BEARBEITUNGSMASCHINE SOWIE VERFAHREN ZUM BEARBEITEN VON WERKSTÜCKEN
Technisches Gebiet
Die Erfindung betri f ft eine Bearbeitungsmaschine zum Bearbeiten von Werkstücken, insbesondere aus Hol z , Hol zwerkstof fen, Kunststof f , Verbundwerkstof fen oder vergleichbaren Materialien, sowie ein Verfahren zum Bearbeiten solcher Werkstücke .
Stand der Technik
Es sind Bearbeitungsmaschinen bekannt , bei welchen eine Viel zahl Werkstücke zum Aus führen eines Bearbeitungsvorgangs im Durchlaufverfahren zu einem oder mehreren Bearbeitungseinrichtungen bewegt werden . Hierfür ist zumeist eine Fördereinrichtung vorgesehen, die als eine Durchlauf fördereinrichtung mit einer Förderkette , einem Förderband oder einem Förderriemen ausgebildet ist . Um ein Verrutschen der Werkstücke zu verhindern, weist die Fördereinrichtung oberhalb der Werkstücke zudem einen weiteren Riemen als Oberdruck auf , sodass die Werkstücke zwischen diesem und der Förderkette gehalten werden können . Insbesondere die Übergabe der Werkstücke von einer Zuführeinrichtung zu einer solchen Fördereinrichtungen kann aufgrund auftretender Kräfte zu Problemen führen, wobei die Förderkette , das Förderband oder der Förderriemen zudem ein regelmäßiges Einstellen bzw . Spannen erfordert und als Verschleißteil regelmäßig gewartet und ausgetauscht werden muss .
Darstellung der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde , eine Bearbeitungsmaschine sowie ein Verfahren zum Bearbeiten von Werkstücken vorzuschlagen, durch welche eine einfache und sichere Förderung von Werkstücken ermöglicht ist sowie eine Optimierung der Bearbeitungs zeit und eine hohe Bearbeitungsqualität beim Bearbeiten von Werkstücken erreicht ist .
Eine erfindungsgemäße Bearbeitungsmaschine ist in Anspruch 1 definiert . Ein erfindungsgemäßes Verfahren ist in Anspruch 10 definiert . Unteransprüche beziehen sich auf bestimmte Aus führungs formen .
Die Aufgabe wird durch eine Bearbeitungsmaschine gelöst , aufweisend wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung zum Aus führen eines Bearbeitungsvorgangs an einem Werkstück und eine Fördereinrichtung zum Herbei führen einer Förderbewegung des Werkstücks in einen Bearbeitungsbereich der wenigstens einen Bearbeitungseinrichtung, wobei die Fördereinrichtung eine Werkstückauflage , insbesondere eine Rollenbahn, Rollenleiste , Gleitschiene oder Luftkisseneinrichtung, aufweist , die eingerichtet ist , eine Bewegung eines darauf aufliegenden Werkstücks zu gestatten, und quer zu einer Förderrichtung beabstandete erste Nocken und/oder quer zu einer Förderrichtung beabstandete zweite Nocken, die in der Förderrichtung bewegbar sind und eingerichtet sind, das Werkstück zu verschieben, während die ersten Nocken an einer Hinterkante des Werkstücks und/oder die zweiten Nocken an einer Vorderkante anliegen, und Antriebseinheiten, die eingerichtet sind, die ersten Nocken und/oder die zweiten Nocken zu bewegen, wobei die ersten Nocken und/oder die zweiten Nocken unabhängig voneinander bewegbar sind .
Somit ist es möglich, gemäß einer Aus führungs form erste Nocken vorzusehen und gemäß einer anderen Aus führungs form
zweite Nocken vorzusehen . Ferner kann die Bearbeitungsmaschine sowohl mit ersten als auch mit zweiten Nocken ausgestattet sein .
Die genannte Bearbeitungsmaschine hat den Vorteil , dass Werkstücke mit unterschiedlichen Werkstückdicken unabhängig voneinander bewegt werden können . Ferner kann eine Takt folge der einzelnen Werkstücke individuell gewählt oder eingestellt werden .
Eine Übergabe eines Werkstücks an die Bearbeitungsmaschine mittels einer Zuführeinrichtung kann entfallen, da gewissermaßen die Funktion einer Zuführeinrichtung in die Bearbeitungsmaschine integriert ist . Dies führt dazu, dass Genauigkeits-/Toleranzabweichungen minimiert werden können .
Ferner hat die Bearbeitungsmaschine den Vorteil , dass keine Nocken „verpasst" werden . Dies bedeutet keine Leistungseinbußen .
Ferner kann die Bearbeitungsmaschine auf die j eweiligen Produktionsanforderungen der vor- bzw . nachgelagerten Produktionsprozesse angepasst werden . Dies bedeutet , dass die Geschwindigkeit und der Nockentakt direkt von den Produktionsanforderungen optimal ausgestaltet werden können . Zum Beispiel : Enger Nockentakt und langsame Geschwindigkeit oder größerer Nockentakt und höhere Geschwindigkeit . Auf diese Weise lässt sich die Maschine variabler betreiben und andererseits die Bearbeitungsqualität beeinflussen ( etwa geringere Geschwindigkeit und höhere Qualität ) .
Gemäß einer Aus führungs form können Prozesskräfte , die bei der Bearbeitung des Werkstücks auf das Werkstück wirken, können auf gezeichnet , gespeichert und verarbeitet werden . Diese Information kann zum Beispiel für eine Verschleißgrad- Bestimmung eines Bearbeitungswerkzeuges , wie eines Fräsers , genutzt werden .
Bevorzugt handelt es sich bei der Bearbeitungsmaschine um eine Durchlaufmaschine . Bei dieser werden durch die Fördereinrichtung nacheinander eine Viel zahl Werkstücke in der Förderrichtung relativ zu der wenigstens einen Bearbeitungseinrichtung bewegt und durch diese bearbeitet .
Die Bearbeitungsmaschine kann sowohl für eine doppelseitige , d . h . beidseitige , Bearbeitung der Werkstücke als auch für eine einseitige Bearbeitung der Werkstücke ausgebildet sein . Ebenso kann die Bearbeitungsmaschine zum Aus führen einer umlaufenden Bearbeitung der Werkstücke durch die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung ausgebildet sein .
Bei der wenigstens einen Bearbeitungseinrichtung kann es sich um eine beliebige Einrichtung zum Bearbeiten der Werkstücke handeln, beispielsweise eine Einrichtung zum Formatieren der Werkstücke , zum Anbringen eines Beschichtungsmaterials , insbesondere eines Kantenmaterials an die Werkstücke , zum Bearbeiten einer Kante der Werkstücke oder dergleichen .
Die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung kann beispielsweise als eine Auslegerbearbeitungseinheit , vorzugsweise mitfahrende Auslegerbearbeitungseinheit , oder als eine Robotereinheit ausgebildet sein .
Die Fördereinrichtung ist insbesondere eingerichtet , die zu bearbeitenden Werkstücke von einer Zuführung auf zunehmen, durch die Bearbeitungsmaschine zu fördern und die Werkstücke nach dem Bearbeitungsvorgang aus der Bearbeitungsmaschine aus zugeben . Die Bearbeitung der Werkstücke durch die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung kann während der Förderbewegung der Werkstücke und/oder während einer Unterbrechung der Förderbewegung vorgesehen sein kann .
Eine Weiterbildung der Bearbeitungsmaschine kann vorsehen, dass quer zur Förderrichtung beabstandete zweite Nocken vorgesehen sind, die in Förderrichtung bewegbar sind und eingerichtet sind, das Werkstück einzuspannen, indem die zweiten Nocken an einer Vorderkante des Werkstücks und die ersten Nocken an der Hinterkante des Werkstücks anliegen, wobei die zweiten Nocken unabhängig voneinander, sowie insbesondere unabhängig von den ersten Nocken, bewegbar sind .
Indem die zweiten Nocken an der Vorderkante des Werkstücks anliegen, kann dieses zwischen den ersten und zweiten Nocken eingespannt werden . Dadurch kann sichergestellt werden, dass das Werkstück während der Förderbewegung und insbesondere während des Bearbeitungsvorgangs in einer Position gehalten ist und nicht verrutscht . Ferner kann durch die zweiten Nocken eine Ausrichtung der Werkstücke an deren Vorderkante ermöglicht sein .
Die ersten und/oder zweiten Nocken können bevorzugt individuell zueinander positionierbar sein . Auf diese Weise können die Positionen der Nocken an eine Geometrie des Werkstücks anpassbar sein, um durch die Nocken unterschiedliche Werkstückgeometrien einzuklemmen . Beispielsweise können auf diese Weise auch runde oder bogenförmige Werkstücke oder Frei formwerkstücke durch die Nocken eingeklemmt werden . In einer Crashsituation können Beschädigungen vermieden werden, da die ersten und/oder zweiten Nocken in einer solchen Situation verschoben werden und anschließend wieder ihre korrekte Position finden .
Die Antriebseinheiten weisen bevorzugt Linearmotoren mit bewegbaren Magneten auf . Die Magnete sind vorzugsweise umlaufend bewegbar . Ferner bevorzugt ist die Position der Nocken in Bezug auf die Magnete einstellbar .
Durch die Verwendung von Linearmotoren mit beweglichen Magneten kann eine Fördereinrichtung mit individuell
bewegbaren Nocken ausgebildet sein . Die Verwendung umlaufend bewegbarer Magnete ist besonders vorteilhaft , da diese nach der Förderung nicht wieder auf dem gleichen Weg in die Ursprungsposition zurück bewegt werden müssen, sondern in einer Kreisbahn außerhalb des Förderpfades zurück bewegt werden können . Dadurch wird eine kontinuierliche und somit ef fi ziente Förderung, insbesondere bei der Förderung mehrerer aufeinanderfolgender Werkstücke , ermöglicht .
Durch die Einsteilbarkeit der Nockenpositionen in Relation zu den bewegten Magneten können Einschränkungen aufgrund der Abmessungen der Magnete verringert werden, so dass z . B . auch besonders schmale Werkstücke gefördert werden können, indem die ersten (hinteren) Nocken in Förderrichtung weiter vorne auf dem entsprechenden Magneten und die zweiten (vorderen) Nocken in Förderrichtung weiter hinten auf dem entsprechenden Magneten positioniert werden . Auch können die ersten (hinteren) Nocken in Förderrichtung weiter hinten und die zweiten (vorderen) Nocken ebenfalls in Förderrichtung weiter hinten positioniert werden . Für andere Werkstücke sind auch weitere Nockenpositionen denkbar .
Abschnittsweise kann zudem vorgesehen sein, dass die Nocken durch eine alternative Antriebseinrichtung, z . B . durch Servomotoren oder dergleichen, angetrieben werden .
Eine Weiterbildung der Bearbeitungsmaschine kann zudem vorsehen, dass die ersten Nocken und die zweiten Nocken eingerichtet sind, das Werkstück zumindest während des Bearbeitungsvorgangs durch die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung einzuspannen .
Dadurch kann sichergestellt werden, dass das Werkstück während des Bearbeitungsvorgangs fixiert ist und eine präzise Bearbeitung des Werkstücks durch die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung ermöglicht ist .
In einer weiteren Ausgestaltung der Bearbeitungsmaschine kann zudem an den ersten Nocken und/oder den zweiten Nocken j eweils eine Klemmeinrichtung vorgesehen sein, die eingerichtet ist , das Werkstück zumindest während des Bearbeitungsvorgangs lösbar zu fixieren .
Vorzugsweise ist die Klemmeinrichtung eingerichtet , eine Klemmkraft auf eine Oberseite und/oder Unterseite des Werkstücks auf zubringen .
Durch die Klemmeinrichtung kann das Werkstück in einer definierten Position zu den Nocken fixierbar sein, sodass eine präzise Bearbeitung des Werkstücks , vorzugsweise während der Förderbewegung, ermöglicht sein kann .
Die Klemmeinrichtung kann beispielsweise durch eine oder mehrere steuerbare Spannbacken ausgebildet sein . Diese können bevorzugt an einer Oberseite und/oder Unterseite des Werkstücks angrei fen und dieses durch die Klemmkraft zu den Nocken fixieren . Durch die Klemmeinrichtung können unterschiedliche Werkstückdicken fixierbar sein, sodass durch die Fördereinrichtung aufeinanderfolgend Werkstücke unterschiedlicher Dicke förderbar sind .
Bevorzugt sind vier Klemmeinrichtungen vorgesehen, sodass sukzessive eine Klemmeinrichtung vom Werkstück gelöst werden kann, während die übrigen drei Klemmeinrichtungen das Werkstück fixieren .
Vorteilhaft kann bei der Bearbeitungsmaschine vorgesehen sein, dass die ersten Nocken und die zweiten Nocken eingerichtet sind, eine Fördergeschwindigkeit des Werkstücks in Abhängigkeit von dem Bearbeitungsvorgang zu steuern . Auf diese Weise kann die Taktfolge flexibel eingestellt werden .
Bevorzugt kann die Fördergeschwindigkeit des Werkstücks während des Bearbeitungsvorgangs am Werkstück steuerbar, insbesondere variabel einstellbar, sein .
Auf diese Weise kann das Werkstück in Abhängigkeit von dem Bearbeitungsvorgang mit einer variierenden Fördergeschwindigkeit gefördert werden . Die Fördergeschwindigkeit des Werkstücks kann demnach an den j eweiligen Bearbeitungsvorgang angepasst werden, sodass beispielsweise bei einer Bearbeitung von Eckbereichen des Werkstücks eine langsamere Förderbewegung steuerbar ist als bei einer Bearbeitung von Seitenbereichen/Seitenkanten des Werkstücks .
Durch eine solche Steuerung der Fördergeschwindigkeit kann eine Optimierung der Bearbeitungs zeit der Werkstücke erreicht und gleichzeitig eine hohe Bearbeitungsqualität sichergestellt werden .
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Bearbeitungsmaschine kann vorsehen, dass die Fördereinrichtung mehrere erste und zweite Nockenpaare zum Fördern mehrerer Werkstücke aufweist , wobei durch die mehreren ersten und zweiten Nockenpaare verschiedene Fördergeschwindigkeiten der Werkstücke steuerbar sind .
Dadurch können durch die Fördereinrichtung eine Viel zahl Werkstücke aufeinanderfolgend gefördert werden . Ferner können bevorzugt aufeinanderfolgende Werkstücke mit j eweils individuell anpassbaren Fördergeschwindigkeiten gefördert werden . Insbesondere können die Werkstücke mit individuell an den j eweiligen Bearbeitungsvorgang anpassbaren Fördergeschwindigkeiten förderbar sein . Beispielsweise wenn die Bearbeitungsmaschine mehrere Bearbeitungseinrichtungen mit unterschiedlichen Bearbeitungsgeschwindigkeiten aufweist , können für die Werkstücke j eweils unterschiedliche
Fördergeschwindigkeiten im Bereich der j eweiligen Bearbeitungseinrichtung vorgesehen werden .
Besonders bevorzugt können bei der Bearbeitungsmaschine die ersten Nocken und/oder die zweiten Nocken während des Bearbeitungsvorgangs , insbesondere unabhängig voneinander, aus einer Einspannposition vom Werkstück lösbar sein, sodas s eine mehrseitige Bearbeitung des Werkstücks durch die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung aus führbar ist .
Dadurch können die Nocken j eweils einzeln vom Werkstück lösbar sein, sodass eine Bearbeitung des Werkstücks im Klemmbereich der j eweiligen gelösten Nocke ermöglicht ist . Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass die j eweils anderen Nocken weiterhin am Werkstück anliegen und dieses fixieren .
Auf diese Weise kann eine Bearbeitung mehrerer, vorzugsweise aller, Seitenbereiche des Werkstücks vorgesehen sein . Insbesondere kann durch das unabhängige Lösen der Nocken vom Werkstück eine umlaufende Bearbeitung des Werkstücks ermöglicht sein .
Vorteilhaft kann die Bearbeitungsmaschine eine Erfassungseinrichtung aufweisen, die eingerichtet ist , Abmessungen des Werkstücks durch das Anliegen der ersten Nocken und/oder zweiten Nocken am Werkstück zu erfassen .
Die erfassten Abmessungen können bevorzugt einer Steuerungseinrichtung übermittelt und in einem Datenspeicher gespeichert werden . Auf der Grundlage der erfassten Abmessungen kann eine Qualitätssicherung für die durch die Bearbeitungsmaschine bearbeiteten Werkstücke vorgesehen sein .
Vorteilhaft kann die Bearbeitungsmaschine eine Steuerungseinrichtung aufweisen, die eingerichtet ist , die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung und/oder die Fördereinrichtung, insbesondere die ersten und zweiten
Nocken, in Abhängigkeit von einem Erfassungsergebnis der Erfassungseinrichtung zu steuern .
Anhand der erfassten Abmessungen des Werkstücks kann eine automatisierte Steuerung und/oder Regelung der Fördereinrichtung und/oder der wenigstens einen Bearbeitungseinrichtung vorgesehen werden . Durch eine solche Steuerung und/oder Regelung der Fördereinrichtung und/oder der wenigstens einen Bearbeitungseinrichtung können erfasste abweichende Maße , Toleranzen oder dergleichen des Werkstücks ausgleichbar sein .
Gemäß einer weiteren Aus führungs form ist eine Bearbeitungsmaschine vorgesehen, die eine Detektier- Vorrichtung aufweist . Die Detektier-Vorrichtung ist eingerichtet , während der Bearbeitung eines Werkstücks Prozesskräfte , die am Werkstücken auftreten, zu erfassen . Erfasste Daten zu Prozesskräften können beispielsweise mittels einer Steuereinrichtung der Bearbeitungsmaschine weiterverarbeitet werden . Auch ist es möglich, die Daten zu dokumentieren .
Insbesondere ist es vorgesehen, dass die Bearbeitungsmaschine eine Steuerungseinrichtung aufweist , die eingerichtet ist , die erfassten Daten der Prozesskräfte bezüglich Abweichungen zu einem Soll zustand zu überwachen . Die genannten Daten können zielgerichtete verarbeitet und zur Verfügung zu gestellt werden .
Es ist bevorzugt , dass die Daten zu Prozesskräften im Sinne einer Qualitätsüberwachung/Protokollierung gespeichert und ausgegeben werden .
Die Aufgabe wird zudem durch ein Verfahren zum Bearbeiten von Werkstücken, insbesondere mit einer Bearbeitungsmaschine gemäß einer der zuvor beschriebenen Aus führungs formen, gelöst , wobei das Verfahren die Schritte aufweist : Fördern
eines Werkstücks in einen Bearbeitungsbereich wenigstens einer Bearbeitungseinrichtung, indem erste Nocken in Anlage an eine Hinterkante des Werkstücks und/oder zweite Nocken in Anlage an eine Vorderkante des Werkstücks gebracht werden, und die Nocken in eine Förderrichtung bewegt werden; Aus führen eines Bearbeitungsvorgangs durch die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung während das Werkstück durch die ersten Nocken und/oder zweiten Nocken am Werkstück anliegen ; Ausbringen des Werkstücks aus dem Bearbeitungsbereich der wenigstens einen Bearbeitungseinrichtung durch die Fördereinrichtung .
Sind erste und zweite Nocken vorgesehen, können die ersten Nocken und die zweiten Nocken das Werkstück dazwischen einspannen .
Bevorzugt werden bei diesem Verfahren eine Viel zahl Werkstücke im Durchlaufverfahren, d . h . aufeinanderfolgend, zu der wenigstens einen Bearbeitungseinrichtung gefördert und durch diese bearbeitet .
Durch die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung können die Werkstücke einseitig, doppelseitig, vorzugsweise mehrseitig, insbesondere umlaufend bearbeitet werden .
Durch das Anliegen der ersten und zweiten Nocken an der Hinterkante und der Vorderkante des Werkstücks , kann dieses zwischen den Nocken eingespannt werden . Auf diese Weise kann das Werkstück insbesondere während des Bearbeitungsvorgangs in einer definierten Position fixiert werden .
Bevorzugt können die Nocken unabhängig voneinander positioniert werden, insbesondere quer und/oder längs zur Förderrichtung . Auf diese Weise kann das Werkstück durch die ersten und/oder zweiten Nocken in der definierten Position ausgerichtet werden, um eine präzise Bearbeitung des Werkstücks durch die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung
zu ermöglichen, und es können unterschiedliche
Werkstückgeometrien eingespannt werden .
Eine Ausgestaltung des Verfahrens kann ferner vorsehen, das s das Werkstück zumindest während des Bearbeitungsvorgangs durch eine Halteeinrichtung, insbesondere Klemmeinrichtung oder Vakuumspanneinrichtung, der ersten und/oder zweiten Nocken fixiert wird, insbesondere indem eine Haltekraft , insbesondere Klemmkraft , auf eine Oberseite und/oder Unterseite des Werkstücks aufgebracht wird .
Dadurch kann sichergestellt werden, dass das Werkstück während des Bearbeitungsvorgangs nicht verrutscht und in der definierten Position zu den Nocken gehalten wird .
In einer Weiterbildung des Verfahrens kann zudem vorgesehen sein, dass das Werkstück, insbesondere während des Bearbeitungsvorgangs , in Abhängigkeit von dem Bearbeitungsvorgang durch die ersten und zweiten Nocken mit einer variablen Fördergeschwindigkeit gefördert wird .
Dadurch kann das Werkstück mit unterschiedlichen an den j eweiligen Bearbeitungsvorgang angepassten Fördergeschwindigkeiten gefördert werden . Insbesondere kann die Fördergeschwindigkeit des Werkstücks während dem Aus führen des Bearbeitungsvorgangs variiert werden, um die Fördergeschwindigkeit des Werkstücks an einen Bearbeitungsschritt des Bearbeitungsvorgangs anzupassen . Beispielsweise kann bei der Bearbeitung eines Eckbereiches des Werkstücks , der eine langsamere Förderbewegung des Werkstücks erfordert , die Fördergeschwindigkeit des Werkstücks reduziert werden, und bei der Bearbeitung von Seitenbereichen/Seitenkanten des Werkstücks , die eine schnellere Förderbewegung des Werkstücks ermöglicht , kann die Fördergeschwindigkeit des Werkstücks erhöht werden . Auf diese Weise können kürzere Bearbeitungs zeiten und zugleich eine hohe Bearbeitungsqualität sichergestellt werden .
Vorteilhaft können bei dem Verfahren während des Bearbeitungsvorgangs die ersten Nocken und/oder die zweiten Nocken, insbesondere unabhängig voneinander, aus einer Einspannposition vom Werkstück gelöst werden und das Werkstück mehrseitig durch die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung bearbeitet werden .
Durch das Lösen der Nocken aus der Einspannposition kann das Werkstück durch die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung im Einspannbereich der Nocken bearbeitet werden . Indem die Nocken unabhängig voneinander aus der Einspannposition vom Werkstück gelöst werden können, kann auf einfache Weise eine mehrseitige , insbesondere umlaufende , Bearbeitung des Werkstücks ermöglicht sein . Hierbei ist bevorzugt vorgesehen, dass j eweils eine Nocke vom Werkstück gelöst wird, während die anderen Nocken das Werkstück einspannen .
Eine Ausgestaltung des Verfahrens kann zudem vorsehen, dass durch eine Erfassungseinrichtung Abmessungen des Werkstücks durch das Anliegen der ersten Nocken und/oder der zweiten Nocken am Werkstück erfasst werden .
Dadurch kann eine zuverlässige und schnelle Qualitätssicherung erreicht sein, indem durch das Erfassen der Abmessungen des Werkstücks die Maßhaltigkeit und/oder Parallelität der Werkstücke ermittelt und überwacht werden kann .
Zur Qualitätssicherung können die erfassten Abmessungen einer Steuerungseinrichtung übermittelt und auf einem Datenspeicher gespeichert werden . Die Erfassungsergebnisse können beispielsweise zur Regelung der wenigstens einen Bearbeitungseinrichtung, zum Steuern eines nachfolgenden Bearbeitungsvorgangs und/oder zur späteren Beurteilung einer Werkstückqualität verwendet werden .
In einer Weiterbildung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass ein Erfassungsergebnis der Erfassungseinrichtung einer Steuerungseinrichtung übermittelt wird und die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung und/oder die Fördereinrichtung, insbesondere die ersten und zweiten Nocken, in Abhängigkeit von dem Erfassungsergebnis gesteuert wird .
Dadurch kann die Fördereinrichtung und/oder die wenigstens eine Bearbeitungseinrichtung auf der Grundlage der erfassten Abmessungen, vorzugsweise automatisiert , gesteuert und/oder geregelt werden, um Werkstücktoleranzen, abweichende Maße oder dergleichen aus zugleichen .
Gemäß einer weiteren Aus führungs form erfasst eine Detektier- Vorrichtung während der Bearbeitung eines Werkstücks Prozesskräfte , die am Werkstücken auftreten . Erfasste Daten zu Prozesskräften können beispielsweise mittels einer Steuereinrichtung der Bearbeitungsmaschine weiterverarbeitet werden . Auch ist es möglich, die Daten zu dokumentieren .
Insbesondere ist es vorgesehen, dass die erfassten Daten der Prozesskräfte bezüglich Abweichungen zu einem Soll zustand überwacht werden . Die genannten Daten können zielgerichtet verarbeitet und zur Verfügung zu gestellt werden .
Ferner ist es bevorzugt , dass die Daten zu Prozesskräften im Sinne einer Qualitätsüberwachung/Protokollierung gespeichert und aus zugeben werden .
Für die zuvor beschriebene Bearbeitungsmaschine sowie das zuvor beschriebene Verfahren gilt , dass eine mögliche Längenausdehnung der Bearbeitungsmaschine bei unterschiedlichen Temperaturen über eine Referenz fahrt kompensiert werden . Ferner können Einstellungen, die bei einer herkömmlichen Transportkette erforderlich sind ( z . B . unterschiedliches Spannen der einzelnen Ketten) vermieden werden . Entsprechendes gilt für eine partielle Überdehnung
der herkömmlichen Kette bei einer „Crashfahrt" oder bei manuellem Überspannen der herkömmlichen Ketten .
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Weitere Merkmale und Vorteile einer Vorrichtung, einer Verwendung und/oder eines Verfahrens ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Aus führungs formen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen . Von diesen Zeichnungen zeigt :
Fig . 1 eine schematische Seitenansicht einer Aus führungs form einer of fenbarungsgemäßen Bearbeitungsmaschine ;
Fig . 2 eine schematische Draufsicht auf die Bearbeitungsmaschine in Fig . 1 ;
Beschreibung von Aus führungs formen
Gleiche Bezugs zeichen, die in verschiedenen Figuren aufgeführt sind, benennen identische , einander entsprechende , oder funktionell ähnliche Elemente .
Fig . 1 zeigt eine Aus führungs form einer of fenbarungsgemäßen Bearbeitungsmaschine 10 zum Bearbeiten von Werkstücken 11 in einer schematischen Seitenansicht und Fig . 2 zeigt die Bearbeitungsmaschine 10 in einer schematischen Draufsicht .
Die Bearbeitungsmaschine 10 ist insbesondere als eine Durchlaufmaschine ausgebildet , bei der Werkstücke 11 relativ zu einer oder zu mehreren Bearbeitungseinrichtungen 12 bewegt werden . Bevorzugt ist die Bearbeitungsmaschine 10 eine Hol zbearbeitungsmaschine .
Bei der Bearbeitungsmaschine 10 kann es sich um eine CNC- gesteuerte Bearbeitungsmaschine oder ein CNC-gesteuertes Bearbeitungs zentrum handeln .
Bei den zu bearbeitenden Werkstücken 11 handelt es sich insbesondere um Werkstücke , die zumindest teilweise aus Hol z , Hol zwerkstof f , Kunststof f oder dergleichen ausgebildet sind . Bei den Werkstücken 11 kann es sich bevorzugt um plattenförmige Werkstücke handeln, beispielsweise Massivhol zoder Spanplatten, Leichtbauplatten, Sandwichplatten oder dergleichen . Die vorliegende Erfindung ist j edoch nicht auf derartige Werkstücke 11 beschränkt .
Gemäß Fig . 1 umfasst die Bearbeitungsmaschine 10 zwei Bearbeitungseinrichtungen 12 , durch die j eweils ein, vorzugsweise unterschiedlicher, Bearbeitungsvorgang an den zu bearbeitenden Werkstücken 11 aus führbar ist . Ebenso kann die Bearbeitungsmaschine 10 auch nur eine Bearbeitungseinrichtung 12 aufweisen oder mehr als zwei Bearbeitungseinrichtungen . Sofern in der nachfolgenden Beschreibung nur die Singularform für die Bearbeitungseinrichtungen 12 verwendet wird, ist darunter ebenso zu verstehen, dass mehrere Bearbeitungseinrichtungen 12 entsprechend vorgesehen sein können .
Bei der Bearbeitungseinrichtung 12 kann es sich um eine beliebige Bearbeitungseinrichtung zum Bearbeiten der Werkstücke 11 handeln . Die Bearbeitungseinrichtung 12 kann beispielsweise zum Aus führen eines Fräsvorgangs , Sägevorgangs , Bohrvorgangs , Kappvorgangs , Druckvorgangs oder dergleichen ausgebildet sein . Ebenso kann die Bearbeitungseinrichtung 12 zum Beschichten der Werkstücke 11 , zum Anbringen eines Kantenmaterials oder zum Nachbearbeiten eines Beschichtungs- und/oder Kantenmaterials ausgebildet sein .
Bei der Bearbeitungseinrichtung 12 kann es sich um ein Bearbeitungsaggregat handeln . Die Bearbeitungseinrichtung 12 kann als eine Auslegerbearbeitungseinheit , vorzugsweise mitfahrende Auslegerbearbeitungseinheit , als ein Portal oder als eine Robotereinheit ausgebildet sein .
Zum Aus führen eines Bearbeitungsvorgangs ist die Bearbeitungseinrichtung 12 bevorzugt durch eine Stelleinrichtung 13 relativ zu den Werkstücken 11 bewegbar .
Die Bearbeitungsmaschine 10 weist eine Fördereinrichtung 14 auf , die als eine Durchlauf fördereinrichtung ausgebildet ist .
Die Fördereinrichtung 14 umfasst eine Werkstückauflage 15 , die eine Bewegung des darauf aufliegenden Werkstücks 11 ermöglicht . Die Werkstückauflage 15 ist vorzugsweise als eine Rollenbahn, Rollenleiste oder Luftkisseneinrichtung ausgebildet . Auf der Werkstückauflage 15 liegen die zu bearbeitenden Werkstücke 11 auf und sind in einer Förderrichtung F bewegbar .
Die Fördereinrichtung 14 umfasst zudem erste Nocken 16 und zweite Nocken 17 die in der Förderrichtung F bewegbar sind und eingerichtet sind, das Werkstück 11 einzuspannen und auf der Werkstückauflage 15 zu verschieben, indem die ersten Nocken 16 an einer Hinterkante des Werkstücks 11 und die zweiten Nocken 17 an einer Vorderkante des Werkstücks 11 anliegen .
Die ersten Nocken 16 sind quer zur Förderrichtung F zueinander beabstandet und die zweiten Nocken 17 sind quer zur Förderrichtung F zueinander beabstandet , wobei die Nocken 16 , 17 unabhängig zueinander positionierbar sind, insbesondere sind die zweiten Nocken 17 unabhängig von den ersten Nocken 16 bewegbar, um Werkstücke 11 unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Geometrie einspannen und fördern zu können, wie dies in Fig . 2 dargestellt ist .
Die Bewegung der ersten und zweiten Nocken 16 , 17 ist durch Antriebseinheiten 18 steuerbar . Die Antriebseinheiten 18 sind bevorzugt als Linearmotoren mit nicht näher dargestellten bewegbaren Magneten ausgebildet . Die Magnete sind vorzugsweise umlaufend bewegbar . Die umlaufenden Magnete werden vorzugsweise in einer Kreisbahn außerhalb des Förderpfades zurück bewegt , um eine kontinuierliche Förderung mehrerer Werkstücke 11 zu ermöglichen .
Vorzugsweise ist die Position der Nocken 16 , 17 in Bezug auf die Magnete einstellbar, wodurch die Nocken 16 , 17 individuell zueinander positioniert werden können .
An den ersten und zweiten Nocken 16 , 17 ist j eweils eine Klemmeinrichtung 19 (Halteeinrichtung) vorgesehen ist , durch die das Werkstück 11 zwischen den Nocken 16 , 17 in einer definierten Position fixierbar ist . Die Klemmeinrichtung 19 kann beispielsweise durch eine oder mehrere Klemmbacken ausgebildet sein, die an einer Oberseite und/oder Unterseite des Werkstücks 11 eingrei fen und dieses durch eine Klemmkraft lösbar einklemmen .
Die Klemmeinrichtungen 19 können in der Weise einstellbar sein, dass Werkstücke 11 mit unterschiedlichen Werkstückdicken durch diese fixiert werden können . Dadurch können aufeinanderfolgend Werkstücke 11 unterschiedlicher Dicke gefördert werden .
Wie in Fig . 1 dargestellt , umfasst die Fördereinrichtung 14 mehrere erste und zweite Nockenpaare 16 , 17 zum Einspannen und Fördern mehrerer Werkstücke 11 . Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass die mehreren ersten und zweiten Nockenpaare 16 , 17 mit unterschiedlichen Fördergeschwindigkeiten bewegt werden können .
Auf diese Weise können die Fördergeschwindigkeiten der Werkstücke 11 unabhängig voneinander in Abhängigkeit von dem an dem j eweiligen Werkstück 11 aus zuführenden Bearbeitungsvorgang eingestellt werden . Eine solche Steuerung der Fördergeschwindigkeiten der Werkstücke 11 untereinander kann beispielsweise vorgesehen sein, wenn die Bearbeitungsmaschine 10 mehrere Bearbeitungseinrichtungen 12 aufweist , die unterschiedliche Bearbeitungsgeschwindigkeiten aufweisen oder auch wenn verschiedenartige Werkstücke 11 bearbeitet werden, die unterschiedliche Bearbeitungs zeiten erfordern .
Besonders bevorzugt sind die ersten und zweiten Nocken 16 , 17 eingerichtet , dass die Fördergeschwindigkeit des Werkstücks 11 während des am Werkstück 11 ausgeführten Bearbeitungsvorgangs variabel in Abhängigkeit von dem Bearbeitungsvorgang eingestellt bzw . verändert werden kann . Dadurch ist die Fördergeschwindigkeit des Werkstücks 11 für einen entsprechenden Bearbeitungsschritt des Bearbeitungsvorgangs individuell anpassbar .
Die Fördergeschwindigkeit kann demnach in der Weise gesteuert werden, dass die Fördergeschwindigkeit verlangsamt wird, wenn ein Bearbeitungsschritt eine längere Bearbeitungs zeit erfordert , beispielsweise die Bearbeitung von Eckbereichen des Werkstücks 11 , und die Fördergeschwindigkeit erhöht wird, wenn ein Bearbeitungsschritt eine kürzere Bearbeitungs zeit ermöglicht , beispielsweise die Bearbeitung von Seitenbereichen/Seitenkanten des Werkstücks 11 .
Die ersten Nocken 16 und zweiten Nocken 17 können während des Bearbeitungsvorgangs unabhängig voneinander aus einer Einspannposition vom Werkstück 11 gelöst werden . Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass sukzessive eine Nocke 16 , 17 aus der Einspannposition vom Werkstück 11 gelöst werden kann, während die j eweils anderen Nocken 16 , 17 in der Einspannposition verbleiben und das Werkstück 11 fixieren .
Auf diese Weise ist es ermöglicht , dass das Werkstück 11 in einem Durchlauf durch die Bearbeitungsmaschine 10 mehrseitig, vorzugsweise umlaufend, durch die Bearbeitungseinrichtung 12 bearbeitet werden kann .
Zudem umfasst die Bearbeitungsmaschine 10 eine Erfassungseinrichtung 20 , um Abmessungen des zwischen den ersten und zweiten Nocken 16 , 17 eingespannten Werkstücks 11 zu erfassen . Insbesondere ist die Erfassungseinrichtung 20 eingerichtet , die Abmessungen des Werkstücks 11 in Abhängigkeit von den Positionen der ersten und zweiten Nocken 16 , 17 zueinander zu erfassen, während die ersten und zweiten Nocken 16 , 17 am Werkstück 11 anliegen .
Die durch die Erfassungseinrichtung 20 erfassten Abmessungen des Werkstücks 11 , d . h . ein Erfassungsergebnis der Erfassungseinrichtung 20 , werden einer Steuerungseinrichtung 21 übermittelt , welche die Bearbeitungseinrichtung 12 und/oder die Nocken 16 , 17 der Fördereinrichtung 14 auf der Grundlage der erfassten Abmessungen steuert .
Bevorzugt kann die Steuerungseinrichtung 21 eine Stellbewegung der Stelleinrichtung 13 in Abhängigkeit von dem Erfassungsergebnis steuern . Durch die Stelleinrichtung 13 ist beispielsweise eine Stellbewegung der Bearbeitungseinrichtung 12 in eine X-Richtung, Y-Richtung und/oder Z-Richtung aus führbar . Ebenso kann die Steuerungseinrichtung 21 den Bearbeitungsvorgang, insbesondere ein Bearbeitungswerkzeug der Bearbeitungseinrichtung 12 , in Abhängigkeit von dem Erfassungsergebnis steuern .
Ebenso bevorzugt kann die Steuerungseinrichtung 21 die Fördergeschwindigkeit der Fördereinrichtung 14 und/oder die Positionen der ersten und zweiten Nocken 16 , 17 steuern .
Auf diese Weise kann eine Regelung der Bearbeitungseinrichtung 12 und/oder der Fördereinrichtung 14
auf der Grundlage des Erfassungsergebnisses , d . h . der erfassten Abmessungen, vorgesehen werden .
Ebenso können die erfassten Daten für eine Qualitätssicherung der Werkstücke , zum Überwachen des Bearbeitungsprozesses , zum Bestimmen von Serviceintervallen oder dergleichen verwendet werden .
Es ist für den Fachmann ersichtlich, dass einzelne , j eweils in verschiedenen Aus führungs formen beschriebene Merkmale auch in einer einzigen Aus führungs form umgesetzt werden können, sofern sie nicht strukturell inkompatibel sind . Gleichermaßen können verschiedene Merkmale , die im Rahmen einer einzelnen Aus führungs form beschrieben sind, auch in mehreren Aus führungs formen einzeln oder in j eder geeigneten Unterkombination vorgesehen sein .