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Die Erfindung betrifft einen Horizontalträger zur Festlegung wenigstens einer Schalplatte zur wenigstens teilweisen Verschalung einer Betondecke.
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Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruch 10 näher definierten Art zur wenigstens teilweisen Verschalung einer Betondecke.
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Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke.
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Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum wenigstens teilweisen Ausschalen einer Betondecke.
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Zum Gießen von Betondecken werden im Allgemeinen Verschalungen bzw. Deckenverschalungen bzw. Betonschalungen oder entsprechende Schalungssysteme benötigt, um eine Schalfläche bzw. Schalform zur Aufnahme des flüssigen Betons auszubilden, welcher dann in der von der Verschalung definierten Form zu einer Decke eines Gebäuderaums aushärten kann.
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Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind unter anderem modulare Deckenverschalungen bekannt, welche nach kurzer Trocknungszeit bzw. Schalzeit bereits teilweise demontiert werden können, sodass nur bestimmte Verschalungskomponenten bzw. Komponenten dieser Schalungssysteme bis zum weitgehend vollständigen Ausschalen bzw. Aushärten des Betons am Einsatzort belassen werden müssen. Andere Verschalungskomponenten können unterdessen bereits an einem neuen Einsatzort montiert werden, sodass der zu betreibende Materialaufwand reduziert bzw. die Nutzung der vorhandenen Materialressourcen effizienter gestaltet wird. Dieses Prinzip ist auch unter Frühausschalen bekannt. Ein weiterer Vorteil kann dabei in verkürzten Trocknungszeiten bzw. Schalzeiten durch die bessere Umlüftung der entstandenen Betondecke bestehen. Weiterhin ist durch den modularen Aufbau auch eine vergleichsweise flexible Gestaltung der Schalform bzw. der zu gießenden Betondecke möglich.
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Für die Verwendung von Schalungssystemen ist die Sicherheit der Monteure von besonderer Bedeutung, da das Montieren der mitunter in einigen Metern Höhe angeordneten Komponenten der Deckenverschalungen bzw. der Schalungssysteme mit besonderen Risiken, beispielsweise Absturzgefahr und/oder Gefahren durch herabfallende Teile, verbunden ist. Dies betrifft insbesondere eine Vielzahl der bisher bekannten Schalungssysteme, welche zumindest teilweise von oben, etwa von einem Gerüst oder einer Hebebühne aus und/oder unter Einsatz eines Krans oder anderer Hebevorrichtungen, montiert werden müssen. Ein weiterer Nachteil kann dabei der notwendige Einsatz von Spezialgeräten sein, beispielsweise Umsetzwagen wie aus der
DE 10 2021 131 957 A1 bekannt, welche zunächst beschafft und dann stets zum neuen Einsatzort transportiert sowie zwischenzeitig gelagert werden müssen.
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Aus der
DE 10 2021 106 138 A1 ist eine Stützeinrichtung für ein Deckenschalungssystem bekannt, welches kippbare bzw. schwenkbare Stützelemente bzw. Stützköpfe aufweist, welche insbesondere am oberen Ende der Deckenstützen bzw. Vertikalstützen angeordnet sind. Durch das teilweise Verkippen bzw. Wegschwenken der Stützköpfe kann beim Montieren bzw. Demontieren des Deckenschalungssystems Raum zum Hochschwenken der Deckenschalungspaneele bzw. Schalplatten freigegeben werden. Dies soll ein Montieren und Demontieren von unten, also ohne Absturzgefahr für die Monteure, ermöglichen. Dadurch, dass die schwenkbaren Elemente an der Deckenstütze festgelegt sind, verbleiben diese bis zum vollständigen Ausschalen am Einsatzort und können nicht vorzeitig ausgebaut und ggf. am neuen Einsatzort montiert werden. Durch die vergleichsweise aufwändige Konstruktion sind diese jedoch ein wichtiger Kostenfaktor und sollten daher effizienter genutzt werden. Auch die Horizontalträger, welche an den Deckenstützen festgelegt sind, und die Schalplatten, welche wiederum an den Horizontalträgern festgelegt sind, können so nicht vorzeitig demontiert werden. Zudem kann die schwenkbare Konstruktion der Stützköpfe die Stabilität der Deckenstützen in ihrer Längsrichtung bzw. in senkrechter Richtung beeinträchtigen. Durch die hohe Traglast können die schwenkbaren Elemente ferner einem hohen Verschleiß und/oder Materialermüdung ausgesetzt sein.
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Die
EP 3 438 365 A1 zeigt eine Deckenschalung mit verlorenen Deckenplatten, welche als eine untere Schicht in der fertigen Betondecke verbleiben. Dabei wird eine Seite der verlorenen Deckenplatten bzw. nicht wiederverwendbaren Deckenplatten zur Montage mit den zugehörigen Deckenschalungsrahmen an den Deckenstützen bzw. Vertikalstützen eingehängt und die andere Seite dann von unten aus hochgeschwenkt. Die Deckenstützen für die zweite Seite der Deckenplatten werden erst nach dem Hochschwenken positioniert. Bei einer analogen Verwendung für wiederverwendbare Deckenplatten würde sich der Nachteil ergeben, dass die Deckenplatten bei der Demontage nicht vor den Deckenstützen abgebaut werden können, welche zum Abstützen der Decke bis zum vollständigen Ausschalen stehen bleiben müssen, sodass ein solches System ebenfalls nicht zum Frühausschalen geeignet ist.
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In den beiden vorstehend genannten Lösungen mit Schwenkmechanismen nach dem Stand der Technik sind des Weiteren keine Horizontalträger bzw. Balken vorgesehen. Diese können aber die Traglast des Schalungssystems wesentlich erhöhen, ein Durchhängen der Schalfläche verhindern und sind daher insbesondere für große Schalflächen zu bevorzugen. Von besonderem Vorteil ist auch die Möglichkeit, die Deckenstützen in größeren Abständen als bisher möglich zu positionieren, was die Bewegungsfreiheit auf dem Boden der Baustelle vorteilhaft erhöht.
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Die Überlegungen bezüglich der Sicherheit der Monteure, insbesondere die Absturzgefahr und/oder Gefahren durch herabfallende Teile, gelten für Schalplatten in gleichen Maßen wie für Horizontalträger, da beide naturgemäß auf der ungefähren Deckenhöhe verwendet werden.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gegenüber dem Stand der Technik verbesserten Horizontalträger zu schaffen, welcher durch Montage- und/oder Demontage-Möglichkeiten von unten eine möglichst hohe Sicherheit der Monteure gewährleistet.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Horizontalträger mit den in Anspruch 1 genannten Merkmalen gelöst.
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Der vorliegenden Erfindung liegt des Weiteren die Aufgabe zugrunde, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Vorrichtung zu schaffen, welche durch Montage- und/oder Demontage-Möglichkeiten von unten eine möglichst hohe Sicherheit der Monteure gewährleistet.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den in Anspruch 10 genannten Merkmalen gelöst.
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Der vorliegenden Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Verfahren zu schaffen, welches durch ein Montieren bzw. Einschalen bzw. Einrüsten von unten eine möglichst hohe Sicherheit der Monteure gewährleistet.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den in Anspruch 12 genannten Merkmalen gelöst.
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Der vorliegenden Erfindung liegt auch die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Verfahren zu schaffen, welches durch ein Demontieren bzw. Ausschalen bzw. Ausrüsten von unten eine möglichst hohe Sicherheit der Monteure gewährleistet.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den in Anspruch 14 genannten Merkmalen gelöst.
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Bei dem erfindungsgemäßen Horizontalträger zur Festlegung wenigstens einer Schalplatte zur wenigstens teilweisen Verschalung einer Betondecke ist an wenigstens einer ersten Längsseite des Horizontalträgers wenigstens ein Klapphaken zur Festlegung der Schalplatte ausgebildet.
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Dadurch, dass wenigstens ein Klapphaken zur Festlegung der Schalplatte bzw. des Schalungselements vorgesehen ist, kann eine Montage und/oder Demontage der Schalplatte vom Boden aus anstatt von einem erhöhten Standpunkt aus realisiert werden, sodass eine möglichst hohe Sicherheit für die Monteure erreichbar ist, insbesondere durch die Eliminierung der Absturzgefahr. Gleichzeitig wird durch die vorteilhafte Handhabung von unten ein Frühausschalen ermöglicht, sodass die Schalzeiten verkürzbar sind, sowie Materialressourcen, insbesondere von Schalplatten und ggf. von Horizontalträgern, effizienter genutzt werden können, indem sie wiederverwendbar sind und nach dem Frühausschalen sogar vorzeitig an einem neuen Einsatzort verwendbar sind. Der erfindungsgemäße Horizontalträger ist insbesondere in modulare Schalungssysteme integrierbar, wodurch die Verschalung flexibel ist. Zudem trägt der Einsatz von Horizontalträgern, insbesondere auch des erfindungsgemäßen Horizontalträgers, dazu bei, dass eine vergleichsweise große Bodenfreiheit durch eine geringere Anzahl von notwendigen Deckenstützen bei gleichzeitiger Erhaltung oder Verbesserung der Stabilität der Gesamtkonstruktion bzw. der Verschalung möglich ist.
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Der Horizontalträger ist vorzugsweise zur Festlegung an einer Deckenstütze bzw. Vertikalstütze, insbesondere einem Stützkopf am oberen Ende einer Deckenstütze, ausgebildet. Dabei wird der Horizontalträger in der Regel von zwei Deckenstützen an zwei sich gegenüberliegenden Enden des Horizontalträgers gestützt bzw. getragen, vorzugsweise in einer wenigstens annähernd horizontalen Position bzw. Orientierung.
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Zur Festlegung einer Schalplatte werden in der Regel zwei Horizontalträger benötigt, welche auf zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Schalplatte angeordnet sind, um die Schalplatte in einer wenigstens annähernd horizontalen Orientierung zu tragen bzw. zu halten. Dabei kann einer der beiden Horizontalträger ggf. auch ein Horizontalträger nach dem Stand der Technik ohne die oder mit nur einem Teil der erfindungsgemäßen Merkmale sein.
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Die Verschalung der Betondecke erfolgt insbesondere über eine Mehrzahl von Schalplatten, Horizontalträgern und Deckenstützen. Dabei können die, vorzugsweise flachen und vorzugsweise auf einer Ebene angeordneten, Oberseiten der Schalplatten und der Horizontalträger, sowie die oberen Enden der Deckenstützen eine Schalfläche bzw. Schalform zur Aufnahme des zunächst flüssigen Betons ausbilden, sodass dieser in der von der Verschalung definierten Form zu einer Decke aushärten kann. Dabei befinden sich die horizontal angeordneten Schalplatten und die Horizontalträger im montierten Zustand der Verschalung insbesondere auf wenigstens annähernd der gleichen Höhe.
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Vorzugsweise ist die Verschalung, insbesondere die Verbindung der Schalplatten, der Horizontalträger und/oder der Deckenstützen, sowohl jeweils unter sich als auch zwischeneinander, derart abgedichtet, dass flüssiger Beton im Wesentlichen nicht nach unten aus der Verschalung herauslaufen kann.
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In einer einfachen Ausführungsform kann der Klapphaken als anklappbare Auflagefläche ausgebildet sein. Das heißt eine spezielle Funktionalität zum Einhaken insbesondere der Schalplatte ist nicht notwendig. Es genügt die Ausbildung einer Auflagefläche für die Schalplatte.
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In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein unterer Bereich oder ein oberer Bereich des Klapphakens gelenkig mit dem Horizontalträger, vorzugsweise mit der ersten Längsseite des Horizontalträgers, verbunden.
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Der Klapphaken ist vorzugsweise derart gelenkig mit dem Horizontalträger verbunden, dass der Klapphaken dadurch in Richtung auf die erste Längsseite des Horizontalträgers verkippbar bzw. einklappbar ist, wodurch Freiraum für die Montage und/oder Demontage der Schalplatte geschaffen werden kann, insbesondere in vertikaler Richtung. Dabei kann die Anordnung der gelenkigen Verbindung, vorzugsweise ausgebildet durch eine Drehachse, an dem unteren Bereich des Klapphakens besonders vorteilhaft sein, um den Klapphaken insbesondere durch Druck mit einer Druckkomponenten in Richtung auf die erste Längsseite bzw. von schräg unten zu betätigen.
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Es kann vorgesehen sein, dass die gelenkige Verbindung bzw. eine Verschwenkung des Klapphakens um die gelenkige Verbindung zumindest zeitweise derart blockierbar ist, dass der Klapphaken in der momentanen Position bzw. Stellung verbleibt, insbesondere auch unter Belastung.
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Von Vorteil ist es, wenn der Klapphaken zusätzlich zu der gelenkigen Verbindung eine Zwangsführung aufweist, über die der Klapphaken mit dem Horizontalträger, insbesondere der ersten Längsseite des Horizontalträgers, verbunden ist. Die Zwangsführung kann dabei, vorzugsweise ähnlich wie eine Fenstersicherung, das Ausklappen des Klapphakens über einen bestimmten Winkel hinaus verhindern, sodass die Zwangsführung durch einen Anschlag insbesondere die Tragposition definiert, d.h. ein Ausklappen des Klapphakens über die Tragposition hinaus verhindert. Die Zwangsführung kann vorzugsweise eine, besonders bevorzugt zwei Führungselemente bzw. Führungsschienen aufweisen, die dazu dienen, den Klapphaken beim Ausklappen entlang einer festgelegten Bahn zu führen. Die Führungsschienen können hierzu vorzugsweise jeweils eine Aussparung bzw. Nut, insbesondere ein Langloch, aufweisen, in dem vorzugsweise jeweils ein Bolzen bzw. Stift des Klapphakens beweglich festgelegt bzw. geführt ist. Ein Ende der jeweiligen Führungsschiene kann dabei gelenkig an dem Horizontalträger festgelegt sein, während das andere Ende der jeweiligen Führungsschiene derart mit einem der Bolzen bzw. Stifte des Klapphakens zusammenwirkt, dass der maximale Winkel, um den der Klapphaken ausgeklappt werden kann, begrenzt wird. Die Zwangsführung ist vorzugsweise in einem Bereich des Klapphakens angeordnet bzw. festgelegt, der von der gelenkigen Verbindung des Klapphakens mit dem Horizontalträger abgewandt ist.
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Besonders bevorzugt ist die gelenkige Verbindung am unteren Bereich des Klapphakens, vorzugsweise an der Unterseite, vorzugsweise durch eine Klappachse, ausgebildet, während die Zwangsführung in der vorzugsweise beschriebenen Ausgestaltung in einem oberen Bereich des Klapphakens festgelegt ist.
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Es hat sich als besonders geeignet erwiesen, wenn der Klapphaken wenigstens in eine Tragposition und in eine Einschalposition einstellbar ist, wobei der Klapphaken bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Horizontalträgers in der Tragposition derart positioniert ist, dass die Schalplatte in einer horizontalen Orientierung an dem Klapphaken festlegbar ist, und wobei ein Überstand des Klapphakens über die erste Längsseite in der Einschalposition geringer ist als in der Tragposition.
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In der Tragposition bietet der Klapphaken die Möglichkeit, die Schalplatte an dem Horizontalträger festzulegen, bzw. der Klapphaken ist geeignet die Schalplatte zu tragen, sodass die Schalplatte bzw. die Verschalung zum Gießen einer Betondecke mit flüssigem Beton verwendbar ist. In der Tragposition befindet sich der Klapphaken insbesondere in einem ausgeklappten Zustand, wobei der Klapphaken durch einen Anschlag abgestützt ist.
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Die Einschalposition ist insbesondere zur Montage der Schalplatte bzw. zum Einschalen vorgesehen. In der Einschalposition befindet sich der Klapphaken insbesondere in einem eingeklappten Zustand. Es kann dabei von Vorteil sein, wenn der Klapphaken in der Einschalposition nicht vollständig eingeklappt ist, insbesondere in der Einschalposition nicht verrastet.
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Der Überstand des Klapphakens über die erste Längsseite des Horizontalträgers kann orthogonal zur ersten Längsseite sein. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung weist der Überstand insbesondere in Richtung auf die Schalplatte. Demnach ist in der Einschalposition, im Vergleich zur Tragposition, in Vertikalrichtung Raum an einer Vorderseite des Klapphakens freigegeben, wobei die Vorderseite von der ersten Längsseite des Horizontalträgers abgewandt ist. Vorzugsweise bildet in der Tragposition eine Oberseite des Klapphakens eine wenigstens annähernd waagerechte Auflagefläche für die Schalplatte aus.
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In diesem Fall ist die Schalplatte, insbesondere eine Seite bzw. Kante der Schalplatte, auf dem Klapphaken auflegbar, gegebenenfalls auch einhakbar. Vorzugsweise wird die Schalplatte im Wesentlichen durch ihre Gewichtskraft auf dem Klapphaken bzw. an dem Horizontalträger gehalten bzw. getragen.
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Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn der Klapphaken aus der Tragposition, insbesondere durch Druck gegen den Klapphaken mit einer Druckkomponenten in Richtung auf die erste Längsseite, in die Einschalposition überführbar ist.
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Dabei kann der Druck vorzugsweise durch die zu montierende Schalplatte ausgeübt bzw. vermittelt sein. Insbesondere kann der Druck, welcher in der Regel aktiv von dem Monteur ausgeübt wird, auch von schräg unten erfolgen. Bevorzugter Weise kann dadurch der Klapphaken bei der Montage der Schalplatte durch ein Entlangführen bzw. Entlangschwenken einer Seite der Schalplatte schräg von unten nach oben entlang des Klapphakens von der Tragposition in die Einschalposition gebracht werden, beispielsweise durch Verkippen bzw. Einklappen des Klapphakens in Richtung auf die erste Längsseite des Horizontalträgers. Insbesondere ist dabei in vorteilhafter Weise nicht zwingendermaßen ein weiteres Hilfsmittel erforderlich.
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Alternativ oder ergänzend kann es besonders vorteilhaft sein, dass der Klapphaken eingerichtet und ausgebildet ist um, wenn keine externe Druckkomponente auf den Klapphaken einwirkt, aus der Einschalposition selbstständig in die Tragposition überzugehen.
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Dadurch wird ein Festlegen der Schalplatte an dem Klapphaken bzw. ein Ablegen einer Seite der Schalplatte auf der Auflagefläche des Klapphakens nach dem horizontalen Ausrichten und Positionieren der Schalplatte auf Höhe des Horizontalträgers, was bei bestimmungsgemäßer Verwendung in der Tragposition des Klapphakens geschieht, wesentlich erleichtert. Insbesondere ist keine manuelle Einstellung des Klapphakens in die Tragposition notwendig. Gegebenenfalls kann die Montage dadurch sogar von nur einem einzelnen Monteur durchgeführt werden.
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Die externe Druckkomponente bezieht sich insbesondere auf einen aktiv bzw. gewollt von dem Monteur ausgeübten Druck, wie dies vorstehend im Zusammenhang mit der Überführung des Klapphakens aus der Tragposition in die Einschalposition beschrieben wurde. Dabei kann die externe Druckkomponente durch die Schalplatte übertragen werden, das heißt der Druck bzw. die Kraft muss nicht unmittelbar an dem Klapphaken angreifen. Die eigene Gewichtskraft der Schalplatte, wenn diese auf dem Klapphaken aufliegt, ist nicht als externe Druckkomponente zu verstehen.
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In einer Ausgestaltung kann der Klapphaken durch eine Federkraft und/oder durch eine, vorzugsweise elastische, Rückstellkraft aus der Einschalposition in die Tragposition übergehen.
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Dafür kann der Klapphaken eine Feder aufweisen. Die Rückstellkraft kann auch durch eine Komponente des Klapphakens, z. B. einen Magneten und/oder ein elastisches Gummi bzw. ein Elastomer, erzeugt werden.
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Es kann auch vorteilhaft sein, wenn der Klapphaken in eine Ausschalposition einstellbar ist.
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Dabei ist die Ausschalposition insbesondere zur Demontage der Schalplatte bzw. zum Ausschalen vorgesehen. Die Ausschalposition kann ggf. auch als Transportposition verwendbar sein.
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Vorzugsweise ist in der Ausschalposition ein Überstand des Klapphakens über die erste Längsseite geringer ist als in der Tragposition und vorzugsweise auch geringer als in der Einschalposition.
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In anderen Worten liegt der Klapphaken in der Ausschalposition mehr an der ersten Längsseite des Horizontalträgers an als in der Tragposition. Auf diese Weise kann die Schalplatte zur Demontage insbesondere von oben nach unten an dem Klapphaken entlanggeführt bzw. heruntergeschwenkt werden, da in Vertikalrichtung unter der Schalplatte freier Raum im Vergleich zur Tragposition freigegeben ist. Alternativ oder ergänzend kann die Verringerung des Überstands auch zu Transportzwecken vorteilhaft sein.
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Der ggf. verbleibende Überstand des Klapphakens über die erste Längsseite des Horizontalträgers kann in der Ausschalposition zumindest wenigstens annähernd dem Überstand in der Einschalposition entsprechen. Vorzugsweise ist der Überstand in der Ausschalposition geringer als in der Einschalposition bzw. der Klapphaken liegt enger an dem Horizontalträger an als in der Einschalposition.
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In einer vorteilhaften Ausgestaltung verbleibt der Klapphaken ohne äußeres Einwirken in der Ausschalposition, wobei der Klapphaken in der Ausschalposition vorzugsweise kraftschlüssig und/oder formschlüssig an der ersten Längsseite festgelegt ist, insbesondere verklemmt und/oder verrastet ist.
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Durch das Verbleiben in der eingeklappten Position ist die Ausschalposition zur Demontage und/oder zum Transport des Horizontalträgers besonders gut geeignet, insbesondere im Unterschied zur Einschalposition, aus welcher der Klapphaken vorzugsweise selbstständig in die Tragposition bzw. die ausgeklappte Position übergeht.
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Es ist von Vorteil, wenn an der ersten Längsseite des Horizontalträgers wenigstens zwei, vorzugsweise genau zwei, drei oder vier Klapphaken zur Festlegung der Schalplatte ausgebildet sind.
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Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn die Schalplatte auf wenigstens einer (ersten) Seite von wenigstens zwei, vorzugsweise genau zwei, Klapphaken getragen wird, wobei die Schalplatte auf einer gegenüberliegenden (zweiten) Seite von wenigstens einem weiteren Klapphaken, vorzugsweise von genau zwei weiteren Klapphaken, getragen wird. Anstelle der Klapphaken können, wie nachfolgend noch näher dargestellt ist, auch Auflagehaken vorgesehen sein, um die gegenüberliegende (zweite) Seite zu tragen. In beiden Fällen wird dadurch ein Kippeln oder Wackeln der Schalplatte vermieden und die Stabilität der Anordnung erhöht. Ferner sollten sich alle Klapphaken, insbesondere bei insgesamt mehr als drei Klapphaken, auf einer Ebene befinden.
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An einem Klapphaken können gegebenenfalls zwei Schalplatten festgelegt sein, vorzugsweise jedoch nur eine.
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Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn der Abstand der Klapphaken wenigstens annähernd einer Breite einer der Schalplatten entspricht. Dabei ist die Breite der Schalplatte insbesondere in Richtung der ersten Längsseite des Horizontalträgers und eine Länge der Schalplatte dazu senkrecht zu messen. Vorzugsweise ist der Abstand zwischen zwei Klapphaken derart bemessen, dass die Schalplatte jeweils in zwei benachbarten Eckbereichen von jeweils einem der beiden Klapphaken getragen wird bzw. dass die beiden Klapphaken jeweils in einer Ecke der Schalplatte angreifen bzw. positioniert sind, wenn die Schalplatte bestimmungsgemäß auf die Klapphaken aufgelegt ist.
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Von Vorteil ist es, wenn der Horizontalträger ausgerüstet ist, um zwei oder mehr Schalplatten aufzulegen bzw. aufzunehmen. Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, dass jeweils ein Klapphaken im Bereich eines Endes des Horizontalträgers bzw. der ersten Längsseite positioniert ist. Weiter vorzugsweise ist vorgesehen, dass die vorzugsweise vier übrigen, zwischen den Enden angeordneten Klapphaken jeweils paarweise angeordnet sind, wobei einer der Klapphaken des (ersten) Paars die (erste) Ecke einer (ersten) Schalplatte aufnimmt und der andere Klapphaken des (ersten) Paars die Ecke einer (zweiten) benachbarten Schalplatte aufnimmt, und wobei einer der Klapphaken des anderen (zweiten) Paars die andere (zweite) Ecke der (ersten) Schalplatte aufnimmt. Vorzugsweise ist der Horizontalträger vorgesehen, um zwei, drei oder vier Schalplatten aufzunehmen.
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Es ist auch von Vorteil, wenn an einer zweiten Längsseite des Horizontalträgers wenigstens ein Klapphaken und/oder ein unbeweglicher Auflagehaken zur Festlegung einer weiteren Schalplatte ausgebildet ist.
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Der Klapphaken ist dabei insbesondere ein Klapphaken nach der vorhergehenden Beschreibung. Dabei ist der Überstand des Klapphakens an der zweiten Längsseite analog auf die zweite Längsseite des Horizontalträgers bezogen. Insbesondere ist der Klapphaken beweglich bzw. verkippbar bzw. einklappbar, wohingegen der unbewegliche Auflagehaken starr bzw. steif ist.
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Es ist vorzuziehen, dass auf einer jeweiligen Längsseite entweder nur Klapphaken oder nur unbewegliche Auflagehaken ausgebildet sind. Insbesondere ist es möglich, jedoch nicht bevorzugt, wenn auf einer Längsseite sowohl Klapphaken als auch Auflagehaken ausgebildet sind. Es kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass auf beiden Längsseiten des Horizontalträgers Klapphaken vorgesehen sind. Besonders bevorzugt ist eine Ausgestaltung der Erfindung, bei der auf der ersten Längsseite ausschließlich Klapphaken und auf der zweiten Längsseite ausschließlich unbewegliche Auflagehaken ausgebildet sind.
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Wenn die Schalplatte mit einer ihrer Seiten auf einem oder mehreren Auflagehaken der zweiten Längsseite eines Horizontalträgers aufliegt, ist die gegenüberliegende Seite der Schalplatte im Sinne der Erfindung an einem oder mehreren Klapphaken der ersten Längsseite eines anderen Horizontalträgers festlegt. In anderen Worten hat sich eine solche Anordnung von mehreren Horizontalträgern als besonders geeignet erwiesen, bei der jeweils eine Längsseite mit Klapphaken, insbesondere die erste Längsseite eines ersten Horizontalträgers, einer Längsseite mit unbeweglichen Auflagehaken, insbesondere die zweite Längsseite eines zweiten Horizontalträgers, gegenüberliegt.
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Vorzugsweise sind die an der zweiten Längsseite ausgebildeten Klapphaken und/oder unbeweglichen Auflagehaken bezogen auf eine Längsachse des Horizontalträgers jeweils auf derselben Längsposition ausgebildet, wie die an der ersten Längsseite ausgebildeten Klapphaken.
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Somit liegen sich die Klapphaken und/oder Auflagehaken jeweils auf unterschiedlichen Längsseiten paarweise gegenüber.
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In einer Weiterbildung der Erfindung kann an einem ersten Ende und/oder an einem zweiten Ende des Horizontalträgers ein zwischen einer Verriegelungsposition und einer Entriegelungsposition bewegbarer Rasthaken zur Festlegung an einer Deckenstütze ausgebildet sein.
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An einem der beiden Enden des Horizontalträgers kann, alternativ zum Rasthaken, auch ein unbeweglicher Haken zur Festlegung an einer weiteren Deckenstütze ausgebildet sein. In einer bevorzugten Ausgestaltung weist eines der Enden, insbesondere das erste Ende, einen Rasthaken und das andere Ende, insbesondere das zweite Ende, einen unbeweglichen Haken auf.
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Durch den Rasthaken an einem der beiden Enden kann zusätzlich zu der Schalplatte auch der Horizontalträger selbst in vorteilhafter Weise von unten montiert und/oder demontiert werden, insbesondere indem der Horizontalträger um eine Schwenkachse, an welcher der Horizontalträger mit dem anderen Ende beweglich festgelegt ist, schwenkbar ist. Die Vorteile ergeben sich aus der vorhergehenden Beschreibung der Vorteile der schwenkbaren Schalplatte analog.
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Dabei kann der Horizontalträger insbesondere in einem Winkelbereich schwenkbar bzw. drehbar sein, vorzugsweise um etwa 90° von einer wenigstens annähernd senkrechten bzw. vertikalen Position in eine wenigstens annähernd waagerechte bzw. horizontale Position. Es kann zur bestimmungsgemäßen Verwendung auch ein kleinerer Winkelbereich ausreichend sein. Ein größerer Winkelbereich als 90° ist in der Regel nicht notwendig.
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Bei der Deckenstütze handelt es sich insbesondere um eine Vertikalstütze. Diese kann ein Stützbein und einen Stützkopf am oberen Ende des Stützbeins aufweisen, wobei der Horizontalträger mit dem Rasthaken und/oder dem unbeweglichen Haken insbesondere an einer Trägeraufnahme des Stützkopfs festlegbar ist.
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Das Stützbein und der Stützkopf können einstückig miteinander ausgebildet sein, vorzugsweise ist der Stützkopf jedoch lösbar mit dem Stützbein verbunden. Vorgesehen sein können auch Verlängerungsstücke, die zwischen dem Stützbein und dem Stützkopf eingesetzt werden. Ferner kann auch eine Höhenverstellung vorgesehen sein, insbesondere um die Länge des Stützbeins und/oder die Länge des Stützkopfs zu verändern.
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Der Stützkopf ist vorzugsweise absenkbar, d.h. dass die (vertikale) Länge der Deckenstütze verringert werden kann. Dies ist insbesondere zum Ausschalen bzw. zur Demontage der Deckenstütze von Vorteil.
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Von Vorteil ist es, wenn der Rasthaken in der Verriegelungsposition über das erste Ende des Horizontalträgers übersteht und der Überstand des Rasthakens derart gestaltet ist, dass der Rasthaken an der Deckenstütze festlegbar ist bzw. festgelegt werden kann. In der Entriegelungsposition ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Rasthaken derart angeordnet, vorzugsweise verschwenkt ist, dass der Überstand des Rasthakens über das erste Ende des Horizontalträgers hinaus geringer ist als in der Verriegelungsposition. Vorzugsweise steht der Rasthaken in der Entriegelungsposition nicht mehr über das erste Ende des Rasthakens über. Dies hat den Vorteil, dass der Horizontalträger zur Montage hochgeschwenkt bzw. zur Demontage heruntergeschwenkt werden kann und dabei an der Deckenstütze kollisionsfrei vorbeigeführt werden kann. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass erst, wenn sich der Rasthaken in der Verriegelungsposition befindet, der Rasthaken derart in die Deckenstütze eingreift, dass der Horizontalträger an der Deckenstütze festlegbar ist.
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Es hat sich von Vorteil erwiesen, wenn der Rasthaken in der Verriegelungsposition mit einem Fixierglied, insbesondere einem Fixierkeil, fixierbar ist, insbesondere um den Horizontalträger an der Deckenstütze zu befestigen.
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Vorzugsweise weist der Fixierkeil wenigstens entlang eines Abschnitts seiner Längsachse eine Keilform auf. Der Fixierkeil kann jedoch auch ohne eine Keilform ausgebildet sein. Bei dem Fixierkeil kann es sich auch um ein längliches Fixierelement handeln, welches vorzugsweise durch eine schlagende Einwirkung auf eines seiner Enden entlang der Längsachse bewegt wird. Um den Fixierkeil in eine Position zu verbringen, in der der Fixierkeil den Rasthaken fixiert, oder in eine Position, in der der Fixierkeil den Rasthaken nicht in der Verriegelungsposition fixiert.
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Als besonders geeignet erwiesen hat es sich, wenn der Rasthaken in der Entriegelungsposition verschwenkbar ist, um den Rasthaken von der Deckenstütze zu lösen und/oder an der Deckenstütze festzulegen.
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Dabei kann der Rasthaken insbesondere in einem Winkelbereich verklappbar bzw. verschwenkbar sein, welcher dazu geeignet ist, den Rasthaken außer Eingriff mit der Deckenstütze, insbesondere einer Trägeraufnahme der Deckenstütze, zu bringen. Zur Festlegung an der Deckenstütze kann der Rasthaken vorzugsweise in Eingriff mit der Trägeraufnahme der Deckenstütze gebracht werden.
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Von Vorteil ist es, wenn der Horizontalträger eine Rasthakenachse aufweist, um die der Rasthaken schwenkbar ist, um den Rasthaken zwischen der Verriegelungsposition und der Entriegelungsposition zu verstellen. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass eine Bewegung von der Verriegelungsposition in die Entriegelungsposition derart erfolgt, dass ein über das erste Ende des Horizontalträgers überstehender Überstand des Rasthakens, der zum Eingriff mit der Deckenstütze, insbesondere einer Trägeraufnahme der Deckenstütze vorgesehen ist, nach oben (wenn der Horizontalträger bestimmungsgemäß verwendet wird) verschwenkt wird. Dies hat den Vorteil, dass nach dem Lösen eines Fixierglieds, welches den Rasthaken in der Verriegelungsposition hält, eine Demontage des Horizontalträgers durch ein Herunterschwenken des ersten Endes des Horizontalträgers ohne weiteres möglich ist, da der Rasthaken am ersten Ende, selbst wenn dieser in die Trägeraufnahme eingehängt ist, annähernd widerstandslos in die Entriegelungsposition relativ zu dem Horizontalträger nach oben verschwenkt werden kann, was sich bereits dadurch ergeben kann, dass der Horizontalträger bzw. das erste Ende des Horizontalträgers nach unten verschwenkt wird.
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In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Fixierglied bzw. der Fixierkeil entlang seiner Längsachse verschiebbar und wenigstens annähernd orthogonal zum Rasthaken angeordnet, wobei der Fixierkeil einen ersten Abschnitt aufweist, welcher in der Verriegelungsposition derart formschlüssig und/oder kraftschlüssig in eine Aussparung des Rasthakens eingreift, dass der Rasthaken in der Verriegelungsposition festgelegt ist, und wobei der Fixierkeil einen zweiten Abschnitt aufweist, welcher zwar in die Aussparung des Rasthakens eingreift, jedoch eine Schwenkbewegung des Rasthakens von der Verriegelungsposition in die Entriegelungsposition nicht verhindert.
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Durch das Verschieben des Fixierkeils in die eine oder die andere Richtung entlang der Längsachse des Fixierkeils kann die Fixierung des Rasthakens aufgehoben bzw. hergestellt werden, so dass der Rasthaken in der Verriegelungsposition fixiert ist oder in die Entriegelungsposition bewegt bzw. verbracht werden kann.
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Der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt des Fixierkeils können insbesondere Abschnitte entlang der Längsachse des Fixierkeils sein, wobei der erste Abschnitt vorzugsweise an einem Ende des Fixierkeils angeordnet ist und der zweite Abschnitt an einem gegenüberliegenden Ende des Fixierkeils angeordnet ist.
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Zur Fixierung bzw. zum Lösen der Fixierung des Rasthakens können der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt insbesondere einen jeweils geeigneten Querschnitt aufweisen.
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In der Verriegelungsposition des Rasthakens bzw. wenn der Fixierkeil den Rasthaken in der Verriegelungsposition fixiert, ist der Rasthaken, insbesondere senkrecht zur Längsachse des Fixierkeils, nicht verschwenkbar. Der erste Abschnitt greift hierzu formschlüssig und/oder kraftschlüssig in die Aussparung ein. Vorzugsweise kann der Rasthaken durch das Eingreifen des ersten Abschnitts eines Fixierkeils mit einem T-förmigen Querschnitt in eine entsprechende T-förmige Aussparung des Rasthakens in der Verriegelungsposition fixiert sein. Es kann ein gewisses Spiel zwischen dem Fixierkeil und der Aussparung des Rasthakens bestehen, ohne dass die Funktionalität beeinträchtigt ist.
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In der Entriegelungsposition des Rasthakens bzw. wenn der Fixierkeil den Rasthaken in der Verriegelungsposition nicht fixiert, kann der Rasthaken insbesondere senkrecht zur Längsachse des Fixierkeils frei bewegt bzw. verschwenkt werden, zumindest so weit bzw. in einem solchen Winkelbereich, dass der Rasthaken außer Eingriff mit der Deckenstütze gebracht werden kann und vorzugsweise nicht mehr über das erste Ende des Horizontalträgers bzw. über das Ende, an dem der Rasthaken angeordnet ist, übersteht. Dafür weist der zweite Abschnitt des Fixierkeils vorzugsweise keinen Vorsprung auf, welcher bei einer entsprechenden Klappstellung des Rasthakens in die Hinterschneidung der Aussparung des Rasthakens eingreifen könnte.
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An den beiden Enden des Fixierkeils kann jeweils ein Anschlag bzw. ein Stopper vorgesehen sein, sodass der Fixierkeil unabhängig von seiner momentanen Position an dem Horizontalträger befestigt ist um ein Herunterfallen zu verhindern. Die Anschläge dienen vorzugsweise als Herausfallsicherung.
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Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Vorrichtung zur wenigstens teilweisen Verschalung einer Betondecke aufweisend wenigstens einen ersten Horizontalträger, einen zweiten Horizontalträger, eine Schalplatte und vier Deckenstützen bzw. Vertikalstützen, wobei an jeweils wenigstens zwei der Deckenstützen einer der Horizontalträger festgelegt ist, und wobei die Schalplatte in einer horizontalen bzw. waagerechten Orientierung zwischen den Horizontalträgern festlegbar ist. Erfindungsgemäß ist dabei vorgesehen, dass an wenigstens einer ersten Längsseite des ersten Horizontalträgers wenigstens zwei Klapphaken zur Festlegung der Schalplatte ausgebildet sind.
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Bei dem erfindungsgemäßen Klapphaken kann es sich um eine anklappbare Auflage handeln, die geeignet ist, eine Schalplatte aufzunehmen bzw. zu tragen, wenn die Schalplatte bestimmungsgemäß zum Verschalen einer Betondecke verwendet wird. Ein Einhaken der Schalplatte an dem Klapphaken ist zwar von Vorteil, der Klapphaken muss jedoch keine "Haken-Funktion" aufweisen. Es kann insbesondere eine einfache Ausführungsform ausreichend sein, wenn die Schalplatte von dem Klapphaken lediglich getragen wird bzw. auf diesen auflegbar ist.
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Vorzugsweise sind die Schalplatte und die Klapphaken derart ausgebildet, dass die Schalplatte in einen vorspringenden Überstand bzw. Vorsprung, insbesondere einen nach oben überstehenden Vorsprung des Klapphakens, einhakbar bzw. einhängbar ist.
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Der erste Horizontalträger und/oder der zweite Horizontalträger können vorzugsweise Horizontalträger mit einem oder mehreren Merkmalen gemäß der vorhergehenden Beschreibung sein.
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Es kann eine Mehrzahl von Schalplatten vorgesehen sein, vorzugsweise genau so viele, dass alle Klapphaken der Horizontalträger mit Schalplatten belegbar sind und/oder dass mit den Schalplatten eine durchgängige Schalfläche ausgebildet werden kann.
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Die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den bereits beschriebenen Vorteilen des erfindungsgemäßen Horizontalträgers analog.
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In einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Klapphaken des ersten Horizontalträgers wenigstens in eine Tragposition und in eine Einschalposition einstellbar, wobei in der Tragposition eine Oberseite der Klapphaken eine wenigstens annähernd waagerechte Auflagefläche für eine erste Seite bzw. Kante der Schalplatte ausbildet, wobei die Tragposition, insbesondere durch Druck von unten gegen die Klapphaken, in die Einschalposition überführbar ist, und wobei in der Einschalposition in Vertikalrichtung Raum an einer von der ersten Längsseite des ersten Horizontalträgers abgewandten Vorderseite der Klapphaken freigegeben ist, um die erste Seite der Schalplatte von unten nach oben an den Klapphaken vorbei hochzuschwenken, während eine gegenüberliegende zweite Seite der Schalplatte von wenigstens zwei Klapphaken und/oder unbeweglichen Auflagehaken des zweiten Horizontalträgers getragen ist.
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Vorzugsweise bildet die zweite Seite der Schalplatte mit dem zweiten Horizontalträger eine Drehachse zum Hochschwenken der Schalplatte aus.
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Dabei kann die Schalplatte insbesondere in einem Winkelbereich schwenkbar bzw. drehbar sein, vorzugsweise um etwa 90° von einer wenigstens annähernd senkrechten bzw. vertikalen Position in eine wenigstens annähernd waagerechte bzw. horizontale Position. Es kann zur bestimmungsgemäßen Verwendung auch ein kleinerer Winkelbereich ausreichend sein. Ein größerer Winkelbereich als 90° ist in der Regel nicht notwendig.
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In einer Weiterbildung der Vorrichtung ist jeweils an einem ersten Ende und/oder einem zweiten Ende des ersten Horizontalträgers und/oder des zweiten Horizontalträgers ein zwischen einer
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Verriegelungsposition und einer Entriegelungsposition bewegbarer Rasthaken zur Festlegung an einer der Deckenstützen ausgebildet.
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Es hat sich als besonders geeignet erwiesen, wenn die Deckenstützen, die Horizontalträger und die Schalplatten nach oben eine Ebene ausbilden, welche insbesondere eine Schalfläche ausbildet.
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Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke unter Verwendung von wenigstens vier Deckenstützen, einem ersten Horizontalträger, einem zweiten Horizontalträger und wenigstens einer Schalplatte umfassend wenigstens die folgenden Schritte:
- (a) Aufstellen von wenigstens vier der Deckenstützen;
- (b) Festlegen des ersten Horizontalträgers und des zweiten Horizontalträgers zwischen jeweils zwei der Deckenstützen, wobei die Horizontalträger jeweils paarweise parallel zueinander wenigstens annähernd im Abstand einer Länge der Schalplatte verlaufen;
- (c) Auflegen einer zweiten Seite der Schalplatte auf wenigstens einen Klapphaken an einer dem ersten Horizontalträger zugewandten Längsseite des zweiten Horizontalträgers, wobei sich der Klapphaken in einer Tragposition befindet, in welcher der Klapphaken eine wenigstens annähernd waagerechte Auflagefläche für die Schalplatte ausbildet, oder Auflegen einer zweiten Seite der Schalplatte auf wenigstens einen unbeweglichen Auflagehaken des zweiten Horizontalträgers, derart, dass in beiden der Varianten der zweite Horizontalträger und die Schalplatte eine Drehachse ausbilden;
- (d) Hochschwenken einer ersten Seite der Schalplatte;
- (e) Führen der ersten Seite der Schalplatte von unten nach oben entlang wenigstens eines Klapphakens des ersten Horizontalträgers, welcher parallel zum zweiten Horizontalträger wenigstens annähernd im Abstand der Länge der Schalplatte verläuft, wobei der Klapphaken durch das Hochschwenken der Schalplatte in eine Einschalposition gebracht wird, in der ein Überstand des Klapphakens über die erste Längsseite geringer ist als in der Tragposition;
- (f) Ablegen der ersten Seite auf dem Klapphaken des ersten Horizontalträgers, wobei der Klapphaken derart ausgebildet ist, dass der Klapphaken nachdem die erste Seite der Schalplatte an dem Klapphaken vorbeigeführt ist, vorzugsweise selbstständig, in die Tragposition übergeht, und wobei die Schalplatte eine horizontale Orientierung einnimmt.
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Nach dem Einschalen kann die von der Verschalung definierte Schalfläche bzw. Schalform mit flüssigem Beton ausgegossen werden, welcher dann in der von der Verschalung vorgegebenen Form aushärten kann, um eine Decke auszubilden.
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Das Einschalen einer Betondecke kann vorzugsweise unter Verwendung von Horizontalträgern und/oder einer Vorrichtung mit einem oder mehreren Merkmalen gemäß der vorhergehenden Beschreibung erfolgen.
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Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke ergeben sich aus den bereits beschriebenen Vorteilen des erfindungsgemäßen Horizontalträgers und der erfindungsgemäßen Vorrichtung analog.
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Das Aufstellen der Deckenstützen in Schritt (a) kann insbesondere derart erfolgen, dass der Schritt (b) wie beschrieben ausführbar ist. In anderen Worten kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass die Deckenstützen auf einer rechteckigen Grundfläche angeordnet sind. Weiter vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass der Abstand der Deckenstützen auf zwei sich gegenüberliegenden Seitenlinien der Grundfläche jeweils wenigstens annähernd der Länge einer der Horizontalträger entspricht, und wobei der Abstand auf den anderen beiden sich gegenüberliegenden Seitenlinien jeweils wenigstens annähernd der Länge einer der Schalplatten entspricht. Dabei ist die Länge der Schalplatte insbesondere senkrecht zur ersten Längsseite des Horizontalträgers zu messen.
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In Schritt (c) kann die zweite Seite der Schalplatte auf wenigstens einem, vorzugsweise wenigstens zwei, Klapphaken aufgelegt bzw. festgelegt werden.
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In dem Verfahren können insbesondere so viele Schalplatten verwendet werden, wie bei bestimmungsgemäßer Verwendung auf den Klapphaken und/oder unbeweglichen Auflagehaken der Horizontalträger Platz finden.
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Die Horizontalträger bzw. die Schalplatten sind vorzugsweise derart dimensioniert, dass ein Horizontalträger eine, zwei, drei oder vier, besonders bevorzugt drei, Schalplatten aufnehmen kann.
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Das Hochschwenken einer der Schalplatten in Schritt (d) kann unter Zuhilfenahme einer Stange oder Schalhilfe erfolgen.
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Dabei kann die Schalplatte insbesondere in einem Winkelbereich schwenkbar bzw. drehbar sein, vorzugsweise um etwa 90° von einer wenigstens annähernd senkrechten bzw. vertikalen Position in eine wenigstens annähernd waagerechte bzw. horizontale Position. Es kann zur bestimmungsgemäßen Verwendung auch ein kleinerer Winkelbereich ausreichend sein. Ein größerer Winkelbereich als 90° ist in der Regel nicht notwendig.
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In Schritt (e) werden durch das Hochschwenken der Schalplatte vorzugsweise alle Klapphaken der ersten Längsseite in eine Einschalposition gebracht.
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Einzelne Schritte und/oder Gruppen von Schritten des Verfahrens können ggf. iterativ wiederholt werden, insbesondere bis die zu gießende bzw. zu betonierende Decke wenigstens teilweise verschalt ist. Insbesondere können die Schritte (c) bis (f) bei Bedarf solange iterativ wiederholt werden, bis die Klapphaken bzw. die unbeweglichen Auflagehaken an jeweils wenigstens einer Längsseite der Horizontalträger vollständig mit Schalplatten belegt sind. Alternativ oder ergänzend können insbesondere auch die Schritte (a) bis (b) iterativ wiederholt werden. Dabei ist es beispielsweise möglich, dass zunächst die Schritte (a) bis (b) als Gruppe iterativ wiederholt werden und dann die Schritte (c) bis (f) als Gruppe iterativ wiederholt werden. Es ist ebenso möglich, dass die Schritte (a) bis (f) zunächst jeweils unmittelbar nacheinander ausgeführt werden und dann ggf. als Gruppe iterativ wiederholt werden. Analog ergeben sich weitere Kombinationsmöglichkeiten. Die angegebene Reihenfolge der Schritte (a) bis (f) und die Reihenfolge der Gruppen von Schritten (a) bis (b) und (c) bis (f) hat sich dabei als besonders geeignet erwiesen.
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In einer alternativen, aber nicht bevorzugten Variante des Verfahrens zum Einschalen kann nach dem Schritt (c), anders als in den Schritten (d) und (e) beschrieben, zuerst wenigstens ein Klapphaken, vorzugsweise alle, auf der ersten Längsseite des ersten Horizontalträgers manuell eingeklappt bzw. in eine Einschalposition gebracht, und erst danach eine erste Seite der Schalplatte hochgeschwenkt werden. Dabei kann die erste Seite ungehindert von unten nach oben an dem Klapphaken entlanggeführt werden, insbesondere ohne, dass der Klapphaken durch die Schalplatte betätigt wird bzw. durch die Schalplatte in die Einschalposition gebracht wird. Die Klapphaken können in dieser nicht bevorzugten Variante beispielsweise durch eine Stange oder Schalhilfe in der Einschalposition gehalten werden, während die Schalplatte hochgeschwenkt wird, oder es kann vorgesehen sein, dass die Klapphaken in der Einschalposition verklemmen oder verrasten, sodass die Klapphaken in der Einschalposition zumindest temporär gehalten werden, sodass die Schalplatte hochgeschwenkt werden kann. Denkbar ist es auch, die Klapphaken motorisch in die Einschalposition zu verbringen. Anschließend kann durch eine Betätigung der Klapphaken, beispielsweise mithilfe einer Stange oder der Schalhilfe oder motorisch der Klapphaken wieder in die Tragposition verbracht werden, beispielsweise indem eine Verklemmung oder Verrastung gelöst wird, gegebenenfalls auch durch eine Mechanik, die derart gestaltet ist, dass durch ein weiteres Eindrücken des Klapphakens eine Verrastung gelöst wird. Die Anordnung der Horizontalträger sowie die Definition der Einschalposition kann analog zur vorhergehenden Beschreibung sein.
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Es können weitere Zwischenschritte zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Schritten der Schritte (a) bis (f) des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen sein. Ferner können die Schritte jeweils Teilschritte aufweisen.
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In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke umfasst der Schritt (b) die folgenden Teilschritte:
- (b1) Einhängen eines an einem zweiten Ende eines der Horizontalträger ausgebildeten unbeweglichen Hakens oder eines Rasthakens an einer Trägeraufnahme einer der Deckenstützen, derart, dass in beiden der Varianten das zweite Ende des Horizontalträgers und die Deckenstütze eine Schwenkachse ausbilden;
- (b2) Hochschwenken eines ersten Endes des Horizontalträgers;
- (b3) Bewegen eines an dem ersten Ende des Horizontalträgers ausgebildeten Rasthakens in eine Verriegelungsposition, fixieren des Rasthakens in der Verriegelungsposition mit einem Fixierglied, vorzugsweise einem Fixierkeil, und einhängen des Rasthakens an der Trägeraufnahme einer anderen der Deckenstützen.
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Das Hochschwenken des Horizontalträgers in Schritt (b2) kann unter Zuhilfenahme einer Stange oder Schalhilfe erfolgen.
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Dabei kann der Horizontalträger insbesondere in einem Winkelbereich schwenkbar bzw. drehbar sein, vorzugsweise um etwa 90° von einer wenigstens annähernd senkrechten bzw. vertikalen Position in eine wenigstens annähernd waagerechte bzw. horizontale Position. Es kann zur bestimmungsgemäßen Verwendung auch ein kleinerer Winkelbereich ausreichend sein. Ein größerer Winkelbereich als 90° ist in der Regel nicht notwendig.
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Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum wenigstens teilweisen Ausschalen einer Betondecke, welche zuvor unter Verwendung von wenigstens vier Deckenstützen, einem ersten Horizontalträger, einem zweiten Horizontalträger und wenigstens einer Schalplatte, insbesondere mittels eines Verfahrens zum wenigstens teilweisen Einschalen gemäß der vorhergehenden Beschreibung, eingeschalt wurde. Dieses zweite Verfahren umfasst wenigstens die folgenden Schritte:
- (g) Absenken des ersten Horizontalträgers und des zweiten Horizontalträgers, vorzugsweise durch das Betätigen von Absenkkeilen an den Deckenstützen;
- (h) ggf. Abstützen von zumindest einer ersten Seite der Schalplatte;
- (i) Einklappen von wenigstens einem Klapphaken an einer ersten Längsseite des ersten Horizontalträgers auf welchem die Schalplatte mit einer ersten Seite aufliegt, vorzugsweise in eine Ausschalposition mit einem verkleinertem Überstand des Klapphakens über die erste Längsseite, wobei der Klapphaken vorzugsweise derart ausgebildet wird, dass der Klapphaken ohne äußeres Einwirken in der Ausschalposition verbleibt;
- (k) Herunterschwenken der ersten Seite der Schalplatte, wobei eine zweite Seite der Schalplatte weiterhin auf wenigstens einem Klapphaken und/oder einem unbeweglichen Auflagehaken des zweiten Horizontalträgers aufliegt;
- (m) Entfernen der zweiten Seite der Schalplatte von dem zweiten Horizontalträger;
- (n) ggf. Demontieren von Horizontalträgern, welche keine Schalplatten mehr tragen;
- (o) ggf. Demontieren von Deckenstützen, welche keine Horizontalträger mehr tragen.
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Dabei wurde die Bezeichnung der Schritte von (g) beginnend lediglich zum Zweck der Unterscheidbarkeit von den Schritten (a) bis (f) des (ersten) Verfahrens zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke gewählt. Die Verschalung kann vorzugsweise mit dem zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren montiert worden sein, sie kann aber auch mit einem anderen Verfahren montiert worden sein. Ferner wird die Verschalung nicht unmittelbar nach dem Einschalen wieder demontiert bzw. entfernt. Das Ausschalen erfolgt in der Regel nach dem Gießen einer Decke mit flüssigem Beton und dem wenigstens teilweisen Aushärten des Betons in der von der Verschalung vorgegebenen Form.
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Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens zum wenigstens teilweisen Ausschalen einer Betondecke ergeben sich aus den bereits beschriebenen Vorteilen des erfindungsgemäßen Horizontalträgers, der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfindungsgemäßen Verfahrens zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke analog.
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Das Absenken der Horizontalträger in Schritt (g) geht mit einem Absenken der daran festgelegten Schalplatten einher. In anderen Worten werden die Horizontalträger gemeinsam mit der oder den an dem Horizontalträger festgelegten Schalplatten abgesenkt. Dabei werden vorzugsweise die Absenkkeile derjenigen Deckenstützen betätigt, an welchen der erste Horizontalträger und/oder der zweite Horizontalträger festgelegt ist.
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Das Absenken dient der Schaffung von einem Spielraum bzw. Freiraum zur Decke der ausreicht, um die Schalplatten und/oder die Horizontalträger demontieren zu können, wobei in der Regel ein geringfügiges Anheben einer Seite bzw. eines Endes notwendig ist. Vorzugsweise bleibt dabei ein Kontakt der Deckenstützen zur Betondecke bestehen, um diese zumindest noch mit den oberen Enden der Deckenstützen zu stützen. Das Absenken kann beispielsweise mithilfe eines Absenkmechanismus eines Stützkopfs, welcher am oberen Ende der Deckenstütze angeordnet ist, in Anlehnung an die
DE 10 2017 210 195 A1 der Anmelderin erfolgen.
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Das Abstützen der Schalplatte in Schritt (h) und/oder das Herunterschwenken der Schalplatte in Schritt (k) kann vorzugsweise unter Zuhilfenahme einer Stange oder Schalhilfe erfolgen.
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Das im Schritt (i) vorgesehene Einklappen von wenigstens einem Klapphaken sieht vorzugsweise vor, dass alle Klapphaken, die an der ersten Längsseite vorgesehen sind, um eine Schalplatte zu tragen, eingeklappt werden, vorzugsweise in eine Ausschalposition, in der die Klapphaken vorzugsweise zumindest temporär kraft- und/oder formschlüssig gehalten, vorzugsweise verklemmt, verrastet oder verriegelt sind, sodass die Schalplatte, wie im Schritt (k) vorgesehen, heruntergeschwenkt werden kann.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, dass jeweils eine Schalplatte heruntergeschwenkt wird und dann erst die Klapphaken zum Herunterschwenken einer zweiten Schalplatte, die gegebenenfalls an demselben Horizontalträger festgelegt ist, eingeklappt bzw. in die Ausschalposition verbracht werden. Dies erhöht die Sicherheit. Alternativ dazu kann grundsätzlich auch vorgesehen sein, dass die Klapphaken, die zwei, drei oder alle Schalplatten an der ersten Längsseite des ersten Horizontalträgers tragen, zunächst eingeklappt bzw. in die Ausschalposition verbracht werden und anschließend die Schalplatten gemäß dem Schritt (k) nacheinander heruntergeschwenkt werden. Dies erfordert es allerdings vorzugsweise, dass mehrere Personen bzw. Monteure die Schalplatten bedienen oder Stangen bzw. Schalhilfen vorgesehen sind, um die Schalplatten, nachdem die Klapphaken eingeklappt wurden, in der Position zu halten bzw. zu sichern, so dass diese nicht selbständig herunterschwenken.
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Jene Schritte, deren Formulierung den Terminus "ggf." aufweist, sind optionale Schritte. Dies betrifft insbesondere die Schritte (h), (n) und (o) und gilt auch für eventuelle Teilschritte.
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Insbesondere zwischen dem Schritt (m) bzw. (n) und dem Schritt (o), also vor dem Demontieren der Deckenstützen, kann eine Pause zum weiteren Aushärten des ggf. noch teilweise feuchten Betons vorgesehen sein. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Schritte (g) bis (n) im Sinne des Frühausschalens bereits dann vorgenommen werden, wenn die Betondecke noch keine ausreichende Festigkeit erreicht hat, um selbsttragend zu sein. Daher werden zunächst lediglich die Schalplatten und ggf. die Horizontalträger demontiert, wohingegen die Deckenstützen bis zum vollständigen Aushärten stehengelassen werden. Erst dann wird der Schritt (o) ausgeführt. Alternativ kann die Pause zum Aushärten auch zwischen dem Schritt (m) und dem Schritt (n) vorgesehen sein.
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Analog zu dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke, können auch bei dem Verfahren zum wenigstens teilweisen Ausschalen einer Betondecke einzelne Schritte und/oder Gruppen von Schritten des Verfahrens ggf. iterativ wiederholt werden. Die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten ergeben sich analog zur vorhergehenden Beschreibung. Ferner können weitere Zwischenschritte zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Schritten der Schritte (g) bis (o) vorgesehen sein. Außerdem können die Schritte jeweils Teilschritte aufweisen.
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In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens zum wenigstens teilweisen Ausschalen einer Betondecke umfasst der Schritt (n) die folgenden Teilschritte:
- (n1) ggf. Abstützen von zumindest einem ersten Ende eines der Horizontalträger;
- (n2) Lösen eines Fixierglieds, vorzugsweise lösen eines Fixierkeils, welches bzw. welcher einen Rasthaken an einem ersten Ende des Horizontalträgers in einer Verriegelungsposition, in der der Rasthaken an einer Trägeraufnahme einer der Deckenstützen eingehängt ist, fixiert, bewegen des Rasthakens von der Verriegelungsposition in eine Entriegelungsposition und aushängen des ersten Endes des Horizontalträgers aus der Trägeraufnahme der Deckenstütze;
- (n3) Herunterschwenken des ersten Endes des Horizontalträgers um eine Schwenkachse an einem zweiten Ende des Horizontalträgers, wobei das zweite Ende des Horizontalträgers weiterhin von einer der Deckenstützen gestützt wird;
- (n4) Entfernen des zweiten Endes des Horizontalträgers von der Deckenstütze.
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Das Abstützen des Horizontalträgers in Schritt (n1) und/oder das Herunterschwenken des Horizontalträgers in Schritt (n3) kann vorzugsweise unter Zuhilfenahme einer Stange oder Schalhilfe erfolgen.
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Die ersten und zweiten Horizontalträger bzw. vorzugsweise alle Horizontalträger, die im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. der erfindungsgemäßen Vorrichtung eingesetzt werden, sind vorzugsweise identisch ausgebildet. Das heißt die Horizontalträger weisen vorzugsweise jeweils eine identisch ausgebildete erste Längsseite mit Klapphaken und eine identisch ausgebildete zweite Längsseite mit Klapphaken oder unbeweglichen Auflagehaken auf. Ferner sind auch die beiden Enden, an denen die Rasthaken bzw. die unbeweglichen Haken ausgebildet sind, bei allen Horizontalträgern vorzugsweise identisch ausgebildet.
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Die Stützung des zweiten Endes des Horizontalträgers durch eine der Deckenstützen in Schritt (n3) kann insbesondere durch Eingriff eines am zweiten Ende ausgebildeten unbeweglichen Hakens oder Rasthakens in eine Trägeraufnahme der Deckenstütze erfolgen.
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Merkmale, die im Zusammenhang mit einem der Gegenstände der Erfindung, insbesondere dem Horizontalträger, der Vorrichtung und der Verfahren, beschrieben wurden, sind auch für die anderen Gegenstände der Erfindung vorteilhaft umsetzbar. Ebenso können Vorteile, die im Zusammenhang mit einem der Gegenstände der Erfindung genannt wurden, auch auf die anderen Gegenstände der Erfindung bezogen verstanden werden.
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Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass Begriffe wie "umfassend", "aufweisend" oder "mit" keine anderen Merkmale oder Schritte ausschließen. Ferner schließen Begriffe wie "ein" oder "das", die auf eine Einzahl von Schritten oder Merkmalen hinweisen, keine Mehrzahl von Merkmalen oder Schritten aus - und umgekehrt.
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In einer puristischen Ausführungsform der Erfindung kann allerdings auch vorgesehen sein, dass die in der Erfindung mit den Begriffen "umfassend", "aufweisend" oder "mit" eingeführten Merkmale abschließend aufgezählt sind. Dementsprechend kann eine oder können mehrere Aufzählungen von Merkmalen im Rahmen der Erfindung als abgeschlossen betrachtet werden, beispielsweise jeweils für jeden Anspruch betrachtet. Die Erfindung kann beispielsweise ausschließlich aus den in Anspruch 1 genannten Merkmalen bestehen.
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Es sei erwähnt, dass Bezeichnungen wie "erstes" oder "zweites" etc. vornehmlich aus Gründen der Unterscheidbarkeit von jeweiligen Vorrichtungs- oder Verfahrensmerkmalen verwendet werden und nicht unbedingt andeuten sollen, dass sich Merkmale gegenseitig bedingen oder miteinander in Beziehung stehen.
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Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben.
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Die Figuren zeigen jeweils bevorzugte Ausführungsbeispiele, in denen einzelne Merkmale der vorliegenden Erfindung in Kombination miteinander dargestellt sind. Merkmale eines Ausführungsbeispiels sind auch losgelöst von den anderen Merkmalen des gleichen Ausführungsbeispiels umsetzbar und können dementsprechend von einem Fachmann ohne Weiteres zu weiteren sinnvollen Kombinationen und Unterkombinationen mit Merkmalen anderer Ausführungsbeispiele verbunden werden.
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In den Figuren sind funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen.
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Die Figuren stellen die Erfindung lediglich beispielhaft und stark schematisiert dar.
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Es zeigen:
- Figur 1
- eine prinzipmäßige Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Horizontalträgers mit Klapphaken;
- Figur 2
- eine prinzipmäßige Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Horizontalträgers mit Klapphaken bei der Montage einer Schalplatte;
- Figur 3
- eine prinzipmäßige Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Horizontalträgers mit Klapphaken mit montierter Schalplatte;
- Figur 4
- eine prinzipmäßige Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Horizontalträgers mit Klapphaken von der Seite;
- Figur 5
- eine prinzipmäßige Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Horizontalträgers mit einem an einer Deckenstütze festgelegtem Rasthaken;
- Figur 6
- eine prinzipmäßige Ansicht nach Figur 5 mit dem Rasthaken in Entriegelungsposition;
- Figur 7
- eine prinzipmäßige Detailansicht eines Fixierkeils des Rasthakens einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Horizontalträgers;
- Figur 8
- eine prinzipmäßige Ansicht eines Schalungssystems mit einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Figur 9a
- eine prinzipmäßige Darstellung des Schritts (b) des erfindungsgemäßen Verfahrens zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke;
- Figur 9b
- eine prinzipmäßige Darstellung des abgeschlossenen Schritts (b) des erfindungsgemäßen Verfahrens zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke;
- Figur 9c
- eine prinzipmäßige Darstellung des Schritts (d) des erfindungsgemäßen Verfahrens zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke;
- Figur 9d
- eine prinzipmäßige Darstellung des Schritts (f) des erfindungsgemäßen Verfahrens zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke;
- Figur 9e
- eine prinzipmäßige Darstellung nach iterativem Wiederholen des erfindungsgemäßen Verfahrens zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke; und
- Figur 10
- eine prinzipmäßige Ansicht des Schritts (d) des erfindungsgemäßen Verfahrens zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke.
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Verschalungen zum Gießen von Decken mit flüssigem Beton weisen in der Regel Horizontalträger 1 und Schalplatten 2 auf der ungefähren Höhe der geplanten Betondecke zur Ausbildung einer Schalfläche auf. Diese wird üblicher Weise von Deckenstützen 3 getragen, kann unter Umständen jedoch zumindest teilweise auch von Seitenwänden des Raumes getragen werden, für welchen die Betondecke vorgesehen ist.
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Die Figur 1 zeigt eine prinzipmäßige Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Horizontalträgers 1 zur Festlegung wenigstens einer Schalplatte 2, welche in der Figur 1 nicht gezeigt ist, zur wenigstens teilweisen Verschalung einer Betondecke, wobei an wenigstens einer ersten Längsseite 1a des Horizontalträgers 1 wenigstens ein Klapphaken 4 zur Festlegung der Schalplatte 2 ausgebildet ist.
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Dabei kann ein unterer Bereich oder ein oberer Bereich des Klapphakens 4 gelenkig mit dem Horizontalträger 1, vorzugsweise mit der ersten Längsseite 1a des Horizontalträgers 1, verbunden sein. Dabei ist die erstgenannte Ausführungsform des Klapphakens 4 mit einer gelenkigen Verbindung im unteren Bereich, vorzugsweise an der Unterseite, in der Figur 1 gezeigt. Die alternative Ausführungsform des Klapphakens 4 mit einer gelenkige Verbindung im oberen Bereich ist in der Zeichnung nicht dargestellt.
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Vorzugsweise ist der Klapphaken 4 wenigstens in eine Tragposition 5 und in eine Einschalposition 6 einstellbar, wobei der Klapphaken 4 bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Horizontalträgers 1 in der Tragposition 5 derart positioniert ist, dass die Schalplatte 2 in einer horizontalen Orientierung an dem Klapphaken 4 festlegbar ist, und wobei ein Überstand des Klapphakens 4 über die erste Längsseite 1a in der Einschalposition 6 geringer ist als in der Tragposition 5. Dies ist anhand der Figur 2 und der Figur 3 dargestellt, welche jeweils eine prinzipmäßige Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Horizontalträgers 1 bei der Montage der Schalplatte 2 bzw. mit der montierten Schalplatte 2 zeigt.
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Es kann vorteilhaft sein, wenn in der Tragposition 5 eine Oberseite des Klapphakens 4 eine wenigstens annähernd waagerechte Auflagefläche 7 für die Schalplatte 2 ausbildet, wie dies beispielsweise anhand der Figur 3 ersichtlich ist.
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Der Klapphaken 4 kann vorzugsweise einen oder mehrere vorzugsweise an der Oberseite der Auflagefläche 7 überstehende Nasen 8 bzw. Haken bzw. Überstände aufweisen. Die Auflagefläche 7 kann jedoch auch ohne Nase 8 ausgebildet sein.
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Es hat sich eine solche Ausgestaltung der Erfindung als besonders geeignet erwiesen, bei welcher der Klapphaken 4 aus der Tragposition 5, insbesondere durch Druck gegen den Klapphaken 4 mit einer Druckkomponenten in Richtung auf die erste Längsseite 1a, in die Einschalposition 6 überführbar ist. Insbesondere kann die gelenkige Verbindung auf einer der ersten Längsseiten 1a des Horizontalträgers 1 zugewandten Hinterseite des Klapphakens 4 angeordnet sein. Ferner kann der Klapphaken 4, wie es beispielsweise bei den in den Figuren 1 und 3 dargestellten Klapphaken 4 der Fall ist, in der Tragposition 5 eine schräg nach unten auf die erste Längsseite 1a des Horizontalträgers 1 zulaufende Seitenfläche aufweisen, welche durch Druck von unten gegen den Klapphaken 4 in Richtung der ersten Längsseite 1a des Horizontalträgers 1 einklappbar ist. Dies kann beispielsweise durch das in der Figur 2 gezeigte Führen der Schalplatte 2 von unten nach oben entlang des Klapphakens 4 erreicht werden (hierzu sei auf die Pfeildarstellung verwiesen), sodass der Klapphaken 4 bei der Montage der Schalplatte 2 automatisch in die zur Einführung der Schalplatte 2 von unten vorgesehene Einschalposition 6 übergeht. Die Möglichkeit, die Verschalung bzw. die Schalplatte 2 vom Boden aus zu montieren, ist für die Sicherheit der Monteure von großem Vorteil.
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In der Figur 4 ist eine prinzipmäßige Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Horizontalträgers 1 von der Seite gezeigt. Dabei ist in Ergänzung zu den Figuren 1, 2 und 3 besonders gut ersichtlich, dass an dem Klapphaken 4 wenigstens ein, vorzugsweise zwei, Führungselement bzw. Führungsschiene 24 mit einer Aussparung bzw. Nut 21, insbesondere einem Langloch, als Zwangsführung vorgesehen sein kann, in welchem jeweils ein Bolzen bzw. Stift 22 des Klapphakens 4 entlangführbar bzw. bewegbar angeordnet ist. Insbesondere kann sich der Klapphaken 4 dabei im ausgeklappten Zustand in einer Anschlagsposition befinden, welche vorzugsweise der Tragposition 5 entspricht. Der eingeklappte Zustand des Klapphakens 4 kann vorzugsweise der Einschalposition 6 entsprechen. Beim Übergang bzw. bei der Überführung des Klapphakens 4 von der Tragposition 5 in die Einschalposition 6, beispielsweise durch das vorstehend beschriebene Entlangführen der Schalplatte 2, kann sich der Stift 22 insbesondere in der Nut 21 in Richtung auf die erste Längsseite 1a des Horizontalträgers 1 bewegen.
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Vorzugsweise ist der Klapphaken 4 eingerichtet und ausgebildet um, wenn keine externe Druckkomponente auf den Klapphaken 4 einwirkt, aus der Einschalposition 6 selbstständig in die Tragposition 5 überzugehen. Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann der Klapphaken 4 dabei durch eine Federkraft und/oder durch eine, vorzugsweise elastische, Rückstellkraft aus der Einschalposition 6 in die Tragposition 5 übergehen. Grundsätzlich denkbar wäre auch, die Rückstellkraft durch eine Magnetanordnung bzw. einen Magneten oder einen motorischer Antrieb zu realisieren, durch welche der Klapphaken 4 in die Tragposition 5 und/oder die Einschalposition 6 und/oder eine nachfolgend noch näher beschriebene Position zum Ausschalen überführbar ist.
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Es hat sich ferner als vorteilhaft erwiesen, wenn der Klapphaken 4 in eine Ausschalposition einstellbar ist. Vorzugsweise ist in der Ausschalposition ein Überstand des Klapphakens 4 über die erste Längsseite 1a geringer ist als in der Tragposition 5 und vorzugsweise auch geringer als in der Einschalposition 6. Besonders vorteilhaft kann es sein, dass der Klapphaken 4 ohne äußeres Einwirken in der Ausschalposition verbleibt, wobei der Klapphaken 4 in der Ausschalposition vorzugsweise kraftschlüssig und/oder formschlüssig an der ersten Längsseite 1a festgelegt ist, insbesondere verklemmt und/oder verrastet und/oder verriegelt ist.
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Zur bestimmungsgemäßen Verwendung des erfindungsgemäßen Horizontalträgers 1 für die Verschalung einer Betondecke kann es von besonderem Vorteil sein, wenn an der ersten Längsseite 1a des Horizontalträgers 1 wenigstens zwei, vorzugsweise genau zwei, drei oder vier Klapphaken 4 zur Festlegung einer der Schalplatten 2 ausgebildet sind.
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Im Ausführungsbeispiel sind vorzugsweise sechs Klapphaken 4 am Horizontalträger 1 vorgesehen, um drei Schalplatten 2 festzulegen. Dabei sind die Klapphaken 4 vorzugsweise derart beabstandet, dass die jeweilige Schalplatte 2 in zwei benachbarten Eckbereichen von jeweils einem Klapphaken 4 getragen wird bzw. dass zwei Klapphaken 4 jeweils in einer Ecke der Schalplatte 2 angreifen bzw. positioniert sind, wenn die Schalplatte 2 bestimmungsgemäß auf die Klapphaken 4 aufgelegt ist. Dafür ist vorzugsweise vorgesehen, dass jeweils ein Klapphaken 4 im Bereich eines Endes 1c, 1d des Horizontalträgers 1 bzw. der ersten Längsseite 1a positioniert ist. Weiter vorzugsweise ist vorgesehen, dass die vorzugsweise vier übrigen, zwischen den Enden 1c, 1d angeordneten Klapphaken 4 jeweils paarweise angeordnet sind, wobei einer der Klapphaken 4 des (ersten) Paars die (erste) Ecke einer (ersten) Schalplatte 2 aufnimmt und der andere Klapphaken 4 des (ersten) Paars die Ecke einer (zweiten) benachbarten Schalplatte 2 aufnimmt, und wobei einer der Klapphaken des anderen (zweiten) Paars die andere (zweite) Ecke der (ersten) Schalplatte aufnimmt.
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Darüber hinaus kann es von Vorteil sein, dass an einer zweiten Längsseite 1b des Horizontalträgers 1 wenigstens ein Klapphaken 4 und/oder ein unbeweglicher Auflagehaken 9 zur Festlegung einer weiteren Schalplatte 2 ausgebildet ist. Vorzugsweise sind die an der zweiten Längsseite 1b ausgebildeten Klapphaken 4 und/oder unbeweglichen Auflagehaken 9 bezogen auf eine Längsachse des Horizontalträgers 1 jeweils auf derselben Längsposition ausgebildet sind, wie die an der ersten Längsseite 1a ausgebildeten Klapphaken 4.
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In einer Weiterbildung der Erfindung kann an einem ersten Ende 1c und/oder an einem zweiten Ende 1d des Horizontalträgers 1 ein zwischen einer Verriegelungsposition 12 und einer Entriegelungsposition 13 bewegbarer Rasthaken 14 zur Festlegung an der Deckenstütze 3 ausgebildet sein, wie in den Figuren 5, 6 und 7 exemplarisch dargestellt ist. Dabei kann an einem der beiden Enden des Horizontalträgers 1, vorzugsweise alternativ zum Rasthaken 14, auch ein unbeweglicher Haken ausgebildet sein. In einer bevorzugten Ausgestaltung weist eines der Enden, insbesondere das erste Ende 1c, einen Rasthaken 14 und das andere Ende, insbesondere das zweite Ende 1d, einen unbeweglichen Haken auf. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Rasthaken 14 am ersten Ende 1c des Horizontalträgers 1 an einer Trägeraufnahme 17 der (ersten) Deckenstütze 3 und der unbewegliche Haken am zweiten Ende 1d des Horizontalträgers 1 an einer zweiten Trägeraufnahme 26 einer weiteren (zweiten) Deckenstütze 3 festlegbar ist. Die (erste) Trägeraufnahme 17 und die zweite Trägeraufnahme 26 können unterschiedlich ausgebildet sein, wie dies beispielhaft der Figur 6 entnommen werden kann.
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Die Figuren 5 und 6 zeigen eine prinzipmäßige Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Horizontalträgers mit einem Rasthaken 14. In der Figur 5 befindet sich der Rasthaken 14 insbesondere in der Verriegelungsposition 12 und ist an einer Deckenstütze 3 festgelegt. Vorzugsweise ist der Rasthaken 14 in der Verriegelungsposition 12 mit einem Fixierglied, welches im Ausführungsbeispiel vorzugsweise als Fixierkeil 19 ausgebildet ist, fixierbar, insbesondere um den Horizontalträger 1 an der Deckenstütze 3 zu befestigen bzw. zu sichern. Zur Verdeutlichung des Befestigungsprinzips ist die Deckenstütze 3 in der Figur 5 im Querschnitt gezeigt, sodass das Eingreifen des Rasthakens 14 an der Deckenstütze 3 sowie das Eingreifen des Fixierkeils 19 in dem Rasthaken 14 sichtbar ist. Dabei kann der Rasthaken 14 an einer Trägeraufnahme 17 der Deckenstütze 3 festgelegt sein. Im Ausführungsbeispiel ist der Rasthaken 14 vorzugsweise mit einer Aufnahme, insbesondere mit einer Vertiefung 14a bzw. einer Einkerbung an einem komplementären Vorsprung 17a der Trägeraufnahme 17 der Deckenstütze 3 bzw. des Stützkopfs der Deckenstütze 3 festgelegt sein.
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Die Vertiefung 14a, mit der der Rasthaken 14 an dem Vorsprung 17a bzw. allgemein an der Trägeraufnahme 17 der Deckenstütze 3 festlegbar ist, ist vorzugsweise in einen Überstand des Rasthakens 14, welcher, wenn sich der Rasthaken 14 in der Verriegelungsposition 12 befindet, über das erste Ende 1c des Horizontalträgers 1 übersteht, ausgebildet.
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In der Figur 6 befindet sich der Rasthaken 14 insbesondere in der Entriegelungsposition 13 und ist von der Deckenstütze 3 gelöst. Zur Verdeutlichung ist die Deckenstütze 3 in der Figur 6, analog zu der Figur 5, im Querschnitt gezeigt. In der Entriegelungsposition 13 kann der Rasthaken 14 insbesondere verschwenkbar sein, um den Rasthaken 14 von der Deckenstütze 3 zu lösen.
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Um den Rasthaken 4 zwischen der Verriegelungsposition 12 und der Entriegelungsposition 13 zu bewegen, insbesondere zu verschwenken, sind verschiedene Gestaltungen möglich. Im Ausführungsbeispiel ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der der Rasthaken 14 um eine Rasthakenachse 14b des Horizontalträgers 1 schwenkbar ist. Hierauf ist das Ausführungsbeispiel jedoch nicht beschränkt. Durch das Fixierglied, welches im Ausführungsbeispiel vorzugsweise als Fixierkeil 19 ausgebildet ist, lässt sich der Rasthaken 14 in der Verriegelungsposition 12 fixieren, so dass der Rasthaken 14 nicht um die Rasthakenachse 14b verschwenkbar ist. Sobald der Fixierkeil 19 in eine Position verbracht ist, in der dieser den Rasthaken 14 nicht mehr fixiert, kann der Rasthaken 14 von der Verriegelungsposition 12 in die Entriegelungsposition 13, vorzugsweise durch eine Schwenkbewegung, in der der Überstand des Rasthakens 14 bzw. die Vertiefung 14a nach oben geschwenkt wird, in die Entriegelungsposition 13 verbracht werden.
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In der Entriegelungsposition 13 steht der Rasthaken 14 vorzugsweise nicht mehr über das erste Ende 1a des Horizontalträgers 1 über. Dies ist in der Figur 6 entsprechend dargestellt.
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Die Figur 7 enthält eine prinzipmäßige Detailansicht einer möglichen Ausgestaltung des Fixierkeils 19 des Rasthakens 14. Es kann vorteilhaft sein, wenn der Fixierkeil 19 entlang seiner Längsachse verschiebbar ist, wie in der Figur 7 durch einen Doppelpfeil angedeutet, und wenigstens annähernd orthogonal zum Rasthaken 14 angeordnet ist. Dabei kann der Fixierkeil 19 einen ersten Abschnitt 19a aufweisen, welcher in der Verriegelungsposition 12 formschlüssig und/oder kraftschlüssig in eine Aussparung 15 des Rasthakens 14, beispielsweise in wenigstens eine Hinterschneidung 15a, eingreift. In dem gezeigten Ausführungsform ist die Aussparung 15 insbesondere T-förmig, was in den Figuren 5 und 6 noch besser sichtbar ist. Ferner weist der erste Abschnitt 19a des Fixierkeils 19 einen Querschnitt mit wenigstens annähernd der Form und Größe der Aussparung 15, insbesondere mit wenigstens einem Vorsprung bzw. einer Ausbuchtung 25 auf, der in die Hinterschneidung 15a formschlüssig eingreift, auf. Der erste Abschnitt 19a des Fixierkeils 19 weist vorzugsweise einen T-förmigen Querschnitt auf, die horizontale Erstreckung des T-Querschnitts bildet dabei die Ausbuchtungen 25 aus, die in die Hinterschneidungen 15a der Aussparung 15 eingreifen. Ergänzend dazu kann der Fixierkeil 19 einen zweiten Abschnitt 19b aufweisen, welcher nicht in die Hinterschneidung 15a der Aussparung 15 des Rasthakens 14 eingreift. Dafür kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Querschnitt des zweite Abschnitts 19b keine Ausbuchtung 25 aufweist bzw. die horizontale Erstreckung des T-förmigen Querschnitts, die in die Hinterschneidung 19a eingreift, bei dem zweiten Abschnitt 19b verglichen mit dem ersten Abschnitt 19a fehlt. Der zweite Abschnitt 19b weist somit nur die senkrechte Erstreckung des T-förmigen Querschnitts des ersten Abschnitts 19a auf.
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Im Rahmen des Ausführungsbeispiels nach der Figur 7 fixiert der Fixierkeil 19 den Rasthaken 14 in der Verriegelungsposition 12, wenn der Fixierkeil 19 nach links bewegt bzw. geschoben ist, sodass der erste Abschnitt 19a in der Aussparung 15 des Rasthakens 14 positioniert ist. Diese Stellung korrespondiert zu der Ansicht in der Figur 5.
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In der Verriegelungsposition 12 ist der Rasthaken 14, insbesondere senkrecht zur Längsachse des Fixierkeils 19, nicht verschwenkbar.
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Der Rasthaken 14 kann in die Entriegelungsposition 13 verbracht bzw. verschwenkt werden, wenn der Fixierkeil 19 im Rahmen des Ausführungsbeispiels nach der Figur 7 nach rechts bewegt bzw. geschoben ist, sodass der zweite Abschnitt 19b in der Aussparung 15 des Rasthakens 14 positioniert ist.
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In der in der Figur 7 gezeigten Ausführungsform kann der Fixierkeil 19 einen Übergangsbereich zwischen dem ersten Abschnitt 19a und dem zweiten Abschnitt 19b aufweisen, auf welchem sich die Ausbuchtung 25 des zweiten Abschnitts 19a keilförmig in Richtung auf den zweiten Abschnitt 19b, welcher keine Ausbuchtung 25 aufweist, verringert. Dadurch ist der Fixierkeil 19 vereinfacht in Richtung seiner Längsachse verschiebbar und kann in der Position, in der der Fixierkeil 19 den Rasthaken 14 fixiert, in der Hinterschneidung 15a verklemmt sein. Ferner weist der Fixierkeil 19 an seinen beiden Enden jeweils einen Anschlag auf, welcher ein vollständiges Durchschieben und dadurch ein Herunterfallen des Fixierkeils 19 verhindert bzw. sicherstellt, dass der Fixierkeil 19 stets zumindest lose an dem Horizontalträger 1 befestigt bleibt.
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Die Ausführungsbeispiele in den Figuren 1 bis 7 dienen auch zur Offenbarung einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
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Die Figur 8 zeigt eine prinzipmäßige Ansicht eines Schalungssystems bzw. einer Verschalung mit einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur wenigstens teilweisen Verschalung einer Betondecke, wobei die gezeigte Anordnung der Verschalungskomponenten analog über den Rand der Figur hinaus fortgesetzt werden kann. Die Vorrichtung weist wenigstens einen ersten Horizontalträger 1, 10, einen zweiten Horizontalträger 11, eine Schalplatte 2 und vier Deckenstützen 3 auf, wobei an jeweils wenigstens zwei der Deckenstützen 3 einer der Horizontalträger 10, 11 festgelegt ist, und wobei die Schalplatte 2 in einer horizontalen Orientierung zwischen den Horizontalträgern 10, 11 festlegbar ist. An wenigstens einer ersten Längsseite 1a des ersten Horizontalträgers 1, 10 der Vorrichtung sind wenigstens zwei Klapphaken 4 zur Festlegung der Schalplatte 2 ausgebildet. Die Horizontalträger 10, 11 können dabei vorzugsweise Horizontalträger 1 gemäß den Figuren 1 bis 7 und der vorstehenden Beschreibung sein. Verschiedene Ausführungsformen der Klapphaken 4 sind ebenfalls den Figuren 1 bis 7 zu entnehmen. In der Figur 8 sind die Klapphaken 4 nicht sichtbar.
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Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. bei Schalungssystemen können insbesondere auch jeweils mehr als zwei Horizontalträger 1, 10, 11, mehr als eine Schalplatte 2 und/oder mehr als vier Deckenstützen 3 vorgesehen sein, vorzugsweise genau so viele, wie zur Ausbildung einer ausreichende großen Schalfläche zum Gießen der geplanten Betondecke notwendig sind.
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Es sei darauf hingewiesen, dass der erste Horizontalträger 10 und der zweite Horizontalträger 11 jeweils einem Horizontalträger 1 entsprechen können und in diesem Fall prinzipiell austauschbar sind, da die Bezeichnungen mit "erste" und "zweite" vornehmlich aus Gründen der Unterscheidbarkeit verwendet werden. Es kann jedoch ggf. auch nur der erste Horizontalträger 10 die erfindungsgemäßen Merkmale aufweisen, wobei der zweite Horizontalträger 11 zwar keine Klapphaken 4 aufweisen muss, aber zum Festlegen bzw. Tragen der zweiten Seite 2b der Schalplatte 2 geeignet sein muss.
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Auch im Rahmen der Vorrichtung hat es sich von Vorteil erwiesen, wenn die Klapphaken 4 des ersten Horizontalträgers 1, 10 wenigstens in eine Tragposition 5 und in eine Einschalposition 6 einstellbar sind, wobei in der Tragposition 5 eine Oberseite der Klapphaken 4 eine wenigstens annähernd waagerechte Auflagefläche 7 für eine erste Seite 2a der Schalplatte 2 ausbildet. Dabei kann die Tragposition 5, insbesondere durch Druck von unten gegen die Klapphaken 4, in die Einschalposition 6 überführbar sein. In der Einschalposition 6 kann in Vertikalrichtung Raum an einer von der ersten Längsseite 1a des ersten Horizontalträgers 1, 10 abgewandten Vorderseite der Klapphaken 4 freigegeben sein, um die erste Seite 2a der Schalplatte 2 von unten nach oben an den Klapphaken 4 vorbei hochzuschwenken, während eine gegenüberliegende zweite Seite 2b der Schalplatte 2 von wenigstens zwei, vorzugsweise genau zwei, Klapphaken 4 und/oder unbeweglichen Auflagehaken 9 des zweiten Horizontalträgers 11 getragen ist.
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Dabei bildet die zweite Seite 2b der Schalplatte 2 mit dem zweiten Horizontalträger 11 vorzugsweise eine Drehachse 16 zum Hochschwenken der Schalplatte 2 aus.
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In dem Ausführungsbeispiel nicht näher dargestellt, jedoch vorteilhaft mit der Lösung der Klapphaken 4 zur vereinfachten Montage der Schalplatte 2 an einem der Horizontalträger 1, 10, 11 kombinierbar ist auch, dass jeweils an einem ersten Ende 1c und/oder einem zweiten Ende 1d des ersten Horizontalträgers 1, 10 und/oder des zweiten Horizontalträgers 11 ein zwischen einer Verriegelungsposition 12 und einer Entriegelungsposition 13 bewegbarer Rasthaken 14 zur Festlegung an einer der Deckenstützen 3 ausgebildet sein kann. Dies kann eine vereinfachte Montage der Horizontalträger 1, 10, 11 an den Deckenstützen 3 ermöglichen.
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Besonders bevorzugt ist eine Anordnung der Komponenten der Vorrichtung derart, dass die Deckenstützen 3, die Horizontalträger 1, 10, 11 und die Schalplatten 2 nach oben eine Ebene ausbilden, welche insbesondere eine Schalfläche ausbildet.
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Bei der Vorrichtung ist vorzugsweise vorgesehen, dass jeweils zwei Horizontalträger 1, 10, 11 drei Schalplatten 2 tragen.
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Die Ausführungsbeispiele in den Figuren 1 bis 8 dienen auch jeweils zur Offenbarung eines Verfahrens zum wenigstens teilweisen Einschalen und Ausschalen einer Betondecke. Weiterhin zeigen die Figuren 9a bis 9e und die Figur 10 einzelne Schritte des Verfahrens in prinzipmäßiger Weise, wie nachfolgend noch näher beschrieben. In den Figuren 9a bis 9e ist die Verschalung in verschiedenen Schritten bzw. Momentaufnahmen des Verfahrens schematisch und stark vereinfacht von oben gezeigt.
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Das erfindungsgemäße Verfahren zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke unter Verwendung von wenigstens vier Deckenstützen 3, einem ersten Horizontalträger 1, 10, einem zweiten Horizontalträger 11 und wenigstens einer Schalplatte 2 umfasst vorzugsweise wenigstens die folgenden Schritte:
- (a) Aufstellen von wenigstens vier der Deckenstützen 3;
- (b) Festlegen des ersten Horizontalträgers 1, 10 und des zweiten Horizontalträgers 11 zwischen jeweils zwei der Deckenstützen 3, wobei die Horizontalträger 1, 10, 11 jeweils paarweise parallel zueinander wenigstens annähernd im Abstand einer Länge der Schalplatte 2 verlaufen;
- (c) Auflegen einer zweiten Seite 2b der Schalplatte 2 auf wenigstens einen Klapphaken 4 an einer dem ersten Horizontalträger 1, 10 zugewandten Längsseite des zweiten Horizontalträgers 11, wobei sich der Klapphaken 4 in einer Tragposition 5 befindet, in welcher der Klapphaken 4 eine wenigstens annähernd waagerechte Auflagefläche 7 für die Schalplatte 2 ausbildet, oder Auflegen einer zweiten Seite 2b der Schalplatte 2 auf wenigstens einen unbeweglichen Auflagehaken 9 des zweiten Horizontalträgers 11, derart, dass in beiden der Varianten der zweite Horizontalträger 11 und die Schalplatte 2 eine Drehachse 16 ausbilden;
- (d) Hochschwenken einer ersten Seite 2a der Schalplatte 2;
- (e) Führen der ersten Seite 2a der Schalplatte 2 von unten nach oben entlang wenigstens eines Klapphakens 4 des ersten Horizontalträgers 1, 10, welcher parallel zum zweiten Horizontalträger 11 wenigstens annähernd im Abstand der Länge der Schalplatte 2 verläuft, wobei der Klapphaken 4 durch das Hochschwenken der Schalplatte 2 in eine Einschalposition 6 gebracht wird, in der ein Überstand des Klapphakens 4 über die erste Längsseite 1a geringer ist als in der Tragposition 5;
- (f) Ablegen der ersten Seite 2a auf dem Klapphaken 4 des ersten Horizontalträgers 1, 10, wobei der Klapphaken 4 derart ausgebildet ist, dass der Klapphaken 4 nachdem die erste Seite 2a der Schalplatte 2 an dem Klapphaken 4 vorbeigeführt ist, vorzugsweise selbstständig, in die Tragposition 5 übergeht, und wobei die Schalplatte 2 eine horizontale Orientierung einnimmt.
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Es sei angemerkt, dass beispielsweise zur Montage von Schalungssystemen mit einer größeren Anzahl von Horizontalträgern 1, 10, 11, Schalplatten 2 und/oder Deckenstützen 3 bzw. von mehreren zusammenhängenden erfindungsgemäßen Vorrichtungen, Gruppen von Schritten und/oder einzelne Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens bedarfsgerecht iterativ wiederholt werden können, bis der gewünschte bzw. benötigte Zustand der Verschalung erreicht ist.
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Die Figur 9a stellt den Schritt (b) prinzipmäßig dar, wobei es sich um einen Zwischenstand des Schritts (b) handelt, in dem der Horizontalträger 1, 10, 11 zunächst erst mit einem Ende an einer der Deckenstützen 3 festgelegt ist.
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In einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens kann der Schritt (b) insbesondere die folgenden Teilschritte umfassen:
- (b1) Einhängen eines an einem zweiten Ende 1d eines der Horizontalträger 1, 10, 11 ausgebildeten unbeweglichen Hakens oder eines Rasthakens 14 an einer Trägeraufnahme 17 einer der Deckenstützen 3, derart, dass in beiden der Varianten das zweite Ende 1d des Horizontalträgers 1, 10, 11 und die Deckenstütze 3 eine Schwenkachse 18 ausbilden;
- (b2) Hochschwenken eines ersten Endes 1c des Horizontalträgers 1, 10, 11;
- (b3) Bewegen eines an dem ersten Ende 1c des Horizontalträgers 1, 10, 11 ausgebildeten Rasthakens 14 in eine Verriegelungsposition 12, fixieren des Rasthakens 14 in der Verriegelungsposition 12 mit einem Fixierglied, vorzugsweise einem Fixierkeil 19, und einhängen des Rasthakens 14 an der Trägeraufnahme einer anderen der Deckenstützen 3.
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Dabei kann die Figur 9a insbesondere als eine prinzipmäßige Darstellung des Teilschritts (b2) aufgefasst werden, wobei der auf der linken Seite der Figur 9a eingezeichnete Horizontalträger 1, 10 hochgeschwenkt wird (wozu auf die Pfeildarstellung verwiesen sei), und wobei der Horizontalträger 1, 10 noch in einem Winkel nach unten orientiert ist. Das Hochschwenken erfolgt insbesondere in Richtung aus der Zeichenebene heraus.
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Die Figur 9b stellt das Verfahren zum wenigstens teilweisen Einschalen einer Betondecke dann nach Abschluss des Schritts (b), in einer Ausführungsform insbesondere des Teilschritts (b3), prinzipmäßig dar.
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In der Figur 9c ist prinzipmäßig der Schritt (d) des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt, wobei die Schalplatte 2 hochgeschwenkt wird (wozu auf die Pfeildarstellung verwiesen sei), und wobei die Schalplatte 2 noch in einem Winkel nach unten orientiert ist. Das Hochschwenken erfolgt insbesondere in Richtung aus der Zeichenebene heraus.
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Die Figur 9d enthält eine prinzipmäßige Darstellung des Schritts (f), insbesondere nach einmaliger Wiederholung des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. nach Fertigstellung eines Teils bzw. eines Abschnitts der Verschalung.
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Die Figur 9e zeigt schließlich eine fertige Verschalung nach iterativem Wiederholen des erfindungsgemäßen Verfahrens.
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Insbesondere in Ergänzung zu der Figur 9c, zeigt die Figur 10 eine weitere prinzipmäßige Ansicht des Schritts (d), wobei die bereits teilweise montierte Verschalung von schräg oben dargestellt ist. Dabei wird auch angedeutet, wie eine optionale Schalhilfe 23 zum Hochschwenken (hierzu sei auf die Pfeildarstellung verwiesen) einer ersten Seite 2a der Schalplatte 2 verwendet werden kann.
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Nach der vollständigen Montage der Verschalung kann die Decke mittels flüssigen Betons gegossen werden. Zur Erreichung einer Mindeststabilität muss der Beton sodann zumindest teilweise aushärten. Erst danach kann die Verschalung wieder entfernt werden.
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Das erfindungsgemäße Verfahren zum wenigstens teilweisen Ausschalen einer Betondecke, welche zuvor unter Verwendung von wenigstens vier Deckenstützen 3, einem ersten Horizontalträger 1, 10, einem zweiten Horizontalträger 11 und wenigstens einer Schalplatte 2, insbesondere mittels eines Verfahrens gemäß der vorstehenden Beschreibung, eingeschalt wurde, umfasst vorzugsweise wenigstens die folgenden Schritte:
- (g) Absenken des ersten Horizontalträgers 1, 10 und des zweiten Horizontalträgers 11, vorzugsweise durch das Betätigen von Absenkkeilen 20 an den Deckenstützen 3;
- (h) ggf. Abstützen von zumindest einer ersten Seite 2a der Schalplatte 2;
- (i) Einklappen von wenigstens einem Klapphaken 4 an einer ersten Längsseite 1a des ersten Horizontalträgers 1, 10 auf welchem die Schalplatte 2 mit einer ersten Seite 2a aufliegt, vorzugsweise in eine Ausschalposition mit einem verkleinertem Überstand des Klapphakens 4 über die erste Längsseite 1a, wobei der Klapphaken 4 vorzugsweise derart ausgebildet wird, dass der Klapphaken 4 ohne äußeres Einwirken in der Ausschalposition verbleibt;
- (k) Herunterschwenken der ersten Seite 2a der Schalplatte 2, wobei eine zweite Seite 2b der Schalplatte 2 weiterhin auf wenigstens einem Klapphaken 4 und/oder einem unbeweglichen Auflagehaken 9 des zweiten Horizontalträgers 11 aufliegt;
- (m) Entfernen der zweiten Seite 2b der Schalplatte 2 von dem zweiten Horizontalträger 11;
- (n) ggf. Demontieren von Horizontalträgern 1, 10, 11, welche keine Schalplatten 2 mehr tragen;
- (o) ggf. Demontieren von Deckenstützen 3, welche keine Horizontalträger 1, 10, 11 mehr tragen.
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Einige dieser Schritte können zumindest im Wesentlichen analog zum Einschalen sein, wobei sie in wenigstens annähernd umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden. Entsprechend wird hinsichtlich des Verfahrens zum Ausschalen auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen und Darstellungen des Verfahrens zum Einschalen mit den notwendigen Abänderungen verwiesen.
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Insbesondere kann die Figur 9a auch als eine Darstellung des Schritts (n) beim Ausschalen aufgefasst werden, wobei der Pfeil in umgekehrter Richtung betrachtet das Demontieren eines der Horizontalträger 1, 10, 11 andeutet.
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In einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Ausschalen kann der Schritt (n) insbesondere die folgenden Teilschritte umfassen:
- (n1) ggf. Abstützen von zumindest einem ersten Ende 1c eines der Horizontalträger 1, 10, 11;
- (n2) Lösen eines Fixierglieds, vorzugsweise lösen eines Fixierkeils 19, welches bzw. welcher einen Rasthaken 14 an einem ersten Ende 1c des Horizontalträgers 1, 10, 11 in einer Verriegelungsposition 12, in der der Rasthaken 14 an einer Trägeraufnahme 17 einer der Deckenstützen 3 eingehängt ist, fixiert, bewegen des Rasthakens 14 von der Verriegelungsposition 12 in eine Entriegelungsposition 13 und aushängen des ersten Endes 1c des Horizontalträgers 1, 10, 11 aus der Trägeraufnahme 17 der Deckenstütze 3;
- (n3) Herunterschwenken des ersten Endes 1c des Horizontalträgers 1 um eine Schwenkachse 18 an einem zweiten Ende 1d des Horizontalträgers 1, wobei das zweite Ende 1d des Horizontalträgers 1, 10, 11 weiterhin von einer der Deckenstützen 3 gestützt wird;
- (n4) Entfernen des zweiten Endes 1d des Horizontalträgers 1, 10, 11 von der Deckenstütze 3.
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Des Weiteren kann die Figur 9c alternativ als eine Darstellung des Schritts (k) beim Ausschalen angesehen werden, wobei der Pfeil in umgekehrter Richtung betrachtet das Herunterschwenken der ersten Seite 2a der Schalplatte 2 bezeichnet. Das Gleiche gilt für die Figur 10 analog.
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Die Merkmale der verschiedenen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Horizontalträgers 1, 10, 11, der im Kontext der erfindungsgemäßen Vorrichtung genannten Horizontalträger 1, 10, 11 und der im Zusammenhang mit den erfindungsgemäßen Verfahren zum Einschalen bzw. Ausschalen genannten Horizontalträger 1, 10, 11 können, insofern dies technisch nicht ausgeschlossen ist, beliebig miteinander kombiniert werden.
Bezugszeichenliste:
-
- 1
- Horizontalträger
- 1a
- Erste Längsseite (des Horizontalträgers 1)
- 1b
- Zweite Längsseite (des Horizontalträgers 1)
- 1c
- Erstes Ende (des Horizontalträgers 1)
- 1d
- Zweites Ende (des Horizontalträgers 1)
- 2
- Schalplatte
- 2a
- Erste Seite (der Schalplatte 2)
- 2b
- Zweite Seite (der Schalplatte 2)
- 3
- Deckenstütze
- 4
- Klapphaken
- 5
- Tragposition
- 6
- Einschalposition
- 7
- Auflagefläche
- 8
- Nase
- 9
- Unbeweglicher Auflagehaken
- 10
- Erster Horizontalträger
- 11
- Zweiter Horizontalträger
- 12
- Verriegelungsposition
- 13
- Entriegelungsposition
- 14
- Rasthaken
- 14a
- Vertiefung (des Rasthakens 14)
- 14b
- Rasthakenachse
- 15
- Aussparung
- 15a
- Hinterschneidung
- 16
- Drehachse
- 17
- Trägeraufnahme
- 17a
- Vorsprung (der Trägeraufnahme 17)
- 18
- Schwenkachse
- 19
- Fixierkeil
- 19a
- Erster Abschnitt (des Fixierkeils 19)
- 19b
- Zweiter Abschnitt (des Fixierkeils 19)
- 20
- Absenkkeil
- 21
- Nut
- 22
- Stift
- 23
- Schalhilfe
- 24
- Führungsschiene
- 25
- Ausbuchtung
- 26
- Zweite Trägeraufnahme