EP4461163A1 - Selbstaufblasende matte - Google Patents
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- EP4461163A1 EP4461163A1 EP24000050.5A EP24000050A EP4461163A1 EP 4461163 A1 EP4461163 A1 EP 4461163A1 EP 24000050 A EP24000050 A EP 24000050A EP 4461163 A1 EP4461163 A1 EP 4461163A1
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C27/00—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
- A47C27/08—Fluid mattresses
- A47C27/081—Fluid mattresses of pneumatic type
- A47C27/084—Fluid mattresses of pneumatic type self inflating
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C27/00—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
- A47C27/08—Fluid mattresses
- A47C27/088—Fluid mattresses incorporating elastic bodies, e.g. foam
Definitions
- the present invention relates to the construction of a 3-dimensional mat which is made in a 2-dimensional process.
- Typical self-inflating mats are manufactured using a 2-dimensional or 3-dimensional process.
- 2-dimensional self-inflating mats consist of an upper airtight material and a lower airtight material with a foam block welded in the middle between them.
- the outer material, foam and lower material are typically pressed and welded together in a press.
- the edges of the upper and lower material are welded together just outside the edge of the foam block and one or more air valves are incorporated. This means that when the mat is inflated, the edge areas are bevelled and therefore, as they are not flat, are of little use.
- the 3-dimensional self-inflating mats counteract this by welding an airtight material along the approximately vertical foam edge to the upper and lower material edges in addition to the upper and lower material. This means that the lying surface is completely horizontal and can therefore also be used in the edge areas.
- this 3-dimensional construction is complex and therefore expensive, while 2-dimensionally manufactured, self-inflating mats are much easier and therefore cheaper to produce.
- the object of the present invention is to provide a 3-dimensional self-inflating mat which is designed in 2-dimensional construction.
- the self-inflating mat is manufactured as described above in 2-dimensional construction with the essential difference that the edge areas or the The seams of the upper and lower materials are joined far enough from the edge of the foam block so that when the mat is inflated, the edges of the upper and lower mat surfaces are not bevelled but flat. This is achieved by ensuring that the edges of the upper and lower materials together - excluding the seam itself - are wide enough to at least match the height of the foam block when it is unfolded. When pressed together under the press, the weld seam is far enough away from the edge of the foam so that the foam can unfold into a flat upper and lower surface when it is self-inflated.
- a fabric cover that is constructed 3-dimensionally, ie has a vertical edge strip and has seams along the upper and lower edges, e.g. piping seams.
- a further purpose of the proposed construction is that the material cover is designed in its support layers, as in typical household mattresses, in such a way that optimal moisture and temperature behavior can be incorporated, e.g. through layers of wool, cotton, cellulose and similar layers.
- the edge seam is applied where the overhangs of the upper and lower material meet in the middle of the height of the unpressed foam block, i.e. as close as possible, so that when the mat is inflated, the edge areas are not over-inflated, but still allow enough air to pass through for the ventilation of the mat, and - as stated in [0005] - the surfaces of the mat are flat.
- the overhang of the upper and lower material is additionally glued or welded partially or completely to the approximately vertical sides of the block foam, just like the upper and lower material on the surface and bottom surface.
- the edge seam is applied on a partial section or the entire longitudinal or transverse side where the overhangs of the upper and lower material meet further than in the middle of the height of the unpressed foam block. This allows larger inserts such as inflation, deflation or pressure relief valves to be incorporated in this area.
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Abstract
Selbstaufblasende Matte in 2-dimensionaler Konstruktion, also mit Ober- und Unterstoff, in denen ein Blockschaum eingeschweißt ist und Ober- und Unterstoff dem Saum entlang abgeschweißt sind, wobei die Säume oder die Fugennähte (17) des Ober- und Untermaterials weit genug vom Rand des Schaumblocks zusammengefügt werden, sodass, wenn die Matte aufgeblasen ist, die Randbereiche der Mattenfläche (15, 16) nicht abgeschrägt sind. Dies wird erreicht indem der jeweils überstehende Rand des Ober- und Untermaterials (15,16) exklusive der Fugennaht (17) mindestens der Höhe des Schaumblocks in entfaltetem Zustand entsprechen.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft die Konstruktion einer 3-dimensionaler Matte, die in einem 2-dimensionalen Verfahren ausgeführt ist.
- Typische selbstaufblasende Matten werden in einem 2-dimensionalem oder 3-dimensionalem Verfahren hergestellt. 2-dimensionale selbstaufblasende Matten bestehen aus einem oberen luftdichten und einem unteren luftdichten Material mit einem in der Mitte dazwischen eingeschweißten Schaumblock. Typischerweise werden in einer Presse Oberstoff, Schaum und Unterstoff zusammengepresst und verschweißt. Dabei werden die Ränder von Ober- und Unterstoff knapp außerhalb des Schaumblockrandes zusammengeschweißt und ein oder mehrere Luft-Ventile eingearbeitet. Dies bewirkt, dass bei aufgeblasener Matte die Randbereiche abgeschrägt sind und damit, da nicht flach, wenig nutzbar sind. Die 3-dimensionale selbstaufblasende Matten wirken diesem entgegen indem zusätzlich zu Ober- und Untermaterial ein luftdichtes Material dem ungefähr vertikalen Schaumrand entlang an den Ober- sowie den Untermaterialrand angeschweißt wird. Somit ist die Liegefläche durchgängig horizontal und damit auch in den Randbereichen nutzbar. Diese 3-dimensionale Konstruktion ist jedoch aufwendig und somit teuer während 2-dimensional hergestellte, selbstaufblasende Matten wesentlich einfacher und damit günstiger herzustellen sind.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine 3-dimensional wirkende selbstaufblasende Matte aufzuzeigen, die in 2-dimensionaler Konstruktion ausgeführt ist.
- Diese Aufgabe wird mit den in Anspruch 1 genannten Merkmalen gelöst. vorteilhafte Ausführungen und Weiterentwicklungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen umfasst.
- Erfindungsgemäß wird die selbstaufblasende Matte wie oben beschrieben in 2-dimensionaler Konstruktion hergestellt mit dem wesentlichen Unterschied, dass die Randbereiche bzw. die Fügenähte des Ober- und Untermaterials weit genug vom Rand des Schaumblocks zusammengefügt werden, sodass wenn die Matte aufgeblasen ist, die Randbereiche der oberen und unteren Mattenfläche nicht abgeschrägt sondern flach sind. Dies wird erreicht, indem genug weite überstehende Ränder des Ober- und Untermaterials zusammen - exklusive der Fügenaht selbst - mindestens der Höhe des Schaumblocks in entfaltetem Zustand entsprechen. Im zusammengepressten Zustand unter der Presse ist damit die Schweißnaht genug weit vom Rand des Schaumes entfernt, damit sich der Schaum im selbstaufgeblasenen Zustand zu einer flachen oberen und unteren Fläche entfalten kann.
Um die Matte attraktiver aussehen zu lassen, so dass die 3-Dimensionalität spontan erkannt werden kann, wird diese typischerweise mit einem Stoff-Bezug versehen, der 3-dimensional konstruiert ist d.h. einen vertikalen Randstreifen aufweist und entlang des oberen sowie des unteren Randes Nähte z.B. Kedernähte aufweist. - Ein weiterer Zweck der vorgeschlagenen Konstruktion ist, dass der stoffliche Überzug wie bei typischen Haushaltmatratzen in seinen Auflageschichten so ausgeführt wird, dass ein optimales Feuchte- und Temperaturverhalten eingearbeitet werden kann z.B. durch Lagen aus Wolle, Baumwolle, Cellulose und ähnliche Schichten.
- Nach einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird die Randnaht dort angebracht, wo sich die Überstände des Ober- und Untermaterials in der Mitte der Höhe des ungepressten Schaumblocks treffen, also möglichst knapp, damit wenn die Matte aufgeblasen ist, die Randbereiche nicht zu sehr aufgeblasen sind, aber trotzdem genug Luftdurchlass zur Be- und Entlüftung der Matte gewähren, sowie - wie in [0005] ausgeführt - die Oberflächen der Matte flach sind.
- Nach einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung wird der Überstand von Ober- und Untermaterial zusätzlich wie das Ober- und Untermaterial auf Oberfläche und Bodenfläche an die ungefähr vertikalen Seiten des Blockschaums teils oder ganzflächig angeklebt bzw. angeschweißt.
- Nach einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung wird die Randnaht auf einer Teilstrecke oder der ganzen Längs- oder Querseite angebracht, wo sich die Überstände des Ober- und Untermaterials weiter als in der Mitte der Höhe des ungepressten Schaumblocks treffen. Dies ermöglicht größere Einsätze wie Aufblas-, Ablass- oder Überdruckventile in diesem Bereich einzuarbeiten.
- Weitere Möglichkeiten der 3-dimensionalen Wirkung der Erfindung sind der Einsatz elastischer Ober- und/oder Untermaterialien wie TPU-Film, Trikot oder mit Elasthan gemischte Stoffe, damit die vor allem in den Eckbereichen der Matte auftretenden Falten möglichst ausgeglichen bzw. kaschiert werden und zudem die Punktelastizität des Blockschaums trotz Ober- und Unterstoffs erhalten bleibt.
- Im Weiteren kann statt des Blockschaums auch ein anderes sich druckelastisch verhaltendes Mittelmaterial zwischen Ober- und Untermaterial eingesetzt werden.
- Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen beispielhaft näher beschrieben.
-
Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer üblichen 2-dimensionalen selbstaufblasenden Matte (1), in der die Randbereiche (2) abgerundet abfallen und somit als Auflage nicht nutzbar erscheinen.Fig. 1A zeigt dieselbe Matte im Querschnitt, wo der abfallende Randbereich (2) deutlich sichtbar ist (3). Wie in [0002] ausgeführt, ist der Schaum (4) zwischen Oberstoff (5) und Unterstoff (6) eingeschweißt und reicht bis an den Rand der Schweißnaht (7). -
Fig. 2 zeigt eine Ansicht einer üblichen 3-dimensionalen selbstaufblasenden Matte. Diese ist durch Einsatz eines ungefähr vertikalen Randmaterialstreifens (8), der an Obermaterial (9) und Untermaterial (10) angeschweißt ist, 3-dimensional konstruiert. Somit ist die gesamte Oberfläche (11) als flache Oberfläche nutzbar, also auch in den Randbereichen der Oberseite (12) und Unterseite (13) der Matte.Fig. 2A zeigt diese Matte im Querschnitt mit dem im Vergleich zur üblichen 2-dimensionalen selbstaufblasenden Matte vertikalem Randmaterialstreifen (8). -
Fig. 3 zeigt die erfindungsgemäße 2-dimensional konstruierte Matte (14), bei der die Materialüberstände von Oberstoff (15) und Unterstoff (16) jeweils etwa die Hälfte der Höhe des Blockschaums messen und in mittlerer Höhe der Matte randnahtverschweißt sind (17). Somit wird dem Blockschaum genug Platz gelassen, dass dieser sich voll entfalten kann und sich eine durchgehend flache Oberfläche (18) und Unterfläche (19) bildet.Fig. 3A zeigt diese erfindungsgemäße Matte im Querschnitt mit den entsprechenden Referenznummern. -
Fig. 4 zeigt die inFig. 3 gezeigte erfindungsgemäße Matte eingekleidet in einen Stoffüberzug (20) mit je einer seitlichen Randnaht entlang des oberen Randes (21) sowie unteren Randes (22), so dass die 3-Dimensionalität augenscheinlich ist. Zudem lassen sich in diesen Stoffüberzug Materialien zum Feuchtigkeits- und Temperaturausgleich (23) einarbeiten.Fig. 4A zeigt diese Matte im Querschnitt mit den entsprechenden Referenznummern. -
Fig. 5 zeigt die erfindungsgemäße Matte mit den in [0009] beschriebenen Eigenschaften. Danach ist die Randnaht (24) auf einer Teilstrecke der Querseite (25) dort angebracht, wo sich die Überstände des Obermaterials (26) und Untermaterials (27) weiter als in der Mitte der Höhe des ungepressten Schaumblocks (28) treffen. Dies ermöglicht größere Einsätze wie hier das Ablassventil (29) in diesem Bereich einzuarbeiten.
Claims (8)
- Selbstaufblasende Matte
dadurch gekennzeichnet, dass sie in 2-dimensionaler Konstruktion, also mit Ober- und Unterstoff, in denen ein Blockschaum eingeschweißt ist und Ober- und Unterstoff dem Saum (17) entlang abgeschweißt sind, ausgeführt ist, wobei die Säume oder die Fugennähte (17) des Ober- und Untermaterials weit genug vom Rand des Schaumblocks zusammengefügt werden, sodass wenn die Matte aufgeblasen ist, die Randbereiche der Mattenfläche (15, 16) nicht abgeschrägt sind. Dies wird erreicht indem der jeweils überstehende Rand des Ober- und Untermaterials (15,16) exklusive der Fugennaht (17) mindestens der Höhe des Schaumblocks in entfaltetem Zustand entsprechen. - Selbstaufblasende Matte nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass diese in einem Überzug (20) eingearbeitet ist, der 3-dimensional verarbeitet ist, also mit einem im Wesentlichen vertikalen Randstreifen versehen ist und dieser dem oberen und unteren Rand entlang (21,22) vernäht, geklebt oder geschweißt ist. - Selbstaufblasende Matte nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass Ober- und oder Untermaterial elastisch sind, somit die Punktelastizität des Blockschaums erhalten bleibt. - Selbstaufblasende Matte nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass die Randnaht (24) auf einer Teilstrecke 25) oder der ganzen Längs- oder Querseite angebracht ist, wo sich die Überstände des Ober- und Untermaterials (26, 27) weiter als in der Mitte der Höhe des ungepressten Schaumblocks (28) treffen. Dies ermöglicht größere Einsätze wie Aufblasventile, Ablassventile (29) oder Überdruckventile in diesem Bereich einzuarbeiten. - Selbstaufblasende Matte nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass die Überstände von Ober- und Untermaterial (15, 16) teils oder ganz seitlich an die vertikalen Flächen des Blockschaums angeschweißt oder angeklebt sind. - Selbstaufblasende Matte nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass deren Überzug (20) mit seitlichen Reißverschlüssen, Klettbändern oder ähnlichen Befestigungen versehen sind, so dass zwei oder mehr Matten aneinandergekoppelt werden können. - Selbstaufblasende Matte nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass als Mittelblockmaterial andere druckelastische Materialien als der typisch eingesetzte offenporige PU-Schaum (28) eingesetzt werden kann. - Selbstaufblasende Matte nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass mehrere kleinere Teile wie die erfindungsgemäße Matte in einen Überzug eingearbeitet werden damit zonenunterschiedliche Härtegrade einsetzbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Country Status (2)
| Country | Link |
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