EP3865413A1 - Etikettieraggregat zum etikettieren von behältern - Google Patents

Etikettieraggregat zum etikettieren von behältern Download PDF

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EP3865413A1
EP3865413A1 EP20210642.3A EP20210642A EP3865413A1 EP 3865413 A1 EP3865413 A1 EP 3865413A1 EP 20210642 A EP20210642 A EP 20210642A EP 3865413 A1 EP3865413 A1 EP 3865413A1
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EP
European Patent Office
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pneumatic
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control valve
gripper cylinder
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EP20210642.3A
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Dieter Hafner
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Krones AG
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Krones AG
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    • B65C9/18Label feeding from strips, e.g. from rolls
    • B65C9/1803Label feeding from strips, e.g. from rolls the labels being cut from a strip
    • B65C9/183Label feeding from strips, e.g. from rolls the labels being cut from a strip and transferred by gripping means or feeding rollers

Definitions

  • the second control valve is also designed for gradually adjustable flow rate throttling.
  • the second control valve can either be permanently assigned to the pneumatic label guide, and possibly also to a specific gripper cylinder configuration, or else be adjusted in a suitable manner in the event of a format change. This enables particularly flexible work.
  • gripper cylinders can be arranged one above the other so that they can rotate about a common axis of rotation in order to transfer different labels / label areas to the containers at different heights.
  • At least one connection is preferably present on the media distributor for a second pneumatic line for supplying compressed air to a pneumatic label guide, as described above.
  • the first and second pneumatic lines 5, 15 and the lubricant line 8 can each be designed as continuous and, in particular, flexible lines up to their input-side and output-side snap-in connectors 7, 9, 18, with the first and second pneumatic lines 5, 15 each in the a control valve 6, 17 is integrated on the inlet side of the line half.

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Abstract

Beschrieben wird ein Etikettieraggregat zur Etikettierung von Behältern. Das Etikettieraggregat umfasst eine nicht mitdrehende Pneumatikleitung zur Druckluftversorgung eines Greiferzylinders aus einem stationären Medienverteiler, wobei ein Stellventil zum Einstellen der Druckluftzufuhr zum Greiferzylinder in die Pneumatikleitung integriert ist und gemeinsam mit dieser an den Medienverteiler insbesondere mittels eines lösbaren Rast-Steckverbinders oder Schraubverbinders angeschlossen werden kann. Dadurch können Einstellungen des Stellventils und der Druckluftzufuhr zu den Greifern auch bei einem formatbedingten Austausch des Greiferzylinders bis zum nächsten Arbeitseinsatz des Greiferzylinders zuverlässig beibehalten werden. Ein Nachstellen der Druckluftzufuhr ist daher entbehrlich.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Etikettieraggregat gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein gattungsgemäßes Etikettieraggregat ist aus der DE 890 99 06 U1 bekannt, wonach eine nicht mitdrehende Pneumatikleitung zur gemeinsamen Druckluftversorgung umlaufender Greifer aus einem stationären Medienverteiler an einer Drehmomentstütze eines Greiferzylinders geführt ist.
  • Aus der DE 20 2014 101 799 U1 ist ferner ein Greiferzylinder einer Etikettiereinheit bekannt, bei dem Schmiermittel für den Greiferzylinder über eine an einer Drehmomentstütze geführte Schmiermittelleitung zur Versorgung des Greiferzylinders mit Schmiermittel vorhanden ist.
  • Aus der DE 12 62 874 B ist ferner ein Greiferzylinder bekannt, in dessen umfänglicher Peripherie eine Blasluftdüse angeordnet ist, mit der die am Greiferzylinder transportierten Etiketten von außen gezielt angeblasen werden können.
  • Druckluft und Schmiermittel für Greiferzylinder der oben genannten Bauformen kann bekanntermaßen über stationäre Pneumatikleitungen und Schmiermittelleitungen aus einem im Bereich des Etikettieraggregats angeordneten Medienverteiler bereitgestellt werden. Daran sind üblicherweise auch den jeweiligen Pneumatikleitungen zugeordnete Stellventile vorhanden, mit denen die gemeinsame Druckluftzufuhr zu den Greifern eines Greiferzylinders eingestellt werden kann.
  • Bei Formatwechseln müssen Greiferzylinder, die bekanntermaßen auch etagenartig aufeinandergestapelt sein können, gegebenenfalls ausgetauscht werden. Hierfür sind zugehörige Pneumatik- und Schmiermittelleitungen vom Medienverteiler zu trennen. Die zugehörigen Stellventile verbleiben dabei festinstalliert am Medienverteiler.
  • Für die nachfolgende Inbetriebnahme der im Austausch eingesetzten Greiferzylinder müssen dann zum einen deren Pneumatikleitungen und Schmiermittelleitungen am Medienverteiler korrekt angeschlossen werden. Zum anderen müssen auch die Stellventile am Medienverteiler erneut eingestellt werden, um die Druckluftzufuhr durch die Pneumatikleitungen an die im Austausch eingesetzten Greiferzylinder anzupassen.
  • Als nachteilig hat sich hierbei zum einen erwiesen, dass die einzelnen Pneumatikleitungen und Schmiermittelleitungen auf umständliche und oftmals leicht verwechselbare Weise an den Medienverteiler angeschlossen werden, beispielsweise mittels herkömmlicher Druckschläuche, Schlauchschellen oder dergleichen. Zum anderen erfordert das Einstellen der Stellventile vergleichsweise viel Zeit und birgt zudem die Gefahr einer geringen Reproduzierbarkeit oder gar fehlerhaft eingestellten Druckluftzufuhr zu den Greifern des jeweiligen Greiferzylinders.
  • Es besteht daher Bedarf für Etikettieraggregate, mit denen sich wenigstens eines der oben genannten Probleme vermeiden oder zumindest abmildern lässt.
  • Die gestellte Aufgabe wird mit einem Etikettieraggregat gemäß Anspruch 1 gelöst. Demnach eignet sich dieses zum Etikettieren von Behältern und umfasst: wenigstens einen Greiferzylinder zur Übergabe beleimter Etiketten an die Behälter; eine stationär angeordnete erste Pneumatikleitung zur Druckluftzufuhr zu am Greiferzylinder umlaufend angeordneten Greifern; einen stationär angeordneten Medienverteiler zum Bereitstellen von Druckluft; und ein erstes Stellventil zum Einstellen der Druckluftzufuhr zu den Greifern.
  • Erfindungsgemäß ist das erste Stellventil in die erste Pneumatikleitung integriert und gemeinsam mit dieser am Medienverteiler insbesondere mittels eines lösbaren Rast-Steckverbinders oder lösbaren Schraubverbinders angeschlossen.
  • Umfasst das Etikettieraggregat mehrere übereinanderliegende Greiferzylinder, so ist für jeden Greiferzylinder eine separate erste Pneumatikleitung mit erstem Stellventil vorhanden.
  • Das erste Stellventil ist zur graduell einstellbaren Durchflussdrosselung der Druckluftzufuhr ausgebildet.
  • Die erste Pneumatikleitung kann mit dem ersten Stellventil beim Formatwechsel vom Medienverteiler getrennt und somit gemeinsam mit dem zugeordneten Greiferzylinder aus dem Etiketieraggregat ausgebaut werden.
  • Die am ersten Stellventil eingestellte Durchflussdrosselung kann daher beim Ausbau, bei einer Zwischenlagerung und beim erneuten Einbau des zugehörigen Greiferzylinders beibehalten werden. Anders gesagt kann das Stellventil dem Greiferzylinder permanent zugeordnet werden, um diesen bei einem Formatwechsel mit bereits korrekt eingestellter Durchflussdrosselung unkompliziert und schnell am Medienverteiler anzuschließen. Dadurch wird ein wiederholtes Einstellen der Druckluftzufuhr zum Greiferzylinder bei dessen Wiederinbetriebnahme entbehrlich.
  • Ein Anschluss der ersten Pneumatikleitung am Medienverteiler mittels eines lösbaren Rast-Steckverbinders oder lösbaren Schraubverbinders dient zusätzlich einem schnellen Formatwechsel und einem reproduzierbaren Vorgehen beim Lösen / Anschließen der ersten Pneumatikleitung am stationären Medienverteiler.
  • Rast-Steckverbinder und Schraubverbinder sind hierbei als sogenannte Schnellverbinder in Kombination mit formschlüssig dazu passenden Kupplungen / Buchsen zu verstehen, insbesondere im Gegensatz zu kraftschlüssigen Quetschverbindungen oder dergleichen.
  • Als stationäre Komponenten sind im Sinne der Erfindung solche zu verstehen, die nicht mit einem Rundläufer, wie beispielsweise dem Greiferzylinder, mitdrehend angeordnet sind.
  • Vorzugsweise umfasst das Etikettieraggregat ferner wenigstens eine stationär angeordnete pneumatische Etikettenführung zum Andrücken der Etiketten am Greiferzylinder mittels Luftströmung sowie eine stationär angeordnete zweite Pneumatikleitung zur Druckluftzufuhr zur Etikettenführung. Ein zweites Stellventil zum Einstellen der Druckluftzufuhr zur Etikettenführung ist dann in die zweite Pneumatikleitung integriert und gemeinsam mit dieser am Medienverteiler, insbesondere mittels eines lösbaren Rast-Steckverbinders oder lösbaren Schraubverbinders angeschlossen.
  • Umfasst das Etikettieraggregat mehrere, insbesondere übereinanderliegende, pneumatische Etikettenführungen, so ist für jede Etikettenführung eine separate zweite Pneumatikleitung mit zweitem Stellventil vorhanden.
  • Auch das zweite Stellventil ist zur graduell einstellbaren Durchflussdrosselung ausgebildet.
  • Die zweite Pneumatikleitung kann mit dem zweiten Stellventil beim Formatwechsel vom Medienverteiler getrennt und somit gemeinsam mit der zugehörigen Etikettenführung aus dem Etiketieraggregat ausgebaut werden. Die am zweiten Stellventil eingestellte Durchflussdrosselung kann dann beim Ausbau, bei einer Zwischenlagerung und beim erneuten Einbau der Etikettenführung beibehalten werden. Somit lassen sich prinzipiell die bezüglich des Anspruchs 1 genannten Vorteile erzielen.
  • Es ist bei einem Formatwechsel aber auch möglich, die Druckluftzufuhr am zweiten Stellventil bei eingebauter Etikettenführung lediglich an die nachfolgend zu verwendende Greiferzylinder-Konfiguration anzupassen, also das zweite Stellventil auf geeignete Weise zu verstellen.
  • Anders gesagt kann das zweite Stellventil der pneumatischen Etikettenführung, und gegebenenfalls auch einer bestimmten Greiferzylinder-Konfiguration, entweder permanent zugeordnet werden oder aber auf geeignete Weise bei einem Formatwechsel verstellt werden. Somit ist ein besonders flexibler Arbeitsbetrieb möglich.
  • Die pneumatische Etikettenführung arbeitet im Wesentlichen als ein sich teilumfänglich um den Greiferzylinder erstreckender Luftvorhang, an dem die am Greiferzylinder gehaltenen Etiketten entlanglaufen. Der Luftvorhang wirkt dabei auf prinzipiell bekannte Weise einem Flattern der Etiketten entgegen.
  • Der Luftvorhang kann somit entweder beim Wiedereinbau der pneumatischen Etikettenführung auf einfache Weise reproduziert werden oder aber, beispielsweise zur Höhenverstellung der pneumatischen Etikettenführung, ohne Demontage gezielt angepasst werden.
  • Vorzugsweise ist die erste und/oder zweite Pneumatikleitung stromabwärts des ersten bzw. zweiten Stellventils als flexibler und insbesondere einstückig durchgehender Druckschlauch ausgebildet. Dies erleichtert den Anschluss der jeweiligen Pneumatikleitung, deren Handhabung bei Montage und Lagerung und gegebenenfalls eine Höhenverstellung der pneumatischen Etikettenführung.
  • Vorzugsweise umfasst die erste und/oder zweite Pneumatikleitung auch ausgangsseitig einen lösbaren Rast-Steckverbinder oder Schraubverbinder zum Anschluss an einen pneumatischen Drehverteiler zur Druckluftverteilung auf die einzelnen Greifer bzw. zum Anschluss an die pneumatische Etikettenführung. Dies vereinfacht einen Ersatz der jeweiligen Pneumatikleitung beispielsweise im Rahmen von Instandhaltungsmaßnahmen. In der Regel kann die erste / zweite Pneumatikleitung beim Ausbau des Greiferzylinders / der Etikettenführung jedoch an diesem / dieser zur Instandhaltung und/oder Lagerung angeschlossen bleiben.
  • Vorzugsweise ist die erste und/oder zweite Pneumatikleitung einschließlich Stellventil als fest montierte Einheit zwischen eingangsseitigen und ausgangsseitigen Rast-Steckverbindern / Schraubverbindern ausgebildet. Da die nominelle Höhenlage von Greiferzylindern anwendungsbedingt vorgegeben ist, können die einzelnen Pneumatikleitungen bereits herstellungsseitig auf eine zur Anordnung des Medienverteilers passende Länge vorkonfektioniert werden.
  • Vorzugsweise ist das erste und/oder zweite Stellventil in der eingangsseitgen Hälfte, insbesondere im eingangsseitigen Viertel, der jeweiligen Pneumatikleitung angeordnet. Diese eingangsseitige Anordnung erleichtert den Zugang zum jeweiligen Stellventil bei eingebautem Greiferzylinder bzw. eingebauter Etikettenführung.
  • Vorzugsweise umfasst das erste und/oder zweite Stellventil ein Betätigungselement zum Einstellen der Druckluftzufuhr und eine Verriegelung und/oder Abdeckung für das Betätigungselement. Die Verriegelung und/oder Abdeckung ermöglicht eine mechanische Sicherung des jeweiligen Stellventils gegen ein unbeabsichtigtes Verstellen des Betätigungselements beispielsweise beim Ausbau, bei der Lagerung und beim Einbau von Greiferzylindern bzw. pneumatischen Etikettenführungen.
  • Vorzugsweise weist das erste und/oder zweite Stellventil eine Durchflussmengenanzeige für die Druckluftzufuhr auf. Dadurch lässt sich auf einfache Weise überprüfen, ob die Druckluftzufuhr am jeweiligen Stellventil korrekt gedrosselt ist. Ferner kann die Druckluftzufuhr, insbesondere diejenige der pneumatischen Etikettenführung, gezielt verstellt werden, beispielsweise zur Anpassung der Druckluftzufuhr an einen von der Höhenlage der Etikettenführung abhängigen und/oder an den/die verwendeten Greiferzylinder angepassten Sollwert.
  • Vorzugsweise umfasst das erste und/oder zweite Stellventil ein Typenschild zur Kennzeichnung der jeweiligen Pneumatikleitung. Dadurch lassen sich Pneumatikleitungen und gegebenenfalls auch der zugehörige Greiferzylinder bzw. die zugehörige Etikettenführung einzelnen Anschlüssen am Medienverteiler auf einfache Weise korrekt und reproduzierbar zuordnen.
  • Beispielsweise kann es erforderlich sein, bis zu drei Greiferzylinder übereinander einzubauen und dann am Medienverteiler anzuschließen. Das Typenschild kann also sowohl der Identifizierung einzelner Greiferzylinder und Etikettenführungen als auch zugehöriger Pneumatik- und Schmiermittelleitungen dienen, um Verwechslungen am Medienverteiler zu vermeiden.
  • Vorzugsweise umfasst das Etikettieraggregat eine Drehmomentstütze mit einer stationär angeordneten Säule und einem die Säule mit einem stationären Teil des Greiferzylinders verbindenden Haltearm, der ferner zur Befestigung der ersten Pneumatikleitung ausgebildet ist. Die Pneumatikleitung kann am Haltearm beispielsweise in einem Führungskanal gegen mechanische Beschädigung abgeschirmt werden.
  • Vorzugsweise weist die Säule ein zum Greiferzylinder hin offenes U-Profil zum formschlüssigen Eingriff des Haltearms auf. Das U-Profil begünstigt einen schnellen Austausch des Greiferzylinders mit dem daran befestigten Haltearm durch vertikales Verschieben des Haltearms in Längsrichtung des U-Profils und/oder Herausziehen aus dem U-Profil. Durch den Formschluss des Haltearms im U-Profil ergibt sich zudem eine stabile Drehmomentabstützung.
  • Vorzugsweise umfasst die Säule eine Höhenskala für eine Halteklammer zur höhenverstellbaren Befestigung einer pneumatischen Etikettenführung an der Säule. Dies erleichtert das reproduzierbare Anordnen der Etikettenführung in einer vorgegebenen Höhenlage.
  • Vorzugsweise umfasst die Etikettenführung zudem eine Halteklammer zur höhenverstellbaren Befestigung der Etikettenführung an der Säule der Drehmomentstütze. Die Etikettenführung kann dann auf vergleichsweise einfache Weise an der Drehmomentstütze befestigt und die Höhenlage beim Formatwechsel durch Öffnen der Halteklammer, durch Verschieben der Etikettenführung längs der Säule und durch erneutes Schließen der Halteklammer an eine zu verwendende Greiferzylinder-Konfiguration angepasst werden.
  • Vorzugsweise umfasst das Etikettieraggregat ferner eine am Haltearm geführte Schmiermittelleitung zur Schmiermittelversorgung des Greiferzylinders, insbesondere aus demselben Medienverteiler. Die Schmiermittelleitung umfasst dann vorzugsweise eingangsseitig und/oder ausgangsseitig einen lösbaren Rast-Steckverbinder oder lösbaren Schraubverbinder. Die Schmiermittelleitung kann dann gemeinsam mit dem Greiferzylinder ausgetauscht werden, wie dies prinzipiell für die erste Pneumatikleitung beschrieben ist.
  • Vorzugsweise ist der Haltearm zur gleichseitigen und/oder nebeneinanderliegenden Führung der Schmiermittelleitung und der ersten Pneumatikleitung ausgebildet. Darunter ist zu verstehen, dass die erste Pneumatikleitung und die Schmiermittelleitung auf einer gemeinsamen Seite bezüglich einer gedachten Längsmittelachse des Haltearms geordnet sind, beispielsweise in einem Führungskanal. Dies erleichtert den Zugang zur Schmiermittelleitung und Pneumatikleitung sowie deren Handhabung beim Anschließen am Medienverteiler.
  • Vorzugsweise umfasst der Haltearm auf seiner Oberseite einen reliefartig integrierten und/oder einen farbig integrierten Bedienerhinweis zur Anordnung des Haltearms bezüglich der zugeordneten Säule. Ein derartiger Bedienerhinweis ist widerstandsfähig gegen Verkratzen, kann nicht versehentlich entfernt werden und kann insbesondere im 3D-Druck flexibel anpassbar hergestellt werden.
  • Vorzugsweise umfasst der Haltearm einen mittels 3D-Druck hergestellten Abschnitt zum formschlüssigen Eingriff in die Säule und/oder zur Führung der ersten Pneumatikleitung und der Schmiermittelleitung und/oder mit einem reliefartig ausgeformten und/oder farbig ausgeformten Bedienerhinweis insbesondere zum korrekten Eingriff des Haltearms an der Säule. Der derart generativ hergestellte Abschnitt ermöglicht eine kostengünstige und flexible Herstellung in Kleinserie oder individuell maßgefertigt. Beispielsweise kann ein auf geeignete Weise mechanisch abschirmender Führungskanal für die ersten Pneumatikleitung und die Schmiermittelleitung in den Haltearm integriert werden. Zudem kann der Haltearm vergleichsweise flexibel an den Abstand zwischen Greiferzylinder und zugeordneter Säule angepasst werden.
  • Vorzugsweise umfasst das Etikettieraggregat mehrere Greiferzylinder und diesen fest zugeordnete erste Pneumatikleitungen und Haltearme, wobei der Medienverteiler für jeden Greiferzylinder einen separaten Anschluss für die erste Pneumatikleitung und einen separaten Anschluss für eine Schmiermittelleitung umfasst.
  • Beispielsweise können mehrere Greiferzylinder um eine gemeinsame Drehachse drehbar übereinander angeordnet sein, um unterschiedliche Etiketten/Etikettenbereiche in unterschiedlichen Höhenlagen an die Behälter zu übergeben.
  • Vorzugsweise ist am Medienverteiler wenigstens ein Anschluss, insbesondere mehrere Anschlüsse, für je eine zweite Pneumatikleitung zur Druckluftzufuhr zu einer pneumatischen Etikettenführung, wie voranstehend beschrieben, vorhanden.
  • Die jeweiligen Vorteile ergeben sich aus den voranstehend beschriebenen Merkmalen des Greiferzylinders, der Etikettenführung und der zugehörigen Zuleitungen.
  • Gegebenenfalls sind die Anschlüsse am Medienverteiler als formschlüssige Gegenstücke für lösbare Rast-Steckverbinder und/oder lösbare Schraubverbinder im Sinne von Kupplungen oder Buchsen ausgebildet. Somit lassen sich gegebenenfalls auch mehrere Greiferzylinder mit Druckluft und Schmiermittel versorgen, wobei ein einfacher und reproduzierbarer Anschluss der zugehörigen Pneumatikleitungen und Schmiermittelleitungen werkzeuglos möglich ist.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist zeichnerisch dargestellt. Es zeigen:
  • Figur 1
    eine Draufsicht auf den Greiferzylinder und die Etikettenführung;
    Figur 2
    eine Schrägansicht der Drehmomentabstützung und Medienzuleitung; und
    Figur 3
    eine ausgangsseitige schematische Ansicht des Stellventils.
  • Wie die Figur 1 in einer teils schematischen Draufsicht erkennen lässt, umfasst das Etikettieraggregat 100 in einer bevorzugten Ausführungsform einen Greiferzylinder 1 mit mehreren daran umlaufenden Greifern 1a (nur einer davon angedeutet) zur Übergabe beleimter Etiketten 2 an (entlang eines Teilkreises 3a auf bekannte Weise umlaufende) Behälter 3.
  • Das Etikettieraggregat 100 umfasst ferner einen stationär (nicht mitdrehend) angeordneten Medienverteiler 4 und eine stationär angeordnete erste Pneumatikleitung 5 zur gemeinsamen Druckluftversorgung der Greifer 1a aus dem Medienverteiler 4.
  • In die erste Pneumatikleitung 5 ist eingangsseitig ein erstes Stellventil 6 im Sinne einer graduell einstellbaren Drossel zum Einstellen der gemeinsamen Druckluftzufuhr zu den Greifern 1a integriert. Eingangsseitig umfasst die erste Pneumatikleitung 5 ferner einen Rast-Steckverbinder 7, Schraubverbinder oder dergleichen schnellwechselbaren und formschlüssigen Verbinder zum lösbaren Anschließen der ersten Pneumatikleitung 5 am Medienverteiler 4.
  • Das Etikettieraggregat 100 umfasst ferner eine Schmiermittelleitung 8, die vorzugsweise über einen Rast-Steckverbinder 9, einen Schraubverbinder oder dergleichen formschlüssig schließenden Schnellverbinder am Medienverteiler 4 lösbar angeschlossen ist.
  • Das Etikettieraggregat 100 umfasst ferner eine Drehmomentstützte 10 mit einer im Wesentlichen vertikal ausgerichteten stationären Säule 11 und einem vorzugsweise im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Haltearm 12. Die Säule 11 umfasst ein zum Greiferzylinder 1 hin offenes U-Profil 11a, in das der Haltearm 12 im Wesentlichen in radialer Richtung bezogen auf die Drehachse 1a des Greiferzylinders 1 formschlüssig eingreift.
  • Der Haltearm 12 ist vorzugsweise zur gleichseitigen Führung der ersten Pneumatikleitung 5 und der Schmiermittelleitung 8 ausgebildet (in der Figur 1 sind beide auf der linken Seite des Haltearms 12 geführt).
  • Der Haltearm 12 kann zu diesem Zweck einen als 3D-Druckteil hergestellten Abschnitt 13 umfassen, was eine flache Bauform und die reliefartige und/oder farbige Ausbildung von Bedienerhinweisen 13a, insbesondere auf der Oberseite des Haltearms 12, ermöglicht. Beispielsweise kann auf diese Weise der korrekte Eingriff des Haltearms 12 im U-Profil 11a bildlich dargestellt sein.
  • Wie insbesondere in der Figur 2 zu erkennen ist, kann der Abschnitt 13 einen Führungskanal 13b für die erste Pneumatikleitung 5 und die Schmiermittelleitung 8 umfassen. Diese können dann beispielsweise in den Führungskanal 13b hineingedrückt und so elastisch festgeklemmt werden. Dies ermöglicht eine einfache, stabile und platzsparende Befestigung der ersten Pneumatikleitung 5 und der Schmiermittelleitung 8 sowie deren mechanische Abschirmung. Auch dies lässt sich im 3-Druck besonders einfach und flexibel anpassbar umsetzen.
  • Anstelle des Führungskanals 13b könnten auch einzelne Klammern oder dergleichen Befestigungsmittel in den generativ im 3-Druck gefertigten Abschnitt 13 integriert werden.
  • Das Etikettieraggregat 100 umfasst vorzugsweise wenigstens eine stationär angeordnete pneumatische Etikettenführung 14 zum peripheren Andrücken der Etiketten 2 am Greiferzylinder 1 mittels Luftströmung und eine zugehörige zweite Pneumatikleitung 15 für die Druckluftzufuhr zur pneumatischen Etikettenführung 14 aus dem Medienverteiler 4.
  • Die pneumatische Etikettenführung 14 umfasst beispielsweise in prinzipiell bekannter Weise mehrere in Längsrichtung verteilte Düsen (nicht dargestellt) zum Erzeugen eines Luftvorhangs.
  • In die zweite Pneumatikleitung 15 ist dann eingangsseitig ein zweites Stellventil 16 im Sinne einer graduell einstellbaren Drossel zum Einstellen der Druckluftzufuhr zur Etikettenführung 14 integriert. Ferner umfasst die zweite Pneumatikleitung 15 eingangsseitig vorzugsweise einen Rast-Steckverbinder 17, Schraubverbinder oder dergleichen formschlüssig schließenden Schnellverbinder zum lösbaren Anschließen der zweiten Pneumatikleitung 15 am Medienverteiler 4.
  • Die pneumatische Etikettenführung 14 umfasst ferner eine feststellbare Halteklammer 14a zur Befestigung an der Säule 11 der Drehmomentstütze 10. Bei gelöster Halteklammer 14a lässt sich die pneumatische Etikettenführung 14 verschieben, um deren Höhenlage einzustellen.
  • Wie die Figur 2 erkennen lässt, umfasst die Säule 11 der Drehmomentstütze 10 vorzugsweise wenigstens eine Höhenskala 11b zum Ausrichten der Etikettenführung 14 in einer vorgegebenen Höhenlage bezüglich wenigstens eines Greiferzylinders 1 sowie einen Spannverschluss 11c zum Befestigen der Säule 11 an einem zugehörigen Sockel, einem Grundgestell (nicht dargestellt) des Etikettieraggregats 100 oder dergleichen.
  • In der Figur 2 ist ferner schematisch angedeutet, dass der Medienverteiler 4 zur Versorgung mehrerer Greiferzylinder 1, im gezeigten Beispiel von drei Greiferzylindern 1, ausgebildet sein kann. Bekanntermaßen werden bei der Behälteretikettierung bis zu drei Greiferzylinder 1 übereinander um die gemeinsame Drehachse 1a drehbar angeordnet.
  • Zu diesem Zweck ist wenigstens ein Druckluftanschluss 4a sowie ein Schmiermittelanschluss 4b für jeden Greiferzylinder 1 vorhanden. Im gezeigten Beispiel ist ein erster Greiferzylinder 1 an der untersten Anschlussreihe mit zwei Druckluftanschlüssen 4a und einem Schmiermittelanschluss 4b angeschlossen. Zwei weitere Greiferzylinder 1 könnten in den darüber liegenden Anschlussreihen angeschlossen werden.
  • Prinzipiell wäre zudem für jeden vorhandenen Greiferzylinder 1 eine separate pneumatische Etikettenführung 14 denkbar, was in der Praxis jedoch meist nicht notwendig ist. Oft genügt eine einzige pneumatische Etikettenführung 14 zur Ausbildung eines geeigneten Luftvorhangs in der Peripherie mehrere Greiferzylinder 1. In diesem Falle wäre lediglich eine einzelne zweite Pneumatikleitung 15 an einem der Druckluftanschlüsse 4a des Medienverteilers 4 anzuschließen, wie beispielhaft dargestellt ist.
  • Nichtsdestoweniger kann der Anschluss mehrerer pneumatischer Etikettenführungen 14 am Medienverteiler 4 in Form entsprechender Druckluftanschlüsse 4a vorgesehen sein, wie in der Figur 2 ebenso beispielhaft angedeutet ist.
  • Prinzipiell könnte die Anzahl der vorhandenen Druckluftanschlüsse 4a und der Schmiermittelanschlüsse 4b zur Medienverteilung auf Greiferzylinder 1 und Etikettenführungen 14 somit je nach Bedarf angepasst werden.
  • Die jeweiligen Medien, also Druckluft und Schmiermittel, können dem Medienverteiler 4 auf prinzipiell bekannte Weise zugeführt werden, was daher nicht im Detail beschrieben ist. Am Medienverteiler 4 beispielhaft angedeutet sind dennoch Schmiermitteleingänge 4c zum einen für die Greiferzylinder 1 und zum anderen für einen weiteren, nicht dargestellten Stellmechanismus am Etikettieraggregat 100.
  • Wie die Figur 3 in einer schematischen ausgangsseitigen Ansicht des Stellventils 6, 16 erkennen lässt, umfasst dieses ein vorzugsweise als Drehknopf ausgebildetes Betätigungselement 18, das zum graduellen Einstellen / Drosseln der gemeinsamen Druckluftzufuhr zu den Greifern 1a eines Greiferzylinders 1 bzw. zur pneumatischen Etikettenführung 14 dient.
  • Das Stellventil 6, 16 umfasst eine Verriegelung 19 für das Betätigungselement 18, um dieses gegen unbeabsichtigte Betätigung zu sichern. Die Verriegelung 19 kann beispielsweise als Druckverriegelung ausgebildet sein, die durch Hochziehen des Betätigungselements 18 entriegelt und durch Hineindrücken des Betätigungselements 18 verriegelt wird. Anstelle einer Verriegelung 19 könnte auch eine Abdeckung 20 im Sinne einer Abschirmung des Betätigungselements gegen unbeabsichtigten Zugriff vorhanden sein.
  • Ferner kann das Stellventil 6, 16 ein Typenschild 21 umfassen, um die jeweilige Pneumatikleitung 5, 15 und/oder den zugehörigen Greiferzylinder 1 bzw. die zugehörige Etikettenführung 14 unverwechselbar zu kennzeichnen. Dies erleichtert deren korrekten und reproduzierbaren Anschluss an den Medienverteiler 4.
  • Ferner kann das Stellventil 6, 16 eine integrierte Durchflussmengenanzeige 22 umfassen, beispielsweise in Form einer Skala, die einen Relativwert der mit dem Betätigungselement 18 eingestellten Durchflussmenge angibt.
  • Ferner kann das Stellventil 6, 16 einen mechanischen Anschlag (nicht dargestellt) für das Betätigungselement 18 umfassen, wobei der Anschlag dann vorzugsweise bei vollständig geschlossenem Stellventil 6, 16 als einfach wiederzufindender Referenzpunkt für die manuelle Einstellung der Drosselwirkung wirkt.
  • Die Durchflussmengenanzeige 22 ist optional und insbesondere am zweiten Stellventil 16 der zweiten Pneumatikleitung 15 vorteilhaft. Der mit der pneumatischen Etikettenführung 14 erzeugte Luftvorhang kann damit wiederholt an unterschiedliche Konfigurationen von Greiferzylindern 1 reproduzierbar angepasst werden. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn lediglich eine einzige pneumatische Etikettenführung 14 vorhanden ist und deren Höhenlage und/oder der erzeugte Luftvorhang an die Anzahl und Höhenlage der verwendeten Greiferzylinder 1 anzupassen ist.
  • Demgegenüber ist die erste Pneumatikleitung 5 dem jeweiligen Greiferzylinder 1 vorzugsweise dauerhaft und individuell zugeordnet, so dass das erste Stellventil 6 bei Formatwechseln in der Regel nicht erneut unter Zuhilfenahme einer Durchflussmengenanzeige eingestellt werden muss.
  • Vielmehr liegt der Vorteil des in die erste Pneumatikleitung 5 integrierten ersten Stellventils 6 gerade darin, dass dieses gemeinsam mit dem Greiferzylinder 1 vom Medienverteiler 4 gelöst werden kann und die Einstellung der gemeinsamen Druckluftzufuhr zu den Greifern 1a des Greiferzylinders 1 bis zur Wiederverwendung des Greiferzylinders 1 erhalten bleibt.
  • Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte einseitige Führung der ersten Pneumatikleitung 5 und der Schmiermittelleitung 8 am Haltearm 12 und an der Säule 11 der Drehmomentstütze 10 vereinfacht die Handhabung beim Austausch des Greiferzylinders 1 zusätzlich.
  • Ausgangsseitig können die erste Pneumatikleitung 5, die Schmiermittelleitung 8 und/oder die zweite Pneumatikleitung 15 mit entsprechenden Rast-Steckverbindern 7, 9, 17, Schraubverbindern oder dergleichen formschlüssig schließenden Schnellverbindern angeschlossen werden, um die Montage des Greiferzylinders 1 und/oder der pneumatischen Etikettenführung 14 insgesamt zu vereinfachen.
  • Prinzipiell können diese Leitungen jedoch beim Austausch des Greiferzylinders 1 und/oder der pneumatischen Etikettenführung 14 ausgangsseitig angeschlossen bleiben und müssen daher lediglich eingangsseitig vom Medienverteiler 4 gelöst werden.
  • Die erste und zweite Pneumatikleitung 5, 15 sowie die Schmiermittelleitung 8 können jeweils als durchgehende und insbesondere flexible Leitungen bis zu ihren eingangsseitigen und ausgangsseitigen Rast-Steckverbindern 7, 9, 18 ausgebildet sein, wobei in die erste und zweite Pneumatikleitung 5, 15 jeweils in der eingangsseitigen Leitungshälfte je ein Stellventil 6, 17 integriert ist.
  • Hierbei ermöglicht die eingangsseitige Anordnung der Stellventile 6, 16 in den Pneumatikleitungen 5, 15 prinzipiell auch ein Verstellen/Anpassen der Druckluftzufuhr zu den Greifern 1a bzw. zur pneumatischen Etikettenführung 14 während des Arbeitsbetriebs des Etikettieraggregats 100.
  • Nichtsdestoweniger können die Drosseleinstellungen der Stellventile 6, 16 bei einem Austausch der Greiferzylinder 1 bis zu ihrer Wiederverwendung zuverlässig und reproduzierbar beibehalten werden.
  • Die Länge der ersten und zweiten Pneumatikleitung 5, 15 sowie der Schmiermittelleitung 8 lässt sich vorab an mögliche Höhenlagen der zugeordneten Greiferzylinder 1 bzw. an den Höhenstellbereich der pneumatischen Etikettenführung 14 gezielt anpassen. Dadurch ist eine vergleichsweise enge Leitungsführung an der Drehmomentstütze 10 innerhalb des benötigten Höhenbereichs (Etikettenhöhe) möglich. Somit ist eine übersichtliche und gegen mechanische Beschädigung weitgehend geschützte Leitungsführung mit einfachem und reproduzierbarem Anschluss zur Druckluftversorgung der Greifer 1a und der Etikettenführung 14 gegeben.
  • Die Drehmomentstütze 10 mit der Säule 11 und dem Haltearm 12, sowie die vorkonfektionierten ersten und zweiten Pneumatikleitungen 5, 15 mit integrierten Stellventilen 6, 16 lassen sich prinzipiell auch an bestehenden Etikettieraggregaten 100 nachrüsten, gegebenenfalls unter entsprechender Anpassung des jeweils vorhandenen Medienverteilers.

Claims (15)

  1. Etikettieraggregat (100) zum Etikettieren von Behältern (3), umfassend: einen Greiferzylinder (1) zur Übergabe beleimter Etiketten (2) an die Behälter; eine nicht mitdrehend angeordnete erste Pneumatikleitung (5) zur Druckluftversorgung am Greiferzylinder umlaufend angeordneter Greifer (1a); einen stationären Medienverteiler (4) zum Bereitstellen von Druckluft; und ein erstes Stellventil (6) zum Einstellen der Druckluftzufuhr zu den Greifern, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Stellventil in die erste Pneumatikleitung integriert und gemeinsam mit dieser an den Medienverteiler insbesondere mittels lösbarem Rast-Steckverbinder (7) oder lösbarem Schraubverbinder angeschlossen ist.
  2. Etikettieraggregat nach Anspruch 1, ferner umfassend: eine stationär angeordnete pneumatische Etikettenführung (14) zum Andrücken der Etiketten (2) am Greiferzylinder (1) mittels Luftströmung; und eine zweite Pneumatikleitung (15) zur Druckluftversorgung der Etikettenführung, wobei ein zweites Stellventil (16) zum Einstellen der Druckluftzufuhr zur Etikettenführung in die zweite Pneumatikleitung integriert und gemeinsam mit dieser an den Medienverteiler (4) insbesondere mittels lösbarem Rast-Steckverbinder (17) oder lösbarem Schraubverbinder angeschlossen ist.
  3. Etikettieraggregat nach Anspruch 1 oder 1a, wobei die erste / zweite Pneumatikleitung (5, 15) stromabwärts des ersten / zweiten Stellventils (6, 16) als flexibler und insbesondere einstückig durchgehender Druckschlauch ausgebildet ist.
  4. Etikettieraggregat nach einem der vorigen Ansprüche, wobei das erste / zweite Stellventil (6, 16) in der eingangsseitgen Hälfte, insbesondere im eingangsseitigen Viertel, der ersten / zweiten Pneumatikleitung (5, 15) angeordnet ist.
  5. Etikettieraggregat nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei das erste / zweite Stellventil (6, 16) ein Betätigungselement (18) zum Einstellen der Druckluftzufuhr und eine Verriegelung (19) und/oder Abdeckung (20) für das Betätigungselement umfasst.
  6. Etikettieraggregat nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei das erste / zweite Stellventil (6, 16) eine Durchflussmengenanzeige (22) für die Druckluftzufuhr aufweist.
  7. Etikettieraggregat nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei das erste / zweite Stellventil (6, 16) ein Typenschild (21) zur Kennzeichnung der zugehörigen Pneumatikleitung (5, 15) umfasst.
  8. Etikettieraggregat nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, ferner umfassend eine Drehmomentstütze (10) mit einer stationär angeordneten Säule (11) und einem die Säule mit einem stationären Teil des Greiferzylinders (1) verbindenden Haltearm (12), der ferner zur Befestigung der ersten Pneumatikleitung (5) ausgebildet ist.
  9. Etikettieraggregat nach Anspruch 8, wobei die Säule (11) ein zum Greiferzylinder (1) hin offenes U-Profil (11a) zum formschlüssigen Eingriff des Haltearms (12) aufweist.
  10. Etikettieraggregat nach Anspruch 8 oder 9, wobei die Säule (11) eine Höhenskala (11b) für eine Halteklammer (14a) zur höhenverstellbaren Befestigung einer pneumatischen Etikettenführung (14) an der Säule umfasst.
  11. Etikettieraggregat nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 10, ferner umfassend eine am Haltearm (12) geführte Schmiermittelleitung (8) zur Schmiermittelzufuhr zum Greiferzylinder (1), wobei die Schmiermittelleitung insbesondere mittels eines lösbaren Rast-Steckverbinders (9) oder lösbaren Schraubverbinders an den ferner zur Bereitstellung von Schmiermittel ausgebildeten Medienverteiler (4) angeschlossen ist.
  12. Etikettieraggregat nach Anspruch 11, wobei der Haltearm (12) zur gleichseitigen / nebeneinanderliegenden Führung der Schmiermittelleitung (8) und der ersten Pneumatikleitung (5) ausgebildet ist.
  13. Etikettieraggregat nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 12, wobei der Haltearm (12) auf seiner Oberseite einen reliefartig integrierten und/oder farbig integrierten Bedienerhinweis (13a) zur Anordnung des Haltearms bezüglich der Säule (11) umfasst.
  14. Etikettieraggregat nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 13, wobei der Haltearm (12) einen mittels 3-Druck hergestellten Abschnitt (13) zum formschlüssigen Eingriff in die Säule (11) und/oder zur Führung der ersten Pneumatikleitung (5) und der Schmiermittelleitung (8) und/oder mit einem reliefartig ausgeformten und/oder farbig ausgeformten Bedienerhinweis (13a) umfasst.
  15. Etikettieraggregat nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 14, umfassend mehrere Greiferzylinder (1) und diesen fest zugeordnete erste Pneumatikleitungen (5) und Haltearme (12), wobei der Medienverteiler (4) für jeden Greiferzylinder einen separaten Anschluss (4a) für die erste Pneumatikleitung (5) und einen separaten Anschluss (4b) für eine Schmiermittelleitung (8) umfasst.
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