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Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder mit Kupplung gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
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Aus der
EP 2 917 440 B1 ist eine Kupplung für einen Schließzylinder bekannt. Dabei ist im Gehäuse des Schließzylinders drehbar ein Zylinderkern angeordnet, der mittels eines eingeschobenen Schlüssels über die Kupplung mit dem Schließbart koppelbar ist. Die Kupplung weist dabei ein Kupplungselement und einen Kupplungsdeckel auf. Im Kupplungselement ist eine Führung vorgesehen, in der ein Rückführungsstück verschiebbar führbar ist. Der Rückführungsstift ist dabei ein stückig mit dem Kupplungsdeckel angeordnet. Der Rückführungsstift selbst hat an seinem ein Ende einen Mitnehmer und am anderen Ende eine Nase. Die Nase ist durch das Kupplungselement hindurchgeführt und ist mit einer Ausnehmung des Schlüssels in Eingriff bringbar. Beim Einführen des Schlüssels wird so die Nase mitgenommen, sodass sich der Kupplungsdeckel längs zum Kupplungselement verschieben lässt. Dadurch, dass der Rückführungsstift ein stückig mit dem Kupplungsdeckel ausgebildet ist, ist dieses Bauteil besonders aufwendig zu fertigen und in seiner Herstellung teuer.
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Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schließzylinder mit Kupplung anzugeben, wobei die Kupplung einfacher zu fertigen und günstiger in der Herstellung sein soll, bei gleichbleibender Funktion oder besserer Funktion.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Schließzylinder mit einer Kupplung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
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Erfindungsgemäß ist ein Schließzylinder mit einer Kupplung vorgesehen, wobei der Schießzylinder ein Zylindergehäuse aufweist, in dem drehbar ein Zylinderkern angeordnet ist, wobei der Zylinderkern mittels eines in seinen Schlüsselkanal eingeschobenen Schlüssels über die Kupplung mit dem Schließbart oder einem Kupplungsdruckstück koppelbar ist, und wobei die Kupplung einen Kupplungs-Betätiger umfasst, der im Zylinderkern längsverschiebbar gelagert ist und die Verbindung zum Schließbart oder Kupplungsdruckstück herstellt.
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Wesentlich ist, dass der Zylinderkern zwei sich gegenüberliegende und korrespondierende Führungskulissen aufweist, in denen jeweils ein Ende eines Rückführungsstifts geführt ist, und der Rückführungsstift in zumindest einer Führung des Kupplungs-Betätigers hindurchgeführt ist, wobei der Rückführungsstift einen Eingriffsbereich aufweist, der mit einer Ausnehmung des Schlüssels derart in Eingriff bringbar ist, dass der Eingriffsbereich des Rückführungsstifts beim Einschieben des Schlüssels in die Ausnehmung eingreift und die vordere Schlüsselgeometrie des Schlüssels in eine der vorderen Schlüsselgeometrie korrespondierende Anlagefläche des Kupplungs-Betätigers eingreift und beim weiteren Vorschub des Schlüssels die vordere Schlüsselgeometrie den Kupplungs-Betätiger zum Schließbart oder Kupplungsdruckstück hin schiebt und beim Zurückziehen des Schlüssels der Rückführungsstift den Kupplungs-Betätiger zwangsweise aus seiner Vorhaltung in seine Ausgangslage durch die Führung aus der Ausnehmung am Schlüssel herausbewegt und den Schlüssel freigibt.
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Die Aufgabe wird auch von einem Schloss-Schlüssel-System mit den Merkmalen des Anspruchs 14 gelöst.
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Erfindungsgemäß ist ein Schloss-Schlüssel-System umfassend einen Schlüssel und einen Schließzylinder mit einer Kupplung vorgesehen. Wesentlich dabei ist, dass beim Einschieben des Schlüssels der Rückführungsstift in die Ausnehmung des Schlüssels eingreift und die vordere Schlüsselgeometrie des Schlüssels in eine der vorderen Schlüsselgeometrie korrespondierende Anlagefläche des Kupplungs-Betätigers eingreift und beim weiteren Vorschub des Schlüssels die vordere Schlüsselgeometrie den Kupplungs-Betätiger zum Schließbart oder Kupplungsdruckstück hin schiebt und beim Zurückziehen des Schlüssels der Rückführungsstift den Kupplungs-Betätiger zwangsweise aus seiner Vorhaltung in seine Ausgangslage durch die Führung aus der Ausnehmung am Schlüssel herausbewegt und den Schlüssel freigibt.
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Durch den erfindungsgemäßen Schließzylinder und das erfindungsgemäße Schloss-Schlüssel-System wird eine funktionssichere Kupplung bereitgestellt, die zugleich einen geringen Fertigungsaufwand aufweist. Gegenüber dem Stand der Technik ist die Kupplungsmechanik durch den Rückführungsstift vereinfacht und sorgt dadurch für die nötige Betriebssicherheit. Damit wird zudem sichergestellt, dass beim Abziehen des Schlüssels eine Entkopplung zwischen Zylinderkern und Schließbart bzw. Kupplungsdruckstück stattfindet. Somit befindet sich der Schließzylinder bei abgezogenem Schlüssel stets im entkoppelten Zustand.
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Vorzugsweise kann der Schließzylinder die Kupplung, insbesondere mit Kupplungsdruckstück, sowie einen Schließbart umfassen.
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Insbesondere ist vorgesehen, dass der Rückführungsstift an seinen beiden Enden verdickte Abschnitte aufweist. Bevorzugt wirken die verdickten Enden des Rückführungsstifts mit den Führungskulissen des Zylinderkerns zusammen.
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Es kann sein, dass der Durchmesser der verdickten Abschnitte des Rückführungsstifts um 0,05 mm bis 0,15 mm kleiner ist als die Breite der Führungskulissen des Zylinderkerns. Die verdickten Abschnitte des Rückführungsstift sind bevorzugt deshalb vorgesehen, da dadurch eine breitere Nut der Kulisse im Kern verwendet werden kann. Diese Kulisse kann dann mit einem breiteren, stabileren Fräser gefertigt werden, wodurch die Maßhaltigkeit der Kulisse gewährleistet ist. Dadurch werden auch die Kosten bei der Herstellung reduziert. Ferner kann der Rückführungsstift leichtgängig in der Führungskulisse verschoben werden und zugleich ist das Spiel zwischen Führungskulisse und Rückführungsstift derart gering, dass die Funktionalität der Kupplung stets gewährleistet wird.
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Ferner ist bevorzugt vorgesehen, dass der Eingriffsbereich des Rückführungsstifts zwischen den beiden Enden angeordnet ist.
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Es kann auch möglich sein, dass der Eingriffsbereich dünner als die beiden Enden des Rückführungsstifts ausgestaltet ist.
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Vorteilhafterweise ist es möglich, dass der Rückführungsstift mit einer Feder zusammenwirkt, die den Rückführungsstift beim Einschieben des Schlüssels in die Ausnehmung des Schlüssels drückt. Es ist auch möglich, dass die Feder den Rückführungsstift stets gegen eine Außenkontur des Schlüssels drückt. Somit wird gewährleistet, dass der Rückführungsstift beim Einschieben des Schlüssels in den Schlüsselkanal konturfolgend am Schlüssel anliegt und auch entsprechend in die Ausnehmung des Schlüssels gedrückt werden kann.
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Bevorzugterweise ist vorgesehen, dass der Kupplungs-Betätiger zwei gegenüberliegende und korrespondierende Führungen aufweist, wobei zwischen den zwei Führungen eine Nut ausgebildet ist, insbesondere wobei in der Nut die Feder angeordnet ist. Durch die Ausgestaltung mit zwei sich gegenüberliegenden und korrespondieren Führungen und die zwischen den beiden Führungen angeordnete Feder wird die Funktionssicherheit der Rückführung verbessert.
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Es kann ferner möglich sein, dass die zumindest eine Führung oder die zwei Führungen sich im Wesentlichen radial im Zylinderkern erstrecken, insbesondere sodass sich diese beginnend vom Schlüsselkanal in Richtung des Zylindergehäuses erstrecken. Vorzugsweise handelt es sich bei der zumindest eine Führung oder den zwei Führungen jeweils um ein Langloch, insbesondere lineares Langloch.
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Insbesondere ist vorgesehen, dass ein Ende der Feder im direkten Kontakt mit einem in einer Vertiefung des Kupplungs-Betätiger befindlichen Anschlag angeordnet ist und/oder das andere Ende der Feder im direkten Kontakt mit dem Rückführungsstift angeordnet ist. Es kann auch möglich sein, dass der Anschlag der Nut eine Nase oder einen Zapfen aufweist, die korrespondierend zu einer Ausnehmung der Feder bzw. des Lochs der Feder ausgestaltet ist, sodass die Feder positionssicher am Anschlag in der Nut angeordnet ist.
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Vorzugsweise handelt es sich bei der Feder um eine Druckfeder. Die Druckfeder sorgt bevorzugt dafür, dass der Rückführungsstift stets gegen die Seitenfläche des Schlüssels gedrückt werden kann. Ferner kann vorgesehen sein, dass die Feder ein Material aufweist, ausgewählt aus: Stahl, gehärten Stahl, Feder-Bronze, Kupfer-Beryllium. Es ist jedoch auch jedes weitere Material denkbar, das gute Feder-Eigenschaften aufweist und nicht stark korrodiert.
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Es kann auch möglich sein, dass die zumindest eine Führung ein oberes Ende und ein unteres Ende aufweist, insbesondere wobei das obere Ende gegenüber dem unteren Ende größer ausgestaltet ist. Bei dem oberen Ende kann es sich beispielsweise um eine Bohrung handeln, die einen größeren Durchmesser als die Breite der Führung aufweist. Ferner kann die Bohrung auch einen größeren Durchmesser als die verdickten Abschnitte des Rückführungsstifts aufweisen. Unter oberes Ende ist vorzugsweise die dem Zylindergehäuse zugewandte Seite der Führung zu verstehen. Unter unteres Ende ist bevorzugt die dem Schlüsselkanal zugewandte Seite der Führung zu verstehen. Es kann ferner auch möglich sein, dass jede der zwei gegenüberliegenden und korrespondierenden Führungen ein oberes Ende und ein unteres Ende aufweist, insbesondere wobei das obere Ende gegenüber dem unteren Ende größer ausgestaltet ist. Durch diese Maßnahme kann die Rückführung auf einfache Art und Weise montiert werden. So kann bei der Montage zunächst der Rückführungsstift am oberen Ende durch die Bohrung gesteckt werden und anschließend in Richtung des unteren Endes verschoben werden, um dann die Feder zwischen dem Anschlag und dem Rückführungsstift anzuordnen. Die Verdickungen des Rückführungsstifts weisen bevorzugt einen Durchmesser auf, der größer als die Breite, der zumindest eine Führung und insbesondere des unteren Endes der Führung des Kupplung-Betätigers ist. Dadurch wird der Rückführungsstift bezüglich des Kupplungs-Betätigers auf Position gehalten.
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Ferner ist es möglich, dass die Führungskulissen des Zylinderkerns jeweils aus zwei Endabschnitten und einem Mittelabschnitt gebildet sind, wobei der Mittelabschnitt axial, insbesondere parallel, zum Schlüsselkanal verläuft und die beiden Endabschnitte lateral zum Schlüsselkanal verlaufen. Beim Einschieben oder Herausziehen des Schlüssels in bzw. aus dem Schlüsselkanal wird der Rückführungsstift durch die Schlüsselflanke verdrängt. In diesem Fall wird der Rückführungsstift in einen der Endabschnitte der Führungskulisse gedrängt. Dies bedeutet gleichzeitig auch, dass sich der Rückführungsstift in der Führung des Kupplungs-Betätigers vom unteren Ende in Richtung des oberen Endes verschiebt. Sobald jedoch der Rückführungsstift in die Ausnehmung des Schlüssels federbeaufschlagt gedrückt wird, so befindet sich der Rückführungsstift im Mittelabschnitt der Führungskulisse bzw. dort, wo ein Endabschnitt in den Mittelabschnitt übergeht. D.h. der Rückführungsstift wird nun vom oberen Ende zum unteren Ende der Führung des Kupplungs-Betätigers durch die Feder gedrückt. Beim weiteren Einschieben des Schlüssels oder Herausziehen des Schlüssels wird der Rückführungsstift vom Schlüssel entlang des Mittelabschnitts mitgenommen, sodass dieser an das andere Ende der Führungskulisse gelangt. Gleichzeitig sorgt der Rückführungsstift dafür, dass der Kupplungs-Betätiger beim Abziehen des Schlüssels zwangsweise aus seiner Vorhaltung in seine Ausgangsposition verschoben wird, wodurch der Kupplungs-Betätiger sich vom Schließbart oder Kupplungsdruckstück entkuppelt. Beim weiteren Einschieben des Schlüssels in den Schlüsselkanal hingegen wird der Kupplungs-Betätiger durch die vordere Spitzengeometrie zum Schließbart oder Kupplungsdruckstück mitgeschoben und dort entsprechend eingekuppelt.
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Ferner kann vorgesehen sein, dass der Rückführungsstift als Material Stahl oder gehärten Stahl aufweist. Insbesondere bei gehärtetem Stahl wird besonders wenig Abrieb durch Reibung erzeugt, was die Lebensdauer der Kupplung und des Schließzylinders deutlich erhöht.
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Es kann auch vorgesehen sein, dass der Durchmesser des Eingriffsbereichs des Rückführungsstifts um 0,05 mm bis 0,15 mm kleiner ist als die Breite der Führung des Kupplungs-Betätigers. Dies gewährleistet, dass der Rückführungsstift leichtgängig in der Führung des Kupplungs-Betätigers verschiebbar ist und zugleich wenig Spiel aufweist, sodass die Funktionalität der Kupplung stets gewährleistet ist.
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Anwendung findet der erfindungsgemäße Schließzylinder und das erfindungsgemäße Schloss-Schlüssel-System vorzugsweise bei Fluchtwegtüren, bei denen ein freilaufender Schließbart gefordert wird. Bei diesen Schließzylindern muss im Gefahren- bzw. Betätigungsfall der Schließbart vom blockierten Kern entkoppelt sein. Des Weiteren kann über die Kupplungsfunktion das zwangsweise Zurücksetzen mechanischer bzw. elektromechanischer Komponenten im Zylinderkern erfolgen. Somit kann der Schließzylinder immer wieder in einen definierten Zustand zurückgesetzt werden und hat bei jedem neuen Schließvorgang die gleichen Ausgangsbedingungen. Somit gewährleistet der Rückführungsstift, dass beim Abziehen des Schlüssels die Kupplung garantiert vom Schließbart getrennt ist. Ferner kann der erfindungsgemäße Schließzylinder und das erfindungsgemäße Schloss-Schlüssel-System auch in jeder beliebigen Tür verwendet werden.
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Im Folgenden wird die Erfindung anhand von mehreren Ausführungsbeispielen unter Zuhilfenahme der beiliegenden Zeichnungen beispielhaft erläutert. Die gezeigten Ausführungsbeispiele sind daher nicht einschränkend zu verstehen. Dabei zeigen:
- Fig. 1:
- eine schematische Darstellung eines Zylinderkerns in der Schnittansicht;
- Fig. 2:
- eine schematische Darstellung eines Kupplungs-Betätigers;
- Fig. 3:
- eine schematische Darstellung eines Rückführungsstiftes.
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In den Figuren sind unterschiedliche Beispiele von Ausgestaltungen der Erfindung dargestellt. Dabei wurden gleiche oder gleich wirkende Komponenten jeweils mit denselben Referenzzeichen versehen. Wo die in den Figuren dargestellten Ausgestaltungen Gemeinsamkeiten aufweisen, wurde zur Vermeidung von Wiederholungen davon abgesehen, diese Gemeinsamkeiten mehrfach zu beschreiben. Die jeweiligen Unterschiede der Ausgestaltungen sind zu den Figuren jeweils beschrieben. Es versteht sich von selbst, dass der Fachmann innerhalb des Schutzbereichs der Ansprüche einzelne Ausgestaltungen abwandeln oder einzelne Merkmale dieser Ausgestaltungen miteinander kombinieren kann.
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Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Zylinderkerns 10 in der Schnittansicht. Der Zylinderkern 10 ist bevorzugt in einem nicht dargestellten Zylindergehäuse eines Schließzylinders drehbar angeordnet. Ferner ist benachbart zum Zylinderkern 10 ein Kupplungsdruckstück 30 angeordnet. Der Zylinderkern 10 ist mittels eines in seinen Schlüsselkanal 11 eingeschobenen Schlüssels über die Kupplung mit dem Kupplungsdruckstück koppelbar. Anstelle eines Kupplungsdruckstücks 30 kann der Zylinderkern 10 auch mit einem Schließbart koppelbar sein. Wie in Fig. 1 zu sehen, umfasst die Kupplung einen Kupplungs-Betätiger 20, der im Zylinderkern 10 längsverschiebbar gelagert ist und die Verbindung zum Kupplungsdruckstück 30 herstellt. Ferner weist der Zylinderkern 10 zwei nicht dargestellte sich gegenüberliegende und korrespondierende Führungskulissen auf, in denen jeweils ein Ende eines Rückführungsstifts 40 geführt ist. Wie in Fig 1 gezeigt, ist der Rückführungsstift 40 in zumindest einer Führung 21 des Kupplungs-Betätigers 20 hindurchgeführt.
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Der in Figur 1 verwendete Rückführungsstift 40 ist in Figur 3 schematisch dargestellt. Der Rückführungsstift 40 gemäß Fig. 3 weist einen Eingriffsbereich 41 auf, der mit einer Ausnehmung des Schlüssels derart in Eingriff bringbar ist, dass der Eingriffsbereich 41 des Rückführungsstifts 40 beim Einschieben des Schlüssels in die Ausnehmung eingreift und die vordere Schlüsselgeometrie des Schlüssels in eine der vorderen Schlüsselgeometrie korrespondierende Anlagefläche des Kupplungs-Betätigers 20 eingreift und beim weiteren Vorschub des Schlüssels die vordere Schlüsselgeometrie den Kupplungs-Betätiger 20 zum Schließbart oder Kupplungsdruckstück 30 der Fig. 1 hin schiebt und beim Zurückziehen des Schlüssels der Rückführungsstift den Kupplungs-Betätiger 20 zwangsweise aus seiner Vorhaltung in seine Ausgangslage durch die Führung 21 aus der Ausnehmung am Schlüssel herausbewegt und den Schlüssel freigibt.
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Wie in Fig. 3 zu sehen, weist der Rückführungsstift 40 an seinen beiden Enden verdickte Abschnitte 42 auf. Diese verdickten Abschnitte 42 wirken bevorzugt mit den zwei nicht dargestellten Führungskulissen des Zylinderkerns 10 zusammen. Vorteilhafterweise ist der Durchmesser der verdickten Abschnitte 42 des Rückführungsstifts 40 um 0,05 mm bis 0,15 mm kleiner als die Breite der Führungskulissen des Zylinderkerns 10.
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Wie in Fig. 3 zu sehen, ist der Eingriffsbereich 41 des Rückführungsstifts 40 zwischen den beiden Enden angeordnet. Dabei ist gemäß dieser Ausführungsform der Eingriffsbereich 41 dünner als die beiden Enden des Rückführungsstifts 40 ausgestaltet.
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Wie in Fig. 1 dargestellt, ist eine Feder 50 vorgesehen, die mit dem Rückführungsstift 40 zusammenwirkt und den Rückführungsstift 40 beim Einschieben des Schlüssels in die Ausnehmung des Schlüssels drückt. Bevorzugt handelt es sich hierbei um eine Druckfeder. Vorteilhafterweise drückt die Feder 50 den Rückführungsstift 40 stets gegen eine Außenkontur des Schlüssels. Dadurch wird sichergestellt, dass der Rückführungsstift 40 auch sicher in die Ausnehmung des Schlüssels einrasten kann.
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In Fig. 2 ist der Kupplungs-Betätiger 20 in einem schematischen Raumbild dargestellt. Der Kupplungs-Betätiger 20 gemäß Fig. 2 weist dabei zwei gegenüberliegende und korrespondierende Führungen 21 auf, wobei zwischen den zwei Führungen 21 eine Nut ausgebildet ist. Es ist bevorzugt vorgesehen, dass die Feder 50 in der Nut angeordnet wird bzw. ist. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Ende der Feder 50 im direkten Kontakt mit einem in einer Vertiefung des Kupplungs-Betätiger 20 befindlichen Anschlag und das andere Ende der Feder 50 im direkten Kontakt mit dem Rückführungsstift 40 angeordnet.
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Wie in Fig. 2 dargestellt, weist die zumindest eine Führung 21 ein oberes Ende 22 und ein unteres Ende 23 auf, wobei das obere Ende 22 gegenüber dem unteren Ende 23 größer ausgestaltet ist. Bei der Verdickung des oberen Endes 22 kann es sich beispielsweise, wie in Fig. 2 gezeigt, um eine Bohrung handeln. Vorzugsweise weist die Bohrung einen Durchmesser auf, der größer ist als der Durchmesser der verdickten Abschnitte 42 des Rückführungsstifts 40. Durch diese Maßnahme kann der Rückführungsstift 40 zur Montage einfach durch die Bohrung der Führung 21 hindurchgesteckt werden.
Bezugszeichenliste
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- 10
- Zylinderkern
- 11
- Schlüsselkanal
- 20
- Kupplungs-Betätiger
- 21
- Führung
- 22
- oberes Ende
- 23
- unteres Ende
- 30
- Kupplungsdruckstück
- 40
- Rückführungsstift
- 41
- Eingriffsbereich
- 42
- verdickter Abschnitt
- 50
- Feder