präzise Positionierung und Ausrichtung des Primärpackmittels 20 weist die Primärpackmittel-Halterung 100 dabei eine Aufnahmeeinrichtung 110 auf, welche bei diesem Beispiel einer Primärpackmittel-Halterung 100 einen sich senkrecht zu einer ersten Positionierungsachse Z der Primärpackmittel-Halterung 100 erstreckenden ersten Haltearm 113 aufweist, der an einem in Fig. 5 nicht näher bezeichneten Körper der Aufnahmeeinrichtung 110 in Form einer Befestigungshülse (vgl. Fig. 7, Befestigungshülse 127) mithilfe eines Befestigungsmittels 118 in Form einer Schraube 118 befestigt ist, wobei sich bei diesem Ausführungsbeispiel einer Primärpackmittel-Halterung gemäß der vorliegenden Erfindung die erste Positionierungsachse Z bei korrekter Positionierung und Ausrichtung der Primärpackmittel-Halterung 100 in der Anlage 1000 insbesondere in vertikaler Richtung erstreckt, so dass sich der ersten Haltearm 113 insbesondere in horizontaler Richtung erstreckt.
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Über die Schraube 118, welche sich durch ein Durchgangsloch 117 entlang einer Befestigungsachse B durch die Befestigungshülse hindurcherstreckt, kann die Aufnahmeeinrichtung 110 bzw. die Primärpackmittel-Halterung 100 ferner auf einer Führungsschiene 150 (siehe Fig. 6) und über diese in der Anlage 1000 befestigt und positioniert und ausgerichtet werden, was später noch genauer erläutert wird.
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Der erste Haltearm 113 weist eine Außenfläche 114 auf, die zumindest teilweise durch eine Oberseite eines ersten, in den ersten Haltearm 113 eingesetzten Bauteils 115A in Form eines Y-Clips gebildet ist, welcher mittels eines weiteren Befestigungsmittels 116, das ebenfalls eine Schraube 116 ist, im ersten Haltearm 113 an einer gewünschten Position fixiert ist, wobei der Haltearm 113 zur präzisen Ausrichtung des Y-Clips 115A im Haltearm 113 in Richtung des Doppelpfeils ein nicht erkennbar dargestelltes Langloch aufweist und das Bauteil 115A derart ausgebildet ist, dass es mit ausreichend Spiel für eine präzise Ausrichtung in den ersten Haltearm 113 einsetzbar ist und an der gewünschten Position im ersten Haltearm 113 fixierbar ist.
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Der Y-Clip 115A dient dabei als Halte- und Positionierungselement zum Halten und Positionieren des Primärpackmittels 20 in der Primärpackmittel-Halterung 100, wobei ein Teil der Oberseite des Halte- und Positionierungselements115A die erste Positionierung-Kontaktfläche 111 bildet, mittels welcher das Primärpackmittel 20 entlang der ersten Positionierungsachse Z korrekt in der Primärpackmittel-Halterung 100 positioniert werden kann. Ein von der Primärpackmittel-Halterung 100 aufgenommenes Primärpackmittel 20 ist dabei korrekt entlang der ersten Positionierungsachse Z positioniert, wenn es mit einem ersten Abschnitt 24A seiner Außenfläche 24 der Positionierung-Kontaktfläche 111 der Primärpackmittel-Halterung 100 anliegt, insbesondere flächig. Die Positionierungs-Kontaktfläche 111 erstreckt sich bei diesem Ausführungsbeispiel dabei insbesondere in einer Ebene senkrecht zur Positionierungsachse Z der Primärpackmittel-Halterung 100 und damit in diesem Fall insbesondere in horizontaler Richtung. Je nach Primärpackmittel 20, das aufzunehmen ist, kann die Positionierungs-Kontaktfläche 111 aber auch anders ausgestaltet sein und/oder eine andere Orientierung aufweisen, insbesondere relativ zur Positionierungsachse Z.
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Ist das Primärpackmittel 20 wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Spritze 20, ist die Spritze 20 entlang der ersten Positionierungsachse Z korrekt positioniert und damit mit dem richtigen Abstand zur Vakuumkammer 12 bzw. zur Verschlussvorrichtung 200 positioniert, sodass mittels der Abdichtvorrichtung 14 zum einen eine gute Abdichtung zwischen der Unterseite der Vakuumkammer 12 und dem Primärpackmittel 20 erreicht werden kann, sowie zum anderen ferner das Verschlussbauteil an der gewünschten, vordefinierten Position P entlang der Längsachse L des Primärpackmittels 20 in dessen Aufnahmevolumen 23 platziert werden kann (vgl. Fig. 3), wenn die Spritze 20 mit einer Unterseite 25 des Randes bzw. Flansches 22, welche den ersten Abschnitt 24A der Außenfläche 24 der Spritze 20 bildet, an der erste Positionierung-Kontaktfläche 111 anliegt, insbesondere flächig.
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Über die vertikale Position der Primärpackmittel-Halterung 100 in der Anlage 1000, insbesondere entlang der ersten Anlagenachse A bzw. entlang der Bewegungsrichtung V der Verschlussvorrichtung 200 sowie über die vertikale Position der Positionierung-Kontaktfläche 111 entlang dieser Achse, welche durch einen Austausch des Bauteils 115A auf einfache Art und Weise angepasst werden kann, insbesondere durch eine Veränderung der Dicke d des Y-Clips 115A (vgl. Fig. 7), lässt sich auf einfache Art und Weise die Position eines zu verschließenden Primärpackmittels 20, das von der Primärpackmittel-Halterung 100 aufgenommen wird, entlang der Positionierungsachse Z einstellen, sodass ein korrektes Platzieren des Verschlussbauteils ermöglicht wird. Insbesondere lässt sich ein definierter Abstand D von der Positionierungs-Kontaktfläche 111 zur Verschlussvorrichtung 200 einstellen und hierüber eine definierte Position entlang der Positionierungsachse Z eines von der Primärpackmittel-Halterung 100 korrekt aufgenommenen Primärpackmittels 20.
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Neben einer präzisen Positionierung eines Primärpackmittels 20 ermöglicht die Primärpackmittel-Halterung 100 ferner außerdem eine präzise Ausrichtung der Längsachse L des Aufnahmevolumens 23 eines von der Primärpackmittel-Halterung aufgenommenen Primärpackmittels 20, insbesondere fluchtend, mit der ersten Positionierungsachse Z der Primärpackmittel-Halterung 100 und bei korrekter Positionierung und Ausrichtung der Primärpackmittel-Haltung 100 in der Anlage 1000 infolgedessen auch eine Ausrichtung der Längsachse L des Aufnahmevolumens 23 eines Primärpackmittels 20 relativ zu der Verschlussvorrichtung 200, insbesondere fluchtend mit der Bewegungsrichtung V der Verschlussvorrichtung 200, insbesondere fluchtend mit der Setzrichtung E des Verschlussbauteils 30 (vgl. Fig. 1).
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Dazu weist dieses Beispiel einer Primärpackmittel-Halterung 100 ferner zwei Ausricht-Kontaktflächen 112 und 122 auf (siehe Fig. 6), welche sich bei dieser Primärpackmittel-Halterung 100 insbesondere in einer Richtung parallel zur Positionierungsachse Z erstrecken und damit in diesem Fall in senkrechter Richtung, und an welchen das Primärpackmittel 20 mit einem zweiten Abschnitt 24B der Außenfläche des Primärpackmittels 20 ebenfalls jeweils anliegt, wenn das Primärpackmittel 20 korrekt in die Primärpackmittel-Halterung 100 eingesetzt ist bzw. von dieser ordnungsgemäß aufgenommen ist.
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Die Ausricht-Kontaktfläche 112, die ebenfalls dem ersten Haltearm 113 zugeordnet ist und ebenfalls einen Teil der Außenfläche 114 des ersten Haltearms 113 bildet, ist Teil eines zweiten, in den ersten Haltearm 113 eingesetzten Bauteils 115B, welches ebenfalls durch einen Y-Clip 115B gebildet ist. Der Y Clip 115B ist ebenfalls mittels der Schraube 116 an den ersten Haltearm 113 befestigt, jedoch nicht wie der obere Y-Clip 115A von oben in den ersten Haltearm 113 eingesetzt, sondern von einer Unterseite. Im Gegensatz zu dem oberen Y Clip 115A dient der untere Y Clip 115B nicht als Halte- und Positionierungselement zum Halten und Positionieren des Primärpackmittels 20 entlang der Positionierungsachse Z, sondern insbesondere zur Ausrichtung der Längsachse L des Primärpackmittels 20 relativ zur Positionierungsachse Z, insbesondere zur Ausrichtung der Längsachse L entlang der Positionierungsachse Z, d. h. fluchtend mit dieser, wobei die Ausricht-Kontaktfläche 112 des Y Clips 115 in der in Fig. 6 eingezeichneten Y-Richtung der Primärpackmittel-Halterung 100 insbesondere weiter in die Ausnehmung 130 hervorsteht (vgl. Fig. 7), in welche das Primärpackmittel 20 insbesondere seitlich, beispielsweise in horizontaler Richtung Y, eingesetzt werden kann, als die entsprechende Fläche des oberen Y-Clips 115A, welcher die Positionierungs-Kontaktfläche 111 umfasst. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass das Primärpackmittel 20 mit seinem zweiten Abschnitt 24 B seiner Außenfläche 24 auch tatsächlich an der Ausricht-Kontaktfläche 112 zur Anlage gebracht werden kann, um die gewünschte, präzise und korrekte Ausrichtung der Längsachse L des Primärpackmittels 20 zu erreichen.
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Mittels der zweiten Ausricht-Kontaktfläche 122, welche sich ebenfalls parallel zur Positionierungsachse Z erstreckt, aber beabstandet zur ersten Ausricht-Kontaktfläche 112 angeordnet ist, insbesondere mit einem gewissen Abstand unterhalb von dieser, kann eine besonders gute Ausrichtung des Primärpackmittels 20 in der Primärpackmittel-Halterung 100 erreicht werden.
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Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel der Primärpackmittel-Halterung 100 wird die zweite Ausricht-Kontaktfläche 122 dabei durch einen Teil einer Außenfläche 124 eines zweiten Haltearms 123 gebildet, insbesondere durch einen Teil einer Außenfläche eines weiteren Bauteils 125B in Form eines Y Clips, der analog zu dem zuvor beschriebenen Y-Clip 115B von einer Unterseite her in den zweiten Haltearm 123 eingesetzt ist.
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Wie der erste Haltearm 113 weist auch der zweite Haltearm 123 einen von der Oberseite des Haltearms 123 eingesetztes Bauteil 125A in Form eines Y-Clips 125A auf, wobei die beiden Y-Clipse 125A und 125B ebenfalls mittels eines gemeinsamen Befestigungsmittel 126 in Form einer Schraube in dem zugehörigen zweiten Haltearm 123 definiert, d. h. an einer definierten Position, befestigt sind.
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Um eine von der Primärpackmittel-Halterung 100 aufgenommenes Primärpackmittel 20 sicher zu halten, weisen bei der beispielhaft gezeigten Primärpackmittel-Halterung 100 die Y-Clipse 115B und 125B jeweils Klemmarme 131 bzw. 141 auf, die entlang der eingezeichneten X-Richtung elastisch federnd ausgebildet sind, was durch den zugehörigen Doppelpfeil vor dem äußeren Ende der Klemmarme 131 bzw. 141 in Fig. 6 angedeutet ist. Bei einem seitlichen Einführen eines Primärpackmittels 20 in Y-Richtung in die Primärpackmittel-Halterung 100 werden die Klemmarme 131 bzw. 141 dabei je nach Außendurchmesser des Primärpackmittels 20 mehr oder weniger in X-Richtung nach außen gedrückt und federn anschließend, wenn das Primärpackmittel 20 in Y-Richtung weit genug in die Primärpackmittel-Halterung 100 eingeschoben worden ist, wieder zurück. Dadurch kann ein sicheres Halten bzw. insbesondere eine Art "Einklemmen" des Primärpackmittels 20 in Y-Richtung in der Primärpackmittel-Halterung 100 erreicht werden.
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Um ein ausreichendes "nach außen Drücken" bzw. ein ausreichendes Aufweiten der Ausnehmung 130 (vgl. Fig. 7) für ein beschädigungsfreies Einführen des Primärpackmittels 20 in die Primärpackmittel-Halterung 100 zu ermöglichen, weisen der erste Haltearm 113 sowie der zweite Haltearm 123 jeweils entsprechende Bewegungsbereiche 132 und 142 zwischen einer Außenseite der Klemmarme 131 und 141 und einem Steg 119 bzw. 129 des jeweiligen Haltearms 113 bzw. 123 auf, die eine ausreichend federnde und elastische Bewegung der Klemmarme 131 und 141 in Y-Richtung ermöglichen, aber gleichzeitig auch den Bewegungsspielraum der Klemmarme 131 und 141 in dieser Richtung begrenzen.
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Da die beiden Y-Clipse 115B und 125B jeweils sowohl zum Ausrichten des Primärpackmittels 20 in der Primärpackmittel-Halterung 100 dienen als auch zum Sichern bzw. Einklemmen des Primärpackmittels 20, können diese auch als Ausricht- und Sicherungselemente 115B, 125B bzw. als Ausricht- und Klemmelemente 115B, 125B bezeichnet werden.
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Grundsätzlich ist es auch denkbar, statt wie bei den Y-Clipsen 115B und 125B wenigstens zwei Funktionen in wenigstens einem dieser Y-Clipse zu kombinieren, wie bei der Primärpackmittel-Halterung 100, für jede Funktion jeweils ein eigenes, separates Bauteil vorzusehen, wobei die einzelnen Bauteile vorzugsweise entlang der Positionierungsachse Z übereinander angeordnet sind mit dem Bauteil mit der Positionierungs-Kontaktfläche 111 ganz oben, oder falls das Primärpackmittel 20 nicht hängend aufgenommen werden soll wie bei der Primärpackmittel-Halterung 100, sondern stehend, ganz unten mit der Positionierungs-Kontaktfläche 111 nach oben zeigend.
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Ebenfalls können auch mehr als zwei Funktionen in einen dieser Y-Clipse integriert sein oder auch der untere Haltearm 123 mit den beiden unteren Y-Clipsen 125A und 125B weggelassen werden, sofern die Erstreckung der Ausricht-Kontaktfläche 112 des Y-Clips 115B parallel zur Positionierungsachse Z ausreichend groß ist, um die erforderliche Präzision bei der Ausrichtung der Längsachse L des Primärpackmittels 20 in der Primärpackmittel-Halterung zu erreichen. Dies kann in vielen Fällen beispielsweise bereits durch eine ausreichende Dicke des Y-Clips 115B erreicht werden.
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In jeder hier beschriebenen Ausführungsform einer Primärpackmittel-Halterung, können ein oder mehrere Aufnahmeeinrichtung(en) im Bereich der einen oder mehreren Mantelflächen eine anti-Rutsch-Beschichtung aufweisen oder das Material der Aufnahmeeinrichtung ist entsprechend auf eine gewünschte Rauheit nachbearbeitet, bevorzugt Ra 0,4 µm bis kleiner gleich Ra 0,8 µm, sodass die Aufnahmeeinrichtung an der Fläche, an die die Mantelfläche des PM angelegt wird, einen größeren Reibungswiderstand aufweist. Die Aufnahmeeinrichtung weist in einer Ausführung eine Beschichtung aus einem geeigneten Material auf, das in der Reinraumklasse A eingesetzt werden darf und beständig gegenüber sterilisierenden und/oder desinfizierenden Agentien ist, wie Wasserstoffperoxid (H2O2) ist oder die Aufnahmeeinrichtung ist aus einem solchen Material gefertigt.
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Für ein präzises Positionieren und Ausrichten eines von der Primärpackmittel-Halterung 100 aufgenommenen Primärpackmittels 20 weist die Primärpackmittel-Halterung 100 diverse Einstellmöglichkeiten auf. Zum einen können, wie bereits beispielhalber im Zusammenhang mit dem Y-Clip 115A erläutert, sämtliche Y-Clipse 115A, 115B, 125A und 125B jeweils ausgetauscht und durch einen entsprechenden, anderen Y-Clip mit einer veränderten, insbesondere an das jeweils aufzunehmenden Primärpackmittel 20 angepassten Geometrie in die Primärpackmittel-Halterung 100, insbesondere in die jeweils zugehörigen Haltearme 113 und 123, eingesetzt werden und entsprechend mithilfe der Befestigungsmittel 116 und 126 an der jeweils gewünschten Position fixiert werden, wobei die Y-Clipse 115A, 115B, 125A und 125B insbesondere jeweils mithilfe eines Langlochs in Y-Richtung im zugehörigen Haltearm 113 bzw. 123 feinjustiert werden können in ihrer Position. Hierdurch kann insbesondere eine Neigung der Längsachse L des Aufnahmevolumens 23 eines aufzunehmenden Primärpackmittels 20 um eine Achse parallel zu der in Fig. 6 eingezeichneten X-Richtung eingestellt werden.
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Ferner kann, insbesondere um eine Neigung der Längsachse L des Aufnahmevolumens 23 eines aufzunehmenden Primärpackmittels 20 um eine Achse parallel zu der in Fig. 6 eingezeichneten Y-Richtung einzustellen, ein Winkel des unteren Haltearms 123 innerhalb definierter Grenzen, insbesondere in einem Bereich von -5° bis +5°, um die Befestigungsachse B (vgl. Fig. 5) eingestellt werden, wobei der untere Haltearm 123 dazu insbesondere relativ gegenüber dem oberen Haltearm 113 zumindest innerhalb gewisser Grenzen drehbeweglich an der Befestigungshülse 127 um die Befestigungsachse B gelagert ist und mittels einer hier nicht näher dargestellten Schraube (siehe Fig. 10, Befestigungsschraube 134), welche in ein Befestigungsloch 128 eingeschraubt werden kann (siehe Fig. 7 und Fig. 10), in seiner gewünschten Winkelposition um die Befestigungsachse B fixiert werden kann.
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In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung einer Primärpackmittel-Halterung 100 sind dabei insbesondere sämtliche Bauteile der Primärpackmittel-Halterung 100, an welchen das Primärpackmittel beim Verschließen anliegt, aus Kunststoff gefertigt, beispielsweise aus Polytetrafluorethylen (PTFE), Teflon® oder einem anderen synthetischen Fluorpolymer, um auf einfache Art und Weise eine Beschädigung des Primärpackmittels 20 zu verhindern. Insbesondere können vor allem die hier in Form von Y-Clipsen ausgebildeten Bauteile 115A, 115B, 125A und 125B aus Kunststoff gefertigt sein, während die übrigen Teile und Komponenten der Primärpackmittel-Halterung 100 insbesondere aus Metall hergestellt sein können oder Metall aufweisen können, insbesondere aus hygienischen Gründen Edelstahl.
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Die Fig. 8 bis 10 zeigen verschiedene Ansichten der Primärpackmittel-Halterung 100 aus den Fig. 5 bis 7 bzw. von Baugruppen und Einzelteilen von dieser Primärpackmittel-Halterung 100.
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Fig. 8 zeigt dabei eine perspektivische Ansicht von unten auf die Primärpackmittel-Halterung 100, wobei in dieser Darstellung besonders gut die jeweils von der Unterseite her in den jeweiligen Haltearm 113 bzw. 123 eingesetzten Y-Clipse 115B und 125B zu erkennen sind mit ihren Klemmarmen 131 bzw. 141 und den zugehörigen Bewegungsbereichen 132 und 142, welche jeweils durch einen Steg 119 bzw. 129 des jeweils zugehörigen Haltearms 113 bzw. 123 begrenzt werden. Nach innen hin ist ebenfalls für einen ausreichenden Bewegungsbereich 143 der Klemmarme 131 bzw. 141 zu sorgen (vgl. Fig. 9). Ebenfalls gut zu erkennen ist, die Befestigungshülse 127, über welche die Primärpackmittel-Halterung 100 auf der Führungsschiene 150 (vgl. Fig. 6) befestigt werden kann, wobei die Befestigungshülse 127 für eine verdrehsichere Befestigung an ihrem unteren Ende eine entsprechende Ausnehmung 133 aufweist, die mit einem entsprechenden Vorsprung auf der Führungsschiene 150 in Eingriff gebracht werden kann. Ferner sind gut die unteren Enden der Befestigungsschrauben 116 und 126 zu erkennen mit ihren zugehörigen Außengewinden, welche jeweils in ein entsprechendes Innengewinde eines Befestigungslochs 136 einer ebenfalls jeweils von der Unterseite her in den jeweils zugehörigen Haltearm 113, 123 eingesetzten Befestigungsplatte 135 greifen (siehe Fig. 10, Befestigungsloch 136 in der Befestigungsplatte 135), um die Y Clipse 115A, 115B, 125A, 125.B jeweils sicher in ihrer Position am zugehörigen Haltearm 113, 123 zu fixieren.
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Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht von unten auf den ersten Haltearm 113 in einem von der Primärpackmittel-Halterung 100 demontierten Zustand und ohne die zugehörige Befestigungsschraube 116 sowie ohne die zugehörige Befestigungsplatte. Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, dass der untere Y-Clip 115B des ersten Haltearms 113 für eine definierte Positionierung innerhalb des ersten Haltearms 113, insbesondere in Y-Richtung (vgl. Fig. 6), ein entsprechendes Durchgangsloch 144 aufweist, durch welches die Befestigungsschraube 116 hindurchgeführt werden kann, mittels welcher der Y-Clip 115B an dem ersten Haltearm 113 in der gewünschten Position fixiert werden kann. Dieser Darstellung zeigt ferner das Durchgangsloch 117 in dem ersten Haltearm 113 für die Befestigungsschraube 118, mittels welcher die gesamte Primärpackmittel-Halterung 100 auf der Führungsschiene 150 befestigt werden kann, sowie eine Aufnahmebohrung 145 mittels welcher der erste Haltearm 113 von oben auf die Befestigungshülse 127 aufgesteckt werden kann.
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Fig. 10 zeigt eine perspektivische Ansicht von schräg oben auf einige Einzelteile der beschriebenen Primärpackmittel-Halterung 100. Gut zu erkennen sind hierbei insbesondere die Langlöcher 146 und 147 zur Feinjustage der Position der Y-Clipse 115A, 115B, 125A und 125B in den Haltearmen 113, 123 in Y-Richtung (vgl. Fig. 6).
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Fig. 11 zeigt eine Seitenansicht auf die Primärpackmittel-Halterung 100 aus den Fig. 5. bis 10 in einem in der Anlage 1000 mit der Verschlussvorrichtung 200 eingebauten Zustand mit einem von der Primärpackmittel-Halterung 100 gehaltenen Primärpackmittel 20 in Form einer Spritze 20 mit Blick auf den oberen Haltearm 113, während eines Verschließvorgangs, wobei sich in dieser Darstellung die Abdichtvorrichtung 14 oberhalb des Flansches 22 des Primärpackmittels 20 befindet. Gut zu erkennen ist in dieser Darstellung dabei, wie das Primärpackmittel 20 mit einer Unterseite seines Randes bzw. Flansches 22, welche einen ersten Abschnitt 24A der Außenfläche des Primärpackmittels 20 bildet, auf der Oberseite des ersten Haltearms 113 aufliegt, insbesondere auf der von dieser gebildeten Positionierungs-Kontaktfläche 111, die Teil des oberen Y-Clips 115A ist, und wie das Primärpackmittel 20 ferner mit einem Teil seiner Mantelfläche 24, die einen zweiten Abschnitt 24B der Außenfläche 24 des Primärpackmittels 20 bildet, an der Ausrichtfläche 112 des ersten Haltearms 113, die durch den unteren Y-Clip 115B gebildet wird, anliegt. Ebenfalls gut zu erkennen ist, wie das Primärpackmittel 20 sicher von den Klemmarmen 131 des unteren Y-Clips 115B in der Primärpackmittel-Halterung 100 gehalten wird.
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Fig. 12 zeigt eine perspektivische Ansicht auf die Primärpackmittel-Halterung 100 aus Fig. 11 mit dem Primärpackmittel 20 vor dem Verschließvorgang, wobei das Primärpackmittel 20 bereits vorgefüllt ist (wobei die Formulierung, mit welcher das Primärpackmittel 20 vorgefüllt ist, nicht erkennbar dargestellt ist). In dieser Abbildung ist ferner gut zu erkennen, wie das Primärpackmittel 20 außerdem mit einem Teil seiner Mantelfläche 24, die den zweiten Abschnitt 24B der Außenfläche 24 des Primärpackmittels 20 bildet, an der Ausrichtfläche 122 des zweiten Haltearms 123, die durch den unteren Y-Clip 125B des zweiten Haltearms 123 gebildet wird, anliegt und von dessen Klemmarmen 141 ebenfalls in der Primärpackmittel-Halterung 100 gehalten wird.
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Fig. 13 zeigt, wie Fig. 6, das Ausführungsbeispiel 500 einer erfindungsgemäßen Anordnung mit der Führungsschiene 150 und einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung, wobei die Primärpackmittel-Halterung in diesem Fall die Primärpackmittel-Halterung 100 aus den Fig 5 bis 12 ist. Fig. 13 zeigt die Anordnung 500 dabei ferner in einem in der Anlage 1000 eingebauten Zustand, wobei in dieser Abbildung außerdem eine Greifvorrichtung 160 zu erkennen ist, mittels welcher ein zu verschließendes Primärpackmittel 20 zunächst parallel zur Führungsschiene 150 befördert und unmittelbar vor der Primärpackmittel-Halterung 100 platziert werden kann, um dann mittels der Greifvorrichtung 160 seitlich in die Ausnehmung 130 in der Primärpackmittel-Halterung 100 eingesetzt zu werden.
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Fig. 14a bis 14g zeigen verschiedene Ausführungen von Primärpackmitteln 20 im Sinne der Erfindung, wobei die Fig. 14a, 14b, 14f und 14g verschiedene, als Spritzen mit einem Rand bzw. Flansch 22 mit einer Unterseite ausgebildete Primärpackmittel 20 zeigen, die mittels eines Verschlussbauteils 30 in Form eines Stopfens verschlossen sind.
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Fig. 14c zeigt eine Zwei-Kammer-Kartusche 20 mit einer Unterseite 25 des teilweisen umgebenden Randes 22-und einem Hals 26. Die Kartusche ist mittels zwei Verschlussbauteile 30 verschlossen. Das Verschlussbauteil 30 kann ein geeigneter Stopfen jeweils mit oder ohne Luer-Lock sein, eine geeignete Kappe jeweils mit oder ohne Luer-Lock oder einen Stopfen sowie eine Kappe aufweisen mit oder ohne Luer-Lock.
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Fig. 14d zeigt eine Karpule 20 mit einem Aufnahmevolumen 23 und einer Unterseite 25 des teilweisen umgebenden Randes 22. Die Karpule ist mittels eines Verschlussbauteils 30 verschlossen. Das Verschlussbauteil 30 kann ein geeigneter Stopfen jeweils mit oder ohne Luer-Lock sein, eine geeignete Kappe jeweils mit oder ohne Luer-Lock oder einen Stopfen sowie eine Kappe aufweisen mit oder ohne Luer-Lock.
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Fig. 14e zeigt eine Kartusche 20 mit einem Aufnahmevolumen 23 und einer Unterseite 25 des teilweisen umgebenden Randes 22. Die Kartusche ist mittels eines Verschlussbauteils 30 verschlossen. Das Verschlussbauteil 30 kann ein geeigneter Stopfen jeweils mit oder ohne Luer-Lock sein, eine geeignete Kappe jeweils mit oder ohne Luer-Lock oder einen Stopfen sowie eine Kappe aufweisen mit oder ohne Luer-Lock.
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Fig. 15 zeigt das Ausführungsbeispiel 500 der erfindungsgemäßen Anordnung in einem in die Anlage 1000 eingebauten Zustand, wobei die Anlage 1000 insbesondere eine Abfüllanlage ist. Die Anordnung 500 umfasst dabei auch hier die Führungsschiene 150 sowie die Primärpackmittel-Halterung 100 aus den Fig. 5 bis 13, wobei der Ausschnitt der Anlage 1000 hier auch die Verschlussvorrichtung 200 der Anlage 1000 zeigt. Die Primärpackmittel-Halterung 100 ist mit einem aufgenommenen Primärpackmittel 20 in Form einer Spritze 20 dargestellt.
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In dieser Abbildung sind gut die Vakuumeinrichtung mit der Vakuumkammer 12, der Setzkolben 11, eine zugehörige Führungseinrichtung 201 zur Führung des Setzkolbens 11 sowie der Flansch 13A des Setzrohres zu erkennen. Mittels der Abdichtvorrichtung 14 wird ein Abstand zwischen dem Primärpackmittel 20 und der Vakuumkammer 12 abgedichtet, so dass mittels der Vakuumeinrichtung effizient Luft aus dem Aufnahmevolumen 23 des Primärpackmittels 20 abgesaugt werden kann und das Primärpackmittel 20 sicher mit dem Verschlussbauteil 30 verschlossen werden kann.
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Für ein präzises Positionieren und Ausrichten des Primärpackmittels 20 mit seiner Längsachse L relativ zur Verschlusseinrichtung 200 und damit ein präzises und korrektes Einsetzen eines Stopfens 30 als Verschlussbauteils 30 in die Spritze 20, ist die Primärpackmittel-Halterung 100 dabei derart in der Anlage 1000 positioniert und ausgerichtet, insbesondere derart auf der Führungsschiene 150 befestigt, dass die Positionierungsachse Z der Primärpackmittel-Halterung 100 mit der Anlagenachse A zusammenfällt, welche durch die Bewegungsrichtung V der Verschlussvorrichtung 200, insbesondere der Bewegungsrichtung des Setzkolbens 11 definiert ist, und somit der (Ein-)Setzrichtung E des Verschlussbauteils 30 entspricht. Hierdurch kann das Primärpackmittel 20 mittels der Primärpackmittel-Halterung 100 so ausgerichtet werden, dass die Längsachse L des Primärpackmittels 20 in einem ordnungsgemäß von der Primärpackmittel-Halterung 100 aufgenommenen Zustand mit der ersten Anlagenachse A und damit der Bewegungsrichtung V der Verschlussvorrichtung 200, insbesondere der Bewegungsrichtung des Setzkolbens 11, zusammenfällt, d.h. mit dieser fluchtet und entlang einer gemeinsamen Geraden verläuft. Hierdurch kann insbesondere ein Verkanten des Verschlussbauteils 30 beim Platzieren zum Verschließen vermieden werden.
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Für ein definiertes Positionieren des Verschlussbauteils 30 entlang der Längsachse L des Primärpackmittels 20 ist die Primärpackmittel-Halterung 100 ferner an einer definierten Position in (vertikaler) Richtung der ersten Anlagenachse A, d.h. auf einer definierten Höhe entlang dieser Achse A, in der Anlage 1000 angeordnet und befestigt, insbesondere mithilfe der Führungsschiene 150, welche insbesondere eine hierfür geeignete Ausgestaltung, insbesondere eine entsprechende Höhe aufweist. Die Position des ersten Haltearms 113, welche über die Positionierungs-Kontaktfläche 111 die finale Höhe des Primärpackmittels 20 in der Halterung beim Verschließen definiert, kann alternativ oder zusätzlich durch die Auswahl einer Befestigungshülse 127 (vgl. Fig. 10) mit einer anderen Länge und/oder mithilfe von mehr oder weniger vielen dünneren bzw. dickeren nicht dargestellten Distanzscheiben, die in die Aufnahmebohrung 145 eingesetzt werden können (vgl. Fig. 9), angepasst werden.
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Fig. 16 zeigt zum besseren Verständnis nochmal eine andere perspektivische Darstellung auf die Primärpackmittel-Halterung 100 aus Fig. 15 in der Anlage 1000, jedoch ohne Primärpackmittel 20 und ohne die Verschlussvorrichtung 200, aber dafür mit der Greifvorrichtung 160 aus Fig. 13 zum Positionieren eines Primärpackmittels 20 in der Primärpackmittel-Halterung 100, wobei in dieser Darstellung ferner eine zugehörige Transportvorrichtung 170 erkennbar ist, an welcher die Greifvorrichtung 160 befestigt ist und mittels welcher zu verschließende Primärpackmittel 20 jeweils zu der Primärpackmittel-Halterung 100 befördert werden können und nach dem Verschließen abtransportiert werden können, insbesondere parallel zur Führungsschiene 150, insbesondere in deren Längsrichtung.
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Die hier beschriebene Primärpackmittel-Halterung 100 ermöglicht eine präzise und flexible Einstellung und damit eine präzise und exakte Positionierung und Ausrichtung eines Primärpackmittels 20, ist jedoch aufgrund der vielen Einstellmöglichkeiten relativ aufwendig von der Einstellung her. Mittels einer externen Kalibriereinrichtung und einer geeigneten Primärpackmittel-Lehre lässt sich jedoch sehr effizient die gewünschte Einstellung erreichen.
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Fig. 17 zeigt die Primärpackmittel-Halterung 100 aus den vorherigen Figuren 5 bis 16 in einer solchen beispielhaften, externen Kalibriereinrichtung 300 mit einer beispielhaften Referenz-Primärpackmittel-Lehre 320 zum Einstellen der Primärpackmittel-Halterung 100 als solche für eine positionsgenaue Aufnahme und präzise Ausrichtung eines zugehörigen Primärpackmittel 20. Mittels der Kalibriereinrichtung 300, die einen exakt gefertigten Aufnahmeblock 310 zur Befestigung der Primärpackmittel-Halterung aufweist, um auf einfache Art und Weise eine exakte Ausrichtung der ersten Positionierungsachse Z der Primärpackmittel-Halterung zu ermöglichen, insbesondere eine senkrechte Ausrichtung, und der Lehre 320 können insbesondere die Haltearme 113 und 123 präzise und korrekt zueinander ausgerichtet und entsprechend an der Befestigungshülse 127 befestigt werden. Ebenso können die Positionen der Y-Clipse 115A, 115B, 125A und 125B, die erforderlich sind, um ein jeweiliges Primärpackmittel 20 ordnungsgemäß mit einer definierten und gewünschten Position entlang der Positionierungsachse Z, d.h. insbesondere mit einer definierten Höhe entlang dieser Achse Z, und mit seiner Längsachse L entsprechend und korrekt ausgerichtet zu dieser Positionierungsachse Z, insbesondere mit dieser fluchtend, aufzunehmen (vgl. z.B. Fig. 6), auf diese Weise effizient und einfach präzise ermittelt und eingestellt werden.
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Fig. 18 zeigt einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung 500` mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Führungsschiene 150` und einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Primärpackmittel-Halterung 400 gemäß der vorliegenden Erfindung in perspektivischer Ansicht von schräg oben, wobei diese Primärpackmittel-Halterung 400 im Wesentlichen einstückig und aus Kunststoff ausgebildet ist, beispielsweise aus Polytetrafluorethylen (PTFE), Teflon® oder einem anderen synthetischen Fluorpolymer , so dass mit dieser Primärpackmittel-Halterung 400 der Einstellaufwand erheblich reduziert werden kann. Allerdings ist eine präzise Fertigung der Primärpackmittel-Halterung 400 erforderlich, um die für das Verschließen eines aufzunehmenden Primärpackmittels 20 jeweils erforderliche Genauigkeit bei der Positionierung und Ausrichtung des Primärpackmittels 20 zu erreichen.
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Bei dieser Primärpackmittel-Halterung 400 sind insbesondere die Funktionen der Y-Clipse 115A und 115B aus der Primärpackmittel-Halterung 100 in den ersten Haltearm 113 integriert, was durch die Verwendung gleicher Bezugszeichen symbolisiert ist, wobei der Haltearm 113 hierbei gleichzeitig als Halte- und Positionierungs- und Ausricht- und Klemmelement dient. Für eine verbesserte Ausrichtung kann, insbesondere wie in Fig. 24a gezeigt, ein zweiter Haltearm 123 vorgesehen sein, in welchen die Funktionen derY-Clipse 125A und 125B der Primärpackmittel-Halterung 100 integriert sind.
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Diese Primärpackmittel-Halterung 400 ist ebenfalls dazu ausgebildet, auf einer Führungsschiene 150` befestigt zu werden, jedoch nach einem anderen Prinzip, insbesondere mithilfe von zwei Befestigungsmitteln 118, die ebenfalls als Befestigungsschrauben 118 ausgebildet sein können wie schematisch angedeutet, und welche insbesondere versetzt zueinander angeordnet sind und dabei jeweils durch entsprechende Durchgangslöcher 117 geführt sind mit einem gewissen Spiel, so dass eine Ausrichtung der Primärpackmittel-Halterung in Längsrichtung der Führungsschiene 150` (vgl. X-Richtung in Fig. 6) sowie in einer Richtung senkrecht dazu parallel zu einer Ebene der Längsrichtung der Führungsschiene 150' (vgl. Y-Richtung in Fig. 6) möglich ist und damit in einer Horizontalebene F (vgl. Fig. 22).
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Für eine Einstellung einer definierten Winkelposition der Primärpackmittel-Halterung um eine (vertikale) Achse senkrecht auf die Ebene mit der Längsrichtung der Führungsschiene 150' (vgl. Z-Richtung in Fig, 6), ist die Primärpackmittel-Halterung 400 ferner leicht drehbeweglich um einen Befestigungszapfen 151 der Führungsschiene 150', welcher sich bezogen auf die Darstellung in Fig. 18 senkrecht nach oben erstreckt. Über ein oder mehrere Befestigungslöcher 152 kann auch diese Führungsschiene 150` in einer Anlage, insbesondere an einer definierten Position, fixiert werden.
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Zur Verschraubung der Befestigungsschrauben 118 mit der Führungsschiene 150' weist diese entsprechende, versetzt angeordnete Positionierungs-Befestigungslöcher 153 mit Innengewinde auf, die beispielsweise in Fig 19 gut zu erkennen sind, wobei Fig. 19 eine Ansicht von unten auf einen Ausschnitt der Anordnung 500` aus Fig. 18 zeigt. In dieser Darstellung ist auch gut der zweite Haltearm 123 zu erkennen, in den die Funktionen der Y-Clipse 125A und 125B der Primärpackmittel-Halterung 100 integriert sind, was ebenfalls durch die Verwendung gleicher Bezugszeichen symbolisiert ist.
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Für eine verbesserte Befestigung und/oder Positionierung der Führungsschiene 150` bzw. der Anordnung 500' in einer zugehörigen Anlage, kann an der Unterseite der Führungsschiene 150' eine Kunststoffhülse 154 in eine entsprechende Aufnahmebohrung der Führungsschiene 150` eingesetzt sein, insbesondere in einen entsprechenden Ausrichtblock 155 mit einer solchen Aufnahmebohrung, wie in Fig. 20 gezeigt, welche eine perspektivische Ansicht auf die Unterseite der Anordnung 500' aus den Fig. 18 und 19 zeigt.
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Fig. 21 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausschnitts der Führungsschiene 150' aus der Anordnung 500' aus den Fig. 18 bis 20 in Einzelteildarstellung, wobei die Führungsschiene 150' mehrere Befestigungszapfen 151 und mehrere Paare von Positionierungs-Befestigungslöchern 153 aufweist zur Aufnahme mehrerer Primärpackmittel-Halterungen 400 wie in Fig. 18 gezeigt.
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Fig. 22 zeigt eine andere perspektivische Ansicht auf die Führungsschiene 150' aus den Fig. 18 bis 21 in Einzelteildarstellung, wobei diese Führungsschiene 150` zur Aufnahme von insgesamt drei Primärpackmittel-Halterungen 400 ausgebildet ist.
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Fig. 23 zeigt beispielhafte Befestigungsmittel 118 zur Befestigung einer Primärpackmittel-Halterung auf einer Führungsschiene, beispielsweise zur Befestigung der Primärpackmittel-Halterung 400 aus den Fig. 18 bis 20 auf der Führungsschiene 150' aus den Fig. 18 bis 22, wobei die Befestigungsmittel 118 Befestigungsschrauben 118 mit einem Schaft 118A und einem Außengewinde 118B sind, welche dazu ausgebildet sind, mit den versetzt angeordneten Befestigungslöchern 153 mit Innengewinde in der Führungsschiene 150' in Eingriff gebracht zu werden.
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Fig. 24a zeigt die Primärpackmittel-Halterung 400 aus Fig. 18 in perspektivischer Ansicht in Einzelteildarstellung, allerdings mit modifizierten Befestigungsmitteln 418, welche insbesondere einen anderen Kopf aufweisen. In dieser Darstellung sind insbesondere gut die im Wesentlichen einstückige Ausgestaltung der Primärpackmittel-Halterung 400 der zwei Haltearme 113, 123 mit dem zentralen Körper der Primärpackmittel-Halterung 400 mit der Befestigungsausnehmung 417 für die Anordnung um den Befestigungszapfen 151 auf der Führungsschiene 150` herum sowie die identische Ausgestaltung der Haltearme 113 und 123 zu erkennen und die Integration der Funktionalität der beiden Y-Clipse der Haltearme jeweils in einen, einstückig mit dem Rest der Halterung verbundenen Haltearm 113, 123.
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Ebenfalls gut zu erkennen ist ein definierter Abstand H2 zwischen einer Unterseite des oberen Haltearms 113 und der Oberseite des unteren Haltearms 123.
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Für eine besonders stabile Ausgestaltung kann die Primärpackmittel-Halterung 400, wie in diesem Ausführungsbeispiel, außerdem einen sich zwischen den Haltearmen 113 und 123 erstreckenden Steg 416 mit einer ersten Höhe H1 aufweisen. In anderen Ausführungsformen kann der Steg 416 eine geringere Höhe aufweisen und sich beispielweise nur über die zweite Höhe H2 erstrecken.
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Fig. 24b zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Primärpackmittel-Halterung 400' gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei diese Primärpackmittel-Halterung 400' im Gegensatz zu der Primärpackmittel-Halterung 400 aus Fig. 24a nur einen ersten Haltearm 113 aufweist und infolgedessen auch nur eine erste Ausricht-Kontaktfläche 112, welche insbesondere in den ersten Haltearm 113 integriert ist. Dies kann in vielen Fällen jedoch bereits ausreichend sein.
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Fig. 24c zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Primärpackmittel-Halterung 400" gemäß der vorliegenden Erfindung, welche wie die Primärpackmittel-Halterung 400' ausgebildet ist, zusätzlich dazu jedoch außerdem der Steg 416 eine weitere Ausricht-Kontaktfläche 422 aufweist, die sich insbesondere über die gesamte Höhe H1 des Stegs 416 erstreckt. Hierdurch kann eine besonders gute Ausrichtung des Primärpackmittels 20 erreicht werden, dass auf diese Art und Weise eine besonders große Anlagefläche für die Ausrichtung in der Primärpackmittel-Halterung 400" bereitgestellt werden kann.
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Fig. 24d zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Primärpackmittel-Halterung 400‴ gemäß der vorliegenden Erfindung, welche ähnlich wie die Primärpackmittel-Halterung 400" ausgebildet ist, jedoch in den ersten Haltearm 113 keine Ausricht-Kontaktfläche 112 integriert ist.
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Fig. 25a zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Primärpackmittel-Halterung 600 gemäß der vorliegenden Erfindung, welche ähnlich ausgebildet ist wie die Primärpackmittel-Halterung 400 aus den Fig. 18 und 24a, welche sich jedoch in der Form des Grundkörpers sowie im Detail in der Ausgestaltung der Haltearme 113 und 123 unterscheidet. Ferner weist diese Primärpackmittel-Halterung 600 keinen Steg 416 auf.
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Fig. 25b zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Primärpackmittel-Halterung 600' gemäß der vorliegenden Erfindung, welche wie die Primärpackmittel-Halterung 400' aus Fig. 24b nur einen ersten Haltearm 113 aufweist und infolgedessen auch nur eine erste Ausricht-Kontaktfläche 112, welche insbesondere in den ersten Haltearm 113 integriert ist.
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Fig. 26 und 27 zeigen verschiedene perspektivische Darstellungen auf die Primärpackmittel-Halterung 100 aus Fig. 15 und 16 in der Anlage 1000, jedoch ohne die Verschlussvorrichtung, aber dafür mit mehreren Greifvorrichtungen 160 zum Positionieren eines Primärpackmittels in der Primärpackmittel-Halterung 100 sowie mit einer Referenz-Primärpackmittel-Lehre 320 zur Ausrichtung/Kalibrierung der Primärpackmittel-Halterung 100 innerhalb der Anlage 1000, wobei die Referenz-Primärpackmittel-Lehre 320 dabei von einer speziellen Ausrichteinrichtung 180, die definiert in der Anlage 1000 angeordnet und ausgerichtet ist, gehalten wird und mit ihrer Außenfläche an den zugehörigen Kontaktflächen 112 und 122 der Primärpackmittel-Halterung 100 anliegt.
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Fig. 28 zeigt eine perspektivische Ansicht schräg von der Seite auf die Primärpackmittel-Halterung 100 aus den Fig. 15, 16, 26 und 27 in einem in der Anlage 1000 ausgerichteten Zustand mit einem von der Primärpackmittel-Halterung 1000 aufgenommenen Primärpackmittel 20 während des Verschließvorgangs, wobei in dieser Darstellung insbesondere gut zu erkennen ist, wie die einzelnen Achsen bzw. Richtungen zusammenfallen und miteinander fluchten, insbesondere die Anlagenachse A, die Positionierungsachse Z der Primärpackmittel-Halterung 100, die Längsachse L des Primärpackmittels, die Bewegungsrichtung V der Verschlusseinrichtung und die (Ein-)Setzrichtung E des Verschlussbauteils 30.
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Fig. 29 zeigt ein Flussdiagramm zu einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verfahrens zur schematischen und beispielhaften Erläuterung einzelner Verfahrensschritte eines Verfahrens zum Befüllen eines Primärpackmittels 20 mit einer Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung 27, wobei das hier beispielhaft beschriebene Verfahren neben den optionalen Schritten S1 bis S4 sowie S6 und S7 mit dem obligatorischen Schritt S5 und den zugehörigen Teilschritten S5A und S5B die für die Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens erforderlichen Verfahrensschritte zum Verschließen eines Primärpackmittels 20 einschließt.
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Zum Befüllen eines Primärpackmittels 20 mit einer Formulierung enthaltend eine insbesondere pharmazeutische Zusammensetzung 27 muss diese zunächst bereitgestellt werden. Je nach Formulierung 27 kann es aus Stabilitätsgründen erforderlich sein, diese erst unmittelbar vor dem Befüllen des Primärpackmittels 20 herzustellen wie in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel.
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Zur Herstellung der in das Primärpackmittel 20 abzufüllenden Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung 27 können in einem ersten Schritt S1 beispielsweise der Wirkstoff (z.B. Biologika), der insbesondere in loser Schüttung, oder Lyophilisat verfügbar sein können, unter definierten Temperaturbedingungen aufgetaut werden.
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In einem weiteren Schritt S2 kann ferner beispielsweise, sofern erforderlich, eine Pufferlösung hergestellt oder vorbereitet werden, gegebenenfalls unter Durchführung eines Filtrationsschrittes.
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In einem weiteren Schritt S3 kann die jeweilige Zusammensetzung durch Zusammenführung der hierfür erforderlichen Komponenten hergestellt werden, insbesondere mit der gewünschten Ziel-Konzentration.
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Falls erforderlich kann in einem weiteren Schritt S4 eine Sterilisation und/oder eine Filtration durchgeführt werden, insbesondere mit einer definierten Filtergröße.
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Ist die Formulierung 27 hergestellt, kann diese nun in einem weiteren Schritt S5 in eine zugehöriges, geeignetes Primärpackmittel 20 abgefüllt und das Primärpackmittel mit einem Verschlussbauteil 30 verschlossen werden.
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Der Schritt S5 umfasst dabei einen Teilschritt S5A eines Bereitstellens eines zu befüllenden Primärpackmittels 20, wobei das Primärpackmittel 20, beispielsweise eine Spritze 20, in einer vordefinierten Position und/oder mit einer definierten Ausrichtung relativ zu einer Position eines in das Primärpackmittel 20 einzusetzenden Verschlussbauteils 30 bereitgestellt wird, insbesondere entlang einer Einsetzrichtung E des Verschlussbauteils 30 und entlang einer Bewegungsrichtung V einer Verschlussvorrichtung 200 zum Verschließen des Primärpackmittels 20 ausgerichtet und insbesondere mit der Zusammensetzung 27 vorgefüllt, insbesondere in einer zugehörigen Anlage wie beispielsweise der Abfüllanlage 1000.
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Das Primärpackmittel 20 kann dabei insbesondere mit einer Formulierung 27 vorgefüllt sein, die zuvor mit den Schritten S1 bis S4 hergestellt worden ist und in einem weiteren Schritt in das Primärpackmittel 20 eingebracht worden ist, insbesondere mit einer definierten Menge.
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Das Primärpackmittel 20 kann dabei zum Verschließen insbesondere derart ausgerichtet in der Anlage bereitgestellt werden, dass eine Längsachse L des Aufnahmevolumens 23 des Primärpackmittels 20 (vgl. z.B. Fig. 3 und Fig 28) mit einer Längsachse eines einzusetzenden Verschlussbauteils 30 und/oder der Bewegungsrichtung V der Verschlussvorrichtung 200 fluchtet. Dies kann auf einfache Art und Weise mithilfe einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung erreicht werden, beispielsweise mit einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung 100, 400, 400', 400", 400‴, 600 oder 600`.
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Ist das Primärpackmittel 20 befüllt, was grundsätzlich auch erst nach dem Einbringen in die Primärpackmittel-Halterung möglich ist, kann in einem weiteren Schritt S5B das Verschlussbauteil 30 gesetzt werden, insbesondere mittels der Verschlussvorrichtung 200, und dadurch das Primärpackmittel 20 verschlossen werden, wobei das Primärpackmittel 20 während des Setzens des Verschlussbauteils 30 von einer Primärpackmittel-Halterung gemäß der vorliegenden Erfindung gehalten wird bzw. von einer solchen aufgenommen ist und das Verschlussbauteil 30 dabei insbesondere an einer vordefinierten Position P entlang der Längsachse L des Aufnahmevolumens 23 innerhalb des Aufnahmevolumens 23 des Primärpackmittels 20 platziert wird.
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Ist das Primärpackmittel 20 befüllt und mit dem Verschlussbauteil 30 verschlossen, kann optional ein weiterer Schritt S6 durchgeführt werden mit einer visuellen Kontrolle, insbesondere mit einer 100%-Kontrolle, ob das Verschlussbauteil 30 fehlerfrei platziert worden ist.
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Anschließend kann ferner in einem weiteren Schritt S7 das mit der Formulierung 27 befüllte und mit dem Verschlussbauteil 30 verschlossene Primärpackmittel 20 etikettiert und verpackt werden.
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Das ausgerichtete und/oder korrekt positionierte Bereitstellen des Primärpackmittels 20 in Schritt S5A kann insbesondere die weiteren, folgenden Teilschritte umfassen:
- Bereitstellen eines aufzunehmenden Primärpackmittels 20, insbesondere beispielswiese einer Spritze, einer Kartusche oder einer Phiole,
- Einbringen des Primärpackmittels 20, vorzugsweise gegen einen Widerstand, in eine Primärpackmittel-Halterung gemäß der vorliegenden Erfindung, und
- optional (sofern das Primärpackmittel 20 nicht bereits ausgerichtet und/oder korrekt in der Primärpackmittel-Halterung aufgenommen ist) Ausrichten und/oder korrekt Positionieren des Primärpackmittels 20 in der Primärpackmittel-Halterung, wobei das Ausrichten und/oder Positionieren des Primärpackmittels 20 erfolgt, in dem das Primärpackmittel 20 beim oder nach dem Einbringen in die Primärpackmittel-Halterung mit einem ersten Abschnitt 24A seiner Außenfläche an der Positionierungs-Kontaktfläche 111 zur Anlage gebracht wird und mit seinem zweiten Abschnitt 24B seiner Außenfläche an der Ausricht-Kontaktfläche der Primärpackmittel-Halterung.
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Insbesondere einmalig zu Beginn und/oder jeweils bei Bedarf, kann ferner außerdem ein Schritt zum Ausrichten der Primärpackmittel-Halterung in der Anlage durchgeführt werden, bei welchem die Primärpackmittel-Halterung relativ zur Verschlussvorrichtung positioniert und ausgerichtet wird, insbesondere mit einem definierten Abstand der Positionierungs-Kontaktfläche 111 relativ zu einem einzusetzenden Verschlussbauteil 30 bzw. mit einem definierten Abstand, der auf einen Hub des Setzkolbens 11 der Verschlussvorrichtung abgestimmt ist, sowie insbesondere mit der ersten Positionierungsachse Z ausgerichtet zu einer Bewegungsrichtung V der Verschlussvorrichtung 200 bzw. zu einer Setzrichtung E des Verschlussbauteils 30, wobei die Primärpackmittel-Halterung insbesondere derart in der Anlage ausgerichtet wird, dass Positionierungsachse Z mit der Bewegungsrichtung V der Verschlussvorrichtung 200 bzw. mit der Setzrichtung E des Verschlussbauteils 30 fluchtet und entlang einer gemeinsamen Geraden verläuft.
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Fig. 30 zeigt in perspektivischer Darstellung von schräg oben einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung 500" mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Führungsschiene 150" mit vier, jeweils auf der Führungsschiene montierten Ausführungsbeispielen von Primärpackmittel-Halterungen 700, 700', 700" (2x) gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei diese Primärpackmittel-Halterungen 700, 700', 700" insbesondere ähnlich ausgebildet sind zu der weiter oben beschriebenen Primärpackmittel-halterung 400, jedoch andere Körper aufweisen, insbesondere schmalere Körper ohne die Befestigungsausnehmung 417 (vgl. Fig. 24a) zur Anordnung um den Befestigungszapfen 151 auf der Führungsschiene herum. Die schmaleren Körper ermöglichen eine platzsparendere Anordnung und somit die Anordnung von mehr Primärpackmittel-Halterungen 700, 700', 700" entlang der Führungsschiene 150" bei vergleichbarer Länge der Führungsschiene 150". In der Führungsschiene 150" sind lediglich entsprechende Befestigungslöcher 153 für die Befestigungsmittel 118A, 118B vorzusehen. Sind die Körper der Primärpackmittel-Halterungen 700, 700', 700" außerdem noch an die Geometrie der Führungsschiene 150" angepasst wie in Fig. 30 gezeigt, ergibt sich eine besonders platzsparende Anordnung. Hierdurch kann der Durchsatz einer zugehörigen Abfüllanlage entsprechend gesteigert werden, weil zwischen dem Verschließen von zwei Primärpackmitteln 20 weniger Weg zurückgelegt werden muss und/oder die Transporteinrichtung langsamer betrieben werden können, wodurch die Genauigkeit beim Platzieren des Primärpackmittels 20 in Längsrichtung der Führungsschiene 150" verbessert werden kann und infolgedessen in einigen Fällen das Einbringen der Primärpackmittel 20 mit einer verbesserten Genauigkeit, insbesondere ohne ein zusätzliches Nachkorrigieren, erreicht werden kann.
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Fig. 31 zeigt in perspektivischer Darstellung von schräg oben einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung 500‴ mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Führungsschiene 150‴ in diesem Fall mit acht, jeweils auf der Führungsschiene 150‴ montierten Ausführungsbeispielen von Primärpackmittel-Halterungen 700 (2x), 700' (2x), 700" (4x) gemäß der vorliegenden Erfindung, die wie in Fig. 30 ausgebildet sind. Die Anordnung 500‴ unterscheidet sich im Wesentlichen in der Länge, der Positionen und in der Anzahl der Primärpackmittel-Halterungen 700 (2x), 700' (2x), 700" (4x).
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Fig. 32 zeigt in perspektivischer Darstellung von schräg oben einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung 500iv mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Führungsschiene 150iv und einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Primärpackmittel-Halterung 700‴ gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei diese Primärpackmittel-halterung 700‴ einen sehr breiten Körper aufweist, an dem jeweils mehrere Paare von Haltearmen 113, 123 befestigt sind, wobei diese Primärpackmittel-Halterung 700‴ insbesondere ebenfalls einstückig und aus Kunststoff hergestellt ist. Sie kann aber auch grundsätzlich mehrteilig ausgebildet sein, beispielsweise nach Art der Primärpackmittel-Halterung 100. Die einzelnen Haltearme 113, 123 müssen auch nicht jeweils paarweise vorhanden sein. Es kann auch teilweise nur der erste Haltearm 113 vorhanden sein. Ebenfalls müssen die Haltearme 113, 123 nicht an einem linear bzw. gerade ausgebildeten Körper befestigt sein. Sie können sich auch beispielweise sternförmig in radialer Richtung von einem (hohl)zylinderförmigen Körper weg erstrecken. Was vorteilhaft ist hängt insbesondere von der Anlagenkonfiguration ab, insbesondere von der oder den vorhandenen Transport- und oder Greifvorrichtungen sowie der oder den Verschluss- und/oder Befüllvorrichtungen.
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Fig. 33 zeigt die Anordnung aus Fig. 31 in perspektivischer Ansicht von schräg unten auf die Unterseite der Anordnung 500‴.
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Fig. 34 zeigt in perspektivischer Darstellung von schräg oben einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung 500v mit der Führungsschiene 150‴ aus den Fig. 31 und 33, aber mit einem weiteren Ausführungsbeispiel von Primärpackmittel-Halterungen 800, 800' gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei diese Primärpackmittel-Halterungen 800 und 800' grundsätzlich ausgebildet sind wie die Primärpackmittel-Halterungen 700 und 700' aus den Fig. 30 und 31, zusätzlich an ihrer Oberseite jedoch jeweils noch eine Einführhilfe 801 bzw. Positionierhilfe 801 aus Edelstahl aufweisen mit einer gefasten Ausnehmung 802, welche das Einführen bzw. Platzieren des Verschlussbauteils 30 erleichtern, wobei die Einführhilfen 801 bzw. Positionierhilfen 801 jeweils mit einem Abstand nach oben hin oberhalb der Positionierungs-Kontaktfläche 111 (vgl. Fig. 24a) angeordnet sind, so dass ein zu befüllendes Primärpackmittel 20 weiterhin seitlich in die Primärpackmittel-Halterung 800, 800' eingeführt werden kann und mit einer Unterseite 25 eines Randes 22 bzw. Flansches 22 (vgl. Fig. 3), welche einen ersten Abschnitt 24A der Außenfläche 24 des Primärpackmittels 20 bildet, mit der Positionierungs-Kontaktfläche 111, insbesondere auf dieser, zur Anlage gebracht werden kann für eine definierte Positionierung des Primärpackmittels 20 entlang der Positionierungsachse Z der Primärpackmittel-Halterung 800, 800'.
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Fig. 35 zeigt in perspektivischer Darstellung von schräg oben einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung 500vi mit der Führungsschiene 150‴ aus den Fig. 31, 33 und 34, den Primärpackmittel-Halterungen 800, 800' aus Fig. 34 sowie weiteren Ausführungsbeispielen von Primärpackmittel-Halterungen 800" gemäß der vorliegenden Erfindung, die jeweils wie die Primärpackmittel-Halterungen 800, 800' eine Einführhilfe 801 bzw. eine Positionierhilfe 801 für das Verschlussbauteil 30 aufweisen.
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Die in dieser Anmeldung näher beschriebenen Primärpackmittel-Halterungen stellen jeweils mögliche Ausführungsbeispiele einer Primärpackmittel-Halterung gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Die Ausgestaltung entsprechender Primärpackmittel-Halterungen ist jedoch nicht darauf beschränkt. Insbesondere kann eine Primärpackmittel-Halterung auch zur Aufnahme eines oder mehrerer anderer Primärpackmittel ausgestaltet sein, wie beispielsweise zur Aufnahme von Karpulen oder Phiolen oder dergleichen, wie insbesondere in der Beschreibung beschrieben. Bevorzugt ist das Grundprinzip der Ausgestaltung der Primärpackmittel-Halterung jeweils ähnlich. Aber insbesondere die Ausgestaltung der Kontaktflächen, an denen das Primärpackmittel für die korrekte Positionierung und Ausrichtung des Primärpackmittels zur Anlage gebracht werden kann, kann anders und insbesondere an ein oder mehrere aufzunehmende Primärpackmittel angepasst sein. Entsprechend kann das Verschlussbauteil 30 auch jeweils ein anderes Bauteil als ein Stopfen 30 sein, beispielsweise ein Wechselpfropfen aus elastischem Material, Lamellenstopfen, Stopfen mit äußeren Haken, Stopfen mit Innenstab, Stopfen mit Haken und Innenstab, Rollrandstopfen, Injektionsstopfen Eindruckstopfen und Schraubstopfen jeweils mit oder ohne Luer-Lock, Verschlusskappen, Dichtungskappen, Überkappen, Kombinationsstopfen, Combi-Stopper-Verschlusskonen jeweils mit oder ohne Luer-Lock, Weitere Spezifikationen zum VB sind in den Definitionen ausgeführt.
Verwendete Abkürzungen
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- PKF
- Positionierungs-Kontaktfläche
- AKF
- Ausricht-Kontaktfläche
- HA
- Haltearm
- PH
- Primärpackmittel-Halterung
- PM
- Primärpackmittel
- FS
- Führungsschiene
- VB
- Verschlussbauteil
- VV
- Verschlussvorrichtung
Bezugszeichen
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- 100, 400, 400', 400", 400", 600, 600', 700,700', 700", 800, 800', 800" Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Primärpackmittel-Halterung (PH)
- 200 Ausführungsbeispiel einer Verschlussvorrichtung (VV)
- 500, 500', 500", 500‴, 500iv 500v, 500vi Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung
- 1000 Ausführungsbeispiel einer Anlage zum (automatisierten) Verschließen eines Primärpackmittels (PM) mit einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen PH, insbesondere umfassend eine VV
- 11 Setzkolben (Stempel) zum Setzen eines Verschlussbauteils (z.B. eines Stopfens)
- 12 Vakuumkammer
- 13 Setzrohr
- 13A Flansch des Setzrohrs
- 13B rohrförmiger Abschnitt des Setzrohrs
- 14 Abdichtvorrichtung
- 14A Silikonbecher
- 14B Einsatz
- 15 Schlauch
- 16, 17 Ventil, insbesondere Absperrventil
- 18 Manometer
- 19 Vakuumpumpe
- 20 Primärpackmittel (PM)
- 21 erste Öffnung des Aufnahmevolumens des PMs
- 22 Rand des PMs, insbesondere Flansch
- 23 Aufnahmevolumen des PMs
- 24 Außenfläche des PMs
- 24A erster Abschnitt der Außenfläche des PMs
- 24B zweiter Abschnitt der Außenfläche des PMs
- 25 Unterseite des teilweisen umgebenden Randes (insbesondere Flügel)
- 26 Hals eines PMs (z.B. bei einer Phiole oder Kartusche)
- 27 Formulierung enthaltend eine pharmazeutische Zusammensetzung
- 28 zweite Öffnung eines PMs
- 30 Verschlussbauteil (VB) (z.B. Verschlussstopfen)
- 40 Luftraum zwischen VB (z.B. Stopfen) und Zusammensetzung in einem vorgefüllten PM
- 110 Aufnahmeeinrichtung
- 111 erste Positionierungs-Kontaktfläche (PKF)
- 112 Ausricht-Kontaktfläche (AKF) des ersten Haltearms (HA)
- 113 erster Haltearm (HA)
- 114 Außenfläche des ersten HAs
- 115A Bauteil (z.B. Y-Clip), insbesondere Einsatz im ersten HA, insbesondere Halte-/Positionierungselement
- 115B Bauteil (z.B. Y-Clip), insbesondere Einsatz im ersten HA, insbesondere Ausrichtelement
- 116, 126 Befestigungsmittel, insbesondere Schraube, zur Befestigung des Einsatzes (Y-Clip)
- 117 Durchgangsloch
- 118, 418 Befestigungsmittel, insbesondere Schraube, zur Befestigung der PH in einer Anlage, insbesondere auf einer FS
- 118A Schaft
- 118B Gewinde
- 119, 129 Steg des Haltearms
- 122, 422 Ausricht-Kontaktfläche (AKF) des zweiten Haltearms (HA)
- 123 zweiter Haltearm (HA)
- 124 Außenfläche des zweiten HA
- 125A Bauteil (z.B. Y-Clip), insbesondere Einsatz im zweiten HA
- 125B Bauteil (z. B. Y-Clip), insbesondere Einsatz im zweiten HA, insbesondere Ausrichtelement
- 127 Befestigungshülse
- 128 Befestigungsloch
- 130 Ausnehmung, insbesondere zum seitlichen Einführen des PMs
- 131, 141 Klemmarm
- 132, 142, 143 Bewegungsbereich für Klemmarm
- 133 Ausnehmung zur Verdrehsicherung
- 134 Befestigungsschraube
- 135 Befestigungsplatte
- 136 Befestigungsloch
- 144 Durchgangsloch
- 145 Aufnahmebohrung
- 150, 150', Führungsschiene (FS)
- 150‴, 150iv
- 151 Befestigungszapfen
- 152 Befestigungsloch
- 153 Positionierungs-Befestigungslöcher
- 154 Kunststoffhülse
- 155 Ausrichtblock
- 160 Greifer
- 170 Transportvorrichtung
- 180 Ausrichteinrichtung
- 201 Halte- und Führungseinrichtung für den Setzkolben
- 300 Ausrichteinrichtung zur Einstellung der PH
- 310 Aufnahmeblock
- 320 Referenz-Packmittel-Lehre
- 415 kombiniertes Positionierungs- und Ausrichtelement
- 416 Steg
- 417 Ausnehmung für Befestigungszapfen
- 801 Einführhilfe für das VB
- 802 gefaste Ausnehmung
- 803 Zwischenraum für Rand/Flansch eines PMs
- A erste Anlagenachse
- B Befestigungsachse
- d Dicke des Positionierungselements
- E Einsetzrichtung des VBs, z.B. eines Stopfens
- F Horizontalebene der FS
- H1 Höhe des Stegs von einer Oberkante des oberen HAs zu einer Unterkante des unteren HAs
- H2 Abstand zwischen der Unterkante des oberen HAs und der Oberkante des unteren HAs
- L Längsachse des Aufnahmevolumens des PMs
- P Soll-Position des Verschlussbauteils im Aufnahmevolumen des PMs
- Q Qualitätsmangel bzgl. der Einsetzqualität des Stopfens
- S1..S7 Verfahrensschritte
- V Bewegungsrichtung der Anlage/Verschlussvorrichtung
- Z erste Positionierungsachse der PH