EP4701902A1 - Kindersitz mit schaumelement - Google Patents

Kindersitz mit schaumelement

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EP4701902A1
EP4701902A1 EP24718801.4A EP24718801A EP4701902A1 EP 4701902 A1 EP4701902 A1 EP 4701902A1 EP 24718801 A EP24718801 A EP 24718801A EP 4701902 A1 EP4701902 A1 EP 4701902A1
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EP
European Patent Office
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foam element
seat body
adhesive
adhesive surface
support surface
Prior art date
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Pending
Application number
EP24718801.4A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Lukas STUTTERECKER
Lei Xia
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Cybex GmbH
Original Assignee
Cybex GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Abstract

Kindersitz (1) zur Anbringung auf einem Kraftfahrzeugsitz, umfassend mindestens einen Sitzkörper und mindestens ein Schaumelement, vorzugsweise Partikelschaumelement, das am Sitzkörper mittels Klebstoff angebracht ist, wobei das Schaumelement (10) mit einem Schaumelement-Überlagerungsabschnitt (11) einen Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt überdeckt, wobei das Schaumelement (10) eine Außenseite aufweist, die dem Schaumelement-Überlagerungsabschnitt (11) gegenüber liegt, wobei der Schaumelement-Überlagerungsabschnitt (11) mindestens eine Schaumelement-Klebefläche und mindestens eine Schaumelement-Stützfläche aufweist, und der Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt mindestens eine Sitzkörper-Klebefläche und mindestens eine Sitzkörper- Stützfläche aufweist, wobei die Schaumelement-Klebefläche und die Sitzkörper- Klebefläche durch den Klebstoff aneinander befestigt sind, während die Schaumelement-Stützfläche und die Sitzkörper-Stützfläche voneinander beabstandet sind.

Description

Kindersitz mit Schaumelement
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Kindersitz zur Anbringung auf einem Kraftfahrzeugsitz.
Kindersitze können z. B. im Spritzguss-Verfahren hergestellte Elemente aufweisen, wie beispielsweise einen Sitzkörper. Häufig werden aus Komfort- und/oder Sicherheitsgründen auf diesen Spritzgusselementen Schaumelemente zur Dämpfung angebracht (beispielsweise um Aufprallenergie aufzunehmen). Derartige Schaumelemente müssen befestigt werden, so dass sie an einem definierten Ort sind, um ihre Wirkung zu entfalten. Hierfür kommen unter anderem formschlüssige Verbindungen und Aufkleben in Betracht. Kleben kann beispielsweise durch die Verwendung von Flüssigkleber und/oder von Klebeband realisiert sein. Wenn Schaumelemente an anderen Elementen, insbesondere an Spritzguss-Elementen oder an anderen Schaumelementen, anliegen, kann es zu störenden Quietsch-Geräuschen kommen. Dies kann insbesondere bei Partikelschaumstoffen, und unter diesen vor allem bei EPS (Expandiertes Polystyrol) vorkommen. Aus diesem Grund wird im Stand der Technik üblicherweise vollflächig verklebt, wie beispielsweise in CN 204 605 583 U.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen kostengünstigen und sicheren Kindersitz mit einem Schaumelement bereitzustellen, der insbesondere auch angenehm bei der Anwendung ist.
Diese Aufgabe wird insbesondere durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Insbesondere wird die Aufgabe gelöst durch einen Kindersitz zur Anbringung auf einem Kraftfahrzeugsitz, umfassend mindestens einen Sitzkörper und mindestens ein Schaumelement, vorzugsweise Partikelschaumelement, das am Sitzkörper mittels Klebstoff angebracht ist, wobei das Schaumelement mit einem Schaumelement-Überlagerungsabschnitt einen Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt überdeckt, wobei das Schaumelement vorzugsweise eine Außenseite aufweist, die dem Schaumelement-Überlagerungsabschnitt gegenüberliegt, wobei der Schaumelement-Überlagerungsabschnitt mindestens eine Schaumelement- Klebefläche und mindestens eine Schaumelement-Stützfläche aufweist, und der Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt mindestens eine Sitzkörper-Klebefläche und mindestens eine Sitzkörper-Stützfläche aufweist, wobei die Schaumelement- Klebefläche und die Sitzkörper-Klebefläche durch den Klebstoff aneinander befestigt sind, während die Schaumelement-Stützfläche und die Sitzkörper- Stützfläche (in Abwesenheit äußerer Kräfte) voneinander beabstandet sind.
Ein Gedanke der Erfindung liegt darin, das Schaumelement und den Sitzkörper in ihrem jeweiligen Überlagerungsabschnitt so aufzuteilen, das jeweils mindestens eine Klebefläche vorhanden ist und jeweils mindestens eine Stützfläche vorhanden ist, die zu einer komplementären Stützfläche beabstandet ist. Die Schaumelement-Stützfläche und die Sitzkörper-Stützfläche sind also derart aufeinander und mit der Schaumelement Klebefläche und der Sitzkörper Klebefläche abgestimmt, dass sie in Abwesenheit äußerer Kräfte voneinander beabstandet sind. Dadurch kann eine sichere und in der Verwendung auch angenehme Befestigung erreicht werden. Insbesondere werden Quietschgeräusche reduziert oder verhindert, da diese weder im Bereich der Verklebungen entstehen (können), noch im Bereich, wo ein Abstand vorliegt. Dennoch kann mit vergleichsweise wenig Klebstoff eine sichere Befestigung erzielt werden.
Der Sitzkörper bildet vorzugsweise eine Grundstruktur (Tragestruktur/Trageskelett) eines Sitzabschnittes und/oder eines Rückenabschnittes des Kindersitzes, insbesondere eines Seitenflügels des Sitzabschnittes und/oder des Rückenabschnittes, aus, wobei der Rückenabschnitt eine (ggf. höhenverstellbare) Kopfstütze mit eigenen Seitenflügeln umfassen kann. Der Sitzkörper kann weiterhin einen Fangkörper umfassen.
Der Sitzkörper kann (zu zumindest 50 Gew.-%, vorzugsweise zumindest 80 Gew.- % oder zumindest 95 Gew.-%) aus Kunststoff, vorzugsweise Polymer und/oder einem Thermoplasten, insbesondere im Spritzguss-Verfahren, hergestellt sein. Der Kunststoff ist vorzugsweise zumindest im Wesentlichen unporös und/oder weist eine Dichte von mindestens 0,1 g/cm3 oder mindestens 0,5 g/cm3 oder 0,8 g/cm3 und/oder höchstens 5,0 g/cm3 oder höchstens 2,0 g/cm3 auf. Der Kunststoff kann (zu mindestens 50 Gew.-% oder mindestens 80 Gew.-% oder mindestens 95 Gew.-%) Polyethylen und/oder Polypropylen umfassen.
Der Sitzkörper kann einen Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt aufweisen, der durch das Schaumelement abgedeckt ist (so dass das Schaumelement den Sitzkörper in dessen Überlagerungsabschnitt überlagert). Der Schaumelement- Überlagerungsabschnitt ist insbesondere ausgebildet, um den Sitzkörper- Überlagerungsabschnitt abzudecken bzw. zu überdecken, wobei Schaumelement- Überlagerungsabschnitt und Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt zumindest abschnittsweise aneinander anliegen.
Die Außenseite des Schaumelements liegt dem Schaumelement- Überlagerungsabschnitt insbesondere zumindest abschnittsweise gegenüber. Ausführungsgemäß kann die gesamte Außenfläche des Schaumelements, die nicht als Schaumelement-Überlagerungsabschnitt ausgebildet ist, die Außenseite ausbilden. Die Außenseite kann im Wesentlichen durchgehend sein und/oder so ausgestaltet sein, dass das Schaumelement im Bereich der Außenseite zumindest im Wesentlichen nicht-konkav ist. Es ist möglich, dass die Außenseite perforiert ist und/oder eine Oberflächenstruktur aufweist.
Bei dem Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt handelt es sich vorzugsweise um einen Abschnitt des Sitzkörpers, der zum Abstützen (eines Teiles) eines Körpers eines im Kindersitz aufgenommenen Kindes vorgesehen ist. Insbesondere kann es sich dabei um die Innen- oder Außenseite eines Abschnittes handeln, der das Kind im Falle eines Seitenaufpralls stützt. Besonders bevorzugt handelt es sich bei dem Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt um einen Abschnitt einer (ggf. höhenverstellbaren) Kopfstütze, insbesondere um eine Innen- oder Außenseite derselben, vorzugsweise um eine Innenseite derselben. In einer konkreten besonders bevorzugten Ausführungsform ist der jeweilige Sitzkörper- Überlagerungsabschnitt an einer Innenseite eines (jeweiligen) Seitenflügels der Kopfstütze angeordnet (und/oder an der Außenseite dieses Flügels).
Das Schaumelement ist (mittelbar oder unmittelbar) mittels Klebstoff am Sitzkörper angebracht. Beim Klebstoff handelt es sich vorzugsweise um einen Flüssigklebstoff (der in der Anwendung trocknet, um die Klebeverbindung herzustellen). Es sind jedoch auch andere Klebstoffe denkbar, etwa halbfeste Klebstoffe und/oder (insbesondere beidseitig) auf einem Klebeband vorgesehene Klebstoffe. Vorzugsweise handelt es sich um einen physikalisch abbindenden Klebstoff. Eine Schichtdicke des Klebstoffs ist vorzugsweise unter 0,1 mm. Bei einer mittelbaren Verklebung weisen das Schaumelement und der Sitzkörper im Bereich der Verklebung vorzugsweise einen (mittleren, ggf. konstanten) Abstand von weniger als 5,0 mm, weiter vorzugsweise weniger als 2,0 mm auf.
Das Schaumelement ist vorzugsweise aus einem Partikelschaum und/oder Hartschaum, wie beispielsweise geschäumtes Polystyrol (EPS) und/oder geschäumtes Polypropylen (EPP), gebildet.
Vorzugsweise sind Schaumelement-Stützfläche und Sitzkörper-Stützfläche so konfiguriert, dass sie einander berühren, wenn eine äußere Kraft auf die Außenseite einen vorbestimmten Wert (von z. B. mindestens 1 Newton oder mindestens 5 Newton, ggf. mindestens 10 Newton oder mindestens 20 Newton) aufweist. Die vorbestimmte Kraft kann Bereich der sich potentiell berührenden Flächen über eine kreisförmige, einen Durchmesser von 2 cm aufweisende, Stirnfläche eines (starren) Zylinders aufgebracht werden.
Vorzugsweise soll das Schaumelement bei der Einwirkung der Kraft nicht brechen.
Vorzugsweise beträgt ein Abstand zwischen Schaumelement-Stützfläche und (korrespondierender) Sitzkörper-Stützfläche (im Mittel) weniger als 2 cm, weiter vorzugsweise weniger als 1 cm und/oder mindestens 1 mm, vorzugweise mindestens 3 mm.
Eine Außenseiten-Wandung kann derart mit dem Abstand zwischen Schaumelement-Stützfläche und Sitzkörper-Stützfläche (in Abwesenheit äußerer Kräfte) abgestimmt sein, dass bei Einwirkung der (einwirkenden äußeren Kraft) auf die Außenseite des Schaumelements eine (insbesondere elastische) Verformung des Schaumelements zumindest bis zum Kontakt zwischen Schaumelement-Stützfläche und Sitzkörper-Stützfläche möglich ist. Die beim Herstellen des Kontakts zwischen Schaumelement-Stützfläche und Sitzkörper- Stützfläche einwirkende äußere Kraft entspricht dabei dem vorbestimmten Kraftwert. Vorzugsweise sind die Schaumelement-Klebefläche und die Schaumelement- Stützfläche strukturell voneinander unterscheidbar (vorzugsweise durch mindestens eine Kante und/oder mindestens einen Rücksprung zwischen Schaumelement-Klebefläche und Schaumelement-Stützfläche voneinander abgegrenzt). Alternativ oder zusätzlich kann die Sitzkörper-Klebefläche und die Sitzkörper-Stützfläche strukturell voneinander unterscheidbar sein (vorzugsweise durch mindestens eine Kante und/oder mindestens einen Rücksprung zwischen Schaumelement-Klebefläche und Schaumelement-Stützfläche voneinander abgegrenzt sein).
Vorzugsweise ist die Sitzkörper-Klebefläche von einer erhöhten, weiter vorzugsweise wallartig ausgebildeten Umrandung und/oder einer eine (umlaufende oder zumindest über 90% der Umrandung laufende) Nut aufweisenden Umrandung umgeben (insbesondere zum Begrenzen des Klebstoffes und/oder zum Auffangen von Klebstoffresten).
Alternativ oder zusätzlich kann die Sitzkörper-Stützfläche gegenüber der Sitzkörper-Klebefläche nach hinten (oder vorne) versetzt sein.
Alternativ oder zusätzlich kann die Schaumelement-Klebefläche von einer erhöhten, vorzugsweise wallartig ausgebildeten, Umrandung und/oder einer eine Nut, insbesondere zur Aufnahme von überflüssigem Klebstoff, aufweisende Umrandung umgeben sein. In bevorzugten Ausführungsformen ist die Schaumelement-Stützfläche gegenüber der Schaumelement-Klebefläche nach vorne oder hinten (vorzugsweise nach hinten) versetzt. Alternativ oder zusätzlich ist die Sitzkörper-Stützfläche gegenüber der Sitzfläche-Klebefläche nach vorne oder hinten (vorzugsweise nach hinten) versetzt. Dabei bedeutet insbesondere „nach vorne" in Richtung des jeweils anderen Elements, insbesondere von der jeweiligen Klebefläche ausgehend in Richtung der jeweiligen Klebefläche des anderen Elements bzw. von der jeweiligen Stützfläche ausgehend in Richtung der jeweiligen Stützfläche des anderen Elements, während „nach hinten" die Richtung bezeichnet, die entgegengesetzt zu der Richtung nach vorne ist.
Vorzugsweise ist die Außenseite zumindest abschnittsweise von einer Außenseiten-Wandung ausgebildet. Die Außenseiten-Wandung kann (zumindest im Wesentlichen) durchgehend, insbesondere ohne Löcher (oder zumindest ohne Löcher mit einem Durchmesser von größer 5 mm) und/oder sonstige Unterbrechungen, ausgebildet sein.
Das Schaumelement kann einen Hohlraum umfassen, der vorzugsweise die Schaumelement-Klebefläche und die Schaumelement-Stützfläche zumindest abschnittsweise voneinander trennt und/oder der abschnittsweise von der Außenseiten-Wandung begrenzt ist. Vorzugsweise verbindet die Außenseite, insbesondere Außenseiten-Wandung, die Schaumelement-Klebefläche und die Schaumelement-Stützfläche.
Der Schaumelement-Überlagerungsabschnitt kann mindestens zwei, vorzugsweise mindestens vier, (voneinander beabstandete) Schaumelement-Klebeflächen und/oder mindestens zwei, vorzugsweise mindestens vier, (voneinander beabstandete) Schaumelement-Stützflächen aufweisen.
Im Schaumelement-Überlagerungsabschnitt können mindestens zwei, vorzugsweise mindestens vier, (voneinander beabstandete) Schaumelement- Klebeflächen und/oder mindestens zwei, vorzugsweise mindestens vier, (voneinander beabstandete) Schaumelement-Stützflächen, vorgesehen sein. Alternativ oder zusätzlich können im Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt mindestens zwei, vorzugsweise mindestens vier, (voneinander beabstandete) Sitzkörper-Klebeflächen und/oder mindestens zwei, vorzugsweise mindestens vier, (voneinander beabstandete) Sitzkörper-Stützflächen, vorgesehen sein.
Die Fläche der einen/mindestens einer Sitzkörper-Klebefläche (und/oder die Summe sämtlicher Sitzkörper-Klebeflächen) bildet vorzugsweise mindestens 3 %, weiter vorzugsweise mindestens 6 %, weiter vorzugsweise mindestens 10 %, ggf. mindestens 30 % und/oder höchstens 90 %, vorzugsweise höchstens 70 %, weiter vorzugsweise höchstens 60 %, ggf. höchstens 30 % einer Gesamtoberfläche des Sitzkörper-Überlagerungsabschnittes aus. Entsprechendes kann für die Schaumstoff-Klebefläche(n) gelten.
In den Ausführungsformen kann das Schaumelement aus einem Hartschaum und/oder Partikelschaumstoff, insbesondere EPP und/oder EPS, ausgebildet sein.
Im Schaumelement-Überlagerungsabschnitt ist vorzugsweise mindestens eine Rippe (vorzugsweise mindestens eine Schaumelement-Klebefläche und/oder mindestens eine Schaumelement-Stützfläche ausbildend) und/oder mindestens ein Kanal (vorzugsweise zwischen mindestens zwei Schaumelement-Klebeflächen und/oder Schaumelement-Stützflächen und/oder einer Schaumelement- Klebefläche, einerseits, und einer Schaumelement-Stützfläche, andererseits) ausgebildet.
Alternativ oder zusätzlich ist im Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt vorzugsweise mindestens eine Rippe (vorzugsweise mindestens eine Sitzkörper-Klebefläche und/oder mindestens eine Sitzkörper-Stützfläche ausbildend) und/oder mindestens ein Kanal (vorzugsweise zwischen mindestens zwei Sitzkörper- Klebeflächen und/oder zwischen mindestens zwei Sitzkörper-Stützflächen und/oder zwischen einer Sitzkörper-Klebefläche, einerseits, und einer Sitzkörper- Stützfläche, andererseits) ausgebildet.
Es kann vorgesehen sein, dass mindestens eine Rippe (oder mehrere Rippen) in mindestens einen (entsprechenden) Kanal des Schaumelementes eingreift (eingreifen).
Mindestens eine Schaumstoff-Klebefläche und/oder mindestens eine Schaumstoff- Stützfläche kann durch einen (ggf. denselben) Sockel ausgebildet werden und/oder mindestens eine Stützkörper-Klebefläche und/oder mindestens eine Stützkörper-Stützfläche kann durch einen (ggf. denselben) Sockel ausgebildet werden.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung eines Kindersitzes, wobei das Verfahren zumindest folgende Schritte umfasst: a. Bereitstellen des Sitzkörpers und des Schaumelements, b. Aufbringen von Klebstoff auf der Sitzkörper-Klebefläche und/oder der Schaumelement Klebefläche, c. Anbringen (insbesondere Anpressen) des Schaumelements am Sitzkörper, so dass die Schaumelement-Klebefläche und die Sitzkörper-Klebefläche aneinander zu liegen kommen.
In einer konkreten Ausführung ist die Sitzkörper-Klebefläche von einer erhöhten Umrandung umgeben, während zumindest eine von Schaumelement-Stützfläche und Sitzkörper-Stützfläche, vorzugsweise die Schaumelement-Stützfläche, (gegenüber der Schaumelement-Klebefläche bzw. gegenüber der Sitzkörper- Klebefläche) nach hinten versetzt ist.
Es kann vorgesehen sein, dass die Sitzkörper-Stützfläche (gegenüber der Sitzkörper-Klebefläche) nicht versetzt ist und die Schaumelement-Stützfläche (gegenüber der Schaumelement-Klebefläche) nach hinten versetzt ist.
Es kann vorgesehen sein, dass die Sitzkörper-Stützfläche (gegenüber der Sitzkörper-Klebefläche) nach hinten versetzt ist und die Schaumelement- Stützfläche (gegenüber der Schaumelement-Klebefläche nicht versetzt ist.
Es kann vorgesehen sein, dass die Sitzkörper-Stützfläche (gegenüber der Sitzkörper-Klebefläche) nach hinten versetzt ist und die Schaumelement- Stützfläche (gegenüber der Schaumelement-Klebefläche) nach hinten versetzt ist.
Es kann vorgesehen sein, dass die Sitzkörper-Stützfläche (gegenüber der Sitzkörper-Klebefläche) nach hinten versetzt ist und die Schaumelement- Stützfläche (gegenüber der Schaumelement-Klebefläche) weniger weit nach vorne versetzt ist (als die Sitzkörper-Stützfläche (gegenüber der Sitzkörper-Klebefläche) nach hinten versetzt ist).
Es kann vorgesehen sein, dass die Sitzkörper-Stützfläche (gegenüber der Sitzkörper-Klebefläche) nach vorne versetzt ist und die Schaumelement-Stützfläche (gegenüber der Schaumelement-Klebefläche) weiter nach hinten versetzt ist (als die Sitzkörper-Stützfläche (gegenüber der Sitzkörper-Klebefläche) nach vorne versetzt ist).
Wenn das Schaumelement einen Hohlraum aufweist, können Schaumelement- Klebefläche und/oder Schaumelement-Stützfläche jeweils an distalen Enden von sich durch den Hohlraum erstreckenden Sockeln angeordnet sein, wobei die jeweiligen proximalen Enden der Sockel an der Außenseiten-Wandung angeordnet sein können. Dann kann die Außenseiten-Wandung die Schaumelement- Klebefläche und die Schaumelement-Stützfläche (über die jeweiligen Sockel) miteinander verbinden.
Es kann vorgesehen sein, dass das Schaumelement, insbesondere die Außenseiten-Wandung und/oder der Sockel, vorzugsweise der Sockel der Schaumelement-Stützfläche, plastisch deformiert wird und/oder bricht, wenn die von außen auf das Schaumelement einwirkende Kraft eine/die vorbestimmte Kraft überschreitet (zumindest im Wesentlichen unmittelbar bei Überschreiten der vordefinierten Kraft oder, bevorzugt, wenn die vordefinierte Kraft um einen ebenfalls vorbestimmten Faktor überschritten wird).
Das gesamte Schaumelement kann einstückig, insbesondere monolithisch (als ein einziges Ganzes gefertigt), ausgebildet sein.
Es können mehrere Schaumelemente (und mehrere Schaumelement- Überlagerungsabschnitte und Sitzkörper-Überlagerungsabschnitte) pro Kindersitz und/oder pro Sitzkörper vorgesehen sein. Wenn dies der Fall ist kann mindestens eines oder mehrere oder alle Schaumelemente so beschaffen sein, wie dies weiter oben und/oder nachfolgend beschrieben ist.
Es können mehrere Schaumelement-Stützflächen und/oder mehrere Schaumelement-Klebeflächen pro Schaumelement vorgesehen sein, und/oder mehrere Sitzkörper-Stützflächen und/oder mehrere Sitzkörper-Klebeflächen pro Sitzkörper vorgesehen sein. Wenn dies der Fall ist kann mindestens eines oder mehrere oder alle jeweiligen Flächen/Elemente so beschaffen sein, wie dies weiter oben und/oder nachfolgend beschrieben ist.
Zwei Schaumelement-Klebeflächen eines Schaumelements können durch einen Hohlraum getrennt sein, der abschnittsweise kanalartig ausgebildet sein kann.
Ein oder mehrere Schaumelement-Klebeflächen und ein oder mehrere Schaumelement-Stützflächen können einen gemeinsamen Sockel aufweisen, wobei es vorgesehen sein kann, dass die durch einen gemeinsamen Sockel gestützten Schaumelement-Klebeflächen und/oder Schaumelement-Stützflächen durch Hohlraumabschnitte, insbesondere Kanäle getrennt sind, die weniger tief sind als andere Bereiche des Hohlraums.
Die Schaumelement-Klebefläche und/oder die Sitzkörper-Klebefläche sind bevorzugt eben (also ohne Krümmung) ausgebildet.
Die Sitzkörper-Klebefläche ist bevorzugt ohne Löcher oder Durchgänge ausgestaltet. Die Sitzkörper-Stützfläche kann ebenfalls ohne (größere) Löcher oder Durchgänge ausgestaltet sein. Bereiche der Sitzkörper-Überlagerungsfläche, die nicht Sitzkörper-Klebefläche oder Sitzkörper-Stützfläche sind, können Löcher oder Durchgänge aufweisen.
Das Schaumelement kann einen Abschnitt aufweisen, der über den Sitzkörper hinausragen kann und/oder der gegenüber den Schaumelement-Klebeflächen und/oder den Schaumelement-Stützflächen nach vorne versetzt sein kann.
Der Schaumelement-Überlagerungsabschnitt kann eine Fläche von mindestens 20 cm2, vorzugsweise von mindestens 40 cm2, aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann der Schaumelement-Überlagerungsabschnitt eine Fläche von höchstens 800 cm2, vorzugsweise von höchstens 500 cm2, aufweisen.
Das Schaumelement kann eine (mittlere und/oder maximale) Dicke von mindestens 0,5 cm, vorzugsweise von mindestens 1 cm, aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann das Schaumelement eine (mittlere und/oder maximale) Dicke von höchstens 20 cm, vorzugsweise höchstens 12 cm, aufweisen.
Die Schaumelement-Stützfläche kann eine Fläche von mindestens 3%, vorzugsweise von mindestens 6%, der Fläche des Schaumelement- Überlagerungsabschnitts aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann die Schaumelement- Stützfläche eine Fläche von höchstens 60%, vorzugsweise von höchstens 30%, der Fläche des Schaumelement-Überlagerungsabschnitts aufweisen.
Die Außenseiten-Wandung kann eine (mittlere und/oder maximale) Dicke von mindestens 0,3 cm, vorzugsweise von mindestens 0,8 cm aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann die Außenseiten-Wandung eine (mittlere und/oder maximale) Dicke von höchstens 6 cm, vorzugsweise von höchstens 4 cm aufweisen.
Es kann ein Verfahren zur Herstellung des beschriebenen Kindersitzes vorgesehen sein, bei dem zunächst ein Sitzkörper und ein Schaumelement bereitgestellt werden. Sodann wird bevorzugt auf eine von Sitzkörper-Klebefläche und Schaumelement-Klebefläche, weiter bevorzugt auf die Sitzkörper-Klebefläche, ausführungsgemäß sowohl auf die Sitzkörper-Klebefläche als auch auf die Schaumelement-Klebefläche, Klebstoff aufgebracht. Schließlich wird das Schaumelements am Sitzkörper angebracht (ggf. mit einem vorbestimmten Druck und/oder für eine vorbestimmte Dauer), so dass die Schaumelement-Klebefläche und die Sitzkörper-Klebefläche aneinander zu liegen kommen. Wenn der Klebstoff ausführungsgemäß abbindet, wird die Befestigung zwischen Schaumelement- Klebefläche und Sitzkörper-Klebefläche und somit zwischen Schaumelement und Sitzkörper hergestellt. Vorzugsweise ist diejenige von Sitzkörper-Klebefläche und Schaumelement-Klebefläche, auf die der Klebstoff aufgebracht wird, von einer erhöhten Umrandung umgeben (beispielsweise von einer wallartig ausgebildeten Umrandung, oder indem die Klebefläche gegenüber der entsprechenden umgebenden Fläche zurückgesetzt ist), so dass der Klebstoff weniger leicht aus dem Bereich der Klebefläche herausgedrückt oder unkontrolliert von dieser abfließen kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, das anhand der Abbildungen näher erläutert wird. Hierbei zeigen:
Fig. 1 ein Schaumelement für die Innenseite einer Kopfstützen- Seitenwange in Schrägansicht;
Fig. 2 ein Schaumelement für den oberen Bereich einer Sitzschalen- Seitenwangen;
Fig. 3 ein Kindersitz mit einem Sitzkörper und mehreren Schaumelementen;
Fig. 4 das Schaumelement aus Fig. 1 in einer anderen Ansicht;
Fig. 5 das Schaumelement aus Fig. 1 und eine Kopfstützen-Seitenwange in
Schnittansicht;
Fig. 6 die Kopfstütze eines Sitzkörpers in Schrägansicht; und
Fig. 7 eine Umrandung.
In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleichwirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet. Fig. 1 zeigt ein Schaumelement 10 mit einem Schaumelement- Überlagerungsabschnitt 11, in dem (zumindest in der frühesten Prioritätsanmeldung in ihrer eingereichten Fassung hellgrau dargestellte) Schaumelement-Klebeflächen 12 und (zumindest in der frühesten Prioritätsanmeldung in ihrer eingereichten Fassung dunkelgrau dargestellte) Schaumelement-Stützflächen 13 vorgesehen sind. Schaumelement-Klebeflächen 12 und Schaumelement-Stützflächen 13 können in einem Hohlraum 16 angeordnet sein, wobei Abschnitte des Hohlraumes mehrere von Schaumelement- Klebeflächen und/oder Schaumelement-Stützflächen voneinander trennen können. Die Schaumelement-Klebeflächen 12 werden durch Vorsprünge (insbesondere in Form von Podesten) ausgebildet und liegen (im verklebten Zustand) an komplementären Sitzkörper-Klebeflächen an. Weiterhin werden die Schaumelement-Stützflächen 13 durch Vorsprünge (insbesondere in Podestform) ausgebildet, die gegenüber den Schaumelement-Klebeflächen nach hinten versetzt enden, so dass sie (im verklebten Zustand) nicht in Kontakt mit komplementären Sitzkörper-Stützflächen sind. Mehrere Schaumelement- Klebeflächen 12 und/oder mehrere Schaumelement-Stützflächen 13 und/oder mindestens eine Schaumelement-Klebefläche, einerseits, und mindestens eine Schaumelement-Stützfläche, andererseits, können durch einen gemeinsamen Sockel 14 ausgebildet sein. Es kann mindestens ein Kanal 15 vorgesehen sein, um mindestens eine Schaumelement-Klebefläche 12 von mindestens einer Schaumelement-Stützfläche 13 und/oder mindestens zwei Schaumelement- Klebeflächen 12 voneinander und/oder mindestens zwei Schaumelement- Stützflächen 13 voneinander abzugrenzen.
Fig. 2 zeigt die Schaumelement-Überlagerungsfläche 11 eines Schaumelements 10 für den oberen Bereich einer Innenseite einer Sitzschalen-Seitenwange mit mehreren (z. B. fünf) entlang des Randes der Schaumelement- Überlagerungsfläche 11 verteilten Schaumelement-Klebeflächen 12. Zwischen den Schaumelement-Klebeflächen 12 befinden sich vorzugsweise Schaumelement- Stützflächen 13, die durch Kanäle 15 abgetrennt sind, sowie ein Hohlraum 16. Das Schaumelement 10 bildet einen Rand aus, der über den Sitzkörper überstehen kann.
Fig. 3 zeigt einen Kindersitz 1 mit einem Sitzkörper 17 und mehreren
Schaumelementen 10 (nicht im Detail zu erkennen). Bevorzugte Bereiche für erfindungsgemäße Schaumelemente bzw. entsprechende Abschnitte des Sitzkörpers sind: eine Innenseite 18 einer Seitenwange 19 einer Kopfstütze 20, eine Außenseite 21 der Seitenwange 19 der Kopfstütze 20, eine Innenseite 22 einer Seitenwange 23 einer Sitzschale (insbesondere ein oberer Abschnitt hiervon, der sich im Bereich einer einstellbaren Höhe der Kopfstütze befindet). Auch ein zentraler Abschnitt der Kopfstütze (zur Anlage des Hinterkopfes eines Kindes vorgesehen) und/oder die einem Kind zugewandte Seite eines Fangkörpers (nicht dargestellt) können geeignete Bereiche sein.
Fig. 4 zeigt eine andere Ansicht des in Fig. 1 dargestellten Schaumelements 10.
Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht des Schaumelements 10 zusammen mit einem Abschnitt des zugehörigen Sitzkörpers (genauer: der zugehörigen Kopfstütze). Die Schaumelement-Klebefläche 12 liegt an der Sitzelement-Klebefläche 25 an (Klebstoff nicht dargestellt), während die Schaumelement-Stützfläche 13 von der Sitzkörper-Stützfläche 24 beabstandet ist.
Fig. 6 zeigt eine Kopfstütze 20 ohne die entsprechenden Schaumelemente 10. Daher sind im Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt 26 Rippen 27 zu erkennen, die zum Eingreifen in die Kanäle 15 des Schaumelements 10 vorgesehen sind.
Fig. 7 zeigt hochschematisch einen Ausschnitt eines Sitzkörper- Überlagerungsabschnitts mit einer von einer (wallartigen) Umrandung 29 umgebenen Sitzkörper-Klebefläche 25.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass alle oben beschriebenen Teile für sich alleine gesehen und in jeder Kombination, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellten Details als erfindungswesentlich beansprucht werden. Abänderungen hiervon sind dem Fachmann geläufig.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass ein möglichst breiter Schutzumfang angestrebt wird. Insofern kann die in den Ansprüchen enthaltene Offenbarung auch durch Merkmale präzisiert werden, die mit weiteren Merkmalen beschrieben werden (auch ohne, dass diese weiteren Merkmale zwingend aufgenommen werden sollen). Explizit wird darauf hingewiesen, dass runde Klammern und der Begriff „insbesondere" im jeweiligen Kontext die Optionalität von Merkmalen hervorheben soll (was nicht im Umkehrschluss bedeuten soll, dass ohne derartige Kenntlichmachung ein Merkmal als im entsprechenden Zusammenhang zwingend zu betrachten ist). Der Begriff „Element/-element" soll vorzugsweise eine jeweils zusammenhängende Struktur kennzeichnen, die wiederum mit mindestens einer anderen Struktur (zu einer ggf. einstückigen und/oder in sich nicht beweglichen Gesamtstruktur) verbunden sein kann oder gegenüber sämtlichen anderen Strukturen abgegrenzt sein kann.
Bezugszeichen
I Kindersitz
10 Schaumelement
II Schaumelement-Überlagerungsabschnitt
12 Schaumelement-Klebeflächen
13 Schaumelement-Stützflächen
14 Sockel
15 Kanal
16 Hohlraum
17 Sitzkörper
18 Innenseite einer (Kopfstützen-)Seitenwange
19 (Kopfstützen-)Seitenwange
20 Kopfstütze
21 Innenseite einer (Kopfstützen-)Seitenwange
22 Innenseite einer (Sitzschalen-)Seitenwange
23 (Sitzschalen-)Seitenwange
24 Sitzkörper-Stützfläche
25 Sitzkörper-Klebefläche
26 Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt
27 Rippen
28 Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt
29 Umrandung

Claims

Ansprüche
1. Kindersitz (1) zur Anbringung auf einem Kraftfahrzeugsitz, umfassend mindestens einen Sitzkörper und mindestens ein Schaumelement, vorzugsweise Partikelschaumelement, das am Sitzkörper mittels Klebstoff angebracht ist, wobei das Schaumelement (10) mit einem Schaumelement- Überlagerungsabschnitt (11) einen Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt überdeckt, wobei das Schaumelement (10) eine Außenseite aufweist, die dem Schaumelement-Überlagerungsabschnitt (11) gegenüber liegt, d a d u rc h g e ke n n ze i c h n et, dass der Schaumelement-Überlagerungsabschnitt (11) mindestens eine Schaumelement-Klebefläche und mindestens eine Schaumelement- Stützfläche aufweist, und der Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt mindestens eine Sitzkörper-Klebefläche und mindestens eine Sitzkörper- Stützfläche aufweist, wobei die Schaumelement-Klebefläche und die Sitzkörper-Klebefläche durch den Klebstoff aneinander befestigt sind, während die Schaumelement-Stützfläche und die Sitzkörper-Stützfläche voneinander beabstandet sind.
2. Kindersitz (1) nach Anspruch 1, d a d u rc h g e ke n n ze i c h n et, dass die Schaumelement-Stützfläche und die Sitzkörper-Stützfläche einander berühren, wenn eine äußere Kraft auf die Außenseite einen vorbestimmten Wert überschreitet.
3. Kindersitz (1) nach Anspruch 1 oder 2, d a d u rc h g e ke n n ze i c h n et, dass die Schaumelement-Klebefläche und die Schaumelement-Stützfläche strukturell, insbesondere durch mindestens eine Kante und/oder mindestens einen Rücksprung und/oder Vorsprung zwischen Schaumelement-Klebefläche und Schaumelement-Stützfläche, voneinander abgegrenzt sind und/oder dass die Sitzkörper-Klebefläche und die Sitzkörper-Stützfläche strukturell voneinander abgegrenzt sind, insbesondere durch mindestens eine Kante und/oder mindestens einen Rücksprung und/oder Vorsprung zwischen Sitzkörper-Klebefläche und Sitzkörper-Stützfläche.
4. Kindersitz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u rc h g e ke n n ze i c h n et, dass die Schaumelement-Stützfläche gegenüber der Schaumelement-Klebefläche nach hinten versetzt ist, und/oder wobei die Sitzkörper-Stützfläche gegenüber der Sitzkörper-Klebefläche nach hinten versetzt ist.
5. Kindersitz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u rc h g e ke n n ze i c h n et, dass die Sitzkörper-Klebefläche von einer erhöhten, vorzugsweise wallartig ausgebildeten, Umrandung umgeben ist, und/oder wobei die Schaumelement-Klebefläche von einer erhöhten, vorzugsweise wallartig ausgebildeten, Umrandung umgeben ist.
6. Kindersitz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u rc h g e ke n n ze i c h n et, dass die Außenseite zumindest abschnittsweise von einer Außenseiten-Wandung ausgebildet ist.
7. Kindersitz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u rc h g e ke n n ze i c h n et, dass das Schaumelement (10) einen Hohlraum umfasst, der vorzugsweise die Schaumelement-Klebefläche und die Schaumelement-Stützfläche zumindest abschnittsweise voneinander trennt und/oder der abschnittsweise von der Außenseiten-Wandung begrenzt wird, wobei die Außenseite, vorzugsweise die Außenseiten-Wandung, die Schaumelement-Klebefläche und die Schaumelement-Stützfläche miteinander verbindet.
8. Kindersitz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u rc h g e ke n n ze i c h n et, dass im Schaumelement-Überlagerungsabschnitt (11) mindestens zwei, vorzugsweise mindestens vier, Schaumelement-Klebeflächen (12) und/oder mindestens zwei, vorzugsweise mindestens vier Schaumelement- Stützflächen (13), vorgesehen sind und/oder im Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt mindestens zwei, vorzugsweise mindestens vier, Sitzkörper-Klebeflächen und/oder mindestens zwei, vorzugsweise mindestens vier Sitzkörper-Stützflächen, vorgesehen sind.
9. Kindersitz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u rc h g e ke n n ze i c h n et, dass das Schaumelement (10) aus einem Partikelschaumstoff, insbesondere EPP und/oder EPS ausgebildet ist.
10. Kindersitz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u rc h g e ke n n ze i c h n et, dass im Schaumelement-Überlagerungsabschnitt
(11) mindestens eine Rippe, vorzugsweise mindestens eine Schaumelement-Klebefläche und/oder mindestens eine Schaumelement-Stützfläche ausbildend, und/oder mindestens ein Kanal (15), vorzugsweise zwischen mindestens zwei Schaumelement-Klebeflächen (12) und/oder Schaumelement-Stützflächen (13), ausgebildet ist und/oder im Sitzkörper-Überlagerungsabschnitt mindestens eine Rippe, vorzugsweise mindestens eine Sitzkörper-Klebefläche und/oder mindestens eine Sitzkörper-Stützfläche ausbildend, und/oder mindestens ein Kanal (15), vorzugsweise zwischen mindestens zwei Sitzkörper-Klebeflächen und/oder Sitzkörper-Stützflächen, ausgebildet ist.
1. Kindersitz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u rc h g e ke n n ze i c h n et, dass mindestens eine Schaumstoff-Klebefläche und/oder mindestens eine Schaumstoff-Stützfläche durch einen Sockel (14) ausgebildet werden und/oder mindestens eine Stützkörper-Klebefläche und/oder mindestens eine Stützkörper-Stützfläche durch einen Sockel (14) ausgebildet werden.
12. Verfahren zur Herstellung eines Kindersitzes nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verfahren zumindest folgende Schritte aufweist: a. Bereitstellen des Sitzkörpers und des Schaumelements, b. Aufbringen von Klebstoff auf der Sitzkörper-Klebefläche und/oder der Schaumelement-Klebefläche, c. Anbringen des Schaumelements am Sitzkörper, so dass die Schaumelement-Klebefläche und die Sitzkörper-Klebefläche aneinander zu liegen kommen.
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