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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer flüssigen Reinigungsmittelzusammensetzung, insbesondere einer konzentrierter flüssiger Reinigungsmittelzusammensetzung. Die mit einem solchen Verfahren hergestellte Reinigungsmittelzusammensetzung wird bevorzugt zum manuellen Geschirrspülen eingesetzt. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine mit einem solchen Verfahren hergestellte flüssige Reinigungsmittelzusammensetzung, insbesondere konzentrierte flüssige Handgeschirrspülmittelzusammensetzung, die Verwendung einer solchen Reinigungsmittelzusammensetzung zum Reinigen von harten Oberflächen, insbesondere Geschirr.
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Um Verpackungs-, Lager- und Transportkosten zu minimieren, werden viele Produkte im Homecare-Bereich inzwischen als Konzentrate angeboten, die einen höheren Anteil an wasch- und reinigungsaktiven Inhaltsstoffen enthalten als herkömmliche Produkte. Die Konzentrate werden entweder vom Verbraucher direkt zum Waschen oder Reinigen verwendet, wobei in diesem Fall eine geringere, der Konzentration entsprechende Menge erforderlich ist, oder sie werden zunächst mit einer bestimmten Menge Wasser verdünnt und erst dann wie ein herkömmliches Produkt angewendet. Wasch- und Reinigungsmittel, die in Form von Konzentraten angeboten werden, stellen somit eine ausgezeichnete Lösung dar, um Kosten für Verpackung, Transport und Lagerung im Vergleich zu herkömmlichen Produktformen zu sparen. Genau aus diesen Gründen sind Konzentrate auch für nachhaltigkeitsorientierte Verbraucher interessant, die bei ihren Kaufentscheidungen die Reduzierung von Emissionen zumindest als eine ihrer Prioritäten ansehen.
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Neben den genannten Vorteilen, die mit Konzentraten verbunden sein können, muss ein entsprechendes Produkt jedoch ein komplexes Anforderungsprofil erfüllen, um beim Verbraucher Akzeptanz zu finden. So erwarten die Verbraucher neben der primären Wasch- und Reinigungswirkung sowie der Transport- und Lagerstabilität nicht nur ein attraktives Aussehen, einen angenehmen Duft und eine gute Hautverträglichkeit, sondern insbesondere auch eine einfache Handhabung und Dosierung. Aus diesem Grund bevorzugen die Verbraucher bei einer Reihe von Anwendungen, z.B. dem manuellen Geschirrspülen oder der Reinigung anderer harter Oberflächen, Produkte mit erhöhter Viskosität, insbesondere nach dem Verdünnen mit Wasser, die sich genauer dosieren lassen und auf schrägen und insbesondere vertikalen Flächen langsamer laufen, d.h. länger auf die zu reinigende Oberfläche einwirken. Darüber hinaus ist es im Allgemeinen erwünscht, dass sich das Endprodukt schnell, leicht und ohne großen Aufwand bildet (d.h. leichtes bis mäßiges Schütteln der wässrigen Mischung für nur wenige Sekunden ohne die Notwendigkeit wiederholten Schüttelns) und dass das Endprodukt nach Verdünnung des Konzentrats mit Wasser ein günstiges Fließverhalten und keine übermäßige Blasen- und/oder Schaumbildung aufweist. Ferner soll die verdünnte Reinigungsmittelzusammensetzung auch lagerstabil sein. Solche Handgeschirrspülmittelkonzentrate sind z.B. beschrieben in der deutschen Patentanmeldung
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Üblicherweise werden konzentrierte oder hochkonzentrierte Reinigungsmittelzusammensetzungen mittels eines hochscherenden Mischers hergestellt. Ein solcher Mischer ermöglicht das Auflösen und Homogenisieren hoher Mengen an Tensiden, um eine homogene Reinigungsmittelzusammensetzung mit dem geforderten Qualitätsprofil herzustellen. Zur Verwendung eines solchen Mischers muss am verwendeten Rührkessel eine Umwälzleitung installiert sein, in welcher der Mischer betrieben wird. Die Wartung und Reinigung diese Umwälzleitung ist aufwändig und kostenintensiv. Zudem benötigt diese Art des Mischers zusätzlich Energie. Eine alternative Herstellungsmöglichkeit ist die Herstellung in einer kontinuierlichen Mischanlage. Eine solche Anlage ist jedoch teuer und benötigt eine passende Infrastruktur zur kontinuierlichen Bereitstellung der verwendete Rohstoffe.
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Überraschenderweise wurde gefunden, dass sich der Herstellungsprozess für flüssige konzentrierte Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentrate, durch das erfindungsgemäße Verfahren vereinfachen lässt und auf das Verwenden eines hochscherenden Mischers mit Umwälzleitung verzichtet werden kann. Dadurch ist das Verfahren nicht nur kostensparender, nachhaltiger und weniger aufwändig, sondern ermöglicht auch mehr Flexibilität. Die Erfinder haben überraschend gefunden, dass eine bestimmte Dosierreihenfolge das Verfahren zur Herstellung von flüssigen konzentrierten Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentraten, vereinfacht und auf das Verwenden eines hochscherenden Mischers mit Umwälzleitung verzichtet werden kann. Die Erfinder haben weiter überraschend gefunden, dass dabei bestimmte Prozessparameter, wie z.B. Dosiergeschwindigkeit und/oder Rührdauer, das Verfahren zur Herstellung von flüssigen konzentrierten Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentraten, vereinfacht und auf das Verwenden eines hochscherenden Mischers mit Umwälzleitung verzichtet werden kann. Insbesondere führt das erfindungsgemäße Verfahren, d.h. die erfindungsgemäße Dosierreihenfolge, zu homogenen flüssigen konzentrierten Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentraten. Insbesondere führen die erfindungsgemäßen Prozessparameter, wie z.B. Dosiergeschwindigkeit und/oder Rührdauer, zu homogenen flüssigen konzentrierten Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentraten. Insbesondere führt das erfindungsgemäße Verfahren, d.h. die erfindungsgemäße Dosierreihenfolge und Prozessparameter, wie z.B. Dosiergeschwindigkeit und/oder Rührdauer, zu homogenen flüssigen konzentrierten Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentraten.
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Die Erfindung betrifft daher in einem ersten Aspekt ein Verfahren zum Herstellen einer flüssigen Reinigungsmittelzusammensetzung, vorzugsweise flüssigen konzentrierten Handgeschirrspülmittelzusammensetzung, wobei die Zusammensetzung mindestens ein erstes und mindestens ein zweites Tensid umfasst, umfassend die Schritte
- a) Bereitstellen einer Mischung aus
- (i) Wasser,
- (ii) optional Konservierungsmittel,
- (iii) optional einem dritten Tensid, wobei das dritte Tensid aus der aus Aminoxiden bestehenden Gruppe ausgewählt ist,
- (iv) einem organischen Lösungsmittel,
- (v) einem Salz,
- (vi) dem ersten Tensid, wobei das erste Tensid aus der aus Betainen bestehenden Gruppe ausgewählt ist, und
- (vii) Zitronensäure;
- b) Verrühren der Mischung aus Schritt a);
- c) Zugeben des zweiten Tensids zur Mischung aus Schritt b), wobei das zweite Tensid aus der aus Fettalkoholethersulfaten bestehenden Gruppe ausgewählt ist,
- d) Verrühren der Mischung aus Schritt c); und
- e) optional Zugeben von
- (viii) Farbstoff und/oder
- (ix) Parfüm und/oder
- (x) Zitronensäure und/oder
- (xi) Enzymen.
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In bevorzugten Ausführungsformen erfolgt die Zugabe der Substanzen (i) bis (vii) in Schritt a) in der angegebenen Reihenfolge.
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In bevorzugten Ausführungsformen erfolgt das Verrühren der Mischung in Schritt b) für etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur.
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In bevorzugten Ausführungsformen erfolgt das Zugeben des ersten Tensids in Schritt c) mit einer Dosierrate von 0,4 bis 0,7 Gew.-% pro Minute, vorzugsweise 0,45 bis 0,55 Gew.-% pro Minute.
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In bevorzugten Ausführungsformen erfolgt das Verrühren der Mischung in Schritt d) für etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur.
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In bevorzugten Ausführungsformen erfolgt die Zugabe der Substanzen (viii) bis (xi) in Schritt e) in der angegebenen Reihenfolge.
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In bevorzugten Ausführungsformen umfasst das Verfahren einen Schritt des Einstellens des pH-Wertes der Reinigungsmittelzusammensetzung durch Zugabe von Zitronensäure, so dass der pH-Wert der Reinigungsmittelzusammensetzung etwa 4 bis etwa 8, vorzugsweise etwa 4,5 bis etwa 7,8, beträgt.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das erste Tensid aus der aus Betainen bestehenden Gruppe ausgewählt. In bevorzugten Ausführungsformen ist das Betain aus der aus Alkylbetainen, Alkylamidobetainen, Imidazoliniumbetainen, Sulfobetainen, Phosphobetainen und Mischungen davon bestehenden Gruppe ausgewählt, bevorzugt Cocoamidopropylbetain.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das zweite Tensid aus Na C12-14-Fettalkoholethersulfat (1-4 EO), vorzugsweise Na C12-14-Fettalkoholethersulfat (1-2 EO), bevorzugt Natriumlaurylethersulfat, ausgewählt.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das dritte Tensid aus der aus Aminoxiden bestehenden Gruppe ausgewählt. In bevorzugten Ausführungsformen ist das Aminoxid aus der aus Cocamidopropylaminoxid, N-Kokosalkyl-N,N-dimethylaminoxid, N-Talgalkyl-N,N-dihydroxyethylaminoxid, Myristylcetyldimethylaminoxid, Lauryldimethylaminoxid und Mischungen davon bestehenden Gruppe ausgewählt, bevorzugt Mischung aus Aminen, C12-14-(geradzahlig)-Alkyldimethyl und N-Oxiden.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das Salz aus der aus Natriumchlorid, Natriumsulfat, Natriumformiat, Natriumacetat, Natriumpropionat, Natriumlactat, Kaliumchlorid, Kaliumsulfat, Kaliumformiat, Kaliumacetat, Kaliumpropionat, Kaliumlactat, Magnesiumchlorid, Magnesiumsulfat, Magnesiumformiat, Magnesiumacetat, Magnesiumpropionat, Magnesiumlactat, Calciumchlorid, Calciumsulfat, Calciumformiat, Calciumacetat, Calciumpropionat, Calciumlactat und Mischungen davon, insbesondere NaCl, KCl, MgCl, MgSO4 und Mischungen davon, bevorzugt NaCl, KCI und Mischungen davon, bestehenden Gruppe ausgewählt.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das Lösungsmittel aus der aus Ethanol, Propanol, Isopropanol, Ethylenglykol, Butylglykol, Propylenglykol, Polypropylenglykol, Alkoholamin, insbesondere Monoethanolamin, Glycerol und Mischungen davon bestehenden Gruppe ausgewählt, bevorzugt Ethanol.
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In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung eine flüssige Reinigungsmittelzusammensetzung, vorzugsweise Handgeschirrspülmittelkonzentrat, umfassend, jeweils bezogen auf aktive Substanz und Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
- mindestens ein erstes Tensid, wobei das erste Tensid aus der aus Betainen bestehenden Gruppe ausgewählt ist, vorzugsweise aus der aus Alkylbetainen, Alkylamidobetainen, Imidazoliniumbetainen, Sulfobetainen, Phosphobetainen und Mischungen davon bestehenden Gruppe ausgewählt, bevorzugt Cocoamidopropylbetain, in einer Menge von etwa 1 bis etwa 15 Gew.-%, bevorzugt etwa 2 bis etwa 10 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 2,5 bis etwa 7,5 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 3 bis etwa 6 Gew.-%,
- mindestens ein zweites Tensid, wobei das zweite Tensid ausgewählt ist aus Na C12-14-Fettalkoholethersulfat (1-4 EO), vorzugsweise Na C12-14-Fettalkoholethersulfat (1-2 EO), bevorzugt Natriumlaurylethersulfat, in einer Menge von etwa 7 bis etwa 50 Gew.-%, bevorzugt etwa 10 bis etwa 40 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 15 bis etwa 30 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 20 bis etwa 23 Gew.-%,
- optional mindestens ein drittes Tensid, wobei das dritte Tensid aus der aus Aminoxiden bestehenden Gruppe ausgewählt ist, vorzugsweise aus der aus Cocamidopropylaminoxid, N-Kokosalkyl-N,N-dimethylaminoxid, N-Talgalkyl-N,N-dihydroxyethylaminoxid, Myristylcetyldimethylaminoxid, Lauryldimethylaminoxid und Mischungen davon bestehenden Gruppe, bevorzugt Mischung aus Aminen, C12-14-(geradzahlig)-Alkyldimethyl und N-Oxiden, in einer Menge von etwa 1 bis etwa 15 Gew.-%, bevorzugt etwa 2 bis etwa 10 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 2,5 bis etwa 7,5 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 3 bis etwa 6 Gew.-%,
- mindestens ein Lösungsmittel, wobei das Lösungsmittel aus der aus Ethanol, Propanol, Isopropanol, Ethylenglykol, Butylglykol, Propylenglykol, Polypropylenglykol, Alkoholamin, Monoethanolamin, Glycerol und Mischungen davon bestehenden Gruppe ausgewählt ist, vorzugsweise Ethanol, in einer Menge von 0,01 bis etwa 10 Gew.%, bevorzugt etwa 0,5 bis etwa 7,5 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 1 bis etwa 5 Gew.%, besonders bevorzugt etwa 2,5 bis etwa 4 Gew.-%, und
- Zitronensäure in einer Menge von etwa 0,001 bis etwa 10 Gew.-%, bevorzugt etwa 0,01 bis etwa 6 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 0,05 bis etwa 4 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 0,1 bis etwa 2 Gew.-%,
- wobei die Salzkonzentration in der Zusammensetzung etwa 0,2 bis etwa 10 Gew.-%, bevorzugt etwa 1 bis etwa 7,5 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 1,5 bis etwa 6 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 2 bis etwa 5,5 Gew.-% beträgt und wobei das Salz aus der aus Natriumchlorid, Natriumsulfat, Natriumformiat, Natriumacetat, Natriumpropionat, Natriumlactat, Kaliumchlorid, Kaliumsulfat, Kaliumformiat, Kaliumacetat, Kaliumpropionat, Kaliumlactat, Magnesiumchlorid, Magnesiumsulfat, Magnesiumformiat, Magnesiumacetat, Magnesiumpropionat, Magnesiumlactat, Calciumchlorid, Calciumsulfat, Calciumformiat, Calciumacetat, Calciumpropionat, Calciumlactat und Mischungen davon, insbesondere NaCl, KCl, MgCl, MgSO4 und Mischungen davon, bevorzugt NaCl, KCI und Mischungen davon, bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
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Weitere Gegenstände der Erfindung betreffen
- Verwendung einer hierin beschriebenen Zusammensetzung zum Reinigen von harten Oberflächen, insbesondere zum Handgeschirrspülen.
- Verwendung einer hierin beschriebenen Zusammensetzung zum Herstellen einer verdünnten Reinigungsmittelzusammensetzung zum Reinigen von harten Oberflächen, vorzugsweise zum Herstellen einer verdünnten Handgeschirrspülmittelzusammensetzung.
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Diese und weitere Aspekte, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden für den Fachmann aus dem Studium der folgenden detaillierten Beschreibung und Ansprüche ersichtlich. Dabei kann jedes Merkmal aus einem Aspekt der Erfindung in jedem anderen Aspekt der Erfindung eingesetzt werden. Ferner ist es selbstverständlich, dass die hierin enthaltenen Beispiele die Erfindung beschreiben und veranschaulichen sollen, diese aber nicht einschränken und insbesondere die Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt ist.
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Alle Prozentangaben sind, sofern nicht anders angegeben, Gewichtsprozent (Gew.-%), bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht der/des jeweiligen Zusammensetzung/Mittels.
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Numerische Bereiche, die in dem Format "von x bis y" angegeben sind, schließen die genannten Werte ein. Wenn mehrere bevorzugte numerische Bereiche in diesem Format angegeben sind, ist es selbstverständlich, dass alle Bereiche, die durch die Kombination der verschiedenen Endpunkte entstehen, ebenfalls erfasst werden.
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Die Begriffe "ein" oder "eine" sowie "mindestens eine", wie hierin verwendet, sind gleichbedeutend mit dem Begriff "eine oder mehrere" und können austauschbar verwendet werden.
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"Ein oder mehrere", wie hierin verwendet, bezieht sich auf mindestens eine und umfasst 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder mehr der genannten Arten. In ähnlicher Weise bezieht sich "mindestens eine", wie hierin verwendet, auf 1, 2, 3, 4, 5, 6 und mehr, ist aber nicht darauf beschränkt. In Bezug auf einen Inhaltsstoff bezieht er sich auf die Art des Inhaltsstoffs und nicht auf die absolute Anzahl der Moleküle. "Mindestens ein Tensid" bedeutet also z.B. mindestens eine Art von Tensid, d.h. es kann eine Art von Tensid oder eine Mischung aus mehreren verschiedenen Tensiden gemeint sein. Zusammen mit den Gewichtsangaben bezieht sich die Angabe auf alle in der Zusammensetzung/Mischung enthaltenen Verbindungen der angegebenen Art, d.h., dass die Zusammensetzung über die angegebene Menge der entsprechenden Verbindungen hinaus keine weiteren Verbindungen dieser Art enthält.
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Wenn hierin auf Molmassen Bezug genommen wird, beziehen sich diese Angaben immer auf das Zahlenmittel der Molmasse Mn, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Das Zahlenmittel der Molmasse kann z.B. durch Gelpermeationschromatographie (GPC) nach DIN 55672-1:2007-08 mit THF als Elutionsmittel bestimmt werden. Das Gewichtsmittel der Molmasse Mw kann auch durch GPC wie für Mn beschrieben bestimmt werden.
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Der Begriff "Reinigungsmittel" oder "Reinigungsmittelzusammensetzung", wie hierin verwendet, ist gleichbedeutend mit dem Begriff "Mittel" und bezeichnet eine Zusammensetzung zum Reinigen von harten Oberflächen, insbesondere zum manuellen Geschirrspülen, wie hierin beschrieben. Erfindungsgemäße Mittel sind besonders an das manuelle Spülen von Geschirr angepasst und dazu geeignet, Schmutz von harten Oberflächen zu lösen, weisen ein gutes Schauvermögen und zudem eine besondere Hautverträglichkeit auf.
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Die Begriffe "konzentrierte Reinigungsmittelzusammensetzung" oder "Reinigungsmittelkonzentrat" oder "Konzentrat", wie hierin verwendet, sind gleichbedeutend und bezeichnen eine Reinigungsmittelzusammensetzung, die mit Wasser verdünnt werden kann und dabei die Viskosität beibehalten oder erhöht wird.
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"Verdünnte flüssige Reinigungsmittelzusammensetzung" oder "Gebrauchslösung", wie hierin verwendet, sind gleichbedeutend und meinen eine flüssige wässrige Reinigungsmittelzusammensetzung, die durch Verdünnen des hierin beschriebenen Reinigungsmittelkonzentrats mit Wasser erhalten wird.
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Unter Viskositätserhaltung im Sinne der Erfindung ist eine für den Anwender nicht signifikante Abnahme der Viskosität zu verstehen, d.h. eine Abnahme des wie hierin beschrieben ermittelten Viskositätswertes um nicht mehr als 50%, bevorzugt nicht mehr als 30%, weiter bevorzugt nicht mehr als 10% und besonders bevorzugt nicht mehr als 5%.
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"Etwa", "ca." oder "ungefähr", wie hierin in Bezug auf einen Zahlenwert verwendet, beziehen sich auf den entsprechenden Zahlenwert ±10%, vorzugsweise ±5%.
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"Flüssig", wie hierin verwendet, schließt Flüssigkeiten und Gele sowie auch pastöse Zusammensetzungen ein. Es ist bevorzugt, dass die flüssigen Zusammensetzungen bei Raumtemperatur fließfähig und gießbar sind, es ist aber auch möglich, dass sie eine Fließgrenze aufweisen.
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Ein Stoff, z.B. eine Zusammensetzung oder ein Mittel ist gemäß Definition der Erfindung festförmig, wenn sie bei 25°C und 1.013 mbar im festen Aggregatzustand vorliegt. Dazu zählen z.B. Pulver, Granulate, Extrudate oder feste Formkörper.
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Ein Stoff, z.B. eine Zusammensetzung oder ein Mittel ist gemäß Definition der Erfindung flüssig, wenn sie bei 25°C und 1.013 mbar im flüssigen Aggregatzustand vorliegt. Dabei umfasst flüssig auch gelförmig, pastenförmig und nicht-newtonsche Flüssigkeiten, die eine Fließgrenze aufweisen.
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Die vorliegende Erfindung basiert auf der überraschenden Erkenntnis der Erfinder, dass sich der Herstellungsprozess für flüssige konzentrierte Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentrate, durch das erfindungsgemäße Verfahren vereinfachen lässt und auf das Verwenden eines hochscherenden Mischers mit Umwälzleitung verzichtet werden kann. Dadurch ist das Verfahren nicht nur kostensparender, nachhaltiger und weniger aufwändig, sondern ermöglicht auch mehr Flexibilität.
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Die vorliegende Erfindung basiert auf der überraschenden Erkenntnis der Erfinder, dass eine bestimmte Dosierreihenfolge und/oder bestimmte Prozessparameter, wie z.B. Dosiergeschwindigkeit und/oder Rührdauer, das Verfahren zur Herstellung von flüssigen konzentrierten Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentraten, vereinfacht und auf das Verwenden eines hochscherenden Mischers mit Umwälzleitung verzichtet werden kann.
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Die Erfinder haben überraschend gefunden, dass eine bestimmte Dosierreihenfolge und/oder bestimmte Prozessparameter, wie z.B. Dosiergeschwindigkeit und/oder Rührdauer, beim Herstellen von flüssigen konzentrierten Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentraten, die Löslichkeit von anionischen Tensiden, insbesondere Fettalkoholethersulfaten, verbessert werden kann. Die hierin beschriebene Dosierreihenfolge und/oder die hierin beschriebenen Prozessparameter, wie z.B. Dosiergeschwindigkeit und/oder Rührdauer, ermöglichen das Herstellen von homogenen flüssigen Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentraten, in denen das anionische Tensid vollständig gelöst ist. Ohne an die Theorie gebunden sein zu wollen, scheinen die hierin beschriebene Dosierreihenfolge und/oder die hierin beschriebenen Prozessparameter, wie z.B. Dosiergeschwindigkeit und/oder Rührdauer, vorteilhaft für die Einarbeitung eines Rohstoffs mit hoher Viskosität, wie z.B. anionische Tenside, insbesondere Fettalkoholethersulfate, zu sein. Rohstoffe mit hoher Viskosität lassen sich mittels Standardverfahren und/oder mittels Standardrührwerken nur schlecht in hoher Konzentration in Mischungen einarbeiten. Die Erfinder stellen mit dem hierin beschriebenen Verfahren eine Möglichkeit bereit, dass Rohstoffe mit hoher Viskosität, wie z.B. anionische Tenside, insbesondere Fettalkoholethersulfate, sich einfach und effektiv in Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentrate, einarbeiten lassen. Insbesondere führt das erfindungsgemäße Verfahren, d.h. die erfindungsgemäße Dosierreihenfolge, zu homogenen flüssigen konzentrierten Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentraten. Insbesondere führt das erfindungsgemäße Verfahren, d.h. die erfindungsgemäßen Prozessparameter, wie z.B. Dosiergeschwindigkeit und/oder Rührdauer, zu homogenen flüssigen konzentrierten Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentraten. Insbesondere führt das erfindungsgemäße Verfahren, d.h. die erfindungsgemäße Dosierreihenfolge und die erfindungsgemäßen Prozessparameter, wie z.B. Dosiergeschwindigkeit und/oder Rührdauer, zu homogenen flüssigen konzentrierten Reinigungsmittelzusammensetzungen, insbesondere Handgeschirrspülmittelkonzentraten.
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Die Erfindung betrifft daher ein Verfahren zum Herstellen einer flüssigen Reinigungsmittelzusammensetzung, vorzugsweise flüssigen konzentrierten Handgeschirrspülmittelzusammensetzung, wobei die Zusammensetzung mindestens ein erstes und mindestens ein zweites Tensid umfasst, umfassend die Schritte
- a) Bereitstellen einer Mischung aus
- (i) Wasser,
- (ii) optional Konservierungsmittel,
- (iii) optional einem dritten Tensid, wobei das dritte Tensid aus der aus Aminoxiden bestehenden Gruppe ausgewählt ist,
- (iv) einem organischen Lösungsmittel,
- (v) einem Salz,
- (vi) dem ersten Tensid, wobei das erste Tensid aus der aus Betainen bestehenden Gruppe ausgewählt ist, und
- (vii) Zitronensäure;
- b) Verrühren der Mischung aus Schritt a);
- c) Zugeben des zweiten Tensids zur Mischung aus Schritt b), wobei das zweite Tensid aus der aus Fettalkoholethersulfaten bestehenden Gruppe ausgewählt ist,
- d) Verrühren der Mischung aus Schritt c); und
- e) optional Zugeben von
- (viii) Farbstoff und/oder
- (ix) Parfüm und/oder
- (x) Zitronensäure und/oder
- (xi) Enzymen.
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Erfindungsgemäß werden die Reinigungsmittelinhaltsstoffe in einer bestimmten Reihenfolge miteinander vermischt. Dabei ist es wichtig, dass die weiteren Tenside (erstes Tensid aus der Gruppe der Betaine und optional drittes Tensid aus der Gruppe der Aminoxide; optional ggf. weitere Tenside) mit dem organischen Lösungsmittel vermischt werden und diese Mischung mit Zitronensäure angesäuert wird, bevor das anionische Tensid (zweites Tensid aus der Gruppe der Fettalkoholethersulfate) hinzugegeben wird. Die Dosierung von Salz, Betain und Lösungsmittel vor Zugabe des anionischen Tensids verbessert die Löslichkeit des anionischen Tensids und somit das Homogenisieren der Reinigungsmittelzusammensetzung. Das Senken des pH-Wertes der vorgenannten Mischung (d.h. Mischung aus Schritt a)), durch Zugabe von Zitronensäure, verbessert weiter die Löslichkeit des anionischen Tensids in der Reinigungsmittelzusammensetzung.
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Das Vermischen ermöglicht eine möglichst gleichmäßige Verteilung der eindosierten Komponenten in der jeweiligen Mischung. Zum Einsatz können statische aber auch dynamische Rührer kommen. In einer Ausführungsform befindet sich der Rührer im Behälter unterhalb der Flüssigkeitsoberfläche. Geeignete Rührkessel können Volumina von 10 bis 500.000 L aufweisen. Beispielhafte Rührertypen sind Propeller-, Interprop-, Schrägblatt- oder Intermig-Rührer. Dabei ist für die obigen Behälter eine Anzahl an Rührelementen von 1 bis 4, insbesondere 2 bis 3, bevorzugt. Rührgeschwindigkeiten können frei gewählt und der Konsistenz der jeweiligen Mischung angepasst werden. Beispielhafte Rührgeschwindigkeiten liegen im Bereich von ungefähr 10 Upm bis 150 Upm, beispielsweise im Bereich von 20 Upm bis 100 Upm. Rührgeschwindigkeiten können im Laufe des Verfahrens frei variiert und angepasst werden. Beispielsweise kann eine anfängliche geringe Rührgeschwindigkeit einmalig oder stufenweise erhöht werden. Ebenso kann eine anfängliche hohe Rührgeschwindigkeit einmalig oder stufenweise verringert werden. Weiterhin ist es möglich, im Laufe des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens alternierende Rührgeschwindigkeiten anzulegen.
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In bevorzugten Ausführungsformen werden in Schritt a) zunächst i) Wasser, ii) optional Konservierungsmittel, iii) optional drittes Tensid aus der Gruppe der Aminoxide, iv) Lösungsmittel, v) Salz, und vi) erstes Tensid aus der Gruppe der Betaine miteinander vermischt, bevor die Mischung durch Zugabe von Zitronensäure auf einen pH-Wert von etwa 4 bis etwa 8 vorzugweise von etwa 4 bis unter etwa 8, eingestellt wird.
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In bevorzugten Ausführungsformen werden in Schritt a) zunächst i) Wasser, ii) optional Konservierungsmittel, iv) Ethanol, v) Salz, und vi) erstes Tensid aus der Gruppe der Betaine miteinander vermischt, bevor die Mischung durch Zugabe von Zitronensäure auf einen pH-Wert von etwa 4 bis etwa 8, vorzugsweise von etwa 4 bis etwa 5, eingestellt wird.
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In bevorzugten Ausführungsformen werden in Schritt a) zunächst i) Wasser, ii) optional Konservierungsmittel, iii) drittes Tensid aus der Gruppe der Aminoxide, iv) Ethanol, v) Salz, und vi) erstes Tensid aus der Gruppe der Betaine miteinander vermischt, bevor die Mischung durch Zugabe von Zitronensäure auf einen pH-Wert von etwa 4 bis etwa 8, vorzugsweise von etwa 7 bis etwa 8, eingestellt wird.
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In bevorzugten Ausführungsformen werden in Schritt a) zunächst i) Wasser, ii) optional Konservierungsmittel, iv) Ethanol, v) NaCl, und vi) erstes Tensid aus der Gruppe der Betaine miteinander vermischt, bevor die Mischung durch Zugabe von Zitronensäure auf einen pH-Wert von etwa 4 bis etwa 8, vorzugsweise von etwa 4 bis etwa 5, eingestellt wird.
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In bevorzugten Ausführungsformen werden in Schritt a) zunächst i) Wasser, ii) optional Konservierungsmittel, iii) drittes Tensid aus der Gruppe der Aminoxide, iv) Ethanol, v) NaCl, und vi) erstes Tensid aus der Gruppe der Betaine miteinander vermischt, bevor die Mischung durch Zugabe von Zitronensäure auf einen pH-Wert von etwa 4 bis etwa 8, vorzugsweise von etwa 7 bis etwa 8, eingestellt wird.
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In besonders bevorzugten Ausführungsformen erfolgt die Zugabe der Substanzen (i) bis (vii) in Schritt a) in der angegebenen Reihenfolge.
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Das Verrühren der Mischung in Schritt b) erfolgt für etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur.
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In Schritt c) wird das zweite Tensid, ein anionisches Tensid, das aus der aus Fettalkoholethersulfaten bestehenden Gruppe ausgewählt ist, zu der Mischung aus Schritt b) hinzugegeben. Durch ein langsames Dosieren unter konstantem Rühren wird die Löslichkeit des anionischen Tensids weiter verbessert. Bevorzugt beträgt die Dosierzeit zwischen etwa 50 bis etwa 70 Minuten. Die Dosierrate beträgt bevorzugt etwa 0,4 bis etwa 0,7 Gew.-% pro Minute, weiter bevorzugt etwa 0,45 bis etwa 0,55 Gew.-% pro Minute.
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In besonders bevorzugten Ausführungsformen wird das zweite Tensid, das aus der aus Fettalkoholethersulfaten bestehenden Gruppe ausgewählt ist, zu der Mischung aus Schritt b) mit einer Dosierrate von etwa 0,4 bis etwa 0,7 Gew.-% pro Minute, weiter bevorzugt etwa 0,45 bis etwa 0,55 Gew.-% pro Minute, hinzugegeben.
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Das Verrühren der Mischung in Schritt d) erfolgt für etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur.
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Nach dem Einmischen und Verrühren des zweiten Tensids können weitere optionale Inhaltsstoffe hinzugegeben werden, wie z.B. (viii) Farbstoff und/oder (ix) Duftstoffe und/oder (x) Zitronensäure und/oder (xi) Enzyme.
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In besonders bevorzugten Ausführungsformen erfolgt die Zugabe der Substanzen (viii) bis (xi) in Schritt e) in der angegebenen Reihenfolge.
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In besonders bevorzugten Ausführungsformen erfolgt die Zugabe der Substanzen (i) bis (vii) in Schritt a) und die Zugabe der Substanzen (viii) bis (xi) in Schritt e) jeweils in der angegebenen Reihenfolge.
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In besonders bevorzugten Ausführungsformen erfolgt die zweite Dosierung von Zitronensäure in Schritt e) zur Einstellung des pH-Wertes des Endproduktes. In einer Ausführungsformen beträgt der pH-Wert der Reinigungsmittelzusammensetzung, vorzugsweise Handgeschirrspülmittelkonzentrat, bei 20°C etwa 4 bis etwa 8, bevorzugt etwa 4,5 bis etwa 7,8, besonders bevorzugt etwa 4 bis etwa 5 oder ebenfalls besonders bevorzugt etwa 7 bis etwa 8.
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Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens:
- Die Dosierung von Salz, Betain und Lösungsmittel vor der Dosierung des anionischen Tensids verbessert die Löslichkeit und erleichtert somit die Homogenisierung.
- Die Zugabe einer ersten Menge an Zitronensäure vor der Dosierung des anionischen Tensids verbessert die Löslichkeit des anionischen Tensids und erleichtert somit die Homogenisierung.
- Die langsame Dosierung des anionischen Tensids unter konstantem Rühren verbessert die Löslichkeit des anionischen Tensids und erleichtert somit die Homogenisierung.
- Durch die langsame, konstante Dosierung des anionischen Tensids kann die Rührzeit nach abgeschlossener Dosierung auf 30 Minuten begrenzt werden. Dadurch wird die Herstellung beschleunigt und der Prozess effizienter und wirtschaftlicher.
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Mithilfe erfindungsgemäßer Verfahren, wie hierin beschrieben, werden erfindungsgemäße Mittel hergestellt.
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Erfindungsgemäße Mittel enthalten als einen ersten wesentlichen Bestandteil ein erstes Tensid, das aus der aus Betainen bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
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Die Gruppe der Betaine umfasst Alkylbetainen, Alkylamidobetainen, Imidazoliniumbetainen, Sulfobetainen und Phosphobetainen. Bevorzugt sind Alkylamidobetaine, insbesondere Cocoamidopropylbetaine.
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Geeignete Betaine genügen der Formel (I)
R1-[CO-X-(CH2)n]x-N+(R2)(R3)-(CH2)m-[CH(OH)-CH2]y-Y- (I),
in der R1 ein gesättigter oder ungesättigter C6-22-Alkylrest, vorzugsweise C8-18-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C10-16-Alkylrest, z.B. ein gesättigter C12-14-Alkylrest, X NH, NR4 mit dem C1-4-Alkylrest R4, O oder S, n eine Zahl von 1 bis 10, vorzugsweise 2 bis 5, insbesondere 3, x 0 oder 1, vorzugsweise 1, R2 und R3 unabhängig voneinander ein C1-4-Alkylrest, ggf. hydroxysubstituiert, z.B. ein Hydroxyethylrest, insbesondere ein Methylrest, m eine Zahl von 1 bis 4, insbesondere 1, 2 oder 3, y 0 oder 1 und Y COO, SO3, OPO(OR5)O oder P(O)(OR5)O, wobei R5 H oder C1-4-Alkylrest ist.
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Die Alkyl- und Alkylamidobetaine, Betaine der Formel (I) mit einer Carboxylgruppe (Y- = COO-) heißen auch Carbobetaine.
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Bevorzugte Betaine sind die Alkylbetaine der Formel (la), die Alkylamidobetaine der Formel (Ib), die Sulfobetaine der Formel (Ic) und die Amidosulfobetaine der Formel (Id), in denen R1 die gleiche Bedeutung wie in Formel (I) hat:
R1-N+(CH3)2-CH2COO- (la),
R1-CO-NH-(CH2)3-N+(CH3)2-CH2COO- (Ib),
R1-N+(CH3)2-CH2CH(OH)CH2SO3 - (Ic),
und
R1-CO-NH-(CH2)3-N+(CH3)2-CH2CH(OH)CH2SO3 - (Id).
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Besonders bevorzugte Betaine sind die Carbobetaine, insbesondere die Carbobetaine der Formel (la) und (Ib), ganz besonders bevorzugt Alkylamidobetaine der Formel (Ib).
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Beispiele geeigneter Betaine und Sulfobetaine: Mandelamidopropylbetain, Aprikosenamidopropylbetain, Avocadamidopropylbetain, Babassuamidopropylbetain, Behenamidopropylbetain, Behenylbetain, Betain, Canolamidopropylbetain, Capryl/Capramidopropylbetain, Carnitin, Cetylbetain, Cocamidoethylbetain, Cocamidopropylbetain, Cocamidopropylhydroxysultain, Cocobetain, Cocohydroxysultain, Coco/Oleamidopropylbetain, Cocosultain, Decylbetain, Dihydroxyethyloleylglycinat, Dihydroxyethylsojaglycinat, Dihydroxyethylstearylglycinat, Dihydroxyethyltalgglycinat, Dimethiconpropyl-PG-Betain, Erucamidopropylhydroxysultain, hydrogeniertes Talgbetain, Isostearamidopropylbetain, Lauramidopropylbetain, Laurylbetain, Laurylhydroxysultain, Laurylsultain, Milchamidopropylbetain, Minkamidopropylbetain, Myristamidopropylbetain, Myristylbetain, Oleamidopropylbetain, Oleamidopropylhydroxysultain, Oleylbetain, Olivamidopropylbetain, Palmamidopropylbetain, Palmitamidopropylbetain, Palmitoylcarnitin, Palmkernamidopropylbetain, Polytetrafluorethylenacetoxypropylbetain, Ricinoleamidopropylbetain, Sesamidopropylbetain, Sojamidopropylbetain, Stearamidopropylbetain, Stearylbetain, Talgamidopropylbetain, Talgamidopropylhydroxysultain, Talgbetain, Talgdihydroxyethylbetain, Undecylenamidopropylbetain und Weizenkeimamidopropylbetain.
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Ein bevorzugtes Betain ist z.B. Cocamidopropylbetain.
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Weiter geeignete Betaine genügen der Formel (II)
(R1)(R2)(R3)N+CH2COO- (II),
in der R1 einen ggf. durch Heteroatome oder Heteroatomgruppen unterbrochenen Alkylrest mit 8 bis 25, vorzugsweise 10 bis 21 Kohlenstoffatomen und R2 sowie R3 gleichartige oder verschiedene Alkylreste mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeuten, insbesondere C10-18-Alkyldimethylcarboxymethylbetain und C11-17-Alkylamidopropyldimethylcarboxymethylbetain.
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Weiterhin geeignet sind C8/10-Amidopropylbetain (Capryl/Capramidopropylbetain; Tego® Betaine 810), Betain 3 (3-Cocoamidopropyl)dimethylammonium-2-hydroxypropansulfonat (Sultain; Rewoteric® AM CAS), Alkylamidoalkylamin N-[N'(N"-2-hydroxyethyl-N"-carboxyethylaminoethyl)essigsäureamido]-N,N-dimethyl-N-cocosammoniumbetain (Rewoteric® QAM 50).
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das erste Tensid aus der Gruppe der Betaine in einer Menge von etwa 1 bis etwa 15 Gew.-%, bevorzugt etwa 2 bis etwa 12 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 5 bis etwa 11 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 7,5 bis etwa 10 Gew.-%, enthalten, z.B., aber ohne darauf beschränkt zu sein, etwa 2,5, 3, 3,5, 4, 4,5, 5, 5,5, 6, 6,5, 7 oder 7,5 Gew.-%, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht der Zusammensetzung.
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Erfindungsgemäße Mittel enthalten als einen zweiten wesentlichen Bestandteil ein zweites Tensid, das aus der aus Fettalkoholethersulfaten bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
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Fettalkoholethersulfate (Alkylethersulfate, Alkyl Ether Sulfates) sind Produkte von Sulfatierreaktionen an alkoxylierten Alkoholen. Unter alkoxylierten Alkoholen werden Reaktionsprodukte von Alkylenoxid, bevorzugt Ethylenoxid, mit Alkoholen, bevorzugt mit längerkettigen Alkoholen, d.h. mit aliphatischen geradkettigen oder ein- oder mehrfach verzweigten, acyclischen oder cyclischen, gesättigten oder ein- oder mehrfach ungesättigten, vorzugsweise geradkettigen, acyclischen, gesättigten, Alkohol mit 6 bis 22, bevorzugt 8 bis 18, weiter bevorzugt 10 bis 16 und besonders bevorzugt 12 bis 14 Kohlenstoffatomen, verstanden. In der Regel entsteht aus n Molen Ethylenoxid und einem Mol Alkohol, abhängig von den Reaktionsbedingungen, ein komplexes Gemisch von Additionsprodukten unterschiedlicher Ethoxylierungsgrade (n = 1 bis 30, bevorzugt 1 bis 20, weiter bevorzugt 1 bis 10, besonders bevorzugt 2 bis 4). Eine weitere Ausführungsform der Alkoxylierung besteht im Einsatz von Gemischen der Alkylenoxide, bevorzugt des Gemisches von Ethylenoxid und Propylenoxid. Besonders bevorzugte Fettalkoholethersulfate sind die Sulfate niederethoxylierter Fettalkohole mit 1 bis 4 Ethylenoxideinheiten (EO), insbesondere 1 bis 2 EO, z.B. 2 EO. Vorzugsweise werden die Fettalkoholethersulfate als Natriumsalze eingesetzt, können aber auch als andere Alkali- oder Erdalkalimetallsalze, z.B. Kalium-, Calcium- oder Magnesiumsalze, sowie in Form von Ammonium- oder Mono-, Di-, Tri- bzw. Tetraalkylammoniumsalzen enthalten sein.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das zweite Tensid ausgewählt aus Na C12-14-Fettalkoholethersulfat (1-4 EO), vorzugsweise Na C12-14-Fettalkoholethersulfat (1-2 EO). In weiter bevorzugten Ausführungsformen ist das zweite Tensid Na C12-14-Fettalkoholethersulfat (2 EO). In besonders bevorzugten Ausführungsformen ist das zweite Tensid Natriumlaurylethersulfat.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das zweite Tensid aus der Gruppe der Fettalkoholethersulfate in einer Menge von etwa 7 bis etwa 50 Gew.-%, bevorzugt etwa 10 bis etwa 40 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 15 bis etwa 30 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 20 bis etwa 23 Gew.-%, enthalten, z.B., aber ohne darauf beschränkt zu sein, etwa 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29 oder 30 Gew.-%, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht der Zusammensetzung.
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In bevorzugten Ausführungsformen können erfindungsgemäße Mittel ein drittes Tensid, das aus der aus Aminoxiden bestehenden Gruppe ausgewählt ist, enthalten.
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Die Gruppe der Aminoxide umfasst z.B. Alkylaminoxide, insbesondere Alkyldimethylaminoxid, Alkylamidoaminoxid und Alkoxyalkylaminoxid. Bevorzugte Aminoxide genügen Formel (III) oder (IV),
R1R2R3N+-O- (III)
R1-[CO-NH-(CH2)w]z-N+(R2)(R3)-O- (IV),
in denen R1 ein gesättigter oder ungesättigter C6-22-Alkylrest, vorzugsweise C8-18-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C10-16-Alkylrest, z.B. ein gesättigter C12-14-Alkylrest, der in den Alkylamidoaminoxiden über eine Carbonylamidoalkylengruppe -CO-NH-(CH2)z- und in den Alkoxyalkylaminoxiden über eine Oxaalkylengruppe -O-(CH2)z- an das Stickstoffatom N gebunden ist, wobei z jeweils für eine Zahl von 1 bis 10, vorzugsweise 2 bis 5, insbesondere 3, R2 und R3 unabhängig voneinander ein C1-4-Alkylrest, ggf. hydroxysubstituiert, z.B. ein Hydroxyethylrest, insbesondere ein Methylrest, ist.
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Beispiele geeigneter Aminoxide: Mandelamidopropylaminoxid, Babassuamidopropylaminoxid, Behenaminoxid, Cocamidopropylaminoxid, Cocamidopropylaminoxid, Cocaminoxid, Cocomorpholinoxid, Decylaminoxid, Decyltetradecylaminoxid, Diaminopyrimidinoxid, Dihydroxyethyl-C8-10-alkoxypropylaminoxid, Dihydroxyethyl-C9-11-alkoxypropylaminoxid, Dihydroxyethyl-C12-15-alkoxypropylaminoxid, Dihydroxyethylcocaminoxid, Dihydroxyethyllauraminoxid, Dihydroxyethylstearaminoxid, Dihydroxyethyltalgaminoxid, hydrogeniertes Palmkernölaminoxid, hydrogeniertes Talgaminoxid, Hydroxyethylhydroxypropyl-C12-15-alkoxypropylaminoxid, Isostearamidopropylaminoxid, Isostearamidopropylmorpholinoxid, Lauramidopropylaminoxid, Lauraminoxid, Methylmorpholinoxid, Milchamidopropylaminoxid, Minkamidopropylaminoxid, Myristamidopropylaminoxid, Myristaminoxid, Myristyl/Cetyl-Aminoxid, Oleamidopropylaminoxid, Oleaminoxid, Olivamidopropylaminoxid, Palmitamidopropylaminoxid, Palmitaminoxid, PEG-3-Lauraminoxid, Kaliumdihydroxyethylcocaminoxidphosphat, Kaliumtrisphosphonomethylaminoxid, Sesamidopropylaminoxid, Sojaamidopropylaminoxid, Stearamidopropylaminoxid, Stearaminoxid, Talgamidopropylaminoxid, Talgaminoxid, Undecylenamidopropylaminoxid und Weizenkeimamidopropylaminoxide.
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Bevorzugte Aminoxide sind z.B. Cocamidopropylaminoxid, N-Kokosalkyl-N,N-dimethylaminoxid, N-Talgalkyl-N,N-dihydroxyethylaminoxid, Myristylcetyldimethylaminoxid oder Lauryldimethylaminoxid.
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In bevorzugten Ausführungsformen kann das dritte Tensid aus der Gruppe der Aminoxide in einer Menge von etwa 1 bis etwa 15 Gew.-%, bevorzugt etwa 2 bis etwa 10 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 2,5 bis etwa 7,5 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 3 bis etwa 6 Gew.-%, enthalten sein, z.B., aber ohne darauf beschränkt zu sein, etwa 2,5, 3, 3,5, 4, 4,5, 5, 5,5, 6, 6,5, 7 oder 7,5 Gew.-%, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht der Zusammensetzung.
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In bevorzugten Ausführungsformen enthalten erfindungsgemäße Mittel zwei verschiedene Tenside, wobei das erste Tensid ein Betain, wie hierin beschrieben, und das zweite Tensid ein Fettalkoholethersulfat, wie hierin beschrieben, ist.
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In bevorzugten Ausführungsformen enthalten erfindungsgemäße Mittel drei verschiedene Tenside, wobei das erste Tensid ein Betain, wie hierin beschrieben, das zweite Tensid ein Fettalkoholethersulfat, wie hierin beschrieben, und das dritte Tensid ein Aminoxid, wie hierin beschrieben, ist.
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In bevorzugten Ausführungsformen enthalten erfindungsgemäße Mittel das erste und zweite und/oder das erste, zweite und dritte Tensid zusammen in einer Menge von etwa 9 bis etwa 80 Gew. %, bevorzugt etwa 14 bis etwa 60 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 20 bis etwa 45 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 26 bis etwa 35 Gew.-%, z.B., aber nicht darauf beschränkt, etwa 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44 oder 45 Gew.%, beträgt, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht des Mittels. Ein bevorzugter Bereich für den Gesamttensidgehalt ist auch etwa 29,5 bis etwa 35,5 Gew.-%, z.B., aber nicht darauf beschränkt, etwa 29,5, 30, 30,5, 31, 31,5, 32, 32,5, 33, 33,5, 34, 34,5, 35 oder 35,5 Gew.%, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht des Mittels.
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In besonders bevorzugten Ausführungsformen enthalten erfindungsgemäße Mittel drei verschiedene Tenside, wobei das erste Tensid ein Betain, wie hierin beschrieben, das zweite Tensid ein Fettalkoholethersulfat, wie hierin beschrieben, und das dritte Tensid ein Aminoxid, wie hierin beschrieben, ist, wobei der Gesamttensidgehalt von etwa 9 bis etwa 80 Gew. %, bevorzugt etwa 14 bis etwa 60 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 20 bis etwa 45 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 26 bis etwa 35 Gew.-%, z.B., aber nicht darauf beschränkt, etwa 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44 oder 45 Gew.%, beträgt, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht des Mittels. Ein bevorzugter Bereich für den Gesamttensidgehalt ist auch etwa 29,5 bis etwa 35,5 Gew.-%, z.B., aber nicht darauf beschränkt, etwa 29,5, 30, 30,5, 31, 31,5, 32, 32,5, 33, 33,5, 34, 34,5, 35 oder 35,5 Gew.%, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht des Mittels.
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In besonders bevorzugten Ausführungsformen enthalten erfindungsgemäße Mittel drei verschiedene Tenside, wobei das erste Tensid ein Betain, wie hierin beschrieben, das zweite Tensid ein Fettalkoholethersulfat, wie hierin beschrieben, und das dritte Tensid ein Aminoxid, wie hierin beschrieben, ist, wobei, jeweils bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht der Zusammensetzung, das erste Tensid in einer Menge von etwa 1 bis etwa 15 Gew.-%, bevorzugt etwa 2 bis etwa 12 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 5 bis etwa 11 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 7,5 bis etwa 10 Gew.-%, enthalten ist, das zweite Tensid in einer Menge von etwa 7 bis etwa 50 Gew.-%, bevorzugt etwa 10 bis etwa 40 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 15 bis etwa 30 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 20 bis etwa 23 Gew.-%, enthalten ist, das dritte Tensid in einer Menge von etwa 1 bis etwa 15 Gew.-%, bevorzugt etwa 2 bis etwa 10 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 2,5 bis etwa 7,5 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 3 bis etwa 6 Gew.-%, enthalten ist, und wobei der Gesamttensidgehalt von etwa 9 bis etwa 80 Gew. %, bevorzugt etwa 14 bis etwa 60 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 20 bis etwa 45 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 26 bis etwa 35 Gew.-%, z.B., aber nicht darauf beschränkt, etwa 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44 oder 45 Gew.%, beträgt.
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Die erfindungsgemäß bevorzugt verwendete Tensidkombination ist insbesondere auch unter Nachhaltigkeitsaspekte vorteilhaft.
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Erfindungsgemäße Mittel enthalten als einen weiteren wesentlichen Bestandteil mindestens ein organisches Lösungsmittel, üblicherweise in einer Menge von etwa 0,01 bis etwa 10 Gew.-%, bevorzugt etwa 0,5 bis etwa 7,5 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 1 bis etwa 5 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 2,5 bis etwa 4 Gew.-%, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht des Mittels.
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Lösungsmittel werden als Hydrotropikum und Viskositätsregulator eingesetzt. Sie wirken lösungsvermittelnd insbesondere für Tenside und Elektrolyt sowie Parfüm und Farbstoff und tragen so zu deren Einarbeitung bei, verhindern die Ausbildung flüssigkristalliner Phasen und haben Anteil an der Bildung klarer Produkte. Die Viskosität kann sich mit zunehmender Lösungsmittelmenge verringern. Schließlich sinkt mit zunehmender Lösungsmittelmenge der Kältetrübungs- und Klarpunkt solcher Mittel. Geeignete Lösungsmittel sind z.B. gesättigte oder ungesättigte, vorzugsweise gesättigte, verzweigte oder unverzweigte C1-20-Kohlenwasserstoffe, bevorzugt C2-15-Kohlenwasserstoffe, mit mindestens einer Hydroxygruppe und ggf. einer oder mehreren Etherfunktionen C-O-C, d.h. die Kohlenstoffatomkette unterbrechenden Sauerstoffatomen. Bevorzugte Lösungsmittel sind die - ggf. einseitig mit einem C1-6-Alkanol veretherten - C2-6-Alkylenglykole und Poly-C2-3-alkylenglykolether mit durchschnittlich 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen, vorzugsweise gleichen, Alkylenglykolgruppen pro Molekül wie auch die C1-6-Alkohole, vorzugsweise Ethanol, n-Propanol oder iso-Propanol.
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Beispiele geeigneter Lösungsmittel: Buteth-3, Butoxydiglykol, Butoxyethanol, Butoxyisopropanol, Butoxypropanol, n-Butylalkohol, t-Butylalkohol, Butylenglykol, Butyloctanol, Diethylenglykol, Dimethoxydiglykol, Dimethylether, Dipropylenglykol, Ethoxydiglykol, Ethoxyethanol, Ethylhexandiol, Glykol, Hexandiol, 1,2,6-Hexantriol, Hexylalcohol, Hexylenglykol, Isobutoxypropanol, Isopentyldiol, Isopropylalkohol (Isopropanol), 3-Methoxybutanol, Methoxydiglykol, Methoxyethanol, Methoxyisopropanol, Methoxymethylbutanol, Methoxy PEG-10, Methylal, Methylalkohol, Methylhexylether, Methylpropandiol, Neopentylglykol, PEG-4, PEG-6, PEG-7, PEG-8, PEG-9, PEG-6-Methylether, Pentylenglykol, Phenoxyethanol, PPG-7, PPG-2-Buteth-3, PPG-2-Butylether, PPG-3-Butylether, PPG-2-Methylether, PPG-3-Methylether, PPG-2-Propylether, Propandiol, Propylalkohol (n-Propanol), Propylenglykol, Propylenglykolbutylether, Propylenglykolpropylether, Tetrahydrofurfurylalkohol, Trimethylhexanol. Weiter bevorzugt sind längerkettige Polyalkylenglykole, insbesondere Polypropylenglykole. Besonders bevorzugt sind dabei PPG-400 oder PPG-450, aber auch Polypropylenglykole mit größeren Kettenlängen können im Sinne dieser Erfindung eingesetzt werden.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das Lösungsmittel ausgewählt aus der aus Ethanol, Propanol, Isopropanol, Ethylenglykol, Butylglykol, Propylenglykol, Polypropylenglykol als auch Alkoholamin, insbesondere Monoethanolamin, und Mischungen davon bestehenden Gruppe.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das Lösungsmittel ausgewählt aus C2- und C3-Alkoholen, Ethanol, n-Propanol und/oder Isopropanol sowie die Polyalkylenglykolen, vor allem Polypropylenglykolen, insbesondere PPG-400, als auch Alkoholaminen, insbesondere Monoethanolaminen, sowie Gemischen derselben.
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In weiter bevorzugten Ausführungsformen ist das Lösungsmittel aus 1-Butoxypropan-2-ol und/oder Ethanol und/oder Isopropanol ausgewählt.
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In besonders bevorzugten Ausführungsformen ist das Lösungsmittel Ethanol.
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Alkoholische Lösungsmittel, insbesondere Ethanol, sind insbesondere bei höheren Tensidgehalten vorteilhaft, da sie das Löseverhalten der Tenside in konzentrierten Mitteln, insbesondere bei niedrigem Wassergehalt, verbessern können.
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In besonders bevorzugten Ausführungsformen enthalten erfindungsgemäße Mittel Ethanol als Lösungsmittel in einer Menge von etwa 0,01 bis etwa 10 Gew.-%, bevorzugt etwa 0,5 bis etwa 7,5 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 1 bis etwa 5 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 2,5 bis etwa 4 Gew.-%.
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Erfindungsgemäße Mittel enthalten als einen weiteren wesentlichen Bestandteil ein Salz, so dass das Mittel eine Salzkonzentration in der konzentrierten flüssigen Reinigungsmittelzusammensetzung von etwa 0,2 bis etwa 10 Gew.-%, bevorzugt etwa 1 bis etwa 7,5 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 1,5 bis etwa 6 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 2 bis etwa 5,5 Gew.-%, aufweisen, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht des Reinigungsmittelkonzentrats. Bevorzugt ist das Salz aus Alkalimetall- und/oder Erdalkalimetallsalzen, z.B. Natrium-, Kalium-, Magnesium- oder Calciumsalzen, besonders bevorzugt aus NaCl, KCl, MgCl, MgSO4 und Mischungen davon, ausgewählt.
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In bevorzugten Ausführungsformen enthalten erfindungsgemäße Mittel mindestens ein Salz, das aus Alkali- und/oder Erdalkalimetallsalzen ausgewählt ist. Geeignete Salze sind z.B. Natriumsalze wie Natriumchlorid, Natriumsulfat, Natriumformiat, Natriumacetat oder Natriumpropionat, Kaliumsalze wie Kaliumchlorid, Kaliumsulfat, Kaliumformiat, Kaliumacetat oder Kaliumpropionat, Magnesiumsalze wie Magnesiumchlorid, Magnesiumsulfat, Magnesiumformiat, Magnesiumacetat oder Magnesiumpropionat, und Calciumsalze wie Calciumchlorid, Calciumsulfat, Calciumformiat, Calciumacetat oder Calciumpropionat.
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Als vorteilhaft hat sich der Einsatz von Natrium-, Kalium-, Magnesium- oder Calciumsalzen erwiesen. Hierbei können sowohl anorganische als auch organische Natrium-, Kalium-, Magnesium- oder Calciumsalze verwendet werden. Bevorzugte Natrium-, Kalium-, Magnesium- oder Calciumsalze sind farblos. Unter den anorganischen Natrium-, Kalium-, Magnesium- oder Calciumsalzen sind solche aus der Gruppe der wasserlöslichen Halogenide, Sulfate, Sulfite, Carbonate, Hydrogencarbonate, Nitrate, Nitrite, Phosphate und/oder Oxide bevorzugt, insbesondere Halogenide und Sulfate. Bei den organischen Natrium-, Kalium-, Magnesium- oder Calciumsalzen handelt es sich insbesondere um wasserlösliche Natrium-, Kalium-, Magnesium- oder Calciumsalze der Carbonsäuren. Vorzugsweise sind die Salze ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Formiat, Acetat, Propionat, Citrat, Malat, Tartrat, Succinat, Malonat, Oxalat, Lactat sowie Gemischen derselben. Besonders vorteilhaft sind Natriumchlorid, Natriumsulfat, Natriumformiat, Natriumacetat, Natriumpropionat, Natriumlactat, Kaliumchlorid, Kaliumsulfat, Kaliumformiat, Kaliumacetat, Kaliumpropionat, Kaliumlactat, Magnesiumchlorid, Magnesiumsulfat, Magnesiumformiat, Magnesiumacetat, Magnesiumpropionat, Magnesiumlactat, Calciumchlorid, Calciumsulfat, Calciumformiat, Calciumacetat, Calciumpropionat, Calciumlactat und Mischungen davon.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das Salz aus der aus NaCl, KCl, MgCl, MgSO4 und Mischungen davon bestehenden Gruppe ausgewählt.
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In besonders bevorzugten Ausführungsformen ist das Salz aus der aus NaCl, KCI und Mischungen davon bestehenden Gruppe ausgewählt.
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In besonders bevorzugten Ausführungsformen ist das Salz aus der aus NaCl, KCI und Mischungen davon bestehenden Gruppe ausgewählt, so dass erfindungsgemäße Mittel eine Salzkonzentration in der konzentrierten flüssigen Reinigungsmittelzusammensetzung von etwa 0,2 bis etwa 10 Gew.-%, bevorzugt etwa 1 bis etwa 7,5 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 1,5 bis etwa 6 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 2 bis etwa 5,5 Gew.-%, aufweisen, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht des Reinigungsmittelkonzentrats.
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Die erfindungsgemäße Salzkonzentration in der konzentrierten flüssigen Reinigungsmittelzusammensetzung führt zu einer vergleichbaren oder erhöhten Viskosität der mit Wasser verdünnten Reinigungsmittelzusammensetzung.
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Erfindungsgemäße Mittel enthalten als einen weiteren wesentlichen Bestandteil Zitronensäure in einer Menge von etwa 0,001 bis etwa 10 Gew.-%, bevorzugt etwa 0,01 bis etwa 6 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 0,05 bis etwa 4 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 0,1 bis etwa 2 Gew.-%, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht des Mittels.
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Erfindungsgemäße Mittel liegen in konzentrierter Form vor, d.h. dass sie mit Wasser verdünnt werden können, um eine gebrauchsfertige Reinigungsmittelzusammensetzung zu erhalten. Erfindungsgemäß liegen die Zusammensetzungen in Form von mit Wasser zu verdünnenden Konzentraten vor, die zu Endprodukten, d.h. verdünnten wässrigen Produkten, führen, die sich schnell, leicht und ohne großen Aufwand (d.h. leichtes bis mäßiges Schütteln des wässrigen Gemisches für nur wenige Sekunden ohne die Notwendigkeit wiederholten Schüttelns) bilden. Das resultierende Endprodukt weist eine angemessene Viskosität, ein günstiges Fließverhalten und keine übermäßige Blasen- und/oder Schaumbildung auf.
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In bevorzugten Ausführungsformen beträgt der Wassergehalt erfindungsgemäßer Mittel etwa 10 bis etwa 88 Gew.-%, bevorzugt etwa 40 bis etwa 80 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 55 bis etwa 70 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 50 bis etwa 60 Gew.-%. Erfindungsgemäße Mittel enthalten vorzugsweise bezogen auf ihr Gesamtgewicht weniger als 90 Gew.-% und zunehmend bevorzugt weniger als 90, 89, 88, 87, 86, 85, 84, 83, 82, 81, 80, 79, 78, 77, 76, 75, 74, 73, 72, 71, 70, 69, 68, 67, 66, 65, 64, 63, 62, 61, 60, 59, 58, 57, 56, 55, 54, 53, 52, 51 oder 50 Gew.-% Wasser, besonders bevorzugt weniger als 60 Gew.-% Wasser, z.B. weniger als 60, 59,5, 59, 58,5, 58, 57,5, 57, 56,5 56, 55,5, 55, 54,5, 54, 53,5, 53, 52,5, 52, 51,5, 51, 50, 5 oder 50 Gew.-% Wasser.
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In bevorzugten Ausführungsformen wird ein erfindungsgemäßes Reinigungsmittekonzentrat mit etwa 1 bis etwa 5 Teilen, bevorzugt etwa 1 bis etwa 4 Teilen, weiter bevorzugt etwa 1 bis etwa 3 Teilen, besonders bevorzugt etwa 1 bis etwa 2 Teilen, z.B., aber nicht darauf beschränkt, etwa 1, 1,1, 1,2, 1,3, 1,4, 1,5, 1,6, 1,7, 1,8, 1,9, 2, 2,1, 2,2, 2,3, 2,4, 2,5, 2,6, 2,7, 2,8, 2,9, 3, 3,1, 3,2, 3,3, 3,4, 3,5, 3,6, 3,7, 3,8, 3,9, 4, 4,1, 4,2, 4,3, 4,4, 4,5, 4,6, 4,7, 4,8, 4,9 oder 5 Teilen, Wasser verdünnt, bezogen auf das Volumen der verdünnten flüssigen Zusammensetzung.
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In bevorzugten Ausführungsformen weisen erfindungsgemäße Reinigungsmittelkonzentrate eine Viskosität bei 20°C und einer Scherrate von 30 min-1, gemessen mit einem Viskosimeter vom Typ Brookfield LV DV 11 und Spindel 25, im Bereich von etwa 50 bis etwa 15.000 mPas, bevorzugt etwa 100 bis etwa 2.000 mPas, weiter bevorzugt etwa 200 bis etwa 1.500 mPas, besonders bevorzugt etwa 200 bis etwa 1.000 mPas, z.B., aber nicht darauf beschränkt, etwa 200, 210, 220, 230, 240, 250, 260, 270, 280, 290, 300, 310, 320, 330, 340, 350, 360, 370, 380, 390, 400, 410, 420, 430, 440, 450, 460, 470, 480, 490, 500, 510, 520, 530, 540, 550, 560, 570, 580, 590, 600, 610, 620, 630, 640, 650, 660, 670, 680, 690, 700, 710, 720, 730, 740, 750, 760, 770, 780, 790, 800, 810, 820, 30, 840, 850, 860, 870, 880, 890, 900, 910, 920, 930, 940, 950, 960, 970, 980, 900 oder 1.000, auf.
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In bevorzugten Ausführungsformen weisen erfindungsgemäße verdünnte flüssige Reinigungsmittelzusammensetzungen eine Viskosität bei 20°C und einer Scherrate von 30 min-1, gemessen mit einem Viskosimeter vom Typ Brookfield LV DV 11 und Spindel 25, im Bereich von etwa 100 bis etwa 50.000 mPas, bevorzugt etwa 200 bis etwa 15.000 mPas, weiter bevorzugt etwa 500 bis etwa 7.500 mPas, besonders bevorzugt etwa 1.000 bis etwa 5.000 mPas, z.B. aber nicht darauf beschränkt, 1.000, 1.100, 1.200, 1.300, 1.400, 1.500, 1.600, 1.700, 1.800, 1.900, 2.000, 2.100, 2.200, 2.300, 2.400, 2.500, 2.600, 2.700, 2.800, 2.900, 3.000, 3.100, 3.200, 3.300, 3.400, 3.500, 3.600, 3.700, 3.800, 3.900, 4.000, 4.100, 4.200, 4.300, 4.400, 4.500, 4.600, 4.700, 4.800, 4.900 oder 5.000, auf.
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In bevorzugten Ausführungsformen wird die Viskosität des Konzentrats bei Verdünnung mit etwa 1 bis etwa 5 Teilen, bevorzugt etwa 1 bis etwa 4 Teilen, weiter bevorzugt etwa 1 bis etwa 3 Teilen, besonders bevorzugt etwa 1 bis etwa 2 Teilen, Wasser beibehalten oder erhöht.
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Die Viskosität der erfindungsgemäßen verdünnten flüssigen Reinigungsmittelzusammensetzung, insbesondere der besonders bevorzugten Viskosität von etwa 1.000 mPas bis etwa 5.000 mPas, entspricht der momentan handelsüblich erhältlichen Handgeschirrspülmittel. Der Verbraucher verbindet mit diesem Handling (Aussehen, Fließeigenschaften etc.) eine entsprechende Erwartungshaltung, insbesondere im Hinblick auf Reinigungsleistung. Daher soll das erfindungsgemäße Reinigungsmittelkonzentrat nach Verdünnung eine dem Verbraucher vertraute flüssige Reinigungsmittelzusammensetzung ergeben.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das erfindungsgemäße flüssige Reinigungsmittelkonzentrat klar. In bevorzugten Ausführungsformen ist die verdünnte flüssige Reinigungsmittelzusammensetzung klar. In besonders bevorzugten Ausführungsformen ist das erfindungsgemäße Mittel sowohl in konzentrierter als auch verdünnter Form klar.
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Im Folgenden sind bevorzugten Ausführungsformen erfindungsgemäßer Mittel angegeben, Gew.-% jeweils bezogen auf aktive Substanz und Gesamtgewicht der Zusammensetzung:
| | Beispiel 1* | Beispiel 2* | Beispiel 3* | Beispiel 4* | Beispiel 5* |
| Erstes Tensid | 1-15 | 2-12 | 5-11 | 7,5-10 | 7,5-10 |
| Zweites Tensid | 7-50 | 10-40 | 15-30 | 20-23 | 20-23 |
| Drittes Tensid | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Lösungsmittel | 0,01-10 | 0,5-7,5 | 1-5 | 2,5-4 | 3-3,6 |
| Salz | 0,2-10 | 1-7,5 | 1,5-6 | 2-5,5 | 2,2-5,2 |
| Zitronensäure# | ≤ 10 | 0,01-6 | 0,05-2 | 0,1-4 | 0,1-2 |
| Wasser | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 |
| | Beispiel 6* | Beispiel 7* | Beispiel 8* | Beispiel 9* | Beispiel 10* |
| Erstes Tensid | 1-15 | 2-12 | 5-11 | 7,5-10 | 7,5-10 |
| Zweites Tensid | 7-50 | 10-40 | 15-30 | 20-23 | 20-23 |
| Drittes Tensid | 1-15 | 2-10 | 2,5-7,5 | 3-6 | 3-6 |
| Lösungsmittel | 0,01-10 | 0,5-7,5 | 1-5 | 2,5-4 | 3-3,6 |
| Salz | 0,2-10 | 1-7,5 | 1,5-6 | 2-5,5 | 2,2-5,2 |
| Zitronensäure# | ≤ 10 | 0,01-6 | 0,05-2 | 0,1-4 | 0,1-2 |
| Wasser | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 |
| * Konservierungsmittel, Farbstoffe, Parfüm und Enzyme sind optional; # ausreichende Menge, um pH 4-5 (Variante A) oder pH 7-8 (Variante B) einzustellen |
| | Beispiel 11* | Beispiel 12* | Beispiel 13* | Beispiel 14* | Beispiel 15* |
| Betain | 1-15 | 2-12 | 5-11 | 7,5-10 | 7,5-10 |
| Na C12-14 FAEOS (2 EO) | 7-50 | 10-40 | 15-30 | 20-23 | 20-23 |
| Aminoxid | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ethanol | 0,01-10 | 0,5-7,5 | 1-5 | 2,5-4 | 3-3,6 |
| NaCl | 0,2-10 | 1-7,5 | 1,5-6 | 2-5,5 | 2,2-5,2 |
| Zitronensäure# | ≤ 10 | 0,01-6 | 0,05-2 | 0,1-4 | 0,1-2 |
| Wasser | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 |
| | Beispiel 16* | Beispiel 17* | Beispiel 18* | Beispiel 19* | Beispiel 20* |
| Betain | 1-15 | 2-12 | 5-11 | 7,5-10 | 7,5-10 |
| Na C12-14 FAEOS (2 EO) | 7-50 | 10-40 | 15-30 | 20-23 | 20-23 |
| Aminoxid | 1-15 | 2-10 | 2,5-7,5 | 3-6 | 3-6 |
| Ethanol | 0,01-10 | 0,5-7,5 | 1-5 | 2,5-4 | 3-3,6 |
| NaCl | 0,2-10 | 1-7,5 | 1,5-6 | 2-5,5 | 2,2-5,2 |
| Zitronensäure# | ≤ 10 | 0,01-6 | 0,05-2 | 0,1-4 | 0,1-2 |
| Wasser | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 |
| * Konservierungsmittel, Farbstoffe, Parfüm und Enzyme sind optional; # ausreichende Menge, um pH 4-5 (Variante A) oder pH 7-8 (Variante B) einzustellen |
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Zusätzlich zu den oben genannten ersten Tensid und zweiten Tensid und optional dritten Tensiden können erfindungsgemäße Mittel in bevorzugten Ausführungsformen mindestens ein weiteres Tensid enthalten, wobei das mindestens eine weitere Tensid aus der aus nichtionischen Tensiden, anionischen Tensiden, kationischen Tensiden, zwitterionischen Tensiden, amphoteren Tensiden und Mischungen davon bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
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Geeignete nichtionische Tenside sind insbesondere Alkylglykoside und Ethoxylierungs- und/oder Propoxylierungsprodukte von Alkylglykosiden oder linearen oder verzweigten Alkoholen mit jeweils 8 bis etwa 18 C-Atomen im Alkylteil und 3 bis 20, vorzugsweise 4 bis 10 Alkylethergruppen. Weiterhin sind entsprechende Ethoxylierungs- und/oder Propoxylierungsprodukte von N-Alkylaminen, vicinalen Diolen, Fettsäureestern und Fettsäureamiden, die hinsichtlich des Alkylteils den genannten langkettigen Alkoholderivaten entsprechen, sowie von Alkylphenolen mit 5 bis 12 C-Atomen im Alkylrest brauchbar. Eine weitere Klasse bevorzugt eingesetzter nichtionischer Tenside sind alkoxylierte, vorzugsweise ethoxylierte oder ethoxylierte und propoxylierte Fettsäurealkylester, vorzugsweise mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette, insbesondere Fettsäuremethylester. Nichtionische Tenside im Rahmen der Erfindung können Alkoxylate sein wie Polyglycolether, Fettalkoholpolyglycolether, Alkylphenolpolyglycolether, endgruppenverschlossene Polyglycolether, Mischether und Hydroxymischether und Fettsäurepolyglycolester. Ebenfalls verwendbar sind Ethylenoxid/Propylenoxid-Blockpolymere, Fettsäurealkanolamide und Fettsäurepolyglycolether. Eine weitere wichtige Klasse nichtionischer Tenside sind die Polyol-Tenside und hier besonders die Glykotenside, z.B. Alkylpolyglykoside und Fettsäureglucamide. Besonders bevorzugt sind die Alkylpolyglykoside, insbesondere die Alkylpolyglucoside, wobei besonders bevorzugt der Alkohol ein langkettiger Fettalkohol oder ein Gemisch langkettiger Fettalkohole mit verzweigten oder unverzweigten C8-18-Alkylketten ist und der Oligomerisierungsgrad (DP) der Zucker zwischen 1 und 10, vorzugsweise 1 bis 6, bevorzugt 1,1 bis 3, besonders bevorzugt 1,1 bis 1,7, beträgt, z.B. C8-10-Alkyl-1,5-glucosid (DP von 1,5). Daneben sind auch die Fettalkoholalkoxylate (Fettalkoholpolyglycolether) bevorzugt, insbesondere mit Ethylenoxid (EO) und/oder Propylenoxid (PO) alkoxylierte, unverzweigte oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte C8-22-Alkohole mit einem Alkoxylierungsgrad bis zu 30, vorzugsweise ethoxylierte C12-22-Fettalkohole mit einem Ethoxylierungsgrad von weniger als 30, bevorzugt 12 bis 28, besonders bevorzugt 20 bis 28, ganz besonders bevorzugt 25, z.B. C16-18-Fettalkoholethoxylate mit 25 EO.
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Geeignete anionische Tenside sind z.B. Fettalkoholsulfate, Fettalkoholethersulfate, Dialkylethersulfate, Monoglyceridsulfate, Alkylbenzolsulfonate, Olefinsulfonate, Alkansulfonate, Ethersulfonate, n-Alkylethersulfonate, Estersulfonate und Ligninsulfonate. Ebenfalls verwendbar sind Fettsäurecyanamide, Sulfosuccinate (Sulfobernsteinsäureester), insbesondere Sulfobernsteinsäuremono- und -di-C8-18-Alkylester, Sulfosuccinamate, Sulfosuccinamide, Fettsäureisethionate, Acylaminoalkansulfonate (Fettsäuretauride), Fettsäuresarcosinate, Ethercarbonsäuren und Alkyl(ether)phosphate sowie α-Sulfofettsäuresalze, Acylglutamate, Monoglyceriddisulfate und Alkylether des Glycerindisulfats. Lineare Alkylbenzolsulfonate, Fettalkoholsulfate und/oder Fettalkoholethersulfate, insbesondere die Fettalkoholsulfate, sind bevorzugt. Fettalkoholsulfate sind Produkte von Sulfatierreaktionen an entsprechenden Alkoholen, während Fettalkoholethersulfate Produkte von Sulfatierreaktionen an alkoxylierten Alkoholen sind. Unter alkoxylierten Alkoholen werden die Reaktionsprodukte von Alkylenoxid, bevorzugt Ethylenoxid, mit Alkoholen, bevorzugt mit längerkettigen Alkoholen, verstanden. In der Regel entsteht aus n Molen Ethylenoxid und einem Mol Alkohol, abhängig von den Reaktionsbedingungen, ein komplexes Gemisch von Additionsprodukten unterschiedlicher Ethoxylierungsgrade. Eine weitere Ausführungsform der Alkoxylierung besteht im Einsatz von Gemischen der Alkylenoxide, bevorzugt des Gemisches von Ethylenoxid und Propylenoxid. Bevorzugte Fettalkoholethersulfate sind die Sulfate niederethoxylierter Fettalkohole mit 1 bis 4 Ethylenoxideinheiten (EO), insbesondere 1 bis 2 EO, z.B. 1,3 EO. Bei den Alkylbenzolsulfonaten sind insbesondere solche mit etwa 12 C-Atomen im Alkylteil bevorzugt, etwa lineares Natrium-C10-18-Alkylbenzolsulfonat. Bevorzugte Olefinsulfonate weisen eine Kohlenstoffkettenlänge von 14 bis 16 auf. Die anionischen Tenside werden vorzugsweise als Natriumsalze eingesetzt, können aber auch als andere Alkali- oder Erdalkalimetallsalze, z.B. Magnesiumsalze, sowie in Form von Ammonium- oder Mono-, Di-, Tri- bzw. Tetraalkylammoniumsalzen enthalten sein, im Falle der Sulfonate auch in Form ihrer korrespondierenden Säure, z.B. Dodecylbenzolsulfonsäure.
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Geeignete Kationtenside sind u.a. die quartären Ammoniumverbindungen der Formel (R1)(R2)(R3)(R4)N+ X-, in der R1 bis R4 für vier gleich- oder verschiedenartige, insbesondere zwei lang- und zwei kurzkettige, Alkylreste und X- für ein Anion, insbesondere ein Halogenidion, stehen, z.B. Didecyldimethylammoniumchlorid, Alkylbenzyldidecylammoniumchlorid und deren Mischungen. Weitere geeignete kationische Tenside sind die quaternären oberflächenaktiven Verbindungen, insbesondere mit einer Sulfonium-, Phosphonium-, Jodonium- oder Arsoniumgruppe, die auch als antimikrobielle Wirkstoffe bekannt sind. Durch den Einsatz von quaternären oberflächenaktiven Verbindungen mit antimikrobieller Wirkung kann das Mittel mit einer antimikrobiellen Wirkung ausgestaltet werden bzw. dessen ggf. aufgrund anderer Inhaltsstoffe bereits vorhandene antimikrobielle Wirkung verbessert werden.
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Die Alkylamidoalkylamine sind Amphotenside der Formel R6-CO-NR7-(CH2)i-N(R8)-(CH2CH2O)j-(CH2)k-[CH(OH)]l-CH2-Z-OM, in der R6 ein gesättigter oder ungesättigter C6-22-Alkylrest, vorzugsweise C8-18-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C10-16-Alkylrest, z.B. ein gesättigter C12-14-Alkylrest, R7 H oder ein C1-4-Alkylrest, vorzugsweise H, i eine Zahl von 1 bis 10, vorzugsweise 2 bis 5, insbesondere 2 oder 3, R8 H oder CH2COOM (zu M s.u.), j eine Zahl von 1 bis 4, vorzugsweise 1 oder 2, insbesondere 1, k eine Zahl von 0 bis 4, vorzugsweise 0 oder 1, I 0 oder 1, wobei k = 1 ist, wenn I = 1 ist, Z CO, SO2, OPO(OR9) oder P(O)(OR9), wobei R9 ein H oder M (s.u.) ist, und M H, ein Alkalimetall, ein Erdalkalimetall oder ein protoniertes Alkanolamin, z.B. protoniertes Mono-, Di- oder Triethanolamin, ist. Bevorzugte Vertreter genügen den folgenden Formeln, in denen R6, R8 und M jeweils die gleiche Bedeutung wie vorstehend haben: R6-CO-NH-(CH2)2-N(R8)-CH2CH20-CH2-COOM, R6-CO-NH-(CH2)2-N(R8)-CH2CH20-CH2CH2-COOM, R6-CO-NH-(CH2)2-N(R8)-CH2CH20-CH2CH(OH)CH2-SO3M, und R6-CO-NH-(CH2)2-N(R8)-CH2CH20-CH2CH(OH)CH2-OPO3HM.
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Beispiele geeigneter Alkylamidoalkylamine: Cocoamphodipropionsäure, Cocobetainamidoamphopropionat, DEA-Cocoamphodipropionat, Dinatriumcaproamphodiacetat, Dinatriumcaproamphodipropionat, Dinatriumcapryloamphodiacetat, Dinatriumcapryloamphodipropionat, Diantriumcocoamphocarboxyethylhydroxypropylsulfonat, Dinatriumcocoamphodiacetat, Dinatriumcocoamphodipropionat, Dinatriumisostearoamphodiacetat, Dinatriumisostearoamphodipropionat, Dinatriumlaureth-5-carboxyamphodiacetat, Dinatriumlauroamphodiacetat, Dinatriumlauroamphodipropionat, Dinatriumoleoamphodipropionat, Dinatrium-PPG-2-isodeceth-7-carboxyamphodiacetat, Dinatriumstearoamphodiacetat, Dinatriumtalgamphodiacetat, Dinatriumweizenkeimamphodiacetat, Lauroamphodipropionsäure, Quaternium-85, Natriumcaproamphoacetat, Natriumcaproamphohydroxypropylsulfonat, Natriumcaproamphopropionat, Natriumcapryloamphoacetat, Natriumcapryloamphohydroxypropylsulfonat, Natriumcapryloamphopropionat, Natriumcocoamphoacetat, Natriumcocoamphohydroxypropylsulfonat, Natriumcocoamphopropionat, Natriummaisamphopropionat, Natriumisostearoamphoacetat, Natriumisostearoamphopropionat, Natriumlauroamphoacetat, Natriumlauroamphohydroxypropylsulfonat, Natriumlauroampho-PG-acetatphosphat, Natriumlauroamphopropionat, Natriummyristoamphacetat, Natriumoleoamphoacetat, Natriumoleoamphohydroxypropylsulfonat, Natriumoleoamphopropionat, Natriumricinoleoamphoacetat, Natriumstearoamphoacetat, Natriumstearoamphohydroxypropylsulfonat, Natriumstearoamphopropionat, Natriumtalgamphopropionat, Natriumtalgamphoacetat, Natriumundecylenoamphoacetat, Natriumundecylenoamphopropionat, Natriumweizenkeimamphoacetat und Trinatriumlauroampho-PG-acetatchloridphosphat.
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Bevorzugte alkylsubstituierte Aminosäuren sind monoalkylsubstituierte Aminosäuren gemäß Formel R10-NH-CH(R11HCH2)u-COOM', in der R10 ein gesättigter oder ungesättigter C6-22-Alkylrest, vorzugsweise C8-18-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C10-16-Alkylrest, z.B. ein gesättigter C12-14-Alkylrest, R11 H oder ein C1-4-Alkylrest, vorzugsweise H, u eine Zahl von 0 bis 4, vorzugsweise 0 oder 1, insbesondere 1, und M' H, ein Alkalimetall, ein Erdalkalimetall oder ein protoniertes Alkanolamin, z.B. protoniertes Mono-, Di- oder Triethanolamin, ist, alkylsubstituierte Iminosäuren gemäß Formel R12-N-[(CH2)v-COOM"]2, in der R12 ein gesättigter oder ungesättigter C6-22-Alkylrest, vorzugsweise C8-18-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C10-16-Alkylrest, z.B. ein gesättigter C12-14-Alkylrest, v eine Zahl von 1 bis 5, vorzugsweise 2 oder 3, insbesondere 2, und M" H, ein Alkalimetall, ein Erdalkalimetall oder ein protoniertes Alkanolamin, z.B. protoniertes Mono-, Di- oder Triethanolamin, wobei M" in den beiden Carboxygruppen die gleiche oder zwei verschiedene Bedeutungen haben kann, z.B. H und Natrium oder zweimal Natrium sein kann, ist, und mono- oder dialkylsubstituierte natürliche Aminosäuren gemäß Formel R13-N(R14)-CH(R15)-COOM"', in der R13 ein gesättigter oder ungesättigter C6-22-Alkylrest, vorzugsweise C8-18-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C10-16-Alkylrest, z.B. ein gesättigter C12-14-Alkylrest, R14 H oder ein C1-4-Alkylrest, ggf. hydroxy- oder aminsubstituiert, z.B. ein Methyl-, Ethyl-, Hydroxyethyl- oder Aminpropylrest, R15 den Rest einer der 20 natürlichen Aminosäuren H2NCH(R16)COOH, und M‴ H, ein Alkalimetall, ein Erdalkalimetall oder ein protoniertes Alkanolamin, z.B. protoniertes Mono-, Di- oder Triethanolamin, ist. Besonders bevorzugte alkylsubstituierte Aminosäuren sind die Aminopropionate gemäß Formel R10-NH-CH2CH2COOM', in der R10 und M' die gleiche Bedeutung wie vorstehend haben.
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Beispiele geeigneter alkylsubstituierter Aminosäuren: Aminopropyllaurylglutamin, Cocaminobuttersäure, Cocaminopropionsäure, DEA-Lauraminopropionat, Dinatriumcocaminopropyliminodiacetat, Dinatriumdicarboxyethylcocopropylendiamin, Dinatriumlauriminodipropionat, Dinatriumsteariminodipropionat, Dinatriumtalgiminodipropionat, Lauraminopropionsäure, Laurylaminopropylglycin, Lauryldiethylendiaminoglycin, Myristaminopropionsäure, Natrium-C12-15-Alkoxypropyliminodipropionat, Natriumcocaminopropionat, Natriumlauraminopropionat, Natriumlauriminodipropionat, Natriumlauroylmethylaminopropionat, TEA-Lauraminopropionat und TEA-Myristaminopropionat.
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Acylierte Aminosäuren sind Aminosäuren, insbesondere die 20 natürlichen α-Aminosäuren, die am Aminostickstoffatom den Acylrest R17CO einer gesättigten oder ungesättigten Fettsäure R17COOH tragen, wobei R17 ein gesättigter oder ungesättigter C6-22-Alkylrest, vorzugsweise C8-18-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C10-16-Alkylrest, z.B. ein gesättigter C12-14-Alkylrest ist. Die acylierten Aminosäuren können auch als Alkalimetallsalz, Erdalkalimetallsalz oder Alkanolammoniumsalz, z.B. Mono-, Di- oder Triethanolammoniumsalz, eingesetzt werden. Beispielhafte acylierte Aminosäuren sind Acylderivate, z.B. Natriumcocoylglutamat, Lauroylglutaminsäure, Capryloylglycin oder Myristoylmethylalanin.
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Weiterhin geeignet sind Natriumcarboxyethylkokosphosphoethylimidazolin (Phosphoteric® TC-6), N-2-Hydroxyethyl-N-carboxymethylfettsäureamidoethylamin-Na (Rewoteric® AMV) und N-Capryl/Caprinamidoethyl-N-ethyletherpropionat-Na (Rewoteric® AMVSF).
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In bevorzugten Ausführungsformen sind in erfindungsgemäßen Mitteln keine Buildersubstanzen vorhanden.
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In alternativen Ausführungsformen können in erfindungsgemäßen Mitteln wasserlösliche Buildersubstanzen enthalten sein. Zu den wasserlöslichen organischen Gerüstsubstanzen gehören Polycarbonsäuren, insbesondere Citronensäure und Zuckersäuren, monomere und polymere Aminopolycarbonsäuren, insbesondere Methylglycindiessigsäure, Nitrilotriessigsäure und Ethylendiamintetraessigsäure sowie Polyasparaginsäure, Polyphosphonsäuren, insbesondere Aminotris(methylenphosphonsäure), Ethylendiamintetrakis(methylenphosphonsäure) und 1-Hydroxyethyl-1,1-Diphosphonsäure, polymere Hydroxyverbindungen wie Dextrin und polymere (Poly)carbonsäuren, insbesondere durch Oxidation von Polysacchariden oder Dextrinen erhältliche Polycarboxylate, polymere Acrylsäuren, Methacrylsäuren, Maleinsäuren und deren Copolymere, die auch geringe Anteile an polymerisierbaren Substanzen ohne Carbonsäurefunktionalität durch Polymerisation eingebaut enthalten können. Die relative Molekülmasse der Homopolymere ungesättigter Carbonsäuren liegt im Allgemeinen zwischen etwa 3.000 und etwa 200.000, die der Copolymere zwischen etwa 2.000 und etwa 200.000, vorzugsweise etwa 30.000 bis etwa 120.000, jeweils bezogen auf die freie Säure. Ein besonders bevorzugtes Acrylsäure/Maleinsäure-Copolymer hat eine relative Molmasse von etwa 30.000 bis etwa 100.000. Gängige Handelsprodukte sind z.B. Sokalan® CP 5, CP 10 und PA 30 von BASF. Geeignete, wenn auch weniger bevorzugte Verbindungen dieser Klasse sind Copolymere aus Acrylsäure oder Methacrylsäure mit Vinylethern, wie Vinylmethylethern, Vinylestern, Ethylen, Propylen und Styrol, deren Säureanteil mindestens 50 Gew.-% beträgt. Als wasserlösliche organische Gerüstsubstanzen können auch Terpolymere verwendet werden, die als Monomere zwei ungesättigte Säuren und/oder deren Salze und als drittes Monomer Vinylalkohol und/oder einen veresterten Vinylalkohol oder ein Kohlenhydrat enthalten. Das erste saure Monomer oder dessen Salz leitet sich von einer monoethylenisch ungesättigten C3-8-Carbonsäure und vorzugsweise von einer C3-4-Monocarbonsäure, insbesondere von (Meth)acrylsäure ab. Das zweite saure Monomer oder dessen Salz kann ein Derivat einer C4-8-Dicarbonsäure, besonders bevorzugt Maleinsäure, und/oder ein Derivat einer Allylsulfonsäure sein, das in Position 2 durch einen Alkyl- oder Arylrest substituiert ist. Solche Polymere haben im Allgemeinen eine relative Molekularmasse zwischen etwa 1.000 und etwa 200.000. Weitere bevorzugte Copolymere sind solche, die Acrolein und Acrylsäure/Acrylsäuresalze oder Vinylacetat als Monomere enthalten. Die organischen Buildersubstanzen können, insbesondere zur Herstellung flüssiger Produkte, in Form von wässrigen Lösungen, vorzugsweise in Form von etwa 30 bis etwa 50 gew.-%igen wässrigen Lösungen, eingesetzt werden. Alle genannten Säuren werden im Allgemeinen in Form ihrer wasserlöslichen Salze, insbesondere der Alkalimetallsalze, eingesetzt. Solche organischen Gerüstsubstanzen können, falls gewünscht, in Mengen bis zu etwa 40 Gew.-%, insbesondere bis zu etwa 25 Gew.-% und vorzugsweise von etwa 1 Gew.-% bis etwa 8 Gew.-% enthalten sein. Mengen nahe der genannten Obergrenze werden vorzugsweise in pastösen oder flüssigen, insbesondere wasserhaltigen Waschmittelformulierungen, eingesetzt.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das Reinigungsmittel ein Handgeschirrspülmittel, das (nach Verdünnen mit Wasser) ein Schaumvermögen von mindestens 250 ml, gemessen nach der DIN-Methode 53902, Teil 2 (Ross-Miles-Test), vorzugsweise mindestens 300 ml, aufweist. Dieses vorteilhafte Schaumverhalten ist typischerweise darauf zurückzuführen, dass das Handgeschirrspülmittel mindestens 5 Gew.-% anionisches Tensid enthält, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht des Handgeschirrspülmittels. Der Gesamttensidgehalt kann allerdings auch deutlich darüber liegen.
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In bevorzugten Ausführungsformen können erfindungsgemäße Mittel Schaumregulatoren enthalten. Zu den üblicherweise einsetzbaren Schaumregulatoren gehören z.B. Polysiloxan-Kieselsäure-Gemische, wobei die darin enthaltene feinteilige Kieselsäure vorzugsweise silaniert oder anderweitig hydrophobiert ist. Die Polysiloxane können sowohl aus linearen Verbindungen wie auch aus vernetzten Polysiloxan-Harzen sowie aus deren Gemischen bestehen. Weitere Entschäumer sind Paraffinkohlenwasserstoffe, insbesondere Mikroparaffine und Paraffinwachse, deren Schmelzpunkt oberhalb 40°C liegt, gesättigte Fettsäuren bzw. Seifen mit insbesondere 20 bis 22 C-Atomen, z.B. Natriumbehenat, und Alkalisalze von Phosphorsäuremono- und/oder -dialkylestern, in denen die Alkylketten jeweils 12 bis 22 C-Atome aufweisen. Unter diesen wird bevorzugt Natriummonoalkylphosphat und/oder -dialkylphosphat mit C16-18-Alkylgruppen eingesetzt. Der Anteil der Schaumregulatoren kann vorzugsweise etwa 0,2 bis etwa 2 Gew.-%, bevorzugt nicht mehr als etwa 1 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, betragen.
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In bevorzugten Ausführungsformen weisen erfindungsgemäße Mittel eine gute Hautverträglichkeit auf. In bevorzugten Ausführungsformen können erfindungsgemäße Mittel eine Hautpflegesubstanz enthalten. Die Hautpflegesubstanz kann eine Verbindung oder ein Gemisch von Verbindungen sein und ist vorzugsweise hydrophob, flüssig oder fest und muss mit den anderen Bestandteilen der Zusammensetzung verträglich sein. Der Hautpflegestoff kann z.B. ausgewählt werden aus: Wachsen, z.B. Carnauba, Walrat, Bienenwachs, Lanolin, deren Derivate sowie deren Mischungen; Pflanzenextrakten, z.B. pflanzlichen Ölen wie Avocado-, Oliven-, Palm-, Palmkern-, Raps-, Lein-, Soja-, Erdnuss-, Koriander-, Rizinus-, Mohn-, Kokos-, Kürbiskern-, Weizenkeim-, Sesam-, Sonnenblumen-, Mandel-, Macadamianuss-, Aprikosennuss-, Haselnuss-, Jojoba- oder Rapsöl, Kamille, Aloe vera oder auch Grüntee- oder Planktonextrakt sowie Mischungen daraus; höheren Fettsäuren, z.B. Laurin-, Myristin-, Palmitin-, Stearin-, Behen-, Öl-, Linol-, Linolen- oder Isostearinsäuren sowie mehrfach ungesättigten Fettsäuren; höheren Fettalkoholen, z.B. Lauryl-, Cetyl-, Stearyl-, Oleyl- oder Behenylalkohol sowie 2-Hexadecanol; Estern, z.B. Cetyloctanoat, Lauryllactat, Myristyllactat, Cetyllactat, Isopropylmyristat, Myristylmyristat, Isopropylpalmitat, Isopropyladipat, Butylstearat, Decyloleat, Cholesterinisostearat, Glycerinmonostearat, Glycerindistearat, Glycerintristearat, Alkyllactat, Alkylcitrat oder Alkyltartrat; Kohlenwasserstoffen, z.B. Paraffinen, Mineralölen, Squalan oder Squalen; Fetten; Vitaminen wie Vitamin A, C oder E oder Vitamin-Alkylester; Phospholipiden; Sonnenschutzmitteln, z.B. Octylmethoxylcinnamat und Butylmethoxybenzoylmethan; Silikonölen, z.B. linearen oder zyklischen Polydimethylsiloxanen, amino-, alkyl-, alkylaryl- oder arylsubstituierten Silikonölen; und Mischungen davon. Hautpflegestoffe können in erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in Mengen von bis zu etwa 5 Gew.-%, insbesondere von etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 4 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten sein.
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In bevorzugten Ausführungsformen können erfindungsgemäße Mittel ein Parfüm enthalten. Geeignete Parfümöle können einzelne Duftstoffe enthalten, z.B. synthetische Produkte vom Typ Ester, Ether, Aldehyd, Keton, Alkohol und Kohlenwasserstoff. Duftstoffe vom Estertyp sind z.B. Benzylacetat, Phenoxyethylisobutyrat, p-tert-Butylcyclohexylacetat, Linalylacetat, Dimethylbenzylcarbinylacetat (DMBCA), Phenylethylacetat, Benzylacetat, Ethylmethylphenylglycinat, Allylcyclohexylpropionat, Styrallylpropionat, Benzylsalicylat, Cyclohexylsalicylat, Floramat, Melusat und Jasmecyclat. Zu den Ethern gehören z.B. Benzylethylether und Ambroxan; zu den Aldehyden gehören z.B. die linearen Alkane mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, Citral, Citronellal, Citronellyloxyacetaldehyd, Cyclamenaldehyd, Lilial und Bourgeonal; zu den Ketonen gehören z.B. die lonone, Isomethylionon und Methylcedrylketon; zu den Alkoholen gehören Anethol, Citronellol, Eugenol, Geraniol, Linalool, Phenylethylalkohol und Terpineol und zu den Kohlenwasserstoffen gehören z.B. die Terpene wie Limonen und Pinen. Vorzugsweise werden jedoch Mischungen verschiedener Duftstoffe verwendet, die zusammen eine attraktive Duftnote des entstehenden Parfümöls ergeben. Die Parfümöle können auch natürliche Duftstoffmischungen enthalten, wie sie aus pflanzlichen Quellen gewonnen werden, z.B. Kiefern-, Zitrus-, Jasmin-, Patchouli-, Rosen- oder Ylang-Ylang-Öl. Beispielhafte lang anhaltende Duftstoffe können aus ätherischen Ölen ausgewählt werden, z.B. Angelikawurzel-, Anis-, Arnikablüten-, Basilikum-, Lorbeer-, Bergamotte-, Champaxblüten-, Weißtannen-, Weißtannenzapfen-, Elemi-, Eukalyptus-, Fenchel-, Kiefernnadel-, Galbanum-, Geranien-, Ingwergras-, Guajakholz-, Indisches Holz-, Helichrysum-, Ho-, Ingwer-, Iris-, Cajuput-, Süßfahnen-, Kamillen-, Kampfer-, Canoga-, Kardamon-, Cassia-, Schottisches Tannen-, Kopaiba-Balsam-, Koriander-, Krauseminze-, Kümmel-, Lavendel-, Zitronengras-, Laudanum-, Limetten-, Lindenblüten-, Mandarinen-, Melissen-, Bernsteinsamen-, Minz-, Muskattellersalbei-, Myrrhe-, Nelken-, Neroli-, Niaouli-, Olibanum-, Orangen-, Orangenblüten-, Orangenschalen-, Origanum-, Palma-Rosa-, Patchouli-, Perubalsam-, Petitgrain-, Pfeffer-, Pfefferminz-, Piment-, Pinien-, Rosen-, Rosmarin-, Sandelholz-, Selleriesamen-, Lavendeldorn-, japanisches Anis-, Terpentin-, Thuja-, Thymian-, Eisenkraut-, Vetiver-, Wacholderbeeren-, Wermut-, Wintergrün-, Ylang-Ylang-, Ysop-, Zimt-, Zimtblatt- oder Zypressenöl. Die Parfümöle können auch in Duftmischungen enthalten sein. Um eine aromatherapeutische Wirkung zu erzielen, können ätherische Öle als Wirkstoff verwendet werden. Beispielhafte ätherische Öle sind Engelwurz (Angelica archangelica), Anis (Pimpinella anisum), Benzoe siam (Styrax tokinensis), Cabreuva (Myrocarpus fastigiatus), Cajeput (Melaleuca leucadendron), Cistrose (Cistrus ladaniferus), Copaiba-Balsam (Copaifera reticulata), Costicuswurzel (Saussurea discolor), Weißtannennadel (Abies alba), Elemi (Canarium luzonicum), Fenchel (Foeniculum dulce), Kiefernnadel (Picea abies), Pelargonie (Pelargonium graveolens), Ho-Blätter (Cinnamonum camphora), Unsterbliche Strohblume, Helichrysum ang. Ingwer, Perforiertes St. Johanniskraut (Hypericum perforatum), Jojoba, Deutsche Kamille (Matricaria recutita), Kamillenöl blau (Matricaria chamomilla), Römische Kamille (Anthemis nobilis), Wilde Kamille (Ormensis multicaulis), Karotte (Daucus carota), Kniekiefer (Pinus mugho), Lavendel (Lavendula hybrida), Litsea cubeba (may chang), Manuca (Leptospermum scoparium), Balsamminze (Melissa officinalis), Kiefer (Pinus pinaster), Myrrhe (Commiphora molmol), Myrte (Myrtus communis), Neem (Azadirachta), Niaouli (mqv) melaleuca quin. viridiflora, Palmarosa (Cymbopogom martini), Patchouli (Pogostemon patschuli), Perubalsam (Myroxylon balsamum var. pereirae), Raventsara aromatica, Rosenholz (Aniba rosae odora), Salbei (Salvia officinalis), Schachtelhalm (Equisetaceae), Schafgarbe (Achillea millefolia), schmalblättriger Wegerich (Plantago lanceolata), Styrax (Liquidambar orientalis), Marigold (Tagetes tagetes patula), Teebaum (Melaleuca alternifolia), Tolubalsam (Myroxylon balsamum I.), Virginia-Zeder (Juniperus virginiana), Weihrauch (Olibanum) (Boswellia carten) und Weißtanne (Abies alba). Die Menge an Parfüm in erfindungsgemäßen Mitteln kann bis zu etwa 5 Gew.-% betragen, insbesondere etwa 0,01 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-%, vorzugsweise etwa 0,1 bis etwa 4 Gew.-%, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht des Mittels.
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Zusätzlich zu den zuvor genannten Komponenten können erfindungsgemäße Mittel weitere Inhaltsstoffe enthalten. Hierzu zählen z.B. Salze, Additive zur Verbesserung des Ablauf- und Trocknungsverhaltens, zur Einstellung der Viskosität, zur Stabilisierung sowie weitere in Handgeschirrspülmitteln übliche Hilfs- und Zusatzstoffe, wie UV-Stabilisatoren, Parfüm, Perlglanzmittel (z.B. Glykoldistearat, z.B. Cutina® AGS der Fa. Cognis, bzw. dieses enthaltende Mischungen, z.B. die Euperlane® der Fa. Cognis), Farbstoffe, Korrosionsinhibitoren, Konservierungsmittel (z.B. das technische auch als Bronopol bezeichnete 2-Brom-2-nitropropan-1,3-diol, das z.B. als Myacide® BT oder als Boots Bronopol BT von der Fa. Boots gewerblich erhältlich ist), organische Salze, Desinfektionsmittel, Enzyme, pH-Stellmittel sowie Hautgefühl-verbessernde oder pflegende Additive (z.B. dermatologisch wirksame Substanzen wie Vitamin A, Vitamin B2, Vitamin B12, Vitamin C, Vitamin E, D-Panthenol, Sericerin, Collagen-Partial-Hydrolysat, verschiedene pflanzliche Protein-Partial-Hydrolysate, Proteinhydrolysat-Fettsäure-Kondensate, Liposome, Cholesterin, pflanzliche und tierische Öle, z.B. Lecithin, Sojaöl, usw., Pflanzenextrakte, z.B. Aloe Vera, Azulen, Hammelisextrakte, Algenextrakte, usw., Allantoin, A.H.A.-Komplexe), die in Mengen von üblicherweise nicht mehr als 5 Gew.-% enthalten sein können.
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Erfindungsgemäße Reinigungsmittelkonzentrate weisen (unverdünnt) bei 20°C einen pH-Wert in einem Bereich von etwa 4 bis etwa 8, bevorzugt etwa 4,5 bis etwa 7,8, besonders bevorzugt etwa 4 bis etwa 5 oder ebenfalls besonders bevorzugt etwa 7 bis etwa 8, z.B., aber nicht darauf beschränkt, etwa 4, 4,1, 4,2, 4,3, 4,4, 4,5, 4,6, 4,7, 4,8, 4,9 oder 5, oder z.B. 7, 7,1, 7,2, 7,3, 7,4, 7,5, 7,6, 7,7 oder 7,8 auf.
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Zur Einstellung des gewünschten pH-Werts können erfindungsgemäße Mittel system- und umweltverträgliche Säuren, insbesondere Citronensäure, Essigsäure, Weinsäure, Äpfelsäure, Milchsäure, Glykolsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure und/oder Adipinsäure, aber auch Mineralsäuren, insbesondere Schwefelsäure oder Alkalihydrogensulfate, oder Basen, insbesondere Ammonium- oder Alkalihydroxide, vorzugsweise Natriumhydroxid, enthalten. Derartige pH-Regulatoren sind in erfindungsgemäßen Mitteln bevorzugt nicht über etwa 10 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 0,5 bis etwa 6 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 0,3 bis etwa 2 Gew.-%, bezogen auf Aktivsubstanz und Gesamtgewicht des Mittels, enthalten. In bevorzugten Ausführungsformen wird der pH-Wert mittels Zugabe von Citronensäure eingestellt.
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Zur Einstellung und/oder Stabilisierung des pH-Werts können erfindungsgemäße Mittel weiterhin eine oder mehrere Puffer-Substanz(en) enthalten, üblicherweise in Mengen von etwa 0,001 bis etwa 5 Gew.-%, vorzugsweise etwa 0,005 bis etwa 3 Gew.-%, bevorzugt etwa 0,01 bis etwa 2 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 0,05 bis etwa 1 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 0,1 bis etwa 0,5 Gew.-%, z.B. etwa 0,2 Gew.-%. Bevorzugt sind Puffer-Substanzen, die zugleich Komplexbildner oder sogar Chelatbildner sind. Besonders bevorzugte Puffer-Substanzen sind Citronensäure bzw. Citrat, insbesondere die Natrium- und Kaliumcitrat, z.B. Trinatriumcitrat·2 H2O und Trikaliumcitrat·H2O.
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Die Viskosität des erfindungsgemäßen Mittels kann durch Verdickungsmittel erhöht und/oder durch Lösungsmittel verringert werden. In besonders bevorzugten Ausführungsformen sind erfindungsgemäße Mittel frei von polymeren Verdickungsmitteln.
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In bevorzugten Ausführungsformen können erfindungsgemäße Mittel Konservierungsmittel und/oder antimikrobielle Wirkstoffe, vorzugsweise in einer Menge von etwa 0,01 bis etwa 1 Gew.-%, bevorzugt etwa 0,02 bis etwa 0,8 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 0,05 bis etwa 0,5 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 0,1 bis etwa 0,3 Gew.-%, ganz besonders bevorzugt etwa 0,2 Gew.-%. Die Begriffe Konservierung, Desinfektion, Sanitation, antimikrobielle Wirkung und antimikrobieller Wirkstoff haben, wie hierin verwendet, die fachübliche Bedeutung. Geeignete Konservierungsmittel und/oder antimikrobielle Wirkstoffe können aus den Gruppen der Alkohole, Aldehyde, antimikrobiellen Säuren bzw. deren Salze, Carbonsäureester, Säureamide, Phenole, Phenolderivate, Diphenyle, Diphenylalkane, Harnstoffderivate, Sauerstoff-, Stickstoff-Acetale sowie -Formale, Benzamidine, Isothiazole und deren Derivate wie Isothiazoline und Isothiazolinone, Phthalimidderivate, Pyridinderivate, antimikrobiellen oberflächenaktiven Verbindungen, Guanidine, antimikrobiellen amphoteren Verbindungen, Chinoline, 1,2-Dibrom-2,4-dicyanobutan, lodo-2-propynylbutylcarbamat, lod, lodophore, Aktivchlor abspaltenden Verbindungen und Peroxide ausgewählt sein. Bevorzugte Konservierungsmittel und/oder antimikrobielle Wirkstoffe können aus der Gruppe umfassend Ethanol, n-Propanol, i-Propanol, 1,3-Butandiol, Phenoxyethanol, 1,2-Propylenglykol, Glycerin, Undecylensäure, Citronensäure, Milchsäure, Benzoesäure, Salicylsäure, Thymol, 2-Benzyl-4-chlorphenol, 2,2'-Methylen-bis-(6-brom-4-chlorphenol), 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether, N-(4-Chlorphenyl)-N-(3,4-dichlorphenyl)-harnstoff, N,N'-(1,10-decandiyldi-1-pyridinyl-4-yliden)-bis-(1-octanamin)-dihydrochlorid, N,N'-Bis-(4-Chlorphenyl)-3,12-diimino-2,4,11,13-tetraazatetradecandiimidamid, antimikrobielle quaternäre oberflächenaktive Verbindungen, Guanidin und Natrium-Dichlorisocyanurat (DCI, 1,3-Dichlor-5H-1,3,5-triazin-2,4,6-trion Natriumsalz) ausgewählt sein. Bevorzugte antimikrobiell wirkende oberflächenaktive quaternäre Verbindungen enthalten eine Ammonium-, Sulfonium-, Phosphonium-, Jodonium- oder Arsoniumgruppe. Weiterhin können auch antimikrobiell wirksame ätherische Öle eingesetzt werden, die gleichzeitig für eine Beduftung des Reinigungsprodukts sorgen. Besonders bevorzugte Konservierungsmittel und/oder antimikrobielle Wirkstoffe sind ausgewählt aus der Gruppe umfassend Salicylsäure, quaternäre Tenside, insbesondere Benzalkoniumchlorid, Peroxo-Verbindungen, insbesondere Wasserstoffperoxid, Alkalimetallhypochlorit, Natriumdichlorisocyanurat sowie Gemische derselben.
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In bevorzugten Ausführungsformen können erfindungsgemäße Mittel einen oder mehrere Farbstoffe enthalten. Als Farbstoffe können dabei sowohl wasserlösliche als auch öllösliche Farbstoffe verwendet werden, wobei einerseits die Kompatibilität mit weiteren Inhaltsstoffen zu beachten ist und andererseits der eingesetzte Farbstoff gegenüber der Metall und Keramik auch bei längerem Einwirken nicht substantiv wirken sollte. Die Farbstoffe sind vorzugsweise in einer Menge von etwa 0,0001 bis etwa 0,1 Gew.-%, bevorzugt etwa 0,0005 bis etwa 0,05 Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 0,001 bis etwa 0,01 Gew.-%, enthalten.
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In bevorzugten Ausführungsformen können erfindungsgemäße Mittel hydrolytische Enzyme oder andere Enzyme in einer für die Wirksamkeit des Mittels zweckmäßigen Konzentration enthalten. Als Enzyme bevorzugt einsetzbar sind alle Enzyme, die in erfindungsgemäßen Mitteln eine katalytische Aktivität entfalten können, insbesondere ausgewählt aus Proteasen, Lipasen, Amylasen, Cellulasen, Hemicellulasen, Mannanasen, Tannasen, Xylanasen, Xanthanasen, Xyloglucanasen, ß-Glucosidasen, Pektinasen, Carrageenasen, Perhydrolasen, Oxidasen, Oxidoreduktasen, sowie deren Gemische. Enzyme sind in dem Mittel vorteilhafterweise jeweils in einer Menge von etwa 1 x 10-8 bis etwa 5 Gew.-%, bezogen auf aktives Protein und Gesamtgewicht des Mittels, enthalten. Zunehmend bevorzugt ist jedes Enzym in einer Menge von etwa 1 x 10-1 bis etwa 3 Gew.-%, etwa 0,00001 bis etwa 1 Gew.-%, etwa 0,00005 bis etwa 0,5 Gew.-%, etwa 0,0001 bis etwa 0,1 Gew.-% und besonders bevorzugt etwa 0,0001 bis etwa 0,05 Gew.-% in erfindungsgemäßen Mitteln enthalten, bezogen auf aktives Protein und Gesamtgewicht des Mittels. Besonders bevorzugt zeigen Enzyme synergistische Reinigungsleistungen gegenüber bestimmten Anschmutzungen oder Flecken, d.h. die in der Mittelzusammensetzung enthaltenen Enzyme unterstützen sich in ihrer Reinigungsleistung gegenseitig.
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In bevorzugten Ausführungsformen werden erfindungsgemäße Mittel zur Reinigung harter Oberflächen, insbesondere zur Reinigung von verschmutztem Geschirr, in Form eines Schaums entweder direkt auf die zu reinigende Oberfläche oder auf einen Schwamm, ein Tuch, eine Bürste oder ein anderes, ggf. angefeuchtetes, Reinigungshilfsmittel aufgetragen.
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Unter Reinigungsleistung wird im Rahmen der Erfindung das Vermögen eines Mittels, eine vorhandene Anschmutzung teilweise oder vollständig zu entfernen, verstanden. Im Rahmen der Erfindung weisen sowohl ein Reinigungsmittelkonzentrat bzw. die verdünnte Reinigungsmittelzusammensetzung als auch die durch diese Mittel gebildete Reinigungsflotte eine jeweilige Reinigungsleistung auf. Die Reinigungsleistung kann mittels dem Fachmann bekannten Verfahren bestimmt werden.
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Unter Reinigungsflotte wird diejenige das Reinigungsmittel enthaltende Gebrauchslösung verstanden, die auf die zu reinigende Oberflächen, insbesondere Geschirr, einwirkt und damit mit den auf den Oberflächen vorhandenen Anschmutzungen in Kontakt kommt. Üblicherweise entsteht die Reinigungsflotte, wenn der Reinigungsvorgang beginnt und das Mittel z.B. in einem geeigneten Behältnis, bevorzugt in einem Spülbecken zum manuellen Geschirrspülen, mit Wasser verdünnt wird.
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Bevorzugte Ausführungsformen erfindungsgemäßer Verwendungen und Mittel erzielen solche vorteilhaften Reinigungsleistungen auch schon bei niedrigen Temperaturen, insbesondere in einem Temperaturbereich von etwa 10°C bis etwa 30°C, vorzugsweise etwa 15°C bis etwa 30°C, bevorzugt etwa 18°C bis etwa 25°C, besonders bevorzugt etwa 25°C, ganz besonders bevorzugt etwa 20°C.
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Bevorzugte Ausführungsformen umfassen alle flüssigen, gelförmigen oder pastösen Darreichungsformen erfindungsgemäßer Mittel, die ggf. auch aus mehreren Phasen bestehen können sowie in komprimierter oder nicht komprimierter Form vorliegen können, z.B. in Form eines nicht-wässrigen Reinigungsmittels oder einer nicht-wässrigen Paste oder in Form eines wässrigen Reinigungsmittels oder einer wasserhaltigen Paste. Flüssige Mittel sind generell bevorzugt. Weiterhin kann das Mittel als Einkomponentensystem vorliegen. Solche Mittel bestehen aus einer Phase. Alternativ kann ein Mittel auch aus mehreren Phasen bestehen. Ein solches Mittel ist demnach in mehrere Komponenten aufgeteilt.
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In bevorzugten Ausführungsformen können erfindungsgemäße konzentrierte Mittel in vorportionierter Form (z.B. Beutel, Pouch) vorliegen.
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In bevorzugten Ausführungsformen ist das erfindungsgemäße konzentrierte Mittel in vorportionierter Form von einer wasserlöslichen Umhüllung umhüllt. Die wasserlösliche Umhüllung wird vorzugsweise aus einem wasserlöslichen Folienmaterial, welches ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Polymeren oder Polymergemischen, gebildet. Die Umhüllung kann aus einer oder aus zwei oder mehr Lagen aus dem wasserlöslichen Folienmaterial gebildet werden. Das wasserlösliche Folienmaterial der ersten Lage und der weiteren Lagen, falls vorhanden, kann gleich oder unterschiedlich sein. Es ist bevorzugt, dass die wasserlösliche Umhüllung Polyvinylalkohol oder ein Polyvinylalkoholcopolymer enthält. Alternativ oder zusätzlich kann die wasserlösliche Umhüllung auch ein Biopolymer umfassen. Geeignete wasserlösliche Umhüllungen sind kommerziell erhältlich von den Firmen Monosol, Mitsubishi, Nippon Gohsei, Aicello Chemical Europe GmbH oder Kuraray.
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In bevorzugten Ausführungsformen liegt die konzentrierte flüssige Reinigungsmittelzusammensetzung in vorportionierter Form, insbesondere in einem Pouch, vor, wobei das Konzentrat in vorportionierter Form mit Wasser verdünnt wird, wie hierin beschrieben, um eine verdünnte flüssige Reinigungsmittelzusammensetzung zu erhalten.
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In bevorzugten Ausführungsformen betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Reinigung von harten Oberflächen, insbesondere Geschirr, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem Verfahrensschritt ein hierin beschriebenes Reinigungsmittel angewendet wird, wobei das Verfahren vorzugsweise in einem Temperaturbereich von etwa 20°C bis etwa 30°C, bevorzugt etwa 25°C, besonders bevorzugt etwa 20°C, durchgeführt wird.
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Verfahren zur Reinigung von Oberflächen zeichnen sich im Allgemeinen dadurch aus, dass in mehreren Verfahrensschritten verschiedene reinigungsaktive Substanzen auf das Reinigungsgut aufgebracht und nach der Einwirkzeit abgewaschen werden, oder dass das Reinigungsgut in sonstiger Weise mit einem Mittel oder einer Lösung oder Verdünnung dieses Mittels behandelt wird.
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Alle Sachverhalte, Gegenstände und Ausführungsformen, die für erfindungsgemäße Mittel beschrieben sind, sind auch auf diese Erfindungsgegenstände anwendbar. Daher wird an dieser Stelle ausdrücklich auf die Offenbarung an entsprechender Stelle verwiesen mit dem Hinweis, dass diese Offenbarung auch für die vorstehende erfindungsgemäße Verwendung gilt.
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In weiteren bevorzugten Ausführungsformen betrifft die Erfindung die Verwendung einer erfindungsgemäßen Zusammensetzung zum Reinigen von harten Oberflächen, insbesondere zum Handgeschirrspülen.
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In weiteren bevorzugten Ausführungsformen betrifft die Erfindung die Verwendung einer erfindungsgemäßen Zusammensetzung zum Herstellen einer verdünnten Reinigungsmittelzusammensetzung zum Reinigen von harten Oberflächen, vorzugsweise zum Herstellen einer verdünnten Handgeschirrspülmittelzusammensetzung.
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Alle Sachverhalte, Gegenstände und Ausführungsformen, die für erfindungsgemäße Mittel beschrieben sind, sind auch auf diese Erfindungsgegenstände anwendbar. Daher wird an dieser Stelle ausdrücklich auf die Offenbarung an entsprechender Stelle verwiesen mit dem Hinweis, dass diese Offenbarung auch für die vorstehende erfindungsgemäße Verwendung gilt.
BEISPIELE
Beispiel 1: Verfahren zum Herstellen einer flüssigen konzentrierten Handgeschirrspülmittelzusammensetzung
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Die Mengen der folgenden Beispiele wurden so gewählt, dass die jeweils resultierende Handgeschirrspülmittelzusammensetzung umfasst:
| | | Aktivsubstanz in Gew.-% in Formel |
| Wasser | Ad 100 |
| Ethanol | 3-3,6 |
| Gesamttensidgehalt | 29,5-35,5 |
| | SLES | 20,0-23,0 |
| | Betain | 3-6 |
| | Aminoxid | 3-6 |
| Natriumchlorid | 2,2-5,2 |
| Zitronensäure | |
| Konservierungsmittel, Farbstoffe, Duftstoffe, Enzyme | Minors |
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Die Menge der Zitronensäure variiert in Abhängigkeit vom gewünschten pH-Wert. In einer Variante wurde ein Handgeschirrspülmittel mit einem pH-Wert von 4-5 hergestellt. In einer weiteren Variante wurde ein Handgeschirrspülmittel mit einem pH-Wert von 7-8 hergestellt.
Erfindungsgemäßes Beispiel
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In einem Rührkessel wurden in der angegebenen Reihenfolge folgende Substanzen zugegeben und miteinander vermischt:
- 1. Wasser
- 2. Konservierungsmittel
- 3. Aminoxid
- 4. Ethanol
- 5. Natriumchlorid
- 6. Betain
- 7. Zitronensäure
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Diese Mischung wurde für 10 Minuten bei Raumtemperatur verrührt.
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Danach wurde
- 8. SLES
- über einen Zeitraum von 50-70 Minuten hinzugegeben und die Mischung wurde für 30 Minuten bei Raumtemperatur verrührt. Bei einem Gehalt an SLES von 20-23 Gew.% Aktivsubstanz ergibt sich damit eine Dosierung des Rohstoffs von 0,41-0,66 Gew.-% pro Minute.
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Anschließend wurden folgende Substanzen in der angegebenen Reihenfolge zugegeben und vermischt:
- 9. Farbstoff
- 10.Parfüm
- 11.Zitronensäure
- 12.Enzyme
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Die resultierende Handgeschirrspülmittel war klar und zeigte eine homogene Erscheinung.
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Um den erfinderischen Effekt der oben genannten Vorteile zu belegen, wurden folgende Vergleichsbeispiele durchgeführt:
Vergleichsbeispiel 1
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In einem Rührkessel wurden in der angegebenen Reihenfolge folgende Substanzen zugegeben und miteinander vermischt:
- 1. Wasser
- 2. Konservierungsmittel
- 3. Aminoxid
- 4. Ethanol
- 5. Natriumchlorid
- 6. Betain
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Diese Mischung wurde für 10 Minuten bei Raumtemperatur verrührt.
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Danach wurde
- 7. SLES
- über einen Zeitraum von 50-70 Minuten hinzugegeben und die Mischung wurde für 30 Minuten bei Raumtemperatur verrührt (entsprechend Dosierrate von 0,41-0,66 Gew.-% pro Minute).
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Anschließend wurden folgende Substanzen in der angegebenen Reihenfolge zugegeben und vermischt:
- 8. Farbstoff
- 9. Parfüm
- 10.Zitronensäure
- 11. Enzyme
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In der resultierende Handgeschirrspülmittelzusammensetzung war das anionische Tensid nicht ausreichend gelöst und die Zusammensetzung zeigte eine inhomogene Erscheinung.
Vergleichsbeispiel 2
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In einem Rührkessel wurden in der angegebenen Reihenfolge folgende Substanzen zugegeben und miteinander vermischt:
- 1. Wasser
- 2. Konservierungsmittel
- 3. Aminoxid
- 4. Ethanol
- 5. Natriumchlorid
- 6. Betain
- 7. Zitronensäure
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Diese Mischung wurde für 10 Minuten bei Raumtemperatur verrührt.
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Danach wurde
- 8. SLES
- mit einer Dosierrate von 2 Gew.-% pro Minute hinzugegeben und die Mischung wurde für 10 Minuten bei Raumtemperatur verrührt.
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Anschließend wurden folgende Substanzen in der angegebenen Reihenfolge zugegeben und vermischt:
- 9. Farbstoff
- 10.Parfüm
- 11.Zitronensäure
- 12.Enzyme
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In der resultierende Handgeschirrspülmittelzusammensetzung war das anionische Tensid nicht ausreichend gelöst und die Zusammensetzung zeigte eine inhomogene Erscheinung.