EP4701819A1 - Auffangbehältnis für werkstückpartikel, baugruppe umfassend ein motorisch angetriebenes handwerkzeug und ein auffangbehältnis, motorisch angetriebenes handwerkzeug, sowie verfahren - Google Patents
Auffangbehältnis für werkstückpartikel, baugruppe umfassend ein motorisch angetriebenes handwerkzeug und ein auffangbehältnis, motorisch angetriebenes handwerkzeug, sowie verfahrenInfo
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- EP4701819A1 EP4701819A1 EP24720260.9A EP24720260A EP4701819A1 EP 4701819 A1 EP4701819 A1 EP 4701819A1 EP 24720260 A EP24720260 A EP 24720260A EP 4701819 A1 EP4701819 A1 EP 4701819A1
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Abstract
Es wird ein Auffangbehältnis (18) für Werkstückpartikel beschrieben, das zur Ankopplung an ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug vorgesehen ist. Das Auffangbehältnis (18) umfasst einen Behältniskörper (22), der durch eine Außenhaut begrenzt ist und einen Anschlussstutzen (20) zum Ankoppeln des Behältniskörpers (22) an das Handwerkzeug. Der Anschlussstutzen (20) weist ein freies Ende (24) auf, das gegenüber dem Behältniskörper (22) hervorsteht. Ferner umfasst das Auffangbehältnis (18) einen Stutzendeckel (74), der drehbar am Anschlussstutzen (20) gelagert ist und den Anschlussstutzen (20) am freien Ende (24) wahlweise verschließen oder freigeben kann. Außerdem wird eine Baugruppe umfassend ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug und ein solches Auffangbehältnis (18) vorgestellt. Ferner wird ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug zur Verwendung in einer derartigen Baugruppe präsentiert.
Description
Auffangbehältnis für Werkstückpartikel, Baugruppe umfassend ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug und ein Auffangbehältnis, motorisch angetriebenes Handwerkzeug, sowie Verfahren
Die Erfindung betrifft ein Auffangbehältnis für Werkstückpartikel, das zur Ankopplung an ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug vorgesehen ist. Das Auffangbehältnis umfasst einen Behältniskörper, der durch eine Außenhaut begrenzt ist, und einen Anschlussstutzen zum Ankoppeln des Behältniskörpers an das Handwerkzeug. Der Anschlussstutzen weist ein freies Ende auf, das gegenüber dem Behältniskörper hervorsteht.
Die Erfindung ist ferner auf eine Baugruppe gerichtet, die ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug und ein derartiges Auffangbehältnis umfasst.
Außerdem ist die Erfindung auf ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug zur Verwendung in einer solchen Baugruppe gerichtet.
Zudem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Koppeln eines Auffangbehältnisses für Werkstückpartikel und eines motorisch angetriebenen Handwerkzeugs sowie ein Verfahren zum Entkoppeln eines Auffangbehältnisses für Werkstückpartikel und eines motorisch angetriebenen Handwerkzeugs.
Derartige Auffangbehältnisse, Baugruppen und motorisch angetriebene Handwerkzeuge sind aus dem Stand der Technik bekannt. In diesem Zusammenhang ist die Außenhaut des Behältniskörpers üblicherweise aus einem Material hergestellt, das luftdurchlässig ist, aber Werkstückpartikel oberhalb einer vorgegebenen Partikelgröße zurückhält. Mit anderen Worten arbeitet die Außenhaut als Filter, um Werkstückpartikel von Luft zu trennen. Es kann somit AS: TOP
über den Anschlussstutzen ein Luft-Werkstückpartikel-Gemisch, das aus einer mittels des zugehörigen Handwerkzeugs ausgeführten Materialbearbeitung resultiert, in das Auffangbehältnis eingeleitet werden. Die Werkstückpartikel werden dabei im Auffangbehältnis zurückgehalten, sodass die Materialbearbeitung nur vergleichsweise wenig Verschmutzung verursacht.
Bekannte Auffangbehältnisse sind in der Regel zumindest mit verschiedenen motorisch angetriebenen Handwerkzeugen desselben Herstellers kompatibel. Werden für eine Materialbearbeitung verschiedene motorisch angetriebene Handwerkzeuge benötigt, kann somit dasselbe Auffangbehältnis verwendet werden. Es muss dabei jedoch in einem teilweise gefüllten Zustand von einem Handwerkzeug abgekoppelt werden und an ein anderes Handwerkzeug angekoppelt werden. Auch zum Leeren des Auffangbehältnisses wird dieses häufig vom zugeordneten Handwerkzeug abgekoppelt und wieder an dieses angekoppelt.
In diesem Zusammenhang ist es bekannt, das Auffangbehältnis mit einem Verschlussmechanismus auszustatten, der in eine Schließstellung federbelastet ist. Derartige Verschlussmechanismen können derart gestaltet sein, dass sie durch das Ankoppeln des Auffangbehältnisses an ein zugeordnetes Handwerkzeug von der Schließstellung entgegen der Federbelastung in eine Offenstellung überführt werden. Wird das Auffangbehältnis vom Handwerkzeug entkoppelt, nimmt der Verschlussmechanismus aufgrund der Federbelastung selbsttätig wieder die Schließstellung ein. Auffangbehältnisse mit solchen Verschlussmechanismen haben jedoch den Nachteil, dass beim Abkoppeln stets eine gewisse Restmenge an Werkstückpartikeln bei einer Bewegung des abgekoppelten Auffangbehältnisses unkontrolliert in die Umgebung gelangen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, diesen Nachteil zu eliminieren oder zumindest abzumildem. Dabei soll eine Ankopplung des Auffangbehältnisses an ein Handwerkzeug sowie eine Abkopplung davon einfach bleiben.
Die Aufgabe wird durch ein Auffangbehältnis für Werkstückpartikel gelöst, das zur Ankopplung an ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug vorgesehen ist. Das Auffangbehältnis umfasst einen Behältniskörper, der durch eine Außenhaut begrenzt ist, und einen Anschlussstutzen zum Ankoppeln des Behältniskörpers an das Handwerkzeug. Der Anschlussstutzen weist ein freies Ende auf, das gegenüber dem Behältniskörper hervorsteht. Das Auffangbehältnis umfasst zudem einen Stutzendeckel, der relativ zum Anschlussstutzen drehbar gelagert ist und den Anschlussstutzen wahlweise verschließen oder freigeben kann. Wenn der Stutzendeckel den Anschlussstutzen verschließt, kann der Anschlussstutzen auch als verschlossen oder geschlossen bezeichnet werden. Wenn der Stutzendeckel den Anschlussstutzen freigibt, kann der Anschlussstutzen auch als geöffnet bezeichnet werden. Mittels des Stutzendeckels lässt sich also der Anschlussstutzen zuverlässig verschließen. Auf diese Weise wird verhindert, dass Werkstückpartikel, die im Auffangbehältnis aufgenommen sind, in unerwünschter Weise in die Umgebung gelangen. Durch die drehbare Lagerung relativ zum Anschlussstutzen bleibt es dabei einfach, den Stutzendeckel von einem geöffneten Zustand in den geschlossenen Zustand zu überführen und umgekehrt. Es versteht sich dabei, dass die drehbare Lagerung des Stutzendeckels relativ zum Anschlussstutzen ausschließlich eine rotatorische Bewegung des Stutzendeckels gegenüber dem Anschlussstutzen ermöglicht. Alle übrigen Bewegungsfreiheitsgrade sind durch die Lagerung blockiert.
Wie bereits erläutert, dient der Stutzendeckel dazu, den Anschlussstutzen wahlweise zu verschließen oder wahlweise freizugeben. Eine Position des Stutzendeckels relativ zum Anschlussstutzen ist dabei unerheblich. Das heißt, dass der Stutzendeckel beispielsweise am freien Ende des Anschlussstutzens, an einem dem freie Ende entgegengesetzten Ende des Anschlussstutzens oder innerhalb des Anschlussstutzens vorgesehen sein kann. Der Stutzendeckel kann somit auch als Stutzenverschluss bezeichnet werden, wobei vorliegend die Begriffe Stutzendeckel und Stutzenverschluss synonym verwendet werden.
Das Auffangbehältnis kann auch ein Sicherungselement umfassen, mittels dem der Stutzendeckel in einer Stellung gesichert werden kann, in der er den Anschlussstutzen
verschließt. Dabei kann das Sicherungselement wahlweise eine Sicherungsstellung einnehmen, in der es den Stutzendeckel in derjenigen Stellung sichert, in der der Stutzendeckel den Anschlussstutzen verschließt. Zudem kann das Sicherungselement wahlweise eine Entsicherungsstellung einnehmen, in der es den Stutzendeckel freigibt, sodass dieser von derjenigen Stellung, in der er den Anschlussstutzen verschließt, in eine andere Stellung, insbesondere diejenige Stellung, in der er den Anschlussstutzen freigibt, überführt werden kann. Das Sicherungselement kann eine linear bewegbare Komponente oder eine rotatorisch bewegbare Komponente umfassen. Die bewegbare Komponente ist optional federbelastet oder anderweitig vorgespannt. Das Sicherungselement umfasst beispielsweise einen Sicherungshaken, einen Sicherungshebel, einen Sicherungsklips, einen Sicherungsstift oder ein anderes geeignetes Mittel, um den Stutzendeckel in derjenigen Stellung zu sichern, in der er den Anschlussstutzen verschließt. Durch Nutzung eines Sicherungselements wird auf besonders zuverlässige Weise vermieden, dass Werkstückpartikel unerwünscht aus dem Auffangbehältnis entweichen.
Bevorzugt lässt sich das Sicherungselement händisch betätigen.
Abhängig vom speziellen Anwendungsfall werden die Werkstückpartikel auch als Staub, z. B. Schleifstaub, oder Späne, z. B. Sägespäne, bezeichnet.
Der Stutzendeckel kann um eine Drehachse drehbar sein, die quer zu einer Längserstreckungsrichtung des Anschlussstutzens verläuft. Anders gesagt verläuft die Drehachse parallel zu einer Tangentialrichtung an einem Außenumfang des Anschlussstutzens. Ein derart gelagerter Stutzendeckel kann einerseits leicht vom geöffneten Zustand in den geschlossenen Zustand überführt werden und umgekehrt. Andererseits kann der Stutzendeckel im geschlossenen Zustand den Anschlussstutzen zuverlässig verschließen.
In einem Beispiel ist der Stutzendeckel um eine Drehachse drehbar, die in einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses im Wesentlichen horizontal oder im Wesentlichen vertikal verläuft. Eine Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses entspricht dabei deijenigen
Stellung, die das Auffangbehältnis einnimmt, wenn es mit einem zugeordneten Handwerkzeug gekoppelt ist und sich das Handwerkzeug in einer Normal Stellung oder Referenzstellung befindet. Dabei liegt eine Bearbeitungszone entlang einer Vertikalrichtung unterhalb des Handwerkzeugs, mit dem die Bearbeitung ausgeführt wird. Somit liegt die Bearbeitungszone auch vertikal unterhalb des Auffangbehältnisses. Angaben zur Bearbeitungszone und zur Nutzungsstellung beziehen sich auf diesen Fall. Es versteht sich, dass mit manchen Handwerkzeugen, die auch mit Auffangbehältnissen ausgestattet sein können, auch Arbeiten in der Vertikalen oder über Kopf möglich sind. Solche Arbeitsstellungen werden vorliegend jedoch als Ausnahme betrachtet und nicht als Referenz verwendet. In der Nutzungsstellung weist eine Mittelachse des Anschlussstutzens üblicherweise eine horizontale Erstreckungskomponente auf. Bevorzugt ist dabei die horizontale Erstreckungskomponente größer als eine vertikale Erstreckungskomponente der Mittelachse des Anschlussstutzens. Weiter bevorzugt ist die horizontale Erstreckungskomponente der Mittelachse des Anschlussstutzens wenigstens doppelt so groß wie die vertikale Erstreckungskomponente. In diesem Zusammenhang muss der Stutzendeckel um die im Wesentlichen horizontal oder im Wesentlichen vertikal verlaufende Drehachse gedreht werden, um den Anschlussstutzen wahlweise zu verschließen oder freizugeben. Eine solche Drehbarkeit ist aus einer Nutzerperspektive besonders einfach und intuitiv. Somit lässt sich ein derart drehbar gelagerter Stutzendeckel besonders einfach und zuverlässig betätigen.
Der Stutzendeckel kann den Anschlussstutzen am freien Ende wahlweise verschließen oder freigeben. Der Stutzendeckel verschließt den Anschlussstutzen also an demjenigen Ende, das gegenüber dem Behältniskörper hervorsteht. Folglich liegen im geschlossenen Zustand des Stutzendeckels zumindest diejenigen Abschnitte des Anschlussstutzens, die im Betrieb des Auffangbehältnisses von einem Luft-Werkstückpartikel-Gemisch durchströmt werden, auf derselben Seite des Stutzendeckels wie der Behältniskörper. Mit anderen Worten sind im geschlossenen Zustand des Stutzendeckels diejenigen Abschnitte des Anschlussstutzens, die im Betrieb des Auffangbehältnisses von einem Luft-Werkstückpartikel-Gemisch durchströmt werden, mittels des Stutzendeckels von einer Umgebung des Auffangbehältnisses abgetrennt.
Es können aus diesem Abschnitt des Anschlussstutzens also keine Werkstückpartikel entweichen. Unerwünschte Verschmutzungen können somit besonders zuverlässig ausgeschlossen werden. Ein weiterer Vorteil dieser Konfiguration besteht darin, dass der Stutzendeckel in einem geöffneten Zustand außerhalb der Abschnitte des Anschlussstutzens liegen kann, die im Betrieb des Auffangbehältnisses von einem Luft-Werkstückpartikel- Gemisch durchströmt werden. Mit anderen Worten wird eine derartige Strömung vom Stutzendeckel nicht behindert oder eingeschränkt.
Gemäß einer Variante kann der Stutzendeckel den Anschlussstutzen an einem behältniskörperseitigen Ende wahlweise verschließen oder freigeben. Dabei ist das behältniskörperseitige Ende des Anschlussstutzens dem freien Ende des Anschlussstutzens entgegengesetzt angeordnet. Mit anderen Worten kann der Anschlussstutzen an demjenigen Ende wahlweise verschlossen oder freigegeben werden, dass zum Behältniskörper benachbart liegt. Das hat den Vorteil, dass der Stutzendeckel zumindest abschnittsweise innerhalb des Behältniskörpers und/oder innerhalb des Anschlussstutzens angeordnet werden kann. Auf diese Weise kann der Stutzendeckel vor unerwünschten äußeren Einflüssen, z. B. mechanischer Art, geschützt werden. Gleichzeitig wird so vermieden, dass der Stutzendeckel die Handhabung des Auffangbehältnisses stört. Ein weiterer Vorteil eines Stutzendeckels, der den Anschlussstutzen an einem behältniskörperseitigen Ende wahlweise verschließen oder freigeben kann, besteht darin, dass ein solcher Stutzendeckel unabhängig von einem Kopplungszustand des Auffangbehältnisses den Anschlussstutzen freigeben oder verschließen kann. Das bedeutet, dass insbesondere in einem Zustand, in dem das Auffangbehältnis am motorisch angetriebenen Handwerkzeug angekoppelt ist, der Anschlussstutzen verschlossen werden kann. Somit können in einem Zustand, in dem das Auffangbehältnis am motorisch angetriebenen Handwerkzeug angekoppelt ist, im Auffangbehältnis vorhandene Werkstückpartikel zuverlässig daran gehindert werden, das Auffangbehältnis zu verlassen und/oder, ggf. über das Handwerkzeug, in eine Umgebung zu gelangen.
In einer Schließstellung des Stutzendeckels kann wenigstens ein Abschnitt des Stutzendeckels an einem Innenumfang des Anschlussstutzens anliegen oder einem Innenumfang des Anschlussstutzens gegenüberliegen. Folglich lässt sich das Auffangbehältnis zuverlässig verschließen. Ein unerwünschter Austritt von Werkstückpartikeln wird wirkungsvoll vermieden.
Gemäß einer Ausführungsform ist der Stutzendeckel am Anschlussstutzen gelagert. Der Stutzendeckel ist somit an derjenigen Komponente des Auffangbehältnisses gelagert, die der Stutzendeckel wahlweise freigeben oder verschließen kann. Das ist strukturell besonders einfach. Zudem werden die Maximalabmessungen eines Auffangbehältnisses in der Regel durch den Behältniskörper definiert. Der Anschlussstutzen ist dementsprechend normalerweise gegenüber einer Außenhülle des Auffangbehältnisses zumindest abschnittsweise zurückversetzt. Das bedeutet, dass ein am Anschlussstutzen gelagerter Stutzendeckel das zugehörige Auffangbehältnis in seinen Gesamtabmessungen überhaupt nicht oder nur unwesentlich vergrößert. Eine Handhabung des Auffangbehältnisses wird somit nur geringfügig oder gar nicht durch den Stutzendeckel beeinträchtigt.
Gemäß einer Variante ist der Stutzendeckel über einen Lagerbock am Anschlussstutzen gelagert. Der Lagerbock ist an einem Außenumfang des Anschlussstutzens positioniert. Damit ist der Stutzendeckel aus mechanischer Sicht stabil und zuverlässig gelagert. Er lässt sich somit mit hoher Zuverlässigkeit vom geöffneten Zustand in den geschlossenen Zustand überführen und umgekehrt. Ferner weist eine derartige Lagerung eine hohe Lebensdauer auf.
In einer anderen Variante ist der Stutzendeckel außerhalb des Anschlussstutzens an der Außenhaut gelagert. Auch in dieser Variante ist der Stutzendeckel aus mechanischer Sicht stabil und zuverlässig gelagert. Er lässt sich somit mit hoher Zuverlässigkeit vom geöffneten Zustand in den geschlossenen Zustand überführen und umgekehrt. Ferner weist eine derartige Lagerung eine hohe Lebensdauer auf. Eine Lagerung an der Außenhaut hat dabei den Vorteil, dass ein störender Einfluss des Stutzendeckel auf das Koppeln des Anschlussstutzens mit dem
Handwerkzeug oder auf das Entkoppeln des Anschlussstutzens vom Handwerkzeug ausgeschlossen oder zumindest reduziert werden kann.
Der Stutzendeckel kann an einer Außenseite der Außenhaut gelagert sein. Folglich lässt sich der Stutzendeckel einfach an der Außenhaut montieren und von der Außenhaut demontieren. Eine solche Konfiguration ist also wartungs- und reparaturfreundlich.
Auch ist es möglich, dass der Stutzendeckel an einer Innenseite der Außenhaut gelagert ist. Die Lagerung des Stutzendeckels ist daher von der Außenhaut gegenüber unerwünschten Umwelteinflüssen geschützt.
Gemäß einer Alternative ist der Stutzendeckel über einen in Richtung eines Inneren des Behältniskörpers von der Außenhaut vorstehenden Lagerbock an der Außenhaut gelagert. Eine solche Lagerung bietet insbesondere in einer Freigabestellung des Stutzendeckels, in der der Stutzendeckel den Anschlussstutzen freigibt, die Möglichkeit, den Stutzendeckel außerhalb, insbesondere in einem Abstand, eines behältniskörperseitigen Endes des Anschlussstutzens, d.h. außerhalb, insbesondere in einem Abstand, einer behältniskörperseitigen Mündung des Anschlussstutzens, anzuordnen. Dadurch wird eine mögliche Beeinträchtigung einer Strömung eines Luft-Werkstückpartikel-Gemisches vom Anschlussstutzen in den Behältniskörper ausgeschlossen.
In einer Ausführungsform ist der Stutzendeckel mittels einer Federeinrichtung in eine Schließstellung vorgespannt, in der der Stutzendeckel den Anschlussstutzen, insbesondere am freien Ende, verschließt. Der Stutzendeckel nimmt somit den geschlossenen Zustand ein, wenn keine Kräfte außer der Vorspannungskraft auf ihn wirken und die Einnahme des geschlossenen Zustands nicht anderweitig blockiert ist. Es wird somit verhindert, dass in unerwünschter Weise Werkstückpartikel aus dem Auffangbehältnis austreten.
Die Federeinrichtung umfasst zum Beispiel eine Schenkelfeder aus Metall.
Der Stutzendeckel kann einen Verschlussabschnitt und einen davon abgesetzten Betätigungsabschnitt umfassen, wobei der Betätigungsabschnitt zum händischen Freigeben des Anschlussstutzens, insbesondere des freien Endes des Anschlussstutzens, ausgebildet ist. Der Verschlussabschnitt und der Betätigungsabschnitt sind also separate Abschnitte des Stutzendeckels. Dabei können der Verschlussabschnitt und der Betätigungsabschnitt integral am selben Bauteil ausgebildet sein. Alternativ sind der Verschlussabschnitt und der Betätigungsabschnitt durch zwei separate Bauteile realisiert, die miteinander gekoppelt sind. In beiden Alternativen lässt sich der Stutzendeckel aufgrund des Betätigungsabschnitts besonders einfach betätigen. Zudem kann der Anschlussstutzen aufgrund des Verschlussabschnitts zuverlässig verschlossen werden.
Vorzugsweise schließen der Verschlussabschnitt und der Betätigungsabschnitt in einer Drehebene einen stumpfen Winkel ein. Dabei handelt es sich beim eingeschlossenen Winkel um den kleinsten Winkel, den der Verschlussabschnitt und der Betätigungsabschnitt bei einer Betrachtung entlang der Drehachse einschließen. Der Betätigungsabschnitt ist somit stets gut erreichbar. Ferner kann eine zugeordnete Betätigungskraft bequem eingebracht werden.
Der Betätigungsabschnitt und der Verschlussabschnitt können auf entgegengesetzten Seiten der Drehachse positioniert sein. Auch das bewirkt eine gute Zugänglichkeit des Betätigungsabschnitts. Ferner bildet der Betätigungsabschnitt in dieser Variante einen Betätigungshebel, über den sich der Verschlussabschnitt aufgrund der Hebelwirkung mit vergleichsweise geringen Kräften betätigen lässt.
Gemäß einer Ausführungsform ist die Drehachse vom Außenumfang des Anschlussstutzens beabstandet, sodass der Betätigungsabschnitt in einer Ansicht entlang der Drehachse auf eine dem Anschlussstutzen zugewandte Seite der Drehachse bewegbar ist. Der Betätigungsabschnitt kann also zumindest abschnittsweise näher an den Anschlussstutzen heran bewegt werden als die Drehachse vom Außenumfang des Anschlussstutzens entfernt ist. Dadurch kann der Verschlussabschnitt in eine Position gebracht werden, in der er bei einer Betrachtung senkrecht auf einen Querschnitt des freien Endes des Anschlussstutzens außerhalb des Querschnitts liegt.
Insbesondere hat der Verschlussabschnitt in dieser Position und bei dieser Betrachtungsweise einen Abstand größer null von einem Außenumfang des Querschnitts des Anschlussstutzens. Vereinfacht gesagt lässt sich der Stutzendeckel sehr weit öffnen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Stutzendeckel ein Koppeln des Auffangbehältnisses mit einem zugeordneten Handwerkzeug oder ein Entkoppeln des Auffangbehältnisses vom zugeordneten Handwerkzeug nicht behindert. Mit anderen Worten steht für das Koppeln und Entkoppeln ein großer Freiraum bereit.
In einer Ausführungsform sind der Verschlussabschnitt und der Betätigungsabschnitt über einen Betätigungsarm verbunden. Je nach Konfiguration kann der Betätigungsarm dabei dazu ausgebildet sein, zum Verstellen des Stutzendeckels zwischen der Schließstellung und der Freigabestellung auf Zug, auf Druck, auf Biegung und/oder auf Torsion belastet zu werden. In allen Varianten dient der Betätigungsarm dazu, eine Betätigungskraft oder ein Betätigungsmoment, die bzw. das auf den Betätigungsabschnitt wirkt, in den Verschlussabschnitt einzuleiten, sodass dieser wahlweise den Anschlussstutzen verschließt oder freigibt. In diesem Zusammenhang erlaubt das Vorsehen eines Betätigungsarms, den Verschlussabschnitt und den Betätigungsabschnitt voneinander beabstandet und/oder in unterschiedlichen räumlichen Orientierungen vorzusehen. Mit anderen Worten wird durch den Betätigungsarm eine Integration des Stutzendeckels in ein Auffangbehältnis erleichtert.
Gemäß einer Variante weist die Außenhaut eine Durchtrittsöffnung auf. Der Stutzendeckel erstreckt sich durch die Durchtrittsöffnung, sodass der Betätigungsabschnitt und der Verschlussabschnitt auf entgegengesetzten Seiten der Außenhaut positioniert sind. Somit lässt sich auch ein Stutzendeckel zuverlässig und einfach betätigen, dessen Verschlussabschnitt im Inneren der Außenhaut positioniert ist.
In der Freigabestellung, in der der Stutzendeckel den Anschlussstutzen freigibt, kann sich der Betätigungsabschnitt des Stutzendeckels an eine Außenseite, insbesondere einen Außenumfang, des Anschlussstutzens oder an eine Außenseite der Außenhaut anschmiegen. Dabei bedeutet anschmiegen, dass wenigstens ein Abschnitt des Betätigungsabschnitts einer
lokalen Kontur oder einem lokalen verlauf der Außenseite zumindest im Wesentlichen folgt. In diesem Zusammenhang kann der Betätigungsabschnitt einen Abschnitt aufweisen, dessen Form einem Abschnitt des Anschlussstutzens oder einem Abschnitt der Außenhaut ähnelt. Insbesondere kann der Betätigungsabschnitt einen Abschnitt aufweisen, der derart gewölbt oder gebogen ist, dass er sich in der Freigabestellung des Stutzendeckels an einen Außenumfang des Anschlussstutzens anschmiegt. Optional liegt dabei der Abschnitt des Betätigungsabschnitts an der Außenseite des Anschlussstutzens oder an der Außenseite der Außenhaut an. Der Betätigungsabschnitt ist somit in der Freigabestellung kompakt angeordnet. Zudem steht der Betätigungsabschnitt nur wenig oder überhaupt nicht gegenüber einer Außenhülle des Auffangbehältnisses vor. Dies erleichtert die Handhabung des Auffangbehältnisses. Zudem ist durch eine solche Positionierung des Betätigungsabschnitts das Erreichen der Freigabestellung für einen Nutzer leicht und zuverlässig erkennbar.
Der Anschlussstutzen kann an seinem Innenumfang, insbesondere benachbart zum freien Ende, einen anschlussstutzenseitigen Dichtabschnitt aufweisen. Dadurch lässt sich das Auffangbehältnis in zuverlässiger Weise mit einem zugeordneten Handwerkzeug koppeln. Ein unerwünschter Austritt von Werkstückpartikeln im Bereich der Kopplung wird wirkungsvoll vermieden.
Auch kann der Stutzendeckel einen deckel seitigen Dichtabschnitt aufweisen, der dazu ausgebildet ist, in der Schließstellung zumindest abschnittsweise dem anschlussstutzenseitigen Dichtabschnitt gegenüberzuliegen oder am anschlussstutzenseitigen Dichtabschnitt anzuliegen. Folglich lässt sich das Auffangbehältnis zuverlässig verschließen. Ein unerwünschter Austritt von Werkstückpartikeln wird wirkungsvoll vermieden.
Vorzugsweise weist wenigstens einer aus deckel sei tigern Dichtabschnitt und anschlussstutzenseitigem Dichtabschnitt ein Dichtelement auf. Die bereits erwähnte, hohe Zuverlässigkeit der Abdichtung wird dadurch weiter erhöht. Ein unerwünschter Austritt von Werkstückpartikeln wird damit in besonderem Maße vermieden.
Gemäß einer Alternative ist am Stutzendeckel eine Halterippe zur Verriegelung des Auffangbehältnisses in einer an das motorisch angetriebene Handwerkzeug angekoppelten Stellung vorgesehen. Das Auffangbehältnis lässt sich somit mittels des Stutzendeckels zuverlässig am Handwerkzeug ankoppeln. Der Stutzendeckel hat also zwei Funktionen. Einerseits dient er dem Verschluss des Auffangbehältnisses in einer Situation, in der es von einem Handwerkzeug entkoppelt ist. Andererseits dient er der sicheren und zuverlässigen Verriegelung des Auffangbehältnisses am Handwerkzeug, wenn dieses mit dem Handwerkzeug gekoppelt ist.
Die Halterippe kann am Verschlussabschnitt angeordnet sein. Das führt zu einer zuverlässigen Verriegelbarkeit des Auffangbehältnisses am Handwerkzeug.
In einer Variante ist die Halterippe an einer dem Anschlussstutzen zugewandten Seite des Verschlussabschnitts positioniert. Das bedeutet, dass in einem Zustand, in dem der Anschlussstutzen mittels des Stutzendeckels verschlossen ist, die Halterippe im Inneren des Anschlussstutzens liegt. Mit anderen Worten stört die Halterippe nicht bei der Handhabung des verschlossenen Auffangbehältnisses. Andererseits ist mit einer derartigen Positionierung der Halterippe eine einfache und zuverlässige Verriegelung des Auffangbehältnisses am Handwerkzeug möglich.
Die Halterippe kann eine Montageschräge aufweisen. Dadurch wird das Erreichen eines Zustands, in dem das Auffangbehältnis mittels des Stutzendeckels am Handwerkzeug verriegelt ist, erleichtert. Indem die Montageschräge mit einem Element am Handwerkzeug in Kontakt gerät, das dazu vorgesehen ist, mit der Halterippe zusammenzuwirken, kann die Halterippe in eine Position verstellt werden, die zum Verriegeln des Auffangbehältnisses am Handwerkzeug nötig ist.
Gemäß einer Ausführungsform ist am Stutzendeckel eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Abschnitts des Handwerkzeugs in einer an das motorisch angetriebene Handwerkzeug angekoppelten Stellung des Auffangbehältnisses vorgesehen. Dadurch lässt sich das
Auffangbehältnis besonders zuverlässig ans Handwerkzeug ankoppeln. Ferner wird auf diese Weise ermöglicht, dass in einem Zustand, in dem das Auffangbehältnis mit dem Handwerkzeug gekoppelt ist, der Stutzendeckel eine Position einnimmt, die nahe an einer Außenkontur des Handwerkzeugs liegt. Das erleichtert eine Handhabung der Baugruppe aus Auffangbehältnis und Handwerkzeug.
Die Ausnehmung kann am Verschlussabschnitt angeordnet sein. Es ergibt sich daraus eine platzsparende und zuverlässige Koppelbarkeit des Auffangbehältnisses am Handwerkzeug.
In einer Variante ist die Ausnehmung an einer dem Anschlussstutzen zugewandten Seite des Verschlussabschnitts positioniert. Das bedeutet, dass in einem Zustand, in dem der Anschlussstutzen mittels des Stutzendeckels verschlossen ist, die Ausnehmung im Inneren des Anschlussstutzens liegt. Mit anderen Worten stört die Ausnehmung nicht bei der Handhabung des verschlossenen Auffangbehältnisses. Andererseits ist mit einer derartigen Positionierung der Ausnehmung eine einfache und zuverlässige Kopplung des Auffangbehältnisses am Handwerkzeug möglich.
Dabei kann die Halterippe näher an einer Drehachse des Stutzendeckels liegen als die Ausnehmung. Somit kann das Auffangbehältnis zuverlässig an das Handwerkzeug angekoppelt und in diesem Zustand verriegelt werden. Ferner ist eine derartige Konfiguration platzsparend.
Vorzugsweise schließt der Stutzendeckel in einer Freigabestellung, in der er den Anschlussstutzen, insbesondere am freien Ende, freigibt, mit einem Anschlussquerschnitt des Anschlussstutzens einen Winkel größer 90° ein. Dieser Winkel wird bevorzugt um die Drehachse des Stutzendeckels gemessen. Vereinfacht gesagt lässt sich der Stutzendeckel sehr weit öffnen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Stutzendeckel ein Koppeln des Auffangbehältnisses mit einem zugeordneten Handwerkzeug oder ein Entkoppeln des Auffangbehältnisses vom zugeordneten Handwerkzeug nicht behindert. Mit anderen Worten steht für das Koppeln und Entkoppeln ein großer Freiraum bereit.
Derselbe Effekt wird auch erreicht, wenn die Drehachse des Stutzendeckels einen vergleichsweise großen Abstand von einem Außenumfang des Anschlussstutzens hat. In einer solchen Konfiguration kann der Stutzendeckel in der Freigabestellung mit dem Anschlussquerschnitt des Anschlussstutzens einen Winkel größer 90° einschließen. Alternativ ist es auch denkbar, dass der Winkel 90° oder weniger als 90° beträgt.
Der Anschlussstutzen kann an einem formstabilen Abschnitt der Außenhaut vorgesehen sein. Aufgrund des formstabilen Abschnitts hat das Auffangbehältnis im Bereich des Anschlussstutzens eine feste Geometrie. Das erleichtert das Ankoppeln und Abkoppeln des Auffangbehältnisses ans Handwerkzeug bzw. vom Handwerkzeug.
Der formstabile Abschnitt und der Anschlussstutzen können einstückig hergestellt sein. Das ist fertigungstechnisch effizient. Montageoperationen zur Kopplung des formstabilen Abschnitts mit dem Anschlussstutzen sind dabei nicht nötig.
In einer Variante weist die Außenhaut einen Lichteinfallabschnitt auf, der lichtdurchlässig ist. Ferner weist die Außenhaut einen Sichtfensterabschnitt auf, der transparent ist. Dabei ist wenigstens ein Punkt des Lichteinfallabschnitts mit wenigstens einem Punkt des Sichtfensterabschnitts durch eine geradlinige Sichtachse verbunden. Ein Nutzer des Auffangbehältnisses und eines damit gekoppelten Handwerkzeugs kann somit einen aktuellen Füllstand erfassen, indem er durch den Sichtfensterabschnitt ins Innere des Auffangbehältnisses schaut. Durch den Lichteinfallabschnitt kann Licht ins Innere des Auffangbehältnisses fallen. Folglich wird derjenige Bereich des Inneren des Auffangbehältnisses mittels Licht, das über den Lichteinfallabschnitt einfällt, erhellt. Es kann somit mit hoher Präzision und Zuverlässigkeit ein aktueller Füllstand des Auffangbehältnisses erfasst werden. Gleichzeitig sind alle übrigen Abschnitte der Außenhaut, d.h. alle Abschnitte außer dem Lichteinfallabschnitt und dem Sichtfensterabschnitt, luftdurchlässig und können die gewünschte Filterfunktion zum Trennen von Werkstückpartikel oberhalb einer vorgegebenen Partikelgröße und Luft ausführen. Optional ist auch der Lichteinfallabschnitt luftdurchlässig und wirkt als Filter. Es wird betont, dass der Lichteinfallabschnitt ein Abschnitt der Außenhaut
ist und somit stets Außenhautmaterial umfasst. Mit anderen Worten ist der Lichteinfallabschnitt nicht als Öffnung ausgeführt. Die Filterwirkung wird somit durch den Sichtfensterabschnitt und gegebenenfalls den Lichteinfallabschnitt nur geringfügig beeinflusst.
In einer Variante ist in der Außenhaut eine Entleer Öffnung zum Entfernen von Werkstückpartikeln aus dem Behältniskörper angeordnet und eine der Entleeröffnung zugeordnete Entleerrichtung erstreckt sich vom Inneren des Behältniskörpers ausgehend durch die Entleeröffnung hindurch. Die Entleerrichtung steht im Wesentlichen senkrecht auf einem Öffnungsquerschnitt der Entleeröffnung. Ferner ist ein Verschlussmittel vorgesehen, das zumindest in einer Schließstellung am Behältniskörper befestigbar ist, sodass mittels des Verschlussmittels die Entleeröffnung wahlweise verschließbar ist. In einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses, wenn das Verschlussmittel sich in einer Offenstellung befindet, weist die Entleerrichtung eine vertikal in Richtung einer Bearbeitungszone weisende Erstreckungskomponente auf. In der Schließstellung des Verschlussmittels ist die Entleeröffnung mittels des Verschlussmittels verschlossen. In der Offenstellung ist die Entleer Öffnung freigegeben. In der Offenstellung kann das Verschlussmittel mit dem Behältniskörper verbunden oder vom Behältniskörper getrennt sein. Eine Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses entspricht dabei derjenigen Stellung, die das Auffangbehältnis einnimmt, wenn es mit einem zugeordneten Handwerkzeug gekoppelt ist und sich das Handwerkzeug in einer Normal Stellung oder Referenzstellung befindet. Dabei liegt eine Bearbeitungszone entlang einer Vertikalrichtung unterhalb des Handwerkzeugs, mit dem die Bearbeitung ausgeführt wird. Somit liegt die Bearbeitungszone auch vertikal unterhalb des Auffangbehältnisses. Angaben zur Bearbeitungszone und zur Nutzungsstellung beziehen sich auf diesen Fall. Es versteht sich, dass mit manchen Handwerkzeugen, die auch mit Auffangbehältnissen ausgestattet sein können, auch Arbeiten in der Vertikalen oder über Kopf möglich sind. Solche Arb ei ts Stellungen werden vorliegend jedoch als Ausnahme betrachtet und nicht als Referenz verwendet. In der Nutzungsstellung weist eine Mittelachse des Anschlussstutzens üblicherweise eine horizontale Erstreckungskomponente auf. Bevorzugt ist dabei die horizontale Erstreckungskomponente größer als eine vertikale
Erstreckungskomponente der Mittelachse des Anschlussstutzens. Weiter bevorzugt ist die horizontale Erstreckungskomponente der Mittelachse des Anschlussstutzens wenigstens doppelt so groß wie die vertikale Erstreckungskomponente. In der Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses hat die Entleerrichtung also eine Erstreckungskomponente, die senkrecht nach unten weist. Innerhalb des Auffangbehältnisses vorhandene Werkstückpartikel können somit unter Ausnutzung der Schwerkraft das Innere des Auffangbehältnisses durch die Entleeröffnung verlassen. Dabei kann das Auffangbehältnis am zugeordneten Handwerkzeug angekoppelt bleiben, wobei das Handwerkzeug die Normalstellung einnehmen kann. Mit anderen Worten muss das Handwerkzeug mit dem angekoppelten Auffangbehältnis nicht in eine ergonomisch unbequeme Stellung gebracht werden. Dadurch kann das Auffangbehältnis besonders einfach entleert werden. Die Tatsache, dass die Entleerrichtung eine Erstreckungskomponente nach senkrecht unten hat, führt zudem dazu, dass die Werkstückpartikel zielgerichtet in ein Behältnis entleert werden können, das unterhalb des Auffangbehältnisses positioniert wird. Unerwünschte Verschmutzung durch Werkstückpartikel wird somit vermieden.
Dabei kann der formstabile Abschnitt als Verschlussmittel zum wahlweisen Öffnen oder Schließen der Entleer Öffnung in der Außenhaut des Behältniskörpers ausgebildet sein. Das Auffangbehältnis kann somit mittels des Verschlussmittels wahlweise zum Entleeren geöffnet werden.
Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Behältniskörper einen Faltmechanismus, sodass der Behältniskörper wahlweise eine Arbeitsstellung einnehmen kann, in der die Außenhaut ein erstes Volumen umschließt, oder wahlweise eine Transportstellung einnehmen kann, in der die Außenhaut ein zweites Volumen umschließt. Das zweite Volumen ist kleiner als das erste Volumen. Dabei weist in der Arbeitsstellung eine erste Außenhautlängenabmessung im Vergleich zu den übrigen Außenhautlängenabmessungen eine größte Länge auf. In der Transportstellung definiert die erste Außenhautlängenabmessung eine größte Länge des Behältniskörpers. Unter einer Außenhautlängenabmessung ist in diesem Zusammenhang eine
Längenabmessung der Außenhaut zu verstehen. Dabei kommt es auf eine Orientierung der Längenabmessung im Raum nicht an. Je nach räumlicher Orientierung des Behältniskörpers kann es sich bei einer Außenhautlängenabmessung also um eine Länge, eine Breite oder eine Höhe handeln. Ferner kann eine Außenhautlängenabmessung zwischen beliebigen Paaren aus Flächen, Kanten und Ecken der Außenhaut definiert werden. Auch fallen Abmessungen von Flächen und Kanten der Außenhaut unter den Begriff Außenhautlängenabmessung. Beispielsweise erstreckt sich eine Außenhautabmessung entlang einer Kante der Außenhaut. Das erfindungsgemäße Auffangbehältnis zeichnet sich folglich dadurch aus, dass eine größte Länge des Behältniskörpers in der Transportstellung durch diejenige Außenhautlängenabmessung in der Arbeitsstellung definiert wird, die in der Arbeitsstellung die größte Länge hat. Mit anderen Worten kann der Behältniskörper mittels des Faltmechanismus derart zusammengefaltet werden, dass die größte Außenhautlängenabmessung in der Arbeitsstellung, die nicht zwingend auch die größte Gesamtabmessung des Behältniskörpers sein muss, zur größten Gesamtabmessung des Behältniskörpers in der Transportstellung wird. Der Behältniskörper wird also in keinerlei Hinsicht durch das Zusammenfalten länger. Auf diese Weise lässt sich ein guter Kompromiss zwischen einem möglichst großen Volumen des Behältniskörpers in der Arbeitsstellung und einem möglichst kleinen Volumen des Behältniskörpers in der Transportstellung erreichen. Idealerweise ist in der Transportstellung das Volumen null.
Die Aufgabe wir zudem durch ein Baugruppe gelöst, die ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug und ein erfindungsgemäßes Auffangbehältnis umfasst. Dabei ist das Auffangbehältnis über den Anschlussstutzen strömungsmäßig mit dem Handwerkzeug gekoppelt, sodass ein Luft-Werkstückpartikel-Gemisch ausgehend vom Handwerkzeug ins Auffangbehältnis einleitbar ist. Dabei ist der Stutzendeckel des erfindungsgemäßen Auffangbehältnisses in einem geöffneten Zustand. Er liegt dabei außerhalb der Abschnitte des Anschlussstutzens, die im Betrieb des Auffangbehältnisses von einem Luft-Werkstückpartikel- Gemisch durchströmt werden. Mit anderen Worten wird eine derartige Strömung vom Stutzendeckel nicht behindert oder eingeschränkt. Durch die drehbare Lagerung am
Anschlussstutzen ist es ferner einfach, den Stutzendeckel von einem geöffneten Zustand in den geschlossenen Zustand zu überführen, wenn das Auffangbehältnis vom Handwerkzeug entkoppelt ist, und umgekehrt, wenn das Auffangbehältnis ans Handwerkzeug angekoppelt werden soll.
Dabei kann der Stutzendeckel des Auffangbehältnisses einen Anlagebereich des Handwerkzeugs zumindest abschnittsweise kontaktieren. Der Stutzendeckel nimmt somit eine definierte Position ein.
Alternativ oder zusätzlich kann der Stutzendeckel einen Haltewulst am Handwerkzeug hintergreifen, sodass das Auffangbehältnis am Handwerkzeug verriegelt ist. Die Kopplung zwischen Auffangbehältnis und Handwerkzeug ist daher besonders sicher und zuverlässig. Insbesondere hintergreift die Halterippe am Stutzendeckel den Haltewulst am Handwerkzeug.
Der Haltewulst kann eine Montageschräge aufweisen. Dadurch wird das Erreichen eines Zustands, in dem das Auffangbehältnis mittels des Stutzendeckels am Handwerkzeug verriegelt ist, erleichtert. Indem die Montageschräge am Haltewulst mit einem Element des Stutzendeckels in Kontakt gerät, das dazu vorgesehen ist, mit dem Haltewulst zusammenzuwirken, kann der Stutzendeckel in eine Position verstellt werden, die zum Verriegeln des Auffangbehältnisses am Handwerkzeug nötig ist.
Auch wird die Aufgabe durch ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug zur Verwendung in einer erfindungsgemäßen Baugruppe gelöst. Das motorisch angetriebene Handwerkzeug umfasst einen Auslass zum Ableiten eines Luft-Werkstückpartikel-Gemisches, wobei an einem Außenumfang des Auslasses ein Haltewulst zum Ankoppeln eines Auffangbehältnisses für Werkstückpartikel angeordnet ist. Bei diesem Auffangbehältnis handelt es sich insbesondere um das erfindungsgemäße Auffangbehältnis. Mittels des Haltewulstes lässt sich das Auffangbehältnis mit besonders hoher Zuverlässigkeit ans Handwerkzeug ankoppeln und dort verriegeln.
Zusätzlich wird die Aufgabe durch ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug gelöst, das insbesondere zur Verwendung in einer erfindungsgemäßen Baugruppe geeignet ist. Das motorisch angetriebene Handwerkzeug umfasst einen Auslass zum Ableiten eines Luft- Werkstückpartikel-Gemisches. Zudem weist das motorisch angetriebene Handwerkzeug einen Auslassverschluss auf, der relativ zum Auslass drehbar gelagert ist und den Auslass wahlweise verschließen oder freigeben kann. Mittels eines derartigen Auslassverschluss kann also in einem Fall, in dem ein Auffangbehältnis an den Auslass angekoppelt ist, eine strömungsmäßige Verbindung zwischen dem Auslass und dem Auffangbehältnis mittels des Auslassverschlusses wahlweise freigegeben oder unterbrochen werden. Im geschlossenen Zustand des Auslassverschlusses können somit keine Werkstückpartikel vom Auffangbehältnis ins Innere des motorisch angetriebenen Handwerkzeugs gelangen. Auch kann kein Luft- Werkstückpartikel-Gemisch vom motorisch angetriebenen Handwerkzeug ins Auffangbehältnis gelangen. Das gilt insbesondere auch dann, wenn das Auffangbehältnis und das motorisch angetriebene Handwerkzeug miteinander gekoppelt sind und das Auffangbehältnis keinen Stutzendeckel aufweist. Es kann somit ein besonders einfach gestaltetes Auffangbehältnis verwendet werden.
In diesem Zusammenhang kann der Auslassverschluss gemäß aller vorgenannten Ausführungsformen des Stutzendeckels gestaltet sein. Das bedeutet, dass alle vorstehenden, den Stutzendeckel betreffenden Erläuterungen auch für den Auslassverschluss gelten.
Ferner wird die Aufgabe durch Verfahren zum Koppeln eines Auffangbehältnisses für Werkstückpartikel und eines motorisch angetriebenen Handwerkzeugs gelöst. Dabei weist das Auffangbehältnis einen Behältniskörper zur Aufnahme von Werkstückpartikeln auf, der durch eine Außenhaut begrenzt ist. Außerdem weist das Auffangbehältnis einen Anschlussstutzen zum Ankoppeln des Behältniskörpers an das Handwerkzeug auf. Das Verfahren umfasst:
Verbinden des Anschlussstutzens und des Handwerkzeugs, wobei der
Anschlussstutzen mittels eines Stutzendeckels verschlossen ist, und
nachfolgendes Freigeben des Anschlussstutzens, indem der Stutzendeckel von einer Schließstellung in eine Freigabestellung überführt wird.
Damit wird sichergestellt, dass beim Ankoppeln des Auffangbehältnisses an das motorisch angetriebene Handwerkzeug Werkstückpartikel das Auffangbehältnis nicht unkontrolliert verlassen können. Erst wenn das Auffangbehältnis und das motorisch angetriebene Handwerkzeug verbunden sind, wird der Anschlussstutzen freigegeben.
Das Verfahren zum Koppeln eines Auffangbehältnisses für Werkstückpartikel und eines motorisch angetriebenen Handwerkzeugs kann in Verbindung mit einem erfindungsgemäßen Auffangbehältnis und/oder in Verbindung mit einem erfindungsgemäßen Handwerkzeug durchgeführt werden.
Darüber hinaus wird die Aufgabe durch ein Verfahren zum Entkoppeln eines Auffangbehältnisses für Werkstückpartikel und eines motorisch angetriebenen Handwerkzeugs gelöst. Das Auffangbehältnis weist einen Behältniskörper zur Aufnahme von Werkstückpartikeln auf, der durch eine Außenhaut begrenzt ist. Zudem weist das Auffangbehältnis einen Anschlussstutzen zum Ankoppeln des Behältniskörpers an das Handwerkzeug auf. Das Verfahren umfasst:
• Verschließen des Anschlussstutzens, mittels eines Stutzendeckels, und
• Nachfolgendes Trennen des Anschlussstutzens und des Handwerkzeugs.
Somit ist auch bei diesem Verfahren sichergestellt, dass beim Entkoppeln des Auffangbehältnisses für Werkstückpartikel und des motorisch angetriebenen Handwerkzeugs Werkstückpartikel nicht unkontrolliert das Auffangbehältnis verlassen können.
Das Verfahren zum Entkoppeln eines Auffangbehältnisses für Werkstückpartikel und eines motorisch angetriebenen Handwerkzeugs kann in Verbindung mit einem erfindungsgemäßen Auffangbehältnis durchgeführt werden.
Ferner wird die Aufgabe durch ein Verfahren zum Transport einer Baugruppe umfassend ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug und ein Auffangbehältnis gelöst. Insbesondere handelt es sich bei der Baugruppe um eine erfindungsgemäße Baugruppe. Dabei ist das Auffangbehältnis mit dem Handwerkzeug gekoppelt, d.h. mechanisch verbunden. Zudem sind das Auffangbehältnis und das Handwerkzeug strömungsmäßig zumindest temporär gegeneinander abgesperrt. In diesem Zusammenhang kann das Koppeln des Auffangbehältnisses und des Handwerkzeugs dadurch erfolgen, dass ein Auslass des Handwerkzeugs mit einem Anschlussstutzen des Auffangbehältnisses verbunden ist. Dabei sind der Auslass und der Anschlussstutzen strömungsmäßig gekoppelt, sofern ein Stutzendeckel des Auffangbehältnisses und/oder ein optional am Auslass vorhandener Auslassverschluss in einem Freigabezustand sind, d.h. den Anschlussstutzen bzw. den Auslass strömungsmäßig freigeben. Das strömungsmäßige Absperren des Auffangbehältnisses und des Handwerkzeugs gegeneinander kann ebenso mittels eines Stutzendeckels des Auffangbehältnisses und/oder eines optional am Auslass vorhandenen Auslassverschluss erfolgen. Dabei sind der Stutzendeckel und/oder der optionale Auslassverschluss in einer Schließstellung, d.h. der Stutzendeckel und/oder der optionale Auslassverschluss verschließen strömungsmäßig den Anschlussstutzen bzw. den Auslass. Auf diese Weise wird in einem Zustand, in dem das Auffangbehältnis an das motorisch angetriebene Handwerkzeug angekoppelt ist, verhindert, dass Werkstückpartikel, die im Auffangbehältnis aufgenommen sind, in unerwünschter Weise das Auffangbehältnis verlassen. Das kann beispielsweise in einer Situation dienlich sein, in der das Auffangbehältnis transportiert wird, während es an das motorisch angetriebene Handwerkzeug angekoppelt ist. Unerwünschte Verschmutzungen während des Transports werden also zuverlässig vermieden.
Im Übrigen gelten die bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Auffangbehältnis und der erfindungsgemäßen Baugruppe erläuterten Effekte und Vorteile auch für das erfindungsgemäße Handwerkzeug und umgekehrt. Ebenso gelten die im Zusammenhang mit einem oder mehreren der erfindungsgemäßen Verfahren genannten Effekte und Vorteile auch für die strukturellen Aspekte der Erfindung, d.h. für das erfindungsgemäße
Auffangbehältnis, die erfindungsgemäße Baugruppe und das erfindungsgemäße Handwerkzeug, und umgekehrt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand verschiedener Ausführungsbeispiele erläutert, die in den beigefügten Zeichnungen gezeigt sind. Es zeigen:
Figur 1 ein Handwerkzeugsystem mit einem Aufbewahrungsbehältnis, in dem eine Baugruppe, die ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug und ein Auffangbehältnis gemäß einer ersten Ausführungsform umfasst, positioniert ist, wobei eine Bespannung des Auffangbehältnisses fortgelassen ist,
Figur 2 die Baugruppe aus Figur 1 in einer isolierten Draufsicht,
Figur 3 das Auffangbehältnis aus den Figuren 1 und 2 in einer isolierten Darstellung, wobei das Auffangbehältnis eine Arbeitsstellung einnimmt,
Figur 4 das Auffangbehältnis aus den Figuren 1 bis 3, wobei das Auffangbehältnis eine Transportstellung einnimmt,
Figur 5 die Baugruppe aus den Figuren 1 und 2 in einer schematisierten Draufsicht, wobei das Auffangbehältnis die Arbeitsstellung einnimmt,
Figur 6 die Baugruppe aus den Figuren 1 und 2 in einer schematisierten, der Ansicht aus Figur 5 entsprechenden Draufsicht, wobei das Auffangbehältnis die Transportstellung einnimmt,
Figur 7 in einer den Figuren 5 und 6 entsprechenden Draufsicht eine Baugruppe mit einem Auffangbehältnis gemäß einer zweiten Ausführungsform, wobei das Auffangbehältnis die Arbeitsstellung einnimmt,
Figur 8 die Baugruppe aus Figur 7, wobei das Auffangbehältnis eine Zwischenstellung einnimmt,
Figur 9 die Baugruppe aus Figur 7 und 8, wobei das Auffangbehältnis die Transportstellung einnimmt,
Figur 10 in einer den Figuren 5 bis 9 entsprechenden Draufsicht eine Baugruppe mit einem Auffangbehältnis gemäß einer dritten Ausführungsform, wobei das Auffangbehältnis die Arbeitsstellung einnimmt,
Figur 11 die Baugruppe aus Figur 10, wobei das Auffangbehältnis die Transportstellung einnimmt,
Figur 12 in einer den Figuren 5 bis 11 entsprechenden Draufsicht eine Baugruppe mit einem Auffangbehältnis gemäß einer vierten Ausführungsform, wobei das Auffangbehältnis die Arbeitsstellung einnimmt,
Figur 13 die Baugruppe aus Figur 12, wobei das Auffangbehältnis die Transportstellung einnimmt,
Figur 14 ein Auffangbehältnis gemäß einer fünften Ausführungsform in einer perspektivischen Darstellung,
Figur 15 eine Ansicht des Auffangbehältnisses aus Figur 14, wobei eine Bespannung des Auffangbehältnisses fortgelassen ist,
Figur 16 ein Auffangbehältnis gemäß einer sechsten Ausführungsform in einer perspektivischen Darstellung, wobei eine Bespannung des Auffangbehältnisses fortgelassen ist,
Figur 17 in einer Detailansicht einen Bereich der Baugruppe aus den Figuren 1 bis 6, in dem das Auffangbehältnis gemäß der ersten Ausführungsform an das motorisch angetriebene Handwerkzeug angekoppelt ist.
Figur 18 einen Längsschnitt durch den Bereich aus Figur 17,
Figur 19 einen der Figur 18 entsprechenden Längsschnitt, wobei das Auffangbehältnis vom motorisch angetriebenen Handwerkzeug entriegelt ist,
Figur 20 einen den Figuren 18 und 19 entsprechenden Längsschnitt, wobei das Auffangbehältnis vom motorisch angetriebenen Handwerkzeug abgekoppelt ist,
Figur 21 eine Detailansicht des motorisch angetriebenen Handwerkzeugs aus den Figuren 17 bis 19, wobei das Auffangbehältnis vom motorisch angetriebenen Handwerkzeug abgekoppelt ist,
Figur 22 einen Stutzendeckel des Auffangbehältnisses aus den Figuren 17 bis 20 in einer perspektivischen, isolierten Darstellung,
Figur 23 den Stutzendeckel aus Figur 22 in einer anderen perspektivischen, isolierten Darstellung,
Figur 24 ein Auffangbehältnis gemäß einer siebten Ausführungsform in einer perspektivischen Darstellung, wobei lediglich ein Abschnitt des Auffangbehältnisses dargestellt ist,
Figur 25 den Abschnitt des Auffangbehältnisses aus Figur 24 in einer anderen perspektivischen Darstellung,
Figur 26 ein Auffangbehältnis gemäß einer achten Ausführungsform in einer perspektivischen Darstellung, wobei lediglich ein Abschnitt des Auffangbehältnisses dargestellt ist,
Figur 27 den Abschnitt des Auffangbehältnisses aus Figur 26 in einer anderen perspektivischen Darstellung,
Figur 28 ein Auffangbehältnis gemäß einer neunten Ausführungsform in einer perspektivischen Darstellung, wobei lediglich ein Abschnitt des Auffangbehältnisses dargestellt ist,
Figur 29 den Abschnitt des Auffangbehältnisses aus Figur 28 in einer anderen perspektivischen Darstellung,
Figur 30 die Baugruppe aus den Figuren 1 und 2 in einer schematisierten Darstellung, wobei das Auffangbehältnis entleert wird,
Figur 31 eine Variante der Baugruppe aus Figur 30 in einer schematisierten Darstellung, wobei das Auffangbehältnis entleert wird,
Figur 32 das Auffangbehältnis gemäß der ersten Ausführungsform aus den Figuren 3 und 4 in einer anderen perspektivischen Darstellung, und
Figur 33 eine Variante des Auffangbehältnisses aus Figur 32.
Figur 1 zeigt ein Handwerkzeugsystem 10.
Das Handwerkzeugsystem 10 umfasst ein Aufbewahrungsbehältnis 12 und eine Baugruppe 14, die ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug 16 und ein Auffangbehältnis 18 für Werkstückpartikel aufweist.
Im vorliegenden Beispiel handelt es sich beim motorisch angetriebenen Handwerkzeug 16 um eine Handkreissäge. Das ist jedoch rein exemplarisch zu verstehen.
Dabei ist das Auffangbehältnis 18 strömungsmäßig mit dem Handwerkzeug 16 gekoppelt, sodass beim Arbeiten mit dem Handwerkzeug 16 ein Luft-Werkstückpartikel-Gemisch ausgehend vom Handwerkzeug 16 ins Auffangbehältnis 18 einleitbar ist.
Hierfür hat das Auffangbehältnis 18 einen Anschlussstutzen 20, der eine Einlassöffnung 21 bildet, und einen formflexiblen Behältniskörper 22, in dem eine gewisse Menge an Werkstückpartikeln aufgenommen werden kann.
Der Anschlussstutzen 20 ist dazu ausgebildet, an seinem freien Ende 24 mit dem Handwerkzeug 16 gekoppelt zu werden. An seinem entgegengesetzten Ende mündet der Anschlussstutzen 20 in den Behältniskörper 22.
Der Behältniskörper 22 umfasst eine Tragstruktur 26, die aus mehreren starren Streben 28 aufgebaut ist, die über Gelenke 30 miteinander verbunden sind. Dabei bilden die Streben 28 und Gelenke 30 einen Faltmechanismus 31, der nachfolgend noch erläutert werden wird.
Ferner umfasst der Behältniskörper 22 eine Außenhaut 32, die als eine die Tragstruktur 26 umschließende Bespannung 34 gebildet ist. Es wird bemerkt, dass in den Darstellungen aus den Figuren 1, 2, 5 und 6 aus Gründen der besseren Sichtbarkeit der Tragstruktur 26 die Außenhaut 32 nicht dargestellt ist.
Der Behältniskörper 22 nimmt in den Figuren 1 und 2 eine Transportstellung ein.
Ferner ist in der Darstellung gemäß Figur 1 die Baugruppe 14 im Inneren des Aufbewahrungsbehältnisses 12 angeordnet. Ein Deckel des Aufbewahrungsbehältnisses 12 ist dabei nicht dargestellt. Es wird bemerkt, dass insbesondere in der Darstellung gemäß Figur 1, d.h. in einer Situation, in der die Baugruppe innerhalb des Aufbewahrungsbehältnisses 12 angeordnet ist, das Auffangbehältnis 18 strömungsmäßig mit dem Handwerkzeug 16 gekoppelt ist. Das wird durch die Kompaktheit der Transportstellung ermöglich.
Dabei verläuft eine Haupterstreckung 36 des Behältniskörpers 22, d.h. die Richtung der verhältnismäßig größten Längenabmessung des Behältniskörpers 22, quer zu einer Hauptströmungsrichtung 38. In diesem Zusammenhang verläuft die Hauptströmungsrichtung 38 von einer den Anschlussstutzen 20 tragenden Außenhautfläche in Richtung einer diesbezüglich entgegengesetzten Außenhautfläche. Es versteht sich, dass die
Hauptströmungsrichtung 38 unabhängig davon definiert ist, ob tatsächlich ein Luft- Werkstückpartikel-Gemisch vom Handwerkzeug 16 ins Auffangbehältnis 18 einströmt oder nicht.
Darüber hinaus ist eine Höhe 42 des Behältniskörpers 22 in der Transportstellung maximal so groß wie eine senkrecht auf einer Auflageplatte 44 des Handwerkzeugs 16 definierte Höhe 46 des Handwerkzeugs 16. Mit anderen Worten überschreitet eine Höhe 42 des Behältniskörpers 22 in der Transportstellung nicht die Höhe 46 des Handwerkzeugs 16.
Außerdem beträgt eine Länge 48 des Behältniskörpers 22 entlang einer Längsrichtung 50 des Handwerkzeugs 16 höchstens 50 % einer Länge 52 der Auflageplatte 44, wenn der Behältniskörper 22 in der Transportstellung ist. Im dargestellten Beispiel beträgt die Länge 48 des Behältniskörpers 22 circa 20 % der Länge 52 der Auflageplatte 44.
Ferner beträgt ein Breitenüberstand 54 des Behältniskörpers 22 über eine Breite 56 der Auflageplatte 44 in der Transportstellung circa 40 % der Breite 56 der Auflageplatte 44.
In den Figuren 3 bis 6 ist das Auffangbehältnis 18 gemäß der ersten Ausführungsform näher dargestellt. Die Figuren 4 und 6 zeigen jeweils die Transportstellung des Behältniskörpers 22. Die Figuren 3 und 5 zeigen eine Arbeitsstellung des Behältniskörpers 22, die nachfolgend noch erläutert werden wird.
In der dargestellten Ausführungsform ist die Tragstruktur 26 in einer bezüglich der Hauptströmungsrichtung 34 seitlichen Ansicht polygonförmig. In diesem Zusammenhang bilden die Gelenke 30 die Polygonecken der Polygonform und die Streben 28 die Polygonkanten.
Das Polygon weist vorliegend fünf Polygonecken auf.
Dabei ist in der Transportstellung eine Polygonecke, d.h. ein Gelenk 30, unter Bildung eines konkaven Außenumfangsabschnitts zwischen zwei Polygonkanten, d.h. zwischen zwei Streben 28, aufgenommen.
Dadurch ist in der Transportstellung ein Außenhautabschnitt, d.h. ein Abschnitt der Außenhaut 32, in ein Inneres des Behältniskörpers 22 geklappt.
Mittels des Faltmechanismus 31 kann der Behältniskörper 22 in die Arbeitsstellung überführt werden, die in den Figuren 3 und 5 dargestellt ist. In der Arbeitsstellung erstreckt sich der Behältniskörper 22 entlang der Hauptströmungsrichtung 38. Das bedeutet, dass eine größte Außenabmessung des Behältniskörpers 22 in dieselbe Richtung orientiert ist wie die Hauptströmungsrichtung 38.
In der Arbeitsstellung umschließt die Außenhaut 32 ein erstes Volumen VI, das viel größer ist als ein zweites Volumen V2, das die Außenhaut 32 in der Transportstellung umschließt. Somit kann in der Arbeitsstellung eine vergleichsweise große Menge an Werkstückpartikeln im Inneren des Behältniskörpers 22 aufgenommen werden.
In der Arbeitsstellung hat das Auffangbehältnis 18 wenigstens eine erste Außenhautlängenabmessung Lmax, die im Vergleich zu den übrigen Außenhautlängenabmessungen des Auffangbehältnisses 18 eine größte Länge aufweist.
In der dargestellten Ausführungsform ist die erste Außenhautlängenabmessung Lmax durch einen Bereich der Außenhaut 32 gebildet, der auf einer der Streben 28 aufliegt.
Die erste Außenhautlängenabmessung Lmax entsprich also der Länge der längsten Strebe 28 des Auffangbehältnisses 18.
Die Tatsache, dass in der Arbeitsstellung das von der Außenhaut 32 eingeschlossene erste Volumen VI viel größer ist als das in der Transportstellung eingeschlossene zweite Volumen V2, wobei gleichzeitig der Behältniskörper 22 in der Transportstellung äußerst kompakt ist,
kommt dadurch zustande, dass die erste Außenhautlängenabmessung Lmax in der Transportstellung eine größte Länge des Behältniskörpers definiert. Mit anderen Worten bestimmt die erste Außenhautlängenabmessung Lmax in der Transportstellung die größte Außenabmessung des Behältniskörpers 22.
Es versteht sich dabei, dass der Behältniskörper 22 mittels des Faltmechanismus 31 auch von der Arbeitsstellung wieder in die Transportstellung überführt werden kann. Mit anderen Worten kann der Behältniskörper 22 durch Verwenden des Faltmechanismus 31 wahlweise die Transportstellung oder die Arbeitsstellung einnehmen.
Zudem umfasst die Außenhaut 32 zumindest einen elastisch verformbaren Außenhautabschnitt 58.
Dabei ist der Faltmechanismus 31 so konfiguriert, dass der elastisch verformbare Außenhautabschnitt 58 in einer Zwischenstellung, die der Behältniskörper 22 einnimmt, wenn er von der Transportstellung in die Arbeitsstellung überführt wird und umgekehrt, maximal elastisch gedehnt ist.
Das hat zur Folge, dass der Behältniskörper 22 mittels des elastisch verformbaren Außenhautabschnitts 58 mechanisch stabil in der Arbeitsstellung und in der Transportstellung gehalten werden kann. Die Zwischenstellung ist mechanisch instabil.
Die Figuren 7, 8 und 9 zeigen die Baugruppe 14, wobei das Auffangbehältnis 18 gemäß einer zweiten Ausführungsform gestaltet ist. Dabei werden im Folgenden lediglich die Unterschiede zur ersten Ausführungsform erläutert. Gleiche oder einander entsprechende Bauteile werden mit denselben Bezugszeichen versehen.
Wie zuvor ist die Tragstruktur 26 in einer bezüglich der Hauptströmungsrichtung 34 seitlichen Ansicht polygonförmig, wobei die Gelenke 30 wieder die Polygonecken der Polygonform und die Streben 28 wieder die Polygonkanten bilden.
Das Polygon weist vorliegend allerdings nur vier Polygonecken auf.
Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass die Haupterstreckung 36 des Behältniskörpers 22 in der Transportstellung (siehe Figur 9) nicht mehr quer, sondern unter einem Winkel von ca. 30 Grad geneigt zur Hauptströmungsrichtung 38 verläuft.
Dadurch ergibt sich die Situation, dass der Behältniskörper 22 in der Transportstellung keinen Breitenüberstand über die Breite 56 der Auflageplatte 44 hat.
Die Länge 48 des Behältniskörpers 22 entlang der Längsrichtung 50 des Handwerkzeugs 16 beträgt nun ca. 70 % einer Länge 52 der Auflageplatte 44, wenn der Behältniskörper 22 in der Transportstellung ist.
Im Übrigen kann auf die Erläuterungen zum Auffangbehältnis 18 gemäß der ersten Ausführungsform verwiesen werden.
Die Figuren 10 und 11 zeigen die Baugruppe 14, wobei das Auffangbehältnis 18 gemäß einer dritten Ausführungsform gestaltet ist. Dabei werden im Folgenden lediglich die Unterschiede zu den bereits erwähnten Ausführungsformen erläutert. Gleiche oder einander entsprechende Bauteile werden mit denselben Bezugszeichen versehen.
In dieser Ausführungsform bilden die Streben 28 und die Gelenke 30 ein Kreuzgestänge 60. In der Arbeitsstellung (siehe Figur 10) überschneiden sich somit Mittelbereiche von jeweils paarweise einander zugeordneten Streben kreuzartig.
In der Transportstellung (siehe Figur 11) werden die paarweise einander zugeordneten Streben im Wesentlichen übereinander gelegt.
Die erste Außenhautlängenabmessung Lmax ist in diesem Zusammenhang durch einen Bereich der Außenhaut 32 gebildet, der auf einer der kreuzförmig angeordneten Streben 28 aufliegt.
Mit anderen Worten entspricht die erste Außenhautlängenabmessung Lmax wieder der Länge der längsten Strebe 28.
Im Unterschied zu den vorgenannten Ausführungsformen ist ferner in der dritten Ausführungsform die Außenhaut insgesamt elastisch verformbar.
Der Breitenüberstand in der Transportstellung des Behältniskörpers beläuft sich nunmehr auf ca. 15 %.
Die Länge 48 des Behältniskörpers 22 entlang der Längsrichtung 50 des Handwerkzeugs 16 beträgt nun ca. 40 % einer Länge 52 der Auflageplatte 44, wenn der Behältniskörper 22 in der Transportstellung ist.
Die Figuren 12 und 13 zeigen die Baugruppe 14, wobei das Auffangbehältnis 18 gemäß einer vierten Ausführungsform ausgebildet ist. Dabei werden im Folgenden lediglich die Unterschiede zu den bereits erwähnten Ausführungsformen erläutert. Gleiche oder einander entsprechende Bauteile werden mit denselben Bezugszeichen versehen.
In dieser Ausführungsform sind die Streben 28 jeweils C-förmig.
Sie weisen jeweils an den Enden der C-Form ein Gelenk 30 auf, über das die Streben 28 miteinander gelenkig verbunden sind.
In der dargestellten Ausführungsform weisen alle Gelenke 30 dieselbe Gelenkachse auf. Die Streben 28 lassen sich somit fächerartig zueinander drehen und können auf dieser Weise zwischen der Arbeitsstellung, in der die Streben 28 aufgefächert sind (siehe Figur 12), und der Transportstellung, in der die Streben 28 übereinandergelegt sind (siehe Figur 13), verstellen.
Die erste Außenhautlängenabmessung Lmax ist in diesem Zusammenhang durch eine Bogenhöhe der C-förmigen Streben 28 gebildet.
Im Unterschied zu den vorgenannten Ausführungsformen kann in der vierten Ausführungsform die Außenhaut 32 insgesamt ohne elastischen Abschnitt ausgeführt sein. Die Außenhaut ist also insgesamt nicht elastisch verformbar.
Der Breitenüberstand in der Transportstellung des Behältniskörpers beläuft sich nunmehr auf ca. 15 %.
Die Länge 48 des Behältniskörpers 22 entlang der Längsrichtung 50 des Handwerkzeugs 16 beträgt nun ca. 40 % einer Länge 52 der Auflageplatte 44, wenn der Behältniskörper 22 in der Transportstellung ist.
Die Figuren 14 und 15 zeigen eine fünfte Ausführungsform des Auffangbehältnisses 18. Dabei ist das Auffangbehältnis 18 gemäß der fünften Ausführungsform eine Variante des Auffangbehältnisses 18 gemäß der zweiten Ausführungsform (siehe Figuren 7 bis 9). Es werden daher im Folgenden lediglich die Unterschiede zur zweiten Ausführungsform erläutert. Gleiche oder einander entsprechende Bauteile werden mit denselben Bezugszeichen versehen.
Die Außenhaut 32 weist beim Auffangbehältnis 18 gemäß der fünften Ausführungsform in der Arbeitsstellung einen gezackten Abschnitt 62 auf. Dieser dient dazu, eine Fläche der Außenhaut 32 zu vergrößern, wobei gleichzeitig die Außenabmessungen des Behältniskörpers 22 im Vergleich zu einem Auffangbehältnis 18 mit einer Außenhaut 32 ohne gezackten Abschnitt gleich gehalten werden können. Dadurch kann die Filterfunktion der Außenhaut 32 verbessert werden.
Der gezackte Abschnitt 62 wird dadurch gebildet, dass zwei der Streben 28 der Tragstruktur 26 gezackt sind (siehe Figur 15). Die gezackten Streben 28 werden zusätzlich mit dem Bezugszeichen 64a bzw. mit dem Bezugszeichen 64b versehen.
Dabei sind die Zacken der gezackten Streben 64a, 64b so angeordnet, dass bei einer Betrachtung entlang der Hauptströmungsrichtung 38 ein Umfang des Behältniskörpers 22 entlang der Hauptströmungsrichtung 38 betragsmäßig gleichbleibend ist.
Das wird durch die Anordnung der Zacken der gezackten Streben 64a, 64b erreicht. Zum besseren Verständnis ist dabei in Figur 15 für die gezackte Strebe 64a eine gedachte Nulllinie NI der Zacken eingezeichnet. Für die gezackte Strebe 64b ist eine gedachte Nulllinie N2 eingezeichnet.
Die Nulllinien NI, N2 entsprechen dabei dem Verlauf einer geraden, d.h. nicht gezackten Strebe, die anstelle der gezackten Streben 64a, 64b verwendet werden könnte.
Darüber hinaus sind mehrere exemplarische Umfänge 66a, 66b, 66c in Figur 15 illustriert.
Die Zacken der Streben 64a, 64b, d.h. die zugehörigen Zackenberge und Zackentäler erstrecken sich gleichmäßig zu beiden Seiten der jeweiligen Nulllinie NI, N2. Ferner erstrecken sich die Zacken der Streben 64a, 64b jeweils in einer Ebene.
Allerding ist diese Ebene gegenüber den von der jeweiligen Strebe 64a, 64b begrenzten Seitenflächen des Auffangbehältnisses 18 geneigt. Genauer gesagt sind die Ebenen, in denen die Zacken der Streben 64a, 64b verlaufen so gegenüber den von der jeweiligen Strebe 64a, 64b begrenzten Seitenflächen des Auffangbehältnisses 18 geneigt, dass die Ebene, in der sich die Zacken erstrecken mit jeder dieser Ebenen den gleichen Winkel einschließt.
Somit erstreckt sich der gezackte Abschnitt 62 über die in den Figuren 14 und 15 vorne dargestellte Seitenfläche, die in den Figuren 14 und 15 hinten dargestellte Seitenfläche und die in den Figuren 14 und 15 oben dargestellte Seitenfläche.
Aufgrund der Schrägstellung der Ebenen, in denen die Zacken der Streben 64a, 64b verlaufen, kompensieren sich somit die zugehörigen Zackenberge und Zackentäler derart, dass der Umfang des Behältniskörpers 22 entlang der Hauptströmungsrichtung 38 betragsmäßig konstant ist. Die exemplarischen Umfänge 66a, 66b, 66c in Figur 15 sind also gleich groß.
Folglich kann die Außenhaut 32 ohne elastischen Abschnitt ausgebildet sein. Zudem hat die Außenhaut 32, insbesondere wenn sie abgewickelt ist, eine vergleichsweise einfache Geometrie.
Die Außenhaut 32 ist in der Ausführungsform gemäß Figuren 14 und 15 aus einem zusammenhängenden Materialstück hergestellt, d.h. nicht aus mehreren Teilen zusammengesetzt.
Die Figur 16 zeigt eine sechste Ausführungsform des Auffangbehältnisses 18. Dabei ist das Auffangbehältnis 18 gemäß der sechsten Ausführungsform eine Variante des Auffangbehältnisses 18 gemäß der fünften Ausführungsform (siehe Figuren 14 und 15). Es werden daher im Folgenden lediglich die Unterschiede zur fünften Ausführungsform erläutert. Gleiche oder einander entsprechende Bauteile werden mit denselben Bezugszeichen versehen.
Wieder ist zum besseren Verständnis für die gezackte Strebe 64a eine gedachte Nulllinie NI der Zacken eingezeichnet.
Darüber hinaus sind wieder mehrere exemplarische Umfänge 66a, 66b, 66c in Figur 16 illustriert.
In der sechsten Ausführungsform umfasst die Tragstruktur 26 lediglich eine einzige gezackte Strebe 64a.
Dabei erstrecken sich, wie gehabt, die Zacken der Strebe 64a, d.h. die zugehörigen Zackenberge und Zackentäler, gleichmäßig zu beiden Seiten der Nulllinie NI. Ferner erstrecken sich die Zacken der Strebe 64a in einer Ebene.
Wie schon im Zusammenhang mit den Figuren 14 und 15 erläutert, ist die Ebene, in der sich die Zacken erstrecken, gegenüber den von der 64a begrenzten Seitenflächen des Auffangbehältnisses 18 geneigt, wobei die Ebene, in der sich die Zacken erstrecken, mit jeder dieser Seitenflächen den gleichen Winkel einschließt.
Der Effekt der Flächenvergrößerung bei gleichbleibendem Umfang der Außenhaut 32 wird auch auf diese Weise erreicht.
Es versteht sich jedoch, dass im Beispiel der Figur 16 der Umfang allgemein und insbesondere die exemplarischen Umfänge 66a, 66b, 66c, bei einer Betrachtung quer zur Hauptströmungsrichtung 38 betragsmäßig gleichbleibend sind.
In der fünften und sechsten Ausführungsform (siehe Figuren 14 bis 16) können anstelle gezackter Streben 64a, 64b auch gewellte Streben verwendet werden. Dadurch wird erreicht, dass die Außenhaut 32 des Auffangbehältnisses 18 einen gewellten Abschnitt aufweist. Dabei unterscheiden sich gewellte Streben von gezackten Streben dadurch, dass sie zumindest im Bereich der Wellung keine geradlinig verlaufenden Abschnitte haben. Die vorstehenden Erläuterungen gelten in gleicher Weise für Auffangbehältnisse 18, deren Außenhaut 32 einen gewellten Abschnitt hat.
In den Figuren 17 bis 19 ist ein Bereich der Baugruppe 14 aus den Figuren 1 bis 6 im Detail gezeigt, in dem das Auffangbehältnis 18 gemäß der ersten Ausführungsform an das motorisch angetriebene Handwerkzeug 16 angekoppelt ist. Das bedeutet, dass das Auffangbehältnis 18 über den Anschlussstutzen 20 strömungsmäßig mit dem Handwerkzeug 16 gekoppelt ist, sodass ein Luft-Werkstückpartikel -Gemisch ausgehend vom Handwerkzeug 16 ins Auffangbehältnis 18 einleitbar ist.
In der dargestellten Ausführungsform ist der Anschlussstutzen 20 an einem formstabilen Abschnitt 68 der Außenhaut 32 vorgesehen. Aufgrund dessen weist das Auffangbehältnis 18, genauer gesagt der Behältniskörper 22, im Bereich des Anschlussstutzens 20 eine vergleichsweise hohe Formstabilität auf, sodass sich das Auffangbehältnis 18 zum Ankoppeln ans Handwerkzeug 16 und zum Ab koppeln vom Handwerkzeug 16 gut handhaben lässt.
Der Anschlussstutzen 20 ist ebenfalls formstabil.
Ferner sind der formstabile Abschnitt 68 und der Anschlussstutzen 20 einstückig hergestellt.
Dabei steht das freie Ende 24 des Anschlussstutzens 20 gegenüber dem Behältniskörper 22 hervor. Ferner ist am Außenumfang 70 des Anschlussstutzens 20 ein Lagerbock 72 positioniert, über den ein Stutzendeckel 74 drehbar am Anschlussstutzen 20 gelagert ist.
Eine zugehörige Drehachse 76, um die der Stutzendeckel 74 drehbar ist, verläuft quer zu einer Längserstreckungsrichtung 78 des Anschlussstutzens 20.
Dabei ist die Drehachse 76 vom Außenumfang 70 des Anschlussstutzens 20 beabstandet. Ein Ab stand der Drehachse 76 vom Außenumfang 70 ist also größer null.
Somit kann der Stutzendeckel 74 durch entsprechende Drehung um die Drehachse 76 den Anschlussstutzen 20 am freien Ende wahlweise verschließen (siehe Figur 20) oder freigeben (siehe Figuren 17 bis 19).
Das Auffangbehältnis 18 lässt sich nur dann mit dem Handwerkzeug 16 koppeln, wenn der Stutzendeckel 74 den Anschlussstutzen 20 freigibt.
Der gekoppelte Zustand zeichnet sich dadurch aus, dass ein anschlussstutzenseitiger Dichtabschnitt 80, der an einem Innenumfang 82 des der Anschlussstutzens 20 benachbart zum freien Ende 24 positioniert ist, mit einem handwerkzeugseitigen Dichtabschnitt 84 in Kontakt steht (siehe Figuren 18 und 19).
Wenn der Stutzendeckel 74 den Anschlussstutzen 20 verschließt, d.h. wenn der Stutzendeckel 74 in der Schließstellung ist, liegt ein deckel sei tiger Dichtabschnitt 86 zumindest abschnittsweise dem anschlussstutzenseitigen Dichtabschnitt 80 gegenüber oder am anschlussstutzenseitigen Dichtabschnitt 80 an (siehe Figur 20).
Dabei ist vorliegend am anschlussstutzenseitigen Dichtabschnitt 80 ein Dichtelement 88 in Form einer Dichtlippe angeordnet.
Ebenfalls ist am handwerkzeugseitigen Dichtabschnitt 84 ein Dichtelement 90 in Form einer Dichtlippe vorgesehen.
Der Stutzendeckel ist mittels einer Federeinrichtung 92 in die Schließstellung vorgespannt.
Der Stutzendeckel 74 ist in den Figuren 22 und 23 isoliert dargestellt.
Der Stutzendeckel 74 weist einen Verschlussabschnitt 94 auf, der dazu ausgebildet ist, das freie Ende 24 des Anschlussstutzens 20 wahlweise zu verschließen.
Ferner weist der Stutzendeckel 74 einen Betätigungsabschnitt 96 auf, der eine Betätigungsfläche 98 umfasst, die dazu ausgebildet ist, mittels eines menschlichen Fingers mit einer Druckkraft beaufschlagt zu werden, um den Stutzendeckel 74 entgegen der Beaufschlagung mittels der Federeinrichtung 92 von der Schließstellung in die Offenstellung zu überführen. Der Betätigungsabschnitt 96 ist somit zum händischen Freigeben des freien Endes 24 des Anschlussstutzens 20 ausgebildet.
Der Stutzendeckel 74 ist als ein einziges, zusammenhängendes Bauteil ausgeführt. Dementsprechend sind auch der Verschlussabschnitt 94 und der Betätigungsabschnitt 96 einstückig aber separat voneinander ausgeführt.
Dabei schließen der Verschlussabschnitt 94 und der Betätigungsabschnitt 96 in einer Drehebene, d.h. entlang der Drehachse 76 betrachtet, einen stumpfen Winkel 100 ein.
Außerdem sind der Verschlussabschnitt 94 und der Betätigungsabschnitt 96 auf entgegengesetzten Seiten der Drehachse 76 positioniert.
Mit anderen Worten sind der Verschlussabschnitt 94 und der Betätigungsabschnitt 96 voneinander abgesetzt.
Ferner ist am Verschlussabschnitt 94 eine Halterippe 102 mit einer Montageschräge 104 ausgebildet.
Dabei dient die Halterippe 102 zur Verriegelung des Auffangbehältnisses 18 in einer an das motorisch angetriebene Handwerkzeug 16 angekoppelten Stellung (siehe Figuren 18 und 19).
Die Halterippe 102 ist an einer dem Anschlussstutzen 20 zugewandten Seite des Verschlussabschnitts 94 positioniert. Dementsprechend ragt in der Schließstellung die Halterippe 102 ins Innere des Anschlussstutzens 20 hinein.
Am Verschlussabschnitt 94 ist ferner eine Ausnehmung 106 vorgesehen.
Die Ausnehmung 106 dient zur Aufnahme eines Abschnitts des Handwerkzeugs 16 in einer an das motorisch angetriebene Handwerkzeug 16 angekoppelten Stellung des Auffangbehältnisses 18 (siehe Figur 18).
Auch die Ausnehmung 106 ist an einer dem Anschlussstutzen 20 zugewandten Seite des Verschlussabschnitts 84 positioniert.
Dabei liegt die Halterippe 102 näher an der Drehachse 76 als die Ausnehmung 106.
Ein Auslass 108 des motorisch angetriebenen Handwerkzeugs 16, das Bestandteil der Baugruppe 14 ist, ist in Figur 21 im Detail zu sehen.
Der Auslass 108 dient dem Ableiten des Luft-Werkstückpartikel-Gemisches aus dem Handwerkzeug 16. Dabei ist an einem Außenumfang 110 des Auslasses 108 ein Haltewulst 112 zum Ankoppeln des Auffangbehältnisses 18 für Werkstückpartikel angeordnet.
Auch der Haltewulst 112 ist mit einer Montageschräge 114 versehen.
Ferner weist das Handwerkzeug 16 einen Anlagebereich 116 auf. Dieser ist dazu ausgebildet, vom Stutzendeckel kontaktiert zu werden, wenn das Auffangbehältnis 18 am Handwerkzeug 16 angekoppelt ist.
Der Stutzendeckel 74 kann somit in einer Situation, in der das Auffangbehältnis 18 ans Handwerkzeug 16 angekoppelt ist, das Auffangbehältnis 18 am Handwerkzeug 16 verriegeln. Hierzu hintergreift die Halterippe 102 des Stutzendeckels 74 den Haltewulst 112 des Handwerkzeugs 16. Ferner kontaktiert der Stutzendeckel 74 im Bereich der Ausnehmung 106
den Anlagebereich 116 des Handwerkzeugs 16 zumindest abschnittsweise (siehe Figuren 17 und 18).
Aufgrund der Tatsache, dass der Stutzendeckel 74 mittels der Federeinrichtung 92 in seine Schließstellung vorgespannt ist, lässt sich der am Handwerkzeug 16 verriegelte Zustand des Auffangbehältnisses 18 nur durch Krafteinwirkung aufheben.
Dies kann durch Aufbringen einer Betätigungsdruckkraft auf den Betätigungsabschnitt 96 erfolgen.
Mittels einer solchen Betätigung kann der Betätigungsabschnitt 96 in einer Ansicht entlang der Drehachse 76 näher an den Außenumfang 70 des Anschlussstutzens heranbewegt werden, sodass sich der Verschlussabschnitt vom Handwerkzeug 16 abhebt.
Auf diese Weise lässt sich der Stutzendeckel 74 in eine Freigabestellung bringen, in der er den Anschlussstutzen 20 am freien Ende 24 freigibt und mit einem Anschlussquerschnitt des Anschlussstutzens 20 einen Winkel 118 von mehr als 90° einschließt (siehe Figur 19).
In einer derartigen Stellung des Stutzendeckels 74 lässt sich der Anschlussstutzen 20 widerstandsarm vom Auslass 108 ab ziehen oder auf den Auslass 108 aufschieben. Anders gesagt kann in einer solchen Stellung des Stutzendeckels 74 das Auffangbehältnis 18 leicht an das Handwerkzeug 16 angekoppelt und ebenso leicht von diesem abgekoppelt werden.
Wird der Stutzendeckel 74 in einem Zustand, in dem das Auffangbehältnis 18 nicht ans Handwerkzeug angekoppelt ist, nicht betätigt, so verschließt er den Anschlussstutzen 20 (siehe Figur 20). In dieser Stellung liegt der Betätigungsabschnitt 96 auf einer dem Anschlussstutzen 20 abgewandten Seite der Drehachse 76.
Um das freie Ende 24 des Anschlussstutzens 20 freizugeben, muss der Stutzendeckel 74 nun so betätigt werden, dass der Betätigungsabschnitt 96 auf eine dem Anschlussstutzen 20 zugewandte Seite der Drehachse 76 bewegt wird (siehe Figur 19).
Vorstehend wurden der Stutzendeckel 74 und die damit verbundenen Einrichtungen des Auffangbehältnisses 18 und des motorisch angeriebenen Handwerkzeugs 16 anhand des Auffangbehältnisses 18 gemäß der ersten Ausführungsform erläutert (siehe Figuren 1 bis 6). Es versteh sich jedoch, dass die Ausführungen zum Stutzendeckel 74 und den damit verbundenen Einrichtungen des Auffangbehältnisses 18 und des motorisch angeriebenen Handwerkzeugs 16 in gleicher Weise für die übrigen Ausführungsformen des Auffangbehältnisses 18 gelten.
Wie anhand von Figur 24 zu sehen ist, umfasst der formstabile Abschnitt 68 der Außenhaut 32 ferner eine Entleer Öffnung 120.
Die Entleeröffnung 120 dient dazu, Werkstückpartikel aus dem Behältniskörper 22 zu entfernen, z. B. wenn eine Bearbeitung eines Werkstücks beendet ist und der Behältniskörper 22 wieder in die Transportstellung überführt werden soll, oder wenn während einer Bearbeitung des Werkstücks ein Grenzfüllstand des Behältniskörpers 22 mit Werkstückpartikeln erreicht ist.
Das Auffangbehältnis 18 umfasst ferner ein Verschlussmittel 122, das zumindest in einer Schließstellung am Behältniskörper 22 befestigbar ist, sodass mittels des Verschlussmittels 122 die Entleeröffnung 120 wahlweise verschließbar ist.
In der dargestellten Ausführungsform ist das Verschlussmittel 122 als formstabiler Deckel 124 ausgebildet.
Die die Entleer Öffnung 120 umgebenden Abschnitt des formstabilen Abschnitts 68 der Außenhaut 32 bilden ferner einen formstabilen Rahmen 126, der die Entleeröffnung 120 begrenzt.
Das Verschlussmittel 122, genauer gesagt der Deckel 124, ist dabei über ein Scharnier 128 schwenkbar am Behältniskörper 22, genauer gesagt am formstabilen Rahmen 126, befestigt.
Vorliegend ist zudem der Anschlussstutzen 20 am Verschlussmittel 122, d.h. am Deckel 124, angeordnet. Der Anschlussstutzen 20 und der Deckel 124 sind dabei einstückig ausgebildet.
Es sind somit die Einlassöffnung 21 und die Entleeröffnung 120 an derselben Außenhautfläche der Außenhaut 32 positioniert.
Das Auffangbehältnis 18 weist ferner eine in Figur 24 lediglich schematisch dargestellte Verriegelungseinheit 130 auf, mittels der das Verschlussmittel 122 in einer Schließstellung am Rahmen 126 verriegelbar ist.
Die Verriegelungseinheit 130 umfasst eine erste Betätigungsfläche 130a und eine zweite Betätigungsfläche 130b, über die die Verriegelungseinheit 130 betätigbar ist.
Dabei sind die erste Betätigungsfläche 130a und die zweite Betätigungsfläche 130b höchstens 15cm voneinander beabstandet. Somit können die erste Betätigungsfläche 130a und die zweite Betätigungsfläche 130b zeitgleich mit unterschiedlichen Fingern einer einzigen menschlichen Hand erfasst werden. Mit anderen Worten lässt sich die Verriegelungseinheit 130 mit einer einzigen menschlichen Hand betätigen.
In den Figuren 24 und 25 ist ein Auffangbehältnis 18 gemäß einer siebten Ausführungsform gezeigt. Dabei ist der Behältniskörper 22 jeweils nur abschnittsweise dargestellt. Genauer gesagt ist lediglich ein formstabiler Abschnitt 68 der Außenhaut 32 dargestellt, an dem der Anschlussstutzen 20 angeordnet ist.
Wie bisher umfasst dabei der formstabile Abschnitt 68 die Entleer Öffnung 120, die mittels eines als formstabiler Deckel 124 ausgebildeten Verschlussmittels 122 wahlweise verschließbar ist.
Die die Entleer Öffnung 120 umgebenden Abschnitte des formstabilen Abschnitts 68 der Außenhaut 32 bilden ferner einen formstabilen Rahmen 126, der die Entleeröffnung 120 begrenzt.
Das Verschlussmittel 122, genauer gesagt der Deckel 124, ist dabei über ein Scharnier 128 schwenkbar am Behältniskörper 22, genauer gesagt am formstabilen Rahmen 126, befestigt.
Das Verschlussmittel 122 ist mittels einer Verriegelungseinheit 130 in einer Schließstellung am Rahmen 126 verriegelbar.
Die Figur 24 stellt eine perspektivische Ansicht entlang der Richtung XXIV in der Figur 25 dar und die Figur 25 stellt eine perspektivische Ansicht entlang der Richtung XXV in der Figur 24 dar.
Das Auffangbehältnis 18 ist jeweils in einem Zustand gezeigt, in dem es vom motorisch angetriebenen Handwerkzeug 16 entkoppelt ist.
Im Folgenden wird wie gehabt lediglich auf die Unterschiede gegenüber den bereits erläuterten Ausführungsformen, insbesondere gegenüber der anhand der Figuren 17 bis 23 erläuterten Ausführungsform eingegangen.
Dabei betreffen die Unterschiede den Stutzendeckel 74.
In der siebten Ausführungsform des Auffangbehältnisses 18 ist der Stutzendeckel 74 drehbar an der Außenhaut 32, genauer gesagt am formstabilen Abschnitt 68 der Außenhaut 32 gelagert.
In der dargestellten Ausführungsform ist der Stutzendeckel 74 drehbar am Deckel 124 gelagert.
Dabei ist die Lagerung außerhalb des Anschlussstutzens 20 angeordnet.
Ferner ist die Lagerung an einer Außenseite der Außenhaut 32 positioniert.
Die zugehörige Drehachse 76, um die der Stutzendeckel 74 drehbar ist, verläuft quer zu einer Längserstreckungsrichtung 78 des Anschlussstutzens 20. Zudem ist die Drehachse 76 in einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses 18 im Wesentlichen horizontal orientiert.
Somit kann der Stutzendeckel 74 durch entsprechende Drehung um die Drehachse 76 den Anschlussstutzen 20 verschließen und freigeben. In den Figuren 24 und 25 ist der Stutzendeckel 74 dabei aus Gründen der einfacheren Erläuterung in einer Zwischenstellung, d.h. weder vollständig geöffnet noch vollständig geschlossen, dargestellt.
Der Stutzendeckel 74 umfasst dabei wie bisher einen Betätigungsabschnitt 96 und einen Verschlussabschnitt 94.
Dabei ist der Verschlussabschnitt 94 plattenförmig und derart geformt, dass er den Anschlussstutzen 20 an einem behältniskörperseitigen Ende verschließen kann.
Hierzu ist ein dem Betätigungsabschnitt 96 abgewandtes Ende des Verschlussabschnitts derart gerundet, dass es in der Schließstellung einem Innenumfang des Anschlussstutzens 20 gegenüberliegen kann.
Der Betätigungsabschnitt 96 ist derart gestaltet, dass er sich in der Freigabestellung des Stutzendeckels 74 an einen Außenumfang des Anschlussstutzens 20 anschmiegen kann. Zu diesem Zweck ist der Betätigungsabschnitt 96 gewölbt, wobei ein Wölbungsradius im Wesentlichen einem Radius des Außenumfangs des Anschlussstutzens 20 entspricht.
Am dem Verschlussabschnitt 94 abgewandten Ende des Betätigungsabschnitts 96 ist zudem ein von den übrigen Abschnitten des Stutzendeckels 74 abstehender Betätigungskragen 158 vorgesehen.
Ferner umfasst der Stutzendeckel 74 einen Indikator 160, der auf dessen Freigabestellung hinweist. In der dargestellten Ausführungsform ist hierzu auf den Betätigungsabschnitt 96 das Wort „work“ aufgebracht. Dieses ist derart positioniert, dass es nur dann gut sichtbar ist, wenn der Stutzendeckel 74 in der Freigabestellung ist. Vorliegend ist das Wort „work“ auf einer konvexen Außenseite des gewölbten Abschnitts des Betätigungsabschnitts 96 aufgebracht. Es kann somit gut von einem Nutzer gesehen werden, wenn sich der Betätigungsabschnitt 96 an den Anschlussstutzen 20 anschmiegt.
Auch umfasst der Stutzendeckel einen Indikator 162, der auf dessen Schließstellung hinweist. In der dargestellten Ausführungsform ist hierzu auf dem Betätigungskragen des Betätigungsabschnitts 96 der Begriff „no work“ aufgebracht. Dieser ist derart positioniert, dass es nur dann gut sichtbar ist, wenn der Stutzendeckel 74 in der Schließstellung ist. Vorliegend
ist der Begriff „no work“ auf einer vom Verschlussabschnitt 94 weg weisenden Seite des Betätigungskragens angebracht. Er kann somit gut von einem Nutzer gesehen werden, wenn der Stutzendeckel 74 den Anschlussstutzen 20 verschließt.
In der Ausführungsform aus den Figuren 24 und 25 ist ferner der Verschlussabschnitt 94 in einem Inneren des Behältniskörpers 22, d.h. innerhalb eines von der Außenhaut 32 umgebenen Bereichs, angeordnet und der Betätigungsabschnitt 96 außerhalb des Behältniskörpers 22. Um dies zu ermöglichen, weist die Außenhaut 32 eine Durchtrittsöffnung 164 auf durch die sich der Stutzendeckel 74 erstreckt.
In der Ausführungsform aus den Figuren 24 und 25 ist die Durchtrittsöffnung 164 am Deckel 124 ausgebildet.
Der Stutzendeckel 74 ist wie bisher als ein einziges, zusammenhängendes Bauteil ausgeführt. Dementsprechend sind auch der Verschlussabschnitt 94 und der Betätigungsabschnitt 96 einstückig aber separat voneinander ausgeführt.
Dabei schließen der Verschlussabschnitt 94 und der Betätigungsabschnitt 96 in einer Drehebene, d.h. entlang der Drehachse 76 betrachtet, einen Winkel 100 von im Wesentlichen 180 Grad ein.
Im Unterschied zur Ausführungsform aus den Figuren 17 bis 23 weist der Stutzendeckel 74 der Ausführungsform aus den Figuren 24 und 25 keine Halterippe auf. In der Ausführungsform gemäß Figuren 24 und 25 ist das Auffangbehältnis über einen am freien Ende 24 des Anschlussstutzens 20 vorgesehenen Koppelring 166 mit dem Auslass 108 des motorisch angetriebenen Handwerkzeugs 16 koppelbar.
In den Figuren 26 und 27 ist ein Auffangbehältnis 18 gemäß einer achten Ausführungsform gezeigt. Dabei ist der Behältniskörper 22 wieder nur abschnittsweise dargestellt.
Das Auffangbehältnis 18 ist jeweils in einem Zustand gezeigt, in dem es vom motorisch angetriebenen Handwerkzeug 16 entkoppelt ist.
Die Figur 26 stellt eine perspektivische Ansicht entlang der Richtung XXVI in der Figur 27 dar und die Figur 27 stellt eine perspektivische Ansicht entlang der Richtung XXVII in der Figur 26 dar. Allerdings nimmt in der Figur 26 der Stutzendeckel 74 eine Schließstellung ein und in der Figur 27 eine Freigabestellung.
Im Folgenden wird wie gehabt lediglich auf die Unterschiede gegenüber den bereits erläuterten Ausführungsformen, insbesondere gegenüber der anhand der Figuren 24 und 25 erläuterten Ausführungsform eingegangen.
Dabei betreffen die Unterschiede den Stutzendeckel 74.
In der achten Ausführungsform des Auffangbehältnisses 18 ist der Stutzendeckel 74 wieder drehbar an der Außenhaut 32, genauer gesagt am formstabilen Abschnitt 68 der Außenhaut 32 gelagert. Allerdings ist nun die Lagerung an einer Innenseite der Außenhaut 32 positioniert.
Die zugehörige Drehachse 76, um die der Stutzendeckel 74 drehbar ist, verläuft quer zu einer Längserstreckungsrichtung 78 des Anschlussstutzens 20. Zudem ist die Drehachse 76 in einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses 18 im Wesentlichen horizontal orientiert.
Somit kann der Stutzendeckel 74 durch entsprechende Drehung um die Drehachse 76 den Anschlussstutzen 20 verschließen und freigeben.
Der Stutzendeckel 74 umfasst dabei wie bisher einen Betätigungsabschnitt 96 und einen Verschlussabschnitt 94.
Dabei ist der Verschlussabschnitt 94 wieder plattenförmig ausgebildet, sodass er den Anschlussstutzen 20 an einem behältniskörperseitigen Ende verschließen kann.
Der Betätigungsabschnitt 96 ist nunmehr über einen bogenförmigen Betätigungsarm 168 mit dem Verschlussabschnitt 94 verbunden. Ein Mittelpunkt der Bogenform des Betätigungsarms 168 liegt dabei auf der Drehachse 76.
Der Betätigungsabschnitt 96 ist derart gestaltet, dass er sich in der Freigabestellung des Stutzendeckels 74 an einer Außenseite der Außenhaut 32 anschmiegen kann. Genauer gesagt liegt in der Freigabestellung der Betätigungsabschnitt 96 an der Außenseite der Außenhaut 32 an (siehe Figur 27).
Am Betätigungsabschnitts 96 ist zudem wieder ein von den übrigen Abschnitten des Betätigungsabschnitts 96 abstehender Betätigungskragen 158 vorgesehen.
Ferner umfasst der Stutzendeckel 74 einen Indikator 160, der auf dessen Freigabestellung hinweist. In der dargestellten Ausführungsform ist hierzu auf den Betätigungskragen 158 das Wort „work“ aufgebracht. Dieses ist derart positioniert, dass es nur dann gut sichtbar ist, wenn der Stutzendeckel 74 in der Freigabestellung ist.
Auch umfasst der Stutzendeckel einen Indikator 162, der auf dessen Schließstellung hinweist. In der dargestellten Ausführungsform ist hierzu auf dem Betätigungsabschnitts 96 der Begriff „travel“ aufgebracht. Dieser ist derart positioniert, dass es nur dann gut sichtbar ist, wenn der Stutzendeckel 74 in der Schließstellung ist.
In der Ausführungsform aus den Figuren 26 und 27 ist ferner der Verschlussabschnitt 94 in einem Inneren des Behältniskörpers 22, d.h. innerhalb eines von der Außenhaut 32 umgebenen Bereichs, angeordnet und der Betätigungsabschnitt 96 außerhalb des Behältniskörpers 22. Um dies zu ermöglichen, weist die Außenhaut 32 eine Durchtrittsöffnung 164 auf durch die sich der Betätigungsarm 168 erstreckt.
In der Ausführungsform aus den Figuren 26 und 27 ist die Durchtrittsöffnung 164 am Deckel 124 ausgebildet.
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Wie in der Ausführungsform aus den Figuren 24 und 25 weist der Stutzendeckel 74 der Ausführungsform aus den Figuren 26 und 27 keine Halterippe auf. In der Ausführungsform gemäß Figuren 26 und 27 ist das Auffangbehältnis 18 über einen am freien Ende 24 des Anschlussstutzens 20 vorgesehenen Koppelring 166 mit dem Auslass 108 des motorisch angetriebenen Handwerkzeugs 16 koppelbar. Aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit ist der Koppelring 166 jedoch in den Figuren 26 und 27 nicht dargestellt.
In den Figuren 28 und 29 ist ein Auffangbehältnis 18 gemäß einer neunten Ausführungsform gezeigt. Dabei ist der Behältniskörper 22 wieder nur abschnittsweise dargestellt.
Das Auffangbehältnis 18 ist jeweils in einem Zustand gezeigt, in dem es vom motorisch angetriebenen Handwerkzeug 16 entkoppelt ist.
Die Figur 28 stellt eine perspektivische Ansicht entlang der Richtung XXVIII in der Figur 29 dar und die Figur 29 stellt eine perspektivische Ansicht entlang der Richtung XXIX in der Figur 28 dar.
In den Figuren 28 und 29 ist der Stutzendeckel 74 dabei aus Gründen der einfacheren Erläuterung in einer Zwischenstellung, d.h. weder vollständig geöffnet noch vollständig geschlossen, dargestellt.
Im Folgenden wird wie gehabt lediglich auf die Unterschiede gegenüber den bereits erläuterten Ausführungsformen, insbesondere gegenüber der anhand der Figuren 24 und 25 sowie anhand der Figuren 26 und 27 erläuterten Ausführungsformen eingegangen.
Dabei betreffen die Unterschiede den Stutzendeckel 74.
In der neunten Ausführungsform des Auffangbehältnisses 18 ist der Stutzendeckel 74 wieder drehbar an der Außenhaut 32, genauer gesagt am formstabilen Abschnitt 68 der Außenhaut 32 gelagert. Wieder ist die Lagerung an einer Innenseite der Außenhaut 32 positioniert.
Im Unterschied zur Ausführungsform aus den Figuren 26 und 27 ist nun allerdings der Stutzendeckel 74 über einen in Richtung eines Inneren des Behältniskörpers 22 von der Außenhaut 32 vorstehenden Lagerbock 170 an der Außenhaut 32 gelagert ist.
Die zugehörige Drehachse 76, um die der Stutzendeckel 74 drehbar ist, verläuft quer zu einer Längserstreckungsrichtung 78 des Anschlussstutzens 20. Zudem ist die Drehachse 76 in einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses 18 im Wesentlichen vertikal orientiert.
Somit kann der Stutzendeckel 74 durch entsprechende Drehung um die Drehachse 76 den Anschlussstutzen 20 verschließen und freigeben.
Der Stutzendeckel 74 umfasst dabei wie bisher einen Betätigungsabschnitt 96 und einen Verschlussabschnitt 94.
Dabei ist der Verschlussabschnitt 94 wieder plattenförmig ausgebildet, sodass er den Anschlussstutzen 20 an einem behältniskörperseitigen Ende verschließen kann.
Der Betätigungsabschnitt 96 ist stangenförmig und ist nunmehr über einen als gerader Torsionsstab ausgebildeten Betätigungsarm 168 mit dem Verschlussabschnitt 94 verbunden. Ein solcher Betätigungsarm 168 kann auch als Welle bezeichnet werden. Dabei fällt eine Mittelachse des Betätigungsarms 168 mit der Drehachse 76 zusammen.
In der Ausführungsform aus den Figuren 28 und 29 ist ferner der Verschlussabschnitt 94 wieder in einem Inneren des Behältniskörpers 22, d.h. innerhalb eines von der Außenhaut 32 umgebenen Bereichs, angeordnet und der Betätigungsabschnitt 96 außerhalb des Behältniskörpers 22. Um dies zu ermöglichen, weist die Außenhaut 32 eine Durchtrittsöffnung 164 auf durch die sich der Betätigungsarm 168 erstreckt.
In der Ausführungsform aus den Figuren 24 und 25 ist die Durchtrittsöffnung 164 am Deckel 124 ausgebildet.
Wie in der Ausführungsform aus den Figuren 24 und 25 weist der Stutzendeckel 74 der Ausführungsform aus den Figuren 28 und 29 keine Halterippe auf. In der Ausführungsform gemäß Figuren 28 und 29 ist das Auffangbehältnis 18 über einen am freien Ende 24 des Anschlussstutzens 20 vorgesehenen Koppelring 166 mit dem Auslass 108 des motorisch angetriebenen Handwerkzeugs 16 koppelbar.
Das Auffangbehältnis 18 gemäß den in den Figuren 24 bis 29 gezeigten Ausführungsformen unterscheidet sich ferner dadurch vom Anhand der Figuren 17 bis 23 erläuterten Auffangbehältnis 18, dass beim Auffangbehältnis 18 gemäß den in den Figuren 24 bis 29 gezeigten Ausführungsformen der Stutzendeckel 74 in die Schließstellung überführt werden kann, d.h. den Anschlussstutzen 20 verschließen kann, während das Auffangbehältnis 18 an das motorisch angetriebene Handwerkzeug 16 angekoppelt ist. Auf diese Weise wird in einem Zustand, in dem das Auffangbehältnis 18 an das motorisch angetriebene Handwerkzeug 16 angekoppelt ist, verhindert, dass Werkstückpartikel, die im Auffangbehältnis 18 aufgenommen sind, in unerwünschter Weise das Auffangbehältnis 18 verlassen. Das kann beispielsweise in einer Situation dienlich sein, in der das Auffangbehältnis 18 transportiert wird, während es an das motorisch angetriebene Handwerkzeug 16 angekoppelt ist.
Unter Nutzung eines Auffangbehältnisses 18 gemäß einer in den Figuren 24 bis 29 gezeigten Ausführungsform kann zudem ein Verfahren zum Koppeln eines Auffangbehältnisses 18 für Werkstückpartikel und eines motorisch angetriebenen Handwerkzeugs 16 ausgeführt werden.
Dabei ist zu Beginn des Verfahrens der Stutzendeckel 74 in der Schließstellung, d.h. der Anschlussstutzen 20 ist mittels des Stutzendeckels 74 verschlossen.
Sodann werden in einem ersten Schritt der Anschlussstutzen 20 und das Handwerkzeugs 16 verbunden. Dabei bleibt der Anschlussstutzen 20 mittels des Stutzendeckels 74 verschlossen.
In einem nachfolgenden zweiten Schritt wird der Anschlussstutzen 20 freigegeben, indem der Stutzendeckel 74 von einer Schließstellung in eine Freigabestellung überführt wird.
Ferner kann unter Nutzung eines Auffangbehältnisses 18 gemäß einer in den Figuren 24 bis 29 gezeigten Ausführungsform ein Verfahren zum Entkoppeln eines Auffangbehältnisses 18 für Werkstückpartikel und eines motorisch angetriebenen Handwerkzeugs 16 ausgeführt werden.
Dabei ist zum Start des Verfahrens zum Entkoppeln der Stutzendeckel 74 in der Freigabestellung, d.h. der Anschlussstutzen 20 ist freigegeben oder geöffnet.
Es wird dann in einem ersten Schritt des Verfahrens zum Entkoppeln der Anschlussstutzen 20 mittels des Stutzendeckels 74 verschlossen.
Nachfolgend werden in einem zweiten Schritt des Verfahrens zum Entkoppeln der Anschlussstutzens 20 und das Handwerkzeug 16 getrennt.
In der Figur 30 ist das Handwerkzeug 16 in einer Bearbeitungsstellung eingezeichnet. Dabei liegt in der Figur 30 eine Bearbeitungszone 132 unterhalb des Handwerkzeugs 16.
Das Auffangbehältnis 18 ist ans Handwerkzeug 16 angekoppelt. Folglich ist das Scharnier 128 in einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses 18 auf einer der Bearbeitungszone 132 abgewandten Seite des Anschlussstutzens 20 positioniert.
Das hat einerseits den Effekt, dass in der Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses 18, d.h. in der in Figur 30 dargestellten Stellung, die Schwerkraft in Schließrichtung auf das Verschlussmittel 122 und den Behältniskörper 22 wirkt.
Ferner zeigt in einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses 18, d.h. in der in Figur 30 dargestellten Stellung, eine Entleerrichtung 134, die senkrecht auf einem Öffnungsquerschnitt der Entleer Öffnung 120 steht und ausgehend von einem Inneren des Behältniskörpers 22 durch die Entleer Öffnung 120 hindurchzeigt, in Richtung der Bearbeitungszone 132.
Genauer gesagt weist die Entleerrichtung 134 in einer Situation, in der sich das Verschlussmittel 122 in einer Offenstellung befindet, eine vertikal in Richtung der Bearbeitungszone 132 weisende Erstreckungskomponente 136 auf.
Es wird betont, dass das Auffangbehältnis 18 sowohl in einer Offenstellung des Verschlussmittels 122 als auch in einer Schließstellung des Verschlussmittels 122 mit dem Handwerkzeug 16 gekoppelt ist.
In der Figur 31 ist eine Variante der Ausführungsform aus Figur 30 zu sehen. Dabei ist die Entleeröffnung 120 an einer Außenhautfläche der Außenhaut 32 angeordnet ist, die bezüglich der Hauptströmungsrichtung 38 seitlich liegt.
Auch in der Figur 31 ist das Handwerkzeug 16 in einer Bearbeitungsstellung eingezeichnet. Dabei liegt wieder die Bearbeitungszone 132 unterhalb des Handwerkzeugs 16.
Das Scharnier 128 ist nunmehr auf einer dem Anschlussstutzen 20 abgewandten Seite der Entleeröffnung 120 angeordnet. Die Entleerrichtung 134 zeigt also bei geöffnetem Verschlussmittel 122 wieder in Richtung der Bearbeitungszone. In der Variante aus Figur 31 ist die Entleerrichtung 134 vertikal orientiert. Sie weist also ausschließlich Komponente 136 auf, die vertikal nach unten in Richtung der Bearbeitungszone 132 zeigt.
Sowohl mit dem Auffangbehältnis 18 gemäß der Variante aus Figur 30 also auch mit dem Auffangbehältnis gemäß der Variante aus Figur 31 lässt sich ein Verfahren zum Entleeren eines Auffangbehältnisses 18 einer Baugruppe 14 mit einem motorisch angetriebenen Handwerkzeug 16 und einem Auffangbehältnis 18 ausführen.
Dabei ist in einem Ausgangszustand das Auffangbehältnis 18 mit dem Handwerkzeug 16 gekoppelt, sodass ein Luft-Werkstückpartikel-Gemisch ausgehend vom Handwerkzeug 16 ins Auffangbehältnis 18 einleitbar ist. Diese Kopplung bleibt während des gesamten Verfahrens zum Entleeren des Auffangbehältnisses 18 erhalten.
In einem ersten Schritt wird das Verschlussmittel 122 durch Betätigen der Verriegelungseinheit 130 entriegelt.
Nachfolgend wird in der Variante gemäß Figur 30 derjenige Abschnitt des Behältniskörpers 22 des Auffangbehältnisses 18, der den formstabilen Rahmen 126 trägt, entgegen der Schwerkraft gegenüber dem Handwerkzeug 16 und dem Verschlussmittel 122 nach oben gekippt. Wie bereits erwähnt, bleibt dabei die Kopplung zwischen Auffangbehältnis 18 und Handwerkzeug 18 erhalten.
Nun weist die Komponente 136 der Entleerrichtung 134 vertikal nach unten in Richtung der Bearbeitungszone 132, sodass sich Werkstückpartikel leicht aus dem Inneren des Behältniskörpers 22 entfernen lassen.
Zu diesem Zweck kann die Baugruppe 14 aus motorisch angetriebenem Handwerkzeug 16 und Auffangbehältnis 18 beispielsweise über einen Eimer oder ein anderes geeignetes Behältnis gehalten werden. Wichtig ist dabei, dass das Handwerkzeug 16 in derselben Stellung gehalten wird, die es auch während einer Benutzung zur Materialbearbeitung einnimmt.
Wenn eine ausreichende Menge an Werkstückpartikeln aus dem Inneren des Behältniskörpers 22 entfernt wurde, wird derjenige Abschnitt des Behältniskörpers 22, der den formstabilen Rahmen 126 trägt, in Schwerkraftrichtung wieder nach unten gekippt und das Verschlussmittel 122 wird mittels der Verriegelungseinheit 130 am Rahmen 126 verriegelt.
In der Variante gemäß Figur 31 wird das Verschlussmittel 126 unterstützt durch die Schwerkraft nach unten geklappt.
Nun weist die Entleerrichtung 134 vertikal nach unten in Richtung Bearbeitungszone 132, sodass sich Werkstückpartikel leicht aus dem Inneren des Behältniskörpers 22 entfernen lassen.
Wenn eine ausreichende Menge an Werkstückpartikeln aus dem Inneren des Behältniskörpers 22 entfernt wurde, wird das Verschlussmittel 126 entgegen der Schwerkraft wieder in seine Schließstellung überführt und dort mittels der Verriegelungseinheit 130 am Rahmen 126 verriegelt.
Es versteht sich wieder, dass die Erläuterungen zu den Figuren 30 und 31 nicht nur im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform des Auffangbehältnisses 18 gelten, sondern mit allen vorstehend erläuterten Ausführungsformen kombiniert werden können.
Figur 32 zeigt das Auffangbehältnis 18 gemäß der ersten Ausführungsform aus den Figuren 3 und 4 in einer anderen perspektivischen Darstellung.
Dabei ist in Figur 32 sichtbar, dass die die Außenhaut 32 einen Lichteinfallabschnitt 138 aufweist, der lichtdurchlässig ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Lichteinfallabschnitt transluzent, aber nicht transparent.
Er ist aus einem Textilmaterial mit weißer oder hellgrauer Farbe hergestellt, das formlabil ist. Der Lichteinfallabschnitt 138 trägt also zu einer Filterwirkung der Außenhaut 32 bei.
Darüber hinaus kann über den Lichteinfallabschnitt 138 Licht ins Innere des Behältniskörpers fallen.
Außerdem weist die Außenhaut 32 einen Sichtfensterabschnitt 140 auf.
Dieser ist aus einem optisch transparenten, formlabilen Kunststoffmaterial hergestellt. Das Material kann auch als Kunststofffolie bezeichnet werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Sichtfensterabschnitt 140 mit den übrigen Abschnitten der Außenhaut 32 vernäht, d.h. er ist über einen Nähfaden mit den übrigen Abschnitten der Außenhaut 32 verbunden.
Es versteht sich, dass in anderen Ausführungsbeispielen der Sichtfensterabschnitt 140 alternativ oder zusätzlich mittels einer Schweißnaht, einer Klebenaht oder anderen geeigneten Mitteln mit den übrigen Abschnitten der Außenhaut 32 verbunden ist.
Der Sichtfensterabschnitt 140 weist außerdem einen antistatischen Abschnitt 142 auf, der vorliegend als elektrisch leitfähige Beschichtung ausgeführt ist. Es versteht sich, dass der
antistatische Abschnitt die volle Fläche des Sichtfensterabschnitts 140 ausfüllen kann, aber nicht muss.
Der antistatische Abschnitt 142 ist ferner elektrisch mit einem elektrischen Anschlusskontakt 144 verbunden, der am Anschlussstutzen 20 angeordnet ist.
Alternativ hierzu kann der antistatische Abschnitt 142 ein Material mit hydrophilen Eigenschaften umfassen, sodass eine elektrostatische Ladung mittels dieses Materials an feuchte Raumluft abgegeben werden kann. Mit anderen Worten kann bei Verwendung eines hydrophilen Materials ein Potenzialausgleich zwischen dem antistatischen Abschnitt und der Feuchte der Raumluft stattfinden.
Der elektrische Anschlusskontakt 144 ist dazu ausgebildet, einen elektrischen Potenzialausgleich zwischen dem antistatischen Abschnitt 142 und dem Handwerkzeug 16 zu ermöglichen.
Eine elektrostatische Aufladung des Sichtfensterabschnitts 140 wird auf diese Weise zuverlässig vermieden oder zumindest so weit reduziert, dass die Funktion des Sichtfensterabschnitts 140 nicht eingeschränkt ist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zudem sowohl der Sichtfensterabschnitt 140 als auch der Lichteinfallabschnitt 138 an einer Außenhautfläche der Außenhaut 32 angeordnet, die bezüglich der Hauptströmungsrichtung 38 seitlich liegt.
Dabei ist der Lichteinfallabschnitt 138 an einer ersten Außenhautfläche 146 der Außenhaut 32 ausgebildet und der Sichtfensterabschnitt 140 an einer zweiten Außenhautfläche 148 der Außenhaut 32.
Die erste Außenhautfläche 146 und die zweite Außenhautfläche 148 grenzen dabei an einer Außenhautkante 150 aneinander an.
Der Lichteinfallabschnitt 148 und der Sichtfensterabschnitt 140 begrenzen somit eine Durchlichtzone 152, die sich im Inneren des Behältniskörpers 22 erstreckt.
Die Durchlichtzone 152 umfasst wenigstens eine Sichtachse 154, die wenigstens einen Punkt des Lichteinfallabschnitts 138 mit wenigstens einem Punkt des Sichtfensterabschnitts 140 geradlinig verbindet.
Es kann also Licht durch den Lichteinfallabschnitt 138 ins Innere des Behältniskörpers 22 einfallen. Das ermöglicht es einem Benutzer des Auffangbehältnisses 18 durch den Sichtfensterabschnitt 140 hindurch einen Füllstand des Auffangbehältnisses 18 mit hoher Präzision visuell zu erfassen.
Optional ist hier hierzu der Sichtfensterabschnitt 140 mit einer Füllstandsskala 156 versehen.
Es versteht sich dabei, dass dieselben Effekte und Vorteile auch erreicht werden können, wenn der Lichteinfallabschnitt 138 und der Sichtfensterabschnitt 140 an einander zumindest abschnittsweise gegenüberliegenden Außenhautflächen der Außenhaut 32 ausgebildet sind. Auch in dieser Konfiguration ergibt sich eine geradlinige Sichtachse, die wenigstens einen Punkt des Lichteinfallabschnitts 138 mit wenigstens einem Punkt des Sichtfensterabschnitts 140 verbindet.
Figur 33 zeigt eine weitere Variante des Auffangbehältnisses 18 gemäß der ersten Ausführungsform aus den Figuren 3 und 4.
In dieser Variante ist das als Deckel 124 ausgebildete Verschlussmittel 122 aus einem transparenten, formstabilen Kunststoffmaterial hergestellt. Der Deckel 124 umfasst somit den Lichteinfallabschnitt 138.
Somit sind der Lichteinfallabschnitt 138 und der Anschlussstutzen 20 an derselben Außenhautfläche angeordnet.
Der Sichtfensterabschnitt 140 ist in gleicher Weise realisiert wie bei der Ausführungsform gemäß Figur 32.
Nachdem bei der Variante aus Figur 33 sowohl der Lichteinfallabschnitt 138 als auch der Sichtfensterabschnitt 140 aus einem transparenten Material hergestellt sind, lässt sich die Funktion von Lichteinfallabschnitt 138 und Sichtfensterabschnitt 140 auch umkehren. In diesem Zusammenhang umfasst der Deckel 124 den Sichtfensterabschnitt 140.
Es versteht sich wieder, dass die Erläuterungen zu den Figuren 32 und 33 nicht nur im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform des Auffangbehältnisses 18 gelten, sondern mit allen vorstehend erläuterten Ausführungsformen kombiniert werden können. Vorstehend wurde zudem der Stutzendeckel 74 in mehreren Ausführungsformen stets als eine Komponente beschrieben, die den Anschlussstutzen 20 wahlweise verschließen oder freigeben kann. Alternativ oder zusätzlich kann der Stutzendeckel 74 jedoch am Auslass 108 des motorisch angetriebenen Handwerkzeugs vorgesehen sein, sodass mittels des Stutzendeckels 74 der Auslass 108 wahlweise freigegeben oder verschlossen werden kann. In einem solchen Fall kann der Stutzendeckel 74 auch als Auslassverschluss bezeichnet werden. Die vorstehenden Erläuterungen, insbesondere die den Stutzendeckel 74 betreffenden Ausführungen zu den Figuren 17 bis 29, gelten in entsprechender Weise für den Auslassverschluss.
Bezugszeichenliste
10 Handwerkzeugsystem
12 Aufbewahrungsbehältnis
14 Baugruppe
16 motorisch angetriebenes Handwerkzeug
18 Auffangb ehältni s
20 Anschlussstutzen
21 Einlassöffnung
22 Behältniskörper
24 freies Ende des Anschlussstutzens
26 Tragstruktur
28 Strebe
30 Gelenk
31 Faltmechanismus
32 Außenhaut
34 Bespannung
36 Haupterstreckung des Behältniskörpers
38 Hauptströmungsrichtung
40 Mittelachse des Anschlussstutzens
42 Höhe des Behältniskörpers in der Transportstellung
44 Auflageplatte des Handwerkzeugs
46 Höhe des Handwerkzeugs
48 Länge des Behältniskörpers in der Transportstellung
50 Längsrichtung des Handwerkzeugs
52 Länge der Auflageplatte
54 Breitenüberstand des Behältniskörpers in der Transportstellung
56 Breite der Auflageplatte
58 el asti sch verformb ar er Außenhautab schnitt
60 Kreuzgestänge
62 gezackter Abschnitt der Außenhaut
64a gezackte Strebe
64b gezackte Strebe
66a exemplarischer Umfang des Behältniskörpers
66b exemplarischer Umfang des Behältniskörpers
66c exemplarischer Umfang des Behältniskörpers
68 formstabiler Abschnitt der Außenhaut
70 Außenumfang des Anschlussstutzens
72 Lagerbock
74 Stutzendeckel
76 Drehachse
78 Längserstreckungsrichtung des Anschlussstutzens
80 anschlussstutzenseitiger Dichtabschnitt
82 Innenumfang des Anschlussstutzens
84 handwerkzeugseitiger Dichtabschnitt
86 deckel sei tiger Dichtabschnitt
88 Dichtelement
90 Dichtelement
92 Federeinrichtung
94 Verschlussabschnitt
96 Betätigungsabschnitt
98 Betätigungsfläche
100 stumpfer Winkel
102 Halterippe
104 Montageschräge
106 Ausnehmung
108 Auslass
110 Außenumfang des Auslasses
112 Haltewulst
114 Montageschräge
116 Anl ageb er ei ch
118 Winkel
120 Entleer Öffnung
122 Verschlussmittel
124 Deckel
126 formstabiler Rahmen
128 Scharnier
130 Verriegelungseinheit
130a erste Betätigungsfläche
130b zweite Betätigungsfläche
132 Bearbeitungszone
134 Entl eerri chtung
136 vertikale Erstreckungskomponente der Entleerrichtung
138 Lichteinfallabschnitt
140 Sichtfensterabschnitt
142 anti stati scher Ab schnitt
144 elektrischer Anschlusskontakt
146 erste Außenhautfläche
148 zweite Außenhautfläche
150 Außenhautkante
152 Durchlichtzone
154 Sichtachse
156 Füll stands skal a
158 Betätigungskragen
160 Indikator Freigabestellung
162 Indikator Schließstellung
164 Durchtrittsöffnung
166 Koppelring
168 Betätigungsarm 170 Lagerbock
Lmax erste Außenhautlängenabmessung
VI erstes Volumen
V2 zweites Volumen NI gedachte Nulllinie der gezackten Strebe 64a
N2 gedachte Nulllinie der gezackten Strebe 64b
Claims
Patentansprüche
1. Auffangbehältnis (18) für Werkstückpartikel, zur Ankopplung an ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug (16), mit einem Behältniskörper (22), der durch eine Außenhaut (32) begrenzt ist, einem Anschlussstutzen (20) zum Ankoppeln des Behältniskörpers (22) an das Handwerkzeug (16), wobei der Anschlussstutzen (20) ein freies Ende (24) aufweist, das gegenüber dem Behältniskörper (22) hervorsteht, und einem Stutzendeckel (74), der relativ zum Anschlussstutzen (20) drehbar gelagert ist und den Anschlussstutzen (20) wahlweise verschließen oder freigeben kann.
2. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 1, wobei der Stutzendeckel (74) um eine Drehachse (76) drehbar ist, die quer zu einer Längserstreckungsrichtung (78) des Anschlussstutzens (20) verläuft.
3. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 2, wobei der Stutzendeckel (74) um eine Drehachse (76) drehbar ist, die in einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses (18) im Wesentlichen horizontal oder im Wesentlichen vertikal verläuft.
4. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Stutzendeckel (74) den Anschlussstutzen (20) am freien Ende (24) wahlweise verschließen oder freigeben kann.
5. Auffangbehältnis (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Stutzendeckel (74) den Anschlussstutzen (20) an einem behältniskörperseitigen Ende wahlweise verschließen oder freigeben kann.
6. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in einer Schließstellung des Stutzendeckels (74) wenigstens ein Abschnitt des Stutzendeckels (74) an einem Innenumfang des Anschlussstutzens (20) anliegt oder einem Innenumfang des Anschlussstutzens (20) gegenüberliegt.
7. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Stutzendeckel (74) am Anschlussstutzen (20) gelagert ist.
8. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 5, wobei der Stutzendeckel (74) über einen Lagerbock (72) am Anschlussstutzen (20) gelagert ist und der Lagerbock (72) an einem Außenumfang (70) des Anschlussstutzens (20) positioniert ist.
9. Auffangbehältnis (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Stutzendeckel (74) außerhalb des Anschlussstutzens (20) an der Außenhaut (32) gelagert ist.
10. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 9, wobei der Stutzendeckel (74) an einer Außenseite der Außenhaut (32) gelagert ist.
11. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 9, wobei der Stutzendeckel (74) an einer Innenseite der Außenhaut (32) gelagert ist.
12. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 11, wobei der Stutzendeckel (74) über einen in Richtung eines Inneren des Behältniskörpers (22) von der Außenhaut (32) vorstehenden Lagerbock (170) an der Außenhaut (32) gelagert ist.
13. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Stutzendeckel (74) mittels einer Federeinrichtung (92) in eine Schließstellung vorgespannt ist, in der der Stutzendeckel (74) den Anschlussstutzen (20) am freien Ende (24) verschließt.
14. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Stutzendeckel (74) einen Verschlussabschnitt (94) und einen davon abgesetzten Betätigungsabschnitt (96) umfasst, wobei der Betätigungsabschnitt (96) zum händischen Freigeben des Anschlussstutzens (20) ausgebildet ist.
15. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 14, wobei der Verschlussabschnitt (94) und der Betätigungsabschnitt (96) in einer Drehebene einen stumpfen Winkel (100) einschließen.
16. Auffangbehältnis (18) nach einem der Ansprüche 14 und 15 sowie Anspruch 2, wobei der Betätigungsabschnitt (96) und der Verschlussabschnitt (94) auf entgegengesetzten Seiten der Drehachse (76) positioniert sind.
17. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 16, wobei die Drehachse (76) vom Außenumfang (70) des Anschlussstutzens (20) beabstandet ist, sodass der Betätigungsabschnitt (96) in
einer Ansicht entlang der Drehachse (76) auf eine dem Anschlussstutzen (20) zugewandte Seite der Drehachse (76) bewegbar ist.
18. Auffangbehältnis (18) nach einem der Ansprüche 14 bis 17, wobei der Verschlussabschnitt (94) und der Betätigungsabschnitt (96) über einen Betätigungsarm (168) verbunden sind.
19. Auffangbehältnis (18) nach einem der Ansprüche 14 bis 18, wobei die Außenhaut (32) eine Durchtrittsöffnung (164) aufweist und sich der Stutzendeckel (74) durch die Durchtrittsöffnung (164) erstreckt, sodass der Betätigungsabschnitt (96) und der Verschlussabschnitt (94) auf entgegengesetzten Seiten der Außenhaut (32) positioniert sind.
20. Auffangbehältnis (18) nach einem der Ansprüche 14 bis 19, wobei sich der Betätigungsabschnitt (96) in der Freigabestellung des Stutzendeckels (74), in der der Stutzendeckel (74) den Anschlussstutzen (20) freigibt, zumindest abschnittsweise an eine Außenseite des Anschlussstutzens (20) oder an eine Außenseite der Außenhaut (32) anschmiegt.
21. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Anschlussstutzen (20) an seinem Innenumfang (82) einen anschlussstutzenseitigen Dichtabschnitt (80) aufweist.
22. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 21, wobei der Stutzendeckel (74) einen deckel seitigen Dichtabschnitt (86) aufweist, der dazu ausgebildet ist, in der Schließstellung zumindest abschnittsweise dem anschlussstutzenseitigen Dichtabschnitt (80) gegenüberzuliegen oder am anschlussstutzenseitigen Dichtabschnitt (80) anzuliegen.
23. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 21 oder 22, wobei wenigstens einer aus deckel seitigem Dichtabschnitt (86) und anschlussstutzenseitigem Dichtabschnitt (80) ein Dichtelement (88, 90) aufweist.
24. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei am Stutzendeckel (74) eine Halterippe (102) zur Verriegelung des Auffangbehältnisses (18)
in einer an das motorisch angetriebene Handwerkzeug (16) angekoppelten Stellung vorgesehen ist.
25. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 24 und Anspruch 14, wobei die Halterippe (102) am Verschlussabschnitt (94) angeordnet ist.
26. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 25, wobei die Halterippe (102) an einer dem Anschlussstutzen (20) zugewandten Seite des Verschlussabschnitts (94) positioniert ist.
27. Auffangbehältnis (18) nach einem der Ansprüche 24 bis 26, wobei die Halterippe (102) eine Montageschräge (104) aufweist.
28. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei am Stutzendeckel (74) eine Ausnehmung (106) zur Aufnahme eines Abschnitts des Handwerkzeugs (16) in einer an das motorisch angetriebene Handwerkzeug (16) angekoppelten Stellung des Auffangbehältnisses (18) vorgesehen ist.
29. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 28 und Anspruch 14, wobei die Ausnehmung (106) am Verschlussabschnitt (94) angeordnet ist.
30. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 29, wobei die Ausnehmung (106) an einer dem Anschlussstutzen (20) zugewandten Seite des Verschlussabschnitts (94) positioniert ist.
31. Auffangbehältnis (18) nach einem der Ansprüche 28 bis 30 und einem der Ansprüche 24 bis 27, wobei die Halterippe (102) näher an einer Drehachse (76) des Stutzendeckels (74) liegt als die Ausnehmung (106).
32. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Stutzendeckel (74) in einer Freigabestellung, in der er den Anschlussstutzen (20) freigibt, mit einem Anschlussquerschnitt des Anschlussstutzens (20) einen Winkel (118) größer 90° einschließt.
33. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Anschlussstutzen (20) an einem formstabilen Abschnitt (68) der Außenhaut (32) vorgesehen ist.
34. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 33, wobei der formstabile Abschnitt (68) und der Anschlussstutzen (20) einstückig hergestellt sind.
35. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in der Außenhaut (32) eine Entleeröffnung (120) zum Entfernen von Werkstückpartikeln aus dem Behältniskörper (22) angeordnet ist und eine der Entleer Öffnung (120) zugeordnete Entleerrichtung (134) sich vom Inneren des Behältniskörpers (22) ausgehend durch die Entleer Öffnung (120) hindurch erstreckt und im Wesentlichen senkrecht auf einem Öffnungsquerschnitt der Entleeröffnung (120) steht, wobei ein Verschlussmittel (122) vorgesehen ist, das zumindest in einer Schließstellung am Behältniskörper (22) befestigbar ist, sodass mittels des Verschlussmittels (122) die Entleer Öffnung (120) wahlweise verschließbar ist, und wobei in einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses (18), wenn das Verschlussmittel (122) sich in einer Offenstellung befindet, die Entleerrichtung (134) eine vertikal in Richtung einer Bearbeitungszone (132) weisende Erstreckungskomponente (136) aufweist.
36. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 33 oder 34 sowie Anspruch 35, wobei der formstabile Abschnitt (68) als Verschlussmittel (122) ausgebildet ist.
37. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Außenhaut (32) einen Lichteinfallabschnitt (138) aufweist, der lichtdurchlässig ist, wobei die Außenhaut (32) einen Sichtfensterabschnitt (140) aufweist, der transparent ist, und wobei wenigstens ein Punkt des Lichteinfallabschnitts (138) mit wenigstens einem Punkt des Sichtfensterabschnitts (140) durch eine geradlinige Sichtachse (154) verbunden ist.
38. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Behältniskörper (22) einen Faltmechanismus (31) umfasst, sodass der Behältniskörper (22) wahlweise eine Arbeitsstellung einnehmen kann, in der die Außenhaut (32) ein erstes Volumen (VI) umschließt, oder wahlweise eine Transportstellung einnehmen kann, in der die Außenhaut (32) ein zweites Volumen (V2) umschließt, das kleiner ist als das erste Volumen (VI), und wobei in der Arbeitsstellung eine erste Außenhautlängenabmessung (Lmax) im Vergleich zu den übrigen Außenhautlängenabmessungen eine größte Länge aufweist und in der
Transportstellung die erste Außenhautlängenabmessung (Lmax) eine größte Länge des Behältniskörpers (22) definiert.
39. Baugruppe (14) umfassend ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug (16) und ein Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Auffangbehältnis (18) über den Anschlussstutzen (20) strömungsmäßig mit dem Handwerkzeug (16) gekoppelt ist, sodass ein Luft-Werkstückpartikel-Gemisch ausgehend vom Handwerkzeug (16) ins Auffangbehältnis (18) einleitbar ist.
40. Baugruppe (14) nach Anspruch 39, wobei der Stutzendeckel (74) des Auffangbehältnisses (18) einen Anlagebereich (116) des Handwerkzeugs (16) zumindest abschnittsweise kontaktiert.
41. Baugruppe (14) nach Anspruch 39 oder 40, wobei der Stutzendeckel (74) einen Haltewulst (112) am Handwerkzeug (16) hintergreift, sodass das Auffangbehältnis (18) am Handwerkzeug (16) verriegelt ist.
42. Baugruppe (14) nach Anspruch 41, wobei der Haltewulst (112) eine Montageschräge (114) aufweist.
43. Motorisch angetriebenes Handwerkzeug (16) zur Verwendung in einer Baugruppe (14) nach Anspruch 39 bis 42, mit einem Auslass (108) zum Ableiten eines Luft- Werkstückpartikel-Gemisches, wobei an einem Außenumfang (110) des Auslasses (108) ein Haltewulst (112) zum Ankoppeln eines Auffangbehältnisses (18) für Werkstückpartikel angeordnet ist.
44. Motorisch angetriebenes Handwerkzeug (16), insbesondere zur Verwendung in einer Baugruppe (14) nach Anspruch 39 bis 42, mit einem Auslass (108) zum Ableiten eines Luft-Werkstückpartikel -Gemisches, und mit einem Auslassverschluss, der relativ zum Auslass (108) drehbar gelagert ist und den Auslass (108) wahlweise verschließen oder freigeben kann.
45. Verfahren zum Koppeln eines Auffangbehältnisses (18) für Werkstückpartikel und eines motorisch angetriebenen Handwerkzeugs (16), wobei das Auffangbehältnis (18) einen Behältniskörper (22) zur Aufnahme von Werkstückpartikeln aufweist, der durch eine
Außenhaut (32) begrenzt ist, und einen Anschlussstutzen (20) zum Ankoppeln des Behältniskörpers (22) an das Handwerkzeug (16) aufweist, umfassend:
• Verbinden des Anschlussstutzens (20) und des Handwerkzeugs (16), wobei der Anschlussstutzen mittels eines Stutzendeckels (74) verschlossen ist, und • nachfolgendes Freigeben des Anschlussstutzens (20), indem der Stutzendeckel
(74) von einer Schließstellung in eine Freigabestellung überführt wird.
46. Verfahren zum Entkoppeln eines Auffangbehältnisses (18) für Werkstückpartikel und eines motorisch angetriebenen Handwerkzeugs (16), wobei das Auffangbehältnis (18) einen Behältniskörper (22) zur Aufnahme von Werkstückpartikeln aufweist, der durch eine Außenhaut (32) begrenzt ist, und einen Anschlussstutzen (20) zum Ankoppeln des
Behältniskörpers (22) an das Handwerkzeug (16) aufweist, umfassend:
• Verschließen des Anschlussstutzens (20), mittels eines Stutzendeckels (74), und
• Nachfolgendes Trennen des Anschlussstutzens (20) und des Handwerkzeugs (16).
47. Verfahren zum Transport einer Baugruppe umfassend ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug (16) und ein Auffangbehältnis (18), insbesondere einer Baugruppe nach einem der Ansprüche 39 bis 42, wobei das Auffangbehältnis (18) mit dem Handwerkzeug (16) gekoppelt ist und wobei das Auffangbehältnis (18) und das Handwerkzeug (16) strömungsmäßig zumindest temporär gegeneinander abgesperrt sind.
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| EP23170199.6A EP4454821A1 (de) | 2023-04-26 | 2023-04-26 | Aufnahmebehälter für werkstückpartikel, handwerkzeugmaschinenanordnung und verfahren zum an- und abkoppeln eines aufnahmebehälters für werkstückpartikel |
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