EP4704754A1 - Gefaltetes op-tuch, insbesondere hüft-op-tuch - Google Patents
Gefaltetes op-tuch, insbesondere hüft-op-tuchInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein gefaltetes OP-Tuch (10), umfassend einen oberen Bereich (13) und einen Beinbereich (16), wobei der obere Bereich (13) insbesondere einen kopfseitig anordenbaren Anästhesiebereich (12) und einen dem Beinbereich nächstgelegenen mittleren Bereich (14) aufweist, wobei das OP-Tuch (10) eine von dem oberen Bereich (13), insbesondere von dem Anästhesiebereich (12) über den mittleren Bereich (14), zum Beinbereich (16) verlaufende, eine Längsrichtung definierende Längsmittelachse (32) aufweist sowie eine proximale einem Patienten zugewandte Oberfläche und eine distale vom Patienten abgewandte Oberfläche und wobei der Beinbereich (16) zwei Längsränder (28), nämlich einen ersten und einen zweiten Längsrand (28) sowie zwei Querränder (24, 24'), nämlich einen proximalen Querrand (24') und einen distalen Querrand (24) aufweist, und dabei mit dem proximalen Querrand (24') und dem jeweiligen Längsrand (28) aufeinandertreffend jeweils eine proximale Ecke (34') bildet und einen proximalen Eckbereich (34) aufweist und dabei mit dem distalen Querrand (24) dem jeweiligen Längsrand (28) aufeinandertreffend jeweils eine distale Ecke (36') bildet und einen distalen Eckbereich (36) aufweist, und wobei der Beinbereich (16) in einer Querrichtung quer zur Längsmittelachse (32) eine Quererstreckung aufweist und der obere Bereich (13) in der Querrichtung eine Quererstreckung aufweist, wobei im Übergang (19) des oberen Bereichs an dem proximalen Querrand (24') des Beinbereichs die Querstreckung des Beinbereichs (16) größer ist als die Quererstreckung des oberen Bereichs (13) und sich, vorzugsweise beidseits, darüber hinauserstreckt sowie ein Verfahren zur Faltung.
Description
Titel : Gefaltetes OP-Tuch , insbesondere Hüft-OP-Tuch
Beschreibung
Die Erfindung betri f ft ein gefaltetes OP-Tuch, insbesondere Hüft-OP-Tuch umfassend einen oberen Bereich und einen Beinbereich, wobei der obere Bereich insbesondere einen kopfseitig anordenbaren Anästhesiebereich und einen dem Beinbereich nächstgelegenen mittleren Bereich aufweist , wobei das OP-Tuch eine von dem oberen Bereich, insbesondere von dem Anästhesiebereich über den mittleren Bereich, zum Beinbereich verlaufende , eine Längsrichtung definierende Längsmittelachse aufweist sowie eine proximale einem Patienten zugewandte Oberfläche und eine distale vom Patienten abgewandte Oberfläche und wobei der Beinbereich zwei Längsränder, nämlich einen ersten und einen zweiten Längsrand sowie zwei Querränder, nämlich einen proximalen Querrand und einen distalen Querrand aufweist , und dabei mit dem proximalen Querrand und dem j eweiligen Längsrand aufeinandertref fend j eweils eine proximale Ecke bildet und einen proximalen
Eckbereich aufweist und dabei mit dem distalen Querrand dem j eweiligen Längsrand aufeinandertref fend j eweils eine distale Ecke bildet und einen distalen Eckbereich aufweist , und wobei der Beinbereich in einer Querrichtung quer zur Längsmittelachse eine Quererstreckung aufweist und der obere Bereich in der Querrichtung eine Quererstreckung aufweist , wobei im Übergang des oberen Bereichs an dem proximalen Querrand des Beinbereichs die Querstreckung des Beinbereichs größer ist als die Quererstreckung des oberen Bereichs und sich, vorzugsweise beidseits , darüber hinauserstreckt .
Der obere Bereich umfasst vorzugsweise zwei Bereiche , nämlich einen mittleren Bereich und einen Anästhesiebereich . Der mittlere Bereich ist dabei zwischen Beinbereich und Anästhesiebereich angeordnet und schließt insbesondere an den proximalen Querrand des Beinbereichs an . Ebenso wie der Beinbereich besitzen der mittlere Bereich und der Anästhesiebereich Längsränder und Querränder, wobei auch hier distale und proximale Querränder vorgesehen sind und hier die Benennung des Beinbereichs beibehalten wird, also wobei der näher am Beinbereich liegende Querrand der distale ist und der andere der proximale , der mehr in Richtung Kopf des Patienten weist . In eben solcher Weise weisen die Bereiche auch Ecken und Eckbereiche auf .
Der Übergang zwischen dem oberen Bereich in den Beinbereich ist entweder ein tatsächlich erkennbarer Übergang z . B . weil verschiedene Materialien eingesetzt wurden oder in einen Bereich eingebrachte Überf altungen eingebracht sind oder weil durch eine Verbindungsstelle bzw . -linie weil der Beinbereich und der obere Bereich aus verschiedenen Tuchstücken bestehen, eine Trennung erkennbar ist , insbesondere visuell erkennbar
ist . Sind die beiden Bereiche einstückig miteinander verbunden, so ergibt sich der Übergang als imaginäre Verbindungslinie , die dadurch gebildet wird, dass der proximale Querrand des Beinbereichs ausgehend von den über den oberen Bereich hinausragenden Anteilen verlängert wird .
Der obere Bereich, insbesondere dabei der Anästhesiebereich und der der mittlere Bereich, und der Beinbereich können aus j eweils separaten Komponenten gebildet und über Fügebereiche , insbesondere entlang den j eweiligen Querrändern der Komponenten, miteinander verbunden sein . In der Aus führung von miteinander verbundenen einzelnen Komponenten kann für den j eweiligen Bereich, eben Anästhesiebereich, mittlerer Bereich, Beinbereich, die bei der Anwendung des OP-Tuches zugeschriebene Funktion des Bereichs beispielsweise die Auswahl der Materialien vorteilhaft berücksichtigt werden . Alternativ können der obere Bereich und der Beinbereich, einstückig, oder insbesondere im oberen Bereich der Anästhesiebereich und der mittlere Bereich, oder beispielsweise der mittlere Bereich und der Beinbereich, oder alle Bereiche auch einstückig miteinander verbunden sein .
Im Stand der Technik ist es bekannt , dass OP-Tücher, insbesondere bei orthopädischen Eingri f fen an der Hüfte , wesentliche Bereiche aufweisen, nämlich einen oberen Bereich, der vorzugsweise einen Anästhesiebereich sowie einen mittleren Bereich aufweist und einen Beinbereich . Dabei dient der Anästhesiebereich insbesondere dazu, den Kopf und Bereiche des Oberkörpers des Patienten abzuschirmen und einem Anästhesisten nach Aufhängung eines Teils des Anästhesiebereichs in eine vertikale Ebene hinter dieser wandartigen Abschirmung als sterile Barriere zum Operations feld seine Arbeit zu
ermöglichen . Der mittlere Bereich ist vorgesehen, um einen Übergang vom Anästhesiebereich in den Beinbereich sicherzustellen und weist in der Regel einen Inzisionsbereich auf , also den eigentlichen OP-Bereich . Der Beinbereich dient zur vollständigen Abdeckung eines zu operierenden Patienten und insbesondere dazu die Sterilität des Operationsbereichs aufrecht zu erhalten .
Bei Operationen dient der OP-Tisch als Auflagebereich für den Patienten . Dabei ist es auch üblich an oder um diesen Auflagebereich Halteelemente für OP-Tücher vorzusehen . Bei OP- Tischen, insbesondere bei Hüf t-Operationen ist es bekannt , eine Halterung für das OP-Tuch in Form eines sogenannten „Rahmens" entlang den Kanten des OP-Tisches anzubringen, vorzugsweise in Form einer U- förmigen Stange , die sich um das den Beinen zugeordnete Ende des OP-Tisches und davon ausgehend entlang den beiden Längskanten des OP-Tisches , und insgesamt in einem Abstand zum OP-Tisch erstreckt . Dabei kann das OP- Tuch, nachdem es über den Patienten gelegt wurde , zum einen außen über den Rahmen Überhängen und zusätzlich kann Material des OP-Tuchs in den Bereich oder den Spalt zwischen Rahmen und OP-Tisch eingebracht werden und hier drapiert werden . Insbesondere hängt das OP-Tuch im Bereich zwischen Rahmen und OP-Tisch bogenförmig herunter und sorgt so für zusätzliches Material (Materialreserve ) und eine sichere Auflage des OP- Tuchs auf dem Patienten sowie dem OP-Tisch und dem Operations feld . Dies bietet den Vorteil , dass genügend Drapiermaterial zur Verfügung steht , um den Patienten sicher abzudecken, insbesondere , wenn seine Beine intraoperativ in verschiedene Positionen gebracht werden .
Der Rahmen ist dabei parallel zur Hori zontalebene des
Operationstisches vorgesehen und als Halterung in Stangenform entlang der Längsseiten und dem unteren Ende , also dem fußseitigen Ende des Operationstisches , ausgeführt .
OP-Tücher der angesprochenen Art werden insbesondere bei Hüf toperationen verwendet , dabei weiter insbesondere für die anteriore oder laterale Hüf t-Endoprothetik . Das Tuch kann auch für Operationen im Bereich des Oberschenkels eingesetzt werden .
Dabei ist insbesondere im oberen Bereich, insbesondere im mittleren Bereich, die Funktion als der eigentliche Operationsbereich vorgesehen . Sofern ein mittlerer Bereich vorgesehen ist , dient dieser auch der Funktion der Verbindung von Anästhesiebereich und Beinbereich . Insbesondere weist der mittlere Bereich dann eine Quererstreckung auf , die der Quererstreckung des Anästhesiebereichs entspricht . Alternativ kann der mittlere Bereich eine Querstreckung aufweisen, die kürzer ist als die Quererstreckung des Anästhesiebereiches , wobei weiter vorzugsweise der Anästhesiebereich eine geringe Querstreckung als der Beinbereich aufweist .
Der eigentliche Operationsbereich wird vorzugsweise durch einen Inzisionsbereich, ausgestaltet in Form einer Öf fnung bzw . eines Fensters im Tuchmaterial , gebildet , der das Operations feld eingrenzt . Vorzugsweise kann der Inzisionsbereich eine Inzisions folie aufweisen, durch die dann die eigentlichen operativen Schnitte gesetzt werden . Es sind insbesondere j edoch auch mehrere , vorzugsweise zwei , beabstandete Inzisionsbereiche , vorzugsweise aufweisend eine Inzisions folie , denkbar . Die Inzisions folie kann dabei in
bekannter Weise auf deren, dem Patienten zugewandter Rückseite (proximale Oberfläche ) klebend sein, wobei diese klebende Rückseite herstellerseitig und somit vor Aufbringen des Operationstuches die klebende Seite mit einem Release- oder Silikonpapier überdeckt ist . Dieser Inzisionsbereich wird dann beim Aufbringen auf einen zu operierenden Patienten zunächst aufgebracht , indem das Releasepapier entfernt wird und die Inzisions folie an der zu operierenden Stelle auf den Patienten aufgeklebt wird . Hierzu ist es erforderlich, dass der entsprechende Abschnitt des oberen Bereichs , insbesondere der mittlere Bereich gut zugänglich ist , nachdem das OP-Tuch aus einer Verpackung entnommen wurde .
Im nächsten Schritt wird dann ein Teil des oberen Bereichs , insbesondere der Anästhesiebereich insbesondere an einer entsprechenden Halterung oder anderweitig angebracht , so dass dieser Bereich insbesondere eine wandartige Abschirmung des Brust- und Kopfbereiches des Patienten bietet , hinter dem dann das Anästhesieteam arbeiten kann .
Im letzten Schritt wird dann der Beinbereich über den Patienten und den OP-Tisch drapiert .
Entsprechende Tücher sind im Stand der Technik vorbekannt , wobei auch hier ein oberer Bereich mit Anästhesiebereich und einem mittleren Bereich, in dem der Inzisionsbereich vorgesehen ist , sowie ein Beinbereich, der sich in Querrichtung über den mittleren Bereich und den Anästhesiebereich erstreckt , um in den Spalt zwischen den Seitenkanten des Operationstisches und dem Rahmen, der parallel zur Ebene des Operationstisches liegt , drapiert zu werden . Ein wesentlicher Punkt bei derartigen OP-Tüchern
besteht darin, wie diese über den Patienten gebreitet werden können . Hierfür ist es entscheidend, wie die Tücher vorbereitet sind bzw . in welchem Zustand sie gelagert oder bereitgestellt werden . Zur Lagerung und Bereitstellung werden entsprechende Operationstücher gefaltet . Die Faltung soll dabei so erfolgen, dass mit möglichst geringem Personalaufwand ohne Verletzung der Sterilität ein solches Tuch über den Patienten gebreitet werden kann, wobei ein Inzisionsbereich am Patienten festgelegt werden kann, der Anästhesiebereich das Anästhesieteam vom Operationsteam abschirmt und der Beinbereich über die Gliedmaßen des Patienten gebreitet wird .
Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein alternatives , verbessertes gefaltetes OP-Tuch vorzuschlagen, so dass ein verbessertes , einfacheres und mit geringerem personellen Aufwand auf einem Patienten und einem Operationstisch platzierbares gefaltetes OP-Tuch bereitgestellt wird, sowie ein entsprechendes Verfahren zum Falten hierzu .
Die Aufgabe wird durch ein OP-Tuch gemäß Anspruch 1 gelöst sowie ein Verfahren nach Anspruch 32 . Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargelegt .
Ein solches gefaltetes OP-Tuch, insbesondere Hüft-OP-Tuch umfassend einen oberen Bereich und einen Beinbereich, wobei der obere Bereich insbesondere einen kopfseitig anordenbaren Anästhesiebereich und einen dem Beinbereich nächstgelegenen mittleren Bereich aufweist , wobei das OP-Tuch eine von dem oberen Bereich, insbesondere von dem Anästhesiebereich über den mittleren Bereich, zum Beinbereich verlaufende , eine Längsrichtung definierende Längsmittelachse aufweist sowie eine proximale einem Patienten zugewandte Oberfläche und eine
distale vom Patienten abgewandte Oberfläche und wobei der Beinbereich zwei Längsränder, nämlich einen ersten und einen zweiten Längsrand sowie zwei Querränder, nämlich einen proximalen Querrand und einen distalen Querrand aufweist , und dabei mit dem proximalen Querrand und dem j eweiligen Längsrand aufeinandertref fend j eweils eine proximale Ecke bildet und einen proximalen Eckbereich aufweist und dabei mit dem distalen Querrand dem j eweiligen Längsrand aufeinandertref fend j eweils eine distale Ecke bildet und einen distalen Eckbereich aufweist , und wobei der Beinbereich in einer Querrichtung quer zur Längsmittelachse eine Quererstreckung aufweist und der obere Bereich in der Querrichtung eine Quererstreckung aufweist , wobei im Übergang des oberen Bereichs an dem proximalen Querrand des Beinbereichs die Querstreckung des Beinbereichs größer ist als die Quererstreckung des oberen Bereichs und sich, vorzugsweise beidseits , darüber hinauserstreckt .
Dabei ist vorgesehen, dass das OP-Tuch nach Faltungen des Beinbereiches um zumindest j e eine , vorzugsweise zwei oder mehr beidseits der Längsmittelachse angeordnete , schräg in Richtung Längsmittelachse verlaufende Faltlinien, unter Ausbildung randseitiger, konturgebender Fal zkanten, eine intermediäre Faltkonf iguration des Beinbereichs mit einer sich zum distalen Querrand verj üngenden Form aufweist . Durch diese verj üngende Form in der intermediären Faltkonf iguration wird die Drapierbarkeit und Handhabbarkeit für das eine Operation vorbereitende Personal vereinfacht , da das Tuch nach Entfaltung z . B . in einer Längsrichtung also von proximal nach distal oder umgekehrt im Beinbereich in der intermediären Faltkonf iguration nicht in der vollen entfalteten Breite vorliegt und so ein Drapieren zunächst im Fußbereich also am
distalen Ende des Beinbereichs sowie des oberen Bereichs ermöglicht , ohne das zuviel Material im Beinbereich in Querrichtung gleichzeitig gehandhabt werden muss . Beim Entfalten liegt diese intermediäre Faltkonf iguration insbesondere vor, sobald der obere Bereich, insbesondere der Anästhesiebereich und mittlere Bereich, und der Beinbereich in voller Längserstreckung entfaltet sind und nur noch eine Entfaltung in Querrichtung vorgenommen werden muss und dann der Beinbereich anschließend über den Rahmen des OP-Tisches drapiert werden muss . Durch diese sich zum distalen Querrand verj üngende intermediäre Faltkonf iguration ist der Beinbereich, insbesondere sind die distalen Ecken und Eckbereiche bis zur deren vollständigen beabsichtigten Entfaltung durch das OP-Personal zur Aufrechterhaltung der Sterilität , insbesondere vor einer spontanen Entfaltung, geschützt .
Besonders bevorzugt ist dabei , wenn sich der Beinbereich des OP-Tuchs beidseits und insbesondere auf beiden Seiten gleichermaßen also symmetrisch über den oberen Bereich hinaus erstreckt .
Besonders bevorzugt ist es , wenn die j eweiligen Faltungen beidseits der Längsmittelachse symmetrisch vorliegen . Denkbar sind aber auch verschiedenen Faltkonf igurationen beidseits der Längsmittelachse .
Sofern der obere Bereich einen Anästhesiebereich und einen mittleren Bereich umfasst , sind diese bevorzugt gleich breit , weisen also die gleiche Erstreckung in Querrichtung auf . Daneben kann aber auch vorgesehen sein, dass sie eine verschiedene Quererstreckung aufweisen . In gleicher Weise kann
der obere Bereich über seine gesamte Erstreckung in Längsrichtung die gleiche Breite ( Quererstreckung) aufweisen oder diesbezüglich variieren .
Ein mittlerer Bereich und ein vorgesehener Anästhesiebereich können einstückig oder mit klar erkennbarer Trennung z . B . durch vorgesehene Überf altungen oder verschiedene Materialien oder aus zwei Teilstücken gleicher Materialien vorgesehen sein .
Sofern von einer randseitigen, konturgebenden Fal zkante gesprochen wird, ist darunter die Fal zkante zu verstehen, die durch Faltung entlang einer Faltlinie entsteht und dabei die äußere Kontur der intermediären Faltkonf iguration darstellt . Weitere Fal zkanten können entlang anderer Faltlinien gebildet werden .
Dabei ist vorteilhaft vorgesehen, dass die intermediäre Faltkonf iguration des Beinbereichs am distalen Querrand eine Querstreckung aufweist , die kürzer ist als die Querstreckung des oberen Bereichs im Übergang zum Beinbereich am proximalen Querrand des Beinbereichs . Auf diese Weise werden die Vorteile der verj üngenden Form weiter verbessert .
Weiter bevorzugt ist vorgesehen, dass die mindestens eine , beidseits der Längsmittelachse angeordnete , schräg in Richtung Längsmittelachse verlaufende Faltlinie , die eine randseitige und die verj üngende Form der intermediären Faltkonf iguration begrenzende , randseitige , konturgebende Fal zkante bildet , den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der, bei Einteilung des distalen Querrandes beidseits der Längsmittelachse in drei gleichgroße Teillängen, höchstens
innerhalb einer mittleren Teillänge zwischen der Längsmittelachse und dem j eweiligen Längsrand des Beinbereichs liegt , vorzugsweise innerhalb einer der Längsmittelachse nächstgelegenen inneren Teillänge liegt . Auch hierdurch können die oben genannten Vorteile weiter verstärkt werden . Dabei ist es möglich, dass mehr als eine Faltlinie vorgesehen sind, wobei in der Regel eine der Faltlinien durch Faltung um diese Faltlinie die randseitige , konturgebende Fal zkante bildet , die die intermediäre Faltkonf iguration begrenzt und deren Kontur ausbildet .
Es kann ferner vorgesehen sein, dass der Beinbereich in der intermediären Faltkonf iguration derart gefaltet ist , dass in der intermediären Faltkonf iguration die proximalen Ecken und die proximalen Eckbereiche auf der distalen Oberfläche in Richtung Längsmittelachse und innerhalb der beidseits der Längsmittelachse angeordneten, schräg in Richtung auf die Längsmittelachse verlaufenden, die intermediäre Faltkonf iguration begrenzenden, randseitigen, konturgebenden Fal zkanten angeordnet sind . Auf diese Weise können die proximalen Ecken gut sichtbar positioniert sein und können im Zuge des Entfaltens leicht aufgefunden werden, um sie dann zu ergrei fen und das OP-Tuch vollständig zu entfalten .
Vorzugsweise sind in der intermediären Faltkonf iguration die proximalen Ecken und proximalen Eckbereiche nicht durch weitere darüber gefaltete Teilabschnitte des Beinbereiches überdeckt .
Dies trägt ebenso zu dem oben genannten Vorteil der guten Sichtbarkeit und leichten Auf f indbarkeit der proximalen Ecken zur Entfaltung des OP-Tuch bzw . des Beinbereiches bei .
Dabei werden unter Teilabschnitten solche Bereiche des OP- Tuchs , insbesondere des Beinbereichs verstanden, die beidseits einer Faltlinie liegen und durch diese getrennt sind . Die Teilabschnitte werden dann beim Falten entlang der Faltlinie und Ausbildung einer Fal zkante zumindest teilweise aufeinander aufgelegt .
Dabei ist insbesondere vorgesehen, wenn die proximalen Ecken und/oder die proximalen Eckbereiche zur Ausbildung von
Gri f f elementen als singuläre Lage oder ausschließlich auf sich selber eingeschlagen vorliegen . Durch die Vorsehung als singuläre Lage wird das Ergrei fen aber auch das Entfalten erleichtert .
In der intermediären Faltkonf iguration kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die proximalen Ecken und/oder die proximalen Eckbereiche in Querrichtung so verortet sind, dass bei Einteilung des oberen Bereichs in seiner Quererstreckung innerhalb seiner Längsränder im Übergang am proximalen Querrand zum Beinbereich in Querrichtung in vier gleichgroße sich in Längsrichtung erstreckende Teilbereiche , die proximalen Ecken und/oder die proximalen Eckbereiche innerhalb der beidseits der Längsmittelachse nächstgelegenen Teilbereiche angeordnet sind und/oder dass in der intermediären Faltkonf iguration die proximalen Ecken und/oder die proximalen Eckbereiche in Längsrichtung so verortet sind, dass die proximalen Ecken und/oder die proximalen Eckbereiche im Beinbereich bis höchstens innerhalb eines dem oberen Bereich in Längsrichtung nächstgelegenen Viertel , insbesondere nächstgelegenen Fünftel , insbesondere nächstgelegenen Sechstel einer Längserstreckung des Beinbereiches angeordnet sind oder im oberen Bereich bis höchstens innerhalb eines dem
Beinbereich in Längsrichtung nächstgelegenen Drittel , insbesondere nächstgelegenen Viertel , insbesondere nächstgelegenen Fünftel , insbesondere nächstgelegenen Sechstel einer Längserstreckung des oberen Bereichs angeordnet sind . Durch diese Anordnung können die proximalen Ecken, insbesondere als Gri f f elemente , beim Entfalten besonders leicht aufgefunden werden .
Sofern der obere Bereich einen mittleren Bereich umfasst , der sich nicht in anderer Weise klar erkennbar im oberen Bereich von einem Anästhesiebereich abhebt , z . B . weil die beiden Bereiche aus zwei verschiedenen Komponenten gebildet sind oder eine sonst wie geartete Grenze zwischen mittlerem Bereich und Anästhesiebereich vorgesehen ist , kann vorgesehen sein, dass wenigstens das dem Beinbereich in Längsrichtung nächstgelegene Fünftel , insbesondere nächstgelegene Viertel , insbesondere nächstgelegene Drittel und insbesondere höchstens die nächstgelegene Häl fte des oberen Bereichs umfasst , insbesondere hierdurch gebildet ist . Wenn der mittlere Bereich sich erkennbar abhebt , sei es , dass zwei Tuchstücke miteinander verbunden sind oder verschiedene Materialien eingesetzt wurden oder in einem der Bereiche Überf altungen als zusätzliche Materialreserve vorgesehen sind, so dass eine visuelle und/oder haptischen Grenze zwischen mittleren Bereich und Anästhesiebereich im oberen Bereich vorgesehen ist , so wird der mittlere Bereich hierdurch von einem Anästhesiebereich oder innerhalb des oberen Bereichs abgegrenzt .
Bevorzugt weist der obere Bereich, vorzugsweise der mittlere Bereich, mindestens einen, vorzugsweise mindestens zwei Inzisionsbereiche , insbesondere zwei Inzisionsbereiche auf .
Der Inzisionsbereich ist dabei der eigentliche OP-Bereich und kann mindestens eine Inzisions folie aufweisen, durch die dann die eigentlichen operativen Schnitte gesetzt werden . Es sind j edoch auch mehrere beabstandete Inzisionsbereich denkbar . Die Inzisions folie kann dabei in bekannter Weise auf der Rückseite klebend sein, wobei vor Aufbringen des Operationstuches die klebende Seite mit einem Release- oder Silikonpapier überdeckt sein kann . Dieser Bereich wird dann bevorzugt beim Aufbringen auf einen zu operierenden Patienten als erstes aufgebracht , indem das Releasepapier entfernt wird und die Inzisions folie an der zu operierenden Stelle auf den Patienten aufgeklebt wird . Hierzu ist es vorteilhaft , wenn der entsprechende Abschnitt des oberen Bereichs , insbesondere der mittlere Bereich gut zugänglich ist , nachdem das OP-Tuch aus einer Verpackung entnommen wurde .
Um die proximalen Ecken, die insbesondere als Gri f f elemente dienen, noch leichter auf zufinden, kann vorgesehen sein, dass in der intermediären Faltkonf iguration die proximalen Ecken und/oder die proximalen Eckbereiche auf Höhe des mindestens einen Inzisionsbereichs zu liegen kommen . Unter dem Begri f f " auf Höhe des Inzisionsbereichs" wird verstanden, dass die proximalen Ecken im Inzisionsbereich oder seitlich also in Querrichtung neben dem Inzisionsbereich angeordnet sein können, aber nicht distal oder proximal hiervon liegen . Dadurch dass der Inzisionsbereich zuerst am Patienten angeordnet wird, sind dann auch die proximalen Ecken, als Gri f f elemente zuerst erkennbar und müssen nicht erst aus weiteren Teilen des OP-Tuchs herausgesucht werden .
Besonders bevorzugt sind in der intermediären
Faltkonf iguration keine in Querrichtung verlaufenden
Faltlinien durch den mindestens einen Inzisionsbereich vorgesehen, damit dieser gut am Patienten angebracht werden kann und dort gut anliegt . Insbesondere bei einer im Inzisionsbereich vorgesehenen Klebeschicht können Faltlinien zu Problemen mit der Haftung führen .
Hinsichtlich der distalen Ecken können in der intermediären Faltkonf iguration des Beinbereichs die Faltungen derart sein, dass zumindest eine , vorzugsweise beide distalen Ecken unterhalb darüber gefalteten Teilabschnitten des Beinbereiches zu liegen kommen . Auf diese Weise wird verhindert , dass fälschlich die distalen Ecken als Gri f f elemente ergri f fen werden oder sich das OP-Tuch ungewollt entfaltet .
In der intermediären Faltkonf iguration des Beinbereichs kann vorgesehen sein, dass auf der distalen Oberfläche beidseits der Längsmittelachse Teil faltanordnungen vorgesehen sind, wobei insbesondere die beiden Teil faltanordnungen sich im Bereich des distalen Querrandes des Beinbereichs überlappen . Unter Teil faltanordnungen werden j eweils gefaltete Abschnitte verstanden, bei denen das OP-Tuch um eine oder mehrere Faltlinien gefaltet ist , wobei die Teil faltanordnungen vorzugsweise symmetrisch sind und spiegelsymmetrische Faltlinien bezüglich der Längsmittelachse umfassen .
Eine Überlappung der beiden Teil faltanordnungen am distalen Querrand trägt vorteilhaft zu einer Stabilisierung und der Verhinderung von ungewolltem Entfalten bei .
Nach einer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Beinbereich in der intermediären Faltkonf iguration derart gefaltet ist , dass die proximalen Ecken und der j eweils angrenzende proximale Eckbereich auf der distalen Oberfläche
angeordnet sind und die proximalen Ecke und der j eweils angrenzende proximale Eckbereich, vorzugsweise als singuläre Lage oder ausschließlich auf sich selber eingeschlagen, dabei zuoberst liegend auf der distalen Oberfläche gegenüber darunter gefalteten Teilabschnitten des Beinbereiches überstehen .
Nach einer alternativen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Beinbereich in der intermediären Faltkonf iguration derart gefaltet ist , dass die proximalen Ecken und der j eweilige proximale Eckbereich auf der distalen Oberfläche angeordnet sind und die proximalen Ecken und der j eweilige angrenzende proximale Eckbereich, vorzugsweise als singuläre Lage oder ausschließlich auf sich selber eingeschlagen, dabei zuunterst liegend auf der distalen Oberfläche gegenüber darüber gefalteten Teilabschnitten des Beinbereiches überstehen .
Durch diese intermediäre Faltkonf iguration und insbesondere die Anordnung der proximalen Ecke als zuunterst oder zuoberst liegenden Lage und vorzugsweise als singuläre Lage oder ausschließlich auf sich selbst eingeschlagen, wird die Grei fbarkeit der proximalen Ecken besonderes erleichtert , sobald das OP-Tuch in der intermediären Faltkonf iguration vorliegt . D . h . sobald das OP-Tuch soweit ausgefaltet ist , dass die intermediäre Faltkonf iguration besteht , ist es für das OP- Personal , dass noch den Beinbereich arrangieren muss , einfach ersichtlich und realisierbar, die proximalen Ecken zu ergrei fen und die Entfaltung des Beinbereichs vorzunehmen . Beim Entfalten liegt diese intermediäre Faltkonf iguration insbesondere vor, sobald obere Bereich, insbesondere der Anästhesiebereich und der mittlere Bereich, und Beinbereich in
voller Längserstreckung entfaltet sind und nur noch eine Entfaltung in Querrichtung vorgenommen werden muss und dann der Beinbereich anschließend über den Rahmen des OP-Tisches drapiert werden muss .
Um die Ergrei fbarkeit der proximalen Ecken und deren Erkennbarkeit zu erleichtern, kann vorgesehen sein, dass die zuunterst liegende , die proximale Ecke und den proximalen Eckbereich aufweisende Lage gegenüber den darüber gefalteten Teilabschnitten derart übersteht , dass ein Abstand gemessen als eine Entfernung im Lot ausgehend von einem beliebigen Punkt einer am nächsten zur Längsmittelachse liegenden durch die Faltlinien erzeugten Fal zkante der darüberliegenden Teilabschnitte zu einem gegenüberliegenden Rand, zwischen der Fal zkante und der proximalen Ecke am größten ist .
Ferner kann vorgesehen sein, dass in der intermediären Faltkonf iguration die proximalen Ecken und der j eweilige proximale Eckbereich in Richtung Längsmittelachse gerichtet sind und dabei die proximalen Ecken sich überlappen oder nicht überlappen . Beide Varianten sind für eine gute Handhabbarkeit denkbar, wobei die nicht überlappenden Variante bevorzugt ist , da dann beide proximalen Ecken gleichzeitig ergri f fen werden können .
Zur weiteren Verbesserung der Ent f altbarkeit kann vorgesehen sein, dass im Bereich des proximalen Querrandes , insbesondere im Bereich der proximalen Ecken des Beinbereichs Markierungselemente vorgesehen sind, wobei insbesondere die Markierungselemente auf der proximalen Oberfläche visuell erkennbar sind und/oder wobei insbesondere die Markierungselemente auf der proximalen Oberfläche angebracht
sind und durch die Faltung des Beinbereiches die proximale Oberfläche des OP-Tuches in den proximalen Ecken und Eckbereichen, insbesondere in der intermediären
Faltkonf iguration des Beinbereichs , distal angeordnet oben aufliegt . D . h . , im vollständig entfalteten Zustand ist die Markierung auf der proximalen Oberfläche . Durch die Faltung kommt sie allerdings so zu liegen, dass im entsprechenden Schritt der Faltung und Entfaltung das Markierungselement vom Patienten wegweist und durch die das OP-Tuch handhabende Person gesehen und als Kennzeichnung für einen Gri f fbereich erkannt werden kann . Als Markierungselement kann beispielsweise die Darstellung einer Hand verwendet werden . Unter „auf der proximalen Oberfläche visuell erkennbar" soll verstanden werden, dass z . B . bei einer durchsichtigen Folie als Material , die Markierungselemente auch auf der distalen Oberfläche angebracht sein können, sofern sie von der proximalen Oberfläche erkennbar sind . Die Markierungselemente können z . B . aufgedruckte grafische Symbole sein, aber es sind auch auf geklebte Materialien oder Beflockungen etc . denkbar .
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der obere , insbesondere der mittlere Bereich mindestens eine , vorzugsweise mindestens zwei Inzisionsbereiche im OP-Tuch aufweist , und der Inzisionsbereich vorzugsweise mit einer Inzisions folie , insbesondere mit einer Inzisions folie mit auf der proximalen Oberfläche aufweisenden Klebebeschichtung überdeckt ist , wobei insbesondere die proximale Ecke durch Faltung im Bereich des Inzisionsbereichs oder nächstgelegen zum Inzisionsbereich angeordnet ist bzw . zu liegen kommt . Der Bereich der Inzisions folie , deren proximale Oberfläche vorzugsweise klebend ist , wird als erstes durch das OP- Personal auf dem Patienten positioniert und fixiert .
Alternativ ist auch möglich, dass der Inzisionsbereich keine Inzisions folie und/oder eine Inzisions folie ohne Klebebeschichtung aufweist . Solchenfalls oder auch ergänzend kann eine Klebebeschichtung in Regionen um den Inzisionsbereich auf der proximalen Oberfläche vorgesehen sein . Die Klebebeschichtung auf der Inzisions folie und/oder in den Inzisionsbereich umgebenden Regionen dient einer sicheren Platzierung des OP-Tuches am Patienten .
Ausgehend von diesem Schritt erfolgen dann die weiteren Schritte der Entfaltung sowohl in Querrichtung als auch anschließend in Längsrichtung des Anästhesiebereichs und des Beinbereichs und abschließend die Entfaltung und Drapierung des Beinbereichs , vorzugsweise mit zwei Personen .
Das erfindungsgemäße gefaltete OP-Tuch, insbesondere Hüft-OP- Tuch kann insbesondere so ausgebildet sein, dass der Beinbereich j eweils um eine unter einem Winkel schräg zur Längsmittelachse verlaufende erste Faltlinie , unter Ausbildung eines zur ersten Faltlinie außen liegenden randständigen ersten Teilabschnittes und eines dazu innen liegenden inneren zweiten Teilabschnittes mit dem j eweils ersten Teilabschnitt auf die distale Oberfläche des Beinbereichs gefaltet sind, so dass der um die ersten Faltlinien gefaltete Beinbereich sich von seinem proximalen Querrand zum distalen Querrand verj üngt . Der Winkel ist dabei insbesondere abhängig von der Längserstreckung und/oder Quererstreckung des Beinbereichs . Vorzugsweise überschreitet der Winkel zwischen der ersten Faltlinie und der Längsmittelachse bzw . einer zur Längsmittelachse parallel verlaufenden Achse im Schnittpunkt mit der ersten Faltlinie am distalen Querrand nicht 45 ° , um
eine Überlappung der ersten Teilabschnitte zu vermeiden, die solchenfalls sonst ein geordnetes einfaches Entfalten erschweren würden .
Sofern Richtungsbezeichnungen bezogen auf das Tuch benutzt werden, sind diese im Hinblick auf einen Patienten vorgenommen . D . h . , die proximale Richtung ist auf den Rumpf bzw . den Kopf des Patienten hin gerichtet , wohingegen die distale Richtung auf die Füße des Patienten gerichtet ist . Sofern von proximalen und distalen Oberflächen des OP-Tuches gesprochen ist , so ist die proximale Oberfläche , diej enige , die dem Patienten zugewandt ist , und die distale Oberfläche diej enige , die dem Patienten abgewandt ist .
Unter Längsrichtung wird die Richtung verstanden, die sich ausgehend vom oberen Bereich, insbesondere vom Anästhesiebereich über den mittleren Bereich, bis zum Beinbereich erstreckt , wobei die Querrichtung die Richtung senkrecht hierzu ist .
Die Bezeichnung " innen" und " außen" im Hinblick auf Faltlinien, betri f ft j eweils die Querrichtung, also ob ein Abschnitt näher, entsprechend innen zur Längsmittelachse liegt oder weiter hiervon entfernt bezogen auf eine Faltlinie und damit außen .
Die Bezeichnung "oben" und "unten" betri f ft zum einen eine analoge Verwendung zu "distal" und "proximal" in Bezug auf den Körper des Patienten . Zum anderen aber auch in Bezug auf das OP-Tuch im Hinblick auf eine Anordnung des OP-Tuches auf dem OP-Tisch . In diesem Fall ist die Unterseite des OP-Tuches die Seite , die dem OP-Tisch zugewandt ist und in Benutzung nach
unten weist , wohingegen die Oberseite der distalen Oberfläche des OP-Tuchs entspricht und mit "oben" eine Anordnung auf der vom Patienten wegweisenden Tuchseite gemeint ist .
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die erste Faltlinie ihren Ausgang an dem proximalen Querrand, im Bereich zwischen den proximalen Ecken und dem Übergang von Beinbereich und oberen Bereich aufweist , wobei insbesondere die j eweils erste Faltlinie den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der, bei Einteilung des distalen Querrandes beidseits der Längsmittelachse in drei gleichgroße Teillängen, innerhalb einer mittleren Teillänge zwischen der Längsmittelachse und dem j eweiligen Längsrand des Beinbereichs liegt und/oder wobei vorzugsweise die j eweils erste Faltlinie den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der ausgehend von der Längsmittelachse innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs im Übergang zum Beinbereich in Längsrichtung weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand liegt und/oder wobei die j eweils erste Faltlinie den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der ausgehend von der Längsmittelachse innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs an dessen kopfseitigen Ende , insbesondere des Anästhesiebereichs , in Längsrichtung weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand liegt .
In einem zweiten Faltschritt , kann nach einer ersten Alternative das OP-Tuch so ausgebildet sein, dass die nach innen um die ersten Faltlinien gefalteten ersten Teilabschnitte des Beinbereichs um j eweils eine zweite Faltlinie , die beginnend vom distalen Querrand zum proximalen
Querrand verläuft , die vorzugsweise parallel oder unter einem Winkel von ± 10 ° hierzu zum Längsrand verläuft , nach außen gefaltet sind, so dass die proximalen Ecken nach außen über die ersten Faltlinien hinweg nach außen überstehen .
Nach einer Variante der vorstehenden Faltschritte kann der erste Faltschritt und der zweite Faltschritt auch in umgekehrter Reihenfolge stattfinden .
In einem alternativen zweiten Faltschritt kann vorgesehen sein, dass die nach innen um erste Faltlinien gefalteten ersten Teilabschnitte des Beinbereichs j eweils um eine zweite Faltlinie , die beginnend vom distalen Querrand zum j eweiligen Längsrand unterhalb der proximalen Ecke verläuft , die vorzugsweise parallel zur ersten Faltlinie oder mit einer Abweichung von ± 10 ° zur ersten Faltlinie verläuft , nach außen gefaltet sind und die proximalen Ecken und Eckbereiche j eweils um eine dritte Faltlinie , die beginnend vom proximalen Querrand in Richtung zur zweiten Faltlinie und diese schneidend verläuft , nach außen über die erste Faltlinie hinweg umgefaltet sind, so dass die proximalen Ecken nach außen über die ersten Faltlinien hinweg nach außen überstehen . Sofern die alternative zweite Faltung gewählt wird, kann die erste Faltlinie weiter außen in Richtung auf die proximale Ecke am proximalen Querrand des Beinbereichs starten als bei der ersten Alternative/Variante .
Nach einer dritten Alternative kann vorgesehen sein, dass die erste Faltlinie ihren Ausgang am j eweiligen Längsrand des Beinbereichs , vorzugsweise im Bereich der oberen Häl fte der Längsränder des Beinbereichs , insbesondere im oberen Drittel und weiter insbesondere im oberen Viertel der Längsränder des
Beinbereichs hat , wobei insbesondere die j eweils erste Faltlinie den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der, bei Einteilung des distalen Querrandes beidseits der Längsmittelachse in drei gleichgroße Teillängen, innerhalb einer mittleren Teillänge zwischen der Längsmittelachse und dem j eweiligen Längsrand des Beinbereichs liegt und/oder wobei vorzugsweise die j eweils erste Faltlinie den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der ausgehend von der Längsmittelachse innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs im Übergang zum Beinbereich in Längsrichtung weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand liegt und/oder wobei die j eweils erste Faltlinie den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der ausgehend von der Längsmittelachse innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs an dessen kopfseitigen Ende , insbesondere des Anästhesiebereichs in Längsrichtung weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand liegt .
In einem weiteren Faltschritt sowohl nach der ersten als auch nach der zweiten Alternative sowie der dritten Alternative kann vorgesehen sein, dass durch die ersten Faltlinien gebildeten Fal zkanten des Beinbereichs und der innere zweite Teilabschnitt mit aufliegendem gefalteten ersten Teilabschnitt , und insbesondere auch Längsränder des mittleren Bereichs beidseits der Längsmittelachse , j eweils um eine vierte Faltlinie in Richtung der Längsmittelachse auf die distale Oberfläche unter Ausbildung einer Teil faltanordnung beidseits der Längsmittelachse in die intermediäre Faltanordnung gefaltet sind, wobei die vierte Faltlinie schräg unter einem Winkel in Richtung Längsmittelachse verläuft , so
dass der Beinbereich eine sich nach distal verj üngende Trapezoder Dreieckform aufweist und insbesondere auch der obere Bereich, insbesondere in seinem mittleren Bereich eine sich nach distal verj üngende Trapez form aufweist , wobei insbesondere die vierte Faltlinien die randseitigen, konturgebenden Fal zkanten der intermediären Faltkonf iguration ausbilden . Die durch die erste Faltlinie gebildeten Fal zkanten sind dabei nicht in j edem Fall und nicht bevorzugt , die randseitigen, konturgebenden Fal zkanten .
Insbesondere im Bereich des distalen Querrandes des Beinbereichs können sich die beiden Teil faltanordnungen der intermediären Faltanordnung des Beinbereichs überlappen .
Bevorzugt ist der Winkel der vierten Faltlinie zur Längsmittelachse bzw . zu einer zur Längsmittelachse parallel verlaufenden Achse im Schnittpunkt mit der ersten Faltlinie am distalen Querrand dabei kleiner als 45 ° , insbesondere kleiner als 30 ° , insbesondere aber größer als 10 ° .
Als nächste Faltkonf iguration nach der intermediären Faltkonf iguration, die auf eine der Alternativen zum Falten des Beinbereichs vorgesehen sein kann, kann der Beinbereich in der sich zum distalen Querrand verj üngenden intermediären Faltkonf iguration ausgehend von dem distalen Querrand des Beinbereichs um in Querrichtung verlaufende fünfte Faltlinien, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltet sein, wobei ein Abstand in Längsrichtung zwischen den fünften Faltlinien gleichgroß ist oder ein Abstand in Längsrichtung zwischen den fünften Faltlinien sich ausgehend vom distalen Querrand in Richtung proximalen Querrand vergrößert und/oder wobei insbesondere ein von dem distalen Querrand des Beinbereichs
innenliegender Bereich vor der ziehharmonikaartigen Faltung nach proximal auf sich selber um eine Faltlinie eingeschlagen ist . Auch hierbei erfolgt die Faltung vorzugsweise auf der distalen Oberfläche des OP-Tuchs .
Der obere Bereich im Bereich des Inzisionsbereichs , insbesondere der mittlere Bereich verbleibt dabei vorzugsweise ungefaltet und insbesondere frei von in Querrichtung verlaufenden Faltlinien und die letzte der fünften Faltlinien verläuft so , dass der Beinbereich auf den oberen Bereich, insbesondere den mittleren Bereich geschlagen wird . Auf diese Weise kann der Inzisionsbereich in voller Größe verbleiben für eine primäre Applikation .
Neben dem Beinbereich kann zudem auch der obere Bereich, insbesondere der Anästhesiebereich, ausgehend von seinem proximalen Querrand in Längsrichtung um in Querrichtung verlaufende sechste Faltlinien, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltet sein, vorzugsweise bis zum Inzisionsbereich und vorzugsweise ohne eine Faltung des Inzisionsbereiches um eine sechste Faltlinie , wobei insbesondere der Abstand der sechsten Faltlinien von proximal nach distal gleich ist oder insbesondere ein Abstand in Längsrichtung zwischen den sechsten Faltlinien sich ausgehend vom proximalen Querrand des oberen Bereichs in Richtung Beinbereich vergrößert .
Nachdem dann der Beinbereich sowie der Anästhesiebereich, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltet sind, ist vorzugsweise vorgesehen, dass der, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltete Beinbereich und der, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltete obere Bereich, davon insbesondere der Anästhesiebereich, aufeinander und
insbesondere auf dem mittleren Bereich aufeinander zu liegen kommen, und so aufeinandergelegt sind, so dass der gefaltete obere Bereich, insbesondere der Anästhesiebereich auf dem ausgehend vom distalen Querrand gefalteten Beinbereich, vorzugsweise auf dem auf sich selber eingeschlagenen distalen Querrand des Beinbereichs zu liegen kommt . Dabei ist bevorzugt , wenn ein zuunterst liegender Anteil des oberen Bereichs , insbesondere der mittlere Bereich, mit zumindest einem Inzisionsbereich ohne Faltungslinien, wenigstens in Querrichtung verlaufenden Faltungslinien erhalten bleibt .
Weiter kann vorgesehen sein, dass der aufeinander gelegte vorzugsweise ziehharmonikaartig gefaltete Beinbereich und der vorzugsweise ziehharmonikaartig gefaltete obere Bereich von beiden Längsseiten her insbesondere mehrfach um siebte in Längsrichtung verlaufende Faltlinien gefaltet sind . Hiermit wird vorteilhaft die letzte und dann auch finale Faltkonf iguration erzielt , insbesondere eine buchartige Konfiguration, in der dann vorzugsweise ein Verpacken und Lagern und auch Sterilisieren des OP-Tuchs erfolgt , und in der es so konfiguriert ist , dass bei Entnehmen des OP-Tuchs zur Verwendung aus einer Verpackung oder sonstigem Ergrei fen, gut auf dem Patienten platziert werden kann, dabei als erster Schritt bei vorzugsweisem Vorhandensein von zumindest einem Inzisionsbereich auf dem Patienten aufgebracht werden kann und dort insbesondere klebend fixiert werden kann . Dabei verlaufen siebte Faltlinien vorzugsweise nicht durch den mindestens einen Inzisionsbereich . Sofern zwei Inzisionsbereiche vorgesehen sind, könne sie zwischen diesen verlaufen sowie seitlich hiervon .
Weiter ist bevorzugt vorgesehen, dass im Beinbereich, vorzugsweise auf der distalen Oberfläche , beidseits und vorzugsweise parallel zur Längsmittelachse , und in einem Abstand zum ersten und zweiten Längsrand strei fenartige flexible Markierungsstrei fen und/oder Verstärkungsstrei fen, vorzugsweise aus Vliesmaterial oder aus Vlies/ Folienlaminat vorgesehen sind, die insbesondere zum distalen Querrand und/oder zum proximalen Querrand des Beinbereichs einen Abstand aufweisen .
Diese Markierungs- und Verstärkungsstrei fen kommen dann vorzugsweise auf dem Rahmen zu liegen und dienen zur Kennzeichnung der Drapierung aber auch zur Verstärkung falls eine Klammer zur Fixierung des OP-Tuchs auf dem Rahmen vorgesehen wird . Die Markierungsstrei fen weisen vorzugsweise eine Breite in Querrichtung von 2 bis 20 cm, weiter vorzugsweise 2 bis 15 cm, weiter vorzugsweise 2 bis 12 cm auf .
Die Anordnung des Markierungs- und/oder Verstärkungsstrei fen in einem Abstand zum proximalen Querrand ist vorteilhaft , um die Auflage auf den Rahmen und möglicherweise Fixierung darauf in dem Bereich des Abstands bis zum proximalen Querrand zu unterlassen, und in der Anwendung des OP-Tuches somit noch genügend unfixiertes Material des Beinbereichs für einen spannungs freien Übergang zwischen Beinbereich und dem zur Fixierung auf dem Patienten vorgesehenen entsprechenden Teilbereich des oberen Bereichs , insbesondere des mittleren Bereich bereitzuhalten .
Um eine bessere Drapierbarkeit zu erreichen und insbesondere auch zu kennzeichnen, wie weit das OP-Tuch in den Spalt zwischen Rahmen und Tisch eingebracht werden sollte , ist
insbesondere vorgesehen, dass im Bereich des distalen Querrandes des Beinbereichs ein, vorzugsweise bis zum distalen Querrand reichendes , Abschlusselement aus Vliesmaterial oder Vlies-/ Folienlaminat vorgesehen ist . Das Anschlusselement kann eine Erstreckung in Längsrichtung von höchstens einem Drittel , insbesondere höchstens einem Viertel , höchstens einem Fünftel , und vorzugsweise mindestens einem Sechstel der Längserstreckung des Beinbereichs aufweisen .
Neben dem OP-Tuch betri f ft die Erfindung auch ein Verfahren zum Falten eines OP-Tuch, insbesondere Hüf t-QP-Tuchs , umfassend einen oberen Bereich und einen Beinbereich, wobei der obere Bereich insbesondere einen kopfseitig anordenbaren Anästhesiebereich und einen dem Beinbereich nächstgelegenen mittleren Bereich aufweist , wobei das OP-Tuch eine von dem oberen Bereich, insbesondere von dem Anästhesiebereich über den mittleren Bereich, zum Beinbereich verlaufende , eine Längsrichtung definierende Längsmittelachse aufweist sowie eine proximale einem Patienten zugewandte Oberfläche und eine distale vom Patienten abgewandte Oberfläche und wobei der Beinbereich zwei Längsränder, nämlich einen ersten und einen zweiten Längsrand sowie zwei Querränder, nämlich einen proximalen Querrand und einen distalen Querrand aufweist , und dabei mit dem proximalen Querrand und dem j eweiligen Längsrand aufeinandertref fend j eweils eine proximale Ecke bildet und einen proximalen Eckbereich aufweist und dabei mit dem distalen Querrand dem j eweiligen Längsrand aufeinandertref fend j eweils eine distale Ecke bildet und einen distalen Eckbereich aufweist , und wobei der Beinbereich in einer Querrichtung quer zur Längsmittelachse eine Quererstreckung aufweist und der obere Bereich in der Querrichtung eine Quererstreckung aufweist , wobei im Übergang des oberen Bereichs an dem
proximalen Querrand des Beinbereichs die Querstreckung des Beinbereichs größer ist als die Quererstreckung des oberen Bereichs und sich, vorzugsweise beidseits , darüber hinauserstreckt , wobei das OP-Tuch nach Faltungen des Beinbereiches um zumindest j e eine , vorzugsweise zwei oder mehr beidseits der Längsmittelachse angeordnete , schräg in Richtung Längsmittelachse verlaufende Faltlinien, unter Ausbildung randseitiger, konturgebender Fal zkanten, eine intermediäre Faltkonf iguration des Beinbereichs mit einer sich zum distalen Querrand verj üngenden Form ausbildet , vorzugsweise derart , dass die intermediäre Faltkonf iguration des Beinbereichs am distalen Querrand eine Querstreckung aufweist , die kürzer ist als die Querstreckung des oberen Bereichs im Übergang zum Beinbereich am proximalen Querrand des Beinbereichs .
Zur Durchführung dieses Verfahrensschritts kann vorgesehen sein, dass der Beinbereich j eweils um eine unter einem Winkel schräg zur Längsmittelachse verlaufende erste Faltlinie , unter Ausbildung eines zur ersten Faltlinie außen liegenden randständigen ersten Teilabschnittes und eines dazu innen liegenden inneren zweiten Teilabschnittes mit dem j eweils ersten Teilabschnitt auf die distale Oberfläche des Beinbereichs gefaltet wird, so dass der um die ersten Faltlinien gefaltete Beinbereich sich von seinem proximalen Querrand zum distalen Querrand verj üngt .
Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass die erste Faltlinie ihren Ausgang an dem proximalen Querrand, im Bereich zwischen den proximalen Ecken und dem Übergang von Beinbereich und oberen Bereich aufweist , wobei insbesondere die j eweils
erste Faltlinie den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der, bei Einteilung des distalen Querrandes beidseits der Längsmittelachse in drei gleichgroße Teillängen, innerhalb einer mittleren Teillänge zwischen der Längsmittelachse und dem j eweiligen Längsrand des Beinbereichs liegt und/oder wobei vorzugsweise die j eweils erste Faltlinie den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der ausgehend von der Längsmittelachse innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs im Übergang zum Beinbereich in Längsrichtung weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand liegt und/oder wobei die j eweils erste Faltlinie den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der ausgehend von der Längsmittelachse innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs an dessen kopfseitigen Ende , insbesondere des Anästhesiebereichs , in Längsrichtung weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand liegt .
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die nach innen um die ersten Faltlinien gefalteten ersten Teilabschnitte des Beinbereichs um j eweils eine zweite Faltlinie , die beginnend vom distalen Querrand zum proximalen Querrand verläuft , die vorzugsweise parallel oder unter einem Winkel von ± 10 ° hierzu zum Längsrand verläuft , nach außen gefaltet werden, so dass die proximalen Ecken nach außen über die ersten Faltlinien hinweg nach außen überstehen oder dass die nach innen um erste Faltlinien gefalteten ersten Teilabschnitte des Beinbereichs j eweils um eine zweite Faltlinie , die beginnend vom distalen Querrand zum j eweiligen Längsrand unterhalb der proximalen Ecke verläuft , die vorzugsweise parallel zur ersten Faltlinie oder mit einer Abweichung von ± 10 ° zur ersten Faltlinie
verläuft , nach außen gefaltet werden und die proximalen Ecken und Eckbereiche j eweils um eine dritte Faltlinie , die beginnend vom proximalen Querrand in Richtung zur zweiten Faltlinie und diese schneidend verläuft , nach außen über die erste Faltlinie hinweg umgefaltet werden, so dass die proximalen Ecken nach außen über die ersten Faltlinien hinweg nach außen überstehen .
In einer alternativen Variante kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass die erste Faltlinie ihren Ausgang am j eweiligen Längsrand des Beinbereichs , vorzugsweise im Bereich der oberen Häl fte der Längsränder des Beinbereichs , insbesondere im oberen Drittel und weiter insbesondere im oberen Viertel der Längsränder des Beinbereichs hat , wobei insbesondere die j eweils erste Faltlinie den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der, bei Einteilung des distalen Querrandes beidseits der Längsmittelachse in drei gleichgroße Teillängen, innerhalb einer mittleren Teillänge zwischen der Längsmittelachse und dem j eweiligen Längsrand des Beinbereichs liegt und/oder wobei vorzugsweise die j eweils erste Faltlinie den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der ausgehend von der Längsmittelachse innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs im Übergang zum Beinbereich in Längsrichtung weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand liegt und/oder wobei die j eweils erste Faltlinie den distalen Querrand in einem Punkt schneidet , der ausgehend von der Längsmittelachse innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs an dessen kopfseitigen Ende , insbesondere des Anästhesiebereichs in Längsrichtung weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand liegt .
Als weiterer Faltschritt des Verfahrens können durch die ersten Faltlinien gebildeten Fal zkanten des Beinbereichs und der innere zweite Teilabschnitt mit aufliegendem gefalteten ersten Teilabschnitt , und insbesondere auch Längsränder des mittleren Bereichs beidseits der Längsmittelachse , j eweils um eine vierte Faltlinie in Richtung der Längsmittelachse auf die distale Oberfläche unter Ausbildung einer Teil faltanordnung beidseits der Längsmittelachse in die intermediäre Faltanordnung gefaltet werden, wobei die vierte Faltlinie schräg unter einem Winkel in Richtung Längsmittelachse verläuft , so dass der Beinbereich eine sich nach distal verj üngende Trapez- oder Dreieckform aufweist und insbesondere auch der obere Bereich, insbesondere in seinem mittleren Bereich eine sich nach distal verj üngende Trapez form aufweist , wobei insbesondere die vierte Faltlinien die randseitigen, konturgebenden Fal zkanten der intermediären Faltkonf iguration ausbilden, wobei insbesondere im Bereich des distalen Querrandes des Beinbereichs sich die beiden Teil faltanordnungen der intermediären Faltanordnung des Beinbereichs überlappen .
Als nächster Faltschritt ist dann insbesondere vorgesehen, dass der Beinbereich in der sich zum distalen Querrand verj üngenden intermediären Faltkonf iguration ausgehend von dem distalen Querrand des Beinbereichs um in Querrichtung verlaufende fünfte Faltlinien, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltet wird, wobei ein Abstand in Längsrichtung zwischen den fünften Faltlinien gleichgroß ist oder ein Abstand in Längsrichtung zwischen den fünften Faltlinien sich ausgehend vom distalen Querrand in Richtung proximalen Querrand vergrößert und/oder wobei insbesondere ein
von dem distalen Querrand des Beinbereichs innenliegender Bereich vor der ziehharmonikaartigen Faltung nach proximal auf sich selber um eine Faltlinie eingeschlagen wird .
In einem bevorzugten weiteren Faltschritt kann vorgesehen sein, dass der obere Bereich, insbesondere der Anästhesiebereich, ausgehend von seinem proximalen Querrand in Längsrichtung um in Querrichtung verlaufende sechste Faltlinien, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltet wird, vorzugsweise bis zum Inzisionsbereich und vorzugsweise ohne eine Faltung des Inzisionsbereiches um eine sechste Faltlinie , wobei insbesondere der Abstand der sechsten Faltlinien von proximal nach distal gleich ist oder insbesondere ein Abstand in Längsrichtung zwischen den sechsten Faltlinien sich ausgehend vom proximalen Querrand des oberen Bereichs in Richtung Beinbereich vergrößert .
In einem darauf folgenden Faltschritt ist vorgesehen, dass der, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltete Beinbereich und der, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltete obere Bereich, davon insbesondere der Anästhesiebereich, aufeinander und insbesondere auf dem mittleren Bereich aufeinander zu liegen kommen, und so aufeinandergelegt sind, so dass der gefaltete obere Bereich, insbesondere der Anästhesiebereich auf dem ausgehend vom distalen Querrand gefalteten Beinbereich, vorzugsweise auf dem auf sich selber eingeschlagenen distalen Querrand des Beinbereichs zu liegen kommt .
Ein weiterer Verfahrensschritt sieht vor, dass der aufeinander gelegte vorzugsweise ziehharmonikaartig gefaltete Beinbereich und der vorzugsweise ziehharmonikaartig gefaltete obere
Bereich von beiden Längsseiten her insbesondere mehrfach um siebte in Längsrichtung verlaufende Faltlinien gefaltet wird .
Erfindungsgemäß ist ein Verfahren zum Falten eines OP-Tuches , insbesondere einen Hüf t-OP-Tuches mit einem oder mehreren der zum OP-Tuch of fenbarten Merkmalen .
Erfindungsgemäß ist desweiteren ein OP-Tuch, insbesondere ein Hüft-OP-Tuch gefaltet nach dem erfindungsgemäßen Verfahren sowie ein Verfahren zum Entfalten, bei dem die Faltschritte des Verfahrens im wesentlichen in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen werden und in diesem ersten Schritt vorzugsweise der mindestens eine Inzisionsbereich auf einem Patienten platziert und vorzugsweise fixiert wird .
Als Material für das Operationstuch kommen zum einen Vliesmaterialien bzw . Vlies folienlaminate in Frage , aber auch Folien oder Folienlaminate . So finden sich Folien insbesondere im Beinbereich, wobei vorzugsweise die seitlichen Markierungsstrei fen und/oder Verstärkungsstrei fen, welche die Lage des Operationstuchs auf dem Rahmen des Operationstisches markieren, oder sonstige Markierungs funktionen haben, aus Vliesmaterial oder Vlies-Folien-Laminat vorgesehen sind . Das Abschlusselement kann breiter als die Markierungsstrei fen aus fallen und insbesondere mehrere Zentimeter bis Dezimeter in der Breite betragen .
Im oberen Bereich, insbesondere im mittleren Bereich sowie dem Anästhesiebereich sind vorzugsweise Vlies folienlaminate vorgesehen, die zum einen aufgrund der haptischen Eigenschaften, aber auch hinsichtlich der Eigenschaften der
Verhinderung eines Flüssigkeitsdurchtritts besonders gut eingestellt werden können .
Im oberen und, sofern vorgesehen, im mittleren Bereich findet sich bevorzugt mindestens ein Inzisionsbereich, wobei die vorzugsweise im Inzisionsbereich vorgesehene Inzisions folie , vorzugsweise auf der Rückseite klebend und vor Benutzung hinsichtlich ihrer klebenden Seite durch ein Releasepapier abgedeckt ist , vorzugsweise transparent oder zumindest durchsichtig ist . Wie bereits ausgeführt , wird das Operationstuch vorzugsweise mit dem Inzisionsbereich auf den zu operierenden Bereich aufgelegt und hier vorzugsweise klebend fixiert .
Die Anordnung von Folienmaterial im Beinbereich, sofern es transparent ist , bietet darüber hinaus den Vorteil , dass eine Sichtkontrolle bei der Positionierung der Beine einer zu operierenden Person möglich ist .
Zur besseren Drapierbarkeit und Anbringbarkeit an einem Operationstisch, wobei insbesondere der obere Bereich, insbesondere der Anästhesiebereich vertikal angeordnet werden können während der Operation, um eine wandartige Abdeckung des Kopf- bzw . Oberkörperbereichs des Patienten zu ermöglichen, können Materialüberf altungen vorgesehen sein, die in herkömmlicher Weise sowohl im Beinbereich, hier insbesondere entlang bzw . im Bereich der Längsmittelachse vorgesehen sind . In diesem Fall fällt das Tuch besonders gut auch im Bereich zwischen den Beinen . Aber auch im oberen Bereich, insbesondere in einem Anästhesiebereich, und hier insbesondere im Bereich der seitlichen Längsränder und hier vorzugsweise am distalen
Ende des Anästhesiebereichs , also am Verbindungsbereich zum mittleren Bereich, können Überf altungen vorgesehen sein .
Welche Bedeutung die Faltung des Operationstuchs für die Handhabbarkeit hat , wird ersichtlich, sobald man die Maße des Operationstuchs in Betracht zieht . So weist der Beinbereich in Querrichtung eine Breite vorzugsweise zwischen 400 und 500 cm auf , wohingegen eine Gesamtlänge des Operationstuches bestehend aus Beinbereich, oberen Bereich (mittlerem Bereich und Anästhesiebereich) vorzugsweise zwischen 500 und 550 cm liegt . Eine Breite des oberen Bereichs (mittlerer sowie Anästhesiebereich) in Querrichtung beträgt zwischen 250 und 350 cm . Die Quererstreckung des oberen Bereichs (mittlerer Bereich und Anästhesiebereich) ist vorzugsweise über die gesamte Längserstreckung vorzugsweise gleich .
Die Erstreckung des Beinbereichs in Längsrichtung beträgt vorzugsweise dabei 250 bis 350 cm . Die Erstreckung eines optionalen Anästhesiebereichs in Längsrichtung beträgt dabei 200 bis 250 cm .
Bereits aufgrund der Größe des Operationstuches , das in einem Operationssaal steril gehandhabt werden muss , wird die Bedeutung der Faltung und damit auch der richtigen Schritte des Entfaltens deutlich . Auf diese Weise kann Personal , das ansonsten bei herkömmlichen Operationstüchern zum Entfalten benötigt wird, eingespart oder für andere Aufgaben eingesetzt werden .
Die Markierungsstrei fen bzw . das Abschlusselement am OP-Tuch aus vorzugsweise Vliesmaterial oder Vlies folienlaminat im Beinbereich dienen zum einen der optischen Kontrolle der
richtigen Anordnung des OP-Tuchs , bieten j edoch auch mechanischen Schutz , sofern beispielsweise eine Fixierklammer zur Fixierung des Operationstuches am Rahmen vorgesehen ist .
Die Entfaltung des Operationstuches erfolgt dann im Wesentlichen in umgekehrter Reihenfolge zur Faltung . So wird zunächst das Operationstuch aus einer Verpackung entnommen und im ersten Schritt die außen liegenden, die vorzugsweise vorhandene Kleberbeschichtung von Inzisionsbereich und/oder Inzisions folie abdeckenden Releasepapiere abgezogen und das OP-Tuch mit dem Inzisionsbereich auf dem Patienten fixiert . Die Fixierung erfolgt dabei auf der zu operierenden Stelle , wobei zwei Personen hierfür vorgesehen sind, die j eweils rechts und links vom Patienten stehen . Es erfolgt dann ein Entfalten des Tuchs in Querrichtung, woraufhin anschließend die insbesondere ziehharmonikaartige Faltung des oberen Bereichs , insbesondere Anästhesiebereichs , zunächst entfaltet wird und der Anästhesiebereich an entsprechenden Halterungen festgelegt wird, so dass sich eine wandartige Gestaltung bildet .
Im nächsten Schritt wird dann die vorzugsweise ziehharmonikaartige Faltung des Beinbereichs von proximal nach distal entfaltet , bis der Beinbereich über die komplette Länge aufgefaltet ist . Das Ende des Beinbereichs , vorzugsweise mit dem Abschlusselement , kann dann bereits in den Spalt zwischen Operationstisch und Rahmen eingebracht werden, wobei das Abschlusselement vorzugsweise außerhalb des Rahmens zu liegen kommt . Im nächsten Schritt wird dann das OP-Tuch an den proximalen Ecken, wobei die proximalen Ecken sich bevorzugt auf Höhe des oberen Bereichs , vorzugsweise des mittleren Bereichs , insbesondere auf Höhe des Inzisionsbereiches ,
befinden und, wobei die proximalen Ecken vorzugsweise mit Markierungselementen versehen entsprechend markiert sind, ergri f fen und die Entfaltung des Operationstuchs vorgenommen . Das Material des Beinbereiches des OP-Tuches kann dann durch das Personal in den Spalt zwischen dem Rahmen und dem Operationstisch drapiert werden . Insbesondere ist eine Fixierung entlang der Markierungsstrei fen am Rahmen über Fixierklammern möglich . Das Operationstuch kann dann in gewünschter Weise noch fertig drapiert werden, um eine Operation zu ermöglichen .
Im Folgenden werden die Faltungsreihenfolge und auch die verschiedenen Faltkonf igurationen verdeutlicht . Hierzu zeigen :
Figur 1 : Aufsicht auf ein OP-Tuch in einer ausgebreiteten, entfalteten Konfiguration
Figuren 2 bis 9 : Faltschnitte zum Falten eines Beinbereichs des OP-Tuches nach einer ersten Alternative ;
Figuren 10 bis 19 : Faltschnitte zum Falten eines Beinbereichs des OP-Tuches nach einer zweiten Alternative ;
Figuren 20 bis 24 : Faltschnitte zum Falten eines Beinbereichs des OP-Tuches nach einer dritten Alternative ;
Figuren 25 bis 27 : weitere Faltschnitte zum Falten des OP- Tuchs nach den drei Alternativen; sowie
Figur 28 : eine Aufsicht auf einen Operationstisch mit einem Rahmen in schematischer Darstellung; und
Figur 29 : eine Schnittdarstellung durch ein auf einem OP-Tisch drapiertes erfindungsgemäßes OP-Tuch .
Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Operationstuch, das in seiner Gesamtheit mit dem Bezugs zeichen 10 versehen ist . Das Operationstuch umfasst einen oberen Bereich 13 , der vorzugsweise einen Anästhesiebereich 12 einen mittleren Bereich 14 aufweist , sowie einen Beinbereich 16 . Der Anästhesiebereich 12 ist vorzugsweise aus einem Vlies folienlaminat hergestellt und weist in herkömmlicher Weise Überf altungen 18 im Übergang zum mittleren Bereich 14 auf , die eine zusätzliche Materialreserve darstellen . Der mittlere Bereich 14 und der Anästhesiebereich 12 sind aus verschiedenen Materialstücken hergestellt , so dass sie gegeneinander visuell abgegrenzt sind .
Im mittleren Bereich 14 , der ebenfalls vorzugsweise aus einem Vlies folienlaminat gebildet ist , ist vorzugsweise mindestens ein, weiter vorzugsweise zwei Inzisionsbereiche 22 , als eigentlicher Operationsbereich, vorgesehen . Der Inzisionsbereich 22 ist vorzugsweise mit einer Inzisions folie 20 , vorzugsweise mit einer klebenden Seite zur Fixierung an den Patienten, versehen . Die Inzisions folien 20 sind auf der proximalen Oberfläche mit einem Releasepapier, also einer Schutzschicht , welche die klebende Seite abdeckt , vor der Anwendung ge s chü t z t .
Der Beinbereich 16 umfasst ein vorzugsweise transparentes Folienmaterial , das an seinem distalen Querrand 24 vorzugsweise mit einem Vliesmaterialstrei fen oder Vlies folienlaminatstrei fen als Abschlusselement 26 versehen ist sowie zwei in Längsrichtung 31 verlaufende mit Abstand zum Längsrand 28 des Beinbereichs 16 angeordnete Markierungsstrei fen und/oder Verstärkungsstrei fen 30 aufweist , die im auf einem Operationstisch mit Rahmen angebrachten Zustand vorzugsweise auf dem Rahmen zu liegen kommen und ebenfalls aus Vliesmaterial oder Vlies folienlaminaten bestehen . Der Markierungs- und/oder Verstärkungsstrei fen 30 ist vorzugsweise ebenso in einem Abstand zum proximalen Querrand 24 ' angeordnet .
Darüber hinaus ist eine Längsmittelachse 32 eingezeichnet , die vom Beinbereich 16 zum Anästhesiebereich 12 und durch den mittleren Bereich 14 verläuft . Die Längsmittelachse 32 verläuft in Längsrichtung 31 , wobei die Querrichtung das Bezugs zeichen 33 trägt . Das OP-Tuch 10 umfasst am Beinbereich Längsränder 28 und Querränder 24 und 24 ' , dabei den distalen Querrand 24 und den proximalen Querrand 24 ' , wobei das Abschlusselement 26 am distalen Querrand 24 vorgesehen ist und der proximale Querrand 24 ' mit dem mittleren Bereich 14 verbunden ist . Im Bereich des Aufeinanderstoßens der Querränder 24 und 24 ' und der Längsränder 28 des Beinbereichs 16 werden proximale und distale Ecken ausgebildet , wobei die proximalen Ecken mit 34 ' und die distalen Ecken mit 36 ' bezeichnet sind . Diese Ecken 34 ' bzw . 36 ' liegen in proximalen Eckbereichen 34 und distalen Eckbereichen 36 . In den proximalen Eckbereichen 34 ist dabei ein Markierungselement 38 vorgesehen, das dem Auf finden des proximalen Eckbereichs 34 dient und dieses Auf finden erleichtert . Das Markierungselement
38 ist dabei auf der proximalen Oberfläche des Operationstuchs 10 vorgesehen, also auf der Oberfläche , die im Gebrauch dann zum Patienten hin weist oder zumindest alternativ von dieser aus visuell wahrnehmbar ist . Das Markierungselement 38 dient insbesondere dazu, eine Anfassposition für die das OP-Tuch entfaltende Personen bereitzustellen .
Der Beinbereich 16 weist dabei am Übergang 19 zum oberen Bereich 13 eine größere Erstreckung in Querrichtung auf als der obere Bereich 13 . Diese größere Erstreckung ist dabei im Aus führungsbeispiel symmetrisch zur Längsmittelachse 32 ausgebildet .
In der Zeichnungsdarstellung betrachten wir die distale Oberfläche des Operationstuchs 10 , also die vom Patienten abgewandte Oberfläche des OP-Tuches . Das Markierungselement 38 kann dabei sowohl haptisch als auch optisch gestaltet sein, insbesondere in Form einer dargestellten Hand, um zu verdeutlichen, dass das Tuch hier ergri f fen werden soll .
Figur 2 zeigt nun für eine erste Alternative vorgesehenen Faltschritt die ersten Faltlinien 40 , die sich ausgehend von der Ecke , die durch das Aufeinandertref fen des proximalen Querrands 24 ' mit dem mittleren Bereich 14 entsteht , bis zu einem Punkt am distalen Querrand 24 , wobei die Faltlinie schräg auf die Längsmittelachse 32 vom proximalen Querrand 24 ' zum distalen Querrand 24 zu verläuft .
Der Faltschritt selber ist dann in Figur 3 ersichtlich .
In sämtlichen Darstellungen sind j eweils in der rechten
Zeichnungshäl fte die Faltlinien im plan ausgebreiteten Zustand
des OP-Tuches gezeigt , wohingegen die Faltung selber in der linken Zeichnungshäl fte dargestellt ist . Die Faltungen sind hier j eweils symmetrisch zur Längsmittelachse 32 dargestellt , was bevorzugt ist .
Dabei ist entlang der ersten Faltlinie 40 das Material des Beinbereichs 16 auf die distale Oberfläche des Operationstuches 10 gefaltet , wodurch die Markierungselemente 38 auf der proximalen Oberfläche sichtbar werden . Es ergibt sich hierdurch ein erster Teilabschnitt 42 sowie ein zweiter Teilabschnitt 44 , wobei der erste Teilabschnitt 42 auf der distalen Oberfläche des zweiten Teilabschnitts 44 zu liegen kommt . Das Markierungselement 38 im proximalen Eckbereich 34 kommt dadurch im mittleren Bereich 14 zu liegen . Ebenfalls markiert ist bereits die zweite Faltlinie 46 , um die dann ein Anteil des ersten Teilabschnitts 42 in Richtung von der Längsmittelachse 32 weg umgefaltet wird, wie in der linken Darstellung von Figur 4 zu erkennen ist .
Grundsätzlich ist es auch möglich, die Faltreihenfolge zu vertauschen, so dass zunächst die Faltung um zweite Faltlinie 46 und dann die Faltung um erste Faltlinie 40 erfolgt .
Der erste Teilabschnitt 42 wird dann entlang einer zweiten Faltlinie 46 , die im Wesentlichen parallel oder unter Abweichung von ± 10 ° hierzu zum Längsrand 28 verläuft und eine Fal zkante entlang der Faltlinie 46 ausbildet , nach außen umgefaltet . Nach außen bedeutet hierbei weg von der Längsmittelachse 32 .
Figur 5 zeigt nun den nächsten Faltschritt , wozu eine weitere , vierte Faltlinie 48 vorgesehen ist . Um diese weitere vierte
Faltlinie 48 wird dann wiederum eine Faltung der außerhalb hiervon vorliegenden Teil faltkonfiguration nach innen vorgenommen . Auf diese Weise kommen dann, wie in Figur 6 ersichtlich, die Markierungselemente 38 auf der proximalen Oberfläche des Tuchs 10 wieder so zu liegen, dass sie bei Betrachtung der distalen Oberfläche des Tuchs 10 gesehen werden können .
Figur 7 zeigt beide Seiten, also beide Längsränder entsprechend in der eingefalteten intermediären Faltkonf iguration 52 . Hierbei liegt eine Überlappung der beidseitigen Teil faltanordnungen im Bereich der Längsmittellinie 32 am unteren Querrand 24 vor, so dass die distalen Ecken 36 ' unter Teilabschnitten der intermediären Faltkonf iguration 52 liegen, so dass sich eine vom proximalen Querrand 24 ' zum distalen Querrand 24 verj üngende , trapezöder dreieck- förmige Form des Beinbereichs als intermediäre Faltkonf iguration 52 ergibt . Diese intermediäre
Faltkonf iguration 52 wird in ihrer Kontur durch randseitige , konturgebende Fal zkanten 51 begrenzt , die in der vorliegenden Gestaltung durch die Faltung um die Faltlinie 48 entstehen .
Im nächsten Faltschritt , wie in Figur 8 dargestellt , wird nun der Beinbereich 16 in seiner intermediären Faltkontiguration 52 vorzugsweise ziehharmonikaartig entlang von fünften Faltlinien 50 gefaltet , wobei der erste Faltschritt ein Einschlagen des distalen Endes 53 der intermediären Faltkonf iguration 52 des Beinbereichs 16 um eine Faltlinie 50 ' auf sich selber ist .
Figur 9 zeigt nun in den Darstellungen A und B die bevorzugte ziehharmonikaförmige Faltung des Beinbereichs 16 in einer
Draufsicht sowie im Schnitt . Hierbei kann das Einschlagen um die Faltlinie 50 ' auf sich selber des distalen Endes 53 des Beinbereichs 16 erkannt werden .
Eine alternative zweite Faltschrittkonf iguration des Beinbereichs 16 ist nun in den Figuren 10 bis 19 dargestellt , wobei gleiche Elemente mit gleichen Bezugs zeichen versehen sind . Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass die erste Faltlinie 40 ' ihren Ausgang nicht im Übergang der proximalen Querkante 24 ' in den mittleren Bereich 14 findet , sondern weiter außen im proximalen Eckbereich 34 startet . Sie verläuft dann unter Kreuzung der in Längsrichtung verlaufenden Markierungsstrei fen 30 schräg nach innen zur distalen Querkante 24 in Richtung auf die Längsmittelachse 32 .
Auch in diesen Figuren ist j eweils die j eweilige gefaltete Faltkonf iguration des OP-Tuches 10 in der linken Zeichnungsdarstellung und die Faltlinien in der ungefalteten Konfiguration in der rechten Zeichnungsdarstellung gezeigt .
Ein erster Teilabschnitt 42 ' wird dann auf die distale Oberfläche des Operationstuchs 10 gefaltet , so dass sich entlang der ersten Faltlinie 40 ' eine Fal zkante ausbildet . Das Markierungselement 38 kommt dabei so zu liegen, dass es durch einen Anwender bei Betrachtung der distalen Oberfläche des OP- Tuchs 10 zu sehen ist .
In einem zweiten Faltschritt der alternativen Faltung, der in Figur 12 und Figur 13 dargestellt ist , wird entlang einer zweiten Faltlinie 60 die distale Ecke 36 nach außen gefaltet , wobei wie in der rechten Seite der Figur 12 und 13 zu ersehen
ist , die Faltlinien 60 und 40 ' im Wesentlichen parallel verlaufen . Die gefaltete Konfiguration zeigt dabei Figur 13 .
Entlang einer weiteren dritten Faltlinie 62 , die sich, wie in Figur 14 dargestellt , ausgehend vom Kreuzungspunkt der Faltlinie 40 ' mit der proximalen Querkante 24 ' des Beinbereichs 16 nach schräg außen erstreckt , wird der proximale Eckbereich 34 nach außen umgeschlagen . Die gefaltete Konfiguration zeigt die linke Zeichnungsdarstellung in Figur 15 . Der Verlauf der Faltlinien kann wiederum in der rechten Zeichnungsdarstellung von Figur 14 und 15 gesehen werden .
Um eine weitere in Figur 16 gezeigte vierte Faltlinie 48 ' , die der vierten Faltlinie in der ersten alternativen Faltung gemäß Figuren 2 bis 9 entspricht wird dann der gesamte bereits gefaltete Anteil , der sich außerhalb der vierten Faltlinie 48 ' befindet , auf die distale Oberfläche des OP-Tuchs 10 umgeschlagen, so dass , wie in Figur 17 ersehen werden kann, das Markierungselement 38 für einen Benutzer sichtbar im Bereich des mittleren Bereichs 14 zu liegen kommt . Das Markierungselement 38 dient dabei wiederum als Gri f fmarkierung zum Entfalten des OP-Tuchs 10 .
Die Faltlinie 48 ' verläuft dabei vorzugsweise vom proximalen Eckbereich des mittleren Bereichs 14 schräg auf die Längsmittelachse 32 am distalen Querrand 24 des Beinbereichs 16 zu und bildet nach Faltung die randseitige , konturgebende Fal zkante 51 der intermediären Faltkonf iguration .
Figur 18 zeigt die vollständig gefaltete intermediäre Faltkonf iguration 52 ' des Beinbereichs 16 nach diesem zweiten erfindungsgemäßen Faltmuster . Das anschließende Falten der
intermediären Faltkonf iguration 52 'des Beinbereichs 16 um Faltlinien 50 bzw. 50', wie in Figur 19 schematisch dargelegt, erfolgt wie bereits in Figur 8 beschrieben und führt zu einer Konfiguration wie in Figur 9 gezeigt.
Eine weitere alternative dritte Faltkonf iguration ist nun in den Figuren 20 bis 24 gezeigt. Dabei sind ebenfalls gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die erste Faltlinie 40' ' nimmt ihren Ausgang am jeweiligen Längsrand 28 des Beinbereichs 16, wobei die erste Faltlinie 40' ' vorzugsweise im Bereich der oberen Hälfte der Längsränder 28 des Beinbereichs 16 beginnt. Insbesondere liegt der Beginn vorzugsweise im oberen Drittel. Die erste Faltlinie 40' ' endet, indem sie den distalen Querrand 24 schneidet, wobei bei Einteilung des distalen Querrands 24 in drei gleichgroße Teillängen beidseits der Längsmittelachse 32 der Schnittpunkt in der mittleren Teillänge läge.
Die um die erste Faltlinie 40' ' gefaltete Konfiguration, wobei ein randständiger erster Teilabschnitt 42' ' und ein davon innenseitig zweiter Teilabschnitt 44' ' erhalten wird, ist in Figur 21 in der linken Zeichnungsdarstellung gezeigt.
Ebenfalls ist schon die vierte Faltlinie 48' ' zu erkennen, die in ihrem Verlauf der Faltlinien 48 und 48' der ersten und zweiten Faltvarianten entspricht. Der zweite Faltschritt ist in Figur 22 sowie die vollständig gefaltete intermediäre Faltkonf iguration 52' ' mit der randseitigen konturgebenden Faltkante 51 in Figur 23 zu sehen.
Auch hierbei liegen die Markierungselemente 38 im Inzisionsbereich 22 gut erkennbar auf der distalen Oberfläche
des Operationstuchs 10 . Der besondere Vorteil der dritten Faltvariante sind die wenigen aus zuführenden Faltschritte , um zu einer intermediären Faltkonf iguration 52 ' ' , wie auch in Figur 24 gezeigt , zu gelangen .
Das Einschlagen des Beinbereichs 16 um Faltlinien 50 bzw . 50 ' , wie in Figur 24 angedeutet , erfolgt dann wie bereits zur ersten Variante zu Figuren 8 und 9 beschrieben .
Für alle drei Faltkonf igurationen, wie sie in den Figuren 2 bis 9 sowie 10 bis 19 und 20 bis 24 gezeigt sind, wird dann der obere Bereich, insbesondere der Anästhesiebereich 12 , ausgehend von seinem proximalen Querrand 91 vorzugsweise ziehharmonikaförmig um sechste Faltlinien 70 ( siehe Figur 25 ) gefaltet , wobei sich die Faltung um die sechste Faltlinien 70 vorzugsweise bis in den mittleren Bereich 14 erstreckt , ohne den Inzisionsbereich 22 zu betref fen . Die sechsten Faltlinien 70 sind dabei vorzugsweise äquidistant . Die entsprechend gefaltete Konfiguration ist in Figur 26 in den Darstellungen A in der Aufsicht und B als Querschnitt davon gezeigt , wobei sich die sechsten Faltlinien aus Figur 25 ergeben .
Entlang weiterer siebter Faltlinien 72 wird dann die gesamte Konfiguration von den Längsrändern kommend gefaltet und am Ende , wie in Figur 27 gezeigt , buchförmig zusammengeschlagen, so dass der Inzisionsbereich 22 oben und unten so zu liegen kommt , dass die entsprechenden Abdeck- bzw . Releasepapiere sichtbar sind und ergri f fen werden können . Sofern nur ein Inzisionsbereich 22 vorgesehen ist , ist die andere Fläche durch anderes Material des mittleren Bereichs 14 gebildet .
Figur 28 zeigt schematisch eine Aufsicht auf einen Operationstisch h, wie er für Hüft-OPs eingesetzt wird, mit einer Patientenauflage 100 und einem sogenannten Rahmen 102 , der in der Hori zontalebene der Patientenauflage 100 angeordnet ist und sich im wesentlichen parallel zu den Seiten und dem Fußteil , einem Bereich des OP-Tischs , in dem die Gliedmaßen des Patienten zu liegen kommen, angeordnet ist . Zwischen der Patientenauflage 100 und dem Rahmen 102 ist dabei ein Spalt 104 ausgebildet .
Figur 29 zeigt nun, wie das OP-Tuch 10 in den Spalt 104 zwischen Rahmen 102 und Patientenauflage 100 eingebracht ist und dort bogenförmig herabhängt . Die Markierungsstei fen - und/oder Verstärkungstrei fen 30 liegen dabei auf dem Rahmen 102 auf und das OP-Tuch 10 wird dort mittels Klammern fixiert .
Auf die vorstehend beschriebene Weise kann ein in neuartiger Weise gefaltetes Operationstuch 10 , insbesondere für Hüft-OPs bereitgestellt werden, das eine verbesserte Handhabbarkeit bereitstellt . Die Entfaltung folgt dabei der umgekehrten Reihenfolge der Faltung .
Claims
1. Gefaltetes OP-Tuch (10) , insbesondere Hüft-OP-Tuch umfassend einen oberen Bereich (13) und einen Beinbereich (16) , wobei der obere Bereich (13) insbesondere einen kopfseitig anordenbaren Anästhesiebereich (12) und einen dem Beinbereich nächstgelegenen mittleren Bereich (14) aufweist, wobei das OP-Tuch (10) eine von dem oberen Bereich (13) , insbesondere von dem Anästhesiebereich (12) über den mittleren Bereich (14) , zum Beinbereich (16) verlaufende, eine Längsrichtung (31) definierende Längsmittelachse (32) aufweist sowie eine proximale einem Patienten zugewandte Oberfläche und eine distale vom Patienten abgewandte Oberfläche und wobei der Beinbereich (16) zwei Längsränder (28) , nämlich einen ersten und einen zweiten Längsrand (28) sowie zwei Querränder (24, 24' ) , nämlich einen proximalen Querrand (24' ) und einen distalen Querrand (24) aufweist, und dabei mit dem proximalen Querrand (24' ) und dem jeweiligen Längsrand (28) aufeinandertreffend jeweils eine proximale Ecke (34' ) bildet und einen proximalen Eckbereich (34) aufweist und dabei mit dem distalen Querrand (24) dem jeweiligen Längsrand (28) aufeinandertreffend jeweils eine distale Ecke (36' ) bildet und einen distalen Eckbereich (36) aufweist, und wobei der Beinbereich (16) in einer Querrichtung (33) quer zur Längsmittelachse (32) eine Quererstreckung aufweist und der obere Bereich (13) in der Querrichtung (33) eine Quererstreckung aufweist, wobei im Übergang (19) des oberen Bereichs an dem proximalen Querrand
(24* ) des Beinbereichs die Querstreckung des
Beinbereichs (16) größer ist als die Quererstreckung des oberen Bereichs (13) und sich, vorzugsweise beidseits, darüber hinauserstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das OP-Tuch (10) nach Faltungen des Beinbereiches (16) um zumindest je eine, vorzugsweise zwei oder mehr beidseits der Längsmittelachse (32) angeordnete, schräg in Richtung Längsmittelachse (32) verlaufende Faltlinien, unter Ausbildung randseitiger, konturgebender Falzkanten (51) , eine intermediäre Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) des Beinbereichs (16) mit einer sich zum distalen Querrand (24) verjüngenden Form aufweist.
2. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die intermediäre Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) des Beinbereichs am distalen Querrand (24) eine Querstreckung aufweist, die kürzer ist als die Querstreckung des oberen Bereichs (13) im Übergang (19) zum Beinbereich (16) am proximalen Querrand (24' ) des Beinbereichs (16) .
3. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine, beidseits der Längsmittelachse (32) angeordnete, schräg in Richtung Längsmittelachse (32) verlaufende Faltlinie (48) , die eine randseitige und die verjüngende Form der intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) begrenzende konturgebende Falzkante (51) bildet, den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der, bei Einteilung des distalen Querrandes (24) beidseits der Längsmittelachse (32) in drei gleichgroße
Teillängen, höchstens innerhalb einer mittleren Teillänge zwischen der Längsmittelachse (32) und dem jeweiligen Längsrand (28) des Beinbereichs (16) liegt, vorzugsweise innerhalb einer der Längsmittelachse nächstgelegenen inneren Teillänge liegt.
4. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Beinbereich
(16) in der intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) derart gefaltet ist, dass in der intermediären Faltkonf iguration die proximalen Ecken (34' ) und die proximalen Eckbereiche (34) auf der distalen Oberfläche in Richtung Längsmittelachse (32) und innerhalb der beidseits der Längsmittelachse angeordneten, schräg in Richtung auf die Längsmittelachse verlaufenden, die intermediäre Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) begrenzenden randseitige, konturgebende Falzkanten (51) angeordnet sind.
5. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) die proximalen Ecken (34' ) und proximalen Eckbereiche (34) nicht durch weitere darüber gefaltete Teilabschnitte des Beinbereiches überdeckt sind.
6. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die proximalen Ecken (34' ) und/oder die proximalen Eckbereiche (34) zur Ausbildung von Griff elementen als singuläre Lage oder ausschließlich auf sich selber eingeschlagen vorliegen.
7. Gefaltetes OP-Tuch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) die proximalen Ecken (34' ) und/oder die proximalen Eckbereiche (34) in Querrichtung (33) so verortet sind, dass bei Einteilung des oberen Bereichs (13) in seiner Quererstreckung innerhalb seiner Längsränder im Übergang (19) am proximalen Querrand (24' ) zum Beinbereich (16) in Querrichtung (33) in vier gleichgroße sich in Längsrichtung (31) erstreckende Teilbereiche, die proximalen Ecken (34' ) und/oder die proximalen Eckbereiche (34) innerhalb der beidseits der Längsmittelachse (32) nächstgelegenen Teilbereiche angeordnet sind und/oder dass in der intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) die proximalen Ecken (34' ) und/oder die proximalen Eckbereiche (34) in Längsrichtung (31) so verortet sind, dass die proximalen Ecken (34' ) und/oder die proximalen Eckbereiche (34) im Beinbereich (16) bis höchstens innerhalb eines dem oberen Bereich (13) in Längsrichtung (31) nächstgelegenen Viertel, insbesondere nächstgelegenen Fünftel, insbesondere nächstgelegenen Sechstel einer Längserstreckung des Beinbereiches (16) angeordnet sind oder im oberen Bereich (13) bis höchstens innerhalb eines dem Beinbereich (16) in Längsrichtung (31) nächstgelegenen Drittel, insbesondere nächstgelegenen Viertel, insbesondere nächstgelegenen Fünftel, insbesondere nächstgelegenen Sechstel einer Längserstreckung des oberen Bereichs (13) angeordnet sind .
8. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (14) wenigstens das dem Beinbereich (16) in Längsrichtung (31) nächstgelegene Fünftel, insbesondere nächstgelegene Viertel, insbesondere nächstgelegene Drittel und insbesondere höchstens die nächstgelegene Hälfte des oberen Bereichs (13) umfasst, insbesondere hierdurch gebildet ist.
9. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Bereich (13) , vorzugsweise der mittlere Bereich (14) , mindestens einen, vorzugsweise mindestens zwei Inzisionsbereiche (22) aufweist.
10. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der intermediären
Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) die proximalen Ecken (34' ) und/oder die proximalen Eckbereiche (34) auf Höhe des mindestens einen Inzisionsbereichs (22) zu liegen kommen .
11. Gefaltetes OP-Tuch nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der intermediären
Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) keine in Querrichtung (33) verlaufenden Faltlinien durch den mindestens einen Inzisionsbereich (22) verlaufen.
12. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) des Beinbereichs die Faltungen derart sind, dass zumindest
eine, vorzugsweise beide distalen Ecken (36') unterhalb darüber gefalteten Teilabschnitten des Beinbereiches zu liegen kommen.
13. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die intermediäre Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) des Beinbereichs auf der distalen Oberfläche beidseits der Längsmittelachse (32) Teilfaltanordnungen aufweist, wobei insbesondere die beiden Teilfaltanordnungen sich im Bereich des distalen Querrandes (24) des Beinbereichs (16) überlappen .
14. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Beinbereich
(16) in der intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) derart gefaltet ist, dass die proximalen Ecken (34' ) und der jeweils angrenzende proximale Eckbereich (34) auf der distalen Oberfläche angeordnet sind und die proximalen Ecke (34' ) und der jeweils angrenzende proximale Eckbereich (34) , vorzugsweise als singuläre Lage oder ausschließlich auf sich selber eingeschlagen, dabei zuoberst liegend auf der distalen Oberfläche gegenüber darunter gefalteten Teilabschnitten des Beinbereiches (16) überstehen.
15. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Beinbereich (16) in der intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) derart gefaltet ist, dass die proximalen Ecken (34' ) und der jeweilige proximale Eckbereich (34) auf der distalen Oberfläche angeordnet sind und die proximalen Ecken
(34' ) und der jeweilige angrenzende proximale Eckbereich (34) , vorzugsweise als singuläre Lage oder ausschließlich auf sich selber eingeschlagen, dabei zuunterst liegend auf der distalen Oberfläche gegenüber darüber gefalteten Teilabschnitten des Beinbereiches (16) überstehen.
16. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die zuunterst liegende, die proximale Ecke (34' ) und den proximalen Eckbereich (34) aufweisende Lage gegenüber den darüber gefalteten Teilabschnitten derart übersteht, dass ein Abstand gemessen als eine Entfernung im Lot ausgehend von einem beliebigen Punkt einer am nächsten zur Längsmittelachse (32) liegenden durch die Faltlinien erzeugten Falzkante der darüberliegenden Teilabschnitte zu einem gegenüberliegenden Rand, zwischen der Falzkante und der proximalen Ecke (34' ) am größten ist.
17. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) die proximalen Ecken (34' ) und der jeweilige proximale Eckbereich (34) in Richtung Längsmittelachse (32) gerichtet sind und dabei die proximalen Ecken (34' ) sich überlappen oder nicht überlappen.
18. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Beinbereich
(16) jeweils um eine unter einem Winkel schräg zur Längsmittelachse (32) verlaufende erste Faltlinie (40, 40', 40' ' ) , unter Ausbildung eines zur ersten Faltlinie
(40) außen liegenden randständigen ersten
Teilabschnittes (42, 42', 42' ' ) und eines dazu innen liegenden inneren zweiten Teilabschnittes (44, 44', 44' ' ) mit dem jeweils ersten Teilabschnitt (42, 42', 42' ' ) auf die distale Oberfläche des Beinbereichs (16) gefaltet sind, so dass der um die ersten Faltlinien (40, 40', 40' ' ) gefaltete Beinbereich (16) sich von seinem proximalen Querrand (24' ) zum distalen Querrand (24) ver üngt .
19. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Faltlinie (40, 40' ) ihren Ausgang an dem proximalen Querrand (24' ) , im Bereich zwischen den proximalen Ecken (34' ) und dem Übergang von Beinbereich (16) und oberen Bereich (13) aufweist, wobei insbesondere die jeweils erste Faltlinie (40, 40' ) den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der, bei Einteilung des distalen Querrandes (24) beidseits der Längsmittelachse (32) in drei gleichgroße Teillängen, innerhalb einer mittleren Teillänge zwischen der Längsmittelachse (32) und dem jeweiligen Längsrand (28) des Beinbereichs (16) liegt und/oder wobei vorzugsweise die jeweils erste Faltlinie (40, 40' ) den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der ausgehend von der Längsmittelachse (32) innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs (13) im Übergang zum Beinbereich in Längsrichtung (31) weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand (24) liegt und/oder wobei die jeweils erste Faltlinie (40, 40' ) den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der ausgehend von der Längsmittelachse (32) innerhalb einer
Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs (13) an dessen kopfseitigen Ende, insbesondere des Anästhesiebereichs (12) , in Längsrichtung (31) weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand (24) liegt.
20. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die nach innen um die ersten Faltlinien (40) gefalteten ersten Teilabschnitte (42) des Beinbereichs (16) um jeweils eine zweite Faltlinie (46) , die beginnend vom distalen Querrand (24) zum proximalen Querrand (24' ) verläuft, die vorzugsweise parallel oder unter einem Winkel von ± 10° hierzu zum Längsrand (28) verläuft, nach außen gefaltet sind, so dass die proximalen Ecken (34' ) nach außen über die ersten Faltlinien (40) hinweg nach außen überstehen.
21. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die nach innen um erste Faltlinien (40' ) gefalteten ersten Teilabschnitte (42' ) des Beinbereichs (16) jeweils um eine zweite Faltlinie (60) , die beginnend vom distalen Querrand (24) zum jeweiligen Längsrand (28) unterhalb der proximalen Ecke (34' ) verläuft, die vorzugsweise parallel zur ersten Faltlinie (40' ) oder mit einer Abweichung von ± 10° zur ersten Faltlinie (40' ) verläuft, nach außen gefaltet sind und die proximalen Ecken (34' ) und Eckbereiche (34) jeweils um eine dritte Faltlinie (62) , die beginnend vom proximalen Querrand (24' ) in Richtung zur zweiten Faltlinie (60) und diese schneidend verläuft, nach außen über die erste Faltlinie (40' ) hinweg umgefaltet sind,
so dass die proximalen Ecken (34' ) nach außen über die ersten Faltlinien (40' ) hinweg nach außen überstehen.
22. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Faltlinie (40' ' ) ihren Ausgang am jeweiligen Längsrand (28) des Beinbereichs, vorzugsweise im Bereich der oberen Hälfte der Längsränder (28) des Beinbereichs (16) , insbesondere im oberen Drittel und weiter insbesondere im oberen Viertel der Längsränder (28) des Beinbereichs hat, wobei insbesondere die jeweils erste Faltlinie (40' ' ) den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der, bei Einteilung des distalen Querrandes (24) beidseits der Längsmittelachse (32) in drei gleichgroße Teillängen, innerhalb einer mittleren Teillänge zwischen der Längsmittelachse (32) und dem jeweiligen Längsrand (28) des Beinbereichs (16) liegt und/oder wobei vorzugsweise die jeweils erste Faltlinie (40' ' ) den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der ausgehend von der Längsmittelachse (32) innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs (13) im Übergang zum Beinbereich in Längsrichtung (31) weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand (24) liegt und/oder wobei die jeweils erste Faltlinie (40' ' ) den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der ausgehend von der Längsmittelachse (32) innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs (13) an dessen kopfseitigen Ende, insbesondere des Anästhesiebereichs (12) in Längsrichtung (31) weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand (24) liegt.
23. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass durch die ersten Faltlinien (40, 40', 40' ' ) gebildeten Falzkanten des Beinbereichs (16) und der innere zweite Teilabschnitt (44, 44', 44' ' ) mit aufliegendem gefalteten ersten Teilabschnitt (42, 42', 42' ' ) , und insbesondere auch Längsränder des mittleren Bereichs (14) beidseits der Längsmittelachse (32) , jeweils um eine vierte Faltlinie (48, 48', 48' ' ) in Richtung der Längsmittelachse (32) auf die distale Oberfläche unter Ausbildung einer Teilfaltanordnung beidseits der Längsmittelachse (32) in die intermediäre Faltanordnung (52, 52', 52' ' ) gefaltet sind, wobei die vierte Faltlinie (48, 48', 48' ' ) schräg unter einem Winkel in Richtung Längsmittelachse (32) verläuft, so dass der Beinbereich (16) eine sich nach distal verjüngende Trapez- oder Dreieckform aufweist und insbesondere auch der obere Bereich (13) , insbesondere in seinem mittleren Bereich (14) eine sich nach distal verjüngende Trapezform aufweist, wobei insbesondere die vierte Faltlinien (48, 48', 48' ' ) die randseitigen, konturgebenden Falzkanten (51) der intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) ausbilden, wobei insbesondere im Bereich des distalen Querrandes (24) des Beinbereichs (16) sich die beiden Teilfaltanordnungen der intermediären Faltanordnung (52, 52', 52' ' ) des Beinbereichs (16) überlappen.
24. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Beinbereich
(16) in der sich zum distalen Querrand verjüngenden intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' )
ausgehend von dem distalen Querrand (24) des Beinbereichs (16) um in Querrichtung (33) verlaufende fünfte Faltlinien (50) , vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltet ist, wobei ein Abstand in Längsrichtung zwischen den fünften Faltlinien (50) gleichgroß ist oder ein Abstand in Längsrichtung (31) zwischen den fünften Faltlinien (50) sich ausgehend vom distalen Querrand (24) in Richtung proximalen Querrand (24' ) vergrößert und/oder wobei insbesondere ein von dem distalen Querrand (24) des Beinbereichs (16) innenliegender Bereich (53) vor der ziehharmonikaartigen Faltung nach proximal auf sich selber um eine Faltlinie (50' ) eingeschlagen ist.
25. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Bereich (13) , insbesondere der Anästhesiebereich (12) , ausgehend von seinem proximalen Querrand (91) in Längsrichtung (31) um in Querrichtung (33) verlaufende sechste Faltlinien (70) , vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltet ist, vorzugsweise bis zum Inzisionsbereich (22) und vorzugsweise ohne eine Faltung des Inzisionsbereiches (22) um eine sechste Faltlinie (70) , wobei insbesondere der Abstand der sechsten Faltlinien (70) von proximal nach distal gleich ist oder insbesondere ein Abstand in Längsrichtung (31) zwischen den sechsten Faltlinien (70) sich ausgehend vom proximalen Querrand (91) des oberen Bereichs (13) in Richtung Beinbereich (16) vergrößert.
26. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach Anspruch 25 soweit auf Anspruch 24 rückbezogen, dadurch gekennzeichnet, dass
der, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltete Beinbereich (16) und der, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltete obere Bereich (13) , davon insbesondere der Anästhesiebereich (12) , aufeinander und insbesondere auf dem mittleren Bereich (14) aufeinander zu liegen kommen, und so aufeinandergelegt sind, so dass der gefaltete obere Bereich (13) , insbesondere der Anästhesiebereich (12) auf dem ausgehend vom distalen Querrand (24) gefalteten Beinbereich, vorzugsweise auf dem auf sich selber eingeschlagenen distalen Querrand (24) des Beinbereichs (16) zu liegen kommt.
27. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der aufeinander gelegte vorzugsweise ziehharmonikaartig gefaltete Beinbereich (16) und der vorzugsweise ziehharmonikaartig gefaltete obere Bereich (13) von beiden Längsseiten her insbesondere mehrfach um siebte in Längsrichtung (31) verlaufende Faltlinien (72) gefaltet sind.
28. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Beinbereich
(16) , vorzugsweise auf der distalen Oberfläche, beidseits und vorzugsweise parallel zur Längsmittelachse (32) , und in einem Abstand zum ersten und zweiten Längsrand (28) streifenartige flexible Markierungsstreifen (30) und/oder Verstärkungsstreifen (30) , vorzugsweise aus Vliesmaterial oder aus Vlies/Folienlaminat vorgesehen sind, die insbesondere zum distalen Querrand (24) und/oder zum proximalen Querrand (24' ) des Beinbereichs (16) einen Abstand aufweisen .
29. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des proximalen Querrandes (24' ) , insbesondere im Bereich der proximalen Ecken (34' ) des Beinbereichs (16) Markierungselemente (38) vorgesehen sind, wobei insbesondere die Markierungselemente (38) auf der proximalen Oberfläche visuell erkennbar sind und/oder wobei insbesondere die Markierungselemente (38) auf der proximalen Oberfläche angebracht sind und durch die Faltung des Beinbereiches (16) die proximale Oberfläche des OP-Tuches (10) in den proximalen Ecken (34' ) und Eckbereichen (34) , insbesondere in der intermediären Faltkonf iguration des Beinbereichs, distal angeordnet oben auf liegt.
30. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche 9 - 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Inzisionsbereich (22) vorzugsweise mit einer Inzisionsfolie (20) , insbesondere mit einer Inzisionsfolie mit auf der proximalen Oberfläche aufweisenden Klebebeschichtung überdeckt ist.
31. Gefaltetes OP-Tuch (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des distalen Querrandes (24) des Beinbereichs (16) ein, vorzugsweise bis zum distalen Querrand (24) reichendes, Abschlusselement (26) aus Vliesmaterial oder Vlies- /Folienlaminat vorgesehen ist.
32. Verfahren zum Falten eines OP-Tuch (10) , insbesondere Hüf t-OP-Tuchs , umfassend einen oberen Bereich (13) und
einen Beinbereich (16) , wobei der obere Bereich (13) insbesondere einen kopfseitig anordenbaren Anästhesiebereich (12) und einen dem Beinbereich nächstgelegenen mittleren Bereich (14) aufweist, wobei das OP-Tuch (10) eine von dem oberen Bereich (13) , insbesondere von dem Anästhesiebereich (12) über den mittleren Bereich (14) , zum Beinbereich (16) verlaufende, eine Längsrichtung (31) definierende Längsmittelachse (32) aufweist sowie eine proximale einem Patienten zugewandte Oberfläche und eine distale vom Patienten abgewandte Oberfläche und wobei der Beinbereich (16) zwei Längsränder (28) , nämlich einen ersten und einen zweiten Längsrand (28) sowie zwei Querränder (24, 24' ) , nämlich einen proximalen Querrand (24' ) und einen distalen Querrand (24) aufweist, und dabei mit dem proximalen Querrand (24' ) und dem jeweiligen Längsrand (28) aufeinandertreffend jeweils eine proximale Ecke (34' ) bildet und einen proximalen Eckbereich (34) aufweist und dabei mit dem distalen Querrand (24) dem jeweiligen Längsrand (28) aufeinandertreffend jeweils eine distale Ecke (36' ) bildet und einen distalen Eckbereich (36) aufweist, und wobei der Beinbereich (16) in einer Querrichtung (33) quer zur Längsmittelachse (32) eine Quererstreckung aufweist und der obere Bereich (13) in der Querrichtung (33) eine Quererstreckung aufweist, wobei im Übergang (19) des oberen Bereichs an dem proximalen Querrand (24' ) des Beinbereichs die Querstreckung des Beinbereichs (16) größer ist als die Quererstreckung des oberen Bereichs (13) und sich, vorzugsweise beidseits, darüber hinauserstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das OP-Tuch (10) nach Faltungen des Beinbereiches (16)
um zumindest je eine, vorzugsweise zwei oder mehr beidseits der Längsmittelachse (32) angeordnete, schräg in Richtung Längsmittelachse (32) verlaufende Faltlinien, unter Ausbildung randseitiger, konturgebender Falzkanten (51) , eine intermediäre Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) des Beinbereichs (16) mit einer sich zum distalen Querrand (24) verjüngenden Form aufweist, vorzugsweise derart, dass die intermediäre Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) des Beinbereichs am distalen Querrand (24) eine Querstreckung aufweist, die kürzer ist als die Querstreckung des oberen Bereichs (13) im Übergang zum Beinbereich (16) am proximalen Querrand (24' ) des Beinbereichs (16) .
33. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass dass der Beinbereich (16) jeweils um eine unter einem Winkel schräg zur Längsmittelachse (32) verlaufende erste Faltlinie (40, 40', 40' ' ) , unter Ausbildung eines zur ersten Faltlinie (40, 40', 40' ' ) außen liegenden randständigen ersten Teilabschnittes (42, 42', 42' ' ) und eines dazu innen liegenden inneren zweiten Teilabschnittes (44, 44', 44' ' ) mit dem jeweils ersten Teilabschnitt (42, 42', 42' ' ) auf die distale Oberfläche des Beinbereichs (16) gefaltet wird, so dass der um die ersten Faltlinien (40, 40', 40' ' ) gefaltete Beinbereich (16) sich von seinem proximalen Querrand (24' ) zum distalen Querrand (24) verjüngt.
34. Verfahren nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass dass die erste Faltlinie (40, 40' ) ihren Ausgang an dem proximalen Querrand (24' ) , im Bereich zwischen den
proximalen Ecken (34' ) und dem Übergang von Beinbereich (16) und oberen Bereich (13) aufweist, wobei insbesondere die jeweils erste Faltlinie (40, 40' ) den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der, bei Einteilung des distalen Querrandes (24) beidseits der Längsmittelachse (32) in drei gleichgroße Teillängen, innerhalb einer mittleren Teillänge zwischen der Längsmittelachse (32) und dem jeweiligen Längsrand (28) des Beinbereichs (16) liegt und/oder wobei vorzugsweise die jeweils erste Faltlinie (40, 40' ) den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der ausgehend von der Längsmittelachse (32) innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs (13) im Übergang zum Beinbereich in Längsrichtung (31) weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand (24) liegt und/oder wobei die jeweils erste Faltlinie (40, 40' ) den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der ausgehend von der Längsmittelachse (32) innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs (13) an dessen kopfseitigen Ende, insbesondere des Anästhesiebereichs (12) , in Längsrichtung (31) weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand (24) liegt.
35. Verfahren nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, dass die nach innen um die ersten Faltlinien (40) gefalteten ersten Teilabschnitte (42) des Beinbereichs (16) um jeweils eine zweite Faltlinie (46) , die beginnend vom distalen Querrand (24) zum proximalen Querrand (24' ) verläuft, die vorzugsweise parallel oder unter einem Winkel von ± 10° hierzu zum
Längsrand (28) verläuft, nach außen gefaltet werden, so dass die proximalen Ecken (34' ) nach außen über die ersten Faltlinien (40) hinweg nach außen überstehen oder dass die nach innen um erste Faltlinien (40' ) gefalteten ersten Teilabschnitte (42' ) des Beinbereichs (16) jeweils um eine zweite Faltlinie (60) , die beginnend vom distalen Querrand (24) zum jeweiligen Längsrand (28) unterhalb der proximalen Ecke (34' ) verläuft, die vorzugsweise parallel zur ersten Faltlinie (40' ) oder mit einer Abweichung von ± 10° zur ersten Faltlinie (40' ) verläuft, nach außen gefaltet werden und die proximalen Ecken (34' ) und Eckbereiche (34) jeweils um eine dritte Faltlinie (62) , die beginnend vom proximalen Querrand (24' ) in Richtung zur zweiten Faltlinie (60) und diese schneidend verläuft, nach außen über die erste Faltlinie (40' ) hinweg umgefaltet werden, so dass die proximalen Ecken (34' ) nach außen über die ersten Faltlinien (40' ) hinweg nach außen überstehen.
36. Verfahren nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Faltlinie (40' ' ) ihren Ausgang am jeweiligen Längsrand (28) des Beinbereichs, vorzugsweise im Bereich der oberen Hälfte der Längsränder (28) des Beinbereichs (16) , insbesondere im oberen Drittel und weiter insbesondere im oberen Viertel der Längsränder (28) des Beinbereichs hat, wobei insbesondere die jeweils erste Faltlinie (40' ' ) den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der, bei Einteilung des distalen Querrandes (24) beidseits der Längsmittelachse (32) in drei gleichgroße Teillängen, innerhalb einer mittleren Teillänge zwischen der Längsmittelachse (32) und dem jeweiligen Längsrand (28) des Beinbereichs (16) liegt
und/oder wobei vorzugsweise die jeweils erste Faltlinie (40' ' ) den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der ausgehend von der Längsmittelachse (32) innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs (13) im Übergang zum Beinbereich in Längsrichtung (31) weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand (24) liegt und/oder wobei die jeweils erste Faltlinie (40' ' ) den distalen Querrand (24) in einem Punkt schneidet, der ausgehend von der Längsmittelachse (32) innerhalb einer Strecke zu einem Schnittpunkt einer ausgehend von Längsrändern des oberen Bereichs (13) an dessen kopfseitigen Ende, insbesondere des Anästhesiebereichs (12) in Längsrichtung (31) weitergeführten imaginären Linie und dem distalen Querrand (24) liegt.
37. Verfahren nach Anspruch 33 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass durch die ersten Faltlinien (40, 40', 40' ' ) gebildeten Falzkanten des Beinbereichs (16) und der innere zweite Teilabschnitt (44, 44', 44' ' ) mit aufliegendem gefalteten ersten Teilabschnitt (42, 42', 42' ' ) , und insbesondere auch Längsränder des mittleren Bereichs (14) beidseits der Längsmittelachse (32) , jeweils um eine vierte Faltlinie (48, 48', 48' ' ) in Richtung der Längsmittelachse (32) auf die distale Oberfläche unter Ausbildung einer Teilfaltanordnung beidseits der Längsmittelachse (32) in die intermediäre Faltanordnung (52) gefaltet werden, wobei die vierte Faltlinie (48, 48', 48' ' ) schräg unter einem Winkel in Richtung Längsmittelachse (32) verläuft, so dass der Beinbereich (16) eine sich nach distal verjüngende
Trapez- oder Dreieckform aufweist und insbesondere auch der obere Bereich (13) , insbesondere in seinem mittleren Bereich (14) eine sich nach distal verjüngende Trapezform aufweist, wobei insbesondere die vierte Faltlinien (48, 48', 48' ' ) die randseitigen, konturgebenden Falzkanten (51) der intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) ausbilden, wobei insbesondere im Bereich des distalen Querrandes (24) des Beinbereichs (16) sich die beiden Teilfaltanordnungen der intermediären Faltanordnung (52, 52', 52' ' ) des Beinbereichs (16) überlappen.
38. Verfahren nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass der Beinbereich (16) in der sich zum distalen Querrand verjüngenden intermediären Faltkonf iguration (52, 52', 52' ' ) ausgehend von dem distalen Querrand (24) des Beinbereichs (16) um in Querrichtung verlaufende fünfte Faltlinien (50) , vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltet wird, wobei ein Abstand in Längsrichtung (31) zwischen den fünften Faltlinien (50) gleichgroß ist oder ein Abstand in Längsrichtung (31) zwischen den fünften Faltlinien (50) sich ausgehend vom distalen Querrand (24) in Richtung proximalen Querrand (24' ) vergrößert und/oder wobei insbesondere ein von dem distalen Querrand (24) des Beinbereichs (16) innenliegender Bereich (53) vor der ziehharmonikaartigen Faltung nach proximal auf sich selber um eine Faltlinie (50' ) eingeschlagen wird.
39. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 32 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Bereich (13) , insbesondere der Anästhesiebereich (12) , ausgehend von
seinem proximalen Querrand (91) in Längsrichtung um in
Querrichtung (33) verlaufende sechste Faltlinien (70) , vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltet wird, vorzugsweise bis zum Inzisionsbereich (22) und vorzugsweise ohne eine Faltung des Inzisionsbereiches (22) um eine sechste Faltlinie (70) , wobei insbesondere der Abstand der sechsten Faltlinien (70) von proximal nach distal gleich ist oder insbesondere ein Abstand in Längsrichtung (31) zwischen den sechsten Faltlinien (70) sich ausgehend vom proximalen Querrand (91) des oberen Bereichs (13) in Richtung Beinbereich (16) vergrößert.
40. Verfahren nach Anspruch 39 soweit auf Anspruch 38 rückbezogen, dadurch gekennzeichnet, dass der, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltete Beinbereich (16) und der, vorzugsweise ziehharmonikaartig, gefaltete obere Bereich (13) , davon insbesondere der Anästhesiebereich (12) , aufeinander und insbesondere auf dem mittleren Bereich (14) aufeinander zu liegen kommen, und so aufeinandergelegt sind, so dass der gefaltete obere Bereich (13) , insbesondere der Anästhesiebereich (12) auf dem ausgehend vom distalen Querrand (24) gefalteten Beinbereich, vorzugsweise auf dem auf sich selber eingeschlagenen distalen Querrand (24) des Beinbereichs (16) zu liegen kommt.
41. Verfahren nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass der aufeinander gelegte vorzugsweise ziehharmonikaartig gefaltete Beinbereich (16) und der vorzugsweise ziehharmonikaartig gefaltete obere Bereich (13) von beiden Längsseiten her insbesondere mehrfach um siebte
in Längsrichtung (31) verlaufende Faltlinien (72) gefaltet wird.
42. Verfahren zum Falten eines OP-Tuchs (10) , insbesondere Hüf t-OP-Tuchs nach einem der Ansprüche 1 - 31.
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