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Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbeutel mit einem Rückenteil und einem Vorderteil, vorzugsweise die jeweils vollständig oder zumindest überwiegend aus Papier ausgebildet sind, die am unteren Endbereich und an den Seiten miteinander verbunden sind, wobei im Bereich des oberen Endes des Vorderteils zwischen dem Vorderteil und dem Rückenteil eine mit einer Lasche überdeckbare Öffnung ausgebildet ist, wobei das Rückenteil einen Überstandsbereich umfasst, der zum Vorderteil an den Seiten keine Verbindung aufweist und der die Lasche umfasst, die auf das Vorderteil klappbar und mittels einer Kleberspur klebend mit dem Vorderteil verbindbar ist.
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Vorderteil und Rückenteil sind dabei vorzugsweise flächige, insbesondere bogenförmige Elemente, vorzugsweise bereichsweise gefaltete Elemente, vorzugsweise die vollständig oder zumindest überwiegend aus Papier oder aus einem Papier umfassenden Verbundmaterial ausgebildet sind, insbesondere also Papierbögen.
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Die Verbindung zwischen Vorderteil und Rückenteil liegt in einem Bereich des Verpackungsbeutels vor, in welchem eine Ware in das Innere des Verpackungsbeutels aufnehmbar ist. Durch die unten und seitlich verbundenen Bereiche, sowie die obere Öffnung wird so das Volumen des Verpackungsbeutels umgrenzt.
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Der Überstandsbereich ist ein Bereich, der vom Vorderteil nicht überdeckt ist, insbesondere weist der Überstandsbereich keinerlei Verbindung zum Vorderteil auf, insbesondere sofern nicht die Lasche auf das Vorderteil geklappt ist.
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Insbesondere ist der Überstandbereich nach oben über das obere Ende des Vorderteils überstehend, zumindest, wenn die Lasche nicht zum Überdecken der Öffnung über diese herübergeklappt ist. Vorzugsweise wird somit das füllbare Volumen des Verpackungsbeutels von diesem Überstandsbereich nicht oder im überdeckten Zustand der Öffnung nur nach oben umgrenzt.
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Ein Verpackungsbeutel gemäß diesen Merkmalen ist aus der Publikation
DE 10 2022 131 182 A1 derselben Anmelderin bekannt.
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Problematisch ist es bei diesem Verpackungsbeutel, dass die Lasche aus dem gesamten Überstandsbereich gebildet ist, so dass über der Lasche keine Bereiche des Verpackungsbeutels vorhanden sind, an oder mit denen der Verpackungsbeutel manuell oder durch andere Vorrichtungen gehalten werden kann. Die Handhabung eines solchen Verpackungsbeutels z.B. vor der Befüllung mit einer Ware, während der Befüllung und auch nach einer Befüllung erweist sich somit als unkomfortabel.
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Es ist somit eine Aufgabe der Erfindung einen Verpackungsbeutel der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass dessen Nutzung, insbesondere vor und/oder während und/oder nach einer Befüllung verbessert ist.
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Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Überstandsbereich einen ersten über der Öffnung liegenden Faltungsbereich aufweist, in welchem der Überstandsbereich bereichsweise wenigstens einmal auf sich selbst gefaltet und verklebt ist, und der Überstandsbereich einen an das freie Ende des Überstandsbereichs angrenzenden zweiten Faltungsbereich aufweist, in welchem der Überstandsbereich bereichsweise wenigstens einmal auf sich selbst gefaltet und verklebt ist, wobei der zweite Faltungsbereich die Lasche bildet.
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Der erste Faltungsbereich grenzt somit in Richtung zur Öffnung an einen Bereich des Rückenteils an, der vom Vorderteil überdeckt ist und in welchem das Rückenteil mit dem Vorderteil an den Seiten verbunden ist.
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In den verschiedenen Faltungsbereichen ist erfindungsgemäß der Überstandsbereich mit verschiedenen Teilbereichen auf sich selbst gefaltet. Dies ermöglicht es den zwei Faltungsbereichen verschiedene Funktionen zuzuordnen, nämlich zum Einen die Funktion der verbesserten Nutzung, wie z.B. verbesserte Handhabung oder Aufhängung und zum Anderen die Funktion der Überdeckung der Öffnung.
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Der erste Faltungsbereich bildet somit erfindungsgemäß aufgrund der verklebten Faltung des Übergangsbereiches auf sich selbst einen verstärkten Bereich, der über der Öffnung des Verpackungsbeutels liegt. Die Verstärkung liegt dadurch vor, dass die Dicke dieses Bereiches mindestens doppelt so groß ist, wie die einfache Dicke des Rückenteils bzw. des Überstandsbereichs.
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Erfindungsgemäß bildet der ersten Faltungsbereich einen Bereich, der über der Lasche liegt und an dem der Verpackungsbeutel gehalten werden kann, z.B. manuell beim Befüllen mit einer Ware oder mittels einer Vorrichtung vor oder nach einer Befüllung.
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Vorzugsweise ist der Überstandsbereich im ersten Faltungsbereich genau ein einziges Mal bereichsweise auf sich selbst gefaltet. Bei einer ggfs. vorhandenen mehrfachen Faltung des Überstandsbereiches auf sich selbst im ersten Faltungsbereich ist es vorzugsweise vorgesehen, dass der Überstandsbereich mit einer ungeraden Anzahl auf sich selbst gefaltet ist. Bei einer einfachen Faltung ergibt sich so eine Doppellage und beispielsweise bei einer dreifachen Faltung eine vierfache Lage. Dabei wird durch die ungerade Anzahl von Faltungen erreicht, dass der in Richtung zum freien Ende weisende Bereich des Überstandsbereichs nach der letzten Faltung von der Faltung in Richtung zur Öffnung des Verpackungsbeutels hinunterläuft.
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Der erste Faltungsbereich kann vorzugsweise funktionalisiert werden.
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In einfachster Anwendung kann dieser erste Faltungsbereich z.B. dazu dienen, den Verpackungsbeutel dort manuell oder mit einem anderen Greifmittel zu greifen und komfortabel durch die darunter liegende Öffnung den Beutel zu befüllen.
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Allgemein, und insbesondere für diesen Fall kann vorzugsweise die Lasche, die im zweiten Faltungsbereich gebildet ist, auf den ersten Faltungsbereich aufgelegt werden. Erster und zweiter Faltungsbereich können so vorzugsweise aufeinanderliegend positioniert werden. Manuell können dann erster und zweiter Faltungsbereich gleichzeitig ergriffen werden, wobei die Lasche die Öffnung freigibt und auch in dieser Freigabeposition gehalten wird.
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Eine andere Funktionalisierung kann z.B. vorsehen, dass der Verpackungsbeutel mit Hilfe des ersten Faltungsbereiches an einer Aufhängevorrichtung aufgehängt werden kann.
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Hierfür ist es vorzugsweise vorgesehen, dass der erste Faltungsbereich wenigstens eine erste Durchgangsöffnung umfasst. Durch eine solche Durchgangsöffnung kann ein Element einer Aufhängevorrichtung hindurchgeführt werden und so der Verpackungsbeutel aufgehängt werden. Eine Durchgangsöffnung ist vorzugsweise ein sogenanntes Euro-Loch.
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Dabei handelt es sich um eine längliche Aussparung die in Größe und Form europaweit standardisiert und in der Norm DIN EN 13010 beschrieben ist. Als genormte Durchgangsöffnung stellt das Euro-Loch sicher, dass sich Verkaufsverpackungen sicher an ebenfalls genormten Aufhängestangen befestigen lassen.
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Vorzugsweise sieht es die Erfindung vor, dass zwischen den Faltungsbereichen ein Bereich des Überstandsbereichs liegt, in welchem dieser nicht auf sich selbst gefaltet ist, insbesondere welcher die Klappachse umfasst, um welche die Lasche klappbar ist.
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Dieser Bereich weist somit nur die einfache Dicke des Rückenteils auf und ist damit flexibler als die Faltungsbereiche, wo mindestens die doppelte Dicke des Rückenteils vorliegt. Auch wird durch diese Anordnung die zuvor genannten Eignung erleichtert, die im zweiten Faltungsbereich ausgebildete Lasche auf den ersten Faltungsbereich auflegen zu können.
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Vorzugsweise sieht es die Erfindung vor, dass ein Verstärkungsstreifen im ersten Faltungsbereich angeordnet ist. So kann sichergestellt werden, dass der erste Faltungsbereich noch über die doppelte Dicke des Rückenteils hinaus aufgedickt ist. Ein Einreißen des ersten Faltungsbereichs kann so auch bei einer robusten Nutzung vermieden werden.
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Vorzugsweise wird der Verstärkungsstreifen in einem Bereich allseitig um die wenigstens eine erste Durchgangsöffnung herum in dem ersten Faltungsbereich angeordnet. Ein Einreißen der Durchgangsöffnung bei einem aufgehängten Verpackungsbeutel wird so selbst bei einer schweren Befüllung des Verpackungsbeutels vermieden.
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Alternativ aber auch kumulativ sieht es die Erfindung vorzugsweise vor, dass ein Verstärkungsstreifen in dem zweiten Faltungsbereich vorgesehen ist, insbesondere also die Lasche einen Verstärkungstreifen umfasst.
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In allen Ausführungen mit Verstärkungsstreifen ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Verstärkungsstreifen zwischen die aufeinander zu gefalteten Teilbereiche des Überstandsbereichs eingelegt ist. Es ist aber auch möglich den Verstärkungsstreifen außenseitig in einem Faltungsbereich zu positionieren. Vorzugsweise erstreckt sich der Verstärkungsstreifen über die gesamte Breite des Verpackungsbeutels.
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Im Bereich des vorzugsweise vorgesehenen Verstärkungsstreifens sind die in Richtung aufeinander zu gefalteten Teilbereiche des Überstandsbereichs nicht direkt miteinander, sondern mittelbar über den Verstärkungsstreifen verklebt.
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Ein jeweiliger Verstärkungsstreifen ist vorzugsweise aus Papier oder Pappe ausgebildet, insbesondere mit einem Flächengewicht, welches unterschiedlich ist zu dem Flächengewicht des Rückenteils, vorzugsweise wobei der Verstärkungsstreifen ein größeres Flächengewicht hat als das Rückenteil.
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Eine bevorzugte Weiterbildung des ersten Faltungsbereiches sieht es vor, dass dieser in einen oberen und einen unteren Bereich unterteilt ist, wobei der untere Bereich die wenigstens eine Durchgangsöffnung, insbesondere ein Euroloch, umfasst. So kann in diesem Bereich z.B. die zuvor genannte Aufhängung erfolgen. Der darüber liegende Bereich kann auf andere Weise funktionalisiert sein, bzw. genutzt werden.
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Vorzugsweise ist es bei dieser Ausführung mit oberem und unteren Bereich des ersten Faltungsbereichs vorgesehen, dass im ersten Faltungsbereich der Überstandsbereich nur ein einziges Mal bereichsweise auf sich selbst gefaltet und verklebt ist, weiter bevorzugt, wobei der bereits eingangs genannte Verstärkungsstreifen im ersten Faltungsbereich nur im unteren Bereich der beiden Bereiche angeordnet ist.
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Vorzugsweise ist es vorgesehen, dass der obere Bereich wenigstens ein Befestigungsmittel umfasst, mittels dem mehrere Verpackungsbeutel untereinander verbindbar sind. In der Fachterminologie können die Verpackungsbeutel somit mittels des oberen Bereichs verblockt sein, dieser Bereich also einen Verblockungsbereich bilden.
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Die Erfindung betrifft somit auch einen Block, der mehrere verbundene erfindungsgemäße Verpackungsbeutel umfasst, wobei benachbarte Verpackungsbeutel in den sich gegenüber liegenden oberen Bereichen des jeweils ersten Faltungsbereichs verbunden sind, insbesondere klebend.
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Mittels des oberen Bereiches kann so z.B. eine Vielzahl von Verpackungsbeuteln zu einem Block verbunden werden, von dem einzelne Verpackungsbeutel entnommen werden können.
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Vorzugsweise ist es insbesondere für diese Verblockungsfunktionalität vorgesehen, dass das wenigstens eine Befestigungsmittel im oberen Bereich gebildet ist durch eine Durchgangsöffnung, mittels welcher mehrere, insbesondere ungefüllte Verpackungsbeutel hintereinander auf einer Haltestange aufreihbar sind. Vorzugsweise sind zwei in Richtung der Breite des Verpackungsbeutels beabstandete Befestigungsmittel, insbesondere Durchgangsöffnungen vorgesehen.
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Kumulativ und alternativ zur vorherigen Ausführung kann die Erfindung auch vorsehen, dass das wenigstens eine Befestigungsmittel durch eine Klebespur gebildet ist, insbesondere eine vorderseitige oder rückseitige Klebespur, mittels welcher mehrere, insbesondere ungefüllte Verpackungsbeutel, gestapelt aufeinanderliegend verbindbar sind.
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Bevorzugt werden beide Arten von Befestigungsmitteln kombiniert, so dass eine Vielzahl von zu einem Block verklebten Verpackungsbeutel aufgehängt werden kann. Eine vorgenannte Klebespur kann z.B. zwischen zwei beabstandeten Durchgangsöffnungen liegen und/oder außen neben diesen.
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Besonders bevorzugt ist es vorgesehen, dass zwischen dem oberen und unteren Bereich des ersten Faltungsbereichs eine Schwächungslinie verläuft, an welcher der obere Bereich vom unteren Bereich abtrennbar ist. Insbesondere verläuft die Schwächungslinie zwischen den Seiten des Verpackungsbeutels, vorzugsweise über die gesamte Breite des Verpackungsbeutels.
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Eine solche Schwächungslinie ist vorzugsweise eine Perforation oder eine Materialverdünnung.
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Z.B. kann so ein Verpackungsbeutel mit dem unteren Bereich des ersten Faltungsbereichs, an dem auch die Lasche befestigt ist, von einem Block von Verpackungsbeuteln sehr leicht abgetrennt werden und mittels der Durchgangsöffnung im unteren Bereich separat aufgehängt werden, z.B. nach einer Befüllung mit einer Ware.
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Eine bevorzugte Weiterbildung, die mit allen möglichen Ausführungen kombinierbar ist, sieht es vor, dass das Vorderteil einen ersten oberen, an die Öffnung angrenzenden nicht transparenten Teilbereich aufweist und einen zweiten an den unteren Endbereich angrenzenden oder in diesen übergehenden transparenten Teilbereich aufweist, vorzugsweise wobei der zweite Teilbereich über dessen gesamte Breite transparent ist, insbesondere aus Pergamin ausgebildet ist. Diese Ausführung ermöglicht es, dass eine in den Verpackungsbeutel eingelegte Ware visuell wahrnehmbar ist.
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Eine weitere bevorzugte Weiterbildung, die mit allen möglichen Ausführungen kombinierbar ist, sieht es vor, dass das Rückenteil an seinem unteren Endbereich, mittels einer einzigen Faltung oder einer ungeraden Mehrzahl von Faltungen auf den unteren Endbereich des Vorderteils umgeschlagen und mit diesem verklebt ist.
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Durch das Umschlagen wird sichergestellt, dass der Boden des Verpackungsbeutels am untersten Ende mit Sicherheit dicht ist, insbesondere weil eine Verklebung zwischen Rückenteil und Vorderteil auf der Vorderseite mit einem Abstand zum untersten Ende des Verpackungsbeutels liegt. Durch eine ungeraden Mehrzahl von Faltungen wird weiterhin erreicht, dass die Dicke des Verpackungsbeutels im unteren Bodenbereich vergrößerbar ist.
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Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Verpackungsbeutels wird anhand der Figuren näher beschrieben.
- Figur 1
- zeigt einen erfindungsgemäßen Verpackungsbeutel in Aufsicht auf die Vorderseite
- Figur 2
- zeigt den erfindungsgemäßen Verpackungsbeutel in seitlicher Schnittansicht
- Figur 3
- zeigt einen anderen erfindungsgemäßen Verpackungsbeutel in Aufsicht auf die Vorderseite
- Figur 4
- zeigt den erfindungsgemäßen Verpackungsbeutel der Figur 3 in seitlicher Schnittansicht
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Alle nachfolgend und vorangehend genannten Richtungsangaben, wie z.B. oben, unten oder seitlich sind bezogen auf einen Nutzungszustand des Verpackungsbeutels, in welchem die Öffnung über dem Boden des Verpackungsbeutels liegt.
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Die Figuren 1 und 2 zeigen denselben erfindungsgemäßen Verpackungsbeutel in einer ersten Ausführungsform in zwei verschiedenen Ansichten. Dieser Verpackungsbeutel weist ein Vorderteil 1 und ein Rückenteil 2 auf. Das Vorderteil 1 ist zweiteilig ausgeführt und umfasst einen ersten oberen, an die Öffnung 3 angrenzenden nicht transparenten Teilbereich 1a und einen zweiten an den unteren Endbereich angrenzenden oder in diesen übergehenden transparenten Teilbereich 1b aufweist, vorzugsweise wobei der zweite Teilbereich 1b über dessen gesamte Breite transparent ist, insbesondere aus Pergamin ausgebildet ist.
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Das Rückenteil 2 ist im unteren Bereich nach vorne auf das Vorderteil 1 mit einer hier mehrfachen Faltung 12 umgeschlagen und mit diesem klebend verbunden.
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In den Seitenbereichen sind die einander überlappenden Teilbereiche von Vorderteil 1 und Rückenteil 2 ebenso klebend verbunden, insbesondere an den aufeinander zu weisenden randnahen Innenflächenbereichen.
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Für die Erfindung ist es wesentlich, dass das Rückenteil 2 sich über der Öffnung 3 des Verpackungsbeutels nach oben hin in einen Überstandsbereich 2a fortsetzt, der keine Verbindung zum Vorderteil 1 aufweist, zumindest nicht solange, wie die Lasche 4 nicht auf das Vorderteil 1 aufgelegt oder sogar aufgeklebt ist.
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Dieser Überstandsbereich 2a weist einen ersten Faltungsbereich F1 auf, in welchem der Überstandsbereich 2a teilbereichsweise auf sich selbst gefaltet und verklebt ist. Dieser erste Faltungsbereich ist erfindungsgemäß funktionalisiert und dient einer erleichterten Nutzung des Verpackungsbeutels.
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Der Überstandsbereich 2a weist in seinem freien Endbereich einen zweiten Faltungsbereich F2 auf, in welchem der Überstandsbereich 2a ebenfalls teilbereichsweise auf sich selbst gefaltet und verklebt ist. Dieser zweite Faltungsbereich F2 bildet die Lasche 4, mit welcher die Öffnung 3 überdeckt werden kann. Die Lasche 4 kann zum Überdecken vorzugsweise in eine Kleberspur 13 auf dem Vorderteil 1 aufgedrückt werden.
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Die beiden Faltungsbereiche F1 und F2 sind in einem zwischen diesen liegenden Abstandsbereich 5 verbunden, in welchem der Überstandsbereich 2a nicht auf sich selbst umgefaltet ist. In diesem Bereich, welcher die einfache Dicke des Rückenteils 2 aufweist liegt die Klappachse 6, um welche die Lasche 4 geklappt werden kann, insbesondere über die Öffnung oder auch nach oben in eine den ersten Faltungsbereich F1 teilweise überlappende Lage.
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In der hier gezeigten Ausführung weist der erste Faltungsbereich F1 eine Unterteilung in einen oberen Bereich F1a und einen unteren Bereich F1b auf. Diese beiden Bereiche F1a und F1b sind durch eine Schwächungslinie 7, z.B. eine Perforation gegeneinander abgegrenzt, was bewirkt, dass der obere Bereich F1a vom unteren Bereich F1b und somit vom gesamten Rest des Verpackungsbeutels abgetrennt werden kann. Die Schwächungslinie 7 ist in jedem der beiden im ersten Faltungsbereich F1 sich gegenüberliegenden Teilbereichen des Überstandsbereichs 2a höhengleich angeordnet.
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Eine Funktionalisierung des ersten Faltungsbereichs F1 liegt hier dadurch vor, dass im oberen Bereich F1a als ein Befestigungsmittel eine Lochung durch zwei in Breitenrichtung beabstandete Durchgangsöffnungen 8 angeordnet ist. Hierdurch kann der Verpackungsbeutel, vorzugsweise zusammen mit anderen benachbarten Verpackungsbeuteln auf einer Haltevorrichtung angeordnet werden. Zur Nutzung können dann einzelne Verpackungsbeutel an der Schwächungslinie 7 abgetrennt werden und genutzt werden, z.B. befüllt werden.
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Vorzugsweise kann es hier vorgesehen sein, dass im oberen Bereich F1a des ersten Faltungsbereichs F1, insbesondere zwischen den Durchgangsöffnungen 8 als weiteres Befestigungsmittel wenigstens eine Klebespur 9 angeordnet ist, z.B. auf dem Rückenteil 2, mittels der mehrere hintereinanderliegende Verpackungsbeutel der gezeigten Art miteinander klebend verbunden sein können und einen Block bilden, von dem einzelne Verpackungsbeutel separiert werden können.
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Eine andere Funktionalisierung liegt im unteren Bereich F1b des ersten Faltungsbereiches F1 dadurch vor, dass dieser eine Durchgangsöffnung 10, z.B. ein Euroloch, aufweist. Mittels dieser Durchgangsöffnung 10 kann ein vom oberen Bereich F1a abgetrennter Rest des erfindungsgemäßen Verpackungsbeutels, z.B. nach einer Befüllung und nach einem Verschließen der Öffnung 3 auf einer Haltestange aufgehängt werden.
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Zur Verstärkung des Aufhängungsbereichs ist in den unteren Bereich F1b des ersten Faltungsbereichs zwischen die aufeinander zu gefalteten Teilbereiche des Überstandsbereichs 2a ein Verstärkungsstreifen 11 eingelegt, durch den die Durchgangsöffnung 10 ebenso hindurchführt.
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Die Figuren 3 und 4 zeigen einen Verpackungsbeutel einer anderen erfindungsgemäßen Ausführung. Diese Ausführung unterscheidet sich von der Ausführung der Figuren 1 und 2 nur dadurch, dass der erste Faltungsbereich F1 nicht in einen oberen und einen unteren Bereich mit unterschiedlicher Funktionalisierung unterteilt ist. Der hier gezeigte Faltungsbereich F1 entspricht in seiner Funktion und seinen Merkmalen dem unteren Bereich F1b der Figuren 1 und 2. Alle sonstigen Merkmale die zu den Figuren 1 und 2 beschrieben wurden, treffen auch auf die Ausführung der Figuren 3 und 4 zu.
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In den Schnittdarstellungen der Figuren 2 und 4 sind die Abstände zwischen den aufeinander gefalteten oder aufeinander liegenden Elementen nur zur besseren Darstellung der einzelnen Elemente gezeigt. In einem realen Verpackungsbeutel sind die gezeigten Abstände nicht vorhanden.