EP4704545A1 - Klappbares pick-up-vorsatzgerät für eine erntemaschine - Google Patents

Klappbares pick-up-vorsatzgerät für eine erntemaschine

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EP4704545A1
EP4704545A1 EP24722470.2A EP24722470A EP4704545A1 EP 4704545 A1 EP4704545 A1 EP 4704545A1 EP 24722470 A EP24722470 A EP 24722470A EP 4704545 A1 EP4704545 A1 EP 4704545A1
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EP
European Patent Office
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intake
machine frame
auger
attachment
pick
Prior art date
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Pending
Application number
EP24722470.2A
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English (en)
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Inventor
André HEMMESMANN
Holger STRUNK
Cristiano SCHWARTZ
Reimer Uwe Tiessen
Andreas LEUDERALBERT-BOWE
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Carl Geringhoff GmbH and Co KG
Original Assignee
Carl Geringhoff GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein klappbares Pick-up-Vorsatzgerät (10) für eine Erntemaschine, vorzugsweise für einen Feldhäcksler, wobei das Pick-up-Vorsatzgerät einen Aufnahmerotor (12) und eine Einzugsschnecke aufweist, die in zwei Einzugsschneckenteile (16a, 16b) unterteilt ist. Die Einzugsschnecke ist pendelnd am Maschinenrahmen (18) gelagert, sodass eine Anpassung der Einzugsschnecke an unterschiedliche Schichtdicken des Ernteguts möglich ist. Da in der Transportstellung das klappbare Maschinenrahmenteil (18a) um 180° vertikal über den nicht geklappten Maschinenrahmen (18b) überführt wird, ist es erforderlich, das pendelnd gelagerte Einzugsschneckenteil (16a) bezüglich des Maschinenrahmenteils reversibel festzulegen, um ein Verschwenken während der Überführung aus der Arbeitsposition in die Transportposition zu vermeiden. Hierzu ist eine entsprechende Vorrichtung (20) vorgesehen, die sicherstellt, dass die Einzugsschnecke festgelegt ist.

Description

Klappbares Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine
Die Erfindung betrifft ein klappbares Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine, vorzugsweise für einen Feldhäcksler, insbesondere für einen selbstfahrenden Feldhäcksler, welches einen Aufnahmerotor mit Aufnahmewerkzeugen zur Aufnahme von Erntegut vom Boden und eine Einzugsschnecke zur gleichmäßigen Weiterleitung bzw. Abgabe des aufgenommenen Erntegutes an die Erntemaschine aufweist.
Feldhäcksler sind Erntemaschinen, die für die Ernte und das Einsammeln von Erntegut, das Schneiden von Erntegut auf kurze parallele Längen und das Fördern des Häckselgutes in Container oder separate Fahrzeuge eingesetzt werden. Typisches Erntegut sind Gräser, halmartige Erntegüter, wie Luzerne oder Feldgras, Hülsenfrüchte, Mischungen und/oder Erntegut in Reihenkultur, wie Mais oder Hirse. Das Häckselgut kann entweder direkt als Futter an das Vieh verfüttert oder durch Silage oder Trocknung gelagert werden, um dieses später als Futter an das Vieh zu verfüttern. Der Feldhäcksler kann das Erntegut direkt durch Abschneiden in voller Breite oder aus Einzel- oder Mehrfachreihen oder durch Aufsammeln aus dem Schwad ernten. Feldhäcksler können am Traktor angebaut, von einem Traktor gezogen oder selbstfahrend sein.
Ein Erntevorsatz ist eine gewöhnlich abnehmbare Einrichtung zum Aufnehmen des Erntegutes in die Erntemaschine, insbesondere in den Feldhäcksler. Bei einem Pick-up-Vor- satzgerät als Erntevorsatz handelt es sich speziell um eine Einrichtung zu Aufnahme von vorher geschnittenem Erntegut. Das Erntegut kann hierbei in Reihen oder Schwaden abgelegt sein.
Selbstfahrende Feldhäcksler haben mittlerweile eine Motorleistung von über 1000 PS erreicht. Parallel zu der Motorleistung hat sich auch die Durchsatzleistung der Feldhäcksler erhöht. Neben den zur Maissilage notwendigen hohen Motor- und Durchsatzleistungen ist die Erntekapazität auch in der Grassilage ein wichtiger Faktor für hohe Futterqualität. Nach der Mahd müssen die Wiesen und Felder innerhalb eines kurzen Zeitfensters geräumt sein, um so z. B. das Grünfutter mit optimalen Trockensubstanzgehalt silieren zu können. Um die hohe Durchsatzleistung einer Erntemaschine, insbesondere eines Feldhäckslers, ausnutzen zu können, ist es unter anderem notwendig, die Vorfahrtsgeschwindigkeit der Erntemaschine deutlich zu erhöhen.
Die Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit bzw. der Vorfahrtsgeschwindigkeit der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, als quasi investitionsneutrale Schlagkrafterhöhung bzw. Erhöhung der Erntekapazität, geht mit negativen Nebenwirkungen einher, die nachfolgend näher beschrieben werden.
Es ist bekannt, dass Erntemaschinen, beispielsweise Feldhäcksler, für die Höhenführung oder Bodenanpassung des Pick-up-Vorsatzgerätes üblicherweise eine Auflagedrucksteuerung sowie ein Pendelschild aufweisen. Eine Auflagedrucksteuerung reagiert allerdings träge, so dass diese bei höheren Vorfahrtsgeschwindigkeiten nicht mehr effektiv und reaktiv arbeiten kann. Die Folge daraus ist eine schlechte Bodenanpassung des Pick-up-Vor- satzgerätes, was - wie nachfolgend näher erläutert - wiederum zu Ernteverlusten, massiver Futterverschmutzung und erhöhtem Maschinenverschleiß führt.
Fährt die Erntemaschine, insbesondere der Feldhäcksler, mit hoher Vorfahrtsgeschwindigkeit über eine Kuppe, kann die Auflagedrucksteuerung das Pick-up-Vorsatzgerät und damit den Aufnahmerotor nicht rechtzeitig absenken, so dass dieses für eine gewisse Zeit und Strecke zu hoch geführt wird, wobei die Aufnahmewerkzeuge, insbesondere Rechzin- ken, des Aufnahmerotors nicht mehr bis an die Grasnarbe reichen, was zu Ernteverlusten führt, da Erntematerial nicht aufgesammelt wird. Das Resultat sind also Ernteverluste, die auf dem Feld Zurückbleiben, da die optimale Rechhöhe nicht eingehalten werden konnte.
Fährt die Erntemaschine, insbesondere der Feldhäcksler, mit erhöhter Vorfahrtsgeschwindigkeit durch eine Senke, kann die Auflagedrucksteuerung das Pick-up-Vorsatzgerät und damit den Aufnahmerotor nicht rechtzeitig anheben, so dass dieses für eine gewisse Zeit und Strecke zu tief geführt wird. Dadurch kämmen die Aufnahmewerkzeuge, insbesondere Rechzinken, des Aufnahmerotors aggressiv durch den Boden bzw. durch die Grasnarbe, was zu massiver Verschmutzung des Erntegutes und damit zur Futterverschmutzung und mithin zur Minderung der Futterqualität, Schädigung der Grasnarbe und zu erhöhten Verschleiß sowohl am Pick-up-Vorsatzgerät als auch an der Erntemaschine, beispielsweise am Feldhäcksler, führt, da sehr viel Dreck, insbesondere Sand und Boden, mit aufgenommen wird. Auch ein Bruch der Aufnahmewerkzeuge, insbesondere der Rechzinken, ist möglich.
Die Fahrer von Feldhäckslern und Überladefahrzeugen benötigen bei höheren Vorfahrtsgeschwindigkeiten ein deutlich höheres Maß an Konzentration, so dass die Erschöpfungsgrenze viel früher erreicht wird. Dadurch werden Veränderungen der Kontur des Bodens, hervorgerufen beispielsweise durch Grüppen, also durch schmale, der Entwässerung dienende Gräben zwischen einzelnen Feldern, durch nasse Stellen oder durch andere Hindernisse erst spät erkannt, wodurch eine rechtzeitige, manuelle Anpassung der Vorfahrtsgeschwindigkeit sowie der Höhe des Pick-up-Vorsatzgerätes erschwert wird.
Aus den oben genannten Gründen ist es sinnvoll, die Arbeitsbreite des Pick- Up- Vorsatzgerätes zu vergrößern, umso mehr Erntegut bzw. Erntemasse bzw. Erntematerial bei einer Überfahrt aufnehmen zu können. Die Vorfahrtsgeschwindigkeit kann dadurch auf einem geringeren Niveau gehalten werden, was wiederum den Fahrer entlastet, die Futterqualität erhöht und einem erhöhten Maschinenverschleiß vorbeugt und zudem auch kraftstoffeffizienter ist.
Die Erntekapazität ist insbesondere in der Grassilage ein wichtiger Faktor für ho-he Futterqualität und Produktivität. Nach der Mahd müssen die Wiesen und Felder - wie bereits beschrieben - innerhalb eines kurzen Zeitfensters geräumt sein, um so beispielsweise das Grünfutter mit optimalen Trockensubstanzgehalt silieren zu können. Daher steht der Fahrer der Erntemaschine in der Erntekette unter einem hohen Zeitdruck. Zudem werden insbesondere bei der Grasernte die zu beerntenden Flächen aufgrund der hohen Schlagkraft häufig gewechselt, so dass keine Zeit für das Rüsten bzw. Umrüsten des Pick-up- Vorsatzgerätes zwischen Straßentransport und Feldarbeit bleibt. Aus diesem Grund sind breitere starre Pick-up-Vorsatzgeräte nicht zielführend, da diese für den Transfer zwischen den verschiedenen Flächen von der Erntemaschine, insbesondere dem Feldhäcksler, getrennt und auf einen Transportwagen verlastet werden müssen. Der Transportwagen wird dann an die Erntemaschine, insbesondere den Feldhäcksler, angekoppelt und zur nächsten Parzelle gezogen, wo wiederum das Pick-up-Vorsatzgerät an die Erntemaschine, insbesondere den Feldhäcksler, angebaut und für den Feldeinsatz gerüstet werden muss. Dieses Verfahren ist sehr zeitaufwendig und unpraktisch.
Die bessere Alternative ist die Verwendung von klappbaren Pick-up-Vorsatzgeräten.
Klappbare Pick-up-Vorsatzgeräte sind in Verbindung mit selbstfahrenden Feldhäckslern, beispielsweise bei Maisgebissen, bekannt, welche bei der Silomaisernte eingesetzt werden. Des Weiteren sind klappbare Pick-up-Vorsatzgeräte in Verbindung mit selbstfahrenden Mähdreschern, beispielsweise bei Maispflückern oder Getreideschneidwerken, bekannt, welche zur Ernte von Körnermais oder Getreide eingesetzt werden.
Die Rüstzeiten von klappbaren Pick-up-Vorsatzgeräten sind vorteilhaft bedeutend geringer als die von starren, also nicht klappbaren Pick-up-Vorsatzgeräten, welche für den Straßentransport auf einen Transportwagen abgelegt und mit der Erntemaschine, beispielsweise dem Feldhäcksler, zum nächsten Feld gezogen werden müssen. Der Fahrer kann das klappbare Pick-up-Vorsatzgerät vorteilhaft aus der Kabine bzw. Fahrerstand heraus hydraulisch und/oder elektrisch reversibel zwischen einer Arbeitsstellung und einer Transportstellung verschwenken. In vielen Fällen ist das Verlassen der Kabine bzw. das Absteigen vom Fahrerstand so nicht mehr notwendig. Bei klappbaren Pick-up-Vorsatzge- räten beträgt die durchschnittliche Rüstzeit zum Wechsel zwischen den beiden Betriebszuständen, also der Arbeitsstellung und der Transportstellung oder umgekehrt, deutlich weniger als eine Minute.
Bekannt sind klappbare Pick-up-Vorsatzgeräte mit zweiteilig oder mit dreiteilig aufgebauten Maschinenrahmen. Bei einem zweiteiligen Maschinenrahmen klappt die eine Maschinenhälfte um 180° über die andere. Bei einem dreiteiligen Maschinenrahmen klappen die beiden äußeren Maschinenteile um je 180° über das mittlere Maschinenteil. Bei beiden Varianten sind Einzugsschnecken verbaut, die entweder starr oder minimal pendelnd angeordnet sind. Bei der starren Variante ist die Einzugsschneckenposition relativ zum Maschinenrahmen zwar einstellbar, jedoch in der jeweiligen eingestellten Position fixiert. Vor allem beim Häckseln und der Aufnahme von halmartigen Erntegütern, insbesondere von Gras, ist es wichtig, dass sich die Organe des Pick-up-Vorsatzgerätes zur Aufnahme, Förderung und Führung des Ernteguts der Schichtdicke des Erntegutstroms anpassen können, ohne das Erntegut übermäßig zu stauen und/oder zu bremsen. Ist die Einzugsschnecke starr oder nur mit einem sehr geringen Pendelweg am Maschinenrahmen des Pick-up-Vorsatzgerätes aufgehängt, kann sich die Einzugsschnecke den stark schwankenden Schichtstärken der Erntegutmatte nicht anpassen. Das führt zu einer ungleichmäßigen Beschickung der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, was wiederum einen negativen Einfluss auf die Häcksel- und Futterqualität hat und die Produktivität und die Kraftstoffeffizienz verringert. Des Weiteren stellen sich aufgrund des schlechten Erntegutflusses höhere Ernte- und Bröckelverluste bei sehr trockenen und/oder blattreichen Erntegütern, beispielsweise von Luzerne bzw. Alfalfa, ein.
Nicht selten kommt es bei der Grassilage auch zu einem Erntegutstromabriss bzw. zu einem Notstopp aller Einzugsorgane, insbesondere wenn die Einzugsorgane der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, Fremdkörper, beispielsweise Metallteile oder Steine, detektieren. Solche Fremdkörper können die Erntemaschine, insbesondere den Feldhäcksler, stark beschädigen, so dass langwierige und teure Reparaturen notwendig sind. Bei einem Notstopp der Einzugsorgane und damit auch des Pick-up-Vorsatzgerätes während des Erntebetriebes verbleiben große Restmengen an mit diesen Fremdkörpern kontaminiertem Erntegut im Pick-up-Vorsatzgerät und vor dem Vorpressgehäuse der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers. Diese Restmengen müssen entnommen und auf Fremdkörper untersucht werden. Da die Einzugsschnecke des Pick-up-Vorsatz- gerätes direkt vor dem Vorpressgehäuse der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, angeordnet ist, muss diese zur Reinigung und Fremdkörpersuche verschoben werden. Erst dann ergibt sich ein besserer Zugang in das Pick-up-Vorsatzgerät und zu den Vorpresswalzen der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers. Bei den bekannten klappbaren Pick-up-Vorsatzgeräten mit starr eingebauter Einzugsschnecke oder mit einen sehr geringen Pendelweg aufweisenden Einzugsschnecken ist ein Verschieben der Einzugsschnecke nicht ohne weiteres möglich. Dadurch wird dem Fahrer das Reinigen und/oder Ausräumen des Pick-up-Vorsatzgerätes nach einem Notstopp oder sonstigen Unregelmäßigkeiten im Erntegutfluss sehr erschwert.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein klappbares Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine, insbesondere für einen Feldhäcksler, vorzugsweise für einen selbstfahrenden Feldhäckslern zu verbessern.
Diese Aufgabe wird bei einem klappbaren Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine, insbesondere für einen vorzugsweise selbstfahrenden Feldhäcksler, durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das erfindungsgemäße klappbare Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine, vorzugsweise für einen Feldhäcksler, besonders bevorzugt für einen selbstfahrenden Feldhäcksler, umfasst einen Aufnahmerotor mit Aufnahmewerkzeugen zur Aufnahme von Erntegut vom Boden und eine Einzugsschnecke zur gleichmäßigen Weiterleitung bzw. Abgabe des aufgenommenen Erntegutes an die Erntemaschine, in an den Feldhäcksler, wobei das Pick-up-Vorsatzgerät einen Maschinenrahmen aufweist, der über einen Klappmechanismus in eine Arbeitsstellung auseinanderklappbar und in eine Transportstellung zusammenklappbar ist, wobei der Maschinenrahmen ein klappendes Maschinenrahmenteil aufweist. Die Einzugsschnecke ist erfindungsgemäß derart pendelnd am Maschinenrahmen aufgehängt, dass diese an verschiedene Schichtdicken des aufgenommenen Ernteguts durch Abheben und Absenken anpassbar ist. Zumindest eine Vorrichtung kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, durch die bei Bedarf zumindest dasjenige Teil der Einzugsschnecke, das am klappenden Maschinenrahmenteil aufgehängt ist, gegenüber diesem oder an diesem Maschinenrahmenteil reversibel festlegbar ist.
Dem erfindungsgemäßen Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine, insbesondere für einen Feldhäcksler, liegt der Erfindungsgedanke zugrunde, dass beispielsweise neben dem Aufnahmerotor und einer Niederhaltereinheit auch die Einzugsschnecke am Maschinenrahmen des Pick-up-Vorsatzgerätes pendelnd aufgehängt ist. Die pendelnde Aufhängung ermöglicht ein Abheben, insbesondere ein Ausweichen der Einzugsschnecke nach oben, und ein Absenken der Einzugsschnecke nach unten. Wird die Schichtstärke der Erntegutmatte größer, kann die Einzugsschnecke erfindungsgemäß nach oben ausweichen. Wird die Schichtstärke der Erntegutmatte geringer, kann sich die Einzugsschnecke erfindungsgemäß entsprechend absenken. Dadurch wird eine optimale Annahme, Vorpressung und Förderleistung der Einzugsschnecke bei gleichzeitig geringen Ernteverlusten realisiert. Der maximale Pendelweg ist vorgebbar.
Das erfindungsgemäße Pick-up-Vorsatzgerät gewährleistet einen optimalen Erntegutfluss, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Häcksel- und Futterqualität hat sowie die Produktivität und die Kraftstoffeffizienz steigert. Des Weiteren werden aufgrund des optimierten Erntegutflusses die Ernte- und Bröckelverluste bei sehr trockenen und/oder blattreichen Erntegütern, wie z.B. Luzerne bzw. Alfalfa, reduziert.
Zudem ist die erfindungsgemäße pendelnde Anbindung der Einzugsschnecke an den Maschinenrahmen ein wichtiger Faktor für die Zugänglichkeit ins Innere des Pick-up-Vorsatz- gerätes bzw. zu den Einzugsorganen der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers. Nicht selten kommt es bei der Grassilage - wie bereits beschrieben - zu einem Erntegutstromabriss bzw. zu einem Stoppen aller Einzugsorgane, beispielsweise wenn die Einzugsorgane der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, Fremdkörper, beispielsweise Metallteile oder Steine, detektieren. Fremdkörper, insbesondere Metallteile oder Steine, können die Erntemaschine, insbesondere den Feldhäcksler stark beschädigen, so dass langwierige und teure Reparaturen notwendig sind. Bei einem Notstopp der Einzugsorgane und damit auch des Pick-up-Vorsatzgerätes während des Erntebetriebes verbleiben große Restmengen an kontaminiertem Erntegut im Pick-up-Vorsatzgerät und vor dem Vorpressgehäuse der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers. Diese Restmengen müssen entnommen und auf Fremdkörper untersucht werden. Da die Einzugsschnecke des Pick-up-Vorsatzgerätes direkt vor dem Vorpressgehäuse der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, angeordnet ist, kann diese zur Reinigung und Fremdkörpersuche erfindungsgemäß durch Ab- bzw. Anheben in eine obere Position ihrer Pendelkulisse verfahren und gesichert werden. So bietet sich dem Bediener, beispielsweise dem Fahrer der Erntemaschine, ein guter Zugang in das Pick-up-Vorsatzgerät und zu den Vorpresswalzen der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers. Der Nachteil der beweglich oder pendelnd angeordneten Baugruppen, insbesondere der erfindungsgemäß pendelnd aufgehängten Einzugsschneckenteile, bei klappbaren Pick- up- Vorsatzgeräten, deren Maschinenteile zwischen einer Transport- und einer Arbeitsstellung, oder umgekehrt, geklappt werden, ist, dass die beweglich oder pendelnd relativ zu den klappenden Maschinenrahmenteilen aufgehängten Einzugsschneckenteile beim Überführen der Maschinenteile von einer Arbeitsstellung in eine Transportstellung, oder umgekehrt, ungewollt von einer Endlage in eine andere Endlage fallen. Das ist dem Umstand geschuldet, dass die klappenden Maschinenrahmenteile um mehr als 90°, meist sogar 180°, zur Bodenebene verklappt werden. Nachdem die klappenden Maschinenrahmenteile des Pick-up-Vorsatzgerätes um mehr als 90° aus einer Arbeitsstellung heraus in eine Transportstellung überführt wurden, verbleiben die beweglichen oder pendelnden Komponenten oder Baugruppen ungesichert in ihrer dann entsprechenden Endlagenstellung, so dass sich diese beim Transport bzw. bei der Straßenfahrt oder bei der Überfahrt von Feldern und/oder Feldwegen weiterhin unkontrolliert und Undefiniert bewegen können. Diese unkontrollierten Bewegungen der Einzugsschneckenteile relativ zu den entsprechenden Maschinenteilen ist nicht nur unangenehm für den Fahrer, sondern kann auch Beschädigungen an den entsprechenden Aufhängungen und an weiteren Maschinenkomponenten verursachen.
Erfindungsgemäß ist daher vorgesehen, die pendelnde Einzugsschnecke, zumindest die Einzugschneckenteile, welche an den klappbaren Maschinenrahmenteilen sitzen bzw. aufgehängt sind, vor dem Klappen des entsprechenden Maschinenrahmenteils von der Arbeitsstellung in die Transportstellung in einer Endlage festzulegen, insbesondere zu sperren oder zu verriegeln, und so zu sichern. Dies erfolgt bei Bedarf, also insbesondere vor dem Überführen der klappbaren Maschinenrahmenteile in die Transportstellung. Vorzugsweise werden die entsprechenden Einzugsschneckenteile dabei in der unteren Endlage festgelegt, insbesondere gesperrt oder verriegelt. Nachdem das erfindungsgemäße Pick-up-Vorsatzgerät von seiner Transportstellung in die Arbeitsstellung gebracht wurde, wird die Festlegung die Einzugsschneckenteile wieder aufgehoben. Daher wird von einer reversiblen Festlegung gesprochen. Die Einzugsschneckenteile werden also insbesondere wieder entsperrt oder entriegelt. So kann die Einzugsschnecke in Arbeitsstellung bzw. im Erntemodus wieder frei pendeln und sich optimal dem Erntegutfluss anpassen.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Festlegung und die Aufhebung der Festlegung in Arbeitsstellung des klappbaren Pick-Up-Vorsatzgerätes, also vor der Überführung aus der Arbeitsstellung in die Transportstellung oder nach der Überführung aus der Transportstellung in die Arbeitsstellung, ausführbar ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Vorrichtung zur reversiblen Festlegung des Einzugsschneckenteils hydraulisch betätigbare Mittel, vorzugsweise einen ausfahrbaren Hydraulikzylinder, elektrisch betätigbare Mittel, vorzugsweise einen ausfahrbaren Aktuator oder einen anziehenden Magneten, und/oder mechanisch betätigbare Mittel, vorzugsweise eine Hebelage oder einen Federstößel, aufweist.
Es kann von Vorteil sein, wenn das Einzugsschneckenteil an einer oder an mehr als einer Stelle gegenüber dem bzw. an dem Maschinenrahmenteil reversibel festlegbar ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn das Einzugsschneckenteil gegenüber einem oder an einem benachbarten Einzugsschneckenteil und damit gegenüber dem oder an dem Maschinenrahmenteil reversibel festlegbar ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Einzugsschneckenteile jeweils zwischen zwei Einzugsschneckenarmen bzw. Einzugsschneckenhaltern angeordnet sind, wobei die Einzugsschneckenarme bzw. die Einzugsschneckenhalter jeweils ein Langloch aufweisen, das den Pendelhub der Einzugsschnecke vorgibt, wobei zwei benachbarte Einzugsschneckenarme bzw. Einzugsschneckenhalter das Langloch auf gleicher Höhe haben und eine Klappstelle bilden, wenn diese benachbarten Einzugsschneckenarme bzw. Einzugsschneckenhalter auseinander- und zusammenklappbar sind, wobei die Vorrichtung zur Festlegung des Einzugsschneckenteils gegenüber dem bzw. an dem klappenden Maschinenrahmenteil einen Federstößel aufweist, der derart am klappenden Maschinenrahmenteil angeordnet ist, dass beim Überführen des Pick-up-Vorsatzgerätes von der Arbeitsstellung in die Transportstellung die Federkraft den Stößel in das im klappenden Einzugsschneckenarm bzw. Einzugsschneckenhalter vorgesehene Langloch, welches dann als eine Sperrbohrung angesehen werden kann, drückt, wodurch das diesem Einzugsschneckenarm bzw. Einzugsschneckenhalter zugeordnete Einzugsschneckenteil unmittelbar nach dem Verlassen der Arbeitsposition festgelegt ist und dass beim Überführen des Pick-up- Vorsatzgerätes von der Transportstellung in die Arbeitsstellung ein am benachbarten, nicht klappbaren Maschinenrahmenteil angeordnetes Druckstück kurz vor Erreichen der Arbeitsstellung, den Federstößel aus dem Langloch bzw. der Sperrbohrung herausdrückt, so dass die Einzugsschnecke in Arbeitsstellung wieder frei pendeln kann.
Es kann von Vorteil sein, wenn der Mechanismus und/oder die Steuerung zur Festlegung des Einzugsschneckenteils gegenüber dem oder am Maschinenrahmenteil in Wirkverbindung mit dem Klappmechanismus und/oder der Steuerung des Klappmechanismus steht.
Es kann von Vorteil sein, wenn das Einzugsschneckenteils in Arbeitsposition gegenüber dem oder am Maschinenrahmenteil reversibel, vorzugsweise in einer oberen Endlage, festlegbar ist, um ein Pendeln der Einzugsschnecke während erforderlicher Wartungs- und/oder Reparaturarbeiten zu vermeiden und einen besseren Zugang für solche Arbeiten zu ermöglichen.
Es kann von Vorteil sein, wenn das Festlegen des Einzugsschneckenteils gegenüber dem oder am Maschinenrahmenteil in Arbeitsposition zur Vermeidung des Pendels der Einzugsschnecke bzw. zum Herstellen eines besseren Zugangs für Wartungs- und/oder Reparaturarbeiten aus einem gesicherten Servicemenü heraus aktivierbar ist.
Die Erfindung betrifft auch eine verbessertes Verfahren im Zusammenhang mit dem Auseinander- und Zusammenklappen eines Pick-up-Vorsatzgerätes für eine Erntemaschine, vorzugsweise für einen Feldhäcksler, besonders bevorzugt für einen selbstfahrenden Feldhäcksler, welches einen Aufnahmerotor mit Aufnahmewerkzeugen zur Aufnahme von Erntegut vom Boden und eine Einzugsschnecke zur gleichmäßigen Abgabe des aufgenommenen Erntegutes an die Erntemaschine umfasst, wobei das Pick-Up-Vorsatzgerät einen Maschinenrahmen aufweist, der über einen Klappmechanismus in eine Arbeitsstellung auseinander- und in eine Transportstellung zusammengeklappt wird, wobei der Maschinenrahmen ein klappendes Maschinenrahmenteil aufweist. Erfindungsgemäß wird die Einzugsschnecke derart pendelnd am Maschinenrahmen aufgehängt, dass diese an verschiedene Schichtdicken des Ernteguts durch Abheben und Absenken angepasst werden kann, und/oder dass zumindest derjenige Teil der Einzugsschnecke, der am klappenden Maschinenrahmenteil aufgehängt ist, bei Bedarf mittels einer Vorrichtung gegenüber diesem oder an diesem Maschinenrahmenteil reversibel festgelegt, insbesondere reversibel gesperrt oder reversibel verriegelt, wird.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Festlegung und die Aufhebung der Festlegung in Arbeitsstellung des klappbaren Pick-up-Vorsatzgerätes, also vor der Überführung aus der Arbeitsstellung in die Transportstellung oder nach der Überführung aus der Transportstellung in die Arbeitsstellung, ausgeführt wird.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Festlegung hydraulisch, elektrisch und/oder mechanisch erfolgt.
Es kann von Vorteil sein, wenn das Einzugsschneckenteil an einer oder an mehr als einer Stelle gegenüber dem oder am Maschinenrahmenteil reversibel festgelegt wird.
Es kann von Vorteil sein, wenn das Einzugsschneckenteil gegenüber einem benachbarten Einzugsschneckenteil und damit gegenüber dem oder an dem Maschinenrahmenteil reversibel festgelegt wird.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Einzugsschneckenteile jeweils zwischen zwei Einzugsschneckenarmen bzw. Einzugsschneckenhaltern angeordnet sind, wobei die Einzugsschneckenarme bzw. die Einzugsschneckenhalter jeweils ein Langloch aufweisen, das den Pendelhub der Einzugsschnecke vorgibt, wobei zwei benachbarte Einzugsschneckenarme bzw. Einzugsschneckenhalter das Langloch auf gleicher Höhe haben und eine Klappstelle bilden, wenn diese benachbarte Einzugsschneckenarme bzw. Einzugsschneckenhalter auseinander- und zusammenklappbar sind, wobei die Vorrichtung zur Festlegung des Einzugsschneckenteils gegenüber dem bzw. am klappenden Maschinenrahmenteil einen Federstößel aufweist, der derart am klappenden Maschinenrahmenteil angeordnet ist, dass beim Überführen des Pick-up-Vorsatzgerätes von der Arbeitsstellung in die Transportstellung die Federkraft den Stößel in das im klappenden Einzugsschneckenarm bzw. Einzugsschneckenhalter vorgesehene Langloch, welches quasi eine Sperrbohrung darstellt, drückt, wodurch die diesem Einzugsschneckenarm bzw. Einzugsschneckenhalter zugeordnete Einzugsschnecke unmittelbar nach dem Verlassen der Arbeitsposition festgelegt wird und dass beim Überführen des Pick-up-Vorsatzgerätes von der Transportstellung in die Arbeitsstellung ein am benachbarten, nicht klappbaren Maschinenrahmenteil angeordnetes Druckstück kurz vor Erreichen der Arbeitsstellung, den Federstößel aus der Sperrbohrung herausdrückt, so dass die Einzugsschnecke in Arbeitsstellung wieder frei pendeln kann.
Es kann von Vorteil sein, wenn der Mechanismus und/oder die Steuerung zur Festlegung des Einzugsschneckenteils gegenüber dem oder am Maschinenrahmenteil in Wirkverbindung mit dem Klappmechanismus und/oder der Steuerung des Klappmechanismus steht.
Es kann von Vorteil sein, wenn der Einzugsschneckenteil spätestens unmittelbar vor dem sich in Bewegung setzen des klappenden Maschinenrahmenteils und frühestens nach dem Stillstand des Einzugsschneckenteils reversibel festgelegt, insbesondere gesperrt oder verriegelt, wird.
Es kann von Vorteil sein, wenn das Einzugsschneckenteil kurz vor oder zeitgleich mit dem Entriegeln der Maschinenrahmenteile festgelegt, insbesondere gesperrt oder verriegelt, wird.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Festlegung des Einzugsschneckenteils spätestens unmittelbar vor dem Start bzw. dem Anfahren des Pick-up-Vorsatzgerätes und frühestens direkt nachdem das klappende Maschinenrahmenteil seine Endlage in Arbeitsstellung erreicht hat, aufgehoben wird, insbesondere das Einzugsschneckenteil entsperrt oder entriegelt wird. Es kann von Vorteil sein, wenn die Festlegung des Einzugsschneckenteils kurz nach oder zeitgleich mit dem Verriegeln der Maschinenrahmenteile in Arbeitsposition aufgehoben wird, insbesondere das Einzugsschneckenteil entsperrt oder entriegelt wird.
Es kann von Vorteil sein, wenn zusammen mit den Einzugsschneckenteilen auch weitere an den jeweiligen Maschinenrahmenteilen beweglich bzw. pendelnd aufgehängte Maschinenkomponenten, insbesondere eine Niederhaltereinheit, festgelegt, insbesondere gesperrt oder verriegelt, werden oder die Festlegungen aufgehoben, insbesondere entsperrt oder entriegelt, werden.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Festlegung, insbesondere das Sperren oder Verriegeln, oder die Aufhebung der Festlegung, insbesondere das Entsperren oder Entriegeln, der beweglichen oder pendelnd an einem Maschinenrahmenteil aufgehängten Maschinenkomponenten in Wirkverbindung stehen.
Nach alledem sind folgende Vorteile eines erfindungsgemäßen klappbaren Pick-Up-Vor- satzgerätes für eine Erntemaschine, insbesondere für einen Feldhäcksler, gegenüber dem Stand der Technik gegeben:
Erhöhung der Erntekapazität durch eine Vergrößerung der Arbeitsbreite
Erhöhung der Produktivität bzw. Reduzierung der Rüstzeiten eines breiten Pick- up-Vorsatzgerätes, indem dieses klappbar gestaltet ist
Verbesserung des Erntegutflusses und dadurch der Futterqualität sowie der Produktivität und Kraftstoffeffizienz, indem die Einzugsschnecke bei einem klappbaren Pick-up-Vorsatzgerät pendelnd aufgehängt ist
Verbesserung der Wartungsfreundlichkeit und der Zugänglichkeit bei einem an der Erntemaschine, insbesondere am Feldhäcksler angebauten und klappbaren Pick- up-Vorsatzgerät, indem der Pendelweg der Einzugsschnecke so groß gestaltet werden kann, dass die Einzugsschnecke in ihrer oberen Endlage ausreichend Abstand zum Boden des Maschinenrahmens des Pick-up-Vorsatzgerätes aufweist, wodurch dem Fahrer das Reinigen und oder Ausräumen des Pick-up- Vorsatzgerätes nach einem Notstopp oder sonstigen Unregelmäßigkeiten im Erntegutfluss deutlich erleichtert wird
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Alle vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren allein gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder aber in Alleinstellung verwendbar.
Die Erfindung wird nun anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen sowie unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines klappbaren Pick-up-Vorsatzgerä- tes von vorne in Arbeitsstellung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 dargestellten klappbaren Pick-up-Vorsatzgerätes von vorne während der Anfangsphase des Klappprozesses von der Arbeitsstellung in die Transportstellung,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 dargestellten klappbaren Pick-up-Vorsatzgerätes von vorne in Transportstellung am Ende des Klappprozesses,
Fig. 4 eine Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten klappbaren Pick-up- Vorsatzgerätes in Arbeitsstellung mit einer Einzugsschnecke in unterer Endlage,
Fig. 5 eine Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten klappbaren Pick-up- Vorsatzgerätes in Arbeitsstellung mit einer Einzugsschnecke in leicht ab- bzw. angehobenen Zustand, Fig. 6 eine Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten klappbaren Pick-up- Vorsatzgerätes in Arbeitsstellung mit einer Einzugsschnecke in oberer Endlage,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht auf eine Vorrichtung in Form eines Hydraulikzylinders zur reversiblen Festlegung eines Einzugsschneckenteils an einem Maschinenrahmenteil;
Fig. 8 eine Detailansicht der in Fig. 7 dargestellten Vorrichtung,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht auf eine Vorrichtung in Form eines Federstößels zur reversiblen Festlegung eines Einzugsschneckenteils an einem Maschinenrahmenteil in einer Arbeitsstellung des Pick-up- Vorsatzgerätes,
Fig. 10 eine Detailansicht der in Fig. 9 dargestellten Vorrichtung,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 9 kurz nach Verlassen der Arbeitsstellung des Pick-up-Vorsatzgerätes und
Fig. 12 eine Detailansicht der in Fig. 11 dargestellten Vorrichtung.
Werden in den Fig. 1 bis 12 gleiche Bezugsziffern verwendet, so bezeichnen diese auch gleiche Teile oder Bereiche.
Fig. 1 bis 3 zeigen jeweils eine perspektivische Ansicht eines klappbaren Pick-up-Vorsatz- gerätes 10 von vorne, also entgegen der Fahrtrichtung FR, in Arbeitsstellung (Fig. 1), während der Anfangsphase des Klappprozesses von der Arbeitsstellung in die Transportstellung (Fig. 2) und in Transportstellung am Ende des Klappprozesses (Fig. 3).
Das klappbare Pick-up-Vorsatzgerät 10 für einen hier nicht dargestellten selbst-fahrenden Feldhäcksler umfasst einen Maschinenrahmen 18 mit zwei Maschinenrahmenteile 18a, 18b, nämlich ein linkes und ein rechtes Maschinenrahmenteil 18a, 18b, die jeweils eine Maschinenhälfte tragen und die über einen Klappmechanismus auseinander- und zusammenklappbar sind. Die rechte Maschinenhälfte 40a und die linke Maschinenhälfte 40b sind in Fig. 1 durch gestrichelte Einrahmungen gekennzeichnet.
Jedes Maschinenrahmenteil 18a, 18b umfasst einen Aufnahmerotor 12 mit Aufnahmewerkzeugen 14, die vorliegend als Rechzinken ausgebildet sind, zur Aufnahme von Erntegut vom Boden, wobei jeder Aufnahmerotor 12 mit drei auf dem Boden bzw. Untergrund aufliegenden Führungselementen 30, die vorliegend als Gleitteller ausgebildet sind, verbunden ist. Die Führungselemente 30 übernehmen die Führung des Aufnahmerotors 12 und führen diesen zum Boden. Der Boden bildet üblicherweise die Grasnarbe. Weiterhin weist jede Maschinenhälfte bzw. jeder Maschinenrahmenteil 18a, 18b eine das aufgenommene Erntegut als Erntegutmatte übergebende Einzugsschnecke 16, die auch als Querförderschnecke bezeichnet werden kann, aus zwei Einzugsschneckenteilen 16a, 16b auf. Weiterhin umfasst jede Maschinenhälfte bzw. jedes Maschinenrahmenteil eine Niederhaltereinheit 32, vorzugsweise in Form eines vorderen als Rolle ausgebildeten Niederhalterelements 32a und eines hinteren als Rolle ausgebildeten Niederhalterelements 32b, welche die Richtung des Erntegutflusses vorgeben, wenn das Erntegut aufgrund der sich drehenden Aufnahmewerkzeuge 14 mit großer Beschleunigung nach oben befördert wird. Aufnahmerotor 12 und Niederhalteeinheit 32 sind vorzugsweise pendelnd am Maschinenrahmen aufgehängt.
Das Pick- Up- Vorsatzgerät 10 umfasst weiterhin einen Verschieberahmen 42, der zur Mitwirkung beim Klappmechanismus auf der in Fahrtrichtung FR nach hinten weisenden Seite des Maschinenrahmens 18 angeordnet und mit diesem verbunden ist. Bei dem vorliegend zweiteilig klappbaren Pick-up-Vorsatzgerät 10 befindet sich die Klappachse 34 in Arbeitsstellung, also bei ausgeklappten Maschinenhälften 40a, 40b bzw. Maschinenrah- menteilen18a, 18b in Fahrtrichtung FR in der Maschinenmitte bzw. in der Mitte des Maschinenrahmens 18. Wie in den Fig. 1 bis 3 in verschiedenen Phasen dargestellt, wird für den Wechsel zwischen Arbeitsstellung und Transportstellung die in Fahrtrichtung FR rechte Maschinenhälfte 40a bzw. das rechte Maschinenrahmenteil 18a auf die linke Maschinenhälfte 40b bzw. auf das linke Maschinenrahmenteil 18b geklappt. Für eine gleichmäßige Lasteinleitung in das Vorpressgehäuse des Feldhäckslers, muss das geklappte Pick-Up-Vorsatzgerät 10 auch in Transportstellung symmetrisch vor der dem Vorpressgehäuse des Feldhäckslers angeordnet sein. Damit das Pick- Up- Vorsatzgerät 10 in Transportstellung und in Arbeitsstellung symmetrisch vor dem Vorpressgehäuse des Feldhäckslers angeordnet ist, wird der Maschinenrahmen 18 während des Klappprozesses in dem Verschieberahmen 42 entsprechend verschoben. Der Verschieberahmen 42 nimmt dazu an seinem in Fahrtrichtung FR vorderen Ende die beiden Maschinenhälften 40a, 40b bzw. die Maschinenrahmenteile 18a, 18b auf. Die beiden Maschinenhälften 40a, 40b bzw. Maschinenrahmenteile18a, 18b sind über die Drehachse bzw. Klappachse 34 drehbar miteinander gekoppelt. Ein Klappzylinder 36, der zwischen den beiden Maschinenhälften bzw. Maschinenrahmenteile18a, 18b angeordnet ist, verschwenkt die klappende Maschinenhälfte 40a bzw. das klappenden Maschinenrahmenteil 18a um 180° zu der schiebenden Maschinenhälfte 40b bzw. dem schiebenden Maschinenrahmenteil 18b. Die schiebende Maschinenhälfte 40b bzw. das schiebende Maschinenrahmenteil 18b ist verschiebbar im Verschieberahmen 42 geführt.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Einzugsschnecke 16 derart pendelnd am Maschinenrahmen 18 aufgehängt ist, dass diese 16 an verschiedene Schichtdicken des Ernteguts durch Abheben und Absenken anpassbar ist.
In den Fig. 4 bis 6 sind verschiedene Lagen der Einzugsschnecke 16 während des Pendelns dargestellt. In Fig. 4 befindet sich die Einzugsschnecke 16 in einer unteren Endlage. Die Einzugsschnecke 16 ist abgesenkt. Das ist eine Lage in Arbeitsstellung des Pick-up- Vorsatzgerätes 10. In Fig. 5 befindet sich die Einzugsschnecke 16 in einem leicht ab- bzw. angehobenen Zustand. Die Einzugsschnecke 16 ist um einen Drehpunkt 38 nach oben ausgewichen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn sich die Schichtdicke der Erntegutmatte vergrößert. Es handelt sich weiterhin um eine Lage der Einzugsschnecke 16 in Arbeitsstellung des Pick-up-Vorsatzgerätes 10. In Fig. 6 befindet sich die Einzugsschnecke 16 in einer oberen Endlage. Die Einzugsschnecke 16 ist um den Drehpunkt 38 nach oben bis zu einer oberen Endlage ausgewichen. In dieser oberen Endlage der Einzugsschnecke 16 ist das Pick-up-Vorsatzgerät 10 nach innen bzw. zu den Einzugsorganen der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, besonders gut für Reinigungs- und Wartungsarbeiten zugänglich.
Die Fig. 4 bis 6 veranschaulichen aber auch sehr gut, einen möglichen Nachteil einer pendelnden Aufhängung der Einzugsschnecke 16 am klappbaren Maschinenrahmen 18 des klappbaren Pick-up-Vorsatzgerätes 10. Die beweglich oder pendelnd relativ zu den klappenden Maschinenrahmenteilen 18a aufgehängten Einzugsschneckenteile 16a fallen nämlich beim Überführen der Maschinenrahmenteile 18a von einer Arbeits- in eine Transportstellung, oder umgekehrt, ungewollt von der einen Endlage in die andere Endlage.
Zur Vermeidung eines solchen ungewollten Hin- und Herbewegens bzw. Fallens ist erfindungsgemäß zumindest eine Vorrichtung 20 vorgesehen, durch die bei Bedarf zumindest derjenige Teil der Einzugsschnecke 16a, der am klappenden Maschinenrahmenteil 18a aufgehängt ist, gegenüber diesem oder an diesem Maschinenrahmenteil 18a reversibel festlegbar ist. Zusätzlich kann auch derjenige Teil der Einzugsschnecke 16b, der am nicht klappenden Maschinenrahmenteil 18b aufgehängt ist, gegenüber diesem oder an diesem Maschinenrahmenteil 18b reversibel festlegbar ist. Die Festlegung des nicht klappenden Einzugsschneckenteils 16b gegenüber dem oder an dem nicht klappenden Maschinenrahmenteil 18b hat wie auch die Festlegung des klappenden Einzugsschneckenteils 16b gegenüber dem oder an dem klappenden Maschinenrahmenteil 18b den Vorteil, dass die Einzugsschnecke 16 in einer oberen Endlage in Arbeitsstellung des Pick-up-Vorsatzgerä- tes 10 gesichert werden kann, insbesondere in einer Lage, in der das Pick-up-Vorsatzge- rät 10 nach innen bzw. zu den Einzugsorganen der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, besonders gut für Reinigungs- und Wartungsarbeiten zugänglich ist.
Fig. 7 und 8 zeigen eine Vorrichtung 20 zur reversiblen Festlegung eines Einzugsschneckenteils 16a an einem Maschinenrahmenteil 18a in Form eines Hydraulikzylinders. Die Einzugsschnecke 16 ist an einem beweglichen Einzugsschneckenarm 24a bzw. zwischen zwei beweglichen Einzugsschneckenarmen 24a, 24b bzw. Einzugsschneckenhaltern 24c, 24d angeordnet. Der Hydraulikzylinder ist zwischen einem Einzugsschneckenarm 24a und einem äußeren Seitenteil 44 des Maschinenrahmens 18 angeordnet. Das Ausfahren des Hydraulikzylinders verhindert, dass sich der Einzugsschneckenarm 24a gegenüber dem Maschinenrahmenteil 18a bzw. dessen äußerem Seitenteil 44 bewegen kann.
Fig. 9 bis 12 zeigen eine Vorrichtung in Form eines Federstößels zur reversiblen Festlegung eines Einzugsschneckenteils 14a an einem Maschinenrahmenteil 18a.
Wie bereits ausgeführt können die Einzugsschneckenteile 16a, 16b jeweils zwischen zwei Einzugsschneckenarmen 24a, 24b oder -haltern 24c, 24d angeordnet sein. Die Einzugsschneckenarme 24a, 24b oder -halter 24c, 24d weisen jeweils ein Langloch 26 auf, das den Pendelhub der Einzugsschnecke 16 vorgibt. Zwei benachbarte Einzugsschneckenarme 24a, 24b oder - halter 24c, 24d haben das Langloch 26 auf gleicher Höhe und bilden eine Klappstelle, wenn diese benachbarten Einzugsschneckenarme 24a, 24b oder - halter 24c, 24d auseinander- und zusammenklappbar sind, wobei die Vorrichtung 20 zur Festlegung des Einzugsschneckenteils 16a gegenüber dem bzw. am klappenden Maschinenrahmenteil 18a einen Federstößel 22 aufweist, der derart am klappenden Maschinenrahmenteil 18a angeordnet ist, dass beim Überführen des Pick-up-Vorsatzgerätes 10 von der Arbeitsstellung in die Transportstellung die Federkraft den Stößel in das im klappenden Einzugsschneckenhalter 24c vorgesehene Langloch 26, welches eine Sperrbohrung darstellt, drückt, wodurch das diesem Einzugsschneckenhalter 24c zugeordnete Einzugsschneckenteil 16a unmittelbar nach dem Verlassen der Arbeitsposition festgelegt ist und dass beim Überführen des Pick-up-Vorsatzgerätes 10 von der Transportstellung in die Arbeitsstellung ein am benachbarten, nicht klappbaren Maschinenrahmenteil 18b angeordnetes Druckstück 28 kurz vor Erreichen der Arbeitsstellung, den Federstößel 22 aus der Sperrbohrung herausdrückt, so dass die Einzugsschnecke 16a in Arbeitsstellung wieder frei pendeln kann. Bezugsziffernliste
10 Pick-up-Vorsatzgerät
12 Aufnahmerotor
14 Aufnahmewerkzeuge
16 Einzugsschnecke
16a Einzugsschneckenteil
16b Einzugsschneckenteil
18 Maschinenrahmen
18a Maschinenrahmenteil
18b Maschinenrahmenteil
20 Vorrichtung
22 Federstößel
24a Einzugsschneckenarm
24b Einzugsschneckenarm
24c Einzugsschneckenhalter
24d Einzugsschneckenhalter
26 Langloch
28 Druckstück
30 Führungselement
32 Niederhaltereinheit
32a vorderes Niederhalterelement
32b hinteres Niederhalterelement
34 Klappachse
36 Klappzylinder
38 DrehpunktAachse
40a rechte Maschinenhälfte
40b linke Maschinenhälfte
42 Verschieberahmen
44 Seitenteil
FR Fahrtrichtung

Claims

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Klappbares Pick- Up- Vorsatzgerät (10) für eine Erntemaschine, vorzugsweise für einen Feldhäcksler, besonders bevorzugt für einen selbstfahrenden Feldhäcksler, umfassend einen Aufnahmerotor (12) mit Aufnahmewerkzeugen (14) zur Aufnahme von Erntegut vom Boden und eine Einzugsschnecke (16) zur gleichmäßigen Abgabe des aufgenommenen Erntegutes an die Erntemaschine, wobei das Pick-Up-Vorsatzgerät (10) einen Maschinenrahmen (18) aufweist, der über einen Klappmechanismus in eine Arbeitsstellung auseinander- und in eine Transportstellung zusammenklappbar ist, wobei der Maschinenrahmen (18) ein klappendes Maschinenrahmenteil (18a) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzugsschnecke (16) derart pendelnd am Maschinenrahmen (18) aufgehängt ist, dass diese (16) an verschiedene Schichtdicken des Ernteguts durch Abheben und Absenken anpassbar ist, und/oder dass zumindest eine Vorrichtung (20) vorgesehen ist, durch die bei Bedarf zumindest derjenige Teil der Einzugsschnecke (16a), der am klappenden Maschinenrahmenteil (18a) aufgehängt ist, gegenüber diesem oder an diesem Maschinenrahmenteil (18a) reversibel festlegbar ist.
2. Klappbares Pick- Up- Vorsatzgerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung und die Aufhebung der Festlegung in Arbeitsstellung des klappbaren Pick-Up-Vorsatzgerätes (10), also vor der Überführung aus der Arbeitsstellung in die Transportstellung oder nach der Überführung aus der Transportstellung in die Arbeitsstellung, ausführbar ist.
3. Klappbares Pick- Up- Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (20) zur reversiblen Festlegung des Einzugsschneckenteils (16a) hydraulisch betätigbare Mittel, vorzugsweise einen ausfahrbaren Hydraulikzylinder, elektrisch betätigbare Mittel, vorzugsweise einen ausfahrbaren Aktuator oder einen anziehenden Magneten, und/oder mechanisch betätigbare Mittel, vorzugsweise eine Hebelage oder einen Federstößel (22), aufweist.
4. Klappbares Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einzugsschneckenteil (16a) an einer oder an mehr als einer Stelle gegenüber dem Maschinenrahmenteil (18a) reversibel festlegbar ist.
5. Klappbares Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einzugsschneckenteil (16a) gegenüber einem oder an einem benachbarten Einzugsschneckenteil (16b) und damit gegenüber dem oder an dem Maschinenrahmenteil (18a) reversibel festlegbar ist.
6. Klappbares Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzugsschneckenteile (16a, 16b) jeweils zwischen zwei Einzugsschneckenarmen (24a, 24b) bzw. -haltern (24c, 24d) angeordnet sind, wobei die Einzugsschneckenarme (24a, 24b) bzw. -halter (24c, 24d) jeweils ein Langloch (26) aufweisen, das den Pendelhub der Einzugsschnecke (16) vorgibt, wobei zwei benachbarte Einzugsschneckenarme (24a, 24b) bzw. -halter (24c, 24d) das Langloch (26) auf gleicher Höhe haben und eine Klappstelle bilden, wenn diese benachbarten Einzugsschneckenarme (24a, 24b) bzw. -halter (24c, 24d) auseinander- und zusammenklappbar sind, wobei die Vorrichtung (20) zur Festlegung des Einzugsschneckenteils (16a) gegenüber dem bzw. am klappenden Maschinenrahmenteil (18a) einen Federstößel (22) aufweist, der derart am klappenden Maschinenrahmenteil (18a) angeordnet ist, dass beim Überführen des Pick-up-Vorsatzgerätes (10) von der Arbeitsstellung in die Transportstellung die Federkraft den Stößel in das im klappenden Einzugsschneckenarm bzw. - halter (24c) vorgesehene Langloch (26), welches eine Sperrbohrung darstellt, drückt, wodurch das diesem Einzugsschneckenarm bzw. -halter (24c) zugeordnete Einzugsschneckenteil (16a) unmittelbar nach dem Verlassen der Arbeitsposition festgelegt ist und dass beim Überführen des Pick-up-Vorsatzgerätes (10) von der Transportstellung in die Arbeitsstellung ein am benachbarten, nicht klappbaren Maschinenrahmenteil (18b) angeordnetes Druckstück (28) kurz vor Erreichen der Arbeitsstellung, den Federstößel (22) aus der Sperrbohrung herausdrückt, so dass die Einzugsschnecke (16a) in Arbeitsstellung wieder frei pendeln kann.
7. Klappbares Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus und/oder die Steuerung zur Festlegung des Einzugsschneckenteils (16a) gegenüber dem oder am Maschinenrahmenteil (18a) in Wirkverbindung mit dem Klappmechanismus und/oder der Steuerung des Klappmechanismus steht.
8. Klappbares Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einzugsschneckenteils (16a) in Arbeitsposition gegenüber dem oder am Maschinenrahmenteil (18a) reversibel festlegbar ist, um ein Pendeln der Einzugsschnecke (16) während erforderlicher Wartungs- und/oder Reparaturarbeiten zu vermeiden.
9. Klappbares Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Festlegen des Einzugsschneckenteils (16a) gegenüber dem oder am Maschinenrahmenteil (18a) in Arbeitsposition zur Vermeidung des Pendels der Einzugsschnecke (16a) aus einem gesicherten Servicemenü heraus aktivierbar ist.
10. Verfahren zum Auseinander und Zusammenklappen eines Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine, vorzugsweise für einen Feldhäcksler, besonders bevorzugt für einen selbstfahrenden Feldhäcksler, das einen Aufnahmerotor mit Aufnahmewerkzeugen zur Aufnahme von Erntegut vom Boden und eine Einzugsschnecke zur gleichmäßigen Abgabe des aufgenommenen Erntegutes an die Erntemaschine umfasst, wobei das Pick- Up-Vorsatzgerät einen Maschinenrahmen aufweist, der über einen Klappmechanismus in eine Arbeitsstellung auseinander- und in eine Transportstellung zusammengeklappt wird, wobei der Maschinenrahmen einen klappenden Maschinenrahmenteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzugsschnecke derart pendelnd am Maschinenrahmen aufgehängt wird, dass diese an verschiedene Schichtdicken des Ernteguts durch Abheben und Absenken angepasst wird, und/oder dass zumindest derjenige Teil der Einzugsschnecke, der am klappenden Maschinenrahmenteil aufgehängt ist, bei Bedarf mittels einer Vorrichtung gegenüber diesem oder an diesem Maschinenrahmenteil reversibel festgelegt, insbesondere reversibel gesperrt oder reversibel verriegelt, wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung und die Aufhebung der Festlegung in Arbeitsstellung des klappbaren Pick-up-Vorsatzgerätes, also vor der Überführung aus der Arbeitsstellung in die Transportstellung oder nach der Überführung aus der Transportstellung in die Arbeitsstellung, ausgeführt wird.
12. Verfahren nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung hydraulisch, elektrisch und/oder mechanisch erfolgt.
13. Verfahren nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einzugsschneckenteil an einer oder an mehr als einer Stelle gegenüber dem oder am Maschinenrahmenteil reversibel festgelegt wird.
14. Verfahren nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einzugsschneckenteil gegenüber einem benachbarten Einzugsschneckenteil und damit gegenüber dem Maschinenrahmenteil reversibel festgelegt wird.
15. Verfahren nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzugsschneckenteile jeweils zwischen zwei Einzugsschneckenarmen und/oder Einzugsschneckenhaltern angeordnet sind, wobei die Einzugsschneckenarme und/oder die Einzugsschneckenhalter jeweils ein Langloch aufweisen, das den Pendelhub der Einzugsschnecke vorgibt, wobei zwei benachbarte Einzugsschneckenarme und/oder Einzugsschneckenhalter das Langloch auf gleicher Höhe haben und eine Klappstelle bilden, wenn diese benachbarte Einzugsschneckenarme und/oder Einzugsschneckenhalter auseinander- und zusammenklappbar sind, wobei die Vorrichtung zur Festlegung des Einzugsschneckenteils gegenüber dem bzw. am klappenden Maschinenrahmenteil einen Federstößel aufweist, der derart am klappenden Maschinenrahmenteil angeordnet ist, dass beim Überführen des Pick-up-Vorsatzgerätes von der Arbeitsstellung in die Transportstellung die Federkraft den Stößel in das im klappenden Einzugsschneckenarm und/oder Einzugsschneckenhalter vorgesehene Langloch, welches eine Sperrbohrung darstellt, drückt, wodurch die diesem Einzugsschneckenarm und/oder Einzugsschneckenhalter zugeordnete Einzugsschnecke unmittelbar nach dem Verlassen der Arbeitsposition festgelegt wird und dass beim Überführen des Pick-up-Vorsatzgerätes von der Transportstellung in die Arbeitsstellung ein am benachbarten, nicht klappbaren Maschinenrahmenteil angeordnetes Druckstück kurz vor Erreichen der Arbeitsstellung, den Federstößel aus der Sperrbohrung herausdrückt, so dass die Einzugsschnecke in Arbeitsstellung wieder frei pendeln kann.
16. Verfahren nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus und/oder die Steuerung zur Festlegung des Einzugsschneckenteils gegenüber dem oder am Maschinenrahmenteil in Wirkverbindung mit dem Klappmechanismus und/oder der Steuerung des Klappmechanismus steht.
17. Verfahren nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einzugsschneckenteil spätestens unmittelbar vor dem sich in Bewegung setzen des klappenden Maschinenrahmenteils und frühestens nach dem Stillstand des Einzugsschneckenteils reversibel festgelegt, insbesondere gesperrt oder verriegelt, wird.
18. Verfahren nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einzugsschneckenteil kurz vor oder zeitgleich mit dem Entriegeln der Maschinenrahmenteile festgelegt, insbesondere gesperrt oder verriegelt, wird.
19. Verfahren nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung des Einzugsschneckenteils spätestens unmittelbar vor dem Start bzw. dem Anfahren des Pick-up-Vorsatzgerätes und frühestens direkt nachdem das klappende Maschinenrahmenteil seine Endlage in Arbeitsstellung erreicht hat, aufgehoben wird, insbesondere das Einzugsschneckenteil entsperrt oder entriegelt wird.
20. Verfahren nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung des Einzugsschneckenteils kurz nach oder zeitgleich mit dem Verriegeln der Maschinenrahmenteile in Arbeitsposition aufgehoben wird, insbesondere das Einzugsschneckenteil entsperrt oder entriegelt wird.
21. Verfahren nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusammen mit den Einzugsschneckenteilen auch weitere an den jeweiligen Maschinenrahmenteilen beweglich bzw. pendelnd aufgehängte Maschinenkomponenten, insbesondere eine Niederhaltereinheit, festgelegt, insbesondere gesperrt oder verriegelt, werden oder die Festlegungen aufgehoben, insbesondere entsperrt oder entriegelt, werden.
22. Verfahren nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung, insbesondere das Sperren oder Verriegeln, oder die Aufhebung der Festlegung, insbesondere das Entsperren oder Entriegeln, der beweglichen oder pendelnd an einem Maschinenrahmenteil aufgehängten Maschinenkomponente in Wirkverbindung stehen.
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